Newspaper of Der Deutsche Correspondent, April 19, 1873, Page 2

Newspaper of Der Deutsche Correspondent dated April 19, 1873 Page 2
Text content (automatically generated)

Ter Teutsche CsrrespondenL. Baltimore, IS. April 1873. " -Öle Hcrbstwableii. Wir haben kaum die ersten Veilchen au« des Frühlings Hand erhalle», nnd noch fechsMo. nale liegen vor uns, ehe die Herbsiwahlcn in Szene gehen. Aber bereits ist es lebendig im Lager dcr Politiker geworden, und iu bellen Schaaren eilen die Afpiramen für Aemler- und Ehrenstellen herbei, um sich dem „lieben Volke" bestens zu empfehlen. An jeder Stra ßenecke wird man an's Knopfloch gefaßt, und „hcilige und theure Versicherungen" werden fcheffclweife ausgetheilt und weit mehr ver sprochen, als selbst im Falle des Ersolges ir gend einer der besagten Aspiranten hallen kann. Man wag das als eine politische Mode der Gegenwait hingehen lassen, kann es aber wedcr billigen, noch gutheißen. DaS Amt sollte heute mehr, als je, den Manu, anstatt ter Wann das Amt luchcn. Wir iprcchcn Niemandem die Berechtigung ab, selbst wenn er auch noch nicht die 10 jährige Probezeit durchgemacht hat, (welche man gewisser Seils hier dem Volke wieder aufoklrotjien möchte,) srch um euren Posten zu bewerben, aber vom Volke zu verlangen, daß es heute, wo uoch sechs Moucue Zeit vor uns liegen, sich schon in den Strudel der politischen Agitation stür zen soll, ist zu viel verlangt. Wir haben ge flissentlich versucht, so weites in unferenKräf ten liegt, unsere Leser mit Wahl-Raifonne ments zu verschonen, und werden fortfahren, diefes zu thun, bis die Masse des aller Orts auswirbelnden Staubes sich einigermaßen ge legt hat und wir mit Verständnis das Wahl seld überschauen können. Speziell mrt den Interessen der Adoplivbürger ideiiltfizirt, er blicken wir bis Dato noch keine Gefahr dcr Neberrumpeluug und haben noch wenigcrr.'ust, siir diesen oder jenen Caudidarcn die Kasta nien aus dem Feuer zu holen, indem wir mit unserer Meinung über diesen oder jenen Aspiranten aufwarten, so lauge derselbe felbst srch noch nicht recht klar darüber ist, wo ihn der Wahlruf teS Herbstes finden wird. Daß derAdoplivbürger, und besonders der deulsche, zur rechten Zeit die Hände nicht müssig in den Schooß legen wird, wissen wir, aber cs fällt ihm nicht ein, sich durch eine voretligeThätig kcit zum Spiclballe von selbstsüchtigen Inte ressen machen zu lassen. Wie wir vernehmen, werden im Herbste mehrere hervorragende Adoplivbürger sich finden lassen, um als Can didalcn für iolche Sielten in'S Feld gebracht zu werden, in welchen sie dem Gemcinwohle dienen können. Lassen wir inzwischen die zahlreichen Aspiranten sich nach Herzenslust abmühen, um in die vorderste Reihe zu kom tcn auch noch Andere dabei sein. Z>er Kriegsschauplatz in L'reqon. Die in letzterer Zeit in Verbindung mir dem Feldzuge gegen die Modocs so ost genannten „Lavafelder" haben im Osten des Landes ab solut nicht ihres Gleichen, und kaum existirt in Europa eine Bodeuformation, welche den selben ähnlich ist, man müßle sich denn in die «rsbedcckteii, ze:k!üfleien Fietlcn Norwegens und Laplands vetsetzen. Dcr Bodcn an dcr Küste des Stillen Mee res ist mehr oder weniger vulkanisch; wenn auch die riesigen Vulkai e, welche vor Johr taufenden ihre Fenergarben auf der Sierra Nevada gen Himmel sandlen, welche brene Ströme glühender Lava in die Thäler schick ten, deren Glnthafche den Horizont verfinsterte und das Land meilenweit bedeckte, längst er loschen sind, wenn auch an Stelle der ausge brannten Kratcr jetzt meistens tiese klareßeig- See'n liegen, deren Wasser mit dcr Ebbe und Flulh des Ozeaus steigt und fällt, so verspü ren die Bewohner j-ncr glücklichen Gegend doch noch hcinc manchmal ein Zittern und Äeben, ihre Kaffeelasjen klirren, die Tische wanken, wie die Kajütentafel ber'm Anstür men einer gewaltigen Bö, und wer Geistesge genwart genug besitzt, rettet sich rn'S Freie; denn tief unter ihnen zürnt P!mo, zischen und schäumen dieflamiiicndcnGewallen, und wehe dem Mcn'chcn auf der friedlichen, nahrungs lprosfenden Erde, wenn sie nicht rafch einen Ausweg durch ciues der zahlrcichenSicherheits- Ventile finden, welche in Mexiko, in Urrter- Califcrnien und Cenlral-Amerrka durch ihren Flammcnfchein bei Tag und bei Nacht den Himmel röthcii. Während nun in den Schluchten, Ebenen und Thätern unter den Ausläufern der Sier ren längst fruchtbares Erdreich die aus der Tiefe cmporgeschleuderlen Schlacken, die erkal teten Lavafchichten bedeckt, fo gibt es doch auch noch Stellen, welche aussehen, als feien sie erst wenige Jahrzehnie erkalrer, denn keine Vegetation ichmückt diefe kahlen zerklüfteten Flächen, kein Erdreich ist auf denfelben sicht bar, wohin das Auge blickt, nur Fclfen und erkaltete, zerbröckelnde, verwitterte Lava. Eine solche Gegend isl dcr Schauplatz des Modoc iirieges. Man denke sich einen riesigen Granitblock vcn 500 Fuß Höhe uud 10 Quadrat-Meilen Flächcnraum, oben und an den Seiten glatt, wie nach dem Richljcheit behauen. Man nehme dann an, ein geschickter Fcuerwcrler sei im Stande gewesen, in diefem R.efenstetn verschiedene Minen zu bohren und dieselben gleichzeitig zu sprengen, das Resultat wäie eine bunte Zerklüftung dieses FelskolosfeS, welche ticseßuviiien und Eiujchnille und lleme Fclfen all.r möglichen Großen zeigte, von dem Umfange einer Theekistebis zur Höhe des Straßburger Münsters. Feiner denke man, Vulkan habe diefe gesprengte, zerkliis lere Felemafse in seinem riesigsten Hochofen, wie z. B. dem Rothglühen gebracht, mit einer schwarzen Glasur überzo gen und dann in der Wrldriiß Oregons urrler den Ausläufern des Shasta langsam erkalten lassen und dieses Gebilde der Natur fei mit der Zeit verwittert danu kann man sich ei nen Begriff von den „Lavafeldern" machen, deren Name natürlich sehr unschuldig klingt. Die Schluchten, Höhlen und Kreuzgänge dieser Fclfcnwildniß sind nie von einem Wei ßen erforfcht worden, dagegen kennen die Mo docs jeden Tritt, jede Ecke, jede Höhle und wissen die Treppen, welche auf die riesigen Felswände und Monolithe führen, von denen sie die BundeStiupren verhöhnen und ihre Signale nachäffe» können, ohne daß eine Büchsenluoel uu Stande wäre, sie zu errei chen. Bon diesen isolirlcn Felienhöhrn kann ein Krieger mit seiner sicheren Büchie eine ganze nach ciiiaildcr Ntedersireckui, ehe es nur Einem anö der Eompagiiie geliiiizl, den Feind zu entdecken und an dessen Perfol' gung dann noch ein tiefer Abgrund hindert. —Die Rothhaule in dieser natüllichenFestung ausiuchen zu wollen, isl cine Aufgabe, welche kaum eine Armee ersolgtcich unternehme» kann. Hier kann nur Aushungerung oder Erichöpfung dcr Munition wirken. Dabei tragt es sich aber noch immer, ob Capt. Zack nicht längst aus seiner Felsenburg einen Aus gang entdeckt hat, dcr nach dem Tule-See sührt und auf welchem Nachts mit leichtem Eanoe Lebensmittel und Muuilion heibcige schasst werden? Und selbst wenn man das ganze Terrain mit Postenketten umstellt,einen sötmlichen Cordon darum zieht, so eine Roth, haut kriegt durch die dichtesten Poslenlinien u. findet einen Ausweg. Die Bramarbasaden von der gänzlichenVer tilgurig der Modocs nehmen sich auf dem Pa piere recht schön ans, aber eist niug man sie haben. Schon die klugen Nürnberger machten die Erfahrung, dajz man keinen hängen kann, den man nicht vorher gefangen hat. Votizen. —Die drei nahe Santiago de Euba verhaf teten flüchtigen Matrosen der amcrikaiiischen Barke „Union" sind von den Spaniern wie der in Freiheit gesetzt worden. Es hieß An fangs, daß dieseMairofen nur verkleidete Em missäre der Ausständiichen waren. —Senator Morrill von Vermont hat die 550iXZ>Ertrazahlung dem Schatzmeister seines Staates zur Zahlung der Staatsschuld Über macht. Senator Bayard von Delaware, ein Demokrat, weil't dagegen das Geld in einem Check, den er mit eiiiem Schreiben an den Schayjckrctär Richardson einschickte, einfach uns, wie sich gehört, dem Schat-amte der Ber. Staaten zu, d. h. dahin, woher sie zu nehmen sein würde, in die Nalionalkassc, zurück. Nur die Conareßmiiglietcr, die dies thun, können sich von dem Schandflecke gemeiner Ausbeuter des Volkes, oder dem Verdachte, wenigstens Capitalmachcr für eigene Rechnung zu sein, für gereinigt an,ehen. Der Bricf des Hrn. Bayard lautet: . „Sil! Nach der in der letzten Nacht des zweiundvierzigsten Congresses angenonimenen Etatbill habe ich Anspruch auf K 4565.60 Ge haltSnachzahlung für jenen Congreg, und ich lege jetzt meinen Check auf die „NationaKMe tropolitan-Bani" in Washington, und zwar für den vollen Betrag bei, damit er in den BulidesiÄatz bezahlt werde. Als ein Mit glied des Senats-Confeienz-Coiilile's, an das die Bill ttf.rlit worden war, habe ich mich, wiewohl vergebens, bemüht, diesen Zug der rückiviikenden Gchaltsvermchrnng ausaestri chen ju srien. Ich hatte d-e Alternative ;u stimmen, um eine ter Haup'.-Ztatbills sür die nothwendigen Regierungsausgaben zu verei teln, weil sie iciieii ungehörigen Zug enihält, und demzufolge eine soter-ige Exira-Selston tes Coneircsics nothwendig zu machen, deeeu Kosten aliein den Benag dieser Gehaltsnach zahlungen würden überstiegen haben, und tte ich auch aus audeicii Ursachen als nachthcilig für d>e vsf.ntlichen Jniciessen betrachtete, uno tethalb zog ich es vor, die Bill durchgehen zu lissen. Cs worein unzweifelhaftes legale« Recht, diese Nachzablung anzunehmen, und es beruht lediglich ans immer cigkiicu Tiecre t>on, ob ich sie behalten will. Meine Zöge iung in dieier Frage erlstand hauptsächlich aus der Ursache, dag ich mir nicht einmal den Anichein geben wollte, mich zu weigern, dies Geld zu behalten, um keinen Tadel auf meine Gefährten im Ccnglesse zu werfen, die ehren- hakter iird gewissenhaft r Weif' cine verschie dene Nnsiä t ron dcr Sache haben. Da ich mich indessen dem Bericht des Corfereriz-Co niite's angeschlossen und on« Grüi den der öf sentlichen Pflicht ?n Gunsten desselben ge stimmt habe, so süble ich mich berechtigt, von den Resultaten meiner offiziellen Handlungen einen vollen des pekuniären Vortheils für mich selbst zu v-rlvfchen, für den ich mich un ter den angegebenen Umständen zu stimmen gezwungen gefehen babe, iur den ich aber nicht gestimmt haben würde, wenn er als eine ie parate Maßregel vorgelegen hätte. Die!e Ri messe ist meine freiwillige persönliche Hand lung, die ich der obigeu Darstellung beizuge ben für angemessen erachtet habe." Kkiwa. Die Nüssen marsänren aegen khiwa. So meldet der Telegraph. Mit wie viel Mann schaft und zu welchem Zwecke und ans welcher Veranlassung diese Expedition vor sich geht, wird nicht mitgetheilt; man erfährt nur daß sie vom westlichen nach dem östlichen Ufer des taiviichen Meeres übersetzen. Khrwa liegt an dem südöstlichen Ufer dieies Meeres und erstreckt sich bis znm Aral- See. Im Norden gränzt es au die niisiiche Provinz Turkostan, im Osten an Bokhara und im Sü den an Persien. Was seine Ausdehnung betrifft, so ist es in der That ein großes Reich, denn es wird bei total unbestimmten Grenzen auf 7000 geogra phifche O.uadratmeilen angegeben. Aber dieses ungeheure Gebiet istsast nur eine ungeheure Sairdrvüste, mit einzelnen Steppenstrichen, in welchen sich Nomaden-Horden umhertreiben, welche dem Khan (Körrig) von Khiwa trrbrrt pslichrig sind. Das eigeniliche Khiwa mit der Hauptstadt gleichen Namens ist höchstens 500 Onadrat- Meilen groß; es ist eine Oaie füdöstlich vcm Aral-See nnd wird vom Fluß Amu (dem al ten Orus) durchströmt, der nach Norden fließt und sich an der südlichsten Spitze des Aral see's in diesen ergießt. Er bewässert die Oafe, welche ein fast tropifches Klima hat und Getraide, Baumwolle, Seide, Ost, Wein :c. hervorbringt. Die Bevölkerung derselben wird jetzt auf eine Million angegeben, die Haupt stadt hat 25,000 Einwohner. Die Totalde völkerung, die Nomaden-Horden mitgerechnet, wird auf mehrere Millionen toxirt. Doch ist das Alles fehr problematisch. Schon seit 600 oder 700 Jahren war diese Oaie der Sitz ciues muhamedauifcheu Kha nats und einer bedeutenden Kultur; sie wurde von Dfchingis - Khan erobert und später von Tirnnr. Zuletzt eroberten die Usbeken das Land uud gründeten das gegenwärtige Kha nat. Die Fruchtbarkeit urid das prachtvolle Klima dieser Wüsten - Station lockte die Rus sen schon unter Peter dem Großen zn einem Eroberuugs - Feldzuge (t 717), um sich dieser Operations - Basis gegen Bokhara und Afghanistan zu bemächtigen. Die Expedition mißlaug, ebeuso wie die im November 1839. Wie die erste ging auch die zweite Expedi tion vom Norden herab zwischen dem kaipi ichcri uud dem Aral - See durch die Kirg'sen- Steppen und die Saudwüsttu khiwa's. Grund der Expedition war, daß die Khane von Khiwa fortwährend Raubzüge gegen die rufsifchen Carawanen unlernahmen und Mai ieii rufsiichcr Gefangener machten; deuu Khiwa war damals und ist noch jetzt ein Hauptsitz dcö nordasiatifchen Sklavenhandels. Gen. Perowski war Obcrgcneral;— das furchtbare Klima der Wüste, die Trockenheit des Soim mcrs und die Schneestürme des Winters ver nichteten die 20,000 Mann starke Ärmce und ihre 10,000 Kameelesast vollständig. Kaum rettete sich ein kleiner Rest, dcr halbwegs um kehrte. Die Einwohner von Khiwa sind Usbeken, welche dieses Land den Timuriden abnahmen; sie sind Tartareit, die sich nach einem ihrer Führer Uebel nannten; fert 1802 erstcheherrscht Khiwa, wo ihr Hanptsitz ist, alle jene Regio nen. Sie sind ebenso wie die Türken und Araber fanatische Sunniten und hassen nicht blos die Christen, sondern auch die Perser, welche Schiiten oder Aliten sind, in gleichem Grad. Zehnlaufende von Ruffeu uud Persern follen sich in Khiwa als Sklaven befinden. Die Russen schiffen sich jetzt in Baku ein, sahren über das laspijche Meer und haben dann noch einen Marsch von üOt) oder KW englischen Meilen bis nach Ähima in direkter Richtung. Da diese jedoch dmch furchtbare Wüsten führt, werden sie einen Umweg in nördlicher Richtung durch Steppen vorziehen, welcher den Marsch um hunderte von Meilen verlängert. Dennoch ist dcr Marsch jetzt um das Drc.fache kürzer und gefährlicher als der, welchen Perowski im Jahre 1839 unterneh men mußte. (Dem.) (houv. HcndrickS. Gouverneur Hendricks war bekanntlich vor Kurzem in Washington uud hatte dort Unterredungen nul angeschenen Politikern, was zu verschiedenen Sensationsberichten und Besprechungen iu derPrcffeßeranlasfung gab. Herr Hendricks hat über seinen Besuch in der Bundeshauptstadt jetzt selbst eine Erklärung abgegeben. Dieselbe lautet: „Mein Bestich in Washington hatte durchaus nichts mit po litischen Angelegenheiten zu thun. Während ich dort war, halte ich weniger Unterredungen in Betreff dcr Parteien und Partei- Orgauisalionen als bei irgend einem früheren Besuche in jener «ladt, und ich war ganz erstaunt, als ich erfuhr, daß AeilunzScorrespoudenteii mir dabei politische Zwecke zuschrieben. Ern Rechtefall bel'm obersten Bundesgericht und verschiedene bei den Verwaltungsbehörden zu betreibende Ge schäste nahmen fast meine ganze Zeit in An spruch. Unterredungen mit Freunden und Bekannten hatte ich nur gelegentlich, ohne vorherige Verabredung und, n»e ich erklären kann, ohue vorgefaßte Absich!. Ich gab der von mir ernstlich gehegten Hoffnung Aus druck, daß Alle, welche eine gründliche Re form des Beamlenivesens aufrichtig wünschen, gemeinsam handeln mögen, um Integrität uud Oekonomie in dcr Verwaltung wieder herzustellen uud dcr Ausübung der Regie rnngSgewalt von Neuem eine conslitutioiielle Basis zu gehen. Wie dies am besten zu er reichen ist, ob durch unsere bestehende Organi sation oder eine Bewegung, welche neue Ele mente in's öffeniliche Leben einführt, sollte sorgfältig erwogen werden. Die Maßnah men der demotralrschcn, liberalen undßesorm- Elemente in den einzelnen Staaren weiden wahrscheinlich für deu besten Plan zu gemein samem Handeln einen Fingerzeig geben. Ich glaube, daß eine große Majorität des Volkes cine Veränderung rn ter Administraiion wünscht, und die praktischeFroge besteht darin, auf welche Werse dieselbe sich zur Erreichung drcses Zweckes vereinigen soll." Ecdächtnißrede auf den verstorbe nen StZ. H. Seward. Gestern hielt aus früher zu diesem Zwecke an ihn ergangene Einladung Hr. Ehs. Fran cis Adams von Massachusetts vor beiden Häuscrn der Staats-Gesetzgebung von New- Zork in Albann eine Gedächtnisrede aus den verstorbenen Politiker und Staatsmann W. H. Seward. Tie Rede, welche uns gestern Abend per Telegraph übermittelt wnrbe, isl ein Meisterwerk der Rhetorik nnd würde in unserm Blatte reichlich zwöls Spalten füllen. Hr. AdamS schilderte das Leben Seward's in seinen vielerlei Phasen als Aovokat, Staats mann, Politiker, Literat und Mensch, und zollte ihm das Lob, dajz sein Andenken sich dem der berühmtesten Männer der Nation an schließt und sein Name von Älio mit goldnem Griffel in den Tafeln der amciikanischen Ge schichte verzeichnet worden sei. Die Negierung beugt sich vor den, <zc»senbahn-Monopole. Wir theilten vor einigerZeit mit, daß einße- Venne-Einnehmer in Albany, N. ?)., angeb- Uch unterJnstruktionen von Washington, mit Strenge gegen die „N. A. Eeniral - Bahn- C 0.," welche sich weigerte, gewisse Steuern an die Bundes-Regieiung zu zahlen, ein schritt. Einnehmer Bailn, lieg wgar meh rere Lokomotiven der Bahn saisiren und per Auktion losschlagen und triumphireud wies die AdminislrationSpresse aus die Strenge hin, mit welcher man von Oben herab gegen die mächtige Compagnie einschritt und den Be weis führte, daß vor dem Gesetze es keinen Unterschied der Person gebe. Aber jetzt kom men, wenigstens sür deu diensteifrigen Ein nehmer Bailey, die Nachwehen. Tie Com pagnie bot ihre ganze Macht in Washington aus u. siehe da, kaum Hai Präs. Granc Wa,h. ingtoii den Rucken gelehrt u. zufolge vorheri gen Einverständnisses sich dem Slurme der politischen Freunde Bailey's entzogen, da er reicht aus dem Schatzamt- Hrn. Bailey der Befehl, alles Verfahren gegen die Bahn-Com pagnie sofort einzustellen, die saistrten Mate rialien wieder heraus zu geben und—Assessor Lothrop als seinen Nachfolger zu betrachten. Baileh verliert seine Stelle, die „N.-H. Cen. tral-Bahn-Co." behält auf weitere vier Jahre die dem Fiskus schuldigen Gelder in der Ta sche und nun die Gewalt des Monopoles trägt, unterstützt von der Regierung, den Sieg davon. E«n vkacvlpiel. Präsrdevt Grant beabsichtigt,noch e nPach spicl zu seiner - Comödre anfsühren zu lassen. Er hat die durch den Rückirm von George William Curlis und Joseph Meoitl in der iLivildiensl-Comnilsjion vakant gewordenen Stellen neu-besetzt. Zum Äiachfolgcr des Herrn Citrus ist Herr Doriuan L. Eaton von New-Aork eiiia»nt ivorcen. Dieser gilt srir einen arrf nchngeii Nesornisreuii!, und ist mit Rück sicht ans diesen icinen Rus für den we nig bencidcnSiverldcn Poilen eine« Bor sttzeutcn des „Advijory - Board" auscrse >i ii iiwroen. Licdlichc Äbsichten und eifrige Ben,iitilingen werden thm natürlich noch we liig-r nützen, alö dem einfluvreicheren Curlis. Die Aufgabe, die man ihm zuge dacht hat, ist offenbar die, sür den Wortbruch des Präsidenten eine Alt Schanddeckcl zu bil den. An Stelle von Mayor Medill ist das tocmalige Congreß-nitglied Sam. Shella- j barger aus Ohio ernannt worden. Herr Sbillaborger „weiß selbst, wie es ist", und würde wegen seiner genauen Kenntniß dcr in der Verwaltung und GcietzgeHung herrschen den Corruption allerdings sich zum Mitglied einer Resorm - Zommüsion eignen icdoch ans keinem anderen Grunde. Er hat für den Solärdiebstah! gestimmt und icinen Antheil in die Taiche gesteckt. Einen sotten ~Refo' mer" werden die Anhänger des Benteshstems nicht für sehr gefährlich halten. (N.-I.Journ.) 112 Samuel Baker. In Alexandria, dem Haupthafen vonEgyp ten, war das Gerücht verbreitet, daß Sir Samuel Baker, dcr berühmte Afrila-Etfor scher und der Entdecker des Albert Nnanza- See's, nebst seiner Gattin von Eingeborenen getödtet worden fei. Schon vor einem Jahre ivar dasselbe Gerücht im Umlau'e und es ist daher noch fraglich, ob es begründet ist, wenn es auch durchaus nicht unwahrscheinlich ist, daß die vor drei Jahren im Auftrage dcsVrcc königs von Egypten im großartigsten Maß stabe unternommene Expedition in fo klägli cher Werfe geendet Hai. Baker halte als ei gentlichen Zweck derselben die Unterdrückung des Skiaveithandels am Weißen Nil betrach tet, der Vicekönig aber hatte das ganze Ge bret von Gondokorro bis an die südliche Küste des Victoria Nyanza-Lee's mirEgypten ver einigt sehen wollen uud Halle zu dem Zwecke Baker zum Befehlshaber einer großen, aus mehreren Tausend Mann Trnppen, Hunder ten von kameeleii, Dampfern und einem zahlreichen Tröffe bestehenden Expedition er nannt und ihm einen Jahresgehalt von 10,- 000 anSgeietzt. Ter Ausgangspunkt die ser Expedition war Chartum, die Hauptstadt von «udan an dcr Mündung des blauen Nrls, allein die Expedition war viel zu groß für die Durchzichung eines nnwegfamen Lan des. Es lvaren zwar an verschiedenen Punk ten Depots sür Vorräthe urichlel und es wa ren auch Vorkehrungen getrosten worden, um von Zeit zi? Zeit Zufuhren nachzusenden; die Depots wurden jedoch von wilden Grammen geplündert, die Verbindung mitTghptcn ward abgefchnitten und bald stellten sich Mangel und krantheiten ein. Die Truppen drangen daher darauf, daß man die Rückkehr antrete, allein Baker, der nur noch im Weitervorwärtsdringen Rettung fah, widersetzte sich Dem und infolge Dessen brach eine Meuterei unter deu Truppen aus, in der Baker, wie es heißt, verwundet ward. Der größere Theil der Truppen verließ ihn daun, in dcr Erwartung, aus dem Rück, maische aus die nachgefaudten Vorräthe zu stoßen, allein sie sahen sich in dieser Hoffnung getäuscht uud nur Wenige von ihnen sind vor etwa einem Jahre iiu elendesten Zustand nach Eghvten zurückgekehrt. Seitdem fehlte jede verläßliche Kuude über Baker, es hieß je doch, daß er mit geringer Begleitung den Marfch in's Innere werter fortgesetzt, ui der Absicht, quer durch Afrika zu ziehen und so die Küste zu erreichen. Er hat vo. ueuu Jah ren, damals auch rn Begleiiung feinerGariiu, eine ähnliche Tour unic-nommeu und über alle Hiiidermsse und Gefahren glücklich tri umphiN; deshalb wäre es voreilig, dem ge genwärugenGerüchte jchon unbedruglenGlau ben zn schenken, zumal die vielfachen, fiüaer über Dr. Livingstone verbreileien Todesnach richlen beweisen, wie wenig Verlaß folchc mei stens von Araber-Karawanen veunitte.te Ge rüchle verdienen. Thaisache crb'r freilich ist es, daß die wenigsten Afrika-Expeditionen ein gutes Ende nehmen. (Stsztg.) Die AuSwandernnfl anö Bremen. (Bremen, 25. März.)—Tie hiesige ofsizielle Statistik hat nun die Zissern dcr Auswande rung über hier im vorigen Jahre ;ujaiumcn geileUt. Tauach war 1872 mit seinen 80,418 Auswanderern allerdings das bis jetzt höchste Jahr; ihm zunächst kommen in der Vergan genheit 1854 Mil 76,875 und 1867 mit 7A,!171 Personen. In dcr Znnahme der Tampfbe sörderuuz aus Kosten der Segelbcförderung ist ein Rückgang emgetieten: wahrend näm lich 1871 aus Dampfjchifseu 84 Prozent dcr Geiauiintheil befördern wurden, so 1872 rur 78 Prozent. Aver im vorigen Jahre hat nn ter dem Druck dcr hohen Kohlenpreise die Se gclschrssfahrt überhaupt wieder einen vorüber gehenden Aufschwung über ihre jüngere und gewaltigere Schwester genommen. «Kestorbeu itttd unterwegs 238 Passagiere oder nicht ganz 3 Promille der Gesamintzahl, darnuter 148 Kinder, und 65 an ten Blattern, 38 au den Masern, 8 an Dyssenter>e, 3 am Thphus. Nach den Per. Staaten gingen 73,444 Aus wanderer, nach Canada 644, iiachSüdaiiierika 28t, nach Westindien 44, uud naaiAsrika und Oslasieu 5. Pon der erstgenannten Hauvl summe säiissteu sich 20,827 nach New - Hork e>n, 1L,35U nach Baltiinore, 2508 nach New- Orleans, 707 nach Galveslon und Jndianola in Texas. Aus Preußen kamen von deu über hier auswaudcrudcu Personen 43,295 (gegen 24,195 im Jahr: 1370), aus Bayern 7460 (gegen 6532), aus Württemberg 3421 (gegen 3310), aus Baden 3336(gegcri35i2), aus dem Eljaiz IsB(gegeu 369) u. s. f. Besonders auf fallend ist die Zunahme aus dem östlichen Preußen mit seinem rauhen Klima, spröden Boden und Uebergewicht großer geschlossener Güter. Die Answanderung über hier aus der Provinz Preußen rst gegen 1871 von 3306 aus 9519, aus Polen von 3060 auf 8039, aus Pommeru von 2566 aus 6615 gestiegen, ob gleich Hamburg nud Stettin dielen Provinzen ja so viel bequemer liegen, und also auch wohl den Löwculheil empfangen werden. Aus Böh men sind nur 5200 ausgewandert, gegen 7273 im Vorjahre. Europäische Berichte. Man berichtet, daß das prenßiicheKriegs ministerium bei Ärupp in Essen SNVO Feld geschütze nach einem neuen Modell bestellt ha«, das in der Hauptsache dem alten gleicht und mir Ablzülfe für jene Mängel enthält, welche in dem letzten Kriege zu Tage getreten sind. Eine merkwürdige Anklage schwebt vor einem französischen Gerichtshöfe. Ein junger Mann nahm eine Forderung zu einem Duell an, ging nach Hause und erzählte seiner Mut ter davon. Die Frau eilte in größter Angst nach der Wohnung des Herausfordernden uud fand ihn im Garten mit Scheibenschießen be schäftigt. Er jckoß so genau, daß er jedesmal sein Ziel traf. Sie bat ihn, von dem Duell abzustehen, flehte insländig darum, aber ver geblich. Der Raufbold erklärte kallblütig, er gedenke ihren «ohn im Duell zu tödteii. Die verzweifelnde Mutter ergriff dann eine der geladenen Pistolen und er'choß den Men schen. DaS Leben ihres Sohnes war gerettet, aber sie selbst befindet sich seitdem auf die An klage des Mordes unter Haft. Bestände die Jury aus Müttern, das Berdikt würde nicht weifelhast sein. (Unglücksfall in Hanau.) Unbesonnener Muthwillen hat am 29. März in Ha»au ein entsetzliches Unglück zur Folge gehabt. In der Äoch'schen Bierbrauerei hat sich ein Zavf jungejinit einem Arbeiter geneckt und Letzterer den Andern über den Rand des Siedkessels gedrängt mit der im Scherz ausgesprochenen Bedrohung, ihn hineinzuwerfen. Im Rin gen mit einander dasGleichgewicht verlierend, sind Beide in das Gebräu gestürzt und der Art verbrüh«, daß der Junge bereits seinen Leiden erlegen ist,derAndere unrettbar darnie der liegt. (Ein trauriges Ereigniß.) Aus Colberg wird nnter'm 3t. März geschrieben: „In dem Dorfe Groß-Jestiu hat stch vorgestern Nacht ein schreckliches Unglück zugetragen. Um 10 Uhr Abends stand das Wohnhaus des Mühleubesitzers Beilsuß in hellen Flammen, die so wenig zu bewältigen waren, daß sie noch fünf andere Wohnhäuser ergriffen und alle vollständig einäscherten. Tie Familie Beilsuß war dabei verschwunden und gestern fand man auf dcr Brandstätte die verkohlten Leichname des Manne«, der Frau, eines Soh nes, der Tochter, welche heute ihre Verlobung feiern sollte, der Magd und noch zweier Per fönen. Ein Sohn von 14 Jahren, dcr hier das Gymnasium besucht und zu einem Sonntagsbesuch in's Elternhaus gekommen war, hatte sich durch einen Sprung aus dem Fenster gerettet. Der älteste Sohn ivar we nige Stunden vor Ausbruch des Feuers in Begleitung eines Müllergesellen mit dcr Spritzenach einem andern Dorfe gefahren, wo Brand entstand war. Die Mühle war seit 14 Tagen nicht mehr versichert, weil sie mit Stroh gedeckt von der Assekuranz-Gesell, schaft zurückgewiesen worden war. Ueber Kaiser Wilhelm's militärische Carriere finden wir im „Daily Telegraph" folgende interessante Notizen. Im Jahre I8»Z erhielt der sechsjährige Prinz von seinem Ba ter Friedrich Wilhelm 111., feine erste Uniform als Weihnachtsgeschenk, nämlich den Schar lach-Dolman der Ziethen-Husaren, u. wuroe bei dieser Gelegenheit zusammen mit seinem Bruder (nachher Friedrich Wilhelm IV.) und dem Prinzen Friedrich, feinem Betler, der Königin Louise vorgestellt: „Die drei lüng. sten Rekruten dcr preußischen Armee." Der kleine Prinz, damals ein sehr schwächliches u. zartes Kind, ward durch die glänzende Uni form überglücklich gemacht und war nicht we llig stolz darauf. Drei Jahre lang stand er bei den Hielheii.Husaren: am Neüiailistag 1Sl)7 erhielt er sein erstes Patent als Fähn. brich in der Leib-Compagnie des ersten isarde- Regiments zu Fuß (deren Compagnie-Chef immer der jeweilige König von Preußen ist). Am 24. Dezember desselben Jahres abaneirte dcr Fähi.drich zum Seconde-Lientenant, am 15. Mai 1812 zum Premier-Lieutenant, am 30. Oktober desselben Jahres zum Haupt mann, immer im selben Corps. Bald nach her zog er gegen die Franzosen zu Felde n„d slano zum ersten Male am I. Januar 1314 bcr'm Rheinübergang im Feuer. Am 27. Februar 1814 zeichnete sich dcr 17 jährige Prinz in der Schlacht Bac sur-Aube durch

umsichlige Tapferkeit u. heldenmüthize Ber achiung der Gefahr derart aus, daß er vom Kaiser Alexander von Rußland seinen ersten Orden erhielt, das St. Georgenkreuz welchem am 10. März Frietrich Wilhelm 111. dasei ferne Kreuz hinzufügte. Das fünfte Patent des Vrmzen Wilhelm, feine Beföiderung zum Major, datirt vom 30. Mar 1814. Das nächste Avancement zum Oberst soll viel leicht Oberstlieutenant sein) erlolgte am 30. März 1317; am 6. Juni desselben Jahres ward dcr 'brinz Chef des 2. Westpreußischen Grenadier-Regiments Sir. 7, jetzt Königs- Grenadiere, dessen Commando der kaiier-Äö nig jetzt fe r 56 Jahren führ!. Am 30. Marz 1818 avancirte er zum Gen.-Major uno blieb in dieser Charge, bis ihn das Reujahr 1861 zum obersten Kriegsherrn des preuß. Heeres werden ließ. Die Ortschaft Klopodi (Temesvarer Co mitat) war kürzlich derlchanplatz eines furcht baren Dramas. Ein Mann, über 60 Jahre alt, hatte mit der jungen Frau seines Nach bars ein zärtliches Verhältniß. Die Sache blieb fast 15 Jahre lang ein Geheimniß, bis sie an's Tageslicht kam. Der betrogene Ehe mann vermied jeden slürmÜchen Auftritt, er überredete bloß den Nebenbuhler, mit ihm erneu Spaziergang außerhalb des Dorfes zu machen. „Du hast das 7. Gebot übertreten, ich übertrete das 6.," rief er, und machte mil einem wohlgezieltcnHicbe dem Leben des noch immer nichts Ärges ahnenden alten Mannes em fürchterliches Ende. Nach vollbrachter That stellte sich dcr Thäler freiwillig dein Ge richte. Vermischte Berichte. Vor einigen Tagen fochten zwei Amazonen inLicksdnrg, Mississ., ans osfener Siraße ein Duell mit Messern aus. Rosa Tunham, Besitzetin einer Renanraiion, und Biola Car ler, Besitzerin einer Spezereihandlring, beka men Sireil mit einander und rannten auf of f ner Straße mit langen Fleischermessern wuthenlbrannt auseinander los. Nosa führte den ersten Stoß nach ihrertSegnerin u. brachte derselben eine tiefe Wunde im Gesichte bei. Viola sühne darauf einen gleichen Sloß ge gen das Geüibt der Nosa und dann sotgten Tioß ans Stoß und Schlag auf Schlug, bis die letztere erschöpft und blutend zu Boden sank. Nun stürzie die siegreiche Viola über ih'.e am Boden liegende, bereits mit dem Tode ringende Gegnerin her und hatte das Messer erhoben, um ihr den Todesllreich zu versetzen, als ein Neger hirrzniprang und die Wüthende von ihrem Opfer losriß. Für beide Kämpfe» rinnen wurde jofort ärztliche Hülfe herbei ge holt. Viola Carter starb jedoch kurze Zeit nach dem Zweikampfe, weshalb die ichwerver wundcte Rosa Dunham in das Gefängniß abgeliefert Tie Aerzte sind der An sicht, daß für die Letztere ebenfalls keine Hülfe vorhanden sei, weil sich nnier ihrer rechten Brust ein tiefer Schnitt vorfindet und starke innere Verblutung eingetreten zu sein scheint. Es heißt, zwischen den Beiden habe bisher ein freundjchaftlicbesVerhältNiß bestanden und Niemand vermag die Urjache d:cfcs Zweikam pfes anzugeben. Da haben w >r' e! Das sind die ent setz!« Folgen der von Viktoria Woodhult gepredigten Lehren (d. h. wenn das folgende Hr-törchcn auf Wahrheit beruht): „Ern jun ges und bildhübjäics c>t' oourse! Mäd chen, TockUer eines der reichsten Kaufleute vou Boston, stand schon feit längerer Zeit in zu irtimem Verhältnisse zu einem ebeusalls sehe angesehenen, aber verheirotbeten Bostoner Ad volaten, das endlich den Eliern bekann.! wer den muß!?. Diese überschütteten ihre Tochter mir Vorwürfen, worauf Letzlere ganz keck er widerte: Sic sehe in solchem Umgänge so we nig Unrechtes, daß sie auch noch andere ledigc nnd verheiralhere Herren der Ehre ihrer nähern Freund-chan gewürdigt habe und daß sie cine Anhäligerin der Woodhutt'schen Lehre sei. Die Ellern erklärten hierauf rhieTochter für wahn sinnig uud zogen einen Arzt zu Rathe, der ihnen beipflichtete und dazu rieth, das Mäd chen in ein Irrenhaus zu sperren. Diese jurige Aanlec-Lady war aber nicht so lercht einzufü.uchtern, denn sie meinte, wenn sie we gen diefeS Veihällnisfcs zu einem verheiralhe lenMann für irrsinnig gehalten werden müsse, so würde sie den Beweis liefern, daß in den Kreisen, in denen sie sich bewege, noch sehr viele andere jnnge Mädchen und Frauen an demsel ben Wahnsinn leiden. Was in der Sache nun weiter geichchen, ist noch nicht bekannt, da die ganze Asfaire so geheim, als möglich, gehalten und mir dem Schierer der christlichen Liebe bedeckt werden wird. Wahrscheinlich wird der Herr Papa unter-der Hand nach ei nem nachsichtigen jungen Manne Umschau halten, dcr in den Stand der heiligen Ehe zu lreten wünscht nnd den KIOV.OOO als Mttgist gerade nicht abschreeten. Ju Boston erregt die Geschichte naiürlrch großes Aufsehen." Hoffentlich ist Srtte«.bild aus dem ~Uub" ein Dcr einzige Knabe, welcher bei'm Schiff bruche des Dampfers „A t lanlic" gerettet wurde, John Hanleh, befindet sich jetzt bei feinen in Newark, N.-J., arisäßigcn Schwe stern. Das wiederholt vom Srattrathe Kel le» in Rechtster, N.-H., gestellte Anerbieten, ihn an kindesslatt anzunehmen, ist abschlägig befchieden worden, ebenso die Offerte der „While-Ztar-Linie," den Knaben unter dcr Bedingung, daß derselbe später iu den Dienst derCompaqnie trete, erziehen zu lassen. Durch milde Gaben sind für den Knaben 5500 auf gebracht worden. In Paris ist der betannre Theater-Di rektor Thibaudeau in Folge eines Sturzes vom Pferde gestorben. Letharftijche Einflusje der Jahreszeit. Lauge, Taschenuhren, Standuhren und Fabrik a n t von feinen Schmucksachen u.Silberwaaren, lir. 84, Lerinqtolistra^e. i^n^^ orrat h von^W aaren siir und A Ari r^^^^'t. A nt Starb: i Uh^^^^ Anickerbocker fcdtnsverslchmlngs - Gcscülchüf!, Nr. 22, Secondstr., im Marmor-Gebäude, I. A. RichotS, Geschäftsführer. Die „Iloch Americsm Lebens - iversichcrunas - Gesellschaft," Philadelphia, Pa. Leopold Blumenberg, Nr. 74, W.-Baltimore-Straße, (Fdr.Z.IZ) General-Agent, »S" Ausgeber der Gablung an Anna Maria Nöte?, Kr. e?c>nh?uikn, Pr., ist ersucht, in Exscd. für Zoll V Diev. KtikiN und Aufgevrr der an Bcrnli. fröhlich. Bayern, i>t ersacht, in dcr v?rpev. r. 81. Washingtoner Anzeigen. Washington, D. C. Mrs. H. Wandler, Putz- und Mlidewaaren - Handlung, Itr. t»?Z, siebente SrraKe, nahe Ä-Eir., Washington, D. C. Agentur sür die berühmte Fahnen-, und Stickerel- Manuiaktur von Z. A. vie te l. loaial. Hostiejiran. ten, Leipzig, Seichien. Bestellungen aus ilZereiiiS-Fahnen werden prompt effcliuirt. cAug.Zo.VMte) Aersaum! ml gö-An zeigen. Kelsn-Kaiielle. Nürrvil des Baltimorrr Petrins für Verb rsseruliöcr t> cr Annen. mVveAm-ncln."'" " D. Brasl!»ari>, Sekr. Orsis-i-Loge Nr. I, Ö. S. d. ?>e jllttzlieücr werden hiermit eingeladen, dis Mitiweeii, der ZZ. Ävril, Avends s Uhr, zn erschci (3t) Sekr. Groß-Loge des Staates Maryland, Blmveretne u. s. w. Neuer Baukercin^ « Sla«^ (?t-ei xvinS Sekr. > L i.vvt:3?ilt:xr liiiNii Lr il.vixe! sirahe, neben'dem »Sun»-Gcbaade ent/egengenom- TlioS. ?anSlcn. juii., Sekr. Harmonie imm»rwiihrcndcr Leih- u'.id Sparverein ist iiyt völlig crzlliiisilt, svo Aniheile vcikanst, Geld I oniici Nag, ten Peter r>>dett T^uyi».; <3j,B> K. M-genkardt, Se'r. ttik.3S7.7S Verbindlichkeiten. Eavital kIN.OZ? M Ueberschuk.. Zweiter deutsch - amerikanischer Bau za kommen. ?e. i'iiin'lier^^ras.;' . Aiez. ?>. Tolneid, SSatziii.! ("Z-4) Rik. M. Tin.tli. Sekr. PcrNüncnt tank» Compliny M. Aff-lber. Tekr. Jos. Präs. Sffics: Ar. 22, Sccondstraßs, gegenüber dem Postamte. Jos. Friedenwal.d, ! Kichard snder, ?' Ar m. N a ch inann> W. D. G itt, sVecnardiLla r k, >r. v. O, Bood, Chr. lahnHarrie, IZakobHecht. Geld auszuleihen. Zetrieliö-Ytlpiial: Diese'Hcscllschast hat ihr BettiebS-Capita aus e h ht, u d mertsauikeit -cwioiiict und inr alu Dar tehen das daarrÄeld ovne L er < ue" ausl'i- Zlihlt. als 'Devosit n»rö gegen angenommen. Jinperiak-La-id' U!!d^i!j-GcjcLschaft. Bureau Nr i>, Sr. Ä.>a»!SraKe. unter der ..Lank von Sattimor e,« incorporir: im Juli 1872. <savital kl.ttto,oov Benitcy t 5. Vibd, E.' Humina"'' W. A. r'oncv, George W. Brooks, ShaS. F. Smith, ?,ames R. Herbert. liefen. " aiii,cmelicnc Minsen auSge- Unbebaute und bebaute Grundstücke gekauft. i"iner°and"e' Pari Werth oerÄiXheile ' <°SevtÄ,lßmet 51.00. WvidcM'g, L)ildil'c-Bund. Verein für Lebens - Versicherung und Kranken-Unterstützung. dc» «btheilungen in der Ossie/dee Bundes und bens-Versicherungs - Gesell schalt,' Kr. I«, VoS tZssice-Ävenue, gemacht werden. Präsiden desllen'ral-Korversvon Md.: L? , Priesterjakn, <Oo>e>nnu», <Hcneral-Ä>ient für Marvland. Lebens-Gesellschaft von Amerika» Maryländer Abtheilung, " " , ) Nene Anzeigen. Steves Tapeten- und Rvuleau (Geschäft. da» ich mein cigcnescÄNchätt Ta p n und Rouleaux (S>,!»le-»> der neuesten Muster und besten Qualität rn reichster Auswahl stris vorrathiq habe. Alle Tapezier - Ärdeire» werten aus's Bil< ligfte und Äeftc ausgesührt. Freundlichst bittet um StuitrLqc- Collis tllv-ihi) Nr. Ski, Zt o r d . Gavstr Ä. ÄL. P. Smith, Rechtsanwalt und Advokat, Pfairer Z. Pister mahn! in «r. ?««. l»eki-S-iverieKralik. (Zl-) w'.i- « Wohnungs-Peranderung. Uhr und LvenSe von 8 bis k Uhr zu svrechen Dr. » (Apiiil,2Mte> Arzt, Wundarzt und Getiuitshelser. Kariosfeln. Cerrs Pia Scheffel bei Ww. H Mieliarl »! «r. » i 5, McSlderrn'ü Werste, „Mecvanrcs - Halle," iBk-gö) ' l?tto Weincr, Sc?r. Geld SLsWtiheK. Gelder zu vrrieihrn. " Tkom.iS Ivv? Ecke der St. Paul- und Favette?:. tl-W I Gelder zu Lerl?il>en. t->Z,YYO in Summen von tliM bi- Ziy.vl« aui Grunteigentbum in ter Liadt von K bix Prszea». Gelder «uszuleihen son aui gute Srch.r- Nr. t, Et. Pauii-iape Echu! - Anzeißcn. für Knaben und junge Männer West-Baltimorestraße, naheFrauklin-Sauare. Deutsche uud englische Lchule. F. ANIIPP, Ecke von Hollidaystr. und Orange - Allcv. Nädere Vermischte Anzeigen. (vmil Mischer, Chemische Klcitcr-Neinigunzs-Anstalt te..i Office : Nr. Weit - Fayetteslras-e, A ..iwiiSeii on» rowarditreze. btsonter.r .. ju .r. Korke! Kttkhch! Angcl-üMe? Scchopsilndige Ä ork Lebeue-(> rhalter Pfund Tragkraft, 2. (shestuttt <K b'omp., ?!r. ciZ, ilcut? fiidln. Gebrüder Swalt, Nr. .-ZW, N.-Gay-, nahe Risqnithstr , Fischer k Äoyttizhlu s Deutsche Buchhandlungen, Z?r. ??. Ost-Baltiwsreftraße, Washington, t'^urrlin^ N. TtlilliNsieot, Nr. tvn. 'L. C. s „Galto. Kahlen-Theer - !?!.brik - alle Produkte von Kohlen-The?r in Ä?r. SV, T'ud . - (Nr. Sud Kaust (suer plattirteS Geschirr W. Holmcs, xold- und siliierplattiltrn Nr. 3, Nord-CharleSstraßc. l2, Bant-^ane. Billards, Bagatelle«, Tivo- und Jenny Lind-Tische, gunqen bei z! «q. Tanior« " cDe»»t.l2Mt?) Nr. Wc» - <,ro>»»aai!>'. Verlegung vvu L. .>>ilgärttter'ö K»«-» ». «»!-», Norbvli-Cck? d?r Gay- und Hayette - «tcaße, Balto., Vf»rdek>«schirre für tiurielie»» Expreß- und an, B >t' M' ! ! JameS W. GeddeSt Martjland-Fabrik flaivanisirten Eisens Str. U? und <iV «e>rrlisira«e. Agent sür die "Vnrivt.v Vorks" ru MM V ates ' psitMlttcr Elenster Lagerhäuser und LädW. W, abermalige? Patent, IS. April 187 t datirt, für Bt». iii erhal» Logerhaus-Hebe- und AufzugS-Masch-ne, paientirt am 18. April ZS7I. dieser niixtichen un»W»oei» er- JanieS Bare» (Svt.«,i2Mtk. »c?e derßrakt' ». residentstr. GrschmacktliiZie Lruhturdiv ten und D?aht-^uv->-t. Dufur K Coms», Kr 36, Nord-Howard-St!c.s;z, versertizei sür Oegrabnizpratze, Ba!» tone L. w., -siebe, Heerdqitter, Äaiiae, isciiir gewebten D?-Hl u. s. <v.; ferner etserne ÄettiteUen, s-ettees, srüble u. s. w. E» n:trd Deutsch ,e »röche-?. f?>kl.i->.igMte.? Henry C. Brown, Sägen - Fabrikant und Reparirer, 6tr. I?, T»»d.<<>anftrane. zwischen Baltimore- und Secont-Nraßc, hat fortwährend ein reicbdaltlqeS Anvr l.nert voi' icher^'nd"a?en 'an' oand-, Auc Arten lzsägen w»roen auf die deste Wrise aus gedenert. «um tkm) - Bahn- an der der Stunde von 7 Uhr Zti Mm. Morgens bis g Uhr R Miir.TbtndS. orgens und stündlich von 3 bis Schniltwaaren Nene Fnihiings - Waaren LI. ijcilütr's grasten, duvpeiter» Laden, Nr. 63 und <>7, West - Baltimore - Straße. Hübsche FriihlingS-Meiderstoffe, Japt-.nelische Neue Casimire sür Flkkjabr und Sommer. Hübsche!srüh''ah!s- Somn.cr - LhatvlS Billige schwarze Alpaea's, cchle Mohair's Meifiwaaren, Na>nf o o k, i)i ch i^arrir len Mo u lle I> n zc. M. .^eilner'S großem doppelten Laden, Nr. (!5 und l! 7, Weit-Ballimorestr. (Dez. p/tl.) ncbcn H. Brook's Deutsche (Luch - Handlung. F. Griewisct,, Südost-Ecke der Baltimore- und Charlesstr., Waaren für Herren- und Knaben- Äirlder, Tuäie, Casimire, DoeSkins, Ueberrrock- und Westenstoffe ze. Mantclzeug T-iiueiler werden zu SngroS - Dreisen be t>c»r. (Aprils,lll Zar grfäsligen Bkachlung! Kann, Nr. und ISL, Broadway, F'. Se LOMP., Nr. 7<;, Hanover Ltrape, die durch aewissenhaste Realitüt und durch ihr Nets grdsics und ietchl,<Utjges das Bertrauen einer unsgetnciicten Kuntichaft sich zeiqen ihren freunden und Bclaniiien, sowie !>.m Pilbiitlim im von Orsantic»-, Bi>t?op urd Bictona S. Rosentlil!! >l ?c>mp., sMü?z?9,l> Nr. 7K, Hanoveritroße. Zrländilche Lm'.cw.wd, Hemden-Busen, Taschentücher, Tisch-Tamaste, Handtücher, Servietten und leinene Betttücher. Dres?-Hc>i>dcn N. H. Millifen, vlr I6Z> West » Bairimorefiraß«. Wivdewa^ren! Mvoewnclren! Jimon Söhne, SL? IÄ!» Luuis Uitlsicin, 'ltr. !27u.12»,W.-«att»morestr., billige und gute Z chnittwaaren verkauft! Wir verkciuseii Moufseliii sür IZt,' C'S , Werth 16 Wir vtikuuien Mouitelin iür i!ts., Werth t!j. derer. sÄwiirjeS Tuch i>ir k l-gv, ist werth tk.SO S h UU. Nun. Nun, Nun! sür die Damen Nr. 127 und 129, West-Baltimorestraße, Ist es mvgZich, Moche-Shtmls Louis Weglein für den halben Preis, Louis Weglein, Nr. 127 und 129, West- Valt'more-Straße. lSept.2Z.l2Mte> (5. V. Lonstnecker (Nuchsoizer von N. Tonohue, Hemden - Fabrikant) M Äulrillor-HaUcli leider? Hnndlung- I. H. Smith ä: Comv., Schneider und Kleider - Händler. Wir auf unseren ?»»«»«» AuSgeh- Ladentisiticn und GeschütiS-Anzüge i?-cbr ale ein tausend seht fertig ,ür »naden Zlinüge die FrühiahiS-Verkäuse. >n allen Dieie Waaren b.likbten schnitten. sind alle einr,eka«st. Tie Waaren wurden friih- ehe die lebte Prciierhö- und die Kaiiler cmtrat. ' """" frühzeitig gekauft SM sein-re Änzüge gewählt iwiro!'"' k? diL tll). l oorräthig für f?sor- ZMschwarze j tigen Berkaus: ks «uS^ev^ÄnwgcklS— »W bis kl-!. Äusgeh-voien B—it) Man lommc frühzeitig GeichaitS-Hoie-n «i-S und wlitiie ArbeitS-Hosen 3.so—t> von den besten schnitten. Wir sriihz«it>gen I «miiii « Kunden-Tchneider und Kleioer.Hcndter, Nr. 4»» ui.d »tt, Wcft.Val'>moreilr.. Nordofi-Ecke, weiße» iNedäiidc, Puni.ie ror der Thüre. (Dezy.tg) Fabrikant künstlicher Haar-Artikel, Nr. 79, Leringtt'nflraße, Nr. 79, empfiehlt fem Lager von C h ig no n S und sslech. ten neukiter Mode und anerkannt voltkommenfte des wirklichen Haare«, Zute. k e t li-ii zc., > Toiletten - u. f. w. tDez.S.ISMte) (Günther'S Gara, Umgezogen. Tinges dt Sargeant bnt>en ihr Bureau nach «r. »N, Lerinqio»,. Nabe veriezt. wo es ihnen angenehm sein w>rd, ihre Klienten und Kunden wegrii Srundeigen. ihums-Ein- und Lerkause zu (Z 7-) Unterhaltungen, / Wunsch! ! bei dcr mei» neu cintUricUeUi'. W r bschait (A b) «or^n^ » / und! . uve-(xrosfii ! i> Vsr. ovi, Lü >ic ! s t Southstr.-RlstsurUittn Tont!)stri?sie, Gcorst Vk. Hansmanis, (kigenthnnier. WSt Bcethoveu-Mäiillerchor. Mvrgen, «onniast, den2v. Arn!, letzte Abcnd.linierbllltmig. Tie geehriea der stnd ireundilchft eingiiadcn. Prof. Äi. « Markqräsler Weiu, M l»Sber t!NdtÄ!?cr»Äcwiichs voizüglichei Qualität, verkamen, um das Hcjchiitt au> t. ) Sir t, N-rmc»stea^e. Klllit;' aros;es Panorama 15 und tsents zu seben in Sct?leqel'S „Arbeiter-Halle," Ztr. 5, Süd Frederlckstraste. (MSrz3l-1 Bekanntmachungen. « Publiklliil ! siü-len diaht. ordnet dieanitSiSvehörde hiermit "/ie Reinigu»!, und Saiiveri'iili aller Kelier ui t Lv. kaiilaicn. die joiche erioro.ri,. an iiiit macht ,u -durch die Stadtpoliiei und - cm IS. SXai näedftdin degin t. ?r. laine» 11. Ttenxirt, Stener-7ev.irtcmcnt, Stad i« neh u> erS - i>i t, und Stadtlliiiern de-.' iauiende» 'Uelit t>r.>een! Ät>,uq w»d ich-?. Per jvnai süns chlrsi.nt iiäüiiich (»rand «echnungen l>-72 ~iä.i 'l<r> i.i't (Äpriili>-Mail > ' " i/mu.'h,.,r. sÄvril.j.a T.l'iklMai"'^' Stadt-Coliliiiisstirs-Pürcan, <iBMt>l> > Clerk des?t.idt Lommis'ärt. GenchttU>arlcit darüder AppcU^ n cingc lolni A. Nobk, Negistrator. einzureichen üni> getren'd machen,"oder"u'ge" wältigen, daß sie ihrer' Ansprüche an diesen Nachlaß «lle, !>'l>>.'Uch>>nzc. i d ' Willi. Tckaumlöfftl, rs.'c'i-l-r'.!!!. wird »-.rtehatten. Z»> Auftrag: (89 ?2 5,8) Clerk des Vermischte Anzeigen. Geu!ral-Leth - u n d W T Mäklers-Büreau, Kr. 22, Kord-Gay-, nahe Fayetteftt oder «ndcre Arien zu verkaufen dekmnmer die höchsten Preise Äuree«. Alle Geschult«. /'Vx M. H. Sprinaer'S G USüd-BaltimorerLeihbüreav, Nr. 81, Camden«, nahe Sharpstraße. macht die liberalsten Borichiisfe auf aller Art im allgemeinen. AlleGelchaltr D. S. Drlscoc, Advokat und Sachwalter, Rr. St. Paul-Straße, AnzuSominendcs Salz. 9 Säl?e Ä."- Lalz und A''k'^^^^'lneZ (Dez. (<emcnt! GypS! A e td V n lt - K a l k, Haare, Ziegelsteine, Tünger u. s. w. Nr. I-«. M». A Sparsamkeit^ft^i^Lljünli verommt man einen f"lv>onaklcn Hut , de, Hutmacl.er. «sgL^'lcueAeclinu'dätlnns- Linie, Pafsagc. > (April lV.lÄi) I. Pvnkeo, Superinlentent. l Unterhaltungen. Mk Hrontslr.-Theatre Cokmqlie V. R, '"i^^ Außerordentliche Attraktionen ! ganzes Heer neuer Sensationen Z Jeden Abend und Dienstag und Sonnabend Nachmittag I ili-begrcistichl und akl,tiiniuvvUlc ZUinio i ! ?r!?e Biiln Sicvnaii. »'5 Batlei«'?^.a'w«fter» ?kemme!». oerg, -ocme und --cvdik, ned'i dcr Lallet-Truppe. .-zum «4>ussi i>oer B»,s« Uura das nschütterad« qau Viel oder .D ije i> r , ten » Tie riesige Barieiat in neuem reichhaili- n,. . S'"'l'°gr,!i»i> e. Im 01an,en bi.kel d.e, s T!)ea>cr die n- °-en und deit.n Unterhaltungen >ii .»v iimo-- ' Diensla-,« un Ford's Opernhaus. Montag, den 21. April t'ydia Thompson „Tie Tlrisien Ncw-Pirk'S," Eine aufwende «randscene. „Tie vierzig Diebe." „Drei Jahre in einer Falle." »WLaltimlircr TtaÄt-Tkzeakr s^oncordia.Halles „Der Äoldbauer," "t'-Ä s'icdcc!iranz-Con;ctt. Oratorium „PeiiilnS." soaic von Kreueg, den 2. Mai an in der Mu»k.,>ie/ wng »>> Hr.-. McLuftrcy >,- ?,i ch den.<!. AsrU, aniiait Sviinlag Ade»:». Koke. O'Vritn'S g r o lj c Tch a u ste jlu u g i «ter lcä's Zcütn wird aus dem Veinir-MlU'lt-rPillke eiuer Wvch e, von Montag, den Apkil, NN, stattfinden. dreifaci»e Me,,agerie, ein dreifact,er Zirkus, rine dreifache und tin dreifaches Museum » sechs verschiedenen Pavillon?. nur zwei Meilen lange Prozession, zwei Musikcorps, zwei goldenen Ehariot«, die Monster-Elephanten, das 6 Tonnen schwereHihinozeroZ fünfzig Vlas- und Eisen-Käsige. Man vergesse den Tag und i>aS Tatum nicht ' «5. Wiiitiien. Tlieltor. „Correspcndent Haiit." Ecke der Balkimorestr. und P.^O.-Avenue. t'ing llni> Oikumlichkeit sich e!np>ih?e,id, st sür Bälle, Konzerte, Soiree'n. Vorlej'nngen, 5W G. ). Restauration u. Lagerbier, ')ir. 4H, Hanoverstrahe, Mi!»i»au?cc'c Berg ner Engel's T>ier.^ Grokes Nssorttmcnt von Nhein- Wein an Hand. iAebr.),ZMte) Nobert Bennert s Hvtel nach europaischem Plane. Nr. 4',, Fayette-, nahe ak,««tiz».wü! joeii. ' l.Mie) Fountäin-tjotel, Mcke <?amden und Howardftr., nahe der Camden - Station und dc» .Ball». - Sb!o- Balin"- Depot«, and diauem >u den Depots aller südlichen ui,» Veit lichen Eisenbahnen und Dampsschitj - sZigeulhümer. meftene Preises' Hotel I» ui» dem - treuer - R-i - '°° °° Brraxe. tIuIiZZ.I? tteke) Marylättder Brauerei. M. T ukehaet, MMagerliker! Lagerbier! Personen, welche das wohldekannte berühmte Seeger'sche Lagerbier »i haben wünschen, können ihre LusttSze in x?» ,» »Äermans>ras»e, lassen. belsndns sür 3acod Teea??. Srauerel: »rederlck.Rl.ad und «"u>i«ra,e.

Other pages from this issue: