Newspaper of Der Deutsche Correspondent, May 7, 1873, Page 2

Newspaper of Der Deutsche Correspondent dated May 7, 1873 Page 2
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Der Teutsche Cerrespondcnt. «Vaitimorc, 7. Mai 1873. Ein W«for,u.'tor tcS EivildiensteS. Ter Vchlbore Schellabarger von Ohio, welcher an Stelle des Chicagoer Temperenz- Büraelmcislers Arrdill in die Civildiensl-Re form-Conimiision ernannt wurde, bat be kanntlich dieses Amt angenommen; der neue ylvildienstresormator hat aber auch gleichzei iig das Extra-Solair angenommen, welches sicb die Herren Congreßinitgliedcr am Schlüsse der letzten Sitzung verwilliglcn, trotzdem Kis ker jeder Ehrenmann die Annahme dieses Süudengeldeö veiweigertc. Hr. Schellabar qer aigumentirle: „Ich habe gegen das be treuende Gesetz gestimmt, da eS vber denncch paisirte, so sehe ich nicht ein, warum ich die Extra-Ler willigung nicht annehmen soll." Wir glauben nicht, dag dem braven Manre besonders viel an der betreffenden Summe ge legen war, er wollte augenscheinlich nur ta!-- thnn, dag er überhaupt gerne annimm'. Die Applikanlen um Stellen, diren Besetzung von der Civildienst-Commi sion abhängig >si, wer ten Wohl thun, wenn sie diesen Wink beachten. DaS ÄriegSwolkchen i,n Südwesten- Das Gerücht, daß die mexikanische Grei z am Rio Grande demnächst vielüicht d.r Schauplatz eines Krieg s w!:d, welches schon vor einigen Wochen sporadisch in der Presse auslauchte, aber von .Washington aus zur Ruhe gewiesen wurde, cirkulirt abermals. Ter Kriegsminister und Gen. Sheridan t-hr len dieser Tage vcn ihrer längeren Obieroa lionstour am Rio Grande nach Ne-n-Orleans zurück; während Erstenr gegenwärtig in al ler Stille die Wirren in Louisiana „studirt," reiste Gen. Sheridan sofort nach Chicago, seinem Hauptquartiere weiter, wo er mit Gen. Grant, de: sich „zufällig" dort befindet, zu> sammentraf und diesem über seine Beobach tungen Bericht erstattete. Zu gleicher Zeit tst ein Sohn des amerika nischen Gesandten in Mexiko, Hr. Nelson, in offizieller Eigenschaft in Washington einge rroffen, begleitet von mehreren Mexikanern, welche mit der amerikanischen Negierune „wichtige Geschäfte" baben. Sehr bezeichnend ist es besonders, dos; du » merikanische Regierung in letzterer Zeit ir «auffälliger Weise bestrebt ist, die öffentlich« Meinung über Mexiko zu bekehren uud zu be arbeiten. Kürzlich ließ da« Staats- Depar lemcnt einen langen Bericin über mexikanisch Beobachtungen eines feiner geheimen Cor respontenten durch die „Assoc. Presse" verbrei ten, in welcher die politische Situation jenei Republik in den schwärzesten Farben genial wird. Ter betreffende Bericht mußte um s< mehr auffallen, da fast gleichzeitig regel mäßige Preß - Belichte aus Mexilo vorlagen nach denen die Sachlage dort gegerwäilij eine befriedigendere sein soll, als sie seit lah ren war. Während durch die Presse zur Zeit nur we liig über die angeblichen Raubzüge von Mexi kanern in Texas berichtet wird, trotzdem die selbe, speziell der „New-L)orker Herald," al lenlhalben am Rio Grande seine Correspou deuten hat, wimmelt es in sogenannte! Adminislrationsp'.esse von haarsträubende: Berichten über mexikanische Raubzüge uni Grausamkeiten. So einhielt der „Waih Star" vorgestern Nachmittag einen langet Spezial - Bericht, augenscheinlich von einen Mitgliede des Gefolges von Gen. Belkuap in welchem die Grausamkeit zweier n cxikom schen Banden geschildert wird. Dieur Be richt macht jetzt die Runde durch die Ädmi uistratiouspresse und j des der vcn der Adim nistration durch Anzeigen nnicrhculenen Or gane macht pflichtschuldigst die editcn.lle Be merkuvg: „Das Erujchrnten der R>g>eium zum Schutze der Grenzen ist höchst noth wendig." Es sollte uns sehr wundern, wenn alle» Das kernen Zweck hätie. Zur Geschichte des letzten Bnraci kriege S.— Die Einäscherung vo» Columbia, S.-Ä. Am 17. Februar 1865 war eS, als Genera Sherman ans seinem großen Zug in di Hauptstadt von Siid-Earolina, in Columbia einzog. Nachdem er dieselbe am 10. Febrna hestig bombardirt hatte, waren die ;udlichei Truppen, meistens Reiterei unter Genera Wade Hampton abgezogen und der Mario Dr. T. I. Goodwili übergab die Stadl an 17. Morgens. Kaum waren die BuudeStrup pen eingezogen, als die aus den Sliaßen i> Masse licgendcnßaumwollen-Ballen inßran standen; das Fencr theilte sich den Wohnge bänden mit und säst die stanze Stadt würd ein Raub der Flammen und Tausende vv! Menschen verloren Eigenthum und Ob dach. General Sherman erklärte damals in seinen Bericht, daß die Coniöderrrleu die Baum wolle angezündet hätten, und daß sie di Schuld an dem Untergang der Stadt trügen Die betreffende Baumwolle gehörte zum Thei Engländern, und diese haben jetzt ans Scha denersatz bei der Commission zu Washinglo geklagt. Ein Hr. David lakoöS hat alleii für 5300,000 Baumwolle durch jenes Feue verloren. Sein Anwalt hat überall Zeugen aussagen darübcr gesammelt, daß nicht di Südlichen, sondern die Buudestruppen de Brand verschuldeten. Der wichtigste Zcug ist General Wade Hampton, früher einer de reichsten Männer des Südens, der jetzt Prä sldenr einer Versicherung? - Gesellschaft mi K3OVO Jahresgehalt ist. Gen. Hampton jagte vor dem Bundes Csmmissär Brooks eidlich aus, daß dießanm wolle aus den Magazinen auf die Straße gl bracht war, nm sie auf das freie Feld z schaffen, wo sie verbrannt werden sollte, dami sie nicht den Bundestruppen in die Häut falle. Es fehlte jedoch an Wagen dazu, wck halb General Beauregard, derHöchstcomman dirende, die Ordre erließ, daß die Banmwoll nicht verbrannt werden solle, weil Das di Stadt Columbia gefährden könne. Dies Ordre wurde streng besolgl und die Soldale von General Stierman fanden sie uuversehr Gen. Hampton ist der Ansicht, daß der Brau zuerst durch Fahrlässigkeit veraulaßr wurdi indem die BnndeSlrvvpcn sich ranchend dai auslagerten nnd ihre Kochfeuer daneben ar zündeten. Als das Feuer icdoch einmal au« gebrochen war, wurde es offenbar adsichtlu "weiter verbreitet. Gen. Howard, der unter Gen. Sherma commandirte, Hai selbst erllärt, daß dieSlai Columbia von seivenTruppen angesteckt wm de, und daß er vergebens Dem Einhalt z thun suchte. Daß Gen. Howard so spratt wird von Andern, z. B. von Cx-Gouverner Orr von Süd-Carolina, der jetzt Per. Slae ten-Gesandier in St.Petersburg ist, bestätig Und Gen. Sherman selbst äußerte zumMarzc Dr. GooSwin, daß seine Soldaten die Slai angezündet hätten, und daß deren Bürgerd Schuld trügen, weil sie dieselben trunken gl macht, anstatt vorher allen WhiSkey zu ze> stören. Obigen Aussagen treten direkt d von Gen. Sherman und Gen. Howard ein gegen. General Sherman hat diese Aussagen d? General Wade Hamplon direkt als nnrichti bezeichnet. Er sagt, in Columbia habe « schon 2 Tage gebrannt, bevor er doi eingerückt sei. Das Feuer wäre icdoch Li das Eisenbahndepot jenseits der Stadt bi schränkt gewesen; die in den Straßen ausgl stapelte Baumwolle habe aber schon eine Tag lang gebrguiir, ehe einUnions-Soldat i Columbia eingerückt sei. Zu der ersten Naet nach seinem Einmarsch sei ein Feuer ausgl brachen am allen Markt, und dieses habe di aus den Straßen liegende Baumwolle erfaj und ei» starker Wind habe dieselbe brenne« über die Stadt getrieben, so daß oft ganz eni sernte Häuser angesteckt wurden. General Howard jagt, als er in Columbn einmarichirt >ei, babe er ungeheure Hause Baumwolle ausgebrochen in cinerSlialje um herliegen und brennen sehen. Er e> griff Maß regeln zum Schutze der Stadt uuo ritt nao dem Charleston.Eifeubahndepot, das cr al rauchende Ruine sand, nnd welches die SLI lichen vor ihrem Auszuge angest.ckt hatten Eine wülhcndeMenge habc sich in den Straße umhergelrieben, bis die Unions-Truppen ein zogen. Gen. Sherman habe keine Ordre ge geben, Baumwolle zu zerstören. Die abmar jchirenden Südlichen zündnen das erste Feue au, dieses bräunte, als die Unions-Truppe einrückten nnd verbreitete sich bei dem starkem Sturm rasch, bis die halbe Stadt zerstör war, wo es von denUuious-Truppen gelösch wurde. Der Bterkrawall in Frankfurt an Ma»n. Endlich sind wir in der Loge, Näheres übe den Auiruhr in Frankfurt a. M. zu ersah ren. Ein Correspondcnt berichtet am 21 April: „Nach dem Vorgange Mannheim'S hall Franksurt heute auch seruen B>erkrawall. Ge legenheit hierzu gab der Schlußtag der Osler messe, der sogenannte welche! Taujendevon Besuchen, aus dcn'ländliche: und Arbeiterlreiscn der Umgegend, vament lich aber von den Habnlstädien Hanau u»! Ofsenbach, hierher zu fuhicn pflegt. Tn Burbrauer harten eine im Grunde seyr mä Bige Erhöhung des Bierprcises cintrelen las jen, aber selbst diese wurde zum Borwand vor Excessen genommen, deien eigentliche Ursachl wohl in einer gewissen Agitation erblickt wer den muß. Weiugjier.s konnte mau sich he dem Anblick so vruer corfisziilciGefichter, dn da auf einmal zum Borschem kamen, des Ge> danken« tiicht er.tschlagen: di-se nuc'S. welchi die mlse ei, 8(.eoo beiorgeu. Gegen 4 Uhi Nachmittag« beganu in der That der im sogenannten „Habertasten," ciner aus der niederen Ständen vielbeinchten W'.rtyschasl auf der großen gricdliergc»Äajje, >n uächstei Nähe der Constublcr-Wache. Die Exeeden len, mit Knuteln bewaffnet, meist lüngeii wohlgekleive'e Leu!?, unter ihnen auch einig« Biuien, zerschlugen da« Mobiliar, die Feuiui und Tr!ll?gc?äßc, und zogen, als die Schns» l n (w lche in VoiauSsichl dir Erzesie ! überall in drr Siadt ver'lieilt, eben deßhalb über an den einzelnen Punkten schwach veltre ! -en war) >inschli,r und eiiiae V-rh-.sluiigen vollzog, ab, um in de? Allerheiligen-Gasse . au der Stcii.'jchen Brauerei dieselbe That auszuüb' ,!. Hier fanden sie jedoch die Wirlh schafl geschlossen und die Fenster mit Läden verzahn, so dag es ihnen nur gclang, einige wenige Treiben einzuschlagen. Desto g:äu licher hausle die Bande in der benachbarten Gräf'schen Bierwirlhichafl am Allerheiligen- Thor, wo cS schon Abends vorher zu unruhi gen Aufirilte» gekommen war. Hier blieb feine Tcheibe ganz. Tische, Bänke v. Stühle, der Ofen, die Wanduhr wurden zertrümmert, die Trinkgläser koibweiie auf das Strafen- Pflaster gestürzt und hier unter Johlen und Gelächter weiter zerstampft. Während dies hier vorging, halte eine an dele Rotte in d»r großen Gallusgasse an der vicllieiuchien Reutlinger'jchen Brauerei ebenso verhörend gewirthichaftet und begab sich als dann nach der Schwager'fchen Brauerei am Bockeuheimer Tyor, während die erstere nach der Fahrgasse zog, um doit dem Bierbrauer Müller ihren zerstöienden Besuch abzustatten. Au diesen beiden Orten follie es aber ernster werden. Gegenüber der anwachsenden und sich immer mehr erhitzenden LoUsmasse ver mochte dieSchutzmannschasiNichts mehr auS> zurichtn, auch begann der Janhagel bereits, die Anfangs mit nomichein Hurrah begrüßt« Polizei mit Steinen zu bewerfen, zu pfeifen u. s. w. Es wurde daher Militär aufgebo tcn. Eine Patrouille von 10 bis 12 Mann lei. stete dem Janhagel in der Fahrgasse und dem abstoßenden Garküchen - Platz lange passiven Widklsland ,nur zeitweise mit haldgesältteni Gewehr einen „desensivey Vorstoß" machend, von dem d>e Menge, unter der auch das weid- Ilche Geschlecht vellzählig vertreten war, schreiend zurückwich, um dann mit Hallos wieder heranzuflulhen. Als aber zu den Hohn, und Schimpireden häufige Steinwürf, sich gesellten, deren Material von einigen da stehenden Wagen mir Backsteinen entnommen wa»d, und dem Zerstörung-welk an der Mül' loschen Brauerei kem Einhalt mehr gethar werden konnte, da ging die Jnfanler'e, di, inzwischen Verstärkungen erhalten halte, zui Offensive über. Aus einmal krachte (Ihr Be richlerstatler stand leine 50 Schrille seitwärts vom Schauplatze) in den Steinhagel hineir ein blinder Schuß, dem nach wenigen Sekun den eine ganze Salve, noch über die Köpf« weg, iolgte, und als auch dies nichl fruchte» geschahe» drei bis vier scharfe Salven auf dn lobende Menge, die sich nun mil Geschrei ver> lief. Mehrere Todte wurden vom Platze ge tragen, darunter auch, wie man hört, zwe Frauen und ein Kind, wie denn gewöhnlick cie Unschuldigen, welche die Neugier in di vorderste Reihe treibt, dem bewaffneten Ein schreiten zum Opfer fallen. Eine Anzah Verhaftungen dürfte auch schwerlich die eigent lichcn Uebellhäier in die Hände der strafende- Gerechtigkeit geliefert haben. Achnlieqe Auf iritte mit Todten und Ver>rundeten trüge, sich gleichzeitig am Bockenheimer Thor be Schwager zu. Dort wuide auch die Wirth schastS-Kaste geplündert. Abends waren au Wachen erheblich verstärkt; zahlreiche unl starke Patrouillen durchzogen die Straßen boch schenil es wälnend der Nachl zu ku.ci wetteren Exzesse» gekommen zu sein. Mili lar und Schutzmannschall benahnicn sich, w> man gestehen muß. überaus maßvoll uni >uachleu eulGebrauch von der blanken Waffe iIS lebensgefährliche Angriffe aus sie selbst macht wurdui. Es wirv sich zeigen, ob d> androhte Wiedel holung der Exzesse heul Slall findet. Eine staike Erhitzung de »töpfe in den niederen Arvcilerllasjen läßt e> sefülchten. Ueber die Exzesse am zweiten Tage berich derselbe Eorreipondenl am Abend des 22 «pril: „Der heutige Tag ist ohne Exzess erlaufen, Dank den umfassenden militärische, Lorkehrungen, die man getroffen. Bon Räch zargarnisonen waren vlcr Bataillone einge, loffen. Bis jetzt sind 12 Todle und 38 Ber vundete offiziell constatirt, und über lüoVer zaflete. Vom Militär sind ein Offizier uni uehrere Soldaten, von der Schutzmanuschas M und drei Schutzleut! mrch Steinwürse verletzt. Infanterie- un! Kavallerie-Patrouillen durchziehen unaufhör ich die Straßen. Den Blättern zufolge wär >er Krawall schon acht Tage vorher »i Alle Liuno gewesen und gestein Nachmittag a, lnehreren Punkien der Stadt, wie es scheint zleichzeitig ausgebrochen. Der Nickelchestai i)ot zu diesem Treiben um so leichler eine, willkommenen Anlaß, als an diesem Tag zhnedies Tausende von fremden Arbeitein aw ser Umgegend m der Sladt waren. Ein Bande von etwa 200 Burschen erschui gegen 5 Uhr auf der Gallusgasse in den bei den Reullingcr'schen Bralurelen, in ihre Mitte eine rothe, wie es scheint, von rinen Vorhänge herrührende Fahne, und begannen das Werk der Zerstörung. Was nicht niet und nagelsest war, ging in Trümmer. Nach dem das Werk vollbracht, zog die vor Wutl brüllende Menge zu der benachbarten Schwa ger'schen Brauerei. Hier wurde ihr ein heiße Empfang zu Theil. Mit siedendem Waffe wurden die Angreifer empfangen und ei« ziemliche Anzahl derselben arg verbrüht. De Dampf der Kessel that gleichfalls seine Wir kunß. Jetzt rückte im Laufschritt eine Eom pagiiie «ler zu Hülse; dießande zerstob, nach dem ihr 11 Gefangene abgenommen waren wobei mehicreschüsse auf die Fliehenden abge geben wurden. Gleichzeitig, zum Theil noe srüher, ging es bei Lindheimer im „Haberka sten," bei Henrich im Spilalbraubaus, b« Müller an der Mehlwage, bei Dörr im große Speicher, bei Gräff K Stein am Allerheili gen-Thor los. Ueberall mußte das Militä eingreifen, welches mit Back- und Pflasterstei nen von den Ruhestörern beworfen wurde Nun hatte die Langmuth ein Ende, Salo auf Salve krachle und in derFohrgafse allein wo Nachts um 11 Uhr die Ruhe noch nich hergestellt war und noch immer geschosse wurde, blieben 21 Personen, darunter leide auch ein Kind und eine Frauensperson. Nach ziemlich verbürgten Mittheilungei befinden sich im h. Geist-Spilal 10 Todte u 37 Verwundete, im Bürgerspital 2 Todte n 4 Verwundete. Darunter befinden sich cuc solche, welche mit dem Bayonnet durchbohr wurden. Zu erwähnen ist noch, daß beißeut linger die Gasrohren abgeschnitten und da ausströmende Gas angezündet wurde. Fer ner wurden die Betten anfgefchnitten und ei! Elavier zertrümmert. Einzelne der Tumul lauten verjuchten sogar mit dem Militär z! fraiernisuen. Zur Charaklerisirunq der gan zen Bewegung diene, daß die Ruhestörer welche ganz planmägig zu Werke gingen vorüberfahrende Equipagen anhielten und di Insassen zwange», zu Fuß weiter zu gehen Am ärgsten wurde in der Fahrgasse bei bei Brauern Müller K F!eß gehaust. Auch wnr ten ein in demselben Hause befindlicherSchuh laden und ein Kleiderladen demolirt und ih res Inhalts beraubt; das Gleiche wird voi einem nebenanliegenden Leinengeschäsl berich tet. An der Leiche der oben erwähnten todt geschossenen Frau hielt ein junger Mensch ein das Volk harangllirende Rede. In Sachsen Hausen schritten die Bürger selbst gegen di Excedenten ein und vertrieben die Ruhestörer Eine Menge Gefangener, meist dem Jung lingsalter ungehörig, wurden eingebracht Die Aufregung in der Stadt ist eine große Der angerichtete Schaden wird aus 40—50, 000 fl. laxirt. Ob es blos roher, von Trun kenheit unterstützter Uebermuth gewesen, wel chcr die Zcrstörungszenen eingab, oder ob ein tiefere und berechnete Agitation zu Grund liegt, wird die strafrichterliche Unterfuchum ergeben. Hoffentlich gelingt es, im Jnteress der öffentlichen Sicherheil sowohl, als im In terefse der ehrenhaften Arbeiterbevölkerung die man auch gestern in Werkstätten u. Bau stellen ruhig ihrer Arbeit nachgehen u. Abend! wie gewöhnlich der Heimath zuwandern sah die Anstifler dieser traurigen Auftritte zu er Mitteln und der gerechten Bestrafung zu un «rwerwersen. Eine in der „Gerlachs-Anla ge" angesagte Arbeuer-Versammlung würd militärisch verhindert und es sollen vorers keine derartigen Versammlungen mehr statt finden dürfen. Die in Wiesbaden garnisonirende Jnfan lerie und Artillerie war feit Mitternacht mo bil, vermuthlich wegen des frankfurter Bier krawalls. Eduard La«?er. Ueber den preußischen Volksvertreter Eduar! Laster, der schon lange als Redner und Fort schrittskämpfer wenigstens unter Deutschen be rübmt und bekannt gewesen ist, sich aber kürz lich durch seine vernichtende Kritik des auch ii Deutschland in erschreckender Weise überhand, nchmendeiiEisenbahli. uiidGründungSschwin delSWeltruferworben hat, bringen die„Grcnz> boten" fchätzenSwerlhe biographische Nolizen, LaSker wurde, wie wir denselben entnehmen, in dem Stadtteil JaroScqn, ein paar Meiler von der polnischen Grenze, Kreis Pieschen, ge, boren. Sein Vater war ein angesehener jü bischer Kaufmann, tüchtig, hnman, er starb, nachdem sein Sohn die U»iversitäls> studien kaum vollendet hatte; feine Muttei oerlor LaSker schon in seinem zehnten Jahre. i!asker's Naturell war eine Mischung von Va- und Mutter. „DeS Lebens ernstes Führen hat er vcm Vater, das Tempalemeiit, den ra> !chen Verstand von der Mutler, die in der Ge- Mtiride „die kluge Rebekka" hieß. Den Valer ze-chaele Pflichttreue und Sittenstrenge aus, :r schwor niemals einen Eid in Prozessen und gab nach biblischer Vorschrift den Zehnten fei nes Einkommens den Armen. Eduard LaS lec hatte einen Hauslehrer; als er 10 Jahre all war. ertlätte dieser, es hieße dem Vater Geld suhlen, wollte er ihm weiter Unterricht z!be>', der Junge wisse mehr, als er. Im 12. kam Laöler aus das Gymnasium in Breslau; es war bald zurückgelegt. Er wollte Medizin sludiren, da aber der Vater dagegen var, w.rf er sich zwei Jahre lang in Breslau ,uf Malhemvthil und Astronomie. Im Sturmjahre 1848 kam dcr Neunzehnjährige nach Wien, trat in die Studenten - Legion , stand unter Robert Blum und erhielt in einem blutigen Gesechte die kii'gcriiche Feuertaufe. Glücttich enkam cr vor Windiichgrätz jn die Heimath. Das Jakr I3ZB, in welchem die Grundlagen dcr Gesellschaft und des Staates wanklen, gab idm den Entichlug ein, dießechle zu studrrcu, um das Rechte zu eikennen, wie er jagte. In zwei lahie» hatte er in Bres lau und Beilm das akademische Siudium vol lendet und trat die lange Geduldsprobe d:r damaligen Junstenlausbahn an. Von Ge richt zu Gencht wandelte er als unbesoldeter HülfSarbeiter ein halbes Mcnschenaller lang, und überall wurde bald seine außerordentliche Fähigkeit, Arbeitskraft und Pstichtlreue er kannt und vcn seinen Borges, tzien mitZuthei lung der schwierigsten Arbeiten belohnt. So war aus dem Schüler, dcr Arzt werden well te, ein Mathematiker, aus dem Malhcmauler ein Jurist, aus dem Juristen ein praktischer Beamter geworden; über Allem blieb er aver ein ernster Gelehrter. Vor einigen Jahren wurde ihm eine Rechtsanwaltstclle in Berlin verliehen, er hat aber bis jetzt nie proktizirt. Ja die Politik führte ibn Oppenheim ein. In dessen Jahrbüchern erschienen Laeker's erste Arbeiten über Verfassung undlenlten die Auf merksamkeit der Äcnner aus sich. In Folge davon wurde er 1L65 in Berlin in den Land lag gewählt. Seine große parlamentarische Wirlsamkeit ist in Aller Gedächtniß, in fri schester Erinnerung aber sein uneischrockener Kampf gegen die bis in die höchsten Kreise ge hende Elsenbahn-Corruplion, die man hierzu lande den preußischen „Kredit - Mobilier" ge nannt hat. Die Wiener WclrauSftellunq. Neben den iungcgrüudeleli Befürchtungen im Betreff einer etwaigen Einquartterungs. Calamiräi während der Dauer der Ansstel lung trat noch eine zweite, nunmehr ebenfalls glücklich erledigte Frage, die Approvrstoni, rungsftage aus. Um jeder Störung einer ge nügenden, rajchen Zufuhr von Lebensmitteln oder einer Ueb?riheuerung derselben vorzubeu gen, wurde bereiis vor jüngerer Zeit ein Ap provisirungsverein gebildet, der sich aus schließlich mit dieierÄngelegenheit beschäftigte, Dieser Verein eihiclt von der Commune du Bewilligung, in allen Vorstädten und an vle> leu Plätzen der Stadt Stände zu errichten, u. zwar unter der Bedingung, dort das Fleisct nicht theurer verkaufen zu düiscn, als dies ir der großen Markthalle geschieht. Weiter wu>- de eine große Commission gebildet» derer Hauptaufgabe darin besteht, darüber zu wa> chcit, daß diejenigen Lebensmiltel, welche ir großen Quantitäten in die Markthalle kom men, dort gul und raich verkauft werden uni der Erlös den Produzenten sofort zugemiltel wird. Von den Eisenbahnen ist erwukt wor den, daß diejenigen Begünstigungen, welch dem Transporte ganzer Wagenladungen vor Lebensmitteln zu Theil geworden sind, aucl den kleinsten Produzenten zugewendet werden, Auch für eine hinreichende Milchzufuhr wil dieser Verein Sorge tragen und machte siä derielbe anheischig, täglich 20,<?0V Eime Milch nach Wien zu beschaffen. Der Vcreir hat bei sämmtlichen Gast und Kasfechäusen Umfrage gehalten, >u denselben eine Art An Meldung ihres muthinaßlichen Bedarfes vor genommen und bei diese» Gelegenheit ein Subscription auf nur 5000 Eruier pro Tai erhallen, lieber die Gemüsezuiuhr lauten di Nachrichten insbesondere aus Ungarn eben falls fehr günstig. Um nun die Produzeutei in allenTheileu der Monarchie auf jene großei Begünstigungen aufmerksam zn machen, wel. che ihnen zugestanden werden, wen« sie ihr Produkte während der Dauer der Weitaus steUnng nach Wien befördern, wurde iiocl rechtzeitig einedaiaus in allen Landessprachen und in allen Krön ländern veröffentlicht. Als ein hauptsächliches Hinderniß dcr ra schen Approvisionirnng Wien's wurden voi allen Seiten die Plackereien bei den Linien mauthen bezeichnet; die Mautbschranken wer den erst um 6 Uhr Morgens geöffnet, währen! bis dahin sich schon eine riesige Wagenbun ausgethürmt hat, da die kleinen Producent! gewöhnlich schon in den ersten Morgenstunde? von ihren beuachbarieu Wohnorten ausbrechen Es wurde daher beschlossen, einen Permanenz dienst bei den Linienmaulhe» mit wechselnden Personale einzuführen. Zur Ueberwachun! dcr regelmäßigen Ausführung dieser Maßre geln soll ebenfalls eine Commission crnann werten. Sollten alle diese Verfügungen jedoch insbesondere bei dcr Fleijchzufnhr, Nicht, fruchten, so gedenkt die Commune Wien di sogenannte „Selbstschlachtung" einzuführen Eine eigenartige und zweckmäßige Einrich tung bilden zehn in dcr alle» Reichsstadt Uln erbaute Wohnschiffe, welche in Wien am Do nauarme stationirt werden. Die »W. s«r Pr." enthält darüber folgende interessante De tails: „Die Fahrzeuge, deren farbiges äuße res Ausfehen einen sehr guten Eindruck macht eihielten die Namen: „Rhein," „Helvetia/ „Würtemberg," „Germania," „Ulmia,"„Au stria," „Borussia." „Saxonia," „Bavaria/ Buden," „Rhein" und „Helvelia" sind voi Oberst Nieter sür die Schweitzer schon längj in Beschlag genommen, und die „Union/ welche sich durch ihre größeren Dimensionci und einen Oberbau vor allen anderen aus zeichnet, ist für die Comitemitglieder bestimmt Die Flaggen eines jeden Schiffes tragen dii Farben des Landes oder Ortes, nach welchei es getauft worden ist: der„Rhcin" erscheint ii Schwarz-Weiß-Rolh, so daß die Flotte ii einem recht hübschen Farbenspiele prangt. Si placirte sich ganz in der Nähe der Änsste> lungsgebäulichkeiten, unterhalb wird ein öst reichisches Kriegsschiff, beide Ansstellungsob jekte, Postosassen, sodaß die Colonie gegei feindliche Ucberfälle vollständig gesichelt ist Ein Schiff enthält 26 bei 23 'lheilweise ein und zweijchläfige verschließbare Cabinen, dei nöthigen Eepäckraum und zwei Aborte mi Tonnensystem. Die Länge des Schiffes beträgt 27.30 Mete und wird von einem 1.20 Meter breitem Gan ge durchschnitten, der wie die Cabinen nii Teppichen belegt ist. Letztere sind mit buni gesärbtem Stoff tapezin, die einschläfige! 2,50 Meter lang, 1,7 S Meter breit, die zwei schläfigen 2,75 Meier breit und alle 2,50 Me ter hoch. Die Betten lassen gar nichts zu wünschen übrig; sie bestehen aus einem Bett rost mit galvanisirteii Kupfersedern, einei Roßhaarmatratze, einem Polster, zwei Bett kisseit, einer rolhwollenen Decke und den dazl gehörigen Leintüchern. In jedem der elegan ten Zimmer befindet sich ferner ein verschließ barer Waschtisch mit complcter Einrichtung ein großer Spiegel, Klappstühle, Handleuch ter mit Stearinlicht n. s. w. Zudem ist jede, Cabinet mit sogenannten Mückenfenstern »er sehen, einer vorzüglichen Einrichtung, welch bei'm Lüsten das Eindringen der Mücken, di in den heißen Sommertagen schwarmweise ihr Tänze abhalten werden, verwehrt. Ein ein zelnes Zimmer kostet bci einer Miethzert vor mindestens acht Tagen nicht mehr als einci Thaler pro Tag, andernfalls zwei Gulden und das ist einPreis, den man unter beivand ten Umständen nicht billiger verlangen kann Es dürften aber die circa 70 Zimmer für di! vielen Nachfrager nicht ausreichen und dei Verein für die Wohnungsschiffe geht dem auch mit dem Plaue um, eine doppelte Zah solcher zu bauen. Zu bemerken ist auch noch daß sür ausreichende Bedienung, für Expedr lioii von Briefen durch Anbringung von Brief fchaltern in genügender Weise gesorgt wird daß die Pserdebahn, Omnibusse und Drosch ken bis in unmittelbarer Nähe dcr Wohnungs, schiffe von Morgens 5 Uhr bis Nachts 1 Uh> ununterbrochen verkehren und daß sich Re. stauraiionen in großer Auswahl nächst dei Colonie befinden. Mehr und Besseres dar man bei den übertriebenen Miethsforderunger der Wiener für einen Thaler pro Tag nich veilangen, und ein Beweis dafür, daß gai Viele mit dieser Meinung einverstanden sind ist dadurch schon geleistet, daß ein großerThei! der Zimmer bereits Mieiher gesunden Hai. So wcrden unter Andern auch die Cor> refpondcnten des „Schwab. Mercur," dei „Köln. Ztg.," von „Ueber Land und Meer/' dcr „Jllustr. Ztg.," „Gartenlaube," u. s. w> ihre Ausstcllungsberichle in den Räumlichkei ten dcr Ulmer Ausstellungsschiffe niederichrei den, und es dürsten die Bretterwände dersel> ben eine ganze Künstler- uus Gelehrtenweli mit all' ihren mannigfaltigen Ideen und An schauungen in sich bergen. Aus dem Ausstellungsplatze selbst wurde eine Lokalität hergerichlet, m deren Räumen den Journalisten sämmtlicher Staaten eine Art Absteigequartier geboten wird, wo sie mii aller Bequemlichkeit ihren schriftlichen Arbei. ten obliegen können. Zu diesem Behufe ist eine angemessene Anzahl von Pulten aufge stellt und überhaupt für jeden unter diesen Umständen möglichen und wünschcnswertheu Comsort gesorzt worden. Auch das ist eine ganz neue Veranstaltung, welche inWien zuw ersten Male stattfindet. Im Jahre IBL7 zu Paris gab e« allerdings für das große Pub likum sehr zweckmäßig eingerichtete Schreibe- Kabiuete, aber speziell den Reportern harte man damals eine solche Aufmerksamkeit nicht gewidmet. Die General-Duektion hat ser. ner ein großes Lesekabinct im Jndustnepalast eingerichtet, wo sämm'liche Zeitungen beider Hemisphären aufliegen und hiernach gewisser maßen selbst ein Ausstellungs-Objekr bilden. Was die Leichligkett des telegraphischen Ver kehrs innerhalb des Ausstellung« Rauons an belangt, so hat es wohl niemals einen ver hältuißmäßig so kleinen Fleck auf Erden ge geben, wo ein so vielverzweigleS Netz des elek trischen Drahtes platzgcgriffen hätte. Nicht weniger, als 23 Trähte lausen von den ver schiedenen Stationen deö Jndustrie-Gebäudes und AusstcUungsparkes aus, dazu bestimmt, die tiilserntesten Punkte miteinander,n die denkbar schnellste Verbindung zu >etzeu. Weitere Jeremiaden auS Deutsch land» Die starke Auswanderung nach Amerika ruft im alten Vaterlande große Bescrgniß hirvor. Was früher blos ein wohlthätiger Aderlaß war, das wird jetzt zu einem förmli- chcn Blutsturze, der vas ganze Land zu ent kräften droht. Schon sehit eS in vielen Ge genden den LavdwlUhen an den Hölingen Ar» beitSkräslen und man sinnt aus Littel, um dieien verderblichenAbslug einzudämmen. Tie Allgemeine Ztg." lammcrt in sol» geuter Weile: „ Lie Leitungen süllen s>j> mit Nachrichten über dcn Beg'iiu einer starten Auswanderung in diesem Jahre, n»e sie noch nicht cilebt wor den iü! Und die laud!vüti»chaslllchen Fah blalter weiden in klagen laut über die öe surchrunp, dag der Mangel an Aibeit»lräslcn aus dem Lande einen noch größeren Umfang, als bisher erlangen wild.'' Im weiteren Verlaus der Jeremiase heigt es: „Es muß den Umtrieben des Auswande rungswelens eutgegen gearbeitet wlrdcn. Hier» bei tais nicht atleiu der Zusall watieno sein, es muß ein systematüchcs Wirken über das ganze Land auegeübt werden, und nicht allein gegen die Auewanderungs.Agenten, sondern auch gegen die auf die eine odti andere Weise hervorgerufene Auswandeiungsluil." Selbst die Schule will die zu Hülse nehmen; sie sagt: „Es sollte unter Anderem woht möglich sein, Lehrbücher ein» zuführen, weiche die Batcrlandeliebe zu fördern im Stande sind, in welchen die Gefahren und die Mißüchkeiten der Auswanderung geschil delt werden. Tie jetzige Zeitiichtung bei der Verfassung von Schul- Lesebüchern geht da hin, Alles in den Hintergrund treten zulassen, was nicht einen klaisischen Werth hat. Es sind vorzugsweise Biumenlcsen aus der vor handenen L»eratur. Wir zwciseln, daß dies eie richtige Tendenz eines Schul-Ltiebuchs ist. Das Nützliche, das Belehrende und Erhebende dars nicht ganz mißachtet werden." Wir fürchten, daß alle diese Mittel vorläu fig nicht viel anschlagen werden, solang die Militärpflicht nnd das Commißbrod den jun gen Leuten nicht schmackhafter gemacht weiden können. In der Berliner „Nationalzeitung" lesen wir: „Die Auswanderungen mehren sich wie der in schreckeuerregender Weise. Die Lehrter Bahnhofsräunilichkeiien sind von Ausivaude ruiigsluftlgcn jetzt wieder sai't täglich übeifüllt. Ganze Möbelwagen voll, die als Perso nenwagen dienen, bringen die einstigen An wohner ganzer Ortschaften, Dörfer und Ge- Höfte, meistens gisunve, krästige Gestalten bei derlei Geschlechts, hinaus aus die Bahnhöfe, während andererseits est ganze Züge der Ver bindungsbahn dieselben rem Auge der Be< ivohner Berlin's entziehen." Vermischte Berichte. Daniel Hertle, der bekannte deutsch, amerikanische Publizist, welcher vor einiger Zahlen nach dem alten Baterlande wird, wie aus cinemPrivalbriefe jeinesgreum dcs Fried. Hccker an G. Stenge! in Pitts, bürg hervorgeht, nicht mehr lauge leben Hertie ließ Hecler durch Buchhändler Witw von Neustadt mittheilen, derselbe werde ihr wohl nicht mehr am Leben «reffen; seine Beim seien b-reits weit hinauf geschwollen und mi Wasser angcftillt. Diese Nachricht ist ofsen bar auch dem allen Hecker sehr nahe gegangen Hertle halte bereits io schöne Pläne gemacht mas sie olles iivteivarider treiben wollten wenn Hecker nach Teutschland komme. E r in or d u n g einer Waise ii> Locke. (Lin jiiilger Einmanderer der Mör der.)Am letzten -amstag wurde in dem Stadt chcn Locke,N.-S)., in der Wohnung deüAbrun Weslcott, eines garmcrs, ein cnljetzlicher!i)iori begangen. Herr Weslcott nahm vor ungesähi dtiilahren eine juii^eWaije,die sich iniCounty Hospital in Äiuburn befand und damals Ii Jahre zählte, zu sich und erzog sie wie s.in ei. g nes itind. Bor ungefähr 12 Tagen kair ein junger schweizer Einwanderer in New Kork an und fand sofort Arbeit ausHrn, W stcott's Farm, wohin erempsohlen worder war. D>r junge Mann sand hier gute Gele genheit, sich die Sprache anzueignen und du LandwiNhschast zu erl.ruc». Bis zum Sam> slag begab sich nichts Ungewöhnliches. Ar dem Tage aber wurde das junge Mädchen vor dem Eingewanderten, dessen Alter auf 1t Jahre angegeben wird, ermordet. Hr. West, coit war mit seiner Frau nach Moravia gc> reist, um einige Geschäfte zu besorgen, hatt« aber den Ort kaum erreicht, als ein Eilbote ihm die entsetzliche Nachricht brachte. Das der Mann den Mord verübt, unterlaz kaum einem Zweifel, denn nur er und da! Mädchen waren in dem Haufe gewesen un! überdies war er nirgends zu finden. Es er hellt, daß kaum eine Stunde nach der Abreis' des Hrn. Weslcott ein Nachbar nach dem Hause kam und das Mädchen zwar noch le beud, aber schon mit dem Tode ringend an Boden liegend sand. Sie war ohne Zweise geschändet uud dann mit einem großen Messe

in die Schulter und in den Rücken gestochei worden. Die Messerklinge stak noch in de Wunde. Sie starb schon wenige Minuten nachdem sie gefunden wurde und konnte übe die eiitietzliche That keine Auskunft mehr g« ben. Der Flüchtling wurde von den Fai mern jener Gegend verfolgt vnd soll zuletzt i Northo lle m der Town Genoa, zehn Meile von Hrn.' Westcoti's Wohnung gesehen wor den sein. In Hermann, Mo., starb dieser Tage de deutsche Pionier I. W. Kielmanr 73 Jahre alt. In Wichita, einer Stadt in Sedgwici County, Kansas, wurde vor drei Jahren, ai 21. April, das erste Haus gebaut. Heul zählt die Stadt 35V0 Einwohner, hat Schr leii und Kirchen, 154 Geschäftshäuser und ir dustrielle Uiiteniehmungen mit einem Anlag« Capital von 5625.V00, mehrere Hotels UN Restaurationen, Banken:c. Wichita ist di Hauptplatz, nach welchem das texanische Vie getrieben wird, um von da aus der „Wichita Southern - Bahn" nach den großen Märktei von St. Lonis und Chicago transportirt werden. Im vergangenen Jahre wurden 80, OVOSlück Schlachtvieh aus derselben besöroeU Kein Aufschub. gen, die Leder und Eingeweide in den Arühi'ngkmo nulcn mit Höften«'« »Xageiidilterem Mlt, un die «ur mil oie>em unschädlichen, aber lraitigcn vege sogar loiche lie rvn Na ur schwächlich un! lichkeit. Sooischmerz, Ekclgesiihi, iöalllgleit, Nerven A» F. W, L-nge. «r. ?«, «ord-Gan-, nah« ?a»etteftr. Taschenuhren, Standuhren und Juwelen,^ Fabrikant vo« feinen Schmucksachen u.Silberwaaren, Slr. ST, Leringtonftraße. Ein großer Vorrath von Waaren für Braut- uni Festtagk-Geschente! seine schwere qoldene undNlberr>> Uhren: Haararbeiten werden »ach Austrag angescrlig und Revaratur-n hübsch und schnell gemacht ,u de, billigsten Preisen. <Novt,lZ) «S» Briese sür Zoh. Dies, Emil «uhn un> Gustav Paul liegen in der Hxp. d. Bi. »S» Ausgeber des Wewieis »r. ts7t (2248) vr Emil tiö»i», an, Erott «reiner, ist gebeten, in der Ex», d. B>. voizusvrechen. ????????????? »S' Heiratlis» nnd Tode»»Anze>nen, Zeilen nickt überschreitend, »» EentS für einwalia, Insertion. Trauung. Mcßae—Siegman.—Am «9. «pril in der ersten rc sorm. Kirche durch den Ghrw. E. Vi. Eschboch Eha». Wtcßae mit srl. itStla «jeqmann, Tvchier des verslorbcnen Conrad Siegmann. (Pyiiadcipdia'ei Blarter wollen gejalligst copiren.) (log) Getraut: Am I Mai durch P-i»or vaeluv Uarl E. Gchos, ser Mit Frl. lenilie v, Bofto», «e>de von hier. Todesfälle» ?. Mai Frau Naucy «roß im 84. LebenS « n M. April Tarad Elisabeth »kagel, ? Jahre, 7 Monat und L 0 Tage alt, Tochter von Emanuel und itharivtte R. Nagel. «s starb am Z Mai mein theurer Gälte Friedrich Vev au» im »5. Lebens,ahre. (109) Tie trauernde «ilrwe und Bruder. Starb: «m Montag Abend, den ü. Mai, mein geliebter Baue und Bater Zoliann Niy nach langem «ra?. Dvnnertta» «a<vm>rtag Trauerhause, «r. «iüo-Eden - Sitraße. aus «lle Freunde und Bekannte der Familie sind herz, lich eingeladen. Um sutle Tveitnihme bittet tie trauernd- Gattin (IWI nebst Kindern. Kuickerbocker ftbcnsvtrslchtrllngs - Gesellschaft, S!r. 22, Secondstr., im Marmor-Gebäude, I. A. Stickol«, Gelchästssührer. Kie „UMH Mmtlm ürk-ens - Versicherung/- Gesellschaft," P«ilad«lpyia, Pa. Leopold Blumenberg, Z?r. 74, W.-Baltimore-Straße, IFbr.Z.IJ) löeneral-Agent. RersammlAngs-Anzelgeu. Tie Mitglieder de? sklvaliven Stadt-?onvcntion "i der Siidnic?- ll>> Etanlen vnnson, Tekr. Alldem. Deutsches Waisenhaus. Tamen-N äh » erein. Uhr, ftntei die monatli'che-Sersamml'una stai!!^' Ivkanna Wehr, PrSs.Z Balto. Bürger - Schützen - Gesellschaft. hl»' »n'g->, «r. ' ?!,. Ärob, Sckr. Wkft-ÄaltiinorcrSchützen-Gescllschast. Negelmelioe Veriammluna tieute. Miriivocli, Die Vitt Wieder find ersucht reich ;u er u n ihre Aktien in zu nehmen/ ( VZ< H Windolf, -lkr. Germania-Männcrchor. ' H. G. Stemmers, Setr u. s. w. Germania-Tpanierrin Nr. 1. obigen Nereirs haben blschlossen, Sparverei, zu gründen. Alle Di^j'nmen/weicht nch einem guieu Nerein anschließen wollen, kr.» er. sucht. nächsten Don-erstaq, Abends « in de, Ber>au>m»ing einzusinein. TieSonst>tu>ionwirdvoi< gelegt werben, u' v die Beamtin erwählt. Lokal: Suew.« «5-fe i er.Hamberg- und Nie. gelen-St.asie. Lm ilusiraae clvÄ) <q. I. Stall, Sekr. Pcrmaueut taud Company vt tde os3»lt.lmors. «». Affelder, Sckr. Jos. Striedenwald, Präs Office: Nr. 22, «SecondftraHe, gegenüber kein Postamte. Zos. Frtcdenwals, ! Micha rd Fs n d er, s..Ä.Putze>, j Ar ui. Na chmai.!', 3. -t- »yl o r, jZuliu e L t l e? El, ? B ibernartiilark, ZohnHarriS, I I ak'o b v'e cht. Geld auszuleihen. «etriebs-Capital: K 1,000,000. Diese Gesellschas, bat ihr Settiebs-Capita aal eine Million Dollar» erhöht, und ist jetzt bereit, Geld auszuleihen i> beliebigen summen geg.n hvvvthekarischc Sicherte, aus «randeigenlhum und Gebäuden, für die Haue r i- dls IU Jatircn, mertsamieit gewidmet und >ür T'Ä lehen das baareGeld ohne Berzua aus«! jahlt. <Beld als Deposit wird gegen Vergütung von piksen angenommen. Äaupläye, geeignet siir Sohnhäuser :c. sind stets gegen Grund rente oder gegen Baur zu oerkauien. (luniLi-) Zinperial-Land- und Leih-Gcseitschöst uI? t ° ?""r" z ''k T'- PaiiiKra«-, incorporirt im Juli 1872. Kapital k>.o«a,oov <s. Pice-Prüs.i E.«. Kenin, Tekretär; D''»v U D i r e k t o'r i/m: Nohn Glenn, Henri G. ?vson. Be.itich C. «ibd, E. B. Hurlivg W. George W. Brooke, »da-. F. James N. Herbert. John Abern. werde» aus angemessene Zinsen auige Unbebaute und bebaute Grünt Nücke geläutt, stur Sicherheit und gew.nmeiche Anlcge von Sa verpönteren Wochenzablun» pro Antheil.. (Sest.l Providentia, Kr. 17, South-, gegenilberGerwanstr LcbenZ-Veriicherung durch wSchentliche Prämier eld Ineorporirterund .Sege«sei,igen Leben»- Berficherung» . «ts«v schaft von Niiltimore," Nr. 17, .--oulh-, gegenüber Germanßra?», »'gai»«irier R>r?in. lLkt.?-) Lcbens-Äesellschaft von Aulrrika« Mary läude r Ab ti,Vtl'ung, 22, Soutb-Slraße. Reservesondln A?' stellt. Heinrici>^»/«a<,ner^ ( »e?t.2,11,2.p.) Sckr. und Geschäjtsjührer. I)ildilc-Duttd. Verein für Lebens - Versicherung un ttranken-Unterstützuna. Beitrüge werden wöchentlich in den «btheilunge bezahlt, ie Policen werden von einer im Staal New-York incorvorirten Lebens-Veisicheruilgs- Gl jellichai« auegestellt und garantirt. i Abtheilungen, s»n>! - " «r P' i n d ?ll Sekretär beb von Mb Neue Anzeigen. Für die Gesetzgebung. 10. Ward Hr. (t»co. H/Paqcls, durch seine Tbäiizkeit und seine B> Nation ,ür die »cs.vgedung Gnlens^ t?ha"e Ward emplohicn. Mebrere dc»tsll»e Adovkindüraer. Aufforderung. 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Ihr konnt Huden den Votheil 20 Proz. «»aren. der niedrigen Preise. wenn frühzeitig gelausi 500Ana b e n.An zu g e und von diesem großer lur tö: -vorruthe Äleidungsstük' ZOO feinere Anzüge ken gewählt wird. ?7 bis !10. vorräthig für sosor- Zl>gschwarzcTuch-wijüze »gen Berlaus: '-5 nfrn" ' «'-tSgeh-ÄnzüzetÄ !8 bis riZ. j Ausgeh-bolen L —it Man lamme frühzeitig l tSeschältS-Hoseii tt—! Nr. ui>d »<t, weißes lAebäude, Pumve vor der Thüre.^>jDez9,liU Karl (iyüuther'K tickereiö^^^ Gar«, Svm^pf^a^e» » . ta, « » Louis^e^tier/ Fabrikant künstlicher Haar-Artikel, r. 79. Lex in g t onstraße, 79, Lo-li», Tailette^^ea-nrtande Teppiche! Teppiche Wachstuch und Matten ullig gegen Baar- und auf Wochenzahlunze» Hcinried Wessel s Siid- Balliniorer Teppich - Läden, Rr. und z»4. Süd - ShcrleS-, Äpril >Scke der Hamburgitr. 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