Newspaper of Der Deutsche Correspondent, May 10, 1873, Page 1

Newspaper of Der Deutsche Correspondent dated May 10, 1873 Page 1
Text content (automatically generated)

F. Slawe, Herausgebe,. Spezikl - Notiz?«. Baltimore Fire Insurance Bflice, Südwest-Ecke von South- und Waterstraße. Diese Gtsellschasioeilichert soriwadrend gegen Vcr liilt over Schaven durch sowohl in der Eiadi. wie im Arien ron '»izeniham, «ck°ida'u-Produ?lc? j>i°de!n, Haus -'«eraihschalien! im «au de,riNcnc oder im Hafen in Ladung ttche Fahrzeuge «. I. w. Das Direliolium besteht aus folgenden Herren: Wm. G.Harri son, Präsident; «eo. R. Bi-l.rs, H », »apff, David S. Wilson, T> Rodt. Zenkin«, Nosiad Penllingtou, <l. Morton Stewirt, »raneis T. »>ng, «-S5 Ncwcomee, ?-nr» i! »011, Orville Vorwitz, >ii. E steaari, W. W, Taylor, Wm. H. Brune, Israel Eobez. Äcorgi L. Harrijon. üdcr ?r. «oodworth. Selr. N. Courtney ck Bruder, Str. »4, Nord - Charlesstraße, Ecke der Zayettesiraßc. Wir machen aus unseren reichhaltige» und aflortir» Champagner, Rkein Weine» von der seinSe» Q^alttS». Sherry-, Port- und Madeira-Weinen, »ranntiori«, und Havanna-Eigarreu „nimkrttam welche slle zwei Wochen per Dampser Äwngen un" im «leine, ,u 2-,»-°ß.Pr.il«n »«- .au,.werden. fcincn Thee ausgewählte Groeerie-Waaren sür Za'aili«. alleiniae Aqeniln des berühmten Siuddonse lii aenßoggin-WhiSlev l j Gold- und Silberwaarev. reichhaites Gch«»>t,»ch«n Elegante «Silbers» ch« a. . . G,ldene und ftiberneTasch euohre» «Nderplattirt» Wahren. Tlfch-«!esserwaaren. Reue«ronze-Sa»e«». U». »u sehr billigen Preisen bei A. «. «arne» W.Baii,mureftraSe. Diamaatenl! " °Gterlingfilber-Waaren. Pateck, Philippe 6 Comp.'S Genfer Taschenuhren (etwas Elegante«.) Such ein volles Assortiment der besten iNbervlattirtea Waaren bei ' «ebb a^«o.^ (5. P. Davidson <K Comp. Nr. S. Nord« Liberty Ttrafie. Der Tom - Gas - Äoch - Oscn ist der beste jetzt im Maikte. GaS - Einrichtungen zu Fabrik-Preisen. Wasser- »nd Gasleitungen werten einzrichtet. Eiierne Eommerd, ch o»llio«s>-Sestklle ausgestellt. Tr. Emilie Föking, Dentist, in Dr. S. Water'S Office, 45, Sanvverstraße, Baltimore, Md. <Matti.lMi> Zahnärztliches. Dr. W. H. Etheridgc, Nr. 21, Siid-Broadway, macht seinen vielen deutschen Kundeii und dem Publi tum bekenn', das er jetzt dereit est, künsttiche Fahn der besten Qualität, billiger, als sie irgend in oer Siadt angeschasst werden tonnen,»» iietern. Meine tonnen nicht übertrosten werden, und sind durchgehe»»« garaniirt. Mem Lachgas wird ta°lick> snsch beeilet, und hinterläßt «eine bösen ooi aen. Meine Füllung ist garunt.rt, ,u »esallen. Ach Ueiere die beste Arbeit billiger, als irgend jemand in der Stadt. W- '^tsieridge. . ,!oi-IS.I2Mte7) Nr. »>. Süd.Broadiva», zemungd' Zayn-Tinktur. «tue elegante, sichere und erfolg, reiche Mundwäsche, zum Reinigen, Verschönern und Erhaltung der Zähne und des und gibt dem Äthem einen an gonehmeii Äerach. Zu haben bei allen Droguin-ain Allgemeinen und St. Pvnsoa, lenning», SI Eomp , -Maill.l2Ml) Nr. 90. Nvrd-Ehariesstr Deutsches zahnärztliches Znstitnt. »rmen-Klinit von 7 bis 8 Uhr Morgen«, Nr. Sanover», »wis-lien <sonway- und «arreftr. Dr. Bernhard «ieyer (studirte hie stger i'-ht Zähne vermittelst reimn Lachgase« ohne Schmerzen aus. Künstliche Gebisse v->i> t» »IS- <S-ldlülliin«-n Unvollkommene und vollkommene Zähne. «Suti sind sür körperliche Schönheit unerlöß ltch, und Piemaiid dirs stch sernerhin wegen unglei cher oder sanier Zähne entschuldigen; denn das Mit tel, diese Mängel zu beseitigen,liegen in eines Jeden Bereiche. Dr. Winchell. in Nr. 18», W - st- Aavette-, oberhalb EutawstraKe, ist als wisfen schastiicher Zahnarzt weil und breit bekannt. Er ist mit jedem Zweige feines BeruseS praktisch vertraut, und alle seine zahnärztlichen Operationtn besriedigen die Patienten aus'« Beste. Die Zähne, die er anser tigt, zeichnen sich durch Dauerhasligkeit, vollkomme nes Passen, natürliches Ä»Ssehen und allgemeine Eichönheit aus. Das Zahnlüllen mit Gold, Stanio! oder viaste bildet einen wichtigenTheil seiner Piaxis. Als Zabaausziehen steht Dr. W in chell unerreicht da. Sein Versahren mit dem Pa tienten ist lii der That charmant. Nicht daS geringste Schmerzsymptoin wird veranlaßt, »ud die Operation iftstets vottkommen ersolgreich. Er sabrizirt täglich-r ei- es salpetersaures ÄaS. Die len Tchmerzvertilger haben die gesammlen medizini- Nischen Fakultäten Europa'S und Amerika'S sür das vollkommenste nnd wunderbarste, Empfindungslo w^ordilMSrz7,ZMt-,) LS Prozent Aejpart. Unsere Kunden erhalten den Bortheil unserer großen Baar-Einkäufe. «urtwrlght <d Warner'S, !»orsoik und New Brunswick, Meditcott Compagnie Unterhemden und Unterhosen, 2d Prozent billiger, als irgend ein anderes Geschäft in der Stadt. gegen Rheumatismus Merino-Damen-Unterkleider von allen beliebte? Fabrikaten, »r-zcat billiger, al» dergen>öt»>ii«t»»»r»>«. Ein großes Assortiment von Teal ä: Hartman«, «r. S»i», West-Baltimore»,. <MIIIZI,ILMI,7) zwischen South-u. Calvertstr. W. E?Wood L 5 «somp., Gold's patentirten automatlschen Heizern, Legung von Blel» uud Eilenröhre», Badewannen, Hydianten, Waschstände, Pissoirs, Abzugsrohren stir Abtritte! sowie auch hydraulische Rammen, Wasser-Maschinerie u. I. w., marmorne und Lchiesci.Kaminstuile, Feuerheerd- Rofte, Register u. f. w. lküchin-Utenstlien, Wasserkühier und Resrigeratoren; »och- und Heizöien, sowie Reparaturen aller Art Sudwest-Ecle von Baltimore- und Entawstr. (82-) Zohu G. Suman <8? Comp., Str. »Z, West-VrattstraKe, nahe Spear' S Werste, Handler m,t den besten keirten LhkenS' Äalley-, Sunbnrq-nnd Eumbcrlavd- Kohlen, Psund aus die Tonne !n allen Füllen, frei non Vchicser und andern Unre-niyteilen. < SeplS,t2MtellZ Die besten Steinkohlen zu den niedria sten Preisen. »ohlen von der .Baltimore! Compagnie.» »»,! de: »Fuller-Bostoner Eoinvagnie.» KarrealadungS-oderTonnenweill. >uch .LykeaS'Balley-- und Eumberländn kohln, W. K. L'igg«, Agent der »Valtlmorer u. .Nnion-Eisendahn-?»mp.» Büreau: «r. ». Gouthstra^e. >tohlenhöse: Ecke der urd^Mad^sonstiaz« "'t Oktt <t2 ttohlen zu herabgeietzrenPretseo ebr alreiistraße. (Sepe^.t^l) Dr. I. E. Sticord. Rr. 141, Welt-Fayettc-, unterhalb der Howardstrage, eine ZV lährige Ersahrunq in Hospitäler« »em Zahre in S Taqen durch ein?olales oeiim>rtcl. Sesährlide -kran'heiten des Blutes, ÄalseS, Nasi »nd und üseiriechende EUerungen^ »h! Rachmittags »nd^ Der deutsche Correspondent. 33. Jahrgang. Spczial - Notizen. Guggeuheimer Sk Weil, Schreibmaterialien u. Drucker, find nach Mr.«??, «est - Baltiworestr., (unter dein.,Ecrr«lllon-Ho«el"1 Fi», Hochzeitsgeschenke! Hochzeitsgeschenkt! Massive silberne Löffel, massive silberne Gabeln, massive silberne Vorleglöffel, Zucker-Löffel, Serviettenringe, Salzfässer und Gemüselöffel, W. F. Bissing, 280, West-Baltimolestraßk, 28l), Iv. Kummer, IKS, Süd-Broadway, zwischen Enstern- und Canlon-?ve»ue, nen und silbernen Uhren, äivte «Sold- und Sil derwaaren. Stund-Uhren, Brillen aller Art, welche er zu dillizen Preisen ofserirt. Alle Waaren werden garantirt und Revaraluren promvt und ut besorgt. tZaiiia.lLMtel» Lauterbach's etneveqetadiiuche .>4ahn-T>r,ki»r.^ k^nser^ Temperaturwechsei. Gan, vor- sie sich Beseitiziing dei üdeiricchen- Bei allen Tiroguisten und Apotheiern zu haben. tAedr. 1 Ztuw> KS Alle Arten GS Nähmaschinen zur Miethe zu »2 monatlich. Zum Verkaufe in Ratenzahlungen zu t 5 pro Monat. Baarzahier erhalten ein»» libera len Ab»ug. Dorsey « LoudenNager. (Ottlit.tZl) «r. «ord - EutawstraK«. Die „Stcor"-Nähmaschine, kürzlich introduzirt und die besje aller vor handenen, erhielt die Prämie in der letzten Auekcllung des „Amerilanischen Instituts- ,u New-York und ist be sonders siir Schnuder cingeii'jt-t, macht jedoch alle Arten Nähereien ; selbst sich sestiiellende Kadel. Man tllmme und sehe! Tckäser U Reib. «r. «esi-Baltimore-, nahe Chorlesstraße. Wichtige Nachricht! Ich habe alle Arien gebrauchte Nähmaschinen, wie ~ B. BleeS'sche, Singer'sche, Howe'sche, Emptte, vorräihiz, oder neue, wenn vorgezogen, oder vermie the dieselben »u Z 2 pro Monat. ZamesCarler, Mr. ?»ON. «est Balriin-reftra»«. (JanSZ,l2Mie) Die Wheeler-ÄSilson'sche neue Nähmaschine Sdllttle zu gebrauchen. Diese neue Maschine verrichtet alle Arten Familien- Nähereien vom feinsten Musselin bis zum schwersten Tuche. Die einzige Maschine, weiche Hemdenmacher Petersen At <sarpe«ter, Gen.-Agenten, (Dezi?,lll) Nr. 2'4. We»-Baltimorestr. Die Wilson'sche Nähmaschine für all- Arten einsache und Kanev-Arbeit ist vorzüg licher, als alle andern. Sie läust leicht, ohne Ge» räitlch, ist einsach und dauerhast und eignet sich beson ders sür Schneider. Der Preis derselben ist von w. Brown, Agent, (Rov.IZ,ILI) Rr. «», Nord-Gahstraße. Für Familien-Näharbeiten ist keine Maschine besser, als die klon,« Skuttl« I-ooic Stitvk, da sie dauerhalt und eiosach ist, nicht leicht be- S?e kostet von »25 biS tSO nnd wird ans süns Jahre garantirt. John T. Butler, General-Agent, «r. S, «ord «harle»ftra»t, lOkt2t,tlll zweite Etage. Die verbesserte „Florence" - Nähma schine. Die beste Maschine sür leichte und schwere Faml» lien-Nährreien. Sie hat die berühmte riickstellbare Speise- und sich selbst richiende Spulschift-Streichnng und dauerl länger, als jede andere Maschine. Wird unter leichten Bedingungen verlaust im Berkausillokalc der.Florence -Niihma schinen-Ge ellschast," (3uli2l.l2Mtcl) »kr. 4S. »kord-^harl««str. Kauft keine Mähmaschine, che Ihr die geräuschlose, sich seldst-ölende Bvlanz. Rad-Verbesserung gesehen, die kostensreian ?uuselo»°i>e"vo^Z. «. Wild. Nr. 7«, W.-Balkimo« getauscht. i«pr2,lZMt,l> Äerm ischte Anzeigen. John M. Miller ä- Comp., Nr. 325, West-Balnmore-, Echreibmateriatten-Händler Billig. Prompt. John I Wilcy k Comp.^ besten und billigsten Buch- und Accidcnz-Drucker in der Stadt Südwest - Ccke der Baltimore nnd Calvertstraße. Geschmackvoll. Akkurat. cFebr.2O.l2MUl!) Iresco-^ Oe!-, enkaustischr oder Wachs- und Wasser-Malerei aller Ar», elegante Nachahmung von Holzarten, Glan«-und Mischsarben, sowie Dekorationen sür Pri vat-Häuser, Halle-, und Airchen. Schildermalerei, wie früher. Emmart Quartley, Hr West Baitimoreftraße. lAvrii7.l2Mte«) An «raner und Maschinisten I Wm. E. Wood öe Compagnie, Ecke der Baltimore- und Entaw-Sttaße, Baltimore, Md. Schmiede» und gußeiserne Rohren, Schmiede, u. gußeiserne Fitling S, toren, Öeikannen. Damps» und «asser-«tener. Schottisch« Mhttn - Fitters-Werkzeug und -Maschinen. amer,kan ische Governor- und Ehallenqe - j)ainpf. Pumpe, Rubber-Belting. Damvi-Bervackunq und Schlauch. An Bäcker und Grocerie - Verkäufer! Wollt J-r Mehl haben, gutes Brod macht, Zahn R. Dorsey's Pioneer-Familien», Pioneer-Extra-, Teverton,Extramehl. tÄr»7,131!"/ » - Saloereftra».. Um Szepter nnd Kronen. (Fortsetzun«.» Sie haben Recht, ries der König, es muß ein Ende gemacht werden, die Neu tralität entspricht ganz meiner Auffassung, und selbst der traurige unv beklagens werthe Vorgang in Frankfurt kann nichts in meiner Ueberzeugung ändern, welche mir verbietet, an einem Kriege zwischen zwei Gliedern des deutschen Bundes mich irgendwie zu betheiligen. Ich will Platen kommen lassen und ihm die sofortige Auf nahme der Verhandlungen behufs des Neutralitätsabschlusses befehlen! Ich bin überzeugt, sagte der Kabinets rath mit Befriedigung, daß Eure Ma jestät sehr wohl daran thun, und werde erst ruhig sein, wenn der Vertrag in un serem Archiv liegt. Der Kammerdiener trat ein. Staatsminister Gras Platen bittet in dringenden Angelegenheiten um Audienz! Er soll kommen! rief der König ver wundert. Das Gesicht des Geheimen Kabinets raths legte sich in bedenkliche Fallen. Graf Platen trat ein. Die gleichmäßige, selbstbefriedigte Ruh, welche sonst den Ausdruck seines Gesichts bildete, hatte ei nem Anflug von nachdenklichem ErnstPlatz gemacht. Der Kabinetsrath sah ihn forschend und ruhig an. Was bringen Sie so eilig, Graf Pla ten? rief der König. Majestä», erwiederte der Minister, an den Schreibtisch des Königs tretend — eine Note, die mir Prinz Nsenburg so eben übergeben, zwingt mich, sosort Eurer Majestät allergnädigste Entscheidung zu erbitten. Nun? rief der König gespannt, was will man in Berlin? So eben, fuhr er fort, sprach ich mit dem Geheimen Kabi netsrath über dieNentralität und es scheint mir, daß jetzt, nachdem der Bund leider thatsächlich gesprengt ist, nunmehr Ihren mündlichen Abmachungen gemäß der Ver trag geschloffen werden kann. Majestät, sagte Graf Platen, indem er ein gefaltetes Papier aus der Tasche zog, eS scheint, daß man in Berlin jetzt weiter geht! Weiter? rief der König und ein Zug von Befremdung und Unmuth zeigte sich in seinen zusammengezogenen Augen brauen, was kann man denn noch mehr verlangen? Man verlangt ein Bündniß auf Grund der preußischenßesormvorschläge, wogegen man die Souveränetät und den Besitz Eurer Majestät gewährleisten will. Aber das ist ja ganz etwas Neues! rief der König. Zu spät! sagte der geheime Kabinets rath leise vor sich hin und lenkte traurig den Kopf. Jene Reformvorschläge, suhr der König lebhaft sorl, welche mir den größten und wesentlichsten Theil meiner Souveränetät nehmen, habe ich ein- für allemal zu rückgewiesen und werde sie niemals an nehmen. WelcheSouveränetät will man mir dann noch garantiren, nachdem ich die wesentlichstenßedingungen der Souve ränetät ausgegeben? Sagen Sie dem Prinzen Nsenburg Wollen Eure Majestät die Gnade haben, sagte Gras Platen, die Note des Prinzen anzuhören? Die Situation ist ernst, er verlangt Antwort bis heute Abend und wenn dieselbe nicht befriedigend ausfällt, d. h. wenn Eure Majestät das Bündniß nicht annehmen so betrachtet sich Preu ßen als im Kriegszustand mit Hannover. Der König fuhr auf. So weit sind wir? rief er, - doch lesen Sie! Und er bedeckte das Gesicht mit der Hand, indem er sich in seinen Stuhl zu rücklehnte; Graf Platen entfaltete das Papier, welches er in der Hand hielt, und las die preußische Sommation, von dem selben Tage datirt. Der König sprach während der Verlesung kein Wort und bewegte sich nicht. Als Graf Platen geendet, erhob er den Kopf, tiefer Ernst lag auf seinen Zü gen. Und was ist Ihre Ansicht? fragte er kalt und ruhig. Majestät, sagte Graf Platen zögernd mit etwas unsicherer Stimme,— ich glaube in der That noch nicht, daß die Dinge ganz so weit sind, wie diese Note sie erscheinen läßt, man will eine starkePression aus üben, und ich glaube, wenn man nur et was Zeit gewinnt Aber es wird eine Antwort bis heute Abend verlangt! warf der Kabinetsrath mit einem leisen Klang von Ungeduld in der Stimme ein. Gewiß, sagte Graf Platen, eine wort müssen Eure Majestät auch geben, aber es läßt sich da doch immer ein te-rwe finden, wenn man erwiederte, daß Eure Majestät zu einem Vertrage mitPreu ßen, das Wort Bündniß müßte ver mieden werden, bereit seien und daß derselbe sogleich verhandelt werden sollte, die Bedingungen aber müßten diskutirt werden, damit lassen sich einige Tage gewinnen inzwischen können Ereignisse eintreten Graf Ingelheim erwartet stündlich die Nachricht vom Einrücken der östreichischen Armee in Sachsen, und wir können dann nach den Ereignissen han deln Meine Ansicht steht sest! sagte der Kö nig, indem ein unbeugsamerEntschluß aus seinen stolzen Zügen leuchtete und er das Haupt mit einer Bewegung voll Hoheit und Würde zurückwarf, die Reformbe dingungen, auf Grund deren ich dieß Bündniß eingehen soll, greifen die Selbst ständigkeit und die heiligsten Rechte der Krone an, welche ich von meinen Ahnen ererbt habe, welche von ganz Europa ga rantirt ist und welche ich meinem Sohne in voller Selbstständigkeit wieder zu hinter lassen verpflichtet bin. Sobald ich davon überzeugt bin, gibt es für mich nur eine Antwort auf den preußischen Borschlag und diese Antwort ist: Nein! Dann aber, juhr er fort, keine Unklarheit, keine dilatorischen Negoziationen, ich will, daß man über diesen Punkt ganz klar sei in Berlin, die Neutralität, die ich verspro chen, werde ich halten und will sie völ kerrechtlich abschießen, — diesen Vertrag niemals. Der Kabinetsrath schwieg. Graf Platen faltete die Note des Prin zen Isenburg und entfaltete sie wieder, — er schien nach einem Ausweg zu suchen, um dem so bestimmt ausgesprochenen En tschluß des Königs eine Modifikation zu geben. Georg V. erhob sich. Die Lage aber, sprach er, in welcher ich, mein Haus und mein Königreich uns in diesem Augenblick befinden, ist so ernst und was jetzt geschieht, greift in unbe rechenbare Confequenzen fo weit in die Zukunft, daß ich bei dem zu fassenden Ent schluß mein Gesammtministerium hören will. Graf Platen seufzte erleichtert auf und nickte zustimmend mit dem Kopf. Fahren Sie, mein lieber Graf, fuhr der König fort, sofort zur Stadt zurück und rufen Sie meine sämmtlichen Minister auf der Stelle hierher! Zu Befehl, Majestät! sagte Graf Psa ten schnell. Zugleich aber, sprach der König weiter, Baltimore. Md.. Samstag, den IV. Mai 1873. müssen sofort Maßregeln getroffen werden, um die Armee, welche zerstreut im Lande sich befindet, zu konzentriren. Ich will al les unnütze Blutvergießen hier im Lande für alle Fälle vermeiden und mit der Armee nach Süddeutschland gehen, um dort im Verein mit meinen nunmehrigen Bundes genossen zu handeln. So wird wenigstens mein Land von den Strecken des Krieges verschont bleiben, wenn ich es auch vor feindlicher Okkupation nicht schützen kann. Eure Majestät wollen selbst riesGras Platen. Ich will thun, was meine Pflicht ist unterbrach ihn der König mit Hoheit, und wenn meine Armee im Felde steht, so ist mein Platz in ihrer Mitte. Sen den Sie reitende Ordonnanzen zu meinem Generaladjutanten, dem Ehes des Gene ralstabs und dem Commandeur des Ju genieurkorps, sagte er dem Geheimen Ka binetsrath, und Sie, mein lieber Graf, — eilen Sie und kommen Sie bald mit den übrigen Herrn zurück! Graf Platen und der Geheime Kabi netsrath entfernten sich. Der König blieb allein. (Fortsetzung Telegraphische Depeschen. E»ropäische Kabelberichte. Wien , 9. Mai. Aus der Börse herrsch«? heule ein wilder Panik infolge des Bankrot tes eines Hauptspekulanten, welcher bedeuten de Beträge in Werthpapieren auf den Mark! brachte. Die Aufregung war so groß, dag alle Geschäfte unmöglich wurden. Die Spe kulanten haben elneHeiition an die Regierung gerichtet, die Transaktionen für einige Tage zu untersagen und Maßregeln ,»r Beschwich tigung der Krisis zu treffen. Als die Ausre gunq ihren Höhepunkt erreicht halte, wurden die HH. Rothschild und Schley öffentlich in fultirt. London , 9. Mal.—John Stuart Mills ist todt. Die Nachrichten von seinem in Aoig non, Frankreich, erfolgten Tode wurden um 3 Uhr Nachmittags hier empfangen. Es wirS berichtet, daß der spanische Ge sandte vom Earl Äranvilte die Verfolgung des KarllstcN'Comite's in London verlangt, welches wer Fonds für die Sache des Don Carlo» sammelt. Madrid, 9. Mai. Admiral Topete ik arreürt Wörde»; man glaubt jedoch, daß er bald sceigelassen werden wird. General Belarde berichtet in einer telegra phischen Depesche an die Regierung, daß sich viele Karlisten übergaben und daß er Vorbe reitungen zu einer Mafien-Aushebung silr Truppenverslärkung gegen die Rebellion vor nehme. Die Karlistcii-Bandcn, welche von Campo und Gomez commandirt werden, sind von den Nattonaliruppen gänzlich besiegt. Viele von den Insurgenten wurden sammt ihren Füh rern getodtet. Das Mißvcrsländniß, welches zwischen dem General Velarde und demKriegsniinisierNon vilas vorlag, ist freundschaftlich geschlichtet worden. Madrid, 9. Mai. Die Karliiien bean spruchen, daiz ihr Bandenführer Dorregaay in Navarra einen Sieg erfochten hat und be haupten, er habe drei Offiziere, darunter ei nen Oberst, gefangen genommen und eine Kanone erbeutet. Dieses wird jedoch durch eine spätere offizielle Depesche widerlegt. Senor Nonoilas geht nach Navarra und mittlerweile fuugirt Figueras als Kriegsmi nister. Der Papst erhslt sich. Rom, 9. Mai. Dem Vernehmen nach soll sich der Papst vsn dem schweren Krank heitsansalle allmählig erholen. R o in, 9. Mai. In der Deputirtenkam mer hielt heule Graf Venosta, der Minister des Auswärligen, eine Rede zu Gunsten der Bill, welche die religiösen Corporationen aus hebt. Er sagte, Italien sei nicht gezwungen, die Verpflichtungen gegen die „todte Hand," wodurch diese Körperschulen existirten, auf. recht zu erhalten, aber zu derselben Zeit sollte man den Generälen religiöser Orden die Mit iel lassen, um ihre Verbindungen mit der ka. tholijchen Welt ausrecht zu erhallen. Italien habe, indem es die weltliche Gewalt abschaff te, dem Foltschritt deS JahrhundertsVorschub geleistet, aber es dürse nicht die geistige Ge. walt angreisen. Oueenstown, 9. Mai. — Dre Dpfr. „Olympus" ist von Boston und der Dampfer „Euba" von New-Zork hier eingetroffen. Moville, 9. Mai.—Der Dpsr. „Olym pia" kam von Nelv-Aork an. London, 9. Mar, 1t Uhr Vorm. Eonsols eröffneten zu 934 für Geld und 93Z für Brief. „Amerikaner," alle 'Kser 92, '67 er 94; Io.4ver 895; neue Fülifer 89j; Erie SVH. Paris, 9. Mai. Renten eröffneten zu S 4 FrcS. üt) CtmS. London, 9. Mai, Uhr Nachm. Eonsols 93H-934 für Geld und für Brief. Erie svt> Liverpool, 9. Mai, Ii Uhr Vorm.— Baumwolle eröffnete stetig; Oberl. 8H; Orl. 9H. Verkäufe veranschlagt aus 10,000 Ballen. Wochen-Verkäuse 63,000 Ballen; Ausfuhr 6000 do., Spekulation 2000 do., Vorrath 781,000 do., amerik. 371,000 do., Zufuhr 107,000, amerik. 71,000 do., gewöhnliche Aussuhr 8000 Ballen. Zu erwartende Baum wolle fester. Waizen-Zusuhr während der letzten drei Tage 24,000 Viertel (amerik.). Liverpool, 9. Mai, 1 Uhr Nachm. Baumwolle stetil,. Verkäufe 12,000 Ballen, für Spekulation und Ausfuhr Z,OOO Ballen. Baumwollen-Verschiffungen von Savannah und Cbarleslon für Mai zu 9; von denselben Häsen fällig imJuni zu BH. Baumwollen-Ver schiffungen von im April und Mai zu 9; von ebendort fällig im Mai zu 3 15j16. Liverpool, 9. Mai, Nachm. Brod stoffe fest, Waizen 12s 1ä für gewöhnlichen weigen calisoriiischen, bessere Sorte "12s 3ä. Rother, westl. Frühlings-Waizen lis 2ä 12z 2>l. Baumwollen - Zufuhr unterwegs 583,000 Ballen, amerik. 200,000 do. Liverpool, 9. Mai, 3 Uhr Nachm.— Baumwolle-Verschiffungen von Savannah oder Charlesion zu 8 13'16. Verschiffungen von New-Orleans zu 9 I^l6-95. Inland - Depesche«. AuS Washington. Washington, 9. Mai. Der Prä sident kehrte heute Abend zurück und wurde von den hier anwesenden Cabinelmitgliedern begrüßt; derselbe wird den Monlag über hier bleiben und der Beerdigung des Oberrichters Chase beiwohnen. Co.itre-Admiral I. A. Winslow, der Besieger de» „Alabama," wurde heute vom Schlage gerührt, befand sich aber gegenAdend aus dem Wege der Besserung. Oberrichlcr Chase. New - Nork, 9. Mai.— Folgende Herren werden bei der morgen stattfindenden Bcerdi gungsseier des OderrichterS Ehaje als Träger fungiren: Hamilton Fish, Gideon Melles, W. T. Shermau, Wm. Eullen Bryanl, Whitelaw Reid, William M. Evarts, Charles O'Eo nor, Irwin McDowell, Gerritt Smilh, Hi ram Barney, Wm. F. Havennyer und John I. Cisco. Der Präsident schickte eine BeileidS-Depesche von Valparaiso, Ind. Washington, 9.Mai.—Die Leiche des Oberrichlers Chase wird am Samstag Abend hier eintreffen und den Sonntag über in der Halle des Oberbundes » Gerichts ausgestellt sein. Der Präsident erließ heute eine Proklama tion, in welcher er den Tod de« Achib. S. P. Chase der Nation anzeigte. Die Ämtslokale sind am Samstag zu Ehren des Todien ge schlossen und die DepartementS.Gebäude m Trauer drapirt. Die Bundesgerichte von Boston, Washing ton, die Gesetzgebung von New-lork, die New-Horker Handelskammer und andereKör perschasten saßien Trauerbeschlüsse, zu Ehren des verstorbenen Oberrichters Ehase. Die Wirren in Louisiana. New - Aork, Mai.— In Spezial-De vefchen von New-Orlean« heißt es, dag man versucht, dem Vordringen der berittenen Poli zei, welche gestern nach St. Mattinsville ab ging, Einhalt zu thun. Bis jetzt sind nur 2 Metropolitaner und 1 Bürger in St. Mar tipsvjlle verwundet und Niemand getödlet worden, Ueber den Kamps, welcher am Donnerstag stattgefunden, wztOberst Deßlanche in einem offiziellen Berichte an Hrn. McEnery, daß die Attake aus ihn nur fingirt gewesen sei, um seine Stärke auszufinden. Die Metropolita ner feuerten nur einige Schüsse ab und kehrten dann zur Stadt zurück. Die junge Tame, welche verwundet wurde, heißt Fräulein Armee. Das Haupt Quartier des Oberst De Blan che war am Freilage aus der vypreß'Jnsel, 3 Meilen nördlich von St. MariinSville. Die Insel ist von den Bayouen Fortin und Fo» tin-Marsh umgeben, welche sowohl sür Men scheu, als auch für Pferde unzugänglich sind, und die Insel selbst kann nur vermittelst der drei engen Brücken erreicht werden, welche eine Handvoll von Leuten mit Leichtigkeit verthei digen kann. Badger glaubt sich vollkommen gesichert, im Falle der Noih einen Rückzug machen zu kön nen. Neun «einer Leule sind deferlnt. Sämmtliche Läden in St. MariinSville sind geschloffen und der größte Theil der Bürger hat die S'adt verlassen. Nur wenige Frauen und Kinder sind >n der Nachbarschaft von St. zurückgeblieben. Die Namen der am Donnelslage gefährlich vcrivundelen Melropvlitaner sind : Brual und Babylon. Der größte Theil der De Blanche'schen TruppenM gut beritten, während die des Bad ger fast alle zu Fuß sind. De Blanche behauptet, daß, wenn es in sei nem Willen läge, er den Rückzug Badger's leickt abschneiden könne. Washington, 9. Mai. —Der General- Anwalt empfing heute Morgen solgeude Nach richt : „N ew - Orleans, 9. Mai. Achtb. Geo. H. Williams, General-Anwalt: „Ich erhielt einen Verhafisbefehl, um Deblanch und andere Rädelsführer der revolutionären Orga nifaiionen zu aireliren. Da der Betreffende gut bewaffnet und von einer starken Mann schaft umgebcn ist, so hielt ich es für's Beste, um weiteres Blutvergießen zu verhindern, von General Einory e>ne mililärische Bedeckung von 40 Mann nebst 2 Offizieren zu verlan gen, welches mir auch prompt gewährt wurde. Der Ober-Hülfs-Marschall De Klyne ging mit jener Bedeckung ab und erreichte gestern Mittag Brashear-Cily per Eisenbahn. Die Benutzung der Boote der regelmäßigen Linie, welche auch die Ver. Staaten-Post nach St. Mar'.insville befördert, und von Price, Stine und Tnpper geeignet wird, wurde ihm ver weigert. Es existirt hier kein anderes Verkelns mitiel, ein solches könnte jedoch in kurzer Zeit durch General Emory herbeigeschafft werscn. General Badger, der Commandeur.derStaals- Miliz, ist 5 Tage m Martinsville gewesen, um dort Lokal-Beamte anzustellen. Sowohl Lynch als Wharton berichten, daß dieses Kirch spiel republikanisch stimmle. Jn den Schar mützeln, welche hier vorfielen, wurden auf beiden Seiten Mehrere verwundet.. Nacy den letzten Berichten ist Badger noch im Besitze der Stadt und beschützt das sich jevt in Sit zung befindende Gerichl. Er wirv Deblanche's Mannschaft, welche 200 Mann stark und nur ungefähr 2 Meilen von ihm entfernt sind, nicht attackiren, Deblanche» welcher sich uichi für stark genug hält, denkt jedoch ebensowenig daran. Die Ankunft des Hülfs-Marschalls mit seiner Mannschaft wird jedenfalls die Sache enden. (Gezeichnet) A. B. Packard, BilndeS-Marschall." Br as he a r-C it y, 9. Mai.—Die Bun destruppen werden vou hier zu Land weiter gehen, da sie leine Weiterbeförderung zu Was ser erlangen konnten. Es sind keine Metro poliiancr in der Sladt. Bis nach Centreville ist Alles ruhig. Franklin, 9. Mai. Dreiundvierzig berittene Melropolitauer, von Mike Cooney commandirt, gingen heute Morgen hier un gfftön durch. Ihre Vereinigung mit denen bei St. Martinsville wird nun durch Nichts gehindert. Der Geldmarkt. N e w-V ork, 9.Mai.-Getd schloß fester, 7; Wechsel sehr begehrt, schloß zu 85-48. Gold ruhig u. stetig zu Oblig. stetig; Sechser 1215, '6Zer 115 Z. Aktien schloffen stark; New - Jork - Central zu 101j; Erie 64j, Lake-Shvre 9IZ, Jll. Central 115, PtllSburg BM, North-Westecn 80, Prioritä ten 85, Rock-Mand 110 H. Bilanz des UnterfchatzamteS: §40,174,986 IN Gold und 521,198,219 in Courant. Vermischte Depeschen aus «ew-Aork. New-Jork, 9. Mai.—Die Verurthei lung des Mörders Bleaktey, welcher morgen nach Sing Sing abgeführt werden wird, hat großes Gerede verurfacht, da man allge mein erwartete, daß er des Mordcs im 1. Grade schuldig besnnoen und gehängt werden würde. Es werden für die in einer Woche statt findende Hinrichtung Nixon's Vorbereitungen getroffen. Dre Hufschiwedegesellen, ungefähr 1800 an der Zahl, gedenken nächste Woche durch die Straßen zu paradiren und zu „strilen," wenn ihre Arbeitgeber nicht threnForderuilgea nach kommen sollten. Die Leichenfeierlichkeiten des General- Lieutenants Paez aus Venezuela, welcher am vergangenen Dienstag verstarb, werden mor gen Abend in der löm>sch-kalyolischen St.Ste phanskirche begangen werden. Die Malroscn.Koilhalls.Haller, welche der Conspiralion gegen das neue Verschls fungSgejey angeklagt sind, werden heule ver hört werden. Dem Moritz Warner von Myamus, Conn., wurde in einem Bahnwagen der 4. Avenue sein Taschenbuch mit Kll2O gestoh len. Stokes wird nicht wieder verurtheilt werden, bis sein Fall auch vor dem Oberap peUationsgcrichtc entschieden ist. Der Dainpfer „New>Aorl" ist von Bre men hier eingetroffen. Gestern Abend waren die Spielhöllen aller Classen geschloffen, da man eine Razzia der Polizei Der Mörder Lufiguani. Seine Vernrtheilung. Morristown, N.-J., 11. Mai. Der Frauen-Mörder Lusiguani weigeit sich, Nah rungsmittel zu sich zu nehmen, und will vor nächsten Donnerstage den Hungertod sterben. AuS West-Virqimen. Wheeling, W.-V., 9. Mai. Der Farbige Taylor Shoulder, welcher vor unge fähr einem Jahre seine Frau ermordete, wurde heute des Mordes im 1. Grade schuldig be funden, und zum Tode vcruriheilt. Verheeren der t?rkan in Nord Caro lina. Hauser umgeweht und Personen verletzt. W > lmingto N.-C., 8. Mai. Ei ner der heftigsten Stürme, die je in diesem Staate gehaust hatten, wüthete vor einigen Tagen in ColumbnS-Counly. Er ging von Südwest nach Nordost und kam von Süv-Ca rotina, obgleich man von dort keine Nachricht über etwa angerichteten Schaden erhalten hat. In Columbus wuiKen Häuser umgeblasen, Geländer niedergeweht und Bäume entwur zelt. Der Sturm war so heftig, daß schwere Bretter von Gebäuden abgerissen und über eine Meile wett fortgetragen wurden. Der Orkan suchte eine Gegend von ungefähr 200 ;>)ards Breite heim und zerstörte in der That Alles, was ihm in den Weg kam. Das Haus des Herrn M. SarviS wnroe gänzlich lirt und seine Frau und sein Kino entgingen nur wie durch ein Wunder dem Tode. Das Kind wurde, als das Haus zerstört wurde, von dem Vlnrm in das bereits abgedeckte Dach geschleudert und blieb dort sitzen. Es ist sehr schwer verletzt, wird aber wahrscheinlich wie seine Mutter ant dem Leben davoukvm mcn. Die Gebäude der Herren Fowler, A. Sarvis, White und Anderer wurven eben falls zerstört und aus dem Stalle des Herrn White wurde eine Krippe vom Orkan gesaßt und über drei Meilen weit fortgetragen. Von der Destillerie der Herren Spirey, Mears Sc Co. ist nur ein «Schutthaufen ührig geblieben. Auf der Plantage des Capr. H. B. Richard son wurden sämmtliche Fenzen zerstört. Als de>i Orkan auf der Plantage des Herrn Sa muel Äillarn anlangte, hatte er etwas an Heftigkeit nachgelassen und der dort angerich tete Schaden ist desqalb auch nicht so bedeu tend. Bis jetzt hat man noch nicht gehört, daß Menschenleben verloren gegangen sind. Das Sängerselt »n Mncinnati. Ci nx i nli at i, 0., L. Mai. DaS gest rige NachMlttagScouzett war ebeuso zur be sucht, wie da« am Abend vorher, obgleich eS heftig regnete. Das Programm war nur klein, aber äußerst anziehend und wurde vorzüglich durchgeführt. Besonders erwähucnswerth ist die vom Orchester gespielte achte Symphonie, das„Ave"oon Mozart durch den Chor; Whit ney'S 'Vortrag crrier Ane aus vaydn'S „Schöpfung", und Frau Smith's Gesang des „Stern des Nordens" mit Flotenbeglei turig. Ungeachtet des noch immer anhaltenden Sturmes hatte sich zu dem Abend Conzert em noch größeres Auditorium eingefunden, a>S am ersten Tage. Das Programm eröffnete mit der Bach'fchen Fuge Nr. 8, die bewun dernSwerth aufgeführt wurde. Der Dirigent sah sich übrigens genöthigt, mitten in der Arie innezuhalten, bis die noch fortwährend an kommenden Zuhörer sich gesetzt hatien und die Thüren geschlossn, waren. Den Glanzpunkt des Abends bildeten die Scenen aus Gluck'« „Orpheus" und zeichnete sich besonders Miß Cary in dem Vortrage der Arien mit Ehorbe gleuung ans. Ihre reiche Stimme kam da bei voll zur Geltung und sie zeigte zugleich eine ausgezeichnete Schulung, doch fehlt ihr das dramalische Talen«, das bei diesen Arien nothwendig ist. Sie wurde mehrfach hervor gerufen. Der Cbor unterstülzte die Sängerin übrigens vortrefflich und erledigte sich seiner fo überaus schmierigen Aufgabe in einer Wei se, die gerechteßewunderung bei denMusilken necn Eisenbakn-Unqlück. Louisv i l I e, S. Mai.—Ein Passagier zug der „Short Line-Eisenbahn," aus dem Wege uachEinclnnati, wurde gestern aus dem Geleise geworfen. Auß.'r dem Lokomotivfüh rer und dem Feuermanne, welche unerheblich verletzt sind, wurde Niemand beschädigt. Zusammenstoß auf den Seen'n. Detroit, 9. Mai. Der Propeller „Arizona" von der EvanS-Linie stieß gestern mit dem Propeller„Blanchard"von dertlnion- Linie zusammen. Die „Arizona" wurde fo stark beschädigt, daß sie uumitttelbar nach dem Vorfalle in 4 Faden Wasser versank, wäh rend die Beschädigung der „Blanchard" nur leicht war. Der Verlust des verunglückten Schiffes wird auf <lOO,OOO geschätzt. Ein Rabenvater. Dubugue, lowa, 8. Mai. Ein Far. mer in Wiuneshieck-Couuly hat seine sünszehn Jahre alle Tochter auf Anstiften von deren Stiefmutter längere Zeit in einer engen dunk len Kammer eingesperrt geHallen, worin sich Nichls besand, als eine 3 Fuß lange und 22 Zoll breite Kiste. Das Mädchen mußte auf dem blanken Fußboden schlafen und bot ein Bild des Jammers dar, als man es entdeckte und befreite. Die Rabeneltern wurden ver haslet. Die Piute Indianer. Virginia-City, Nevada, 8. Mai. — Nachrichten von Tamp Warren, welche heute in Reno empfangen wurden, teiagen, daß General Wheaton feine Eommissäre insirinrt habe, die Bande Piute-Judiancr unter Ocheo, welcher seine Leute aus der Nachbarschaft der Lava-Betten nach Zamp Warren zu führen versprach, mit Proviant zu versorgen. Ocheo, der in friiherenKriegen einer der hartnäckigsten Feinde de.' Weißen gewesen, hal zum Beweise seiner Freundschaft angeboten, einige seiner "warrivi-s" gegen die Modocs kämpfen zu lassen. AuS Utah. SaltLakeElty,B. Mai. Ein Cor respoudenl des „Omaha Herald" besuchte ge stern Brigham Aoung, um seine Ausichleu über die Indianer-Frage zu vernehmen. Hr. Zoung theilte ihm mit,daß er sich in 1347 mii 140 sceleu hier niedergelassen habe und daß das Land zu jener Zeit sür Tausende von Meilen im Umkreise mit feindseligen India nern geplagl gewesen sei. Er habe jedoch ihre Freundschaft durch ehrliches und offenes Han deln und indem er nie sein gegebenes Verjpre chen gebrochen habe, gewonnen. Er meinte ferner, daß der Haß der Indianer gegen die Weißen durch die schurkischen Handlungen von betrügerischen Ageuten der Regierung bedeU' lend vermehrt worden sei; daß sie in Folge dessen alles Znlranen ans die Regierung ver loren hätten und daß duModocs sicher glaub ten, daß Sie den Weißen nur Gleiches mit Gleichem vergolten und daß, wenn wir nicht den ganzen Westen in einem allgemeinen Krieg verwickelt zu sehen wünschten, man un ter alten Umständen mit den Indianern schleu nigst einen Flieden abschließen sollte. Als der Eorrefpondent Hrn. S)oung be fragte, ob er die „Grant'fche Indianer-Poli tik" dillige, erwiderleer, „ich stimme für die Politik jn so fern, als sie Beschimpsungen eo rigirt und einen bleibenden Frieden und Ci> vilijativK der Indianer erzielt." Fernerhin sagte er daß ein Krieg mit den Indianern so wohl Handel, Kapilal und Emigration zwi schen den Missouri und der pacisischen Küste zerstören, und den Fortschritt der Ansiedlnn gcn des Westens um Z 0 Jahre hindern würde, was an und sür sich schon eine große Eala mität sei. Maqor Malleq fing heute einen Prozeß wegen einer Schmähschrift gegen die „Tri büne" an, worin er 880,000 beansprucht. Äon Skeu-Mexiko. Santa Fe, 7. Mai. - Der „El Paso Sentinel" vom 26. Avril sagt, daß dort und nördlich von jener Gegend bis zum Rio Grande eiuer der hestigüen Schneestürme ei nige Tage lang gewüthet hal und daß alle Arten Obst, sowie die Weintrauben total ruinirt worden sind. Dasselbe rauhe Wetter Hai auch die Gegend von Santa Fe heimge sucht. Tiefer Schnee bedeckt jetzt alle die Ge birge, von denen Santa Fe umgeben ist, und die Früchte sind ruinirt. Außerdem leidet man kier an großem Wassermangel, und die AuSsick>ten für die Ackerbau-Interessen sind trübselig Neuere Berichte von Euba. Havanna, 8. Mai. Alle vou New- Ocieaus hier eintreffenden Fahrzeuge müssen jetzt Quarantäne halten. Die JnMgentcn griffen die Stadt Zuzay hama an, wurden jedoch von den Spaniern zurückgeschlagen. Die Spanier machlen so dann einen Angriff aus Mazaro Grande und verjagten die Insurgenten. Der spanische Commandeur berichtete 4 Todte und 16 Ver wundete und giebt den Verlust der Insurgen ten aus IK Todte und zahlreiche Verwun dele an. Ein spanischer Dampfer kam mit 400 Kar lißengesangenen hier an, welche die spanische Armee im Felde verstärken, indem dieselben gegen die Insurgenten verwendet werden. Gen. Bevegassi ist lodt. Der Fälscher Bidwell wurde heute dem Ka nonenboote „Fly" übergeben. Man.sagt, daß Bidwell als Staatszeuge auftreten wird. H'Kelly ist jetzt im Fort Morro, er wird sofort prozessirt weiden. Nach einer Depesche von Santiago de Euba ist O'Kelly dort angekommen und wird bis zu seiner Untersuchung in dem Morro-Castle festgehalten. Canada. Ottawa, 9. Mai.— Der Mariue-Mini« ster berichtete heute in dem Unterhause deSPar laments, daß mehrere der Clauseln der Plim soll'schenSchiffS.'Bill, welche sich jetzt vor dem britischen Parlamente befinde, der canadischeii Handels-Marine höchst nachtheillg sein wür den und daß die dominischeßegierung die bri tische um Befreiung von jenen Operatio nen zu bitten beabsichlige. Während der Zeit gedenke die canadische Regierung einen cana dischen Lloyd zn errichten, für welchen sie mit den englischen Lloyds gleiche legislaUveßechte beanspruche. Telegraphisches Allerlei. Jn Camp Verde, Arizona, haben sich 1400 Apachen erzeben. Lokalberichte aus Washington. Washington, 9. Mai. Jn der vor gestrigen Convention der „Amerikaiiischeu Medizinischen Gesellschaft" in St. Louis wur de Dr. I. M. Toner vom Distrikt Columbia zum Präsidenten erwählt. Die Gesellschaft adoptirte die Beschlüsse hinsichtlich der Ernen nung eines Comite'S, aus fünf Personen be stehend, deren Zweck sein soll, den Congreß zu ersuchen, den medizinischen Stab der Armee auf gleichem Fuße mit der Marine zu steilen. Die nächste Versammlung der Gesellschaft wird in Detroit stattfinden. Hr. Chase Roys, Vorsteher einer Aka demie an der 4j-Straße, nahe der Stadthalle, erschien gestern in dem Stationshause des 8. Bezirks mit der Klage, daß seine Frau seine Wohnung verlassen und einen großen Theil der Mobilien nach einem Hause an der 11. Straße transportirt habe. Man rielh ihm, einen Verhaslsbesehl herauszunehmen, welchem Rathe er folgte. Zu einer frühen Stunde gestern Morgen wurden kraft des Verhaftsbe fehls die Mobilien nebst einem gewissen Hrn. Andrew McFarland, in dessen Hause sie ge sunden worden, vor das Polizei-Gericht ge bracht. Da eS sich jedoch in der Folge zeigte, daß, nach Hrn. Roys' eigenem Vernehmen, Madame Roys die Sachen aus dem Hause genommen, und da das Bestehlen eine« Man ne« von Seiten seiner Fran ein im Strasbuche nicht aufzufindendes Vergehen ist, so wurde Hr. McFarland wieder entlassen. Die Po lizei stattete Hrn. Roys die Mobilien zurück, welcher in der Folge verlauten ließ, daß seinx Frau mit Madame Chandler, Spencer U.A., welche Mitglieder der „Moralischen Erzie hungsgejellschaft," auf sehr intimen Fuße stände, daß sie, wie jene, b.hauple, ihr Kör per „der Tempel eines ungeborenen Engels," infolge Dessen heilig sei, und daß e« füs sie nicht schicflich »päre, mit ihrem Manne unter «nein Dache zu leben, und daß sie ihn daher, Mobilien und Kinder mit sich nehmend, Verlasien habe. Nach den Aussagen der Po s lizei Hai sie vor einigen Tagen ein Zimmer in Hrn. McFarland's Hause gemiethet. Dieser Fall ;eigl, dag die Frauenrechtlerinnen unier den Lehren der „Moralischen Erziehungs-Ge sellschaft" sicher Fortschrille machen. Frau Emilie Roys trug heule auf Eheschei dung an. Sie gab an, daß sie sich mit Roys am 30. Juli 1862 zu Middlebury, Vermont, verehelicht, bis vor Kurzem mit ihm zusam men gelebt, er aber in der letzten Zeit seine Pflichten als Gatte und Vater' vernachlässigt, daß er, obwohl er hinlängliche Milte! besessen, seine Familie ohne Nahrungsmittels Kleider und Feuerung gelassen habe. Er habe die Klägerin aus die zemeiniie Art beschimpft und sogar geschlagen, und sie befürchte, daß er sie schließlich todte« werde. TaS-Paar war an den Stadtschulen als Lehrer angestellt. Die Frau verlangt Alimente und Theilung ihres aus K 12,000 gewerlheten GrundeigenthumS. Der Signal-Beamte E. A. Martin tele graphine, daß das Austreten des Potomae besitrchiet werde, da derselbe heilte Morgen 48 Uhr bei Harper's Ferry um 5 Zoll gestiegen und noch im Steigen begriffen sei. ES wurden heute Morgen in der Ver sammlung de? Barreaus und Richterstandes des Distrikts Columbia zn Ehren des dächtnisses des Oberrichlers Chase Trauer- und Nachrufsbeschlnsse angenommen. John B. Tunou, welcher sich einer Bla fengries-Opelation unier;iehen mußte, starb heute Morgen in seinem 43. Lebensjahre. Er war ein wegen seiner Integrität und sonnigen tüchtigen Eigenschaften sehr geachteter Mann, und die „OddFelloivs" verlieren in ihm einen ihrer würdigsten Mitglieder. John Adel Tucler, w?lch-.r am 3. Mai vou einem sardlgen Einbrecher mit einem Steine zu Boden geschlagen wurde, starb ge stern Nachmittag in dem Hause seines Baters, Nr. 1094, Siid-B-Stiaße. Der Wahrspruch der Geschworenen lautete dahin, A. Tucker durch die am 8. Mai, 4 Uhr Nachmit tags von Samuel Mason, Samuel Raum,, mit einem Steine verursachteKops rvuiide den Tod sand. DaS Leichenbegängniß wird morgen Nachmittag um 3 Uhr von der Wohnung feines Vaters aus, stallfinden. EinSchornstein des Hinlergebäudes von Nr. St, Highstr., in Georgetown stürzte in der vergangenen Nacht unter furchtbarem Krache zusammen; glücklicher Weise wurde Niemand vei letzt. Ehr. A. Berwanzer aus Georgetown schiffte sich gestern aus dein Dainpfschissc „Tyuringia" von New-Aork nach Europa ein, um die Welt-Ausstellung in Wien zu bejucheu; er wird wahrscheinlich im Septem ber zurückkehren. Beamten-Wnhl. Pferd verloren! S »roße, Durch Saml. H. Gover Sk Söhne. Lcrwalters-Lcrkeuf d I in der Sladt Baltimore, einschließlich des als „Henderson's Seilerei" bekannten Bcsitzihu- Pottlt.Lane und Harsord-Road.^ ?! r. 72, O st. Pr at t-, <? ck e derEieter» der Nord seile der gleichmäßiger ikreit! G b kans.tagereparUrt. E. L. Sendersou,'» John venderkvn Durch S. Gover «d Söhne. Sehr werthvoller Landsitz, 13 Acker Land enthallend, an der Counly-Road, Meilen von der Stadtgrenze, zwischen derßelair- und <ll?,z 5-S?"^ »avellestk. WtstllcheMaryländer(siseubahu bis nach Hagerstown geöffnet, Nummer 112. Nene Anzeigen. Union- Bank - Ge sett schalt der Stadt Baltimore. Büreau sNeyuvlds Ks Savin): Nr. 2t, Sonthstraße. lsrüder von der Firma 't<. Goper 6»., Bankiers). ?. A. Savi» Sassirer. Direktoren: Philip Gover, i Samuel Barth. Ssdne» H Long, I George S. Bood, W. A. Megraw, ! Samuel Kimticri«, st A. Saviii. I A. S. MileS, Achtb.G.H Mahnadier! S. W, Raymond von Harsord-Eo., I von Harsord-Eo. und Z. P. Reynolds. D"S nutor sirte ist tl'>»,>XV in 15,1>00 An vasserde W>rihvu»iere zu kleinen Vc dikconlirt tun, gewählt,""" ° 1873. 1873. Frühjalirs-Importationeo. Gebrüder Hodges, Nr. 2-t, HanoverstraHe, lapanesische Poplins, schwarze Seidenzeuge, Alparas Bettcn-Ricdcrtagc Frey, Walpert L 5 Comp., Nr. Elastische Schwamm- Matratzen, Polster, Kissen u. s. w., tt, l!' e n. A ien ' Betten Nr. 'Nord»Howardsiraste, Mel>r7,l2Mte?) jlnliimore Kaust Eml Modeln virclt vom Fabrikanten ssd spart ÄS Prozeut l Möbel», L?aden-Clnrich- Ladentische, <souu ters u. Zlrederick Deet». Nr. ZB, Nord - Howard-, Ecke dt» Marionstrahe. W. TS. Maugülin S 5 Töhue, Bauholz-Händler. Fenster, Thüren, Jalollsie'n n.s. w. die billigsten Preise. BürcauS: Ecke der Pratt- und Präsidentstraße, Ecke derOst-Falls-Aveime undTtile?-Straße. L aq erp l a tz Ecke der Pratt- und Exeter-Straße. AvrilU,l2Micl> Expreßwagen, Trucks u. s. w. . Bäckern und Brauern Joseph Nenskaw, Vcrkaul- I. Wcatherbli Söhnen, Nr. II und LH, Nor»-Llbcrtystraße. l?l?ril Ai.iitit'Z» Umgezogen. L. Morrison ä? lsomp., Ecke der Sharp- und Germanstr., Balto., Gas-, St»asser- febrile Bekanntmachung für Zagd - Liebhaber. vorzüglichsten Artikel anbietet: «»äXkL i.iuui>ilX<z-!Lulver von Nr.l—Nr. 7. Pulver, von Nr. 1 bis s, >n kleinen metallenen FSßchcn von Pjund. XvvvöO.Vltulvcr. von Nr. l bis 4, i» MetaU-Fäßchen von und Psund. ok>x«i>: iiirl.« - Pulver, Größe F., G., KF. G. und ffssH. >Ä., in Metall- Fäschen voll I2K und 2? Psund. De Witt Turet, Agent, Nr. 1»S, West - Prattstraße, ?. Etage. Die nützlichste Erfindung der Zeit. ?ran;öfisckit» Starke - sollte in jeder Familie gebraucht werden. jersvarl A r b e i t, sahrt, und die da es bessere t>e, nur halbem Kostpreise der Jeder Dame >li eS noth^vendiq! Jede Wajchscau wird dadurch ihlcn Bortheil stn- Burnham «d Comp., N r. Ittv, West'Lombardstr. Baltimore, Md. alleinige ssadrikanten. Liberaler Abzug jür Händler! Dez.SZ.IZI) ?. ?rapriot«?. Abend-Schule. Achten Lehr-Anstalt für Kanflent«, « Losier, Prästdent. (Se»t.9,l2M'e.,l.a.Tl> Jedermann, und in dem vordersten Range ter schaste» steht die Zohn Hancock Gegenseitige Lebens-Versickerungs-Gesell« sckast in Mass. Diese Gesellschast wurde al« Exponent de» berthmtni »M assachuiettser ?i>chi.!ljersall-.Bes»t» z e»'organisirt. Ihr Su-.haden i«i jetzt Über tZ.Svo.» 000. weiche sicher zu Gunsten ter Policen.Znbabcr ange legt Klirren von Mafialbusett». wen» Nto i U»rdln A»rdwtst.Scke der Charlei. und Baltimorestrasez Dr. eteuart, Untersuchung» Arzt. Die kaufulannischc R. G. Dun <k Comp., Slld-Ost-Ecke der Baltimore- u. EharleSstr., lKtablirt im Zum > Für Schneider und I l!i u !> 11l n ch t r. Unsere Rene W. allgemein beliebte Nähmaschine «st. Leicht, Schnell, Geräuschlos. Etwas gain Rcucs. (5 i il c groste Erfindung. Eine perfekte iiorrichtlMZ zum Anhalten, W e c d- Nähmaschinen - Gesellschaft, Nr. ZI und SS, Stord - ««HarleSstr., Freimaurer-Tempel. Thomas G. Turner, Fabrikant von Excetsio r - H a l z, Nr. »5, Twanstrafte. Otto Tnker «K Bruder, Dlmhch-tllgcr, Hobel- und Fusidielen - Mühl« und Fenster-Rahmen-Fabril, DaS Bauholz-Geschäft, Thüren, Fenster - Rahmen n. s. w. Otto Düker Ll Bruder an der Granby-, nahe Albcmarle - Slraße, woselbst sie ihre Freunde ersuchen, fie mit ihrer Sundichast zu beehren, sortgesührt. ivrro Duker » Nruder. Treibhaus-Fensterrahmen, mit oder ohne Scheiben, vorräthiz und aus Bestellung angesertigt ,n rediizirleu «leisen. Siteve»» « <?o»,p., Schiefers und Marmor - Mminjimse der besten Arbeit, neuesten Fazoo den niedrigsten Preisen. George O. Stevens Sc Comp., Ecke der Front- und Zayettestr. Fensterrahmen, Jalousie'», Thüren Veo. O. Stedens ä: komy.. Ecke »er Front» nnd Favetteftr» VanmatmalieK. Besondere Offerte« während der Monate Februar und Marz. Da wir einen Borrath von mehr, als We^th Materialien haben, so find wirbefahigt, außcrorder.t- Bestellungen silr besondere Arbeiten «eo> l). Steven» S» <sswp., (Aprilt2, Ecke der Front ur.d Fövettestr. D ie B a l t i n» o r e r Rivet- und Spike - Fabrik, Ecke der President- und Fawnstraße, Z Wm. von Wm., A

Other pages from this issue: