Newspaper of Der Deutsche Correspondent, April 1, 1873, Page 4

Newspaper of Der Deutsche Correspondent dated April 1, 1873 Page 4
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Ter Teutsche <<srrcspsnbcnt. " <zaltnni>r?. k. Avri! Etadt VaLümore. ö ?>ie Deponit »na der städtische» Gelder. , Um politisches zu machen, cder zu . andcin fclbstfü t ti,!>n hal man in > cucrer Zeil erhebliches Aufsehen über die Nichtverzrnsuug dcr Bilanzen in der Stadt- laiie gemacht. Um sich nun sorgfältiger über dieie Angelegenheit unterrichten zu können, lheilcn wir nachsalzend den Status dcr stadt lasse vom l. November 1871 bis 31. Oktober 1872 mit: 1871 iNnnahmk Avszade. Äovcmbkr kr' Tczci»t>ir V7v,077.tj1> 1«72^ 4N!j,3^.st !< til 27 MSr, »50.2!«.-.!! »SS^SS.!» ÄvrU 2t>t>,»i2.2l Mai 1/2w.4tg.!!7 711.57U!-8 Juni w 4Kii,zAi 84 Zuli 4M. 147.74 K15.U27 2U August 25J,36'.K4 öI^.WS.Vt« Sepl.mbkr »-i7.4^<j.^l Llwdcr 1.017.875.W V 77.81171 ts,!>2»>.vll.iv Bilanz 1. Okt.'7l „ 31. '72 Z5.15V.050.67 ZK.150.05V.b7 Man wird aus Obigem, dem auch der „American" bereitwlllig Ausnahme gegeben hal, eisehcn, daß sür die ganzen zwölf Mo uaie der Ueberschul! 5181.253, oder durch schnittlich 515,104.85 betrug. Uebrigens ru die Bilanz von K 181.258 kaum ein richtiger Maßslab, da der Regislrator noch an demsel ben Tage 5i50,000 fälliger Zinsen zn Etilen halte, wir indeß selb» eine Durch fchnills-Bilanz von K 15.000 pro Monat an, so verdient doch in Bcirachi gezogen zn wer den, daß dcr Regislrator im Laufe des und in Antizipation noch nicht eingezahlter Abgaben «100,000 borgen mußte, um den Verpflichtungen der Stadt zu begegnen. Da rüber giebl das Einnahme-Conto Ausschluß, während in den Ausgaben 5600,000 als ge borgtes Geld in Anschlag zu bringen sind. Die gegenwärtige Stadt-Verwaliurrg über nabm von ihrer Vorgängerin eine lausende schuld von S Mill. Dollars. Es ist eine salale Angewohnheit aller Administralloucn, die Steuern niemals ans den richligen, dcn Ersordernissen entsprechenden Höhepunkt zu bringen, nnd die Fokge ist, daß jedesmal die folgende Verwaltung als Vcrmächtmß eine laufende Schuld zu nbcrnehmcu hat, die cnl weder suudin oder duich neue Anlchen gedeckl wcrdcn muß. Das erklärt die Nothwendig ieii, in Antizipalicn einzugehcuder Abgaben Geld zur Ansrechierhallung des stätlifcheu Credits zu boracii. Um nun Geld borgen zu können, müifcri anch die Lenle da scin, von denen solches zu bekommen ist. Diese Hül'e gewähren die Bauken mit den Monats-Bilanzen von Sl.->,- 000, wodutch es der Miinizipaliiär mehr, als einmal, möglich geworden ist, bis zum Be nage von H Mill. Dollars und mehr zu bor gen. Angenommen, wir verschachern uuicre kleinen Bilanzen, wo bleibt da die Gegensei tigkeit, im 'Nothsalle Aushülfe fordern zu können? Thatsächlich sind unsere Bilanzen noch weit hinter der Summe zurück, die an' dem Como sieht. Darin beruht leine Täu'chnng. deiin die Bilanzen weisen nur den Betrag nach, der sich am letzten Tage eines Monates, oder am ersten Morgen des nächtten in dcr Kaste be findet, wählend gerade am ersten -!-age dcs Monates nnd den nächstfolgenden bedeutende Zahlungen fällig sind u. geleistet werden müi ien. Ein Mann bat z.B. heule in der Bank nnd morgen tz4ot)t) zn zahlen; wo bleibt da die Bilanz von KSOW? In Baltimore legt man gemeiniglich nicht mehr Abgaben aus, wie nan dringend ge drancht. Für außerordentliche Ausgaben, wie das Chieago'er Feuer, die Vertiefung des Fahrwassers, die Ueverslulhung, die Blal leruseuche:e., traf wan leine Borbereiinriger!, und cs wurden daraus sogenannte lausende Schulden (t'lo!uinls>li!dt«). Im Ictzleii Jahre bezahlten wir alle Aus yaben und dccklcn ew«) dcr aufgclanfe neu Schulden, eine in der biSheri - gen Gelchichte unserer Stadt bei spiellose Errungenschaft! Daß keine politischen Beweggründe die Verweisung der Verordnung des Hrn. Lrii- Sorff beeinflußten, mag sich daraus ergeben, daß die Beamten der „National-Farmers' e- Planlers' Bank" und der „Nalional-Mecha nrcS' Bank" drer gegen einen ans Republika nern bestehen, was al>? die Sladl von dein Vorwnrse besrcil, sich in ihrer Fnianz-Ver wallung durch pokilische Einflüsse leiten zn lassen. Des Pudclö Kern ist, daß g-wisse Eisen. dahn-luler'esicn auch die städtischen Fonds Banken in die Hände arbeiten möchten, die ihren Zwecken diencn. Dieieiiigen, welche den Mund über Orndorfs's Vorlage so voll genommen haben, mögen sich in Ovacht neh men, daß sie sich die Zunge nicht verbrenne». Während demokratischer SeitS nur die Thor heil dieser Bilanz-Lciziniung geladelt wird, hal man Nichts gegen den Versuch, sähe es aber gern, wenn die Claque, wclche diesen Schrill befürivcrlct, anch die Verantwortlich keit dafür übernehme. Die Ban vereine in Baltimore. —ln unserer Sladt gibt eö eine große An zahl von Bauvereiiien; wie hoch sich dieselbe belänst, vermag wohl kaum Einer zu sagen. Die meisten dieser Veieinc haben sich als sehr nützlich erwiesen, nnd wenn anch einige durch Belrügercien nnd schlechte VcrwaltungSchiss bruch crliltcn, so haben doch Diejenigen, die ihre Erspariiisse in jenen Vereinen anlegten, mehr von ihrer cigcncn Jncoriscquenz und Nachlässigkeil, als von einer schlechten Ver- Wallung zu fürchten. Diejenigen, welche wöchenilich in diese Vereine einzahlen, bis die Letzteren ihre Geschäfte endlich abschließen, so wie anch Diejenigen, welche mit Hülse der Banvereine zu einen! eigenen Hause gelangen, werden die Nützlichkeit dieser Verbindungen ohne Zwersel längst erkannt baben. Es gibl Tausende von Handwerkern in unserer Stadt, deren wöchentliche Einnahme sich aus SZS bis 525 belünst und die von zwei Dritteln ihrer Einnahme verhälinißmäßig bccmem leben könnten; trotzdem eriparen sie Nichts, uud ivenu sie zwei Wochen lang außer Arbeit sind, so ist ihre Lage bereits eine lraurige, in dem sie von allen Geldmitteln entblößt sind. Wenn solche Leute Miiglieder von Banverer iicn werden nnd mit Hülfe derselben eiu eige nes Haus erlangen, so kommt eS häusig vor, daß sie ihre wöchentlichen Ernzahlilngcii nichl einhalten und schließlich ganz unterlassen. Die Folge davon ist, daß die Hypotheken für verfallen erklärt werten und sämmtliche srllVe rc:: Einzahlungen verloren sind. Nim kommt es allerdings auch vor, daß Personen nicht im Slande sind, ihren Verpflichtungen in jeder Woche uachzulommen, weit Unglücks fälle und ttlantkeiten in ihren Famüie.i ihre qanzeii Einiünste in Auipruch nehmen. Diese Fälle sind eS, weiche einen schwarzen Flecken aus die Bauvcrcine werfen. Bei'm diesigen kreiSgerichte wurden seil dem l. Jan. 1872 nicht weniger, als Z 57 Klagen anhän lzig gemacht, Hypotheken, welche von Ban vereins Milglicdcrn gegeben waren, sür ver fallen zu erllärcii. Der Ost-Brlltimorestroßen- Bonvtrciii machte 13, der Ott ' Vatiimorcr perlnaneine Bauverin -'>, der Eastern-Avenuc- Bauvcrein i?!r. 2 gkeichsalls 5, die Hsward- Laud-Compagnic ü, der Beihelüraßen - Bau verein Nr. 1 t», dcr BiSmarii>Vauvcrein Nr. 1 6, dcr immerwährende St. Joseph's Bau verein 12, der gegenseitige Chesapcale - Land- und Bauvereiii 17 und ter Bauvereiii Nr. 5 aus der t!. Waid 23 solcher Klagen anhängig. (American.) Die erste israelitische Reform- Gemeinde. Die Har Sinki-Gemeinde hielt am Sonnabend - Morgen in der alten Synagoge in dcr High , nahe Faycttestraße, ihren letzten Gottesdienst ab. Diese alte Sy nagoge kann mit Fng nnd Recht die Wiege des rcfoimiltcn Jndeuthums in diefcm Lande, ja selbst der ganzen Welt, genannt werden. Die Gründer dieser Gemeinde, welche in Wahrheit die Pioniere der großen Aesorm- Beweguug waren, die augenblicklich in Eu ropa und Amerika zu Tage tritt, versammel ten sich zuerst in einem kleinen Zimmer und lasen daselbst Bücher und Pamphlete, welche in Europa veröffentlicht waren uud ciue Re form dcs JudeutdnmS predigten. Als die Zahl dieser nach Wahrheit ringenden Männer bis auf 2ti gestiegen war, wurde die Synagoge in der Highstrage errichtet. Zu jencr Zeit im Jahre 1847 wurde cs von den Israeli ten als ein Verbrechen angesehen, in erner an deren, als der hrbräischcn Sprache, zu beten, obgleich die lctzlere immerhin den Meisten unverständlich war. Gegen derartige veral tete Ansichten und Sitten opponirle die kleine Zahl der Resormaloren; daß dicsclben von den orthodoxen Israeliten eifrig verfolgt und wiederholt als Verräth« erklärt wurden, wird Manchem, der sich jener Zeit enlsinnt, noch bewußt sein. Im Jahre 18S5 berief die Gemeinde Dr. David Einhorn von Pesch, Ungarn, nach Baltimore. Dr. Einhorn war ein eifriger Anhänger und Verbreiter der Re jorm-Ibec'll und nrössentlichte während sei ne« Aufenthalts in Balumvie ern Gebetbuch in deutscher Sprache. D-cser Kämpfer sür Wahrheit vcrbr-eb iu unserer Stadt bis zum Jahre 1861, wo er sich wegen seiner Ansich ten im Belitfs dcr 6llavcrei gcnjuhigt sah, die Stadt zn verlassen. Er naym daraus zxi nen Ansenlhalt in New-?)ork, wo er jetzt ei ner großen und icichen rc;ormir!cn Gemeinde als Sceüorger vorsteht. Die orthodoxe? Ge meinden änderten, als sie erst dcn woyliliäu ,;en Einfluß der kennen kcru ien, bcld ihren Standpunkt, und sind heute d.reils nuhr oder weniger rcformirr. Tr. Einhorn's deuischcZ Ecbctbuch wud jctzt von vei>ch>edenen Gemeinden des Landes «>'e° nuxt. Von den ersten krei G ü'' ern yar Sinai-Gemeinde, den HH, Delle )>e, Louis Lauer und A. Giüneiaum, lebt nur noch der Erstere. D-e neu! Synogoge, in welcher die Gemeinte lünfli, ihren Gottes dienst abhaüen wird, befindet sich an der Lcx'nfltonslcvß: und wird nächsten Freitag eingeweiht wirden. Ä mer >ka n>sch er Verein zurHei lli n g von Trunkenbolden. Die Verhandlungen der drillen Jahresver'amm lung dieses Vereines, welche uns weben ;u Händen gekommen, sind in einer Broschüre von 125 Leiten einhalten und umfassen Vie les von ungemeinem Interesse für Denjeni gen, welcher sich für das sorgfältige Studium der Unmäßigkeil interessu!. Dr. Parriih, der gezenwäitize ärztliche Vorsteher des „Asyls für Trunkenbolde" in diesem Staate, ist Plä sident des Vereines, und Dr. Dodge vom „Au»l für Trunkenbolde" in >)!ew ?jork Se kretär. Beide Herren machten im vorigen lahie auf Ansuchen eimr Commission des englischen Parlaments einen Besuch in Eng land, um ihr Gutachten iider diese Angelegen heit abzugeben, und haben einen höchst inte iessanten Bericht über ihreßeise veröffentlicht. Statistische Berichte der ve.iänedenen Anstal ten England s sind dann gegeben, sowie wich tige Aiiikel über die Gesevgebung in dieser Angelegenheit und die Kra-ikhenslehre der Truukinchl darin enthalten. Die Eröffnungs rede des Präsidenten wachte auf verichiedene I Einwendungen aufmerksam, welche gegen die Lehre erhoben werden, daß die Truukmcht eine iei, und beaiitworiei dieselben in kurzer und liündiger Weise. Dr. Parriih sagte unter Anderem: „Wenn Trunksucht keine Krankheit ii't, wie kommt es denn, daß jährlich so viele Personen daran sterben? Was für ein Recht haben die Mäßigkeusapostel, solche beunruhigenden Berichte über das SterblichkeitSverhältniß zu machen, wenn das alkoholische Eist nicht das Blut uud ganze System veisetzt und das Leben verkürzt. Im Falke irgend welche Kraft in der Auffoiderung zu einem mäßigen Lebe» darin liegt, daß Trunkenbolde nur eine kränkliche, ichwäch lich?, ungesunde Nachkommenschaft erzeugen können, warum liegt dann nicht gleiche Kraft in der Thatsache, Laß diese Generation von ihren Vorfahren ähnliche Uebel überkommen kann, wie die, welche sie auf ihre Nachlom menschaft vererbt? Die Geschichte der Ver aangenheit n d die Erfahrungen der Gegen wart sind gleichstehende Lehier für die Theorie der Erblichleit, und Diejenigen, welche die Thatsache einer fortschicitenden, zukünftigen Gefahr hierin zugeben, können es nicht ver meiden, die andere Thatsache anzuerkennen, daß frühere Krankheiten in dieser Generation erkennbar seien." Die Rede ist voller That sachen und guter Vorschläge, und die ganze Broschüre ist durch eine Tiese und Klarheit der Auffassung dieses Gegenstandes ausgezeichnet, welche wahrhast ermutkigend ist. Diese Her ren erheben keinen Klagegesang Svirituosenverkauf, sie acceptiren die Lach läge, wie sie einmal existirl, und besprechen dieselbe in einer würdrgur nrrd wrsscnschasrli chen Weise. Das „St. Joseph - Hospita l." Wir theilten beieits mit, daß das mit der Er richtung des „Jehns Hopkins-Hoipitales" be traute Comite am Sonnabende auch das „St. Joseph-Hospital," Ecke dcr Hosfman und Carolineslraße, besichtigte. Die Aerzte Coskcry und Chew dienten den Herren als Cieeronen uud e> klärten den Besuchern das Syncm der Velwallung sowohl wie das der Hinein Einrichtung. Für einzelne Schlaf zimmer hat das yoipiial einen Flächenraum von 1500 Onadraifuß, mehr, als irgend ein Hospital der Welt, das „Swansea" in Lon don ausgenommen, besitzt. Bemerkenswerth ist, daß Fran Ebcihardt, deren Schenkung das Hospuak sein Entstehen ve>dankt, noch heule m der Anstalt wohnt und die Befriedi gung hal, ihr guics Werk mil Erfolg gekionl zu ichcn. Auf Befragen wurde den Befu cherir miigelheill. daß dieUnlerhaÜskosten nur « CtS. pro Tag für jeden Jniassen betragen, da fast alle Lebensmittel -c. Geichenke an die Schwestern sind, wclchc die Anstatt unter ihrer Obhut haben. Die Zahl der Insassen be trägt zur Zeil 70. Es starben im lctzteu Jahre einer"auö !>i, sowcit in dicicm Jahre nur einer aus Die geringe TodeSzahl wird der vortreiflichcn Venlilation und sau bern Einrichiuiig de« Hospnals. das deutscher Mildthätigkeit sein Entstehen verdankt, zuge schrieben. ' Ans dem 3. Stockwerke hat man eine iüpcrbe Aussicht aus dcn Fluß und die Bai/ Straßennämen - Aenderung. Dcr zweite Rathszwcig nahm gestern die Marshall'sche Verordnung, Guilsord- Alley in Woodland-Slraße umzulausen, au. Hur Bewäsferulig dcr eingezäunten freien Plätze auf dem Nord-Broadway sollten jetzt taut Stadtraths-Beschlusses Was. Serröhren dahin geleitet weiden. DieFerry Bar-Noad seil, da geilern beide Ralhszweige sich über einen dcssallstgen Beschlüß einiglcn, vom Ende der L-ghlttraße bis zur Grenze des Stadtwe-chbildes mil Änslernschaalen belegt werden, K3Ov ausgeworsen sind. Die „Westliche Maryleinver Cl senbah n." Im ersten Ralhszweige pa>. sirtc qeilcrn die Beiordnung, welche die Fi nanz-Commiisär ermächtigt, zum Ankaufe von zwei hypolhekarlsch>ill Priorrläts - gationeu dcr „Wcfllichen Marylkndcr Eisen bahn" im Bclrage von K1.78M0 und i-on anderen derselben Bahn in Höhe von 52ül>M0, wclche durch Hypothek srchcrgcstclll und in des Stadtregistralors Be sitze sind, die Summe von anzule gen. Aus Hrn. Kerr's Antrag wu..de jm zweiicn Zweige die Verordnung für heute Abend zur besonderen Tagesordnung ge macht. , , Seinen Lürgcrbries erhielt gestern Friedrich Schade, ein s..:bo?.'ener Hannover aner, vom Bunöesbcziris - Gcnchtx nusge >ti!lll. Der Cen t re-M ar k t erfreute sich ge stern oer Aiismerksainkeit des zweiten RathS zwc'ges in Folge gewizser hauptsächlich von eingegangener Gesuche. Hr. Marschall nnterbreitele im Namen dfs Martt-AuSschujseö, welchem die Gesuche zur Begutachtung überwiesen worden waren, ei nen Gericht liebst dem Entwürfe zweier Ver ordnungen. Tie eine ändcrl den 14. Abichnttt der 42. Verordnung dahin ab, daß die Miethe von Fleischersiänden im obe>en Theile des Marktes, d. h. unter dem „Äiaryland-Jnsti uile," jährlich aus SSV, i..e der sonstigen per manemen stände überhaupt aus tz 4 und die der Außen (.-!>vi-)-slälide auf K 2 außer i-xc Conzesston seitgefetzt wird. Die andere Ver ordnung ändert den 7t!.. 77., 78. und 80. Ab schnitt dcs Stadl-Codex insoftrn, als sie das Fischmarkt-Gebäude ansschliMich zum Ver lasse srischer Fische und Krebse bestimmt. Beide VoNaoen wurden angenommen. Einwanderer. Hr. Moritz Ascher, Agent dcr Arbeilcr-Gesellschgst des 5. Disirik tcs. kam am Mittwoch wiederholt mit 43 Einwanderern, darunlcr. 17 Kinder, in Chciicrlown, Lenl-Co., an. Alle kamen von Ncw-Aork. Unter !!c.» Ankömmlingen de sandeü sich drei englische Familien, die man Ansang» zur Reise nach Brasilien veranlaßt halte nnd die von dort, gelänschi in ihren Er wartungen, nach gekommen wa ren. Alte erhielten sc-wn im inneren Theile von kcnt County ein Unlerlommen. Schwer erklärlich bleibt es immer, dag man von Marylard aus die A<bc>tcr in Ncw-Mk su a rii muß, während alljährlich viel; Tausende von Eiu»graiiten >n Ballimore landen, di: viel leichter und billiger nach dem Ostuser, als nach dem Westen jzcsöxdcrl werden können. Grade nicht ausmusternd. Trotz dcr Bestrebungen des Hrn. I. T. Fsrü, uns gute Theatcr-Vvrstcltungcn zu geben, ist die Unterstützung des Pubtrkums eine sehr flaue, setzte Woche gastirte im Opernhause Charlotte Cusliman und erhielt K5OO pro Abend. Außerdem hatte Hr. Ford siir die Besetzung der Ncbeurollcu zu sorgen. An den drei letzten Abenden, Donnerttag, Freitag und Sonnabend, deaieu die Einnahmen kaum die Ausgaben, Donnerstag Abend gingen 5775, Frei>ac> K 565, Sonnabend liljr 5350 ein. Vergleicht man damit die Einnahmen in an dern Stadien, so wird dadurch grade kein be sonders günstiges Licht aus die hiesige Kul»t>- Verehrung geworfen. Die Einnahmen der Cushman-Vorstellung:» in Chicago z. B. eireichtcu bei einem 3-wöcheutlicheil Engage ment durchschnittlich Sl5OO pro Abend u.rd in Philadelphia kam; man mit Sicherheit aus KlO.Ooo pro Woche rechnen. Eine 112 bäuerliche Sendung er hielt gestern Morgen Polizei-Marschall Greg aus Harford-Eounty, N.-C, Am 23. No vember 1371 wurde ein Mann, Namens An drew lackfon Belch, unter der Anschuldigung, m Harford-Corinty, N.-E., einen Äliorö be gangen zu haben, hier in Ballimore verhaf let uud zu feiner Prozefsirung dorthin ge schickt, wo er das Bsrbrechen begangen halte. Am 12. Febr. dieses JahreZ wurde er gehängt und der Scheriff, welcher diese Prozedur lei tete, übersandte als Andenken an Marschall Grey die Waffen, mit welker der Mord ver übt wurde und den Strick, an welchem der Schuldige seine That verbüßte. Die Waffen bestehen aus einer mit Blut befleckten Axt und einer etwa 4 Fug langen Keule, aus welcher sich ebenfalls Blutflecken befinden. Der Tabacks-InspektionS-Pro zeß des Staates Maryland im Namen der Firma Gail k Ax gegen den Tabaas-In spektor Richard C. Merecrund dessen Bürgen Georg W. Nutwell und Wm. Thompson auf Kloo Ersay von Schaden, welchen die Kläger öMch nachlässige Jnfpizrrung des ZnhattS von T>backs-Oxhoften, der schlechtere Quali tät, als die bezeugte, hatte, wo. vprcll die Käufer Be-ahlung eines höheren Pie,jcK dei'M Kaufe des Tadacks bewogen wurden, ctUUcji hatten, endete gestern im Stadt-Gerichte mit einem den Klägern euun >Leni Enifchädignng zusprechenden Wahlspru ches der Geschworenen. Ten Klägern »ig weniger am Ersatz dcs erlittenen Schadens, uis an der Anerkennung des Grundsatzes, daß S'aatsdeamte für nachlässige Pflichterfüllung pekuniär vcrantwoitlich gemacht werden können. Haben sich z u s r i e d c » g e st c l l t.— Die Methodisten - Gemeinde an der Ecke der Madison-Avenuc und Townsendstraße, w'lche Ausangs nicht damit zusrieden war, daß sie dcn Ehrw. I. H. Dashiell, anstatt Dr. Hat snld zum Seelsorger hat nun doch sen Erstern srsundllch ausgenommen und dieser am Sonntage seine Antrittspredizt geHallen. A!S Text zur AnlrillSpredizjt wählte cr dcn 30. VerS des 15. Kapitels der Epistel St. Pauli an die Römer und schloß, indem cr die Gemeinde aussorderle, für ihn zu bctcn, da mit er die Pflichten feines Seeiforger - Amtes ohne Verletzung dcr Gefühle irgend eines Mitgliedes erfülle und sich umadclhaft vor Gott uud der Welt erwciscii möge. Es giebt in d.r Sladt ungesäbr 1000 Dampfkessel. 5!2 Mlt 8453 Pierdekraft befinden sich im 1., der Rest im 2. Jnspck lioils-Distrikle. Dos Schill in g er - Trott o ir hal sich hier vielfeirig Eingang vcrfchasst. Die Daueihastigkeit desselben ist jetzt in Probe. Am Washington Monumeine hat sich die Oberfläche desselben an einigen Stellen ab geblättert. Unler dcn Aa'p zicn dcs Cenlral-Comilc's in Boston soll hier am 2. Juni eine Frauen-Versammlung im Interesse des universalen Friedens stattfinden. Die Frauen sind heutigen Tages mehr als je da bei inleressirt, da>z die Männer - Vertilgung ans dcn Schlachlscldern aushört. Mad. Julia Ward Howe sieh: in Baltimore an der Spitze der weidlichen Fricdens-Liga. Nach Lafayelle, Ind., überge siedelt. Der Ehrw. M. Bonheim, !eit zwei lahren Rabbi dcr hebräischen Gemeinde in Cumberland, Md, hielt am Samitage seine Abschieds - Predigt, um einem Ruse, den cr von Lafayelle, Ind., erhallen hat, zu folgen. Die A cker bau - Ansst el 11l n g der vereinigten Gesellschaften von Allezany-Co., West-Virginien und Peunfylvanien ist auf den 16. bls IS. Seplbr. nach Cumberland auSgcfchriebcn worden. Abgelehnt hat Hr. Danicl Collier die ihm angebotene stelle eines Direktors des SladlgcsängnisseS. Balllmorer Sle rbe-s r a t i st ik. In verflossener Woche wurden aus Ballimore 147 Personen, 73 männlichen und 74 weib liehen Geschlechts, worunter 33 Farbige und 8 Todtgeborene, beerdigt; 4 weniger, denn >n dcr Vorwoche, und resp. 15, 13, 17, 28, 50, 37 uud 51 mehr, als in den Parallel-Wa chen von 1871, '7O, 'üt), '63, '67 und '66. ES waren 33 noch kein Javr, 6 zwischen 1 nnd 2, 12 zwischen 2 nnd 3, 4 zwischen 5 und 10, 4 zwischen 10 uud 15, 6 zwischen 15 und 20, 2l zwischen 20 und 30, 13 Zwilchen 30 und 40,10 zwischen 40 und 50, 8 zwischen 50 und eo, 12 zwischen eo und 70,10 zwischen ! 70 und 80, 4 zwischen 80 und SO, 1 Zwischen ! l»o nnd 100, I über 100 Jahre alt. Ee star ben >c l au Hirn-Erlchütlerung, kopfwasser litcht, Eliiträsiung, Rose, Hülfileiden, Unier- Icibs-Eulzündung, Tobfuchl, galligcr Lun gellfell-Enlzündung, Vergiflung und Rheu matismus; je 2 an Engdrüstigleir, Liiftiöh- Wrchielficber, Blulsturz, H ruEntzündung nnd Keuchhusten; je 3 an Diplner-e nnd Läh. muug; ,c 4 an Scharlachsieber, Lebcr.Entznu dung und Zahnen; je 5 an häuiiger Bräune, allgemeiner Wassel nicht. Catarrhalsiebcr nnd j organlschcu Hcrzf-Hlern; je Lan Krämpfen ! und Ncrvenfieber; je 7 an Lungen - EnlzüN' düng und Attciöich'.vächc; 1 0 an Bla !- lcrn; 3l an Auszehrung. Bei 12 Kindern lenebeu die nnermiilell. E-sreulich ist die daß die Zahl der löetlichei! Blaltcrnfälle im Vergleiche zur Vorwoche in legier sich wieder vcrmnideil hal, und zivar um 3; nur ein Kind wurde Woche beerdigt. Die to von dcr Seuche Hnigerafjlen waren rcsp. 4 Mona:e, 10, 18, 24, 27, 28, 32 und 45 Jahre all; darunlcr beianden fich drei Farbige, aber luu Deui stcr. Zwei wuroeu außerdem auf fung dcr Sauilät»'behörde beerdigt. Dem Fleckfiebcr (»iciiiiixiti.-- > <.-rt?>»«-->>i»it li-) erlagen zwei minder im Atter von resp. 5 und 2i Jahlen, das iüugere ein Kind deut scher Eltern in slst-Balil>norc. Am Hüstleidc» starb Harry D. E.aig, 22 Jahre all: au Gisl dcr 2l.,ahrige Neger Richard Randolph; an Tobsucht (muiiia) Christiane Klipper, 30 Juhic all. Mit Tode ging ab der seil mehreren Jahren in's Privallcben zuriiclgctietenc nnd auf seinem Landsitze an dir NeittcrStoww Landstraße a.isäßlge kausmann Robert Wy> lie. Er nreichle das 70. Lebensjahr. Er erhielt die erste geschäftliche UnterweiMig im Hause des Hru. Robert Garrett, Ei',e>ibahn-Magnaten I. W. Garcelr. Spä ter' wurde er Partner der Groceriehändlcr? Firma Wylie « Wilson, in welchem Hause cr 15 Jahre verblieb und ssoann mit hinein er heblichen Vermögen sich in's Privalleben zu rückzog. . Ableben des Hr n. Dav l d He n ly, Eiue Depesche brachle gestern Mor gen von Charieston, S.-C., die Nachricht, daß Hr. David Henry, Aktuar dcs hiesigen Siener-Appellaliout-Gerichts, dorc mit ?ode abgegangen ist. Hr. Henly, seil süns Jäl>ren im Amle angestellt, war als lüchliger, fleißi ger Arbeiter bekannt; seine geschwächte Ge sundheit nöthigte rhu, eine Reise nach dem Süden anzünden. Er be fand sich auf dem Heimwege, da der Klima wechsel ihm nichl die gehosste Heilung brachte, wu.de in Charleston bettlägerig und ging mit Tode yb. Per Verstorbene hinterläßt ciuen großen FreiütdcslrerS, di,: z'cin frühzeitiges Ableben tief betrauern. Die Leiche lL:rd zur Beerdigung nach feiner Wohnung in Nr. ->O, Süd-Exeter-Straße, in Ballimore gebracht werde». Der Verslorbeiie war unvelhei- Beide Zweige ves nahmen ge stern anläßlich des Hinscheiden! Henly einstimmig Trauer- nnd BeilcidSbe schlüsse an. D:e eichedes Achlb.Joh. T h o m P son Maso r., w 'lcke in dem Weaver'sche» Gewölbe an Faveltestr. uarläusia unterge. bracht worden war, wurde um 5S Uhr gestcr:: Morgen mittelst dcr „Westlichen Maryländer Eisenbahn" nachHagcrStown zur schließüchcu, heule stattzufindenden BeKhlanng besördert. Begräbniß. Die „Harmonie-Loge, Nr. 4, U. O. V. 8., beerdigte gestern Nach mittag ihr verstorbenes Mitglied August Schleper aus „Ballimore-Cemerery." Pros. Wacker's Musitcsrz'S begleitete den Trauer zng, dem in Trauer gehrilUe Fahnen voraus gelragen wurden. ke i n Selbstni o r d, sondern ein E chi eß nns a ll! Geilern verbreitete sich die Nach.icht, Oberst Win. T. Landiirece habe sich entleibt uni- ».urch's Herz geschossen. Nähere Erkundigungen ergaben, i-ax, wah rend er gestern trüh in seiner Wohnung Nr. 13v, B-ll?nstraße, mit einem Pistole nicht allzu vorsichtig umginn, die Wasse sich ein lud, und die Kugel ihm in die linke Seite der Brust über dcr Brustwarze drang. Drei sc? herbeigerufene Aerzte erklärten die Wnnde nicht für unbedingt tödtlich. Gestern Abend um 10 Uhr war Hr. Landstrcel noch bei voll kommenem Bewilßt'ejil uns befand sicy nach klmsläntcn wohl. Er iß der l ltere Compag non der CommiisionSsirma Wni. T. Länö slreel 6: Comp., Ecke der Howard- nnd Ger manstraße, und sungirte im Bürgerkriege kurze Zeit als Obe>st des Ik. Md. Regt». Er ist verheirathtl und hat neun Kinder. Schifssnnsal l.— De. cygk. Schooner „Annic Griese," Capl. Desmaiid, hierher inttcrwcgs, hatte am 4. Mär; mit star keil Südslürmcn zu kämpfen nnd legte an Walking s Insel lce! an. Mit Hülse eines Loolsen fuhr sie nach wener; überaus der Höhe von Conception wurde der Leck so groß, dag dcr Capilän es für nöthig hielt, nm die Ladung zu erhalten, das Fahrzeug i»n's User zu lenken; dies geschah am 8. März. Die Fracht bestyud ans 293 Oxhoslen und 40 Fässern Zuckcr, wovon i>ic Mrackcr nur 140 Oxhofte nnd 15 Fässer bargen. Die Be. inaniiuiiz ist mit dem Capilän in Nastau ansekonimen. Eiuß a ll imo re rfchwe r v e r l ctz t. Hr. Robert Kelly vLü Baltimore, aIS Condukteur eines Pullinan'schcii Schlaf- Waggons angestellt, wurde am letzten Frei tag! nahe der Station Washington an dcr „Ohio-Mississippl-Bahn" von einem schlim men Unfälle belrofjen. Dcr Waggon sprang von deu Schienen und Kelly wurde von dcr Plattsorm geichlendert. Dem Unglücklichen wurde dabei das rechte Bem an drei Stellen gebrochen. Sobald als lbunlich wird man den nach Baltimore und in seine Wohnung an dcr Greenmount-Aveunc schas se 11. Weitere St ur mfchä d e u ll o m Samstag.— Etwa 50 Fug einer Einzäu nung an der Croß-, nahe der lohnsonstraße, sowie ein Aushängeschild des Hauses Nr. 78, Süd-Howardstraße, wurden voin Sturm um-- geweht. Ein großer Baum cn dxr Ecke von William- und Montgomerystraße wurve um gestürzt. Hin Holzhaufen in dem Hofe des Hrn. Stockhaufen in Nr. 345, Lightstraße, wurde aus einen Schuppen des Hrn. Wm. Snock geweht, doch nur geringer Schaden dadurch angerichtet. -- Ein Aushängeschild des Hrn. Joh. F. Sullivau an per Ecke pon Lexington- und Pinestraße wurde herabgeweht; !:er Schaden beträgt etwa L4O. --"Ein Theil der Vorderseite des Hauses Nr. 718, West-Baltimorestraße, welches von Hrn. G. Hinckler bewohnt w»rd, stürzte zn sanimen, wodurch für etwa Süo Schaden gerichtet wurde. Hn Brand gerieth gestern früh der Schooner„Anna E. Eflrl" an Locusl-Poinl. Zwei Schleppdampfer, die „Tigreß" und der M. Evrman," dämpsien die Flammen; ber angestiftete Schaden beträgt S3OO. Strafurtheile fällte gestern Crimi nalrichler Gilmor über sokgeirde theils ihäl licher Angriffe, meistens aber des Diebstahls überführte Personen: über Henry Loughran wegen Mißhandlung und MoröangrisseS auf Morltmer Cullen sechs Mouale Gesängni!;; über den Schwarzen James Snerl, welcher sich an James Cor thätlich vergriffen, 30 Tage Stadlgcsängniß; über den Schwarzen Älkxander Powe», von welchem Thomas Whilridgc nm Kaffee im Werihe von ! ! de stoh'en worie», 1 Jahr Zuchlhlius; über die Schwarze Marie Elisabcih Robinson, welche Alice Sparklin eine goldene Taschenuhr und schmnitsachcn im Werthe von Hlso genom men. 15 Monate Gesängniß; über denZchwar zeu Augustus Harman wegen Plünderns der ! Geldichublade Jcnnic Heldörfer's um K 2.50 ! vier Monale Sladlgcfängniß; über die ! Schwarze Marie Kerr wegen Bcü-Hlens der Horrora Fitzgerald um -Zl sechs Biorialc Ge fängniß; über den Schwarzen James Brady > wegen Diebstahl von dcr „BaUi.nore-Ohio. > Bahiigejelischast" gehörigem Äiutdenciscn im ! Werthe von S 2 zwöis Monate Gefängniß. Als böse Negerbubcn wurecn Je ! remias Williams und Thomas Ciawsors, ! resp. 12 und 14 Jahre all, vom Riehier Mit zel nach dcr Bcsserungs-Schule sür Nezerkin- Diebstähk e.-Henry Boldy, cinschwar- zer, sah sich vom Polizisten Conroy wegen ! Bestehlens des Negers Benjamin Robinson ! nm Kleidungsstücke im Werihe von Kl 2 ver i haftet uns vom Richter Mitzel Behufs des ! Criminal Verfahrens nauz dem Gesängnilie beordert. Geldbußen. Am letzten Sonnabende wurde Gco. Jelly im südlichen Stationshause > wegen Trunkenheit und unanständigen Belra gcus eingcsleckl und am Morgen, nachdem seine Frau die übliche slrase sür rhn bezahl! Halle, wieder einlassen. Er war ohne schnhe uud Slrümpfe; aus die',ein Grunde wcigcrle sich seine Fran gelneinschafl lich mit ihm nach Hause zu gehen. Eni alter Farbiger, Namens Perry Scott, wurde vorgestern gleichfalls wegen Trunkenheit und unanständigen Benchmens aus der Slraße verhaftet. Später am Tage, als cr sich ernüchtert hatte, wurde cr gegen Hinterlegung von St und Kosten entlassen. Geldbußen. Eine Verordnung schreibt bekanntlich vor, daß an allen Straßen kreuzungen Fnhrwerke sich 10 Fuß Dillanz von einander hallen sollen. Neuerdings mach ten sich'S die bei'm „Potomac-Bahu"-Bau beichäsliglen Kärrner zur Gewohnheit,zur An zahl von 6 bis 8 Karren ihre Fuhrwerke dicht hinter einai der durch die Pennsylvaina-Avc. zu treiben und dadurch den Vcrkchr Fuß gänger zn behemmen, während die Treiber ans dem Trolloire hiutcnd'rein ichleuderlen. Am Sonnabende nun nahm die Polizei sechs der Kärrncr, darunlcr süns Farbige, fest, und Friedensrichter Metze! legte Jedem ?2 Strafe nebst kosten au». Die Bestraften sind Joseph Gregg und die Neger Winslow Oliver, Frank Oliver, Wm. HaSlup, Jesse Fuzle u. Henry Nobbins. Die Pa lterso n - P a r t - ExPro pr i i r-G csch wo ren e li beendigte» geüern ihre Arbeit bezüglich der drei letzte» streitigen Grniidstücke iind crlannten für das Grundstück Nr. 2 grundzinösrei 56975 oder 545 pro Fronlsriß, für Nr. 3 Dasselbe, sür Nr. 4 5'5225 oder K 36 pro Froulsuß zu. Nc. 2 hat an Goughstraße eine Fronte von 155, an Bnrkcstraße eine Fai.adc von 150 Fuß. Nr. 3 ist an Buriesir. 155, an Gistslr. 150 Fuß breit. Nr. 4 dillo. Während Gistslcaße ge pflastert in, entbehren die audcrcii Straßen deS Masters. Mnf >ka l if ch eGr öße n.— In „Bar nuiu'S Horel" befanden sich vorgestern Abend Anton Riibinslein, Henri Wieinawski, Rem belinsli, Max Maretzct, Jamet, Verati,Spa rapani, sanz nnd Ronco:>>. Frl. Claxa Louise Kellogg stieg vorgestern Adeud im I ..Carrollton-Hotcl" ab. des „H i l d i s e- Mannerchor s."—Der „Hildijc-Männer chor' l,ielt gestern Abend zur Feier seines Stiftungsfestes in Haine's Halle ein Conzert nebst Batl ab. Nicht nur die Mitglieder des jungen strebsamen Gesangvereins hatten sich zahlreich eingefunden, fondern auch die Mit glicder des „Hildisc-Bundes" im Allgemeinen. 'So bemerkten wix u. A.Hrn. A. Ferchtmann, Präsident, n. Hrn. Karl Priesteriabn, Sekre tär des Bundes. Das Eonzert-Programm bestand ans folgenden Piecen: i. Fest Ori vettüre, Orchester; 2. WaUlschet Sckifserge sang, „Hiidlse-Mäunexchor:" 3. Teclenspie gel, Trompetenjolo; 4. „Eintrag," Chor: 112„ Gtxeich-Ouintett; ,f>. das „Gew>tler"'hon Mozari, Shsr iind Orchester. Sämmtliche Piecen wurden rechl waäcr t.ergelrogen sind fanden allgemeinen Anklang. Während de» Zalles, der nach Schluß des Cornertes seinen lnsang nahm, trugen die beiden Gesangoer ine „Ost-Ballimor?r Liederkranz" u. „Froh l»n" uiehlere Chöre vor, die mit lautem Bei all aufgenommen wurden. Das Arrange »enrs-Comile, welches nicht wenig zum Ge ingen der Festlichkeit beigetragen hatte uns >em daher auch der Dank eines Eiinel ien gebührt, bestand aus den HH. W. Ro enihal, K. Priesterjahn, I. wiener nnd E. Joldmann. Der erste große lahresball der Abtheilung )!r. de? „H ildi s e» Buud e s" fand zeslern Abend in der „MctamcS Halle" >iatl rnd war eine sehr fisele Affaire. Fast alle Diiiglieder der Abtheilung und deren Fami lien, Miiglieder des Großlörpers und viele ungeladene Gäste waren anwesend. Capr. Jakob Burbanm's Munkcorps lieserte treffliche Concert- und Tanzmusik und trug viel zur Erheiterung der Geiellichast bei. Tie Besorgung der Küchen- und Keller-Erzeugnisse war dem tüchtigen Verwalter der Halle, Hrn. I. Dietrich, anvertraut, der alle Gäste zusrie den stellte. Das Anorduuugs - Comite hatte sich viel Muhe gegeben, dieie erste Abeudonte» Haltung iuieressaut und für Alle angenehmzu machen und die besten Vcrbere'tungeii getrof fen. Folgende Herren bildeien dasselbe: H. Wiudoif, Cail Klein, C. Schulz, H. Ha berslen und C. Kran;. Im Schützen parle a>i der Be lair - Road fand gestern Abend ein solen nes Banguet statt, weiches Hr. Elbruig, der Verwalter de? Schüyeuparkes, in gewohnter vonrcsslichcr Weise hcrgerichiet hatte. Die feinsten Delikatessen der Jahreszen nnd die besten Weine zierten die mit Blumen prächtig geschmückte Tafel und dclcktir'.en die Gaumen der Anwesenden. Verschiedene toaste wur den ausgebracht. Gen. Veop. Blumenbeig machte den Ansaug, indem er das Wohl des durch Kraukeit am Erscheinen verhinderten SchutzeuhaupimannS, Hrn. aus brachte. Hr. Kunkel folgte mil einem Toasu auf die Damen, und in rascher Folge reidi sich Toast an Toast, Rede au Rede, besonders al, auf Antrag des Hrn. Blumeuberg ein >e der der anwesenden Herren eine knrze Anredr an die Gesellschaft hallen mußte. Währen! der Tafel und zwischen den R-dcpanicn erhei ! leiten die Töle von Capl. Winter's Cap.ll> ! die Gemüther der Anwesenden. An laß Souper schloß sich ein gemüihliches Tanz kräuzchen, nno erst zu späier Slniite lrcnni sich die fioele Gesellschasi. Der Verwalter oerZ.urn halle Hr. Carl Hossmaun, gab geilern Abend n B4, West-Baltimoreuraße, einen gemülh lichen Ball, wclchem die Auffiihning des zwei aliigen Luilipiels-. „Las geheime von Stod. Bened!! vorausging. Das Siüc ging recht glatt über die Breiter, n. die Mit spielenden, Frl. Krämer im! die Hy. Breckwet, Henze, Wagnee u> Blau kenstein wurden sämmtlich mit lautem Beifall der Zuschauer belohnt. D>e Paulen wurde« lu angenehmer Wei.e durch das 2,'lusitcorp des Capt. Hvssmauu ausgefüllt, welches aucl wahrend des nachsblgcuden Balles die lust der Anwesenden stets rege -ihielt. Die „A ll stoli - Gesellschas h:e! gestern Abend in ihrem Lokale, Rr. Frank liii-, zwischen Caihedral- und uu ter Hm. Geo. Wm. Browu'S Borsipe ihr ZahreZ-Vecsammlung; Hr. Heinrich C. Wag ner fnngirte als Sekretär, dem Berich! des Präsidenieu überstieg die Zahl der imVaus des veislossenen Lahres auSgclreleueu glieder die der neu dazu gekommenen; um die selbe Zeit des vorigeu .Lahres zählte die Ge sellschast 332, jetzt hat sie lj>7 'Nkitgliedcr : d! Auinahme- Gebühr beträgt der Lahres beilrag ?öO. Des Kajsircrs Benchl wnsl c> ! nen gedeihlichen Zustand der Finanzen nach die Schuld für ÄuSmöblilUNg de>> geinreih ten Hauses ist abgetragen', und urch .misch' und IN ccr Nasse; die Eini'a!!

inen belieseu sich auf AII,WO, die Ausgabe aus SBVW. Nach Entgegennahine »no G, uehuiiaung derßeichlüssefchritt ma'i zur La! ! dcr neuen Beamten; da viele'l>i>tglicdec di Kcllogg'sche Opeiuvorstelluug besuchten, wu> de erst uni Mitternacht die Wahlurne sen, sodaß man das Resulial erst heme fru 1 Uhr erfuhr. Es hat der reguläie Stimm zettel mit Hin. G. Brown als Präildeme Hrn. Th. W. Hall alsVlee-Prästdeuien, Hr» H. C. Wagner als Sekretär und Hrn. F. M Colston gesiegt; zu Direttorcn wurden d! HH. John W. Werner Treiel, James, John I. Middletcu, Charles Gold borongh, H. Adair, Maines Wui. un T. Wallis Blakistoue erwähli. Poxlesung desEhrw, Di. a n Über die Todes stras e. Gans hielt vorgestern Abend in der refar mirlen Kirche au der Ccie von P liudAo raiogastr. einc>l Bo.leaij üver die 7 Texie halte er die stelle geiväh > „Ws Menschenvlut vergießet, deß Blul soll miede durch Menschen vergossen weiden, denn zu> BildeGottcö hat Er den Menschen erschaffen. Dr. Gans sagte, da» charakieristiiche Keunzei cheu unserer Zeit sei die stalle Sympathie mit dem Verbrecher. Dieselb zeigt sich in tausenderlei Änsmerksamleiten die demselben erwiesen werden n. die es oft ei scheinen ließen, als ob er vielmehr belohnt,al bestreit we/dm sollte, und ihn jiihlcn lasse» daß dasGejangni» ga; nicht solch' üblei Pla> wäre, als mau zu giauben geneigt sei. deni die Anzahl der Verbrecher sich z-vanzig fach vermehrt hat und dieselben zehnjach schreci licher sind, als früher, so zeigt sia, dennoch di Sympathie für den Mörder in den auSschwei senden Anstrengungen, welche einzelne Jndi viduen und organisirte Ge'elllchasten, an de reu Spitze häufig Geistliche stehen, machen um di: Milderung der verhängten Strafen zi erlangen. Das Millciden für den brulalc! austali für das uuglücliiche Opfe und desfen Famiiie, so weil, daß es im mer schwer hält, die nöthige Anzahl »oii Ge schivorcneii in einem Crimiiialprozessc zu ver sammeln. Der Redner sagle, es was so verderblich märe sür die Moral, ,'ui dustrie, Ehrlichkeit und Alles, was iwihwen dig wäre für dasGedeil>en, die und Glück dcS Polles. Es beweist, daß iinie L!olk die Ehrsnrcht für Gesetz nnd verloren habe. Man sehe dicS in der Familie der Änche, dem Staate. Der Nednei spiail dann übe' lebenslänglich Gesangenlchoj> an sie stelle ?a?esüiaf zu setzen, nnd iragie, was uusermächlig-, au diese Weise d>e Gesetze Goües abzuändern Da» Christenlhum habe das Gesetz nicht ani gehcben; Christus sei nicht gestorben, dann der Mörder lebe, sur sei Gruiidjutz dcr ewigen Gkrechliglen. Gesäng nißstrafe sei vcrjucht worden nnd werde noä vcrincht, und man werde stets finden, daß die selbe zinznlänglich sei. Niunaiid, der ciuei Mord begehe,'glaube, daß er dafür gehäug werde. Das >chMi>6) Bcrvicchc.ische rU Moide» könne nich' durch krankhasie Seiili, menlalitäl, fonderii nur durch schnelle init sichere Ausjührung dcrTodesstiase unterdrnck werben. Di e „kl uabh äiig- g e H a 11! ga ri II u te rst ü un g s-G eie l l lch a >t" hieli ge stcru Abeuv in dcr „57r0.Ha11e," Ecke der Vom bard- und DaUasstraße, uuier Vorsitz des Präsideincn, Hrn. I. Tiahaul, ihre regel mäßige Versammlung, Hr. WuNerstem uui girte als Sekretär. Das Prototoll dcr letzieu Versammlung wurde vom Sekretär verlesen nnd eiiislimniig aiigcnommcu. Der Präsidcui machie die ÄNttheilnug, daß, nachdem die kürzlich eutmorsene Constitution vr-:, der Ge. sell!chast angenommen wotden, oiese >?v! förmlich constituirt sei. Die Geicilschasl zählt 78 Mitglieder und ersreul sich einer raichen Zul>ahme. Die nächste Veiiumminug »,>dU Äontag, den 7. April, stall. Versammlung des Varteaus zum Andenken des Ach t k>. John Thompson Mafo n.—Eine gieße Ver sammlung der leitenden Milglieder des Bar reaiis von Baltimore fand gestern Morgen um 1» Uhr int SitzniigSjaale des Sliperior- Gerichlö statt, um die allgemeine und liefge fühlle Achtung für das Andenken des Richters Masou und die Anerkennung des Verlustcs, welchen das Barrcan und das Gemeinwohl durch den Tod desselben erfahicn, anszndiük ken. Dcr Achlb. Nichlcr Dobbin übernahm anf aUgememen Wunsch den Vorsitz, und Hr. Geo. H. Williams snngirlc als Sekretär. Auf Anlrag des Achlb. Geo. W. Brown wurde ein Comite einaunl, um passende Be schlüsse, welche die Gefühle der Versammlung ausdrückten, aufzusetzen. Das Comite be stand ans folgenden Herren: Achtb. Geo. W. Brown, Achtb. Reverdn Johnson, Achlb. Wm. M. Merrick, Achtb. C. W. Pinkiiey u. den HH. Äm. H. CoUiuS, Zohn Spear Ri° chols, Geo. M. Gill, Achib. Isaak D. Jones n. Hrn. S. T. Wallis. Das Comite brachte nach kurzer Berathung folgende Beschlüsse nebst Moiivirung ein: „Dcr plötzliche und unerwartete Tod des Achtb. loh. T. Masou, Slaats-Sekretärs von Maryland, kurz nach dem Schlüsse eines wichtigen Prozesses, in welchem er thätig gewesen, von seiner Heimalh und Familie entfernt, hat bei der Bevölke rung unseres Staates, welcher der Verstorbene ipizhl bekannt und deren höchster Achtung er sich crsreule, einen tiefen uils schmerzlichen Eindruck hervorgebracht. Besonders aber bei seinen Collcgen im Bairean, welchen er durch eine lange und ehrenvolle Carnere iu der Be rufsthätigkeit sowohl, als auch im Richter stuhl des Appcllations-Äcrichts, sowie durch sei» gleichmäßig gütiges uud freundliches Be nehmen, durcy die Reiuheii seines Charakters lieb und theuer geworden war. Es wird des halb beschlossen: daß durch seinen Tod der juristische Beruf eiu fähiges nnd uützlicheS Mitglied, die Gemeinde einen ans das öjjent kiche Wohl bedachten und aufrichtigen Mit bürger nnd der Staat einen tüchtigen und ehrlichen Beamte» verloren hat. Es ist serner beschlossen, daß das Superior- Gericht dcr Stadt Baltimore achtungsvoll ersucht werde, Verhandlung in seinem Protokoll aufzunehmen, u. daß e.ne Abschrift derselbe», vom Prij.sidniteu und Sekistär uu ledjeichuei, au die Faipilie des Bels!oibc»m geschickt werde." Hr. Brown begleitete die Ueberreichnng dieser Beschlusse mit einigen rührenden und beredten Bemerkungen. Im Criminalgerichte, das am Sonnabend! keine Sitzung hielt, kündigte gestern Anmalt A. Leo «noit Hrn. Maion'S Able ben an, Gilmor und Hr. F S. Hoblitzel mit beredier Znnge dem Abge schiedenen einen warmen Nachruf widmncr und seinem Gedächtnisse zu Ehren die Sit zung bis heute srüh vertagt wurdr. Im Common Pleas-Gerichte meldet.' Ad vokal John ji. Poe die Trauerlnnde; auck hier vertagte sich der Gerichtshof aus Achtum vor dem Andenken des Verstorbenen. Rückständige S> a a l s - S i ene r i mns s e n!>i atioiial b a n k e n bis zu UmwandlnngansStaaisbankei bezahlen dies ist der wesentliche Inhul der Entscheidung des Richters Dobbin, di derselbe geilern in dem Prozesse des Staate gegen Henry A. Thompson, Präsidenlen de Nationalbank von Baltimore" abgab. E begründetscincElllscheidung „Dieser Fall wurde dein Gerichtshöfe zu Entscheidung ohne Hül»e von Geschworene unterbreitet, und ich habe die Plaidoyers im BeiveiSmittel einer forgfäliigen Erivägun unlerzogen. Tie Akiien der als die „Ban von Baliimore" bekannten Körperschaft wa reu gesetzlich den allgemeinen, als Ztaaistare bekannten Stenern, welche der Staat und ISK'i auferlegte, unterworfe« Diese Atlie.r wurden gehörig und gefet?li« einberichtrt, abgeschätzt und, »vi: sclgi, bl steuert: .'>755 Aktien 1863 zn ?!>-> pro Slüc zusammen werth, bei 2-> Cent Steuer pro SlOO, ergiebt eine Stein von zusammen 1357 Toll. 52 Cts., ivovo die eine Halste am I. Juli 18>;3, die anbei am l. Januar I8«>4 zahlbar und daSGain von letztgenanntem Tage an zn verzinsen Iva Aehnlich isi's mit IB6> lind 18'!^. Es war des Baniprästdenirli oder irgen eines anderen Beamten der Bank Pslichr, d ZtaatS-Abgaben zu den oben angegeben, Zeiten zu entrichten. D>iNi Pflicht ivuil dnrch die Errichiung einer Naiioni-ibank-G« sellschast mit den Aktivis der Altionäre durn, au» nicht annnllirt, noch suSpeiidirt, an nicht geändert. > 'Ter nachgesnchle »in-l.'min. Beiehl ist geeignete Mittel, die Ersüliung dieser Pftic! zu erzwingen, und ich muß des Verklagte Einwände abiveisen und erlasse daher beml ten Beiehl, wornach derVciliagtc die Steucr an den Etaatsschatzmeistcr abzuführen i,at. Ter Staat halte für I8«!3 nebst Zinsen b !NM Juli 1872 i>t33»i.stt, für I8»u »2»!33.2. sür l8«;ü »5-^'<!)!">I, zusammen 512,22«».'. beaniprucht. TaS Gnicht ermäßige die Gcsainmtiumire, indem e« nicht d?S Grün! eapital, sondern die jedes Jahr angemeldet« Aknen süc steuerpflichtig e>lläii',a ü'K',723.8 x ü ste n - Verkeyr. Geilern sir trascn hier ein; der TclMp,>» „W.ri. Kennedy" v?n Bostc mit >7 Packeten Kaujn!ann»wa!?'en >ür d l do. für Dardy Comp., 7 do. für Wheelivright, Mndge Comp., 8 do. für W. Bridges, do. si Keith K Zielso, 7!> do. für Sniith, Diroii Comp., ,'io do. für W. D. C. Ponl>n«>>, do. für Willins Ccmn., 2«, do. für Hi> giu?, Tobb «c Eomp.. 23 do. sür La>.le> Caldwell Comp., 2.'»27 do., Fassn Füche und 220 do. Eisin fiir verschiedene Fi mcn; d:r Dampf r „Commerce" von Nevber nnd Wa!k>ngion, , mit 147 Ball! und diversen Packcicn >»r »>e New Dork. Ei»- nnd Ausfuhr. Gestern ka de? Schooner „Maggie T. Äkarston" mit >" uuo Fässern Melafsc von Maiai zas aus Euba an. Es segelten nach dem Auilandc von hi gestern ob: die norwegische Baike „Lanr« mit 2I,«!8!> Schesseln Mais nach Irland; d rnss. Barle George" mit 26,3! Schcsseln Mais nach Sliqo in Irland; d Barkc „Elvsrton" mit 222 L Faßdeckeln ni -Vösen, 13,000 -Reisen und Pfui Schmalz nach Westindien; die engl. Bri, „Florence mit 342 Tonnen Kohl nach St. Thomas. Der Tpfr. „E h e st c r" von der „Eheste Rmec-Dampfboot - Compagnie" nahm sei rcgclmäjzigen Fahrten gestern wieder au Der Damps'.r ist gänzlich icnoviit moiden ni sein Salon gewährt letzt einen hübschen n: eleganten Anblick. Wetteran v s i ch te n. Zteio.endes B. romeler und klares Wetter am Moigu>. G gen Abend sallcndcs Baronicicc nnd benvl ur Himmel. Der,, Maryland- vclaware- Schiffs lTanal." Die g»ftUze „Haz;:te" eitthr ein „Eingesandt" don einemÄcwohner deeL> nscrS von üliaryland, worin derselbe sag> „Die Bevöllernag des Onusers nimnii se'b? verständlich reges Interesse an dem Baue d dnrch den nntcien Theil des Staates voitt schlagenen Schiffs-LanalS; diestlbe würde si srenen, den Beginn der Arbeiten an demsclbe zu sehen und nnzweifelhasi Geldmiitel zu de Bane desselben betsteuecn. Ader ehe sie dc Letztere thäte, würde sie natürlicher We> 'Garanrie'n da'ür verlangen, dal! d>e vor > schlagene des Egr»als i,ie ive! che sich unter den Umständen auffinden lieiz um die Eouimniiilalion zwische Baltimore i Europa so direkt als möglich zu machen, un dag der Eanal die nothwendige Breite nn Tiese erhallen, um Schissen von großer Trai sähigleit und bedeutendem Dn>cl gang zu gewähren. In Bclresi der Linie de Eanals kamen Entstrnuiigc» , Gradliniglc und Biguemlichkeil in Betracht. Eine Pili tung der Karten von Maryland und Delawai zeige, daß die geradeste Linie eine Strecke vo r,in b's ;u einei Pnnkte an der Delaware-Ba! in vo Eap Henlopeit sei. Dieje Linie würde allci Vings die Längste sein, da sie einen Canal vo mehr nIS erfordere; dieselbe kreiu indessen in ihreniLauje keinen jchjssbaienStroi nnd ersordere keine liejen Durchstiche, da da Land in der ganzen Lange des vorgeschlagene Eanals eine stäche Ebene sei. Tie vorgeichla gene Route von den Quellen deö Sassafra ins zur Dela rore-Bai biele groxeil Lchis'e keine aro>!cren Beancnilichkeiien als die Ebcsa pcakc.'Bai; in AndttwHt dc-rE nge tes wasser-EanalS von der Müiidung de! Pa lapSco, die Bai und dcn Aasfasras ausfwäris !ei die Ehesapeake-Bai sogar vorzuziehen, d sie größeren Secraiim geivähre. Wenn mn! die drei Course der Navigation von Englan! nach Baltimore, nämlich den die Chejapeake Bai auswärts, Ken vorgeschlagenen Eanal an Sassafcasslusse und den Weg von Cap Hen lopen nach Queenstown mit einander ver gleicht, so werden lind Nachtheil einer jeden die!ec Verkehrswege jolvit in dü Äugen springen. Zuerst, der natürliche um so lange benutzte Weg durch die Eheiapeake Bai hat den Nachtheil der Länge. Eni naj Baltimore bestimmtes Schiff muß, nachdcn es den atlanliichen Ocean ans d.'in gewöhnt chen Wege dnrchkreuzi Hai, an der Onküile de Ver. Staaten in südwestlicher Richtung hinab segeln, bis es an die Mündung der Chesa peake-Vai gelangt; dann die Bai answärti in beinahe nöidiicher Richtung bis an der Ausfluß des Patapseo und im nordwestlicher Course bis Baltimore. Ans rem duich den Sassafras muß ein Schiff dn bis zum 'Ausgange der Delaware-Bai abwärts segeln, dünn die und -Fluß aufwärts in einem Course von Norden zum Westen etwa einen halben Grad nördli cher als Baltimore und dann durch den vorge schlagenen Canal und den SassasraS-Ftuß in westllchkrßichtiinp bis an die obcreCheiapeake« Bai, dann die Bai abwärts in einem Course eiwa von Süden zum Westen bis an den Pa tapSco, dann den Patapseo auswärts in nord westliche! Richtung bisLaltimore fahren; beim Einschlagen des Weges vom Cap Henlopen nachL ueeustown hat einZchisi die Delaware. Bai nur wenige Meilen aufwärts zu segeln, würde in den Canal eintreten, in beinahe ge rader Linie bis Queenstown segeln, die Bai kreuzen und dc» Palapsco aufwärts bis Bal timore fahren. Die Ausgleichung der Länge des CanalS von Lewes bis Oiteensio>r'N über den vomDelawure Fluß nach dem obereuTheil des Sassafras würde zum großen Theile darin gefunden werden, daß der Erstere an seinem nördlichsten Punkie mindestens-toMeilen wei ter südlich gelegen ist, als die Linie des Letzte ren, und daß daher die Schitssahrt ans dem selben weit weniger durch Eiö gestört weiden würde uny während einer viel kürzeren Zeit. Unter Umständen sind die obcren Theile der Chesapeake-und Delaware - Bai, sowie der Delaware-Fluß und der Sassafras Wochen lang mn schwiiiimendemEise bedeckt, wodurch dieschifffahrt g.'stört, wenn nicht gänzlich un terbrochen wird, lange nachdem da» Eis z-vi scheu QnccnStoron und Baltimore verschwun. den ist. Außerdem können bei Benutzung der QueenStown-Route alle Schwierigkeiten für die Schisfsahrt, welche im oberen Theile des Sassafras existiren, vermieden werden, und die Dienste vonSchleppdampscrn können lcich. er und Mit genngerem Kostenaufwand«: in Anspruch genommen werden, als in dem an deren Canal." In der Substanz stimmt d>e eS vollständig mit Dem übereicn, was wir n unserer Ausgabe vom letzten Sonnabende ider diese» Gegenstand sagten. Nur auf einen Punkt möchten wir in Belress dieser Angcle zenheil noch hinweisen, der sär die Zulunfl wn der größten Wichtigkeit werden muß. Vir weisen aus oie allmahlige Versandung d,r Msse an unserer Küste hin. Dieselbe ist durch ue natürliche Lage derselben bedingt uns ist inanSbleiblich. Wir brauchen nur daSZchick al des Patapseo zu betrachten. Noch vor ocniger als 100 Jahren war derselbe bis Elk idge-Landing in der Nähe des Relay »Honse ür große Schisse zugänglich, und genanntes Städtchen war der HäupiverladungSplatz von Taback im Staate Maryland. Noch heute ann Man die Ueberreste der alten Wersten dort cheii. Heute ist der Patapseo dort kaum mehr als ein Back, selbst Canalboote könnten den Flug dou iiichl befahren. Und dasselbe schick sal ist für den Delaware und den Saffa'raS im Lau je der Zeit unvermeidlich. Stadtrathr-'Ücrtiandlttnqen. Im ersten Zweige reichte Hr. Km z eine Pe tition von Joshua Regester ein, welcke qeaen den Widerruf der Berordnung lai Bettes? des Durchbruchs der Lauvale-, Aisguilh. und Townsendstragc proicilireu. llebeiivieseu. D<sgle>che» eine Peiinon von den Direlioren der BefferungS - Anstalt für Negeilinder, in der nm eine PenvlUiguug von K.-i'.ixn» sur das 1873 nachgesucht wird. Desgleichen eine Peliiion von den Hern der West Ballimorer deutschen Metho distenlirche, welche um Erlaubniß nachfragen, die Bauliiiie der Kirche um 3 Fug H-. Uing berichtete einen Beschluß ein mit Bezug aui die Petition, die nach den? Druid-Hill-Park führende Straße reparirei zu lassen. Angenommen. Desgleichen ei »en Beschluß, 5-',c>i)o für die Errichtung von Feueralarm-Kästen in veischiedenen Theiler der Stadl ai: de» Ecken der Charles- un> Vombard-, Praktstraße und ' Eiog- nnd Pennsylvania ! Avenue und Meiliechenstraze, Aoenue und Prestonstraße, Eager- uns suUitiZii-, Aisquith- und lefferjon-, Ballt inore- und Poppleion-, Barre- und Waruer ' Aunstraße uud Cautou-Aoeuue, Bank- un Washinglo»-, Fayette- Ehoplank-, Ballimore- und Pinestraße zu vecwiiligen. - Desgleichen einen Beschluß, den ' genieur anzuweisen, verinittelst Schlauch ' Wasser in die mit Eiseiigelilndec» uinsasttt! Sgnareö am Broadwa» zu leiten. De« ' gleihe.i ein Beschlug, dem Adolph Wach ' mann die Eilaubmß zu erlkeile», an seinen Sonlme!dflche, Ecke der Gay »nd Highstr. ' ?eitenchclle aiizuvriniien. Desgleichen ein Verordnung, im mutieren Bezirk? -wei nea Lalerucuauzündcr anzustellen. DeSgtcia>.'> cii'.!' Berordnung. im östlichen Bezirke dr, ' neue anzustellen. —Hr G:ee»fiktd reich!- e>:ic Jusch'-ft von dem SP. ' zial - Eomiie ci», welche» beauftragt »»ar, i! nc:: nässenden Plat? für die Errichluiig eine 1 »ndliichen ansznivählen. Das Cc »nie sagt i» seinem B-l:ch!k. dag es eine > passenden Piay an der Nord zwischen Franklin- und Roßür., qepachtl ' habe. Die Kosten ciues aus diesem Platze ;! ' errichteude» Gebäudes wittden sich au' l 000 belause». Ueberwieie». Desgleichen eine Zuschrifl von dem Feuer llirChaS ' I. HoUi'wa,,, ::: r derjeibe den Äta' ' erteilt, die im Bci.es,' - sch'viiiimcnden Haie» Fnierspritze anzniicl men. - vr. Giiford vfscriite cliien Beschluß ° ander Caroline , nahe Pcattstr., eine »er > N! pirichten. An genommen. Ziii zweiieu v:!te:!.'r?!!>>e gener Hr. Whiie einui Berich! nebit Beichlust,Gei Hamel intbiimlich bezahlte Sienern >m Bl ' znrnckzucrstalleu. Angeuon k iiiei'. Die Pererdnnng des erneu Zweige« wriche die,,Ba'nmvrc Oliio BahngeseUschasl ermächtigt, daS ')!ivean der z>ui>che David-A.ley »nd , zu ändern, sar gesicru anch im zweite» Annahme. D zweike Zwng irat dem Beschlusse des erstei i» Leestrage, zwischen Hannover- nnd ' Stieße, Flicsplattt» lege» zn lassen, bei. ' Beide Zweige sich b,Z Heu Abend. i GericiitöverhattVittnncv h Kareq. > .L>i»k T avid <!. » i,»i.c j cri-ch;' 'iÄo.- ','^chl Gilt».) wi^ is>c Vci lcquna des Pro;rsseö ncqcn TH u.aö HoUi'.a» >!» V vt cholson, dc Ära» Vamplet), nach 'Annapoli^ Der Saal d s war geile» Äorge» in allen Ränmen gesnlli, da derhri zeg gegen Dhonias HoUihan und Joshua N cholivii, wegen Ermoiduug der Frau Lani? ley, zur Berhandlnng lonimen sollte. Bei Angeklagte waren in cinfachc» jchaiarzen Ai uigc» erschienen uud der eruste Ausdruck, d in iqrcil Gesichtern lag, bekundete, dag sie si ihrer schrecklichen Siinatiou vollständig b wußt innren. Böllia uuerw>irlct k"i» d' Piivliliiiii jeöc'ch öie Nachrichl, ivelche Nicht Gilmor mittheilte, dag die Angeklagte» d« iiiozeg nach Annapokis verlegt hätte», u der nächste Termin ai» 3. Äoiilage im Apr beginne. Die Angeklagten wnrdcn sofo nach dem Gesängnisse zurückgebracht, währen die zahlreichen Zuhörer enttäusch! auseinand g'">jen. >Letichte aus dem Innern dcS StaatcS. ?od in Toi'.ni',i Der Ehiiv. Tr. Pastor der rew mirie» in Fredenck seit :>8 liciib geslernMorgen ii» Aller von KK lahrci Seine wird am nächstcnMllivo! nm 2 klhr Nachmittag stallsinden. Vlicca kain nicht Araul. als „Martha." Es war eine unangenehme Täuschung sii das Publituni, als gestern ?!achmillag d ttnnde von kam. dag Maoau Abei>dS uichl angczeiglcrinagen als reihe" in Gouuod's „Faust" aujtreleu köuul Illach der ähnlicher Täuschung, welche »ns d Lueca vor einigen Monalen bereiicie, spral sich erheblicher Unwille über das abermals Ausbleiben der gestielten Sängerin ans un manche bittere Bemerkung wurde anskliikoste der Letztere» geäugelt. Es heigt »nninehi dag Lueca bestimml amMitlwoch im „Faust anflietelt iviid, und könne» wir nur wli» scheu, dos; die April-Laune der Piima-Don» »ns nicht aberinals einen Strich durch d> Rechnung macht. Biete Blllete siir reservirte Sitze wurde» Lonke des Nachmittags wieder znruckgegebe und Abends gab's an der Kasse d?S Opern Hauses Szenen, die nm io weniger wiUkoni men, da sie sicherlich Seitens des Hrn. T Fvld uiivcrschnldcl waren. Folgender An jchlag erkiälle die Gesiihle des Hrn. Ford „Die Täuschung ist sehr empfindlich für dei Unttrzeichnete», so weil es das Hnblikum an betrisst, ohne dag er dabei feine» eigenen Ber liist i» Betracht zieht. El kann nnr »ni geiic rose Nachsicht bitte» und seine BereiliviUigkei ausdrücken, die Billete auf Wunsch des Pub likun s umzutauschen. Elgebenst I. T Foid.' Manche elegante Lpern-Toilelie wanderli gestern Abuid iinbenutzl ln den tilcidcrjchran zurück. Die wurden in ihrer Er ivarlung auf rclcheßeute getäuscht und in dei Salons der Eoisfcurs war's und leer.' Ohne die Bereitwilligkeit der liebcnswiirdi gen Elara Kellogg hätten wir geilern gar keim Vorstellung im Opernhauje gehabt. Trot aller Nicca-Eittiälüchungen zog Frl. Kellogg ciiie Menge Musiifnunte an und gab uui Prachirolle „Marlha." Die Oper „Martha" ist einmal die Lieb lingsoper derAmeiitaner geworde», und trotz, dem wir dieselbe vor kauni 1-t Tagen erst vor der englischen Operngejellfchasr, welche im Theaier des Hrn. Ford gaslirte, anfgejühri sahen, w zeigte fia> das Publikum doch?ehi dankbar und verlangte mehreie Pieceii, wii z. B. das Porterlied und die Arie des „Lio ne!" ini 3. Akte llu, < Fil. Kellogg war als „Marlha" vorzüglich uud überiraf fast alle Sängennncn, die wir bisher in dieser Partie sahen, bei Weitem. Ihre Stiinme ist bis in die höchsten Lage» rein und klar und hat dabei einen solchen Wohlklang, dag man dem Andilorlum kaum zinnen tonnte, wenn es. der amerikanischen Unsitte folgend, jede Picee dleserSängenn noch einmal hören woll ie. Zugleich besitzt cie Künstlerin ei» höch» ansprechendes DarsteUlinMalent, und ihr an lnulhiges Spiel rig die Zuschauer nicht min- Zer hin, als ihr Gejang. Senora Lanz, welche die Panie der reprä- zeichnet sich durch eiuc klangvolle Alt limmc aus, die namentlich im lieseaSlimm egistcr einen seltenen Wohttlang aufzuweisen >al. Nur feilen bietet sich Opernfreunden !iue Gelegenheit, einen gnien Peitreter für die »iolle des „Lionel" zu hören. Ein Tenorist, er diese Partie singen will, muß vor Allem iber eine Slimme zu gebieten haben, die vou cncm echt lqriichen Schmelz, der alle Herzen o gewaltig ergreift, angehaucht ist. Dieser öchmelz gehl dem Slgnor Beiati, der den Lionel" gestern Abend repräjentine, beinahe öllig ab; es scheint uns fast, als ob die Stimme dich? Herrn sich schon der Periode nähert, wo anch der beste Tenor in Trümmer gehl. Ferner hat dieser Sänger die eigen thümliche Gewohnheit, bci jedem Aufirillc, und lei er auch noch so ernst, dem Publikum ein lächelndes Gesicht zu zeigen. Wir müssen gestehe», das; dieses stereotype Latein einen unangeliehmen Eindruck aus uns machte. Ein Basist, wie man ihn nicht besser wuiiichen lann, ist Hr.lamei, der die Partie des,.Pluu. kett" »epruienline. Auch der strengste Trinker muß diesem wackeren Langer Anerkennung lviterfahlen lassen. Hr. lamei v.inigi über einen Lag von bedeutender Starke, marliger straft und seltener Reinheit und weiß dabei den dramatischen Theil seiner Panie mn dem gefänglichen in solch' trefflicher Wene zu ver binden, daß dieser Sänger milßecht al?Zielde einer jeden Lp<riigcscll!chaft gelten lann. Tie Ehöre hapeiten hier und da, wahrend das Orchester unter Leitung des Hrn. Ma rbeck Nichts zu wünschei! übrig ließ. Heute Abend gelangt Verdis Troubadour" mit AU. Elara Louise Kellogg zur Aufführung. Balilinorer "Ztadtttieater. In d<r „Coneordia" haue sich gestern Abend ein zahlreiches Publikum cingi'undeiic txo-u der Umstand, daß Pauline Lucca nicht sang, nicht wenig beigetragen hc;ben mochte, Zur Aufführung gelangte unter Mitwirkung deS Frl. Helene Niljon und des Hrn. Aleraii der Valens das auözczeichneie Vollsschau spiel: „Muttersegen" oder „Tie neue Fan chon." sämmtlich? Pqrlie'n waren durch tüchtige Darsteller l-cctl?ten, naisientlich gilt dies von den Rollen der „Chonchon,' des „Pierroi," dt« und der „Marie," welche von Fil. '>>>lson, Hrn, Parena, Hrn. Marc! und Frl. Fortner wurden, Tie Rolle der „Margarethe" wurde von Frau iioppe mit etwas allzujugenclichem Feue: gespielt. Abend wird zum Benefize für H>n Heiniich Marel - Trama ./Ki chard lll." oder Schlacht bei Bosworih' über die Bretter gehen. Feier fand am Dienuage, den Mar; in Nr. 268, Nord - Eeniral - Avenue, statt Frau Maria Schmidt au« Niederstetten s-ierte ikreu 50. Keburtsiag und t,.s hier wohueud» schlecht aus >ener Gegend war unter deuGra tulanien vertreten; denn die halbimiidertjäh Schwädin gilt viel bei den Bindern de SchwabenlaudcS. Um 12 Uhr überrascht E ipt. Winter's Musik -iäocps die zahlreich nuüj ...ir e.uu.t t.NjzeneiiU>c> Ständchen. Brauer, «'leldecker und Maschinisten! Die bekannte Firma Wm. (5. Wood 6 »o.iiv. der EZ'dev u.Eutam - straße hat ;u ihrem Geschaire ein .»tweig De paitement hinzugefügt, um die Wunsche de Braur, Blcidecker und Maschinisten zufricdci - zu stellen. T<r Waaicuvoivath ist groß unl besteht au) d u modernst:!! A.ch-^ranozii I che», Eisenrohrcn, Werkzeugen aller Art Tumpspumpen u. s. w. Naiiieiitlich moch teil wir allen Brauern empfehlen, in dem Ge schäfte der genannten F>rma vorzusprechei und die daselbst vorrälhigen in Au > genscheiii zn li,nniül das Ge jchi'it der Will. E. Wood .V Lomp. de Ileus empfehlen, da sich diese Finna durch Re ellität seil jeher ansgcz'ichnct hat. Ein Muster - Juwelier Ge schuft . -- Tie i'e>t langer US i.ni^iiel, > men-t »nv luwelieie dekann ! teil nN. I. Tastelberq haben einei Laden in .>ir. ll7,W?st-Bali>more., nahe de ' Sonthstraße, neben dem Burean der „Westli chenkluion-Tclegraphen.^omp."erojfnct, wU chcr richt allein den Eigenthiiniein ;nr Ebr geieicht, sondern auch eine Zierde der Gegen! > bildet. Ihr Waarenlager besteht ans N 'rei der neuesten Faeon und des besten vadr>lateS die e>lie n :eden Ge'.chniat ' ang.uicjseu ftnd nn'u zu ~ileu Prisen. !r>>n;o - fischen St.-.ndu!>.e!i i.i Form ' Diamauien und anderen Mienen Steinen, u > in Kurzem, einem so wohl assortictenWaalen vorrath, wie er nur in irgend einem derartige! gefunden werden kann. Das geichmact i volle Arrangement des ,s, Zeugniß iur der Fir ma. Die HH. Castelb?rg elc ien ihre Waaien ?n Holser ivi uch "uik.e bei näherer Prüm». b-r,) Unter den Heriidon crzälilt uns, daß in den tiefilen Ur > Wäldern von Süd - Ämerila, von den Andel > bis zur Ailaiuischen Ziüste, keine Indianer stamme gtsiinden werde» löniien, welche »ich , Toktcr Ai>-l's ü)iedizin uiid - Bcnu» wolle!! - Waa,eil „Tusfolk." „Boot" sind in großen rothen nn , blauen Buchstaben aui ihre Rleiter gcstem , pelt, wäbrend Ar,er's Pillen und Cberry-Pec ' toral zu den Schaven ihrer Wohnungen ge ' hören. Ihe Geburtsland l-eiert ihnen Nah rungsmittel und auch die meisten Heilmittel aber sie leiden an manchen anderen jlrankhci > tzn, die eine größere Geschicklichkeit erfordern . („Seniincl," Ba.) lApr. I,ie«w) der „Germania - Mannerchor sinou »euie Abend eine dramatische linterhal tling statt. Z?er „Llederkcaii;^ hält sein drittes groges Conzert während die fer Salson Donnerstag, den April, in de> „Coneoidia" ab. Daß sich dieser Abend fm alle Mitglieder ;n einem höchst qenußreichci gestalten wird, lönuen wir mit Hrsllmmihci vorausiagen, da stctS bedacht ist, »ur voi zugliche Leistungen zu die len. ~Harn,oille" wirb heute, den I. April, ein großes Ton zert in der „Concordia" geben. Das Pro gramm, welches bei dieser Gelegenheit ;ni Aufführung kommen wird, besteht ans dei gewähltesten Pieeen. Oer „lHcqclncltlcze Ärbeiter-ttnter< <ttttZliiigS-Vcrcln bei StecbefaUcn^ halt Dounerstag, den !1. April, eine Tonitte. Sitzung in der „MechanieS-Halle" ab. Der Ä»re,il' Hai auf Moutag, den l«. April, einen großer Ball in der „Turnhalle," Nr. St, West-Bal« limorestraße, veraiistaltkt. der „Arclmaurer Halle" wird den I«',. April, Theodor Tho mas' Orchester im Verein mit Anion Radin stein und Henri WicniawSki ein Eonzeri geben. In der „ÄrbeitcrhaUc," 'ilir. '>, Siid-Fccdc.ickstraße, ist angenblicklich ein großes Panorama des deutsch-französischen Krieges aufgestellt, auf das wir unsere Leser besonders aufmerksam machen möchten, da uns eine solche Sehenswürdigkeit nur selten geboten wird und dieses Panolaina eines der größten iiunstivelke ist, welche jemals in Bal timore gezeigt wurden. Zur Wiener Ausstellung. Wech sei und (Kreditbriefe. Die bevorstehende Wiener Welt - Ausstel lung, welche am l. Mai beginnt und mulh maßlich nicht vor dem 2. Nov. schließen wlid, hat die Reiselust des amerikanischen Pnbli. lums in so hohem Grade entwickelt, daß ich mich veranlaßt sehe, die Ausmerkiainkei: de» Publikums ausd,c Ausstellung von (sre ditbriesen zu lenken, nach welchen bei dieser Gelegenheit ein größerer Begehr, als bisher, sein wird. Ich habe diesen Umstand antici pilt und daraus hin die umfassendsten Borbe reitlingcn mit den größeren mit mir in Ver bindung stehenden Bankhäusern Europa's, namentlich mit der „Union - <jank" tn Wien, einem der bedeutendsten Geld- Institut: Tcutjchland'ö abgeschlossen. Wechsel und (Kreditbriefe zu den niedrigsten Raten bei F. Nainc. Dr. Brehnlcr's ächter Bcrgener Leberthran wird von Aerzten empfohlen in Fällen von Rheumatismus, Slropheln, Gicht, Abmagerung, Auszehrung und allen Hautgeschwülsten. Zu verkaufen Ä »1 die Flasche, V für Z 5, in allen Apothe ken und bei den aUeiiligenAgenten inAmerika, A. Vo ge ler KCom p. (l!S-) Hollldanttraftcn Ainlilche Brieftistr. ~ Alleii > Ons-I, Aliton 2- Bull, Henry 2>s. Oeritl, lAeo. 11. Bochcr, Kalt > 2!> i setz, Henr» l PI «dam V, ali'r, Älrxantcr j W Rcmoit, Wild 7. somsii. Äi>orcs > . !)tiut-vu>!>, Heinrich k Adam I Ä Riiher, Christ ! I. ycbbing, »!arl i !Z AndieaZ Schtiiier, Jod tZ. »aiier. «eo j U. Schillinger. «irchi-.e , Kaexcr > mieden, iLdwai« »old. Zatov »loilieie, .^oi,n L. sodann I z Aomaier, 8. Marhic» > zz' >!ln>.bcr9, O- i cÄ. Wicgank, Pct.r, !>>, Äco, »irthschast»-Iis»« «pr,n!,-Matrai!en der besten «rr. Modeln stet» v orrSlhig. vearitbnissr werden vrompl belorgt ia «r. »VI. Wtft<Äaltlm-r«»r<>»». , A-rrige Garge für lteichenbeftatie WWWW»WM k«iS oonilldli. (De«.t8.t1..4.v G. W. Barranster Provisionen-Händler und Bratwurstmacher, ,! ran I« r! e KurslScn iicis vürrotdiz im Etablissemenl an der verlängerten Pennsyl vania-Avenue. : i»Z, Hanover Box " ' "cr lnduce,»cnt für KÄs-Händler und <svnsun,ei.ten! liq.-nd r-n Hall» -II der Et„!>l, ,» ll»l»,!^ lrilcht? ZSivrin; jti >' ich IN CiS. pro Pld.. I r > l ldc u: n ?ra Pfund. u »er il Aurft >!)«»». pioPsurid, l I»»:«. rro Plund. Eidlv eine, Irisch üllcr Alt >. . iedr dtll«a«m Preise, sir.b t c.ngel'dtn, Ne. und ?«Z?. vcx,:g?vv-, tem Vörscnberichte. Berichtet van Wm. Kisker Si Töhu»v. Nr. SS, Soutlzstraße. «alt! merk, den Z!U:j, «diiltsc. vhr. Ani>. lticrt. B,rl. (''old N? Zrnt O3li» , >l il.Lt. S.?vr l!- ä>i >tt - . lil ... »» st Pasj B..ZN ... 117 >, Ali» ,>cu Veit s Ä. El. I>-.1l!i — Äd Fcu Bcri l''< Howard ivers Va Kr i-.U,... Z.i !> Äal>rl.v l!> 4j > 7». «a 6r'? S 0 - O W !»!!<,r Juli I« vili.ii> s I. ?>!»! Ss . !v !cul 6.'"!7--7 volto «>r '7, .. ?icsSrntbrz!d 9> > »!> «--.tiv^r-/0.. -i d:?»!'öe»sc»lot.rt. t> >6-110 »ii 5M „? - ,'ÄZS7 - B-»l°l,r ! ~ i >.u > ><!.. ,i- !'? ö>>» o, i.-u - !l!>^äln"rz. Suij I; „ich j <77,, Äuil! !!>.' - dt - U:ch«.Ä'"t." lii - u>! A !7? .?,.. ikr°d« W» i,eft>igen VlUiiuje an« der h->sig,n Beil« de- St. 5,.50»,.; ~e^. üoa ditto iW>uu»acn.'" SiZo.Nalto.-Shio.Äavn.-LN'-!!,. ».<>, >.r >. 1/ >e, l.v . 7r, / I/i'> tili» dlilZ !>uto »1^ zn»..M-r l H., <r ".>>?, » » - » » _ tit>^l! » » iSkülr i>7^ „ » t5.!Är S. s r.«cu«Spcr «en! ?c ""d Ht!"s,'^';-.'^.''.'.'.. '.» .... "' x l. ' S '.liu >2 ' Atat>l>na Zr licü-.'Hun. ll.Jult : ?»»<:»!-. Paeth? Vit ~.-^>. ünion Piicilic " M i >/,n^../...... 7.!....'. ''.'.' ''. , »m.i, Merkl>"" IlNlvn ,.,,. > < !!<».. »vt. t L , L.cr:? Snk !>lorth Western RoZ /slaut>...!.. '.^. «ZiU u'il» Plisn'd.'.l Temischte Anzeigen. ~ter;c« ulekr^ r. « tsact Rot,!?, dc> und „ „ Ldcsltrstrabc! Nr 2N, Süt-Broadw^y:^ dl.t Sootklvi; au! ean.n Pl> !S > i>" i?l°lckic Ä t.- H. Ni-iiter, I lt»w<?> Batlimo.e, Md MW? 7W ?ns beste und sttberste Mittel gegen die der s<?'lldenen Llnariffe der j?»nqe >!» d der Kei'le, wie: Hl'.steii, Cchnurscn, Ciigbriistiakeit. Bräu nen, Heiserkeit. Influenza. Entzündung der i'l.sttöl'rcn.yezcndic ersten«iryde der Ecdwind. su.l't und zur Erleichterung schwindsüchtiqei >ir.i!-k.n, >?enn die Krankheit schon tiese Ichi lNk gemacht hat. dei L Lo., Mg. W. N«I -Kcn Ztpolkeker, und vrogullicn ,» Hain». CUi Poikrt SS CtS.. S Vackctc für » l SS. iZ. Aner's Sassapariltt zur Reinigung des Blutkg. lavarille, und Älrllliii nöN«me «deumätU^»»«! >ru d'r krajti Milderen un:heit jurucl. Allgtser t l gl v o u I <s.'it»er SI Vvmetl. Vt/ais , >ratl>lchkn u analysirenren (Äprilr.ll.t.j.a.T älw.) P. Hanson Hiß Comp., Möbeln und Vvrhattge-Ztoffe, sranzäsischc Zirrathcn Rr. ?>?, Rord-Charlesstraß«. (ruzi>,l2Mte,^.P.» I. Coyle Bruder» aarmorirtc Tchitjcr jtamiil-Gcflmse, südwest-Elte der und Kte^onttirc!^;, iviorrls Vatlimvrer S»rr> ZXiloittcj'us,»»»»

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