Newspaper of Der Deutsche Correspondent, April 29, 1873, Page 4

Newspaper of Der Deutsche Correspondent dated April 29, 1873 Page 4
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Der Teutsche Korrespondent. 2». April 187 S. Stadt Biutimore. "D as qestri ge We t t er. Depcichen» welche bis geiler» Nachmittag im hicsinen Bureau tes Signalcorps aus allen Landes- Ih ilen eingetroffer:, meldeten ausNorioik und Pills!» rg starken und aus Indianapolis, Lhlichbuig, Savaunah, Waihiiigtou undWi!- Miugtoii leichten Regen, den wir auch in Bal timore hatten; aus Cape Man, Philadelphia, Eharleston, Cincinnati, Toledo und Corinne dräuendes und aus Augusta, knoxville und Duliith sich ausziehendes Wetter. In Baltimore stand das Thermometer auf 57, in Ballon aus ot, in Bunalo aus 51. in Charleston aus 70, in Chicago auf 43, in Cincinnati auf 55, in Detroit auf 53. in Du luth auf 43, in Keoluk aus 52, in Lynchburg auf 57, in Memphis auf 71, in New-Orleans auf 79, in New?)ork auf 55, in Noisolk auf 51, in Philadelphia aus 50, in PittSburg auf 57, in Eastport auf 48, in St. Louis auf 55, ,n St. Paul auf 59, in Fort Garry auf 55 und in Omaha auf 65 Grad. In den letzten 25 Stunden siel der Ohio bei Cincinnati 12 und bei Louisville 3 Zoll; der Mississippi bei St. Paul l, bei Mcmphi» 10 und bei New-Olleaus 1 Zoll und stieg bei Davevport 5, bei Kcolut 3 und bei St. Louis 2 Zoll. Wetteraussichten. Bewölkter Himmel, südöstl che und nordöstliche Winde und Regen. Ein - und Anssuhr. —Es kamen sol gende Fahrzeuge avs dem Auslande hier au: die englische Barte „Jessie Goodwiu" wil 54V Oxhst. und 200 Kisien Zucker vonCarde naS; die englische Brigg „Leiste" mit 154 Oxhosten und 50 Kisten Zucker von Guanta namo; die englische Barke „Halifax" mit 1159 Oxhoften Zucker von Demerara. Es segelten nach dem ÄuSlande von hier geilern ab: die Brigg „Chattanooga" mit 200 Fässern Waizenmehl, 50 ditio Brod, 50 dmo Niaismehl. 20 ditto Pökclschweincfleijch, 50 ditto Hafer, 74 ditto Crakers, 25 dmo Salz. 1000 Gallonen Köhlens!, 1809 Pfd. Schinken, 3040 ditto Schmalz, 184 L ditto Käse, 6000 ditto Talglichler, 20 Dtzd. Besen, 500 Rics Papier, 50 Fäßchen Nägeln, 25 Schleinte!- nen, 2 Packelen Verschiedenes, 10,000 Faß- Reisen, 1000 -Teckeln und -Boden und 20 Ki sten in Blechbüchsen Eingemachtes nach West indien; die italienische Biigg „Adele" mit 20,045 Scheffeln Mais nach Naienä in Ir land: die Barke „Abd-el-Kader" mit 523 Tonnen Kohlen nach St. Jago de Euba; die englische Barke „Bowcrauz" mil 426 Tonnen Kohlen nach St. Jago de Cuba. Der Dainpscr „O hi o Capt. von Ermster, am 12. ds. von hier nach Brrmcu abgegangen, traf am Sonuiag in Southamp ton ein. Die Wahl der Polizeirich ter sand gestern stall und ergab folgendes Reüil tat: I. Failow für den östlichen, DanitlHa gerty sür den mittleren, Geo. W. C. Bell für den westlichen und Samuel Jaiden sür den südlichen Bezirk. Mil Ausnahme des Hrn. Jaiden, dessen Stelle Hr. JamcsNligmt bis her verwaltete, wurden dieselben Herren,welche im vorigen Jahre die Polizciriäu.rstelien iune h itten, wieder erwählt. Markt a m Montage.- Im zweiten Rathszweige ging gestern eine Zuschrift des MayorS ein, worin derselbe zu dem in beiden Zweigen angenommene!, Beschlusse giebt, sernerhin aua> am Moulage Markt aus dem Centre-Marlte abznhalien. Ferner giebl er in d.r Zuschrift auch sein? Zustimmung zu anderen in diesem Zweige gefaßten Beschlüssen nnd Verordnuu^cn. Der Durchbruch der Hanover st r. bis zur Cathedralstraße wird auf's Reue in Anregung gebracht und dadurch dem Publi kum der größte Bonheil versprochen. Da die neue Haiioverstraße gleichzeitig die nichts we niger als schonen Quartiere der New-Church- und anderer Straßen resormiren würde, so dürsten wohl Wenige gegen die Oessnnng der Hanoverstraße etwas einzuwenden haben, im nier vorausgesetzt jedcch, daß das Projekt nicht zu offenkundig die Bevortheilnng weni ger hervorragender Grundbesitzen an derStiru trägt. Der Durchbruch der Forreststr. Hr. Hynson unterbreitete gestern dem ersten Zweige des Siadlrathes eine Petition von I. G. Medinger u. A., welche um den Durch bruch der Forrest - Straße von Baltimore uach Douglasstraße nachsuchen. Die Petition wurde an's betreffende Comite verwiesen. Der Har so rd-R u n. Hr. Hardesty reichle gestern im ersten Rathszweige einen Beschluß nebst Verordnung ein, K3OO sür dle Anbringung von Luftlöchern am Harford- Run, zwischen Orleans- und Wilkstiaße, zu verwilligen. Angenommen. Die städtischen Pferdebahnen. Im ersten Rathszweige wurde gestern dcr Beschluß, die Couzeision sür jeden Waggon der städtischen Pserdebahnen auf v 5 festzustel len, nach vorhergehender Ameniirung ange nommen. Die Reinigung der Latrinen und Abtritte. Im ersten Zweige des Stadtralhes rief Hr. Conn gestern die Ver ordnung bezüglich der Reinigung dcr Latrinen und Abtritte aus. Die Verordnung besagt, daß die Personen, welche sich mit einer solchen Arbeit befassen, zuvor Conzessioncn von der Sanitäts-Behörde erlangen müssen, salls sie nicht in eine Strase von K 25 Versalien wollen. Ferner bemerkt die Verordnung, daß die Sa nitäts-Behörde bevollmächtigt werde, die Ve rgütung sür derartige Arbeiten sejlzustellen. Angenommen. Die projektirten Parke im nördlichen Stadttheil c. Hr. Kerr unterbreitete gestern im zweiten Zweige des Stadtrathes einen Bericht nebst Verordnung, den 2. und 3. Abschnitt derjenigen Verord nung zu widerrufen,welche die Errichtung von zwei Parken an beiden Seiten dcr Jones' Fälle vorschreibt. Die beiden erwähnten Ab schnitte besagen, daß gewisse Personen, welche die Petition sür die Widerrufs-Verordnung unterschrieben, die bisher ausgelansenen Un kosten mit abtragen sollen. Die betreffende Veroidimvg wurde bis morgen zurückgelegt. Ein Red a k t or en-Au s 112 l u g.—Die „Maryländer Redaliorcn-Exeursion," haupt sächlich Mitglieder der Laudzeitnngen umsas iend, tritt am 12. Juni einen Ausflug nach Richmond, „Whue-Sulphur-SpnngS," W.- Virglnien, Cincinnati und St. Louis an und kehrt viaChicago nachßaltimorc zurück. Auch die Riesenhöhle in Kentucky soll besucht wer den. Eine Geschichte der Reise sollen die HH. Geo. W. Wilcox und Dr. C. Baumbaugh Der Bau der Thürme ans der 1. Pres b y teri a u er-K i rch e, Ecke der Park- und Madisonür., soll endlich inAngriff genommen werden. Der Pfarrer dcrGcineiude, Dr. Backus, hat die nothwendigen Gelder ge sammelt, um den Bmi durchzusetzen. Die Thürme lollen ganz im gothischen Style, übereinstimmend mit dem übrigen Bau, aus-- gesührt werden. Bei Gelegenheit dcr vorgestrigen Einweih ung der neuen St.Matt h ä i. K irch ean der Central-Avenue betrug die Collekie nahe zu Zlsoo. Die „Brüderschaft des beil. Herzen s." Vorgestern (SonntSg) Nach, mittag um 4 Uhr, grade vor dem Maguificar, wurden in der St. Vincenz de Paula - K-rche an der Frontstraße 200 Periouen in die „Brü derschaft des heil. Herzens" ausgenommen. Jedes Mitglied erhielt eine silberne Medaille, in geschmackvoller Weise von dem Hrn. X. Köhler angefertigt. Dcr Ueberreichnng voraus ging die Einsegnung des kirchlichen Abzei chens durch den Hochw. Vater Sestini, 8. dcr gleichzeitig eine würdevolle Anrede an die „Brüder" hielt und ihnen die Bedeutung der Brüderschaft u. die damit verbundenen hohen Aufgaben an's Her; legte. Später las der Hochw. G. Didier, desscn Bestrebungen die Gesellschaft ihr Entstehen verdankt,die Namen der Mitglieder vor. Der große «-egen schloß die Feier, der außer den genannten Gcistlichcn auch die Priester Mcycr und Dausch bei wohnten. Die „Südliche Ma r ylä nde rZE i senbahn-Compagnie" hat folgende Direktoren sür das laufende Jahr erwählt: Samuel S. Smoot, Heiny D. Covke, Jas. L. Barbour, H. Kilbourn, Hamilton G. Fant, Wm. H. Clagett, I. van Riswick, T. T. Erütenden, Wm. H. Holt, Benjamin G. Harris, John M. Brome und Arthur M. Eastman. Der Verein der Photographen. —Der Verein der Photographen, welcher vor mehreren Monaten in nnsercr Stadt gebildet wurde, ist schneller empvrgeblüht, als man Ansangs erwartete. Fast alle Photographen unserer Stadt sind jetzt dem Vereine beigetre ten. Die Beamten des Vereins sind die nachstehenden Heiren: N. H. Bniey, denl; P. L. Perkins, Biccpräsidenr; G. O. Brown, Sekretär, Walter Dinsmore, Schatz meister. Das Exekutiv . Comite dieses Ver eins, welches von den HH. Bacharach, Thö rey, Perkins, Mosher und Cox gebildet wiro, hat kürzlich die Maßregel acceptirt, daß in jc der monatlichen Versammlung eine nicht ton chirte Platte von jedem einzelnen Vcreiiiswit gl,ede mitgebracht werde. Sämmtliche De positen sollen aufbewahrt werden, um später als Maßstab der Fortschritte, welche in dcr Photographie gemacht werden, zu gelten. Eine neue militärische Organi sation, unter dem Namen Compagnie K de« 6. Bataillons dcr M. N. G., hat sich während des letzten Monats im noldöillichcn Theile unserer Stadt gebildet. Nachstehende! Herren bilden die Offiziere dieser neuen Com pagnie: Kail Winter, Capnän; Edward W. LeiUe, erster Lieutenant; Chailes William«, zweiter Lieutenant; I. Givei.s, Serqeant. Die Odd-Fellows legingcv amSam fiag Abends in New-?)oik de., 54. JahrcSlag der Begründung des Oiden« in den Per. St. Tie „Monnt Zion- Loge Nr. 14," die „Hu mane Loge 'Nr. 342," und das „Monnl Ver non-Encamvme st 'Nr. >4," gaben in der „Waihinglou Halle" ein großes Fest, dem auch viele des Ordens bel wvliulcn. Reden, Tableaux, Gesang und Münk verherrlichreu tie Feier. Ter Verein der Elementa rl e h r e r nnd Leb r er iun en Kult am Sonnabend Nachiniltaz in dem Gebände der östlichen Hö beren Tochttrschule eire Versammlung ab, ia welcher ungesähr 250 Personen anwesend wa ren. Den Borsitz Halle Hr. B. C. Reed über nommen. Tie Frls. E. D. Kirk, Martha A. Bailev und G. L. Bouldin laien Aussätze über verschiedene Themata vor, während die HH. Reed und Hamilton Ansprachen an die Versammlung richteten. Der Zweck dieser Gesellschaft ist, sich über die Methoden, nach wNcheu der Elementar - Unterrichl betrieben wiid, zu berathen. Die Correltion der Jones' Fälle. Hr. Kerr unterbreitete gestern im zweiten Rathszweige einen Bericht nebst Ver ordnung, welche besagt, dag in dem Falle, wenn die Kommissare irgend ein Grundstück oder den Theil eines Grundstückes sür die Cor r-ktion von Jones' Fällen expropiiiren, die Stadl nur sür den expropriinen Theil bezah len soll. Angenommen. Entschädigung s'ir vernichtete Kleidungs stücke. Im ersten Raths zweige reichte Hr. Linlhicuin gestern eine Pe ll!ion von F. Kirchner ein, welcher eine Eni schädigung von KIOO sordert für die Vernich tung insizirlerzUeidungsstücke uudHauShalls- Gegenstände. Ueberwiesen. Tie Umzäunung des Jackson- Squares. Hr. Greenfield unterbreitete gestern dem ersten Zweige des eine Zuschrift des Sladl-Prokuralors, worin der selbe mittheilt, dag zwischen dem verstorbenen R. Howard und der Stadl lein Uebereinkom men getroffen wurde, welches eineUmzäunung des vorschreibt» sobald e>ne gewisse Anzahl von Gebäuden in der Nach barschaft des Squares errichtet fein sollten. Aus den Tuch gelegt. Eine Sehenswürdigkeit. Hr. Ludwiq Fischer, Nr. 269, Süs-Bondstr., ist im Besitze einer Reliquie sonderbarer An eines Weinglases, aus dem einstmals Joseph der Zweite edlen Tokayer oder den bescheidene ren—böhmischen Wem schlürfte. Tas Glas ist im Rococo-Stylc verziert und sehenswür dlg. Hr. Fischer beabsichtigte Änsangs, das Lias zur Wiener Ausstellung zu schicken, scheint aber schließlich davon abgestanden zu sein, da er sich von dem werthvollen Glase nicht zu lrenneu vermag. Seinen Bürgerbrief erhielt gestern Johann Nebb aus Hessen» Dacmsladt vom Bundeskreis-Gerichte ausgestellt. Gen. Hancock, Oberbefehlshaber des östlichen Departements, inspizirie, wie wir unsern Lesern schon gestern miltheilien, Sam stag die Galilison oeS Fort McHenry, zur Zeit von Gen. W. H. Frenck befehligt. Er wurde d'raußen mii einer Kanonensalure be grüßt. Nachher fand Parade, Inspektion der Onaniere, Besuch der 1700 Bände zählenden Bibliothek n. s. w. statt. Au den Begleitern des Gen. Hancock gehörien Gen. Bcice, Col. G-o. P. Kane, Collekior I. M. Anderion, Eol. Taylor u. A. Abends reis'lc General Hancock nach Washington zurück. Die 2onnt a g s s ch u l e der „Mount- Veruou - Methodisten-Kirche" beging vorge stern ihr Jahresfest. Die Anzahl der Leinn betiägt zur Zeit -11, die der Schüler 250. Der Ehrw. Tijs. Guard hielt eine Rede und gedachte in einigen Worten des Ablebens des Lehrers W. B. Colkran. Superintendenl der Schule ist Hr. I. I. Hurst. „Ewig gcdenk' i ch Dei n." Die von Philadelphia, die bei ihrer Durchreise zur iu Washington sich großer Aufmerksamleit Sei tcnS des Eol. Eoleman vom „Carrolllou- Hotel" zu erfreuen hatten, haben diesem Herrn, sowohl wie dem „Monumenlal-Club" von Baltimore prachtvoll eingerahmte Dank beschlüsse zugeschickt. Die Ueberrcichung der Beschlüsse saud Samstag Abend statt und von Seiten der Philadelphia'» Abgeordneten nnd mehrerer hiesiger Herren wurden entsprechende Reden gehalten. Grundstücks - Verkäufe. Die HH.Woodv'.lle Ä Norman veräußenen gestern Nachmillag an Ort und Stelle das Grund stück Nr. 77, Nord-Pine-, zwischen Mulberry- und Pierceslraße, 15 bei 70 Fuß haltend, mit einem 2^.stockigen zikgelsteinernen Wohnhause bebaut und mit K 32 Grundzins behaftet, um SlBOO an I. I. Alexander; Nr. 79, Nord- Piuestraße, gleich groß, ähnlich bebaut und demjelbcuGrüudzinje nuterworsen, um zi 825 an Louis G. Meyer; Nr. 81, Nord-Pineslr., unter gleichen B-dmgungcn undVerhältnisseu um HIBSI an I. I. AUxander. Die HH. Trego Kirkland verauklio llirten gestern Nachmittag an Ort und Stelle ein Grundstück auf derWestjeue derEaroliue-, 16 Fuß nördlich von Johnstraße, 18 Fuß breit, 76 Fuß lang, mit K 72 Jahrcs-Grund zins belastet uud mit einem zweistöckigen z>e gelsteiiicrnen Vorder- und Hintergebäude se setzl, um 52075 au Elisabeth A. Hakcsley. Berk aus eines Fahrzeuges. Ar. Benjamin W. Jeukms hat seine prächtige Jacht „Bluewing" nm S7OOO an einen Herrn in Delaware verkauft. Baltimorer >sterbetabelle. Vcrwichcne Woche wurden aus Baltimore 128 Personen, 6!) männlichen und 59 weiblichen Geschlechts, worunter 23 Farbige und 3 Todt geborene, beerdigt; 8 weniger, denn in der Vorwoche, 35 weniger, als in der Parallel woche von 1872, aber resv. 4, 1, IL, 23, 84 und 85 mehr, denn in den correspondirenden Wochen von 1871, '7O, '69, '6B, '67 und '66. Es waren 83 noch kein Jahr, 10 zwischen 1 und 2, 8 zwischen 2 uud 5, 7 zwischen 5 und 10, 8 zwischen 10 und 15, 4 zwischen 15 und 20, 17 zwischen 20 und 80, 12 zwischen 80 uud4o,lo zwischen 40 und 50, 10 zwischen 50 und 60, 5 zwischen 60 und 70, 8 zwischen 70 und 30, 1 zwischen 30 und 90,1 zwischen 90 und 100 Jahren. Es starben je lau Engbrüstigkeit, Bauch-, Lnftröhrenast - Ent zündung, BriM'scher Nierenkrankheit, Un. fall, Enri»ken, Blutsturz, Nieren-, Lebrr- Enl;ündung, Skropheln, Veitstanz, Rück, graisleiden nnd Geschwulst; je 2 im Wochen bett, an Fallsucht, Gallen-, Eatarrhal-, Eon« gestio-, Wechsel-, Scharlach-Fieber u. Selbst. i»ord;je3an Krämpsen, Diphtherie, Ner vensieber, Unterleibs » Entzündung, Zahnen und Keuchhusten; je 4 an Blatt ern, orga nischen Herzsehlern und Lähmung; je 6 an Lnngeu-'Eiiljüiidung uyd Altersschwache; 7 an häutiger Bräune; 10 an Hini-Cnlzüii dunq; 26 an Auszehrung. Bei 15 Kindern blieben die Todesursachen unermittelt. Dem Veitstanz erlag der dreijährige Ne gerknabe Henry Carter; der Bnghi'schen Nie renkrankheil Jakob Bants, 70 Jahre alt; einem Bruche der drei Monate alte Hariy Kimberly. Das Leben nahmen sich Friedr. Pohle, 70, und Johann Zellhahn, 48 Jahre alt. Tie Zahl der tödtlichcn Blatternsälle steigerte sich von 1 aus 4; sie betrafen drei Kinder deutscher Eltern im Alter von 24, 5 und 6 Monalen, die resp, auf der „Baltimore- Eemeteiy," dem Gottesacker der St. Jako bus- und dcr !wt. Michaels - Gemeinde, und einen Mann im Aller von 32 Jahren, wel cher aus dem Fnedhose der Hl. Kreuz Ge meinde beerdigt ward. Nur wenig neue Er trankungSsälle sind bei der Saniläts-Behörde angemeldet, und anch im Marinebospilale nimmt laut der eingelaufenen Berichte die Seuche ab. Gestern früh erkundigte sich ein Neger nach fünf Bekannten, die, mit den Blattern in der bösartigsten Form behaftet, nach dem Spitale geschickt worden waren; als die SanitätSbeamten in dem Sonnabends- Rapporte des Hospitals nachschlugen, ergab sich, daß zwei dieser Patienten vollkommen genesen waren und stündlich ihrer Entlassung entgegensahen; die anderen drei waren in ra scher Genesung begriffen. Zwei von den fünf befanden sich icit Oktober in der Anstalt. Beerdigung. - Das Begräbniß des Hrn. Bischoj fand vorgestern Nachmittag von seiner Wvhnung Nr. 307, Süd-Bondstraße, aus statt. Das „Epsilon - Couklave," sowie Las „Piltacns-Lager Nr. 4" des Ordens der „Sieben weisen Manuel" begleiteten den Ver storbenen bis zu seiuer letzten Ruhestätte aus der Baltimvrer Ceinclcry, wo der Ehrw. M. Bachmann noch eine ergreiseude Rede hielt. Be.erdigunge n.—Gestern Nachmittag fan'd die Beerdigung der am Sonnabende so plötzlich vnstolbenen Frau Laura G. Knabe auf dem Loudon-Park-Lollesacker statt. Der imposante Leichenzug bestand aus einigen 60 Equiyageu. Unter den Leidtragenden waren viele periönliche Freunde der Familie, Kauf leute, Mitglieder vouGejangvercineu uudAn bere. Dcr „Liederkranz," „Germania-Män lierchor" und der Gesaugverein deiKnabe'schen Jnstrnmentcn-Fabrik waren durch die Vor stände und Mitglieder zahlreich vertreten. Hr. I. H. Weaver hatte die Aufsicht des Leichen, ziiges und liesene den die sterblichen Ueberieste umfassenden Sarg, welchen 14 aus den selten sten Blumen bestehende Bouquets, das Werk lrebender Freundinnen dcr Hingeschiedenen, bedeckten. Dcr Ehrw. Pastor H. Scheid hjAt im Trauerhauie nnc gefühlvolle Rede über die Hinfälligkeit alles Irdischen und schloß mit TrosteSivorien sür die Hinterbliebenen. Am offenen Grabe saug der „Liederkranz" das vortreffliche Lied: „lieber allen Wipfeln ist Ruh';" dcr „Germania Männerchor:" „Es ist bestimmt inGoUes Rath" und der Gesang- Verein der Fabrik: „Wle sie so sanft ruh'n !" Ais Bahltuchträger suiigirien die HH. Eh. Ar, Wilhelm Knabe, Eh. Äeidel, W. Nord hoff, F. T. Stoddard nnd I. H. Cor. Vorgestern Nachmittag wurde dcr am Tonucrsiag in seiner Wohnung an der Frede nck-Road mit Tode abgegangene Hr.'Wiih. Sorg auf ter „Westeru-Cemnery" zur Ruhe bestattet. Ter Ehrw. Dr. Heischmann hielt in der St. Johannis-Kirche, wohin der Sarg vom Slcrbeyause gebracht wurde, eine ergrei- srnde Leichenrede. Die Betheiligung om Lei-! chcvzug« war eine äußerst zahlreiche. Der Bei ilviberc wurde am 9. Juli 1315 zu Back nang in Württemberg geboren und kam im Satire 1843 hier an, er auch bis an sein (L«de verblieb. Cr hinicrläßl ein: Wittwe, aber keii e Kinder. Ein vierwöchiges schwere« Krankenlager setzte seinem Leben ein Ziel. Unfälle.— Gestern Nachmittag nm 3 Übr geri.th einer der Heizer in „Barnum'S Hotel," nährend er an der Maschinerie des Etevators arbeitete, mit seinem Arme in eines der Kammräder. Der Arm wurde in einer solchen Weise zerbrochen und zermalmt, dag man den unglücklichen Mann nach der Klinik an der Ecke der Lombard- und Kreenstraße bringen mußte, wo ihm ärztlicher Beistand;» Theil wurde. Den Ärm wird der Bedauerns werlhe unzweifelhaft einbüßen müssen. Gestern ging auf der Ecke der Eutaw- und Lombardstrage das Pfers mit dem Wagen von Oberndorff, Lauer K Comp. durch; der Kutscher, Namens Bernhard Gatelv, ward auf's Pflaster geschlendert und am Kopfe er heblich verlegt. AIS gestern Nachmittag Richard Johns, der die Bauarbeiten am südlichen Slations hause beaufsichtigt, mit seiner Frau aus der Heimfahrt nach Nr. 420, Harford-Avenne !»» griffen war, brach an der Ecke der Hanove» und Lecstraße die Ehaisen-Achse, sodaß das Ehepaar herausgeschleudert wurde; glücklicher Weise kam es ohne bedeutenden Schaden da von. Schiffsunfälle. Die Brigg „Kil dare," welche Freitag vou Temerara ankam, bringt die Mittheilung, dag sie am letzten Mittwoch in der Bai, etwa acht Meilen von Smrth'S Point, einen Schooner sinken sah. Was aus der Maunschafl geworden nnd wo her das Schiff kam, ist noch nicht bekannt ge worden. Die auf der Fahrt von Cardenas, Euba, nach Baltimore nahe Cap Henry gesunkene Brigg „M. A. Herrcra" füllte sich, ssbald sie ausgefahren, so rasch mit Wasser, daß ihre Lisizrere und Matrosen all' ihre Effekten, den Ehronometer und sonst Alles im Stiche lassen mußten, um nur ihr Leben zu retten. Der Schooner „Tuttle Daylon," Eapt. Treatmore, kam am 24. April von hier in R chmond, Ba., an. Während er nebst dem Schoorier„W. H. H. White" den Zamesfluß hinaus bngsirl wurde, fahr der „White" auf, und der „Dayton," der mit ihm carainbolrrte, riß ihm den Bugspriet weg und beschädigte seine vordere Takelage. Die Resignation des Scheriffs Geo. P. Kane bildet noch immer das Ta gesgespräch nnd nrcht ohne «Spannung sieht man der vielleicht schon heute erfolgenden Be antwortung des Gouv. Whyte'jchen Kchrer benS an den Scherifs entgegen. Des Qbcrstcu Freunde meinen, er werde von seinem Rück rrttte nnr dann abgehen, wenn ihm das Cr». minal-Gericht bei bcm Bemühen, Bergehen nnd Berbrechen zurSlrafe zu zichen, wirksam zur Seile stehe; der Hauptgrund der Absicht des Hrn. Karre, sein Amt niederzulegen, sei Richter Grlmor's Weigerung, an Sonnaben den zu Bericht zu sitzen; derselbe behaupte, ihm liehe vre Besugmiz, den Gerichtshof nach seinem Ermessen zu Verlagen, gesetzlich zu, während Geietzkaudige behaupten sollen, ihn zwinge das Geletz, bis zur Erledigung d.rÄe- Ichäste des Erimrual-Gerichts all'onnabcnd lich Sitzung zu halten. Letzten Sonnabend sand übrigens eine Gerichtssitzung statt. Die vorgestrige B i>ch o ss w c i h « i n der Ka t yedra le bringt in Erinne rung, daß vor K!) lahren Bischof Zolin Car roll von Carrollton der einzige katholische Prälat in den Ber. Siaaren war. In 181 L fand die eiste Bischossweihe in Baltimore, resp, den B<r. Staaten, statt. Der Hochw. I. Carcoll nzurde 1786 auf Bctcieb des da mals in Passt) wohnenden Tr. Franklin zum General-Äikar uud 178 U in Rom als Bischos von Baltimore eonsetrirt. Erst ein Paar Jahre vor seinem am 3. Dezember 1315 er folgten Tode wurde er zum Erzvischose er nannt. Zusammen mit der Ernennung Car roll's alSHischo, fällt die erste Präsiventrir der Ber. Staaten. 1808 wurde Baltimore zur Metropole der katholischen Kirche in den Ber. Staaten erhoben, und 1810 hier der erste Bi schof, der Hochw'ste loh. Ehevenus, der seinen Sitz in Boston einnahm, geweiht. Es folg ten hierauf Bischof loh.Eagau von Philadel phia und Bischof B. I. Flaget von BardS town, Kl>. Bischof Grolj ist der dritte Balü morer, die in den letzten Jahren mit der hohen Würde bekleidet wuroen. Bischof Folcy von Chicago und Bischof Gibbons von Rtchmond erblickten ebensowohl wie Bischof Groß zuerst in Baltimore das Licht der Welt. Daß der Bater des Letztern ans Deutschland einwan der:e und der Hochw'ste W. H. Groß, am 12. Znni 1337 geboren, der jüngste katholische Br schof in den Ber. Staaten ist, haben wrr bc reiiS mitgethcilt. Der »cn: Bischof ist der fünsle Prälat, ber seinen Sitz in Savaunah, Geo» einnimmt. Ihm voraus gingen die Bischöfe Gailland, Barry, Berot u.idPersicv. Die erstenTrei sind todt, der Letztere resignirte in Folge geschwächter Gesundheit im letzten Jahre und predigte zuletzt am Sonntage in Savannah, wähieud Bi>chos Groß in dcr hie> sigen Kathedrale die hohe Weihe erhielt. Außer dem Hochw. M. Enllman von Atlanta und dem >pochw. I. O'Hara von Augasta, Geo., sind mehrere angesehene Katholiken Savan nah's hier eingetroffen, in deren Gejellschast heute Bischof Groß nach seinem neuen Wir kungskreise abreis t. Heute geht Erzbijchos Bayley nach New ark, N.-Z., wo am nächsten Sonntage be kanntlich die Weihe des neuen Bischofes Car rigan stattfindet. Ein Portrait des Erzbischofes. Dcr bekannte amerikanische Künstler Hr. Healy hat ein Portrait des Hochw'sten Erz bischofes I. R. Bayley von Baltimore ange fertigt, welches zn den vorzüglichsten Arbeiten dieses Künstlers gehören soll. Das Bild befindet sich gegenwärtig in der Wohnung des Erzbijchofeö. Das Kollegium derVisitatoreii des neuen StadlgefängnisjeS erwählte kürzlich Hrn. Ehailes Webo eiujirmmig zum Präsi denten. Die „Baltimore-Nandalls toivner Pferdebah n." Zin ersten Rathszweige passirie gestern die Beiordnung, der „Baltimore - Raiivallstowner Pferde bahn" die E.laubniß zu gestatten, durch ge wisse Straßen des westlichen Staoltheiles ein Schienengeieise zu legen. Hydraulische Au sh iß-Vor r i ch - t u ng. (Wasser gegen Damps.) In dem Hrn. McCreary gehörigen süiifstöckigen Waa renhause auf der Südost-Eck» der Sharp und Germanstr., worin die Kleiderhändler Alexan der Murdoch Comp, ihr Geschäft ctavlirt haben, ist jetzt eine neue hyoraulischeAuszugs- Maschine in Thätigkeit. Der Apparat ist der erste derartige in Baltimore und dürfte in nicht ferner Zeit den Gebrauch von Dampf für Hebemaichinen in Waaren-Magazinen und Hotels und bei den AafzugSarbeiien in. mrhalb der Gebäude überhaupt ganz verdrän gen, wodurch Feuersgefahr vorgebeugt nnd andere Bortheile erzielt würden. Letzten Frei tag und Sonnabend waren viele Kaufleute und Andere, die an der Sache Interesse neh men, Zeugen der Thätigkeit des Apparates. Die Maschine ist eine Erfindung von H. I. Reedy >K Comp, in Cincinnati; sie ähnelt in gewisser Hinsicht dem Batcs'schcn Aufzieh. Apparate, nnr mit dem Unterschiede, daß das Trieb- und Riemenwerk sich nicht im oberilen Stocke, sondcrii im Souterrain befindet. Wie der Name des Apparates andeutet, ist Wasser die bewegende Kraft. Die Maschine ist klein, äußerst einfach construirt und nimmt nur nig Platz weg. Der Apparat im Ganzen aber, wenn man von der pateittirten und an gewandten Wasserkraft, von der er in Bewe gung gesetzt wird, absieht, unterscheidet sich seinem Aeußern nach nicht wesentlich von den im gewöhnlichen Gebrauche befindlichen Hebe- Borrichtuiigen. Das Patent bezieht sich auf die eigentliche Maschine und die Anwendung des Prinzips der Hydraulik (Lehre von der Bewegung und dem Drucke flüssiger Körper) auf den Auszugs-Apparat. Eine starke, drei Zoll im Durchmesser haltende Haupiinetall röhre führt von der Straße der Maschine Wasser zu, mittelst dessen die Maschinerie den Aufyiß.Apparat mit einer Kraft von 15,560 Pfuud in Bewegung jetzt. Mit dem Pmon stehen zwei Räder, ein kleines, das andere sie ben Male größer, in Berbindung; um sie winden sich Rollen starker Drahtkellen, wo durch eine Hebekraft von ungefähr 2200 Pfund erzielt wird. Außer der Erfparniß vonßarim, Bedienung n.f. w. gewährt der Apparat den Bortheil, daß er Tag ;rnd Nacht allezeit betriebsfähig ist. Letzten Sonnabend wurde eine Last von nahezu 3000 Pfund aus dem Souterrain nach der fünften Etage, eine Ent fernung von beinahe hundert Fuß, in 1H Mi nute mit einem Koslenauswande von noch nicht zwei Cents befördert. Ein weiterer Bor zug besteht darin, daß, wenn die Plattsorm belastet ist, dcr Markthelser auf die Waaren springen und sich in die oberen Stockwerke mitbesördern lassen kann, um die Güter abzu laden. Obschon die Maschine in Cincinnati noch kein Jahr besteht, sind dort ihrer doch schon fünfzig in Thätigkeit, und ohne Zweifel wird die Benutzung desPaienls in Anbetracht der bedeutenden Borzüge des Wassers dem Dampse gegenüber sehr bald allgemein in Ausnahme kommen. DiePr» zesse gegen dieAnstern sischer i n Ta lb o t-Co u n ty. Am Freitage voriger Woche kamen vor Richter Hadoaway in St. Michaels, Talboi-Connty, die Prozesse gegen die Baliimorcr Auslernst scher, welche angeklagt sind, zu einer gewissen Zeit in den Gewässern von Talbot. County Ämtern gefangen zu haben, zur Behandlung. Bekanntlich ist der Austernfang vermittelst Kratzhamcn, Garnen, Wasserfchaufelnzc. nur in der Che'apeake-Bai und einigen kleineren Buchten erlaubt, in den Gewässern dagegen, welche innerhalb der Gienzen eines gewissen Couuty's liegen, verboten. Die Baliimorcr Auslernfischer haben, wie wir schon früher mittheilten, auf die qegen sie erhobenen An» Nagen entgegnet, big sie zu ter in den Ai-kla gen angegebenen Zeit sich mit ihrenFahneiigcn in andcrruGewäffcrn defanden und daß wahr scheinlich von aiidcren Fakr,eugkii die Num> niern von Schissen gebraucht wor den seien, u>n die Behörden von Talbot Co. zu täuschen. Nachträglich nennen wir dieFahr zenge, deren Capitäne anaeblich das Ausieru fang-Gesev übertreten haben sollen: „War Eagie," Nr. 233, Capt. Evans, Eigerthü tbümer: Taoid Nobles; ..Sarah Catherine," Nr. 221, Capt. Ties, Eigcntynnier: Wm. Dusfy; „Eden," Nr. 413, Capt. McSill, Ei genthümer: Thomas Madigan; „H. V Far nes," Nr. 376, Capt. Burke, Eigentbümer: Bnrke Sl Btariner; „Kite," Nr. 24t), Capt. Eaqan, Eigenthümer: „Piary Elizabeth," Nr. 24t, Capt. Legan, Eigen thümer: F. Bnckheinicr; „Commerce," Nr. 383, Capt. Cunningham, Eigenthümer: W. N. Barnes ; „Origon," Nr. 384 , Capt. Smith. Eigenihiimer: H. Kinth; „Cam bridge," Nr. 171, Capt. Schay, Cigentbü mer: Wm. I. Kelly; „Miami," Nr. 174, Capt. Waters, Eigenthümer: Wm. I. Kelly; „Girard Chesnut," Nr. 169, Capt. Nath, Eigenthümer: John W. Bosley; „D. D. Smiib," Äir. 166, Capt. Doves, Eigentbü mer: H. Steffen; „Elizabeth Francis," Nr. 163, Capt. Clarke, Eigenthümer G. Bolster; „William," Nr. 46, Capt. Tiernay, Eigen thümer: Richard Wiley; „Gazell'," Nr. 47, Capt. Trader, Eigenthümer: jjat Kelly;„He leii," Nr. 454, Capt. Hurlen, Eigenthümer: John Wooley; „Sophia," 431, Cavl. Flemming, Eigenthümer: F. Kelln; „Zwei Brüder," Nr. 312, Capt. Boye?, Eigenthü mer: A. Wachgramm; „Drei Brüser," Nr. 301, Capt.Hart,Eigenthümer: ThomasHan; „John R. Soppington," Ar. 223, Capt. Schumann, Eigenthümer: Wm. H. Smith; „Leonidas," Nr. 140, Capt. Howard, Eigen thümer: Charles Morgan; „Wm.H. Houih," Nr. 579, Capt. Plummer, Eigenthümer: W. H. Smith; „Stonewall," Nr. 179, Capt. Todd, Eigenthümer: Joseph Hodges; „Frank Hodges," Nr. 330, Capt. Thompwn, Eigen thümer: I. R. Bennelt; E. Jones," 351, Capt. Coloway, Eigenthümer: I. I. Burwell; „sndie Wayman," Vir. 414, Barkmann, Eigenthümer: Hariison K Baik mann; „Uniied," Nr. 224, Capt. Barclay, Eigenihümer: G. R. Keagle; „Wm. R.Lob, fon'" Nr. 426, Capitän und Eigenthümer: Thomas Green. Für die Angellagten waren als Anwälte Hr. Jas. A. L. von dem Baliimorer Barreau und Hr. A. A. Townsend vom Eastoner Barreau erschienen, während Hr. Chas. H. Gibson die Anklage, behörde repräsentirre. In dem Prozesse gegen den Eigenthümer der „Miami," Nr. 174, Capt. Waters, wurde zuerst der Zeuge I. H. C. Kemp ausgerufen, welcher aussagte, daß er das Schiff, Nr. 174, a:n Sonnabend, den 22. Februar 1873, in verbotenen Gewässern sah. nnd die ganze Mannschaft mit dem Au sternsange beschäftigt saud. Als der Zeuge ge fragt wurde, ob die 'Nummer des Fahrzeuges echt gewesen fei, entgegnete er, daß er dieses nicht behaupten könne, es sei möglich, dag die Nummer 174 nur gebraucht worden sei, um die wahre Nummer des Schisses zn oerdecken. Als Entlastungszeuge wurde Zohn W. Bos ley aufgeruien, welcher folgende Aussage» machte: „Arbeite ausder SchifsSzimmerwerfle der Gebrüder Bracham in Baltimore. Die ~'N>am>" lag am 22. Februar auf unserer Werft', um repanrt werden. Tretzdeui der Tag ein Fcieiiag war, so arbeitete ich doch rüstig bis zum Abend au der Reparatur des Schiff.S. Dasselbe sagten zwei andere Arbei ter, Namens Wm. Tnxon und Georae K e el, aus, die gleichfalls ten beiratcn. Der Gerichtshof ipcach hierauf den Eigeuthü mcr, lowie den Capitän der „Miami" frei. Tie übrigen Fälle bis zum 9. Mai verschoben. Gestern Abend hielten die hiesigen Austern siicher eine Versaminlnng rn dem Lokale des Hrn. Louis Bitter an der Prattstraße ab; es wurden jedoch nur unwichtige Geschäfte ver handelt. Verlangt En t sch äd i a. un g. —lm zweiten Rathszweige reichte Hc. Kerr eine Petition von Johns Hopkins ern, worin der selbe um K 254.17 Entschädigung nachsucht für Beschädigung seines Grundeigenthums am Exchange - Place dnrch Wasser, welches aus einem von dem Rathhaufe kommenden Abzugscanale strömte. Der Petition war der Beschluß beizefügt, den besagten Betrag zu verwillrgen. Uebiriviefen. Diebstähle. Elijah Eorrie, der Schwarze, der unter'm Verdachte der Berau bung der Eajüte der Sloop „Leader". um Ca>itän Wation gehörige Kleidungsstücke am Sonnabende festgenommen wurde, mußte ge stern, sich der Verdacht nicht bestätigte, vom Richter Farlow wieder einlassen. John Reiley, ein Schwarzer, sieht feit gestern Abend wegen angeschuldigter Entwen dung eines alten PaarS stiefeln rm Werthe von 81 aus G. Cohn's Tandelladen in Nr.B, Harrisonstraße, dem heutigen Verhöre entge gen. Zuchthäusler von Frederick, M d. Am Freitage wurden Dr. Jakob D. Thomas uud Adam G. RickettS, welche Beide wegen Todtschlages verurtheilt sind, nach dem Hungen Zuchthause gebracht. Dr. I. D. Thomas, welcher bekanntlich den jungen I. Lloyd Belt erichlug, ist zu zwei Jahren Zucht hausstrafe verurtheilt, während Ricketts (der bekanntlich feine Frau erschoß) fünf Jahre im Zuchlhanse verbringen muß. Dr. Thomas ist ein großer starker Mann von etwa 50 lah ren . ' ergrautem Haupthaar; Rickctls ist noch c. 'r, als Thomas, t-ägt aber seine Strafe mit viel größerer Gcduli>, als Jener. Es wird lange währen, bevor sich Dr. Tho> mas an die kahlen Wände und engen Zellen des Zuchthauses gewöhnt. Mau hat ihn zum Spitalstrward gemacht. Ein opfcrfählges Weib. Vor etwa einem Jahre wurde ein Deutscher, Na mens Neumann, welcher in Charles-Couuiy des Todtjchlagcs eines Schwarzen überführt worden war, auf mehrere Jahre nach dem Zuchthause geschickt.' Gestern srüh erschien seine Ehefrau, von ihren drei Kindern beglei tet, in der Strafanstalt, um den langenlbehr ten Anblick rhres Mannes wieder einmal zu genießen. Sie war mit den Kleinen, aller Mittel entblößt, vor einer Woche aus ihrem Wohnorte aufgebrochen und hatte den weiten, beschwerlichen Weg nach der Stadt zu Fuße zurückgelegt. Thränen der Freude und Rüh rung füllten bei'm Wiedersehen die Augen des Ehepaares. Die HH. Seim und Sig mund, Mitglieder des Direktoriums der An stalt, erkundigten sich nach den Verhältnissen der Frau und erfuhren, daß sie während der Abwesenheit ihres Mannes sich und ihre Kin der mit ihrer Hände Arbeit ernährt hatte; das Aeußere der Frau bewies, daß sie fleißig und hart gearbeitet. Um ihr die Heimreise zu er leichtern, veranstalteten genannte Herren eine Kollekte, welche über L 43 ergab, und unter herzlichen Dankesergiisseu schied die Vielge prüfte von ihiem Manne. Aus dem Cr i m ili al-Geri ch t e. u. f. w.) Gestein stand Ernst Türie, Wirth in Nr. 198, Gonghstraße, unter drei Anklagen, an Minderjährige Spirituosen verlaust zu haben, vor dem Criminalrichter; als Belastungszeugen traten Wm. Bonday, John Baldwin und James Balowrn auf. Nur auf Grund der Bonday'fchen Aussage erfolgte eine Berurtheilung, d. h. zu K5O Strafe nebst Kosten. Bezüglich der anderen beiden Anklagen ward die weitere Prozedur sistirt. Den Prozeß gegen Wm. <S. Kane wegen Bigamie verschob der Gerichtshof auf Ansuchen des Vertheidigers.- Zwei schwarze Diebe erhielten Freiheitsstrafen, und zwar Nathaniel Williams, ein brciigebauter unter fehler Burfche, dem das Diebeshandiverk zur anderen Natur geworden zu sein scheint und welcher fchon einen Termin im Staatsgesäng uisse abgesessen, als professioneller Dieb zwölf Monate Stadtgefängniß, und Lloyd Simp son, welcher sich im Hause des Holzhändlers Charles W.George drei Röcke im Werthe von K5O zugeeignet, 15 Monate Zuchthaus. Die Großgeschworene Ii waren am Sonnabend in Sitzung und fanden etwa 5 oder 6 auf Diebstahl lautende Anklagen, wo rauf sie sich vertagten. Entartung der Jugend. Zu Denjenigen, welche in der Sonnabends-Nacht in's westliche Slationshaus als Arrestanten eingebracht wurden, gehörten zwei Knaben im Alter von 14 bis 15 Jahren: Edward Pryor, welcher viehisch betrunken war. uud der taubstumme Oliver McGee, der sich eben falls berauscht hatte. Den Letzteren entließ Sonntag früh Richter Bell, der Andere muß fixen. Arretureit. Im westlichen Bezirke gab's Sonnabend Nacht 12, im südlichen II Verhaftungen; Sonntag früh erhielten aus jenem 9, aus diefem ebenfalls 9 nach Entrich. inng der üblichen Geldstrafe nebst Kosten die Freiheit wieder. Alsgottlofe, der tantlichen Zuchtruthe entwachsene Pflanze sah sich gestern auf Be trieb ihrer Muhme, Frau Marie E. Halben, die vierzehnjährige Susanne Tare vom Poli zeidiener Carey vor Richter Kreis eskortirt and dem Haufe „zum guten Hirten" über wiesen. Mißhandlungen. Polizeidiener Soulball nahm E. I. Phillips fest, der vor .'iiier Woche feine Ehefrau Louise in Rr. 419, West-Lombardstraße, geschlagen haben sollte, und Richter Wheeier überantwortete den Ar restantcn bis zur gerichtlichen Prozedur dem Siadlgcfäiigiilfse. Georg Frisby, wegen Mißhandlung des Wirthe« Powieß festgenommen, befindet sich lti Criminal-Arrest. Eduard Kurtz, wegen angeblichen Mes er-Angrifses auf Edward Andr.w, nnd Wal er Nowe, wegen Durchprügelns Joshua Seiiuell's polizeilich ergriffen, kamen mit Hriedens-Caution weg. Zwei fchöne junge Mädchen, Namens Zva Frey und Maud Stevens, begegneten ich Sonntag Morgen in Snd-Entawstraße, lind haderten wegen de« Anrechtes auf einen blondgelockien Jüngling mit einander: zuletzt suchte Jede m>l der Fanst ihre Ansprüche ein dringlicher zu machen; aber »ehe. ein Blau rock näd'rtz sich und schuf durch Festnahme Beider Ruhe und Frieden, und das Pacr muß e, ehe man es nieder lausen ließ, Fne dens-Bürgfchafl stellen. Polnnl Crowlcy nahm lo''eph Madden nnd A. I. He res, die sich einander dnrch b>äiiten. fest nnd rskorlirie sie vor Rickler Wheeler, der sie dazu anhielt, für ihr Ersch-i -ncn zur kriminal Untelfuchung Bürgschaft zu stellen. Geldbußen. Thomas Dav s und Wm. Sonntag Abend wegen Trunkenheit, ordnungswidriger Aufführung und polizeiwidrig raschen knnchireiis vcrhaf tet, mußten je Kl Strafe uebsl hosten, die ihnen Richter Farlow anserlegle, bezahlen. Hugh FivsimmonS, böswilligen Zerbre chen« von Fenileiii in Louis Knavp'S Hanse, ?ir.s>S2, West-Baltimorenraße, angeschuldigt, gedeih in Polizist P-regoy's Gewahrfam nnd durch Richter Bell's Bermittelung in Klo Strafe nebst Kesten. Louis Nichol und Philivv Higzins wur den vom Richter Marlow wegen Kaiteufviels am Sonnlage mit je Sl rieb!! Kosten in Wm. H. Howard, ein Schwarzer, halte auf der Straße in Ost-Baltimore mit Stei nen geworfen, wofür feine Baarschaft um Hl nedst Kosten polizcigcrichtlich erleichtert Franz Frieds hatte sich eines allzu ra schen Fahnempos befleißigt, was Richter Nitgertbewog, rhn um S-> nebst Kosten als Strafmittel anzuzapfen. Bagabllndiren verschaffte der Ellen O'Lrien vom Richter Hagcriy einen Paß sür dreißigtägige Berpflegung im Armenhaus aus Bayvicw. Derselben Anstalt wa-d gestern Abend Catharine Frauenüein wegen Uniherstreicheiis i n Irrsinn vom "Richter Bell .aus ein halbes Zahr einverleibt. Wieder daheim! Hr. Thomas Winans ist, nachdem er den Winter auf Flori da'« soiinenreiclien, blumenreichen Gefilden zugebracht, wohlbehalten und bedeutend ge stärkt in seiner Heimatb wieder eingetroffen. Der Sonntag früh von Savannah, Ga , hier eingelaufene Danipfer„Saragossa" halte zwei Kuftchen und nenn Bollblntpierde, die Hr. Winans während feines Aufenthalts im Su den benul-t hatte, am Bord. Die Temperenzler theilen mit, dag in Sunshuie, Uuiiy und LavtinsviUe, Mont gomery Co., "Roxbuiy, Howard Co., u. aii dern benachbarten Orlen die Wirthe ihre schenken geschlossen haben und sertan keinen Wdiskey mehr verlaufen wollen. Ganz in Ordnung—der schlechte Stoss, der grade im Lande verlaust wird, sollte diesen Schenken schon längst die Kundschaft entzogen haben. Wollten die Leute sich mit gutem Lagerbiere oder Wein veisehen, so würde die Nothwen digkeit der Schließung ihrer Schenken nie mals vorhanden gewesen sein. Der Temperenzler- Spuk dauert fort nnd macht den Radikalen, die nicl-r ein sehen, dag derselbe ausschließlich politische Zwecke hat, viel Kopfweh. Inzwischen schaut das Element, welches von der pvlitnchen Tempeieuzlerei nichts wissen will, ruhig zn, wird aber zur rechten Zeit die Hände Nicht mnisig in den Sckooß legen, wenn auch nur, um Zene aus der Berlcgei.h'it zu Helsen, die in blindem Parleieiser in schlechte Gesellschaft gerathen sind. Uni sür Jene, die so arg mysufizirt wnr'en, ine heißen Kastanien aus dem Feuer zu holen. ist es noch früh genug. Bor d.r Hand mögen sie sich bei den „Aineu can Clndö" (10 zähriae Probezeit zur Er langung des Bürgerrechts) uns den Pa tent-Reformern Trost holen, da sie solchen von anderer Leite doch wohl nicht oeceptiren wer den. Wen» der Wahlkampf kömmt, werden den Blinden wohl die Augen aufgehen und sie einsehen, dag man mit einer MinonlätS- Organisation nichts auszurichten virinag, aber im Anschlüsse an das große Ganze grade das verhüten kann, was durch plumpe Mani pulation Weniger den Interessen Bieler scha den würde. Das Adoplivbüigcrthum ist zu wohl geschult, um sich nicht durch Füchse n» Schaaffelle mißleiten zn lassen. Wir wieder holen heute nur, was wir schon am 19. April jagten: „Wenn die Zeit der Aktion kommt, werden anch roch Andere dabei sein." Bis dahin scben wir keinen Grund, auch nicht den entferntesten, Thoren aus d?r Berlegenheit zu helfen, in welche sie durch ihre Parteigenossen versetzt worden sind. Fair s.—Zum Besten der St. Johannik- Geuieinde an der Fredcrick - Rsad hat der Frauen-Berein der Gemeinde einen Bazar veranstaltet, welcher gestern Abend in der „Weslarn China Halle" nniec sehr günstigen Auspizien eröffnet wurde. Der Berich war ein lebhafter, obgleich das Detter für solche Unternehmungen nicht sthr günstig war. Die auf 12 Tischen ausgestellten Waaren bieten eine sehr großeÄuSivahl, die wohl geeignet ist, Käufer zn fesseln. Tie Ausstellung wird die ganze Woche dauern und nächsten Montag endigen. Eine gleiche Unternehmung wurde ge stern Abend zum Besien der St. Lukas-Ge meinde - Schule in der Croßstraßen - Halle eröffnet. Um diese Ausstellung überraschend zu machen, waren große Borbereitnnge» ge troffen, und das dort Gebotene ist allerdings sehr mannigfaltig. Es sind bis jetzt neun Tische ausgestellt; der Zuspruch war gestern Abend bereits ein sehr flotter. Es wurde eine beträchtliche Summe „Laubfrösche" umgesetzt, obgleich das Wetier nicht gerade daL gün stigste war. Die Fair wird an jedem Abende dieser Woche fortgesetzt und Samstag Abend schließen. G u r e E in n a h m e n. O'Lrien's Cir kus wurde in letzter Woche von 36,000 Perso ncn besucht, und die Einnahmen e>reichten die Höhe von S9OOO. Die Lydia Thompson'schen Porslellungen in Ford's Operuhame brachten in letzter Woche K 0695 ein. Am Donnerpage besuchten 2300 Personen das Theater, wohl die größte Anzahl, die das Haus, die Sitzun gen der demokratischen National Convention ausgenommen, besucht hat. Außerdem waren Frontstr. > Theater, „Maryland - Institut," „Baltimore-Opernhaus" :c. gut besucht, und im Laufe der Woche dürften nicht wen« >er, als K 24.000 IN den Beutel der Theater.Uutenieh mer gefloffen fein. Ein Besuch bei Hrn. Eduard Leoell. Hr. Eduard Levetl, der bekannte Wirth, hat scinEiablisseinenl von derFayeltc nach der Ecke derAord-Howard- und Mu>bcr ryslr. verlegt. Am Samstag Abend gab Hr. Lcvell der „Presse" in seiner neuen, höchst ele gani eingerichteten Wirthschaft eine l-'e-io, der eine Menge hervorragender Bürger der Stadt beiwohnten. Das »ene Gebäude wur de sorgfältig infpizirt »nd die Einrichtung desselben laut belobt. Richt nur sind geräu mige Pailors sür Herren nudDainen vorhan den, sondern der größte Fleiß ist auch auf die innere Einrichtung verwendet worden. Hrn. Levell'S Wirthschaft und Restauration leihen sich dm besten der Stadt an, und ein Besuch derselben kann nicht warm genug empfohlen werden. Hr. Levell sucht zudem als zuvor kommender, aufmerksamer Wirth jeuies Glei chen. Stadtcsthi-Verhandlungen. Im eisten Zweige reichte Hr. Conn eiuePe tition von Carroll 6- Fergnssoii n. A. ein, welche um den Widerruf der Perordnuug im Betreff des Durchbruchs der Westüraße »on Ridgely- nachScottstraße nachsuchen und um die Erbitluuz einer anderen Beiordnung für den Durchbruch der genaunlen Straße wüu fchen. Ueberwiesen. Hr. Towsou reichte eine Petition von dem Vollstrecker des Testamentes des Nicho las Monserrat ein, worin um B sreiung einer Besteuerung für den Durchbruch der Johnstr. nachgesucht wird. Ueberwiesen.-Desgleichen eine Peunon von I. O. Schuhmacher n. A., welche um die Erlaubniß nachsuchen, ihre Bauliuiett bis zur Pcottstraße ausdehnen zu dürfen. Desgleichen eine Petition von den Bocslehern der Star-Methodisten Kirche, wel che eine größere Entschädigung fordern, als die, welche ihnen von den Straßen-Comiiils sären für die Expropriirnng gewissen am Ha se» gelegenen GcuildeigevlhumS zuerkannt.— züglich der Petition von Dooge Worley, welche um die Rückerstattung einer Geldsum me nachsuchen, die sie sür Dienste von Seiten des EisbooteS „Maryland" bezahlten. An genommen. Desgleichen ein Beschluß, dem Naah Gill zu gestatten, auch fernerhin im Ceinre Markt gesalzene Fische verkaufen zu dürfen.—Desgl. ein Beschluß, Hein John Glenn zn eilauben, auf seinem Grundstücke an der Nordoii-Ecke der Madlson- und CharleSslraße einen Brun nen zu graben. Desgleichen ein Beschluß, dem A. P. Baer die EUaubniß zu gewähren, einen Brunnen auf seinem Grundstücke an der Cheapsidesuaße zu graben. —Desgleichen ein Beschluß, die Petition des Charles Ogle, der eine Extra-Pergütung sür Arbeiten auf dem Richmond-Marlte fordert, an den Ge bäudc-Zufpektor zu verweifen. Desgleichen cm BenHluß, dem Th. Reed u. A. zu gestal ten, einen Abjngskaiial von der Schröder nach der Republicanstraße zu erbanen.—Des gleichen rine Beiordnung, K5OO für die Be förderung der farbigen Kinder, welche der Besserungsanstalt für Regcrkinder in Prinee George's Conuty überwiesen werden, von Baltimore nach der Anstalt unter Aussicht der Polizübchörde zu verwilligen. Im zweiten Zweige offerirte Hr. Coates einen Beschlnß, den HH. I. Castleberq lLomp. zu gestalten, vor Nr. I 17, West-Bal ilmoiestraße, ein dreieckiges Schild auszuhaii z-.n. Augenommen. Desgleichen ein Be lchlnß, den HP. Barclay Hassan zu erlau ben, uns dem vierten Stocke ihres Gebäudes zu der Süd CharleSslraße ein mit Geschäsls- Aiizeigcn versehenes Launer herauszuhängen. Desgleichen cm Beschluß, einen Schlauch ion 100 Fuß Länge sür den Croß-Straßen- Markt anzulaufen und SIVO lür dic'en Zweck zu verwilligen. —Folgenden beiden Beschlüs sen deß ersten Zweiges lrai auch der zweite bei: ! D>e kleinen Armeiijchwe»ern von der Be sleucrung für den Duichbruch der Zohlisiraße zu defuicn; ebeino den Voistcheru des „Balü inorcr Waiien-Asyls" die Bciieueruug sürdeu Durchbruch dcr Strickerstr. zu erlassen. Beide Zweige veiiagirii sich daraus bis auf heute. Gerichtöverlialtdlun^en. soll Wailen-Gertcht. (Vor den Richtern TaiiclS. L nd,a» und «„dop > «naa «>a» s S u p e ri o r - Eer ich t. IVor Richier Tobbin.) Wm. Loyd Wider die „Trilie Nalionaldan!:" !v u n c e s lr e is - tLi r i ch i.—(Vor Richter Sr»m i«a l »Gericht. <Ler Rickikr Tilmor.) DaS dcS Whacton'scheu Processes. Im Kicisgcrichtcsür Anne Arundel-Counli Annapolis beantragte James Lt. Staatsanwalt, wie schon gestern davon mit iclhcilt wurde, mit Einwilligung des Ge icral - Staatsauwalls Syesler Sonnaben! vormittag, daß bezüglich der noch voir Ztaaie zu niiteriuchcndcn Anklage gegen Frau Wharton, deu Buchhalier Engen »an Neß von hier durch Gilt zn ermorden ersucht zu haben, die Sifiuung des Versah en« in die Akten einzutragen. Lei Gerichtshof bewilligte den Autrag und erließ nie dahin lautende Ordre. Damit hat es öcmsfs dics.r Angelegenheit sein Lewenden, im wahrscheinlich nie- wieder ausgerufen zu Verden. Hr. Revell sagte bei seiner Anlragstellunii folgendes: „In dem stalle dcr Frau Eliiabetl S. Whariou, welche angellagrist, einen uch gemacht zu haben, oen Buchhalter Engen jian ')teß zu vergiften, fchlage ich eine Sisti u»g des Verfahrens vor. Frau Wharloi! vuide, wie allgemein bekannt »st, im Ok>o° ler-Termin des Jahres 1871 wegen angebli her Ermordung des Gen. Kclchum prozesstil ind nach einem lanzivierigen Prozesse, weichn beinahe zwei Monate andauerte, von den Ge chworenen freigesprochen. Später wurde si> vegen angeblichen Mordversuchs auf Hin. isan Neß abermals prozeisnt. Als )ie Geschworenen ihren Wahlspruch abgeben ollten, vermochten sie sich nicht zn einiger rud mußten entlassen werden. Fall muß daher entweder noch einmal p>ozessiri> zder auch fortgesetzt, verlegt oder sinnt ivcr vcn. Wird er noch einmal vor den Schran ken des Gerichts in Annapolis verhandelt, sc wird das Resultat wahischeinlich dasselbe sein. Wird der Prozeß forigesctzt, so kann ebensc wenig ein gules Resultat daraus entspringen, ich Halle daher eine sistirnug des Verfahreitt für das Zweckmäßigste." Flau Wharton befindet sich gegenwärtig ii! Philadelphia und empfing daselbst die Nach richt von der Sistirung ihres Prozesses. Berichte aus dem Innern des Staates. (Feuer in Kent-Countli.) Das Wohn baus des Hrn. Jose Coleman nahe Rock-Hall, Kent-Co»nti>, wurde am 2». April ein Raub der Flammen. Die Familie des Hrn. Co leman konnte nur mit genauer Noch gercitel werden. Die Größe des Verlustes ist lni jetzt noch nicht bekannt. Keine Versicherung, (Verlaus eines Rennpferdes.) Hr. W. P. Howard von Elklon, Cccil-Couniy, ha! sei» prächtiges Rennpferd „Lady Kate" um SSOOO an einen Herrn m Milwaukie ver laust. (Temperenzler in Kenl-Kounth.) Di« Wassersimpel von Kcnt-Äounty haben fol> gende Herren als Delegattn zu der am 7.Mai in Baltimore stattfindenden Convention der Temperenzler ernanni: R. S. Griffith, Wm. Kennedy, C. H. Baler, Capitän James H. Thompson, Samuel Launost und Samuel Burgeß. (Schießafsaire in Cecil-Connty.) Am Mittwoch voriger Woche gegen ?8 Uhr wurde ein in Cecilton, Cecil-Lonnty, woh,.haflcr «chinied, Namens John Pijer, von einem gewissen Thomas P. Jones in den Ärin ge schossen und erheblich verwundet. Jones feuerte vier Schüsse auf Piser ab, von denen jedoch nur einer traf. Wie wir vernehmen, unierhielt Zone» ein Verhältniß mit Piser's Slieslochier, welches jedoch von dem Letzteren nicht gebilligt wurde. Piser hatte seine Stief tochter häufig ersucht, ferner leinen Umgang mehr mitJones zu pflegen, aber das Mädchen war schließlich seinem Stiesoater davon ge laufen und halte sich bei einer Freundin ciii quartteit, wo es ungestört die Besuche ihres Liebhabers empfing. Am letzten Mittwoch wollte Piser zu seiner Tochter gehen und sie ersuchen, in seine Wohnung zurückzukehren. Er war aber noch nicht bis an das Hrns ge langt, in welchem seine Tochier sich aushielt, als Jones zum Vorschein lam und mehrere Schüsse hinter einander auf ihn abfeuerte, von denen jedoch, wie schon oben bemerkt, nur einer traf. Pi'er wurde von einemFrennde nach seiner Wohnung geleitet, während Jone« nach dem Hause seines Vaters zurücklehne, wo Consiabler Bensoii ihn nachher veihafiete. (Aus Prince George's County.) Der Prozeß grgen die Negerin Caroline Henson wegen Ermorounz der Elizabeth Gardiner in der Nähe von Gel«sville, Prince George'S County, wird am 1». Juni seinen Anfang nehmen. Eme deutsche Hcutpertnz-ZZcrsainn, luna fand gestern Abend in dcr deutschen bischöfli chen Methodisten-Kirche am Broadway, nahe Bankstraße, an welcher der Ehrw. Pastor Kolli als Seelsorger wirkt, statt. Das Got teshaus war ziemlich gelullt; auf den vorde ren Bänken saßen lunge Damen und Herren, Mitglieder der „Golden Rule-Loge Nr. 105" des Ordens der „Gulen Templer," sowie eine Anzahl junger Leute, welche ,ur „Star - Mä gigkeits-GeseUschaft," einem Zweige dcr Souu tagsschnle der Kirche an Easicru.Avenue, ge hören sämmtlich mit dem Ordens-Äistüme angethan. Auf der Emporkirche befand sich der Charter Gemeinde, welcher im Laufe des Abends eine Reihe Tempcrenz - Gesänge mit Mclodcon-Begleitung vortrug. Gegen 3 Uhr ersuchte nach dem Absingen cincs Liedes Hr. George T. Gill, Ex-Chef der„Tempier" und Obmann desAuordnuugs- Conilie's, den Ehrw. Pastor Klainer, ein deutsches Gebet zu sprechen. Derselbe kam sein Ersuchen nach, worauf Hr. Alf-cd D. Eoans einige Bemerkungen machte; unter den Mitgliedern der „Golden feien sieben Ost-Baltimorer Deutsche, denen viel daran liege, andere Denifche zum Anschlüsse an den Orden und zur Errichtung einer Mä> Bigskeitsloge in Ost-Laliimore zu bewegen. Wieder ertönte ein Chorgesaug. Daun hielt dcr Ehrw. Pastor Kolli eiu'e kurze Anrede in deuifchrr Sprach?, deren wejentlichen Inhalt er englisch wiederholte. Hr. Evans bemerkte, Pakior Poulson reise iiächn ns nach Europa; nächsten Tonneritag Abend werde man ihm zu Ehre» eine Ver sammlung bei Ä(» EenlS Entree halten. Er stellte zugleich Hrn. Poulson der Veisamm lung vor; dcrfclpe sprach von der Unmöglich keit» dadurch, dag man Leute zum Uiiterzeich neu des Mäßigleits-Gclübdcs bringe, dem Rumverkausc civ Ende zu machen; Das lasse sich nur duich radikale Ausrottung der Wur zeln des Uebels er>eichen; hieraus müßten alle Tempercnz-Vcreiiie, wie alle Ehiisten ihre Ausirengnngcii richten und nicht Zeit und Geld, wie bisher, nutzlos vergeuden. Trun kenbolde verglich er mit einem Satze Kegel, die, vom Rum über den Hausen geworfen, von den wieder aufgestellt, wiederum umgerissen und nochmals in aus rechte Lage gedrachr winden, und so gehe Das sort. Tie Gesetzgebung sei nicht berechtig!, zum Rnmverkause Concessionen auszugeben, ebensowenig, wie sie denGiftverlaufconzessio niren könne. Ware eS sür einen Händler ehr bar, Rum zu verlausen, so hätte auch er (der Redner) als Prediger das Recht, mit Spiri tuosen zu bandeln. Tas Abhülssmntcl liege darin, dag man bei den Bahlen nur sür MäßigkeuSleute stnumc; wcr da trinke, sei zur Belleidmig cir.es Amtes, wenn «s auch die Stellung eines Siraßenaufjehcrs sei, nicht befähigt. Wer keine geistigen Getränke genieße, kön?e bei der Erudie mehr Arbeit thun, als wcr, um sich eist anziuegen, Rum lriulcn müsse. Als der Redner geendet, fiel der Chor wie der mit einem Liede ein. Tann stellte man Pfarrer Penne! EoombcS von Philadelphia der Versammlung vor. Nachdem er der Ein irittslanen sür die Poulson'sche Ehrenver sauiinlung wiederholt gedacht haue, machte er auf den SlLats-Tcmperenz.Eouveiit aufmerk sam, welcher am 7. Mai im „Temperen; Tempel" dahier an Rord-Satjstraße zusam mentrete und dessen Zweck dahin gehe, alle Mäßigkeils Elemente der Bevölkerung zu ge meinsamer Brüderschaft zu vereinigen und für die kommenden Wahlen eine Plalnorm aus zuslclleu; man wolle die öffeniliche Meinung heranbilden, damit nur Tcuiperenzmänner in die Gesetzgebung gewählt würden. Allerivaits >m Staate bekunde sich jetzt großes Inleresse lür Tempereiizorden, die at lein für die von den Kirchen jetzt befürwortete gute Sache kämpften. Es set dies oie zweite deutsche Kirche, in welcher er in den letzten acht Tagen gewillt; zwei Klafien Teutsche kommen des Redners Ansicht) in dieses Land: Christen nnd Ztalionaliflen; die Letz teren biächten ihre ungläubigen Ansichten so wohl, wie ihie Brauereien mit. Gäbe e« nur die letziere Klasse, so winde man die Deutschen niit ihren Antiiabbath - Agitationen verdam men n üssei?. Ab.r Gort sei Dank, es gebe auch deutsche Chlisten, die ein gutes Werk thäten; mithülfe der deutschen Temperenzler werde man da» Con;e'sions-Syllem io gewiß, als die Ehcsa peake-Bai Mische nndAufieln berge, noch aus motten. Gott habe, als cr ungläubige Teut sche in diejcS Land gelassen, auch christlichen Teutichcn den Eintritt gestattet. Nachdem dcr 'Redner den Ankauf zweier Tempcrenz- Bioschüren empfohlen, trat er ab. Tie Gemeinde dieser Kiräe erwählte die HH. A. Ncibich und G. Reiml.r zuAb geordrcicn für den SlaalS-Tempeicaz Kon vent, uns mit dem Absingen des Lobgesanges schlog die V.rsammluug. Wie ans Obigem hervorgeht, hatte die in der belreffendeil Annonce enthaltene Aufjorde. lung an Gegner dcr Temperenzler, in d.r Berlammlniig ihre Stimme vernehmen zu lassen, selbstverständlich Niemanden bewogen, ihr Folge zu leisten. Die MarylanVer Großloge der „Ldd AeUowS" setzte gesteru Abeno in dem Ordenslokalc an ihre lahressitzung sort. Bis II Uhr war sie mit Erwägung der in f.inem Jahresberichte aufgezählien Entscheidungen deS Großmeisters beschäsiigt; die meiste Zeit beanipruchte die Entscheidung, daß die unter georduetcn Logen die in dcrßasfe vorhandene nen Gelder nicht zu Ausflügen, Beschaffung von PorlrailS oder anderen 'Nebensachen ver wenden, sondern nur Unterstützungen, Bcerdi gungen und anderen solchen Zwecken widmen dürfen. Großloge vertagte sich bis hcnle Abend, die neuen Gioßbeamien feierlich in ihre Aemter anszufüheu. Eröffnung drs ncnen Hotels des Hrn. <Lhs. Sm'th «Ii der Stoab. Wcr kennt nicht Hrn. EhorleS Smith, den Zeiiistnialigen Wirth „Heaguolia Houje" an dcr „Phil.-Wilmington Baliimore-Eifeu bahn." Nun, uus r alter Freund, den viele von nus vor lahren so häufig ur>d gern be suchten, der aber schließlich sich auf Eadwal lader's Farm nnicr den idtjUischcir Freuden des Landlebens bcgräbcn ließ, rst wieder aus erstanden Niid hat an dcr Ecke dcr Horl Road und iLellona-Äve. (Govanitown) eine groß artige Wirlhschait eingerichicl, deren festliche Eröffnung auf den 1. Mai angezeigt ist. Hr. Smilh hat das neue Gebäude in Ächlung für den Eigner des Grund und Bodens, aus dem es steht, „Guilford Housc" getauft. Küche und Kellcr, Aufwartung und Bedienung wer den dentlch fein, obgleich als Weltbürger der Winh auch dem Gelchmacke Andcrer entge' qcnloii men w.rd. An der York-Noad hat schon lange ein Zielpunkt ländlicher Ausflüg ler gefehlt, und daß Hr. Smith sich dort >o beqnem s'r die Städter angesiedelt hat, wird den Letzteren sicherlich willkommen sein. Am ersten Mai, wo alle Blumen knospen, sieht Hr. Sinilh dem Besuche seiner zahlreichen liäkischen Ftcunde entgegen nnd wird dasür sorgen, daß ibnen einige heitere und ange iiehmc Gtundin bereitet werden. SZaltimorer Stadttheater. Mit dcr gestrigen Aufführung des Bene dlx'schen Lustspieles: „Lie Pflegetöchter" schloß die Theatersaifon in der „Eoncordia." Tie letzte Borstellung war intolge des un günstigen Wetters nur sehr schwach besucht, irotzdem legten die Darsteller in dcr Durch führung ihrer Rollen keinen Mißmuth'an den Tag, sondern spielten augenscheinlich mit Lnst und Liebe. In erster Reihe verdient Hr. Maret genannt zu werden, dcr den „Sprach lehrer Müller" in drastischer Weisc gab nnd lebhaft applandirt wurde. Auch die Damen Fortncr, Koppe und Heryberg, sowie die HH. Forincr, Mahle und Baureis ließen Nichts zu wünschen übrig. Die größere Mehrzahl der Mitglieder unseres Theater - Personals wird sich in den nächsten Tagen nach New- Uork begeben, wo dieselben sür die Sommer saisoii im „Terrace-Äacden" bei dcr Gesell fchafl dcr Mad. Louise Lichtmay cngagnt sind. Die beruh-nte Aannlie Bokes, welche im „Drurii-Laue-Theater" zu London und in „Niblo's rAarten" zu New-York solch' bemerkenswerthe Erfolge errang, trat gestern Abend zum ersten Male im Ford'schcn Opern haule aus, und zwar in dcr neuen Speziali tät: „Die Schöne", der Küche." Ihre treffli chen Leistungen fanden allgemeinen Beifall. Auch die HH. Gco. Fawcett Rowc und F. F. Mackei, debüiirten gestern Abend in dem ge nannten Theater und erwiesen sich als höchst verwendbare Kräfte, die dasPublikum in kur zer Zeit zii seinen Lieblingen zählen wird. Tic gestrige BorstcUung wird heute Abcnd wieder holt. Zur Wiener Wech sel und Ereditbriefe. Die bevorstehende Wiener Welt-Ausstel» lung, welche am Mai beginnt und muth maßlich nicht vor dem 2. Nov. schliegen wird, hat die Reifelust des amerikanischen Publi kums in jo hohem Grade entwickelt, dag ich mich veranlaßt sehe, die Anfmcrkfamkeit des Publikums aufdie AussteUnng von Kre ditbriefe», zu lenken, nach welchen bei dieser Gelegenheit ein größerer Begehr, als bisher, sein wird. Ich habe diesen Umstand antici- Pirt und daraus hin die umfassendsten Borbe reitilligen mit den größeren mit mir in Ver bindung stehenden Bankhäusern Europa's, namentlich mit der „Union - Bank" in Wien, einem der bedeutendsten Geld- Institute Oestreich's abgeschlossen. Wechsel und Creditbriefe zu den niedrigsten Raten bei F. Name. Kalitz'S großes Panorama des dcutich.französischen Krieges von 1870 ist von jetzt ab, um es auch Frauen und Kindern recht zugänglich zu machen, für billigen Ein trittspreis in einem Privathause von Mittag l In? U> Mir zu sehen, und zwar in Nr. 4L7, Vllndciii(Zonzert. Die Zöglinge der „MaryländcrErzichungs- Auitalt für Blinde" geben heute, Dienilag, den 2S. April, Abends 8 Uhr in der Hollins straßeil Markthalle ein Eonzert. Die Blin den nnd deren Freunde nud Angehörige haben freien Zuiritt. Baltimore-Hall's Sprinqser Eiken; bahn - Compagnie» Arrangements sür Sonniagsichul- und andere Pic-Nics bei Hall's Springs mit Benutzung des Gehölzes tonnen auf Applikation bei'm Superintendenten im Dartey - Parke unter günstigen Bedingungen gemacht werden. Einen groften^unsch tischt heute, den 2». April, Hr. Nikolaus Boltz bei Gelegenheit seines Umzuges von Nr. 237, Alice Annstraße, nach Nr. 343, Süd- Broadway, auf, wozu Jedermann sreuudlichst eingeladen DaS Vratoru«« „Paulus" wird Miltwoch, den 7. Mai, vom Baltimorer „Liederkranz" in der „Eoncordia" zur Ans jührniig gebracht wcrdcn. Der Chor, der bei dieser Gelegenheit mitwirken wird, besteht aus 40 Damen und «0 Herren. Billete für dic'es Conze.-t sind bei allen aktiven Mitgliedern, so. wie vom Freitag, den 2. Mai, an in der Mu sikalien.Handlung dcs Hrn. McTaffrei, ha ben. . ->ui den ~'Zkcw-Ässtnibl»»-')/ooiiiS" findet Montag, dcu I.'. Mai, der driüc Maiball und eine i-oir-e der Tanz.Ak-demie des Prof. W. T. C l a g e> e t t Kalt. Der »»Vafat»ctte-snrn verein" wird Montag, I.'. Mai, sein drittes groge« Mai und Turnfest auf „Rost's Hain" an der Bclair-Road ablialten. Pic-N,c.—Das groxe lahre?-Pic> Nie des deutschen Ordens der „Hornqaii" mild Donnerstag, den SL. Inni, verbunten mit Sommciuachts'eicr im Muihscheii Schützenhose, Belair-Road, abgehalten, wo zu alle weittren Arrangements in nächster LonnlagS-LormittagsflLung getroffen wer dcu sollen. Als Blut und Säfte reinigendes Mittel ist das Karlsbader Ssrudel- Sal; un Dasselbe wild von vielen Aerzten gegen UnVerdaulichkeit, »topf fetinicrzen, ü>!angel an Appetit und alle Uebel, welche ans Unordnung des Magens oder der >!eber entstehen, angewendet. A. Vogeler Sc C o ni p. sind die Agenten für Amenta. ,91-) LG- Wildkirscben - Balsam Dr. Wiiiai's Andenken iü in den Heizen Tauien der, denen sein Wildki r i ch e n Bal 112 a m Husten, Erlaltiing, Auszehrung oder andere Formen von geheilt hat, un steldlich. Es sind jetzt iib'r vierzig feit dieses Präparat vor's Publikuni gebracht wurde, und noch immer ist die NaHiraze darnach im Wachsen. (Ivl-6) Mnrie Aimee, ö)o»ida»nrraften-Tlieater DaS Frontitrafien-Tkeater W. ä-Co., rM« P 7 vvisien? ii Hälldlcr und Bratmurstmachcr, r a II I s r s!elg vorralhig im Etablissement an der verlängerten Pennfyl vania Avenue. Box p" für an dl e r und vnininenten! 9?e. uttd ?i»7. KeineZalittschmcrzcn mehr! Nr. 2'", Prnnl.-Aocnue! Tl. Hcupl-Niederlage S»r. VL, VZord- bunden Dollars bezahlen wir welcher ihr sie beba>ien: derselbe das Hahnen und Flasche. Ä. Si H. Ziiititcr, (MarjB.tZttlwl?l Baltimore, Md. Amtlichl Bncfiiste. Hranz Il >. B- Wilhelm Iv. Metzger äi Müller 7. Liberi, Aiiauj« I ?r»j.r)cl'cr, S. iiischer, C. A, l 10. Uhlbosf, ..ohn 9. Gomeke, Andreas j U>. Neuer -z. I». veller. zzraiiz > 21. Bon Liech.el, A. 11. oettein, Charles ! (10?) 'ZI. W.Denison. Pvslmeiker. Börsenberichte. Berichtet von Win. Fisher Li Söhnen, Nr. 32, Southstraße. Batti lNore, denLB. April, Abends 5 Uhr. V.St. S.2or 2.>. "(4>'vd ...II7)i - St Bahn A-, <oi'«Z7 ...I>9>, Atto Feußerj ö B. vi. l>3 Md Feu Verl 4?-, — isoward Bers v>i Ba t<r a1t,... lMer nMÄers 4tj !, Laör vv «»k Blto»O«»r'7K!«>, 9^'j Va vr >.7 üO - Älio6 Q tlr'»7 !>7>» Balto 6r'7 >.. ö7>» i-7 'j Ba»o br'W.. X« .ixi CeiiiOhlokrl. SV Bv^. vaiio «r P M I>!» WMd — xa Balto ur — — 9» 9B EMemphiSvr Mak6in7i' 99 1,0 Änt oj Bali» IM MackLin »rZ. »I?i 84 Bank.... Franklin Bau« - 12 Or,Al.kMa7r 8l vaw «an!.... 8 -);"Or.6Äl vr 2. Merchßani IZ.j 10r.5 Lt »r 4.8' >l>« M chßank.... >2 »itoÄs'SGÄ 99Zi ttU^. S. !»ai Bank 90 Aev'elSlÄohl liü Balto O »t E NZ Turn? S. R. R. Z. T>ie gt/t>jgen >!ieilsll>e aus ter hiesigen Boise de kl,i>.ei Gold, . ! > ?'» B'U dlieo dillo 1»75> 3i)5 IM dillo dliro IB7i 97-i 7t>o diiio djlio "B'^ >Marian !,'<> 3 H>. »r 81 ' Ber. SI.-8I« ...^l!^ » t.Lüer, IBK2er » » ILKber il^ - » » neu I,7'^ . . IS67ei B. St.neue ä per Seni Hg St. Currency 0er.... . I Sveziattax?.'.'..'.'.".'.'".'.'" ?! Bir,iiitavir, ven . . » iSeuponS WtScrii Union Tcltgicx> >l! .''.'.'.'.' Prr.'e». Lrps?x7."^ MeiGanis' Union Ekp>«s-»-" EU»., «01. ä I. S »«-?!. Senirai Ludion R. R «> »< »r t c» Llie Rcilroad, Pi,i'd 7» Neading t!>:ke nine >,l . Scr>» >»7 Illinois Zrni-al »< 155 Sicoeiand !»! AsNH Wrftrln »«»--Island '..1 ....! "..'l «>,. und St. x.iui ' Si. P-ui, Priscr'd Fori Wagnc ' Lbio und MiNi«i>pi .....4". und All.?!« li' , Presnred Mton und Tem Ha«» Ii u/" Weftrr» I>.< Boston. Hornord jchn-a». Tas große Heilmittel für Schwindsucht, welche durch zeitige Zuflucht zu diesem Mu sterpräparate geheilt werden kann, wie es durch die Hunderte von Zeugnisse», welche die Eigenthümer erhalten haben, bewiesen wird. Tieses ist von vielen bervorragen den Aerzten anerkannt als da? zuverläs sigste Heilmittel zur Erleichterung und Hei lung aller Lungenlciden, das je eingesuhrt wurde, und es wird dem Publikum als durch die Erfahrung von mehr, als vier Jahr zehnten erprobt angeboten. Wenn man in der Zeit dazu seine Zuslucht nimmt, sv ermangelt es selten, Heilung zu bringen, auch in den schärssten Fällen von Husten Bronchilis, Eroup, Keuchhusten, Grippe, Asthma, Erkältung, Nachengeschwüren Schmerzen in der Brust, Seiteustich, Le berleiden, Lungenblutung zc. Wistar's Balsam macht einen Husten nicht trocken und läßt die Ursache zurück, wie dies die meisten Präparate thun, sondern er lös'l ihn und reinigt die Lungen und besänftigt den Reizzustand, in dem er auf diese Weise die Ursache des Leidens entfernt. Leth TL. Aowle söhnen, Boston, Mass. liat.n b.i Arwihcf.-rn! (71 vr ? j.u w.) Zh Jahre MÄck lvuroe das Merikani s ch e Mttstang-Linimeni uiersi in Amerika bekannt. Seine Eigen schaften sind sehr wohl bekannt. Es hat da» Bcrdienst, das älteste und beste Liniment der Welt zu sein. BetressS der Millioiien über Millio nen Fla>chen, die veikaust wurden, hat bis dahin auch niclit eine einzige Vesci,werde uns erreicht, »nd als ein heilendes und sch!ilcr;slillendes Lluimeut hat es nicht seines Gleichen! ! ES kann mit unbegrenztem Benrauen irr allen Fällen von Schnitt,vnnden, Qnelschnn gen, Brandwunden. Verrenkungen, Rheuma« liSmus, harten Geschwülsten, Bißwunden, Frostbeulen, ersroienen Fü gen und Ohren u. s. >v., n. l. w , bei allen Perlonen und gkgeu Perstouchuugen, Rehe (Steisbe-t), Riii.zbein, Rackensisteln, geschu». dcner Haut, Flnggalle, Ktauenri>z/ Spat, Zuctsug, Neibwniiden dnrch Settel, Kummet und Geschirr, auch gegen Augen- und Ohren kiankheiten bn Pferden, Mnulthierln oder Rindvieh gebraucht werden. Tas Muftaug- Linimcnt heilt auch Neuralgie, Rheumatismus, Gicht, lahmen Rücken, qistige Biss', änjzerc .Kno che». und Muskel-Leiden, m.be Brustwarzen u. s. w. und kann mit Recht als die Paaacäe sür alle äußerliche Äi>unden gelten. Liss° Man merke Wohl, dieses Uini inent kam in einem Hage oder Jahre empor, das die absurdesten und un natürlichsten Kuren, wie sie sür wie Pilze em porgeschossene, neue Linimente beansprucht werden, vollbracht sollte. Sondern uns stehen eine Ersahrung und Prüszeit von nber dreisijq Jahren mit den wesentlichste» Resultaten und einer Masse von Heuznifseil zur Seite. Erweist sich das Liniment nicht so, wie es empfohlen ist, so wird daö Geld zurückgegeben. Man lasse sich nicht durch den Gebrauch ei nes anderen Lirimenls, für welches dieselben Eigenschaften uud Resultate beanisrucht wer den, hintergehen! Sie sind nnr und Trug. Man gehe sicher u> d hole sich nur das Vatikanische Mttstang-Liuiment. Es ist bei allen Apothekern und in al len »:a»dläden z» 25, 50 Cmlö und Sl Pro Flasche zu haben. Wtvii gcbe auf t?iLse der Flasche, kniig n. s. w. Acht! (?c>mpnnv. ' («pr-1?2,i,a.W,,<Kw.1-Mti,T.D.-S.) S. Anerö'Sassaparille zur Nciuigung des VlulrS. i ! //, '/ / Tikle ///// AtlndUüsjrn. Zte Salle //X>>erd»««niden Mi<kl Zal- iic, Ampfkrsraut. Ttld.iiqz luid. Alraun nn, Aovtalt und Ei,en de. eine bdchsi Ivirilame Heilung einer Reihe von ~ l däusiD««<,rlommtn —tcn «ringen. isUv d!e verfteckl'n Säste P. Hauson Hiß ä- Comp., Möbeln und Vorhänge'Stsffe, französische Zierrathen ?tr. »Z, Stord-Eharlesstraße»

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