Newspaper of Der Deutsche Correspondent, May 17, 1873, Page 1

Newspaper of Der Deutsche Correspondent dated May 17, 1873 Page 1
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Der Letztere spielte bis zum letzlen Augenblicke den Berrückten, was ihn aber nicht vom Galgen rettete. In unserer unmittelbaren Nachbarschaft wurde gestern dem Mörder Hollohan vom Scheriff Kane derHinrichtungSbefehl desGou verneurs vorgelesen. Der Mörder gab dem Sckierisse die überflüssige Versicherung, daß er nicht entfliehen werde. Nicholson'« Appell schwebt jetzt vor dem Obergerichte zu Anna polis. Inzwischen hat N. schlechte Aussich ten ausGewährung eines neuenProzesseS, und er wird wohl inGesellschaft des Hollohan seine Reise in's Jenseits antreten müssen. Das Blut der alten Frau Lampleq verlangt diese Sühne. Präsident Grantist von Eonneclicut heimgekehrt. In vorletzter Nacht schlief er im „Fisth Avenue-Hotel" zu New-Aork. 3000 Sieger paradirten vorgestern in den Straßen New - Yo rl's ,um ihrer Freude über die Annahme derZivil-Rechts-Akte durch die New-Horker Gesetzgebung Ausdruck zu geben. ..Gesetzlich" stehen jetzt Theater, Ho tels, Wirthshäuser :c. in New-?)orl den Far biaen unter denselben Bedingungen, wie den Weißen, offen. Die Frage der Auslieferung Vogt's, der angeblich in Belgien den Chevalier Bois de Bianca ermordete und um H Mill. Frauken beraubte, schwebt noch immer vor dem Lcr. St.-Eommlssarius in New-Hork. Bon Richmond, Ba., wird der Tod des Duellanten Mordecai g-mclvet. Sein Antagonist McCarthy liegt schwer verwundet darnieder. Die Sekundanten sind entflohen. Inzwischen wird McCarthy streng bewackit und soll nach seiner Wiederherstellung als Mörder vrozessirl werden. Es ist endlich Zeit, daß diesem „ritterlichen" Zeitvertreibe der südlichen Heißsporne ein Ende gemacht wird. Ueber das Minen - Unglllck in Neu- Schottland erfährt man jetzt, daß dasselbe durch eine Explosion von Gasen veranlaßt wurde. Die Explosion erhielt durch die Be nutzung von Spreng-Pulver Nahrung, und nach den neuesten Berichten griff das Feuer immer mehr um sich. Die Rettung der Lei chen der in den Minen umgekommenen Berg werke! wird für unmögtich gehalten. Man versucht jetzt, die „Drummoud Mine" unter Wasser zu stellen. Aus Wien liegt trübe Kunde vor. Ein Hundert neuer Bankerotte wird gemeldet und die Bestürzung ist so groß, daß die mit so gro ßen Unkosten in's Leben gerusene Welr-Aus stellung fast ganz vernachlä'sigt wild. Zu all' diesen Leiden kömmt auch noch ein Sturm, der den Ausstcllungs-Palast erheblich beschä digte. Große Quantitäten Waaren sind arg durchnäßt und dcr Prater in einen Morast verwandelt worden. Aus Berlin kommt die sonderbareKunde, daß die Regierung beschlossen hat, nun auch die Redemptoristen, La^aristen, und alle Insassen geschlossener Klöster ausznweisen. Diese Kunde wird in der kath. Welt die größte Sensation hervorrufen. 5 Der Schah v o n P ers ie n ist mit sei nen sämmtlichen Ministern und drei seiner Frauen nach Wien unterwegs, er hat sich für diese Reise nur 825,000,000 bewilligt. Pec fien scheint ein ebenso glückliches Land zu sein, als die Ver. Staaten, indem das Oberhaupt auch dort mit seinem ganzen Cavinel Ver gnügungsreisen machen kann, ohne eine Re volution befürchten zu müssen. Die Per sier hungern unterdessen in aller Demuth weiter. Präsident Thiers will sein Cabinct auf einer durchaus republikanischen Basis recon struüm. Wahrscheinlich zu spät! Während einmeits alltäglich und beharrlich der nahe Tod des Papstes gemeldet wird, kömmt aus Rom selbst eben so punkilich die Nachricht, daß der heil. Bater sich auf der Besserung befindet. Der Kabelmann bringt in einem und demselben Alhem die gleiche Nachricht. Telegraphische Tepeschek. Z»ropäische ÄadeldttichL^ Berlin, 16. Mai.—Die deulsche Regie rung hat beschlossen, die Redemptoristen, La zaristen, sowie die Conzregationen des heil. Geistes und des geheiligten Herzens auszn. weisen und in Zeit von sechs Monaten alle Klöster zu schließen. London, IK. Mai. Eine Depesche von Wien meldet, daß gestern hundert weitere Bankrotte aus der Börse angemeldet wurden. Bis jetzt hat indeß keine bedeutende Bank sallirl. Der fortdauernde Panik hat eine förmliche Bestürzung in allen Handels-urid Geschäftskreisen hervorgerufen. Gestern be ging der Sohn eines reichen Bankiers Selbst mord. Tie Wiener Weltausstellung. Wien, 1t!. Mai. Hr. Jackson S. Schultz, der neuernannte amerikanische Gene ral-Commissär, ist hier eingetroffen. Bald nach seiner Ankunft hatte er eine lange Con ferenz mit dem amerikanischen Gesandten, Hrn. Jay. London, IK. Mai. Der Sckiah von Persien wird demnächst in Wien eintreffen; seine sämmtlichen Minister und drei seiner Frauen begleiten ihn. Seine Reisekosten wer den aus K 25,000,000 geschätzt. Gens, 16. Mai.—Mehrere Kommunisten sind hier verhaftet worden. London, 16. Mai.—Der Fall der Fäl scher wurde heute abermals vor dem Gerichte verhandelt. Paris, 16. Mai. Graf Sosthemes de la Rochefoucauld, von dem gesagt wurde, daß er in einer Mission der Legitimisten und Or leanisten zu dem Grafen von Ehambord ge reist sei, ist zurückgekehlt. Er hatte eine lange Conferenz mit dem Präiendenten, deutet aber Nichts über die Resultate desselben an. Da« Gerücht, daß der Gras beabsichtige, den jun gen Napoleon zu adaptiven, wird sür absurd erklärt. Paris, 16. Mai. Das Ministerium soll demnächst aus vollständig republikanischer Basis reconstruirt werden. Madrid, 16. Mai. Bei der letzten Wahl wurden im Ganzen 1,250,000 Stim men abgegeben. Das Votum der Hauptstadt war bedeutend geringer als gewöhnlich, in folge der Apathie aller Parreien mit Aus nahm? ver föderalen Republikamr. Italien. Rom, Mar. Die Gesundheit des Papstes bessert sich beständig. Cynstan t i n o p el, 16. Mai. Rached Pascha :st an Stelle deS Sai'fet Pascha zum Minister des Auswärtigen ernannt worden. Alexandria, 16. Mai. Hr. Bier stadt und andere Mitglieder des „Oriernal- Topogr.-Corps," welche vor einigen Mona ten von New - Jork abreisten, um da« heilige Land zu explonren und Skizzen zu sammeln, sind jetzt au den Pyramiden bei Gizeh be schäftig. Amerika London, 16. Mai. —« Nachrichten von Buenos melden, daß die Quarantäne- Regulationen dort streng durchgeführt wer den. Markt und Börse. London, 16. Mai, Ii Uhr Vorm. -- Eonscls eröffneten zu S3i sür Geld und S3K sür Brief. „Amerikaner," alte '6ser 9lj '67 er S3H; 10.40 er 88S; neue Fünfer 8!ii; Erie47. Liverpool, 16. Mai, j.l Uhr Vorm. Baumwolle eröffnete stetig; Oberl. Lj; Orl. Sb-9i; Verlause 72,<M Ballen. Woch-u- Verkaufe 92,90(1 do., Ausfuhr 10 000 do., Spekulation 9000 do.; Vorrath 746,000 do., amerikan. 366,000 do.; Zufuhr 47,000 do., ameiik. 43.000 do; durchschnittliche Ausfuhr 10,000 Ballen. Während der letzten 3 Tage beixug die Waizen-Zusnhr 6000 Viertel (ame rikanischer). Liverpool, 16. Mai, 1 ljbr Nachm. Baumwolle ruhig und stetig. Verkäufe 12,- , 000 Ballen; Spekulation und Aussahr 2000 Psökil, Baltimore, Md., Samstag, den 17. Mai 1873. Liverpool, 16. Mai, Nachm.- Baum wolle unterwegs 1 ljk böher. Brovstofse fest. Waizen: 12s Bä-12s 4>l sür gewöhnlichen ca lil'ornischen weißen, und 12s Kä für belfere Sorte, sowie lis 4ä-I2z 4>l für rothen west lichen Frühlingswaizen. Mehl 28z K-l. Liverpo 01, 14. Mai, 1 Uhr Nachm. Baumwolle, von Tavannah oder Thzrlestoir verschifft und im Mar fällig zu 85. Vorrath 604,000 Ballen; amerikan. 200,000 Ballen. Schmalz 40s Sä. Schweinefleisch 67s 6ä. Inland - Dtpeschtu. AuS Washington. Washington, 16. Mai.—Die Revenüe- Einnahmen beliefea sich beute aui5380,350.38. Nur die Coukratle fiir Lieferungen an die Indianer in Montana sollen näher untersucht werden. Man glaubt, dag die veranschlagte Re venue von 8110,000,000 bis zum 10. Jani (dem Schlüsse des Fiskaljahres) vollkommen erreicht werden wird. Bis zum 1. d. Mts. waren 8100,000,000 eingegangen. Auch SenatorCassrrley von Californien hat die Extra- Berwill'gung zurückgewiesen. (Er zieht ohne Zweifel die Meilengelder vor. Der schlaue Patriot!) Gen. Van Buren hat ein Schreiben an den Staatssekretär Fish gerichtet, in welchem er Denjenigen für einen gemeinen Lügner er klärt, der behauptet, dag er einen Cent in Verbindung mit der Wiener Ausstellung ver dicnt habe. Ein entssrungener Boston, 15. Mai.-Während der heuti gen Schaustellung der Barnum'schen Merk- Würdigkeiten entschlüpfte das Ungethüm, der ostindische Tapir, im Gewichte von 2000 Pfund, seinem Gehäuse durch eine Unachtsam kerl des Wärlers, welcher die Thür nur sür einen Augenblick ofs-n gelassen hatte. Die ungeschlachte Bestie stürmte in den dichtge packien Haufen der Zuschauer, über die ein panischer Schreck kam, brach sich Bahn, ohne Jemand zu gefährden, und rannte blindlings durch die Zeitleinwand iu's Freie. Die sonst gutartige Ereatur wurde später glücklich wie der verhaftet und die Vorstellung nahm ihren Fortgang. Ans New-Aork. Hinricbtnnq S. des Mörders von Pfeif, fer.— Die letzten Augenblicke des «erurrheitten. New-Aork, 16. Mai. Je näher d e letzten Lebens-Augenblicke Nixon's kamen, desto ruhiger scheint er sich in sei» «chicksal zu ergeben und entschlossener seinem Tode entge gen zu sehen. Es steht dieses in erheblichem Eontraste zu seiner früheren gedrückien Stim mung. Er schien sich ganz religiösen Uebun gen hingegeben zu haben und macht er eine Aeußerung, so ailt diese seiner Familie und ihrer Zukunft. Als ihm gestern sein Advokat Mlllh'eilte, daß da« Gericht eine Sistirung seiner Hinrichtung verweigert habe, lag Nixon betend auf den Knie'n, zeigte aber weniger Erregung, als man erwartet hatte. Einige barmherzige Schwestern und Geistliche waren bis zum letzten Augenblicke bei ihm. Er machte heule Morgen sein letzte« Testament; > dasselbe ernennt seine Frau zur Verwalterin ' seiner Habe und vermacht ihr alles Interesse > in 'einen TheaterzetttUßrettern und anderen zum Betriebe seines Geschäftes als Zettelan tleber erforderlichen Material??. Der Galgen ist in d?r Südwest-Ecke des l großen Gcfängliißhofcs errichtet ur-d derselbe, > auf dem Foster und ein Dutzend anderer Ver brecher vor ihm das Leben büßten. Das Schwergewicht zur Emporschnelluag deS Bal kens ist aus 230 Psulid erhöht worden. Nixon's Frau machte gestern Abend in Be gleitung ihrer Kinder uud dreier Freundinnen dem Verurtheilten den letzten Besuch. Nixon benahm sich mit viel Fassung, empsahl ihr die Kinder und übergab ihr mehrere kleine j Sachen, die er in der Tasche trug, als Ange- > denlen. Als schließlich die Trennung von > Frau und Kindern, welch' Letzlere seine Beine umklammerten, auf immer ersolgte, brach , Nixon zusammen. — Er erHolle sich jedoch j bald wieder und aß reichlich mit der Be- , merkung zu Abend: „Dieses ist meine letzte Nacht aus Erden nnd ich habe gethan, was ich niemals zuvor lhal, indem ich zwei Tassen . Kaffee getrunken hab?." Hieraus betete er mit dem Priester Duranguet, rauchte noch eine C'garre und schlief um 12 Uhr ein. Um 5 Uhr . weckle man ihn und der Priester laö die letzte , Messe. Nixon war gesagt und seine letzten Worte waren: „Mein Erlöser wurde gelicu- ! zigt dieses »st Nichts." Um 9 Uhr 2 Min. verließ der Todtenzuz die Zelle, nachdem zuvorNixou noch von meh reren Gesangenen und den Gefäugnißbeamten Abschied genommen hatte und ihm die Arme- ' siilider.Kleiduug angelegt worden war. Ihm zur Seite gingen die Priester Duranguet und ' MeKenna. Nixon trug ein großes Eruzifix vor der Brust, welches er häusig innig küßle. Aus dem Schafsote angekommen, kniete er zwischen den Geistlichen nieder und betete den- ' selben das „Vater unser" und „Credo" nach, i Zm Augenblicke, als das Gebet vorüber war, wurde das Seil durchschnitten und der Körper ' mehrere Fuß in die Höhe geschnellt. Wenige Minuten nachher sah man ein leichtes Zittern der Glieder und eine Hebung der Brust nar bemerkbar. Um S Uhr 16 Min. erklärten die i Aerzte, daß das Leben entwichen sei und um 94 Übr wurde die Leiche abgeschnitten. s liche Untersuchung ergab nunmehr, daß der Halsknochen nicht gebrochen und der Tod i durch Erdrosselung erfolgt war. I Zm Gefängnisse und außerhalb desselben be- ! fand sich während der Hinrichlung eine große l Menschenmenge, und eine starke Poli«iabthei- , lung war zur Ausrechlhallung der Ordnung ; erforderlich. l Ein mit Silber beschlagener Sarg nahm l nachher die Leiche auf und wurde dieselbe un > Lanse de« Morgens den Verwandten des Hin- s gerichteten übergeben. > Vermischte Depescyen auS Rew Uork. New-Aork, 16. Mai. Präsident > Grant traf heute in Begleitung einer großen ! Anzahl Armee - Offiziere von New-Häven hier ein. ' Oswald luala, einer der geretteten ! Passagiere desDaniWM„Atlantr!: " hat ZlOO zu dem Fond für auf MarsJsland gezeichnet; er sagt, diesen Leuten seien die < Passagiere, welche qerettet wurden, am Mei- s sten zu Dank verpflichtet. Um die Leiche de« vorgestern in New- Jersey Hingerichteten Lusignani stritten sich gestern zwei Priester mit den Aerzten, welche dieselbe auszuliefern verweigerten, indem sie erst eine post-luvrieiu-UntMuchung vorneh men wollten. Nachher weigerten sich die Priester, die Leiche anzunehmen und dieselbe wurde in dem Gewölbe de« städlischenTodlen- Hofs beigesetzt. Im Publikum wird dieses mißfällig bemerkt. Die Aerzte hätten lein Anrecht aus die Leite gehabt und es gebe kein Gesetz, das die Mißhandlung der Leiche eines Mannes, der sein Verbrechen durch den Tot gebüßt habe, zulasse. Die Angelegenheit wird ersichtlich noch zu wettern Erörterungen führen. Die Polizei meldet, daß sich nach genauer Zählung 7700 Wilthschastslokale in Rew- Hsrk befinde». Da jedoch mehrere Bezirke noch zu berichten haben, wird die Zahl un zweiftlhaft bis aus 8000 kommen. Der 'Dampser „Amerika" ist von Bre men hier eingetroffen. John W. Barthosf wurde zu 10 Jahren Hast verurtheilt, weil er in mörderlicher Ab sicht auf den Onkel seiner geschossen hatte. Morgen wird man beginnen, das „Tri büne-Gebäude niederzureißen, an der Slelle soll sich ein großartiger, neun Stockwerle boher Hauptbau erheben: dessen Kosten aus ivüo,ooo veranschlagt sind, Whitelaw Reid ist aus süns Jahre zum Redakteur u. Heraus geber der „Tribüne" erwählt worden. Gestern Abend um 7 Uhr kam John Worthinglon (Nr. 101, Ost 12. Straße) in das Stalionshaus des 15. Bezirks und iagle, er seinen ZlMmergenossen Hugh McNicoll erschossen habe, und daß er sich sielten wolle. Man sragte ihn nach der Ursache, und er er klärte, daß McNicoll häufig die Thüre des Zimmers offen ließ, damit Leute, die gedun gen wären, ihn ltzdjen könnten. Capitän Blines sah sofort, daß Worihington nicht rechi bei Troste sei, und ließ die Sache durch den Nouildsman Harvey unlersuchen. McNicoll sagte, daß, als er zum Nachtessen ging, Wor lhington hinter ihm her kam und eine Pistole aus ihn abfeuerle. Worthinglon wurde fest gehalten. —Der Ebrw. James S. Mlles theilte ge stern Aben» in einer iu dem Hause des Htn. David Dudley Field abgehaltenen Versamm lung das Nesullat seines neulichen Besuchs in Europa mit. Der Zweck seiner Reise war, europäische Staatsmanner und SlaatsrechtS ' kundige für einen internationalen, mit einem Codex und schiedsrichterlichen Rechten v.rsehc nen Friedens-Congreh zur Lösung interna,

uoüater Streitigkeiten zu gewinnen. Hr. ' Miles sprach von dem warmen Empfange, ' welcher ihm in England, Frankreich u. in al-« len großen Städten des Cvntinents zu Tbeil wurde; ebenfalls erwähnte er, daß die Bedeu tung eines obigen Congresses allgemein leb bast gemürdigt und sein Borschlag mit enthu siastistem Beifalle beglückwünscht wurde. Die Versammlung faßte hierauf den Beschluß, am 2Z. Scplember eine Znsammenkunst, zu wel cher die Staatsrechtskiindlgen der verschiede nen Nationen eingeladen werden sollen, um über die Aufzeichnung und Annahme des be treffenden Eodex in beratben, abzuhalten. Der Geldmarkt. N e w-?) o r k, 16. Mai. Geld genügend zu c-7. Wechiel fester, 9 Nl6, schlössen zu 8. Gold fest, schloß zu 117Z-1 l' 3. Obligal. fester. Sechser 12lH, '62 er IISZ. Aktien schlössen stetig; New-Hork-Central zu 100; Erie Lake-Syore 90, Zll. - Central 115, PiitSburg 87, North - Western 80, Prioritä ten 85H, Rock-Island 107^. Bilanz des Unterichatzamtes: 5^1,222,441 in Gold und «21,610,471 in Courant. Ein elektrisier Sturm. -Vre elek trische Strönliinq schlägt unter eine Gesellschaft von farbigen Kartensvielcrn ein, uns tovtet Et-len derselben. Wilmington, Del., 16. Mai. Da? Gewitter iu der Sonnabends Nacht war lehr stark. Der Bli!.' schlug in mehrere Häuser des St. George'S Handred und war in einem derselben von den schlimwstea Folgen beglei tet, ein. In einem Micthhauie auf Hrn. Lrice's Farm, ungesahr vier Meilen unweit der Stadt, saßen 10—12 Farbige um einen Tisch, Karten spielend. Die furchtbare Helle des Blitzes jagte einen der Männer, Namen« Benjamin Davis, so inAngst, daß er sich von der Gesellschaft trennte, die Treppe hinauf, ging und sich in ein Bett zwischen zwei far bige Kinder legte. Kaum lag er im Lette, al« ein Blitzstrahl ihn am Kopfe traf, was feinen sofortigen Tod zur Folge hatte. Die Kinder blieben unverletzt. In dem unteren Zimmer wurden jedoch die Manner, der Tisch und die Karten nach allen Richtungen hin durcheinander geworfen. Alle kamen, mit der Ausnahme eines Einzigen, welcher eine ziemlich gefährlicheßücken-Brand wunde davon trug, mit einer starken Betäu bung davon. Sobald sie zur Besinnung ka> men, ergriffen sie die Flucht. Einer jedoch kehrte zurück und rettete die Kinder und den Leichnam des Erschlagenen aus dem nun bren nenden Hause. Die Uebrrgen fluchteten sich in einem ziemlich entfernt liegenden Laden und verkrochen sich in leerstehende Kinen un. ter der außen angebrachten Berdachnng des selben. Doch auch hier schien die elettriiche Strömung sie zu verfolgen, denn kurze Zeit darauf riß cin Donnerkeil einen Theil der Verdachung los und fuhr in eine der Holzli sten, in welche sich einer der Neger geflüchtet Halle und zersplitterte sie gänzlich. Ebensalls iras der Blitz eine neue Umzäunuug, hinler welche sich einige der Farbigen versteckt hatten und zerstörte dieselbe, nebst anderen sich in der Nähe befindenden Gegenständen. Unruhen in Arkansas. Little Rock, Ark., 15. Mai. —Aus den Straßen ging heute Nacht das Gerücht, daß um Mitternacht die Anhänger des Vice-Gou verneurs P. B. Smuh den Beriuch machen werden, sich der Amtsakten des Gouverneur« Baxter zu bemächtigen, weil gerade dazu in der Abwesenheit des Privat - Sekretins dcS Gouverneurs glUe Gelegenheit vorhanden ist. Es macht sich fast gar keine Aufregung be merkbar. Etwa 50 Lürger haben sich in das Lraatshans begeben und werden darmNachl ivache halten. Die Situation in Louisiana. Ncw - Orleans , 16. Mai.—Oberst de Blanc, Gen. de Cloriet u. A. lamm heute Abeud vou st. Martin unter Bewachung ei nes Hiilfsmarschalls und einer Abtheilung Bundeslrnpven hier an. An dcr Landung hatten sich fünf bis sieben Tausend Menschen versammelt, welche die Gefangenen wiederholt hochleben ließen. Man brachte sie nach dem Zollamle, wo sie in Freiheit gesetzt wurden, av.r sich morgen vor dem Bundes - Commis sär stellen müssen. Wiedereröffnung oer Kabel - Ver bindung mit Havanna Key -We st , Fla., 16. Mai. Infolge der Fähigkeiten und Energie des Ber. Staa ten Manne-Capitäus Ralph Ehaudler, wel cher von dem Marine-Sekretär mit der Arbeil beauftragt wurde, ist die Kabelverbinduug zwischen hier uud Havanna wieder eröffnet worden. Die Bevölkerung sowohl, als auch die Gesellschaft ist dem Capitän Chandler und der Manne Verbindlichkeiten schuldig. 'Aus Missouri. St. Louis, 16. Mai. —Es fand heute eine Nersammlung der Policen - Inhaber der „St. Louis gegenseitige« Lebens-Lersichc rungs-Geselljchasl"statt,um dieHandhabungs weiie der jetzigen Verwaltung zu erörtern. DaS Resultat war die Auswahl von 10 Po lice-Inhabern, welche bevollmächtigt wurden, sämmtliche Bücher und Rechnungeu der Ge sellschast genau zu untersuchen. Am nächsten Sonntag wird eine katholi sche Kirche, zum ausschließlichen Frommen oer Farbigen, eingeweiht werden. Blutiger Streit in Missouri. St. Louls, 16. Mai.—ln der vergange nen Nacht erschoß Eharles W. Guthrie seinen Schwager Charles 'W. Wcaver. Bor unge fähr einem Jahre helralheie Guthrie Fräulein Weaver, nachdem er mit dem Bater der Letz teren gemeinschaftlich einGeschäst betrieb. Im vergangenen Januar starb seine Frau, und der Vaier, Hr.Wcaver, welchem der verdäch tig vorkam, ließ denkörper abholen und durch einen Leichenbeschau-r untersuchen. Ungesahr zu derselben Zeit versuchte Weaver, seinen Sohn zu erschießen, verschlte aber das Ziel. Guibnc brachie daraus eine Klage gegenWea ver wegen des Sarges und der Leichenkleider seiner verstorbenen Frau vor. In der vergan. Genen Nachi begegnele Guthrie, in her westli chen Vorstadt zweien der Söhne Weaver's, zog nach einigen Streitigkeiten seinen Revolver, tödlele einen derselben und übeilieserle sich darauf der Polizei. Sämmtliche in dieses Drama vcrivickeltenPcrsönlichkeiten find höchst respektabel. Plötzlicher Tod einer Hochstehenden Dame in einem Palast-Waggon. Chicago, 16. Mai. Die Gattin des Grasen Pourtalis von der französischen Ge sandlschast iu Washington starb gestern Nach mittag in einem Palast-Waggon der „Bür lington-Eisenbabn," während sie von einem Besuche nach >san Franzisco zurückkehren wcllie. Ihre Leiche wird nach New-S)ork ge brachl werden. Die Polizeistimdcn -iUerördnung in Chicago. Chicago, 16. Mai. kürzlich vou dem stadtrathe erlassene Verordnung, welche verfügt, daß alle «schenken Abends 11 Uhr geschlossen sein müssen, trat gestern Abend in Krast und wurde allgemein beobachtet. Eine prominente Firma, welche mehrere Salons" besitzt, hielt offen und wir» sie SaHe vor das Gericht bringen, wo die Verordnung jeden, falls sür unconstitutiouell erklärt werden wird. Noch eine Hinrichtung. Mouni Carroll, Jll., 16. Mai.—Jo seph O'Neal wurde heule Morgen wegen Er mordung des Hiram Rexfoid gehängt. Er schrieb vor dem Tode ein Geständniß nieder. Hinrichtung emes Wahnsinnigen, S a ü' F r a n zi s c o, IS. Mai. Chas. Mortimer, welcher gestern in Sacramenro- Ci'y wegen Ermordung der Mary Gibson hin gerichtet wurde, war eutweder wahnsinnig, oder verstand es doch, mit seltener Beharrlich keil diesen Zustand zu erheucheln. Er stien, oder gab wenigstens vor, weder seinen Bru der, noch den Geistlichen, der sich mit ihm beschäslizl hatte, noch seinen Advokaien zu kennen und sich seiner Lage gänzlich unbe wußt zu sein. Er zeigte nicht die geringste Rüdrung und war auch nicht zu veranlassen, ein Aort zu sprechen. Der Geistliche Spreckles und der Leichen beschauer Hillman streiten sich um den Leich nam des Dcvine, welcher gestein in San Franzisco gehängt wurde. Der Leichenbe schaner will die Untersuchung der Leiche vor nehmen, aber Spreckles erkennt die Autorität des Leichenbeschauers nicht an und null den Leichnam nicht berausgeben. Der Krreg gegen die M»docS. San Franzisco, 15. Mai. Die sterblichen Ueberreste des Gen. Cauby befinden sich aus dem heute Morgen nach dem Osten abgegangenen Zuge. San Franzisco,l6. Mai.— Folgen de? ist hier eingetroffen: 'Feldlager, lüdlich vomTule-See, Lavabett, 13. Mai. Die Modocs haben sich jetzt auf einer 15 —lB Meilen entfernten, von dem La ger südlich gelegenen, sich auf einem Krater besindenten Lara Anhäufung verschanzt. Capt. Hasbrouk hat seine aus 200 Solda ten bestehendeMannschast in der Nähe derWa does, deren Bewegungen er beobachien kann, gelagert. Er erwarlet hier die Ankunft de« Obeist Moran, welcher gestern Morgen mit 170 Mann Capt. Jack s Verschanzung ver. ' ließ. Man beabsichtigt, die beiden Abtheilungen unter Beseht des Oberst Mason zu vereinigen und die Modocs ruhig ;u halten, bis man Morton'« Befekl erhalten und eine Recoznos zirung dcr Lavafelsen vorgenommen hat. Nach den letzten Berichten haben die India ner ihre gezenwärtigeStellung mit der augen scheniliten Absicht, bei der ersten Gelegenheit eine Schlacht zu liesern, besestigt. 16. Mai, 11 Uhr Nachmittags. Oberst Mason signalisirte heute Nachmittag seine Kenntnis von dem Ausenthaltsorte dcr India ner, die alten Verschanzungen des Sapt. Zack benutzend, bau er sowohl, als auch Capt.Ha«. brouk während der Nacht günstige Stellung zu nehmen hätten, um gegen 3 Uhr Morgens den Feind zu altakiren. Diese Nachricht ist nur Wenigen im Lager bekannt und hat daher keine Aufregung verur sacht. Lav a fels e li, 14. Mai, 7 Uhr Morgens. Eine Schildwache benchlet, daß man zu einer frühen Stunde in einer von dem Laaer östlichen Richlung Feuern gehört habe. Er schlog daraus, daß Oberst Mason seine Arbeit begonnen habe. Der Leichnam des Lieutenants Harris kam heule in ?)rcka an. Buffalo, 16. Mai. Heule Nachmit tag wurden die sterblichen Ueberreste des durch denßerrath der Modocs gefallenenLieutenants Sherwood unter Begleitung einer Eskorte von Bundcstruppen mit Bundesosfizieren als Ehrenträger, einer großen Anzahl von Bür gern und Offizieren des N.-?). StaatS-Frei willigen-Dienstes zur Ruhe bestattet. Der Körper eine? anderem OpseiS des Mo docS-Vorraths, der des Capt. Albion Slawe, wird heute Nacht hier ankommen und am nächsten Sonntag mit militärischen Ehrende zeigungen zur letzten Reise geleitet werden. Ghina und Japan» San Franzisco, 15.Mai.—Die Post sachen von China und Japan wurden heute durch dasDampsboot „Japan" hier gelandel. Am 22. März ereignete sich in Hong-Kong ein furchtbares Feuer, welches die Häuser eines Flächenraumes von 44 Ackern zerstörte und 5000 Menschen obdachlos machte. Die „Große »ördUche Telegraphen-Gesell schaft" hat eine Verbindung mit Amol, berge stellt, und 9 chinesische Offiziere sind beschäs tigt, dieselbe zu untersuchen, um ihr Urtheil darüber abzugeben. Die Gesetzgebung von Corea ist nachPckinz abgegangen, um sich dem Kaiser von China als Vasallen seiner Macht anzutragen. In Osaka, Japan, ereignete sich am 29. März ein schreckliches Feuer, in welchem viele Menschen ihr Leben einbüßten. Die Flam men wütheten Tag und Nacht. Am 12. März erlitt ditselbe Stadt ein von zwei hcsli gen Slößen begleitetes Erobeben. Die Bevölkerung Japan's beklagt sich über die Centralisirung ver Regierungsgewalt. Die japanischen Christen, welche in Horura einge kerkert waren, sind freigegeben worden. Die Bauern der Provinzen Jelsizen und Preesho sind in Folge der Handlung der Re gierung, welche die Edikie gegen die Christen aufgehoben hat, aufständisch geworden. Die Jmurgenten haben schon hactnäctig gekämpft, werden sich ledoch ergeben müssen. Sieben von ihnen sind schon hingerichtet worden. Bon Euba. Havanna, 15, Mai. Der General- Capitän hat beschlossen, daß die Quarantäne- Regulatiouen ausr-cht erhallen werden sollen. Füns Dampser von New-Orleans liegen noch Alle entbehrlichen Truppen sind in'S Feld geschickt. Es wird berichtet, daß der cubanische Gene, ral Agramonte, dessen Gefangennahme un vermeidlich erschien, Selbstmord begangen hat. Neu- SchottlanD»e Orummond- Kohlengruben. Westville, 16. Mai. Der Präsident und der Bice-Präsident der Drummond.Koh lenmine kamen in der vergangenen Nacht aus eiuem Spezialzuge von Halifax hier an. Man glaubt, daß das Feuer nnnMnzlich beherrscht sei. Die Schachten zeigen nur noch wenig Rauch oder Flammen, und man er wartet, daß heute die Gruben angefeuchtet werden, und daß in Folge eine genügende Quantität von Kohlen Säure erzeugt wer den wird, um das Feuer vollständig zu lö schen. Halifax, 15. Nai,—Folgendes sind die Namen der Männer, welche uach der ersten Explosion freiwillig den Luftschacht hinab führen und dabe> den !od fanden: Abraham Guy. Edward Burns, ThoS. Glenwughr u. Timothy Howalt. Das Todlenschau-Geschmorciiengericht be richlete in dem folgenden Wahrspiuche, daß John Dunn in der am 13. d. M. stattgefun denen Gas - Explosion in der Drummond- Kohlengrube feinen Tod gefunden, uns daß die Verwaltung der Grube im Ganzen ge nommen eine zufriedenstellende gewesen sei. Gleichzeitig tadellen sie die in der McLeod'- schen Äbtheilung eingeführte Anwendung von Schießpuloer. Es hat sich eine Unterstüt zungs-GeseUjchaft zur Linderung des Elends der Wittwen und Waisen gebildet, welche ihre Versammlungen in NeD-SlaSgow n. West ville abHallen werden. Bräute» Detroit, 16. Mai. In Grand-Ra- Pids, Mich., richtete heute eine FeuerSbrunst sür 860,000 Schaden an. Ottawa, Canada, 16. Mai.-An der St. Albans - Terrace brach heute Morgen Feuer aus, welches sich rasch über mehrere Straßen verbreitete und 36 Häuser rn Asche legte. Ver lust Sl5O 000. N e w-N ork, 16. Mai.—Das sechsstöckige Gebäude ?1!r. 63, Courtlandstr., wurde heule Morgen im Betrage von S5OOO durch Feuer beschädigt. Gestern Nachmittag um Uhr brach in dem Zrmmer des Pedellen John MeTane im Hauie Nr. 12, Pinestr., Feuer aus, welches das Gebäude, Eigenthum der „Eqnitable Life Ins. C 0.," um S3OOO beschädigte. DasMo biliar der Bewohner litt um Slooo. Cincinnati, 16. Mai. Heute Mor gen brannte es in Joliet, Jll. Verlust K 40.000. TelcqravhischeS Allerlei. In Philadelphia stürzte gestern Archi bald McCall von einem Gebäude, an wel chem er als Anstreicher arbeitete, vier -Stock werke tief und erhielt lödtliche Verletzungen. In Portsmouth, N.-H., w'irde der Ex- Postmeister GlUis wcgeu PostdiebstahiS ver urtheilt. Die Geschworenen, welche über den in Richmond im Duell gefallenen Mordecai die Leichenschau hielten, gaben einen Svruch ge gen McCarthy ab und erklärten die Sekun danten uud den Arzt für Mitschuldige. —Dem Dampfer „Metropolis," von New- Orleans nach New Sjork uuterwegs, zerbrach, der Schcaubenschasl und er MWe die Fahrt unter Segeln machen. Lokalberichte au» Washington. W a s h i n g t o n, 16. Mai. Gen. Bab cock hat die beiden Rehe, welche ihm kürzlich geschenkt wurden, in dem Lafayelte» Square untergebracht, wo sie >etzt allgemeine Ausmerl samkeit aus sich ziehen. Gestern Nachmittag um 6 Uhr brach in dem Hause des Hrn. Redmontz an der E-Ttr. einFeuer aus, welches jedoch mit leichter Mühe gedämpft wurde. Die Organisation der mexikanischen Veteranen im Distrikte Columbia gedenken aus den 15. Jan. 1874 eine National - Con vention aller Veteranen aus dem Kriege mit Mexiko nach Wushinglon zu berusen. Der „Washingtoner Schützenverein" wird am nächsten Montag und Dienstag sein Maisefl abhallen. Bei dieser Gelegenheit wird auch die inue Bgulettnalie eingeweiht werken. Lieselbe ist? 0 Fuß lang, 41 Fuß breit, 40 Fuß hoch und gewährt einen sehr hübschen Anblick. Unter dem Namen „Ulk-Verein" ist hier eine Gesellschaft in's Leben getreten, die sich glelchzeittg zur Ausgabe gestellt hat, mitWort und That dem Temperenz- und Murferthnm entgegen zu arbeiten. Die Beamten des Ver eins sind folgende Herren. Ä. Dietrich, Prä sident; A. Wolfram, Vizepräsident; I. E. Devantier, eorrespondirender Sekretär; H. Grovermann, Finanzsekretär; G. L. Brühl, Schatzmeister. Heute Morgen stand eine Farbige, Na men« Julia Stewart, unter der Anklage des Meineids vor Richter Snell unh w«r»,e nach einem Verhör dem Persahr?» der Grogge schnzoren?n überwiesen. D,e Angeklagte schwor vor einigen Tagen, wo sie als Zeugin im Ge richte austrat, daß sie Nichts von einer Be raubung, welche zwei Schurken, Namens Brown und ausgeführt haben, w'Ht?. Seitdem haben andere glaubwürdige beschworen, daß die Angesagte bei Kr Be raubuni' zugegen Alles sah und iMtk, rvas zidtschen Bcown, Read und deren Opfer vor sich ging. —Margarethe Rutherford suchte gestern um einen Habeas - Corpus - Befehl nach, der ihr das Recht giebt, ihren Sohn aus der „Besse rungsanstalt sür jugendliche Taugenichtse^- zu holen. Der Letztere wurde der genannten Anstalt überwiesen, weil er sich angeblich ei nen Diebstabl zu Schulden "kommen ließ. Richter Cartter ordnete die gerichtliche Bor silbrung des Angeklagten, sowie ein Verhör dessetben auf Montag an. —Hr. David Bassett, Kanzlist in einem der hiesigen Regierunqs-Devaltements, ge stern ein leichtes Unwohlsein und begab sich nach seiner Wohnung, wo er sich ans ein So- Pha niederlegte. Zwanzig Minuten später war er todt. Hr. Joseph W. Walsh, welcher vor we nigen Tagen aus dem Fensler des dritten Stockwerkes eines HauseS siel, slarb gesler» Nachmittag im „Provideiicr-Hojpilale" an den erhaltenen Verletzungen. —Genern Abend brannte ein an der Ecke der 14. und L-Straße bcsindlicher Fuiterladen nieder, wodurch ein Verlust von S6VO er wuchs. —Geifer« wurde nur ein Erkrankungssall an den Blattern bei der Gesundheitsvehörd? znr Anzeige gebracht. Vermischte Berichte. AuSHoosick.Falls, N. ?)., wird ein komi scher Selbst m o r d vers u ch berichtet: Der Held ist ein junger Mann, Namens Hi ram Briggs; er war Bräutigam, uud seine „Zukünftige" vertraute ihm K 8 an, um damit einen wasserdichtenManlcl zu lausen. BiiM, der wohl selten so viel Geld in der Hand gehabt hatte, kaufte sich einen Rausch und legte den Rest des Geldes in Halsbinden an. Als er wieder nüchtern geworden war, drückte ihn das Bewlikllein seiner Nichtswürdigkeit derart, daß er beichtos?, seinem Leben einEnde zu machen. Er grisj, wenn auch nich: zuGist, das rasch wirkt, io doch zu —vrm lonenAeZ" eiuem wurmverlrei'oenden Zuckerweck, ivse man es lleinen Kindern gibl. Er aß davon ein solches Quanlum, daß er bewußtlos wurde, aber keineswegs starb, ist er die Zielscheibe aller Witze, die rn Hoosick- FaUS gemacht werden. Seine Braut hat sich Der älteste Mann iuÖ hio ist ohne Zweifel Robert Smiih, »er sich gegeuwältig »n Armknhan'e zu Eincinnau befindet. Er ist ein Biulatte und wurde, sowert es sich fest stellen läßt, in Prince George'S Counti), Old Virginia, im Jahre 17t'.l geboren und steh! also im Alter von einhunderl und zwölf lah ren. Smith wurde als Sklave geboren, und als der Revolutionslricg ausbrach, hatte er die Pferde aus verschiedenen Plantagen zu verstecken, damit sie den Engländern nicht in die Hände fielen. Er erinnert sich ganz be stimmt daran, daß er Washinglon und Lafa yelte gesehen habe, als dieielben zu Dumfrics campinen, und er sah ebensallsLordEornwal lis vor der Uebergade von Horktown. Am Ende des Kriege« wurde er verkauft, zog um seinem Herrn nach Kentucky und blieb dort beinahe drei Vierteilihrl"!nderte lang Sklave, bis er durch die Emui.zipaüouSer klarung in Freiheit gesetzt wurde. Er hat Kinder, Enkel, Urenkel uud Ururenkel. Sein ältester Sol»i ist neunzig Jahre alt. Zu E e d e r - R a p i d s in lowa wurde in der Montag Nacht ein mysteriöser Mord verübt. Eine Frau MarshaÜ wurde, wäh rend sie niii ihrem Manne nud tiinde imßette lag, crichosken. Der Mann sagt, es sei in der Nacht ein Unbekannter in sein Schlafzimmer gekommen und habe, als er ihn anrief, einen Revolver anf das Bell abgefeuert nnd feine Frau getroffen. Man glaulil ihm jedoch nicht recht unb hält ihn selbst sür den Möider. Nach einem un Süden erscheinende» Blatte steht in Galveston die Becehelichnng eines Mädchens von zwöls Zahlen mit einem Jungen von 14 Jahren bevor. Auf Grund des in Texas bestehenden Schulzwanges muß der Bräutigam noch ein Jahr und die Braui noch drei Jahre die Schule besuchen. Schiffönachrickteu. Miiiwoch voil Boston hierher ab. Ter Dampf.r »Lucillc."Cw>. Benneit. lies Die», in N.-i! ein. binZ langte am 2. Mai von Baltimore in Londoudcrri>, l7. Februar ward unter',» A) Breiten, und 4g. uiitei'm W. Breiten- uno 70. Längengrade die von Bai timore naiv Police. P. R.. unterwegs beftn.tiche Brigg kam am ij. April von Brindlli in Liiaia an uno fuhr am l!apt. Llin, kam am 2. Mai Die Barke »Soikumurerili.» Capt. Westergard, traf Tie englische Barte „Natal."Capt. Short, kam am la. AVrrl, die endliche Brigg..Pownal." (lapi Lriper als sie am lu. April jegeljerng war, huill.n siegle spal Nische» Behörde» au, Besch! des aas, weil der Aii«suhrjoll und der der den ri tSvck a n o i u c n nnd, — z. «tiieniptrg-r gegen H. Wai! en . Scrr ch l' <jj»e den Hichlcrn DanelZ, und > lrs erhieüe» Ändrcas und .a. Sladtlre > s-G ericht «Bor Richjer G wior.) al» Curatnr belastne z Grundetgentiium aus der Lud udc S. K reis . Ge r ich t. Gi< lei.< In Abweseiil'e!« deS iurZesl in Ziichmono, Aa , Umgezogen. L. Morrison ä? (lomp.. Ecke der Sharp- und Germciiislr., Ballo., Gaö-, üvasser? um pj masch i^ A. von Briefen, Anwalt für deutsche Erfinder und PateyL-^nvaver, Nr. 2s.S, Broadway, New-Aor!, (gant Post'vsnce-Ziol Mittson Tchaum^urg, deutscher Advokat. Nr. St. Paulftratze. (April? G. W. P. Smith, Rechtsanlualt und Ädvokat, Alcrander Wolff, Advotatui'dNc^ Nummer 118. Union- Ban k - Äe scll schalt der Stadt Baltimore. Bureau (Neyuolds S» Savin): Nr. 21, Soulhslraße. Sodneh >Z. Vo'ng, I George Z. ?ov>>. W. A. Megraw, Samuel Kimberlii, SI. Sayin. > A. 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