Newspaper of Der Deutsche Correspondent, March 29, 1873, Page 1

Newspaper of Der Deutsche Correspondent dated March 29, 1873 Page 1
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Sie läßt uns Zeit ge winnen und die Zeit ist einFaktor im poli tischen Leben, der Alles Demjenigen gibt, welcher ibn richtig zu benutzen versteht. Ich kenne den Werth der Zeit, antwor tete der Minister aber vielleicht werden wir, indem wir Zeit gewinne», den Augenblick verlieren. Nun, sagte der Kaiser, indem er sich aufrichtete und eine Haltung annahm, welche an seine früheren Jahre erinnerte, so vertrauen wir aus meinen Stern und auf den Frankreich's. Diese Sterne sind zu mächtig und zu hell leuchtend, um nicht Vertrauen einzu flößen, erwiederte Drouyn de Lhuys sich verneigend, ohne das; indeß in seinen Mi enen der Glanz dieses satalistischenßertrau ens sichtbar wurde. Er nahm sein Portefeuille und fragte: Eure Majestät hat keine weiteren Be fehle? Icb darf Sie nicht länger zurückhalten, sagte Napoleon und verabschiedete seinen Minister, indem er ihm herzlich die Hand drückte. Als derselbe dasKabinct verlassen, blieb der Kaiser eine Zeitlang in liesem Sinnen verloren stehen. Ich kann nicht direkt in die Tinge ein greisen, sagte er dann halblaut vor sich hin, ich muß die Ereignisse ihren Lauf gehen lasten. Würde mein Veto nicht ge hört werden, so müßte ich einen furchtbaren Kamps aufnehmen, und dann —? Ich muß versuchen, durch geschicktes und vorsichtiges Eingreisen in die Ereignisse sie zu meinen Gunsten zu wenden. Er trat vor eine Marmorbüste Eäfar's, die aus einem schwarzen Fuße in seinem Kabinet stand, und blickte lange in die schön gemeißelten Züge de-ö römischen Wel therrschers. Dn großes Vorbild meines Hauses, sprach er, indem der elektrisch leuchtende Stern seines Auges hell emporstrahlte ich muß noch einmal in diesem Augenblick sprechen wie Du: .Iscku ulea!—Aber, sügte er düster hinzu, DeiuenWürsel warfst Du Dir selber und zwangst ihn mit mäch tiger Hand zu fallen, wie Du es wolltest. Meinen Würfel aber wirft mir des Schicksals unerbittlich eherne Hand und ich muß ihn annehmen, wie er fällt! Der Kammerdiener trat ein und mel dete: Das Frühstück des Kaisers ist servirt. Napoleon verließ sein Kabinet. Fünftes Kapitel. Turch die im ersten leichten und hellen Grün schimmernde prachtvolle Allee, welche von Hannover nach der königlichen Resi denz Herrenhausen führt, fuhr an einem frischen und schönen Morgen ein Wagen und näherte sich schnell dem vergoldeten Gitter, welches die Einfahrt zu dem äußern Raum des königlichen Schlosses bildet. Ter Wagen hielt am Eingang zum in nern Hose. Aus demselben stieg ein schlanker, nicht großer Mann von etnja sechsunddreißig Jahren, hochblond, einen langen, etwas aufwärts gebogenen Schnurrbart aus der Oberlippe, in schwarzem Salon-Anzug und grauem Ueberrock. Dieser Mann trat in ein Seitenportal in der Ecke des Hauptgebäudes jenes alten kurfürstlichen und königlichen Schlosses. — das der berühmte ie Notre zu einer ver jüngten Miniaturnachahmung von Ver sailles geschaffen, und durchschritt einen langen Gang, welcher direkt zu dem Ka binet des König Georg V. führte. Vor diesem Kabinet, weiches zu ebener Erde mit einem unmittelbaren Ausgang nach dem Garten und Park belegen war, saß der dienstthuende Salon-Kammerdie ner des Königs. Rechts neben dem Ein gang zu den königlichen Zimmern befand sich der Wartesalon für die Herren, welche zum Könige besohlen waren, merkwürdiger Weise mit lauter preußischen Bildern ge schmückt. Man sah dort die lebensgroßen Porträts von Blücher und Ziethen, sowie ein vorzügliches Bild des bei Saalfeld ge fallenen Prinzen Louis Ferdinand von Preußen. Ter Mann, welcher den Wagen verlas sen und sich dem Eingange zu den könig lichen Zimmern genähert hatte, fragte den Kammerdiener: Ist Seine Majestät allein? Ter Kammerdiener, welcher sich erhoben hatte und dem Ankommenden den Ueber rock abnahm, erwiederte in gebrochenem Teutsch mit stark englischen AccciU: Ter geheime KabinetSrath Äx ist bei Seiner Majestät. Wollen Sie mich melden! Der Kammerdiener schlug einmal stark an die Thür des Königs. Man hörte die helle klare Stimme Georg V., welcher rics „(.'mrio in!" Ter Kammerdiener trat ein und kehrte nach einigen Augenblicken zurück. Ter König lassen Mr. Meding bitten, ein Moment zu warten. Und er öffnete die Thür zu dem Warte saion, in welchen der Regierungsrath Me ding eintrat. Ter Salon war leer. Ter Eingetretenen nahm auf dem darin befindlichen breiten Kanapee Platz. Nach ungefähr sünf Minuten össnete sich die Thür abermals und ein alter, etwas gebückter Herr mit schneeweißem Haar und Schnurrbart in der Uniform eines hannö verischen Generallieutenants mit dem gol denen Achselschnüren der Generaladjntan ten trat ein. Seine Brust schmückte das Großkreuz dcs Guelsenordens, die Kriegs denkmünze von 1813 und dieWaterloome daille. Es war der Generallieutenant und Generaladjutant von Tschirschnitz, des Kö nigs rechte Hand in militärischen Ange legenheiten, der Vermittler aller Befehle in Betreff des Kommandos der Armee. Ter Regierungsrath Meding erhob sich mit den Worten: Guten Morgen, Excel lenz. Guten, guten Morgen, erwiederte der General in kurzem militärischem Ton, in dem er eine große verschlossene Mappe aus den Tisch legte, schon so früh hier? Werden wir lange warten müssen? Ich hoffe, Sie haben nickt lange zu thun? TerKönig arbeitet mit dem GeheimenKa binetsrath und schreibt wahrscheinlichßriese wie lange das dauern wird, läßt sich schwer bestimmen. Was mich betrifft, so habe ich nur wenig zu thun und werde gewiß nicht viel Zeit in Anspruch nehmen. Ter General warf sich mit einem lauten Seufzer in einen Lehnsessel. Wissen Sie, mein lieberßegierungsrath, sagte er nach einer Pause, wie lange ich schon gewartet habe in meinem Leben? und er richtete sich etwas empor und sah sragend zu seinem Gegenüber hin. Herr Meding deutete durch ein leichtes Achselzucken an, daß es ihm unmöglich sei, sich die gestellte Frage zu beantworten. Achs Jahre, sieben Monate, dreiWvchen Tage! rief der General mit lau ser stimme und in tiefer Entrüstung. Ter Regierungsrath Meding konnte ein Helles Lachen nicht unterdrücken und rief; Baltimore, Md., Samstaq. den 29. März 1873 Ta haben Eure Excellenz allerdings das Möglichste geleistet und Ihre Geduld hat die Probe bestanden! Ich habe ein Buch, sagte der General finster mit einem halb humoristischen, halb wirklichen Grimm, in welches ich jeden Tag schon seit der Zeit, da ich bei dem höchstseligen Herrn den Vortrag batte die Zeit eintrage, die ich im Wartezimmer zubringe. Macht bis jetzt acht Jahre, sieben Monate, drei Wochen und vier Tage. Was sagen Sie dazu? Man sagt, suhr er fort, ich sei achtundsechzig Jrhre alt es ist nicht wahr; gelebt babe ich nur nenu undsünszig Jahre, siinsMonate, eineWoche und drei Tage. Ten Rest habe ich ge wartet! Und der General warf sich mit resignir ter Miene in seinen Fauteuil zurück. Ich muß sagen, Ercellenz, erwiederte Herr Meding, daß ich noch nicht an eine solcbe Rechnung gedacht habe, um die Jahre zu konstatiren, die so successive in den un fruchtbaren Abgrund der Antichambre sal len ich möchte auch vorziehen, darüber lieber im Ungewissen zu bleiben und die dunkeln Augenblicke, die man in dieser d-illv äot-pg,K pvrilu» zubringt, in den Lethe zu versenken. Sie sind noch jung und geneigt, du Zeit zu vergeuden, erwiederte der Ge neral, aber ich Eurer Excellenz Zeit ist freilich auch wer kostbarer, als die meinige, sagte der Re girrungsralh verbindlich. Eine helle Glocke ertönte in diesem Au genblick. Telegraphische Tepeschea. Europäische Äabelderichte« Lolldo n, '.> B. März. Ein geisteslran ker Amerikaner erschien gestern an dem Por tiers-Eingänge des Schlosses Windsor und verlangt« Einlaß zn der Königin; er sagte, dieselbe sei seine Mutter. Die Wache verhaf tete den Mann, und da mau ihm mit Ein kerkerung in einem Irrenhause drohte, so ver sprach er, nach den Ver. Staaten zurückzu kehren. London, 28. März.—Edwin Noyes, der Amerikaner, weicher angellagt ist, an der Be schwindclung der „Bank von England" be theiligt gewesen zu sein, wurde heule abermals dem Lord Mayor vorgesührt. Unter den Zeu gen, welche vernommen wurde», warder Vor steher der „Contineutal-Bank," welcher, als mau ihm die Phoiographie Bidwetl's zeigte, I diesen als Denjenigen erkannte, der unter dem Namen Horion ein Conto in siiner Bank er össnele und mit derselben verschiedene große Geschäfte machte; er glaubte, Neyes sei that sächlich nur der Buchhalter der Schwindler ge wesen. Fünsnndzwanzighunderl ttohlnigräbcr des Bollon-Faruworlh-DistriktS haben die Arbeit eingestellt. Paris, 28. März. Die Peiitioi?deS Prinzen Jcronie Napoleon um Euheilung des franz. Bürgerrechts wird morgen der Na tionalversammlung vorgelegt werden. So> soit nach Vorlegung derselben wird die Regie rung zur Tagesordnung überzugehen und im Falle man dagegen stimmt, wird eineßill ein gebracht werden, dießonaparllsten aus Frank reich zu verbannen. Paris, 27. Febr. Der Vicc-Präsidcnt der cnbaulschen Republik, der sich seit längerer Zeit in Paris aufgehalle» hat, um die fran zösische Regierung zu veranlassen, Euba als lriegslllirende Macht anzuerkennen, ist nach den Ver. Staaten abg reift. Paris, 28. März. Tenor Llozoga dankie als spanischer Gesandter in Paris ab, weiter die ungenügende eonservalive Politik der spanischen Regierung nicht billigte. Nachrichten ausKarlistcn-Qucllcu besagen, daß eine genaue Untersuchung gegen den Geglichen von Santa Cruz diesen von der Anklage, die Gefangenen grausam behandelt zu haben, freigesprochen hat. Man sagt, daß die Karlistcu beabsichtigten, Pampeloiia zu erobern, uni dieses als Opera tivus-Lasis gegen Madrid zu verwenden. L 0 nd on, 28. März. Das hiesige listcn-Eomite veröffentlicht ein Dementi des Berichts, daß Don Carlos nach Geus abgc reis't sei und zu Gunsten seines Sohnes abge dankt habe. Das Comite sagt, der König werde seine Armee gegen Madrid vorrückeu lassen uud au der Spitze seiner Armee in der spanischen Hauptstadt einziehen. London, 28. März. (Spez.-Dcp. dcs „Herald.,,) In Spanien haben btulige Ge fechte stattgefunden nnd die Kärtchen bean spruchen einen wichtigen Sieg. Die Regie rungstruppen gingen aus Gronollcrs zurück, wo sie vonScballo gefangen genommen wur den. Auch die Garnison bat sich ergeben. In Tairazona wurde versucht, die Pariser Ceiumune eiuzusühren. In Barcelona ist es zu Slraßciikämpfen gekommen nnd scchs Peijouen sind getödlet wordcn. Sediff-Z-Rcriclitc, Moville, 28. März. Der Dpsr. di a" ist von New-?jork hier eingetroffen. L 0 nd on, 28. März. —Der Dpsr. „Great Western," welcher am Blackmore strandete, ist slott geworden nnd heute nach Bristol zu rückgekehrt. L 0 ud 011, 28. März, Boriu. Consols eröffneten zu für Geld uud 92j-92! für Brief. „Amerikaner" alte '6ser 9t; '67 er 93i; 10.40 er 89j; neue Fünfer 91. Erie zu ölx. L i v er p 0 0 l, 28. März, Vorm. Baum wolle eröffnete fest; Oberl. 95; Orleansl)j 9K. Verläufe 12,000 BaUcu. Verkäufe wäh rend der Woche 83,000 Ballen, Ausfuhr 9000 do., Spekulation 8000 do., Borrath 592,000 do., amerikanische 252,000 do., Zufuhr 62,- 000 do., amerik. 27,000 do.; gewöhnliche Ausfuhr 6000 do., zu erwarten 579,000 do., amerik. 289,000 Ballen. L i v e r p 0 0 l, 28. 'März. wolle fest; Oberl. Orl. 9H; Verlaufe 15,000 Ballen; sür Spe-lulation und Aus fuhr 3000 Balle». Liverpool, 28. März. Brodstoffe flau; Waizcn lii- s>l-Zls 7ä für gewöhnlichen weißen calif., bessere Sorte lis 9ä-12s 2S. Korn 27s 9ä. Schmalz 39- 9>s. Schweine fleisch 63z 6ä. Speck, kurze geschnittene Ripp stücke, 38s 6ä. Liverpool, 28. März, Abds. Speck eröffnete zu 40- sür kurze Rippttüa'e. London, 28. März, Abds.— Caleutta Leinöl 64--64 S 6ä. Leinöl !L33. Thran Terpentin-Spiritus 465-46 z 6,1. Inland - Tlpeschrn. Da« Tadels Notum qeqcu Tumuer auch »in Senate uicht widerufeu. Bo st on, Mass., 27. März. Senator Sumner stellte in vorletzter Sitzung des Ver. Staaicu-Seuals den Antrag, die Namensin schristen der Schlachten des Bürg rkrieges von den Standarten zu streichen. Die Mas sachnfetts-Assembly passirte desfalls ein Ta delsvotum gegen den Senator. Es wurde nun im Senate von einem Hrn. Whittier der Antrag gestellt, dieses Tadclsootum zu wi derrufen. Nach einem Comiteberichte wurde der Antrag mit 27 gegen 4 Stimmen abge lehnt. Das Haus hat einen gleichen Antrag bereits früher, wie nur gemeldet, niederge stimmt, so daß alio die Resolution dem Pro tokoll einverleibt wird. TödtlicherUnfaU in einer Spinnerei. Manchester, N.-H., 27. März. Der t2-jährize Knabe Henry Lavison wurde heute Morgen vom Mafchinenrade erfaßt, während er damit beschäftigt war, die Abtheilung, in welcher das Rad sich drehte, zu reinigen. Die Verletzungen waren der Art, dag der Knabe bald darauf seinen Geist ausgab. Der „Credit-Mobilier." New -A 0 rk, 23 März. -- I» einer ge strigen Unterredung sagte OakeS Amcs, daß er beabsichtige, dic„Credit'Mohilier" Bonds, welche ihm Kelly zurückgegeben habe, zii be halten, so lange unentschieden sei, wem sie eigentlich gehörten. Ames fagte ferner, dag die Bücher der Compagnie dem Oberbundes, anmalt nicht gegeben werden würben, derselbe könne jedoch Einblick in dieselben erhalten, wenn er sich herberbemühea wolle. Die Com pagnie sei bereit, die ihr von der Bundesre gierung angedrohte Klage auszunehmen. Die „Erie" -Untersuchung. New-?)ork, 28. März.—Das Comite, welches die Angelegenheiten der „Erie-Bahn" nntcrsuchen hat, versammelte sich heute wieder. Gcorye AranciS Train. New -Ä) ork, 28. März.—George Fran cis Train ist in oroßer Bedrängniß. Man gehl ihm jetzt ernstlich zn Leibe, um ihn aus dem selbngewähllen Kerker in den Tombs zu besreiev. Cr sträubt sich mit Händen und Füßen dugegen, da es der höchste Ehrgeiz sei nes Lebens ist, für einen Märtyrer der Frei heil gehalten zu werden. Als lüugst seine Gattin ihn vor ihrer Abreise nach Europa in den Tombs besuchte, um von ihm Abschied zu nehmen, veisrichtc mau eine List, um ihn loszuwerden. Man fordeile ihn auf, seiner Frau das Geleite bis zu der vor oeu Tombs haltende Kutsche zu geben; wäre er darans eingegangen, so hätte man ihn nicht mehr in das Gefängniß gelassen und wäre ihn losge wesen. Er aber roch Lunte und ließ seine Frau allein gehen. Heute stand er wieder vor dem Gerichte für Over und Tcrmiuer. Sein Anwalt bean lragle seine Freilassung. Richler Brady wird morgen seine Enlscheidnng geben. Richter Brady wollte heute den Train ge cen Slooo in Freiheit setzen, dieser weigerte siH aber, die verlangte Bürgschaft zu stellen. Ein verlassene» dentscheS Schiff. New'Slork, 28. März. - Das Schiff „Sarah Hiznel" von Calcutta berichtet, daß cs am 21. lannar die Stettiner Barle „Der Fuchs" von Mauritins cutmajiet und von seiner Mannschaft Verlanen antraf. Da der Rumpf iin Fahrwasser schwamm, so wurde er iu Brand gesteckt. Die Vüttordun«, 6iaodrich's in

Brooklyn. N cw; ?) ork, 23. Marz. Die Verhaf tung des Frauenzimmers in Brooklyn in Berbintnng mit der Ermordung Goodrich'« hat dort große Aufregnng hervorgerufen. Das Frauenzimmer heißt Lucretia Mycrs. Kate Sloddard, sie bat früher fchon behaup let, Goodrich sei ihr Geliebter. Tie Person will eine Nähierin sein und Goodrich genau gekannt haben. Dreimal behauptet sie in seinem Hause in Degraivstc. zu sein, und zwar das letzte Mal am 20. Februar. (Am Freilag früh wurde be kanniilch Goodrich ermordn gefunden.) Sie theilt ferner mil, daß zwifchen Goodrich und einer anderen Person in ibrer Wohnung in Rew-Aork einmal eine Streitigkeit entstan den, wobei sie Goodrich in ein anderes Zim mer eillscrnle. Wo die Frau (oder das Mäd chen) am letzten Donnerstag gewesen, darüber behauptet sie leine genaue Auskunft mehr ge- Am letzten Freitag Morgen ist sie statt um 8 Uhr erst um 11 Uhr nach ihrem Arbeitsplatz gegangen. Warum ? darauf blieb sie die Ant wort schuldig, weil sie sich nicht mehr daraus besinuen kaun. Aus die Frage, warum sie bei Bekanntwcrdnng der Mordthat durch alle Blätter nicht zum Vorscheine gekommen sei, erwiderte sie, daß sre sich gefürchtet habe, „Charly" in dem Zustande zu sehen; auch sei sie nicht seit dem Mordtage in Brooklyn ge wesen Sie gab serner zu, mit ihrem Manne in Streitigkeiten zu leben und dreimal inÄoob rich's Hause gewesen zu sein. Sie schrieb für den Chef den Namen ihrer Mutter, welche in Rew-Aork wohnt, ans eine Karte und bat, ihr dieselbe zu senden. Aus die fernere Frage, was sie über den Fall für eine Meinung habe, sagte sie, sie glaube, G. sei von einem Manne ermordet worden, der ihm spät Abends ge folgt sei. Die heute begonnene Leichenschau hat bis jetzt Nichts von Bedeutung ergeben. Der DistrittSamvalt Button äußert die Ansicht, daß das gestern Abend verhaftete Frauenzim mer, Frau MyerS, wenn sie den Mord nicht selbst begangen hat, doch Alles weiß. Sie gibt zu, daß Goodrich die Miethe jür sie zahlte und sie unterhielt. Pros. Boyle glaubt uichl, dag dieses das Fraueiizimiucr ist, welches er wieoerholi iu (Looimch's Gesellschaft sah. L)ie Multer ver Frau Myers soll eine sehr achtbare Frau sein. Sie bedauert sehr, dag ihre Tochter in die Sache verwickelt ist, die lclbe sei cin rechlschafsenes Mavchen geweien nnd habe die ganze Familie erhalten. Sie sei nsl niemals Äiieiids ausgegangen uno inluler gegen Ii) Uhr zu Hause ge>vejeu. Vioch iiiehrcre Zeugen wurden veruommeu, darunter auch Goodrich's Bruder. Dieser sagle, sein Bruder sei ihm viel Gels schultlg gewesen; er habe deujelbeu iiiehrinals besucht nnd eiu Frauenzimmer dort getlossen. Das Berhör wurde bis zuni Dienstage »er lagt nnd Frau ÄiherS nach dem Stadt - Ge fängnisse geschickt. Vermischte Depesche» aus Ätew 'Zjr>rk. New-?)ork, 28. März. Die Dpsr. „Anglia" von Glasgow, „America" von Bremen nnd „Rising Star" von Aspinwall sind hier cingetrossen. —ln einer gestern Abend stattgehabten Conferenz zwischen den Zinimermeislern uud den Gesellen weigerten sich die s,'etzlereil, aus deu Borschlaz der Erstere» nach dem Zehn stuudensyltem zu arbeiten, cinzugeheii. Hr. Baiigs vom Postaiiits-Departemeut berichtet, dag ihm von einer der Bahn Com pagnie':! die Versicherung ertheilt wurde, dag die Bahnen die Postwaggons nicht zurückzie hen würden. Die Gypser- und Tünchermeister haben beschlossen, dem drohenden Ausstande Wider stand zu leisten. Dcr Fond sür das National.Jubiläum in Philadelphia beträgt bis jetzt »2,2,837, 700, davon haben die Bürger 6837,600 ge zeichnet. Der Anwalt des Mörder« Stokes stellte heute an Richter Brady das Gesuch, das Ur theil des ersien Prozesses zu amendircn. Der Richter behielt sich die Enlscheidung vor. -- EharleS Macken, der Bersender obscöner Schriften, wurde heute schnldig besuuden nnd erwiirlet sein Urtheil. Der Markt. New -?) 0 rk, 28. März. Geld wurde Attjangs ausgeliehen zn3j32; schlog jedoch sest zu l ltö. Wechsel flau und niedriger, schlös sen zu 7' sji6. Gold erössuete sehr stark und schloß zu l 165-1 l«!Z. Obligat, sehr stark; Sechser )20i; 'K2er II7j; Aktien ebenfalls stark; Ceulial 102, Erie Lake-Shore S3H, Jll. Ecnlralll7, Pittsburg 88j, Western 80, Prioritäten 88, Nock-Island ll^. Bilanz dcs UnlerschalzamteS: 538,5,25,364 in Gold uud K 17,890,467 111 Couraut. Hinrichtungen. Galgencandidateu und ihre Geständuisse. L 0 nisv ille, Kr>., 28. März. —Thom. Smith, welcher im Mai des Jahres 187 l den Thomas Broden ermordete, hatte heute Mor gen eine kurze Uuterredung mit verschiedenen Berichte»stattern und machte intercssante Ent hüllungen. Bor mehreren Wochen rieb cr sich Erotouöl m's Gesicht, welches Pocken uud Narben heroorbrachte, die den Blattern ähnlich sahen. Dcr Gcsängnigarzt Dr. Pope erklärte, der Mann habe die Blattern und schickte ihn in's Hospital, au<! welchem er ent floh, aber wieder einzcsaugen wurde. Ge stern Pnblizirte Smiih in den verschiedenen Blättern einen Bericht, dag cr dem Dr. Pope Z 72 bezahlt habe, um ihm Erotonöt zu ver- Ichaffen und seine Ueberweijang nach dem Blatternhospttale zu bewirken. Er sagte zu den Berichterstattern, er wisse, dag cr heute sterben müsse und wolle mir keiner Lüge aus der Welt scheiden, seine Angabe sei wahr, und cr werde dieselbe aus dem Schasfote wiederholt machen. Man sagt, dag Dr. Pope im Besitze von Affidavits ist, dag Smith anderen Per sonen eine ganz andere Geschichte erzählte. Lonisvrlle, 28. März. Der Neger Thomas Smith, welcher heute gehängt wur de, betheuerte bis zum letzten Augenblicke seine Unschuld; erst, als ihm dcr Strick um den Hals gelegt wurde, gestand er das Perbrechen ein. Die Hinrichtung sand aus einem freien Platze statt, nnd an 7000 Menschen sahen derselben zu. Die Frau dcs Hingerichteten erschien in einer Kutsche und sah von dieser aus die Himmelfahrt ihres Mannes gemüth lich mit an. Smiih war iu der größten Auf regung. St. Louis, 2F. März. - Der Neger George Brt>au wurde in der MituvochS-Nacht von der erbitterten Bevölkerung in Chillicothe aufgeknüpft, weil cr ein anständiges weißes Mädchen geschändet hatte. Alexandria. Ba., 28. März.—Char. lcs Manttrz, der Ncger, welcher wegen Cr mordnng eines Greises, Namens Munroe, zum Tode verurtheilt wurde, ist heute Mittag im Gcsäugnißhose hingerichtet worden. Eine große Menschenmenge war anweicnd. Manley hielt eine kurze Rede, in welcher er jagte, der Schuapps habe ihu an den Galgen gebracht. Er starb sehr gefaßt. Die Fallthüre siel eine Minute vor 1 Uhr; zwanzig Minuten später wurde die Leiche abgenommen. Die Hinrich tung verlief sehr ruhig. Alexandria, 28. März. (Weiteres über die Hinrichtung des Lharle« Manley.) Ein Berichterstatter des Washingtoner „Star" suchte den Berurtheillen gestern in seiner Zelle auf, wo der Letztire von dem Berichterstatter aufgefordert, Folgende« erzählte: „Ich habe John Munroe nicht getödtet. Ich befand mich an jenem Tage in sam und Lewis Paqne's Gefelifchafl und hatte der Flaiche stark zuge sprochen. Als wir mit Mnnive zusammen trafen, zog Lewis ei» Rasirmefser hervor und brachte Munroe mir demselben eine Wunde bei. Sam schlug den Letzteren darauf nieder; ich dagegen hielt Lewis zurück, daß er dem Unglücklichen mit seinem Messer keine w?il ren Wunden beibrächte. Als wir fortgingen, gab mir Munroe's Uhr und sagte zn mir, ich solle dieselbe aufbewahren, bis cr sie in meiner Wohnung abhole. Er »am jedoch nicht, an feiner Stelle aber kam Polinn Smith und verhaftete mich. Hätte ich nicht vor der Affaire zu viel Whiskey getrunken, so würde ich morgen nicht gehängt werden." Gestern Abend H 7 lihr nahm der Berur» theilte Abschied von seiner Frau, worauf cr sich bald zur Ruhe nicoerlegte. Heule Mor gen gegen Übr erwachte er und nahm fein Frühstück zu sich. Um S tlhr kam feine Frau mit feinem Kin de noch einmal zu ihm und blieb bei ihm bis gegen l l Uhr. Wenige Minuten fpäter betra ttn IS Polizisten unter Capt Webster das Ge fängniß und bildeten ein Spalier vor dem Galgen. Gleich darauf ließ mau Diejenigen, welche Billete hatten, die ihnen gestatteten, der Hin richtung beizuwohnen, in den Hoiraum treten. Ihre Zahl belics sich ungefähr aus Der Galgen war im Hinteren Theile des Hosrau mcs auf einer lyH Fuß hohen Plattform er richtet. Die gauze Höhe des Galgens mit der Plattform betrug IS Fuß. Um 12 Uhr W Minuten betrat der Verurtheilte die Plati 'onn und nahm daselbst seinen Sitz ein, iväh rcnd die anwesenden Mitglieder der „Chriilli chen Gesellschaft" einige Chöre sangen. Als dann erhob sich Maiiley und hielt folgende Ansprache au die Anwesenden: „Meine Freunde, hütet Euch vor dem Whiskey. Der Whiskey ist allein Schuld daran, daß ich heute deu Tod erleide. Mein Wunsch ist, Euch im Himmel wieder zu sehen. Die »Christ liche Gesellschaft" war stets gütig gütiger, als Andere. Ihre Mitglieder waren au jedem Sonntage bei miv, und wenn sie meine Zeele nicht gerettet hätten, so hätte ich leine Hoffnung auf den Himmel. Lebt wohl, meine Brüder, ich gehe zu Jesus!" Hierauf wurde ihm der Strick um den Hals gelegt und d"'sHwarze Kappe über den .Kops gezogen, siel die verhängnisvolle Klappe und der Unglückliche schwebte in der Luft. Der Hals war aus der stelle gebrochen, und nur ein mal zuckte der Körper noch zusammen. Nach 20 Minuten erklärten die anwesenden Aerzle, daß das Leben entflohen sei, und der Leich nam wurde herabgeuouillien. DerEtsenbahnkneg St. Louis, 28. Marz. — Eine Spe.„ zialdepesche von Peoria, 111., meldet, daß die Farmer in jener Gegend sich organisircn, um einen Krieg gegen die Eisenbahnen zu führen. Eine Versammlnng fand gestern statt, in wel cher beschlossen wurde, den Krieg gegen die Bahn-Körperschaften so lange fortzuführen bis die Rechte der Farmer anerkannt werden' <?inc Scene in ver von Arkansas. Li t tle R o ck, 2K. März Heute trug sich im Repräsenianlenhause von Arkansas solgen der Vorfall zu: Ter Negcr Fnrbish rief die Bill auf, welche das County Obolodge creirt. Der Vorsitzer sagte, daß di:Lill in der Nein schrist vorzulegen sei. Furbish: Taun will ich mit Erlaubniß deS Hauses „die Gott verdammte Bill" zuuickneh meu. Miller: Ich beantrage, daß diese Sprache niedergeschrieben werde, und daß man dies Mitglied ausstoße. Fnrbiih.- Ich wünschte, das! tnc ganz? Gott verdammte Legislatur Ter Vorsitzer: Hr. Fnrbish hat vor die Schranken vcs Hauses zu treten. Furbish: ES wird mich freuen, wenn mau mich ausstößt, unv ich wünsche, dag mau niminermchr ineinen Namen in Verbindung mit „dieser Gott verdammten Legislatur" nennt. Furbiih trat alsdann vor die Schranken des HaujcS, als ein Antrag auf Vertagung gestellt und angenommen wurde. Verhaftung ciucr lhifkunscherui Chicago, 28. März. Auue Adair wurde in Laramie, AdamS-County, aus, die Anklage verhastet, ihren Mann vergiftet »u haben. Tie Leiche wuctc ansgegrabeu und wird jetzt untersucht. Zum Tode verurtheilt. Sau Fra 0 zrSc 0 , 28. März.—lohu Devine, der Ermordung des August Kamp schuldig besuuben, wurde heule zum Tode veiurlheili und der Hiurichtungstag aus den 9. Mai sestgeietzt. Ein Mörder vom Volke gehängt. Salinas T 1 t n, Eal., 17. März. — Sorben trifft die Nachricht hier ein, daß ein bewaffneter Haufe deu Mörder der Frau Ni cholson, Tarpey, aus dem Gesäugnisse heraus holte und durch den Strang hinrichiele. Tie ganze letzte Nacht hindurch trafen fortwäh rend bewaffnete Männer hier ein und begaben sich von hier nach Montercy. Mehrere hun dert uitanu waren um 4j Uhr Nachmittags dort versammelt. Vcheiifs Wassou begab sich vom Gefängnisse nach dem Telezrapheu-Bü rean, um eine Depesche auszugeben; hler wur de er von mehreren Männern ergriffen und ge bunden. Dann begab sich cm Hause von Mäunern nach dem Gefängnisse, welches von einer Wache besetzt wir. Diese wagte keinen Widerstand zu leisten, die Thüren desGesäng nisses wurden eingeschlagen nnd Tarpey her ausgeholt. Mau snhrte ihn eine kurze strecke weit und hing ihu daun. Unter deu Leuten, welche die Hinrichtung vollzogen, befanden sich dieMigesehensten Bürger des County's. Tarpey war ein Irländer von Geburt und wohnte schon lange in diesem County. Er war 46 Jahre alt und hatte eine Frau und 3 Kinder. Sein Vermögen schätzt man auf 530.000. Er war von jeher der Borsitzende von Vigilanz Comite'n nnd der Befürworter von Lynchjustiz in den Eounties Santa Cruz und Moniere», und mau behauptet, dag er bei dem Hängen von 9 Personen geholfen habe, von denen mehrere unschuldig waren. Jeder hielt ihu von jeher für einen höchst desperaten und blutdürstigen Schurken. Aus (Zentral- und Slid-Ämenra. New-Jork, 23. März. Nachrichten vom IS. d. Mts. ans Panama melden, dag das Fieber dort aufgehört hat; Ecuador hat jetzt die Quarantäne in Guayaquil ausgeho beu. Ein Bericht cirkulirt hier, dag am 4. ds. San Salvador von einem Erdbeben zerstört wurde. Dec Ausstand in Gnatemale ist jetzt unter drückt. Ein AusilandSversuch in Arequipa, Peru, ist unterdrückt worden. Eisenbahn-Unglück,»Kanada. Port Hove, Onr., 23. März. Ge slern Abend stieg dem nach Drilla gehenden Postzuge auf der „Midland-Bahu" eintlnfalt zu, indem sich der Hintere Waggon losriß und einen l? Fuß hohen Abhang hiiiunterjiiirzte. Sechs Passagiere wurden verletzt. Eine zer brochene Schiene trug auch hier die Schuld. Brandet Providence, R. -I , 28. Marz. Die Whipple'sche Bleicherei in Nonh-Provi dence, R.-1., wurde heute Morgen durch Feuer zerstört. Laconia, N.-H., 28. März. Das Haus des Joseph Swain iu Gilsord-Billage brannte heule Morgen ab.' Frau Swaiü, eine Frau von 82 Jahien, kam in den Flam men um. Hr. Swain, welcher versuchte, sie zu retten, erhielt schlimme Brandwunden. Chehenne, Wyoming Terr., 28. März. —Heute Morgen brach in Mahor Brongh ton'S Ställen Feuer aus, welches sehr rasch um sich griff uud alle Häuser au der Wenk. Eddyürage iu Asche legte. Verluit SSY,OOi). Ein Maun wurde auf »enVerdacht derßrand stiftung verhaftet. Telegraphisches «lle?lci. Der Achtb. W. P. Spragne, vom 15. Congregdistrikte von Ohio, will fein Extra Salajr den Steuerzahl«» seines Distrikies zu Gute kommen lasse». So sängt mau Stimmen. Eine Depesche von Raleigh, N.»T,, meldet, daß der Bnndesmarschall eine bedeu tende Quantität Taback ander Grenze von Virginien in Beschlag genoinmen und meh rere ungesetzlich betriebene Destillcne'n ge schloffen Hai. In Denver-Eity, Tol., herrscht zur Zeit eine förmliche Wuth, die Spieler und leichien Personeu!u bekehren. In wurde gestern der no torische LohnklMchcr Tom Bücke von Robert D. Spercy erschossen. Die liberalen Republikaner van Cinein ngtl werden den demolratischen Maqorscan didatenG. W. E.Johnson unterstützen. —Die des Yrn. Chas. Francis wird am 18. Apnl in detselben Kirche abze ! halten, in welcher Seward seine Gedächl > niß Kede über John Qnincy Adams hiett. l Lokalberichte aus SLashinqtor». W a i h > n g i o n , 28. Mär;.— Tie Cem« inission siir snouche Änivriichc prüfte heute die Ansprüche der Frau Elisabeth W. Harding in NashviUe, Tenn., auf Grundcigenthum, wel» ches idrcin verstorbene» und tliciiweisc ihr selbst gehöre, im Wcrrhe von S!>o,(M>, welches für mililärisäie Zwecke benutzt morde» sei, und die Forderung des Abrahamßagiu?. .!i, eiucS Krämers in PickSbnrg, Aüss., von S>'<«> Mi«, welche nach nähme der Stadt ,um IliUerhalte der Trup. Pen genommen worden seien. Die Aiizohl derEandidZten, welchehnite von der (sivll?ienft (iomimision des Schzg anites gevrüs! wurden, belief sich auf 4K, wor unter sich 22 Damen besansen. Einer der Examirienden war so uii;usricdcn mit den ge sellten Fragen, dag er aufstand und das sungszimmer verließ. , Folge eines Satzfehlers berichteten wir, dajz der Washingtoner „Tätliche An;ei ger" für die Summe von K'>a,öoo an Hrn. Ä. Koch, den Herausgeber der „Columbia," verkauft worden wäre; cs sollte »5000 heißen. Vermischte Berichte. Nur eine einzige amerikanische K I avierf ab r i k wird auf der Wiener Weuansilellung vertreten sein. Der Grans dafür liegt darin, daz? iu Wun knuein Fadri kaiiieii, welcher auf der Pariser Ausstellung eine Medaille erhalten bat, eine Prämie ge währt Wersen soll, falls seine Instrumente nicht seil I8l!7 weilcre Perbesserniigen erfahren haben. Unier so'chen ilinsländen lijunten die amerikanischen Fabrikanten sich auf kein: Prämie Rechnung machen und bleiben alsa lieber weg. Die „Braner - F euer- ersiche - r il n g ö-Ä es ellichaft von A m e r i k a" veröffentlichte dieser Tage einen cienanen Be richt über den Sland ihres Geschäfts am I. Januar 1873, welcher sich im höchsten Grade befriedigend hcrausileUl und für eine guie Verwaltung Zeugniß ablegt. Das Stamm- Kapital besteht aus 5200,000, welche voll ständig einzahlt find. Tas Vermögen be trägt 5170,51'!, die sind KI8I,1ö>?. In 1.672 betrugen die Einnah men KZ94,c!34 lind die Ausgaben 1217,22«>. „Mereantile Mutnal- Marin ch crungs- Gesell von Ätcw - Zjsrl," den Zl. Jauuar 1?73. Gesell 31. am i«« p>»ngcn 1.ö57528 8) Ei-herhe'ite». " '''''' »I » » j , I . Ladungen, Schiffe, Kintenichrzenge, Bin- Neuland-11. anderen Formen von Perstcherun gen zu billigen Rrteu. Z. I. Jackson, Agent, Nr. 8, Suuthitrafit. (li>,,. , Dampfer-Gesellschaft. Reguläre Linie (Sonntags ansac noni-iien) nach Port Deposit, Havre de tHrace und Tide Water-Eaual. Das Lamvnchlsf „luniata," Cavt. R, Z. Ski gedca. d.r.>Aunial- ab Der Agent dcr Gesellschaft in Havrc de Grace wird .tSgltch Uhr Rachmittagi <7K-) «r aN!I r/I»»>',<-. Frühjahrs linpvrtationen. (Gebrüder Hoöqes, Nr. LH, Hanoverstrasie, lapancfische Pvplins, jchwürzc TriSenzrugc, Alpacas John Ä. Miller k b'Lttip., Nr. 325, West-Bali'inore-, Schreibmaterialien Händler k Rcchnnit g s - Bü ch cr u. Aillig. Prompt. It'hn F W'M) Llnnp., besten und billigsten V n ch- und Äccidcnz > Druckcl in drr Stadt Ludtvst - (?ckc der Valtimvrc nttd (saivertstrasie. Geschlnack!)c!!l. Akkurat. 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Gründliche.Kur garantirt ' i folgen sich in 2ch>va>iii, stch giben, möge, Ach habe Tausende solcher Unglücklicher >u ihre, srüberen Gesundheit di? van Andeir dn> stnd " ° unheild« ausgegeben wor> und Frauen, die an Unregelmagigleilen in dcr monatlichen Reini gung ooer ganzlichem Ausbleiben derselben leiden g.eiosiel von welcher Ursache, werden in einigen Za» die nachtheilige Folgen sä» iiiliSwZrtigePatienten roiivcn von mir behandelt werden, wenn sie mir ibien Zustand schriltlich miltheilcn. Strengste Verschwiegenheit wird zuqestchcrl. Adresse! v». (Mai7,lZN»c>,j.a.T,ii.W.) Vermischte Anzeigen. Abend Schule. Zeder t»»tt Mano silltedki, <?. >k Losicr, Präsident. (Sev! Jedermann, für eine seinen Mittelnenisprechenoe verstchrrn, und in dem vordersten Range rer dest-aelciletstenKelell» Ichsfte» steht die MnHlNMtk Gegenseitige Ledens-Persickenings-Gesell» sckast in Boston, Mass. Diese Gesellschaft wurde als Exponent de? derstliinlra »M as s a chusetls e r N, -t>! . V ers°ll . 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