Newspaper of Der Deutsche Correspondent, April 18, 1873, Page 1

Newspaper of Der Deutsche Correspondent dated April 18, 1873 Page 1
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F. Nalne, Herausgeber. SpcM-R»tize«. Baltimore Fire Insurance Bfsicc, «jiriwcft-Eckc von und Waterstrage. sc Geleiüchajl seistch.'it gegen Ber >l oder Schaden durch sowohl in dcr wie iu. Laude» alle Anen von Higenihum, «ohn-, Laden- und Waarenhauser, öand.lsgiiter, »I leldau-Prooulle, Modeln, Haus >»>cr-!>h!chrNc!i, «au begritsenc oder im Haien in Ladung bestno i i«e Fahrzeuge u. s. w. Das Direitotinin destebl aus salqen»en Herren: Wm- >Ä. Harris» n, Präsident; «eo.R. Silurs, H. v-Kapff. David s Wilson, T. Robi. Zenkms. Penningtou, S. Moiton Stew-rt, Irane-is T. KiNg, 'i-eweomer, ?enru rr.ll. Orville Horw.tz, R. S Steuart, W. W- Tavloc, Wm. H. Brune, Israel Cohen, George L- xarnson. und weitere Nachricht über d>e «ciellichasl wird in derOiftce, Sadwest-Ecke von SouiS - und Waiersiraze. ertheilt, wo auch alle Aus !e»ae ioiort erlevigi werde», -versilverungea rden aus irgend eme isrist angenommen, welche der Appti kant wünschen mag. > Woodwortft. Sekr. N. 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Neben ihr saß der alte Grois, ihr be sonderer Freund, der Letzte aus der Ne ftroy'schen Zeit, ein ziemlich starker Mann mit groben Zügen, denen er aber die feinsten Nüaneen desAusdrucks zu geben verstand, und einer Stimme voll unendlich komischer Modulation. An der Seite des Tisches saß einsam und nachdenkend der junge Komiker Matras, mit seinem feinen, intelligenten Gesicht, welcher im heutigen Bühnenleben der Re präsentant des alten, echten wienerHumors ist; neben ihm befanden sich in eifrigemÄe spräch Fräulein Schwober, eine junge schwarzäugige Sängerin, und der Doktor Herzel, Redakteur und Kritiker, ein nicht großer Mann mit scharfem, klugen Ge sicht. Ter Eintritt Knaack's und des Herrn von Stielow wurde mit lautem Jubel von Seilen der Fräulein Gallmeyer begrüßt. Sie nahm einen in ihrer Nähe liegen den Champagnerkork, wars ihn dem Ein tretenden entgegen und ries: Gott sei Dank, daß ein paar vernünf tige Menschen daher kommen. —Geh' her, Knaack, setz' Tich zu mir, und Sie, Herr von Stielow, da gegenüber, daß ich Ihre Uniform sehen kann, die mir gefällt ich konnt's halt nit mehr aushalten in dieser langweiligen Gesellschaft, der Malras da sitzt und sagt gar nichts und dieSchwö der und dcr Toktor, die sitzen da neben einander wie ein paar ineinandergezogene Handschuhe, und da hat mir denn dieser würdige Grois sie schlug den alten Komiker derb auf — eine mo ralische Vorlesung gehalten Sie kön nen sich halt denken, wie amüsant das ist. Sie ergriff eine Ehampagnerflafche und schenkte Knaack, der sich neben sie gesetzt, ein großes Glas voll der perlenden Flüs sigkeit ein. Da, trink' das aus, rief sie lustig, da mit Du in Humor kommst. Meiner Seel', unterbrach sie sich, indem sie Herrn von Stielow ansah, der sich ihrer Aufforderung gemäß ihr gegenübergefetzt hatte, meiner Seel', Herr von Slicloiv, was sind Sie hent schön Ihnen ixusi was besonders Gutes passirt sein, Sie strahlen ja ordentlich! Nehmen Sie sich in Acht, Herr von Sliclow. sagleKnaack, die Pepi verliebt sich in Sie und dann müssen Sie daran glau ben, denn bei der heißt's: Fräulein Gallmeyer schlug Knaacl auf den Mund und rief: Das hat gute Wege, solche schwärme rische Leut', wie derStielow heut aussieht, kann ich nicht gebrauchen, i wett', daß in seinem Herz kein Platz mehr ist. Uebri gens, fuhr sie mit großem Ernst fort, verlieb' ich mich nit mehr so leicht, ich.muß erst den Taufschein feh'n von meinem Ge genstand! Warum denn das? fragte Herr von Stielow. Sie will erst wissen, ob er majorenn ist und frei über sein Geld versüge» kann, sagte Matras. Der Matras denkt nur immer an's Geld, just weil's ihm wieder fehlt, rief sie, aber nein, das ist's nit. Schaun's, fuhr sie abermals mit großem Ernst fort, i hab' mir ftst vorgenommen, daß ich und mein Schatz zusammen niemals älter als fünfzig Jahr fein dürfen und da muß i denn, je älter ich werd', immer ein'n jüngern Schatz haben und mich vergewis sern, ob er auch nicht mehr Jahre hat, als auf ihu fall'n bei der Theilung. 'S ist nun 'mal mein Grundsatz, und davon geh' i nit ab. Alle lachten. Tann wirst Tu halb zu nncm Wickel kind kommen, bemerkte der alteGrois trot ten. Papa Grois, rief die Gallmeyer, thu' mir denGefallen und mach' nit so schlechte Witze, i hab' genug vom.Wickelkind als „lustige Person." Aber wo bleibt die Grobecker? fragte Knaack. Sie zankt sich mit ihrem Herzog, sagte Doktor Herzel. Warum schon wieder? Sie behauptet, er mache der kleinen lä gerpepi den Hof und das will sie nicht haben. Was das für eine Passion ist! Ries die Gallmeyer. Valo werden im Karlthea ter nur noch die Herzoginnen und die Fü rstinnen spielen. Nun meinetwegen, i bleib' halt die Pepi Gallmeyer. Und sie sang: „Äei Mutter is a Wäscherin, Ja, das ist wahr, sagte Grois, zur Her zogin bist Du verdorben. Wißt ihr, was sie neulich gemacht hat? fragte er. Der Herzog della Notonda gab uns Allen ein großes Souper in seinem Hotel. Es war Alles fürstlich und die Lakaien in weißen Strümpfen fervirten uns die fein sten Sachen. Die Pepi gähnte einmal über das andere endlich, fragte sie: Herr Herzog, wo ist hier die Schwemme? i Halt's uit aus, 's ist mir zu sein hier! Was ist Schwemme? fragte Herr von Stielow. Das ist ein wiener Ausdruck, sagte Knaack, für den Restaurant zweiten Ran ges, ver sich in jedem Hotel hier befindet und in welchem die Domestiken der Rei senden beköstigt werden Und wo es noch viel tausendmal amü samter ist, als bei dem alten langweiligen Herzog mit seinen Leuchtern und seinen storcbbeinigen Lakaien, lachte Fräulein Gallmeyer. Die Thüre wurde lebhaft geöffnet. Eine junge, fchöneFrau trSt lebhaft ein, ein Zeitungsblatt in der Hand. Es war die damals beim Karltheater engagirte jetzige Sängerin der Oper, Frau Friedrich Materna. Wißt ihr's schon? Ries sie lebhast, der Krieg ist erklärt oder so gut wie erklärt hier steht's in der Abendpost unier Ge sandter ist von Berlin abgerufen und die Armee in Böhmen ist marschfertig. Da haben wir's, rief die Gallmeyer,— hin ist das lustige Wien und, fügte sie hinzu, indem ihr Blick mitleidig zu Herrn von Stielow hinüberflog wie viel schöne junge Leut' werden da wieder todtgeschos sen werden! Der alte Grois erhob das Haupt. Da müssen wir etwas Patriotisches in unserem Theater machen nach alter guter wie ner Art,--das bloße Possenspiel taugt nicht, wenn da draußen das blutige Trau erspiel losgeht. Doktor Herzel stand auf. Ich muß zur Redaktion, sagte er mit einiger Wichtigkeit und nahm seinen Hut. Ein Kellner trat ein. Der Herr Baron von Stielow? fragte er. Was gibt's? rief der junge Offizier. Baltimore, Md., Freitag, den 18. April 1873 Ihr Tiener ist da mit einerOrdonnanz, die Sie überall gesucht hat. Ter Dienst, rief Herr von Stielow und erhob sich. Leben Sie wohl, meine Herrschaften Ihr Wohl, Fräulein Pepi! Er leerte ein Glas Punsch und verließ das Zimmer. Ein Gefreiter in Kürafsieruniform über reichte ihm ein dienstlich gesiegeltes Pa pier. Ter junge Offizier öffnete es. Ein freu diger Stolz leuchtete aus seinem Gesicht. Ordondanzoffizier des Generals Gah len;! rief er freudig. Wo ist der General? fragte er. Im Hotel zur Stadt Frankfurt, Herr Lieutenant! Es ist gut, ich komme! Und mit raschem Schritt eilte er aber mals dem User der Tonau entlang der in nern Stadt zu, nicht träumerisch, wie er gekommen war, sondern das Haupt stolz erhoben, der Blick leuchtend, die Lippe lächelnd, schritt er dahin, indem seinSäbel klirrend auf dem Pflaster nachschleppte. (Fortieyung folgt.! Telegraphische Depesche«. Europäische Äabeldericht?. Berlin, 17. Apiil.—Graf von Arnim, der bisherige deutsche Gesandte in Paris, geht nach London, und wird in Geil. v. Manteuf sel, zur Zeit Befehlshaber der deutsche» Occu parwiis-Armee in Frankreich, eine» Nachfol ger erhalten, sobald die Letztere das srauz. Ge biet geräumt hat. London, 17. April.—Von Alexandria, Egypten, kömmt als Gerücht die Trauerlun de, daß S>r Saniuel Baker uud seine Frau im Inner» Afrika's vonEingeborenen ermor det worden sind. Sir Baker hatt! »ch einer egyplischen Nil-Expedilion angeschlosse». Wales wurde von einer Zahl ichwcrer Ge witter heimgesucht, welche die Felder bedeu tend geschädigt habe». Einige Personen wur. den vom Blitz getroffen und getödtet. Heuie ist das Weiter in allen Theilen Eng land's schön und der Erndte günstig. Londo ii, 17. April.— Das Gerücht vou der Ermordung des Sir Sani. Baker und seiner Frau i» Central-Asrika hat im Mini sterium des Auswärtigen große Besorgnisse hervorgerufen. Die Regierung hat noch kcine Nachriäiten erhalten. Earl Granville hat nach Alexandria telegravhirt und um nähere Ausluust über die Quelle des Gerüchtes ge beten. P ar is, 17. April. Die Legitimisten nnd Bonapartisten haben Möns. Liepman zn ihrem Eandidaten siir den vakanten Deputir tensitz nominirt. Madrid, 17. April. Das Gerücht ei ner bevorstehenden Minister - Krisis wird ver neint. Paris, 17. April. Eine Depesche aus Karlistenquelten meldet, daß eine Jnsurgen tenbande ilnttr Dorregarry einen Angriff ans das Stadtchen Onata in der Provinz Gni puzcoa machte und dasselbe erstürmte. Onata liegt 30 Meilen südlich von Bilbao und hat 4000 Einwohner. R o m, 17. April.—Der Papst ist noch im mer krank iiiid ma» weiß jetzt, daß i» seinem Befinden keine Besserung eingetreten ist. Per sonen, welche ihn besuchen durften, ikachen die widersprechendsten Angaben über seinen Zustand. Die italienische Regierung ist wegen des Befindens des hl. Vaters in großer Besorg, niß. Ein Courier ist aus dem Vatikan nach Deutschland abgegangen, mir Instruktionen für die dortigen Bischöfe im Falle des Adle beus des Papstes. Berl i n, 16. April. In Berlin wird das Gerücht herumgetragen, daß die russische Regierung damit umgehe, einen Befehl zur Rückkehr an die Khuva-Expeditionstruppeu zu erlassen. Warum der Feldzng nicht statt finden soll, rmrd nicht angegeben. Qu een s to w u, 17. April.—DcrDpfr. „City of New-?)ork" ging nach Neiv-Hork ab. Brest, 17. April.—Der Dpfr. „St. Lau rent» tras von New-Nork ein. Bremen, 17. Avril.—Der Dpfr. „Ame rika" tras von New-Uork ein. Soulhampton, t 7. April. Der Dpfr. „Weser" ist von New-Nork hier einge troffen. Markt Börse London, 17. April, II Uhr Vorm.— Consvls eröffneten iu sür Geld und Brief. Amerikaner," alte '6ser 9IZ, '67 er ö3h. 10.- 40er 8!1^; neue Fünfer !>O. Erie 50!. Pari s, 17. April. Renten 55 Francs 02 Ctms. London, 17. Avril, Uhr Nachm. „Amerikaner," '67 er 934. Liverpool, 17. April, II Uhr Vorm.— Baumwolle eröffnete ruhig; Oberl. S 5; Orl. 9j—»6. Verkäufe 10,000 811. Liverpool, 17. April, I Uhr Nachm. — Baumwollen ruhig; Verkäufe 10,000 Ballen, Spekulation und Ausfuhr 2000 do. Verläufe von Savannaher oder Cbarlestoner Baum wolle, fällig im April, zu 0. Brodsloffe ru hig. Speck, geschnittener Cumberläuder 38- Sä. London, 17. April, 11 Uhr Vorm.— Talg 445. London, 17. April, 5 Uhr Nachm. Der Vorraih des ungepräglen Goldes und Silbers i» der „Baut vou England" wurde in der verflossenen Woche um .L! 60,000 ver mindert. „Amerikaner" schloffen uuveräu dert; neue Fünfer Eric 50Z. Paris, 17. April. Die Spezie in der „Bank von Frankreich" wurde während der letzten Woche um 1,000,000 Francs vermehrt. Renten 55 Francs 90 Ctms. Liverpool, 17. April, 5 Uhr Nach. Baumw. schloß flau; Oberl. 9z j; Orleans Verkäufe 10,000 Ballen; Spekulation und Ausfuhr 2000 do.; amerik. 5000. Liverpool, 17. April, Abds. Speck, kurze Rippstücke 40» 3ä. Amerikanischer rother Kleesamen 6,1. Gewöhnliche Rosinen 8s kä-8s 9ä. Leinöl ss. Terpentin- Spiritus 425-42 s 6>t. London, 17. April, Abds.—TerpeuUn- SpiriluS zu 40s-40s 6>l. Gewöhnliche Ro sinen 9s. Inland - Dreschen. Aus Washington. Washington, 17. April. Hr. I. Friedrich Meyer, der bekannle deutsche Clerk des Schatzamtes, i» nach Europa geschickt worden, um nnter Beschluß des letzten Con gresseS Erkundigung über die Behandlung von Zwischendecks - Passagieren aus den Ozean- Dampsern einzuziehen, solche Kunde konnte Hc. Meyer ebenso gut hier erhallen. Graut's Reise uach St. Lonis hat den Zweck, dort von ihm geeignetes Besttzthum zn veräußern. Nach seiner am 1. Mai erwarte ten Rückkehr will er sich über das Projekt ei ner Reise nach dem Süden entscheiden. Vielseitig betrachtet man hier die Ereig. Nisse in Graiil-Parish, Louisiana, nur als das Vorspiel ähnlicher im ganzen Staate bevor stehender blutiger Auftritte zwischen den bei den Rassen. Ein Herr erklärte, es werde, wenn erst Kellogg dieEintrelbiing der Steuern versuche, der Anwesenheit sämmtlicher Ver. St.-Truppen im Süden bedürfe», um in Louisiana die Ruhe anfrechl zu halten. Die Revenüe Einnahmen beliefen sich heute aus 5363,043 Z 2. Vom Kriegsschauplätze in Oregon. San Franzisco, 13. April. Die Leichen von Gen. Canby und Dr. Thomas kamen beute Abend in r>)reka an; die Bürger des Städtchens gingen dem Zuge entgegen. Die Flaggen wehten vom halben Mäste. De lauo wurde in Hreka iu eslijzi« gehängt. Gen. Canby's Leiche wurde den Freimaurern über geben, die des Dr. Thomas wird hierher ge bracht werden. Ueber das Massacre liegen folgende weitere Einzelnheilen vor: Capt. Anderson befand sich in Oberst Mason's Camp, als der An griff auf die Friedens-Commissäre gemacht würd'. Fast gleichzeitig geschah auch der A ugriff auf die Lieutenants Sherwood und Doyle. Diese wurden durch eine weißeFlagge aus dem Lager gelockt, sie gingen ungefähr 400 Zards weit, als sie zwei Indianer tra fen, welche sagten, sie wünschten mit Little Tyce (Oberst Mason,) zu sprechen. Die Lieutenants er vlderten, daß man keine Unter redung wünsche, die Indianer sollten in ihr Lager zurückkehren. Als sich die Lieutenants umwendeten, wnrde plötzlich ans sie geschos» sc». Capt. Anderson befand sich in der Signal station auf dem Hospital Rock und sah dem Angriff auf die beiden Lieutenants. Er tete graphirte sofort a» Gen. Gillam, damit er die Friedens-Commissäre davon iu Kenntniß fetze. Oberst Biddle, welcher in Gen. Gillem's Hauptquartiere ans der Signalstation stand, richtete sofort sein Feldglas ans den Platz, wo die Commission mil Capt. Jack unlerhan delte. Die Gesellschasl saß im Kreise, plötzlich sprangen Alle aus und stoben auseinander. Der Oberst sah Gen. Canbh etwa 50 Hards lanfen, dann die Arme emporwer'en und nie dcritürzen. Zwei Indianer, welche ihm folg len, sprangen aus ihn und Einer, wahrschein lich Capt. Jack, siach ihn iu den Nacken. Seine Leiche wurde später aller Kleider blöst. Dr. Tbomas war gleichfalls aller Kleider beraubt, sein Portemonnaie, welches ungcfärir SKO enthielt, halten die rotchen Diebe ver loren. Meacham ei hielt drei Schüsse; einer drang im rechlen Augenwinkel ein, der andere streifte den Kopf, ein dritter traf den rechten Arm. Auch er wurde ganz entkleidet gisundeu und war bewußtlos. Capt. Anderson verbrachte gestern eine Stunde bei Meacham, als derselbe bei vollem Bewußtsein war. Meacham sagt, er glaube, daß er Schönchen im Unterleibe verwundet habe. Die Soldaten eilten sosort zur Slelle; Dizer nnd Riddle begegneien ihnen unierwegs. Die Indianer brannten sosort durch und da es dunkel wurde, so mußten die Soldaten die Verfolgung einstellen. Herne wurde die Position des Feindes re cognoscirt, wenn der Angriff heule nicht ge macht wird, so wird es jevensalls morgen ge schehen. Was Ehren-Wilson über die Mo dorS sagt. New ?) ork, 17. April.—Auch Viecprä sident Wilson hat sich dahin geäußert, daß eiu Friede mit deu Modocs außer Frage sei uns dieselben unter allen Umständen, koste es auch, was eS wolle, ausgerottet werden müßie». Aber trotzdem solle man an der FiiedenS-Po litik g.'gen andere Stämme feilhalten. Das Wrack des Dyfrs.^Atlantic." Halisax, 17. April.— Die Zollamls behörden schreiten gegen Solche ein, welche >i» Verdachte stehen, Leichen von verunglückie» Passagieren g-plündert zu haben. Geilern Abend wnrde James Shanghen ans die-em Grunde verhastet, gegen Andere sind Haftbe fehle erlassen. Die Regierung von Canada hat beordert, daß derHafen-Collektor die serner gesundeiieii Leichen beerdigen lassen soll. Das Wetter ist heute den Arbeiten der Tau cher günstig. Als der Schleppdampfer ab ging, waren 42 Leichen, größ entheils Friuen nnd Kinder, an's Land gebracht. Dieselben waren nicht mehr zu erkennen und wurden fo fort beerdigt. Bei Lunenburg wurde die Leichen einer Fran und eines Kiudcs an's Land getrieben. Ein Man», Namens Todd, desi'en'Eltern bei dem Schiffbruche um'S Le

ben kamen, iras von Chicago hier ein und ftiHie unter den gefnudenen Leichen, sand aber später, daß dieselben schon gesunden und beerdigt waren. Ei» Maiin, Namens Slanghter White, wurde wegen Beraubung der Leiche des Frl. Festnahme deS somnambülen Meuchelmörders. Lawrence, Mass., 17. April. Ter junge Fitls, der —wie berells gemeldel —in Candia, N. - H., in somnambülen Zu stande Nachts durch das Fenster eines Nach barhauses stieg und den junge», schlasend im Bette liegenden Emerson mit einer Art surcht bare Wunden beibrachte, iit gestern verhaftet worden. Fitls, erst lt! Jahre alt, erklärt nichts von der That zu wissen. Er behaup tet, Abends 9 Uhr zu Belle gegangen und Morgens nm ez Uhr ausgestanden zu sein. Eine Untersuchung hat die Richtigkeit der Thatsache constaurt, daß der wandler ist. Der Jnnge ist der >isoh!i durch das Ereigniß iu tiefe Trauer versetzter achtba rer Leute und ols guter Musiker bekannt. Emelson, für dessen Lebenserhaltung man wieder einige Hoffnung hat, ist 15 Jahre alt. Zwischen beiden Knaben bestand bisher ei» sreundschastliches Verhältniß. Der Vorfall hat großes Aussehen hervorgerufen. <hedrückthc,t des tycldinarktes. Boston, 17. April. Wie knapp das Geld augenblicklich ist, geht daraus hervor, daß die Stadt Soinmerville für ein nothwen diges Anlehen neun Prozent zahlen mußte. Das Geld für diesen Hiussuß noch zu bekom men, hatte fogar seine Schwierigkeiten. Der Geldmarkt und die Aktien- Börse. New - ?) or k, 17. April. Die Aktien- Börse war' heute sehr zahlreich besucht, und Viele erwarteten eiu Nachlassen der Ausre gung, welche gestern Nachmittag zwischen 2 nnd 3 Uhr ihren Höhepunkt erreicht hatte. Als die Geschäfte eröffnet waren, zeigte es sich, daß ein besserer Wind wehte, denn die Preise stiegen; als jedoch der Geldmarkt in Thätigkeit war, fand es es sich, daß die Raten immer noch sehr hoch standen; Geld wnrde zn j-i pro Tag ausgeliehen. Als die Verkäufe begannen, rüstete sich säst Jeder sür ciue Ka tastrophe, die aber bls 1 Uhr noch nicht ein getreten war, nnd die ängstlicheren Gemüther konnten wieder ausathmen, denn die Gefahr eines Panik war augenscheinlich vorüber. Der Geldmarkt. New-York, 17. April. Geld schloß zu 7. Wechsel schlössen sester zu 7-7 H. Gold schloß fest zu 117j-1175. Obligalionen schlös sen beständig; Sechser 'o2er 1165. Aktien stark; N.-N--Tentral 100«; Eric «45; Lake-L-Hore'.»Ii?;'III. Cenl. 117; Pillsburg 8L; North-Weftern 75; Prioritäten 8ö; Rock- Island 107 Z. Bilanz des Unterschatzamtes: SIZ, 131,336 in Gold nnd t15,5u!».36ö in Courant. Vermischte Depeschen aus Siew Hork. New >?) » rk, i 7. April.—Der Dampfer „Saxonia" lras heule von Hamburg, der do. „Sliiiot" vou Bremen ein. Peter Fai>, der seinen Sohn mit Füßen stieß, sodaß derselbe mit Tode abging, wurde heute des Todtschlags im 4. Grade schuldig befunden. Der Knabe Halle sicli bekanntlich geweigert, Whiskey sür den dem T'nukc erge benen Vater zu holen. Chs. Banlch, eiuer der Leute, welche angeklagt waren, Belege, welche l 5 Millionen Dollars repräsentiren, vor 2 Jahren gestohlen nnd vernichtet zu haben, ging gestern Abend Goldanflebote, 52,180.000, wurden heute zu 116.41 bis 117.51 ein Zehntel ge macht. Schiesieiil, welcher wegen Ermordung seiner Frau prozejsirt wird, weigerte sich heule, sich desTodtschlags im zweiten Grade schuldig zu bekennen. Seine Mutter bezeugte, daß die Fran betrunken war, er versetzte ihr einen Schlag, sie siel gegen den Oseu und am fol genden Morgen fand man sie rodt. Die Regierung verkaufte heule Ii Mill. Dollars Gold zn 116.26-117 51 ijiu. Die Mannfchaft der anf hoher See un tergegangenen Brigg ,?E. E. Redmau" kam heute im hiesigen Hasen an. George Ettierson, früher ein Lederhänd ler in Boston, wurde heute Nachmittag ver haftet, weil er die „Maverick-Natlonal-Bank" nnd aiidereßanken durch gefälschte Noten.ln dosfemenlS nm 515.000 beschwindelt halte. In seinen Tauchen fand man einen Passage schein nach Australien. Er wurde nach Boston zurückgeschickt. tinter Denen, welche ans dem unglück lichen Dampser „Atlantic" Passage genom men hatten, war cinc alte Dame, Frau Elder wald mit ihrer Tochter aus Philadelphia. Frau Elderwald wurde durch einen Zusall in London zurückgehalten; ihre Tochter aber sehnte sich nach ihien Kindern und reiste ab. Die alle Frau kam heute mit dem Dampser „Frifia" hier an, und als sie das Schicksal ihrer Tochter erfuhr, wurde sie ohnmächtig und befindet sich in einer äußerst kritischen Lage. Gestern versuchten mehrere ausständische Arbeiter in die Werte der „N..)>.-Gas-Eo." einzudringen, wnrden aber zurückgetrieben und Eurer wurde verhaftet. Die Ausständi fchen hielten heute eine Versammlung, in wel cher Reden gehalten wurden, die zur Mäßi gung mahnten. Der „Sinke" hat die Ar beiter KBOOO gekost«; sie sollen jedoch gut bei Kasse sein. In Brooklyn wurde Edward Hammond wegen Straßenrands aus 20 Jahre in's Zuchthaus geichickt. Der neue Freibrief für vie Stadt Stew«?jork. Albany, N.-H., 17. April.—Der neue Freibrief sür die Sladt New York rnor gen an den Gouverneur, der ihn zuvor sorg sam prüfen und sich sodann zu entscheiden be- abstchtigt, ob er ihn unterschreiben wird, oder nicht. Unglück in einem Kohlenbergwerke. Pottsville, Pa., 17. April. Wm. Grant, einer der Eigenthümer der Plank- Ridge-Kohlengrube, und der Obersteiger W. Gibbs verunglückten heute in einem ueucu Ätolleu, welcher über ihnen zusammenbrach. Zwei Arbeiter entkamen unvelletzt. AuS Kentucky. Frauksort, Kti., 17 April. Weitere Berichte über die Kuklux-Misselhaten in Hen ry-Co. jagen, daß drei ter Verwundeten der Bande seitdem gestorben sind. Neue Unruhen in Kinghtsville, Indiana. Indianapolis, 17. April. Heute Nachmittag ging es in Knightsville, Ind., ziemlich unordentiich zu. Gegen 5 Uhr sand eine allgemeine Prügelei statt, und mehrere Lerhaflungen wurden vorgenommen. Acht oder zehn Frauenzimmer mischten sich ein und befreiten die Verhafteten. Sturm lin Lttcslen. Omaha, Nebraska, 17. April.— Das Telegraphendraht, westlich von hier, ist, trotz dem der Stnrm nachgelassen hat, noch im sel ben Zustande, wie gestern. Man hofft jedoch, bis zum Nachmittage wieder mit San Fran zisco in Berkehr zu sein. Eine weitete Depesche über den Sturm lautet: „Achthundert Meilen von hier begann er und ansänglich keine Unterbre chung im Verkehre der Eisenbabnen, bis er erreichte. Dort brachte er Alles in'« «locken. Telegraphen- u»d Eisen bahnvelbilidling haben faktisch aufgehört. Es ist unmöglich, iu dem entsetzlichen Lchneetrei ben fünfzig Schritte weit zu sehen; die ganze ist eine dichte Schueeivolke, und die Kalte ist so intensiv und beißend, dag man im Freien innerhalb kurzer Zeit ersriereu würde. Arbeiter zur Beseitigung der Schneewehen längs der Bahn anzustellen, hieße die opfern. Der Pafsagierzug, welcher aus dem Westen vorgestern sällig war, ist 150 Meilen von hier bei Grand-Island im Schnee stecken geblieben, und der vou hier abgegangene Zug liegt IOS Meilen von hier am Siloer-Ereel im Schnee. Die Passagiere befinden sich wohl und haben hinlänglich Provisionen bei sich. Dagegen snrchtu man für die Ansied ler in jenem strich, die sast alle nnr nothdürf lige Wohnungen haben. Auch die Emigian te» sind sehr zu beklagen, da für diese bereits die Frübiahrswaggous i» Benutzung gebracht sind. Nun hat sie der furchtbare Sturm jäh lings überrascht." Der Krieg gegen vre Avachen. San Fran z is eo, 17. April. Nach richten aus Arizona melden bis zum 4.April: Major Randall vom 23. Regt, hatte ei» Ge fecht mit den in welchem II Kiieger geiödtet und eine Anzahl Frauen und Kinder gefangen wurden. Eine große Anzahl der gcfücchtclstcn In dianer hat nm Friesen nachgesucht. General Erook ist nach Eamp Verde aufge brochen. Von Louisiana. N ew - O r l e a n s, 17. April.—Wie man höit, sind 100 Poiizlsten, als Infanterie be waffnet, mir einer Batterie vou 2 Kanonen nach dem Innern des Staates abgegangen; ihr Bestimmungsort ist Eolfax. Tie Bun deSbehörden haben auf wiederholtes Ansuchen verweigert, Trappen hinzuschicken. ÄNS Texas. N e w-N ork, 17. April. Der KnegSse kretär Beitnap nnd Gen. Sheridan kamen am 5. d. Mts. in San Antonio an nnd wnrde» Seitens der Stadtkehölde» und vieler reu Ossiziere dcrcons. Armee herzlich begrüßt. Ein großer Empfang nebst Ball war aus den 7. anberaumt. Voil lsul>a. Bldlvett 6 Ausliefe rung. Ein ertapvter Die erste yrotcst. Klrcke. H a v a n ii a, 15. April, über »icy-West, 17. April. Die Ziispetloren Hayden nnd Green von der Lvndoner Polizei, und Hr. Good, ein Buchhalter der „Bank von Eng land" kamen mit dem Dampser„Moro Castle" von New-Hork hier an. Em Htann, Ramens Oskar Wilwu, ein notorischer Ne>v-?)orser Einbrecher, nahm auf demselben Dampter Passage. Als das Schifs kanm den Hasen verlassen hatte, wnrde Green'S Kosser erbro che» uud um 40 souvereiguS uud verschiedene Schinucksacheu bestohlen. Der Zahl»ieister des Dampsers schöpfte Verdacht gegen Wil son und überwachte ihn scharf. Dle Beitoh lenen halten einen der Auswärter im Vcr daa,t. Am Samstaz wurde Wilson unter irgend einem Vorwaude ans's Deck gelockt; unterdessen untersuchte mau seine Reisetasche in seinem „Stateroom" und sand in derselben eine Anzahl gntgearbcueter Einbrecherwerk zeuge, Nachschlüffel :e. Der Dampser kam am Sonnlag Abend hier an und konnte we gen der späten stunde nicht landen. Wäh rend die Passagiere aus Deck waren, begab sich Wilson hinunter und erbrach die Koffer der anderen beiden Engländer, aus denen er verschiedene Papiece nahm; er verbarg dann die Einbrecherwerkzeuge in Green'S Zimmer. Seine Absicht war es jedenfalls, die Doku mente sür die Auslieferung Bidwelt's zu er langen; diese hatte» jedoch die betreffende» Herren der größereu Sicherheit wegen zu sich gesteckt. Bidwell wurde vou Hrn. Good als der Manu ibenlisizirt, welcher in London ein Conto in der „Bank von England" eröffnete; die Polizeibeanuen erkannten in ihm einen notorischen Charakter. Wilson wurde noch vor der Landung als Einbrecher verhastet und wird in Havanna vor Gericht gestelli werden. Der erste protestantische Ostergottcsdienst auf der Insel Euba fand letzten Montag in der Episcopalkirche statu Brände. Cin e i nii a ti, Iti. April.— Das Städt chen Horse-Cave, Hart-Co., Ki>., soll total dnrch Feuer zerstört worden sein. Verlust K 200.000. Chicago, 18. April.—Das ,^laii!si.-ld- Nach/durch Fener zerstört; Verlust Slo,i»io, Assekuranztz2soo. Mau schreibt dasFeuer einer Brandstiftung der Gegner der Lociruug des Colleges in Plainfield zu. Duluth, Minii., 17. April.—Hier wur den gestern fünf Häuser zerstört; Verlust 515,- 000. Telegr n pht, cheö Allerlei. In Nachville, Denn,, starb gestern Win. H. Smith, Agent der „Westl. Associirien Pressi" uns einer der ältesten Journalisten der «-ladt. Jn CH'cago begann gestern die 2. Jah resversammlung der Gesellschasl der Eisen bahn-Passagier- und Frachl-Ägenten der Ver. Staaten und Canada's. 54 Eisenbahnen in den Ver. Staaten uud Canada sind ver treten. In Union Jnnktion, Wisc., wurde der Postbeamte I. B. Brown verhaltet, weil er zu saul war, die Briese zu assortiren uud diese deshalb verbrannte. Lokalberichte aus Washington. Washington, 17. April.—Am Dien stag Nachmittag kam Hr. Georg S. Henault nach dem Hauptquartiere der Polizei und mel dete, daß während seiner Abwesenheit Diebe iu sein Schlaszimmer gedrungen seien und ihm einen goldenen Ring gestohlen hätten. Geheimpolizist McDeoitt ging nut Hrn. He nault, der eine Restauration deicht, nach des sen Lokal und erfuhr dort, daß zwei luugc Mädchen dasselbe am Nachmittage besuchten und den Getränken so lange eitrig zuspräche», bis sie sich in völlig berauschtem Zustande be fanden. Eines der beiden Mädchen war noch im Lokale anwesend. Der Geheimpolizist ließ dasselbe in ein Zimmer des oberen Stockwer kes bringe», damit es daselbst seinen Rausch ausjchlcne. Kaum aber war es oben ange langt, als es einen Versuch machte, aus dem Fenster zu springen, und nur mir Mühe konnte man es an seinem Vorhaben hindern. Aus den Anssagen des Mädchens ging hervor, daß sowohl es, wie auch seine SHwester von einem hiesigen Geschäftsmanne versührl wor den seien und Beide den Entschluß gefaßt hät ten, sich um'S Leben zu bringen. Die Mäd chen sollen Töchter eines geachteten hiesigen Bürgers sein. —ln eurer gestern Abend abgehaltenen Versammlung des deutsche» Verera»eubuudcs wurde der Beschluß gesaßt» den Gräber schmücklingstag auch in diesem Jahre in wür diger Weise zu begehen. Folgende Herren wurden als Mitglieder eines Comite's er nannt, das Arrangements sür die Feier treffe» soll: R. SpringSguth, Karl Eberl, K. Edel, Chr. Reisner, I. Friedrich, W. Spengler, Martin Herberger, G. R. Dhrensuri, Chr. Exel, Hugo W. Süß, G. Köhter, Adolph Knies, F. E. Adler, W. Schuma cher, Chr. Worch, Karl Herrle, Wilh. Heins, W. C. Herfurth, Kart Devaniiero, A. Bi schof, E. Schubert und I. C. Köhler. Sir Edward Thornton gedenkt hier sür die englische Gesandischast ein neues pracht volles Gebäude errichten zn lassen. Gestern kamen zwei mit den Blattern behaftete Neger nach einem der Stationshäll ser und wurden in aller Eile nach dem Blat tecn-Hospiiale befördert. James Brady, ein jungcr Man» von Siid-Wasbington, griff belaiMtlich während des verflossene» Monats eine Frau mit einer Axt an und brachte ihr euie schwere Verwun dung am Kopfe bei. Er erklärte sich damals für schuldig und wnrde in's Gefängniß ge ichillt. Gestern sollte sein Prozeß beginnen, aber die Frau war spurlos verschwunden. Trotzdem wurde er d:m Verfahren der Groß geschworenen überwiesen. Tie farbigen Bürger des Distrikts Co lli mbia sahen sich gestern infolge des heftigen Regens gezwungen, ihre Parade zur Feier des neunte» Jahrestages ihrer Emanzipation bis auf hcnte zu verschieben. Heute Nachmit tag fand endlich die große Parade statt, und Wachington's Straßen wimmelten bei dieser Gelegenheit von Schwarten. Heute wurden zwei neue Erkrankungen und zwei Todesfälle an den Blattern ge meldet. Eapt.Fowle vom Dampfer „Wawasfel" starb gestern Äbend in feiner Wohnung an der 7. Straße an den Blattern. Ein schkau-eingcf.üdelter Vctrnq ent larvt. Wichtige ZZerdaftunq. Washington, 17. April. Gestern Morgen wurden verschiedene Verhaftungen hier vorgenommen, welche znr Enthüllung eines schlau eingefädelten Gaunerstuckchenö führten. Vor unge'ähr einer Woche erhielt General Babeock, der Privanekrctär des Präsidenten, von dem Postineisler iu Greenöboro', N.-E., einen Brief, in welchem Nachfmschungen über die Echtheit eines beigeschlossenen EirkularS angestellt wurden. Dieses lautete Folgender maßen: „Eonfidenziellcs Cirkular Nr. I t. Exekutiv-Palast, Washington, 5. April. Die folgende Konversation wird den Freun den des Präsidenten im Vertrauen initgethellt. Unsere Freunde tonnen an Rev. I. Haie Barne» adressiieu, welcher Sekretär iu dieser Angelegenheit ist. Irgend Jemand, wer Ge wissciisjccupel gegen solche Beiträge hegt, braucht nur schweigend abzulehnen. Der Präsident hat in guten Glauben gehandelt und hossl vertranenovull auf bereitwillige Hülse. Bedenken Zie, wenn Nichts gesche hen wäre und der Stand oeiDiuge, wie er in Louisiana ezistirt, noch weiter um sich geglis sen hätte, was würde die Folge gewesen sein ? Sic sorgfältig die Ansichleu des Präsi denten uud handeln Sie nach Ihrem besten Ermesse», bedenken Sie dabei, daß die Sache coufidciizictl uud außer zwei oder drei Perso neu Niemanden bekannt ist. Was geschickt wird, sollte in Papiergeld geschehen, iu ver schlossenen Couveris. Sehe achtungsvoll O. E. Sekr." Exekutiv patau, l-. Okt. IB7i>. Memorandum einer Unterredung zwischen dem Präsidenten uud seinem Sekretär: Sekr.: „Hr. Präsident! Ich wünsche, Sie auf folgendes Telegramm des Senators Mono» ausmkrlsam zu mache»:" „Eine Verschwörung l>at si!> gebildet, um SiiV-IlllnoiÖ, Indiana und zn bewat den Stimmiästeil zu vertreiben. Mehrere Tausend Nichleinwohncc habe» dieser iu Indiana ihre Stimme abgegeben; es wer de» Mänuer und Geld verlangt. O. P. Mono»." Präsident: „Ja wohl, ich habe mir die S ache übeilegt und haue eine lange Unterredung mit dem Venrauenüinaiinc, welchen tor schickte. Was sagt Hr. Coote wegen der Gelder? Sie wissen, daß wir kein Gelo haben nnd daß die Mittel des Comite's alle für die regelmäßige» Geschäsie nothwendig sind." Sekr.: „Hr. öooke wird Ihnen irgend eine Summe beschafft», die nothwendig ist." Präs.: „Gnl, ich weroe die Verantwort lichten auf miH nehmen, lassen Sie Capt. C. ei» Tutzeiid geeigneter bellte ansjuche», um im Süden uud Westen Gelder zu venhei leu und die Sache zu organisiren. Die Or ganisation allein wird geietzloie Wellie zurück halte», das Volk ;u beli»gen." Weitere Unterredung am Mär; 157:!. Sekr.: „Hr. Präsident, haben sie schon Veisiigllngcn genossen, wie Sie Hr». Coole das im letzte» Oktober vorgeschossene Geld zurückerstatten wolle» ?" Präs.: habe bereits daran gedacht. Ter Bnchos hat den Ehrw. I. Hale Bariuij vorgeschlagen, um i» dieser Sache als Sekre tär zu fungiien. Er soll sofort ernannt wer den. Alle Briefe solle» an ihu gerichtet wer. den. Fordcin Sie sosort unsere Freunde auf nud lassen Sie Nieinandeu mehr als su> bei tragen. lim die Oessentlichlcil ;n vermeide», lassen Sie die Sendungen in eunache» HU>- Noten inachen. Registrirte Briese und Ex preßsendungen würden die Sache publik macheu. Hr. Sekretär, Sie wolle» gefälligst eine alphabetische Allste aller Contnbntlllneil an legen." Obigem Cirkular war gleichsalls ein Ant wonschema beigeschlossen. Der Fall winde dem Geheimpolizisten Oberst Wkiitelel) übergeben, welcher einen ge wissen D. O. Pardee verhaftete, in dem man anch bald den Nev. I. Hale Barnen entdeckte. Außerdem wurden noch A. Schüller Simon uud Win. MeKeaii als Gehülfen bei dem Schwindel verhastet und beigesteckt. Europäische Berichte (Prozeß Saro.) Der viekerwähnte Pro zeß Saro, die Theilung der vom Musikcorps des „Kaiser Franz-Regiments" inßvstou und andern Städten eniellknEinnahme betreffend, hat seinen Abschluß darin gefunden, daß dem Dirigenten, welcher sich 5 Theile der Ge sammiheil vindicirt hatte, deren nur I zuge sprochen wurden. (Tragischer Vorfall in Lndwigvhafen a. Rh ) Ein erschütterndes Faniiliendrama hat sich am 25. und 2L. Mär; in Ludwigsha fen bezw. Mannheim abgespielt. Aus dem Hemshofe bei befindet sich eine vor nicht langer Zeit Vilich drei Theilhaber gegründete und im besten Betriebe stehende Fabrik pharmaeentischer Präparate. Einer der Theilhaber (Saauie) lebte m>l seinen zwei Schwestern in häuslicher Gemc»chaf!. Tie Eltern waren gestorben, die Geschwister hin gen sehr aneinander. Eine der Schwester» hatte eine Zeit lang ei» Veihättinß mit einem Mannheimer, brach dass.lbe aber, da der Bru der sich einer Heiralh enischieocn widerjetzle, ab. Vor Kaizem heiralheie nnn der Mann heimcr eine Andere; das Mädchen, lies er griffen h ervou, ging einige Tage niederge schlagen herum; darauf begab sie sich uach Mannheim uud sprang dorr in den Rhein, aus dem mau sie als deiche wieder heraus holte. Der Bruder, auf's Aeußerste von dem Tode der Schwester alterirt, wurde am an dern Morgen todt nnßette gesunden; eS heißt, er habe sich mit SMichnin ve:gisicl. Die überlebende Schwester wollte auch den Tod i«n Wasser sucheu und wurde nur mir Mühe zurückgehalten. Sämmtliche Aiiilazcsälle lnh aber von Dachauer Bantc» in 'München (be trügerischer Bankerott n. A.) N Gruppen au der Zahl, werden in einer außerordentlichen Sitzung des Schwurgerichts von Oberbai>ern im Monat Juni zur Abunheiiuug gelange», vorau Adele Spitzeder uud Genossen. Ter Antheil der deutschen Hochschulen am Kampfe gegen Frankreich ist in einem un ter glcichlantciidcm Tttel bei Hirtel in Leipzig erschienenen Buche von Ludw. Baur fehr an ziehend und umfassend dargestellt worden. Das angehängte Pelsonalvcrzeichniß weist die Namen von nahezu 800 Lehrern und Studen ten aus, deren Antheil am Kriege, sei es in Frankreich selbst oder daheim, beschrieben ist. Von besonderem Interesse ist die Schilderung der Theilnahme des ärztlichen Personals der Universitäten im Dienste des rothen Kreuzes; ebenso die Mittheilung einer langen Reihe ge haltvoller Reden?c. Die lebhafteste Theil nahme aber erregt die „Ehrentaftt der Gefal lenen," in der die Namen von »ich: weniger als 248Stnde»te» und 4 Professoren mit kur zen biographischen :c. Nöthen ausgeführt sind. Die gröszlen Verluste harte die Univer. sitäl Leipz-g 63 Mann! Ihr folgt Berlin mit 30, Göllingen mit 23, München mit St, Halle mit 19, Heidelberg und Jena mil xe 13, Breslau mit 11. Bonn mit S, Tübingen mit 8, Rostock mit 6, Grei'Smald, Kiel, Königs berg und Würzburg mit j: S, Marburg Mit 4, Glegen mit 3 und Münster mit 2, Erlang gen mit I gefallenen Studenten. Von den im Sommersemefttr 187«, immatrlkulirt gewese nen 13,7Kü deutschen Studenten haben über- Haupt 4510 (also ein Drmheil) denKneg nut gemacht, und zwar ca. 3500 bei den Fahnen und 100 als Aerzte und Von 1505 Univeisitätslehrcrn sühnen 15 die Waf fen, 253 widmeten sich der Verwundetenpflege, 220 wirkten durch Wort und Schrift für dt? izationale Sache. > Nummer Neue Auzeigen. Hemden und Unterzeug für Herren spottliillig! Arükjahrs-Ittipvrtativuen. HoöqcS, Nr. 2-j, Hanvvcrstrasie, Pvplins, schwarze EeldeiizrUizr, Älpiieas Dcttcn-^licdcrlagc von Frey, Walpert , ll, Gaiistrasze, Die nützlichste ErsinSung dcr s?an;vi»st!)eö Älarke - sollte in jeder Familie geknaucht werden. Burnhillil Comp , s!! r. I Wesl - omba r d st r., Baltimore, Md. Bekanntmachung sür - Lie^ljlliier.^ von Nr l—Nr. 7. Puivlr, >lU>ri!</x"l<ufver. Viund - Pulver, Große, G . D? ?Silr Tiirek, Agent, Nr. I », West 'S. Die Lrittc uad Tie neue leicht lausende Hwe'sllje I! a Ii >n a I chitte guten de» >tauscrn convonireiiden Bediugungeu verkauft Nr. Nnrd Phurlesilr.. Paltimore. Agenten IN jede»! <so»ntl>. An Brauer uud Maschinisten! Wm. E. WIUIS X- ClUnpilgnir, , Ecke der Baltimore- und Cuiaw-Strajze, Ballimore, Md. Röhren - und Ma'chineii. ailicrlkaiiis.hc (Ycvernvr- und (Thalleiige - Pumpe, Uingezvgen L. Morrisoil «.<- (<o'.ttp.. Ecke der Sharp- und Germanslr., Balto., Gaö-, »t,asscr- T ii m v fm li i ch in e r i e- Adlwtaten, Aerzte:c^ A. von Briefen, Anwalt sür deutsche Ernndcr und Patent-Inhaber, Nr. 255, Broadway, Ncm-Vjork, (Jault,iüMiei Poft-tZince-Bor SVZU. Alttalidcc Wolss, Advokat und Rechtsanwalt, Dr. W. Mntslnänn, praktischer Arzt, Wundarzt und Geburts- Helfer, Dr. M. wlcncr, hvmöovathi,cher Arzt, N?. nahe Pineftraße. Neue deutsche Apotheke Carl Heiurich May, Nr. 259, Süd. Broadway, <Septlt,l2Mte) nahe Thamesstraßt. Deutsche Staats n. GeminneThtr x >!l '/tw.' ?. ?ropnstor. Abenö-Lchule. Achte Ka nfle ate, K. Losicr, liräsident. <Sel'l.''.l2Mtc,s a Wieder,nanu, und in dem vordersten Stange ter beii-gellltetsten schasie« steh! die Mü s?nntiZtk Gegenseitige!>!ebei'.s-Pcriickerllng--Gesell« fckast in Bo'ton, Masi. Tiese Tesellichast wurde alz ikxpmien» de« deriibmte» »M N>chl.Beriail. Geset zes' orqaiiinrt. Jdr i'i Uber »2.5V0.» schasi" uwsa»lN lre,»lg der und respek» W a 11 e r S Z? ilk i n s on. ?tsrdn>tk>.?ckt der Chari.s. und Paltimorekrai« Dr. Ja ine sA. Steuari, iM<ltlo.l2Mte.li>) Nuteriuchungi Arzt. Die kauf'nannische vvl» R. Tun Süd-Lst-Eckc dcr Baltimore- u. i^harlcsstr., Baltimore. lTtablirt im Dieses Uiilcri^reiber) (slastische Schwanlm- Miilratzcn, Polster, .Utsjeil u. s. lv., Springsed e r - V e t t c n l»edr7.tZMttll ' ' Kaust (sttrc Miideli, vis'.kl vanl lailrikilnten uud spart Pro;r«L » Älivl'eln, i.'aden.ivinrich- L.'adentisci>e, tsoun- Tururr, Fabrikant von Exc c l! nr- H öl Nr. .'s, Äis. Btauqhlin Bauhii!;-Hiiud!er. gellster, THÜltl!, u. s. w. und die biUi.sslcu Prcisc. Ccke dcr Pratt- und Präsidentstrasie, L a Her pl a t; Ecke dcr Pratt- und Eretcr-Ztrasie. («prii N.1.-M e'', s)tLti Tuler Kl'.uhol>!.'tll^r, und Husldiele» - INühle nnd Fenstcr-Rahmen-Fabrik, Dav Vauhi?ii-<3cschast, Thiinn, Fenster - iliuhmru j. w. t?tto Dukcc X Bruder au dcr Granb'.i-, nahe Älbcmarle - Ttraße, <.>»»» T'iiker S Crliliijtlü'.-^t.iülrt'ilhiür», mit oder ohne Tcheibri«, Tchits'-r und M.miwr - ?..äwinmaie der besten Arbeit, neuesten Fasoa ni dcn niedrig, tcn Proison. Vtorgc G. Sttmis x Ecke der Front- und FayeUtKl. Fensterrahmen, Thu reu 6i?o. O. Firrel? Ecke der Kronr, nnd Havc«. s!r» Baunmiennl-SR. Besondere L?ff.rtcl: während der Monate Februar und Mc.rz. Bestellung«!! sür besondere Arbeiten (Heo. StevcnH A» Ecke der und '»X j D i e B a l t i m v r e r kivct- und Fipikc - Fabrik, ß Ecke der President- und ssawnstraße, Z Win. Gilinor von Wm., Z

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