Newspaper of Der Deutsche Correspondent, May 16, 1873, Page 4

Newspaper of Der Deutsche Correspondent dated May 16, 1873 Page 4
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Der Teutsche CorrespouöenL. Baltimore 1l» Moi 18?!?. Stadt Baüimove. Die General-Asscmbl e d?r Prcibu teriancr-K»r<sc ln Wer. St. trat geliern iu d r 6e> iial. Pretbytcrialier Kirche, Ecke der Lider:»- und Sare.togastr., zur vierten Jabrc?siyung zusammen. Ueber 500 Abgeordnete, 166 Presdyteiien uud 35 Synoden umfassend, hatten sich eingestellt und das Jnneie der Kirche bot einen nuge wöhnlich lebhasien Anblick dar. Es ist incrkcnswerih, daß 50 Jahre lang, bis zum Zahre 1838, die Presbytcne>ncil'.rel e in den Ver. St. ein einheitlicher Körper war, sich aber dann trennte und bis 1870 die von ein ander abweichenden Gruppen der alten und Aeueu Schule bildete, nachdem 18L1 bereits die südlichen Presbyterwnec ausgeschieden tvaren und einen Separat Körper gebildet hal ten. 1870 sand eine Wiedervereinigung dei Presbyleriancr alter und neuer Schule des Nordens statt, aber der Süden behielt seine abgesonderte O-ganisaürn lei und ist auch heute nicht in dcr Geneial-Assmblsc vertre ten. Uebligeus will nan jetzt einen Versuch inachen, auch die Union Mit den noch in alte und neue Schule getrennten südlichen P:es byierianern helbeizusühreii, was vielleicht v.öglich werden dürste, da die Leidenschaslen des Krieges, welche grade in der Presbyteria rerkirche den schärssten Ausdruck sanken, heute so ziemlich von den Kanzeln verschwunden s»nd. Die zur Zeit tagende General-Asscm dlec bildet den höchsten geistlichen GerichtShoj der Kirche und seine Entscheidungen sind maß gebend für die Verwaliung aller PreSbyte iren. Die Anzahl der deutschen Presbyteriancr in den Ver, St. wird auf IVO Prediger mit I3t) Gemeinden geschätzt, wenngleich wir in unse rer Nachbarschaft leine dieier Kirche ungehö rige deutsche Gemeinte kennen. Nach dem Glaubensbekenntnisse gehört die preSbyteriamschc Kirche der resormiileuKirche, der bi'chöflichen oder englischen Hochkirche ge genüber, an. Mu den übrigen christlichen Kirchen lehrt sie die Dreieinigkeit Gollcs und die zweifache Natur Christi, Gott und Mensch in ein und d.rjelben Person vereinigt. Mit den übrigen Protestantisch«« Kuchen lehrt sie die Rechtser tignng des Menscheu vor Gott durch den Glauben allein, und zwar nicht nur den ge schichtlichen Glauben, sondern auch den Glau ben,durch welchen derMcnich von seiner eigenen Unfähigkeit überzeugt, Jesum als seinen per föolichen Vermittler vor Gott und als seinen Erlöser annimmt. In Bezug auf die Prä destination oder Borau« bestiniwung folgt sie der Lehre Calvin's, indem sie elaeii abss luten und unwandelbaren Rathschluß Gottes, von Ewigkeit he- , lehrt, nach welchem er A> les, auch die Erwähiung dcr Gerechten, zu vor verordnet hat. Ebenso steht die Kirche in Bezng auf die Lehre von den Sakramenten auf calvinistischem Grunde. Die leibliche Ge genwart Christr bei'in Abcndmahle wird dem nach verworfen; nuiGläubige können dasselbe würdig genießen. Die Lehre der PreSbyte lianischcn Kirche ist niedergelegt in demGlau benibekennlnisie und dem Gioßen und Klei nen Katechismus der »!) ". Densilben sind bcigcsugl die Kirchen ordnung, die Kirchenzucht und Ordnung dcS Gottesdienstes. Dieser Letztere ist in dcrPres byleuanischcn Kirche ein sehr emsachcr, beste hend auS Predigt, Gebet, und Gesang. Allet Forme«wc!kn oder Ritual, seststchendc Ge belssormeln, Ltturgre'n u. s. w. worden ver werfen; ebenw auch dcr Gebrauch von Syui bolen, wie Cruzifixe u. s. w. Bei den Sakra uienten werden nur Vre Elemente und die bib lischen ElnsetzungSworte angewandt. Die Presbyterialversasiung in den verschiedenen rcsormlllcn Kirchen in Amerika, Schottland, Holland, Frankreich und Deutschland imWe jeulllchen ist die nämliche, nur uuterschiedcn Lurch lleinere Abweichungen in Bezug aus Benennungen und Zusammensetzung dcr ein zelnen Behörden. Dcr eigentliche Urspung dcr PreSbyteriani scheu Kirche ist in Schottland zu suchen. Hier trat Patrick Hamillon, ein junger scholl. Edelmann als erster Prediger der Reforma tion aus und gewann schnell großen Anhang, starb aber schon 1528 dcu Mänyrenod auf dem Scheiterhaufen. Ein gleiches Schicksal halten viele Andere, unter die>en (1546) John Wishlllt, dessen Tod dre Protestanten- veran laßte, sich enger aneinander zu schließen. Jh ien Bestrebungen stand vorzüglich Maria von Guise, die Müller dcr tungeir Königin Ma> ria, clitgegen; sie schlosscu dahcr am 3. Dcz. 1537 zu Edinburgh dcu sog. "t'irst Oc>ve nuiit" ab und zwangen endlich, nachdem Maria sie lange durch falsche Versprechungen gelauscht uns hingehaUen, und nachdem sie am LI. Mai 1559 den Bund erneucil, die Regeniin zu fliehen. Mittlerweile halte John Knox unier dem Schutze des Lord Jakob Stuart die Reformation in Castle St.-An drew eingeführt, und als sich am 1. Aug. 156 V zu Edinburgh ein frcws Parlament versammelte, welchcs da« Papstthum in Schottland aushob, winde er vor, demselben mit dcr Abfassung eines Glaubensbekenntnis ses beauftrag., welches, au« 25 Artikeln be stehend, schon am 17. Aug. angcnom inen wurde. Noch im Dez. desselben Jah re« versammelte sich die Generalversamm lung der Presbyterianischen Kirche. Die selbe nahm unter Anderm auch die erste Kilchenordniing an, welche die presbhteria nische Versassung in ihren Grundzügen ent hielt, abcr eist nach hartem Kamps mit der jungen Königin Maria, und nachdem die,c wegen ihnr Huralh milßoihweU Halle flüch ten müssen,,», 1. 1567 unter dcrßcgcniichast Murray's von dem Parlamente anerkannt wurde. Jakob VI. bestätigte allndings im 1. 1592 die Rechte der ötirchc, erlaubte sich dann aber doch viele Eingrisse, namenilich da es ihm gelang, dieÄcneralveriammluug zu be stimmen, Episkopal, Lllnrgic u. s. w. wieder einzusühren. Dies lricd die Protestanten (1638) zu einem ncncn Bunde, und im sclbcn Jahre (26. Dez.) gelang es der Generalvcr lammlniig, ihre Runhcit wicdcr herzustellen. Die» wird gewöhnlich als die zweite Rcsor mation Schottland'» bczcichnet. In dcm jctzt folgcndcn Kampfe mll dcm Könige ver band sich Schottland mit dem sog. Langen Parlamente England's, welchcs 164» cinc Versammlung zur Regulirung kirchlicher An gelcgeilheiicn nach Weuminster bericf. Diese Versammlung veifaßte im I. 1644 eine Kitchenordnung, 1647 ein Glauvcr.«bc icnlniß und 1648 zwei Katechismen, wel che von dcr Pretb. Küche Schottland'« angenommen wurden, und von da an die Grundlage derselben bildeu(<7onfcLsiuri «t'tlii ). Unler CromweU ttlt die Kirche öchotttand's bedeutend und unter Karl l!. wu'de sic 1661 gänzlich ge stürzt. Erst als 1688 Wtliam von Oranicn auf den Thron kam, wurde sie wieder herge stellt, so daß sich 1690 die erste Generalver sammlung nach langer Unterbrechung versam meln konnte. Bn dieser Gelegenheit aber hatten viclc der ftühcren Prälaten mit aufge nommen werden müssen, welche von nun als Parin der Moderaten eine» säst bcständlgcn Kamps mit dcr evangelischen Partei fühlte. Ais es ihnen gelang, in der Kirche das Pa lronatsrecht dir Grundbesitzer einzusührcn, kam es 1733 durch ErSkinc zu «irr ersten Secession, welche sich das °^ssocii«te?rez. t,)-ier>" (Asjvciiitcs PrcSbhtcriilm, nannte. Wegen eine« Streikes in Bezug auf das Lei sten des Bürgereides, spaliere sich diese 1739 IN die "Ijurxüvrs" und Wegen verschiedener Ansichten iu Bezug auf dasßecht des Staates in der Kirche tum es in beiden Theilen wiederum (1795 und ILV4) zu Spaltungen. Die beiden Theile, welche das Recht dcr Einmischung des Staates in kirchliche Ange legenhcitcn verworfen, vereinigten sich 182 V zur "Uniteä Leecssilin" (Vereinigte Seces sion). Mittlerweile halte 1752 eine neue Se cession von der Siaaiskirche nnter Gilleipie stattgefunden, welchc dcn Namen "Uelivt" an nahm, 1847 mit dcr „Vereinigten Scccssion" verschmolzen wurde und mit dieser zusammen die Kirche der „Vereinigten Presbhtciiancr" (vintcä ?iesb>lori!ins) liilduc. Drotzdcm, daß m den dreißiger Jahren mehrere bedeu tende Reformen von dcr evangelischen Partei duichgcsctzt wurden, sahen sich die Anhänger derselben doch genöihigt, am 18. Mai 1843 aus der Slcattkirche auszuscheiden und sich als die „Freie Kirche von Schottland" (?reo elruivli ol'Lcotllluä) zu organisiren. Diese Kirche hat 16 Synoocn, 71 Prcsbytcrien, 877 Kirchen und 3 theologilchen Seminare (Edin durg, Aberdcen und Glasgow), während die Slaatskiräe (Odiireli v! Lovtlsn6) 16 Sh noden, 84 Picsblilcricn »nd 127 V Gemeinden hat. Dic „Vereinigten Prcsliytenancr" ha ben 31 Presbyterien in Schottland und Eng land, 588 Prediger, 594 Kirchen und ein theo logisches Stininor in Cdinbnrg. In Irland ließen sich gleich nach dcr Re sormotivn Pieibyterianer nieder, welche An fangs sich derselben Rechte erfreuten, wie die Glieder dcr Episloxallirche, abcr unter Karl I. sehr bedrückt wurden. Unter Ciomwcil konnten sie sich wieder etwas freier bewegen. Durch schottische Flüchtlinge, die unter der Regierung Karl U. hetdettamen, bedeutend rerstärlt, crhicltcn sic unter Wilhcttn von Oranicn ihre vollcu Rechte. Aus Dankbar keit für die ihm von den Preibiitcriancin bci Londondcny gegen Jakob 11. geleistete Hülse, wurde sogar die Summe, welche ursprünglich für dcn Uulcrhalt der Prediger ausgcsctzt war, verdoppctt. Gcgcnwärlig bcstchcll dort ncben t»r Pretbytciianeikircüe von Irland noch die "Lcceäeis" Und die "(,'ovtNLntere." In Englai b bildete» sich in d»r zweiten Hälfte des 16. Jahchundcrts im Wid.rüande gegen kic Cpisiopalluche die Pl.ritaner, dle >icu r» Nlchinng d>r Jnd>pendenten und die Aiidattti'i cincr Prcsbhlctia-rerfafsung jpatt.tcn. gtojjcr lcitcn und Verfolgungen «rurde om 20 r 1572 ' Wad?worth d»s eiste Pr/«bylcr>nm, mil ! >5 Predigern und 11 Aeltesten. o'gauisnt. »?m nach und nach andere folgten. Tie Kirche Kalle sich bis znr S>tznng dcs Longen I!allamentkS und der Annahme der Bekennt b-'ständia gegen da? Episkopat zu veriheidi gen. Nach mannigfaltigen Wcchselfällen iiiinmt sie icyt eine gesicherte Stelle neben der Staatskirchcein. Eegcn Ende des 17. Jahrhunderts entstan den sast gleichzeitig an verschiedenen Plätzen der Amerikanischen Colonien presb. Gemein den. aus Flüchtlingen von Holland, Schott land und Frankreich, besonders aber von Ulster im Norden Irland'S. Wie in den Mutterländern, so hatten die!e Flüchtlinge auch hier, wegen der in den Colonien Herr schenden Intoleranz, viele Schwierigkeiten zu bestehen, bis ihnen doS Toleranzedikt Wil helm'« von Oranien (1688) freie Hand gab. Ter erste presb. Prediger war wahrscheinlich Francis McKemie, welcher 1682 ans Irland nach Virginien kam. Da er in dieser episko palen Colonie nicht predigen durste, so wandteer sich nach dem katholischen Mary land, wo er 1682 die erste presb. Kirch: im Gebiete der jetzigen Ver. Staaten zu Snoiv- Hill ori,a»isir:c. Die erste presb. Kirche in Philadelphia, welche häusig als die älteste be zeichnet wird, entstand als solche erst 1692, sogleich sie rn anderer Form schon länger existirt hatte. Andere sehr alte Gemeinden sind die zu Woodbridge New Castle (Tel.) und Charleston (S.-C.). Ungefähr um 17(15 wurde das eiste Presbyterium gc bildet, welches anfänglich in Fneport und dann in Philadelphia zusammenkam. Bon den dasselbe bildenden Predigern war nur ei ner aus New-England, Jedidiah Andrews; die anderen waren sämmtlich Einwanderer von Irland und Schottland. Am 17. Sep tember 1717 wurde dieses Presbyterium zur Synode von Philadelphia ausgedehnt, be stehend aus den Presbyterien Philadelphia, New-Castle und Long-Island. Bei dem schnellen Wachsthum der Kirche, welche? jetzt eintrat, drangen bald mannigsaltige unreine Eleinenle in die Kirche ein, was zur Bildung zweier Parteien, einer strikteren und einer laxeren, führte. Die erstere setzte es 1729 durch, daß die Annahme der Wkstminster Be keiintnißichriflen für alle Candidaten desPre diglamles obligatoriich gemacht wurde, und 1734 bestimmte'die Synode, daß der Liceu silung eine Examination in den Wlssenschas ien voraugehen sollte. Da dessenungeachtet wissen Rowlandohne solchePrüsung ausnahm und licensirte, und da diese Handlung »on der Synode minullirt wmde, so kam es endlich, nachdem noch durch die unter der Arbeit Whitesield's, welcher 1742 seinen zweiten Bc such tu Amerika machte, ausbrechende, reli giöse Erwecluug diespannung erweitert wor den war, ,m Jahre 1745 zur Trenrung, in dem die ausscheidende Partei die „New-Hork Synode" bildete. 1758 wurden beide Syno den wieder unter dem Namen .Synode von New-Pork und Philadelphia" vereinigt, die bis zur Bildung der General - Versammlung 1788 der höchste Gerichtshof blieb. Bei die ser Gelcgenhe.t wurden vier Synoden gebil det, die Synoden von New - Jork und New- Jerjty, die von Philadelphia, die von Virgi nien, und die von den Carolina'«. Am Schlüsse des Unabhängigkeitskrieges zählte die Kirche etwa 17» Prediger, und constituirte sich, in Anbetracht der Trennung der Ver. Staaten von England, im Wesentlichen in der heutigen Form. Im Jahre 1801 war zwischen den PreLbylerianern und Conzrega tionalisten ein Plan sür eine Union in neuen Ansiedelungen gebildet worden, nach welchem Hunderte von Kirchen organisirt wurden. Tics sührte wiederum zur Bildung einer strengeren und einer freieren Partei, welche einander scharf gegenüber standen, bis die General-Pcrsammlung 1837 den Unionsplan annullirte und die Synoden Genesee, Ge neva, Wica und Western-Reserve infolge des sen ausschloß. Beide Theile bildeten nun ihre eigenen General-Versammlungen, welche gewohnlich als die Alte (striktere) und Neue ?iesl,vwrwus) wurden. Diese Trennung dauerte bis zum Jahre 1869; die beiden kamen in die sem Jahre in New-Hork zusammen und adop urtcn jede, aus Basis der Bekenntniß.christen, einen gleichen Plan der Reunion. Dieser Plan wurde nun den einzelnen Presbyterien vorgelegt. Im September kamen die beiden Genera'l-Beriammiungen wieder in PiltSburg zusammen, und da es sich zeigte, daß aus bei den seilen bei weitem mehr als die constilu lionelle Zahl von PreSbylerien den Plan gut geheißen halte, so wurde die Reunion vollzo gen. Die erste General-Versammlung der wiedervereililgten Kirchen kam im solgcnden Frühjahr in Philadelphia zusammm. Zur Feier der Reunion wurde ein "Aewurial l' unÄ" gesammelt, dessen Ertrag auf »5,»»».. WO festgesetzt war, aber »8,»00,000 erreichte. Die Preöbyierianer-Kirche umfaßte im Z. 1872 35 Synoten Mit 166 Presbyterien und 4730 Kirchen. Die Zahl der Prediger in vie lem Jahre war 4441, Liccntlatcn 323 und 767 Kandidaten; Kuchclimilglledcr 468,164, Schüler in den Sonntagschulen 485,762. Ob> wohl eine jede Gemeinde und jede« Presbyte rium ihre Angelegenheiten selbstständig ver walten, so werden doch allgemeine Kirchen angelegenhetten durch eine Anzahl vonßehör den und Comite'S besorgt. Diese Behörden hatten während des Finanzjahrs 1871 - 72 die solgcnden Einnahmen: LinhelMischeMis sioiicn »419,383, auswärtige Mtsiionen «345,870, Unterricht »176,962, Publikation 548,454, Kirchenbau »178,696, Unrerstüt jungsfond »76,896, Freigelassene »46,685, Sustenlalion »41,073. Für Mdigergchältcr wurden verausgabt: »2,597,342, und sür Gememdezwecke: »5,012,907. Dic auswär tigen Missionen der Kirche sind sehr ausge breitet, besonders unter den Indianern, in West - Asrika, Syrien, Persien, Indien, Siam, Japan und China, sowie unter den Chinesen in Calisorn««n. Hier unterhielt die Behörde 114 amerikanische und 76 eingebo rene Prediger, 357 eingeborene Gehülfen, 12 amerikanische Laien und 135 amerikanische Frauen; die in Verbindung mit diesen Mis sionen gegründeten Kirchen zählen 4203 Com wunikanlen, die Schulen 10,681 Schüler. Die MissionS-Synode von China umsaßt sieben Presbyterien, die in Indien vier; das Prcsbylcrium CoriSco in Afrika ist mit der Ncw-^ersey-Synode verbunden. Was die UnlerrichtSanstallen der Kiiche betrifft, so ist "?ril>e-toa Lewing" in Princeton(N.-J.), gegr. 1746, eine der allestenUnterrichtsanslal ien in den Ver. Staaten; andere bedeutende Anstalten sind: "I,'rnou in New- Aork; L>.iuillsr)" in Auburn, N.-Ä).; das TÄsoloxiesl Lewi 111 "Ounville Lt-unnar/" IN Tanville, Ky.; ok il>« Kvrtb >Vesr" in Chicago, JU.; „Deutsches Snin nar des Nordwestens" in Dubuque, Ja.; „Teutsches Theol. Seminar" in Newark, N.-J.; vrliverLiy "(für Farbige), "Lau Lewiu»rx" u. "Llacleduru Hoiversit)" in Carlinville, Jll. Von Colle gien, welche gänzlich in Verbindung mit der Kirche stehen, sind "ss>ssku Ilsll" in Prince ton, N.-J., Lollexe" in Ea coUege'°in Washington,Pa., zu nennen. Unter denDenlschen hat sich die Kirche in den letzten Jahren sehr autgebreilel; sie zadU jetzt (1873) 100 deutschePrediger u. etwa 130 Ge meinden. Diese sind amZahlreichsten inJowa, Illinois und Wisconsin, fowie auch in d.r Umgegend von New-Ä)ork. Die älteste Ge meinde wurde in letzterer Stadt im I. 1846 gegründet, dieser folgten bald andere in Wil liainsburg uud Newark. Die deutschen Ge meinden bilden in dcr Kirche keine selbststän digen Verbindungen, sondern sind mit den englischen in den Presbyterien vereinigt. Da «egen vereinigte sich schon in den fünfziger Jahren eine Anzahl Prediger de« Westen» in jährlichen Zusammenküiiflcn, aus denen sich zuletzt eine fest organisirte „Convention von Pres». Predigern und Aeltesten de« Westen«" bildete. Düselbe hat leine kirchliche Autori tät, sondern ,st nur zur gegenseitigen Kräfti gung und der Wahrung allgemeiner Jntressen de« TeulschlhumS bestimmt. Eine ähnliche Convention organisirte sich 1871 zu Alle' ghany, Pa., unter den östlichen Predigern u. Äeltestcn. Die Deutichen haben zwei theo logische Seminarien. Das eine,zu Dubuque (Ja.), wurde von dem Pfarrer Vau Vliet, nachdem er sich im I. 1852 mit seiner Ge meinde dcr P. Kirche angeschlossen hatte, zu nächst als Privatanstalt gegründet, später, bei allmäliger Ausdehnung, unter die Vor sorge der anstoßenden Presbyterien gestellt u. 1863 als „Presb. Deutsche« Seminar des Nordwesten«" der Generalversammlung über, geben. Dasselbe ist im I. 1872 nach einem großen, eigenen Gebäude, welche« mit dem Boden auf »20,000 abgeschätzt wird,übergesie delt und zählte im J. 1873 diei Professoren und 17 Studenten. Das zweite Seminar, das „Teutsche Thcol. Seminar von Newark (N.-J )", wurde in ähnlicher Weise vom Psairer I. U. Günther gegründet, und steht ebenfalls unter Aussicht der Generalversamm lung; ein größere« Gebäude, mit Grund aus »13,500 geschätzt, inLloomfiild, nageNewark (N.-J.), wurde kürzlich für dasselbe gekauft. ES hatte 1872 zweiLrofessoren u. IVStuden len. Mit beiden Anstalten stehen akademische Abtheilungen in Verbindung. Tie literarischen Interessen werden verirr ten duich den „Presbyterianer," eine halb monatliche Zeitschrift, Anfang« in Pittsburg und dann ,n Dubuque im Auftrage dcr „Wcstl. Convention" herausgegeben; derselbe ciichien 1873 im 6. Jahrgange. Ferner der „Sabbalhjchul - Freund" (im 11. Jahrg.), monatlich zu Pittsburg, Pa, von Pfarrer I. Launitz hcrausgsgebcn. Auch ein „Pitt byterianischer Kalender" ist bis 1873 zweimal er'chienen (Herausg. Pfarrer I. Grob). Dr. PH. Schaff zu Nerv Uark ist der bedeutendste deutsche Prediger, schreibt ab?r in englischer Sprache. In deutscher Sprache erschienen von I. Bantly: „Commentare über Theile des Propheten Daniel;" von I. R-ints: „Das chnstliche Taiifoozmavon I. Lich tenstein: „Der moderne Rationalismus." (Pcesbyterianilche Kirche im Südens In folge des Secessionskrieges kam es, wie in den meisten, so auch in der P. Ä. zu einer Spaltung. Bei Weitem der größte Theil der Gemeinden in den südlichen Staaten ver einigte sich zu einer selbstsländigen General versammlung, welche 18K1 zum ersten Male zusammentrat. Sie umsaßte (1872) 11 Sy noden mit 56 Presbyterien, 912 Predigern und Licentiaten, 205 Eandidaten, 1545 Ge meinden, 91,208 Mitgliedern und 55,943 Sonntagsschülern. Die Kirche hat theoligo sche Seminarien in Columbia (S.-C.) und Hampden-Sidncy (Va.). Mehrere deutsche Vrediger und Gemeinden stehen mit ihr in Verbindung. Die Namen der zur Assembler hier einge troffenen Prediger und Abgeordneten, die wahrscheinlich deutschen Gemeinden angehö ren, sind: Ackermann, Boston; I. I. Ber gen, Springfield, Jll.; D. Dietrich, Ear lisle, Pa.; I. D. Krumm, Geneva; G. I. Lampe, New-Zoik; I. G- Lutz, Rock R'ver; L. Leyenberger, Waterloo; I. W. Marcus johit, Niagara; Jakob G. Müller, Lacka wanna; F. C. Matsolf, Emporia; G. H. Petrie, Winchester; W. P. Rupert, Geneva; Julius Straus, Athens; Dr. PH. Schaff, New-Nork; D. M. Steiger, Jer!cy-Citq; H. W. Schnuller, North-Rlver; I. Schwctg häuser, New-Orleans; I. Sempel, Pilis burg; E. G. Thurber, Syracuse; I. H. Walter, Huron, und Andere. Die gestrigen Verhandlungen wurden durch einen Sermon des Ehrw. Dr. S. I. Ni colls, des Moderators der Assemblee, welche im letzten Jahre in Detroit, Mich., tagte, er öffnet. Voraus ging ein Gebet des Edrw. S. G. Brown, Präs. des „Hamilton - Lol legs." Die Organisation der Assemblee wurde schließlich durch die Nonnnation folgenderMo dcratoren bewerkstelligt: Dr. Howard CroSby, New-Aork; Dr. I. Ellis, Cleveland, Ohio; Dr. E.B.Wallsworth, San Franzisco, Cal.; Dr. H. Johnson, Philadelphia; Dr. E. R. Geary, Oregon. (Von New Nork liegt ein Brief des Ehrw. Joh. Hall vor, welcher in Erklärung des Cha rakters der hier zur Zeit tagenden Convention mittheilt, daß weder die „Vereinigten," noch „Reformirien PreSbyterianer" und "Vvve nauters" irgend Etwas damit zu thun haben und, wie die südlichen PreSbyterianer, abge schlössen: und dann getrennte Körperschasien bilden.) Abends gingen sämmtliche Mitglieder der Assemblee zum Tische des Herrn. Auch von China, Pcrsten und HMen sind Abgeordnete der Missionsstationen eingetrof fen. Unter den hervorragenden Männern der Assemblee dürfte allseitig als der gelehrteste und tüchtigste der deutsche Professor der Theo logie, Dr. Schaff von New-Zork, anerkannt sein. Wie wir vernehmen, wird Pastor Dr. Beer von der lutherischen St. Jakobus-Kirche, ein Schüler und Freund dieses Nestors der deutschen Theologen in Amerika, demselben im Lanse nächster Woche sür einen Vortrag seine Kanzel überlassin, worüber wir gelegent lich Näheies mittheilen werden. Vastor W. Fitk Brown, ein ehemaliger Schüler Pastor Beer'«, jetzt Missionär für Japan, wird eben falls in englischer Sprache einen Vortrag über Japan halten. Unter seiner Leitung befindet sich ein japaneiischer Prinz, der zum Christen thume übergetreten und zu seiner Ausbildung nach den Ver. S.aalen gekommen ist. v. JahreS-(sonvent ver Eisenbahn- Maschinenmclster Der Convent trat geilern sriih 9 Uhr im großen Saale von Raine's Halle wieder zu summen. Anfangs wohnte eine Anzahl Da men den Verhandlungen bei; aber bald wur den diese ihrer reinen Wisfenschaftlichkeit und Fachsächlichkeit halber zu trocken, und sie sernten sich. Man erledigte die übrigen Comite. Be richte, nämlich über die Ventilbewegung an Lokomotiven, einen von Hrn. James Whee lock von Worcester, Mass., versagten Aussatz, worin das gewöhnliche flache Seiten-Ventil als das tauglichste zur Controlirung des Zu führen« und Ableiten« von Dampf hervorge- Hoden wird; über die Mafchinerie zum Weg schaffen von Schnee von den Schienen, also über Schnervflüge, von den HH. Philbrick, Foß und Studlcy; über die beste Form und Proportion von Achsen für Waggons und Lokomotiven und den eventuellen Nutzen vom Gebrauche von zusammengesetzten Achsen und losen Rädern, von den HH. Forney, C. Sel lers und Nut; über die Maschinerie zum Briickenbaiie und Wegräumen von Zug lrümmern, von den HH. M. Sellens, Sha vec und Moore; über stählerne Radjchienea nnd ihre Vorzüge vor eisernen, von den HH. Lauder, Waite und Philbrick erstattet. Den Nachmittag widmete man der Besich tigung von Mounl Cläre und der dortigen Maschinen-Werkstätten der „Baltimore-Ohio- Bahn," von Locust-Poiut, de« dortigen Ge traide-Elevators genannter Bahn und der Werften für die europäischen Dampfer, sowie der Etablissements der „Nördlichen Cenlral bahn." In der Abendsitzung, welche erst nach 11 Uhr endigte, schritt man zur Wahl der Beam ten sür die nächsten zwölf Monate; erwählt wurden Hr. H. M. Britton wieder zum Prä sidenten, Hr. N. E. Chapman zum ersten und Hr. V. D. Robinfon zum zwnten Vice- Präsidenten, Hr. S. I. Hays zum Kasfirer und Hr. I. H. Setchel wieder zum Sekretär; dem Letzteren wurden für feine letztjährigen mühevollen Dienste S5OO aus der Gesell schastskasfe bewilligt. Die Einladung, von hier auS PittSburg, Pa., zu besuchen, wurde abgeschlagen. Ge neral D. D.Smith von Washington, Dampf kessel Inspektor für BuiidcSjchisse, hielt einen langen Vortrag über Kcss-.1-Explosionen und lud die Herren ein, wählend des Sommers, um Versuche mit Kessel-Explosionen anzustel. len, Pittsburg und Sandy Hook zu besuchen. Hr. Robinson wies aus das Bedürfniß der Errichtung von Laboratorien für Maschinen meister, wie sie in England bestehen, hin. Da« mit den Vorlagen für den nächstjähri gen Convenl bettauie Comite besteht aus den HH. Seilers, Lacy, Pepples und Coleman. Es stellte folgende zu behandelnde Themata aus: engeGeltise; Heizmaterialien-Verbrauch; Normal-Achsen; Wasservonath; Widerstand derMze; Radschieneu; Ventile; Schmieröl sür Maichinerie uud Cylinder u. s. f. Von den sür nächstes Jahr vorgeschlagenen Versammlungsörtern Chicago, New-?)orl, Rocky-Point, Rh.-1., Richmond, Va., und Cincinnati wählte man Chicago aus. Ehe der Consent sich bis nächstes Jahr ver tagte, nahm er sür die Presse, die hiesigen Bürger, die Bahncompagine'n und seine Be amten kräsiige Dankbeschlüsse an. Der Gesellschaft der amerikanischen Ma schinenmeister traten während des Convents 26 neue Mitglieder bei, darunter R. V. Do heny von Highbridge, Md. Heute srüh i 9 Uhr unternahmen die Con ventS-Genossen eine Spritztour nach Wa shington, von wo sie Nachmittags 5 Uhr zu rückkehrten. Morgen srüh treten sie die Reise nach New-Aork an, wo derConvent mit einem Banquetim „St. Nicholas-Hotel" abschließt. Die gestrigen demokratischen Pri märwahlen gingen im Ganzen unter reger Betheiligung und ruhiz vor sich; uur in der 13. Ward kam es zu Ruhestörungen, worüber an anderer Stelle berichtet ist. Es wurden fünf Abge ordnete aus jeder Ward sür die nächsten Montag in „LryicHall" zusammentretende neue Stadtconvenlion und neue Beamte der demokratischen Ward-Organisationen sur die nächsten zwölf Monate gewählt. JmGanzen fiele« 11,673 Stimmen, und zwar in der 1. Ward 855, in der 2. 615, in der 3. 706, in der 4. 614, in der 5. 795, in d>r 6. 80t), in de: 7. 834, in der 8. 750, in der 9.345, in der 10. 380, in der 11. 220, in der 12. 424, in der 13.153, in der 14. 490, in der IS. 741, in der 16. 660, in der 17. 362, tn der 18.830, in der 19. 600 und in der 20. 500 Stimmen. In der 2., 4.. 7., 9., 11.. 13., 15. und 17. Waid gab'S keinen Oppositionszettel uno in der 11. Ward auch keine Wardbeamienwahl; hier soll ein Comite die Wahl an einem ande ren Tage anberaumen. Im Nachstehenden theilen wir das Refuliat der Wahlen in den einzelnen Wards mit. Die zuerst Angeführten sind die erwählten Con venlions.Abgeprdneten. e , Et Opposiiioni.Zettel—Zalob K, Rusl, W. Heine, H. C. Schröder, Charles Marjhall und Palrick Philbin je 2. Ward. 615 Klimmen. Ward-Beamte! Präsident Wm. Stevens: Dice.Präsi tenlen Maines Schone. Georg L. Hammel, Joh. Holdep Z. Ward. John I. Ben»ett, Alex. Abbott, Wm. don. 4. Ward. Abgeordnete: Bernard B. jiellz, Francis Ouinn, C Prinz, Augustut tzerlich und liieo. W. Trumbo je Vlj Ward-Beamte: Präsident John B. Buckley! Bice» Präsidenten Stob, «night, Joh. Dorn, Sioderi P. ttaj- 'r y und Geo. W Clarke: Sekr. Joseph P «elly und 5. Ward. Abgeordnete: John D. Luincey 414 Stimmen. Jobn M Carter 413. Samuel Lucas 414, F. D. Kirr 417 und Lvpostlionsjettel—John McTart 356 Stimmen. C- O'Connor 381. Aug. Bobn 377, Sam. A. Elari 378 and Joieph C. FeldhauS Nil. Ward-Beamte: S. Clementk^4lll W. Wation 417 und Georg C Col» 579 Stimmen Se. lretär Wm. H Deels 78Sund Schatzmeister Cha«. Phil lips 983 Stimmen. k. Ward. Abgeordnete: I. S. Ctchberger 587. I. A. Robson ;2->. Alex, k-nnery SIS. Sapt. Chas Winter» 51V und Leo. Ono »'5 Stimmen Lvpostlions . Zeti-l-ThoS. Glstord 158, John Skelly 155, Jakob Schwartz 147, Arthur Uoung IZ4, G W. Moore 71, Patrick 7O. Cniil Lochning 75 Ware.Vtamte: Präkdent Aohn S. Bater: Vice>Pra- M. «lintoik je Abaeordnet.". John B. Demrsiy, Thomas A. Onion, Maines Bond, John T. Phillips und »lex. Brysoa St. TG s ck> Vi W N T»oS. Cook, Car.iZ B. SinondS und A. P. tsaldwell, Bice-Präsidenten! Lewis W. Nellson, Sekretär; Wm. F. Ederwein, »assrer. 8. Ward. ley. 4SZ, Robert Wilson 474 John Saitty 477 und OpPositioiiejettel: John MeaiS, L. E. Wilcoz: Su gg, gzz » Vräkde t- -lohn Cul lerton und Wm. Tonen, V:cev>i!identen; Herrn McGinity, Sekr.; Richard Johns, jun , Schatz meister. g. Ward. Abgeordnete: Tbomas R. Prcßtulan,;Dan!el Bell, Georg Shomack, TzomaS Moran u. ConravSchwinn je3«s< Sl. Wardbeainte: Jas. E. Trott, Präsident; Krank S. Smith und Henry M Tiralla, Bicepröildenie»! I. Mohon, Sekieiäe; Lohn F. Schatz -10. Ward. Abgeordnetem Henry Seim 3V3 Stimmen. ChaS. I. MeAleese3l2. Heinrich König 219, John F. Colton 210 und Richard I. Terry 211. Lpposttions-Zei>el—John D. Stewart 101 Stimmen. S Coopcr Sl. Harry McCoy 73, H. G. Fleiderman UB. C L- Clart k 4. Wm. H. Perlins 7». Ward-BeaiMe: Präscent Henry ÜNtt.Präji jter August Albert; Eekretör Samuel Elotworthy. 11. Ward. Abgeordnete: Wm A. GUes Jr. I9N Stimme». F. T. Ward 208, John Lee 214, H. Clay Dallam 21V und Zeremiah T. Brecley22v. 12. Waid. Delegaten! I S. McClure, Stimmen! Robt. D. Morrison 2ZV, Jodn G. Kestier 217. Matthew Horner 2ik>, John Me«gher 21V. George EvanS, Stimmen ; I. Ed -175, Theodor Bruschmnller 174. Ward Beamte: Präsident Henry D. Lonev. Bice» Präsidenten Joseph S. Hemeler und TboS. I. Os ker ff. Putoam Stevens. 13. Ward. Abgeordnete: Otto Aeilhoitz ts4 Stimmen. John D. Siomell 15ß. Geo. L. Cook ISV, ChaS. Glissin ISB und Ward-Beamte: Präsident Jakob F. Cook 149 Stim men. Lice.Präsident Dr Lewis Dammann 142. Schatz, meister John T. Gosoell 148. Sekretär Alsred Hall. 14. Ward. Abgeordnete: Wm. G. Lindlay Z 57 Stimmen, Ja mes I. Flannery 397, Louis Walfier 484, George B. Colsiesh 391 unc Charl?s Sampbell WS. Opposiiions-^etlel—M. Gault IV9 Stimmen, I. R Ency 99. King lIS. Gco. Zlomt IW. Ward-Beamte: Präsident John F. Ehlen: vice.Prä sidenten Win. H. Cox. N. H. Bollert und Henry Du, vall: Sekretär Wm I. Brady! Schatzmeister ?!. D. WhiMey. 15. Ward. Abgeordnete: Geo. I. «reis. Wm. I. Murray. ChaS C Rice, Peter Lyons und Geo. Hilklly je 741 lt. Ware. . . und Wm. H. Russell Oppost'.ionS-ijeltel Jakob Schenkel 199 Stimmen. Richard C. Disney 187. Geo. Lep on 181. Wm. Hissey 197. Henry Huster, Michael Ernst. Moore und Geo. W. 398 Stimmen:^elreläre Schatzmeister C. L. Schultz. 17. Ward. Algeordnete: James F. Busey 3SI Stimmen, Her mann Rudolph ZU», Shas Durm 357, Wm. T. iten nedy und je Stimmen; Wm. H. Walteineyer: Wm. I , h trewz! «ing «38. ' S Oppositions-Zettel —Z. W. Gerken 179 Stimmen, M. Reinhardt iBU. Sol. H. Freedurger 195, Peter I. Maloney 179, James Castady 183. Ward-Beamie: Präsident Max Blumenthal ö 3 Siimmen; Vice-PräsidentJeremiah kinmy. jun.,k»v! Asa H. Smith, juu.. Stimmen. 19. Ward. Abgeordnete: Mariin A. Sisson 528 Stimmen. Ja mes Donnclly 489, Geo. Colton 39«, William Funk 388 und JameS Claypoole 5V5. Wi . F Prasicentcn Dr. A. H. Saxton u. Lharlei W.Blltling- Z». Ward. Abgeordnete: Pan! G. llrout 351 S immen, Briee H. M.^E.Äa,lins"32u""^^^ QvpositionS - Zettel Jakob Gisräl 158 Stimmen, Vi e^ Das gestrige Wetter. Die bis ge stern Nachmittag!s Uhr in dem Büreau des Signal-Coips eingelaufenen Depeschen berich teten Regenwetter aus einem Theile der äußer steil nsrd-westlichen Staaten, der jüd atlanti schen Küste, dem Ohio-Thale nnd Tennessee. Die Temveratnr stieg an,den See'n, sowie in den mittleren und Süd-Staaten, fiel jedoch im Westen und Nordwesten. Der Ohio fiel erheblich in seinem ganzen Lause; ebenso der Cumberland, während der Mississippi bei St. Louis leicht stieg, sonst aber überall zurück trat. Wetteraussichten. Nordwestliche und nordöstliche Winde. Theilwcise klarer und theilweise bewölkter Himmel. Der neue Flügel des Postamtes, welcher sich bekanntlich nach dem Exchange- Place erstreckt, ist jetzt sertig, »nd man wartet nur noch auf die bei den HH. Harrington K Mllls bestellten Möbeln, um das neue Lokal, welches fpeziell für den Äons/ oräer-Dienst und das Amt des Postineistirs selbst bestimmt ist, beziehen zu können. Zu den letzt-genannten Candidaten sür das May ors- A m l gehören Hr. F. T. King und Hr. Geo. W. Brown (früher Mayor). Im Felde sind also heute: Joshua Vansant, I. Hodges, Gen. Latrobe, «seo. W. Brown und King. Wöchentliche Fah r ten.—ln Folge des gesteigerten Peisonen-Berkehr» wird vom 21. Juni an jede Woche ein Dampfer derßre men-Baltimorer Linie inSee gehen, und zwar von Baltimore jeden Sonnabend und von Bremen jeden Dienstag. Neue Mützen für die P oli z i st e n. Der Hutmacher Hr. Kerschncr, wel cher sein Geschäft ander West-Ballimorestraße betreibt, hat von der Polizeibehörde den Auf trag erhalten, neue Mützen für die hiesigen Pouzisleli anzufertigen. Die Polizeibehörde war Anfangs unschlüssig, ob sie sich für Mützen oder Strohhüte entscheiden sollte; schließlich entschied sie sich sür die ersteren, welche vom 1. Juni an in Gebrauch treten werden. Der Ehrw. Watson Cafe von der bischöflichen Methodisten - Kirche in Canton wurde am Dienstag Abend von mehreren Mi tgliedern seiner Gemeinde mit einer Anzahl Hanshalts-Gegenslände beschenkt. Drei safhionableHochzeite n.— In der Mount-Vernon-Kirche wurde gestern Hr. Walter mit einer Dame au» more, in der St. Lukas.Kirche Hr. Eichelber ger mit Frl. Wheatley und in der unabhängi gen Bethanien.Methodisten-Kirche Dr. R. McKnew mit Frl. Maggie Schüler getraut. Comp. A des G 0 u vern e uxs L e ib g a rd e, M. N.-G., hielt gestern Abend rm Waffenfaale, „Broadway - Zustitut," unter Voriltz des Capt. Aug. Kafchmehec in Civil eine General-Bersammlnng. Die Geschäfte betrafen vorzugsweise Vorbereitungen zur Ge neral-Parade der zweiten Brigade unter Gen. Carr, die auf Donnerstag, den 22. Mai, an beraumt ist, und die Wahl eines Exekutiv- Comite'« für den bevorstehenden Ausflug nach dem „Greenwood-Parke" an derßelair Road. Versammlung derComp. L des 1. Bataillon s.-(Neue Uniformen. Eine Ehrengabe.) In einer am Mittwoch Abende iu Nr. 45, Amitystr., stottgesundene» Ver sammlung der obigenCompagnie zeigte Capt. Otto an, daß man die „Mechanics' Halle" an der West-Fayettestr. als Waffenfaal ge wählt habe und die neuen Uniformen bis zur nächsten Parade fertig sein würden. Gleich darauf stellte Feldwebel Schwind die Com pagnie in Reih' und Glied auf und überreichte dem Capt. Otto unter geeigneten Bemelkun gen ein Paar prächtiger Epauletten. Der Capitän nahm das Geschenk mit innigem Danke entgegen. Die Compagnie zählt zur Zeit 45 Mann und gedenkt, bei der Parade am 22. Mai in ihrxn geschmackvollen neuen, aus dunkelblauem Waffenrockcund hellblauen Hosen bestehenden Uniformen auszuziehen. Die PrüsungSfeier der St. Bin centS-Knabenschule sand vorgestern unter großer Theilnahme statt. Als Exami natoren fungirlen die Brüder Macedonius, Ambrofe und Gerrauld. Zu den Anwesenden gehörten die Hochw. Bater Daufch, Ryan, Casey und Mahonkg. Prof. Tillmann fpielte das Pianoforle und Prof. Mellon leitete die Geiangsvoxträge der Zöglinge. Tie Schluß anrede hielt der Hochw. Vater Didier. Die Anzahl der Zöglinge der Schule beträgt zur Zeit ZOO und dieselbe hat als Prinzipal Bru der Amedy und als GchülfS-Prinzipal Bru der Getzeman». Das Frostburg (Alleghany-Co.) „Journal" meldet, daß der Ehrw. S. S l cke l, bisher Prediger an jenem Olle, den Ruf als Seel forger der teutschen lutherischen Gl. Johan neS-Geweinde in Baltimore angenommen hat und im August seine Antrittspredigt hal ten wird. Eine Lebe ns v ers ich ern n g skl a g e. Vor einem unserer Gerichte wird in wenigen Tagen ein interessanter LebenSver. ficherungs Prozeß zur Verhandlung kommen. Ein Mann hatte sein Leben versichern lassen ui>d unter Anderm bei seiner Einzeichnung die Eiklärung abgegeben, daß er nicht dem Genusse spiritröser Geirärke föhne. Er be zabl'e pünktlich seine Prämien, ging aber einige Jahre später, angeblich >n Folge un mäßigen Genusses geistiger Gelränke, mit Tole ab. Die Compagnie refüsirte nunmehr

Zahlung und zwar aus den Giund hin, daß der Veisickerle saische Angaben gemacht habe. Die Kläger behaupten, daß der Einwand der Compagnie uicht stichhaltig jei. Der Versi cherte habe pünktlich seine Prämien gezahlt und die dafür vorhandene Quittung müsse ihm auch d>e Assekuranzsumme sichern. Klage ausSchadcnersa tz.—Hr. C. T. Duiiow von der hiesigen Firma Dutrow, Barry K Comp, hat durch seinen Anwalt Oberst E. C. Stuart eine Klage ausschaben, ersatz gegen die „Alexandria - Washingtoner Eisenbahn-Compagnie" anhängig gemacht. Hr. Dutrow behaustet, daß er von einem Schaffner der genannten Bahn genöthigt winde, den Zug zu verlassen, weil aus dem Billete, das er turze Zeit vorder auf dem Bahnhofe an der Kasse der Compagnie gelöst hatte, das Datum verwischt war. Holloha o. Schon am Montage theilte der Jail-Wardein dem Wiarder Hollo han mit, daß der Gouverneur den 13. Juni als Tag seiner Hinrichtung sestgesetzt habe. H. nahm anscheinend die Kunde mit Gleich mutb entgegen und frug hernach, was im Be treff Nicholsons geschehen sei. Befragt, ob er seinen Advokaten W. H. Whyte zu sehen wünsche, erwiederte er verneinend. Er las mit Ruhe die Zeitungen durch, welche die Nachricht brachten, daß er am 13. Juni ge hängt werden solle und ersuchte nachher, daß man ihm einige Bücher aus der Gesängniß- Bibliothek geben möge. Im Laufe desDien stagS besuchte ihn der Ehrw. P. Doli und gab dem Gefangenen eine Bibel. Im Uebrigen beharrt Hollohan dabei, daß er niemals ein Geständniß der That abgelegt habe. Vorge stern bat er um Feder und Papier, hat aber bis dahin keinen Gebrauch davon gemacht. Der Zutritt zu seiner Zelle ist streng unter sagt. Mit der Außenwelt hat er nicht den entfernlestenVerkehr und zur Zeit hat sich noch Niemand sehen lassen, der an seinem Schicksale irgend welchen Antheil nimmt. Dcr Gal gen soll im Hlilterhose der Jail, den Augen aller Zuschauer von Außen entrückt, errichtet werden. Die letzten Hinrichtungen in Balti more waren bekanntlich die dcr Mörder CroppS und Curry, welche im Vorderhofe des Gesängnisses den Galgen bestiegen. ES ist bemerkenSwerth, daß schon heule bei'm Sche rifse Anmeldungen gemacht worden sind, der Exekution beiwohnen zu dürfen, indessen soll Col. Geo. P. Kane entschlossen sein, nur die unbedingt durch das Gesetz geforderte Zabl von Zeugen und die Berichterstatter der'bresse zuzulassen. Seit Dienstag erhält Hollohau nach altem Branche seine Mahlzeiten aus der Küche des Jail-WardeinS. Auch bis gestern Mittag war das amt liche Dokument, welches Hvllohan's Hinrich tuug aus den 13. Juni anberaumt, noch nicht eingetroffen. Uebrigens hat darob dcr Vcr uitheilte den Appetit nicht verloren und sein Benehmen verräth keineswegs, daß er mit Angst dem verhängnißvollen Tage entgegen sieht. Auch gestern Morgen siug er wieder, holt, was wohl aus Nicholson werden würde. Gestern Abend endlich traf der vom Eon verneur ausgefertigte Hinrichtungsbefehl mit des Staatssekretärs Hollidan Gegenzeichnung hierein. Ihn übe'brachte Hr. Howard von Annapolis ui d übergab ihn gegen 4» Uhr dem Scheriff Kanc. Tas Dokument besagt, daß die Hinrichtung am 13. Juni „um oder vor 2 Uhr Nachmittag«" erfolgen soll. Es wird dem Verurlheilten heule Vormittag in seiner Zelle vom -Scheriff in Gegenwart des Hrn. Wm. F. Kcwcn, Criminalgerichts- Aktuars, vorgelesen werden. Verurtheilung eines farbigen Postboten. —Gestern machte man dem 14- zähtigen, als Postreiler verwendeten Neger burschen Georg Dorsel) unter der Anklage der Verheimlichung, Unterschlagung und Vernich tung eines seiner Obhut anvertrauten Briefes im Bundesbezuks-Gcrichle vor den Geschwo renen den Prozeß. In seinem Auftrage plai dirte der Vertheidiger „schuldig," und laut Uebcreilikommens unterbrciieteßundeSbeziikS AnwaltStirling den Fall ohne Zeugenverbör den Geschworenen, und zwar nur auf Grund des ersten Anklagepunktes, welcher aus Uuter schlagnng eines Briefmaiken enthaltenden Briefes lautete, sodaß die Anklage auf Unter schleis eines Geidbricses fallen gelassen wurde. Die Geschworenen erkannten auf „schuldig" bezüglich des ersten, auf „unschuldig" Betreffs der übrigen Anklagepunkte, worauf der Ge richtshof den Knabe» auf vier Jahre nach der Besierungs-Anstalt für farbige Taugenichtse sandte; deute wird man den Burschen nach Prince George's County abführen. Die Green mount-Ec in eter y. Bezüglich der Geschäfts. Verwaltung der Greenmount-Cemelery sind während der letzten Zeit Meinungsverschiedenheiten eingetreten, die unter den Allionären eine gewisse Span nung hervorgerufen haben. Greenmount war früher der Wohnsitz des Hrn. Oliver und wurde im Jahre 1837 zu eincmFriedhofe um gewandelt. Vor einem Jahre erhöhte die Ve rwaltung den Preis der Begräbntßplätze von ilOO auf 8125. Die Verwaltung trug da mals und auch heute noch dafür sorge, daß die Wege des Friedhofes in Ordnung gehal ten werden, für dieJnsiandehaltung der Grä ber muß jedoch jeder Besitzer eines Begrab nißplatzes selbst ivrgen. Einige unzufriedene Besitzer von derariigen Plätzen behaupten, dag die Interessen des Reservefonds der Ver waltUliz hinreichend ieien, um sämmtliche Gräber in Ordnung zu halten und beanipru chen infolge Dessen, dag sie von den Kosten, welche ihnen aus derJnstandchaltung ihrer Gräber erwachsen, befreit werden. Auch füh ren sie Klage darüber, daß die Verwalter und deren Vorgänger die Berichte darüber erstattet haben, wie hoch sich die Summen belaufen, welche aus dem Verkaufe der Begräbnißplätze seit dem Jahre 1837 erwachsen sind u. wie viel für dieVerschiinerungen des Friedhofes während derselben Zeit verausgabt wurde. Die Verwal tung. die aus den HH. I. H. Latrobe, Prä sident; W. F. Lucas, Sekretär; James Mc- Neal, Schatzmeister, und den Direktoren Miles White, George H. Williams, H. C. Murray und I. Stricker Jenlins besteht, be hauptet jedoch, daß fi: kein Vorwurf treffen kann. Ihr Zweck sei nur der, iede Spekula tion auszuschließen und die Greenmount-Ee metery zu einer Ruhestätte für die Todten zu machen, wie sie nirgends schöner gesunden werden kann. Im Schütz enparkean derßel air -Road herrschte gestern ein fröhliches Leben. Die Mitglieder hatten sich mit ihren Familien zahlreich eingefunden, um draußen in der freien Natur die frische Lust einzuaih men und sich ganz und gar der Freude hinzu geben. In allen Theilen des Parkes sah man Lustwandelnde, die bei heiteren Gesprächen der täglich wiederkehrenden Sorgen vergaßen und sich des frischen Blättergrüns erstellten, das aus allen Bäumen lustig hervorsproßte. Das Wetter war prächtig, weder zu warm, noch zu kalt, und Jeder sog die herrliche Mai lust mit Entzücken ein. Wer aber des Lust wandelns im Freien müde wurde, sand im Bankettsaale die angenehmste Unterhaltung. Sowohl am Nachmittage, wie amAbend Hil gen die bekannten Künstler Hr. Weber nnd Frau von Philadelphia mehrere Couplets, Duette juud kleine dramatiiche Scherze vor, die von den Anwesenden mit großem Beifall aufgenommen wurden. Im Schießhause knallten die Büchsen während des ganzes Nachmittags. Folgende Herren gingen als Sieger aus dem Wertkampfe hervor: auf der Ringscheibe W. von der Wettern, I. E. Chamberlain und Joseph Penningion; auf der Blättchenscheibe E. Buschmann, I. Meerh und W. Schnausfer. Für die jungen Damen und Herren begann das eigentliche Vergnügen jedoch eist am Abend, nachdem die Theatervorstellung ihr Ende erreicht hatte. Kaum waren Tische und Stühle bei Seite ge räumt, als Pivf. Winter und Hr. Arthur Resler heitere Tanzwcisen erklingen ließen, und wenige Sekunden darauf wogten die Paare bereits im Saale aus und Nieder. Die älteren Herren aber, welche leinen Theil am Tanzen nahmen, schauten mit Behagen den jungen Leuien zu, welche au ihnen vorüber schwebten und aus deren Gesichtern die Freude strahlte. Es war beinahe Mitternacht gewor den, als man endlich aufbrach und deii Park verließ, an den sich so manche schöne Erinne rangen knüpfen. Unfälle. Als vorgestern Hr. E. K. Wright, Postmeister und Expreß-Ageut zu Whiie Hall, „No'.thern-Cenlral-Bahn," eine schwere Kiste aus einem Karren zu schaffen ver suchte, fiel ihm dieselbe auf's Bein, einen schlimmen Bruch des Gliedes veranlassend. Dr.Mitchel nahm Hrn. W., der arge Schmer zen litt, in Behandlung. Ueber den am Dienstage Ecke der Ann» und Bankstraße ii verfahrenen vierjährig gen Knaben Charles E. Bowling fand Mittwoch die Tovtenschau statt. Nach Ver hörung einer Anzahl Zeugen erklärten die Geschworenen tn ihrem Wahlspruche, der Knabe sei durch den Stadtbahn-Waggon Nr. 151 überfahren und getödtei worden, ohne dag den Kutfcher Johann T. Bauer die Schuld treffe. Der Letztere wurde daraufhin sofort entlassen. Zufälligertrunken. —GesternMor geu um 4 Uhr zog Polizist Rossel unter Mit. hälfe anderer Personen in Jones' Fällen, gefähr 3» Fuß südlich von der Praltstraßen- Briicke, die Leiche eines Mannes aus dem Wasser. Dr. E. R. Walter berief im Laufe des Morgens eine Coroners.Jury. Eine Un tersuchung der Kleidungsstücke des vielleicht 60 Jahre allen Mannes brachte Nichts an's Licht, was zur Identifikation führen kennte und :ie Jury gab hierauf das folgende Per ditt ab: „Der Verstorbene mrank zufällig und wurde in Jones' Fällen, südlich von der Prattstr.-Briieke, qefundeti. Die Plattform- Weisie befindet sich dort in schlechtem Zu stände vnd hat mehrere Löcher, groß genug, um die Annahme zuzulassen, daß der Verun glückte dnrch eines derselben in s Wasser ge fallen und ertrunken ist." Die Leiche wurde nach dem mitileien Stationshause gebracht. Tie Werfte an besagier Stelle gebörl der Stadt, die füglicher Weise sür die Nicbt- Revaratur derselben hafibur gehalten werden sollte. Fahrunfall. Vorgestern Nachmit tag um 5 Uhr fuhr Hr. Roben Ramsey durch die Leestraße. Als er sich mit seinem Fuhr werke dem Geleise der „Baltimore Ohio- Bahn" näherte, wurde sein Pferd scheu und ging durch. Hr. Ramsey wurde aus dem Wagen geschleudert, ohne jedoch eine Ver letzung davon zu tragen. An der Ecke der Warrenstraße versuchte ein Mann, Namens Murphy, da« Pferd aufzuhalten. Dasselbe warf ihn jedoch nieder und die Räder des Wa gens rollten über den unglücklichen Mann, welcher schwere Verletzungen erhielt, hinweg. Polizist H unter brachte den Verletzten nach dessen Wohnung an der Ecke der Fiemont- n. Lec'uaße. Das Pferd wurde, nachdem der Wagen beinahe zertrümmert wa?, endlich zum stehen gebracht. Explosiv n.—(Wahrscheinlich ein neues Opfer de« unvorsichtigen Umgehens mir Koh lenöl.) Gestern Nachmittag um 4 Uhr ver suchte die 14 jährige Tochter des Hrn. Wiley, Nr. 4, Federalstr., ein Feuer schneller anzu lachen, indem sie Kohlenöl auf dasselbe goß. Augenblicklich explodirte die Kanne, welche das Mädchen in der Hand hielt, und setzte die Kleider desselben in Flammen. Die Unglück liche.erhielt so eihebttche Brandwunden, daß die herbeigerufenen Aerzte Dr. Browne und Dr. Meiiick nur geringe Hoffnung hegen, daß das Mädchen mit dem Leben davonkom men wird. Verhaftungen bei den gestri gen Wahlen. — Vor dem Stimmkasten der 18. Ward erschienen gestern Nachmittag mehrere Raufbolde, um zu stimme». Als man sie zurückwies, machten sie von ihren Fäusten Gebrauch und mißhandelten einen Polizisten. James Busep, Richard Willig, Patrick Clark, John Welsh, Thomas Eun ningham, M. Randolph, W. Jay und Ja mes Hogan wurden verhastet. Die beiden Ersteren wurden bis zu einem heute Nachmit tag stattfindenden Verhör eingesteckt, während die Uebrigen gegen Friednesbürgschaft entlas sen wnrdcin Nach dem östlichen StatiouShause wurden gestern süi 112 Männer gebracht, die sich in stö render Weise bei den Stimmkäilcn aufgeführt hatten. Richter Farlow entlieg sie icooch, nachdem sie nur eine kurze Zeit im StatiouS hause gewesen waren. Im mittleren Bezirk wurden 6 oder 7 Verhaftungen, sämmlrch in der S. Ward vorgenommen. Richter Hagcrty cailieß die Angeklagten gegen Friedensbürg schast. Diebstähle. Vor zwei Wochen kam dem Capt. Kane vom Schovner „E. B. Tho mas" in der Herring-Bai eine Süg werthe Jolle abhanden. Gestern wurden die Schwar tn Georg Winder, John Crrnish und Wm. Wallace als die muihmaßlichen Diebe dersel ben eingesteckt, um heute nach Annapolis zur Untersuchung abgeführt zu werten. Am Mittwoch kam Oberst G. W. P. Smith von Nr. ISL, Nord-Howrad-Straße, nach dem „Änicrican-Hotel" aus der Ecke der Franklin- und Caloertstraße und ersuchte ei nen Angestellten desselben, Namens HonneS, ihm einen 520 Schein zu wechseln. Dieser das nöthige Kleingeld und schickte den Schwarzen Isaak Davis aus, um die Note anderwärts wechseln zulassen. Der Bore kam aber nicht wieder, weshalb er gestern früh arreuit und unter der Anklage, die S2v ge stöhlen zu haben, vom Richter Welby dem Lrimlnal-Versahren überantwortet wurde. Als Die bvo n Pr o fes siv n und Land streicher wurde gestern der Schwarze Simon Carmichael vom Richter Farlow Behufs des kriminal - Verfahrens nach dem Gcsängnisse geschickt. Geldbußen. William H. Laport.der vorgestern mit seinem Fuhrwerle die Waggon« der Stadt-Pfcrdcbahn in der Baltimorestraße beständig ,m Fahren hinderte, sah sich von Friedensrichter Benner um S 5 und Kosten ge straft. Daniel Jung, Daniel Schul; und Jo hann Pfeifer hatten in Eastern - Avenue das Trottoir versperrt, was Richter Farlow mit je Kl Strafe nebit Kosten ahndete. Matthias Elidelmeyer, welcher Abtritts, inhalt aus die Straße gewoifen habe, muß» dieies Vergehen mit Strafe von HIV und Kosten büßen. Weaen polizeiwidrig schnellen Fahrens sah sich Win. Cronau um und Kosten ge straft. Der Neger James Dobson und die Far bige Emma Pearl, welche sich im Druid-HiU- Parke unanständig ausgeführt hatten, sahen sich gestern um SSV und Kosten gtstrafl. Dob son desand sich nicht im Besitze der geforderten Summe, oder er besaß ein gutes Weib, das sich über ihren ungetreuen Gatten erbarmte und die Strafe für denselben bezahlte. Ihre Nebenbuhlerin aber strafte sie mit verachten den Blicken und ließ es ruhig geschehen, daß dieselbe, welche ihre Strafe gleichfalls nicht zu zahlen vermochte, nach dem Gefängnisse abge führt wurde. Dobson solgte als reuiger Sünder seiner Frau, schaute aber mehrere Male verstohlen Zurück nach der schönen Em ma, die sein Herz gefesselt Halle. Thätlichkeiten. Alexander MyerS, ein Neger, hatte der iu Nr. 45, DaviS>lraße, wohnenden Anna Citizen einige handgreifliche Aufmerksamkeiten erwiesen, die nichi in das Bereich der Liebkosungen gehörten. Alexander mußte zur Strafe dasur eine Nacht im Sta tionshause brummen und geßern Morgen Friedensbttrgjchaft stellen. Wegen or dnu n gsw id ri gen Betra gens wnrde gestern James Quinn vom Po lizisten Conroy verhaftet. Richter Mitzel ent ließ ihn gegen Bürgschaft bis zu dem heute stattfindenden Verhör. Als unverbesserliche Range wurde gestern George Kennedy vom Richter Bell der „Besserungsanstalt für jugendliche Tauge nichtse" überwiesen. AuSAnnapoliS. Oberst Marsh hat seine Resignation als Direktor der „Drum Poinlcr Compagnie" eingereicht. Bis je>zr ist dem Ävpellationsgerichte der Antrag zur Revision des Prozesses von Ni cholson noch nicht zugegangen. Die Einnahmen der „Chesap.ake-Ohio- Canal Compagnie" betrugen während der vergangenen Woche LSI>4Z.V2. Es hat sich herausgestellt, daß die Frau, welche Anlaß zur Verhaftung Davis' gab, der bekanntlich vor einigen Tagen des Todt schlags schuldig befunden wurde, nicht die Ehefrau des Ueber,ührten ist, obgleich sie meh rere Jahre mit ihm zusammen lebte. Schiffsnachrichten. Der Dampfer »Rebecca vapl. IlhildZ, kam In Bardatoc! laintti a^m!-!!. April die engl. Brigg .15. E und am üij. der englische Die Barle Capt. Nielsen, iraf am 29. der. abgegangen?erreicht am 2«. Äpni Sl. T, Will >vi?er Jesfersm?Boilinger Waiien-Äerlcht. (Vor den Stichlern DauelS, Limsay und Bishop.i SS erhicilen Johanna Fried- Ro>e>, Barbara Schwarz, Franz Schönebrock. Harriel I. Webster. SallieE. Ward (nebst Benjamin F. Ben nell), Hustlie Poift, Wm. O. Piefton, Rahei Sheriock. ZaineS T. Sarah Ann ien von Christian H. Friedrich >?ehn Loui» F. W. Sch-öder (k2o,i»V(li. Wenzel Schwarz (kSOO), Heicne Schönebrock (kcvoo>, Vene» W. Webster (kiiUO), Marie E. Wars (liMi!), (iorde lis Buckingham (ttiioii). Jos pH Fleur« (iZ!M>. No berl s. Sheriock (ttivO). Rahei Thompson <kt!oU), Roberi Mcßcal (k.ov)unb Gericht.—<Vor Richter Ga. rey.s Thomas Hughiclt wider Aaron Metzger; rem Kläger t2!S zuerkannt. Samuel W. Wqsoug wider John D. LiPSeomb; ditto t51».8>. «hristian Brie! wider John Sheppard; ditto t17Z.21. JameS Hand wider Johann Schaf,r, HmausjetzungS-Klage; unt.r Verhandlung.— Das Gerichi verlagt- nch bii heute und setzte für Montag Nr I« bis 40 an. Suverror-Serichl. - «Vor Richter Dobbin.) Selh B. Hunt, Philipp Tillirwhast und Wm. A. Sie phens im Namen von Jiraei Weitzhugcl wider Samuel Harimann. Palhan HoNein und Philipp lennlnissei! ei Handell stchuin eme nedftlnteressen vom tZ. Mai 1862 an und «erichiKlo. sie-r >m B-lrage von Ter ai« teuischer SonjU fung rendc Ferdinand halte FomZ der «erllagien in Hohe von Z352.7S in den Handen, und diese Summe ward gestern den Klägern >»gesp dchen. John R. «ox und Daniel Pope wicer Jrssc Robertson! den Klägern tIW.I« nebst Zinsen vom lii. Mai 187 Z an zucrlannt. Bundeibez irl« . G e r ich (Vor «ichier Gi. le».> Hco, Dorsey, Regerburjche. Unterschlagung ei. Br.esei m t Poftmarkerr; 4 Jahre Beiferungiraus. Die Kietngeschworenen wurden endgUiilg enilasien, und d.e Sitzung dt» Mittwoch, den 21. Ma>, Verlag!. Sladikre er > cht (Vor Stichler >ö lmsr.) Der „Begenjemge Sheiapeale-Lan». und Bauvere>n w.der Thomas R. (ilen. gerichlluh«n Ausliug, Kläger eriucken ferner um Verbesserung der betreffen-, den Bentzurtunde. die mangelhasl jei. und um Emset- > tunq eines der rem Käufer de» fraglichen Be sitzt Humes ausstellen soll Zur Wiener 'Ausstellung. >!Lcch sel und Creditbrrefe. Die bevorstehende Wiener Welt - Ausstel lung, welche am I. Mai beginnt und muth» maßlich nicht vor dem 2. Nov. schließen wird, dat die Reiselust des amerikanischen Publi kums in so hohem Grade entwickelt, daß ich mich veranlaßt sehe, die Aufmerksamkeit des Publikums ausdle Ausstellung von tZre dttbriefeii -,u lenken, nach welchen bei dieser Gelegenheit ein größerer Begehr, als bisher, sein wird. Ich habe diesen Umstand antici pirt und darauf hin die umfassendsten Vorbe reitungen mit den größeren mit mir in Ver bindung stehenden Bankhäusern Eurova's, namentlich mit der „Union - Bank" in Wien , einem der bedeutendsten Geld- Institute Oeitreich's abgeschlossen. Wechsel und Credltbriefe zu den niedrigsten Raten bei F. Naine. Zum Betten des' „Allgemeinen Deutschen WanenhauseS" wird der „Lieberlraiiz" das Oratorium „Pau lus" von Mendelssohn Montag, den 19.Mai, in der „Concordia" abermals zur Ausführung dringen. Da es sich um einen edlen Zweck handelt und Zeder einen jclienen mu?ikal>. schen Genuß erwarten darf, so steht zu erwar ten, daß die „Concordia" Montag Abend in allen Theilen gefüllt sein wird. Die deutsch-englische «t. Zohanni^- Schule an der «lddlestraße feiert ihr diesjähriges Mattest Montag, den IS. Mai, in Roil'syaiu an der Belair-Aoad. Ter „Rothmänncr-Säligcrbund" wird meh. rcre Chöre vortragen, während Pros.Zieglcr'S Mnsikcoips für treffliche Tanzmusik Sorge tragen wird. Das Maifest der Wacker'schen Schule wird Moutaa, IS. Mai, im „Darley-Parke" an der Harsord Road abgehalien. Die Aus flüge und Picnics dieser Schule haben sich schon seit lahren den Ruf von Volksfesten er worben, und sast kein Deutscher unseres südli chen Stadttheils versäumte bisder diesen Fe sten beizuwohnen. Daß sich da« Maifest auch in diesem Jakre sowohl sür die Eliern, wie auch sür die Kinder zu einer höchst brillanten Affaire gestalten wird, unterliegt keinem Zweifel. r. Ävors, Südwest-Ecke der HolUdah und hat ,?tzt vorzügliches Berliner TivM.Bier vorräthig. Wer sich an einem voizügüchen Maitranl laben will, wlllc nicht verfehlen, Hrn. KoorS' Lokal zu besuchen. Die Eroffnuug de» ,»Israelitische« Waisenhauses wird Sonntag, den 18. Mai, stattfinden. Daß sämmtliche J?rael>icn unserer Stadt sich an diesem Tage nach den Calverton-Höven bege ben werden, um da« prächtige neue Gebäude, welches Hr. Wm. Rayiei dem „Jsiaelitischeu Waileiihaiis Vereine" zum Geschenk machte, in Augenschein ni nebmen, unterliegt keinkin Zweisel. Jedenfalls wird sich die Feierlichkeit zu einer höchst imposanien gestalten. Wvhlthätigkcit. Tu cinhcmst teui Druocr mi>d ! ' S;ol». DaS j,itirliche Picniczum Besten des Allgeni. «eutschen -ittatsenhauscS findet Pfingstmontag, den 2. Juni, statt. Kein Deutschn sollte verfehlen, dieses Picnic, das auf „Rost's Hain" abschalten wird, zu besu chen, damit sich dasselbe auch in pekuniärer Hinsicht als ein erfolgreiches erweiser, möge. Die „Valtnnorcr Schützen - Gesell schaft" feiert ihr jährliches Maifest Montag, dni 26. Mai. Der „Schlllerbuno 7, Deutscher t?rden der Schwarzen Ritter" hält Montag, den 26. Mai, sein Maisest im „Darlcy-Parke" ab. Der „Ma.liländcr begeht sein jährliches Picllic und Sommer nachtsfest Monrag, den 9. Juni, aus Louis Muth's altem Schützeiihose au der Bclair- Road. Der „Arioa^' gedenkt seine erste Dau.psbooi-Exkursion nach „Monmiiental'zishing.Srove" Sonntag, den 8. Juni, zu machen. lhardner S Hvtel ist gänzlich renovirt worden und wird von den HH. W. Süß K Comp. Montag, den 1!). Mai, mit einem siipeiben Lunsch eröffnet. Hr. F. Schlegel hat die Wirthschaft Nr. 185, Annstraße, läuslich übernommen und wird dieselbe Mon lag, den 19. Mai, mit einem solennen Lunsch und Schlaffei'ichem Bockbier einweihen. M?" Dr. Wistar'ö Wildkirschen- — Dieses balsamische Präparat ist ein Haushaltsartikel geworden. Mögen alle Leidenden, welche ihren Husten, Erkäl tung, Bronchien- oderLungenbeschwerdeii vc» gebens zu heilen versucht haben, dieses un überlrosfene Mittel anwenden. Man kann sich auf es verlassen; die Masse von seit seiner Einführung verösfentlichien Attestaten ist für seine Wirksamtcjl hinrcichend.r Beleg. (113-8) AIS Blut und Sasle reinigende« Miiiel ist das Karlsbader Sprudel- Salz unübertrefflich. Dasselbe wiid von vielen Aerzten gegen Unverbaulichkert, Kopf schmerzen, Mangel an Appetit und alle Uebel, welche au« Unordnung des Magens oder der Leber entstehen, angewendet. A. V 0 geler 6c C 0 m p. sind die Agenten für Amerika. ISI-) KG°°Unter den vielen Baltimorer Erfindun gen verdient namenilich das beruhmleZahn wasser von Hrn. N. Hynson Jen unifts, Nr. Vi», N 0 rd - Chartesstrage. genannt zu werden. Es gibt nur wenige Da men in Baltimore, welche sich dieses Toilet tenminelS nicht bedienen, da der wohllhälige Etnflug desselben aus die Zähne ein wahihafi wur.derbaler ist. Jnducement Jnducement für än d>e r n d<sonsun«entcn fris ' Beröuchcrtcs Schwelnesleisch aller Sri zu lehr billigem Preise. Ladenhaller find bisonders eingeladen. Zakod E. T«t»afer, Ne. und Lerington-, nahe GreenslraKe, (MrjZl.ll.'i.p.l »cm Morki-gegenüber. W. Varrauqer «K Co., Provisionen-Händler '/ ei r^^^^^^^ kr Etablissement an der verlängerten Pennsyl vania-Avenue. : Rr. ZN, «S.Hanover-. N. B. Liberaler Radbä'i s'iir und Läden versorgt und alle Waaren sce, xeiiesert. «gcntur sür Wurstsle!schh>-.ckcr und Fleischer - Uten, silien. Wiirildärme, eine Spezialität. Po>t-Oistce- Bor tiZS. (M«rzU,tZ,4 p) Baltimorer Biehmarkt. . , «°>Umo/e?denl?Mai'lS7Z. Rindvieh. Die Anzahl der Hufuhr zeiol we nig U ierschicd °eg>n Woche, oder die Qualität gut und ine arideren Sorten eiwas besser, «u/in der vorigen Wcchc. Ver Ma'lt war gerate nicht lehr led. datt^d o^ eTdä l. als ln »obiger Kesaminibrtrag der Anfuhr für diele Woche IzKS Stück, vorige Woche >297 «rück <in der oortädrigeii Wocbi Vorräten kainen diele Woche vorige Woche 1203 (in derParallei-Woche des voriacri Jahre» BÄ«iück>. Schweine. -Die vlerche waren bei'm Schlüsse des Maikies IN icyier Woche nicht j.eicei> und die -<u tmren in tieser Woche waren im Zunamen: eis leb in Moitaa starben rie Preiie ungesahr wie in iinl-. >em lrkl»öchigen «nichte, w»ba»n Bcr'äule mt, Ernt «bschiag wuid.n, und Wardt» seitltm keine BerkZuse !ür mehr. AlkSSeil» dewirkstelligi. 'Lie Nachtrage war, >v,iin ir a?' die große »niahl dcr in den Ps>ril!»n desiztlckien Schweine i« Bclrach jieht, na« dem s.truule z i n , . 1^- iir»» z?»!chin .5z und Sck>-V>>'- echlemoe qeiü'teile -chivnre. >,br 112! i sind vordurdenen guren mit diese Woche >0 Zj' Stuck gcgen L<>9 Stück Metzle 2Lochc und 7»i? Stück in derselben Woche de« genwdung n voll «ä - geichlckl! Börsenberichte. Berichtet von Wm. Fisher b> Söhnen, Nr. :!2, Southftrake. Bclt>lN or e. ten 15. Mül, Adei>ds 5 Uhr. Aug. Per!. Aug. Ver'. Gold - 117 >. 4v 4-' V.«t. S.LVr - - - 22>i - St Pass Bahn 2VX 21 lbi'v? ...HS-., - Also ffeu Vns B St. I„.40rI1! - Md Feu Bers IR Howard Berl t>X 7 Ba Lr 4l Mcr»M«crs 4'. !> Badr«v M — Va Kr li 7 SV BUoH »7X -- LZBaZrZilli 12 lü B l.7'"i kS'j Va Eons K'S . SZ.-j »lor ieui >,i '77>>7 SS Balto >7,.. ?» NorSeniKralt S/>, - Ba>lo t.r'so.. W» - ?eniOliio«,r!.-i>' BH>. t-r PM s i MMt t!r 2.q'9v v-tt» «ir >oz - ?t Ka 'o kr IM.. SS !> ->. WMc vr Z.ZuZ97 SMeuiphiSkr - Maii«^in7r' Bnk os Balro - Siti, Bank.... - IZK «ich Dan 1.7, .7 Kianklin Bank II 12 Or.Al d!5l >. k>owßank.... 7 Or.<iAl ürL. St Mcrchßani - ,2k Or,» Al »r 480 - Di chßank.... 12 I2Zj icg Z. Stai Bank >»eo'SSlKohl — BaltoOßS ssredcr Tmnp 80 »I. ä. N. N. W Z 7 ! gestrigen Peitäuse aus der hiikzen Börse de t t,l!< 0 BaltimorerStadtsechscr, 18S0 9^>!, 4,»»1 diito diito IM» SS^ ö.IXV dillo diilo 1-!1» dillo dttlo !<S^ I.M Birqima-Cor.wlz 3,>»XI bittv dUio S )j «Norclich« Eennaltohii»-Vr. 'G»id. .90») S>>?» 2'" >,M>-r.-i!>i>c.-B»dn"-Obligat., t, i>., 7r li»^ ötXi »Orange-Alex..llt.-Badn-"Obl., 7r 8I>» «cw'Aorier vcart'. Sold, ans der Straße N7»< Ber. St.-bler 121^' » S.Wcr, 18>i2ei IIa»» » « 156Aer........ ...............il7^, ... neu lid'i . . ZBc7er ... I U>, . . IZ6Lcr 11,«, il."<>t B. St.ncue ö P,r Cenl Mnlouri «er 94 Han. und Lt. Joe Dedt Tcuaifiee tier, neue Bisrd-TarvttlleKe?, IS . . »m.» MeribllntS' Union >'.7-^ Slev., «01. I. S ZZ'i N -?>. ljenlral >t vudwn Ntser R. R I>t»j «rie vu , Railroad, Pres'd 71 Zlli o's V PitlSdurg -izj< North Western .80 . Briortlüt .. k-S^j Rock-ISland Hill, und St. Paul ... . Mil. und St. Paul, Preser'd 7.- stz ««arl Braekl Ecke iLnior- und H. Mittnaciit. Nr. Peuiii.-Avenue! L. Steiiitiorer, Nr. 44k, West-Laliimorestr.; Sc Varl Nohle, Lenlral-Lcke der Boston- iu> lädest.rstraß«! Varl H. Man. Nr 2SS, Süd-Broadway: H. Riclner, !Itr. IM, und Elnbundett Dollars dezablen wir welche Flasche. «. ' Bolliwore. P. Hanson Hist «K Comp., Möbclu u»0 Äorhange-Stoffe französische Zicrrathcn ??r. LZ, Mord-EharleSftraHe. c»ugt?.l2Mte.4.v.' Das große Heilmittel für Schwindsucht, welche durch zeitige Zuflucht zu diesem Mu sterpräparate geheilt werden kann, wie es durch die Hunderte von Zeugnissen, welch« die Eigenthümer erhalten haben, bewiesen wird. Dieses ist von vielen hervorragen den Aerzten anerkannt als das sigste Heilmittel zur Erleichterung und Hei lung aller Lungenleiden, das je eingesührl wurde, und es wird dem Publikum als durch die Erfahrung von mehr, als vier Jahr zehnten erprobt angeboten. Wenn man in der Zeit dazu seine Zuflucht nimmt, sc ermangelt es selten, Heilung zu bringen, auch in d:n schärfsten Fällen von Husten, Bronchitis, Eroup, Keuchhusten, Grippe, Asthma, Erkältung, Rachengeschwüren, Schmerzen in der Brust, Seitenslich, Le berleiden, Lungenblutung ?c. Wistar's Balsam macht einen Husten nicht trocken und läßt die Ursache zurück, wie dies die meisten Präparate thun, sondern er lös't ihn und reinigt die Lungen und besänftigt den Reizzustand, in dem er auf diese Weise die Ursache des Leidens entfernt. Seth W. Fowle b 5 Söhnen, lvoston, Mass. Zu habende, 'llenApothekern! IApr2B,IZ ,j.a.W ) « ekanntmachung für » Z°gd - Liebhaber. raiun « Rand Pulver-Compagnie mach! die nach stkyenden «dorten, welche sie dem liudlilum als die oorzuglichsten Artikel anbieten l.lKNl'.Vl.Vg'Pulver od ti)L Piund, vulver. von Nr. 1 dt» 4, >» Metall-Füßchcn von 6?« und 12>i «lund. o«xx<ZL MI1.!!:- Pulver. G. und l^Metall- Dr Witt Tueek, Ägent, Nr. ISS, West - Prallstrage, «. Etage. 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Deut jch? Dpar-Bank" »»» Baltimore ?tordost»(Fc»e der Balriv vre- uvv H^Uidahstr«Ae, Sin« »ao u« d'c Hsllidadftr. eSgttch «V di» i» Uhr, Lraj.! !?ar> Weder.— H Btra«K.— tea,Kreil t?«e» SM'Dcpoftiokf« erdetes bPrvzemüil'sen. Lug.?,iiN Gennan Kank^ 17:;, Eüd-Kro,»vw«h. Osten täglich von ö bis 3 Utir. Diskonti»?, uge - M»-ataH an^ Doaverstust. erhall«« S Prozent Zinsen. SSill». «chwan, Prästdeitl; Alex. 'A. Dölfielh, Kslfii«. (OktlS.tZMi, Kummer öe Decker, DruZichcs Bank« und Wechselg/schüft. Vassagr«Billcte ..Norddeutsche« „Lloyd" Baltimore und New«Nor? Pasiaze- Preise in Gold. Von Baltimore nacb Bremen, per Dampier »Saltimore,- »Berlin,» .Od!»» uns »Leipzig!» »l«. Von öiew«?tork nach Bremen, l. Sa,-!:» »ISV Z. Kajüte ' Z Gebr. Zimmern. —Heidelberg. «umcl!n » He.lbronn. de Shapeauiouge So succ Hambura. Lowe Zlinsbru?» »nauth. Nachod » Leip.i,, Baocr'V'rcinLbünk Mannheim Sari Tour. Kiiops <b 50hn........ Nürnd»«. Weii.rrumv 4 isorliaz- OSna^riiF. brager Wechsicrdanl Prag Stahl ssrderer SluNaart.' Ä. Gudendorfs <t So ?irl»n Eilinie der Wiener Wechslerbank Tiieftl -vank-tZominandite Tbalmeisingerck lto Ulm Wiener Wcchsieriianl Wien Tregor Oehningcr'e Tobn » So Ocwald So I 7.. «asel" die auch i ereil sind, Gcldrr sür uns «ur SitStadlurg »ier in Emvsang ,u nehmen. »erSegellchiff w,» »-. sür »Ittder »vijchtn i sähren.^ im nach «aliimorc! !s> !>az«-Lille»i Tür hin und tiirüä tll herab»»seyt«A Breil.n. <ülsrii,Z.tS> Frantis L. Loney, Nordwest-Ecke der tzoUiday- und «econd - (im «ellcigcschoi). Spezialität kaufmännische Werthpapieie negociirt. - Alle Anen von von i»«rldantugra Pkrlonen. weiche Selt'r aa«ulegen haben, kSimeii sich dauftg g-gen Bxlusie nil..rn uns Sintom nea °eraro,l'N, nnnn sie sich nach dem Umtous««, tdnr Sich'lhc»en ertunNger. * ÄUe »,.dscr,vrtl>.,-.t>d'iqatlonkn in diesem ». dem »iew.Ho.ler Markle wilden unter dcn -ünüiiiilci, Pedlnzui-.iei' angeschafft. «Mal?-, Kuinmcr ö« Aeckü stellen Credit Briefe Wachst, au, d'e SSlruer WcchSlerdault in Wien, ContinrnlS wir m den Cland gcs> gt, «>sorzung von«eio und pkompi uno Nelson ck Comp., Bankiers und Makler, Nr. 14-l, Sesl-Baltimorestraß«, Aktien und Obligalionea. Sold und SlaatS-PaPl?re aus Sommisjion. von au, S ollaier-l' -Esselt« n t und ' a'e goctirt. Alle anzeigten Odl!,,a,lonen sür «Seldanlaara u'äsf'i" dcS.möqlilhen Bedingung.« äuge. Wir rehm-n Devosi'en und gewähren Ti?son«o's, wert kl- >ur Depositen k'icudi und nlai iliungenvon olienPunUcn piompidesvl-il.iKtM.üi» Wilson, Eollion K Comp., Bankier« und Mäkler, Nr. West - Baltimoreftr., «texauder Brvwn St Nr. lös, West-Baltimorestr. sä, «lle Teiegr.pdliliic Uedcrtragungeo VSft Geld v»» uo» noch und WeWl^ ei Nr. 28, Süd-SharleSstraS». (t-1 «ine Trepp« hoch, l ur Boldeii D. «Ai»«/ der Baltimoreslr. und V »L.-Av»«uk.

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