Newspaper of Der Deutsche Correspondent, 5 Nisan 1873, Page 2

Newspaper of Der Deutsche Correspondent dated 5 Nisan 1873 Page 2
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Ter Teutsche ?. April 187 Z. Die Unzufriedenen Wennimmer dieWahlzeii h-raarücki, laflcn aucki die Unzusriedcncn, d. h. Jen-, von sich hörcn, die in ihren Aspiralioncn. dem Staate und dcr Stadt zu dienen, bisher getäuscht wurden. Sie witinn überall Corruption, Ringe n. Drgl. iius schlagen sich mit dem Bewußtsein aus die Brust, daß sie besser sind, wie andere Leute, und im Ver. gleicbe zu Denen, welche dieAemlcr innehaben, der Menschheit die goldne ipapierne?» Aeia des Glückes nnd der Zusriedenheit bringen können. So geschieht es auch keine, am Vor abende der Herbstwahlcn, wieder in unserer Mitte. Unter allerhand Aushängeschilder!! „Organisiren" sich cin Paar Dutzend Patent- Patrioten, einweisen cin fulminantes Pro gramm uud das Anrecht cuiein Amt, (sslbst iiersiändlich im Falle des Sieges) ist etablii!. Tie Temperenzler sind schon seit Monaten an der Arbeit,die ditto und die „Ameriean Clubs'' bilden die Dritten im Bunde. Außerdem giebt eS noch eine Menge anderer Verbindungen unter verschiedenen Namen, Alle von dem einen Beweggründe be seelt, ein Ämt zu erschnappen. Die „Arne riean Clubs" haben, wie schon ihr Name znr Genüqc andeutet, das alte Nichtswisscrihum zu Hülse gerufen, sich aber doch genädigst her- Ixigelasseu, die Probezeit der Einwanderer von 21 auf 10 Jahre zu reduziren, was aber, im Grunde genommen, den eigentlichen Zweck der Native-Äitler nicht verbirgt. Au der Ecke der Gahstraße und des Broadway tagte vorgestern Abend ein solcher Club, der sich besonders sur besugt hält, die Gesinnungen der 7. Waid (in unmittelbarer Nachbarschast der deutschen und irländischen Quartiere,) auszusprechen. Diese Gesinnungen aber sind in folgendem ''?lcckxo," weichen jedes Mitglied ablegen muß, ausgedrückt: „Ich vcrvslichte wich mit meinem Worte und mciuer Ehre, Niemandes für ein Amt uutcrstützcn zu wollen, der nicht unter der amerikanischen Flagge geboren, oder zehn Jahre ein Einwohner der Vir. Staaten war; daß ich leine Beschränkung oder Verfol gung der religiösen Rechte iigeud eines Man nes gut heißen und die Cou'liuition der Vcc. Staaten und die durch dieselbe gewährleistete!! Freiheiten nach bestem Willen ausrecht halten will. Diesen politischen Fundamental - Ge setzen verpsände ich mein Wort uud meincEhre nnd verpflichte mich, mit dieser Gesellschaft (Club) zusammenzuwirken." In Verbindung bicrmil wird noch viel mehr verheißen und die Reden einiger vorgestern Abend in der Ver sammlung auwejcndenHerren flössen über vou Beschuldigungen und Verunglimpfungen De rer, die zur Zeit die politische lleberuiacht in unserem Staate in den Händen haben. Nun isl es eine bekannte Thatiachc, daß dic Stadl- und Staatsocrwallnng niemals fccicr von Tadel war, als heute der Fall isl. Mit den Haaren reißt man alle möglichen Beschulst gnugen herbei, ohne auch unreine einzige be weisen zu können, llincre Steuern bleiben trotz aller außergewöhnlichen Ausgaben un verändert und „schwarze Schaase" erhalten heule weit schneller den Laufpaß, als jemals unter der Kuow-Nothiiigs- und späteren re publikanischen Wirthschaft der Fall wc»'. Die Eredtt-Mobilici-Vcriheioigcr und u. Oakes Aii.cS Wcißlrenner ziehen die Dral,:e d,r Tempcicnz, „Ameucau niid ,i«c>us' t:,»«r<>"-Bc!reg!»!g; ihr i;i >cr „Amccicau" uud ihr alleiniger Zweck, jene Elemente wieder an die »Nippe zn bringen, iiut dcncn grade der Adoptivbürgcr die genug s:e Ursache Hai, die Bekanntschaft zu erneuern. Wirkliche Mißbräuchc vermag man in Balti more garz gut zu beseitigen, chuc sich nach Manier an deu politischen Geg ner zu verschachern. Zur Geschichte der Schiffbrüche. Wir brachten bereits vor einigen Tagen ein langes Verzeichnis; der ni neuerer Zen slattge sundencn Schissbrüche. Das „N.-?). Jour nal" theilt zusätzlich zum Untergänge des Dpsrs. „Allautic" mit: „Dieser durch die groß? Zahl seiner Opser besonders aussallcude Schisibruch ruft einen andern iu's Gedächtniß zurück, der 1811 au der Küste von lüiland stattsand und 2000 Soldaten kostete. Es war der Verlust der britische» Fregatten „St. George" und „De feucc," die an die dortige Küste geworseu wur den. Unweit Halifax verunglückte auch 1797 die französische Fregatte „La Tribune," und NW Menschen ertranken. 1822 ging dort daS britische Kauonenschiss „Drakc" niitko Äranii nnter, 18-13 das dritischc Trnppenschiss „Äl Verl" mit einem Theile dcS lusauieric- Regiments. I8t!0 sch-uteüe ebenfalls an ic ner Küste der amerikanische Postdampfcr ~Huugariaii," uud Alle an Bord <205 Men schen) ertraulei'." tLin Sturm gegen das Monopol und die (Korruption. Wir haben wiederholt Gelegenheit gehabt, aus eine gewaltige Bewegung ausmerksam zu machen, die besonders im Westen Seitens der Ackerbauer nnd Industriellen überhaupt gegen das Eisenbahn-Monopol und die Eorruption iu's Leben gerufen worden ist. Zn Spriug field, 111., fand soeben eine Farmer Conven tion statt, welche iusolgendenßeschlüssenseier licheu Protest gegen die gefährlichsten Miß bräuche und Uebcrgrisse der Neuzeit erhoben hat: „1. DiecouzcssionirtcnMonopole, soweit sie nicht durch das Gesetz regulirt und controlirt weiden, habcu sich dem Gemeinwesen gefähr lich uud verdcrblichZcrwiejcn. „2. Die Eisenbahnen dcr Welt, da wo si: nicht von starten Armen dcr Regierung gelei tet werden, haben sich so willkürlich, so er pressend, so allen freiei'lustltntionen nnd dem freien Handel zwischen den Staaten feindselig erwiesen, wie die sendalcn Barone des Mit telalters. „3. Wir erllären, daß dieser Despotis mus, der unserem Gesetz Trotz bietet, unsere Schisser plündert, unser Volk an den Bet telsiab bringt und veidirbt, unterdrück! werden mnß. „4. Daß wir glauben, der Staat hat einer Corporation solche Gewalten nicht übertragen, uud daß jetzt die Zeit gekommen ist, die Frage zu entscheiden, daß ein Staat keiucCorpviaiiön Ichaffen kann, die er nachher nicht zu coulroli ren vermag. „!>. Im Hinblick ans die gcg.'nwättigcn Er pressungen betrachtet« wir mit Schritten für die Zulnnft ein Interesse, das in den Händen weniger Männer ein Kapital von fast H 250,- ooo,oo<> in niiseiciu Staat allein, nnd in un serer lliiion von 5 i,o«io,000,000 combiniren kann, nnd wir glauben, daiz es für die Pro speritat aller Klassen nothwendig ist, diesen Kamps fortzusetzen, bisMeCorporalionen die Oberhoheit dcr Geseke anerkennen. „«'>. Es ist d>e gcbietnischc Pflicht dcr Legis lainr, Gesetze zu erlassen, welche die Fracht nnd Passagier-Gebühreu des Eisenbahn-Ver kehrs sixircn. „7. Daß das bestehende Gesetz für die Clas sification der Eisenbahnen, im Hinblick auf die Adjustirung eines Gebührcutariss in Gemäß heil ihrcrßrutto-ElUnahmen, cineJllnsion uud ciue Schlinge und so cickworsen ist, daß die Eisenbahnen im Stande sind, sich selbst zu classtsiziien, uud daß dies Gesetz sorg fältig modifizirt oder widerrufet! werden sollte. „3. Da das Supreme-Gericht bereits augc-- deutet hat, auf welche Weife dieCorporatioiieu gehindert werden können, ungerecht Unter scheidnngen zn machen, so ist nicht einzusehen, warum die Legislatur zögert, die nothwen digen Gesetze iu dcr Sache zu erlassen. Sic wiid zur sofortigen Aktion hicnib.r ausge fordert. „9. Wir dringen auf Annahme einer Bill, die das Prinzip erzwing!, daß Eisenbahnen öffentliche Hochwege sind, und erfordert, daß die Eisenbahnen wirkliche Anschlüsse mit al- Icn Bahnen herstellen, deren Geleise ihre eig nen erreichen oder durchkreuzen, und daß sie allc Wagen und Trains, dic ihrer Bahn os fcrirt werden, zu billigen Maximum Gebüh ren zu befördern haben :c. „10. Die Aküon der General-Assembly hin sichtlich der Erzwingung der Pflichten der Monopolisten als allgemeine Frachtführer wird gutgeheißen, übrigens follte man von den Eisenbahnen verlangen, daß sie alleFrach lcn und Passagiere von dem Lan'ic, durch das sie Yassiren, führen und daß man ihnen nichl erlaube, den Umfang ihrer Geschälte zu be schränken und die naturgemäße Zunahme zu zerstören, daß die Constitution und die Ge setze von Illinois sür die Eiseiibahn-Corpora tion hindeud sein müsse." Von 102 Counties des Staates waren 73 durch 291 'Abgeordnete vertreten. Fast gleichzeitig mit der Passirung obiger Beichlüsse kömmt Kunde von Kansas, daß auch in Topeka eine Staats-Conveulion zu sammengetreten ist, um den Widerstand ge gen das Monopol n. den politischen Betrug zu organisiren.—Dic erste längere Rede hielt Hr. Bronson aus Douglas-Couniy. Die unbe friedigende Lage der Farmer, sagte er, sci ei nerseits de.i hohen Eisenbahnflachisätz-n, dem Schutzzoll-Tarif u. dcr unnöihig großeuZahl der Zwischenhändler zuznschre bein Tadarch würde der Preis dn der landwirthschaftlicheri Arbcit Während die Farmer daher als Produzen ten zu wenig einnehmen, müßten sie cnderer seits als Cvnjumenlcii zu viel ausgaben. Die Schn d h ecsür sei den Monopolen, den Arbeiter-Combinaiiouen und ei- cm verkehr ten und drückenden StenersiMme benmiiessen. Das Kapiial en!ziel!e sich auf vielfache Art derß.stmerung, während derFarnur nach dem vollen Weith seiner Farm Taxen ausbringen müsse. Die Einkommensteuer, die einzige Steuer, wclch: den Wohlhabnidcn seinem Vermöger entsprechend betroffen habe, sei cufgehcb:» worden, während Ällcs, was der Farmer in volliiem Maße besteuert sei. er Farmer sei dem blinden Pscrdc in der Zretmühle vergleichbar, indem er Jahr aus Jabr dens-lb!«» cflisie, oizüc weil-r zu kzmn-ei!. s>>'r, be zeichnet cils t>r A'lii'ilie: Coopera tion, um den ihcinici zu veteinsachea uud einen köheren Hicis ker zu er ziclen; tcr Corcupiien da durch, daß die la»divirll>sl!afttic>bcndeßevöl lerunq deu üssentliche» Äncielezeuiieileu grö ßere Aufmerksamkeit zuwendet; Kampf qe q:n die Äouopsle, welche dezi Volte fein Le beusdlut rauden. Veretniguna, sei das nächste uud größte Die Convention dürfe daher nicht ohne eine permanente L!ganifa!toii iii's geiufen zu haben. Hr. !t!awrenee aus Leavenworth besürwor tele ebeusaUs eine Organisation naä> dem Lei spiele, welches die Handwerker, die Fabrikan ten und dicZisenbahneu gegeben hatten. Dar auf hielt Er-Gouverneur Charles Zivbinsou eine Rede. iLr sagte, daß in der Bereinigung die einzige Rettung für den Farmer lieg?. Er legte dcr Versammlung darauf einen detaillir ten Plan für County- und Staats-Organisa tionen vor. Diese sollten Glieder einer Natio nal-Union der Farmer bilden und alle mit der Centralsielle in Coirespondcnz flehen. Im ähnlichen Sinne, w'.e die genannten Redner, sprachen sich andere aus. Es wurde nament lich hervorgehoben, daß die größere Verbrei lung vou Äildung eine Nothwendigkeit für die ländliche Bevölkerung sei. Bildung be deute Äeacht. Schaife und treffende Lemer lnngcu wurden gegen die Coriuption in der National- und Staatsgefetzgebunz gemachl und belont, wie viel davon abhänge, daß rechtschaffene Männer zu Aemtern gewählt würden. Gegen die Combinationen derspe tullinien, welche den Farmer um die Frncdt seiner Arbeit brächten uud Ihm seine Bedürf nisse verthenerteu und speziell gegen die Eisen bahu.Combmattonen zur Aufrechihaluing ho her Frachtsätze äußerten sich mehrere Redner mit großer Bitterleit. Gelingt es, die politischen Blutsauger aus den Reihen 'l>kr Bewegung fern zu hallen, dann dürste endlich dieMorgenröthe einer des seien Zukunft aufgehen. Der radikale MustccUaat. Der „Phil. Demokrat" schreibt: „Schöne Erbschaf in Aufsicht. —In verschiedeneußlät telii im Lande wird ein lebhaster Slreit da rüber geführt, welcher Staat der Union von dcr schlechtesten Legislatur heimgesucht wird. Wenn noch irgend ein Zweisel darüber herr schen sollte, die Pennsqlvania-Legislatnr ist iu voller Thätigkeit, ihn in den ihrer Existenz zn lösen. Nach ihrem Schlüsse am 1«. April wi:d ivohl das ganze Land zu geben, daß sie mir dein Ruh!» dahutge sahrcn isl, die Prämie der Schlechtigkeit ver dient zn haben. Welche Erbschast sie dem Volke hiiuerlasscn wird, vermag noch Nie mand z» sagen. Ihre tägliche Arbeit aber läßt Unerhörtes befürchten. Hier giebt es nur eine Rettung nnd die laulen „Gouverneur hilf! Heraus mit dem Veto!" Natürlich erhält Vhilaoelphia dabei das große Loa?. Die OcsN>uug dcS „Girard >öoÜeZe-"Gruiides ist eine dieser Maßregeln, welche die allgemeinste Indignation erregen würde, wenn nicht ein Senator vou Beaver Co. ein Amendemeul hinzugefügt hätte, daß das Ober-Gericht zuvor über die Zuläfsigleit der Bejtiiumiiüqcu enücheiden soll. Die ver fchie eneu - Eisenbahn - Bills, mu denen man Philadelphia beglücken will, wur den schon enrähnl, dazu gehört itauieiiUich der eme Eisenbahn durch de» zu legen. Die Park - Commisjäre solllen selbst sofort solche Eisenbahnen uu Park an legen, um den Straßen-Elicubahnen ein uud sür oliemal d-e Spelulation auf den Park zu nehmen. L)er ganze Ltaat ist wieder mit einer neuen Sorte vo» Teniperenz - Bill bedroht. Vor dem Hans,: liegt ein Entwurf eines Gesetzes, welches jedem Apotheker verbietet, Aleohol, Whiskey, Bier und Wein ohne Lizense zu > verkanseu; daium muß er sich iu einer beli > tioii bewerben, welche von Z Aerzten uud 12 angesehenen Bürgern unterzeichnet ist, die ' seine Fähigkeit, itavital, ReMa rität feines Eeschästs :c. bezeugen. Ueber die Verläufe muß ein Register gehalten werden, nnd diufen dieselben nur sär medizinische uud jaeramentale Zwecke gemacht werden. Die Droguilieu de» «taates, namentlich in Philadelphia, haben dagegen protestirt. Auch das „Eolleg der Pharmazie" hat Euireden nach .varrisvitrg geschickt nnd den Unsinn ei nes Gesetzes demouilrni, welches die Zuberei tung vieler Medizinen umfaßt uud so er schwert, daß die Apotheker bester thun werden, sich nach andern Geschäften nmzuseheu. Wahrlich das Volk würde besser beralheu sein, wenn es gar leine Legislatur hätte, als daß es mit einer solchen nichtsnutzige« uuwij studeu, heillosen, Alles verwirreudeu Räuber bande gestraft ist." SZrsorgnis; vsr Verlust des Bürger rechtes. Das Folgende ist einem Privatbriefe eines jetzt in Heidelberg wohueudeu amerikanischen Bürgers entnommen: „Ich höre, daß ameiikauischePässe, nach den jüngsten Verträgen der Union mit dem deut schen Reiche, nur zwei Jahre in voller Gültig keit bleiben sollen und daß nach Ablauf dieser Zeit, wenn die Passe nicht durch den Gesand icii am deutscheu Reiche erneuert werden, die selben außer Kraft treten, und der Inhaber hier und d'iüben wie ein Deutscher zu behan deln sei. Ist dies der Fall, dann sollten alle Herüberreisenden mii dieser Bestimmung be kaniit gemacht werden. Wie mit nnferenSöh neu, wird mau dcnielben die Hickellsviibe aus setzen? Ich glaube kaum, daß die« möglich ist. ! Doch werde ich sür meinen Theil meinen Paß der Sicherheit wegen vor Ablan'von 2 Jahren erneuern lassen, o biges wurde mir von euiem dentseh-amcritanischen, sonst wohlnnterrichte > ten Arzte, der hier lebt, mirgetherll. Er ließ ' seinen Paß in Berlin erneuern. In Karls ruhe, wo er ansragte, wurde er beschicken, ' daß dies nur in Berlin geschehen lönne." Zurßernhignng sür deu Schreiber des Vor stehenden sei vor Allem bemcrki, daß er als geborener Bayer krast des mit Bayern besteh enden Vertrages unter keinen Uuittäudeu wie der zum bayerischen Bürger gemacht werden kann, es sei deuu, er wünsche dies selbst. Denn ' es ist dem mit'Layern abgeschlosseueuVertrcige ein Seperat-Protolotl beigefügt worden, wel ches aned'.ücklich verfügt, saß ein iu den Ver. Siaaten uaiuralisirrerDeulicher, wenu er nach Deutschland zurücklehrr, zwar sein angebo- reiies Bürgerrecht wieder anirelen kaun, daß es aber vollloiiimcn in seinc»i f>eien Willen gegeben isl, dies zu thun oder amerikanischer Bürger zu bleiben. Der mir dem (früheren) norddenljcheuSnndc bestehende L. ..trag ist allerdings weniger beral, denn er giebt der angestammten dcut schenßegierung oieGewalt, einen nachDenlsch laiid zurückgekehrleit Deutsch - Amerikauer, nachdem er wieder länger als zwei Jahre in Deutschland gewohnt, nuter Umnänden wie der als deutschen Unterthanen anzusehen nnd zu behandeln, gleichgültig ob dieser damit ein verstanden sei oder nicht. Doch ist immerhin anzunehmen, daß dies nur unter Umständen geschieht, welche zu der Schlußfolgerung be richtigen, daß der Zurückgekehrte nur zum Zwecke der Umgehung der Militärpflicht ame rikanischer Bürger geworden sei. Ein Deutsch- Amerikaner, der nach oieliähngemAiiseillhalic in der Union nach Deutschland ziirückgelehn, nm dorr, sei es zwei oder mehr Jahre zu woh nen, wird von der betreffenden deutsche» Re gierung sicherlich nicht als deutscher Unterthan reklamirt werde», wenn er z. B. zeigen lauu, daß er zum Zwecke derErzichiing seiner Kinder oder aus Gesundheitsrücksichten seinen tempo rären Ausenthalt dort genommen, aber die Absicht hat, Amerikaner zu bleiben. Aus alle Fälle wird darüber nach dem bestehenden Ver trage eine Art vou Versahren und eine Ver nehmung des Betreffenden vorausgehen müs sen, so daß 'Niemand gewissermaßen im Schlase wieder zum deutschen Unterthanen ge macht werdeu kann. Der Besitz oder Nichtbesitz einesPasses oder der Termin der „Güliigleit" eines sol chen hat mit dieser Frage allüberall nichts zu schassen. Ein Paß hat heutzutage nur noch als ein bequemes Mittel zum lu-ii'uat'ac'ie-Be weiie der Identität derPersvu und des Besitzes deS Bürgerrechts zur Zeit der Ausstellung, ei ne« gewissen immerhin sehr geringen Werlh. Für die Frage über Erwerb und Verlust des Bürgerrechts ist cr ohne Belaug. Schließlich sei noch bemerkt, daß in dem zwi schen den Siaaten des srühereii norddeutschen Bundes uud einigen süddeutschen Staaten aus der einen uud deuVer.Staateu auf der.audern Seile bestehenden Vertrage neuerdings nichts geändert worden ist. Eine solche Aenderung tonnte bekanntlich nur mit Zustimmung de« hiesigen BuudesfenatS erfolgen uud diesem Hai keine solche Aenderung zur Berathung und Zustimmung vorgelegen. Wohl aber ist per Ziabel die Kunde verbreitet worden, daß deut scher Seils eine Aenderung verlangt werden würde. Man sieht aus dem obigen Privatschreiben, daß der alle Vertrag neuerdings Veranlassung zu Besorgnissen gegeben hat, die, wie uns dünkt, unbegründet sind; wenigstens haben wir von Fällen, in welchen Deutsch-Amerika ner zwangsweise wieder zu deutscheu Unler thaneu gemacht wurden, noch nichts vernom men. Sollte aber der alte Vertrag je geän dert werdeu, so wird er sicherlich nicht ver schlimmert, sondern iu dem Sinne verbessert werden, in welchem er durch das Separat- Protololl mit Bayern, und wenn wir nicht irren, auch mit Württemberg gleich von An fang an verbessert worden ist. (Anz. d. W.) DaS Bassin. Das Bassin ist g:wöqulich ein inarmorge saßtes Wasserbecken in einem Pail oder Gar ten, in welches srische Quellen ihr Wasser schicken, über dem die Strahlen einer Fon tine emoorranschen und aus dessen klaren Fl uten Schwäne auf und ab »kern;,ec Aus. druck Bassin erinnert deshalb allenthalben in Welt an cin reinlickcS Wasser,—nur richt in Baliimore, wo sich Jedermann bei Nen nung dieics Scichnamens nnwillkührlich die Nase zuhält, denn Baltimore's Bassin iil zwar auch ein Nasser, aber cS ist nicht mit Marmor eingesaßt, keine reinlicheOuclle, aber unzählige schmutzige Abzugkkanäle führen demselben unnennbare Flüssigkeiten zu,anstatt Schwänen durchfurchen große Bai-Tampfer die schlammige Fluth, welche einer dickgekoch ten W.'ocklurtetsuvve viel ähnlicher sieht, als anständigem Wasckiwaffer. Die Tampser- Compagiiie'n haben cs längst ausgegeben, ih ren „Schwänen" das Gefieder rein »u ballen, da hilft Firniß und kein Anstreichen melir; eine Rotation der Seitenräder macht die Arbeit des besten Anstreichers zu Schan den. Während alle anderen Bassins in der Welt »u Lust und Freude der Menschdeit vorhanden sind, ist das nnsrige eine Nnisance, ein Ge mcinschaden geworden, Verschon Jahre lang denkende Köpfe beschäftigte und welcher ge genwäriig selbst gedankenlose Menschen, die nach dem Grundsätze: „Geh' cs wie es will" zur Welt hineinleben, zum Nachdenken zwingt. Man hat in lekiererZeit mit dieierSchmutz lache Alles versucht uno alle möglichen Kur mittel angewendet, es ist Alles vergeblich ge wesen, die ganze Bevölkerung schreit deshalb nach einer Radikalkur und zu dieser hat Dr. Thomas Bucklcr bereits vor 25 Jahren das Rezept verschrieben. Dasselbe ist zwar ein theures Pflaster, aber schließlich wird es ge kauft werden müssen. Ein gestriges Morgenblatt bespricht diese duftende Frage und meint, es sei keine Krank heit in der Welt, für welche die Vorsehung nicht auch cin Heilmittel wachsen lasse und in diesem Falle stehe das Heilmittel dicht da neben und mit höhnischem Grinsen verweis't der Herr College auf den kahlen Lehmbcrg— Fl'deralh'll. „Werft diesen nutzlosen Berg in das schmutzige Loch ruft er und der Stadt wird geholfen sein'." Ter Födcral-Hill, wie er jetzt steht, ist al lerdings auch eine Nuisance und es wäre am Ende gar nicht übel, in diesem Falle die ho möopathische Heilmethode anzuwenden, denn mit Gn't wirkt man erfolgreich gegen Gift. Aber hier drängt sich eine beachieuswelthe Frage auf: „Wird der Berg genügen ?" Nach nmcr odcrslächlichlicheu (selbstver ständlich uumaßzcblichen) Berechnung füllt dieser Berg kaum den fünften Theil des riesi gen Loches aus, womit will man den Rest zudecken? Diese Möglichkeit sollte Ivohl in Betracht gezogen werden. Ein weiterer Plan, dem abzuhelfen, wäre der, dcn Palapsco von den Spring- Gardeus durch die Howard- und Lee- oder Varrestraße hcrbeizuleircu und das Bassin mit Molen einzufassen. Dadurch würde wei ierer Laudungsraum für den Kristenhaiidel ge wcnnen und der Gemeiiischaden gleichfalls be seligt werden. Die Kosten würden natürlich dieselben sein. Was sagen unsere Civil-^u geuieurc dazu ? Die LcbenS » Ber siciierungö-GescUschaft." Es wurde vor einigen Tagen gemeldet, daß von John Auderson uno Allen R. Waller vor Richter Fancher in New-:')ork der Antrag gestelli su, einen gerichtlichen Mafscu-Velwal ier für die „Kiuckerbocker - Lcbcns - Versiche ruiigs-GescUschaji" zu ernennen, da die Com pagnie insolvent sei. Richttr Fancher hat nun am Muuvoch das Eesnch dec Kläger abge wiesen nud dieie zur Zahlung der kosten mr uriheili. Cr erlläitc, daß er die in deu Aisi davils der Verlliigreu gemachten Angaben als wahr annehme, nach welchen die Kläger An derson und Walker mit dein früheren Präsi denten der Compagnie ein Complol geinacht hätt n, um das Vertrauen des gegeiurärtigen Vorstandes der Compagnie zii untergraben. Er muffe daher folgende Entscheidung ab geben: „Tie Klage und die von den Klägern bei gelügteu Assidavits lassen in-im-r lke-iv die Bc wittignng cuics Einhaltsbefehles und die Er nennung eines Coücursmasjeii-Verwalters ge rechtfertigt erscheinen. „Aber die Gegen-Affidavits, welche Sei tens der Beklagten verlesen worden, beweifen ohne allen Zweifel die Grundlosigkeit des vermeintlichen Casus der Kläger. Angesichts aller in diesen umfangreichen Affidavits Sei tens der Beklagte» vorgebrachten Thatsachen, die mit gebührender Sorgfalt und Borsicht zusammengestellt nr.d verifizirt scheinen, meine ich, daß auch nicht einmal zu einem Verdachte gegen die Solvenz der „Knickerbockcr-Lebens- Vcrsichcruugs Gesellschaft" Veranlassung da ist. „Wenn die Kläger ciue andere Meinung he gen, so verleiht das Gesetz den Versichernngs- Superiiiteudenleu des Staates ansreichenoe Befugnisse, um offiziell alle Angelegenheiten der Gefellfchaft zu untersuchen und die Inte ressen aller betheiligten Parteien wahrzuneh inen. „Der Antrag ans einen Einhaltsbcsehl und Ernennung eines ConcurSmafsen-Verwaliers muß abgelehnt werden." Lerkllndigunft eines in New-?jork. Michael Nixon, dcr Mörder des Carl Pfeiffer, sollte Donnerstag Morgcn um lc>s lihr dein Gerichte vorgeführt werden, um fein Urtheil zu empfangen. Lange vor der Stun de waren der Gcrichlsfaal, die Corridore, ja, selbst die Straßeu von den Tombs nach dem Gerichtsgebäude mitMenschen angefüllt. Nur mit der 'größten Mühe gelang es einem Pelo ton Polizei, die hin- und herwogeude Masse iu Ordnung zu halten und dcn Beamten dcn Eiiuritt iu das Gebäude zu ermöglichen. Wenige Minuten »ach zehn Uhr erschien der Venhndiger im Gerichtssaal, sowie der Di striktSanwalt und seine GeHülsen. Einige Angeubliäe später trat der Schcrisf und, von zwei Deputies glftihü, der Mörder Nixon ein. Das Aeußere des Mauues hatte sich in den wenigen Stunden, seitdem das verhäng nißvolle Wort vou den Lippen der Geschwore nen gefallen, gäuzlra, geändert. Bleich, ver störten AiiUitzes und schlotternden Schrilles wankte Nixon nach einem Sitze neben seinen Verthcidigcrn. Allcr Augcn richleten sich nach dem Manne, der so bald sein Verbrechen an dem Galgen büßen soll. Der Richter sprach kurz nachher das Todesurtheil aus, nachdem er gewisse Einwendungen des Advo katen des Angeklagten zurückgewiesen halte. Das Urtheil versügr, daß Nixon am 16. Mai gehängt werde. Der Clerk verlas dann dem Schcrisf den Exelutionsbcfedl, Übermächte diesen demsel bei! und übergab den Todes Candidaten sei ner Obhut. Während der Richter das Ur< theil fällte und der Clerk den Hiurichtungs befchl vorlas, bebte Nixon am ganzen Kör per, das Gesicht wurde geisterbleich und dicke Schweißtropfen rollten herab. Nur mit Hülfe dcr Verlheidiger konnte sich der Lebende aufrecht erhalicu. Nachdem dcrCleik geendet, sank Jener in sich zusammen. Es währte Mimueil, ehe cs möglich wurde, den Un- Toll saß er in worie der Verlheidiger und des Scheriffs fie len fruchllos zu Boden. Als man ihn ent fernen wollte, war er nicht fähig, zugehen; man mußte ihn nach dem Wagen tragen. In den Tombs angekommen, mußte ein Gleiches geschehen. Unter dcr Seufzerbrucke stand der Warden und gab Befehl, den Bewußtlosen nach der Helle der Veiurtheillen zu bringen. Man legte ihn auf denSlrohsack. DerMeusch war cin Bild des Jammers und der Berzweis. lung. Als er die Augen aufschlug, suchte ihm der Warden Tioft einzusprechen, damit cr sich crhole. „Wäre ich aUcin, dann würde ich das schreckliche Schicksal weniger fühlen, aber mein Weib u.id meine Kinder, was soll aus diesen werden !" waren dicWorte des unglück lichen Mannes. Gegen 2 Uhr besnchte Vater

Durauquet, der Beichtvater des Verdammten, die Zelle Nixon'«. Die Worte des Prie sters bernhiglen den Verzweifelnden und gegen Abend verscheuchte dcr Schlaf die furchtbare Onal. Die Frau des Unglückli chen bat den Warden, den Gattcn jehen zu dürfen. Allein, da der Schcrisf strengen Be fehl hinterlassen hatte, Niemand zu demsel ben zu lassen, so mußte die Bitte abgeschlagen werden. Nach Ansicht der Advokaten ist für Nixon auf dem Appellatioiiswege wenig oder nichts zu hoffen, da den Vertheidigern nur technische Einwendungen zu Gebote stehen. Vermischte Berichte. In Cincinnati ist am Abend des 30. März cin Deutscher, Namens Wm. Schmidt, von John Henning, dem Sohn eines Wirthes, erstochen worden. Schmidt war gerade im Begriffe, sich in Begleitung eines Bekannte», Namens Kuhn, nach einem Biergarten zu begeben. Dort begegneten dcn Beiden meh rere juuge Lente, mit denen sie augenblicklich in Streit geriethen. John Henning zog ein langes spitzes Messer an« seiner Tasche her vor und stieß es einem jungen Mann, Na mens Wm. Schmidt, mit teuflischer Bosheit in den Leib, zog die Todeswaffe wieder aus der Wunde hervor und brachte einem der Freunde des Wm. Schmidt, einem Buch drucker, Namens Geo. Sommer, eine Wunde am linken Arme bei. Darauf fagte der Mör der mit kaltem Blute: "I'lis <leeä is «kcme j us xo!" warf da« blutige Mesfer fort uno ging auf die Straße. Dcr Mörder befindet sich in Hast. Die Hinterlaf 112 e n s ch a ft deS Kaisers Napoleon ist, wie die „Pall Mall Gazette" hört, nach Vorschrift des eng lischen Gesetzes eidlich an beweglichem Ver mögen angegeben worden, die ohne Vorbehalt der Kaiserin anheimfallen. Dem kaiserlichen Prinzen ist, wie es hcißt, i-iir die Kaiserkrone vermacht worden. Der Pr,Nj wurde am 16. März 17 Jahre alt und also nach den die kaiserliche Familie betreffen den Gesetzbestimmungen großjährig. Am 18. März sollte er nach Woolwich zur Mililäi- Ichule zurückkehren. Präsident Grant befindet sich noch in Ncw-S)ork. Frau Grant war gestern l'ch. "Ter Präsident fuhr mit zwei schnellen Trabern spaziren. Tie Angabe wird wiederholt, dajz Tom Murphy, Sohn des bekannten Politikers Murphy, Frl. Nellie, Tochter des Präsiden len, werde. Ter Beiuäi der Grant'- scheu Familie in New-Aork soll mit diesem Projekte in Verbindung i>h?n. ?tew-?)ork, 4. April. Train, der Unverwüstliche, sollte genein vor einer Zur« erscheinen, damil dieselbe entscheide, ob der Millionär, Schlaumeier und aller Welts Kerl bei verstände sei oder nicht. Da Train's Privaiselieiär, ein wichlizer Zeuge, noch von Omaha unterwegs ist, wurden die Verhand lungen auf Dienstag vertagt. Es scheint, als hätten die Behörden eiren Elephanten ge fangen, den sie gerne tos !ein möchten und nicht los werden können. Blinder Eifer scha det nur. (Ter Strike der Gasarüeitcr.) ver laut«, ist eine Arbeitseinstellung der Arbeiter der hiesigen Gasanstalten in naher Aussicht. Dag es im allgemeinsten Interesse des Publi kums dieser Stadt und felbst der össenilichen Sicherheit liegt, zu wünschen, dag gerade die« ser Strike durch eine gütliche Ausgleichung vermieden werden möchte, bedarf keiner Aus Die GesundhritSgesetzc. d',n dic id-en solche Äb!,ilie gcwiihren wird. F. W. Lange, Taschenuhren, Stasduhren und Alirl Irin, Fabrikant von feinen Schmucksachen u.Silbrrwaaren, Todesfall. Am Z, Ajirit leremial, tk»itl«r im K 2. Lebens jahre. « I? « «!W >1 !i.i Änickerbocker sebcnsvM'lchcrnngs - Gesellschaft, Nr. 22, Sccondstr., im Marmor-Gebäude, I. A. NicholS, Geschäftsführer. Die „Ilorth Amtrican Ledens - Versichcrungs - Gesellschaft," Philadelphia, Pa. Leopold Blumenberg, Nr. 7 4, W.-Ba l timore-S tr aße, ljsbr.li.lZ) Gcneral-Ägcnt Neue Anzeigen. Prüfung der PH. Wackel'schen Schule. i»2 ti Vl,. «ceker, Prüfung der „Tchnedderedrng." „Schnedderedeng." ~Tchneddcr»deng." <B2^7> Nr. 2?, Oft - Baiiimorestraße. S« Schaufiguren, Nr. i!??, West - BaiUmorestr! 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Hanovrrstraßr, M«l»vaukcc'r Bergner Engel's Philadelphia'er - Bier. qksiilll, „ach ollen Theilen der Li. dl kv'slenftei lici.rt. Pcstellungen von AuSwärlS werden Aünttllch au? Groües Assorument von R h e l n - W e i n an c>and. <!^ebr/>,l?M>e> , / Sliirlüiiss l> —. ?5 cstntlr n t i v n der Loiuh' und Waterstr., kiiipsilhll zu jcdcr Tagkkjcil k.ilt« i,d»r and i,c>«n- T. S. Haprniiy. O. Tilijcr, jnn^ . Ärillantc Villald-Pariors, Nr. <»<;,Wcst-Fa»,ctteUr., inlvnrtirter Branntweine und Liq.ß«c. Manzläitder Brauerei.'" Medtnrt'S Ale. Tie lange dkwahrte sule Beschaffenheit der Med. larl'jchen Äle is! weit uns l'rnl durch das g"n«e Vand t" ra«. ~.te ,chaolj. alleiniger hoUtkau . ncde l Personen, welche das «ddlbekannl» berühmte Secger'sche Lagerbier ,ltaden wünschen, könie-, ihr-. «uttrSo. lauen. desondns für dt, «u^uhr James Casl^ NordoS-ESe der Mav- unv .>rrake, Halt?,, Bestes mäßig. Pic!>>. LUcLrbeltgarantlrtundpromptbelorgt. (Zurul:».?^)

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