Newspaper of Der Deutsche Correspondent, April 23, 1873, Page 2

Newspaper of Der Deutsche Correspondent dated April 23, 1873 Page 2
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Ter Teutsche CoircspLudeNl. 23. April IB7Z. <?r unlüsirt sich. Präsident Giaut bcsindei sich noch iu St. Louis. Borgest-'u ga!/s Ausflüge uach K-rk wood und Besichtigung der Ei seuschmelzen uud Abends großes Essen, Sc rcuade u. f. w. „Prinzeisin" Nellie halte groge Cour im Hauie des Indianer Com-nis sarsEamp'.ell. Der „Land'.svater" kcbrt nicht vor dem 1. Mai uach Washington zurück. (5 :iba. Wir meldeten gestern die Ankunft des neuen ssanlschen Geueral-Eapitäus P-eltaiu in Ha vanna. Bekaniiitlch hat sein Vorgänger ihm dcn O'Kellp'ichcu Fall überlassen und nur sind jetzt neugierig, wie cr über den waghalsi gen „Herald"-Lorrcspondcnren versügen wird. Die Annahme, daß er ihn laufenlassen wird, ist die wahrscheinlichste, obc,l:>ch O'Kellri wohl noch einige Zeit in Manzanillo sestgehalteu meiden wird. Uebrigeus ,st Pieltcun bcau>- tiagr, noch einmal dcn Versuch zu machcu, die Aufständischen zu loyalisireir, was aber uach den hinter uns liegenden Vorfällen ihm eben fo schwer, wie seinen Vorgängern werden dürste. Die „Evangelische Allianz." Tic in Folge des deutsch-srauzösischen Krie ges vor nngesahr zwei Jahren aufgefchobene Allianz" M nunmehr mit Be siimmtheil im Herbste in New - stattfin de». Wie verlautet, steht cine all zemeine Be ichickung derselben nicht nur von Europa, son dern auch anderen W.Uiheilen aus >n Aus sicht und die New - Zoiler sind bereits mit Vorbereitungen zunmmpsange der erwarteten Würdenträger der protestantischen Kirche be schäftigt. Eine am Sounlag Abende zu die sein Zwecke in der Sl. Paulus - Methodisten- Kirche ;uNew-?)ork abgehalteueVerjammluiiz mar zahlreich besucht. Der Krawall in Frankfurt a. 2?k- Per Kabel erhielten wir die Meldung über einen Bier-Krawall in Frauksurl a. M. Tie Rculer'sche Agentur in London behandelt uns lehr stiefmütterlich und ihre deuischen Nach richleu sind so kär»lich, daß es endlich Zcrt wäie, daß die deulstnen Mitglieder dcr „Asso ciilten Presse" geeigneten Orts darüber Be schwerde führten. Das geringste in London, Paris, St.Petersburg :c. stattfindende Ereig iiiß wird sorgsam breitgclreten, aber wichtige Vorfälle in Teutschland mit wenigen Worten abgefunden. Dcr Krawall iu Frankfurt a. M. muß mehr als gewöhnliche Dimensionen gehabt haben, sonst hätte man sicheilich nicht las Miliiär unter die Wassen gerufen. Frank furt a. M. hat ein ungewöhnlich starkes de mokratisches Elcuicnt, dic preußisch - dcuische Gesinnung ist dorr keineswegs in dem Maaße durchgedrungen, wie mancsinßerliu wünscht und die Vermuthung liegt deshalb sehr nahe, daß etwas mehr als ein bloger Bier Krawall dort stattgefunden hat. 'Nicht ohne Spannung jeheu wir nähern Berichten entgegen. Die Situation in Loilisiaua. Die Senjaiions-Dcpesche dcr mes," wornach die Neger von den Weißen, nachdem sie bereits kapitulirt hatten, kaltiiiü. lig abgeschlachtet ivnideii, hat sich uichr bestä iigt, wenigstens bemahlt Hr. öieUogg in sei ne» Depeschen darüber ein ängstliches Schwei gen. Und dieser Mann sollte doch zrurst Ge iegenheit nehmen, einen seiner Sache so gün sligen Umstand vor dcr öffentlichen Meinung auszubeuten, zumal es ,hm sonst aus cine Handvoll mehr oder weniger gar nicht an lommt. In seiner letzten Tepesche an den Oberbnn desanwalt berichtet er. baß die Steuererhe bung vortrefflich von Stallen gehe, trotzdem gesteht er aber in demselben Athem ein, daß i-ie Collektioneii im Januar und Fcbiuar sehr iinbedeutend waren. Kellogg gesteht gleich falls zu, daß er durchaus »ichl sähig sei, seine Regierung ausrecht zu erhallen. Betreffs des Massacrcs in Graul-Panch haben die Zeitungen iu New-Orleans die Ve richle wctterer Augenzeugen erhallen, deneu »vir folgende Slellen einnehmen: Eapt. Jacobs von dem „?outhw:- stern" berichtn: „Wir laimn am Sonniag Abend gegen 8 Uhr in Eolsox an und fanden, daß die Weiße», wie ich vermuthe, mit dem Scheriff an ocr Spitze, den Platz nach einem lgtzigeu kampse mir dcu Negern in Besitz genommen; es wnrde mir gejagt, daß unge sähr hundert Neger gctödlet und eine große Anzahl verwundet worden seien. Vom Voor aus sahen wir achtzehn oder zwanzig Leichen am User liegen. Ui'gcsähr hundert Neger sind entkommen, werden aber von den Welßcn hitzig versolgt. Die Rädclssührcr des Ausrnhrs, besonders die weißen, haben sich noch zur rechten Zeit gefluchtet. Tie Neger hatten sich in dem Ge iichishause verschanzt, nnd die Weißen, die ans eine andere Art dem Gebäude nicht beiloin mcn konnten, stickten eS in Brand. Die Wei ßen waren ungefähr ciiihnnderr unb sünsiig Mann stark. Dcr Kamps taucrle von 12 Uhr Mittags bis nahezu 5 Uhr. Die Weißen stno jetzt im Besitze oon Colso?, nnd als ich Sonn. tag Nacht zu später Stunde absnhr, war Al ice ruhig." Aussagen des Hrn. Hill, aus Marfhall, Texas: „Die Unruhen im Parish Granr ka men am letzten Sonniag, den 13. d., zn einem blutigen Zusammenstoße, und oa ich zufällig einer der Passagiere dcS „Soutbweslern" war, so bin ich im Slandc, einige Einzelheiten des Rampses mitzutheilen. Am Sonnlag Abend, kurz vor Duülclwcr den, nahm das Boot eine Meile oberhalb Coisax Brennholz ein; ein junger Mann, bis an die Zähne bewaffnet und höchst aufgeregt, kam au Bord und ersuchte dcn Eapllan, bei Eolfox zn landcn und einige Verwundete an Bord zu nehmen, um sie nach Alexandria zu bringen. Bei der Ankunft fanden wir gegen hundert lmvaffnctc Männer an dcr Ufcrbunk, und die meisten dcr Passagiere, darunter auch ich, gin gen au's Land, um das Schlachtseld zu be l'.chtigen, denn der oben angesührte junge Mann hatte uns gesagt, „wenn wir todte Nigger sehen wollten, hier wäre eine Gelegen heit",'deun es lägen gegen hundert im Dorfe und den angrenzenden Feldern herum," und er erbot sich fteundlich, uns nach dem Kampf platze zu führen. Wir halten kaum die Spitze des UferrandeZ betreten, als wir sast über die Leichen weg' slolperlen; die meisten lagen auf den Gesich tern und waren, wie wir bei dem schwachen Schimmer dcr Laterne sehen konnten, von Ku geln durchbohrt. Ein armer Teufel, ein kräftig ausiehender Neger, war in dem brcnneiidenGcrichlshauje; feine Kleidcr genethen in Feuer, er rannte heraus und wurde niedergeschossen. Seine Kleider waren bis zur Hüfte abgebrannt nnd der Körper förmlich geröstet. Wir fließen bei jedem schritt auf Leichen; aber dcr Anblick diefes verbrannten Körpers, nnd dcr ent'ctzliche Geruch dcr Lerchen, die in dem noch immer brennenden Gerichlshause laaen, machlen uns trank, uud wir gingen eilig zurück. Um zu zeigen, wie furchtbar aufgeregt das Volk gegen die Neger war, will ich nur das folgende Beispiel anführen: Wir kamen an dcn Körper eines Negers, dessen Kleider > such ten uud cer jcdeusalis auch in dem brennenden Gebäude gewesen. Eincr aus der Gesellschaft bemerkte, der Manu lcbe noch. Sofort zog einer unserer Führer dcn Revolver uuo rief' aus: „Ich werde dem lchwarzcn Huus den Rest geben!" Wir prolestirten uud der Mann steckte die Waffe wieder cm. Einer beugte sich nieder uud drchle dcu Körper um er war steis und la>t. Wenige Augenblicke später stießen wir auf einen riepgen Schwarzen, der auf seinen El lenbogen gestützt und allem Anschein nach noch lebendig war. Ter Mann mit dem Revolver versetzte ihm einen heftigen Fußtritt, unter suchte thu dann genauer und sagte: „O, er ist todt, wie H..1." Und es war so, denn dcr Schwarze war in dieser Position geslor ben. Als wir wieder nach der Landung zurück, kamen, tiug die Bcwismanujchaft eben die zwei verwundeten Weißen, Haduot uud einen Anderen, an Bord. In einem Lagerhause nahe der Landung waren gegen dreißig "Neger gefangen, alle in eine Ecke zusammengedrängt und scharf be wacht. Ich fragte eine der Wuchen, od ich mich mit den Gefangenen unterhalten töune, wurde aber ziemlich rauh abgewiesen. Wie es scheint, herrschen schon längere Zeit Unruhen im Grant Parifh; die Neger wurden dcnWeißen nach und nach zu zahlreich, und Let ztere sahen sich genöthigt, in den benachbarten ParisheS Schutz zu uicheii. In der Zwischen zeit plünderten die Neger den O>i, warfen Berschanznngen cnf und drohten,jeöen wei ßen Mann ans dem Parish zu vertreiben. Die Weißen zogen indeß Verstärkungen an sich und marichinen am Sonntag Morgen unier Ausührung des Scherijjs von Grant-Parish auf Eolsax. Dort angekommen, ließen sie dnrch einen Parlamentär die Neger auffor dern, sich zu ergeben, oder aber, wenn sie es aus einen Kampf ankommen lassen "wollten, ihre Weiber uuo Kinder zuerst in Sicherheit zu bringe». Die Neger wiesen diese Aufforderung zu rück, woraus die Weißen ihre Verschanzungen erstürmten. Die Neger zogen sich nach dem Gerichlshause zurück nno unteihielteu ron da aus ein lebhaftes Feuer gegen die Angreifer. Letzteren gelang es, das Gerichtshuus in Brand zu stecken, und nach vergeblichen Lösch versilcheil hingen die Neger, als Zeichen der Ergebung, eine weiße Flagge aus dmFensler. Hr. Hadnor und ein andrer Weiter gin gen nun auf das Geuchtshaus zu; sie hatten eben die Treppe erreicht, als sie von den Be lagerten ni deigeschossen wurden. Die Thüre wurde ausgerissen uuo die Neger drangen in Masse heraus Durch dicfe schmähliche Behandlung ikrcr Parlamentäre wurden die Weißen zur höch sten Wuth gereizt. Sie feuerten in die dicht gedrängte Masse und schössen nieder, was ihnen in den Weg kam; eine Zeillang wurde, wie ich hörte, lern Pardon gegeben; schließlich gelang es >edoch dem Scheriff, seine Leute zum Gehonäm zu bringen und bald herrschte wieder so ziemlich Ordnung. Die Anzahl der erschossenen Neger wird wahrscheinlich 25 bis 30 betragen. Die Leute waren über die Ereignisse des Tages so aus gelegt, daß mau leine genaue Auskunft erlan gen lonnic. Einige schätzen die Zahl d.r G.- tödtelcii auf hui'deit; die niedrigste Angabe, die ich hörte, war vierzig. Die Neg-r hatten einige Kanonen aus guß eiserncn Brunnenröhren i-nprovli'in; dieselben wa:eu bis zur Mündung mit Bleikugeln eigener Fabrik rolgestopst'. lii habe einige dnscr Kugclu gesehen; dieselben hatten eine ovale Gestalt und scheinen in einer hölzernen Form gegossen zu sein. Keine dieser Kanonen wurae abgefeuert. Die Sieger waren von einem Weißen nnd einem Negcr, Namens Waid, ausgehctzt; Letzterer soll ein desperater Schurke sein. Beide sind entkommen. Ealhoun hatte die Gegend drei Tage vor dem Zusammenstoß verlassen." Hr. Hill bemerkt über die Lage der Weißen im Süden ganz treffend: „Obgleich dies sehr traurige Ereignisse sind, so denke ich, daß sie für die Bevölkerung diefes Staates doch auch etwas Gutes im Gefolge führen werden, denn sie werden die Anfmerlsamleit dcr Authori täten in Washington aus die Thatsache lenken, daß sich hier, wie in anderen Staaten des Südens die Verhältnisse immer mehr ver schlimmern. Hunderte von Beispielen lönnlen angesührt werden, nm die Uebel zn illustriien, uuler deren Drucke die Weißen im Süden niedergebeugt werden, und lein verständiger Mann aus dem Norden kann sich, wenn er peiiöuliche Beobachtungen austellt, der Ueber aus unsere innigen Sympathie'!! Anspruch niacheu kann." Vicc-Präfidcnt Wilson. Vor Kurzem sand, wie wir seiner Zeit mit-! theilten, in Washington eine Versammlung der „Amerikanischen Traklat - Gesellschaft" statt, in welcher der bekannte Tempeienz-Apo stel und Vice-Präsident der Ver. Staaten, H. Wilson, den Vorsitz führte. Ein „Deut scher," Namens Seibert, benutzte die Gelegen heil, die Deutschen Amerika's a'.S „gemein, gottlos und lasterbaft" zu bezeichnen n. übcr haii.pt der deutfchen Einwanderung znmGau dium der anwesenden Natiocs einige arge, wenn auch harmlose Fußtritte zu versetzen. Darauf!»» entstand unter den radikalen Deut schen des Distriktes erhebliche Ausregung und das „Journal" beeilte sich, milzuthcilen, daß Hr. Wilson >einen „höchsten" Unwillen über Seibert'S verläumderische Bemerkungen ans gesprochen habe. Aber dem scheint nicht so ;u fein, denn Hr. Wilson, „von jeher eifriger Freund der Deutfchen," wie uns von der Grant-Presse bisher versichert wnrde, hat sol genden Brief an das „Journal" geschrieben: „Natick, 8. April 1873. Werther Herr ! Ich bedanre, daß in Ihrem Blatte vom 1. d. Mts. angegeben: ich habe die Rede des Pros. Gev. E. Seibert, welche Letzterer in der Ver sammlung der „Traklat - Gesellschaft" zn Washington gehalten, als schmachvoll und insauiireild chaiaklensirt. Dies ist ein großer Arrrhum, indem ich weder irgend Etwas ge dacht, noch gesagt habe, was eine. SolchenAus legung fähig wäre. Ich habe allerdings einem Herrn, der diefe Rede lügte, mein Bedauern darüber milgclhcili, daß gewisse anstößige Urtheile in jener Rede gefällt wurden. Ich bedauerie es, weil ich die Rede für ungerecht und ebensowohl eincr Mißdeutung als Ver drehung sahig hiell; ich bedaneile es, weil dieie Rede gleichsam berechnet schien, Vorur theile nicht nur gegen dcn Redner, sondern auch gegen die Sache, die er mit viel Gelehr samkeit und Kraft verlheidigle, zu crregcu. Sehr achinugsvoll H. Wilson." PreiSherabsetzunq des BicreS» In EiücinneUi be>ch.is!lgl man sich;>:r Znt mit der „Bicrsrage." Das dortige „Volki:- blatt" sagt: „Die Bieibraner selbst haben sich veranlaßt gesehen, die Frage der Preis- Herabsetzung des Bieres in einerVe-sammlung lhier Asfocialion in Erwägung zu ziehen, sind jedoä', wie uns mitgetheilt wird, zu dem En t gelange, vorderhand keineErmäßigniig emiruen zu lassen. Dieser Beschlag war üb rigens nicht einstimmig. Wir ersahreu näm lich, daß eine dcr größeren Finnen zu Gun sten desVorschlages war nnd thatsächlich schon seit einiger Zeit ihren Kunden einen gewissen Abzug erlaubt hal. Wir wollen dcn Bier branern durchaus nicht seindlich gegenübertre ten. Allcidings müssen wir vom Standpunkte der unabhängigen Journalistik aus die Inte ressen ber Allgemeinheit für wichtiger halten, als die Interessen der Einzelnen; allein trotz dem würden wir die Preisherabsetznng nicht besürworlen, wenn wir uichl überzeug! wä ren, daß die Bierbrauer dieselbe einlieien las sen lönnlen, ohne ihre Geschäfte zu gefährden. Die Prei'e der Gerste, des Hopfens und ande rer zur Vierbraueiei nöthigen Artikel sind im Verlaufe der Jahre fo bedeutend gefallen, daß eine Ermäßigung des BierpreiseS eigentlich eine ganz natürliche Folge sein sollte. Im April 1868 koiiete z. B. die Gersie 52.- 70 bis K 2.85, während sie jetzt blos 50 bis 95 EcnlS kostet. Das ist ein gewalliger Unter schied. Wie begründet unsere Annahme ist, gcht ans der Thatsache hervor, daß die Braner ihr Bier ihren auswärtigen Kunden billiger Hei kausen, als ihren hiesigen. Und doch haben sie nach auswärts ein Risiko, das sie hier nicht haben. Richt allein hapert eS oft mit dcn Zahlungen, sondern sie lausen sogar Ge fahr, ihre Fässer einzubüßen. Dieser Gefahr sind sie hier nicht ausgesetzt. Wenn sie aber einem Theile ihrer Kunden Vergünstigungen gewähren wollen, so sollten sie es doch offenbar ihren hiesigen Kunden gegenüber lhun. Hier haben sie ihre Hauptlundjchast. Hier ist die große Quelle ihres Reichthums. Hier finden sie einen sicheren, prositablen und von Jahr zu Jahr zunchmeuden Absatz. Warum sollten sie also ihren auswärtigen Abnehmern größere Vortheile bieten, als ihren hiesigen? Boni geschäftlichen Standpunkte aus wäre die Preisherabsetzung vollkommen gerechtfer tigt. gast alle anderen Preije sind gewichen, warum sollten gerade die Bierpreise aus einer unnatürlichen Höhe gehalten werden? Es sragt sich nun, ob Vie Herabsetzung nicht zu letzt znm Vortheile dcr Bierbrauer aussallen würde. Eine sichere Folge der Preisherabset zung winde eine Lcrmchrung des lionjums sein. Was also die Brauer anfänglich an Profiten einbüßen würden, würden sie sehr bald dnich die Steigerung der Quantität wie der einbringen. Die Erfahrung hat dies vier nno auswärts in Be;ug aus Thee, jtassee, Zucker und andere Artikel dargethan, nnd wir sehen nicht ein, warum dasÄier cineAns nahme von dcr Regel machen sollte. D-e Vermehrung des Bier CouiiimS unter dcn eiiigeborenenAmenlaiiern nimuit ohnehin von Jahr zu Jahr zu. Die Ermäßigung des Preües würde dieser Bennehrnng noch einen weiteren Impuls geben, dcr den Bierbrauern selbst von betentenoeinNntzen sein und außer dem noch den Vortheil haben würde, dav sie die allmähliche Verdrängung des Whisley's als iKeivohnhellsgetränk besördern mitgte. Die Vortheile, welche die Preisermäßigung der ärmeren Klasse bringen würde, haben wir bereits hervorgehoben. Bier ist nicht allein ein angenehmes, sondern auch ein nahrhaftes, und in vielen Fällen sogar ein mediziniich nützliches Getränk. Für Tausende von Ar belterslanen. die Kinder zu säugen haben, würde das BiUigerweidcn des Bieres gerade zu eine Wohllhut sein, sowohl iu pekuniärer, als in hygienischer Beziehung. Wir geben uns daher der Hoffnung hin, daß unsere Bierbrauer, die doch sonst so viele gemeinnützige und wohlthätige Unlernehmnn i>en mit anerkennensiverther Liberalität unter stützt haben, auch in dieser Begehung nicht lange zurückstehen, sondern denAiifoiderungeii der Billigkeit Rechnung tragen werden. Was in Detroit und Milwaukee geschehen konnte, sollte doch wohl auch in Eincinnati möglich fein." Ter „Voltsfreiind" ist anderer Mei nung und äußert sich: „Inzwischen wun dern mir uns nicht, daß die Bierbrauer vor läufig keine Preisermäßigung beschlossen ha ben. Gersle und Hopfen mögen billiger sein, als vor Jahren. Das allein bedingt noch nicht ein Falle» der Vierpreise. Man muß bedenken, daß das Bieibrauen ein riskantes Geschäft ist und ungeheure Kapitalien ersor- Verl, um mit Erfolg betrieben zn werden. Ge rät!, das Bier einmal nicht, so sind große Summen rein verloren; nimmt der Consume ans irgend einem Grunde ab, so geräth das Geschäft in's Stocken. Kurz, das Ge deihen des Bierbrauergeschäft« hängt ganz be drillend von Umständen ab, über die dcr Brauer keinerleiEonttole hat; er ist daher auch wohl berechtigt, aus einem Fallen des Prei ses dcr Bestandtheile des Biers oder der Ar beitslöhne Nutzen zu ziehen, um den zu an deren Zntcii erlittenen Schaden wieder gut zu machen. Das wird einem jeden Unbesan ge ilen einleuchten. Warum also die Agitation? Die ganze Geschichte ist eben ein Sturm im Theekessel. !«oboä)' Kurt." In Verbindung mit dcr Bemerkung, daß in Milwankie letzt das Bier zu 3 Cents pro Glas verkauft werde, ist die Berichtigung am Platze, daß nur ein oder zwei Wirthschaf ten diesen Preis eingeführt haben. Dasselbe gilt von Detroit, von wo Folgendes vorliegt: „Alle in en und srequeutirten Salons "clisi- nach wie vor 5 Eis., während allerdings Ichon seit Jahren einige Winkelkneipen, um Kunden anzulocken, 2 Glas sür ü <sls. aus schenken. Daß dieser Preis allgemein eingc suhrt wird, erscheint uns aber durchaus mcht wünschensivelth, denn wir befürchten, daß wir dann bald schlechteres Bier und kleinere Gläscr bekämen." i Deutsche Steger. „Den meisten unserer Leser," schreibt die „N.-O. deutsche Zeitung", „Wirdes wohl vollkommen neu fein, zu erfahren, daß es auch farbige Ternsche gibt, und doch muß es so sein, denn der Schlaumeier, der die Een siis-Anfnahme dahier verüble, hat unter den New-Orleauser Deutschen nicht weniger als sünszrhn Neger angesührt; darunter sind sie ben preußische uns die» bayerische Neger, zwei colorirteHessen, ein sarbigerHannoveraner, cin schwarzer Schwabe und ein deutscher Neger ohne spezielles Vaterland. Auf keinen Fall haben sich diese fünfzehn Personen selbst als Farbige dcklarirt; wahrscheinlich sind dies Gärtner, Trehleule :c., die, da sie stets im Freien zu lhun haben, ziemlich von der Son ne gebräuul sind und darum von Escl mir nichts dir nichts nnler die Neger ein gereihl wurden. New Olleansist übrigens nicht die einzige Stadt, welch- die Ehre hat, deutsche Neger in ihren Mauern zu beherbergen; Memphis;. B. hat cine» bayerischen und drei preußische Wollköps:; Elev.land einen Bayern; New ?)ark je einen farbigeuhamburger,Hannovera ner und Nassauer- Eharleston, S.-E., gar neun coloririe Hessen—cm deutlicher Beweis, daß die Eensusbcamten der meisten größeren Städte sich betreffs ihrer Boiunheit gegensei tig nicht viel vorzuwerfen haben. Die große Nation ist aber noch bedeutend besser mit schwarzen Melifchcnbrüdern gesegnet; die grö ßereu Städte wellen dereu 102 aus; davon kommen aus New-Orl:aus 39, anf New-?)ork 25, Philadelphia 8, Ballimore 9, Eincinnati 3 farbigeFranzofen n. f. w. Frankreich scheint alfo auch in dieser Hinsicht an der „Spitze dcr Eivilifaiion" zu marfchiren." Schutz des Publikums auf Dani vsern unv Eisenbahnen. Die gewissenlose Gefährdung deSMenschcn lebenS aus Dampfern uud Elseubahucn läßt es vor alle» Dingen wünschenswerth erscheinen, daß eine strenge Gesetzgebung die Betriebs weife, dieser öffentlichen Verkehrs - Anstalten regelt. Schmutziger Geiz und hohe Dividen dcn bringen jährlich Tausende von Menschen durch Eisenbahn- nnd Dampfer-Katostrophen ilm's Leben. „Ein Unfall!" heißt cs dann. Aber cs follle heißen „Mord ans Geiz und gewissenloser Nachlässigkeit." Bei demUiitergange des Dampfers „Allan lic"wvr ouSGeiz »ich! die gehörigcOuantiläl Kohlen anVord gebracht worden ader ihreOua lität war so,schlecht,daß sie schneller verbraucht weiden mußten. Ferner stellte sich heraus, daß einzelne Schiffsoffiziere nicht gehörig vor gebildet waren; einer konnte nicht rechnen. Wenn man geprüftcSceleute anstellt, fo losten diese mehr. Aber lieber setzt man das Leben von Hunderten aus das Spiel, ehe man einige Hundert Dollars opfert. Die neueste Menschenichlächtern dnrch ein Eiienbahu Unglück passirte am 19. April auf dcr „Sioniglon- und Providcnce - Bahn," wo cin ganzer Bahnzug in die Tftfe stürzte, weil die Brücke durch Hochwasser forige schwemmt war; 7 Personen kamen um nud3o wurden mehr oder weniger schwer verletzt. „Ein Unfall" heigt es wieder, uud die Heiren Bahndirelicreu und Bahnbeamten sagen ach selzuchend: „Wer kann dafür? Wer konnie Das wissen?" „Ihr seid schuld, und Ihr mußtet T as wis sen!" muß daraus die Antwou lauten und in Klagen auf fch-mren Schadenersatz von den Verleyien geltend gemacht werten. Auf die Eiliwendnng „wie mauDas verhüten lö'iiic?" muß die Entgegnung lauten: „dnrch Bahn weulcr." Von diefem fo niientbehrlichen und wichtigen Schutzmittel fcheineu die Bahn- Tireltionen gar leinen Begr.ff zu habe»; nur in dcn Städte», bei großen Brücke», Tun nels und dgl. lassen sie sich höchstens herbei, einige solcher Leute anzustellen, meistens erst, wenn sie dnrch die Gejetzgebung dazu gezwun gen werden. So iommi cs den», daß jeder eigenil.che Bahiischlitz sehlt, weil leine Vahu-Wachc da ist. Niemand wciß, ob nicht da oder dort aus der Vahn soeben ein Tamm, eine Brücke oder Maner cinzestürzl ist, ob sich üit.l Vieh darauf umhcnrcibl, ob nicht Ballen oder Sle.ue darauf gerollt, ob nicht Schwellen und Schienen gewichen sind. Aus gut Glück braust der Zug dahin, ohne alle Sicherung ge gen alle mögliche» Gcsahren. Jeder Angen j blick tann ihm den.Untergang und Huiiderleii den Tod bringen, j Und alles Tas.mir, weil Die, welche durch ! den Bahnbetiicb loloffale Reichthümer hau fu, aus schmutzigem Geiz eie Ausgabe eineu ausreichende» Bahiijchutz vernaäMsi. gen. Ans je 2 Meilen Geleise gehört wenigstens ein Vahnwäiter, welcher alle paar Stunden seine Strecke abzugehen und genau zu unter suchen hat; besonders an Brücken, Hauptpas sagen :c. wird man sie Postiren. Eine Bahn linie von 200 Meilen Länge würde demnach etwa Ioo'öahnwä:ter nöthig haben, eine jähr liche Mehrausgabe an Betriebskosten von 550.000 oder per Meile aus K 250. Mit die ser geringen Ausgabe könnte eine Bahn Di rektion dem Publikum sast völlige Sicherheit gegen Unfälle gewähren. Wenn jeder Be schädigte bei dem letzten Unfall nur x:z«Wi) Schadenersatz erhält, so würde das noch ein mal so viel betragen, als die Besoldung von 100 Bahnwärtern auf cm ganzes Jahr. Der Geiz, der sich weigert, solche Schutzmittel zu lie'ern, ist demnach auch ganz verlehrt, uno geieichl nur zum eignen Nachtheil. Die Staals-Gcsetzgebung hat die Aufgabe, den Bahnichutz durch Bahnwärter — wie das überall in Enropa ist—anch anf nnjerei! Buh nen zu gebieien. (Dem.) Zur Statistik der Verbrechen. Anglo - amerikailliche Zeilungen weifen mit großem Wohlgefallen auf die im Ber. Slaaten-Eensus-Berichte zusammengestellten Ergebnisse dcr Criminal-Statistik hin. Die mitgetheilten Thatsachen sind auch sehr inte ressant; unter anderen und insbesondere die solgenden: „Während in Massachusetts ans je 577 Ein wohner Einer kommt, welcher eines Verbre chens gegen Personen oder Eigenthum über sührt ist, findet sich in Georgia erst unter I6OK Personen ein Verbrecher. Unter den einge borenen Weißen in Massachusetts kommt aus 946 Personen ein Sträfling; nnter den einge borenen Weißen von Georgia Einer erst aus je 4982. Unter den Farbigen von Massachu letlö ist unter je IVO Einer ein übenührler Verbrecher, in Georgia erst unter je 9!3. Am l. Juli 1870 befanden sich in dcn Ver. Staa ten unter einer aus 33,553,371 Menschen be stehenden Gesammtbevölkernng 32,5 M Perso nen in Gesängnissen (1 aus ie 1172 Einwoh ner). Unter diesen waien 1V,117 eingeborene Weiße (I aus je 174 t), B»SK Farbige (l ans je 605) und 7728 im Auslande geborene Per sonen (1 auf je 637). Das wäre für die „eingeborenen Weißen" des Landes ein glänzendes Etrenzeugniß,

wenn es nicht vielmehr ei» Zeuguig ftir die Armfeligkeit und Parteilichkeit der amerikani schen Rechtspflege ist. Wer da wciß, wie man hicnulande die Reichen, die Angesehenen und die Leute „von guter Familie" c-urch die Ma schen der Gejetze schlüpfen läßt, während die nicht zu den bevorzugten Klassen Gehörigen dasür um so rücksichtsloser behandelt werden, der wird in dem Obigen jedenfalls eher ein Zengliiß der letzteren, als ein Zeugniß der ersteren Art finden. Ja, wenn dem Census eine Criminalsta. tistik hätte einverleibt weiden können, in wel cher die Verbiecher je nach dcr Art ihieS Ver brechens und j? nach dem Strasmaße, welches sie verdient hauen, klassifizirt wären ! Eine solche Criminalstalislik hätte schon eher An spruch daraus, als eiu Maßstab für den Stand dcr Moral der vvrfchiedenen Vollsklasseu die ses Landes, und gleichzeitig auch als ein Maßstab sür die Handhabung der Criminal rechtspstege zu gelten. Aber sc/ lange von einer läriniinalsialisttk dieser Art nicht die Rede sein kann, sollte man die armselige und parteiische amerikanische Rechtspflege nicht auch noch dazu mißbrauchen, daß man sich von derselben Moraliläis - Zeugnisse aus stellen läßt. Der (shef der Weltausstellung. Mit diesem Machthaber an der Donau ist, wie es scheint, nicht gut Kirschen essen. Sein aller Bekannter, Heinrich Börnstein, schreibt über ihn an das „Cincinnati-VolkSblatt:" „Der General - Gewaltige der Ausstellung, Herr General-Direktor Baron von Schwarz- Sen born, ist, wie mit aller Welt, so auch be reits mit den höflichen Japanesen, in Schwie* rlgkeiten gerathen und soll bereits eine stür mische Scene zwischen ihm und dem Würden träger Courazawa stattgefunden haben, wobei Letzterer, vomßaron Schwarz auf's Aeußerste gelrieben, sich für tödllich beleidigt ansah und erklärte, er werde sich den Bauch ausschlitzen, woraus Herr Baron Schwarz, nach japanesi scher Etikette, einGleiches thun müsse. Wird's wohl bleiben lassen, der Herr Baron von Schwarz-Senborn, wir können ihn nicht entbehren, er ist sli(!ep"aller Jour nale und es ist ihm in unglaublich kurzerFrist gelungen, sich so unpopulär als möglich zn machen. Man muß ihm Vielen nachsehen, sogar seine bezahlten Bertheidiger, denn er ist eben ein "selk-maäo man." Ich erinnere mich noch recht gut der Zeit, wo er als lüngelchen einfach Wilhelm Schwarz hieß und in einem Wiener Groß haudlungshaufe aus sitzend, von Morgens bis AbendSßricse eopirte. Jetzt freilich ist er Baron, Geheimrath, Ritter meh rerer Orden und allmächtiger Generaldirektor der Wellansstellung, vom verflossenen Mini slerium Hohenwart mit unbeschränkten Voll machten ausgestattet, die er denn auch nach Herzenslust gebraucht nnd mißbraucht.— Nun, das Ende muß jedenfalls abgewartet werden, ehe ein vollgültiges Urtheil gesprochen werden kann. Erst wenn die Ausstellung vor über ist und sich die Repräsentanten aller Na tionen über das Geleistete ausgesprochen ha ben, wird es sich zeigen, ob Einstweilen: denn es gibt noch emsel-lich viel zu thun, und s bei aller seiner Arbeit und Plage ist der Ba ron doch "tliv lxzst itli»!ii!<t Mitn," und ich denke, er wird dasür mit Orden, <Ki schenken und Auszeichnungen aller An reich lich belohnt werten, denn Eistsii'sf in der Lust. Mrl Dem, Fabrikant von feinen Schmulksachcu ti.Tilberlvaarcn, F. W. Lange« Taschenu h r e n, Standuhren nnd Juwelen, t^e traut: Äili 21. April Tabd, 31 Jahre alr, i.i > . Starb: jintckerbocker DlllSNtrslchanngs - DcslAchM, Är. Secondstr., im Marmor-Gebäude, I. A. Nichols, Geschäftsführer. Ate „UM LiNliitM Lebens - Lersichrrungs - Gesellschaft.-" Leopold Blun»enbera, Nr. 74, W.-Baltimore-Straße, (Fbr.Z.tZ) General-Agent. Ausgeber der ,-jqhiuag an Ännz Maria Noter, i'!eir.h«uijeu, Pr., ist erjucht, i» d.r i!k?ed. Washingtoner Anzeigen. sN? Washington, T. C rS. 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Sapirai B ea >!> ieii: Beniley L."»iSb, I Humi!'--!^' W. Ä. George W. idrost», i ii Mvid tutig, t) iid i lc-vuud. Lereitt für Lebeu» - Versicherung und Aunlkln-Uilterstll^ von Amrriks. Mar'.ilätidec Abtiicilnnfl, R I s stellt. " «,i!,r',e!,"v>^«a«n»r.^" ( Tekr. und Gesch>ijiss»hrer. ,0 <> <>, <> 0 0 A lker ! Liiliigc "L'-uMclltn! Da ö bil l i ü e !i.' an d ini Mark l e, Nnion Pacific (siselibahn - (?o. in dem großen Plalte-Thale. 3,000,0W Ncker in Mitkl - Nebraska Soldaten sind zu einer Heimstätte von l lll» Ackern l?erechtigt! Die beste» Plätze sür Evlonie'u! O m aha, Neb n tAsri!!!,ZMtc.l vil w.t küMte w.> (s'ttlil Z>iscker, (chemische.^lciücr-Ncinigungs-Anftnlt Office : Nr. !>!!), Weit - Fayettestras-e, j ü il. D. I. Briscoc, Addokat Md Sachwalter, ?tr. Tt. Paul-Ätrasie, Zanies (Äeddes« Maryland Fabrik r,alvanisirten Eisens Ag^ll t s^r^^Vvrk»^' Ili^oi^, Bnt s S ' xslenlittcr Elesätor ii v^i?r:k W I Lagerhäuser und Lädeo. », Ich habe ein abermaliges Patent, (Dej.s-) Southstraße. 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Von Baltimore nach iSovanSiown um 7 und 8 Uhr Morgen! und stündlich von 2 tus 7 Übr Ädenbk. Äalt! (sement! GypS! °l d I vi, Roi n Bau-Kalk, Haare, Ziegelsteine, Dünger u. s. w. Rr. I«. t?« !sall».Hven»', unteitatb der >l'rallstraken.Brücke. B.lliinore, Md. (Ülp>il2,tÄ,Z.p.) Unterhaltungen. Comique. NM» Am. tzinn, ». Si. Sde,on. tScichanSl. unt Außerordentliche Attraktionen ! Em ganzes Heer neuer Teiisatioilev! Heden Abend und Dienstag und Eonnabend Nachmitlag »Ter «tra^ die Ziqlein>eiin und L?ngkrin; neb'i tcr «>Mtl> Trappe; der allezeit vor Witz uverwrubel/bi' beneble Darstel ler deutscher und i)teger-esharakicr; PoulÄlic», des , chtcn tes Augcrdcin ,sesrq N. Se>m»c« sirr, Unna «s>>t,icr. B S. Ve>t„ko nel'sl der grotzen rukwiei und AaneU'icn T'uvve. Mnrwoct, -Üb-nt : n-iI, ü e i I, ü r,l ch c r Die riesige Zin Gai ,en biiier die uiid TienNaqs r.i HM Flird'g Dpernhäus. H.'nte, den Sl. April Lydia Ttioittpson unülurtrkfsilche Bilrleskcn - Trupp?. Heul?, de» Äprit, L»»!i»c'" Ä^ri1,...... .Rvdii! >i've>t." tonnen in McZafticv's und iin r. p.richauie b.ieal weiden. „rciiag: i.ir ,',ri, Tl-umpfoii. l-nuee .a. 7 , ,1. (ZZ-tIÜ) HollidliMaszcii-Thcatcr. C. I!„ Grk.yr ,5" o-r V-'K-llu!!, » Ii«. Oeftiiung um l, Begum um Uhr. »i dauki, 2». Linnecn » D-cie Woche wird yros,e ncuc j) rainu ons T. S ' ' „Trci Jahre in einer ?n > lirde lieft '«SVI- ü «i.ider j i t.Uig ui »ee^ Thalia. Licdct'tt.v'^-C»tt'»cl!. Oratonnm „Pauluö.^ öffcittlichcS Pic - Hic dcr äv.'s" «tmh' / Großer Wunsch ! teil t cm. bci welch»r su», Marit) Mcrkcl Zvace. ,'F. O'Vrittt ) 6 r o ij c T ch n n stell u n g unter lcchs Iclttn wird auf dem Pclnir-Mnr!t:P!aj;e einer Wo ch e, voi: Montag, den ?!; ril, au, stattfinden. . (s'iue drcifcicjie J)kcnagcrie, ein dreifacher eine dreifache (saravane und ein dreifaches Museum sechs verschiedenen Pavillons. nur 2', (^'rnts; zwei Meilen lang: Prozession, zwei Musikcorp^, zwei goldenen ChariotS, die Monstcr-Slephantcn, das 0 Tonnen schwere Rhinozeros sitnszig Glas- und ?iscn-.<i.ifi-!e. vlrgtsse den Tc.g und i>as Tctuin < (V. Wlntttcn. illktcr. N G. L. Du!;, u. bi, ?, Nr. 48, Haiionrrstinsze, Vhicaqo'er, Milwaukec'r Bergner Engel's Philadl-Iphili'er lksport - Vier. Nvbert Sieunert'S Hotel nach eurvräische,»Plane. „^cnncrt'g Nr. 4.'>, Fayettc-, nahe lsa'üerlstr., V « l l iinorr, ?v! d. Hole! in^«!^ Kl S. C. Tchloer, Ltraß». t3uliZZ,l2t'<ie> Marylättder Vrauerei. ed^r^S^A alleiniger <Nov!4.ll,ltw) HoUidav . node ! Lagerbiers Lerwneii, welche das wohlbekannte b«rshtnte Seeger'sche LagerdLe, z i haben wünschen, löneien ihre «ullrSge in vtr »» eS-rinsnstraße» loslen. Di» jo befteLte ivicr ig deloiiderS für dt, - Jaeot EtlA», «rauerci-» d

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