Newspaper of Der Deutsche Correspondent, May 9, 1873, Page 2

Newspaper of Der Deutsche Correspondent dated May 9, 1873 Page 2
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ser Teutsche Korrespondent. Baltimore, S. Mai 1873. Ueberficht der wichtigsten Ereignisse. Das ist ein nasser Mai, in welchem selbst ein Maikäfer einen Mackintofh tragen muß, wenn er überhaupt erscheinen will; die Wet «rpropheten, welche den Regensall bisher nach dem Zoll bestimmten, werden sich wohl bald . eiuen andere» Maßstab für diese anhaltenden . HimmelSergüsse anschaffen müssen und es . sollte uns nicht wundern, wenn man eines , Tage», um der Nothwendigkeit zu geniigen, ' den Regensall nach der Kubik-Meile rechnete. In dieser wässerigen Zeit sind unsere Freunde « von der anderen Seite, die Herren Temperenz ler vollkommen in ihrem Element und sie rüh- ren sich allenthalben, um diese durstarmeFrüh jahrSsaison für ihre Sache auszubeuten; in Pennsylvanien, Ohio,lndiana, Massachu- sett», in Kanfas, Montana in Illinois u. Maryland wird agitirt und geplant und > das Trinken verpönt und verbannt. Die Temperenzler haben ihr Ziel vollkom- - men in Massachusetts erreicht, wo außer Wa- , fer, Kaffee und Thee (ohne Arak selbstverständ- ! lich) Nichts medr getrunken werden darf. Das Brauen und Brennen ist bei Strafe verboten, das Schänken und Schenken wird wie ein Cri minalverbrechen bestraft, das „Trealen" und Trinken ist ein Vergehen gegen Sittlichkeit u. Staat geworden. Wer uns in Europa fagte, daß eS irgendwo einen Staat gebe, welcher Tausenden von ehr lichen Steuerzahlern und Bürgern ohne jegli che Kündigung ihrenLebenSunterhalt verbietet, welcher eine Anzahl ehrlicher Gewerbe ohne Weiter» in die Acht erklärt, den würde man sür einen Münchhausen erklären, denn solche Fälle haben sich d'rüben selbst in den Tagen der souveränsten Willkührherrschast nicht er eignet und sie sind möglich in einem Lande, dessen Väter vor der Welt erklärten, daß es ihre Ansicht sei, daß alle Menschen srei gebo ren und berechtigt seien, in gesetzlicher Weise nach Glückseligkeit zu streben. Ein Gesetz be straft den geschehenen Mord, aber noch kein Gesetz hat besohlen, »en Menschen die Arme abzuschneiden, oder die Fabrikation von Mes sern zu untersagen, damit kein Mord began gen werden kann. Nach der Logik der Tem perenzler ist ein solches Gesetz ebenso richtig, al» ein Strasgesetz. Das neue Temperenzge sitz von Massachusetts ist eine Erfindung, wel che dem Advokaltngenie eines Ben. Butler alle Ehre machen würde; eS ist die „Local Option" in umgekehrter Weife. Dieses be stimmt, daß der Spirituosenschank an einem Orte erlaubt sein soll, bis er bei einer Abstim mu«g von der Majorität der Stimmgeber verboten wird, in Massachusetts ist er verbo ten, bis ihn eineMajorttät derßürger erlaubt. Jeder Denkende sieht, welchen Vorsprung die Temperenzsache durch diese Bestimmung er. langt.—Maryland hatte dieser Tage gleichfall« seine Temperenz-Convention, aber fchon ein Blick aus die Berichte zeigt, daß dieselbe nur als ein Seitenmanöver der Radikalen für die nächsten Wahlen dienen soll, denn die Wort führer waren bekannte Republikaner. In New-Uork, Ohio und Illinois ziehen die von den Republikanern erwählten Behörden die die radikalen Organe, wie „111. Staaiszlg." zc. ein Glück, daß keine bedeutende Wahl vor der Thüre ist, denn sie können jetzt nach Her zenslust aus die Temperenzler schimpfen, wenn die Wahl kommt, müssen sie ja doch „sür sie gehen" oder auch „kriechen." Der Bürgerkrieg in Louisiana ist abermals ausgebrochen und in einer „Schlacht" am Mittwoch Morgen sollen die Metropolitana drei Todte und mehrere Verwundete gehabt haben. Wir können hier nur sagen: „Laßt genug sein des grausamen Spiels." Der in Illinois begonnene Kamps gegen die Eijeubahnmonopole scheint national werden zu wollen und das wäre auch sehr zu wünschen. In New-S)ork trat vorgestern eine Convention zusammen, welche den Wünschen und Zwecken der westlichen Farmer in sehr kräftigen Be schlüssen Ausdruck gab. Die verflossene Woche war reich anUnglücks fällen aller Art; besonders ein Ereigniß er regte allgemeine Aufmerksamkeit und Theil nahme, indem durch dasselbe ein ganzes blü hendes Städtchen in Trauer versetzt und sast jede Familie ein Mitglied oder mehrere verlor; e« war der Brückeneinsturz in Dixon, 111., wodurch fünszig Personen jedes Geschlechts und Alters einen plötzlichen Tod fanden und eben so vieleschwer verletzt wurden. Die Lehre dieses schrecklichen Unglücks ist dieselbe, welche uns heut zu Tage von allen Seiten gepredigt wird: „Bekämpft die Corrnption" denn auch in Dixon war die Corruption die Mör derin. Von dem Kriegsschauplätze im nördlichen Ealisornien hört man Nichts mehr; seit der letzten Niederlage der Bnndestruppen schweigt der Held Gillem sogar milseinen Versicherun. gen , dem National - Nalnralienkabinet in Washington Capt. Jack'S Scalp znm Ge schenk machen zu wollen. Der Tod des Oberrichters Chase, welcher vm Mittwoch ziemlich plötzlich erfolgte, hal dem Präsidenten einen neuen Vortheil ver schafft, den er jedenfalls auf's Beste ausbeu ten wird. Chase's Nachfolger wird nicht nur ein in der Wolle gefärbter Republikaner, fon , dern sogar ein guter Grautmann sein und die jenigen Oppositionsmitglieder, welche bereits . ..Hmpeachments-Gedallken hegten, können sich jetzt getrost einschlagen. Durch den - Tod des Gesandten Orr hat der große Geber olle« Guten eine neue Gelegenheit, einen Ge tre«n zu belohnen und wie verlautet, wird HOHham von Ohio der Glückliche sein: der- tiznet sich insofern sehr für den Gesandt ,.<M"«nssosteu in Ausland, indem er gerne trinkt. e. Ausland. ' hat zur Zeit dal mit Amerika ge- VsytiUzug e» d'rüben auch regnet; die Wiener ÄuSstHSqs wurde unter rieselndem Regen e» »NM kestijndigen Regen gUssenlotWilit. Außer einigen Bfmketten Und Festlichem hat sich lljsf der Ausstellung poch Nicht« von Bedeutung ere-gnet, Der vmerikanische Skandal dauert so« und der Wirrwarr im ameritanischtli Departement hat sich noch nicht jetzt soflen tzit» einige FlkWn MiisissiyPjwasser dort al« SMttikaliifchl wihinSwürdjgkett ausgestellt seins wahrscheinlich will man damit die ame» litauische Pchmach abwaschen; aber dazu ge° VÜAt ein Haide» DutzendFlaschen Wasser nicht, dazu wiirde la»m ake» Wasser im Mississippi »«»reichen, Vbwsh! furchtbare Eii-nbahn-Tatastrophiu kch gewöhnlich uur in Amerika ereignen, so ist auch Europa nicht ganz von ihnen ver schont. In der Nähe von Pesth fand am letz« ten Mittwsch eine echt amerikanische Salami tät statt, bet welcher S 1 Menschen auf der Stelle getödtet uud 40 mehr oder weniger ver letzt wurden. In Deutschland ist wieder einmal wenig oder gar nicht» geschehen, wenigstens hat e» der Kabelmann nicht der Mühe werth gefunden. Etwa« über dieses glückliche, tha tenlose Land zu berichten. Im Herrenhanse soll Graf Münster eine Bill eingebracht ha ben, wornach künftighin die Mitglieder dieses oberen Zweiges der Gesetzgebung „nicht mehr von der Krone ernannt, sondern wie die des Abgeordnetenhauses, erwählt wer den sollen." Diese Depesche bedarf wenigstens einer näheren Erklärung. Iu Fr ankreich tritt das Verlangen nach einer zweiten Kammer wieder einmal in den Vordergrund, und da die Herren Franzo sen einmal am Fordern sind, so verlangen sie auch gleichzeitig, daß die conjervative Repub lik in Permanenz erklärt werde. Als ob in Frankreich überhaupt eine Permanenz mög ltch sei. Italien hatte zu Anfang der Woche eine Ileuie MillistcrkrisiS, indem das Ministerium insolge einer Bill im Betreff der Errichtung eine« Arsenais, welche die Kammer i,egen des sen Wunsch annahm, abdankte. Es scheint zwischen dem Ministerium und der Kammer «in Ausgleich vermittelt worden zu sein, ver möge dessen Jenes, gegen Zurückziehung der anstößigen Bill, im Amte blieb. Ueber das Wesen dieser Krisis sind wir noch unvollstäu dig unterrichtet, es, daß die Bill, «m die eS sich handelte, die Errichtung eines Arsenals in Taranto, vom Ministerium für eine Maßregel der Corruption gehalten und deshalb bekämpft wurde, und sich somit die Regierung dabei im Rechte befand. Das italienische Parlament genießt bekanntlich im Punkte der Corruption nicht des besten «ases. InSpanien herrscht noch der alte Wirr warr, die Karlisten siegen und werden geschla gen, die Föderalen machen Fortschritte und ge winnen allenthalben Boden, die Radikalen vom Schlage des Senor Figuerola, des Ca balleros de Rodas :c. haben sich nach Portu gal geflüchtet, und der grausame Geistliche von Santa Cruz ist sogar von den Karlisten in die Acht erklärt worden, er soll, wie Capt. Jack erschossen werden, aber, wie dieser, ist er zn schlau, sich fangen zu lassen. Auch die Sierra Madra hat ihre Felsenverstccke. In England tagt jetzt das Parlament wieder, gleich in der ersten Sitzung wurde wieder ein Wuth- und SchmerzenSschrei über die Entscheidung der St. Juan-Grenzsrage laut. Sir Charles Dilke'S Antrag aus eine Neueintheilung der Parlamentsbezirke wurde verworfen, trotzdem der Antragsteller nach wies, daß einigeMitglieder kaum2oooStimm «eber vertreten, während andere über 239,000 Stimmgeber repräsentiren. Rußland setzt seine Kriegszüge gegen Khiwa fort; das Gerücht, daß der Khan um out Wetter gebeten habe, ist bereit» widerlegt, m einer heutigeriDepesche aber wieder stestätigt worden. Nach den neueren Berichten steht dem russischen Reiche auch wieder ein Krieg mit der Bucharei bevor. Die Festlichkeiten ,» Ehren des deutschen Kaisers dauerten in Gt. Petersburg fort. Griechenland hat beschlossen, seine Ge. saudtschasten bei allen Mächten, außer in Con, avtiaopel, auszuheben. Da» ist er kleine Georg denkt, da» unnöthige Geld > l ür LegationSräthe und Attachö'S kann ich i elbst gebrauchen. Die, welche ihn aus den Lhron gefetzt haben, müssen sowohl ihn, al» eine Unterthanen schützen. Ackerbau und Fabrikation. Dieselben Fadrikmonopolisten, welche chi nesische Arbeiter in die östlichen Staaten ho len, um denArbeitSlohn herabzudrückev, geben den Farmern, die über ihre Benachlheiligung durch das Schutzzollsystem klagen, einen ganz sonderbaren Rath. Sie sagen: „Ihr müßt weniger Gelraide bauen, damit es theuer wird, und darauf hinarbeiten, daß weniger Ackerbauer und mehr Handwerker, Minen- und Fabrikarbeiter wie bisher einwandern." Sie berufen sich dabei auf den hohen Lohn, welcher diese Arbeiter anlocken soll, vergessen aber, daß sie den Lohn selbst durch Chinesen- Arbeit herunter zu bringen bestrebt sind, und daß überdem die von ihnen vorgeschlagene Vertheuerung der Brodsrüchle einer Herabset zung des Lohnes gleichkommt, weil der Ar beiter mit demselben Lohn nicht dasselbe kau sen könnte. Wenn sich der Vorschlag der HH. Monopolisten überhaupt ausführen ließe und ausgeführt würde, so würden wir sehr bald unseren Farmerstand verarmen und hier ein Arbeilerproletariat entstehen sehen, schlimmer, als es in Europa je eines gegeben hat. Nur das zu große Einströmen von auswärtigen Fabrikarbeitern und das daraus folgende An gebot von Arbeit über den Bedarf kaun ge fährlich werden, die Vermehrung der Ackcr baukräste nicht. Der unabhängige Bauer ist und bleibl die Stütze der amerikanischen Wohlhabenheit und Freiheit; je mehr ihrer werden, desto besser. Es gab eine Zeit, iu der man in Europa auch glaubte, die acker bauende Bevölkerung sei zu stark—jetzt frage man nur nach, wie man nun darüber denkt, wo sie sich durch Auswanderung fühlbar ver mindert, wie z. B. iu Mecklenburg u. Pom mern. Die Thatsache, daß in Ackerbaustaaien die Mehrheit der Bewohner sich besser und glück licher befinden, als in den Fabrikstaaten, ist längst außer Zweifel gestellt; indessen wird folgender statistischer Nachweis doch von In icresse sein. Der verhältnißmägig reichste und bedeutendste Fabrikstaat Massachusetts hal verhältnißmäßig die meisten Armen und muß die Unterhaltung derselben i-ro rata am Theu ersten bezahlen. Die vier Fabrikstaaten Mas sachusetts, Connecticut, Rhode Island und Pennsylvanien hdben bei einer Bevölkerung von 5,784,188 Seel«, 26,682 Arme, die fünf Ackerbau-Staaten Ohio, Kentucky, Georgia, lowa und Wisconsin dagegen haben bei einer Einwohnerschaft von fast 2 Millionen Seelen mehr nur 13,719 Arme, also ungefähr nur halb so viele, als jene Staaten. In den Fabrikstaaten hat die Armenunter haltung 50 Cents per Kopf Steuer erfordert, in den Ackerbaustaaten nur 16 Cents. In Massachusetts beträgt dicArineristeuer 21 Pro zent von der Schulsteuer, in Ohio u. Wis consin nur 5 Prozent. Diese Zahlen zeigen, wie unsinnig die Idee der Schutzzöllnerei ist, durch eine treibhausmäßige, unnatürliche He bung der Industrie auf Kosten des Ackerbau- Interesses das Volk glücklich machen zu wol- len. (Cinc.Vlkssr.) Aus China und Japan. In Japan ist der erste Schritt zur allgemei nen Wehrpflicht gemacht. Eine kaiserliche verkündet, daß, im Falle Ja pan in eiusn'vnra nrwickelt würde, junge Leute aller Klassen -- Handwerker, Kaufleute und Adelige esnberuftn werden würden. Sogar einen Orden werden die Japanesen ! demnächst haben. Der Mikado hat beschlos sen, einen solchen am I.Januar dieses Jahres, welches die Japanese» ihr 2533 stes nennen, zu stiften, um Die zu belohnen, die dem Lan de des Sonnenausganges gute Dienste leisten, und Die zu schmücken, die der Mikado ehren möchte. Der Orden soll in Civil- nnd Mili tärklassen zerfallen mit den betreffenden In schriften „fürVerdienst" und „für Tapferkeit." Die Uniform sür die Inhaber des Civil-Or dens ist bereits festgestellt. Seitdem in Japan die Wochenabtheilung angenommen, sind auch den Tagen Namen gegeben worden. Sie heißen: Licht, Mond. Feuer, Wasser, Holz, Metall und Erde. Die ersten beiden Tage scheinen, wie in Europa, nach Sonne (Sonntag) nndMond (Moiriag) benannt zu sein; die übrigen sind die Namen der fünf Elemente, die in japanesischer, wie in chinesischer Literatur eine große Rolle spie len. Der Direktor der Münze in Japan, Major Kinder, hat seinen ersten Jahresbericht veröf fentlicht. In dem am 31. Juli 1872 abge laufenen Fiskaljahre sind imGanzen 15,503,- 978 Stücke geprägt worden, im werthe von 20,178,666 Dollars. Goldmün zen konnten nur wenig geprägt werden, weil die Maschinen fehlten. Die Gebäulichkeiten werden bedeutend vergrößert, um große Qua ntitäten Schwefelsäure zu sabriziren und Kup fermünzen prägen zu können, deren jährlich an 100 Millionen nöthig sein sollen. Die Eisenbahn zwischen Aeddo und Yoko hama wird so sehr benützt, daß nächstens ein zweites Geleise gelegt wird. Diese« wird den Verkehr zwischen Tokei und Jokohama sehr erleichtern, sagt der „Japan Herald" und fügt zur Erklärung hinzu, es sei wohl noch nicht allgemein bekannt, daß yor etwa 4 lah ren der Name der Hauptstadt Heddo in Tokei umgewandelt worden jei. Im Ganzen werden während der Ausstel lung in Wien etwa ?0 Japanesen anwesend sein, darunter einjge Arbeiter, welche einen Pavillon im KsusstestungSgarten ausschlagen werden» Diese find von einem östreichischen Baron Stillfried kngagirl worden; ebenso auch einige japanesische Mädchen, welche den Gästen, die den japanesischen Palzillon besu chen, Thee credenzen und Kuriositäten und Photogravhie'n verkaufen fallen. Die Mäd chen haben einer.Contrakt auf ein lah? uuter fchriebsri, der im englischen Consulst ausge stellt und vsni Gtqdtbautztmann unterzeichnet wnrd?, Whnr; Städte in Japan hühen b-rejt» eine eder zwei, thejlS tijglich», theil? wHchtnt' liche Ztltungtn. An den Eiszubahnstatlvnen stnd Bilden ausgeschlagen, in denenZeilungen und Bjicher verlaust werden, Di, Volkszählung, welche am l. Dezember 1878 in Honkong, China, stattfand, giebt zu mancherlei Betrachtungen Anlag. Gs woh nen in der Colonie, mit Ausnahme der Ma trosen und Soldaten, 757 britische Untertha nen, 18ö Deutsche, einschließlich Frauen und Kinder, 106 Amerikaner, 43 Franzosen, einige Dänen, Spanier, Jndier, ein Pole. Portu giesen, meist aus Macao eingewandert, sind am zahlreichsten mit 1350 vertreten. Zählt man alle Europäer und Amerikaner zusam men, so ergeben sich L 624 Männer, 66SFrau eu, 478 Knaben, 520 Mädchen, zusammen 4331. Diesen stehen gegenüber an Chinesen: 73,971 Männer, 22,076 Frauen, 10,314 Kna ben, 9203 Mädchen, zusammen 116,564. Zwischen diesen stehen nun noch Farbige aus den Malayen, von Manila, aus Indien, zu- Kimmen 1490. Die ganze Bevölkerung der solonie Hongkong beläuit sich demnach auf 121,985 Seelen. Chinesen in Shanghai haben eine Aktien- Gesellschaft gebildet, welche Dampfer für die chinesische Küstenfahrt ankauft und befrachtet. Eine Bestimmung des Gesellschastsstatuts erlaubt nur Chinesen, Aktionäre zu sein oder zu werden. Diese Conkurrenz wird zunächst den Europäern nicht lieb sein; aber schließ lich kann ein solches Unternehmen den besten Erfolg haben, indem die Chinesen sich die Art und Weise des Handels und des Ver kehrs der Europäer aneignen lernen u.,d so Pioniere der Civilisation werden, wenn auch langsam. Vermischte Berichte. Ueber die Ermordung des Deutschen Friedrich Hessigin New-Nork verbrei tete die vorgestern dort abgehaliene Leichen schau mehr Licht. Frau Margarethe Hessig, Wittwe des Verstorbenen, sagte aus: „Am Abend des 28. April kam mein Mann gegen 9 Uhr schwer betrunken nach Hause. Er faßte mich bei der Kehle und schlug mich, weshalb ich dem Ritter, der auf einem Schusterstuhle saß, zurief: „Um Gottes Willen, laufe und hole einen Polizisten." Ritter stand aus und trat an meinen Mann heran, dem er sagte: „Meister, weshalb laßt Ihr Eure Frau nicht zufrieden ?" Mein Mann drehte sich um und schlug Ritter iu's Gesicht. Es erfolgte eine Schlägerei, während welcher Ritter sagte: „Wenn Ihr mich nicht gehen laßt, so werde ich Euch Eins versetzen." Er versetzte ihm dann zwei Stiche mit einem Schnstermesser, das er in der Hand hielt. Ritter war nüch tern und bei der Arbeit, als der Streit an fing. Mein Mann hatte oft mit Ritter we gen der Arbeit Streit. war 14 Jahre vcrheirathet und habe 4 Kinder. Mein Mann kam häufig betrunken nach Hause und miß handelte mich dann stets. Ich habe gehört, daß Ritter zu einem gewissen Hoffmann ge sagt haben soll: „Jetzt habe ich ihn aber gehö rig zugerichtet." Der Angeklagte, Peter Ritter, wurde nun aus sein eigenes dringendes Verlangen eidlich vernommen und machte folgende Aussage: „Ich wohne in Nr. 109, Essex-Straße und arbeitete für den Schuhmacher Hessig. Am Abend de« 28. April kam Hessig schwer be trunken nach Hause und mißhandelte seine Frau, die mich zweimal um Hülfe bat. Ich sprang vom Schemel, trat an Hessig heran und bat ihn, seine Frau in Ruhe zu lassen. Er versetzte mir eiuen Faustschlag iu'sGesicht, ging dann an den Schemel und suchte nach einem Messer, fand aber keinS, worauf er sag te: „Jetzt schlag' ich Dich todl." Er schlug mich nieder und zerriß mein Hemd. Ig, »e» setzte ihm nun einen Stich, da er mich bei'm Halse hatte und wiederholt rief: „Ich schlag' Dich todt."" Nach Vernehmung deSHülfS-EoronerS Dr. Tushman über den Befund der Leiche und er. nein Reiume des Coroners entschied die -<;ury, daß Hessig an einer Lavchsell-2imü»sung, den Folgen einer ihm von Peter Ritter beige« brachten Stichwunde gestorben sei. . Ritter wurde den Assisen überwiesen, «ei seiner formellen Vernehmung sag'e er: bin nicht schuldig, ich that es nur aus Noth wehr." Haupt-Welt spräche französische Sprache ist die erste derzeit; mit Französisch kann man sich vom Nordpm bis zum Südpol verständigen!" Dieser, auH in Deutschland vielgeglaubie bramarbasirende' Unsinn der Xktioll läßt sich durcv Zahlen recht eigeinhümlich Au? der Erde sprechen jetzt nach sorgsältiger«chat. zung 90 Millionen Menschen das Englische» und zwar in Großbritannien, Nord-Amerika, aus denßermuden, in Jamaika, Georgetown, am Cap der guten Hoffnung, in Australien, Landiemensland, Neuseeland und Ungesähr 75 Millionen sprechen das Deutsche, uud zwar in Deutschland nebst Elsaß und Lothringen, in der Schweiz, m Oestreich, Un garn, Rußland, Nordamerika. Südamerika (in Baldivia, den La Plata Staaten, Rio Grande :c.)> Australien und vercinM >u Ost indien. 55 Millionen sprechen iias Spanische, und zwar in Spanien, Euba, Mexiko, den südamerikanischen Republiken, Maiiilla :c. Nur 45 Millionen Menschen sprechen das Französische, und zwar inFrarikreich, Belgien, in der Schweiz, in Orten Eanada's, und zerstreut in Nordamerika. Das Fran zösische wird also von halb sovielen Memchen gesprochen, als das Englische und von nur Dreisünstel so vielen, als das Deutsche. Miseegenation in fashiona. blen Kreis Tage fand in der Madeleine-Kirche zu Paris eine eigenihuinliche Heirath statt. Der BiZutizam ist derßicomte Charles de Thouais »nd die Braut eine Chinesin, Namens Iu T!,. Tochter eine» fru- Heren Gouverneurs der Prsvinz Peking ; die selbe wurde als Kind von einem französischen Kaufmann in Canton angenommen, der sie unter dem Namen Maria ta»fen und rn Bor deaux erziehen ließ, wo sie die Bekannlsujast de? Vicomte machte. Ein Gelehrter alsDicb verhaf tet. In Cincinnati wurde Sam. Lee aus den Verdacht verhaftet, mehrere tteine stähle verübt zn haben. Lee legitimirte sich als Professor eines südlichen CoSeze, hatte Freipässe sür fast alleEisenbahncu u nd Ä)am pferlinien und ein Empfehlungsschreiben von lefferson Davis. Ter Mann ist ohne Zwei fel von gutem Herkommen und Bildung und hat neulich in Hamilton Vorlesungen gehal ten. Aber er kann das Stehlen nicht lassen und wird trotz seiner Gelehrsamkeit naeh dem Arbeitshaus wanvern miiiien. Gras Bens! a l «—6 ich t er.—ES gibt Leute, welche für Genies gelten, ohwc dag man sich eigentlich Rechenschaft daru ber geben kann; es sinv D>e, denen man „den Ruhm mit Gewalt zuschanzl" wie sich dieser Tage ein New-Vorker Modeprediger ausdrückte. Gras Beult ist einer von diesen Glücklichen. Man hat den kleinen Mann sür einen großen Staatsmann gehalten; er ist den Bk«ei^'Huldig geblieven, und lroydem gibt eö äoch heute Leule, welche ih.a, diese Ehre gethan. Jetzt sucht man ihur lvgar einen Platz aus den'.' deulsären Parnasse zu sichern und pusst ihnill !»eutjchenZcilu»gen als dich ter heraus. In de? Presse macht zur Zeit solzende Notiz die Runde: „Graf Bcust, im Gev'.ete der Berskunst nur als Verfasser von eleganten französischen Couplets beiannt, tritt jctzt auch als Dichter l m deutscher Sprache aus. Ä» den „Dlosln ren", ein«m von dem Vorstand« des östreichi schen BeamlenvereinS herausgegrdcnen Jahr buche, wird ss-.ben ein „Abschied von Wien" veröffenllicht, i» svxlcheni der ler den wehmüthigen Gefühlen, die er em pfand, als er sich im November 1371 aus den Botschasterposlen nach London begeben mußre, während sein triumphireuder Rivale, Gras Ändrassli, den längst ersehnten im Mini sterium des Aeußern einnahm, poclischenUus drnck zn geben sucht. Wir ivolien den Bers des Gedichts hier abdnnlen: „Dahin denn über Land und Meer Im Nedcisior dem tircil-efeis euigrgen, Em herrisch >!a»d dar! groH My Nno doch wird es auf allen umueu -liltgen Dazu bedursle es ooch keines Grasen und Staatsmannes; diese Verse hätte Kärtchen Mielznicl anch machen können. Eingemachte Babies. Die saure iSurken-Geschichle" kömmt aus üliinne' sota, und besteht in dem Rezepie zum cheu von Babies. Dag die Gurte, cinge macht, sich samos hält und >n diesem Zustande ein sehr gesuchtes Nahrungsmittel Uesert, ist bekannt, und Niemand wunpert sich mehr darüber, weil Jedermann die conservirende Eigenschaft des zu dem Prozesse gebrauchten Salze» kennt. Dag aber Babies ohne Salz, Essig oder sonstige Zuthaten eingemacht wer den können, und sich Monate lang hallen, dürfte neu sein. Die Welt verdankt diese über raschende Kunde einem Correjvondenten der Minn. „Western Times," einem irischen Fa millenblatt, in dessen neuester Nummer der Editor sich von Bansield schreiben läßt, wie von zehn oder zwölf Tagen sind et was ganz Gewöhnliches bei den Shipvewas. Aber das ist nicht das „Wunder," welches ich berichten wollte. Dieses besteht in dem bei etlichen Slämmen nblichenGebrauch, ihreKin. der lebendig in die Erde zu versenken oder zu begraben, oder sie auf den Boden lieser See'n zu versenken, eingeschlossen in lnftdichie „Ma. koke," oder Särge von Birkenrinde, und sie im Früiahr nach einem Schlafe von sechs Monaten lebendig wieder heroorzun ehmen. Das Verfahren ist ähnlich wie bei dem Ein machen von Tomatoes in lufdicht verschlosse nen Büchsen- Damen, welche eine Zeit lang dprch Ba bies nicht genirt sein möchten, würden w°h! tkmn, statt zu den bisher gebräuchlichen ÄUZ. kuuftsmitkln zu greifen, sich von den Chipve was daS„Makol"-Rezepl zukommen zu lassen. Ueber dieKesselex plostonin Schöne« Mann'S Talgstederei zu Chicago, berichtet die dortige „Nuion," solgendeDeutsche, der Maschjmst John Fink, GeorgMüller, M. Sultzer und Gottlteb Kaltenbach um's Leben kamen. Der Decke! des Kessels flog hoch in die Lust und schleuderte den iz-jcihrigen Kal tenbach 50 Fug weit. Der Ingenieur I. Fink hinterläßt eine Frau u. zwei Kinder, Georg Müller eine Flau und 7 Kinder; M. Sultzer ist 17 Jahre alt. In Erie,Pa., ist am Montag der Ho ch w. Ernst Reiter gestorben. Derselbe wurde in Arnsberg im Jahre 1821 geboren, auf der Universität Münster gebildet und kam im Jahre 1855 nach den Ber. Staaten, wo er in verschiedenen Städten wirkte. Wiees den Deutschen tu Texas ergeht.—Aus Pilot-Point, Texas, schreibt uuter'm 24. April ein Hr. Fr. Böttigen: „Innerhalb der letzten 14 Tage sind hier zwei Deutsche erschossen worden. Der Eine hieß Bernard Rolf, war Maurer von Profession und hat Verwandte in Cincinnati. Er hatte den Winter hindurch aus dem Laude eiuesHrn. James Doroughty Kalk gebrannt und wollte denselben wegschaffen, als Doroughty es ihm wehrte und ihn, da er auf seinem Rechte be stand, niederschoß. Das Gericht taugt hier Nichts. Niemand nimmt sich eiues Deutschen au und wenn ein Deutscher e>mordet wird, so giebt mau dem Mörder Gelegenheit, zu entfliehen. Es sind jetzt nur noch zwei Deut sche hier." In New-Uork wurde vorgestern der Deutsche Bernhard Nill von Joseph Martin mit einem Federmesser in denßücken gestochen und aus der Stelle getödtet. Der Mörder be findet sich in Hast. Das „Banner" in Terrebone, La., sagt: „Dieses Parisch ist so arm, daß ihm Niemand eine 3 Fuß lange Planke borgen will, um das Loch in dem Gefängnisse zuzu nageln, durch welches der letzte Gefangene ent kommen ist. Das „Chicago Evening Jour nal" setzt uns davon in Kenntniß, daß Chi cago seit dem Feuer nicht weniger, als VSV,- 000,000 auf Hypothek geborgt hat, von de nen jeder Dollar zum Neubau der Stadt ver wendet wurde. Das Geld kam meist aus Boston, Hartford und New - Uork. Die bei den erstgenannten Städte lieferten weitaus den größten Betrag. Man glaubt, daß Chicago dem Osten etwa 870,000,000 schuldet, die hypothekarisch sicher gestellt sind und etwa 9 Prozent Zinsen tragen. Das Gerücht, daß PaulinaLucca be absichtigt, sich bleihenz in Amerika niederzu lassen, bestätigt sich. Sie will amerikanische Bürgerin werden, und «ach den letzten Nach richten hat sie sich bereits in Hcmeinschast mit der Conzertsängerin Louise Lkbhardl in New port, Rhode-Island, ein Haus gekauft. Europäische Berichte. -- (Ein Welf.) Herzog Karl von Braun schweig, der ältere Bruder des regierenden Herzogs Wilhelm, der gewaltsam vom Throne entfernt wurde, weil er angeblich „ein wüster und wilder" Mensch gewesen sei, hat in einer schweizerischen Zeitung in französischer Spra che das folgende sonderbare und echt-welfische Pronunciamento^erlassen^ sereS Lebeni versügt. Erbe äll?sien yause» der Wilt, bissen Mitglieder auf allen Schwchtftlicrn gefnl- Unser«! Eigrnschast all Haust der ältkren Lirrt« <ln. Heslcht» «ine» tirebtsch-d'm», der ganz Deutschland jer. Gottes Slaat!st«g«l besiegelt. Karl.« ! Oeorg Herwegh hat Hrn. Lasker ange sungen. Hier ist der Text seines Gedichles, welchen wir einer der neuesten Nummern der „Ber'liner Demokratischen Zeitung" entneh- j nie»'. i „End« gut, All«ö gut. : Kein Ausschub. < ?«, »ord«l?av-, nal,« Fay«tt«str., Taschenuhren, «islanouiirrn uno MKHM Karl Dein, Fabrikant von seinen Schmucksachen n. Silberwaaren, Ein großer Vorrath von Waaren sür Braut- und seine schwere qolSene und silberne Uhren: Haarardciten werden nach Auftrag ansefcrtigt und Reparaturen huvfch und schnell gemacht zu den billigsten Preisen. INovj.lJ) i'Uese sür loli. V Die«;, Cmil .<r»l,n und Heiraths, und TodcS-Anz«ig«u, 4 Zeilen uichr iit>-rschrctt«nd. 2S Cent» sür einmalig« Insertion. Todcs-A,«zeige. Am Mittwoch Mittag vor I Uvr wurde uns unser geliebter Gatte und Bater LoinS W. Tchlöoer au« Osnabrück in seinem 54. Lebensjahre am Plötzliche Weise durch den Tod cnlnsj.ii. Beerdigung fin de- citüabc»' ch ui gs 01l Freanoe und Belanine i1l>1) die trauernde Wittwe uiidjrinter. Todesfälle. Am 7. Mai Frau Lgne« L. sonder im KO. Le- Am 7. ZiistiiS Kiefer im 5?. Lebensjahre. Am 7. Mai Martha Virginia Baieo, 23 Jahre von H. F. und oer verstorbenen Sarah Am K. Mai Frau M. Aiixe Schulz«, Gattin von Franz S. Schulze. sebensverstchernngs - Gesellschaft, Nr. L 2, Secondstr., im Marmor-Gebäude, Z» A» öticholS, Geschäftsführer. Die „Wrth MerlcalZ Lebens - Nersicherungs" Gesellschaft," Leopold Blumenberg, Nr. 74, W.-Baltimore-Straßs, General-Agent. Washingtoner Anzeigen. sM, Washington, D. C. Mrs. Kandler, Putz- und Modewaaren - Handlung, «r. SS?, siebente Straße, nahe Z-Etr., Washington, D. C. Agentur für die berühmte Fahnen- und Stickerei- Mannsaktur von I. A. Hi e tel, könlgl. Hoflieferan- L pzi g. Sachsxn. "^S^w.ÄaMie)^ Bauvereine n. s. w. Aufgepatzt! Der^Johnsonstr.' Bnuverein Nr. 3^ theilbasien Bauvttelne beizutreten wünschen, eingela den, heut«, Freitag, Abend, den S M«i. bei Hrn. Johann Lössel, lohnsvnstrafi«. Su tsschrinen und Unshejle zu sichern. Wilhelm Hunt, Präs,! LouiS velmaiint.Blce-Prös.! Angeiin Bath, Schatzm.s ?. W Krei», Vereins-Advokat! tltl) Arank L. Bo»v. Stkr, Pcmanent za«d Company ok tds Vit? vkL»!t!mor«. M. Affelder, Sekr. Jos. «rietens-ald, PrSs. vffice: Rr. 22, Secondstraße, Zol. Friebenwald, Richard F »nder, S. Ä. Putzel, Arm. Nachmann, I.J.Taylor, JuliusStiefel, W.D.Gill, Bernard Clark, ff. H. B. Boy», Ehr. Vax, lohnHarriS, Jakob Hecht. Geld auszuleihen. Vetriebs-Capital: KI,99V,WV. Diese Gesellschaft hat ihr BetiiebS-Capita auf «ine Million Dollar« erhöht, und ist jetzt bereit, Geld auszuleihen in beliebigen Summen gegin hypothekarische Si^rheit und sür Dar» zahlt. <?eid als Ltth-Gesellschaft. ineorporirt im Juli 1872. «apital tl. 0«0,000- Beutle» C. Bidb, Vice-Präs.!' W. Keni», Sekretär; T. Wallis TolieitörZ John Glenn, Henry G. Tyson, Beulley C. Bibb, E. B. Hunting, W. A. Lonev, George W. Brooks, Shas. F. Smith, James N.Herbert. John Abern. pilatien b?etet diefe Ge?ellfchast Vorthetle, welche von Pari-Werih der Antheile t4OO. Wochenzahlunz pro Antheil tl.lw. (Sept.l4,l2Mtei Providentia, ZK. 17, .Gegenseitigen Lebens » Gesell« Rr. 17, South-, gegenüber Germanflraße, »rganiiirter Berein. (Okt. 7-)

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Philadelphia - New - Aorker Erpreßzug Nachm. i Uhr 50 Minuten; verbindet sich in Perrhville inic allen Stationen an der Phiiadclvhia-Valtimore-Eisenbahn und in Wilmiugtcn mit den Zügen sür Gtafione» a.i der Delawarc-Htsenbadu zwischen Wümington und kMingtsn, daztoischen gelegenen'Slationen S Uhr Nachmittags. Krpr«k;u„ nach Phüedeiphia uut?.2s Abends. EtpriSzug nach New - Kork um 10.4 V AbendS. Sonntag?: Nech Philadelphia 7 Uhr 2ö M-n. Abends. Nach New-Aork um tg 4» Abends. Durchsahrte-BilZete sind entweder im Presidentstr,- Depot, oder Nr, Pallimorestr.,»!! haben. Eben so sann man dort im Boraus SiZe im Hinteren Nück» st?- uud Tchlaswagen sichern. Personen, welche Billcte in der Oiste» in Baltl msrestr. nehmen, haben den Lortheil, daß ihre Ba gage aus der Wohnung abzeholtund von der.Lr.toa« Transport» Ss.» Namrt wird. <!OS-) früh z Uhr 15 Min., KUH?55Minu. und g.ZZ; Nach. mittags Z Uhr S 5 Min., 7 Uhr 25 M. und S U. 00 M. Absahrt von Washington 4.5Z,5.ö5,10.58 Morgens, Z.S3, ö.ZZ, 7.SZ Nachmit tags. An tunst in Baltimore 6.25, 8 4 Morgans, 12.10, S.ZS, 7.0ö Nachmittag« und g.25 Abends. Abfahrt nach Marlbor o' srüh K.55, 9.3 S und Nachmittags 3.55. früh 7 05 und Nachm. Z.4S, S-40! Ankunft in Bal» ?.45 und Abends 5,3>Z und 9.2.5 Absahrt Der verläßt C?x' Ztation um 5.30 srüh. Der Abends um Y.9V von Baltimore abgehende Zug fährt ohne Wechseln der Waggons nach Oetdon, N.-C., durch. Pullmann'fcke Palast - Waggons sind in diesem Zuge von Baltimore bis Weldon. Die Züge um A.ZZ Morgens nnd 7.25 Nachmit tags oon Baltimore, sowie die Züge u n 4.53 Mar. Gens und 7,53 Nachmittags von Washington fah ren täglich; alle anderen Züge täglich, auSge- Wegen Billere und Auskunft frage inan in demßil let Biireau ii» Bahnhose an der verlängerten Town sendkraßc, und in der großen Billetnr aus ker Nord- Osi-Ecke der Calverlstraße nach. (M-1 vle Baltimore-ÄiZas hinaton - Nich- Znond! 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Drittes grvs»eS Mäi- und Turn - ?cst dvS „Llifnyette Turnvereins" ' bau, Schauturnen und ZjoikSbiluflizuuacn ankge» > süllt. 25 >!ts.! Binder unter »wöls Aade«n srel. ttarl Tckmitt, Bors.! !lrlinir Sachs«, Sekr, Prof. W. T.^lnMtt's groizei? Saale der M o» I a a A !> e I, o, denl.'. Mai 1871. Ai-saag der Boritkllung ui» -< Uhr. ZI ! Tan«, aubgesührt von Z 0 Mädchen. z, I.» ><>> !,»oUt, von Mädchen und zivols Mädchen und twöls Knoden. I u? >un, von und jknaben, v ll»n>>.ii»-, von si ZlÜS'cki«. I,! > 'i > u>„ li>>- >l 'l' e>,, -' ,i , m b,->i. I'a.- al. Hit.'!,!!,,»! N>n>!, von Mädchen. Nach dieser .'!oi!l>!lang steh. der PNal Besuchern «ur Berfügu,,!,. we..en außg geben. H "" Dritte» »wß« M»W L^rst-Vn!titt,lirer Schützen-Gesellschaft gens bis ü Uhr Abends. HMr Wagen znm werden von folgenden Pliltzci? absahen lsin!ritl ?5 "»'wn- und Ballim-restr. (Nl-?) H, Windols. Sekr. » Llillsch! " Msniaq» den IZ. Mal, wird d«l Unterzcichneie!n»r.«,« -Ska,!«». l auswar- Iltl-Z) "v?^üd?^he?e«ftr. 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