Newspaper of Der Deutsche Correspondent, May 2, 1873, Page 1

Newspaper of Der Deutsche Correspondent dated May 2, 1873 Page 1
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Ja, ja, meine gute Schwester, sagte der Pastor, indem er mit freundlichem Lächeln vor sich hin blickte, das Schicksal hat uns weit auseinander geführt, weit zwar nicht für die heutigen Verhältnisse, denn die Grenze von Braunfchweig läßt sich ja in einem Tag erreichen, aber in unserem Berufe reist man schwer, ein treues Herz aber hat sie immer für mich bewahrt. Ter Kandidat fuhr fort: Mir schien der Gedanke meiner Mutter schön und gut, aber ich habe ihn stets zurückgelegt als eine offene Frage, denn ein Ehebünd niß ist nach meiner Auffassung eine Sache, die nur aus der Zuneigung, aus demVer ständniß der Herzen entspringen kann, und dazu muß man sich kennen. Jetzt nun bin ich hierher gekommen, und die wenigen Tage, welche ich in Hannover in eurerGe sellschast zubrachte, haben den Wunsch mei nem eigenen werden lassen. Ich finde an Helene alle Eigenschaften, welche ich erfor derlich halte, um den Beruf als die christ liche Ehefrau eines Geistlichen zu erfüllen und einen Mann glücklich zu machen, und deßhalb, um Alles klar und wahr zwischen uns zu machen, srage ich Dich, lieberOheim, ob Du mir erlaubst, um die Neigung Dei ner Tochter zu werben, und wenn sie mir dieselbe nach näherer Bekanntschaft schenkt, ob Du sie mir für's Leben anvertrauen willst? Der alte Herr nahm die Pfeife aus dem Munde und reichte seinem Neffen die Hand. Es ist brav und redlich von Dir, sprach er, daß Tu so mit mir gesprochen, —auf richtig und ehrlich, und eben so auf richtig und ehrlich will ich Dir antworten. Sieh', fuhr er fort, was Deine Mutter ge dacht und gesagt hat, das ist auch mir wohl durch den Kopf gegangen und ich will es nur gestehen, als ich Dich ausfor derte, hierherzukommen und mir zur Seite zu treten, da habe ich mir wohl gedacht, wie schön es wäre, wenn eure Herzen sich finden könnten, und habe mir auch so im Stillen ausgemalt, wie ich, wenn dieKräsle immer schwächer werden, resigniren könnte und noch mit eigenen Augen meine liebe Tochter als Pfarrsrau in dem liebenHause walten sehen, in welchem sie groß gewor den und in welchem einst ihre gute Mut ter so freundlich und milve mir zur Seite stanv. Ter alte Mann schwieg einen Augen blick und Thränen traten in feine Augen. Ueber die Züge des Kandidaten flog der Ausdruck innerer Befriedigung. Von ganzem Herzen, mein lieber Neffe, sprach der Pastor weiter, erlaube ich Tir daher, um Helene zu werben, —. und wenn eure Herzen sich finden, so werde ich mit Freuden den priesterlichen und väter lichen Segen zu eurem Bunde geben. Aber, fuhr er fort, übereile nichts, laß ihr Zeit, sie ist eine eigene, sin nige Natur und sie schreckt vor allem Neuen, Plötzlichen zurück. Lernt euch kennen, ihr habt Zeit! Der Kandidat drückte die Hand seines Oheims. Ich danke Dir innig und aufrichtig, sprach er, für Deine Erlaubniß gewiß werde ich ihr Herz nicht bestürmen für eine christliche Ehe taugt das plötzlich auf lodernde Feuer nicht, in ruhiger, reiner Flamme müssen sich die Herzen finden. Helene trat ein. Sie hatte ein leichtes Tuch um, ein Strohhut mit kleinen Blu men bedeckte ihr Haupt. Ihre Wangen strahlten in frischem, rosigem Schimmer und in ihren Angen lag ein feuchter, schwärmerischer Glanz wie Thränenduft, aber ihr Mund lächelte. Sie war wunderschön so und freundlich nickte ihr der alte Herr zu, während der Kandidat ihre Gestalt mit einem Blicke um faßte, vor dem sie das Auge senkte. Ich bin fertig, sagte sie. Gut, meinKind, dann können wir gehen. Und er stand auf und nahm seinKäpp chen ab. Du kannst uns begleiten, sagte er zu seinem Neffen, ich werde Dich dem Obe ramtmann vorstellen! Müßte ich aber nicht erst meinen Be such im Schlosse machen? fragte der Kandi dat. Ten machst Du jetzt mit mir! erwieder te der Pfarrer, wird sind hier nicht so förmliche Leute, ick stehe Dir dafür, daß Du bei unfern Freunden zu jeder Zeit gut aufgenommen wirst! Er fetzte sein Barett auf, der Kandidat nahm seinen glatt gebürsteten schwarzen Hut un? alle Drei verließen dasPfarr haus. -- Auf dem alten Amtshause zu Bleckow war die Familie des Oberamtmanns von Wendenstein in dem großen Gartensalon oersammelt. Frau von Wendenstein saß in ihrer schneeigen Spitzenhaube und ihrem falti gen, dunklen Seidenkleid auf dem großen Sopha, ihre Tochter bereitete denTbee tifch zu früherer Stunde als gewöhnlich. Der Lieutenant hatte einen niedrigen Leh nstuhl neben seine Mutter gezogen und ver sucht« durch heiteres Geplauder die alte Dame zu zerstreuen, welche auf seine Be merkungen zuweilen mit einem trüben Lächeln antwortete, ohne verhindern zu können, daß hie und da eine Thräne auf die feinen weißen Finger fiel, welche me chanisch die Nadel an ihrer Arbeit führten. Der Oberamtmann ging schweigend im Zimmer auf und ab zuweilen blieb er an der weit geöffneten Thür stehen und blickte über die Terrasse auf die im som merlichen Abendlicht vor ihm ausgebreitet te Landschaft. Verdirb dem Jungen nickt den Hnmor! sagte er, vor seiner Frau stehen bleibend, mit einem forcirt barschen Ton, ein guter Soldat muß frisch und fröhlich in den Krieg ziehen, wenn es denn einmal zum Kriege kommen soll, es ist ja sein Metier und er muß sich eigentlich freuen —. wenn er dazn kommt, seinen Berus und feine Pflicht im Ernst zu erfüllen. —Uebri gens ist's auch noch nicht ganz sicher, fügte er in einem Tone hinzu, dem man nicht recht anhören konnte, ob er zum Troste für seine Frau oder zu seiner eigenen Beruhi gung dienen sollte, es ist ja nur eine Vorbereitung für alle Fälle und das Wet ter kann noch vorüberziehet. Ich will ihm gewiß nicht den freudigen Muth zur Erfüllung seiner Pflicht nehmen, sagte Frau von Wendenstein mit ihrer sanften Stimme, aber die Wehmuth ist doch nicht zu unterdrücken in solchen schweren und ernsten Stunden. Wir mü>- sen ja hier zu Hause sitzen, allein mit unsern Gedanken und Sorgen, während er draußen in der freien Lust und im bunten Wechsel der Ereignisse sich herumtummelt. Er wird den fröhlichen Muth schon wieder finden. Wie steht es mitDejner Wäsche? fragte sie abbrechend ihren Sohn, gleich sam als wollte sie die Bangigkeit ihres Herzens verscheuchen durch die materielle Baltimore. Md.. Freitag, den 2. Mai 1873. Sorge für das Kind, das so großen Ge fahren entgegen gehen sollte. Meine Wäsche ist im vortrefflichen Zu stande, Mama, erwiederte der Lieutenant heiter, übrigens, wenn wir wirklich ausrücken, kann ich nicht zu viel davon mitnehmen, unser Gepäck darf nicht gros; sein. Aber wo bleibt der Pastor? un terbrach er sich, er hatte mir versprochen, bald zu kommen und die letzten Stunden bei uns zu bleiben. - Apropos, suhr er fort, ist Besuch im Pfarrhause? Ich pH einen Herrn in geistlicher Tracht neben Helene am Fenster stehen. Es ist sein Neffe, der ihm auf seinen Wunsch zum Adjunkten bestellt ist, sagte der Oberamtmann, und dem er später die Pfarre übergeben möchte; ich freue mich für den guten Berger, das; der König ihm sogleich so gnädig seine Bitte gemährt übrigens glaube ich auch, daß dasKonsi storium sie ihm nicht abgeschlagen hätte. Vielleicht macht sich da eine Partie für die gute Helene. (Fortleyuna Telegraphische Tepesches. Europäische Kabeldnlchts« Die Wiener Welt^ttsstclliing» N e w-Ä) ork, 1. Mai.-Eine Lpezial-De pesche von Wien meldet, dag der Prinz von Wales, von dem Prinzen Arihur begleitet, gestern das Ausstellungsgebäude besuchte. Ueber siebentausend Frachtwagen sind noch auszuladen und täglich können kaum mehr, als 200 ausgeladen werden; der Juni wird desbalb wohl zu Ende gehen, ehe Alles in sehenswcrther Ordnung ist. Die Feierlichkeiten werden keine miliiciilsche Re vue einschließen. In einer gestern abgehaltenen Versamm lung der amerikanischen Aussteller herrschte große Jadiinalion darüber, daß die abW'etz ten Commissäre die Liste der Aussteller und den Plan über Verlheilung der Plätze nicht h.rausgeben. Das ganze amerikanische Departement be findet sich noch in der größten Verwirrung. Die Direktoren der Ausstellung gewähren /e -doch die größte Hülfe. London, 1. Mai.—Depeschen von Wien melden, daß im amerikanischen Departement die schauerlichste Verwirrung herrscht. Die suSpendirten Commissäre sahren fort, gegen ihie Absetzung zu protestiren und betheuern ihre Unschuld. Wien, 1. Mai. Die Weltausstellung wurde heule Nachmittag durch den Kaiser voii Oestreich inGegenwart einer ungeheurenMen scheumenge, die von allen Welttheilen hier zusammeiiyeströmt war, eröffnet. Die Feier begann mit einer Rede des Erzherzogs Karl an den Kaiser, in welcher dieser dem Monar chen zu dem wichtigenCreigniß gratulirte und ihn ei suchte, die Weltausstellung sür eröffnet zn«rklären. Der Kaiser erwiderte kurz, sprach seine Be friedigung über die Vorbereitungen zu dem großen Werke aus nud erklärte daun die Aus stellung als eröffnet. Wien, 1. Mai. Das Wetter war un günstig, dennoch war eine ungeheure Meu schenmenge aller Naiionalitäten anwesend. Gegen Mitlag betrat der Kaiser die Ro tunda mit der deutschen Kronprinzessin Vil loria am Arm, ihm folgte der deuyche Krön prin;, welcher die Kaiserin Auguste (? wahr scheinlich die östr. Kaiserin Elisabeth) sühne. Der ällesle Sohn des deutschen Kronprinzen führte die kaiserliche Prinzessin von Oestreich. Der Kaiser nahm seinen Sitz aus dem Throne ein, worauf die vereinigten Musik» Corps die östreichische Nationalhymne „Gott erhalte Franz den Kaiser" instimmie. Hieraus spielte die Musik „Heil Dir im Siegerkranz," was von der Menge mit cnthusiastischenHochS begrüßt wurde. Der Erzherzog Karl erhob sich dann und hielt folgende Ansprache an den Kaiser: „Sire! Mir freudigem Herzen begrüße ich Zw. Majestät in Viesen dem Fortschritte und dem Frieden geweihten Hallen. Ihre Mit wirkung hat das Werk vollendet, welches jetzt sie Augen der Welt auf Oestreich zieht und rnsercm Vaterlande alle Aneikennuug verschafft ür den Antheil, welchen dasselbe an der För >erung des Wohles der Menschheit nimmt >urch Unterricht und durch Arbeit. Ew. Ma estät wolle genädigst diesen Katalog entgegen iehmen und die Ausstellung als eröffnet er klären." Der Kaiser nahm sodann die Mappe mit >em Katalog entgegen und erwiederte: „Mit lebhafter Genugthung seh- ich die Vollendung diesesUnleruehmens, dessen Wich, igkeit und Bedeutung ich im höchsten Grade schätzen weiß. Mein Vertrauen auf den tjatrivlismus und die Fähigkeit meines Vol kes, sowie auch die Sympathie und Unterstüt zung der befreundeten Nationen hat dieses zroße Werk geschaffen. Meine besten Wünsche ind meine dankbare Anerkennung werden bis Vollendung dasselbe begleiten. Ich er kläre hierdurch die Weltausstellung von 1873 ür eröffnet." Der Präsident ses Ministerrathes Fürst v. Zluersperg trat wdann an die Stufen des Tyrones und sprach: „Sire! Mit Bescheiden heit, aber gleichzeitig mii Entzücken und Stolz dliett das östreichische Volk auf dieses Werl, welches von der wachsenden Macht und dem 'ich vermehrenden Einflüsse des Vaterlandes nrf die großen Aufgaben der Cultur zeugt. Dasselbe ist eine Verkörperung des Mottos ?om Hauie Oestreich: „Einlracht gibt Macht rnd verschafft Anerkennung!" Wir legen >eshalb unsere besten Wünsche und Vestrebun zen an den Sinsen des Thrones nieder." Hierauf erhob sich Dr. Felder, der Bürger meister von Wien, welcher dem Kaiser den Dank der Bevölkerung der Hauptstadt aus- „Unter der Regierung Ew. Majestät ist Wien zur Weltstadt geworden. Sie geben letzt unserem Unternehmen die höchste Weihe, der Zweck desselben ist es, zu zeigen, was der nenschlicke Geist in jeder Zone in der Mecha nik, Wissenschaft und Kunst leisten kann, so >aß der Fortschritt Gemeingut werde und von illlen in freier Eoukurrenz gefördert werden nöge. Die Stadt Wien, welcher die Verpflichtung jusällt, Besucher aus allen Theilen der Welt bewirthen, ist stolz cftif den gnädigen Schutz der kaiserlichen Regierung, und von Dankbar keit erfüllt rufeu wir, Gott erhalte Ew. Ma jestät! Lang lebe der Kaiser!" Tausende stummen begeistert in diesen Ruf :rn. Die Feierlichkeit fchw>z mit einem Chor aus Hüiidet's „Messias." Der Kaiser und die Kaiserin, gesolgt von den hohen Gästen, schrillen sodann durch den westlichen und östlichen Flügel und wurden allenthalben enthusiastisch empfangen. Nachdem die kaiserlichen Besucher dießunde durch das Gebäude gemacht, entfernten sie sich unter den Hotrusen der Menge. Eine Artillerie-Salve wurde zu Ehren der Hohen Besucher abgefeuert. De: Haag, Mai. Dr. Van de Putte, der Colonialminister, verlas heute in der zweiten Kammer eine Depesche von Po dang, in welcher gemeldet wurde, daß die Truppen der Expedition alle ausgeichifst wor den sind, ohne von den Atchiuesen belästigt zu werden. Belgien. Gent, 30. April. ES wüthet hier heute eine verheerende Feuersbrunst, die im Amand Colleginm ausbrach. T>otz des soforrigeii Erscheinens und der gewaltigen Anstrengn», gen der Feuerwehr breiieien sich die Flammeu reißend schnell aus und hüllien bald nicht nur das ganze große Gebäude, sondern auch die angrenzende Kapelle ein. Beide Gebäulich keiten wurden vollständig zerstört. Der ange richtete Schaden ist ein sehr beträchtlicher. Paris, 1. Mai. Die Wahl des Hrn. Barodet verursacht die größte Aufregung in Paris. Die Regierung bereitet verschiedene Maßre geln vor, welche der Nationalversammlung unterbreitet werden sollen. Alle Nachrichten stimmen darin überein, daß stürmische Zeiten bevorstehen. London, 1. Mai. Neuere Nachrichten von Spanien melden, daß sich der Bericht von der Ermordung desGeistlichen von Santa Cruz durch seine Offiziere nicht bestätigt. Die Karlisten-ChefS Derregary und Lissarga sind mt 3000 Manu in das Tqal von Bo ston eingerückt. Die Erschöpfung der Ge gend, in welche? sie bisher operirten, macht xin häufiges Weiterziehen nothwendig. Madrid, I. Mai.—DouAlfoufo befindet sich in dcr Nähe von Maureia, Provinz Bar celona, an der Spitze einer Bande von zwei hundert Karlisten. seine Gemahlin beglei tet ihn. Die Karlisten fahren sott, Bahnen zu zerstören und Bahnhöfe zu verbrennen, sie gebrauchen bei ihien Brandstiftungen gewöhn lich Petroleum. Ihre militärischen Opera tionen sind jedoch durch die Wachsamkeit der Truppen bedeutend gehemmt worden. Tie Regierung hasst, dag es ihr sehr bald gelingen werde, die ganze Jnfurrckiion zu unter drücken. Später. Eine Depesche von Cervera, in der Provinz Merida nahe der Grenze von -vaicelcna, meldet, das- dieTrnppen Don Al sonso's Baude total geschlafen haben. Madrid, I. Mai. —Der Kriegsminister Acosta hat abgedankt, Gen. Nouvillas wird an seine Stelle treten. Der franz. Gesandte, Marquiö de Bouille, hat dem Eastelar einen Protest überjandt ge gen die Zerstörung einer Kirche in Cadix, wel che die franz. Kapelle einschloß. Lissabon, l. Mai.—Die portugiesische Regierung hat alle Karlistenslüchtlinge über dl. Rom, 1. Mai.—lnfolge des BoiumSdcr Teputirten über die Berrvilligung für Errich tung eines Arsenals in Tarent, hat das Mi nisterium abgedankt, nud die Entlassuugsge suche sind angenommen worden. Rom, 1. Mai.—Ter König berieth heute mit den Führein der verschiedenen Parteien über die Bildung eines neuen Eabinets. Bis jetzt ist noch keine Wahl getroffen. Die Kri !is war gänzlich unerwartet. Beide Häuser haben sich bis zum Montag vertagt. St. Petersburg, I.Mai.—Die Fest lichkeiten zu Ehren des deutschen Kaisers dauern fort. Einladungen zu einer Reihe von Bällen und Soiree'n sind ausgegeben worden. Der Großfürst Alexis ist nach Wladiwostok! abgereist. Posioerviiidung mit Australien. London, I. Mai. Eine Depesche von Siduey meldet, das; der Generalpostmeisler von New-Sud-Wales ermächtigt worden ist,

sich nach Washington zu begeben und Arran gements für eine permanente Postverbindung zirn'len Californien und Australien zu treffen. Von Brasilien. Lissabon, 1. Mai. Der Lostdampfer ist mit Nachrichten bis zum 1. April hier ein getroffen. Das Ministerium hat sich wegen der infolge des Streites zwischen der Geistlichkeit und den Freimaureren einzuschlagenden Politik ent zweit. Das gelbe Fieber ist ansßio verschwunden. Die revolutionäre Bewegung in Paraguay ist unterdrückt. London, l. Mai. Die Dpsr. „Eilt, of Wilmingtou" und „Erty of Merida" sind von New Hock cingetroijen. Liverpoo l,' 1. Mai, °1 l Uhr Vorm.— Baumwolle eröffnete stau, Ober!. 95: Orl. 9H. Berlnuse veranschlagt auf 10,OVO Latten. Becjchllsu»gen von sür März und April zu S ML. Liverpool, 1. Mai, 1 Uhr Nachm. — Baumwolle flau und unverändert. Speku lation und Ausfuhr 2000 Ballen. Liverpool, l. Mai, 2 Uhr Nachm. Baumwollen-Berschiffungeu von Savaunah und Charlestou sür März n. April zu 9 Ul6, von New-Orleans für April und Mai zn V 5. Brodstoffe ruhig. Käse 71s. 6<l. Liverpool, 1. Mai, Nachm.—Baum wolle schloß fest. Oberl. 9-95: Orl. 9j-9H. London, 1. Mai. Da heute der ge wöhnliche Abrechnungstag der Bank von England war, fanden teine Transaktionen an der Aktien-Börse statt. Paris, I. Mai. Renten 54 Fres. 10 Cts. Antwerpen, 1. Mai. Petroleum 42H Frcs. Paris, I.Mai, 3 Übr Nachm.—Renten 54 Francs. Zilwl'.d - DtpeschtN- Aus Washington. Washington, 1. Mai. Die Sektion der Leiche des Hrn. Zamcs Brooks ergab, daß er am Magenkrebs starb, welche Krankheit vielleicht feit lahren sich bei ihm eutwickelte, ohne daß er es wußte. Das ObervundeSgericht verschob heute das Gesuch der Anwälte Warmoth's nm Er laubniß einer Appellation gegen die Entschei dung des BnnocSrichters Durrel von Loui siana bis zum Oktober. (Reichskammerge richt in neuer Auflage.) Das Oberbundesgericht hat sich bis zum 12. Oktbr. vertagt. Der monatliche Bericht über den Stand der Nationalschuld zeigt, daß die mit Gold zu verzinsende Schuld 51,743,305,950 beträgt; mit Papiergeld sind zu verzinsen K 14,893,- 000; fällig und noch nicht eingefordert ist die Schuldsumme von K 2,524,550. Die Cirku lation beträgt 8452,803,610.19, aufgelaufene Zinsen beziff rn sich auf »40,056,356.7(!; die Gesammtfchuld nebst Zin>en belauft sich aus 82,258,583,467.21. Tie Baarvorräthe im Schatzamte betragen 5105,094,311.25 darun ter sind H76,976,4-!0 Gold. Die Schuld wurde im letzten Monar angeblich um 52,- 247,485.60 vermindert. Der Krieg gegen die Modocs. Washington, 1. Mai. —Die Militär behörden haben keine weitere Nackrichten vom Kriegsschauplätze am Stillen Meere. Leitung der Operationen gegen die Modoes lieg! jetzt ganz u> deuHänden des Gen. Scho fieid, er kann nach seinem Ermessen so viel Truppen verwenden, als ihm überhaupt zur Verfügung stehen. Ein Bericht ist in die Presse gelangt, daß sich Gen. Sherman zu Gunsten des SealpirenS ausgesprochen habe, der General erklärt dieses für eine Unwahr heit. ErfchoS sctne Frau aus Versehn». Boston, l. Mai.—ln Acton, Mass., be gab sich am Dienstag Abend F. Stearr.s in seineu Stall, weil er Ursache hatte, zu glau ben, daß Pferdediebe in der Nähe seien, später begab sich seine Frau gleichfalls nach dem Stalle, der Mann hielt sie für einen Frem den und schoß sie nieder. Das Liquor - Zwangsgesetz tritt in Kraft. Boston, I.Mai. Heute kommt im ganzen Staate das Liquas-Zwangsgejetz zur Ausführung und Boston speziell wird, nach der buchstäblichen Auslegung des Gesetzes, in geschäftlicker Beziehung einer Veränderung unterworfen, deren Tragweite durchaus nicht abzusehen ist. Jeder Ort, wo biS jetzt Bier verkauft wurde, wird heute geschlossen. Nach statistischen Berichten gibt cs in der Stadt 2700 öffentliche Trinkuuben und, außer den Brau ereien, nur 27 Orte, wo Bier verzapft wird. Nach der Akte der Gesetzgebung ist >eder Ort, wo fpirituoie Getränke verschänkt werden, im Widerspruch mit dem Gesetze. Man ist auf den nächsten Polizeibericht sehr begierig. Verurtheilung eines gewaltthätigen Ausständigen. Boston, 1. Mai. —ln dem Falle des Hufschmiedes Timothy Horga», einer der ausständigen Husschmiede, welcher den nicht zur Gesellschaft gehörenden Peter Pilkington schlug, brachten die Geschworenen heute den Spruch „Schuldig" ein. Der Vertheidiger empsahl den Betreffenden der Gnade des Ge richts, der Richier sagte ledoch, daß er beab sichtige, wichen Leuteu zu zeigen, daß sie nicht ungestraft Andere bei der Arbeit belästigen düiflen. Horgan wurde zu sechs Monaten Haft verurtheilr. Schrecklicher Mord in Maine. Portland, 1. Mai. Eine Spezial- Depefche von der Jnfel PreSque meldet, daß der Hülfs-Scherisf G. A. Hayden von Aroo stock -County und Thomas Hnbbard in ei nem Camp bei Mapleion gestern Abend von einem gewissen James Collins ermordet wor den sin?. Der Mörder »eckte das Zeltlager in Brand und entfloh. Im ganzen County fahn det man jetzt ans den Mörder. Hayden hinter läßt eine Frau und eiu Kind, Hubbard war unverheirathet. Der Geldmarkt. New - ?) ork, 1. Mai. Neben den un vermeidlichen Manipulationen der Bvrsen- Cligueu trafen heute noch verfchiedene andere Umstände zusammen, welche Geld im Markte zu einem sehr raren und gesuchten Artikel machten. Die Stadt New zahlte Z 2,- 900,000 Zinsen aus, was die Banken, welche Stadtfonos in Bewahrung haben, nöthigte, verschiedene Anleihen zu lünoigen. Die Mie lhenzahlungen erforderten gleichfalls bedeu tende Summen, ferner rechneten auch heuie die Banken ab, was einen starken Geldabfluß aus den Stadibanken veranlaßte. Man hofft jesoch, daß alle Summen zeitig wieder in den Marti zurückfließen werden. New -?) ork, i. Mai. Geld knapv und schlag zu j pro Tag. Wech-el flau und ge drückt zu LZ. Gold schloß flau und gedrückt Obligationen schloffen stetig; Sechser 1264» '62 er 1145, ohne Interessen. Aktien schlössen sehe gedrückt. Central 1005, Erie 645, Lake-Shore Jll. Central 112, Pittsburg 83, Norlh-Western 7S, Prioritä ten 84, Rock-Island 107 K. Bilanz des Unterschatzamtes: 842,831,056 in Gold und K 18,837,914 in Courant. Ein Mörder begnadigt. Philadelphia, 30. April. William McGuire, alias Wm. Mitchell, der im ladre 1865 wegen Mord zu einer längeren Kerker haft verurtheill wotdeii war, ist am Samttag begnadigt worden, d. b. es ward ihm der Reil der Slra?e erlassen. McGuire hatte in einec Theater-Loge ein Frauenzimmer, Namens Maggie Baer, kaltblütig erschossen. Während der Vorstellung im „Conlinental-Theat-r" in Walnulstraße war McGuire in eine Prosceni unis-Loge getreten und hatte sich mit einer Frage an die dort sitzende Maggie Baer ge wendet. Auf die erfolgte Antwort wiederholte McGuire die Frage, und als das Mädchen abermals dieselbe Antwort gab, feuerte Mc- Guire sofort drei Schüsse aus sie ab, von denen zwei in den Kopf drangen. Nach wenige» Minuten war Maggie eine Leiche. McGuire wurde verhaftet und am 16. Januar 1865 von der Coroners-Jlliy für schuldig erklärt. Im Prozeßverfahren jedoch bekani durch die vom Bertheidiger vorgebrachte Wahnsinnstheorie die Anklage eine andere Wendung; die Ge schworenen gaben, ohne ihre Sitze zu verlas sen. den Wahlspruch ab, dag der Angeklagte nicht recht bei Sinnen gewesen und als Wahn sinniger nicht zu prozessiren sei. Später wurde McGuire nochmals und zwar nnl demselben Ersolg prozessiit sei. Zur Zeit der That war derselbe 19 Fahre und Maggie Baer 22 Jahre alt. Am Samstag ist der Mörder, wie ge sagt, aus der Eastern Penilenliary entlassen worden. Die Jagd derWrgelagerer und Räu ber auf die Stcucr-<ssUekt>ircn. Nichmond, Ba., 30. April.- Di-Räu ber suchen sich gegenwärtig in diesem Staate die Steuer-Collektoren zu Opfern aus, die nach Nichmond reisen, um die Staatsgelder zu depouiren. Vor Kurzem ist der Schenff von Vage-Connty in Culpepper um SBOOO beraubt, und dann wnrde wieder der Bundes steucr-Collcklor von Slafforv-Couniy auf der Landstraße überfallen und ihm Kl6OO abge nommen. Ueber zwei fernere Slraßenräubc reien, die in Tidewater verübt wurden, sind heute Nachrichten eingetroffen. Bor einigen Tagen wurde auf den SleuercoUcktor in Prince George - Conn'l>, Namens Lamm, ans seinem Wege von Petersbnrgh nach Rich uiond von einem Gebüsch aus geschossen. La tum halte die Summe von 81600 bei sich. Ter Schuß ging fehl,' gleichwohl blieb der Bedrohte in feiner Angst stehen; zwei Wege lagerer rissen ihn vom Pferde und nahmen ihm das Geld und seine goldene Uhr ab. Im Dunkel konnte er nichl sehen, ob die Räuber Weiße oder Neger waren. Ebenso erging es )em Collektor für Punzeß Annc--sonntl>, den in einem Walde vierßänb.r überfielen. Trotz tapferen Widerstandes bei einer schweren Wunde am Lein mußte er 53700 und die zolociie Uhr herausgeben, worauf sie ihn zie hen ließe«. Elsenbaim-Unfall. Cincinnati, Oyio, 2Z. April.— Die ils schiefe Ebene angelegte Eisenbahn, am velcher von dem Hügel im westlichen Theile >er Stadt Steine heruntergeführr werden, vurde gestern Abend zum ersten Male in Operation gesetzt. Das Tau, welches den mit Steinen belandenen Wagen hielt, zer iß gerade, als sich der Wagen in Bewegunci etzte, und der Letztere schoß nun den 600 sahen Hügel hinunter, und am Fuß dersselbe:> ließ er sich mit solcher Gewalt an einen Ka ien, daß die Steine in die Luit flogen. De, größte Theil der Steine fiel vor die Thüre des 150 Fug weiter unterhalb befindlichen Hofe« >es Robert Green. Es spie len dort geradl ünf Kinder, von denen nur zwei unvecletz! intkamen. Der fünfjährige Robert Harrtt rurde von einem Stein an den Kovf gelros eu und augenblicklich getödtet. Der sechs jährige Karl Rothe erlitt Verletzungen, die wie man fürchtet, einen tödtlichen Verlan nehmen werden. Der vierjährige Rober Arcen wurde ebenfalls am Kopse, jedoch nich zefährlich verletzt. Der Zaun, der den Hof n welchem dieKlnderspiellen, umgab, würd, >emolirl, und die Fensterladen und die Brei erverkleidung der Hauswände wurden zer chmettert. Da« Drahtseil, dessen Zerreißer >as Unheil anrichtete, soll dem Vernehmen lach mit Blei an den Wagen gclöthel geweset ein, sich aber aus dieier Verkittung logcris en haben. Mord in t?hio. Cincinnati, 1. Mai. —ln Bremer Dhio, erschoß vorgestern Abend Joh. Schinel er seine Schwägerin, Frau Kellenbergcr, ein« Hittwe, weil dieselbe sich weigerte, meh er< hm gehörige Kühe herauszugeben. Schmelzei !efindet sich in Haft. Oie Fanlilientraaödreiii Kentucky. St. Louis ,1. Mai. Nachrichten vor Marschall - Countp, Ky., bringen weitere Be ichte über die schreckliche Tragödie, welche sich >or einigen Tagen in jenem Connth abspielte. kS erhellt, daß vor ungefähr einem Jahn Maines Dougherty eine Tochter des Howell smith heiralhele, das Vaar lebte unglücklich lnd trennte sich sehr bald. Am letzten Sonnlag sagte Smith seinem Schwiegersöhne, daß er die Sache in die Ord lung bringen könne, worauf Dougherty den illten ans der Stelle todt schoß. Der Mörder utsloh, wurde >edoch eingesangen, nach Mar chall-County zurückgebracht und ein Sohn es Ermordeten verwundete ihn durch einen Schuß,worauf der wülhende junge Mann sein Semehr umdrehte und seinem Schwager den Schädel einschlug. Erwischt. Chicago, Jll., 30. April. Frau «a -ah Reed von Boston hat hier ihren dnrchge >rannlen Liebhaber John R. Goß ansgespürl lnd ließ ihn arretiren. Er mußte, um aus reiem Fuße zu bleiben, K2OOO Caution stellen, a ihm seine Dulcinea vorwirft, daß er ihr >BOO und einen Diamantring gestohlen habe. Ein Postzug verbrannt. Den nlson, Kansas, 1. Mai. Die welche am Dienstag Abend mit der .Missouri-Kansas-Teraserßahn" abging, ge deih heute Morgen I Uhr im Judianerge !iete in der Nähe von McAllisler in Brand ind wurde total zerstört. Das Gepäck der Passagiere verbrannte gleichfalls. Der letzte Postraub in Nevada. Virginia-City, Nev., 1. Mai.— Jestern Abend wurde in Hamilton ein Deut cher, Namens Geo. Schmidt, verhaftet, wel her eingestand, daß er mit zwei Anderen die lZoslkutsche zwischen Hamilton und Pioche -eraubie und den Postillon ermordete. Der zanze Raub belies sich aus 530, welche Summe >ie Rauber theilten. Die Flüchtigen werden .ur Zeit von einem Vigilanz-Comite verfolgt. Nan glanbl, daß alle Drei >osorl ansgeknüpfl Verden, sobald man sie beieinander hat. Neuere Berichte aus Euha. Havanna, 38. April. Jnsolge des iarken Fullens der Zuckerpreise aus dem Welt narkte haben die Zucker-Contraktoren hier be hütende Verluste. Die Käuser von Wechseln znd sehr vorsichtig. Man glaubt, daß die liesigen Häuser mit wenig Ausnahmen im Stande lein werden, die Verluste zn ertragen, zbgleich die Befürchtung herrscht, daß im Zalle eines weiteren Fallens mehrere promi lienie Häuser gezwungen sein werden, ihre Zahlungen einzustellen. Mit Bezug auf die neue Administration der Zusel sagt die „Tribune," daß der Wille »er spanischen Regierung befolgt werden müsse, im Falle der Noth müsse demselben durch Gewalt Achtung verschafft werden. Die „Tribune" fragt seiner, welcher Spanier noch serner ohne Schmach uud Schande wagen dürfe, in Madrid Prosclaverei-Idee'n zu pro-- pagiren. Ex-General-Capitän Caballos segelte heute nach Spanien ab- Fer Befehlshaber des britischen Kanonen bootes „Mover" verlangie die Auslieferung des Zeitungs-Correspoudenten O'Kelley und versprach, denselben nach Jamaica zu brin gen; der Wunsch wurde jedoch abgeschlagen. Das Wrack des OpfrS. „Atlantic." Halifax, 1. Mai. Der Dpsr. kawanna" lam heule Mittag von dem Wrack des Dpfrs. „Allantic" hier an. Das Wrack ist durch Pulver gesprengt worden. Gestern wuroen große Quanutäten Waaren geborgen. Am Dienstag fand man 14 und gestern 27 Leichen, giößteathetls Frauenleichen, welche schrecklich verstümmelt waren undsosort be erdigt werden mußten. Bis jetzt hat man im Ganzen 34S Leichen erlangt. Alberue Gerüchite. Toronto, Canada, I. Mai. C'ue Spezial-Depesche von Fort Garry au den „Globe" meldet, daß die Berichte über Zndia» nerunruhen in jenem Theile des Landes gänz lich grundlos sind. Erdbeben »n (Tanada. Cornwall, Kanada, 1. Mai. —Gestern Abend verspürte man hierund in Coleau Lan ding einen Erdstoß. «von 'Manltova. Toronto, Canada,!. Mai. Eine spezielle Depesche von ForlGarry sagt: „Dem Vernehmen »ach hat die Administration von Hrn. Vreland Depeschen empfangen. Der selbe war vsm StaatSrath naH dem Nord westen geschickt worden, um anzufinden, wel cher Art die Gefühle und Absichten der Sinnx- Indianer sind, die in der 'Nähe von Fort Ellis eampiren. Der Inhalt des Berichts des Hrn. Vreland ist nicht kundgegeben worden. Es sind hier Nachrichten aus einer Quelle eingelaufen, die man allgemein als eine zu verlässige betrachtet. Nach denselben sollen einige amerikanische Händler die zwei Sionx- Häuptlinge Liitle >inise und Eitting Bull an einem im britischen Territorium gelegenen Orte Namen» Cyprus Hill, vergiftet haben, indem sie ihnen Strychnin unter ihre Mahl zeit mischten. In Folge dessen haben die Sioux den Posten überrumpelt und alle in der Umgegend wohnenden Amerikaner massa crirt. Es wird auch behaustet, dag die in der Nachbarschaft wohnenden Halb-ladianer dasselbe Schicksal erlitten haben, dies wird je doch durch einen spätern Bericht demeulirt. Cyprus Hill ist beiläufig 450 Meilen von Fort Garn) entfernt." Brände. Chicago, I. Mai.—Heute Morgen kurz nach 2 llyr brach in der Henidenfabrik der Gebr. Wilson, im 3. Stockwerke des Hause? Nr. LZ, W. Waslziugtonstc. Feuer aus, wel ches sehr rasch um sich griff uns bald anch die Nachbarhäuier erfaßie. Peter Smith, Schnh hänvler, veranschlagt seinen Verlust aus s-10,- 00»; die Waagenhandlung von Fairbanks, Morfe e- Co. verlor 560.000, Gebr. Wilson Sw.mxi. Die Versicherungssummen sind nicht bekannt. St. Louis, :!0. April. Das Fleisch- Packhaus von Bagha, Ecke von 2. und St<- camorestr., gerieti, heulein den frühen genstunden in Flammen und wurde bis zu ei einem Verluste von H 14,000 eingeäschert. Das Feuer entstand durch einen überheiztenSchorii stein im Rauchhauie. Acrintschte Depeschen a»S View Bork. ?t c w - ?1 o r s, I. Äiu. E. Dodgc wurde —Die Rcgicrnng vnkauste hcu:c Zt,<M,ooo Goid zu Telegraphisches 'Allerlei. Gestern stellten die Arbeiter an der „Portsmouth-Dover-Vahn" in Massachusetts lue Arbeit ein, sie verlangten S 2 Tagelohn, was die Contrakroren nicht bewilligten. Der umheriirende Ulyß kam gestern wie der in Galena an. Das sarbige Congreß-Diitglied Ranicr »an Süd Carolina hat seine Cadetlen-Eriien itung öffentlich ausgeschrieben. Derjenige, welcher das beste Examen macht, erhält die- Lokalberichte aus Washington. Washington, I. Mai. Geheimpo lizist 2!cElsresh verhaftete amDienstag Abend einen Mann, den er sür Roseoe, den angebli chen Mörder Goodrich's, hielt. Der Mann wie« jedoch nach, daß er nicht Roseoe sei. Uebrigens ist er ru Philadelphia bereit« schon einmal aus denselben Verdacht hin verhastet worden, weil er mit Roscoe eine frappante AehnUchkeit haben soll. Tom Wright sprach gestern den Wunsch aus, einen Geistlichen zu sehen. Man kam seinem Wunsche nach nnd schon am Nachmit tage sand sich ern frommer Herr bei thm ein, der seine BekehrungSversuche mit ihm begann. Ob der Geistliche aber ui dem versteckten Mör der einen ausmerksamen Schüler finde»? wird, möchten wir doch sehr vezweiselu. Gestern Morgen um ü Uhr wurde die Familie des Hrn. William H. Mcknight in der St. Asaplfftraße in Al'xaudria durch ein Geräusch aus dem Schlafe geweckt. Ein Mitglied der Familie des genannten Herrn trat ans dem Schlafzimmer, um die Ursache des Geräusches zu ergründen. Plötzlich wnr den mehrere Schüsse abgefeuert, von denen ie doch jeder sein Ziel verfehlte. Die Schüsse gingen von einem Diebe aus, der sich in sei ner Arbeit gestört sah. Nachdem er die Schüsse abgefeuert harte, suchte er eiligst das Weite, «is ,eyt ist man Seiner noch nicht habhast geworden. Die Sanitätsbehörde hat ein Schreiben an Gouverneur Cooke gerichtet, in welchem sie denselben in Kenntniß setzt, daß gegenwär. tig ->2 Patienten im Vlatternhoipitale sich aushalten und daß es grausam sein würde, wenn man dieselben j'tzt nach einem anderen Platze bringen wollte. Neue 1873^ Frühjahrs-Import^tionel». Gebrüder Hsdgcs, Nr. Hanoverstrafts, lapanesische Poplins, schwarze Scidcnzcuge, Alpacas iLekannrnlnchuug für ' Liebhaber. von Nr.l—Nr. 7. OI.'LXI.V«-Pulver, Pfund. ? von Nr. 1 bis 4, in Metalt-Fagchen von und Vtund. - Pulver, Größe F.« G., Fis. Ä. und G, In Metall» De Witt Durck, Agent, Nr. IZö, West - PraUsiraze, ?. Detten-Uicd erläge Frey, Walpert Comp., Nummer 105. Die fchlc und Bette. Tie neue leicht laufende Howe'sche I! n h nl n I ch i n e guten den Käufern convenirenden Bedingungen verkauft Nr. :!8, Baltimore. Agenten in jedem An Brauer und Mnschiuisten ! Win. E. Mwd X- Com^ägnie, Ecke der Baltimore- und (sii>aiv-«uaße, Baltimore, Md. 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