Newspaper of Der Deutsche Correspondent, April 28, 1873, Page 1

Newspaper of Der Deutsche Correspondent dated April 28, 1873 Page 1
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F. Naive, Herausgeber. Speziäs- Rstizen. Baltimore Fjre Insurance Bsßce^ s-ädweft-Ecke von South» und WaterstraHe. Lilie Gesellichastveilich-'t sortwahrend gegen V<r I nl oder Laaken durch Brandungiück sowohl in der >adi. w>e im Lande, alle Arten von Eigenthuui. »öohn-, Laden- und Waarenhuuser. « keil-.iU-Piooukie. Modeln, HauS - tu, Äa» beMstene oder im Hajen in Ladung deftnd lickie Fahrzeuge u. I. w. D>7iliol»im desielit aus solgenben Herren: W m, G. Harrijon. Präsident; «eo. R. B>ck?rs, H v, »-»ff. David -- Wilson. T, Rodt. ZenkinS. Jana!, Penningtou, «- Morton Stew-rt. YronciS T. ».r.z, «- R-wcomer, ?enru Orville hor-vi?, W. W Ta»ior. Wm, H. Brune, Eodc.i. Gcorie S Horrison. ,'ol>ka!>°nZ-i-ori»üic.re und weirrre Nachricht über die He,ellich i: wird in dcr O'fice, Südwen-Ecke von Souid und Gatti''ttsHe, ertheil,, wo auch alle Aus- >ojorr erledigt werden. Äeisicherungen w rd.n aus iigend eine ,?r>ft angenommen. weiche der Äppli lant munscken mag. . (Jan!.tZl > Ar, «oodrvorth, Sekr. 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Ter König Franz billigte den Plan und die Ausfüh rung und Eurer Kaiserlichen Majestät hel denmütige Königliche Schwägerin ent zündete das reine Feuer des edlen und guten Entschlusses zur hellen Lohe stam mender Begeisterung. Durch ganz Ita lien wurden die Comite's errichtet, Män ner und Frauen von erprobter Gesinnung traten der Liga bei, und in Kurzem schon zählten die Mitglieder nach Tausenden. — Die Getreuen des Königs arbeiteten an den europäischen Höfen, in Paris bleibt der kluge, gewandte und vorsichtige Eano sari, Graf Cito reist in Europa, wir sind unterrichtet über Alles, was ge schieht; Galotti organisirt Neapel und Si zilien. Ter Einfluß, den die Mitglieder der Liga auf die Massen haben, ist groß, Tassen und Munition liegen an sichern Orten und wir steht» heute an der Spitze einer Macht, welche mit einem Wink durch den elektrischen Funken Italien von den Alpen bis zum äußersten Ende Sizili ens in Flammen zu setzen vermag. —Ver langen Eure Majestät die näheren Nach weise über die Ausdehnung, die Organi sation und die Macht der Liga! Für den Augenblick danke ich Ihnen, sagte der Kaiser erregt, später können Sie mir darüber Mittheilungen machen, die mich hoch intcresstren werden! Wie steht die römische Kurie zu Ihrer Sache? fragte er dann. Graf Rivero erwiederte: Ter heilige Vater, Kaiserliche Majestät, ist der oberste Priester der Kirche, seine Waffen sind geistlicher Natur, er kann kei nen unmittelbaren Antheil nehmen an dem Werke, das mit weltlichen Mitteln wirkt, aber dieß Werk kann ihm nur ein wohlge fälliges sein und sein apostolischer Segen ist Jedem gewiß, der daran arbeitet, das weltliche und geistliche Recht wiederherzu stellen. Alle treugebliebenen Priester unterstützen die Bestrebungen der Liga durch alle Mittel, welche ihr heiliges Amt ihnen anzuwenden erlaubt. Und wie denkt diese Liga zu handeln, was hofft sie zu erreichen? fragte der Kaiser. Majestät, erwiederte der Gras, wir erwarten den Ausbruch des großen Krie ges, den Oestreich zur Wiederherstellung seiner alten Macht und Größe zu unter nehmen im Begriffe steht. Mag im Norden der Ersolg der östreichischen Was sel? ein schneller oder langsamer sein, Ita lien gegenüber sind wir des östreichischen Sieges sicher. Wir können allein nichts unternehmen, denn wir stehen geordneten Heeren gegenüber, denen wir noch nicht gewachsen sind. —Sobald aber diese Heere der östreichischenMacht gegenüber engagirt und festgehalten sind, sobald der erste Schlag gefallen ist, werden wir das Signal geben und hinter der zerbröckelnden ArmeeViktor Emanuel's wird Italien sich erheben, die Freischaaren des Rechts werden überall er stehen und das sardinische Regiment ver trieben, und die legitimen Fürsten werden in ihre Länder zurückkehren. Eurer Maje stät Regimenter werden nur die Lombardei zu besetzen haben und sie wird Ihnen wie der gehören! Und Napoleon? fragte der Kaiser. Ich habe Grund zu glauben, daß er vielleicht es nicht ungern seben wird, wenn das sardinische Italien durch italienische Gräfte wieder ausgelöst wird —er ziittert schon vor seinem eigenen Werk außer dem würde seine Intervention dann zu spät kommen. Und Sie glauben, fragte der Kaiser, daß Italien selbst die Lombardei meinem Hause zurückgeben wird? Ja, Majestät, antwortete der Gras, unter der Bedingung Ah Bedingungen? rief der Kaiser. Majestät, sagte der Gras, wir Alle, die wir an dem großen Werke mitarbeiten, sind Italiener und wollen ein glückliches, starkesJtalien. Wir wollen daslombardisch venetianische Königreich im Norden un serer Halbinsel als Blut von unseremßlut und Fleisch von unserem Fleisch, wir wol len deßhalb die Lombardei Eurer Kaiser lichen Majestät und dem Hause Habsburg wiedergeben aber nicht Oestreich. Wie trennen Sie das? sragte der Kaiser ein wenig empfindlich. Ich glaube, erwiederte der Graf, diese Trennung beweist die tiefe Verehrung, welcher wir dem erhabenen Kaiserhause ent gegenbringen. Es ziemt mir nicht, fuhr er fort, und ich bin nicht berufen, Eurer Kaiserlichen Majestät meine Ansicht über die Regierung der Länder darzulegen, wel che den Kaiserstaat bilden, ich muß aber bemerken, daß nach meiner Aussassung, welche die Geschichte zur Seite steht, in dem großen Oestreich nur Ein wahrhaft gemeinsames Bande für Alle besteht, dieß ist: der Kaiser und die Armee. Der Kaiser neigte fast unwillkürlich das Haupt. Für Italien, fuhr der Graf fort, ist dieß unumstößliche Wahrheit. Niemand in der Lombardei und in Venetien, oder in mei nem ganzen übrigen Vaterlande hat gegen die Herrfchaft des Haines Habsburg et was einzuwenden. Was das National gefühl beleidigte, was auch Gutgesinnte verwirrte, war das deutsche Regiment, das man uns in Eurer Majestät Staaten füh len ließ, - die Regierung war eine frem de und erregte im Volke das Gefühl einex fremden Okkupation. --- Lassen Eure Ma jestät Ihre Unterthanen in Italien Italie ner sein aller Widerwille wird ver schwinden. Der Kaiser schwieg. Er schien nicht ganz zu verstehen. Erlauben mir Eure Kaiserliche Majestät, sagte her Graf, das ganze Bild zu ent wickeln, wie es vor meinem inneren Blick in leuchtender Klarheit dasteht. lch denke mir nach dem Sturz der dämonischen Gewalt, welche m:in armes Vaterland jetzt darniederhält, dasselbe als einen großen, in einem dem deutschen ähnlichen Bunde geeinten Organismus. Im Süden das Königreich beider Sizilien, im Herzen das heilige Patrimonium P-tri und im Nor den neben dem inieine natürlichen Schra nken zurückgewiesenen Sardinien und den kleineren Herzogthkmern das lombardisch venetianische Königreich. Alle diese Län der, unter ihren legitimen Fürsten italie nisch regiert, bilden den großen italieni schen Buud, und Euxe MajesM stehen in diesem Bunde als italienischer Fürst, wi« Allerhöchstdieselben in Deutschland stehen, als Herrscher deutscher Länder. An dit Spitzeres Bundes, der die Jnstitutionel sür Handel und Verkehr, für die materielle Wohlfahrt und Blüthe des Landes in na Baltimore. Md., Mmttag- den 28. April 1873 tionalemGeiste gemeinsam entwickelt, stän de der heilige Vater —das Haupt derCbri stenheit,—sein mächtiger weltlicher Schirm herr würden Eure kaiserliche Majestät sein, und wenn dann die Massen Oestreich's, wie ich vom Himmel ersiehe, in Teutsch land siegen, so würde der römische Kaiser von Sizilien bis zur Nordsee der geehrte und geliebte Schirmherr des Rechts und der Schiedsrichter Europa's sein. Der Traf verneigte sich. Er hatte zu letzt lebhafter als vorher gesprochen und sein strahlender Blick schien das glänzende Blick in schimmernder Vollendung zusehen, dessen Umrisse er dem Kaiser zeigte. Tie Augen Franz Joseph's leuchteten, während der Staatsrath Klindworth seine scharfen Blicke von dem Grasen zum Kai ser schweifen ließ und sonst ohne Zeichen inneren Antheils an dem Gespräch schwei gend dastand. Telegraphische Tepeschek. (Boa der „Lssociirlen Presse» süi!dcn „Corrclponden- E»roMsche KabelberiHte.. Holland. Der Haag, 26. April.— Die hollän dische Regierung hat 14 Kriegsdampfer nach Sumatra beordert, um an dem Kriege gegen die Atchinefen teilzunehmen. London, 26. April. Eine genaue Un tersuchung des franz. Kabels hat ergeb:!!, dag dasselbe 208 Neilen von der französisch-iittliste gebrochen ist. Die Erforschungs Expedition des „Dailn Telegraph" in Assyrien hat bedculendeErfol,,.e gehabt. Achtzig neue Inschriften wurden ent deckt, welche theils bekannte und theils unbe kannte Geschichten von assyrischen Königen er zählen. London, 25. April. Ein Spezialcor respondent telegraphir! von Paris, daß man in dortigen gui-unterrichtcten Kreise» den bal dige» Ausbruch eines Bürgerkrieges erwartet. Die Aussichten der Monarchisten kälten sich gebessert, und sie wollen ictzt den Vernich ma chen, Thiers' Abdankung zu erzwingen. Zu nächst soll versucht werden, an «stelle Bussel's Hrn. Martel zum Präsidenten der National- Versammlung zu erwählen. Busse! hatte bei der letzten Wahl nur eine Majorität von neunzehn und man glaubt, daß die Rechte nicht im Staude sein wird, ihn wieder zu er wählen, obgleich viele Mitglieder der Rechie damals von Paris abwesend waren und somit nickt stimmen konnten. Hr. Thiers ist entschlossen, die National- Versammlung zu zwingen, entweder die Re publik ausrecht zu erhalten, oder seineßesigna tion anzunehmen. Da er nun in seinerßotschait ankündigen wird, das die Kriegsentschädigung an Deutschland bezahlt und das ganze fran zösische Eebiet von fremden Truppen geräumt worden ist, so wird die Rechte ihn wohl nicht vom Amte enlfernen können. Bleibt er Prä sident, so wird er aus die Auslösung der Na tionalversammlung dringen, und bei einer Neuwahl würde die Rechte fast überall ge schlagen werden. Es wird behauptet, dag überall im Lande lluzusiiedenheil herrscht und die kleinste Ver anlassung einen bedeutenden Ausstand herbei sühreu lauu. Die Wahl i» Paris, Paris, 27. April.— Lie Depntirtenwahl fand heute stall; es fiele» ungewöhnlich viel Stimmen. Nach den letzlen Berichten stand das Ergebniß solgendermasten: Barodet (Ra dikaler) 160,000, Baron Stoffel (Conservatt ver) 127,000 und Gras Rcmusat (Thiers) 25,- 500 Stimmen. Auch in Marseilles und Bor deaux haben heule die Radikalen gesiegt. Brüssel, 26. Aoril. Der Prinz von Wales reis'te heule hier durch nach Wien. Madrid, 26. April. Am Donnerstag erschien ein Regierungs-Dekret, welches das permanente Comite auflös'ie und die Stadl gewann allmälig ihr ruhiges Aussehen wie der. Au Stelle des resignirenden GencralS Pavia wurde GenerallieutenKlt Saeits zum General-Capitän von Madrid ernannt. Gestern Abend sanden in Barcelona Ruhe störungen stall, bei denen der Anti-Interna tionale Clongostara tödllich verwundet wurde. Die Stadt ist jetzt ruhig. Es ist hier die Nachricht eingetroffen, daß der Karlistenanführer Becerra vou den Regie ruugstrnppen gefangen genommen worden ist. Marschall Serrano hat Madrid verlassen. Paris, 26. April. Eine Depesche von Madrid meldet, daß der gestern hier vublizirte Bericht, als sei dort die Commune proktamirt worden, nicht begründet ist. Madrid. 26. Aprek. Die amtliche Zeitung zeigt an, daß am letzten Mittwoch der Bruder von Don Carlos, Don Alsouio, mit einem zahlreichen Stabe von Spanien aus die französische Grenze überschritten hat. Die Karlisten wurden während der letzlen Wochen in verschiedenen Gefechten mit den Rcgiernngstruppen empfindlich geschlagen; in einem Gefechte hatten sie hundert Verwundete. Gerüchte Über eine bevorstehende Aenderung im Ministerium sind im Nmtaufe. Man fagt, daß die Mitglieder des gegenwärtigen Ministeriums mir Ausnahm- des Pläsidenien Figucras, des Seuor Pi y Margall und des Senor Castellar abdanken werden, an ihre Stellen sollen Föderalisten, wie Coutreras, Eiteleanez, Garcia,Lopez und Rispa treten., London, 26. April. Die hiesigen Re publikaner wollen das hier agttireude Kar. tlsten-Comite, welches Gelder ftir die Sache des Prätendenten collekt-rt, gerichtlich ver folgen. M a d r i, d, 27. April.— Der Finanzmini sker zeigt an, daizArrangemenls getroffen wor den sind, für Bezahlung der gegen EndeApril erschienenen Schatzamts - Rechnungen; ein Dittt-l wird in Gold gedeckt, die anderen zwei Drittel in Wechfeln, einen Monat später zahl bar. Seball's Karlistenbande ist total geschla gen und der Führer geslohen. Gen.-Capitän Belarde hat die Bewohner der Landdlstnkte, welche von den Karlisteu be setzt sind, beordert, ihre Landgüter nndHäuser im Stiche zu lassen und in die Städte zu zie hen. Rußland. St. Pet ers bur g , 27. April. Der Sittiche Kaiser kam hier an u. wurde mit au ßergewöhnlichen Ehren empfangen. Der Czar u.dleGroßsursten reisten ihm bisGaichina ent gegen. Beide Kaiser zogen unter dem Bei fallsjubel einer ungeheuern Menschenmenge in die Stadt ein. Kaiser Wilhelm hielt Revue über die Regimenter, von denen er Obelst ist und wurde cann im Winterpalaste empfan gen. Der Czar machte sejnem Gaste fcinßild, einen Ehrendegen, das St. Gcorg's Kreuz und das Eiserne Kreuz mit der Anschrift: „Für Tapferkeit" zum Geschenke. London, 25. April. Das Neueste be treffs des Fetdzuges nach dem Khanate von Khiwa ist, daß die Atchisa-Ablheilung, die dort operirt, am 5. April bis nach Baltsalden, an der Norogrenze von Bolhara, vorgedrun gen war. Türkei. Consta n t i n ope I, 26. April. - Der Vice-Admiral Alden von der amerikanischen Marine ist hier eingetrcffeiu Queenstown, 26. April. —Der Dpfr. „Ciiy of Monlreal" ist von New-S)ork hier eingetroffen. Markt und Börse London, 26. April, 11 Uhr Vorm. — ConsolS cröffueleit zu 935 für Geld und Blies. „Amerikaner," alle '6ser 915, '67 er 93H; 10.- 40er 89; neue Fünfer 39H; Erie 50^. Frankfurt, 26. April.—Boüds eröff neten zu 95H. London, 26. April, 2 Uhr Nachm. Cousols 93A für Geld und Brief. „Amerika ner" 10.40 er Erie 50 j. Liverpool, 26. April, 11 Uhr Vorm.— Baumwolle eröffnete ruhig; Oberl. 95 Or leans 95. Verkäufe 10,000 Ballen. Liverpool, 25. April, 2 Uhr Nachm.— Baumwolle fchloß flau. Verläufe Io,oeo Ballen, für Spekulation und Ausfuhr 2,000 Ballen; amerikanische HOOO Ballen. Baum wollen-Verschiffungen von Savannah und Charleston für März und April zu 9z, von Neworleans zu 9Z; do. fällig im April zu 9 3jlK. Brodstoffe ruhig. Schmalz 416 9ä. Käse 63s 6ä. Zuland - Depeschen. Aus Washington. Wafhington, 2tz. April.— Die Regie« rang hat jetzt ihte Darlegung der Angelegen heil von Phelps, Dodge L-, Ko. veiöffenllicht. Commovore John H. Aulick, von der - Bundesflotte ( Pensionär) starb heule Morgen im Alter von 34 Jahren. Er trat 1309 als Cadett in die Marine, diente zuerst auf der „Enterprise," war bei Wegnahme des brit. Kriegsschiffs „Boxer," dienle später aus ver schiedenen anderen Kriegsschiffen und war von 1843-1846 Commandant des Kriegehasens von Washington. Die Wirren »n Louisiana. W a fh in q t o n, 26. April. Vor der Rügkehr des Gen. Belknap aus dem Südwe stenwird in der Lonisiana'er Augelegenheil Nichtkgeichehen. Der KciegSminster ist ange wiesen worden, von Texas aus seinen Weg über New - Orleans zu nehmen und sich dort in aller Stille über die Verhallnisse zu iinor. miren. Die Regierung wird sich deshalb vorläufig jeder enthalten, es sei denn, sie wird durch den Ausbruch neuer Un ruhen gezwungen, cinzuschreirei!. Baron Rouge, 27. April. Eine Ab theilung von 125 bewaffnelen Polizisten kam gestern Abend von New-Orleans hier an und begab sich nach Port.Vincent, Livingsion-Pa risy, um dort die von Kellogg ernannten Be amten zu inspiziren. Ein Comite des Kirch spieles kam ihnen entgegen und man glanbl, daß die Angelegenheit ohne Blu'vergicßen ar

rangirt werden wird. ~Prinzcssn>" Nclli!. Washington, 26. April. Der Sohn des frühern New-V)orkerCollek!ors Tom Mur phy soll sich in Miß Nellie Grant verlieb! ha ben und das Mädchen fcheint die Bcwerbun gen des jungen Mannes gern gesehen zu ha ben. Der Präsident aber ist mit der Lieb schaft nicht einverstanden, weil er mit feiner Tochler etwas „höher hinaus" will und er soll sich feinem Kinde gegenüber schon sehr deutlich darüber ausgesprochen haben. Si cher ist, daß die Beziehungen derGrant's und Murphys nicht mehr so inlimer Art sind, wie bisher. Der Krieg gegen die ModocS. Weitere Aufklärung über die Kriege nut den Indianern in Lregon. Die ÄkodocS ver schwunden. Die PiUtes auf dem Krieg?pfadc. San Franzisco, 26. April. Ueber die seit 20 Jahren gegen die Indianer befolgt: VerfahrungSwene gibt ein gewisser Anson Darl, welcher 1851 Superintendent für die Jndianerangelegenheite» gewesen ist, einige Aufklärung. Er behauptet, daß die Indianer in Oregon, Idaho,Moulana, im Washington Gebiete:e. zujenerZeit von friedferligerGeM liling gcwejen feien, jedoch durch die sich häufig wiederholenden Verräthereicn der Weißen miß trauisch geworden und sür geleistete Dienpe immer nur mit Undank belohnt worden feien. Unler Anderem erzählt Dart, dag er im Juni 1851, als er sich gerade in Oregon besand, plötzlich Nachricht von einem Ueberfall erhielt, den Indianer auf eine Ansiedelung Weißer bei Port Oxford gemacht, daß Alles zerstört und die Ansiedler niedergemetzelt worden sei en. Als Dart dorthin kam, fand er, daß es gerade das Gegentheil war, und nicht Weiße, sondern Indianer auf das Kaltblütigste hin gemordet worden waren. Port Oxford liegt am Pacific-Ocean. Dahin kamen 60 Weiize, um eine Ansiedelung zu gründen, die den Ma nien Oxsord suhreil sollte. Indianer zur Zeu nichl dorr, kamen aber bald donhiii, uui oen Weißen bei'm Ausladen ihres Schif fes zu Helsen. Die Brandung war bedeutend, die Ärbeii schwierig, miihin oie Hülse der In. dianer erwünscht. Unter Anderem wurden ci'ich zwei öianonen von denselben aus einen geschleppt, von wo aus sie, als sie ih renLohu versprcchenermaßen in Empfang neh men wollten, niedergeschossen wurden. Von 70 Indianern sind 22 lodl liegen geblieben, die übrigen s orangen in'S Wasser oder Mieten sich durch schleunige Flucht in's Innere, sol cher Arl war der Lohn, den die weißen Ansied ler den Indianern zu Theil werden ließen. Acht Weiße wuroen späler in's Innere ge schickt, um einen Weg durch das Gebirge nach dem Rogue-River auszusuchen. Bei der Nie dermetzelung der Indianer befanden sich die Weigen gerade mitten im Gebirge; am näch sten Ta,ie erschienen 200 bewaffnete Indianer, worauf "die verrälherischen Weißen nach dem Schiffe eilten, ihre acht Gefährten im Stiche lassend. D>e Thalen diese: acht Weißen ha ben dann den Indiaucrkrieg von 1354—1855 zur Folge gehabt. Den Weg nach dem Ro gue-River saudeu sie zwar nicht, stießen aber auf einen anderen Fluß, der, wie sie ausfan den, in den Pacific-Ocean strömt. Einige Indianer brachlen sie in cincin Boote znc Mündung, wo sie eine Rotte CoguelUlndia uer vorsanoen. Dnrch eine eigenthümliche Verwickelung, die mit demErfchiegeu mehrerer Indianer-Häuptlinge endete, entspann sich em mörderischer Kampf, aus welchem nur zwei Weiße uuverschrt hervorgingen. Später wur den Truppen gegen die Cognill-Indianer aus gesendet und der ganze Stamm vcrlilgt. Aus dieser Mittheilung möge man ersehen, aus welche Weise die Coufllkre mit den Indianer stämmen enlstanden und fortgeführt worden siud. Gelegenheit zur Erbitterung der häule gegen die Bleichgesichtern! in allen Fäl len hinreichend vorhanden gewesen. reka, 25. April. Man glaubt, daß die'Modocs, die an der Ermordung des Gen. Canby und des Predigers Thomas nicht theil genommen haben, sich von den übrigen ge irennt und sich zu anderen Jndianerstammen begeben haben, um sich dort zu verbergen. Donald McKay, der Häuptling der Warm- Spring-Jndianer, rst jedoch der Ansichl, daß die Modocs das Lallabett und er wird mit seinem Stamme die Fährle der Flüchltinge aufsuchen. Wahrscheinlich haben sie die Richtung nach dem Goose-Lake einge schlagen. ElNige gesangme Indianerinnen behaupten, daß zwei Modocs ihre Gesahrlen verlassen haben. Die Modocs haben wahr scheinlich noch dreißig kampffähige Männer. Die von San Franzisco abgeiandlen zwei Batterien werden am Dienstag eintreffen. Es ist kaum mehr möglich, ESlorten sür die aus der Front koiumenden Couriere zu be schossen und die Verbindung mit dem Mo doclande ist in Folge dessen langsam uud un sicher. San Franzisco, 25. April. Eine Depesche vonZsrela melde!, daß eiueAbtheilnng bewaffneter Männer sich nach den Lava eisen beheben hal, um die Leiche des Lieut. Sher wood zu suchen, welcher am 10. d. Mts. vor Oberst Mason's Camp tödtlich verwundet und dann davon geschleppt wurde. Weder die Cavaitene, noch die Warm- Spring-Indianer konnten Anfangs die Spur der ModocS finden, schließlich entdeckten die Warm-Sprittg-Jndiancr ein Versteck,aus wel ches Donald Mcka» zukroch und 40 Modocs, darunler mehrere Squaws, zahlte. Er h elt es damals nicht für passend, sie zn attackicen; man bestimmte den 23. sür den Angriff. Es ist jetzt bestätig!, daß „Bogus-Charley" und „Hookcr Jim" verwundet wurden. San F r a il z i s c o, 26. Apul. Heule Abend liegen keine neuere Depeschen aus Hre ka vor. Gegenwäriig wird die Commuuikalion mit dem Lager nur durch Couriere der Regierung ausrecht erhallen. Vir ginia-Elty, Nevada, 26. April. Es wird berichtet, daß eine Anzahl junger Pi-Utes, welche den Winter unter den Ansied lern zubrachten, kürzlich wohlbewaffnel ver schwunden sind; man vermnlhet, daß sie sich den Indianern in den Sleinbergen angeschlos sen haben. In dem Gebirge brennen schon seit mehreren Nächlen.Signalfeuer. Die noch hier woh nenden Indianer thun, als ob sie diese Sig nale nicht verständen. San Franzisco, 26. April. Eine Depesche von Portland, Oregon, meldet, daß die Indianer, welche kürzlich die Nakuna-Re servation verließen, in den Änsiedlungen am Lewis-Flusse erichienen sind. Ein jallgemei ncr Indianer-Krieg im östlichen Oregon wird besürchiet und die Ansiedler haben gebeten, sie mit Waffen zu versehen. Washington, 26. Aprfl. General Sherman erhielt gestern ausführliche offizielle Berichte über Gen. Canby's Ermordung. Gen. Gillem berichtete zwei Vorfälle von In teresse,welche noch nicht bekannt geworden sind. In der Nacht vor dem Massacre kam der Doll melscher an sein Lager und jagte, er rufe ihn zum Zeugen ans, daß er die Friedens-Com misfä're gewarnt habe, noch eine Unterredung mit Capt. Jack zu halten. Am folgenden Morgen wollte Gen. Gillein gerade eine Nole an Canby richten, ihn zu warnen, als das Schießen begann. Gen. Canby und Dr. Thomas waien dem blinden Vertrauen auf die Rechtfchaffenheii des Capt.luck zum Opjer gefallen. Gen. Gillem ist der Ansicht, daß es bester sein wi<s, die Modo«! langsam in den Lava feisen aufzureiben, denn fm Hqlle sie entkom men follleu, IvWAM blutiger Iridianelkueg ausgebrechen. Das Wrack des Dampfers „Atlantic." New-Jork, 26. April. Eine Spe zial-Tepesche von Halifax meldet, daß die Taucher im Stande waren, das Wrack zu cx ploriren. Die Leiche eines Mannes und einer Frau wurden gefunden. Die noch im schiffe liegenden Leichen sind zwischen Frachtstücke eingeklemmt und nur mit Mühe zu befreien. Vermisste Depeschen auS lXew Aork. N e w-V ork, April.— Gestern ginqen die Dampfer „Baltic," „Parthia" und „City of London" von hier räch Europa ab. Gouv. Tix bat den zu lebenslänglicher Zuchthausstrafe verunbeilten Mörder Jak. Aisler nach längerer Hast begnadig«, weil derselbe an der Auszehrung leidet. Ter wöchentliche Bankbcricht gibt fol genden Ausweis: Abnahme der Anleihen §887,700; Abilahme der Spezie K126,7V0; Zunahme d?s Papiergeldes sl,070,800; Zu nahme der Netts-Hepositen K 1,053,300; Zu nahme der Cirkulation t24,-!00; Zunahme des Neservekayitals Z 674,675. FüiifDiebe kamen in derFrcilags-Nacht in vaS Bureau einer Holzhandlung an der Ecke der Avenue B und 18. Strafe, knebelten den Wächter und wollten dieGeldjpinde spren gen, wurdm aber durch das Herannahen eines Polizisten verjagt. Gestern versuchte die betrunkeneElisabeth Doran, inßrooklyn mit einem Kinde auf dem Arme die Straße zu überschreiten; sie ließ das Kind fallen und dasselbe wurde vou einem Expeßwagen überfahren und ein Bein buch stäblich vom Rumpfe geschnitten. Der Achtb. Karl Schur; reiste gestern Nachmittag nach Europa ab. Auf Barren-Island wurde eine ungesetz lich betriebene Destillerie entdeckt. Rekorder Hackett hat weitere Drohbriefe von Raufbolden erhalten. Gestern Abend bewarf einer dieserGeiellen das Haus desßich ters mit Steinen. Im hiesigen Postamte wird zur Zeit der Uutenchleis des Kassirers H. W. Whitney un tersucht. Gestern Abend bordeten mehrere Hafen dicbe die nalienischeßarke „Franzisco," schlu gen einen Matrosen nieder und plünderten die ztajiile, in welcher sie außer verschiedenen welthvollen Beutestücken 8400 fanden. Siebenniidzwanzig Delegaten der ver schiedencn Gewerkvereine in den Ber. Staaten hielten eine Versammlung, in welcher beschlos sen wurde, die Achtstunden-Agitatiou bis zum Zahre 1874 zu verschieben. Mehrere Schatzamtsschreiber sind nach Enropa geschickt und instruirt worden, als Einwanderer im Zwischendeck zurückzukehren und die Behandlung der Einwanderer genau zu beobachten. Die Crispine haben in einer Versamm lung beschlossen, wegen achtstündiger Arbeits zeit und Erhöhung des Lohnes uuszustehen. Die Gesellschaften beschlossen, den „ vtrike" demnächst zu beginnen. Die Dpsc. „Wisconsin" und „Celtic" siud von Liverpool hier eingetrosseu. Der Dpsr. „State of New-Uork," von Hartford nach New-S)ork bestimmt, stieß ge stern Morgen in der Nähe des istraisoid- Point-Lenchthauses mit dem Schooner „Sil ver H ill" zusammen. Beide Fahrzeuge wur den nur leichl beichädigt. Bankerotte von oank-Instituten.- «edeutender Nnterschleif in der ~Atlantic-Stat. - Bank," St. ?). N e w-L)or k, 25. April. In Fiiiaiiz kreiseenn lstand heute Abend bedeutende Ans« regung infolge der temporären Zahlungsein stellung der „Atlantic Nat.-Bank," welche bis 3 Uhr noch Geschäste that. Ihre Ange iegenheiten wurden einem Comite der Liqui dations-Bank überwiesen, welchem F. S. Taintor, der Kassirer der Bank, eingestand, dag er die Sumiiie von 5400,000 unierschla gen habe. Taintor verlor in letzterer Zeit vedeutende Summen in Ältien!pekulatioilcn; er belleiüete sein Amt seit 5 Jahren und bc» nutzte während dieser Zeit die Gelder der Lank zu Privatspeknlationen. Das Lomiie sand, daß das Kapital der Bank um 8500,000 geschwächt war. Tanitor wurde verhaftet u. sitzt in dem Gefängnisse an der Ludlowstraße. Die Bank wird 50 Cts. am Dollar be zahlen. N e w-?) ork, 26. April. Heute Abeud wird berichtet, daß der Uülerschleis in der „Ailantic-Nat.'Banl" über 8000,000 be trägt. Memphis, Tcnn., 27. April. Die „Memphis-Life- und Gen.-Fnjurance-Bank" licllte hente Morgen ihre Zahlung ein. Die Verbindlichkeiten belausen sich aus 825,000, welche durch die Aktien gedeckt werden. Ein ungetrensr Diener Gottes. Pittsbur g, 25. April.-Pastor Maca boy, welcher früher hier wohnte, setzt aber in Nord-Caroliui aniäßig ist, wurde gestern ver haslet, weil er beschuldigt wird, als Verwal ter eines Nachlasses Gelder unterschlagen und sich mit denselben aus dem Staate entfernt zu haben. Gestern kam er aus einer Besuchs reise ganz uuzenirt hierher und wurde sestge hallen. In Butlcr-County soll der Pastor sich eines ähnlichen Verbrechens schuldig ge macht haben, und wird auch dort auf seinen gelegentlichen Besuch gewartet. Plötzlicher Tod durch Acrgec. Pittsburg, 25. April. Ein Bürger vonsharpsburg, NameusHalloran, bemerkte auseiuem an seineWohnuug grenzenden Feld; einige Leute, welche Mecrrettig ausgruben. Aus sein Gebeiß, daß sie sich josort zu trollen hätten, erhielt er die Antwort, daß der Besitzer desFeldes ihnenErlaubniß gegeben halte. Dar über ärgerte sich H. dermaßen, daß er einen Herzschlag bekam. Mit über dem Haupte zusammen geschlagenen Armen fiel er leblos zußoden uui war nach einigen Minuten eine Leiche. MatrosenauSstand auf dein Eriesee. Cleve land, 0., 26. April. Am Freitag Nachmittag begann hier ein Matro senausstand; die Leute verlangen anstatt 82 seiner 82.50 pro Tag. Mehrere beladene Fahrzeuge werden durch Schleppdampfer wei ter befördert. Die Capitäne weigern sich entschieden, die gesorderten Löhne zu zahlen. Aufhebung von Karohanken. Columbus, 0., 25. April.—lm Hause der Legislatur ist heute die Bill mit 72 gegen 17 angenommen, wonach im Staate Ohio kein Keno- oder Farospiel geduldet werden darf. Geheimnisvolle Vergiftung. Carlisle, 0., 26. April.—John Henry und seine Kinder Zehn und Katie wurden am Mittwoch gleich nach dem Genusse von Kaffee uuwokl und man glaubt, daß die Person, die deu Kaffee bereitete, Gist hineingethan hat. Die beiden Kinder werden kaum mit dem Le den davonkommeit. Eine Untersuchung ist eingeleitet worden. DaS Schützenfest in isharleston. Cbarleston, S.-C., 25. April. Bei dem die letzten paar Tag- hier im Gange be findlichen Schützenfeste hat Hr. A. Geilfuß den Königsschuß gethan und ist unter den entsprechenden Feierlichkeiten zum Schützen könige gekrönt worden. Heute schloß das Fest mit einem großen Balle. Arolt iin Slideu. Goldst> oro', N.-C., 26. April. Ge stern Abend und heute Morgen fiel in dieser Gegend ei» hestiger Frost, welcher die keimen den Saaten und die Baumblüthen stark be schädigte. Auch die Bauaiwollenpflanznngen haben erheblich gelitten. Aus Knoxville, Tenn., Columbia, S.-C., Nashville und anderen yrten liegen ähnliche Berichte vor. Beraubung eines Handlungörei, senden» St. L ouis, 26. April. Berdelle John son, Haudlungsreisender eines Juweliers von New-Hork, meldete der Polizei, daß man ihm seinen Musterkasten um Geschmeide im Werthe von 83000 beraubt habe. Die Geschmeide be stehen in einem Solitaire und einer Gruppe von Diamanten. Außerdem wurden ihm auch goldene Ketten im Werthe von Bloov ge stohlen. Johnson glaubt, daß der Diebstahl zwischen Äansas-City und St. Louis von einem gewissen Leroy Smith verübt worden sei. Er habe aus seiner Reise die Bekannt schast desselben gemacht, und Smith habe sich für den Agenten einer New-?)orker Firma ausgegeben. EigenthiiinUcher Unglücksfall. Chicago, 26. April. Ein eigenthüm licher Unglücksfall ereignete sich in einem Eine Kammer, IN welcher Kleidungsstücke durch Anwendung von Benzin gereinigt wurden, ward dermaßen mit Gasen augesüllt, daß eine Explosion stattfand. Ein Kind des Hausk;- siyers L. Harding und der Schusidergejelse Ä. Simpiou wurden schwer verletzt. Der Eisenbahnkrieg in Illinois. Odell, 111., 2K.April.— Die „Chi?agy uns Altoa-Eisenbahn-Comvagnse" hqt S.S. Morgan, I. H, Frank, H.H. Wright, E. H. Butler ni;d Hndcre, dse sich geweigert haben, Mhr, als'den gesetzlichen Fahrpreis zu bezah. le», verklagt. Mordltatistik in Texas. Houston, Texas, 26. April. In 54 Counties dieses Siaates sind während der er sten drei Monate 78 Morde und außerdem 72 mörderische Angriffe begangen worden. Von (suba. Havanna, 27. April. —Die „Tribüne" greift das gegenwärtige Erziekungssmtem in Havanna an und verivrichl, die Mißbrauche dcr Junta schonungslcs aufzudecken. Das Blatt rä!h der Bevölkerung, serner nicht mehr in der Havanneser Lotterie zu spielen. Dem Gen. Requelme ist besohlen worden, nach Spanien zurückzukehren. Die hiesigen Journale lieben zu, dag das Städtchen Aura von den Insurgenten einge äschert worden iii. Unfälle auf der (Kiscnbahn. Memphis, Tenn., 2K. April.—Bei Tre zevart-Itation, Tenn., versuchte Frau Ellis vor einem deranbrausenden Zuge ein Geleise zu überlchreilen und wurde üdcrsahren und gelüdiet. Zanesville, 0., 26. April.—Jaines Murphp, ein 40 jähriger Bremser, fiel leyie stacht von einem Frachtwagen der „Balli more- und Ohio-Enenbahn" und wurde ülxr sahren. Seine Leiche war schrecklich zerstüm» melt n orden. Port Jervis, N.-A., 26. April. Heule Morgen flog ein Frachlzug insolge ei ner unrichtig gestellten Welche aus den Schie nen. Der Maichlnis» und Heizer sprangen von der Lokomotive, Ersterer kam um's Le ben und derLeytere wurde schwer verletzt. Der Zug wurde vollständig demolirt. Brände. M e in P h i s, 26. April. Das Städt chen Mariana in Arkansas brannte letzten Donnerstag ab. Verlust SA'.tW). Philadelphia, 26. April. Gestern Abend wurde das Mazi;in von Schaller 6- Gutwillig, Importeure künstlicher Blnmen, Nr. 733, Archslrage, imßettaze von BI6,(XX> durch Feuer beschädigt. MemphiS, 27. April.—Das Städtchen stanton an der „Memphis- und Charleston- Bahn" wurde gestern Abend durch Feuer zer stört. Berlusl K 150,000. TelegraplnsclieS Allerlei. —ln 'San Franziseo verklagte Helena Frazier einen Hrn. Trist wegen iLruch des Eheversprechens und erhielt Zi 2,000 zugespro chen. Eine Depesche ans Washington, Pa., meldet, dag der ans dein donigen fängnisse entkoinmene Mörder Brieeland am' Freilag Abend wieder eingesangen wurde. Am Samitag Abend erschog der 15 jäh rige W.Gilmor in Philadelphia seinen sieben jährigen Bruder. Die Knaben spiellen mit einem allen Karabiner, dcr sich zufällig ent> lud. In Ouincy, Jll., wurden dieser Tage 6 Männer verhastet, welche die Frachlzüge im dortigen Bahnhose seil Jahren systematisch be stöhlen haben; einer der Diebe war ein Wei chensteller der Bahn. Präsident Graut kam am Samstag in Denver, Col., an, wo er bis heute sich auf halten und dann nach Golden-Citi> weiteren sen wird. Lokalberichte au« Washington. Washinqton, 27. April. Der Ehlw. John I. Keane von der St. Patrick's Kirche in Washington behauptet, dag die Mittheilung, welche besagt, dag der Piäüdent nur aus Anratyen der katholischen Gettllichkeil das über den Mörder O'Lrien verhängte Todesurlhcil umgewandelt habe,aus einer Un wahrheit beruht. Dcr Neger Henry Johnson, welcher am Mittwoch Abend aus dem Slalioiishau>> des 8. Bezirks enUprang, wurde vorgestern Abend vom Teegie und Poli;nl Howe in Siid-Äashinglon wieder eingesangen und in sicheren Gewahrsam gebracht. ZZerkcercndcc Brand in Waslnnq ton —Mlchler'S Place »n Flain incn. Muthiqe Nctlung eines ÄlUdeS. W ashingto il, 27. April. Z rischen t und 2 Uhr heute Biorgen brach in dem Sou terrain der Wohnung des Zahlmeister Inspek tors Carvenier in Michler's Reihe an der F.- Strage, zwischen der 17. und 13.,Strage, Feuer aus. Noch ehe die Familie die Gesahr kannte, in welcher sie schweble, halte das Feuer bereits die oberen Etagen erreicht und Hr. und Frau Carpenter erreichten nur unler grogen Schwierigkeiten die Frau Carpen ter war untröstlich wegen einem ihrer Kinder, welches in einem Mausardenzimnier schlief. Wm. Diggs hörte davon, eilte entschlossen durch ein benachbaries Haus auf das Dach, kletterte am Kanus entlang, schlug das Fen ster ein nnd rettete das halb erinckie Kind. Hr. DiggeS verletzte sich dabei schwer an der Hand. Das Innere des Hauses wurde fast lich zerstört. Das Gebäude gehörte Hrn. A. N. Shephcrd und war versichert. Hr.Earpenter war erst gestern von dem asia lischenGeichwader zurückgekehrl und halte viel Curiofiläten mitgebracht, welche theilweise zersiört Warden; er war nickt versichert. Die Flammen ergriffen sodann die Woh. nung des Oberst Don Piatt und beschädigten das Gebäude vermögen, dag dasselbe wird ab gerissen werden müssen. Auch dieser Herr ist nicht versichert. Das östlich von Carpenter's Wohnung grenzende Gebäude wurde glelchsalls beschä digl. Eins der Häuser in der Reihe wurde von Linit. Wheeler bewohnt, welcher eben mit seinen Gehülfen beschäftigt war, die Lermes sangen in Arizona, Utah und Nevada zu be arbeiten. Alle Instrumente, Berichte, Notizen, Kar ten nnd Photographien wurden gerellel. Harry Elliotl, ein junger Rechlspraktikant, welcher bei dcr Rettung sehr behülslich war, lhat einen gefährlichen Vliirz und verletzte sich arg am Rückgrats. Bureau des Gebäude-Inspektors. Himer ; r>»n W. A Motlcv um um offenen Tchuppen, II) bei t 2 Futz, Nr. iö, Eü)-Annitr.; von G. Slyoiz »m eine iiüche, 8 bei >2 Fuß. hinter Wrst ! k b"'4 von V. ÄiilUr um offenen Schuppen, bei ZV F., von tK. Ciipvll um einen Sla'll, t? bei SO F., hin. tu jir. L), Nohnswnitr.; von Zleiile um aeichlofsenen Schuppen, k bei V Zutz, hinter Nr. Waljdstr ; b Ii) Fuß, huilcr Nr. Noro-iÄaystr.; b 17 No^d>Schrod^r>lr.^^' >Z. Gareis um ein iEommirdach, Nr. ZZI, ; von H. um eme Aüche.tv bei 12Fi>k, hinter '/tr. ttiv. Süe-Wlltlitr.; bei 11 Fuß, hini.r'Nr/sZl,' Wek-Faiiciteslr.! Eollelt um geschlosfti»« l2 von P. N>U«n uin offenen Zchuppkn, k de! N F., d><l>er Süd-Lonistr.', der B nt-und valtimoreitr ! 11°Fu g? h?n i" 'ic «Li. D 'Mrtiec um em«a »bin«, 5 bei S Au^, hinitt Nr. Siockionslr.! 17 S<r. i, vud-t>ontjlr.! .gb l' Wes!. hinter Mut, Uyr^in la?en. Im ittuftrage: M. T. Watkins, llvli >Llerk des Gebäude-Znipeltors. Nummer 101. Neue Anzeigen. Ford's Opernhaus. AbschiedS-Au'lrelen von Frl. Marie Aimee Nur drei zum Abschiede Benefiz und Lecuner: Großer Lhor und volle« Ortester. Sieverla'rs beginnt ,Freitag in Mcäafsrev'S 18?:;. 1^75. Zrühjahrö-Impvrtationen. Gebrüder Hodges, 2-5, Hanoverftrape,^ lapanesische Poplins, schwarze Seidenzruge, Alpacas Bekanntmachung für z. » v<!>? Sulvkr, Psund. . Puiv.r, Größe F,>. l». und in Mclall- Dr Witt?»r< Agent, Nr. 155, Weit - P itsttaxe, (HanlZ > ?. 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