Newspaper of Der Deutsche Correspondent, March 21, 1873, Page 2

Newspaper of Der Deutsche Correspondent dated March 21, 1873 Page 2
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Der Teutsche Correspondent. Baltimore, 21. März 1873. Zur Lokal-Politik! Im Hinblicke aus die Herbstivahlcn herrslht erhöhte Thätigkeit in den Kreisen derPolitikcr. Eine Menge Aemter: Mayor, Stadtrath, Scheriff, Gesetzgebung, Gerichts-Clerks, Te slaments-Registrator ü.s. >v., sind neu aukzu füllen und viele Hunderte bereit, dem Staate und der Stadt ihre Dienste zu widmen. Da es aber hierzu der BolkSstimme bedarf, so versuchen die Eandidaten ihr Bestes, um die selbe zu ihren Gunsten zu manipnliren. Die Maioruüts-Leute iämpsen zunächst nur sür die Nomination ihrer Partei, die Minorität dagegen heckt täglich neue Pläne aus, um in den Reihen der Gegner Bresche zu machen. Und diese Minorität umfaßt einConglomerat von sonderbaren Elementen: Temperenzler, „unzufriedene Demokraten," die erst seit Anno 16L5 sich im Lag«r der Letzteren betteten, ge täuschte Contialtoren und Amts-Aspiranten, politische Parvenus jeder Tchattirung u.s. w. Als neueste Auxiliartiuppen ist auch eine Menge alter Know-Noth»igs unter der Be zeichnung „Amerikanische Clubs" in's Feld gerückt uud versteckt hinter Phrasen, die sie der Kritik des „Credit-Mobilieis-" und ande rer Schwindeleien abgelauscht hat, plump ihr Ziel, hier im Kleinen Dasselbe zu prakti ziren, was anderwärts in größerem Umsange gelungen ist. Gerade der Adoptivbürger hat Ursache, auf alle Organisationen, welche das heillose Nativ-Boruriheil zur Schau tragen, mit Vorsicht zu blicken. Sie enthalten den 'Keim der Verfolgung gegen Alle, denen der Zufall nicht die Gelegenheit gab, unter dem amerikanischen Himmel das Licht der Welt zu erblicken. Hinter dem Couglomerate der Op position steht hetzend und eifernd der Radikal liemus cr leitet die Drähte, nach welchen die Puppen tanzen. Der „American," ihr vM- bläs't heute in's Tempercnzhoru, morgen in das des Nativ - Vorurtheils; macht heule der gottlosen Constitution Oppo sition, um morgen den finstern Fanatismus anzurufen, damit auch der Demokratie in Maryland der Gnadenstoß gegeben werde. Dabei fehlt es auch nicht an häufigen Mani festationen der innigen Verehrung für das neugebackene Bürger-Element, dem allerhand fchö'ne Dinge für dieZnkunft versprochen wer den, die wenn man erst einmal hier gesiegt hat unbedingt ihm zuTheil werden sollen. Nun ist man gerade in Maryland zur Ge nüge mit all' diesen Schachgriffen der Gegner vertraut, und man braucht gar nicht einmal Demokrat zu sein, um vorauszusagen, wohiu uns ein Sieg jener heterogenen Elemente füh ren würde. Staat und Stadt wurden trotz aller Aeußerungen Unzufriedener niemals red licher und besser, als gegenwärtig, verwaltet. Der Contrast zwischen den Know-Nothing- Jahren und der republikanischen Herrschaft selbst ohne Neger-Regiment nnd deute ist ein so großer, daß wettere Bemerkungen über flüssig sind. Das gegenwärtige Sonntags gesetz war eines der letzten Vermächtnisse der radikalen Herrschaft, und dessen Verschärfung durch andere Maßnahmen wird täglich in den radikalen Blättern befürwortet. Im ganzen Westen leidet das Volk unter dem drakonischen ».Drucke der Tempercnzlerei. Demokratischer Seits kennt man hier schon lange die Griffe, mit denen die Opposition gemeiniglich ihre Wahlseidzüge leitet, legt ihr keine nachhaltige Bedeutung bei und wird sich heute als je, durch dieselben in'S Bockshorn jagen lassen. Die Demokratie wird im Herbste gute Nominationcn mache» und weder Clubs," noch die Temperenzler und politischen Parvenus zu Hülse rusen. Sie wird bei der Beschik kung der Gesetzgebung im Auge haben, daß die Polizeibehörde nns keine farbige Prätori aner - Polizei aufhali'r, noch die von den „Amerikanischen Clubs" befürwortete 10-jäh rige Prüfungszeit allen Einwanderern vorge- Ichiicben wird. Ebensowenig wird man dem Temperenz-Cultns Conzessionen machen und der Opposition dasßecht zugestehen, die Frage der Mäßigkeit im. Interesse von Amts-Aspi ranten aus das politische Gebiet zu zerren. Inzwischen liegt noch mehr, als ein halbes Jahr zwischen heuteund .derHerbst-Campagne, und werden wir unsere Bestrebungen aus schließlich und innerhalb der Partei, welcher wir angehören, dahin richten, daß den In teressen der Adoptivbürgerßechnnng getragen wird. So chaotisch auch zur Zeit die politi schen Verhältnisse des Landes sich Manchem vorstellen mögen, so werden wir doch keine Eile haben, das rn unserer Mitte Bestehende mit Dem zu vertauschen, was von der ärgsten Corruption, wovon die Geschichte uns Kunde giebt, dem Volle Maryland'« als Heilmittel für alle Gebrechen angepriesen wird. Uebersicht der wichtigsten Ereignisse. Die Ereignisse der letzten Woche waren al lenthalben unbedeutend.—Grant's zweite Ad ministration kommt wie ein Lamm und geht vielleicht wie ein Löwe. Die Ernennungs> Maschine ist in vcller Thätigkeit, aber sie zer malmt nicht so viele Wünsche und Hossnun gen, als man dachte, gößtentheils werden die allen Beamten wieder ernannt. Sogar das Cabinet ist mit Ausnahme des Hrn. Bout well, welcher vom Staate Massachusetts in den Senat gewählt wnrde, dasselbe geblieben. Wir werden also in Zukunft diefelbe Leisetre tern in der auswärtigen Politik, dasselbe un würdige Kriechen, sich Schmiegen und Biegen erleben, welches schon früher den amerikani schen Patrioten die Schamröthe in'S Gesicht trieb, wir werden in der inneren Verwaltung dieselbe Vertuschung uuo Mogelei haben, wel che zu Ehren der Partei und zur Schande der Nation während der letzten vier Jahre Prak' tizirt wurde. Zum Schatzamtssekretär wurde Richter Nichardson, Bourwell's bisheriger erster Hülsssekretär, ernannt. In unserer künftigen Finanzpolitik wird es deshalb heißen: „Die Stimme ist Jakob's Stimme, die Hände aber sind Ejan's Hän de;" man wird Boutwck's Hand während der nächsten vier Jahre in allen Finanzange legenheiten der Nation sehen. Dieser Wech sel, welcher Alles bei'm Alten läßt, hat we nigstens das Gute sür die Administration, daß gar manche unangenehme Einhüllungen hintertrieben werden können, bis sie vielleicht der böse Zufall an'S Licht bringt. Der Zu fall hat nns so viel schauen lassen: ZollamiS schwindel, Waffenschacher, „Credit-Mobilier" der Bürger und Steuerzahler aber begehre nimmer zu schauen, was die verschiedenen Departements gnädig verhüllen mit Nacht und Grauen. In dem Südstaate Florida, in welchem daS Carpet-Baggerthum noch in der schönsten Blüthe steht, kam es zwischen den beutchung ligen Anhängern der Radikalen zu einem kleinen Familienstreit, bei welchem sogar Blut floß. Wir haben übrigens noch nicht gekört, daß Hr. Grant gegen die dortigen Aufrührer mit kukluxmäßiger Strenge verfah ren hätte, und es war weit mehrVeranlassung vorhanden, das Kukluxgesetz dort zu vollstrek ken, als in manchen Gegenden von Nord- u. Süd-Carolina. Aus dem Lande wurde im Laufe der Woche wenig berichtet und das Wenige war nicht gut. Die Acguinoctialstürme thaten an ver schiedenen Orten zu Wasser uud zu Lande großen Schaden, dazu kamen noch zahlreiche Brandunfalle, die sich sür verschiedene blü hende Laiidstädtchen als vernichtend erwiesen. Wenn auch keine Katastrophe, wie die von Chicago und Boston, zu verzeichnen ist, so muß mau doch bedenken, daß die ElNäschc rung des Städtchens Centreville, 0., des Ortes Lawrencebnig, Ky., und die rung des Geschäftstheiles von Parkersdurg, W.-Va., in ihrer Art eben so schlimm sind, als der Brand einer großen Stadt. Ein gro ßes Unglück weckt allenthalben Theilnahme, lausende von Händen geben und Helsen, doch diese kleinen Orte sind größtentheils auf sich selbst angewiesen. Gouv. Dix von New-York ist entschlossen, den Mörder Foster hängen zu lassen, um der Welt zu beweisen, daß Hängen in New-York noch nicht ausgespielt hal. Diese männliche Entschlossenheit des alten Hrn. Dix verdient alle Anerkennung, besonders da so viele Ein flüsse thätig waren, um auch diesen Mörder, dessen Schuld so klar erwiesen ist und sür den man auch nicht die geringsten, vernünftig haltbaren Milderungsgrüude geltend ma chen kann, der wohlverdienten Strafe zu ent reißen. Von den Indianern wollen wir heute schweü gen, zumal in Oregon noch immer der statu» ljeio besteht. Die Apachen, üb.'r deren Wild heit n. Grausamkeit während der letzten Zahre so viel geschrieben wurde, sind nach den neu eren Berichten des Jndianer-Büreaus ganz gute Leute, die kein Wässerchen trüben. Auch von unseren nächsten Nachbarn kön nen wir beute schweigen. Die Staatsmän ner in Bogota haben den Plan ausgeheckt, der spanischen Nation eine 'Abstandssumme sür die Freiheit Cuba's zu bieten uud sie wol len jetzt, daß die Ver. Staaten oer Katze die Schelle anhängen sollen. Der Plan ist, im Lichte der Humanität delrachlct, so üb:l nicht, aber er kann nicht ausgeführt weiden; er würde eine Demüthigung unserer Nation in volvicen, welche die entwürdigendsten Coiise qnenzen nach sich ziehen müßte. Spanien hat sein Recht auf Cuba verwirkt, von dem Au genblick an, in welchem die Insurgenten als kriegführender Theil aneikainit werden, muß der Boden unter seinen Füßen, welcher jetzt bereits zittert, wanken und die amerikanischen Republiken können ihre Millionen sparen, resp, besser anwenden. Der Borschlag zeigt übrigens, daß die Regierungen der spanisch amerikanischen Republiken für die kampsen den Patrioten aus Cuba eine Sympathie he gen, welche unserer Administration gänzlich fehlt. ' S».ripa. England war eine ganze Woche lang ohne Cabinet. Disraeli versuchte sein Beiles, ein neues Ministerium zu bilden; die politische Zusammensetzung des Unterhauses mußte je doch ein conjerviZtlves Ministerium als ein zu gewagtes Experiment erscheinen lassen. Gladjione hat sich deshalb ivieder bereden las sen und das frühere Ministerium is! geblieben. Der Premier wird wahrscheinlich dieser Tage vom Unterhaus ein Vertrauensvotum ver langen. Die Irländerin London machten am letzten Samstag im Hyde-Park eine Demonstration für die freie Gemc>udever>vallunz und Frei lassung der gefangenen Fenier, wobei es ziem lich ordentlich zuging; dagegen kam es in Wolverhampton zwischen Enqländern und Jrländcrn zu einem blntigeu Sttaßenkampfe, au welchem nahezu 3000 Menschen theilnah men und bei dem viel Blnt geflossen sein soll. Aus dem europäischen Continent war es in der verflossenen Woche ungewöhnlich ruhig. Frankreich hat mir Deutschland einen Rän mungsvcrtrag geschlossen, wornach bis zum 5. Septbr. die gesammteKriegsentschädigung bezahlt und das französische Gebiet von den Deutschen geräumt sein muß. Dann wird das Revanche-Geschrei auf's Neue losgehen. Die Eonstitutionsvorlag: wurde in aller Stille von der Nationalversammlung ange nommen. Spanien ist noch immer nicht anerkannt, die Republik hat aber im Laufe d?r Woche einen bedeutenden Schritt gethan, sich zu be festigen, indem die Karlisten an verschiedenen Stellen empfindlich geschlagen wnrden.—Bon den übrigen europäischen Mächten und Ohn mächten können wir heute schweigen. Der Schah vou Persien hat wahrscheinlich aus seinem Hosjournal ersehen, daß Mlmjter knsen bei seinen westlichen Nachbarn und Freunden zur neuesten Mode gehören, er hat infolge Dessen sosort eine Reconsirnktion sei nes Cabinets besohlen und halte auf diese Weise auch seine EablnetSlrisis. Eine zweite Blamage. Als Senator Snmner von Massachusetts vor einiger Zeit im Congresse den Antrag stellte, daß alle Erinnerungszeichen des letzten Bürgerkrieges vertilgt werden sollten, erhoben die Loyalitäts-Heulmeier einen furchtbaren Lärmen, u. dieGesetzgebnng vonMafsachusetts paisirle einen Beschluß, welcher Hrn. Sumuer „ob seiner Vermcssenheit" schars tadelte. Als der „Cred>t-.Mobilier"-Sch>.vindel das ganze Land in Erstaunen versetzte, stellte es sich her aus, daß gerade Snmner einer der Wenigen war, an deren Händen kein Schmutz klebte, während selbst seiu College Wilson (der nnn. mehrige Bice-Präsident) nicht ganz rein aus der Geschichte hervorging. Man schämte sich in Massachusetts des Taoels-Bejchlusse«, und es wurde in der Gesetzgebung der Antrag ge stellt, denselben zurückzunehmen. Aber die Schamlosigkeit, welche in Washington trium phirte, legte sich in's Mittel, und als vor gestern der Antrag aP Rücknahme des Be schlusses gestellt wurde, beeilte man sich, den selben mit 43 gegen IK7 Stimmen zu verwer fen.— Ein Eommeiltar ist kaum nothwendig. Die Corruptioil ist obenauf, und der Fluch des Krieges noch nicht genügend sur volltisch: Zwecke ausgedeutet worden, um die sich daran knüpfenden unglücklichen Erinnerungen aus merzen zu können. Bankerotte in» 1872. Die Bosioner kaufmännische Agentur von Edw. Russell Ca. hal soebeu ihre Liste vou Fallimente» im Zatjre 1872 pnbtizirl. Die ganzeAnzahl derselben ist aus4oBU angegeben, mit einem Schuleenbetrag von K 121,056,000. Dies ist eine bedeutend größere Anzahl als im Jahre 1871. In jenem Jahre belies sich die Anzahl von Bankerotten auf 2915, der ganze Schuldenbetrag war 585,252,000. Jmlahre 1871 war die Anzahl der Bankerotte im Staate New.Uork 645 mit einemSchnldenbetrag von K29,7i>1,000. Zill Jahre 1872 fanden 808 Bankbrüche stall mit einem Schuldenbetrag von K33.öv1,000. In Peunsylvauien erreicht die Anzahl der Bankerotte 445; in Massachu setts 353, in Illinois 188, in Ohio 228. DäÄ Cirkular sagt darüber: „Die Zissern zeigen eine Zunahme von Bankbrüchen in diesem Jahre über die beiden vorhergehenden Jahre, welche im Anfange wahihaft überraschend er scheint, aber eine Betrachtung weist nach, daß dieselben zum großenTherl den verheeren den Feuersbrünstkn in Zbicago und Boston zugeschrieben werden müssen. Es ist wahr, das Feuer in Chicago fand im Oktober 1871 statt, aber die Folge» desselben wurden erst im Ansang des folgende» Jahres vollständig ver spürt, und daher kommen die dadurch erlitte nen Bcrluste erst unter den Bericht vom Jahre 1872. Dies wird denllich durch die beträcht, liche Zunahme des Schnldenbetrages in Jlti nois, nämlich von K 5,820,000 im Jahre 1871 auf 811,470,000 im Jahre 1872." Der „Eredit-Mobilier" in Deutsch land. Mit de: „Credit-Modilier". Angelegenheit ist die „preußische Corruption," welche im Abgeordnetenhaus? zu Berlin durch Herrn Lasker enthüllt wurde, in letzter Zeit häufig vergliche» worden. Auch der Berliner Kor respondent der ~N.-?). Tribüne" (ein Ameri kaner) hat einen solchen Vergleich angestellt, der interessant, wenn auch für unseren „Civit dienst" wenig schmeichelhaft ist. Es heißt in dem betreffenden schreiben: „Von der in Amerika herrschenden Corrup tion zu der Corruption in Preußen überzu gehen, ist eine ziemlich angenehme Ausgabe. Die Kinder de» Westens, welche sich den Na tionalruhm nicht ohne großartige Verhältnisse denken können, werden eine aufrichtige Freu de darüber empfinden, wenn sie vernehmen, daß die Betrügereien in Preußen in Bezug auf arithmetische Größe hinter den gleichen Dingen lnAmerika tläglich zurückbleiben. Das ganze Königreich Preußen ist auf's Tiefste be wegt durch eine Reihe von Betrügereien, auf die ein aktiver Politiker in New-Hork mit Verachtung blicken würde. Um die Urheber von Schwindeleien, die sich auf eine Halde Million preußische Thaler oder gegen K 300,- 000 belaufen, ausfindig zu machen und zur Rechenschaft zu ziehen, wird die ganze Regie rungsmaschinklie, Landteg, Ministerium und Krone, in Bewegung gesetzt uud eine furchi bare Aufregung hervorgerufen. Für Ameri kaner liegt darin etwa« so Kleinliches, daß den „Credit-Mobilier"-Leuten ohne Zweifel ein Banquet gegeben werden wird, weil sie die Superiorilät derßepublik bewiesen haben. (Ist geschehen. Colfax und Ames haben ihre «Receptions" erhalten.) Die lächerliche Empfindlichkeit der Preußen ist, wie ich annehme, der Thatsache beizumes sen, daß in diesem Lands noch die falsche mo narchische Vorliebe für Integrität des Beam tenthums besteht. Eine der Qualifikationen, welche die Beamten haben müssen, besteht darin, daß sie ehrlich sein sollen. Eine andere besteht darin, daß sie sür ihr Amt besähigt, u. eine diitte darin, daß sie unterrichtet sein'müs. sen. Da»urch, daß es diese aristokratischen Bedingungen sür den Staatsdienst einführte, ist Preußen dahin gelang!, daß es seine Ge schicke solchenSoldaten wie Moltke nnd solchen Staatsmännern wie Bismarck anvertraute, daß es Schlachten wie Sadowa und Grave, loite gewann und sich zur Füh-erschaft in Europa emporarbeitete. Gleichzeitig hat es sich ein Beamtenthum verschafft, wie ein jol ches keine andere Nation der Welt aufweisen kann. Ein Ministerialbeamter, welcher Uni versitälsstudien gemacht haben muß, und viel leicht im Stande ist, Depeschen in mehreren Sprachen zu schreiben, erhält einen Gehalt von etwa zweitausend Thalern. Tüchtige Gelehrte, Männer, welche mit der Literatur vertraut sind, höhere wissenschaftliche Studien gemacht haben und Rechtskenntnisse besitzen, arbeiten gewissenhaft in einem Regierungs bürean gegen Besoldungen, welche ihnen und ihren Familien nur ein kärgliches Auskommen gewähren. Und dabei stehlen sie nicht; sie treiben kei nen Aktienschwindel. Sie nehmen nicht an Caucusversammlungen Theil, stopfen keine Stimmlasten voll, lassen sich aus keine „Com bination" ein, geben sich nicht mir Lug, Trug und salschem Zeugniß ab. Erziehung, In stinkt nndPatriotismus macht sie ehrlich. Sie arbeiten Jahr für Jahr bei ihren dürftigen Besoldungen und sind stolzer auf ihre flecken losen Namen als auf alle Schütze der Well. Die trefflichen Eigenfchafien des preußischen Beamtenlhums haben sich trotz eines politi schen und sozialen Systems behauptet, welches die Entdeckung von Unredlichkeit nicht erleich tert. Preußen hat nicht wie Amerika eine energische, allgegenwärtige und nachsichtsloje Preise, welche den Schritten der Beamten und Staatsmänner nachspürt. Es kann nicht mit demokratischer Leichtigkeit seine Beamten mittelst der Wahlen wechseln. Bis zum Jahre 1348 gab es nicht einmal eine Legislatur, und noch im Jahre 1866 sührte Bismarck die Re gierungsgeschäsle ohne Parlamentarische Be willigungen. Der König intervenin persön lich in Angelegenheiten der geringsügigsten Art und die Minister sind nur ihm verant wortlich. Bei einem solchen System sollte, wie man denken müßte, es für corruple Be amte lercht sein, ihre Manöver vor dem Volke und der Legislatur zu verheimlichen. Aber die wunderbare Oekonomie des Staates besteht Jahr aus Jahr fort, ohne durch scandalöse Vorfälle unterbrochen zu weiden." Ein Mord unter sonderbaren Ilm ständen. In der Nenmann'schen Brauerei in Lafa yeire,Jnd., mißriethseit einigerZeit dem tüch tigen deulichen Braumeister Aug. Fori, sein Gedrttu auf unerklärlicheWeisc; viel von dem selben mnßle weggeschüttet werden, und die ganze Bernfsehre des Mannes stand aus dem Spule. Als man vor einigen Tagen eine Partie Seife im Bsitiche fand, war Forn i»chl länger im Zw:isel, daß von mißgünsti «er Hand das Bier absichtlich verunreinigt wurde, und er beschloß,wachsam zu sein. Mit einem Navy-Revolver bewaffnet, lag er meh rere Nächte auf der Lauer, bis cr endlich um Mitternacht einen Unbekannten in die Braue rei schleichen hörte, den cr sofort niederschoß. Bei näherer Besichtigung erkannte man in dem Erschossenen den entlassenen Vorgänger des Hrn. Fvrn, Anton Beck, und in seiner Hand in ein Pap'er gewickelt eine Portion SBS» foeiiela. Such Beck!war ein Deutscher und, wie Forn, Familienvater. Forn stellte sich freiwillig der Polizei und wurde unter eine Bürgschaft von Kit),ooo gestellt. Vermischte Berichte. New - Nork, 20. März. Die Firma Phelps H Dodge hat, wie sich jetzt heraus stellt, 8271,000 Schmerzensgelder an die Re gierung gezahlt. Gestern Abend hatte der in Nr. 849, 1. Avenue,wohnendeGrocerPhilippSchmidt mit der in demselben Hause wohnenden Wirthin Frau Jeanne Schultz, Streit, und versetzte dieser einen Schlag mit einer Axt auf den Kopf. Die Frau wurde schwer verletzt. Ihr Sohn Gottfried Schultz, welcher seine Muller vertheidigen wollte, lrug eine schlimme Wunde an der rechten Hand davon. Schmidt wurde verhaftet. (Verunglückt.) Frau Julia Hickey starb gestern im „Bellevue-Hospital" an den Fol gen eines Sturzes aus dem Fenster ihrer Wohnung, Nr. 427, West 42. Slraße. Ihr Mann wurde zur Zeit beschuldigt, sie aus dem Fenster geworfen zu haben. Da aber diese Anschuldigung nicht begründet werden konnte, so wurde cr entlassen. Am Dienstage wolle der irländische Erd arbeiter Godsrey Finecane, Nr. 113, Wa shingtonstr., nachStatesbnrgh in New-Jersey reisen. Er war zur Zeit betrunken und legte sich in lersey-City aus die Schienen, wo er von einem Expreßzuge überfahren wurde. Die Räder des Silges fchuitten ihm beide Beine ab. Man brachte den Mann nach dem „Park-Hofpital," wo er gestern früh mit Tode abging. Bridget McTorran verließ am Dien stag-Abende ihre Wohnung in Nr.lB, Cherry straße, um Bier zu holen. Gestern früh wurde sie am Fuße der Bascmentireppe todt ausge funden. Sie war allem Anscheine nach die Treppe hinuntergestürzt und halte den Hals gebrochen. Coroner Hertmann wnd die Lei chenschau hallen. (Wahrscheinlich noch ein Mord.) Im Ost-River wurde gestern die Leiche eines un bekannten Mannes aufgefunden. Auf seinem Kopse zeigte sich eine vier Zoll lange Wunde. (Selbstmord.) Gestern Abend sah Frau McGulncß, Gattin des CapitänS de? Canal bootes „Washington," eine» Mann vom Pier 54, Nord-Rlver, in denFlnß fallen. AlleVer suche, ihn zu retten, blieben fruchtlos. Die Frau ist der Ansicht, daß er sich absichtlich in den Fluß warf. Der hiesige Theehandel wird etwas be einflußt durch den Untergang des britischen Dampfers „Petersburg" bei den Bermudas- Inseln, an! der Ueberfahlt von dein chinesi schen Hafen Amoy nach New-7)ork. Das Schiff hatte 1,466,132 Pfund Oölonglhee an Bord, der einen Werth von etwa 5600.000 Gold besaß. Die voraussichtliche Anknnst dieser bedeutenden Ladung hatte auf dieThee preise drückend gewirkt und seitdem die Nach richt von dem Ünterganli des Schisses bekannt wurde, zogen die Preise wieder an. Der Thee war meist aus Rechnung von New- Uorker Häusern verschifft worden und das Schiff selbst, das i» England versichert ist, besaß einen Werth von »150,000. (Arbeiter-Unruhen.) Die gereizte Stim mulig unter den jrländischenAibcitern auf den Boulevards fcheint sich noch nicht gelegt zu haben. Sie rotten sich noch immer zusam men und drohen, die Italiener, die auf den Boulevards sür K 1.25 pro Tag arbeiten, ver nichten zu wollen. Die Polizei ist aber in unmittelbarer Nähe und verhindert Excesse.— An dem Brückenbau der „Harlem-Eisenbahn" zwischen 107. und lii.Straße besürchtet man ebenfalls einen Krawall, da der Contraktor Sessions 150 Maurer angestellt hat, welche nicht zur Bricklayers-Union gehören. Vor etwa 10Tagen wnrden dieselben verjagt, doch ist der Polizei-Superintendent entschlossen, den Tumultuanten energisch entgegen zu treten. (Die Blutthat in der 74. Straße. Noch eine Verhaftung.) Die Polizei des 19. Be zirkes ve-haftete gestern noch einen Raufbold, Namens Michael Balkley, welcher den bei dem Uebersall des Schuudl'schen Lokales verwun deten HH. Schmidt und Jung vorgesührt und von denselben identisizin wurde. Mit inniger Theilnahme werden die vie len Freunde der FamlUe des Hrn. O. Otten dorfer die Trauerlunde vernehmen, daß Fräu lein Jsabetla Uhl, welche wegen der reichen Eigenschaften ihres Herzens, wie ihres Ga stes, in allen Kreisen, mit denen sie in Be rührung kam, beliebt und geschätzt war, nach langem Leide» gestern Abend um 7 Uhr ver schieden ist. (Mordprozeß gegen einen Deutschen.) Gestern begann der Prozeß gegen Friedrich Heggi, Vergiftung des Wirthe« I. Sieg» sriedangeklagt. Im September-Termine 1872 wurde der Gcjangeue wegen derselben An klage prozessirt, jedoch in Folge der Nichtein,- gung der Jury in die Tombs zurückgeschickt. Friedrich Heggi ist angelsagt, den Wirth I. Siegfried im Hause Nr. 263, Ost-Honston- Straße, durch Gift vom Leben znm Tode ge bracht zu haben. Der Verstorbene war ein wohlhabender Mann, lebte jedoch in unglück lichen Familienverhältnissen. Mit Heggi war er seit langem besrenndet, »i dessen Hanie und Pflege er auch starb. Siegfried wurde aus des Angeklagten Betreiben schnell beerdigt, ohne den Kindern des Verstorbenen Non; zu geben. Diese schöpften Verdacht, ließen die Leiche ansgiaben, und eine Untersuchung ließ auf eine Arsenik-Vergiftung schließe». Heggi wurde demgemäß auf Befehl des Coroners verhaftet und von den Großgeschworene» des Giftmordes angeklagt. (Ein 14 jähriger Knabe bes Todtschlags schuldig befunden.) Gestern kam der Prozeß des 14-iähngen W. W. Barker, der Erschie ßung seines 12 Jahre alten Spielcameraden J.D.N. Schäfer angeklagt, zum Schlüsse. Als erster Zeuge wurde Thomas Henry Se> r.ior, ein intelligenter Knabe von 13 Jahren, aufgerufen, welcher dem beklagenswerthen Vorfalle beiwohnte. Er sagte, daß Barker uud Schäfer, als sie mit anderen Cameraden zusammen waren, mit einander in Streit ge riethen, woraus Ersterer eiu Pistol zog, da» er auf Schäfer's Kopf richtete, indem er sagte: „Ich werde Dich mchießen." Es gab dann eine» allgemeinen Zank unter den Knaben, welchen Frau Brown durch ihr Dazwischen treten endete. Bald nachher aber richtete Bar ker die Wasse wieder auf Schäfer's Kopf, wel cher beängstigt ausrief: „Sieh' Dich vor, Du wirst mich erschießen!" In demselben Augen blicke aber krachte der Schuß und Schäfer stürzte zu Boden, woraus Barker mir den Wo rten: „O Gott, was hab' ich gethan!" davon sturzle. Barker hatte gesagt, daß er die Wasse gekauft habe, weil er zu seinem Vater nach Virginien reisen wolle; nach anderen Zeugen soll er geäußert haben, er wolle damit seinen Großvater erschießen. Nach Schluß des Zeugenveihörs brachte der Vertheidiger Barker's ein Plaidoyer auf „Todtschlag im v.erten Grade" ein, welches der Distriltsan walt annahm, weil der Nachweis geliefert sei. daß keine beabsichtigte Tödtuug, sondern nur eine strafbare Fahrlässigkeit vorlag. Der Richter verurtheilte Barker zum „House os Resuge," indem er ihm die Größe seines Ver brechens vor Augen hielt. Zugleich sprach cr fein Bedauern aus, daß er die Leute, welche dem Knaben die Waffe verkauft, nicht mit har ter Strafe belegen könne. Der gestrige Brand in Bloodgood K Astermoor'S Filzwaarenfabrik in Van Brunt straße, Brooklyn, richtete für «55,000 Scha» den an. » Chicago, 18. März. (Abermals ein Mord. Ein 22 jähriger Mann erstochen. Die Mörder arretirt.) Albert Götz, ein 22- lähriger unverheiratheter Mann, besuchte ge stern einen Ball, Nr. 792, Süd-Halstedstr. Er gerieth dort in Streit, und wurde in der darauf folgenden Schlägerei mit einem Mes ser am Halse verwundet. Er starb kurz da rauf. Sein Körper wurde nach seiner Woh nung, Nr. 131, West 18. Straße, gebracht. Die Polizei arreiirte Pat Sheridan, Pat No lan uud einen andern Mann, die sich an der Schlägerei belhciligl hatten. Nachträglich ersahren wir, daß einer der Strolche ein junges Mädchen, welches i» der Nähe der „Bar" stand, aus's Schändlichste insultirt hatte, worauf der Liebhaber des jun gen Mädchens, Albert Götz, den frechenßur schen dei'm Kragen nahm und ihn aus dem Zimmer wies. Als Götz und fein Gegner außerhalb des Zimmer« waren, näherte sich Ersterem einer der Strolche und stach ihn in den Nacken. Götz taumelte in das Zimmer zurück, fiel nieder und hauchte bxneu weni gen Minuten seinen Geist aus, ohne nur ein Wort zu äußern. Die Strolche wollten sich allen weiteren Unannehmlichkeiten durch die Flucht enziehen, wurden aber bis auf den eigentlichen Mörder arretirt, welcher leider bis jetzt nicht aufgefunden werden konnte. Philadelphia, 20. März. -(Frevel- Haftes Spiel mit Menschenleben.) Im „Grand-CentraUVariety-Theatre" ereignete sich gestern Abend ein bedauerlicher Unfall. M'lle Geraldine, Monsieur Leopold uud ein Knabe, Namens Leo, gaben nämlich daselbst jeden Abend Vorstellungen auf dem Trapez. Der Knabe wurde zu diesem Zwecke anschei nend ans einem hölzernen am Boden stehen den Mörser aus das Trapez geschleudert, was aber m Wirklichkeit durch eine unter derßühne angebrachte starke Feder geschah. Um die Täuschung vollständig zu machen, ließ man zu gleicher Zeit ci»e große Quantität Pulver explodiren. Als gestern das gefährliche Scha uspiel abermals stattfinden sollte, gab man dem unter der Bühne befindlichen Manne das Signals die Feder loszulassen, che sich noch der Knabe auf dem Trittbrette zurecht gesetzt hatte. Der Knabe wurde in Folge biervon durch die Gewalt der Feder mehrere Fuß hoch in die Lust geschleudert und brach sich bei'm Niederfallen aus die Bühne ein Bein. Der Knabe war kaum am Boden angelangt, als er schon rief: „Ich habe mir einen Fuß ge brochen." Man trug den Knaben allsogleich hinaus und brachte ihn nach seinem nahege legenen Kosthause. Es ist nur zu bedauern, daß ein solches Spiel mit Menschenleben, das keinen anderen Zweck hat, als Neugierige an zuziehen, in der sogenannten Stadt der Bru derliebe geduldet werden. Die Versammlung der deutschen Katho liken zum Proteste „gegen die Versolgung in Deutschland" ist auf Dienstag nach der „Aca demy os Music" berufen worden. Valcr und Sohn als Entfüh rer. (Eine selbst in Kentucky seltene Ent führung.)—Nor einigen Tagen kam ein alter Herr mit seinem ungefähr 10 Jahre alten Sohn auf einen Zug der „Lexiugton-Cincin nati> und Louisvilie - Eisenbahn" und fuhr bis zur Croppir'ö Station, wo sich ihnen zwei blühende junge Mädchen anschlössen. Alle Vier setzten die Reise sort, benahmen sich aber in so auffallender Weise während der Fahrt, daß die Passagiere sich bei dem Condukteur nach ihnen erkundigten. Dieser kannte die beiden Herren und bald wußten es allePassa giere, daß Bater und Sohn zwei Schwestein entführten und sie in einem entfernter gelege nen Orte Heirathen wollten. Der Bater hatte zu seiner Gemahlin die ältere der Schwestern, ein Mädchen von 20 Jahren, ausgewählt, während der Sohn sich mit dem 13->ährigen Backfisch begnügte. Die Paare erreichten ih ren Bestimmungsort, Jefsersonville, ohne Fährlichkeit und auch die HeirathSceremonie wurde ohne Störung vollzogen. Dann fuh rcn sie auf dem nächsten Zuge zurück und freuten sich über das Erstaunen der Eltern der beiden Mädchen, wenn die Töchter als Ehe frauen zurückkehrten, und sich über die Beden ken der Ellern so kurz hinweggesetzt hatten. Der alte Mann soll seinen Sohn-Schwager an Zärtlichkeit gegen seine junge Frau wäh rend der Fahit weit übertreffen haben, aber der Condukteur, Cavt. Clvhcfsy, der diese Ge

schichte erzählt, meint, daß der Sohn noch nicht die Erfahrung des Alten hatte. Ueber den Empfang der jungen Paare bei den Schwiegereltern der Ehemänner hat man noch nichts erfahren. Selbstmord. — Aus Cleoeland, 0., wird berichtet: „In Rocky-Rivcr beging ein sehr alter Mann, Namens Friedr. Raff, Selbstmord, indem er sich todtichoß. Der „Leader" stellt die Hypothese aus, der alle Mann habe es Tag und Nacht mit dem Geiste eines Selbstmörders zu thun gehabt, der sich vordem in dem Hause, welches Raff nun be wohnte, entleibt habe und seitdem darin um heisplike. Diese Einbildung habe dem alten Mann Tag und Nacht keine Ruhe gelassen, bis cr denn sich Rnhe verjchafsle, indem er dem Beispiele seines Borgängers folgte." In Philadelphia versuchte H.H.Bod ley, sich den Hals abzuschneiden. Die Poli zisten brachten den arg blutenden Mann nach dem Stationshause, wo er aussagte, daß er seinen linken Arm im letzten Kriege verloren habe und daß er in dem Pensions-Büreau be schäftigt wäre. In einem Briefe an seine Frau, welchen man in seiner Tasche fand, schrieb cr, daß cr sich deshalb tödten wolle, uui seine Schwiegermutter los zu werden, die die Ursache aller seiner Leiden sei. Kaum glaubli ck^-- Ctzicago'er Blät ter wollen wissen,daß der nunmehr dem Stabe des Gen. Sheridan attachirte >sekonde-Lieu tenant F. Graut den Titel „Oversl-Lieut." erhallen soll. Die Rangerhöhung soll bereits dem Senaie zur Bestätigung vorliegen. In Ashland, Beik's Co., Pa., starb soeben Frau M. A. Reichert. Die Leiche der erst 33 Jayre alten Frau wog SSO Psd. Wie das inNewar k, N.-J., erscheinende „Register" behauptet, besteht dort eine Gesell-- schast zur Förderung von Ehen. Die männ liche Einwohnerschaft von Newark soll drei Mal größer sein, als die weibliche. Die er wähnte Gesellschaft beabsichtigt daher, Comi le'n nach Neu-Englaud zu senden, um unter dem dortigen Uebeislusse an heirathsfähiger Weiblichkeit zu rekrutiren. In Buffalo erregt erhebliche Aufregung die Berhastung des Col. D. Myers uud seines Neffen Jakob Myers, die darüber er tappt wurden, als sie im Depot die Fracht wagen der „Erie-Bahn" bestahlen. Man hatte seit langer Zeit vergeblich die Diebe auszu spüren versucht, welche systematisch die Wagen bestahlen, und war nicht wenig davon über rascht, sie in Col. Myers und seinem Neffen zu entdecken. Col. Myers diente im letzten Kriege. Von Montreal, Canada, wird gemel det, daß die Aversion des franz. Theiles der Bevölkerung, sich impfen zu lassen, erheblich die Anzahl der Blattcrntodesfalle vermehrt hat. Am 16. d. M. wurde der exkaiscrli' che Prrnz von Frankreich 17 Jahre alt und großjährig; die Feier dcö Ereignisses soll am 15. August staltfinden. Gegen die Seekrankheit. Dr. Döring halke, fo schreibt dieVierleljahrsschrisl für praktische Pharmazie, wie er in der Wiener medizinischen Wochenschrift mittheilt, als Echiffsarzt Gelegenheit, sich felbst von derUn- Wirksamkeit aller bis jetzt gegen die Seekrank heit empfohlenen Mittel zu überzeugen. Die großeUniuhe aber und die Schlaflosigkeit, vou der die meisten Seekranken geplagt werden, brachte ihn auf den Gedanken, das Chloral hydrat in Anwendung zu bringen. Er theilt ausführlich acht exquisite Fälle von Seekrank heiten mit, in denen nach Verabreichung von durchschnittlich vier Gramm Chloralhydrat in zwei Dosen nicht mir Ruhe und längerer Schlaf der Erkrankten eintrat, sondern Letzlere auch vollständig von der Krankheit besreit wurden. Der Schild der Gesundheit. sten Leiden sein wird, weiche hiese ZahreSzcit mit sich bringt. (6Z-70t<bw) A F. W. Lange, M>,i» «r. 20, Rord-Gay-, nahe Zayettestr.. Taschenuhren, Standuhren und Fab ri ka n t vo n feinen Schmucksachen u. Silberwaaren, Rr. 84, LrringtonAraüe. 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Die letzten Abende von «Oofth Goosl" W. Thompson. „Die rivalisirenden Deulschen." „:)acup." Äoniag: »gamasor Zas/ Haurtli ig der chren,er!» Stadt-Theater (<?oucordia Heinrich >ik aret artistischer Direktor. Heule, den 21. Mär; 1871. letztes Gastspiel von F.l. H 5t,1,0.> inz Hrn. «. Barena, mit großcr Aus >'! atluns: „'Avtirrt und Bertram" „Die luftigen Vagabunden," grohe 'jjosse »>ii tveiang und in t oon G. Rüder. «lles hadere de ja die Inst,uinentul- li. Viitoj'Conzert „Harmonic" den Mar;, ! das Comite : Vorläufige Vall-An;eige / ?l e st n u r n t i v n der Sonth- und Watttslr., rinpsiel/lt zu jcdir Tageiz.ii kalte und warme Speisen jeder Hirt und m..cb! bc>on> sondcrv a.is srin tnk»>tiev> lind polt Pier zu vro ullsuikrtiam. F l <l j ch c n - B l e r zum Fa>!n!icn-Get.ra>ichc ! aiistekviiiiiirii VM ! W Naliv. ' S Ä.'s. 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