Newspaper of Der Deutsche Correspondent, April 7, 1873, Page 4

Newspaper of Der Deutsche Correspondent dated April 7, 1873 Page 4
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e u - H ulss ver e i n" hielt Freitag Nachmittag im Lo kale des „Germania-Mäuuerchois" seine ma natliche General - Vcrsammlnng. Die Ver handlungen beschränkten sich auf Privatge schäfte. "Es wurden außerdem einige neue Mitglieder aufgenommen. Grundsi ü ck s» Verk ä u 112 e.—Die Hp. F. W. Bennett K Comp, versteigerten ciu Giundstück auf der Nordseile der Ballimorc siiaße, 175> bei 30ü Fuß, von Harcison-, Bal niore- und Hampsteadstr. begrenzt, um S2loo an L. Selüner; eines südlich vom vorigen, 175> Fuß breit und bei 3s.'» Fuß bis Lombard stiaße durchgehend, um t>'>>'»o an Thomas H. Boyer; eines aus der Südseite der Baltimo restraße, l»3 bei 385 Fuß, südlich au Lom bardstr. grenzeud, um au Eh. D. Blake; eines ebendort, bei 175 Fuß, um 5625 au L. Selduer; eriies ini! 325j- Fuß Fronte an Lombardstraße, 210 Fuß laug um 5425 au Ch. I. Hüll; eines von Lombard-, Prall- uud Potoinacsiraße begrenzt, 183 bei 416 Fuß, um 51250 an Th. H. Boy er; eines mit 125 Fuß Fronte an Prattstr., 152 Fuß taug, um 5390 an I. Pappler; ebendort 75 bei 'l2» Fuß, um S3OO an S. lschlatcr; ciueü ebendaselbst, 175 bei 110Fnß,um 5475 an S. R. MeLain; endlich eines aus der Südseite der Baltimoreslr., bei 88 Fuß um 5425 au L. Selduer. Ell dieser Grundstücke sind mit dem AuszugSrcchle für Elise Wniinger belastet. Eiue» Maudamus - Bef eh l cnvirkle vorgestern George Chopat iin Stadtgerichte gegen Friedensrichter Welby i» der 4. Ward, welcher durch denselben angehalten wird, Dou nerstag, den 10. April, nachzuweisen, warum er die Dokumente bezüglich der Klage der Ge brüder Pope gegen Chopat nicht nach dem Amtsbüreau des Friedensrichters Mitzet in der 20. Ward senden sollte. Deriliternat i 0 n a l e B u ch drucker'Verc i n.—T ie Jahresversamm lung des iiiteriialionalsn Buchdrucker-Vereins wird im Jnni in Monireat slattfiriden, und das Herannahen dcrielbeu erregt uurcr deu Mitglieder» des Baltimorer Buchdrucker- Vereins ciu ungewöhnliches Interesse. Der Baltimorer Verein ist zu zwei Delegaten be rechtigt und da derselbe mehr, als 400 Mit glieder zählt, so macheu die Freunde der pro iiiincntcsteu Mitglieder, welche Aussicht aus die Ehre haben, als Delegaten nach Montreal gesandt zu werden, bereits große Austreiiguii. geu zu Gunsten der Letzteren. Elne Entscheidnn g deSWaifen. qerichts.—lm Waiseugerichte stritten sich die betagte Wittwe Carl Kirchboss's und der Vollstrecker des Mrchhoff'schen Testaments nm K1!»8. Die Wittwe behauptete, kurz vor ihres Mannes Tode habe ihr derselbe die besagte Geldsumme zuerst mündlich, darin durch Zei chen znm Geschenke gemacht, während der Te siaiueiitS-VoUstrcctci erklärte, der Verstorbene, welcher ihm Kostgeld schuldete, habe ihm Be huss Abzahlung der Schuld und Bcstieitiing I>er Begräbnißtosteil diese Kl!>6 versprochen. Letzten Sonnabend gaben die Waisenrichter eine Entscheidung ab, aus welcher hervorgeht, daß die SloB dem Testamente-Vollstrecker zu übergeben, uud des Vetstorbeuen Schulden aus der Nachlaßmasse zu berctnlg-n sind. Der Wortlaut der Entscheidung ist folgender: „In der KlagesacheAuguftMeycr's, des ver storbenen Carl iiirchhofsTestameuls-Lollstrek ker, gegen dessen Wittwe Marie Kirchboff be schuldigt der Kläger die Verklagte der Vvrent hallung gewiffer Theile der Hinterlassenschafl des Erblassers, namentlich derßciheimlichuug einer gewissen Geldsilmme im Betrage von ö1!>8.50 und ersucht das Vormuudschafts (Waisen)-Gerichl um Unleriuchung der Sa che. In ihier Anlwott auf die jilage leugnet die Verklagte, daß sie irgend eiueu Theil des Nachlasses verheimliche, erklärt, die fragliche Geldsumme sei ein Geschenk, das ihr der Ver storbene vor seinen: Tode gemacht, und eisucht daher um Abweisung der Klage. Die Ver treter beider Parteien Habel! deu Prozeß mit Geschick geführt. Ans dcriZcngen-AnSsagcn geht hervor, daß d'r Erblaffcr ei» betagter Mau» war, welcher eine Reihe von Jahren vor ieiueiii Tode von dcr Fran getrennt lebte; häufig hatte er dem Petenten Meyer, bci dem er, ehe er starb, län gere Zeit gewohnt, gesagt, er habe zurVeslrei iung der Vegräbnißtosteu vollausKeld. Beide Parlcien geben den Bettag des Geldes, das er besaß, gleichlautend auf K 198.50 an; diese Summe nahm er sehr in Acht und trug sie stets bei sich. Als Frau Kirchhosf von der Er tiankuug ihres Di an nes hörte, besuchte sie ihn; dies geschah am Freitage vor seinem amSonn tage darauf eifolglen Tode. Beide waren al lein im Zimmer; er holte das Gcld aus dem Verstecke hervor, zählte es mit ihr, nnd als er Alles in Richttgkei! befunden, brachte sie es aus seine Weisung an den Ort. von wo es her genommen worden war, zurück und befestigte es dort 10, wie es vor dem Zählen befistigt ge wesen. Sie lhat dies, obschon sie sagt, er habe, nachdem es gezählt worden, zu ibr geäußert, das Geld gehöre ihr. Hätte er es als Geschenk sür sie bestimmt, so würde er sie nicht ange wiesen haben, es wieder an sein Bein zu bin den, fondern würde es in ihrem Besitze gelas sen haben. Es liegt aus der Hand, daß der Greis das Geld für sein Begräbuiß zu behal ten beabsichligle; deu» er gab Meyer an, wie er es verwendet haben wollte. Nicht nur sagte cr das zuMeyer, soudern auch zu dem anbeten Zeugen, gegen den er blos oeu Betrag des Geldes nicht erwähnte. Um ein Geschenk invitis earikiii zu coiistalircn, lagt die Wittwe, er habe, als er zum Sprechen zu schwach gc ivesen, ihre Hand ergriffen nnd auf die Srelle, wo das Geld festgebunden war, gelegt. Jn dem Zustande, ln welchem sie ihn zur Zeit, als er dieses that, schildert, hatte er sicherlich nicht die Absicht, zn ihun, was nach ihrerAn sich! von ihm beabsichtigt gewesen sein soll. Ohne gegen Jemanden c»t,vns von Dem, was er gethan, zu erwähnen, und während Nie mand zugegen, entfernte sie das Geld aus sei nem Verstecke, ohne bei ihm ausWidcrstaud zu stoßen. Obschon cr, als sie dies that, zum Widerstände oder zum Sprechen uusahig ge lvesen seiu mag, scheiut cr doch bci Mcyer's Rückkunft in's Zimmer die Sprache wieder erlangt zu haben; denn cr beklagie sich gegen Meyer, daß seiue Frau, wobei cr sie als „die alte Hexe" vezcichnete, ihm sein Geld genom men babe. Dieser Zeuge widersprich! der vou der Wttiwe auszcsiellieii Theene ganz und gar. Da ihre Angabe den ösieren Erklärun gen des Verstorbenen fo gegenlheilig laulet, so rönnen wir nicbt aunchwen, daß er, selbst wenn er, was sie gethan, das Geld durch Hinführen ihier Hand nach dem Aufbewah. rnngsorte desselben ttr zu geben beabstchtiglc. Wollten wir einer anderen Annahme uns zu neigen, so würden wir die häufigen Ausla>- juugeu des Erblassers gegen Mcyer »ud deu anderen Zeugen über die von ihm gewünschte Verfügung über das Geld ganz unberücksich tigt lassen. 'Wir sind dcr Ansicht, daß Marie Kirchhosf die Summe von K 198.50 verheimlicht, und verfügen daher heute, den 5. April 1873, daß dieselbe dieies zur Nachlaßmasse des verstorbe nen Carl kirchhoff gekörige Geld, das sie jetzt dem Testaments.Vollstrecker Auqrnt Meyer urigehörigerWeise vorenthält, besagtem Meyer aushändigt, uns die Koste» deö Gerichisver fahreiis aus dem Nachlasse bestritten we:den. Bolivar B. Danels, Geo. W. Bishop uud G. W. Lindsay, Waisennchler." K lagen auf Schadenersatz.—Ein interessanter Fall wird angenblicklich im Com mon-Pleas-Genchle verhandell. Louis Gold manu, welcher bis vor Kurzem ciu Kleider- Geschäft au. der Howa.dstraße betrieb, l>eß sich vor länger als 2 Jahren einen Rock von Elijah M. Chadwick uiocheii. Die Frau des Letzieren brachie den Rock nach Goldmann's Laden, konitte abcr mi! Geldmann wegen der Bezahlung nich! einig werden und nah-n in solge dessen, als sie den Laden verließ, den Rock wieder mi! sich. erhob hier auf cinc Klage gegen Fran Chadwick und be fchuldigle sie, dcu Rock gestohlen zu haben, worauf Friedensrichter Bride einen Berhasts besehl gegen sie ausfertigte. Als sie vor de» Magistrat gebracht wnrde, stellte sie Bürg schaft sür ihr Wiedererscheureu, um sich aus die Klage zu verantworten. Als die Letztere aber zur Verhandlnng kam, war Goldmairu nicht erschienen. Frau Chadwick gab 'ich hiermit nicht zusiieden und erhob eine Klage gegen Goldmann wegen ungerechter gericht licher Verhaftung. Dieser Fall liegt jetzt schon seit zw.i Jahren im Commoii-Plcas Gerichlc vor uud wird angenblicklich vor ei ner iuielligcnten Jury veihandel:. Die „Baliimorc-Pviomac - Enenbah»- Gescllschaft," resp. Tunnelbau - Coutraklor Thomas Rutler, sind am Sonnabende im Common-PleaS-Oerichle süus Male auf Scha denersatz verklagt worden. Emma Schmidt, in Peuusylvaliia - Avenue wohnhaft, bcan spruchr dnrch ihre Anwalle F. C. Latrobe und I. Alexander Preston, sowie durch rhreu Va ter Wilhelm Schmidt von der Gesellschaft 820,000 für Verletzungen, welche sie am 25. Februar 1873 dadurch erlitt, dasz die Verklagte in Pennsyloania-Avenue vom Trortoire eine Partie als Einzäunung dcr Turinel-Aaögr.i briiig benntzler Bretter wegnehmen ließ, sodaß die Klägerin in deu Tunnel ans einen Stein haufen hinabstürzte, an der rechten Hüfte ver letzt, ihr die Hinnchaale gebrochen, und der Kopf dergestalt verstümmelt wurde, daß sie deu Veistuuo vcrlor, und ihrem Vater, der für ärztliche Behandlung, Wäneriniren u. f. w. sorgen mußte, große Unkosten verursachte. Außerdem ließ der Klägerin Vater einen Pro zeß aus SlO,OOO gegen die Bahngesellschafl und eil en dritten auf SIO,UOO gegen den Tunnel- Eorttralror Thomas Rulter, sowie die Tochter einen vierten aus 550.000 gegeu denselben ein reichen. D.n füufleu Pro;eß machte John G. Reaney durch Wm. A. Stewart wider die Gesellschaft, den Contraltor Thomas Rut !er, Israel Suurh und H. H. Carler ans S2SMO Ersav siir Schaden, welcher seinem Hause und Grundstücke durch deu Tunnelbau zugefügt wordeu, anhängig. Kleine 'Notizen. Das beste Por trait des ällcien JnliuS Brulus Booth be findet sich im Besitze Hrn. I. H. Way's. Es wurde vor 14 Jahreu gemalt. Die Baltimorer Kuust - Ausstellung wird wahrscheinlich am 21. April eröffnn werdeu. Tie Maschine, welch: bei der Asphalt Pflasterung angewandt wird, arbeitete am Mittwoch und Donnerstag wieder in der Southstraße. Herren und Damen tragen jetzt anstatt Vrnstnadeln klnue Bouguets oder Veitchen sträuße. Hr. David Buckley ist mit seinen Pfer den „Buckden," „Vesuvius" und „Echo" in Pimlieo angelaiigl und wird dieselbeu aus der R.unbahn siir das im stallsindeude Nen nen einüben. Geht ua ch Sü d - Amerika. Hr. John B. Burlo», seit sechs Jahren bei der Firma W. E. Priee Eomp., Nr. 103, Wesl-<ombardstraße. angeilelll, wird in we nigen Tagen nach Süd-Ämerita abreisen, um daselbst permanenl zu bleiben. Nach Baltimore zurückgekehrt. Pros. N. R. Smilh, welcher mit seiner Frau uud Tochter im November vorigen Jah res von hier nach ttiilgslon, Jamaica, ab reis'le, kam am Freitag Abend mit der „Bal timore-Ohio-Bahn" wieder in unseier Sladl an. Seine Geinndheil soll sich während nes Aufenthaltes in Jamaiea bedeutend be festigt haben. Der Maryläuder Staats- ath der Uni o n s ' L i g n e von Amerika hielt am Mittwoch seine Jahresversammlung ab und wählle solgeude Veamlen sür das lan sende Jahr: Oberst Thomas R. Äiich, Groß- Präsideut; Richard Mason, B ee-Präsident; Äiajor W. Blgelow, Groß-Zekretär; Dr. A. Rich, Schatzmeister; I. Monroe, Hnlss- Selretär; I. W. Jjams, iiapla», uud H. Pilikiieii, Wache. Der „Baltimorer Ballspiel E l u b" hielt am Sonnabend Nachmittag iu Newington - Parke sein erstes Ballspiel wäh rend dieser Saison ab. Die Parade der „R othmänne r.' Die verschiedenen Logen des „Unabhäugi. gen Ordens der Roihmänner" werden am 12 Mai bei der 102. Jahresseier des Si. Tain many.Tagc« eine Parade abHallen. Der bev o istehen d e Ausflug dei „P ylhias - R i tt er" nachßich in o n d. Die ~'Drienlat-s!vge" der „Pythias - Rit ler," welche am 15. April einen Ausflug nach Richmond zu machen gedeuil, um der daselbst stattfindenden Versammlung der höchsten!t!oze beizuwohnen, hielt am Freilag Abend eine Parade durch die Slraßen des westlichen Stadtheiles ab. Die Zahl der Ritter, welche von Baltimore nach Richmond geheu werden, belauft sich aus ungefähr 250. Das fünfte Regiment.— Wie wir schon früher mitgetheilt haben, wird das 5. Regiment in diesem Sommer euie» Ansslug nach Eap May machen. Die „West-Jersey uicht nur von Philadephia nach 6ap May srei besördern, sondern auch sür sreie Reise desselben aus der „Philadelphia-Wilminglon- Ballimorer Eisenbahn" Sorge tragen. W>e wir vernehmen, wird das Regiment Monrag, den 21. Juli, AbendS um 8 Uhr, von Ballt more abreisen und am 2. August zurückkeh ren. Der Ausflug wird demnach 12 Tage in Anspruch nehmen. Der Tunnel der „Baltimore- Po lo mac - Ba h li." Der Eontraktor sür den Ban des Tunnels der „Baltimore- Polomac-Bahn" läßt denselben letzt am wcst lichen Ende, direkt an der Gilmorestraße, überwölben und zwar in einer solchen Weise, daß es den Anschein gewinnt, al« ob der Tun nel hier aufhören soll. Die Grundbesitzer iu leuer Gegend führen bittere Klagen und be haupten, daß der Werth ihrer Grundstücke da rnnier leiden würde. Dem Bernehmen nach, werden sie gerichtlich darum nachsuchen, daß der Tunnel wenigstens bis zur Siadt-Greuz liuie ausgedehnt werde. Der Neubau des Bundcs-Ge richtsha » ses. Die HH. Hugh Sisson K sind augenblicklich damit beschäf tigt, daS Bnndesgenchlshaus an der Ecke der North- und Fayettestraße theilweise urnzu bauen. Der unbequeme Eingang, sowie der unansehnliche Portikus des Gebäudes sind schon vor ciuiger Zeit entscrut worden, und mau gedenkt, jetzt an deren Stelle drei große Fenster anzubringen. Die Arbeit schreitet rüstig vorwärts und wird innerhalb einer kur zen Zeit vollcndet sein. Berschönerunge n i m P a t t e r s o n. Parke.— Hr. Frayscr, der Superintendent des Patlerjoil-Parkes, trägt jetzt dasür Sorge, daß der Letztere ein andcrcsAusjehen gewinnt. Hr. Frayscr ließ bald nach seiner Ernennung eiue große Anzahl von Zierbäumen und -Sträuchern anpflanzen und d»e große Fon taine am Eingänge des Parkes gründlich re parireu und reich verzieren, so oaß dieselbe jetzi einen ebenso schönen Anblick gewähr!, wie die Foittainen des Druid.yill-Parkes. Auch hat er acht wilde Gänse und einen Schwan für den Park angekauft. EinGra b stein i m H afen b a s s in. —Die Baggermaschiue Nr. 1 Holle amSonn abend Morgen bei'm Ausbaggern desSchlam mes an der Lighlstraßen-Werste einen Grab stein mit dem Schlamme aus dem Bassin hervor. Der Siein trug folgende Inschrift: „George Ambrose, Sohn von Jakob E. Wil son und Mary E. Wilson, schied am 3. Sep tembcr 1837 aus diesem Leben." Wie der Stein in das Bassin kam, wirslvohl immer cm Räthsel bleiben. Ein gefährlicher Ritt. — Vorge stern Morgen um S Uhr wurde ein schwerer Marmorblock vor der Fagade de« neuen Rakhhauses in die Höhe gewunden. Ein Ar beiler Halle sich auf den Block gefetzt und machle die gefährlichcLustreije mit solcher See lenruhe, als ob er iu eiuem Hotel - Elevator empor gewunden würde. Die Marmor-Ar. bcil an dem neuen Rathhause wird wahr scheinlich bis jilin 1. August fertig werden. Wegen Beiausgabung eines falschen 820 -Scheines an den Spezcreiwaaren- Händler Eonrad Schmidt auf der Ecke der Scollstraße und St. Peter-Alley sah sich der Tagelöhner Heinrich Erner verhafiet und im südlichen Sluiionshause zum Verhöre sestge yalten. Ais man ihm mitrheille, daß die Nole Nil.ls werth sei, verstand er sich dazu, sie einzulö en; ehe er sie aber einlöste, erfolgte seine Arrelur. DcrProzeß geg cn Thos. B. Hen derson wegen Crmordung des Dr. Mcrry man Cele wird heule im Crinunalgerichie zur Bethandlung kommen. Tcr Anwalt des Au getlagten in Emmett Jones. Abgewiese n.—Äm Sonnabende wies Rogers die Anklage ge gen Frau Margarethe Röder von Nr. 25 Noid-FrederickitraZe, auf Cigarren-»nd Spi riiuofeu-Verkauf ohne .Bundes. Conzession ab. Diebstähl e.—Polizeisergeanl Fray uud Polizist Shea verbastelen am Freitage I. Keller u. Cbarles McGinn uitter der Anklage des Diebstahls. Beide waren beschuldigt, aus demAusternpackgeschäfte der HH. Lamphar Lc Comp, an der Alice-Aunüraße 15 ziunenie Büchsen entwendet zu haben. Bor Richter Farlow geführt, leugnete Keller zuerst, irgend Etwas mit der ganzen Affaire gemein zu ha« ben, fpäter gestand cr jedoch den Diebstahl ein. McAinn wurde gegen Bürgschaft als Z?uge entlassen, während Keller das Verfahren der Großzeschworenen abzuwarlen hat. Samuel Klein, der Beilchlung Samuel Neumaun's um drei Pfund Taback im Werlhe von S 3 festgenoninien, mußle bis heu!e niittag zum Verhöre vor Richter Marcus Ritgert Caulion stelle». Schwi n d cl kla g c. James Conner wurde vom Polizisten McCullough auf einen am 4. Sepiember 1871 Ritgert LuSacstellteil Berhattsbefehl arrelin, weil er P. Jeukins um 5 Fässer Aepiel beschwin delt haben sollte. Conuer wurde sür das heule stattfindende Verhör beigeilcckt. Ordnungswidriger Auffüh - r u 11 g und bös willigeuZerreißens eines Hem des am Aushäiig>'rcchen vor I. Levy's Laden tdüre, Ecke der Gay- und Baltimorestraß?, befcyuldigt, ward Georg R. Russe! vorgestern Abend verhaftet und vom Richler Hagerty gegen FriedenSbürgschast entlassen. Jähes Ableben. Am Sonnabend Morgen um 8 Uhr verließ Georg Granzer feine Wohuurig, Nr. 72, Henriettaslr., um sich nach einer Ziegelbrenucrei in Süd-Balli more zu bcgcbcn. Als cr die Bevanslr. er reich!?, wurde er plötzlich so krank, daß man ihn in ein nahegelegenes Haus tragen mußte, wo er nach wenigen Minuten seinen Geist aufgab. Sein Tod ttat infolge eines schlag flnises ein. Der Verstorbene hinttrläß! eine Frau und mehieie Kinder. Er starb in Georg Hammerbacher's Wirlh fchaft auf der Ecke der Croß- uud Leadenhall straße, während er, auf einem Slnhle sitzend, die Zeiluug las. Er litt sei! einem Jahre an einem Herzübel. Sein Aller war 37 Jahre. Es fand keine Todlerschau stakt. Gräßlicher Tod. «Sonnabend früh unternahm der 14.jährige, in der Gebrüder Baker'jchen GlaSsabeik au Hughes - Straße arbeitende Ferdinand Davis eine Spielerei, die ihm den Tod brachte. Jn einen Eimer Waffer, iu den man hcißeS Glas zum Abküh len geihan, stcckre er eine Röhre und sing an, mrl dem Arhem daran zu nehen. Die Folge war, daß er heißen Dampf cinathmere und so schreckliche innere Verletzungen der AlhmungS- Organe erlitt, daß cr geilern Mittag unter unsäglichen Quateu den Geilt ausgab. Ertrn »ke». Eapt. H. T. Haward vom Ausiernboote „Jndian Hunter" meldete gesteru 'Nachmittag auf der östlichen Polizei siatton, baß der 40 jährige Farbige Chailes Wilson in dcr Bai innerhalb Cedar - Poin! über Bord gcsallen und trotz aller Bemühu». gen, ihu zu rellen, ertrunken sei. Die Leiche ist nichi gesuiiden worden. Tod eines bekannten Bürgers. Hr. Samuel Wilhelm von dcr bekannten Firma S. Wilhelm Comp, starb amSonu abeud Morgen um 8 Uhr in feiner Wohnung an der Ccke der Fulrou- »ud Fayettestraße im 6S. Lebensjahre. Hr. Wilhelm fiel vor zwei Jahren aus eiuem Fuhrwerke und war seit jener Zeit fast immerwährend leidend. Der Verstorbene war in Greencanle, Pa., geboren und kam vor etwa 30 Jahren nach Balti more, wo er bisher steis gewohnt hat. Ptötzlicher Tod. Im Gefängnisse 'aßen ein Manu, Namens Williams, und seine Frau, des wissentlichen Empsanges ge stohlener Gegenstände augeklagr. Beide wa> reu in Scparalzelleii eingesperrt. Gestern Mittag wurde dcr Mann plötzlich uu.vohl und fiel, vom Schlage gerühr!, lodl zu Bo den. Die Frau erhielr aus die Kunde von dem Tode ihres ManncS Cilanbiuß, die Leiche zu sehen, verrieth aber teure tiese Erreguug, als sie die Tvdtenzelle betrat. Die Leiche wird auf Stadlkoilen beerdigt werden. Beerdigung des Hrn. David Heul y. Ter Leichnam des in Chürlestoii, Süd - Carolina, verstorbenen Hrn. David Henly, Aktuars des Sreuer - Äppellattons- Geiichies, wurde am Donnerstag Nachmittag nach Baltimore gebracht. Hr. Henly wurde während seiner Krankheit in Charlestou von Königen „Odd FellowS" und Freimaurern häufig besucht, und Alle sprachen ihr tiefes Bedauern aus, als cr aus diesem Leben schied. Der Sarg, in welchem der Leichuain hierher gebracht wurde, war vou Charlestoner Damen mit Blumen bedeckt. Das Bcgrävniß sand am Sonnabend Nachmittags von der Woh nung der Mutler des Hru. Henly, Nr. 36, Beerdigung.— VorgesternNachmiltag wurde der am Donnerstag in jeinerWohnung, Nr. 4!), Nord Fiederickstiaße, mit Tode abg.- gangene Hr. Fr. vom Trauerhanse aus aus der unter großem Gefolge zur Ruhe bestallet. Unter den Leid tragenden waren viele persönliche Freunde des Dahingeschiedenen, darunler eiue starke De puiattou der „Maryländer Wohlthäligkeits gesellschast" und dercu sämmtliche Vorstands. -IlNlglteder. Der Leichenzug stand unter Lei tung des Hrn. I. Garvey von Nord-Ealvert straize. Der die sterblichen Uebcrieste nmsas senoe Roseuholz-Larg war aus dem Etablis semente des Hrn. Georg Schilling, Ecke der Monument, unb AiSguithstraße. Der Ehrw. Pastor I. Pister von der resormirlen St. Jc- Hannls-Kirche hielt iin Trauerhanse eine ge. fühlvolle Leichenrede und schloß am Grabe mit Trostesworten sür die Hinlerbliebenen. Als Bahrtuchlräger fnngirlen folgendeHerren: Johann Fenerbaam, PH. Schimck, M. Reiß, H. RiliuS, H. Rltterbusch und L. Reinhardl; die vier Letzteren vertraten die „Md. Wohl thäligkcils-Gcjellschafl." Die HH. E. iira mer, Ermltiig, Frank, Rost, Ritterbusch, Rosch uud Rott, fuuglrteii als Ehrcueskörte. Der Vernorbeue wurde am 31. Oktober zu Herzseld, Hefsen-Darmstadt, geboren und kam am 2-!. August 1843 nach Ballimore, wo er bis zu seinem Ende blieb. Er hinterläßt eiue Wittwe, 6 erwachsene Kinder und 16 Enkel. Er war seit 1345 ein thätige? Mitglied der „Maryläuder Wohlthätigkeils Gesellschaft" n. Mitgründer derselben. Er wurde seil mehre ren Mouateu von mancherlei körperlichen Lei den heimgesuchl uud starb nach dreiwöchigem Krankenlager an Gehirnentzündung. Die Wittwe liegt jetzt an einer gefährlichen Krank heit darnieder. Die Beerdigung des in der „Calvirt- Rasfinerie" verunglückten Win.Jordaft sand gestern Nachmittag von seiner Wohnung, Nr. 251, Gonghstraße, aus statt. In der >vt. Patricks-Kirche hielt Pater Gaitley eine Lei chenrede, worauf sich der Leichenzug nach dem St.Pairickskirchhofc begab, wo die Bestattung statlsand. Se l b stm ordversuch. Die Frau des Fleischers Geo. C. Gebhardt in Nr. 429, Ost- Fayettestrage, wohnhaft, trank gestern Mor gen eine große Dosts Laudanum, um sich zu lödten. Dr. Rush ward zur rechten Zeit her beigerufen und reltete sie durch Anwendung eines Brechmittels. Der einzige Grund für diesen Selbstmordversuch war eingeringfügi ger Streit, den sie mit ihrem Manne gehabt hatte. Unfälle. — Der siebenjährige Johann Glür, desfen Eltern in Nr. 137, Süd-Exeter ftraße, in der Nähe vonEastern-Avenne, woh. neu, wurde am Sonnabend Abend um 7 Uhr von der Lokomotive Nr. 53 am Philadelphia- Bahnhofe überfahren. Beide Beine wurden gänzlich abgeschnitten. Die Polizisten Jones und Downes brachten den Verunglückten in die Wohnung seiner Eltern, wo Dr. Cinue mon ihm ärztliche Hülse angedeihen ließ. Der Kleine erlag seiueu Verletzungen gestern Mor gen um H 7 Uhr. Eine Leichenschau wnrde abgehalten, und die Geschworenen gaben einen Wahrspruch den Umständen gemäg. Marie Parker, eine 45 jährige Negerin, siel vorgestern Abend auf der Ecke der Rose strage und Morris' Alley und brach zwei Rip pen der rechten Seite. Nach ihrer Wohnung in Nr. 14, Jordan-Alley, geschafft, ward sie der Behandlung des Dr. Lish übergeben. Uebersahren ward gestern »Nachmittag gegen 5 Uhr Hrn. Clay's Söhnchen von Nr. 45Z, Ost-Fayettestrage, von einer Chaise, de ren Räder ihm über beide Beine gingen. Das Fuhrwerk setzte seine Fahrt Mit groger Ge schwindigkeit sort, während man den Kna ben nach der Apotheke auf der Ecke der Battr morestrage und des Broadway trug. Der Blitz schlug Sonnabend um Mit ternacht in das Dach des dreistöckigen ziegel steinernen, unten als Ladenlokal eingerichte ten Wohnhauses H. R. Höhuemann'S aus der Ecke der Gay- und Madisonftcaße ein, drang durch die dritte und zweite Etage, wo er die Deckenbewürfe abriß und das Bett des noch nicht zur Ruhe gegangeneu Hausbesitzers an zündete, und fuhr bis tu den Keller hinab, wo die Gasuhr platzte und das entströmende Gas Feuer fing. Es gelang Hcn. Höhnemann u. dem Sergeanten Handy, die Flammen rasch zu bemeistern und bedeutenden Brandschaden zu verhüten. Das Gebäude ward durch den Blitz in Höhe von etwa K2VO beschädigt. Versuchter Mord- undßauban. griff. Der Farbige I. W.H.Smith wurde auf einem vom Richler Flaherty aus gestelllen Beihasisbesehl vom Sergeantenlay uns Polizisten Jackson arretirt, weil er ver sucht haben soll, Frau Seramper, welche an der Ecke von Mulliken- und Springnrage wohnt, zu todten und um SlO zu berauben. Er wnrde bis aus Weiteres im östlichen sta tionshause untergebracht. Der Schwindler „Böfenbcrg,,, wie er sich nannte, hat die der Frau Emme in Nr. 1«1, Hughesstraße, am Donnerstage abgeluchsten SS nicht wieder zurücker,lallet; auch ist's noch nicht gelungen, des Gauner« habhast zu werden. Der Verlust diescs Gel des ist für Hrn. Dietrich Em nie, da erUcit sieben Wochen er ist Fresko-Maler und'Än- Streicher keine Arbeit erlangen konnte, dop pelt empfindlich. Um die arglose Frau zu der Anleihe willig zu machen, bediente sich dcr Jndustric-Riltcr vcrfchicdener Kniffe. Vor dem genannten Hause Bormittags Z4l Uhr angelangt, frug er einen Bewohner des unteren Theiles des Haines, ob die Familie Emme oben wohne, wobei er geläufig englisch sprach. Als man ihm die Frage bejahte, mcinie er, er kenne Hrn. Emme gut und wolle ihn sprechen. Anständig gekleidei nno höflich austretend, machte er auf Frau Emme, deren Mann nicht zu Haufe war, einen guten Ein druck; cr sei Maurermeister, erzählte er, aus Verden bci Bremen gebürtig, seit 15 Jahren in Amerika, seit einem Jahre mit einer ge borenen Hardner vom Domhofsplatze in Bre. men verkeirathet und mache als Maurermei ster hier sehr gute Geschäsie. Zur Zei! habe er 15 Häuser im Baue, woran er 17 Lenie be schäftige; vielleicht könne er auch Hrn. Emme lohnende Arbeir geben, weshalb er, usi diesen selbst ;u sprechen, wiederkommen wolle. Nach dem er sich auf diese Weise eingcsühr!, verab schiede!? cr sich. Um Z 2 Uhr, also zu emer Zeil, wo er rich ttg verinuiheie, Hrn. Emme wieder nich! an zutreffen, stellie er sich wieder ein, hielt ein kurzes Gespräch mil Frau Emme nnd gab auf Befragen Bösenbcrg als seinen Namen, Nr. 1022, Broadway, als feine Wohnung, wo Hr. Emme sich wegen Arbeit melden solle, an. Wäre Frau Emme länger iu Baltimore gewesen sie kam erst vor sechs Monctten »ach Ballimore so hätte sie den Schwind ler vielleicht durchschau!; denn im Broadway gibi's keine Hausnummer 1022. Er enifentte sich also wieder. Es währte jedoch kaum eine halbe Stunde, da statteteMonneur „Böseuberg" Frau Emme einen dritten Besuch ab, welcher zum Aus führen des beabsichtigten Conps bestimmt war. Er Habesoeben mehrere LadnngenHolz auf der nahen Werfle gekauft, sagte er, und es fehlten ihm zur Bezahlung der Rechnung nur noch jiB; wenn sie das Geld habe, ersuche er sie nm die Anleihe des kleinen Betrages, den cr Abends 7 Uhr sicher mit Dank zurück geben, wodann er uuch Gelegenheit haben wcrde, mit ihrem Manne selbst zu reden. Tie Frau gab ihm das Gcld. Treuherzig sagte der Schwindler noch, als er das Geld schon hatte: „Wenn Sie mir nicht trauen, so neh men Sie es lieber wieder!" Sie traute ihm jedoch, und der Mann ging, und „Geld und Borger sah man niemals wieder." Berhaflung eines angeblichen Fälschers. (Abführung nach Massachu- felis.) Freitag Abend traf der Geheimpoli zist Gürtz von Boston hier ein und setzte sich mit Polizeimarschall Gray und Hülssmar schall Frey, denen er eine Requisition des Gouverneurs vou Massachusetts zur Auslie ferung eines gewissen, wegen Fälschung und Unterschleiss in Cambridge, Mass., in An klagestand versetzten Franz Ä. Fling vorlegie, rn Verbindung. Sosort machte sich Geheim po'iziit Schäser von hier mit ihm aus, um den Augeklagten auszuspüren, nnd es gelang, denselben Sonnabend srüh 7 Uhr, nachdem er erst Uhr vom Lande zurückgekehrt war, iu seinem ötosthause au Süd - Poppletoustraße festzunehmen. Der Arrestant verblieb bis Abends Lll Uhr im mittleren Stationshause, wodann der Beautte Gürtz mit ihm die Rück reise nach Cambridge antrat. Die Vergehen, deren Fling angeklagt ist, Unterschlagung von Sl5OO und Fälschung eines Wechsels VOUS4OO, soll er beretts vor füns Monaten in Boston begangen haben. Es heißt, Fling's rechler Name sei Clemens. Taschendiebstahls . Versuch. Borgesteru Abend um 59 Uhr vernichte der Schwarze Abrabam Harris, die Tasche der -Frau Barbara Grünhut von Nr. 81, Harii sonstraße, zu plündern, uud gab, als er sich entdeckt sah, Fersengeld, ward ledoch auf der Galistraßeu-Brücke vom Polizisten Baldwin bei'mKragen genommen uud gestern früh vom Richter Hagerly eingesteckt. Brände. Der Feaerlärm, welcher ge- Stern Abend oomAlarmkasten ilir. 123 erlönle, wurde dadurch verursacht, daß ein Wohnhaus au der Carllon-, nahe Valiimoreslraße, wel ches I. I. Ford gehört, und in welchem Wm. Sawyer einen kleinen Material-Laden besitz!, tu Brand gerielh; es ging gänzlich in men aus. Der Verlust des Hrn. Sawper an Waaren u. s. w. beläuft sich auf «700, der Werth des Hauses auf Klooo. Vorgestern Abend 48 Uhr ward in dem von Frau Semmes bewohnten dreistöckigen ziegelsteinernen Hause Nr. 124, Hofsmanstr., durch das Explodiren einer Gasrohre eiue höl zerne Scheidewand iu Brand gesetzt. Den Nachbarn gelang es, ohne Hülse der Spritzen die Flammen zu dämpfen, sodaß der Brand schaden sich nur auf Sl5 beläuft. Verlli st eines Zugthiere S.—Vor gestern früh i 2 Uhr ward ein Maulthier der „Nördlichen Eentralbahn" iu Eastern-Ave- I'iue von einem Bahnwagen überfahre», und ihm bcide Beine gebrochen, sodaß es getödlel werden mußte. Das Bundeskreis - Gericht be ginnt heute leinen Apriltermiu. Das Buu desbezirks-Gericht hat sich nebst den Großge schworeneu bis morgen srüh vertagt. Tödtlicher Ausgang. Am 11. März wurde Friedrich Friedrich, Inhaber ei ncs Schneidergeschästs in Nr. 343, iisüd- Bond-Straße, durch zufälliges Losgehen eines Pislols an der liuken Haud verwundet. Die Wunde wurde biandig, es kam die Rose dazu, und Freitag Abend Hll Uhr ersolgte der Tod. Die Beerdigung fand gestern Nachmittag 4z Udr auf der „Baltimore-Cemetery" statt. Dem Verstorbenen folgten unter dem Kanzler Hein richKoch wohl 200 „Pythias-Rilter," wozu die „Allemannia Loge Nr. 7«" das meiste Eon tingent stellte. Am Grabe sprach Pastor Bachmann Worte des Trostes, und Logen- Prälat Wilhelm Retzlaff verlas nach O» dens-Vorschrist eine Grabrede. Capt. Pick's Musikeorps besand sich im Leichenzuge. Der Verstorbene war 35 Jahre alt und hinterläßt eine Frau mit süus Kindern. Die Babcock'sche selbstthätige Feners pri tz e>—Vorgestern Mittag gegen 12 Uhr winde mit der Babcock'schen selbstthä tigen Feuerspritze au der Ecke der Fayelle- Uiid Northstrage bei dem neuen Rathhause eine Probe vorgenommen, welche sehr besrie dizend ausfiel. Eine große Zuichauermenge hatte sich eingesunken und wohnte demSchan spiele bei. Die Feuerspritze befindet sich auf einem Vierrädrigen Wagen und der Haupt apparat besteht aus zwei großen Cylindern, von denen jeder L 5 Gallonen Wasser ausneh men kann. Außer dem Wasser befindet sich in jedem der Cylinder kohlensaures Nalron und Schwefelsäure, deren Verbindung Koh lensäure erzeugt, welche das Wasser durch den Schlauch lreibt und zugleicher Zeit das löschende Agens bildet. Wenn einer der Ey linder erschöpst ist, nimmt man seine Zuflucht zu dem andern, während der erste wieder mit dem nothwendigen Matermt gesüllt wird. Bei der vorgestrigen Probe wurde ein 250 Fug langer Schlauch benutzt, dessen eines Ende bis zum Dache des neuen Rathhanses hinausgeleitet wurde, während das andere Ende von der Mitte der Fayettestraße aus be nutz! wnrde. Kaum Halle man die Spritze in Thätigkeit gesetzt, als schon aus beiden Enden des etwa 250 Fuß langen Schlauches das Wasser hervordrang. Das aus demjeni gen Eu e des Schlauch.«, welches vom Dache des neuenNathhaujes aus geyandhabt wurde, strömende Wasser ward biS in den Hosraum des BundeS-Gerichts-Gebäudes gcschleiiden. Die Babcock'sche Firma, die ihr Büreau in unserer Stadt in Nr. löt, Northstraße, hat, fertigt diese Spritzen in vier verschiedenen Größen an. Die Spritze Nr. 1 kostet Zl5OO, Nr. 2 K2OOO, Nr. 3 K 2500 und Nr. 4 >3OOO. Die bei der vorgestrigen Probe angewendele war eine Spritze Nr. 3. Eine Anzahl Mitglieder des hiesigen „M a schinisteu- und Schlosser-Verein s," etwa 75, versammelte sich vorgestern Äbend iu der „Osceola - Halle" an Nord-Gay ,r., nm den zweiten Vortrag des Hrn. Föhren blank, Piäsidenten des „ Jnlernatioualen und Schlosser Vereins," anzu hören. Er sprach über die Vortheile, welche den Mitglied.rn von Geriverks-Vereinen be züglich der Erlangung höherer Löhne erwach sen, und den Nachtheilen, die sich aus dem Mangel an solchen Vereinen ergeben. Kirchliche s.—Die jährliche 40-siündige Andacht zu Ehien de« Allerd. Sakramentes wurde gestern Morgen um 10 Uhr in St. Budget'« Kirche zu Eanton mit einem Le vitcnamte und Prozession eröffnet. Am Hochallare funginen der Hochw. ?. W. Jordan und zwei Priester anderer Gemeinden. Vater Jordan hielt die Auf das Hochamt ward die Litanei der Heiligen ge sungen, und eine Prozession schlag die gestrige Andacht. Heute Morgen findet das zweite Hochamt statt, una morgen früh 411 Uhr schließt die Andacht mit einer Prozession. Der nene H ar- Si n a i-T empe l. Der erste Sabbath - Gottesdienst in Vertun dung mit der Tempelweihe der Har-Sinai- Gemeinde wurde vorgestern Morgen in sehr feierlicher Weise abgehalten. Der Tempel war wie am Freitag prachtvoll geschmückt und gedrängt voll vonAndächligen, worunter viele Mitglieder von Schwester-Gemelnden. Der Ehrw. Dr. Deutsch hielt eine ergreifende Predigt über 1. Buch Moses 28, V. 17: „Wie ehrsurchtgebietend ist diese Stätte!" Der Redner seine An sichten über die jetzt herrschenden Resormbe wegungen und sprach seine Freude darüber aus, dag verschiedene prominente Gemeinden der Stadt der jetzigen Reformeittwickelnng treu zur Seite stehen. Der Hauplentblößnng iu Gotteshäusern wurde namentlich gedacht und zur Nachahmung empfohlen, wie denn überhaupt der beredte Vortrag vom Feuer der Reform - Gedanken durchglüht war. Der reuommirle Chor der Gemeinde unter Leitung des Hrn. I. H. Rosewald sang zu Aller Be wunderung. Cin Frühlingslied von Speid'l ward von Madame I. H. Rosewald Mit Vio loncelli u.Ocgelbegleilung durch dieHH.Giün und Rosewald trcfflich vorgetragen. Ein Hallelujah, componirt vom Dirigenten, Hni. Rosewald, wurde mil großem Essekie exeku. tirt. Unter den mitwirkenden Gefangskräf ten befinden sich die Fräutnns Ealharine Beniier, K. Blumenberg, Mad. Szemelenyi und die HH. Steinmüller, Schmidt Ulid an

dere Mitglieder des „Lrederk anzes." Der Tempel wurde feit feiner Eröffnung von Mit gliedern verschiedener Eon seist ouen besucht, die Alle ihre 'öewriiiderung über die prächüge innere Ausstattung aussprachen. Der An blick ist in der That überrasche, d und der Vo rstand hat Ursache, auf die Vollendung des Werkes mit Genugthuung zu bücken. Die von Hrn. Jerome Lang angeiertigten Drapi« rungeu zeugen von künstlerischen Geschmack. Die Bimah(BuudeSlade) i,ehöi! zu den schöu steii der Stadt. Conzert deS „G erm a n ia - M ä n nerch 0 r S."-Ter ,/Sermaiiia-Männerchor" hatte gestern Abend in feiner Vereinshalle an der Lonibardstraße ein Conzert veranstaltet, welches zu den brillantesten der Saison gerech net werden darf. Alle Stimmen, ohne Aus uahine, wurden von tüchtigen Künstlern in vorzüglicher Weife vorgetragen. Eine Glanz leniuiig bildele das Weber'fche Quartett, init dessen Vortrag Mad. Falk.-Au-rbach und die Hf>. Schäser, Lenschow und Jungnickel excel lirten. Frl. Bella Pazels mußleeiu Sopran- Solo aus dem Oratorium „David" singen. Hr. Juugnickel erndtete nut einem Violoncello-Solo von Coßmaiui reichen Bei sall. Zum Schluß sang der geuuschle Chor deS Vereins das Finale auzßeclhoven's wun derbarem Ooa!orium: „Christus am Oel berg" und brachre dasselbe auch piächiig zu Gehör. Conzert im „P ea body - In sli tu t e." — Ii» kleinen Saale der Musik-Akade mie des „Veabody - Justttuies" saud am Samstag Abeild ein Couzer! statt, welches zahlreicher besucht n ar, als irgend eines der vorhergehenden Couzerte während dieser Sai son, da Jeder die treffliche Pianistin Mad. Falk-Aucrdach, deren Ruf weil über das Weichbild unserer Slad! uud die Grenzen nn ieres Slaaies hinausrerchl, hören wollte. Mad. Falk-Arierbach spielic säst das ganze Programm allein, indem sie nich! weniger als 11 Pieceu vorttug, von denen jede mir Rech! eine musikalische Perle genannt werden daif. Die 'Nummern, welche sie spielie, waren wie folgt: Präludium nnd Fuge von I. bastian Bach, Thema mit Variaiionen von Händel, Sonate Appassionctta von L. van Beethoven, Fuge vou G. Rossini, (im Jahre >B6O componirr uud der Mad. Nanette Falk-- Aucrbach gewidmc!) 'Notturno, Wiegenlied und Ettide von Fr. Chopin, Taraniclia von Slcphan Heller, „Am Abeild" und „Trau liieswirren" von Robert Schumann und COll - über den HochzeilSmarsch uud den Tanz der Elsen aus Mendclssohn's „ Sommernachlstraum" von Fran; Liszt. Jeden Componisten verstand die Künstlerin lressend zu charatterisiren. Während sie das Thema und die Variaiionen von Händel, na gen, sich in 32stcl-Nolen bewegenden Hassa gen, in nüaneemcicher, aber anmuihigcrWeise sviette, wußte sie in der Sonaie von Beeiho ven den Ton dcr glühendsten Leideuschasl an zuschlagen. Einen ticscii Eindruck erzielte sie vei deu Zuhörern mit dem melancholischen Wiegenliede von Ehopin uud deu beiden iräu merischcu Composirioneu von Robert Schu mann. Ihie ganze Meisterschast bekundete aber die tUiusilcriu inii dem Vortrage der Paraphrase über MendclSsohn's Hochzeits inarsch und Tanz der Elfen. Die prächiigeu Mclodie'ii dieser beiden berrlichenPicceu guol leri mit unividcrslehlichem Zauber aus den Tasten des Instrumentes hervor und Jcder sühlle sich von diesem Zauber gcsauzeu ge noinmen. Au Stelle des Hrn. Stephan Steliimüller, der insolge einer Unpäßlichkeii vcrhiiider! war, die ans dem Programme an gezeigie Gejanguumluer vou OSgar Hamerick zu singe», ttug Frl. Marie Becker zwei Lieder von RobeN Schumann vor uud enidlcte ver dienten Leisall. Der böhmische Gesang- und Turnverein "lilesk" hielt gestern Nach mittag Ecke der Washington- und Jesselsoil- Slrajze seine regelmäßige Monatsverlamm luug, iu welcher Hr. I. den Voisitz, Hr. Wenzel I. Schimek das Protokoll führte. Das Hauptsüjet der Vechandlnngen war der Plan, eine Vereinshalle unler dem Namen: "Xarot lii Lin" zu erbauen; die Angelegen heit wurde dem Ausschüsse über Vereius-Ei genthum mit der Weiiung, über Anssührung des Planes baldigst einen Entwurf vorzule gen, überwiefcn. Die Einladung der „Lafa yelie-Turner," am 14. Mai an dem Auszuge desselben nach Rost's Hain sich zu belheiligen, angenommen, Hr. F. Stetka zum Finanz- Sekretär erwahtl, und beschlossen, daß der Verein am 16. Juli bei der in Prag abznhal lenden, 10u jährigen Gedenlfeier zu Ehren deS czechi'chen Liieralen I. Jungmann (geb. am 16. Juli 1773, gest. 1847) gebührend ver lieren sei. Nach Ausnahme mehrerer neuer Mitglieder schloffen die geschäfuichen Ver handlungen; aber noch lange blieben die Mit glieder deS strebsamen "IZl«!>" in geselliger U: terhaltung beisammen. Der „O sl - Baltimorer Lieder kränz" hielt gestern in Raiber's „Odeon" seine letzte diesjährige Abeudunterhalrung ab, die auizerordenilich zahlreich besucht war. Zur Aufführung gelangte außer einigen Soii, Couplets, Duetten und Thören daS Lustspiel: „Nachtigall und Nichte," welches von Frau Winkel und den HH. Julius Win kel, Appel uud Knaup iccht brav ausgcsühit wurde. Hr. Katzenstein richtete eine kurze Ansprache an das Publikum, in welcher er demselben für den zahlreichen Besuch der Sonnlags- Abenduitterhaltnitgen und denjenigen Heiren und Damen, welche während der Saison ans der Bühne milwirklen, den Dank des Ver eins auesprach. Der„B eelhove n-M ännerch or" hatte gestern Abend abermals eine seiner belieb ten Abeiidunlerhalluiigen veranstaltet. Außer einigen Chören, uitter denen namenilich die Onarlette „Rose Deutschland" und „Ich grüße Dich" mit großem Beisalle ausgenom men wurden, kamen noch zwei kleine Lust spiele: „Die sächsische Schulstube" und „Kaf feelatsch" zur Aufführung. Beide Slücke wurden recht wccker gegeben. Geldbußen. Knaben, Namens Heinrich Schweitzer, Benjamin Will und Carl Walbel hallen iuueryalb des Stadl- Weichbildes Pisloleu abgeschossen, was ihnen Verhasmug uud vom Richler Hagerty, da sie die ihnen zugedachie Geldbuße von je sl nebst Kosten nicht bezahlen konnlen, Abführung nach dem Gesängnisse zuzog. Carl Jünger war zur Marktzeit durch den Broadway-Markt gesahren, was Richter Halchcrs.lu mit S 2 Slrase nebst Kosten ayn deie. Peter Härtel, ein Knabe, sah sich, weil er auf der Slraße mit Steinen geworfen, po lizeilich ergiiffeu und vom Richter Fculow zu Sl Strafe nevst Kosten veruriheill. Als L au d streich e r tu sandte Polizei- Richter Farlow die '2>tarie Wenti.-orth ans einen Monat nach dem Armenhaufe aus Bay. Vieiv. Der Dampser „Liberty," Eapt. Hudgins, iraf am 3. April von hier über Key West und Havanna iu New-Orleans ein. Der A 1 lan'sche Dampser „N e st o rian," Eapt. Wylie, traf vorgestern auf der Hierhersahrt von Liverpool in Halifax, N.-Sch., ein. Nach Baltimore! —Die „Weienei tung" vom lö. März zeigl folgende Schisse, »ach Baltimore bestimmt, an: „Sirius," Eopt. G. D. Jhlder, im Lause des Mouacs März; „Gillenberg," Capt. H. Gerlach, 1 April; „Clara," Capt. H. Hilmer, I. April; „Norma," Capt. Gco. Nordenholt," 1 April. —'Nach Philadelphia bestimmt war daSSchisf „F. Beck," Capt. H. Wa!tjeu,in den nächsten Tagen abzusahreu. Aus Annapolis. Der Schooner „Mariner" von Ballimore kenleite am letzten Montag hinter Greeubuty's Point und saut in 3 Faden tiefem Wasser. Man sah meh rere Leute in einem Boote das Fahrzeug ver lassen, nachdem es gekentert war. Ein ande rer Schooner von Ballimore hat sich auf der Barre von Greenbury's Point seit mehr, als drei Wochen auf dem Strande befunden. Seit noch längerer Zeit ist der Mast emer Sloop im Hafen von Annapolis über Wasser sichtbar gewesen. Der Rumpf dieses Fah » zeuges war vom Eise durchschnitten worden, worauf dasselbe versank. Die Sloop „De siance," Capt. Wm. Johnson, miteiner Holz. Ladung nach Annapolis bestimmt, sank vor gestern Morgen bei Sycamore - Point. Ein tleines, mit Austern beladenes Boot, auf welchem sich zwei Männer und ein Junge be fanden, kenterte und sank vorgestern Morgen ungefähr vier Meilen vou Annapolis. Die Mannschaft fiel in's Wasser und mußte für etwa 10 Minuten umherschwimmen, bevor sie von einem anderen Boote ausgenommen wurde. Der Junge war beinahe ertrunken. Die Einnahmen der „Canal-Compag nie" während der am 29. März beendigten Woche zeigen, obgleich erst drei von den vier ZollhebestcUen ihie Berichte eingesandt haben, eine entschiedene Zunahme über die vorherge hende Woche. Eingenommen wurde in Ge orgetown S7OO, Cumberlano KIVV, Hancock 5173, im Wanzen KS73. Während des Mär zmonats wurden 4!< Boote mit Kohlen clarirt, während am I. April allein 36 Boote mit derselben Befrachtung von Eumberland ab gingen. Jn der Seekadetten - Schule sind etwa 100 Stellen offen, welche durch Ernennungen besetzt werden müssen. Die Vakanzen sind durch Beförderungen, Verabschiedungen und aus andere Weise eingetreten. Ankunft deö Dampfers „Ohio." Der Dampfer „Ohio," Capt. K. von Em ster, am 18. März von Lieme», am 21. von Southamplon abgesegelt, nrncyle Samstag früh nach ini Ganzen aug.'uehmer Fahrt seine Werfle an Locust-Poinl. Er brachte 492 Passagiere, deren Namen wir bereits mii theitteu, und folgende Frachtgüter: qS c!n ff t> n a cli r i ctt r e«. tHcricvtSverhandlungeu Der Prozeß gegen Huqhe?. Die lheschworenen liabcu noch keinen Wahrspruch adgegebell. Im Saale des Criminalgerichtes hatte sich am Sonnabend Morgen eine große Mcuschen inenge cingesundeu, da Jeder glaubte, daß die Geschworenen sich endlich geeinigt hätten und zu einem Wahlspruche gekommen wärc». Richter Gilmor kündigte jedoch an, daß die Geschworeneu noch zu keinem Schlüsse ge kommen seien und er de» Gerichtshos daher bis aus heute Morgen um 10 Uhr vertage« müsse. Unter den Äliwesendeu waleu viele Freunde und Verwandle der eingeichlossenen Geschworene», welche »in Erlanbaisz baten, mit den Letzteren in Unterredung treten zu dürfen. Ein Mann erklärte sogar, daß er nicht im Stande wäre, sein Geschält forun sühren und seine Arbeiter zn bezahlen, salls seiu Compagnon nicht entlassen würde. Ein Anderer sagte, daß die Frau eines der Ge sch i oreueu erkrank! sei und die Krankheit, bei längerer Einschließung deS Gatten, eine» tödtlicheu Ausgang nehmen könne. Meh. rere der Geschworenen schickten Boten nach ihren resp. Wohnungen und erjuchien ihre Familien, ihnen reine Kleider »nd andere Ar tikel zu senden, damit sie deu Souulal; we. nigsteuS i» einiger Bequemlichkeit zubringen könnten. Thomas Hughes, der Angeklagte, betrachlet das lange Ausbleiben des Wahr svrucheS als ein günstiges Zeichen sür seine Freilassung. Berichte ans dem Innern des Staates. (Ein neuer Bahuhof in Hagcrstown.) Der Vize-Präsident der „Bastimoie-Olsto- Eisenbahn" war vor einigen Tagen in Ha geiidtown, nm dort mit den Eigeiilhümern des Harry'schen Grnudbesitzes an der West- Washingtonstr. ivegeisAnlauss desselben zu nnterhaiideln. Auf diesem Grundbesitze soll ein nc'ner Bahnhof für die „Washington- Connty-Zweigbahn" errichiet werde». Tie alten Bahnhossgebäude sollen abgerissen uud auf dieser ucueu Stelle wieder ausgebaut wer den. (Durchfracht von Ballimore nach Ge orge's N. Gnilford, der General- Fracht-Ageiit der „Baltimore. Ohio bahn" uiiid Hr. E.slack, Superintendent der „^umberland-Pninsylvania-Eijenbahii,"hal len kürzlich in Eumberland eine Zusammen kunsl, umAiistalleu sür das direkte Durchgehen von Gütern, die von Baltimore nach der Ge gend von George's Creek uud andern Punkten au der Strecke der „Pennsylvaiiia-Cumber land - Eisenbahn" gesundl werden, zutreffen. (Sturmschaden in Baliimvie ) Während des Sturmes am letzlenSounabeiid wurde eine Scheune auf der Farm des Verstor denen James Logue au der Charlesstraßen- Avenue, iu der Nähe des „Sheppard-AsyleS," vom Sturme vollständig zeilrümmerl. (Der Rlckett'sche Mord- Prozeß in Fre derick.) Der Spezial-Termin des Kreisge richis von Frederict-County wird am 7.April in Arederick beginnen. Der Prozeß gegen Adam P. R'ckctt«, welcher angeklagt ist, am 21. Ollober vor. I. in der Nähe von John?, ville seine Frau ermordet zu haben, wird Dienstag, de»B.April, zurVcihandluug kom men. Die HH. Gco. E. Price und James McSherry werden als Vertheidiger sungiren. Verschiedene wichtige Prozesse werden in die sem Termine verhandelt werden. (Verläufe von Grundelgenthnm in Fre derick - Couiily.) Die Testamentsvollstrecker des verilorbenen James Davis verlausten in der vorlctzlen Woche an Hrn. E.Ä. Clabangh von Baltimore eine Farm von 146 Ackern in der Nähe von Ladiesburg in grederick Co., sür K 4050. Die Farm de« verstorbenen Joh. A. Trnndle in d,r Nähe von Bucteyestown, welche au« 192 Ackern besteht, wurde vorige Woche in ösfentlichrr Auktion an Hrn. Joh. H. Renn für K 96.124 Pro Acker verlaust. (Feuer in Baltimore-Connty.i Am letz ten Montag Morgen um etwa 0 Uhr braunie ein zweistöcliges Hölzeraes Wohnhaus aus der Besitzung des Hrn. E. Owens in Baltimore- Couiiiy nieder. Hr. O'Vrien, welcher das selbe bewohnte, sowie die Frau desselben, wa ren gerade abwesend, doch wurden ihre Mö beln von den heibeieilenden Nachbarn gerettet. Der Verlust des Hrn. Owens beläust sich ans etwa KlOOO uns ist theitweise durch Versiche rung gedeckt. (Ein Kind in Baltimore-Couiity ver brüh!.) Am 28. v. Mts. wnrde Laura Ha milton, Tochter des Hru. Geo. Hamilton, Vormann der HH. Colling K Lishear, sehr ge fährlich durch das Herabfallen eines Theekes sels verbrüht. Dr. Galloway wurde herbei gerufen und lieferte ärztlichen Beistand, doch soll sich die Kleine in sehr kritischer Lage be finden. (Selbstmord-Verfuch eines Knaben in Howard-County.) Der zehnjährige George Fox, welcher bei einem Farmer im 3. Distrikte in Diensten ist, beschlog aus Aerger darüber, dag er von seinem Brodherrn nicht so viele Geschenke erhielt, als andere Knaben seines Alters, seinem bellen durch Eihängcu ein Ende jn machen. Glücklicherweise brach in dessen der Ast, an welchem er sich gehängt halte, und der jugendliche Selbstmörder stürzte bewußtlos zu Boden. Als er wieder zum Bewußtsein gelangie, drückte er seinen Unwil len darüber aus, dag ihm sein Versuch nicht geglückt sei, und dag er denselben bei der ersten Gelegenheit wiederholen werde. Vermischte Berichte. N e w-?) ork, 5. Apr.—Nixon scheint von dem Ausgange desProiesses vollständig über wältigt zu seiu. Der Gefängnißarz! fand ihn gestern sehr schwach und verorduele thin Stär kungsmittel und Slimnlantien. —Gestern srüh wurde ein Bär, welcher den Winter über im„Cen!ral-Par ke" nulergedrach! war, aus einem Wagen die 3. Avenue biuuu ler lransportirt. Jn der Nähe der 36. Slraße gelang es dem Thiere, welches sehr widerspen stig war, nueSlange des Gitters seinesKäfigs zu zerbrechen und Kops und Schulter durch die Oeffnung zu zwängen. Ter Kutscher war so erschrocken, dag er vom Wagen sprang und davoneilte. Mehrere Polizisten, die den Vo rfall sahen, seuerten ihreßevolver aus dasThier ab, welches, von mehreren Kugeln an der Schnauze getroffen, dadurch nur noch wüthen, der gemacht wurde. Capitän Williams vom 21. Bezirk eilte, als er die Füsilade hörte, hinzu und brachte durch mehrere Knüppel schläge Meisler Petz zur Ruhe. Der Bar ge hört P. T. Barnum und war aus demTraus- Port nach Philadelphia. Trenton, N.-J., 5. Apnl.—(New-Jer scy-L'egislainr.—Ein Faustkampf im Hause.) Den Bemerkungen, welche Herr Harle vor gestern imHauje machte, daß Herr James M. Scovel von Camden ein „Meineidiger" und ein „Schurke" sei, solgle geilern ein Fausi kamps in der Lobby. Herr Cole von Camden und Herr John Hood gerinhen »ämlich ui ei nen hesligen Wortwechsel, als plötzlich Herr Scovel hinzutrat nnd gegen ColeParcei nahw. Herr Cote uaunte Hrn. Scovel einen Lügner uud Letzterer streckle ihn mtt eulem wohlgeziel. teil Faustschlag zu Boden. Nun bratz ein allaemeiuer Älurm los. Tcr Sprecher ge« boi dem Sergeaitt-al-Arms alle Thüren zu schließen. Herr Carse, der den Lärm sprang von seu en: Litze und eille nach iec Lobby, wo er sich in den Kampf nuschle uud von Scovel, den er am Tage zuvor be leidigt hatte, niedergeschlagen und mit Füßen gerreren wurde. Herr Cole trug ein Paar blaugeschlagene Augen davon. Ter Mayor der Sradt, welcher zusällig anwesend war, brachte Herrn Seovel dahin, daß cr das Ge- !äude verließ und die Ruhe war bald wieder zcrgcstcllt. Tie Affaire hatte ihren Ursprung u der Opposition des Herrn Seovel gegen üiie Bill, welche angeblich die Disposition über gewisseSÄruudeigcnthum ui Camden be nntrachtigte, das gegenwärtig eiuem gerich!- lichen unterliegen soll. Beide Häuser vertagten sich gestern Mittag um 12 Uhr snrv ckie. Einige Aufregung rief nach Vertagung dcS Seualcs diecVerhaflung des ScnaiolS C. E. Sheppard hervor, dcr vou eurem Conlrakrvr dcr „Nalioual-Eiscnbahn" beschnldigt wird, von diescr Compagnie 52500 angenommen zu haben, und zwar u» Eiuversländiilsse, daß er dasür senie Summe zu Gunsten der Eisenbahn verwenden wolle. Ci hicll jedoch diese Zu sage nicht, uud dies ist der Grund zur Autla- ge des ConlraklorS. HenSheppard gabLürg schas! sür serii Erscheinen vor der Merecr- County-Cour! Os Oycr und Termiucr im nächsten Mai. Ausgedehnte Gesch äs tc eines ell g tischen Abellt e 11 r e r ». Ein gc untauglt in New<')oll aus einen Gcrichtsbe fchl verhastel, weil er eruc wcrlhlvje Anwei sung, zahlbar bei dnr Bauliers JamcS King cous in Williamsstr., inZahlnug gegeben Harle. Mycrs kam vor eiwa vier Moualeu nach leisey-Crly, woselbst er im „Ämeriean Holei" abstieg. Er gab sich für nueu Millionär aus uud erzählte, er sei zu dem Zivccke hieihccgckommcu, um den Bau von Vaudnbill'S in Emerpnse zu »chuicu. Cr sei ein Ingenieur nnd derCrfinder c>uer verbefscNen Lokomoiive, die allen andcraNigcu in diesem Lande bcnntz !en Lolcmoiiven übcilcgcn sei. Er schi:u in der Thal Geld wie Hcu zu habcu uud zeigte sich sehr sreigicbig. Uuler den viclcn Vckauul- schasten, dre er aus dlese Weise schncll erwarb vesaiid sich Hr. Paitison, Jngcurcur uudZeich ncr dei dcr „ Pennsylvania - Cisenbahn - Co.' Seine Hottlrechnnng schwoll mililcrweile un gcmeiiz an, und da cr außcrdcm noch v.rschie dene seiner »cur» Velannlschasteu augcpump hatte und lcine .'iuslalreii zumAb;ahlcu ii.achie so verschasflen seine Gläubiger sich von Rich rcr Davis Besehle zu Xlucr Verhaftung. Di größte der vcr^chredencuForderungen an >hn be lrng SsiiooGold. Durch dleAnSsageu der Kl äger lamen dielluSgcdehillenLpcratiouc» deSln ouslrxrltlers z» Tage. Er hatte sich bei New- Capttalistcu sur einen Mann von gro ßem Vermögen ausgegeben. Dem Advokaicu Herben hatte er weisgemacht, daß cr Credit bricse sür Ii Millioueu Psund Srerling mit gebiacht yaoe, um auf den Contrakr sur den Bau der Vaildelbili'scyeii Bahn zu bielen; da er aber zu spä! für diesen Zwcck cinzclroffen sci, so beabsichtige er, an andere Eisenbayu- Unlcrnchnien und anMiiien-Projckle zu geben. Er schien willens, dieHijenglirbeu ruDuichelj- Corrury zu kauscn. Tie beihc ligrcn Ei genthümer wurden zu Sitzungen eingeladen; abcr wer sich nicht einstellle, Mycrs. Dcr von ihm beschäsiigle Advokal hal eine Spor leturrchnung von bei dem „Mllliouär" eiugcreichl, aber noch keiueu Ce»! davon be« kommen tönneu. Ein Dieb erschossen. (Cinbiechcr in der Village Newtown, N.Hr. Wm. F. Fnrmau >u 'Newloli, Long Island, wnide Saiustag Äiorge» gegen 3 Utir durch ein Ge räasch iu seiiicu Ladeu iin Broadwau ansge weckt und als er ansstaud uud ans deiiiFenster blickie, sah er einen Mann ans dem Ladensen sler steigen. Er nes diesem sofort zu, still zu stehen, doch Hörle derselbe nicht am ihu, uud gleich daraus sprang noch ein zweiler Manu aus den, Ladci.seuiler und schoß zweimal au? Hin. Fnrman.dcm eine itnget dnich die Hand suhr iiuv eiue zweile die Hüsie streifte. Hr. Furmau erwiderte das Feuer und begab sich dann hulunler, um die Diebe zu verfolgen.Er höiie, wie ein Mann sich auf der anderen Seile der Slraße unler einem Schuppen zu verber ge» plchle uud sand dort eineii.Dieb im Ster ben. Eine jiugel war ihm iu deu Unteilcib gefahren. Dciselve weigerie sich, seinen Äia mcn anzugebe», noch leiueu Gesährleu zu ucnnen und befindei sich jetzt imGeiichtshaliie, wo er Hüter ärztlicher Behandlung ist. Man eifuhr späier, daß wähiead der Nachl schon zwei Häuser eibrochen und beraubt woidcn Iu Parkersbnrg, vassirle folgende schandelhafle Geichichle: der vergangenen >sainilag Nacht wäre das Äind des Herrn M. t»rimni dnrch gefräßige Ral len beinahe uin'SLebeu gekommen. Tasselbe wulbe wie gewöhnlich, Abends srüh in seine Wiege gebcllet, und als die Ellern gegen Mii ternachi zu Belle gingen, wurde durchaus nichts Ungelvöhullche« bemcrll. Am Mor gen gewahrten die Eltern zu ihrem Schrecken, daß die Ratten während der Nacht das jNnd angegriffen uud ihm ein langes und emiii Zoll breites Loch iu die irtirne genagl hatten'. Dr. iioch wurde sofort lxruseu, dem es nach den einstuchstenAnstrengungen erst ge laug, das jtind, welches durch deu Blutver lust völlig ecschöpst dalag, wieder in's Be wußt'eiu zurückzurusen. Ein Idee von der Erheblichkeit der Wunde kaun man sich bilden, wenn wir sagen daß der Doktor seine» Dau men auf die bloße Hirnschale deö Kindes legte/' „Pastor" Tonner gastm zur Zeil inPhi ladelphia. Enlröe 25 Cts. Jn New - or k begingen loeben an einem und zwei Deutsche, Namen« Theodor P. Psasf und Georg Neudard, aus Lebensüberdruß und Noth Selbstmord. Jn Cincinnali fiel der wohlbekannte Deutsche Wilh. Slii tmo h von einem Sladl bahiikarrcn und gerieth unter die Räder. Die Folge war, daß ihm das linke Bein dermaßen zerquetscht wurde, um oessenAmpnlatiou noth wendig zu machen. <jur Wiener ÄnSstcUunq. Wech sel und Kreditbriefe. Die bevorstehende Wiener Well-Ausstel lung, welche am I. Mai beginnt und muth möglich nicht vor dem 2. Nov. schliegcn wlid, hal die Rciselnst des amerikaimchen Publi kums in so hohem Grade entwickelt, dag ich mich veranlaßt sehe, die Aufmerksamkeit des Publitums auf die A nSstellunq von Ere dltdrlefe» zn lenken, nach welchen bei dieser Gelegenheit ein größerer Begehr, als bisher, sein wiro. Ich habe diesen Umstand anlici piit und darauf hin die umfassendsten Vorbe ieilungen mit den größeren mit mir in Ver bindung stehenden Bankhäusern Europa'S, namenllich mit der „Union - Bank" iu Wien, einem der bedeutendsten Getd- Institute Deuischland's abgeschlossen. Wechicl und Creditbriese zu den niedrigsten Raten bei K» Raine, «chlupr Ii funden.. In der PH. Wacker'schen Schule beginnt heute, deu 7. April, die Prüsung in den Unterklassen und wird morgen, den 8. April, mit den Mittel- und Oberklassen fortgesetzt. Heute, Montag, wird auch die Pr'isung in der K n a p p ' s ch e Ii S ch u l e ihren Anfang nehmen und an den beiden solgenden Tagen fortgesetzt werden. Die Schlußfeier findet Donnerstag, den 10. April, in der „Concor dia" statt. In der evangelisch-lutherischen St. Pan l S - Geme i n d e - Schn l e, Ecke der Fremont- und Saratogastraße, fin det die jährliche Prüfung heute und morgen stall. Aorepaugh s Zirkus wird iu dieser Woche an ledem Tage zwei Vorstellungen leine am Nachmittag und eine am Abend) geben. Die Voistelluiigen finden in fünf Zellen statt, von denen zwei für die beiden Museen und das letzte sür den giganti schen Cirkus dient. Die Menagerie enthält !500 'eltene Thiere, während die beiden Mu seen wenigstens eine Anzahl von 10,000 Merk wüidigkeileii auszuweisen haben. Unter den CtrkuSmilglieder« sind die besten Kunstreiter und Akrobaten der Welt vertreten, öieiuer sollte versäumen, Forepaugh's Menagerie und Cirkus zu besuchet.! Gestern stüh zog die Karawane von Wa shington hier ein und begab sich nach dem Be lair Marllplatze, von wo heule früh ein großer Umzug stattfindet. Nnton Rublnstein. Henri Wie niawSki. Theodor Thomas. Mittwoch, deu 10. April, steht uns ein mu sikalischer Genuß bevor, wie er uns bisher nur selten, vielleicht noch nie geboten wurde. Anton Nubilisteiii, Henri Wieniawski und Theodor Thomas' ausgezeichnete Capelle werden zu gleicher Zeit in der „Freimaurer- Halle" austreten und ohne Zweifel die ganze Elite unserer Bevölkerung dahin ziehen. Das Programm ist ein sehr reichhalligeS und um faßt die ausgesuchtesten musikalischen Perlen. Dag das lunstliebende Pubjikum am IL. April in der „Freimaurer-HaUe" nicht fehlen wird, brauchen wir wohl kaum zu erwähnen, Der giebt fein drittes Konzert Mittwoch, den 9. April, in der „Concordm." Das Programm, das bei dieiem Conzerte zur Aufführung kom mm wird, ist ein sehr gewählles. Hr. Fran; Gardne? zeigt an, daß er heule in seinem Lokale unter dem Gebäude des „Corlespondculen" drei ver schiedene Sorten sedar-Wein anstecken und zu billigen Pinie» verkaufen wird Hr. i«. Bost ! wnd hcule in seinem Lokale, Nr. 48, Hano-' veistr. einen warmen Lunsch auftischen uudEr janger Bier vom Faß verzapien. ' Hr. V. Meyer ladet das hiesige Publikum ein, Mittwoch' und Donnerstag seinem Laden, Nr. 7.', Ha noverslraße, wo die elegantesten Tamcnputz waaren zur Ansicht ausliegen, einen Besuch abzustatten und die Herrlichkeiten, mit denen sich die Damen sür die Frühlings- urdSom mersaison so gern ausrüsten, in Auzenschein zu nehmen. In der ~'Ärve>rcrt»aUe," Nr. 5, Süd-Frederickstraßc, ist augenblicklich ein großes Panoramades deutsch sranzöstschen Krieges aufgcilelll, auf das wir unsere Leser besonders auimerksam mache» möchlcn, da uns eine solche Sehenswürdigkeit nur selten geboten wird und dieses Panorama eines dcr größten Kunstwerke ist, welche jemals in Bal timore gezeigt wurden. Der „Soz.-Ocmokr.-Turu- Vere»n" Hai auf Montag, dcn 14. April, einen großen Ball in der „Turnhalle," Nr. 84, Wesl-Bal timorestraßc, veranstaltet. Sss" Dr. Elans «rel,mer'S ächter Bergener Leberthran wird von Aerzten eiiipsohlen in Fällen von Rheumatismus, Slropkeln, Gicht, Abmagerung, Auszehrung und allen Hautgeschwrilslen. Zn verlausen G Sl die Flasche, 6 sür K 5, in alleu Apothe len und bei den allcinigenAgenien inAmcrila, A. V 0 geler Coin p. (39-) Im Theater Zohanu Teusel's ,d in -»^t.^Seft-P'altimoreHraH«, W. ä?(so., ä?(so., Provisionen.Wandler ° und Brcitwlirstmacher, ' Elablisjeinenl an der verläiigerlen Pennsyl vania-Avenuk. - Marklilandt : ?kr. :Ni. venire-. , Box iiZ?<. z>) CyrvsieS für Börsenberichte. Berichtet von Wm. Fisher di Söhnen Nr. 32, Soulhstraße. Aug. iverl, Aug, Vre! Gold 6cnt OJiiDz Ii ', V.St. 5.20 r - l'ta ä 6 !)t Z. - 2.-^ (<i ...11.5. II«! Sl Pas, -<> !.'l lbl'V? ...Il7)j 1l?'< Üllio Feu Rers «i >«. Ei. li>.4ilrliÄ Dld Fcu Äcrs » Il'l 10,Howard Veis t Bu tir a1t,... (ii ÄeruzViÄers Bavrtiv »a VrV7 S» «Nsck O!>?'»7'-»?»« li'. SZ «IS.. — V 6 vulio tir «a»o,!r '» 1»> «4 Lolto <!r IMI.. i'ii WMbiirÄ7 ö7 tl'?- Vnk oi — tjr^j. Cliij Bank..., - li'« Rich H Dun I. 7s Banill'e Or,Äl,ckMa7r— LI How 811ii<.... i^r2. M Merchßaiik 11-l! - Or ck Al »r 4. «u«»' - Zlicchßanr.... I /. «iioGaZGiö I«I> ü. ütai Bant Äeo'S 6i»ohl l^4 Valtimvrcr Siadisechscr !-i>' . b.?i>er, Ni,e . . t-'.tkr ll> » . IMier Ni? I I tS«7el . . ISNcr ll?X , !iZ.49er 11.-'> B. Si.neue 5 per >l4^ » I Coupons kc' ° '''' Äer. St. Expeeg 74t. -!ies., «vi. Z. E i N.-A. iteniral Hudion ütiver N. M.... ....lul^j Vtorth Western ANI. und ... . S^i ffori Waüne ! unv Misiisslpi Del. und Äleftern Unmn Pacisic Vermischte Anzeigen. Äeiue Halinschmerzen mehr ! öarl O- Braekl Enior- und 4). Mitti.aelit. Nr. Venns.-Avenue! L. Ttciillioscr, Nr. 44>i, Wesl»<i>alliuiorestr.! r. « «.«är? '»tvkle, der "«osio!>-'^l> Chesi.rftrllße; Varl H. 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" ' Agentur „Hamburg-Amerikanischen Packet - (yesellschast/, .ct.ard« Boa», Hamburg) „Havre - Amerikanische» Clipper- Packktfahrt" l«sar> Johann «lingenbcrg, Bremen.» Für Tegelschiffe Hamburg, Bremen, Havre und Antwerpen irgend einem H»afen Amerika'S u bliebt Passagescheiiie Schiffe Heimathsorte Hierher. Die Preise betragen von Bremen nach Baltimore Zweite Cajütc kZZ.l>v h 'j, j ILÜ,) Aon Havre dcsor!)« die Aqcnlur Sasiag>c>c für kÄ in Gold. xrvvcr Sorg,all und die Lcuie von Bremen, bawbur-, :c. aus lohne Ansra»ei denl>lbnch>>scn. wenn sie am Abreise-Olte clniuiressen haben. Paekete nach irgend einem Orte Europa's werben billig besorverl und sraiico adgtllksen! auch "rcn b"s örd l^'l dir wir IN Auswärtige Auftraggeber. Perionen, tue von AuöwSrlsAusirügesendrn, wol len genau ihre und drsEmpsöngrieZitrcsje ausaede,,. aniragen von Äuswäris müslkn von iln.w > B Raine,

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