Newspaper of Der Deutsche Correspondent, April 30, 1873, Page 2

Newspaper of Der Deutsche Correspondent dated April 30, 1873 Page 2
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Tcr ilLerc-pv-ldnii Baltimore, ,!t>. April Die Tcin>,'e> c!,;-s;aitat>.o» unter den in Maryland. Tie L>nie h>> ler den Bergen, welche si!> gelc»cl.:iiäi onäi darum tümmern, was die Denrichen in ireiben, werden sicher staunen, zu vcrrehiucn, daß in der kurzen Zeit von acht Tigen hicr nicht weniger als zwei denl'che Tempereuzversammlnnge» statlgesun d.u haben, in demselben Baltimore, dessen Teulschlkum Hcinzen noch vor 12 Jahre» eine., großen Bier'umps uoiinie. Es würde nnu weit gefehlt sein, wollie man daö hiesige Dentschtdum nach Heinzen, oder nach den hier »bgchalleren Teinpercvz-Vcrsammlungcn be nrihelliii. TerKern drcscSßaitimoier Teut'ch ihums b steht auS fl.ißigcu. mäßigen, lebens. flohen Leute», die einen Dollar zu verdienen wissen uns es verstehe», sich an den Abenden, an Sonn- und Feiertagen im frohen Kiei e ihres Lebens zu ftcueui die sehr große Mehi zahl dcisclden gehöit nicht zu den Temperenz lern, aber ur.ler einem deutschen Elemente von t! 0,000 Seelen gibt es natürlich auch etwelche ' ebensowohl, wie vielleicht eine Anzahl immer durstiger Seelen darunter sein mögen. Beide Klassen reprä sentiren jedoch das Baltimorer Teulschthum nicht. Wenn eine Anzahl demscher Mitbürger es sür passend findet, eine LcbeuZanschauung zu aeceptiren, welcher im deutschen Wesen wenig lympalhische BelührnngSpulikle findet, so sind dieselben vollkommen dazu berechtigt, und wir würden' zu den Letzten gehören, welche ihnen diese? verwehieu, oder auch nur verdenken. Aber als deutsche Zeitung müssen wir Ler- Währung dagcgeu einlegen, daß dieselben das Deulschthum der Stadt repräseniilen. In diesen deutschen Tcmperenzversammlun gen wird größientherls Englisch gesprochen uud das Deutsch, welches mau gelegentlich dort hört, läßt sosort erkennen, daß, wenn zwischen Denen, welche es sprechen und der deulscheu Nalion jemals eine geistige Verbin. dring cxistine, d.esclbe längst unterbrochen wurde. Die Veranstalter dieser dentscheiiTem pcrcnzvcrsammluugeu haben oft vou ihrem Denischihnm nichlS weiter behalten, als den Namen, wenn sie nicht auch diesen bereits übersetzten, oder englisulcn. Daß Einige da von mlt deutschem Fleiße und deutscher Spar samkeir wohlhabend, oder sogar steinreich ge worden siud, gibt ihnen dnrchaus lein Recht, sich Repräsentanten des DenlschlhuniS zu nennen; sie siehe» geachtet in unserer Stadt da, nicht weil sie Deutsche sind, soudern weil sie als Menschen uud Bürger jeSensallS diese Achtung verdienen. Soviel über die Be ziehungen der deulscheu Temperenzler zum Baltimorer Deutschthnm. Was die Teinperenzagitation dieser Leute betrifft, so »li dieselbe ein Fanatismus der verwerflichsten Art, der in einem freien Lande bekämpft werden muß, den» sein Fundameni ist icr.cr finsleie religiöse Fanatismus, der vor Hunden Jahren zurück Alles nnler sein Joch zu beugen bciUebt »ar, der seine Ipe zicUe Anschauung zur herrschenden Anschau ung der Welt machen wollte. Was damals PuriianisinuS hieß, sührl jetzt den Namen Temperet z. Ter Kamps gill nicht allein dem „Rum"— welcher Stichwort ist,—soudern er gilt Wein, Bier, überhaupt jetein srohe» Le bensgenuß, der geeignet ist, der strengen Le benSauschauung dieser Leute Aergerniß zu ge ben, denu sobald Kaffeehäuser hier Mode wer den sollten, in denen eine Anzahl Lenle sich täglich in heiterer Geselligkeit versammeln, wiid mau auch diese bekämpft». Einer der Redner der vorgestrigen deutschen Tcmpercnzversammlung.dcr R.v. Mr. Poul soii, lilß srch dahin aus, „daß es »»möglich sei, indem man die Leute zum Unterzeichnen des MäßigleitS-Gelübdes dringe, dein Rurnver larrse cur Eude zu machen; Das lasse sich nnr durch radikale Ansrottung der Wurzeln des Uebels erreichen; hierauf müßreu alle Teiri pereuz-Vereiue, wie alle Christen ihre An stienglingeii richten und uicht Zeit und Geld, wie bisher, nutzlos vergeuden. Trunkenbolde verglich es mit einem Satze Kegel, die vom Rum über den Haufen geworfen, von den Temperenzleulen wieder aufgestellt, wiederum umgerissen und nochmals ui aufrechte Lage gebracht würden, uud so gehe Das son." Hierdurch machte der ehrwürdige Herr zwei wichtige Zugeständnisse: Erstens, daß bisher alle Bestrebungen der Temperenzler nutzlos waren und Zweitens, daß sie überhaupt nutz los sind. Man sucht deshalb Zuflucht bei der Gesetz gebung, welche jeden Verlauf geistiger Ge tränke verbieten soll. Was würde damit er reicht werden? Was in den Neu-Eugland- Staaten erreicht wurde Nichts. Was der ehrwürdige Herr über die deutsche Eirrwande niug zu bemerken harte, wollen wir feiner Unkcnutniß der Deutschen zutlute halten; ein deurichcr „Rationalist" in der Bedeniung, in welcher er das Wort aufsaßt, ist ein seltenes Ding, es gab einmal solche Leute vor vierzig Jahren lind länger zurück, wir haben aber lauge keinen gesehen. Der Rationalismus war ein Uebergangsstadium, welches jetzt längst zu den überwundenen Staudpuntren gehört. Der Deulsche in Amerika läßt sich nicht auf diese Weise llassisiziicn, er ist ein strebsamer, gejctzlicbender Bürger dieses Lan des und wünscht im ALgeineineri, daß sich Niemand darum lümmern möge, ob er mit seiner Familte eine lutherische, katholische, melhodislische, reformirle, oder baptistische Kirche, euren Tempel, oder eine isynagoge oder auch gar keine religiöse Versammlung besucht. Die Zeit, in welcher das spezielle GlaubenSbckenntniß eines Menschen das Err terinm seines bürgerlichen und moralischen Werthes war, ist glücklicherweise längst vor über. T>e besagte deutsche Tcmpersnzversamm lung schien aber noch einen speziellen Zweck zu haben, nemlich den,' als Annonce einer Spezialoerjainmlung zu dienen, welche mor gen Abend zu Gunsten des Ehrw. Hru. Poul lon stattfinden soll. Dreier fromme ameri kanische Heir will nämlich eine Reise nach Europa machen, uud der Eintritt von 50 CtS. pro Person soll dazu dienen, seine Äeisekasse etwa? zu stärken; zu diesem Zrveüe wird die Mithülfe der deutschen Temperenzler verlangt. Wenn wir wüßten, daß Hr. Poulion „wie ein bedächtiger Mann schicklich die Reise be nutzt," nämlich unbefangen Sitten und Ge bräuche, Leben uud Treiben der Europäer sm dirte, so würden wir gern auch unseren Bei trag leisten, denn wir wären dann überzeugt, da>j der Mann eben so fromm, aber von ser ncn PuritanerschrnUen gänzlich bekehrt zurück ichren würde. Hr. Poulson scheint nicht zu wissen, daß man ein Gott sehr wohlgefälli ges Leben fähren und doch Spirituosen trin ken kann, wie Noah, David, Salomo, Chri stus, verschiedene Päpste. Luther und der ver slüssene preußische Cultusminister Mühler, serner daß man ein Erz-Temperenzler und doch ein verworfener Bursche sein kann, wie die leider gleichfalls „Ehrwürdigen" Pastoren Cool und Huston. Die Ätvdocs. Kaum hatte gestern Morgen das amerika nische 801 l die Versicherung des Gen. Gillern gelesen, daß die Modoes keinen vereinten Wi derstand mehr leisten, sondern sich in kleine Banden von 3—4 Mann auflösen würden, so blitzte uns der Telegraph die Kunde zn, daß eine weitere blutige Schlacht in den Lavafel sen stattgefunden hat, den Resultaten nach je denfalls die blutigste, welche diese Handvoll Indianer den BundeStruppen seit 3 Monaten geliesert hat, denn Letztere hatten IS Todte, darunter drei Offiziere, 23 Verwundete nnd eine Anzahl Soldaten werden ve.-mißt. An dererseits erhellt nicht, daß auch nur ein einzi» ger Indianer gefallen ist. Es ist eine eigenthümliche Wahrnehmung, daß man, trotzd'in man recht wohl weiß, daß diese Mcdocs gemeine hinterlistige, nichts nntzige Bestien sind, keine eigentliche Trauer über die Niederlage unterer Truppen empfin det, daß man vielmehr eher geneigt ist, dieses Schock Verbrecher zu bewundern, die lk sache liegt nahe. Das Bundesmilttär, wel ches gegen die Modocs vperirt, hat sich durch leine Führer rn Mißkredit bringen lassen, in dem dieselben sich erlaubten, die prahlerisch sten, dümmsten Berichte in die Welt zu schicken, Erwartungen rege zu machen, die sie nicht im Stande waren, zu erfüllen. Wenn dieie etwas Kriegsgeschichte studirt hätten, so müßten sie gewußt haben, daß die größten Feldherren dü Welt nach dem Worte handel ten: „Erst wieg's, dann wag's!" Sie hätten sazon in der Schule lernen können, daß man kein Fell verkauft, bis man den Bären todt vor sich hat. Jetzt haben sie die dreifache Blamage, welche selbst nicht gemildert wird, wenn eS ihnen endlich gelingen sollte, den Eapt. Jack zu fangen, oder ihn in Stücke zu zerhacken. Die in dm letzten Tagen vielfach colportir teu Gerüchte von einem allgemeinen India iierlriege haben keine Bedeutung; wir glauben nicht einmal, daß die Nachbarn tcr Modocs sich erheben werden, viel weniger die entfernter wohnenden Stämme. Krieg um den Indianern wird es jedoch im mer geben, fo lange man de» Indraneragen len und Händlern erlaubt, die Indianer aus zuplündern, io lauge man die bisherigen Be ziehungen aufrecht hält, welche nur ein großes Raribsystem bezeichnen. Tie Stellung tcr amerikanischen Nation zu den Indianern ist sehr einfach. Das amenta rmche 801 l betrachtet sich als denHirrn dieses Kontinents, der Indianer ist nicht im Stande, diese Henschaft zu bestreuen und zu behaup tcrr, deshalb muß er in dieses Volk aufgehen, er m»ß ein Theil dieses Volkes werden, wohl den Schutz der Gesetze genießen, als desfiu Strenge fühlen. Wo es die räumlichen Verhältnisse gestatten, lasse man len Herren Indianern das Vergnügen, Büsfil zu jagen, aber wo die Civiluation mit ihnen in Be rührung kommt, müssen sie sich eben den Ge setzen dieser Civilisation fügen; wer stiehlt mag rorh, sH-rarz oder weiß s in. Ate' tie ses bisher verriebene VormundichaflS yitem muß aufhören, zuinal diefe Voimünder sich >» den meine» Fällen gegen ihre Mündel als Schurken benommen habe». Der Äinei tkancr in Wien. Olinc Zweifel befinden sich bereits viele Amerikaner in Wien und die Mehrzahl dersel ben gehört jedei falls den re'pckiablen Leuten a»; wenn man ab-r Keule die Worte Ameri kaner uud Wien in einem Zeiuingöartlkel in Verbindung bringt, !o MUL man unwillkühr l'ch au jene Gesellen denken, welche durch ihre schmachvollen Transaktionen dein amerikani schen Namen Schande gemacht haben. Die ser neue amerikanische !»>andal wild jetzt al lenlhalben in der Presse besprochen. Der „Phil. Demokrat" sagt darüber: „Derselbe ist nur die cous.quente Folge unseres ganzen Corruptions-Wcjens. Man leimt ja gar keine andere Weise der Amlsbc selzuug als durch persönliche Begüusiigung infolge direkter Bestechung oder indirekter pe kuniärer oder politischer Interesses: man kennt keine andereAints-Verivaltung als eine, die llut Schacher Geld machen, Beckauf un tergeordneter Stellen, Gefälligkeiten und Be vorzugungen verbunden ist. Die ganze Ti vi!diens!-Rcform ist bis jetzr ein elender Hum bug. Wer eine betreffende Stelle haben soll, erhält sie ohne Rücksicht auf irgend welches Examen und ob er Pittsburg für „eine Ha fenstadt am atlantischen Ocean," oder Peters burg sür die „Hauptstadt der Schweiz inAsim" gehalten hat, ist ganz einerlei. Es Hilst jetzt alles Bedauern und Zürnen Nicht« mehr. Die Blamage ist vorhanden u»d die Repräsentanten aller Länder der Welt sitzen in Wien darüber zu Gericht, und wenn die Direktion der Wiener Welt - Ausstellung Prämien sür Amts - Coriupliou ausgesetzt Halle, würde die Republik der Ber. Staat.n in der Person ihrer Ausüellungs-Commissäie die erste erhalte». Wird wohl diese Wiener Blamage zu der Einsicht sühren, daß man bei so wichtigen Aemtern, wie die der Ansstellungs-Tommis' säre, vor alteu Dingen auf das Können und Wissen der betreffenden Personen zu achten hat? Wie viel einfältige Gimpel hat man von allen Seilen, so auch hier, seitens des Coun cils nach Wien geschickt als Ehren Eommis säre. Beliebige dumine Wardpolitiker erhiel ten diese Eincnnung. Der einzige Trost würde noch der sein, dag dieie Tiöpse unter der ungeheuren Masse Fremder unbemerkt und in ihrer Nichtigkeit nr,bekannt bleiben würden, wenn diese Art politischen Ungeziefers sich nicht frech wie die Wanzen aller Orts so verdrängten, daß sie gar nicht unbeachtet bleiben können. Man kann sich also noch auf weitere Blamagen ge faßt machen." Augeuicheinlich sind aber gar keine künfti gen Biamazen nöthig, der Skandal ist be reits groß genug nnd wenn diese „ Rodell- Ichul-?ubscüp:ior>cii" alle au's Licht kom men, wird man qanz artige Dinge verneh men. Es ist gegenwärtig das Gerücht im Umlauf, daß der Gehülfe des obersten Com missärs Geld von dem Manne lieh, der die Ecnzessiou zur Einrichtung eimrßeslauration erhielt, nud daß er Andeie in ähnlicher Weise anpumpte. Hvfsentiich läßt die Untersuchung nicht zn lange ans sich w. rlen. Nur durch piomptls, energisches Handeln in diesem Falle kann die Regierung eiuigermaßen ihre Ehre retten. Eine Warnung für deutsche Auswanderer. In dem Jahresberichte der „Dcntschen Ge sellschaft" der Stadt New ?)oik für 1872 fin den wir folgende Warnung sür deutsche Auswanderer: „Wie so häufig, müssen wir auch in diesem Jahre unsere dringende Warnung an deutsche Auswandeier gegen die Reiie auf englischen Schissiii, wiederholen. Die steie Klage über schlechte Behandlung und mangelhafte uud ungewohnte Belästigung auf englischen Schiften, die soUwährenden Reklamationen nach vcilorenem Gepäck, über dessen Verbleib in den meisten Fälle» keine Auskunft zu er halten ist, und namentlich der Umstand, daß eine der bedeulendslenDampserliiiieu ihre Zwi» schendecks-Passagiere über Boston nach New ?)orl expedirt, um für sich die geringe Kopf steuer zu ersparen, die sie hier zum unbere chenbaren Vortheil der Auswanderer zu ent richten hätte», rechtfertigen unsere dringende Warnung. Nnr die Einwanderer, die direki im Hafen vcn New Jork landen, stehen unter dem Schutze der vom Staate New-?)orl ein gesetzten Eniigralions-Commission und find während der ersten fünf Jahre zur freien Ausnahme im Zufluchtshause und unentgelt licher Verpflegung im Hospital auf Ward's Island berechtigt, während die ohne ihr Wis seu uud gegen ihren Willen über Boston hier ankommenden Einwanderer auf diesen Vor theil keinen Anspruch haben und in Krank heils. oder Unglücksfällen oft der größten Noth und schweren Leiden ausgesetzt sind. Die deulschen Dampfer entsprechen so voll ständig den billigen Anfordernngen der deut schen Auswanderer, daß es räthelhaft fein würoe, warum so viele Tausende den engli schen Linien den Vorzug geben, wäre es nicht bekannt, daß diese die Agenten durch Gewäh rung größerer Vortheile für sich zu gewinnen wissen." Bier als König der Deutsckcn. Amerikauriche Blätter benutzen den Frank furter Bierkrawall, um sich durch wohlfeile Witze über uns Deutsche lustig zu machen. Wir wollen ihre spöttischen Bemerkungen ge rade nicht als gehässig bezeichnen, aber es liegt denselben drch die Idee zn Grunde, daß es sür den Teutschen gar nichtSHöheres giebt, als das Bier. Bier ist der König, den sie anbeten, der Götze, vor welchem sie auf die Kniee fallen, und die Brauer und Wirthe die Priester, denen sie ihre bringen. Das Bier bildet das einzige Mittel, um sie zu be geistern, obne Vier kann selbst die berühmte Lucca nicht singen, und so werter. Da« un gesähr sind die „Argumente," welche die eng lischen Blätter bei dieser Gelegenheit auskra men. Nim, so weit geht glücklicher Weise die „Bierverehrung" unter den Deutschen denn doch nicht. Wir geben zu, daß mir das Bier als ein gesundes und angenehmes Getränk lieben. Schon unsere Vorfahren, die alten Deutschen, waren große Verehrer des Gersten sastes, uud es mag sem, daß Etuzelue ihrer Nachkommen diese Verehrung zuweilen etwas zn weit treiben. Aber wie schon die alten Deutschen trotz ihres Bieres oder Methes ein sehr tüchtiger, kraftvoller nnd biederer Volks stamm waren, der mit mächtiger Faust die Weltmacht der alten Römer im Teutoburger Walde zu Boden schlug, so bilden ihre Nach kommen trotz des „Lagers" einen Menschen schlag, dem die Well aus allen Gebieten so Vieles, so Großes und Amerika wahrlich nicht Geringes verdankt! Was wäre denn Amerika eigentlich ohne die Deutschen? Die Deurichen in Amerika lieben das Bier nnd unsere deutschen Vraner liefern ein Ge brau, wie man es im alten Vaterlande kaum besser findet. Aber es ist Unsinn zu sagen, daiz die Deutschen hier zu Laude nichts Höhe res kennen, als das Bier. Im Gegentheile bildet es für sie nur die Würze in den Erho lungsstunden. Der Genuß des Bieres hält sie lcmesweges ab, ihre Bernsspflichten zu erfüllen, in allen Fächern Tüchtiges und auch zur Förderung der Kunst und Wissenschast Bedeutendes zu leisten. Die Deutschen haben sich in allen Wirkungskreisen die größte Ach tung uud Anerkennung erworben, und es wäre wahrlich ein großer Segen für dieses Land, wenn ihre häuslichen Tugenden, ihr Fleiß, ihr Rechllichlertssiiin und ihre Betrieb samkeit hier mehr Eingang fänden. Wir wurden fürwahr ein glücklicheres Volk sein, keine Nation von Verschwendern, die aufKosten der Enkel pumpt, und die häßlichen Auswüchse der Corruptiou würden uns nicht auf «schrill und Trlll begegnen. Wenn die Deutschen im Allgemeinen darum so fleißige, genügsame, kräftige und rechtlich gesinnte Menschen sind, weil sie Bier trinlen, dann könnte man gewissen anoern Leuten mil Fug und Rechl rathen, statt des vielen Was firS auch „a bissel Bier" zu trinlen, wie der Bayer sagt. Dies Mittel würde vielleicht, besonders bei dem schönen Geschlechte, die enorme» Rechnungen sür Pillen und Luxus artikel bedeutend herunter, das Gewicht und die Kräftigkcit der immer schmaler werdenden aber vielleicht in demselben Verhält. iilß m die Höhe bringen. ES wird vielleicht eingewandt werden, daß es auch in Amerika Dentiche gibt, die durch den unmäßigen Genuß des Biers und das zu häufige Besuchen der Wükt»chaften ihre Ge sundheit und ihre Familien ruiniren. Aber diese bilden doch nur vereinzelte Ausnahmen. Der Deutsche ist auch m diesem aufreibenden Klima in der Regel ein nüchterner und sehr mäßiger Mensch, der weisen Genuß von dem Mlijbrauche wohl zu unterscheide» weiß und trinlen kann, ohne sich zu betrinken. Man muß es tief betlagen, daß dasLaster der Tru nkenheit hier zu Lande oft in der häßlich sten Gestult auilrill; aber welch' eine eruietz liche Verbreitung müßte dies Laster gefunden haben, wenn die Deutschen nicht das mitde, beruhigende Lagerbier an die Stelle des frü her» landesüblichen Whrsly-Fujels eingeführt hatten? Somit ist da« oft bespöttelte Bter für Amerika zu einer Wohlthat geworden. (Wcstl P.) Gcbtlgs-Kubel. Tic furchtbaren Sturme des letzten Winters, welche in den Fels-Gebirgen und in der Sie» ra-Reoada ungeheure Schneemassen mit sich brachten, haben die telegraphische Verbindung iint s.r Pacific-Kuste mehrmals und einmal Ulis längere Zeit unterbrochen. Um die Wie del kchl dieses Umstands zu verhindern, ist der Vorschlag gemacht worden, entweder die graphen-Luiien in die Erde zu vergraben, oder diele Kabel über dieGebirgezu legen, wie man sie auf dem Meeresgrund verwendet. Solche sind bereits in Süd-Amerika in Gebrauch; sie gehen in der Höbe von I2,0»t) Fuß über die Anden und verbinden Buenos Äyres mit den Küslenstädte» von Chile. Dieie Liine ist mindestens 1200 Meilen lang und ei» Theil derselben aus den höchsten Stelle» nt in Kabel-Fcrm construirt und 2 Fuß lies in die Erde qegrade». Dadurch ist jede Unterbrechung des telegra phischen Verkehrs aus dreier Linie durch Schneefall, Lawinen und Stürme vermieden worden und nach dem Bericht desGeneral-Jn spektors der Minen in der Argentinischen Re vublik war dieses Kabel ein vollitändiger Er solg. Ter und Hagelitnrm am 5. Januar war überall, aber namentlich in den Gebirgs- Gegenden so surchtbar, obgleich er nur we nige Stunden dauerte,daß die„Wesiern-Union- Co." eine Zeit lang keinen einugen Draht gebrauchen tonnte. Unterbrechungen des Tele graphen-Verkehrs mit der PacisioKüste sind zu jeder Zeit sür alle Geschäfte stöcend, aber jetzt z. B. bei den Indianer-Wirren in Oregon und anderwärts sind sie es noch mehr. Zur Zeil eines großen Kriegs würden sie verderblich wirken. Das Beste wird also sein noch dem Muster des Telegraphen-Kabels über die An den in Süd-Amerika auch nnsereTclegraphen- Linieii über die Hochgebirge zu coustruiren, welche die Oststaaten und die Mittelslaateu von dem Pacific trennen. (Dem.) Vermischte Berichte. New-I)ork, 29. April. —(Zurückge haltene Matrosen.) Die Schisse, die aus Mangel an genügender Bemannung nicht ab fahren können, liegen immer noch im Hafen und die Matrosen, die ihre Rechnungen nicht bezahlen können, wagen es nicht, sich aus ei gene Faust aus den Koslhäuscrn ihrer Wirlhe weg und nach ihren Schissen zu begeben. Die Eapiläue werden wegen dieses unnöthigen Aufenthaltes fast rasend, und scheeren sich we nig darum, wer den Malrosen ihre Rechnun gen bezahlt, Eapitän Duncan, oder die Ma irosenwirthe, so lange sie dadurch am Auslau fen gehindert sind. Taintor, der betrügerische Kassirer der „Allantic-Nalional Bank," befindet sich nach wie vor im Ludlowstr. - Gesängnisfe. Er empfing dort den ganzen Tag lang Brokers, Freunde, Verwandle, Bekannte ».s.w. Solche, die etwas laut und vorwurssvoU mil ihm sprachen, mahnte er daran, daß er an eiue solche Sprache nicht gewöhnt sei. Es scheint in der That, als ob derselbe viele Freunde be sitze, doch welche Geistes- oder Herzenseigen schaften ihm diese verschafft haben, muß sich erst später zeigen. Toimor wurde eingela den, an der Tafel des Aufsehers mil den ar>- dern „Boarders" zu speisen, er schlug duS Au erbielen jedoch aus. Ein Freund bot ihm S2OO zum Geschenk an, damil er an NichlS Mang I zu leide» brauche, doch auch dies schlug er aus. Der Aufseher sagle, frische Hesangeue schlügen solche Geschenke zu An sänge stets ans, später aber nähmen sie diciel de» ger»e an. Die Vlälter etinnern daran, daß zu den Bank-Tieben, welche in den letzten Jahren das Lndlowstr. - Gesäiigniß bezogen, sich B. Jeukiils, Kassirer der „Phöuix-Bauk," (Uiilerschleis K3VV.OW;) der Geldmakler Kel chum, (Uttterschleif 2 Mill. DllrS.;) der Mäk lee Roß, (Uliterschlcif S300M0;) E. I. Oak ley, Kassiicr der „Merchaiit'S Exchange Na twnlll-Bauk," (Uuterichleis Kls>i,ovo;) H. Eonkliu vo» der „Market-Saviiigs-Bank," (Uuterschleis 52VN,000,) u. A. zählen. Wie verloutit, soll der Taintor- Schwindel nahe an Ll!0»,l)00 erreichen. (Ausstand der Schuhmacher.) Eine Zahl von 300 der „Crispin. Loge" angehö rende Schuhmacher gedenken um erhöhten Lohn auszustehen. Die in Fabriken arbei tenden Schuster theile» sich ein in „Beneh men," die einzeln ganze Schuh- oder Stiesel paare verfertigen und die „Teamnien," bei welchen Theilung der Arbelt stattfindet. Letz tere denken gar nicht daran auszustehen, und von den Ersteren nur ein Theil, welche einen ebenso hohen Lohn erringen wollen, als die Letztelen bekommen. Nölhigensalls sollen die „Bcnchmen" durch die „Teaminen" ersetzt werten können. Bleakly, der Mörder seiner Nichte, wurde gestern aus den TombS »ach dem Sitzungssaale des Oyer- und Terminer - Ge richts geführt, uud die Verhandlungen in dem Prozesse gegen ihn nahmen ihren Anfang. Richter Brady saß zu Gericht. Der Gefan gene sah bleich ans und schien sehr schwach zu sein. Wiederum machte er den Versuch, sich der ihm zur Last gelegten That ohne Weiteres schuldig zu bekennen, und es bedurfte einiger Uebcrrcdiilig Seitens seiner Vertheidiger Wm. F. Howe und Oakey Hall, um ihn davon zu rückzubringe». Die Arbeit, eine Jury zu bil de», ging mit derselben Langweiligkeit vor sich, wie sie hier bei Capitalprozesseu gewöhnlich ist. (Den wahnsinnigen Parser Kaufmann betreffend.) Ter Fall des Bomanjee Eolah, des Parser Kanfmanns von Bombay, Ost- Indien, der kurz nach seiner vor drei Jahren erfolgten Ankunft wegen plötzlich eintretenden Wahnsinns den Gerichten viel zu schassen machte, kam gestern in der Court of Common Pleas, Chambers, vor Richter Robinson vor und zwar auf einen Antrag, den Bericht oeS Referenten Wm. C. Traphageu bezüglich der Ausgaben des den Wahnsinnigen nach Bom bay transportireriden Aufsehers zu bestätigen. Colah verließ Bombay im Jahre 1870 im Besitze von 5122,000 Gold, ging nach Cal culta, von dort nach Europa und landete im Mai 1870 in hiesiger Stadl, wo er im „Fistle Avenue-Hotel" abstieg, jedoch später im „Hoff man House" domilizirte. Einige Wochen nach seiner Anknnst manifestirten sich Anzei chen des Irrsinns und nach dem Bericht einer Commission ckv liillittico iac>uireirät) wurde Colah auf Beiehl d<s zuständigen Gerichts in ein Privat - Asyl zu Fishkill gebracht. Ein gewisser Major A. G. Con»able, welcher Jahre lang in Bomvay residirt hatte und mit den Gebräuchen, der Religion (Feneraribe tnnz) und der Sprache (Mayratta) des Par iers vertraut war, wurde vor Oberrrchrer Daly mit der Uebersührung des Wahnsinni gen nach Bombay betraut. Ein Commiffär (Nathaniel JarviS, jun., Unter-Scheriff) er mittelte. daß Eolah 540.000 Gold und Schiffsbriefe anfH6s, ooo Gold bei fich trug, als er landete. Diese Summe und Papiere waren im Besitze eines der Eigenthümer des „Hoffman Honse." Die Toialsumme wurde von Hrn. Jarvis in dem Ber. Staatcu- Schatzamte niedergelegt und wird der Gattin des Wahnsinnigen durch das Ver. Staaten- Eonsnlat in Bombay übermittelt werden. Hr. Constable reiste vergangenen Herbst mit seinem Pflegebefohlenen von San Franzisco und Hong-Kong nach Bombay ob. Für seine Mühe erhielt Constable vom Gerichte K5OOO zugesprochen. Nun reicht derselbe fol gende Rechnung ein: Für Reisespejen tzio,- 85« (einschließlich von K2sosür Wein n. 8500 für einen Abstecher nach Nagasaki, während dessen Colah in Hong-Kong verblieb), sür Extradienste 57500. Der Referent strich letz teren Posten gänzlich und reduzirle die Aus gabe-Posten um >2074, sür welche Summe Constable dem Gericht verantwortlich ist. Richter Robinson hielt sich die Entscheidung vor. Das Gerickit von nen-entdeckten Unter, schleifen in der hiesigen Post-Office wird in Abrede gestellt. Der gewesene Staatssekretär Rummel von Illinois wird, sobald das erste „Mailüfterl" weht, mit seiner Familie nach Deutschland aufbrechen, um den Sommer dort zuzubringen. Das bevorstehende Cincinnat ierMu. sikfest dauert vom k. bis 10 Mai; es fin den im Ganzen acht Concerte statt. Die Stadt New-York ha: die dichteste Bevölkerung von allen Städten in der Welt. Die Bevölkerungszahl aus die Qua dratmeile beträgt nämlich inLondon 26,0(10,in Paris 28,000, in Pelm 28,500 und in New- York 43,000. Man war lange Zeit der Mei nung, Pekin habe die dichteste Bevölkerung, eine genauere Berechnung hat jedoch ergeben, dag in der Stadt New-York auf der Quadra tmeile 14,500 Menschen mehr wohnen, als selbst in Pekui. Die bedeutendsten Stüh lsabe len in den Ver. Staaten befinden sich in dem Städtchen Gardner in Massachusetts. Bei einer Bevölkerung von 4000 Einwohnern befinden sich in dem genannten Orte lsSluhl fabriken, in welchen mehr als 2000 Perionen beschäftigt und jährlich für mehr aIS 82,000,- 000 Stühle nach zweihundert verschiedenen Mustern fabrizirt werden. In Philadelphia ist Hr. Gustav Pelmann, seit lahren Schatzmeister der „Deutschen Gesellschaft," im 50. Lebensjahre mit Tode abgegangen. Nicht in Nelv-York, sondern in York, Va., (siehe gestrige Nr.) begingen am Sam. stage die „Ood-Fellows" den 54. Jahrestag der Begründung des Ordens in den Ber. Staaten. Verste i n ert eSchin k e n. Die Zeit der sauren Gurken ist noch nicht da, und doch kommt von zwei Seiten, aus Illinois vom schönen Peoria-See und aus dem fernen Goldlandc Californien, die Nachricht, daß man „versteinerte Schinken" tief unter der Erde gefunden hat ein Beweis, daß der Ur mensch wahrscheinlich ans Westphalen ge stammt und- auf seinen Reisen Schinken als Lebensmittel imtzuführen Pflegte. Trotzdem die Blätter versichern, die gefundenen Steine seien ganz ohne Zweifel versteinerte Schinken, erlauben wir uns der Meinung zu sein, daß ein ganz gewöhnliches Naturiprel vorliegt. Wenn einStaatsgeologeein Stück von Amel sen durchfreffenen Ahornzuckers für eine gar rare Steinart halten kann, wie dies in Mis souri passirt ist, warum sollte einem Zeitungs schreiber nicht ein umgekehrtes und vcrzeihli cheres Malheur Passiren? Zwei conkurr i re n d e Zeitun gen. „Daily Giaphic" und „Halpei's Weekly" mache» sich augenblicklich große Eon kurrenz. Bisher schien „Harpei's Weeklti" aUctii dos Vorrecht zu besitzen, Bilder aus europäischen Blättern zu cop ren. Jetzt er scheint jedoch das illnstrirte Blatt „Graphic" an jedem Nachmittage und bringt die Holz schnitte, welche in Harpei's Zeilschrist erst am Ende der Woche encheinen, berei:s um einige Tage früher. Besser wäre es jedenfalls, wenn beide Blätter ihren „Lieferanten" in Europa Credit gäben. Auch die „Odd-Fellows" in der Stadt New-lork beginge» am Montage, wie wir telegraphisch meldeten, das 54. JahreSfest des Oroens. Hr. Win. Elliwn lagte in sei ner Festrede, daß die Zahl der Srüdcr inAme rika, die im Jahre 1819 sich nur aus ftinf be lief, im Lause der Zeit bis za einer Million angewachsen sei. Es existiren jetzt 41 Groß. Logen und 35 Groß-Laqcr mit 4297 unierge« ordneleil Logen und I IS3 untergeordneten La gern. Im letzten Jahre wurden an Unier slützungen »1,(lOV,0t10 ausbezahlt, während sich die Gesammteinkünste aus 53,473,461 be liefen. Ein Ball beendete in augemessener Weise die Feier. Eine bemerkenswerrheEntschei d nlig. In Sachen der „Mutual-Lise-Jn surance-Compagnie von New-Vork" gegen Terry hat das Bundes-ObergeriHt in Waid u g!oii eine Entscheidung ergehen lasten. Es handelt sich in diesem Falle um den Tod eines Mannes, der durch Einnehmen von Gisl Selbstmord verübt hatte. Das Gericht ist der Ansicht, daß die Vernunft des Verstorbenen durchlrrsinnigkeit so sehr getrübt worden war, daß man feinen Selbstmord nicht als einen freien, bei vollkommenem Versrande verübten Akt erachte» kann. Aus diesen Umstand ge. stützt, ist das Gericht der Ansicht, daß, ob gleich die Police Verwahrung gegen den Selbstmord einlegt, dennoch die Eompagnie zur Zahlung der versicherien Summe ver pflichtet Der folgende Racheakt wird vem »MayZville (Ky.) Eagke" berichtet: „Die Familie von David Mannen war mit Aus nahme seiner selbst und seiner 15 jährigen Tochler am Montag vom Hanse abwesend.

Hr. Manien war aus dem Felde beschäftigt, und das lunge Mädchen saß lesend im Hause. Ein 50 Jahre alter Neger, Vater von erwach senen Kindern, welcher in der Nachbarschaft lebte, trat in's HauS, ergriss das aus dem Stuhle fitzende Mädchen, warf es aus den Boden und versuchte, ihr Gewalt anzuthun, aber er ward durch ihr lautes Geschrei i» Angst versetzt und verließ sie, ohne seinen Zweck erreicht zu haben. Ehe er sortginz, drohte er ihr mit dein Tode, wenn sie ihn an« zeigie. Das Mädchen war von hysterischen itiämpfen bcsalleii n. weinie die ganze 'Nacht, außer Staude, zu sagen, was vorgefallen sei. Am nächsten Morgen jedoch entlockte ihre Mutter ihr, was sich zugelragen halte und setzte ihteu Man» u»d ihren Sohn bei deren Ruckkehr vom Felde davon in Kenulniß. Der Sohn, ein junger Hiensch von 18 lahren. er griff seine Flirte und Hit in Begleitung sei nes Vaters nach dem Hauie des Negers. Die ser l>ef bei ihrem Anblicke ans der Hinlerthür, erhielt aber sofort von dem jungen Mannen ucli Schuß in den Schenkel und, während cr über de» Zaun stieg, einen Schuß in den Hinicikops. Der letztere Schuß übte sofort eine töotllchc Wirkung. Der Mörder begab sich dann nach Minema und stellte sich, ward aber am selbe» Nachmittage von zwei Frie densrichtern verhört und fteiqeiprochen." In C i n c i Ii n a li hal Man mit dem Ver kaufe der SaisonbiUele sür das bevorstehende große Musikfest begonnen. Am ersten Ber kausstage wurden §4750 eingeuommen. Der Preis der Tickets für acht lknterhaltungen, mit rcscrvirtem Sitz, ist aus Sl<l festgestellt. In Hernan d o,' Massachusetts, wurde soeben der alte Negerß. Edwards wegen am 7. Dezember 1872 an dem Farbigen F. Shaiv begangeiienMordes gehängt. Schcriss Eoans, selbst ein Farbiger, besorgte die Exeklition. Ueber die Vergangenheit des Edwards ersährt man, daß er einen Schulsreund zu ermorden versuchte, aus einen Soldaten schloß, einen anderen Mann durch einen Messerstich verletzte, einen Polizisten schuitt, einen Neger ermor dete, vier Frauen hatte und süns Male in der Jail und zwei Male im Znchlhause saß. Was ist Lebenskrast? Die Wifsenschast hat diejes Räthsel noch nicht be- F. W. Lange, ?N, «ord-«an-, nahe Zsayetrestr., Taschenuhren, Standnhren und Juwelen, Getraut: Am ZZ. April durch Pastor JameS Mailand H. Virglnien mit »rl. v?rta tshrittia>i Am lii. April durj> Pastor Leandro nicndia von Euba mil Frl. Laray Grubb von Ain 21. A?ril burch Pastor Sartsock Andrea» Lauer mit Krl. Winnie M. Müller, Beide von Todesfall. Am 28. April Frau Zane Barriere im 8». LebenS <ss starb gestern Morgen 25 Minuten nach 2 Übr Nolie im Alter von 1l Jahren, d Monalen und 22 Tagen im Hause ihrer Eltern, «r. >, Monmonier'» Sourt, Fell'S Point. (li, .) Gestorben: Am 29. April nach viertägiger Krankheit Pailo» mina Kriy im Alier von 27 Jahren und ö Monaten Die Beerdigung wird DonnerNaa. den Mit, Morgens um 8 Uhr, von «r. Zodnsonkirache, «nickerbocter Lebcnsverslcherlmgs - EMscheft, Nr. 22, Secondstr., im Marmor-Gebäude, I. A. Nickols. Geschäftsführer. Die „Ml!) Americau Lebens - Bersichcrungs - Gesellschaft," Philadelphia, Pa. Leopold Blumenberg, Nr. 7 4, W.-Baltimore-Straße, ( Fbr. 3, lI) General-Ag ent. sürlol,. Kulin und Washingtoner Anzeigen. sM, Washington, D. C. DtrS. H. Kandler, Pud- und Modewaarrn - Handlung, Str. d??, siebente Ttraße, nahe Z-Hlr., C. Bestellungen aus BereiiiS-Fahnen werden prompt effekluirt Nene Anzeigen. Steuer-Departement. Stadtsteuer Einnehmersamt. ) B a lt! m o re, den 2S. April 1871!./ Di i hierin lame» M. Anderson, l 1 l)3»t1 Stadtkassner. Für die Gesetzgebung. lOVWard. Gco. H^Pagels, riawS woblvetanot, wird Nonn nation für die Seitens der zehnten Ward empsohlen. c>VZ-) Mrtirere dentsch- Adovtivbiiraer. E^nun^d^ B. SeliÄfer» Lehrer. Gottl. Relimert, (lvZ-K) Anguft Damm. un?e '/>!.' Ba'iimo eftraSe !der Play wurde HH, B. N. 2)oe <d Eomp. z>halten) uno ersuchenwir achlungSvoll u n die Forlduner des Wohlwollens, worden. rgangern Theile. Joy. A I. Koller. Baltimore, den 2S. Apiil (106.5,7) Versammlunfls-Nlkzeigeu Eoang. - Lutherische St. Zohannrs- Banvereme u. s. w. Neuer Bauverrin. e ng keine, vkiltwoct, ten «vr!l, ÄvcnLS» Uhr, i>n i!oialc tlarl v. », Nr. »UV, Green inouilt-Avcliur, slch einzi finten Kcirl H. Präsident; Zahrcö-Lersammlung dl? «Bürger-Bau- undTvarvereinZ Nr.K" Donnerstaq, den I. Mai, AbentS 8 Uhr. Nl«ttrr> «!>»,. H-ns-b«l. li'r. Neuer Bauverein. „Lst - Baltimorer Germania - Bauverein ". . e z Giou' Sekr. Pcrmttnci;! ttUiS TomMy M. Äifsklder, Sekr. Zriedenwald, PrSs. Office: Nr. 22, Sccondstraße, L.">> il l, l e cii arl ar k,' F. H. ö. Loy». Ehr. hax, John Harris, iJ^kobhechl. Geld anszu leihen. Ketriebs-Capital: Diese ihr cu> «uiU. 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Duelle, »« und Veeui.er: Grosser <-Ü!or und volles er Zivveikaus t>egi»„t äeeiiag in >iire»'S HvZlidiNistraßcN'Tlisatcr. »ntree iv und Extra Gebühr liir betagte gwn 8 Udr. -ttei t'.'attnc» 'n »ai,en- Aechie Helden aus der Bühne ! i)>!aer. «r'chcr d.u Tr.'ßsiüft.n'Äiti«"eu'l >, Veb Vnnll iie . ludson aebter „Ztttüdichakter der Prairie." Gtiilfvrd - Hailö, .!»>» G o » a n s t v >v 11, er das dekannte st!ch großer schurpen ist ie»> den Wage» und hinzuses»!,« und aujnertiame, soigiame und hojtiche SiulUente allen -«eil.n an, Oa.I.X Suiitti Großes - (^on;ert eer isinriniiatier Tnrn - Geineinde. Dcsjelde findet statt in der großen Au -stellungs-Hallc, Diese qroße Conzert ist uni die Tu'nge Billetc 2 Dollars pio wtuck. Cartlarob, (!ds. Jatob, i»n., Job. nctder. Aug. sfrotktng. Firma ff. Mar met <K Comp., Peter Edrgotl. stirma Ltir- >!. Ä.Ä. Adae, laiseitlch heull^er G. ?. 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