Newspaper of Der Deutsche Correspondent, March 22, 1873, Page 4

Newspaper of Der Deutsche Correspondent dated March 22, 1873 Page 4
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Der Teutsche Korrespondent. «kaltimsrt, 22. März 187 A» Stadt Baltimore. Da« Wetter. Die gestern Abend ein gelaufene» Depeschen des Signalbürcaus bc richteten Tchnccwctler von Baltimore, Bus falo, Cleveland, PiliSburg, OswcAo, Toledo, Grand Hoven, Mich., Ml. Washington, Montreal, Saugeen, und Porr Stanley, San., Glatteis in Detroit. Der Ohi» war gestiegen: 18 Zoll in Pittsburg, 12 Zoll in Cinciniiali, 12 Zoll in Cairo und mar 3 Zoll ,u Lcuisville gefallen. Der Mississippi war bei Vicksburg'lm Fallen und dcr Cumbcrland bei NashviUe im Steigen begriffen. Der Thermomclelstaud war in Baltimore 41, Boston 37. Eleveland 30, Knoxville 43, Memphis 58, St. L»uis 43, Porlland, Me., 34, Pittsburg3V, New ?>ork 35, Omaha 42 und San Franzisco 57 Grad. Da« War nungssignal in Baltimore verblieb. Weiter- A u « N ch r e n.— Die Wetter prohcicn des verheizen sür heule in den Mittelstaaten kalte westlicheWin de und bewölkten Himmel, der sich indessen im Lauie des Nachmittags auskläreu wird. War nungssignale werden an der mittleren und oft atlantischen Küste verbleiben. Ein-n n d Au ss u hr. —Es kamen fol gende Fahrzeuge aus dem Auslande hier an: der engl. Schooner „Aluma" mit 246 Oxhos ten und 40 Kisten Zucker von CardcnaS au? Euba; die engl. Brigg „E. C. Mutch" mit 234 Oxhosten und 200 Kilten Zucker von Ha vanna; die engl. Brigg „Floren« May" mit 364 Oxhft. Zucker von Ponce, P- R.; die .engl. Barte „Pleiades" mit 5V Fässern und 481 Oxdfl. Zucker und 50 Punscheons Me lasse von Cardenas aus Euba! die Brigg „Eugenia" mit 4640 Kisten Apfelsinen, 700 do. Citronen und 20 Tonnen Schwesel von Messina. Es segelten nach dem Auslande von hier gestern ab: der eng!. Schoouer „Frauces" mii 51 Fässern Waizenmehl, l-> da. Pökeljchwei nefleisch, 6 do. -Rindst>ii>t, lu do. Theer, 1 do. Zucker, 200 Galt. sohlen öl, 29,000 Fug Nutzhvlz, 38,000 Schindeln, 2 811. nnd 2 Kisten Schniliivaaren, 12!3 Psd. Schinlen, «25 Pfd. Buiter, 625 Psd. Schmalz, 4 Kisten Stiesel und Schuhe, 54 Kisten Seife, 122 Paaren Schuhe und 2 Kisten Juwelen nach DerDampser „Benja mi n ei n der," lras gestern von Nord-Carolina mit 40 Ballen Baumwolle, 125 Fässern Theer, z 75,000 Schindeln und 90,000 Fuß Nutzholz Die DamPfbshn s a h r tc ii Zwi lchen Baltimore und Towson lown sollen bereits im Juli dieses Jahres begiuiicu, bis wohin man die Pollendung des Bahubau.s und die Beschaffung aller zum Bahnbetriebe nöthigen Materialien erwartet. In den Pferdcbahiiwagen lostet zur Zeit die sieben Meilen lange Fahrt zwischen beiden Punkten 31 Cents od»r im Abonnement 25 CcnlS. Uiiiei den 900 Einwohnern Towson loivn's ist iein einziger Geschäftsmann, der täglich, seinem Berufe nachgehend, sich früh nach Baltimore begiebt und Abends heim lehrt. Von der Einführung der Dampswag gons hofft man, daß viele Kaufleute Balii niore's sich längs der Bahn Wohnsitze aus suchen, und Towsontown bald für Balti more, was Germautown für Philadelphia, sein werde. Sturm in der Bai. Capt. Hall von dem vorgestern hier von Norfolk einge trosseucn Dampfer „Louisiana" mel»el, daß ,ii der Nachl vor dem vorgestrigen Tage cm heftiger Stnrm in der Bai herrschte. Capt. Trauers von dem Dampfer „Stale vf Maryland," der gestern hier eintraf, macht die Mittheilung, daß auch in der Nacht von vorgestern auf gestern ein heiliger Sturm in der Ba> herrschte. In der 'Nähe von Hork- Spil trat an dem vorhergehenden Abend ein orkanartiger Wirbelwind ein, der 16 Minu ten anhielt gleich daraus sah Capt. Travers eine Wasserhose, die sich in östlicher Richtung vorwärts bewegte. Die Zeil der Tag- und Nacht gleich e. —Vorgestern kreuzte die Sonne den Acquator und die Länge des Tages stimmte daher mir tcr Länge der Nacht überein. Die Tage und Näliile weiden noch sür eine kurze Zeil beinahe gleich lang erscheinen, je näher wir dem Sommer rücken, desto länger werden die Tage und desto kürzer die Nächte werden. Während der letzten zehn Tage haben wir Stt Palnckslage war das Weller während des ganzen Tages still und ruhig. Borgestern regnete es beinahe den ganzen Tage; die seg nenden Folgen dieses Regens werden sich an der hervorsprießeiidc» Vegetation bald be kunden. Gestern hatten wir etwas März jchuee, der eifrig von den "olä uisicks" auf gelesen wurde. Pat le rf ol'- P a rk. Wir theilten ge stern mit, daß die Expropriir-Jury der Fa niilie Patterson für ein 15V Fuß an der Gist- und 155 Fuß an der Goughstr. sich erstrecken des Grundstück K 8525 zugesprochen hat. Dies« . Wertschätzung wird ohne Zweiscl die Basi« sür die übrigen Grundslücke bilden. Die Ge schichte vomPalterson-Park istsolgende: IB2k schenkte ein alter Kaufmann, Namen» Wm. Patterson, der Stadt 6 Acker Grund zur An. läge eines Parkes; IL6O kaufte die Stadl 33 wettere Acker, so daß bis dahin der Park 3H Acker umsaßle. Die zur Zeit projeklirle Ver größerung beträgt Acker. Allerdings ver langte Ost-Baltimore noch weitere sel Acker, östlich vom Parke gelegen, aber ausSparsam leils-Rück sichten scheint man vor der Hand diesem Aukause nicht gewogen zu sein. Gestern setzten die Expropriir-Geschworenen bezüglich der drei übrigen Grundstücke da« Zcugcuverhör in Shaw's Restauration fort und verlaglen Nachmittag die Untersuchung bis Dienstag. Grundstücks-V erk ä nse. Die HH. P. H. Sullivan K Söhne versteigerten vorge stern aus der Börse süns an der Oregonstraße, nahe Edmouson - Avenue, gelegene Grund stücke, jedes 18 bei 100 Fuß groß, mit einem unvollendeten Ziegelsteinhause bebaut und mit K9O Jahres-GrundzinS belastet. Das erste Grundstück wurde von der permanenten Land-Compagnie nm 5720, das zweite von derselben Compagnie um »790, das dritte von dersclbenCompagnie um »775, das viertt von J.Thomas um »300 und das fünfte von Otto Dule um K 965 angekauft. Ferner ver äußerten dieselben Auktionatoren ein an der Carlionstraße gelegenes, 15 bei 65 Fuß großes nnd mit einem dreistöckigen Ziegelsteinhause bebautes Grundstück um »980 bei »36.6 t Äahrcs-Gruudzius an Michael A. Conton, Ferner ein anderes an der Carltonstraße gcle genes Grundstück, das cineLänge von 60 Fuj -5 Zoll und eine Breite von 12 Fuß 6 Zoll hat und mil einem zweistöckigen Ziegelstein hause bebaut ist, um »800 mit einem Jahres- Grundzins von 825 an Thomas Darling. Gruudslücks - Verkauf. Die HH, F. W. Bemieit 6c Söhne versteigerlen ge stern Nachmittag an Ort und Stelle das 1k Fuß breite, 77 Fuß I>4 Zoll lange und mii »64 lar,resgrundziiis behaftete Grundstück Nr. 398, Nord-Atiicker-, südlich von Preßt nian-Siraßc, worauf ein dreistöckiges ziegel steiuerneS Wohnhaus und ein zweistöckiges Hintergebäude stehen, um »2100 an Jakob Pciers. Die „N ationa l-M echanic s-B a n k." In vir Rational-Mechanics-Bank" an der Ecke der Fayelle» und Calvertstraße, sind kürzlich Vorrichtungen angebrachl worden, welche einen Einbruch in dieser Bank sehr e» schweren, oder vielmehr zu ciner Unmöglich keit machen. Diese Vorrichtungen sind von den HH. MeNeale und Urban von Cincin nati angefertigt worden nnd bestehen aus zwei aus Ziegelsteinen aufgesühnen Gewölben, welche mit siahl- uud Elsenplatten ausge legt sind. Das eine Gewölbe ist sieben Fuß breit, acht Fuß lang und acht Fuß hoch und von Innen mil sünf Lagen von Eifen nnd Stahlplatten bekleide!, die zusammen eine Durch>chnitis-Dicke von 24 Zoll haben. Das andere Gewölbe ist 8 Fuß breir, 10 Fuß lang und 8 Fnß hoch und dient zum Aufbe wahren dcr Bankbücher und Papiere. Es ist ebenfalls mit Eisenplatten ausgelegt, zwi schen denselben und dem Mauerwerk befindet sich jedoch ein freier Raum. In dem ersten Gewölbe sind dreifache Thüren angebracht, die durch zahllofe Schlösser uud Riegel ge schützt sind u. nicht gesprengt werden können. Die „G ra ti tud e>L o g e Nr. 4" dcr „PythiaS-Ritter" wurde am Dienstag in ihrem Versammlnngslokale von der „Good Will-Loge Nr. 54" besucht. Nachdem die erstere Loge ihre Geschästc beendet Halle, be gaben sich alle Anwesende nach dem „Charlc ston-House" an dcr Prallslraße, wo man bei einem reich ausgestatteten Souper einige au genehme Stunden verlebte. Einsetzung von Aelteslen. - Die Ehrw. I. L. Straughn und H. Brunner, welche von der„Maryländer Jahres-Couscrcn; der methodistljch-prolestairtischen Kirche" als Aellesie erwählt worden, wurden vorgestern in dcr melhodistisch-prolcstllntiswen Kirchc an der Ecke der Green- und Lombardstraße in ihre neuen Aemter eingesetzt. Ern e Vers amml n ii g von Beam ten der verschiedenen Bank- und Spar vereine Baltimore's sand ge stern Abend in dem Lokale des Hrn. Zrppnan in der Camdenstraße stall; l 4 Vereine waren vertreten. Hr. Felix Möllmann ries di'eVe» sammlung zur Ordnung und crllärle als Zweck derselben, sich darüber zu berathen, auf welche Weife die Vereine am besten sich gegen seilig gegen Ucbcrvoriheilung von Seitcn jolcher Mitglieder, die von einem Verein zum oneern gehen und keinem die entnommenen Geldsummen zurückerstatten, schützen können. Es wurde darauf zur Beamtenwahl geschrit. ken und Hr. Felix Wollmann zum Präsiden kcri, Hr. Daniel Mcufel zum piotokollircudcn Selreiär erwählt. Verschiedene Anwesende Erschien Pläne zu einer noch viel cingehende- Ren Union, als der Anfangs beabsichtigten, vor, und es wurde ein Comiiz von Mit gliedern ernannt, weiche» am nächsten F.ei» tage zuiammentietcn und Entwürfe »u e>uer Constitution vorlegen soll, über welche dann dieGeneralversammkung zu berathen bat. Die folgenden Herren wurden zu Mitgliedern deS Comite's ernannt: Schminker, Knackse, Otto, Peters,Edelmann,Schühler.Brickner, Fischer, Lang, Seitz, Woisund Schnausscr. Der neu ernannte Hülss-Sani t ä t s-C ommissär, Hr. A. W. Duke, hat gestern sein Amt angetreten. Dr. Charles A. Leas, der den Posten fo lange bekleidete, war den ganzen Morgen hindurch in dem Büreau, um seinen Nachfolger in die Pflichten deSAm tes einzuführen. Dr. Leas wird allgemein als einer der besten Beamten anerkannt. Hr. Duke besitzt eine beträchtliche Erfahrung, und da derselbe ein tüchtiger, praktisch gebildeter Mann ist, so glaubt man, dag er auch ein gu ter, pslichigetreuer Beamter sein wud. Borlesung im „P ea b o dy.J nsl i lute."-Dr. Unger hielt gestern Nachmittag im „Peabody Jnstiiule" abermals eine Vorle sung über die diutsche Liieratur. Er setzte seine Besprechung der Schiller'schcu Dcamen sort und behandelte vorzugsweise „Wilhelm Dell" und „Maria Stuart" in ansiührlicher Weise. Unter den Zuhörern that sich wieder wie bei den früheren Gelegenheiten das größte Interesse kund. Nächsten Freitag findet die letzte Vorlesung stall; als Thema derselben hat Dr. Unger „Heine und seine Werke" ge wählt. Das Projekt der Parkanlagen an der Noro - C ha rl e s straße und seine Folgen.— Man wird sich erin nern, wie eisug eine Menge interesfirter Per jouen zu Euniken einer Parkanlage an der bis nach Jones' Fällen sich erstreckend, agilirlen. Das Projekt wurde in den Zeitungen mit Beharrlichkeit angepriesen »nd'schtiegtlch der Stadlrath v-ranlaßt, eine dahin zielende Verordnung zu Passiren. Die Beiheiligten erklärten, mau könne den erfor derlichen Grund uudßod-n, der abschüssig sei, für ein Butterbrot erhallen und eine schönere Zierde, als die besagte Parkanlage, lasse sich laum denken. Aber siehe da, kaum war die Sladlverordnung passirt und die Straßen- Commission macht: sich an dieExproprürung, als die eifrigen Befürworter des Prosts Hot rende Preise für den erfoiderlichen Grund und Boden veilangteii. Als schließlich die Ab schätzung stattfand, waren weder die Boden eigenthümer, welche "LenelUs" erhalten, noch die Bevortheilien, die "Images" zahlen soll ten, zufrieden. Inzwischen waren der Stadt für Vermessungen und andere Arbeiten resp. »2ÜOO uud »0915,«!)—zusammei! »9715.89 erwachsen. Jetzt hat allerdings der Sladl rath die Verordnung ans Antrag Derjenigen, die sie ursprünglich anregten, wioerrusen, aber nur unter der Bedingung, daß die Leute die entstandenen Kosten pro Rate zahlen. Da durch bleibt das Park-ProM in der schwebe, und ist der Rath den Bclressenden insofern entgegengekommen, als er die Zeit desAppells über die ursprünglichen Abschätzungen von Z 0 Tagen sus4Monate veilängeit hat. Somilist es »och immer möglich, dag ein Verständiiiiz über die Abschätzung zu Stande kommt und die Parkanlage in Anbetracht der schon ent standenen Kosten, denen sich die Beteiligten nicht entziehen können, zur Thatsache wird. Richter Gi >es vom Bnndesbezirks - Ge richte ist etwas besser, aber seine Aerzie rathen ihm, sich vorläufig noch der Arbeiten des' Am tes zu enthalten. Der neue Ha fe n-Ei n n eh mer Hr. Washington Booth tritt am 17. April in's Amt. Im Handels-Publiknm ist seine Er. nennnng beifällig ausgenommen worden. Bestätigt. Der senat der Ver. St. hrt anch die Ernennung des Richter« Spence von Maryland als GehülfS-General-Post meistec der Ver.St. bestätigt. Richter Spenee war im letzten Herbste republikanischer Con greß-Candidal im 1. Distrikte (Ostuser) von Maryland. Bleibt im Amte. Hr. Edington Fulton, Surveyor, bleibt im Zollamts. Er hat gar keinen Miibewerder. Der neue Rev en ue- E in neh m er des 3. Distriktes. Wir theilten be reits mir, daß der bisherige Revenue-Asses sor N. M. Pioud zum Einuehmer des 3. Di strikts ernannt und vom Ver. Sl.-Senate bestätigt worden ist. Hr. R. M. Smith, der bisherige Einnehmer, tritt ab. Nach dem neuen Congreßqesetze hör: das Amt oes Reve nue-Assessors gänzlich aus und dieFunkiiouen desselben werden mit dem des Einnehmers verschmolzen. Auch die bisherigentlsjeßment. Listen hören mit dem 39. April, wo die regel mäßigen Linusen ablaufen, auf. Tue April- Liste wird somit die letzte sein und am 30.Mai da« Assessors-Amt, hoffentlich aus immer, ge schlössen. Vor und nach dem 1. Mai sind alle Abgaben in Stempeln, die der Einneh mer ausgiebt, zahlbar, und Jeder, der inner« Stenern zu zahlen Hai, muß dieselben entrich ten, ohne daß eluAsseßment stattfindet. Wei dieses unterläßt, veisällt in Strase. Das Jo h n s H op kin s's che Hospi tal. Die von Johns Hopkins sür das Ho> spital eingesetzie Verwaltungsbehörde, deren Mitglieder wir vor einigen Tagen bei Mit theilung der Hopkins'schen Schenkungsur. künde namentlich aufführten, hat Hrn. Fran eis T. King zu ihrem Präsidenten, Hrn. Jo seph Merresield zum Kassirerund Hrn. Louis N. Hopkins zum Sekretär ernannt. Für den Bausond des ~ lichen Jünglings -Vereins" sind laut des Berichtes des Achtb. I. Morrison Harris, Obmannes des Verwallnngsrathes, bis jetzt im Ganzen 5t 64,685 an Beiträgen eingegangen, einschließlich der seit dem letzten erstatteten Berichte gesammelten isiimme von Kit), »3s, zu welcher folgende Herren und Da meu beisteuerten: John E. Brown »1200, die James Brown'sche Nachlaßmasse »1200, Wm. E. Wood >K Comp. »750, Mawn L. Weemö »25v, Thomas Swann »1000, Joh, G. Hetzel «250, Jakob Tome »1000, B. T, Hynson LcSöhne »200, I. W. D.Pentz »100, Pastor Dr. John G. Morris »100, Henri' Snowden »100, James Batcs »100, Samuel Snowden »100, James E.Clough »100, Ge< brüderMyers »100, Jakob Green »100, Frau H. Colvin »250, Matthäi, Ingram Comp, »100, Stirling Thomas »100, Gebr. Siscc weitere »50, Theodor Mottu weitere »50, John L. Crise »100, D. 6-, B, »250, JameS P. Frames »50, D. D.Malloiy »200, E. B, Mallory »100, I. Ludington Lc Comp. »100, H.S. Lansair »100, G.L.Kunzelmann Thomas H. Carmiue Ä Comp. »100, I. P. Reisinger »100, James E. Stansbury »100, I. Äiewion Kunz »50, B. F. Chase 6c Comp »50, Wm. H.Thomas »50, A.H.Gieenfielt »50, I. Oskar Robinson »100, L. L. Partei »100, R. Stöckelt Matthews »50, E.Leverino «c Comp. »500, John S. Billy »500 unc Zeichnungen kleinerer Beträge in Gesammt- Höhe von »85. Es sind nunmehr für die so> sortige Inangriffnahme des Baues alle An ordnungen getroffen worden. Ein Staatsbeamter in einer Spielhölle. Es wird erzählt, daß ein Staatsbeamter, der eine beträchtliche, dem Staate gehörige Geldsumme bei sich trug, voi Kurzem in eine der feinen Spielhöllen Balti. more's gegangen sei und dort das ganze Gell verspielt habe. Am andern Tage habe er den Besitzer des Hauses aufgefordert, ihm semev Verlust zurückzuerstatten. Als dieser, wie sich nicht anders erwarten läßt, sich dessen ge weigert, habe der pflichttreue Beamte die An gelegenheit vor Gouverneur Whyle zur Ent scheidung gebracht. Die Regulative der Bun deSarmee schreiben vor, daxz ein jeder Offizier, welcher öffentliche Gelder zu verwalten hat, sofort aus bemDieultezu entlassen sei, falls ei bei einem Glücksspiele betroffen werde. Ein gutes Gesetz, das auch aus den Civildiensl Anwendung finden sollte! Vor Bu n d es-Co m mis sä r Rogers stand gestern der Capitän des Schooners „N. M. Priee" unter der Anklage grausamer Be handlung des Matrosen Joseph Harris. Das Verhör hatte die Freilassung deöCapt. Peter Marshall zur Folge. Georg Schley von Nr. 179, Jefferson straße, des Oeffnens eines Privatbrieses Be hufs neugierigen Einblickes in eine Privat- Coirespondcnz beschuldigt, ward gestern dem selben Bundesbeamten vorgeführt, der seilt Verhör auf heute anberanmie. Eine Beschwerde. Die Firma W. E. Wood 6c Co. sührt darüber Beschwerde, daß die Bau-Commission der Stadlhalle bei der Ausgabe des Contrakts sür den Heiz-Ap parat ihr Gebot ignorirt habe, trotzdem das selbe um »5325 niedriger, als das irgend eine« andern Bieters gewesen sei. Die HH. Wood Li Co. lassen in einer von ihnen veröffentlich ten Anzeige durchblicken, daß die Mission parteiisch verfahren fei, und diese ist es dem Publikum schuldig, darüber Ausklä rung zu geben. Wie wir gestern mittheilten, ist die Sache auch im Stadtrathe zur Sprache gebracht worden. Eine U n ter s u ch u n g. Die Grand- Jnry von Baltimore-County hat zur Zeit auf Veranlassung des Mayor« Vansant eine Un lersuchung der Beschnloignng eingeleitet, daß gewisse Connty.Beamten in Fällen, wo Pro zesse von Stadt nach dem Couniy verlegt werden, die ichuldigbefundenen Personen auf erleztenstrafen nicht an dieSladtkassebezahl! haben, wie das Gesev es vorschreibt. Mehrere Personen wurden bereits von der Grand-Jury in's Verhör genommen und das Resultat der Unteisuchnng wird wohl zur rechten Zeit be kannt werden. Dem Mayor aber gebührt Lob für seine Wachsamkeit, die hoffenilich die County-Beamien veranlassen wird, alle ihnen nicht zukommcndenGelder an die Stadtbehörde in Baltimore abzuliesern. Kirchliches.— Die 40-stündigeAndacht beginnt morgen im St. Agnes Hospitale an der Aork-Road, sowie in der St. Alphonsus- Kiiche, Ecke dir Saratoga- und Parkstraße. Das Testament Amor Äeßle r's, der in Nr. 251, Ost-Eagerstraße, eine Barbier stube hielt, »urde gestern im Waisengerichte sür rechtsgültig erklärt. ES vermacht der Wittwe Gertrude Keßler 50 Aktien der „Deut' ichen Feuer. Versicbecungs-Gesellschaft," 20 Aknen der Lparbank" vnd 3K Ak tien der „Bereinigen Deutschen Bank," serner des Verstorbenen sämmtliche Hausbalt-Effek ten, Model», persönliches Eigenthum aller Art und alle Wechzei, den Erlös schwebender Prozesse und alle aus irgendwelcher Quelle fälligen oder einzugehenden Gelder; verheira tet sich jedoch die Wittwe wieder, so setzt der Eiblafser der deutschen katholischen St. Jako bus-Kirche K5OO, welche die Wittwe binnen dreißig Tagen nach ihrer Wiederverheirathung derselben auszuzahlen hat. Genannte Kirche erhält serner, damit dort Seelenmessen für den Verstorbene» gelesen werden, alle Gelder, welche der Wittwe von der „St. Franziskus-" und der „14 heilig.Nothhelfer-UnteistütziingS- Gesellschaft" zukommen; außerdem sind SLO fiirSeelenmkssen für des Vernorbencn Mutter, Margaicthe Keßler, nach deren Tode bestimmt, und Regine Ernst, seine Schwester, erhält nach dem Tode der Wittwe desErblassers aus deren Nachlasse K3OO ausgezahlt. Beerdigung. Die am Dienstag in der Wohnung ihres Sohnes, Ne. 122, Park straße, verstorbene Gattin des Achtb. Johnson wurde gestern 'Nachmittag auf dem Greenmonnl - Friedhose zur Erde bestallet. Dem Sarge folgten die angesehensten Fami lie» der Stadt. Die Kinder und ein großer Theil der Enkel der Verstorbenen befanden sich unter den Leidtragenden. Die Ehrw. Dr. Randolph von der Emanuel- und Dr, Hodges von der St. Pauls - Kirche leiteten den Trauergoitesdicnst. Als Bahrluchträgtt fuuglrten die HH. Richter G. W. Dobbln, >s. T. Wallis, W. H. Norris, Bens. C, Preßtman, I. Spear Nicholas und Geo. W Tod des türkischen onsn l s. Äm üliittwoch starb nach längerer Krankher im Kreise seiner Familie der hiesige türkisch« Konsul Hr. William Grange. Sein To! wird iu manchen Kreisen großes Bedauert erregen, da der Verstorbene allenthalben n hoher Achtung stand. Hr. Grange war ir mancher Beziehung ein bemerkenswerthe! Mann; aus seinen jahrelangen Reisen war e> diuch alle Erdiheile gekommen und es gieb schwerlich ein Land, welches Hr. Grangenich betreten hatte. Zugleich war er in mehrere! Sprachen bewandert und hatte einen solch großen Schatz von Kenntnissen und Ersah ruiigen angehäuft, daß man keinen uuteihal tenderen und belehrenderen Gesellichas'.er fin den konnte, weine Beerdigung fand gesterr Morgen von dem Trauerhause Nr. 281, Hol linsstraße, aus statt. Den TranergotteSdiciist leitete Pasto Sonthgate. Secliorger der bischöflich-prote stantlschen St. Lukaekirche, und a'.Sßahrtuch träger junginen die HH. Joseph I. Stewart A. Banuon, Leopold Wolf, H. Lewis, Wm G. Price und James MeCreary. Das Be gräbiiiß geschah auf dem Loudon-Park-Got tcsacker. Noch ein alter deutscher Mil bürg er mit To d e abgeg a n g e n.- Zu der langen Reihe der eiiigewaiidertenMit bürzer, weiche innerhalb der letzten sechs Mo naie in's Jenseits eingegangen sind, komm heule auch der seit 33 Jahren hier ansäßige weit und breit wohlbekannte Hr. Andrea Hacker, Ecke der Schwede» und Saratogastt Zu einer stallen Erkältung trat schließlic ein Lungeiileiden, dem Hr. Hacker gester Morgen um 55 Uhr im 67. Lebensjahre erlag Der Verstolbeue war iu früheren Jahren ei. eifriger Milizmann und trug Nicht wenig zu Bildung des Corps ver„Taytor leichten Dra goner" bei, deren Lieutenant er war. Ferne gehörte er dem Maurer-Orden, der „Schiller Loge" der Odd-Fellows, dem allen „Mela mora-Stamnic" der Rothmruiner und viele! anderen deutschen Gesellschaften an. Unte Mahor Banks war Hr. Hacker Straßen-Su periiitendeut und kam den Pflichten des Am tes mit Gewissenhastigkeit nach, wie er über Haupt in allen Beziehungen des Lebens de> Ruf eines ehrenwerthen und rechttchassene! Mannes genoß. Hr. Hacker war aas Thnr nau, Obersranke», Bayern, gebürtig. Dnrc! Fleiß und Sparsamkeit hat er sich ein Ver mögen erworben und hinterläßt seine Famiti in comfortablcn Verhältnissen. Das Leichen begängiiiß findet morgen Nachmittag um Uhr nach der „Loridou-HaltCemetely" stat und voiauSsichtlich werden ihn seine alte> Freunde zahlreich zur letzten Ruhestätte ge leiten. Vergiftung. (Ein gefährliches Verse hcn.)-Gestern Abend verwechselte ein sieben jähliges Kind deutscher Eltern, deien Ramei wir nicht in Erfahrung brachten, in dcre! Wohnung aiiCailwn Avenue, nahe Bnrkestr. eine aus dem Kaminsimse liegende Parti Bitterkleesalz vxrrlieniu) mit Glan bersatz und verschiuckie die glsiige Subilanz dadurch sein Leben gefährdend. Die Elteri eilten sosort nach Dr. Ehrich's Hause, vo> wo ärztliche Hülse rasch beschassr wurde; doe ist des ZUndes Zustand noch höchst bedenklich Uns all. Heinrich Eppel, BrerauS fahrer des Brauers Hru. Stiefel, siel geüeri Morgen, atS er im Begriffe stand, ein Faj Bier in die „Stag-Hall" an der Hanoverstr zutragen, auf das Straßenpflaster uns ver letzte sich bedeutend an der Stirne und übe dem rechten Auge. Dr. Harvey Hill leistet ihm ärztlichen Beistand. Der Verletzte, ein Mann von 28 Jahren wohnt an Frederick-Avenue, wohin ihn Poll ist Keßler brachte. Gestern Rachmittag H 4 Uhr stürzte während Charles Meuuier mit Austreichei des Hauses R?. 232, Lexingionstraße, be schäfligt war, die Leiter nm, und der Unglück liche fiel ans 20 Fuß Höhe aus's Trottoir Die herbeigeeilten Doktoren Erim und Uhle sanden beide Unterschenkel gebrochen, richletei die Brüche wieder ein, glauben jedoch, eil Fuß werde, da am Knöchelgelenk die zersplit terten Knochenstücke durch die Weichtheile ra gen, abgenommen werden müssen. George W. Slone, Heu- und Futter Händler in Rr. V 6, Georgestraße, trat gesteri sehl und stürzte in den Tunnel der „Balti more-potsmac-Bahn," ohne jedoch erheblich Verletzungen davon zutragen. Schiffs n n s äl le. Am 7. März be fand sich die von Pensacola, Fla., nach Gran ton in Schottland bestimmte norwegisch Barke „Maryland," Capt. Frederickfen, un ter'm 3i. Breiten-und K 9 Längengrade un> bemühte sich, nach St. Thomas zu gelangen weil sie stark leckte nnd ihre Ladung sich ge lockert hatte. Die englische Barke „Sarnia," Capt Hellem, welcye, aus der Fahrt von Wilming ton, N.-C., nach Antwerpen begriffen, mi der Norhsiagge in Bermuda eingelaufen war segelte am 22. Februar, nachdem sie gehöric reparirt worden, nachdemßestimmungshasei weiter. Der Donnerstag von Rotterdam hiei eingelaufene deutsche Dreimaster „Duisburg/ Capt. Hölljes, begegnete am 25. Januai Vormittags 11 Übr unter'm 9. Längen- und 4S.Breitengrade dem sranz. Dreimaster „Am»' lie" von la Rochelle, dessen Mittelmast ge> kappt, dessen Segel sämmtlich zerrissen wa> ren und dessen Mannschast das Fahrzeug im Stiche gelassen hatte. Der Sturm ließ Nie> manden näher herankommen. Fahrunfälle. Gestern Abend gegen K Uhr gingen von dem Camdenstraßen-Bahn Hofe die Pserde mit Joh. Jordan's Lohn, kutsche durch und sprengten die Prattstraßi hinab, wo das Gesährt gegen einen Bahn, wagen rannte; die Kutsche ward zertrümmert der Kutscher leicht verletzt, und die Thiere ir Charlesstraße wieder zum Stehen gebracht. Die Kutsche war SBOO werth; ihr Eigen thüiner nnd der Kutscher, ein junger sind Farbige. Gestern Vormittag ilv Uhr scheuten ir Hollin»- nahe Republieanstr., die Pferde vo> W. I. Dickey's Familicnkutschc und gingen davon. Bald carambolirte die Kutsche mil einem Beck'fchen Bierwagen so hestig, daß Fran Dickey, ihre zwei Töchter und ein Sohn aus's Pflaster geschleudert und dc»i Gesährt demolirt würbe. Glücklicherweise kamen du Insassen mit leichten Brauschen davon. Gefährliche Prügelei. Montag Abend geriethen Louis Müller und Anna Buchholz in Rr. 127, Franklins!?., mit ein ander in Streit, der in Thätlichkeiten über ging. Polizist Davis siihrte Beide erst gestern vor Richter Bell, welcher sie gegen Caution bis zur gerichtlichen Untersuchung entließ. Müller soll sich an der Mitverhafteten thätlich vergriffen, diese eine Kohlenöllampe nach ihm geschleudert haben. Ve ru rt he iluil g e it. - Gestern sandte Criminalrichter Gilmor den Schwarzen Geo. Tyler wegen thätlichen Angriffes auf Sid neq Crvwthers im Connty auf 10, sowie Weskey Bull wegen Mißhandlung H. N. Merryman's auf K 0 Tage iu's Towsontowner Gefängniß. Der Mordprozeß gegen den Schwarzen John Richolls, welcher ange klagt ist, bei einer Prügelei unter Schwarzen in Lowilraße am Abende des IK. September 1872 Eva Geis, das vierjährige Töchterchen des Schuhmachers Leonhard Geis von Nr. 137, Lowstraße, erschossen zu haben, soll kom menden Dienstag im Criminalgerichte ver handelt werden. Des Angeklagten Anwälte sind W. H. S. Burgwye und Fred. I. Brown. Freigesprochen. In dem Crimi nalgerichte gelangte vorgestern der Prozeß ge gen Stephan O'Neill, welcher angeklagt war, am 4. Juli vorigen Jahres im Calonsvillcr Park einen Mordangrisf auf einen Knaben, Namens Tony Seeger, gemacht zu haben, zur Verhandlung. Es erwies sich jedoch, daß O'Neill ein ehrenhafter Charakter ist. u. dieUmslänve sprachen so sehr zu scineiiGunsten, daß Richter Gilmor ihn von aller Schuld freisprach und dem Knaben, welcher zur Zeit der Affaire sich höchst ungebührlich benahm, einen strengen Verweis ertheilte. Es ist eine a lte G es chi ch te u. s. w. Gestern srüh gegen S Uhr versuchte der IS jährige John Pierpoint in der BrookS'schen Schuhfabrik an Baltimore-, nahe Eutaw- Atraße, mit Kohlenöl Feuer im Osen anzu rochen; das OUgesäß zerplatzte, und Pier ?oiut's Hände wurden graßlich verbrannt. Man schasste ihn noch seiner Behausung an Äreenstroße und übergab ihn der ärztlichen Pflege des Dr. W. H. Erim. Der wegen angeblichen Besch windelns James Sraton'S um KZ und Fälschens der Unterschritt Christian Müller'S auf einer Quittung Donnerstag Abend festgenommene Robert Heck ward gestern früh nach einein Verhöre vor Richter Walson in Eriminal- Gewahrsam abgeführt. Der wegen abendlichen Uebersal les des Stadlralhsm i t g l i e d e s Hrn. George W. Hardestl) aus dir 9. Ward in Anklagestand versetzte Ex-Litv V»r<l-An« gestellte Wm. Henry, Bunch, sollte ge stern im Eriminalgerichte prozessirt werden; >s gelang ihm jedoch, den Prozeß nach Anne Ariindel - Touiily (Aniiapolis) verlegt zu be kommen; sein Bürge wurde H. Hamill von hier. Hoffentlich wird man ihm dort in eben so gerechter Weise, wie hier, deu Prozeß machen. Ferrer iu der Balti m o re st raß e. Gestern Morgen etwa 15 Minuten vor 5 Uhr sah Polizist Purcy aus de n Hinlergrunde tes Herrengarderobenladen der Hp. Stratton «- Haffcle in Nr. 155, West-Baliimorestraße, einen Rauch aufsteigen, dem bald daraus helle Flammen solgten. Nachdem der genannte Polizist Alarm geceben hatte, war die Feuer wehr in kurzer .»jeit an Ort und Stelle und vcrjchafsie sich durch die große Glasthüre, die sie zerbrach, Eingang irr den Laden; hier be merkten die Feuerleute, daß das Feuer aus den Hinteren Theil des Ladens beschränkt war und sofort richteten sie ihr Augenmerk daraus, das Umsichgreifen des Feuers zu verhüten, was iynen auch nach kurzer Anstrengung gelang. Die HH. Stratton 6- Hasscke hatten gerade wenige Tage vorher einen großen Borrath von Waaren eingekauft, welcher sämmtlich ein Raub der Flammen winde. Es heißt, daß VaS Feuer im Keller entstand; da jedoch die Eigenthümer des Ladens behaupten, daß im Keller weder Licht noch Feuer jemals benutzt wurden, so hzt die Vermuthung Raum ge wonnen, dag eine Brandstiftung zu Grunde liegt. Der Schaden belauft sich aaf KI»,WO ist jedoch durch Berstcherung völlig gedeckt. In dem zweiten Stockwerke des Gebäudes befindet sich die Druckerei der HH. Guggen heimer K Weil, wo das Wasser einen ziem lich beträchtlichen Schaden anrichtete, der auf S5OO veranschlagt wird. Das Gebäude gehört Hrn. E. A. Clabarigh, dessen Berlust sich gleichfalls aus 5500 betäusl. Tie zeitige Entdeckung des Feuers, sowie da« prompte Versayren und die Umsicht der Lö!ch Mannschaft verhütete einen Brand, der leicht zu riesigen Dimensionen hätte erwachsen kön nen. Jesse Uppercue's Heirath.—Vor. gestern Abend fand die Vtrmählung Jesse Uppercue's mit Laura Hildebrand in der Wohnung der Eltern der Brant in Nr. 21, Süv-Poppletonstraße, statt. Richter Jnglrs und Hr. John P. Poe waren bei der Trauung, welche von den Ehrw. I. Scott Nichols von der Slar-Melhodisten-Kitche vollzogen wurde, zugegen. Fast alle Freunde und Verwandte des jungen Paares hatten sich eingesunden und brachten demselben ihre Glückwünsche dar. Dem Vernehmen nach wird Uppercue mit seiner jungen Frau, die ihm während der ganzen Zeit seiner Prüfung so treu und erge be» blieb, eiue Hochzeitsreise antreten. Po st die bst a bl. Der sechszchnjährige Francis L. Gut), Gehülfs-Postme sterin St. Element's Bay, St. Mary's Eounty, wurde vorgestern vom Hülss-Bundes-Marschall B>- ihop nach Baltimore gebracht und vor Bun des Commissär Rogers geführt unter der An klage, sich des Inhalts recommaiidliler Briefe im Betrage von »50 bemächtigt zuhaben. Einer der gestohlenen Briefe wurde, seinesJn. Halts beraubt, in dem Ofen eines Hauses in der Nähe des Postbüreaus gefunden. Der Angcklagte gestand auf Befragen seine Schuld sosoit ein, und übergab dem Postmeisterin St. Element's Bay die gestohlene Geldsum me. Der Vater des Angeklagten, Hr. Tdos. P.Guy, stellte eine Bürgschast von SISOO sür das Erscheinen desselben in dem gegen wärtigen Termin des Bundes > Bezirksge richts. Thätlichkeit. Wm. Richardson soll Cathaiive Spclliug von Nr. 518, West-Bal timorestraße, geschlagen haben und mußte, vom Polizisten K,dd dem Nichter Wheeler vorgesührt, Untersuchungs-Bkrgschaft stellen. Wieman Geld macht. Am DienS tage sind die Aktien der „Baltimore Ohio. Bahn" auf 130 gestiegen. Der Millionär Hopkins eignet ls,oooAktieii und man berech net, daß durch diese Steigerung er mit einem Schlage 5227,000 gemacht hat. Die„Bal timore-Ohio-Bahn" ist von allen Staats- u. Stadtsteuern srei. F r e u d e n s ch ü s s e. Der „Grant-Wil son Elub" der 6. Ward feuerte gestern Nach mittag auf Hospital-Hill, Ost-Baltimore, einen Salut von 100Kanonfchüssen aus Freude über den AmtZweäisel im Zollamte ab. Ob jeder Schuß den Elubblsten eine Slelle ein bringen wird, ist zweifelhaft. Das Direktorium der „Mary lä nd er Bibe lgesells ch a 112 t" hieltDori. nerstag Abend im Bibelhause, Nr. 75, West- Fayet'teslraste, unier dem Vorsitze des Präsi deuten, Hrn. Francis T. King, seine regel mäßige Monats-Versammlung. Unter den Einnahmen de« verflossenen Mona's berichtete der Kassirer, Hr. I. Thomas Smith, ein Le gat Samuel Eichelberger's in Hagerstown im Betrage von »107.52 und das halbjähr liche Einkommen von dem Vermächtnisse des Baltimorers Georg Ernst in Höhe von »355.- 211. Der „Amerikanischen Brbel-Gesellschast" in New-Hork wurden »1000 abschläglich be zahlt, und in der Kasse befinden sich noch »421.72. Wie der Agent Hr. Wm. H. Eole berichtet, waren die Einnahmen im März bis jetzt bedeutender, als gewöynlich; aber allem Anscheine nach werden sie in dem am LI. März zu Ende gehenden GeseUschafisjahre hinter de nen des Vorjahre« um »1000 zurückbleiben. In den letzten siebenzehn Jahren machte die Gesellschaft der „Amerikanischen Bibelgesell schaft" jährlich Schenkungen von »1000 bis »5000. zusammen »49.04 S oder durchschnitt lich »2855 pro Jahr. — Der "Lidle Societ)' Uee-orä," das Organ der „Amerikanischen Bibelgesellschaft," gibt die Einnahme genann» ter Mriltergesellschast während dxr am 31. Ja nuar geendeten zehn Monate aus mindestens »L 1.,000 weniger, als in dem Parallel.Zeil raume des Vorjahres, ait, ovschon ihre Thä tigkeit und die an sie gestellten Ansordernngen beständig im Wachsen sind. Am K. März bewilligte sie in ihrer Mouals-Versammluug sür Missions-Gesellschasten als jährlichen Zu schuß »67,«00, welche Summe Bibelgesell

schaften der verschiedenen Sekten als Unter stützung zum Ueberjetzen, Drucken und Ver breiten der heiligen Schrift in verschiedenen Sprachen im Auslande erhalten. Die hiesige Bibelgesellschaft sucht dringend um Freiwillige Beitrage nach, und wenn ihr nicht ganz be sondere und sehr liberale Gaben zufließen, wird ihre diesjährige Schenkung für die Mut tergesellschaft >ie letztjährige »3000 -nicht erreichen. T>aS Bibeihaus-Eomite berichtete für Februar einen Verkauf von 63S und die Schenkung von 585 Bänden an Bedürftige. Je ein Eolporteur sind gegenwärtig in der Stadt Baltimore und in den Eounties Eal- Veit und Montgomery in Thätigkeit. linLesezimmer der Lrovo Aewvriu,! Ob»rcK fand vorgestern Abend eine musikalische Unterhaltuu g der Sonntagsschnle die ser Kirche statt, welche sich für alle Theilneh. mende zu einer interessanten Assaire gestaltete. Unter den Mitwirkenden ist namentlich Frl. Harris zu nennen, die im Besitze einer anspre' chenden Sopranstimme ist und mehrere Lieder in vorzüglicher Weise voitruz. Ein Entschädigung«. Prozeß we gen einer als Gemeinschaden zu betrachtenden Äbtrittsgrube, welcher bereits mehrmals ver handelt wurde, in dem aber die Geschworenen sich nie über einen Wahlspruch ermgen ge konnt, kam endlich im Stadtgerichte gestern znm Austrage. Paul E. F. Schäser, Nr. 109, Nord-Eutawitraße, hatte seinen Nachbar John McElernan von Nr. lii auf »2000 Entichä digling verklagt, weil dessen Abtrittsgrube, die sechs Zoll vom Souterrain des Kläger« liegt, seit 1»K8 dermaßen geleckt, daß auf de» Klä gers Grundeigenrhnm sich ein steter Gemein schaden gebildet hat, und die Miether nicht in dem Hause bleiben wollten. Der Verklagte machte hiergegen geltend , daß der Kläger in der Nähe der Grube, die seit länger, denn 20 Jahren sich im gegenwärtigen Zustande befin det, erst vor einigen Jahren sein Gebäude aus führte. Der Kläger sucht um Jnstruirung der Geschworenen über gewisse Punkte nach, was dasGericht bewilligte; es bewilligte aber auch die Gesuche des Verklagten Beiresss zehn Punkte, deren wesentlicher Inhalt in Folgen dem zusammengefaßt ist: Wenn die Beschä digung des klägenschen Grundstückes durch die dichte Näde der Grube entstand, nicht aber dem schlechten Zustande, in welchem dieselbe erhal. ten worden sein soll, beizumessen ist, dann kann man den Verklagten sür den schaden nicht verantwortlich machen, und da der Kläger sei. nen Bsu nahe der Grube ausführte, so war es seine Pflicht, Behuss Beschützung seines eige nen Grundst icke» vor allen Schäden, deren Ursache nicht auf eiue ungesetzliche Benutzung, die der Kläger von seinemÄrundstücke gemacht, sich zurückführen läßt, eine genügend schützen, de Mauer errichten zu lassen. Gestern fiijh brachten die Geschworenen einen zu de« Ver klagten Gunsten lautenden Wahrspruch ein. Als Advoka: desselben fungirte John Henry Keene, jnn,; des Kläger» Sache führte E. D. McFarland. Geldbußen. Heinrich Gabel, der mit seinem Fleischerwagen allzu rasch gefah ren war, zog sich dadurch Verhaftung und vom Richter Hagerty tzü Strafe nebst Ko stell zu. Earl Hecht war, ohne einen Hausirschein zu besitzen, mit Scheercn hausuen gegangen, weshalb Polizist Klipper ihn sestnahm und Richter Kreis ihn mit <25 Strafe nebst Kosten belegte. Vom -ttüchertlsche. Die 13. Auflage von Hpplcton's für den Schul- und Selbstunterricht bestimmte „Neue praktische Methode, die englische Sprache in kurzer Zeit le'en, schreiben und sprechen ;u lernen; mit Angabe der englischen Aussprache und Betonung," Philadelphia» Verlag von Schäser 6- Koradi, liegt vor. Ferner: Neue Auflage von Karl Hermann's vor trefflicher „Handfibel, oder Schreib-Leie Un. terricht als erstes Lese-,Sprach und Lebrbuch für Schule und Haus,." Ebenfalls Verlag von Schäfer K Koradi, Philadelphia. Beide Bücher sind im Grog- ur,d Klein- Ankaus bei den HH. Fischer L- Roßmasler, Nr. 27, Ost-Baltimorestr., und 612, E Str., Washington, zu haben. on." Howes, «ins °Brigg s, A- Tnow,- C vi- Cm id. jeg-i'e am I». März vo» Port Meoway, Neii-Schoit- Ter Tanipftr „America," Capi. Billups, stach ge. Stern von Savannah, Ga., nach untrem Hafen in See, «Ä er lct»lsvc rk> »vk li n r> ichaji- nach ihrem Freidriese steine Befugnis bestr^ !U> allen . Äe r ?ch I <Vor den Richtern lanels, Lind aq und Biihop i Thomas Hill unc Heinrich B. Franziska S. Cliristhiis tk2u»ii> Cr >ini n a l - Hc r ich I. <Lor Richter Gilmor.l Zohn ?!. Mvrdanftrist auf Wall.« Bo- I. L'Brien, Vollstrecker des'Zticholas ÜZ. Brown'lchen FiysimmonS' Mord - Angriff auf «oölcy bei Tvwsoiitown. Pro zeß im hiesigen (sr»m,nalgerichte. Ängektagte freigesprochen. Die Verhandlungen in dem Proiejje gegen Fitznmmoiis wegeu mörderischen Augrisse aus Bosley in der NäheZ von Towsontowi'l wur den gestern im hiesigen Criiniualgelichte wie der aufgenommen. Die Doktoren Gatloway und Ridgely wurden über die Natur und Ausdehnung der Verwundungen, welche Bos ley erhallen haue, vernommen. Die Wunde im Unrerleibe war bis zu den Eingeweiden ge drungen, ohne dieselbe jedoch zu verletze». 2)r. iKalloway bemerkte die Wunde an Bos ley's Rückn, hielt dieselbe indessen für gänz lich ungefährlich. Dr. Ridgely wußte, teuo er die Wuude verband, gar nicht, daß Bosley auch am Rücken verwundet sei. Nach dcm die Wunde im Unterleib verbunden war, fragte er Bosley, ob er sonst noch verwundet sei, und dieser sagte, daß er es nichl wisse, und Dr. Ridgely verließ ihn, ohne die Rüeiwuude zu finden. Er untersuchte dann Fitzsom mons' Wunde, undsauö eine leichle Abrasion am linken Ohr, die wohl durch eine streifende Pistolenkugel konnte verursacht sein. Er sand auch eine Schußwunde über dem rechlcn Schlüsselbein des Angeklagien und sand, dag die Kugel hinter dein Schlüsselbein scstntze. Er wollie dieselbe herausichueioen, aber Fitz simmous meinte, er wäre jetzt zu schwach dazu und wollte es nicht zugeben. Dr. Ridgely sagte ihm, die Kugel kann immerhin in der Wunde bleiben, ohne nachtheilige Folgen zu haben. Der Zeuge war gewiß, dajz er die iingek gefühlt habe. Hätte dieselbe einen Zoll liefer getroffen, fo würde die Verwundung ohne Zweifel iödtlich gewesen sein. Henry Bosley, ei» Neffe des Verwundeten, sagie aus, daß Hr. Gorsuch nachFitzsimmoiis gesandt habe. Er bezeugte, daß Fitzsimmous seinem Onkel, Waller Bosley, einen ver dämmten Lügner u. Schurken genannt habe. Tie Streitenden seien da etwa 15 oder 18 Fuß von einander entfernt gewesen. Fitzsimmons sei dann wieder über den Zaun aus sein Giundeizenihum zurückgegangen. Sei in dessen wieder zurückgekommen, als Waller Bosley ihn über die gebrauchten Schimpf worte zur Rede stellte. Als Fitzsimmons aus ihn zuging, feuerte Bosley zweimal, wo rauf esjzum Handgemenge kam. Zeuge und Harry Bosley iienuten d>e Streitenden. F. nahm zu drei verschiedenen Malen cinenStein aus, und ging aus Bosley zu, das drille Mal halte er ein Messer in der Hand. Im Kreuz- Verhör sagte er aus, sein Onkel habe nichl zu Fitzsimmous gesprochen, als er über die Rich tigkeit der Lage der Ecke sprach. Harry Bosley sagte »u Wesentlichen das selbe aus, als der vorhergehende Zeuge. Fitz simmons habe erst nachoem Bosley aus ihn geschossen hätte, in die Tasche gegriffen, um sein Messer zu ziehen. Zeuge wußte damals nicht, daß fitzsimmous getroffen sei. Im Kreuzverhör sagte der Zeuge aus, die beiden Streitenden seien zurZett, a!s Bosley feuerte, etwa 12 oder 13 Fuß von einander entfernt gewesen. Das Pistol, aus welchem Bosley Ichog, war ein Eolt'scher Revolver, etwa i Fuß lang. William Price bezeugte die Details des Streites in nahezu derselben Weise, als die beiden vorhergehenden Zeugen. Das ge brauchte Pistol war ein Coll'scher, sogenann ter „Navh - Rolver," von etwa einem Fuß Lange, und etwa 1 Psd. Gewicht. Der Staat schloß hiermit sein Zcugenver hör, und die Vertheidigung hielt es nicht sür nöthig, Zeugen vorzuladen. Nach längerer Beralhnng entschloß sich der Staaisanwalt, von der Anklage aus Mordversuch abzustehen. Er sagte, die Provokation sei gegenseitig gewesen. Bosley habe keine Recht ge habt, aus Fitzsimmous zu schießen. Hätte er ihn geiodiet, so wäre dies Mord gewesen. Er zöge daher die Anklage aus versuchlen Mord zurück, halte aber die Anklage aus An griff ausrecht. Hr. Ensor hielt eine Rede sür die Verteidigung, worin er die Schuld des Kampfes aus Bosley wars. Hr. Presto» hiell eine Rede in demselben Sinne, er wies dar raus hin, daß Bosley bewaffnet auf den Plötz gekommen, und dann versucht habe, Fitzsim mons zu erschießen. Der Avgcklagie müsse von jeder Schuld freigesprochen werden. Dei Staatsanwalt, Hr. Knott, hielt die Schluß- Rede, wonu er sagie, er glaube nichl, daß Bosley dem Fitzsimmous Provokation gege ben hätte, die ihn zu der Thal berechtigte. Die Geschworenen beriethen sich nur kurz« Zeit, woraus dieselben einen Wahrspruch aus „Nickt schuldig" einbrachten. Baltunorer Stadtthcatcr. Gestern Abend war die „Honcordia" wieder in allen Theilen gefüllt, und schon gegen L Uhr war kaum ein Sitzplatz mehr zu erlan gen. Zur Aufführung gelangte unter der Mitwirkung des Fr>. Heiene Nilson und des j Hrn. Alexander Varena die Räder'sche Ge sangsposfe: „Robert und Bertram" oder „Die lustigen Vagabunden." Der Blödsinn florirt in dieser Posse sowohl, wie in der grö ßeren Mehrzahl der anderen derartigen Ge sangspossen, trotzdem bewies das ausver kaufte Haus, daß das Publikum Geschmack au diesen Bühnen-Erzeugnissen findet. Man-, cher geht eben nur in'STheater, um zu lachen, und dieses Vergnügen kann cr sich allerdings bei der Aufführung einer Posse in hohem Maaße bereiten. Gegeben wurde die erwähnte GesanzSposse am gestrigen Abend imAllgemeinen brav, ob gleich mehrere Mitwirkende sich wieder das Zeugniß ausstellten, daß sie auf s Memoriren i nicht den Werth legen, welchen sie darauf le gen sollten. Der Zuschauer gewinnt nur dann einen befriedigenden Eindrück, wenn cr bci'm ! Schauspieler das ängstliche Hinhorchen nach >em Souffleur vermißt? l.'ider hatte man ge lern Abend wiederholt Gelegenheit, nament ich im 3. Altt, die Beobachtung zu machen, »aß der Souffleur eine Hauptrolle fpieite; in folge Dessen war das Spiel ein schleppendes, lind hätten nicht Hr. Maret, Hr. Varena und Frau Hertzberg beinahe fortwährend auf der scene gestanden, so hätte die Aufführung während diese? Aktes leicht Schiffbruch leiden können. Frl. Helene Niljon verdient unter den Mitwirkenden, welche ihren Rollen in allen Theilen gerecht wurden, zuerst genannt zu werden. Tie junge Dame besitzt eine an genehme Bühnenerscheinung, eine reine klang volle Stimme und ein anmulhiges Spiel, Borzüge, welche sie zur Zierde einer jeden Bühne machen. Hr. Baiena und Hr. Ma ret waren Beide vorzüglich und riefen im letz ten Akte, wo sie als Frauen erschienen ein jchallendcs Gelächter, das lein Ende nehmen wollte, hervor. Auch im ersten Alle, wo sie aus dem Gefängnisse entfliehen, fand ibr trefs licheSZpiel aUgemeineAlterkennung. Schließ lich müssen wir noch die Damen Fortner und Koppe und die Hx>. Wahle, BaureiS und Born lobend erwähnen. Momag Avend gelangt zum Bene ;e für Hrn. Baureis die Posse: „Das Wunder- Mädchen aus den Alpen"zur Ausführung. Berichte aus dein Innern des Staates. (Der Kohlenhandel in Cumberland.) Der Kohlenveriandt von Cumberland belief sich in der am l»> Mär; endenden Woche aus 33,359 Tonnen und 3 Crr., 11,292 Tonnen und 8 Ctr. mehr, als in der entiprechenden Woche des vorigen Zaires. Im Berlaufe des JabreS bis zu dem Tage winden 296,032 Tonnen und 6 Ctr. verfchrckt, ein Mehrver sandt von 54,799 Tonnen und 14 Clr. als in derselben Zeit des Jahres 1872. Hiervon transportirte die „Baltimore - Ohio - Eisen bahn" 276,837 Tonnen und 19 Ctr., die „Pennsylvania Centralbahn" 19,194 Tonnen und 5 Cir. Der Berkehr aus dem Canal ist feit einigen Tagen eröffnet worden, aber ins jetzt sind nur zwei Kohlenboote nach George iown abgegangen, und dieic waren bereits im vorigkii Spatlicrbst beladen und nur durch das Eis zurückgehalten worden. Es ist ange kündigt worden, daß die Werjifpe'en in die fem Jahre 8 Clr. pro Tonne betragen wer den, 3 Ctr. mehr, als im vorigen Zahre. Die „Zpcnce-Htll.Gruben," in der Nähe von Frofiburg, welche eine Zeitlang geschlossen waren, werteu in kuizer Zeil von den HH. Montcll K Comp, in Baltimore, den gegen wärugeu Eigenlhümcrn, wieder eröffnn wer den. W. E. Griffith von Cnmberland ist zumSuperintendevien derjelben ernannt wor den. Dieselben können indessen nicht zur Thätigkeit gelangen, bis der Schienenstrang von den Gruben nach der „Cumberland- Brauch -Eijenbahn" wieder hergestellt wor den ist. (Das „Decr-Park-Hctel" der „Balti more.Ohio-Eifeibahngeselljchaft.") Die Ar bellen an dem Hotel der Eisenbahngeselljchaft" in Deer-Park, etwa 48 Aieilen westlich von Cumberland, machen schnelle Fortschritte, uns man erwarte!, daß das Hoiel am 4. Juli dem Publikum eröffnet werden wird. Das Gebäude ist von Hol; aufgeführt. Das Hauptgebäude hat einen Flächeninhalt von 56 Haß bei 48 Fuß und besitz! vier Etagen. Das Haus ist mit allen modernen Bequemlichkeiten, Gas, Dampf heizung :c. Veilchen und wird etwa 300 Gäste aufzunehmen im Stande fein. Die rage des Hoicls ist eine der schönsten, die mau sich den ken kuiin und bietet Alle«, was man von ei nein attgeliehmenZommeraufenthall erwarten kann. Eine Anzahl von Billen werden in der Nachbarschaft derjelben crdaut, unter wel chen die des Achtb. H. G. Davis, Buiides- Senators von West-Birginien, und des Hrn. Keyser, zwciien Bice-Präsidenleu der „Balli more-Ohio-Eisenbahn," sich durch Schönheit auszeichnen weiden. (Tue „Malyländer-Kohleii-Comp.") Die „Maryländer Kohlen-Comp." hat eine neue iiohleiigrubc i» der )tähe von Lonaconing eröffne!, welche den Namen „Kuigsland- Mine" führen wird. Der Kohlenvcrfandt der Gesellschaft in dicfer Saison wird aus diesem Grunde ein bedeutend größerer jein, als zu vor. (Tod eines allen Einwohners vouCum berlanv.) Joseph Shuck, einer der ältesten Einwohner Cumberland's, starb am letzten Dienstage im Aller von 84 Jahren. Er wurde am Donnerstag-Nachmittag beerdigt. (Zerstörende Feuelöbiünste in Prinz George's CounU).) Am 14. o. M. geri-ihen die Siälle, «cheuern und Remisen auf der Farm des verstorbenen William F. Bcny in Brand, und zwei weithvolle Pferde, darunter eine Schnnmelstule im Werihe von SIOOU, zwci BliggicS und ein beträchtlicher Theil von anderem werthvollen Eigenthum wurde dabei ein Raub der Flammen, die, wie man vermuthet, einerßrandsliftung ihren Uisprunz verdanken. In derselben Nach! brannle ein MielhShaus auf der Farm des Hrn. B. F. Duvall in der Nähe von Marlboro' nieder. Bei'm Verbrennen von Buschwerk auf der Farm des Hrn. Elliolt in Spalding's Beziik gerielh das Feuer außer Coniroic !er Ar beiler und eine beträchtliche Majfe von Holz und Zaunwer! wurde zerstört. Zur Wiener Ausstellung. Wech sel und (Kreditbriefe. Die bevorstehende Wiener Welt-Ausstel lung, welche am 1. Mai beginnt und muth maßlich nicht vor dem 2. Nov. schließen wird, hat die Reiselust des amerikanischen Publi kums in so hohem Grade entwickelt, daß ich mich veranlaßt sehe, die Aufmerksamkeit des Publikums aufdie AnSsteUnng von (Kre ditbriefen zu lenken, nach welchen bei dieser Gelegenheit eui größerer Begehr, als bisher, fein wird. Ich habe diesen Umstand antici pirt nnd daraus hin die umfassendsten Borbe reitungen mit den größeren mit mir in Ber bindnng stehenden Bankhäusern Europa's, namentlich Mit der „Union - Bank" in Wien , einem der bedeutendsten Geld- Institute Deutschland's abgeschlossen. Wechsel und Crcdltbriefe zu den niedrigsten Raten bei K. Raine. Letzter -Vortrag. PaklorDonlier, der im Maiseine Rückreise nach Deutschland antritt und znvol eine BorlesungSlour durch den Westen beab sichtigt, hält morgen, Sonnlag, Nachminag um 2 Uhr im Hanoverstraßen Tempel feinen letzten Boitrag inßaltimore, und zwar über: „Das Judenthum und Christenthum unserer Zeil!" Vorletzter Abend der englischen Oper. Im Ford'schen Opernvauje wurde gestern Abend ;um Benefi;e für Frl. Rosa Hcrice die Oper: „Lucia von Lammcrmoor" aiisgcführl. In welch' hohem Grade sich die lreffüchesäu gerin die Gunst des hirsigen Publikums ;u erringen verstanden hat, bewies der zahlreiche Besuch. Die Oprr ging im Allgemeinen bes ser über die Bretter, als die anderen im Laufe dieser Woche aufgeführten Opern. Neben Frl. Hersee. welche unstreitig die Palme des Abenos davontrug, cxcellinen vorzugsweise die HH.Hall, Brookhouse, Bowler und 6hat terson. Heute Nachmittag wird die Oper: „Martha" wiederholt und am Abende „Hra Diaoolo" gegeben. Da dieje beiden Borstel luilgen die letzten dcr Operngejellschafi sind, jo sollte Keiner, dem es um einen wahren Kunstgenuß zu thun ist, heute verfehlen, das Ford'sche Opernhans zu besuchen. Der Gesangverein „Junger Manner cvor wird Montag, den 24. März, in der „Concor dia-Halle," Ecke derCanal- und Fayetlestraße, ein Tanzkcänzchen abhalten. Der „Hildise-Männerchor" wird Monlag, den 31. März, fein erste? Stiftungsfest in Raine's Halle feiern. Die „Humboldt-Loge ocr. Z, 47. S. d, F" hat auf Montag Abend ein Kränzchen in der Turnhalle, Nr. 84, West - Baliimorestraße, veranstallet. In der -Mannerchor- HaUe" findet morgen eine der belieblen Abendunler haltungen stall. Dcr t?st-Baltimorer Lleterkcan;" hält morgen eine seiner üblichen sonntägli chen Abend - Unterhaltungen in „Raiber'S Odeon" ab. Der ..Nothinanner - «Sängerbund" wild morgen Bormillag nni itv Uhr eine Versammlung in der „Melamora-HaUc" an der Lombardiirage abhalten. Im Schützenparke an der Belair- Road findet morgen Nachmittag eine große drama tische Boriiellung unter' Direktion des Hrn. Maret statt. Frl. Helene Nilfon und He. Barena haben lyre Niitwirkuug zugesagt und werden bei diefer Gelegenheit zum letzrenMale in Ballimore auftreten. Der „Liederkranz" hat auf morgen Abend eine Unterhaltung in Raine's Halle veranstaltet, für welche ein sehr gewähltes Programm aufgestellt ist. Die re gelmäßige Probe findet Nachmittag« um 2 Uhr stall. Der,,Ar>on" hat für seine Mitglieder eine große Abendun terhaltung auf morgen Abend in dcr „Arber ler-Halle" arrangirl. Das Panorama des dcutfch.fran;ösifchen Krieges steht den Mit gliedern und deren Familien an diejemAbend unentgeldlich zur Beifügung. Die Conzert musik wird die deutsche Hujaren-Capelle lie fern. Zum Benefize für Hrn. Z. BaureiS wird Montag, den 24. März, die romanlische Ortginalpofse; „Das Wundermädchen au« den Alpen" gegeben. Hoffentlich wixd die „Concordia" an diesem Abende den Anblick eine» ausverkauften Haufes darbieten, da dcr junge Künstler, der sich während des ganzen Winters als ein Sicherst brauchbarer Schau- ipieler erwieien hat, ein jreundlichesZnlgegcn kommen von Seiten des Publikum» verdient, und tie Wahl des Stuckes eine sehr glück liche ist. Tie Baltimore? „«Nutzen - Gesell schaft" Ivild Montag, den 24. Mär;, in dem Bankett saalc im Parle einen zweiten großen Masken ball abhalten, fiir welchen bereits icSt groß> artige Vorbereitungen getroffen werden. Ge staltete sich schon der erste Ball in >edcr Hin ficht zu einer brillariten Affaire, so nnrd dies bei'm zweiten in einem viel höheren Grade der Fall sein. Kindern ist der Zutritt unbedingt untersagt, damit die Erwachsenen in ihrem Vergnügen nicht beengt werden. Für vir mehrte Bahn- und andere Fahrgelegenheit, die auch aus dem Heimwege nicht sehlen wird, ist hinreichend gesorgt, und der Verwalter. Hr. i Elbring, wird emeEhre darein seyen, dieLall gäsle prompt und bestens zu bediene». Oer ~i?st-Baltlmorer Liederkran;" welchen bereits großartige Vorbereitungen ge troffen sind, Montag in Raine'S Halle ab. T>»e „Harmonie " hält Sonntag Nachmittag ein großes Vokal- und Jnsirumenial-Eonzerl in Louis Murh'S allem Lchüpenhoie an der Belair-Road ab. In ter „Arbciterhalle," Nr. 5, Süd Frcderickstraße, ist augenblicklich ein großes Panorama des deutsch-französischen Krieges ausgestellt, aus das wir unsere Leser besonders ausmerksam inachen möchten, da uns eine solche Sehenswürdigkeit nur seilen geboten wird und dieses Panorama eines der größten Kunstweile ist, welche jemals in Bal timore gezeigt wurden. Zugleich sindet jeden Abend großes Eonzert einer deutschen Husa icn-Eapellc in Gala-Uniform statt. LLS" Dr. Claus Brehmer s achter Bergener Lederthran wird von Aerzten empsohlen in Fällen von Rheumatismus, Gicht, Abmagerung, Auszehrung und allen Hantgeschwülüen. Zu verlausen -w Kl die Flasche, 6 sür >5, in allen Apothe ken und bei den alleinigenAgenten inAmerika, A. Vogeler >K E o m p. (39 -) WS- Gegen HalSüvcl und ange griffene vnngen sind „ B row n ' s Bronchial Troches " von großem Werthe. Bei Erkältungen, davon erzeugter Reizung des Schlundes, oder ungewöhnlicher Anstrengung der Sprachorgane durch össent ltches Sprechen oder Singen erwiesen sie die wohlthätigsten Resultate. (<:7.7otkw) SW"' Hr. Philipp Wacker hat durch Umliauteu im dritten Stocke seines Instituts, Nr. 174, Ham b urg . Straße, einen 28 be« Fuß halteudeu Saal Herrichten lassen, der sich zu Versammlungen, Konzerten u. s. s. iresflich eignet. Derselbe ist elegant anSmöblirr, inii Gas beleuchtet, und der Fuß boden mit T'ppich belegt. Ein solches Lokal sehlte in Süd Baltimore bisher. V-S" Maii übersehe die in den Annoncen- Apaiicn befindliche A usso r d eru ng a n Nosine Hai»iiiel aus Württemberg nicht; es gilt, eiuem armen Mädchen zu guter Nachricht zu verhelien! n, n tstra »lc ~ c a t e r Im HollivanUrasten-^heatcr Nühülailiiilicn-tLcrk.luic far iitener Triumph! Tie S'atistik von beschworenen Berichten von den Verkaufen der Nähmaschinen in 1872 (eingereicht in 1873), zeigen, daß die Singer'- jche Nähiiiaschinen - Compagnie letztes mehr, als fnnfundvierzig Tarnend Maschinen mehr, als irgend eine andere Compagnie, und mehr, als das Viertheil aller während dieses Jahres abgeätzten Maschinen verlauste. Nenn von zehn der dejagten »inger'ichen Maschinen waren für Familien Gebrauch, wodurch die große Beliebtheit der Singer'jchen Maschine rin Haushalte bewiesen wird. Nachstehend find die Verkäufe der verschiedenen Fabrikan ten angegeben: Singer Mf'g Co. verk. 219,75,8 Masch. Wheeler >K Wil>ou Ms'g Eo „ 174,088 „ Howe M.Eo.(n»gefährj „ 145,t>00 „ Grover öli Baker S. M. Eo „ 5.2010 „ Domestic S. Pi. Eo. „ 49,55 t „ Weed S. So „ 42,444 „ Wi'.cox GibbS'S.M. So „ 33,039 „ W>lson S. M. Eo. „ 22.LK6 „ Amer. B. H. O. S. M. Co „ 18,930 „ Gold!v!edal S. M. Eo. „ 18,897 lorence S. M. E0.,, „ 15,79« „ B. P. Howe, S. M. Eo „ 14,907 „ Vi clor S. M. Eo „ 11,901 Davis S. M. Eo „ 11,376 „ Blees S. M. Eo. „ L,053 „ Remington Enip. S. M. Eo „ 4,982 „ lv!i-70,41>,, S-I2UU 3lv > Inducement sür und (Konsumenten! MUMIY. W. Barranqer ä-Co., Provisionen-Händler und Bratwurstmacher, salzen Schinken, Eiablisseiiient an der verlängerten Pennsyl vania-Avcnue. Marklsiciiid« : Ar. !tij, venire-, KZ, Hanover», Lendenstück 2>>25 I den'tück " zjj.zh ll>ts ! Schutte! Nound-Steai 1018 j Brust 8-Ili »'ch H' Ger'chtr ~ 20 Dutzend 75 Hechte, P Bund 25-75 Große Meergrundel Slintfische pro P,o. Ä Geräuch. Biakreten 15-20 Meergrundel proßd Frilche7s-t>.so ijadiador-HtlringeDtzd.2s pro Dtzd. »ÄI Frische Sioufijqc j Pan Rockrro Bund^2s-50 pro Psd. 10 > Lhad pro Pakr ' l Butter und Meierei-ProduNe. Tel. Butter, beste 60 ! Honig P Piund „ gute äc» Schmalz > iU RoUbutter, beste ! Käse, bester ?S gute 2z-MI » guter 20-2/ Aochbutter W Eier V Dutzend Sugc Milch V Quart I 0 j Schmierläje 2V Kartoffeln P Peck 4» > pro Bund 1-? „ siize bll'KO Lauch ..t-L Petersilie pro Bund 2-5 > Pastinak p'o Peck SV Zwiebeln proPeck j >s>rüncrsodlvroHeckZU-4U Rotve-Ituben PBd. IZ-iz j vomino p>o Quart » Kraut 1,1-15 , iScilchlorn.c»rüve tO-t2 Salat pro Kops 29-M Mohrrüben pro Äd 5->>> Weiße Rüben 2i> I Äuiierpflanze pro Bd Ig Spinat pro Peil <O-50 Sauerkraut (Quart)l?-15 Eeierie l Buchwaijen-Mehl pro Horle'KadisheS proTtuckü > I<sund 5 jkrllbiir.gs-Zwiebeln j Artischocken pro Peck zi-jO pro Bund S-K Kohi 2ä-4l) Limv-Bohaen pro Ot 20 j Äestugel >inp Wildpret. Gerupfie Hühner pro l Enten, Redneck pro Paar 75-t 2S i Paar tl-I.»s Enten ? Psund Lv l >, Ealwaß Back TruihüdnerproPsd.2o-22 I pro Paar tI.SV HühnerPDtzd. Blackhead 50-75 Tauben 20 > Prairiehllhn«r,Paar7ä-vil Savanne vr- Psund ?g I W ldpritsteak pro Mt ?0 Elchdörnlden 4»-Iö i>o. Bratiück 2Z-Z4 lÄerupitelSänse proPioiz I .... .. Odst ii. s. w. Aepsel pro Beck ! WUniisse vro Peck 2Z-ZZ . »um Ziochen 2ö-Ä > Peapüsse pro Ol V-I0 Citronen pro 2>Zi Gclr'le 2>-vO «Äetloltnele kirnen e Börsenberichte. Berichtet von Wm. Kisker Söhuen, Nr. 82, Southgraße. «n,. Berl. Än» B«rl. Gold B.«t. 5.20 r - Na46!/tZ, «i '65 ...414-i -t Pas,' Badn 22 iöi'k? — Äslo i>en Bers B. Si. 10.40r44z Md Feu Vers !> Mdtir lv» Howard Ü-crl >.". «a Lr a1t,... 41 MeruMßers — Vatirvü 45 Blto^Okr'?S?'>, «a 6r ö0 «lt«» O!»r'L7 X - WBa-ZrJuli 4«'. 14!. Billä!iä 81. 7iZZ'» 9t>, Ba Eons L'» . !>j>, '.>lor Zeulkr'7797 99 Balto Vr'7i ..99>, NorCenrßr gld 92 Baltv t,r'M.. S7»> CentObiot!r!. » >» s- BaltoLrPMS7 - ÄMdör2.c,'9o«? - Balto «>r Balto vr IM).. S 7 ü X WMd»!rZ.IuZS7 - SMempdisör öS MadSin7r' !»S Lnk os 8a1t0424 Matern 6r.i.-.' Tltiz Bank.... IZ!» Kich-i Dan 4.78 7?^j Franklin Bank — Or.Al.<t.Ma7r 7'»» How Bank.... « , d>-. e>r Z. d 7 » Mcrchßo nk < - ! Or. öi A l »!r 4. BU»v >. M chßank.... ,Z l»!>. Zütai Bank ft>» ! Aeo'» ClÄohl 4!b 12<e Balto OR S 170 4Lu !F:edcr lump l N. -» 1,»»1 dit.o dilto »2^' 2,<X4) „Mar. eZll>c.-B«Ii'n"-!Zb>>gat., 4. v., 7r 9!j «,t>m »Mar.->Zil:c.-Bahn"-Obligat., 2. H. 7r 94>» 4,vt«l ditto dllto dllio 94', 4 M) d lto dillo dUlo Z. H. ör SZ/» üIXI 7r— 77ij I.UIXI ditio dilio dllw ?Ä I.tX»4„Qrangc-Alcx.-Bazn "Lvl., 1 v.jr.... d-i'« °.°?4er. .V^^44? 'I » S-2i>er. 48L2er 11^'- . . t?t>4er 415'. » » 4>Mci 44t>'» . . . neu 414?» » » ISK7er 4iv>. . . tLSLcr tld'» . t'^.'H «aciflc Mail.... ...? <lol. Z. S.. X -Z>. Zentral <t vudion Nioer R. R ItX Ere.. K 4 Zlllnoie Eenlral « 11 , jiew-Zeisrv Zentral R 4«6>4 Zlevelaad PlllSdurg R s^» North Weficrn >0 . Priorität . i!?k Rock Island 1I t)i Mil. und st. Paul Mjl. Uno «t. Paul, Prejer d 7«>'.. chort Waviie Odio und Mlssissipi.. >Z?» , . » Äll»n und Tcrre Haine 2d Vermischte M;e«gcu. Keine Zahnschmerzen inehr ! Reiter, Haupt - Nledcrlagc Sir. K 4, Vivrd, enlballen ist.' Flasche. A, H. «>l4>ier, 4tdw4?> Baltimore, Md. SKV5l7«cr TaS beste und sicherste Mittel pezen die der schicdcnkn Zlnariife der Lunqe 4>nd dcr Ke! !e, ivlc: Husten, Schnupfen. Engbrüsliaseit, Bräu nen. Heiserkeit, Insiuenza. Entzü»di!ng dcr Luftröhren, gegen die ersten der Schwind sucht und zur Erleichterung schwindsüchtiger Krankc'n. wenn die Krankheit schon tiefe Em» Ichritte gemacht bat. bei Vosselei' lZc La., özka. LiZ. St» Packct 25 CIS.. B Packele lür »1 00. Gebrüder Stein, «r. IS«, iLZeft-Baltimore-TtraAe^ Baltimore, Md. Deutsches Bank- und Wrchsrlgeschäst. kauten und verkauten Gold, Regierung«., Vondon Neustadt a. H. kiel Gens Breslau Bremen^ Zürich Cassel Wien 7.3<)er Gold-Anleihe der „ÄtördlichenPacific-Bahn-Eomp." ?age?""' Alexander Brown Lk Göhne, Nr. 153, West-Baltiinorestr. Wechsel aus Grosibritanien und Irland, kunsmSn. Welttheile. ' s S S Teltgrspbtsckie von Seid von und dukle geuiach«. clan.A t^Mli I. Covlc Li «rüder, marmorirte Schiefrr-Äainin-Nrstmse Siidwest-Eckc d'er Pratt- und Fremontkraße. haben ftclS einen icrtigcn Borrath von Schlcser-Ne. ftmsen an Hand. Äu,tr.iae aus irgend O»itfer.«eNms« Möbel», Teppiche, Wachstuch und Haushalte-Gegenstände In kleinen wochenzablunxen bei M.K. »,tt» «r und V 4. Vg-Baltimor««raHe. l^an.f.l^«>e.2r>' «AmV Zohanu Teufel s »irthschaftt-Tisck-e ?V aller Sorte». " «prin<,-S»atrayen der besten «rt. Möbeln iteti vorräthig. Begräbnisse werden besorgt Morris Trimbie, l>dw4p) Pru'iftr .-^Blltil». Schiffs - Anzeigen. sti t i Pvtomacflust- L a n d u n g e n, t-^g.' " d < -' °!"l^,z^l'^Äk/slc^ öaflon udrr N>irs;>i» »i»n«aa.»n!-'" M-^^v^^ctmiilc««.'' nach Molton anl di Sin Tchlalji'T'ü't, Flawt wird sur 'b'o?ld.nre, R..1 , rla^ö^olt Ba . anacnommen u7d Tu!S.!.-,-.-oorl^Quin„nsen lUI dieielde g.geben. Seg.n Fr-S» und v»!lage wcndt man ft<b Ä,c^ttr, uvi d-'S!unp»i ' auch tt'.u den drei Dainpier Viiileil iU'.ch tt» in Vorc su'd-ikoröli»«!, 'imd S'a ffrachlgu'er wcrdeni>.-,Nch(>nqen->m>ncn und >i! »,>l. Raten io billig, als bn irgend anoernr'ini. Veriicheningen nicid.n ,u bro,. eiseiluiit. Wegen anber>.!Ä!!g «. T>. Äacnten, üöiüninqt.'il. »t - »llndrers» X »>!>,nv.. . i- ' ) Nr. 7j, -n:lib s K?!ii'^ Vilich (kharlestop. jivrn fiinftku llt§. . ~ - »Vior^L^iluii^zl^ r.t kl-- aus Seniungl'nan lii i.ie Nach Tadanuah, Geo. alle filuf Tage» „valtimare - Tavniinah - D»u>vf,chi^ P. HlUlsoit His) ä: (comp., Mövrltt uild Vvrhnttgc-Eti'sse, franziisischk Zirrulhtil Mr. I?, Word-l?t,arieS,?rai,,. t«ugli!.l2Otle,«.p.> l>Vs?k?sl> Miücr'g dySpcvtischer - luvWrnlur Pslanzcn-Prnparat wunderdarc heilende Eigenschastea DySprvsie und Lelirrkrankhriler, NNW Gelbsucht. /?WM Ikr. l2,Nord-Hoviardstr«, kaust cinc Flasche, und wenn nach deren Gedräute l>dr seine Besserung verspür«, so wird das Geld zurückgegeben. A. ). Miller,Eigenthümer, Billards, Bagatellcs, und Jenny Lind-Tische, Maines Bat es, LaqerhauS-'Hebe- und AufzuqS-Mascdtnr, An däs Publikum! As Bauleute und Ande?e. Aal? ! Haar l EalciutrLex G»>pö s L <semri,t. Ecke von Än HnuShaltnns>en. Oc!ö äuSultklyen. (Felder uuszuleihen. l, Et. Paulkr>iß«. Gelder ;u verleihen. 45001 au! guirSichcrhcil aus Grundeigcntdxm in de, Zl«X> l «sladi oder aui dem Lande. AM s ZkomaS Hill, Ecke der St. Paul- und Fai>«i'»ql. >?«,-> Gelder zu verleihen. »<i.lXX> in Summen von »IOM die tlv.vM cu, <S,unde>gentbum in einer Än«adi w^r, de, dabei intcreisirleu Perlonen die Sliciniins i>»e! verichiedcncri Beitchic j» eillürcn. verN-uie - prv,.n»jge Wassrr . Odliaaeii». neu lrr S«ad, Rorsoit, P-, ,u tzen?., ».„ Tollar r.edjt auigeiauilnen -«iinen. Dieie ««.idon lagc oejahll S und 1,7 Prozent Ich lieiere irgend Nirlche der h>er oder in New-Narl »um «erlaule auSalbotinen Subscripiiors - Ll>U°>i. tionenju dem 2ut>icrixti°„s. l'r-iie oy,.c>!ommi>»°n ». Hranci««. r»n«n, der Hoiliday- und S>,conogri>k. im «-»etwiitäl-Negvciirunz von >c.ulmänniich.n D-nidvapielen. Bor»uk>iche Äerlhpavieic , rend o»riüth>z und »»»> Lerlauj,

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