Newspaper of Der Deutsche Correspondent, May 16, 1873, Page 2

Newspaper of Der Deutsche Correspondent dated May 16, 1873 Page 2
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Der Teutsche Correspondent. Baltimore, I<j. Mai Uebersickt der »vichtigsten Ereignisse. Da das Leben in cer verflossenen Woche nichts Bemerkets>.t,er?r!>s gibolen hat, so ist e« ganz am Vlutzc, doß wir unsere heulige Wocheiirun^schau mit einigen Bemerkungen über den Tob de,innen. Der To» ist in je dem Falle der Abichiuß einesMevschenlebens, mag der bedeutend oder unbedeutend gewesen fein, und der Vetstrrbcrc wird am Besten dadurch geehit, daß man das Bibel wort erfüllt: zu Staub," ohne gro ßen Lärm und überflüssiges Gepränge. Der Geschmack in unserem Lande verirrt sich jedoch ganz null) der clUgegerigeietzteu Richtur g; die ses zu zeigen, brauch! mon nur aus d e Lei chenfeierl'ckikeiien des kürzlich in Rom verstor benen Bischofs McJlvaine von Ohio und des Oberrichters Chase zu verweisen. Die Ueber fuhrung der Leich; des Buchofs McZlvaiue gab zu unzähligen LeicheirseierliÄkeilen in Rom, London, New-Uork und Cincinuati Anlaß, welche für Diejenigen, die beauf tragt waren, ine Leiche von Anfang an zu begleiten, monoton u. ermüdend wurden, zu mal das Ritual der Hochkirche gar mcht für solche Leichenreiieu eingerichtet wurde. Die „N.-A. World" bemerkt dazu mit Recht: „Wäre es nicht taktvoller gewesen, die Leiche direkt von Rom nach Cll cinnati zu schicken und sie dann dort unter dem Range des Ver storbeuen zukommenden Feierlichkeileu zur Erde zu bestatten?" —Zu ähnlichen Bemer kungen gaben die Ltickrcnfeicilichkeilcn zu Eh ren des OberrichterS Chafe Anlaß. Wer den einsacken Mann gekannt hat, der fc> ohne alle! Ostentation durch's Leben schritt, wird es leicht herausfühlen, daß diese Feierlichkeiten nicht in seinem Geiste waren; erst die pom pöse Feier in New-lork, dann eine zweite in Washington, und Mt soll die Leiche nach Ohio übergesührt werden, waö natürlich aber rnals nichl ohne Ceremonien uud Gepränge geschehen kann. Ob Todte durch solche post hume Schaustellungen und Spazierfahrten geehrt werden, ist sehr sraglich.-Etwa« mehr Schicklichkeitsgesühl würde solche unzeitigeu Demonstrationen verhindern. Von den Todten kommen wir aus's Ster ken zu sprechen. Die Boten des Todes sind immer thätig; wenn sie ihreMassenopser nicht im Donner der Schlachten suchen, so finden sie dieielben bei schrecklichen öialastrophea, die in unseren Tagen »m so häufiger sind, wahr scheinlich weil zur Zeit einmal mrzents aus der Erde ein blutiger Krieg geführt wird. Fast jede Woche bringt Nachricht von einigen solchen Unglücksfällen, denen die Menschenle ben massenweise geopfert werden. Die neueste Probe dieser Art ist das Minenunglück in Neuschollland, bei dem füvsundsiebesizigMen schenlcben zu beklagen sind. Zur Abwechse lung stürzt dann noch hier uno dort einmal eine jener Mcnjchensallcn eist, wie sie unter temSchutze der Geseke noch täglich auf diesem Contincnt crrichict werden, kurzum, der böse Zufall erhält durch den Leichifinn und die Habgier täglich Gelegenheit, seinem Freunde Hein die volle Zahl Menschenopfer zuzusüh ren. Doch genug vou diesen Bettachlungen, wir wollen von heiteren Angelegenheiten spie chen. Der Modoc-Krieg hat sich vollkommen zu dem Range einer Tragi-Komödie emporge schwungen. Die ModocS werden täglich zu rückgcwvifeii. verfolgt, geschlagen, dez-mirt, aber nnr die Sieger haben Todte und Ver wundete. Die, welche von den Modocs in den bisherigen Kämpfen thatsächlich gefallen sind, leben alle wieder auf, fogar der von den Bomben in Atome zerrissene Schonchin ist wieder anseistanden und die Modoc-Aimee wird durch den zu ihrer Dezimirung geführten Krieg thatsächlich multipliziri, denn sie wird immer kühner und mächtiger.—Die Schmach dieses Krieges scheint infolge der vielen lächer lichen Seilen, welche dersuve bietet, garnicht empsunden zu werden, und eS ist traurig, daß die Mcnichenopser, welche dieser Kamps ko stet, so wenig Würdigung ersahren. Der Bericht von der veruiiglückttü Cxpedi tion nach dem Nordpols, wre er es uns von den auf so wunderbare Weise gerettcleu Zrr fahrern inilgetheill wurde, ist vielfach ange zweiselt worden. Einige glaubten annehmen zu können, daß Capt. Hatt keines natürlichen Todes starb und wahrscheinlich in einer Meu lerei fiel, Andeien schienen die Mittheilungen über die Trennung Geleiteten von dem Schiffe apolryphisch und einige Tagelang wurde die Sache lebhaft besprochen. Tie Thatsache, daß jetzt nahezu acht Tage nach der Ankunsl der Leute noch keine weitere Version in der OefsentUchlkit erschienen ist, spricht sehr daiür, daiz die Geretteten die Wahrheit er zählten, denn ein blutiges Geheimniß könnte von zwei Dutzend Mitwissern wohl kaum so lange bewahrt weiden. Excellenz Grant, welche sich in der vorletz ten Woche tn Chicago amüsirie, vertreibt sich in dieser Wcche die Zeit in New-Häven, Conn. Wäre es nicht an der Zeit, die Frage derkapitowerleguug wieder aus,uuehmcn, und damit keine Stadt neidisch werde, so lönnic' der Congreß beschließen, daß immer die Stadt als Kapitale des Landes betrachtet werden soll, in welcher sich Präsident Grant grade aufhält; aus diese Weise würde jede Stadt des Landes gelegentlich einmal die Ehre ha ben und—keine z» lange. Von unseren Nachbailändcrn ist wenig zu berichten. Die Insurgenten aus Euba haben einen schweren Verlust eUitten, indem vor einigen Tagen Gen. Jgnacio Agramonte, die Seele des AusstandeS, bei Junagaya gefallen ist. Der Beitust diese« Mannes läßt sich schwer ersetzen. Europa. Das Kabel brachte uns wieder einmal die Nachricht von einem Attentate, und zwar aus den greise» Kaiser Wilhelm; dasselbe sollte nach einer Version in St. Petersburg, nach der anderen in Znsterburg stattgefunden ha ben, bis schließlich der Kabelmauii berichtete, daß man sich geirrt und gar kein Mord- Versuch gemacht worden sei. Desto bes ser; aber kurios sind diese Wideifprüche doch. des preußischen „Credil-Mobi licr"-Schwindels, Minister von JtzenpUtz, hat abgedankt, d. h., politisch „Hank'ari" be gangen; ein solches Schamgefühl kennt man bei uns zu Lande schon läng/t nicht mehr. Von der Wiener Weltausstellung kommen noch immer Nachrichten, nach denen nicht Al les dort im rosigsten Lichte erscheint. Es sol len zwar seil der Eröffnung täglich 12.000 16,000 Personen denJndustriepalast besuchen, auch wurde dem Gerüchte vou dem Vorherr- Ichcn der Cholera in Oestreich und der Türkei wiederholt wideifprochen; allein zwischen den obersten Leilcrn der Ausstellung, dem Patron Erzbeizog Carl Ludwig, uno dem Super intendenten , Baron Schwarz, entstanden Mißhelligkeilen, in Folge deren der Erzher zog, weil sich der Kaiser auf dre Seile deL Barons schlug, Wien verließ; die Augelegen liciten der amerikanischen Abcheilung scheinen noch in der schönsten Bcrwiriuug zu lein; es ist zwar ein ueuer Gencral-Commisjär er nannt, aber es ist sehr fraglich, ob Geu. Van Buren demselben im Bewußtsein seiner „Un schuld" weicht und ob nicht das amerikanische Schauspiel eines Rampfee zwischen den "ins anü ouls" zum Gaudeum der ganzen Well in Wien weiter gespielt wird. Sparten hal kürzlich eine Vorwahl zur Constituante gehabt, in welcher die Regie rungspartei mit übern äliigevdcr Majoiitut Negte; dieselbe ciwählieüli) Deputate, wäh rend es die ganze radikale, monarchliche uud inteinaiionale Opposition nur aus S 0 brachte. Freilich hatte unrer dem letzten Königreiche die Ministerpartei auch immer bedeutende Majoritäten gehabt und die Ministerien konn ten sich gewöhnlich doch nickt behaupten, mau darf deshalb aus diese Erfolge kein besonderes Gewicht legen. Die Karlisten schlagen sich noch immer mit wechselndem Glücke; für die karlisttschen Ge fangenen hal die Regierung zur Zeil eine neue Verwendung, sie fchickl dieselben gegen die Insurgenten auf Euba. Die Anhänger des Präteudenien denken, siegt Spanien ans Euba, so siegt das Königllmm; alle Parteien in Spanien sind darüber einig, daß Euba um zeden Preis spanisch bleiben muß. In der italienischen Kammer hielt dieser Tage der Minister des Auswärtigen, Gras Veuosta, eine gemäßigte Rede über die Bill Betreffs der Güter zur „todten Hand," welche von dem Pöbel der Hauptstadt am folgenden Tage mit einer aufrühnschen Temonstralion beantwoitet wuide, die nut Polizei und Mi liiärgewall uiilertrückt werden mußte. Von Rußland lraf die Nachricht ein, daß Khiwa bereits gefallen sei; dieselbe beiiätigte sich zwar nicht, winde aber dahin corrigiu, daß es dem General Kaufmann gelungen, be reits das feindliche Land zu erreichen; auch wurde ein lurkomannisches Heer vollständig geschlagen. Die Eroberuiig khiwa's kann nur nvch eine Frage der Zeit lein. Wenn man die russischen Eroberungen in Asien auch mail mii Freuden begrüßt, ',O ist es wenig. IlenS für die kivilliaiion kein Nachtheil, daß diese kleinen asialiichen Raubstaaten unter, wvrfeu gezwungen Vorschnf. len des Völkerrechts in ihrem Berkehr mrt Europäern etwas mehr zu beachten. Ob England oder Rußland die Zuchimeiilcirolle übernimmt, kann uns hier zu Lande höchst gleichgültig fem. DaS 1!t. Bundes - Turnfest. Von Einciiinati liegt folgende Zuschrift vor: „Nordamcrikanischer Turnerbund, ge gründet 1849; I!). Buntes-Turnfest in Cin cinnati, Oh o, vom 26. bS 29. Juni 1372. Wie Ihnen nicht unbelannt sein dürste, findet das 19. Bundes - Turnfest des ~Noro Ämerikantichcn Turnerbundes" hier in Ctn einnati vom 26. bis 29. Juni statt. Die „HiuelNliuli.TlUligemeiudt" wird sich bemü hen, t as Hei! i» l-dcr so glanzvoll wie möglich uud dem Kranze, welchen sich Cincinnati als „Stadt der Feste" errungen hat, ein neues Bwn hinzuzufügen. Das Central - Comite erlaubt sich nun, Sie, j geschätzte Herren, freundlichst einzuladen, an dem Feste persönlich Theil zu nehmen, oder eine» Berichterstatter der zusenden, und dürfen sie sich von vornherein der freundichaftiich stsn, zuvorkommendsten uvd liberalsten Aus nahme versichert halten. Unieie ergebene Bitte an Sie geht dahin, uns baldmöglichst— aber fpätestens bis zum 15. Juni zu benachrich tigen, welche Herren wir zu erwarten haben, um die nöthigen Quartiere rechUeitig zu re serviren. Wir empfchlen uns Ihnen hoch achtungsvoll und ergebenst im Auftrage des Ccnlrai-Comile's für das 19. Bundes Turn fest: Das Preß- und Druck-Comite, Max Burghcim, Vorsitzer; Friedrich Bertsch, Se kretär." — Adresse: "Lentrkl Lommittes 19. öuiillt-s-l'urllfest, e»rs ok 519, VValiiut Ltr,, Liociollsli, Oliiv." Vermischte Berichte. Napoleon todt? Ein Co» resvondent des Pariser „Figaro" beantwortet diese Frage mit „Nein" und sagt die Leiche, die man in Chiselhurst begraben hätte, sei gar nicht die Napoleon's geivesen. Napoleon selbst sei ganz rüstig und reise in Frankreich umher, um die Stimmung de« Volkes zu Gunsten seiner Restauration zu erforschen. So komisch Da« auch klingen mag, soll e» nichts desto weniger wahr sein. Als man die Leiche de« unglücklichen Kaiser« von Mexiko, de« Erzherzoges Maximilian, nach Wien brachte, sprach das Volk eine ähnliche Ansicht aus, und soll man nur aus diesem Grunde die vielen Särge, in welchen die Leiche diese» so begabten östreichischen Erzherzogs einze schlössen war, geöffnet und zur öffentlichen Ansicht ausgestellt haben, um dem Volke diese Anschauung zu nehmen. In Bremen bildet ein Theaterfkandil nebst feinen Folgen da» Tagesgespräch. Die am dortigen Stadttheater gastrrende östrei chische Primadonna von Sleinitz-Moser war durch deu Tenor Robert in einer Zeitung an gegriffen worden. Am 13. April Mittag? traf nun ver Gemahl der Künstlerin, Haupt, mann v. Steinltz, auf der Straße mit Ro bert zusammen und versetzte ihm mit der Reitpeilsche einen Schlag in'S Gesicht, worauf der Angegriffene dem Hauptmann mit dem Stock über den Kopf schlug. Jetzt zog dieser Letzlere seinen Degen und brachte dem Künst ler eine Kopfwunde bei, in Folge deren er schwer darniederliegt. Hr. v. Steinitz hat schleunigst die Stadt verlassen. In Chicago entteibic sich der 30 Jahre alle deutsche Schneider Andreas Bergrenn. Er war schon feit längerer Zeit trübsinnig ge wesen, und hatte es nicht verschmerzen kön nen, daß er seine sauer erworbene Habe bei dem Brande verloren hatte. Am 2. Mai wurde in Pre st on in Geor gia das neunzehnjährige deutsche Mädchen Susanna Eberhard hingerichtet. Drei Wo chen vorher war bekanntlich ihr Geliebter Enoch F. Spann gehängt worden und zwar wegen Ermordung seiner Frau, bei welcher That Susanna mitgeholfen hatte. Sie ge stand, daß sie dem Mörder das Tuch gemacht hatte, mit welchem er seine Frau erstickte. Aus dem Schaffst fragte sie der Scheriff: Susan na, bist Du bereit? Sie antwortete: Ja, ich bin'S. DerSchcriff zog ihr die schwarze Kappe über den Kopf und legte ihr den Sirick um den Hals, worauf sie sagte: Herr Wathams, das ist zu fest; lockern Sie den Strick, schwill nicht erstickt werden. Der Scheriff lockerte den Strick: Ist's jetzt recht? Ja, Herr. Su sanna, lege Deine Hände auf den Rücken. Sie that'S. Bist Du jetzt bereit? Bereit uud froh, daß ich sterbeiilann! Uud die verhängnißvolle Klappe fiel. Unter dem Schlagwörter „Endlich ein Lebenszeichen von Dr. Nachti gal," veröffentlicht Heinrich Freiherr von Maltzan folgendes Schreiben rri der „Ans burger Allgemeinen Zeitung:" „Soeben er Halle ich zu meiner Freude die Nachricht, daß endlich Dr. Nachtigal's Briefe in Tripolis angekommen sind, was ich den Lesern der „Köln.Zlg.," die in letzter Zeit Dr.Schwei». snrlh'S und meine Klagen über das Zurück hallen dieser Briefschasten von Seiten Ali Riza Pascha's vernommen haben, nicht vor enthalten darf. Leider ist der letzte dieser Briefe von etwas allemDatnm, nämlich vom 24. Februar (1872). Der Reisende war an diesem Datum wobl, hatte aber große Stra patzen, unter Anderem auch Geldmangel (in Folge schlechter Courierverbindungen) gelit ten. Nähere Einzelnheilen fehlen noch." Weiteres über den Selbstmord von Philipp Strauß in New- V 0 r k.—Coroner Herrman leitete vorgestern die Leichenschau über Philipp Sirauß ein, der sich am Dienstag Abend in seiner Wohnung, Nr. KLS, Lcxington-Aveime, eine Kugel durch den Kopf gejagt hatte. Der erwähnte Bries ist an Frau Philipp Slranß (I. Strauß Bros. K Co., Nr. 340, Broadway) adrcssirt u»d lautet, wie folgt: „New-Uork, 6. Mai 1873. Meine liebe Tillie! Ich habe versucht, diesen Schritt zu bekämpfen, aber vergebens. Alle Winke und Beispiele, die mir in jüngster Zeit gegeben wurden, kommen zu spät, um mir zu nützen. Ich weiß sehr wohl, was mir bevorstände, wenn ich aus dieser Well bleiben würde. Habe Acht auf die Kinder und hüte sie gut, bis sie jelbstständig sein werden. Ich lege Dir einen Wechsel bei, den ich von Texas erhielt. Du kannst ihn endossiren. Ich lege Dir ebenfalls ein unterschriebenes Checkformular auf Mar tin 6 Runyon bei. Sie schulden mir »1900 abzüglich der Zinsen uud haben 100 Aktien der „Pacific Mail-Co." für mich in Händen, welche Du für höhere Preise halten sollst. Meine übrigen Angelegenhellen kennst Du. Du hast die Besitziitel der Bauplätze in Hon stonstraße. Daß Gott Dich und die Kinder segne, ist mein letzles Gebet. Schreibe an meine Eltern und tröste sie in ihrem Aller. Ich möchle ihnen selbst schreiben, aber e» nützt Nichts. Deine Eltern haben mich stet» wie einen Sohn behavdelt, und sie werden dafür belohnt werden. Vertraue auf Gott und stärke Dich durch Gebet zu ihm. Gehe regel mäßig in seinen Tempel. Wenn Du Gott vergißt, so wird er Dich vergessen uns Die, die nach Dir kommen. Diese Zeilen sind da» einzige Eidtheil, das ich Dir hinterlassen kann. Sie haben aber ihren Werth. Dein treuer Gatte Philipp Strauß." „13. Mar 1873. Seitdem ich Obiges ge schrieben habe, habe ich den Wechsel einkassirl und die 100 Aktien verkaust. Alles, wa» Du zu thun hast, ist, dießechuung zu fordern und den Cdeck auszufüllen. Gott segne Dich und die Kinder. Dieses ist das letzte Deines Philipp." Stadt Baltimore. Grundstücks-Verkäufe. Die HH. S. H. Gover Ä Söhne versteigerten vor gestern ein an der Nordostecke von Eutaw- u. Weststraße gelegenes, 20 bei 80 Fug großes und mit einem dreistöckigen Ziegelsteinhause bebautes Grundstück um >3600 mit einem Jah:esgrundz>nse von >2 pro Frontfuß an Hrn. P. Allericht; das Nr. 163, Huinestraße, 2-t bei 100 Fug groß, bebaut mit einem drei stöckigen Ziegelsteinhause, um >3500 mit >l6 Jahresgrundzins an Sallie Brooks; das Nr. 166, Highitraße, 16 bei 88 Fug groß, mit ei nem dreistöckigen Ziegelsteinhause bebaut, um >3400 mit >10.66 Jahresgrundzins an B. Uoung; desgleichen das Nr. 162, Highstraße, 15 bei 100 Fuß groß und mit einem dreistöcki gen Ziegtlsteinhause bebaut, um >3050 mit SlO Jahresgrundzins an C. Webiler: das an der Südwest-Ecke der High- und Addisoustraße gelegene, 25 bei 42 Fuß groß, und mit einem einstöckigen Fachgebäude bebaut, um >950 an John Murphy; eines an der High-, nahe Ad disonstraße, gelegen, 18 bei 34 Fuß groß, mit einem zweistöckigen Ziegelsteinhause bebaut, um >825 Mit 5i1. 50 Jahresgrundzins an William O'Brien; desgleichen eines an das vorige grenzende, 20 bei 84 Fuß groß und mit einem zweistöckigen Ziegelsteinhause de baut, um >550 mit 1 Cent Jahresgrundzins an Ellen Radigan; eines 18 bei 49 Fuß groß und mit einem zweistöckigen Ziegelsteinhause bebaut, an der Addison-, nahe Highsiraße, ge. legen, um >525 mit >12.50 Jahresgrundzins an P. Mclttaion; eines an das vorige gren zend, 50 bei 123 Fuß groß, mit drei zwe'istök kigeu Zitgelsteinhäusern bebaut, um >3600 mit >33.34 Jahresgrundzins an P. Cormo dp; eines an der Eaststraße, 16H bei 65 Fuß groß und mit einem dreistöckigen Ziegelstein- Hause bebaut, um >l7OO mit >loJahrcsgrnnd. zms an D. H. G. Äonderheide; das Nr. 190, Eaststraße, 18! bei 65 Fuß groß und mit ei nem dreistöckigen Ziegelsteinhause bebaut, um S3SV an Stephen Donahue; daS Nr. 8, Dur hamslraße, bebaut mit einem dreistöckigen Zie gelsteinhause, um >5OO mit >ll Jahresgruud» Zins an F. Wagner. Die HH. Woodville K Norman verstei gerten vorgestern auf der Börse ein an der Belair - Avenm, zwischen Washington- und Wolfcstraße, gelegenes, 237 bei 170 Fuß gro. Bes Grundstück um >l2 pro Frontfuß an G. D. Clark; ein unregelmäßiges an der Belair- Avenue, nahe Oliverflraße, 50 bei 85 und 58 bei 109 Fuß groß, um >2O pro Frontfuß an F. Henkelmann; eines an der Belair-Avenue uudOliverstraße, 210 bei 100 und 58 bei 155 H Fuß groß, um >22.25 pro Frontfuß an C. I. Hall; vier an der Oliver- und Wafhing tonslraße gelegene Grundstücke mit einer durch schnittlichen Fronte und Länge von 380 und 320 Fuß; Nr. 1, wurde um >7.50, Nr. 2 um «4, Nr. 3 um >3.25 und Nr. 4 um >5.50 pro Frontsuß an D. Donnelly versteigert; das an der Sttbost-Ecke der Wo>fe- und Oliverstraße gelegene, 100 bei 125 Fuß groß, um >4 pro Frontfuß an I. I. Morris; das an der Süd wist-Ecke der Wolic- und Oliverstraße gelege ne, 225 bei 32 Fuß groß, um >4OO an F. HenkUmann; das an der Südost. Ecke der Washington und Federalstraße, 200 bei 149^ Fuß groß, um »6 pro Fronlkuß an P. Hax; das an der Nordwelt - Ecke der Fedcral- nnd Ehesterstraße, 113 b>'i l 3 Fuß groß, um 815 pro Froatfuß au I. I. Morris; zwei an Castle-, Waihington-, Lanvale- und Föderal. Straße frontend, 326 bei 200 Fuß groß, das eine um »4.75 pro Froatfuß und da« andere um »4.75 pro Frontfuß an I. B. Hax; vier Grundstücke mit einer Fronte von 353 Fuß an dcr Lauoalc-, 370 an dir Federa!- und 320 an der Washillgtonstraß->, um resp. »4.25, »t und <3 pro F on'fuß an F. Henkelmann und das v'trteu n »205 an H. Westvhal versteigert; zwei an der L inva'estraße, 66 bei 355 Fuß grog, um resp. 5t.75 uid »2.30 an F. Hsn kelmann; das dreieckige an der Ecke der Che sterstraße und Belair-Avenue, 44 bei 44 bei 34 Fuß groß, um »185 an C. Hull; das an der Ecke der Federalstraße und Bclair-Äve. gelegene dreieckige, 33 bci 50 bci 33 Fuß groß, um '»l60 an R. G. Div-n»y. Desgleichen folgende Grundzinse: einen von »136.50 auf ein Grundstück an der Bclair - Avenue um »2050 an I. Helldorfer; einen von »30 auf ein an das vorige grenzende Grundstück um »410 an I. S. Jnloes; einen von »24 aufein anderes an der Belair-Ave. gelegenes Grund stück um »350 an I. P. Hclldorfcr; einen von »30 auf ein gleichfalls an der Belair-Aveaue gelegenes Grundstück um »430anC.Grinnell; einen von »40 auf ein an das vorige grenzende Grundstück um »590 au I. S. Jnloes; einen von »S7.SO aus ein anderes an der Belair- Avenue gelegenes Grundstück um »1175 an I. Helldorfer. Die HH. F. W. Bennett S- Comp, vcr steigerten vorgestern Nachmittag an Ort und Stelle ein au der Noithstraße gelegenes, 17j bci 63 Fuß großes und mit einem zweistöcki gen Ziegelstemhauie bebautes Grundstück um »1750 an R. O. Stone; vier an dcr Wyeth, straße, mit zweistöckigen Ziegelsteinhäusern be baut, jedes 12 bei 73i Fuß groß uud mit ei nem Grundzinse von »30 behaftet, um je »600 an B. Brickner. Die HH. Trego «c Kirlland versteigerten vorgestern an Ort und Stelle da? 20 bei 85 Fuß hallende und mit einem vierstöckigen zie gelsteinernen Waarenhame bebaute Grundstück Nr. 17, Germanflraße, um 53600 mit 5230 Jahre»-Grundzins an Hermann Wehr. die HH. Wood ville S- Norman das 15 Fuß breite, 73 Fuß lange uud mit einem dreistöckigen ziegelstei ncrnen Vorder, und einem Hintergebäude be setzte Grundstück Nr. 114, German-Straße, um 53025 bei einem Cent Grundzins an Nelson Noe. Die HH. Samuel H. Gover veräußer ten gestern Mittag auf der Börse folgende Grundstücke: das IKH bei I3IH Fuß haltende Grundstück Nr. 73, Süd-Broadway. woraus ein 2j-stöckiges ziegelsieinerues Wohnhaus nebst einem zweistöckigen zicgelsteinernen Hin tergebäude steht, »m S4IOV an Georg Gauß; sodann zwei leere Baustellen neben Nr. 75, Süd-Broadway, jede 19 bei 1315 Fuß hal tend, um resp. LLKOO und K 3225 an Joseph H. Audoun sir E. Cox: dann Nr. 82, Süd- Bethclstraße, 164 bei 72 Fuß groß, woraus ein 2j. stöckiges ziegelsterriernes Wohnhaus steht, um S9BO an Cosman H. GaineS; ser ner Nr. 84, Süd-Bethelstr., I3L Fuß breit, 724 Fuß lang und mit einem 2j stöckigen zie gelsteinernen Wohnhause und einem zweistök ligen Hintergebäude besetzt, um Stolo an Lin ne! Knapp; Nr. 86 und 88, Süd-Bethelstr., von gleicher Größe und ähnlich bebaut, wie Nr. 84, um resp. SSSS und KSBS au Johann Roney; Nr. 90, Süd-Bethelstr., gleich groß uud mrl ähnlichen Bänlichkciten, wie Nr. 84, um 51020 an Heinrich Körner; Nr. 62 Albe marlestr., aus der Nordost-Ecke dieser uud der Slilesslraße, bei 50 Fuß haltend, woraus ein 24-stöcklgcs zicgclsteinernes Wohnhaus u. ein zweistöckiges Hintergebäude stehen, um SI9VS au John Roney; Nr. 60 und 58, Al« bemarlestr., ie 50 Fuß breit uud resp. 17 Fuß 2 Zoll und 17 Fuß 1 Zoll laug uud mit ähn lichen Baulichkeiten, wie Nr. 62, um resp. KlBOO u. K 1775 an Wesley Feiincl; Nr. 237, Süd-Broadway, Nordwest-Ecke der Lanca sterstr., 14 bei 634 Fuß groß und mit einem dreistöckigen ziegelsteinernen Vorder- nnd ei nem als Cigarreuladen benutzen zweistöckigen Hinterhause besetzt, um K 6200 an Walter Moxley; Nr. 78, Lancaslerilraße, westlich vom Broadway, 12 bei 27 Fuß haltend und mit einem 24 stöckigen ziegelsteinernen Wohn hause nebst zweistöckigem Hintergebäude be setzt, um 5750 an John Oniiln; Nr. 76, Lan casterstr., ebenso groß und mit ähnlichen Bau lichkeiten, wie Nr. 78, um K 790 an Sarah McCann; endlich Nr. 72, Ost-Pratt-, Ecke der Exeterstraße, 23K bei 83 Fuß groß, wozu ein dreistöckiges ziegelsteinernes Vorder- und Hintergebäude gehören, um 54450 an G. R. Henderson. Der Gesammt-Erirag dieser Auk tion ist 832,585. Patente erhielten am Mittwoch fol gende Personen vom Patentamte in Wash ington: Peter Taltavull und E. Boteler in Washington, D. C., aus eine Methode zum Ausbewahren von Leichen; Joh. ,A. Schwed berg in Washington aus eine rotirende Ofen klappe; Eli H. Janney in Alexandria, Va., auf eine Waggen-Kuppelung; John Baggs zu Easton, Md., auf ein Instrument, das Federwaage, Fleiichermeffer und Säge in sich vereinigt; Jas. Whitehill zu Frederick. Md., auf ein künstliches Düngnutlel; Cornelius P. Brown in Upperville, "Va., aus eine Vacu um-Pfanne. Hugh L. McAvoy in Baltimore bat foeben eine Verbesserung an Dampfkraft- Lustbremsen pateutirt bekommen. Die Ver desserung besteht hauptsächlich in der Vereini gung des Dampferzeugers oder Kessels der Lokomotive mit einem Luft-Reservoir und ei nem Brems-Mcchanismus durch eine Dampf röhre, welche das Reservoir mit dem Mecha nismus verbindet. Ausführung eines grogenCon t r a k t e s.— Die Marmorarbeiter M. Sisson Sl Co. haben ihren Contrakt an der neuen Stadthalle beendigt und werden in einigen Tagen die beendigle Arbeit dem Bau-Comite übergeben. Inzwischen trifft die Firma, welche die Gypserarbeit der neuen Stadthalle übernommen hat, bereits Vorbereitung:» zur Ausführung der Arbeit. Der Contrakt der HH. M.Sisson K Co. war einer der größten, die jemals hier ausgeführt worden sind. Die 3V Fug hohe Marmorkupvel des Gebäudes ging gleichfall» aus den Händen der HH. M. Sisson 6- Co. hervor. Daß die ganze, von diesen Herren ausgeführte Aibeit eine ausge zeichnete ist, davon kann man sich durch eine Besichtigung des Gebäudes überzeugen. Besuch bei Hrn. RoßWi na ns.— Ein Stadtraths-Comite besuchte v»rgeftern Hrn. Roß Wienaus, um seine vielbesprochenen Modelle zur Correltion von Jones' Fällen zu besehen. Dieselben sollen in höchst praktischer Weise die Vorschläge des Hrn. Winans ver anschaulichen. Die Besichtigung der Modelle steht Jedem frei und Hr. W. erbielet sich, die selben den Behörden ganz zur Benutzung zu überlassen. Während der Stadtralh sich die Modelle ansieht, hört mau im Pnblilum täg lich die Frage, wie weit denn überhaupt die Arbeiten der JoucS' FallS-Commission vor. angeschritten sind. Um sechs Cents verhafte t.— Wel chen Chicanen Bürger dieses freien Landes in Folge de« Spitzelsystems. das mit unserem Zolltarif und den Steuerstempeln zusammen hängt, ausgesetzt iind, gehl aus folgender Er zählung des „Buffalo Demokral" hervor: „Hr. Theodor Lossky aus Baltimore, ein Händler mit Landesprodukten, kommt häufig uach Attila, Wyoming-Counllz, um Kartof feln anfzulausen. Als er kürzlich dort war, ging er zur Post und gab einen Brief ab. Der Postexpedient fagle ihm, der Brief erfor dere zwei Stempel, worauf Hr. Lossky in die Tasche griff und zwei Stempel hervorzog, welche der Beamte aber nach näherer Unter suchung für schon gebraucht erklärte und nicht annehmen wollte. Hr. Lofsky bestritt jedoch die Behauptung des Expedienten und sagie, die Stempel feien durch längeres Tragen >u der Tasche schmutzig geworden. Dann er suchte er denselben, andere aus den Brief zu kleben und ihn zu befördern; er habe gerade kein Kleingeld bei sich und werde nächsiens die sechs Cents für die zwei Stempel erlegen. Damit war die einfällige Gcschichie aber nicht zu Ende, sondern ein Hülssbundesmarschall, Samens Chase, halte zufällig davon gehört, verhaftete Hrn. Lofsky und brachle ihn nach Buffalo. Er wurde vor den Coiiim'fsär Se roggS gestellt, und verhörte man eine Anzahl Zeugen, ohne indeß etwas Bestimmtes ermit teln zu können. Mehrere Sachverständige behaupten, die beiden unglücklichen Stempel seien ganz echt nnd gültig, während andere Experte der gcgenrheiiigcn Ansicht sind und meinen, sie seien schon einmal gebraucht und wieder gereinigt worden. Schließlich wurde Hr. Lofsly unter K5OO Bürgschaft gestellt für gerichtliche Untersuchung, und das Alle« zwei lumpiger 3 Cents-Poiimacken wegen. Hr. Lofsly ist ein wohlhabender Mann, und als Geschäftsmann sein Ruf vortrefflich. Es grenzt daher anTollheit, annehmen zu wollen, er habe, um einige Cents zu sparen, schon ge. brauchte Stempel noch einmal benutzen und dadurch sich schwererSlrase und großem Tru bel aussetzen wollen. Wer Briefmarken lose in der Tasche zu tragen gewohnt ist, und na mentlich ner auch zuweilen Streichhölzchen, Bleisedern u. s. w. in besagter Tasche bei sich führt, wird schon bemerkt haben, doß die Stempel dadurch geschwärzt und besudelt wo» den sind, daß sie ganz das Aussehen schou ge brauchter erhielten. Man hüte sich also, wenn man im Besitze solcher Stempel ist, sie sehen zn lassen. Schon die ausgesprochene Absicht, sie benutzen zu wollen, wird al» Ber. brechen betrachtet, wle aus der vorstehenden Geschichte zu entnehmen ist. Mau lasse sie sich zur Warnung dienen!" k Die neuen Postkarten sind äußerst günstig aufgenommen worden. Die Ausgabe begann Mittwoch Morgens 49 n. um II Uhr waren bereit» 11,000 abgesetzt. Zunächst siad 125,000 für das hiesige Postamt bestellt wor den, wovon vorgestern 25,000 u. gestern wei tere 25,000 eintrafen. Die «arten werden in Springfield, Mass., angefertigt undßch ohne Zweifel schnell die Gunst des Publikums er werben. In Nerv-Sjork wurden vorgestern allein j Mill. Karten, in Philadelvhia 105,. vvv und in Waihington 75 000 abgesetzt. Das Well s-u.McComas Monu ment. Das Wevs- und Mciomas-! Monument aus dem Aihland-Square an dcr Vereinigung ter Monument«. Aisguith. und ' Gayst'aße wurde gestern fertig, man d>>n I-tzien Stein auf den Obelisken kugle. j D e Kosten d«s Monument« bcloufen sich auf »35' X). Die Basis, aus zwei Gionilstuferi bestehend, ist auf ein unter der Erde befindliches Ge i-ölbe gebaut, in w lchem die Neveine der beiden ruhen. Der Sockel ist 10 Fug hoch. Auf demselben steht der Obelisk, ei» pyramida'e: Pfeiler, dessen ganze Höhe 21 Fuß beträgt. Rund um das Mo nument gedenkt man ein Trottoir von Schil linger'S Pflastersteinen zu legen. Durchging vorgestern Abend um 8 Uhr ain dem Rückwege vom „Baltimore Potomac- Bahn"»?epot das vor das Cabriolet des Hrn. Geo. H. C. Ncale gespannte Pkerd. Hr. W. Neale, Sohn des genannten Herrn, b?fand sich zur Zeit im Fuhrwerke, war aber nicht im Stande, dem Lause des Pferdes Einhalt zu thun, das schließlich in der Careystr. über eiue 10—15 Fuß breite Vertiefung sprang. Das Cabriolet wurde total zertrümmert, H . Ncale selbst und das Pserv kamen, merkwür dig genug, mit geringen Verletzungen davon. Der Fall Tucker'«.—Das Crimrnal gericht vertagte sich gestern bis zum Samstage, ohne den Fall des Haslin, ali.is Tucker, zu erledigen. Tucker wurde bekanntlich vor eini ger Zeit in einem der Counties wegen Pferde- Diebstahls zu mehrjähriger Zuchthausstrafe verurtheilt, aber unter der Bedingung, daß <r den Staat verlass-, begnadigt. Aber Tucker blieb, bis er auf's Neue in Verbindung mit dem Lampley'schen Morde in Hast gerieih. Es handelt sich nun um die Frage, ob Tucker nicht seinen Pardon verwirkt hat und deshalb die rhm ursprünglich dikurte Strafzeit absitzen sollte. Sein Anwalt behauptet, daß der Gou veriuur mit einer Begnadigung keine Bedin gung verknüpfen könne und er (Tucker) zudem sich nicht schriftlich anheiichlg gemacht habe, den Staat zu verlassen. Die Rechtsfrage ist eine neue und als solche von Interesse. Üb rigens kann Tucker, selbst wenn er srei aus gehen sollte, noch immer wegen Hehlerjchaft des im Lamvley'jchen Hause gestohlenen Gel des zur Rechenichaf! gezogen werden. Dcr „Liberale Reform-Club" hielt vo-gesterrr Abend in Momentby's Halle, Fayettestr., unter Vorsitz de? Hrn. I. H. Bear eine Versammlung und ernannte die HH. I. H. Bear, W. I. Watermau, Major McWilliams, Col. W. H. Boyle, Richter W. E. Gleesen, I. I. Stewart uuo L. Hcn nighauseil als Comite, um einen Bericht zur Rcform drr Primärwahlea zu entwerfen. Hieraus Vertagung bis zum 23. d. Mts. Auch in der 16. Ward hat sich ein „L a trobe-Club" mit folgenden Beamten ge bildet: H.Collier, Präs.; Ths. Helmling, I. und Richard Movn, 2. Vice-Hräf.; Eilcs I. O'Brien, Sekiciär; E. R. Bently, «wchatz ineisier; Joseph Beajon, Sergeant-at-llrms. Das Exekutiv.Ccmile dcr aus dcr »ertlichen Staats-Conveuiion hervorgegangenen Alli anz der Temperenzler hielt vor gestern unter Vorsitz des Hrn. W. Danicl erue Versammlung und beschloß Gcldjamm lunz, Vertdeilung von 3000 Agitations-Tir kulärcn an die Kirchen, eine Organisation der sarbigen Mäßigkeitsleute und die Bildung von Temperenzler-Ward-Clubs. Auch be schloß man, Erkundigung einzuholen, ob nicht aus geivifseu Einkünsten der „Green mount-Cemercry," die vorgeblich nach dem

Freibriese zu Tcmpcreirz-Zwcckcir verwendet werden sollen, Hüije zu erlangen sei. Ersicht lich sieht es mit dem Geltpuulle der Tempe renzler nicht jchr ermunternd aus. Die neu liche Staats-Convenlioil war gerade nicht ge eignet, die Radikalen mit großen Hoffnungen für die Wahlthätigkeit der jialtwasferleute zu erfüllen und das erhärt auch wohl die mo meulane Ebbe in dcr Kasse. Inzwischen ist nur zu ersichtlich, dag die Republikaner sich durch die Teivpercnz-Agitatiou einen kleinen Elephanten ausgehallt haben, der ihreHcrbst siegesaussichlen bedeutend v rdunkelt hat. Die Tempeieuzlerci nach dcr Schablone der republikanischen Drahtzieber hat in Mary land kerne Zukunft, während sie im demolra tlsch-conjervauven und liberalen Lager nicht die entfernteste Aussicht aufErmunterung hat. Nichts liegt vor, um unsere von Anfang ge machte Angabe zu entkräften, daß sämmtliche Wortführer der Temperenzler dcr radikalen Partei angehören. Der Cadet des 3. Distriktsfiir die Secschule. Dcr Achtv. W. I. O'- Brien, Congrcßglied des 3. Distrikts, die un tern 9 Wards der Stadt umfassend, wählte bekanntlich den jungen Wm. M. Hackctt, dcr am Erfolgreichsten die Prüfung bestand, aus, um als Cadet in die Seejchule nach Annapo lis geschickt zu werden. Es scheint jedoch, daß der Vater des jungen Hackctt abgeneigt war, daß seiu Sohn die «ecjchule beziehe, und dem zufolge hat nunmehr Hr. O'Blieu den zweit tüchligsten Applikanten, Joh. F. Lc Brou, Ost-Prattstr., als Cadet ernannt. Je näher wir dem 27. Mai kommen, dcsto lebhafter äußert sich im Publikum das Inte resse für die an jenem Tage beginnenden Pimlic o-W ettreniren. Die Bahn ist in vortrefflichem Zustande und täglich treffen neue Reuiicr ein, um sich an den angezeigten großen Wetten zu beihtiligen. Zur "llurelle rae,-" sind „Blind Tom," „Vlllage Black smith," „Lochiel," „Milesian" und andere Pferde angezeigt. Die Pserdc rcnrien dauern vier Tage und werden voraus sichtlich eine Menge Fremder nach Baltimore führen. Das "Lultiinors Orpdun (Wai senhaus), Nord-Stricker-, nahe Lexingtonstr., beging gesternNachmittag ihr Jahressest. Eine Menge Besucher waren zugegen und folgten mit Beifall den Vorträgen der Kinder. DaS "Zultimors Orpliiill ist eine der be sten, durch Pnvatmitlel begründeten Waisen- Anstalten der Stadl. — Vor noch nicht langer Zeit wurde beschlossen, die What coat- Cemciery zu Bauplätzen umzuwandeln und zu gleicher Zeit traf man die Anordnung, daß die Leichen, die aus diesem Friedhofe zur Ruhe bestattet worden waren, ausgegraben und nach anderen Friedhöfen gebracht werden sollten. Wie mir vernehmen, soll man jedoch mit der Ausgrabung der Leichname ohne alle Sorgfalt zu Wege gegangen fein und wird hierüber aUegeineine Klage laut. Zur linken Seite des Einganges zum Druid-Hill-Parke, wo man die Gräber jetzt fortschafft, sah man mehrere Tage hindurch fünf Särge auf einer Stelle liegen. Am Donnerstage vor 14 Tagen wurde ein Sarg ausgegraben, welcher die noch wohl erhaltene Leiche einer Frau enthielt. Das Haar derselben war seidenähn, lich und 24 Fuß lang. Anstatt sorgfältig mit dieser Leiche umzugehen, grub man ein fach an einer anderen Stelle des Friedhofes ein Loch und warf den Sarg iu dasselbe hinein. Wie lange derselbe in diesem Loche verbleiben wird, oder ob er nächstens anderswo einen Platz sinket, kann wohl Niemand jagen. Raufboldbesuch im „Darley- Park e."—Am Montage wachte eine Com pagnie des e. Regiments einen Ausflug nach dem „Dailey'Parke" an der Harsord-Road. Hr. F. Debilius, der Wirth des Parkes, aus irgend einem Grunde Störungen befürchtend, ersuchte den Couriiy-Scheriff Robinson, einige seiner GeHülsen an Ort und Stelle zu schicken, um allenfallsigen Raufboldbesuch in den ge bührenden Schranken zu hallen. Der Sche riff befahl demzusolge, T.Brown, W. L. Bnrke nnd Robert Z. White am Mon tage zur Aufrechthaltung der Ordnung den Park besuchen sollten. Alles ging ruhig von Statten, bis Nachmittags um 5 Uhr sich ei> uige Taugenichtse ungebührlich aufführten. Man wurde jedoch schnell mir ihnen fertig und jagte sie aus dem Parke. Aber um sL Uhr ging der Skandal auf's Neue los, und ungefähr 150 Perfonen machten einen Angriff auf den Capitän und andere Offiziere der Compagnie. Schnell fchrilten die Gehülfs- Scheriffe ein uud retteten die Offiziere aus den Händen der Ruhestörer. Aber jetzt fielen die Letzteren über die Gehülss-Schensje her uud insullirlen dieselben in gröblicher Weise. Brown, Burke und White erreichten nur mit Mühe die Mauer eines Hauses im Parke und setzten sich nunmehr, im Rücken gedeckt, mit gezogenen Revolvern zur Wehr. Die Ruhe störer, welche jetzl einiaheu, daß ein erneueler Angriff die Gehülfs - Scheriff: veranlassen würde, ihre Revolver abzufeuern, fielen zu rück und zogen sluchens und schreckliche Ver wünschuugeu ausstoizend, mich der Stadt da von. Die Gehülss-Schcriffe erhielten nur ge ringe Beschädigung, ließen aber sofort vom FnedeusrichtecHeibert gegen die Raufbolde Haftbefehle ausfertigen, denen zufolge bereits D. Woods, Patrick Kernan, R. McManus u. Peter Swayne in's Toivjsntowncr Gefäng niß abgeliefert worden sind. Boraussichllich wird da» Gericht ihnen die strengste «Strafe auflegen. Der „Darley-Park" ist einer der beliebieiten Vergnügungsorle in der Nachbar schaft der Stadl, und das energiiche Austreten de« Wirthes Debilius, fitz im Laufe dieses Sommers die Raufbolde vom Halse zu hal ten, verdient da» Lob des Publikums, dem der freundliche Park an der Harsord-Road bisher so manche angenehme ErholungSstun den bereitet hat. Seit Niedcrschreibung des Obigen sind auch Joh. Douglas, Dennis Coslello, Rei» char» Sweeney und Geo. Chaney als Theit nehmer an der Ruhestörung im Parke verhas tet und au den Scheriff von Baltimore-Co. ausgeliefert worden. Der englischeDampfer „Ariel," Capt. Jones, segelte am K. Mai von Halifax, N.-Sch., nach Baltimore ab. Zur Nachachtung für Seeleutel D.r Schooner „Lucretia," Capt. Hewett, von New Aork nach Key-West unterwegs, entdeckte uiner'm 27.14 nördlichen Breiten- und 75.3 S westlichen Längengrade cm bisher unbekanntes Riss, das an einigen Stellen! höchstens 15 Fuß Wasser über sich hatte; es war hehrere Meilen lang und erstreckte sich von Osten nach Westen. Da aus den Schiffs karlen lein solches Riss verzeichnet ist, eS aber augenscheinlich gerade in dem Fahrwasser von nach Juden jährenden Legelsahrzengen liegt, so ist es von großer Wichtigkeit, dag See-Ca pitäne von dem Vorhandensein des gefährli chen Risses Notiz nehmen. Die Prüsungsfeier der „How a r d - N o r m a l. ch u l e," Ecke de: S a r a t o g a- und C o u r t l a n d st r., find vcrgcstern statt. Die Anstalt ist bc londers der Heranbildung farbiger Knaben und Madäien zu Lehrern gewidmet, und die jungen Zöglinge legten vorgestern den Be weis ab, daß eine nicht geringe Zahl derselben sich als tüchtig für ihren zukünftigen Beruf erweisen wird. Die Schule erhält jährlich K2OOO vom Slaate und »5000 werden durch Subjcripiron aufgebracht P. B. Daran ist der Prinzipal der Anstalt, ihm zur Seile ste hen als Gehülfen N. I. Gooer und die Fils. Grover, Wemble und Fowlcr. Zu den Theil nehmern der vorgestrigen Prüfung gehörten der Achtb. W. J.Albert, Prof. M.Ä.Newcll, Nichter Gleeson, Hr. F. T. Ring und einige farbige Geistliche. Der Zustand des Gehüls s-S taats- Anwalts Pinkney. Nach den bis gestern Nachmittag vorliegenden Berichten scheint nur geringe Aussicht vorhanden zu sein, dajz der bekannte Jurist am Leben erhal ten bleuen wird. Plirgirmiguild Erschöpfung. jenes mächtige vegetabiiileve Liärkurigemlilel seinen Tie Wclt viiilcht jetzt die Wichtigkeit, das kra«te i.ig-nmiitel. F ab rikanrvou ftincn Schmucksachen u. Silberwaaren, »ord-«an , nalie zayctt«ftr., Taschenuhren, Standuhren und Juwelen, welche besonders für geeignet find nnd emvfiedlt sich dem ordnen 'liuklilum. tDezu.iLMit. ???/????????? HeiratiiS» nnd loctS-Ün',e>x>en> t Zeilen nickt überschreireud, »5 Senk« iur einmalige Insertion. Trauililq. «in S, Moi durch Pastor i,'«akin Sivt, Willielm vt, Dentin in i »srl. Gusanna Lem»>o.>. !ö>iiuisten - iiuchen ver inghnruji! und am Am tt, zvlvl Walker PreScoii 5 Mo> Äciijllii.ln Starb: Am 13. d, MiS, Abends Jokn Bayer iin Alter viin 7S ladren, gcdurUg aus «li^niqr. Zm ilt Du Prrz ! ' (N 7-8) Kuickerbocker Mllsvcrllcherlmgs - Gcstlilchaft, Nr. 22, Secondstr., im Marmor-Gebäude, 2» A» Ätickols. Gelchäftssührer. Kit „UM!) Lebens - Versicherung/- Gesellschaft," Philadelphia, Pa. Leopold Blumenberg, Nr. 7 4, W.-Baltimore-Straße, General-Agent. Bauvcretne u. s. w. Pcrmancttt zaud Coinpany M. Affelder, Selr. Jos. Lriedenwaid, Präs. Office t Nr. 22, «Sccondstraße, Zos. Friede nwuld, ! -lii cha rd Fonde r, 5. G. L t, I A r m. vi a chm a» n. 6. I iiulius L Nelcl, W. I, Ä ernard >Z l ui t, <Äeld auszuleihen. Belriebs-Capital: K 1,000,000. Diese GeseUschan hal ihr Vetncbe-Capltül cus i zahlt. weid al» Teposi» aubge Bauplatz«» ° geeignet für Wohnhäuser -c. sin« stets gegen Grund rente oder gegen Vaur »u verkauien. (ZunM-> Jmperial-Laild- und Leih-Gesellschafl. Bureau «r ». Tt. vaulsruft->, unter der «Bant von Baltimore,» incorporirt im Juli 1872. «apilal tl,V4v,ot»o John Glcnn, i Henry G. Tvson. Beutle« C. Sibb, lE. Hurting, W. A. tioneg, > George ÄZ. Brools^ Chas. F. Smith, j Jameg !/i. Herbert. G ld w d Wochenjüh?ung pro Änthcil tZest.l l,l^Attr) Prgvidrntig, An h-, g^g^ Lrbens-Gcsellschast von Amerika. Brachländer Abtheilung, Nr. 22, South-Slraße. 2. WcSiey Prästtent; Z. «SiUcvl Brown, V>ce-Pras., - s I?' Pop«, A-.>sirer. Mdisc-Dund. Verein für Lebens - Versicherung und trüg , Anmeldungen - «r. Iv, V»S- Eckretör des Lcniral-Körvers von Md.; iNoo Z>l iKeneral-Äqent für Marvlavd, Washinqton, D. C. Dt r S. Äandler, Putz- und Modewaaren - Handlung, Washingtons D.' C. steige! Etadtiheile sind wir im Stande, i u wirklich billiqen Preisen dau» - Eingang«, der Hollidav-"und Zexingtonstraße. (Mail?-) Versammlungs-Anzeigeu. Staat Maryland, Genera! Adjutaktur, . den IS. MailS7Z. Gcneral-Besehl «?r. 4. Bl«vel»Genrra>»Major Rodert H. Earr, Zomwan» deurderS. Brigade. Md. !». - G.. >ft hiermit beor den, lein Drnnerftaa, d>n 22 Ma>, pa. Au, Beiehi d>s Louverreors und O'.er > Bekedls habt,» ! «sha». P. «Blair, <Äeniral-Ac>utcnt. Pauptquaitier der «. Brigade. Md. «. <S. Baltimore, den IS. Mai IS7,j. «r. ' Bataillons so.vie dIS t. aus dem Platze dem ?tabs-L)dcrs>en rappzriiren. Oer Brigade.Siab w.rd sich veriittN ?tachni,ltags um Z.45 aui der der Latyedrat. und jf-ai.ilimtr. weii^n. Äus Beseht des «SeneratS N. H. Sarr : (1l" 22) A. jun , Schiller - Loge Nr. 55, U. O. S?B^ Die M tglieder obixer »loge »nd dringend ersucht, sich heute. ?>e>tag lk. Mai. Aber.d? um Übr, m der Halle zu oersammilri, indem versch edenc Gesev »iorschiäzc in Bezug aus Sterbegeld zur Abstimmung vorliegen. Nichrerlchtinende haben sich den Beschlüs sen d,r i!oge zu lügen. Im austage: eltK-7) M. »Leiyrl, Prot. Sek. Extra-Bersammluna des „Baltimorer Metzger-Vereins Nr. 1." Ü<ersamiiilunzc-ei.ka!e wichtige Geschalte zu vethandil.i sind. (IN-?) «. ?iqg«S. S.kr. Neue Anzeigen. Aufforderung! Die Hh, 'rli Nr. 211, Aord-Ccnt nue, Besttze dejlndtichen Berrinsgcidcr des..Zungen ncrchore"bis spätestens nächsten Tieristag imßerlinS rolale abzuiiesern. Zm Aultraze des -öereins : ltl7-SI Vol,meier. An das Publikum ! Die Mitglieder de« sricheren Pj» ,-lien Musik ?orp» machen dem geehrten Publikum die Anzeive, daß vr. v. Pick die Leitersteue seines Mustlcorps auszegeven hat i>nd Hr. H. an seine Lteue ernanrt worden ist. Wir bitten deshalb geehrte Publikum, alle Bestellung!» sür PicnieS, Exkursio nen. Bälle, Paraden, l!e che» u. s. w. b-u H Semmel in «r. I«,. - Mal isonstrokc, zu hir.ter'assen. ülqtungsvoll die Mitglieder. Für die Gesetzgebung. loTsöardl durch sc naiion >ür die «cs.tzgebung" Seitens^der'/c'hnicn Ward empsohien. iwö-) Adovtivbiirqer. An das Pttblikum! s- Äa"n^Vc^"H,'d^' m» l'eschäsitgt ist und dair it dort, irgend -reiche Geschösle oder Colleklion.n in u einem Namen, oder in dem des „Hilii>e - Bunde-» gebracht, doh Agenten anderer tn der vildise Bun',» so diene zii !,>iichcr^ zur Nachiicht. tag alle Quittungen sür Üinir'tlSgrt dvr a'ul vom gidruckren ularen und M't d.ssen Namen gegeben werden, und ».rner dag alle von mir angestellien Lgenten schrislijche Au- mir unlirzeichnct, bei sich suhren. fraget Für Schneider, Kleidermacher, Hemden-Fabrikanten, Schuhcinfasser und Näherinnen! Nähmaschinen! billig gegen Baar'ahlnng', oder Vach dem Pacht I- Plane. 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