Newspaper of Der Deutsche Correspondent, April 14, 1873, Page 2

Newspaper of Der Deutsche Correspondent dated April 14, 1873 Page 2
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Ter Teutsche Korrespondent. Baltimore, l?. April 187?!. <Oie der Indianer-Politik. Am Ostermorqen blitzte der Telegraph die erschütternde Kunde durch das Land, daß die Mi'does den greisen Gen. Canby und die beiden Friedens'Commissäre Tbomas und Meaeham in der verrätherischsten Weise ermor det haben. Die lange Geschichte der Jndianerkämvse und Jndiaiiergräuel verzeichnet keine schwär zere Unthat, als den Mord dieser drei Män »er: das Massaere von Wyoming, die Gränel thalen von New-Ulm verschwinden, trotzdem bei beiden Blutthaten mehr Opfer fielen und unmenschlichcre Grausamkeiten verübt wur den, in Nichts gegen diesen elenden, den Cha rakter des rothen ManrcS in seiner ganzen Niederträchtigkeit kennzeichnenden Treubruch. Nachdem man die Rothdänte Wochen- und monatelang mild uud freundlich behaiidelt, trotzdcm sie dcr Bnndesg'walt als offene Feinde gegenüberstanden, ihnen Nahrungs mittel gelieiert und Geschenke gemacht hat, nachdem man ihnen in jeder Unterredung ge zeiat, daß die Bundesregierung den besten Willen hat. die Jndianersrag? ans friedliche Weise ZU lösen fallen die Häuptlinge in cnier friedlichen Berathnnq übcr ihre Wohl thäter her und metzeln sie nieder. Der wärmste Vertheidiger der rothen Rasse, der fentimentalste Philantrop wird diese» schwarzen Akt des Treubruchs und Verraths nicht gutheißen, ein Schrei dcr Entrüstung wird dnrck's ganzeLand gehe», und dieses un schuldig vergossene Blnt wird an manchcm schuldlosen Ureinwohner geahndet werden. D'e Indianer werden jedenfalls leinen Segen von dieser Schreckensthat haben. So furchtbar, teuflisch und gemein die'kS Massacre aber auch ist - im ersten Augenblicke mußte es doch bei Allen, welche diese Unter Handlungen mit den Motocs bisher genau verfolgien, den Gedanken eiregen; So mußte cs kommen! Man kann sich dcS Gesübls nicht crwehren, daß die beiden Friedens-Comnnssäre nur in die Grube gefalle» sind, welche sie selbst gegra ben haben. Wer hieß ihnen eine Sache, die so knrz und einfach abgemacht werden konnte, so in die Länge ziehen. Vor zwei Monaten warcn Capt. Jack und feine Leute bereit, da ließ man aber die an einer Forlfet zung des Krieges interessirten Hetzer dazwi schen kommen, welche den Rothhäulen mit Civilqerichten und Lynchjustiz drohten und dränate sie gewissermaßen zum Vcrnichtuuas kampse. Ob die FriedenS-Commissäre gcflif sentUch au dieser Verschleppung uud Berzöge rnng mithalfen, welche in der letzteren Zeit allgemein als ein „Blindekuhspielen" bezeich net wurde, oder ob sie die Narren von schlauen Spekulanten waren, dieses mnß nch erst noch herausstellen; ihr Schicksal vcrdicntßcdaucrn. die Schandlhat fordcrt Rache, aber bei alledem wird man den Gedauleu nicht los, daß die Leute ein zweifelhaftes Spiel spielten. Uud wären sie allein die Opfer gewesen, so würde sicher der Amerikaner in seiner drallilch cynische» 'Weise gesagt haben: "»erve-.l »»-i» .-Win," den» da? Volk war dieser eiidlwen, nutzlosen Unterhandlungen der Tod des hraven greiscu Canby es schwarze Verbreche» in seiner ganzen Tchlec»- lichkeit und Scheußlichkeit hervortreten. Der Mann, welcher wüthig uud unerschrocken über Kundert Schlachtfelder geritten in, welcherlei uem Namen auf der Ehreurolle der chatton eine bleibende Stelle gesichert, der wackeresol dat nnd tüchtige, umsichlige Truvpeufuhrer, welcher von feinen Soldaten wie ein Bater ge liebt nnd vonFrennd hochgeachtet wurde, hatte ein besseres Schicksal verdient, als von diesen hinterlistigen Barbaren aus solche Wei'.e abge schlachtet zu werden. Wie die »eueren Depeschen melden, sind die BnndeStruvpeu in die Lavafelder eingedruu gen, denu diese That hat zwischen der ameri kanischen Nation und den Modocs das Tuch zerrissen, was von diesem Stamme Waffen trägt, wird wahrscheinlich niedergemacht wer den nnd schwerlich wird es dabei bleiben, cs wird auch unschuldiges Blut fließen, denn wo die Leidenschaftcn so gcwaltig crregt sind, ver liert der klare Verstand immer seine Herrschaft über die Gemülher. Wir werden wahrichein lich in nächster Zeit noch furchtbarere Greuel thaten zu berichle» haben, als die, welche den letzten Akt der lange Zeit als Komödie betrach teten Tragödie dieses Modoc-Kriegcs eröffne ten. Die Losung der Mormovenfrage Die amerikanischen Staatsmänner nndEdi toreu, welche sich seit Jahren so angelegentlich mit dcr Mormonensrage bcschälligtcn und so viele Shsteme ttlrLösnng derselben ausgedacht haben, sehen plötzlich ibreLiebesmühc verloren gehen, denn die verwickelte Sache lös't sich in so einfacher prosaischer Weise, wie man cs bisc her kaum sür möglich gehalten hätte. Brighom V)ouiig verläßt Utah und mil ihm geht das Mormoneiilhum; nur Mormonen bleiben in der Salzseestadt zurück und diese werden die BiiudeSgesetze aiierkcnucu uud re spektireu müssen. Woimmer dcr greise Prophet uud „sonder bare Heilige" seine Schritte hinwenden maa, die Thatsache, daß er in seinen alten Tagen aus so gcmäckllche» Verhälniisseu hcraiislriit ilild seinen Fnß noch einmal in die Wildnis; setzt, verdient sicher Bewunderung; es ist ein Beweis vonllcbcrzeugungslrene darin, der selbst durch den Gedanken Nichts verlicrt, lie ber in einer Wildniß dcr Erste, als in einem civilisirten Gemeinwesen ein einfacher Bürger fein ,n wollen. Die Mormouenkirche ist noch keine vierzig labre alt und bat doch schon ci»e bewegte schichte hinter sich; schon dreimal wurdcu sie vertrieben und ?)vung,var bei diesen drei Aus wanderungen, dieses ist das vierte Mal, daß er an dcr Spitze seiner Anhänger in die Wild niß zieht. Daß die Gemeinde trotzdem pros pcrirte, daß einzelne Mitglieder ungeheure Reichthümer erwarben, zeigte, daß in dem Völkchen doch bei alledem, trotz oller Schrill leu, ein guter, gesunder, wilthschastlicherGeist steclt. Der Mormonen-Prophet ist jetzt 72 Jahre alt uud 20 Jahre lang Präsident der „Kirche der Heiligen dcr letzten Taqe." Er ist zu Whittiugham iu Vermont am l. Juni 130 l geboren, also ein Vollb!ut-?)aukce. Sciu Pater war einFarmer. nnd auch er warLand- Wirth bis zu seinem 32. Jahre, als plötzlich dcr Prophelen-Geiü in ihm erwachte; er ver ließ den Pslug und wnrde Mitglied der Mor monen. Die Kirche derselben war erst drei labre vorder in Manchester, N.-?)., von Jo seph Smith organisirt worden, u. B. Aoung wurde bald ein Aeltester und 1335 einer der Apostel, welche ihren Glauben unter den „Heiden" zu prediqen hatten. Diesem Be kehrungsberuf kam B. Noung mit vielem Er folg in den östlichen Staaten nach. Bald darnach, als dießank der Mormonen zu Kirklaud bankerott gemacbl hatte, mußten »ieMormoneu-Führer fliehen und kamen nach dem damals noch wilden Missouri, wo sie abermals von Ort zn Ort gehetzt wurden un ter der Anklage auf Betrug und Mord. Sie verließen den Staat freiwillig und ließen sich zu Nauvoo in Illinois uicder, wo sie bald ausuehmcud prosperirten. Aber Jos. Smith wurdeswegen Polygamie:c. zu Carthage ver haftet und am 24. Juni 1344 von einem Mob ergriffen uud erschossen. Sidneh Rigdon aus Pennshlvanien, sein alter Compagnon, wel chcr den Text für die Lüqenbibel der Mo» mencn geliefert hatte, rief sich nun zum Haupt der Kirche aus, aber der schlaue Brigham Voung, dcr Präsident der Apostel, war eben falls vom heiligen Geiste berufen, wie er sagte. Er erklärte, daß Rigdon vom Teufel beiefseu sei, wurde erwählt uud stieß Ridgau aus der Kirche. Die Vcrfolgungcn zu Nauvco bcstimm tcn endlich den Propheten?)onng in 1340, diesen Platz und ihren schönen Tempel zn ver lassen und nach dem Salzsee-Thale in Utah zu ziehen, wo er sosoit die Salzseestadt grün dete, viel Land urbar machte und Missionäre in alle Welt schickte. In 1840 organisirleu die Mormoueu den Staat Deseret; dcr Con greß erkannte ihn jedoch nicht an, sondern er richtete das Territorium Uiah daraus uud Präsident Fillmore ernannte Brigham Voung zum Gouverneur. Dieser predigte nunPoly aamie nnd kam dadurch mit deuVer.Staateu- Gesetzen undßehörden in Conflikt, die er 1850 zum Verlassen dcs Territoriums nöthigte. Col. Steptoe rückte mit Truppen eiu, konnte jedoch Nichts machen nnd noch weniger Gou verueur spielen, da dcr abgesetzte Voüng that sächlich regierte und den Behörde» Trotz bot. So ging es bis 1857, woPräsident Bucha us» 2500 Man» nach Utah schickte und Alfred Lumming zum Gouverneur ernannte. Bis 1858 verlegten die Mormonen den Truppen den Weg, dann unterwarfen sie sich uud von nun an existirle ein regulärer Gouverneur ne ben Brigham ?)<ning' >n ittab, mit dem er verschiedene Male Trubel hatte. Dnrch die „Pacific-Bahnen" mehrte sich die Zahl der Nichlwormone» und dieMaclit der Ver.Staa ten-Behörde im Lande. Endlich zog Richter McKeau den Propheten und andere Führer vor die Ver. Slaaien-Gerichre wegen Mordes zc. Sie wurden zwar ge.M Bürgschaft frei gegeben, aber ?>on»g sicht, daß sein Reich in Utah den festen Halt verliert uud sucht eine ueue Heimalb. Daß Brigham Nvtmz ciu rafsinirtcr Kan r.ec, kühner Spekulant uud energischer Eha rakler ist, gebaren znm Volls-(ver)Führer, be weisen die Blülhe und die Volkezahl vou Utah und die eigenen Erfolge Noung's in Auhäu sang eines enormen Vermögeus. Wäre er kein Polhgamist, so würden ihn die Zankees, trotz aller seiner Tyrannei und Gauncrei, sür einen großen 'liiann erklären, der sich um die Nation durch Gründung Utah's das größte Verdienst erworben habe. 112 Brig»de-l?a,ierul Si.S.Eanbti, BundeS-Armcc. Gen. Canbh, deu soeben die Indianer in Oregon ermordclen, ist aus Keuiucky gebürtig schule zu West Poinl geschickt. Nach Veendi als zweiler ii'lentcnaul i» das 2. Ver. Sl.- Jnsantciic-Regiment. 1841 wurde er erster Lieutenant, diente mit Auszeichnung IL4L — -17 im mexikanische» Kriege, wurde zum Ti tular-Capitän ernannt, am S.März 1847 als Gehülfs-Adjutant dem Geueralstabe zuzewie fen und am l«». August desselben Jahres zum Range eines Titular-Majors befördert. Als der Bürgerkrieg ausbrach, befand sich Gen. Canby in Neu-Mexiko, wo er im Februar 1862 mit Erfolg eine» Angriff der texaniicben Aufständischen ans dasFonCraig zurückschlug. Schon früh während desKriegeS wurde er zum Äcigadc-Generat in der Armee der Frei willigen ernannt uud bald General-Major. Er folgte dem Gen. Bants im Oberbefehle des Golf-Lepartements und eroberle im April 1865 Mobile. Am 28. Juli 186 K erhielt er das Patern eines Brigade-Geneials der regel mäßigen Armee und folgte im Range dem Gen. E. O. E. Ord. Im «ommer 1867 er hielt cr das Commando des Militär-Distrikts vonNord- uud'Süd-Earolina und hat seitdem viele wichtige Dienste geleistet. Er folgte dem Gen. Halleck vor einigen Monaten im Com mando des Departement des Pacific. Als Beamter war er durch Fähigkeil ausgezeichnet uud seine Berichle an das KriegSamt waren Muster umfassender uud gründlicher Auffas sung. Im Ansänge des Bürgerkrieges hatte er verhältnißmäßig wenig Gelegenheit, sich auszuzeichnen; erst die Einnahme Mobile's leulie die Aufmerksamkeit aus ihn. Er war ein tüchtiger Soldat, glaubte aber an die Oberhoheit der bürgerlichen Ge walten in der Fliedenszeit. Gen. Canby war ei» großer, kräftiger Mann, jeder Zoll ein Soldat. In seinen letzten Depeschni deulete er hänfig auf das Mißtrauen hl», welches der Grenzsoldat gegen die verrätherische» Wilden hegt. Sein Leben wurde von ihm mit merk würdigem Mulde dem Versuche geopfert, eine Politik durchzuführen, an die er selbst schwer lich geglaubt haben wird. (Gen. Canby ist in Baltimore lehr wohl bekannt und hat hier ein«» großen Freundes kreis und mehrere »ahe Verwandte. Zn den fehleren gehören Hr. W. von der gros-Diogueufirma dcr HH. Canby, Gilpin Co., Ecke der Light- und Lombardstr., Hr. E.W.Caiiby von der Firma Hewcs «- Caiidy ». A. Die Kunde von des Generals Tode hal hier in großem Kreise Trauer lind uimges Beileid hervorgerufen.) Der lcvte (Zensus und die Einwan derung. Der bekannte Advokat Louis Schade in Washington theilt dem dortigen „Journal" Folgendes mit: , .Werther Herr! Vor etwa drei bis vier Äo na'l'cn brachte die „N.-H. Stsug." einen edi toriellen Artikel, welcher, aus den letzten Cen sus sutzeud, die Anzahl der Einwanderer und ihrer iuiider in den Äer. Staaten aus nicht weniger als 023,351 und die der Personen, deren beide Grojzcllcin hiel geboren, ans nur 2,027,037 angab. Dieler Artikel maehle so ziemlich die Runde durch die ganze deutsch ameritauisäie Presse, ohne daß der kolossale lirlhum, der darin enthalten ist, von unsern sonst so schanstchngeu deutschen Redakteuren entdeät wurde. Heute lese ich nun im Baltimorcr „Torre spoudeut," daß die „Weulicke Po>i" sich duich Aufklärung eines lirthuinS (des obigen) ver dient gemacht, in den bei Besprechung des letzten Zensus die deulsch-amenkanische Presse veisallen war. Nach der „Westlichen Poll" sei die Anzahl der Einwanderer und ihrer .Kinder nicht 35.023,351 sondern nur 26,103, 41'«:, uud die der Nauves 12.302,532 statt 2,627,037. Es folgen dann noch wei tere Zahlen, sämmtlich dcr „Westlichen Post" entnommen, welche den Lcietti es handgreif lich machen scllcu, wie die Letztere zu dem re duzirteu Resultate gekommen ist. Da nun dieser verbesserte Artikel wahrschein lich wieder durch die gesammte deutsche Presse gehen wird, so halte ich es für meine PsUchl, daraus ansmnlsam zu machen, daßdie„West liche Post" fast eben so sehrun Inthume »t, als zuvor die „Nc>v--.'>orler SlaatS Zeitung". Ter Unter,chled zwnchen beiden ist nur der, daß d'.e „SlaatS Zeiiung" die Zahl der Em waudeier und delcii Kinder um uiigesährsünf. undzwanzlg Äiillionen und die „Westliche Post" um etwa secliszehn Millionen zu hoch anschlägt. Beide haben die Census-Tabellen sal'ch velsiavden. Diese Zahlen l>nd unabhängig von ciaan der. Sie bilden nicht Theile eines Ganzen, sondern sind ein Ganzes sür sich selber. Die Zahl der Einwanderer und ihrer Kinder be üägt demnach nur 1v,302,015. Eukel von Eiuwandirerii sind hieriu nicht eingeschlossen. Es mag das Bielcii zu wenig erscheinen, und sie wahcscheinlich lieber die 35 Ml Nauen der „Slszlg." oder wenigstens die 20 Millionen der „WestlichciiPost" haben. Doch das Hilst nichts der Eensns von I37i> erlaubt ihnen nicht- mehr als 10 302,015. Diese Zahl eihält mau dadurch, daß mau zu den 0, -31,345 von fremden Eltern hier oder im AuelandeGedoreneu 730,338v0n fremdem Vater und hier geborener Mntter und 37t),- 732 von iremder'Mutter und hier geborenem Vater hinzu addirt. Die von mir oben gegebenen Zahlen sind offiziell. Sie werden deshalb wohl so freund lich >em, im Inteieffe der Wahrheit und zum allgemeinen Besten, diese Zeilen zu pubUzl reu." 8. Nachdem das Obige bereits gelchrie ben, finde ich in der „N. SlSjtg." eine (auch von uns gebrachte) Mittheilung von ei> nein Ex-Leufu's-MarschaU, welcher bedauert, „Illustoueu zerstören zu müssen," und auch wirklich die 20 Millionen der „WestlichenPosi" bis zu 10,453,501 reduzirt. Doch trotz seiner Cx-Eeusus-Marschalls Würde scheint er anch kein großes slatlstisches Licht zu sein, da er noch immer um 5,500,540 zu hoch ist. Diese letztere Summe, die Zahl der Eingewauder. icn, zählt er nämlich zweimal, denn sie ist bcreiis in deu 10.302.0t5, welche entweder Ausländer sind, oder hier von fremden Eltern geboren, oder wo eine Perlon von den Eltern Aittländer oder hier geboren ist, mit einbe glissen." . Das Erdbeben in Sau Salvador. Telegraphisch wurde bereits gemeldet, daß Sa» Salvador unlängst dnrch ein Erdbeben zerstört wnrde und über 300 Menschenleben um's Leben kamen. Die Stadt San Salva dor ist die Hauptstadt der Republik gleichen Namens in Eentral-Amerika und liegt am südlichen Fuße dcs Vnlkanes San Salvador. Sie wurde von Zorge de Alvarado im Jahre 1523 gegründet, war unter spanischer Herr schaft Hauptstadt der Provinz und später Hauptstadt der Republik von Eentralamenka, bis Letztere sich im, Jahre 1339 in die verschie denen jetzigen kleineren Republiken auflöste. Im Jahre 1353 halte die Stadt etwa 30,000 Eliiwohncr, eine große und sHöne Kathedrale, 8 andere Kirchen, eine Universität, ein Frau eu-Seminar, mehrere Hospitäler und zwei große Wasserleitungen zur Versorgung der Stadt mit Trinkwasser. Ihr Handel war bo deutend und iu immer größerem Ausschwunge begriffen. In der Osternackt vom 10. aus den 17. April 1354 wurde die Stadt durch eiu furchtbares Erdbeben völlig iu Trümmer ge legt, wobei etwa 100 Menschen umkamen. Die Regierung legte 10 Meilen näher nach der See^iiliste hin eine neue Hauptstadt aus uud nannte dieselbe Nuevo San Salvador, allein cö Halle sich ein so großer Theil der Be wohner wieder am alten Flecke angebaut, daß im Januar 1355 die Gesetzgebung wieder die alte Stadt zum Regierungssitze erkor. Ei nem Privatbriefe zufolge wurde San Salva dor schon zu Ansang März dieses Jahres von Erdbebenilößen heimgesucht, dereu man aber zuerst uicht besonders achtele, da sie in jener vulkanreichen Gegend keine jeltcueErscheiiiung sind. Am 4. März Nachmittags H 5 Uhr hob und seukie sich der Boden plötzlich wie eiu Schiff auf slurindurchpeitschteuWelleu, aus der Tiefe ließ sich ein dump'es Rollen gleich fernem Donner hören, die Häuser wankten, die Dä cher brachen ein, Maueru bekamen Risse uud Gerälhjchafleu uud Geschirre stürzten um uud zerbrachen. Vau Angst uud Schrecken erfüllt, flohen Männer, Frauen und Äiuder mit ihrer hastig zusammeugcrafslen kostbarsten Habe iu's Freie. Die Sturmglocken wurden ge läutet, die Alarmtrommeiii gerührt und die Besatzung unter Waffen gerufen, um dieOrd innig ausrecht zu erhallen, denn wenn bei ver aitizeu gefährlichen Naturerscheinungen die Bewohner iu wilder Hast geflohen sind, strö me» die Indianer aus dcn'bcnachbanen Wäl dern in die Stadt, um zu plündern, wovon sie bei dieser Gelegenheit nur durch die Bahvu ncte der allenthalben postinen Soldaten ab gehalten werden konnten. Am 10. Mär; wa ren ähnliche Ereignisse vorgekommen, es wird aber Nichts von Berlnst von Menschenleben au diesen beiden Tagen berichtet. Notizen. —Das Scuatk-Zomile über die Post und Ereubaynbeförderung schloß amFreitage seine Sitzungen in New f)vrl und tritt am Don umlade wieder in Washington zusammen. Das konnte hat alle Staats-, Handels-, Ha noi- und Bahn-Behörden ersucht, ihnen per Adresse W. Wiudom, Borsitzer des Seuats- Drauepotlauons - Comtte'S in Washinatoo zur Erleichterung seiner Arbei. ten zu machen. —W. B. Jones wurde am Samstage vom Präsidenten zum Conjul in Hessen-Darmstadt ernannt. -Auf da-Z Ersuchen der Regierung von Ecuador um Erlaubniß, ihre Goldmünzen in Philadelphia präge» zu lassen, ist abschlägige Äiitwoit crsvlgl. Das Schatzamt hat keine Macht, einer fremden Regierung in unserer Münze die Prägung von Gold zu erlauben. Vermischte Berichte. New - Vork, 12. April. (Larnum's Pech.) Der unerschütterliche Barnum wird von Schicksalsschlägen iu einer Weise ver folgt, daß es scheint, als ob Fortuna erpro ben wellte, wie weit feine Widerstandskraft reich'. Pro'cfsor Faber'S berühmie Sprech masHine, für deren Engagement Barnum 520,000 bezahlt haben will, ist außer Oid uang. Schon am Donnerstag bemerkte Hr. Faber, daß ein Unberufener sich während der Nacht mit der Maschine zu schaffen gemacht haben mußte, unv ein Wächter erhielt daher deu Auftrag, i» dem Raume, wo sie steht, zu fchlasen. Ties abcrnotz'em fand man gestern Moigen die Maschine auseiuan dergkiivmmen und die einzelnen Theile aus der Platform liegen. Umherliegende «stücke Zeichenpapier, auf denen Versuche zur Skiz-- zirung der Maichiuentheile z» sehen waren, und eine wahrscheinlich bei der hastigen Flucht verlolen gegangene perjpekttoiiche Zeichnung der Spreclttnaschine, die man in der Nähe dcs Fensters fand, zeiglcn, daß ci» Versuch, das geheimniß dersUben zu stehlen, vorlag. Der selbe mußte ledoch erfolglos bleiben, da der Professor die feineren und kunstreichsten Theile dcs Mechanismus jeden Abend herausnimmt uud einschließt. Der Wächter behauptet, daß er durch irgend ein Mittel betäubt worden sein müsse, da er sonst unmöglich so fest ge schlafen haben könnte, um durch die Bewe gungen des Zeichners, dcr doch mehrere Stun den zn seiner Aibeit gebraucht haben muß, nicht aufgeweckt zu werde». Barnum hat eine Belohnung für die Entdeckung des Einbre chers ausgesetzt. Mxvn, der zur Todesstrafe Verurtheilte, hat sich vom ersten Schrecken körperlich wieder llcholt und scheint ruhiger zu fein, als je seit seincr Geilem wurde er vom Scheriff, von sciiicr Frau uud vom PatcrTu ranquel besuch!. Zu seinen Gunsten soll bal dig» ein Gesuch um Slstirung der UclheilS. vallstrcckung eingereicht wecdeu; gewiß ver g-vliche Mühe! Dcr noch immer kranke King empfing gestern einen Besuch vou seinen Anwälten Beach nnd Motto. Ueber die angebliche Beförderung des jungen Fred. Gran t, worüber so viel Geräusch gemacht wird, bringt die Admini strationsprcsse folgende faule Apologie: Fritz Granrist nicht zuiu Oberstlieutenant befördert worden (das kann nur dulch den Präsidenten selbst geschehen), sondern er hal von General Sheridan eine Stelle in dessen Stab erhalten, mil welcher derßaug und Gehalt elueSOberst lieuienanis vcrbuudcn ist. Diese Stelle ist aber keine dauernde, nnd der junge Grant kann davon jeden Aligeublick zu leinein Regi ment ziililckbcfördcrt werden, wo er alsdann Ivieder einfacher Lieutenant wäre. Eine Anzahl Farmer aus dem Sauloa> g u i n-V alley in Ealiforiiien, die sämmt lich Junggesellen sind, beabsichtigt allen Ern ste?, die Wiener Ausstellung zu dem Zweck zn besuchen, um sich dort als HelrathscaiiSidaten ausstellen zu lasse». Sie haben so viel Vor teilhaftes von de» Wiener Damenorchestern gehöri, daß sie sich clwasMusil für den Haus gebrauch imporliieu wolle». Die Mitglieder der (V efetz g eb un g von Nevada habe» sich vor Kurzem gegeuseitig die Ueberröcke „gestohlen." Diejenigen, die sür euicn guten Rock eine» schlechte» eingetauscht haben, sind d.r Meinung, daß, wenn i>>e„Cor rvption" fo weit geht, es allerdings mit der Republik Malthäi am L-tzten sei. Ans der „N e w-H ork Eeu tr alb ah u" ist vor Kurz-m das folgende komische Unglück passirt: Ein Mann, dessen Name nicht ge nannt wird, lief auf dem Geleise und einem Zuge entgegen, der von Bnffalo kam. Der Slgnaipsiss eltöuic und da der Mann die Ge fahr sah, sprang er auf das 'Nebengeleise, ohne zu bemerken, daß auch auf diesem von dcr an dern Richtung her ein Zug hcraubrauste. In seinem Schreck konnte er uicht mehr auswei chen. Der Zug konnte uicht auhalie». Im nächste» Augenblick sah man de» Mann in dcr Lust einen Purzelbaum schlagen und ihn auf die Lokomotlve iiiedersiürzen. Der Heizer packle ihn und hielt ihu fest. Der Zug hielt an. Dem Manne war weiter kein Leid ge schehen, als daß er am jiopfe hatte. Ais man lh» ans den Boden ließ, rief er »och zn!» Abschied: ~E>» Kerl ist mil meimr Schwester durchgebrannt, uud ich muß ihm nachlausen." Dann lauute er so schnell, als ihn die Beine tragen konuleu, weiter in d r RiHtung nach Buffalo, als ob ihm uichl das Geringste passirt wäre. P h i l a d el P h l a, 12. April. In Sa chen deS Dr. R. Koch, übcr dessen Berfchwin. den aus der Stadt wir vor eiiilgen Tagen zn berichten hatten, gehen von Seiten des Dr. Hering folgende Erklärungen zur Richtigsiel, lung der Angelegenheit zu: „Dr. R. Koch war seilGründung des „Hahnemann-College" Registrator und hat alle Jahre seine Rechnung abgelegt. Dr. R. Koch hal niemals eiu „auS schweiscvdes" Leben geführt; er halte sich, wie viele andere, iin Kriege angewöhnt, Brandy mit Wasser zu trinken, mehr, als sür seine Ge snndhelt gut war, aber Niemand hat ihn be trunken gesehen. Eö ist kein Beweis darüber, daß cr gcspielt habe, uud Nichts als eine Ver muthung. Professor Hering konule gar nicht beauftragt worden sein, „Rücksprache" mit Dr. Koch zu nchmeu, da deisclbc schon drei Jahre her Nichts mir den Geschäften zu thun hatte uud nun zwei Jahre her ganz ausgestoßen ist und gar Nichts mit dem College zu thun hat. „Umgeben von allem Luxus" war Dr. Koch durchaus uicht, sondern lebte schlicht und ein fach iu weder schönem, noch großem Hause. Er hielt, obschori cr eine starke Praxis hatte, nicht einmal Pferd und Wagen." Lethargische Eiufkusse der Jahres zeit. Schlaffheit, Mattigkeit, eine Abneigung, sich mit wirklicher Thätigkeit zu beschäsligeu, geistige Slumpfheit uud Vchwermuth sind Uebel, die wesentlich die menschlichen Genüsse schmälern, und sie melden iu größerem oder geringerem Grade je nach dem Temperameut und den conslilntionellen Anlagen dcs Indi viduums vou einem großen Theile des Publi kums im Ftühling empinndeii. lim die Äör.

per- uud Geisteskräfte aus diesem trägen Zu stand aufzurütteln, ist ein Slärkungs- und Regeluugsmittel gebieterisch nothwendig, und Hostert er's Magenbi t t er e r ist die einzige vorhandene medizinische Mischung, welche durchaus für die Ausgabe geeignet ist. Die erste Dosis bringt eine angenehme Glnih in dem ganzen Körper hervor, welcher ernst liche Erleichterung iolgt. Nach und nach thun die stärkenden und legeluteii Eigenschaf ten dieses reinen und angenehmen Hulmittels ihre volle Wirkung, jede Spur von Schwäche, Nervösilüt und Hupochondrie verschwindet, der Geist, sowie der Körper wird munter uud kräftig. (30-S4,t2pKw) A U>. täiiiir, Tascheuuhre u, Standuliren und Juwelen, F a bri kan t'p o n feinen Schmucksachru u. Silberwaaren, Ein großer Vorralh von Waaren siir Braut- und Fcsltage-iÄcichenke! seine jchwereqoldene und silberne Uhren: Haararbeiten werden nach Austrug angeseriigt und Reparaturen hiibjch und schnell geniachi zu den billigsten Preisen. iNovt.tg) veiratks- nnd ToteK-Aiizeiaen, « Zeilen nicht überschreitend. ?S «kcntS sür «inmaliae Insertion. Getraut: Am 19. Ävril durch Hastor Jones David L. Wa goner lwn mit Frl. Anuie tS. Ul>- Am tt>. April Frau Elronvrc Griese, 92 Jahre Kuickerbocker MusnnMerilllgs - GlMchafl, Nr. 22, Secondstr., im Marmor-Gebäude, I. A. Stichols, Geschäftsführer. Dic „llmh Ammtlm Lebens - Versicherunqs - Gesellschatt," Philadelphia, Pa. Leopold Bluineuberg, Nr. 74, W.-B altim or e-S t: aß e, IFbr.Z.IJ) General-Agent. Ausgeber bcr Zablung an Anna Maria Nötcr, Zir. Gcinhaulkn, Pr., ist erjucht, in d.r Exped. Washingtoner Anzeigen. Washington, D. C. Zvt r S. H. Kaudler, Putz- und Modewaarcn - Handlung, «r. SS'i, fiedente TtraHe, nahe Z-Err., Wash mgton D . 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Ttadt-CommissärS-Büreau, Stadt-Commiffärs-Büreau, den Compagnic-Äaeten, jesmellen. (88-S) Cleik des Ztadt-^oministärs. eStllat L - Eon II s sch xin e solche herausnehmen oder ie aitc craeuern^iassen .i. iZrccmaii Rastn. Slerk des Common Pleas Ge- in seinem Bureau im Baiemcnt (Äpril.j.a T.biSlMai'"^' gellend zu macheu oder zu gewäiligen, da» sie ihrer Änjpriiche an diesen Nachiaz gesetzlich sür verlustig ei klarl werden mögen. jor" wo wird gerichtlich eingeschritten. Margareih» Barklage, ?Idm. 'AdlililllstratiollS-Anzcige. Nachricht wird hiermit gegeben, da« Itnlcrzeichnele VoUmachl «ur Verw.llung dcs NachiasieS tesallhier verstorbenen Änior Keftler hc^' e°?. solche nebst den nöthigen Bele- am 1- Unterlialtnngen. M großer zZoll kv , zum Besten ter Ä?t. Johannes - Grmrinde, Frederick- Noad, -lbaehail r, in Beek « Polle «"Ute. Onei mon lan. den Ii «nr>i Das eiomite hal die besten Vor, ercilunqcn'ju di,. sei» sZeNe getrosten, un> den-t»,n,iikdeln d,? Semn-de "nd^ere^ Freunden einen icchl g-umiUichen Abci.d >«»'« ander. r. Keili ng ' S Mniilco p» wird s>ir die Ta r die beste liejeni. Einlriil »l ,ür einen DaS Schützcn-Gcsellschast. Requatdt, «e!r. Eröstnuilg Julius Wiukel'S - Garteil," ')! 1 .t, st - Pr a t l st r a ß e. ff',' H West-^altiiilorer W «chiit-en - Kesell» " ' Morgens 10 Uhr Preie- Lchieften r. I Uhr Nachmittags t<reie-.!iegein ticiiie, vstermonlafl. wozu alle Milgiicder eingeladen Ostermontags- Lunsch! <>!>> / Großer - Wunsch Lunsct, ! t?unsw! - Lnnsch! » Allselste!>llliqs^'linsch »e»tr. Moiltaa, den >4. d ei ValeixiN zerrinn in Nr. :!?, reuude ailsaeva^ vunsch. Öerlausch ».Tanzmusik.^ lllls Äein Humliiil;! ! Luusci, ! Lunsch ! mit in weih un g - L^unsch.^ ag > rl.. ir Nr. -I^Lsl.Madisonstraijt. Lu'nsch^ Ich lade alle meine Freunde und Bekannte iN-. zu eincin Lunlche in meiner Wirhlchasl Nr. .'44. April, ein. Ivo auch das belieble Aktien - Lagerbier ver MWiithschaftS - C'lössllllllq. IL n n scl» ! Ll, n sch! 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Älles lliahere b.soge» die ,-Z.tiei. k > Piano ist aus der btlilbm« ' (konnte oula g, Abc u d St. LakobuS - Kirci»e, Ecke der Eager- und Aieguiih-Suaße. - Dcutschcu Waisenhauses Theater und Taii^ränzchen ?a» Halle Älubiustein und Theo. Thomas'iche Conzert- Gesellschafte», Anton Rnbinstein, Hriurtch Wieniatvski nnd Theodor Thomas. A letztes Tanzkranzchen dieser X Saison deS „Ballimore-Turnvc''einS" .. AB. BiUkle sür den Ball und die Mdbel-Aulspie. grolicr Dall „Teutsche!! Echlihmacher-Gesellschast" DaA Vomite. Ä Lall des „Toz. - Dkm. Turnvereins" beute. Ostermontag, den lt Äprii, ..Turnkalle," «r 54. ZveN Val»>morestraßc. ijeniS iiir einen Helra und Daiiien. Dat <5 »mite. Kally' Pliiilirama 15 und Ii) Cents ;u sehen in Schlegel's..Arbeiter-Halle," Nr. 5, Süd-Fredcrickstraßc. cvtä'jZi-) M G. !. Vvli. Ä'.?iestauration «.Lagerbier, Nr. Hanovlrsiraße, Eytcago'er, Milwaukee'r Engel's Philadelhin'rr o Bier. 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