Newspaper of Der Deutsche Correspondent, May 21, 1873, Page 1

Newspaper of Der Deutsche Correspondent dated May 21, 1873 Page 1
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Gewährt dasselbe kei nen neuen Prozeß, dann ist Stokes' Schicksal besiegelt. Von Havanna erfährt man, daß der Gou verneur von Santiago de Cnba dem gefange nen „N.-U. Herald" - Correspondenten O'- Kelly, ter inzwischen von einem Unter leibsleiden bedroht ist, erlaub! hat, täglich ei nen zweistündigen Spaziergang zu mächen. Es erhellt jetzt, daß der Zusammenbruch der Gallerte im Gefängnisse zu Siug. Stng, N.-?)., dadurch veranlaßt wurde, daß sich aus einer Stelle derselben eine groge Menge Züchtkinge versammelt hatten, um ei ner Prügelei zwischen zwei Gefangenen zuzufcheii. Netter Zeitvertreib im Zucht- Hause! Der Ausstand der Schuhmacher in New-Aork ist zu Ende. Nunmehr verlangen die Schisfszimmerleute tzt anstatt S3.SO pro Tag. Die Hufschmiede liehen auch aus und die Cigarrenmacher drohen mit ei nem „Strike." In Aurora, Jll., sind in Folge des Blandes der Werkstätten der „Chicago-Bnr lington-Onincy-Bahn" 300 Angestellte ar beitslos geworden. Nahe Richmond, Va., hat man den Körper des in schrecklicher Weise ermordeten und seit 3 Wochen vermißten Ma?tiu Purcell gesunden. Bon Texas sind die Heuschrecken im Anzüge. Tie demokratische „N.-A. World" glaubt, daß das Oberbunde?.ge'r!cht der Ver. Staaten das soq. „L öca l-OPtt o n - G es etz" für itttconstitulioneU erklären wird. Wir haben bereits ilMgetheilt. daß Seitens der Brauer die Sache das Oberbundesgericht gebracht worden ist. Inzwischen versuchen die radika len Blätter beinahe einstimmig, die vfsent liche Meinung für die Conslitntiolialität des anstößigen Gesetzes zu beeinflussen. Von T ex a s kömmt die Kunde, daß mexi kanische Grenzbandilrn sich mit dea Kickapoo »nd Lipou-Jndiaiiern vereinigt nnd neuer dings 200 Pserde gestohlen haben. Auch soll zwischen Anstin und Fort Concho ein Regie rnngstransport übersallen und dabei sieben Menschen ermordet worden sein. Richter Pierrepont von New - Aork Hai die ihm angebotene Gesandtschaft nach St. Petersburg abgelehnt; das Geschält be zahlt sich nicht für ihn. Der „Credit- Mobilier" Bingham nimmt das Plätzchen gerne. Die Wirren in Arkansas sind vorläufig zu Ende, da das Obergericht sich bis zum 26. d. Mts. vertagt hat. Die Radikalen drohen inzwischen, den Kamps zu erneuern, um durch ein Dekret zur Absetzung des Demokraten Baxter die Slaatsämter zu erschmuggeln. Italienhat eine regelmäßige Armee von 300,000 nnd eine mobile Miliz von 250,000 Mann mit 1000 Kanonen aus den Beine». In Florenz sind Unruhen gegen die Regie ruiig ausgebrochen, die dem Erlasse zur Un terdrückung der Klöster zugeschrieben werden. Die Nachricht von der Einnahme K h i w a'S nnd der Gefangennahm! deS Khan's war verfrüht. Wie verlautet, hat der verstorbene Oakes Ames sein vielbesprochenes Notizbuch hin terlassen, um zu geeigneter Zeit zur 810 ß, stclluug der noch im Tugendmantcl eingehüll ten „Credit-Mobilier"-Schwindel verwendet zu werden. In England starb gestern Sir George E. Cartter, früher Minister der Miliz und des Vertheidigungswesens von Canada. Unter den Temperenzlern in New- Zork wird heute Wuthgeschrei und Zetern ver. iiehmbar sein, denn Gouverneur Dix hat die „Local Option" Bill mit seinem Veto belegt und der Versuch,sie doch durchzusetzen, ist sehl geschlagen. Dieser alte Tix erweist sich als ein tüchtiger Gouverneur, der auch die Hoch achtung der politischen Gegner im höchsten Grade "verdient. Ein Bolloner Correspondent der „N.-A. World" zählt an 20 Fälle auf, in deneuLeute Hungers starben uud dann als an den Blattern gestorben berichtet wurden. Der Correspondent entwirsr kein sehr schweichelhaf tes Bild von dem Wohlthätlgkeitssinne der Bostoner. Die fabelhafte Civildienst reform ist eine von denjenigen Tugenden, von denen mau immer hört, aber nie Etwas sieht. Die PrüfungS - Commission des Schatzamtes ist von ihrer Tour durch den Süden zurückge kehrt und hat Arrangements getroffen, daß in Galveslon, New-Orleans, Mobile, Savan nah, Charleston und St. Lortts Applikanten um stellen geprüft werden können. Die Her ren hatten nne angenehme Reise auf Kosten des „Alten;" sonst hat die Sache keinen Zweck. In Wilkesbarre, Penna., trat gestern die Großloge der „Odd Fellows" von Pennsylvanien zu ihrer 50. Jahressitzung zu sammen. Der zählt in jenem Staate 754 Logen und 91,213 Mitglieder. Telegraphische Depeschen. Zsropäischk Kabeihsstchjß-. Berlin, 20. Mai. — Die Sitzung der preußischen Kammern schloß heute. Die Thronrede wurde von dem Ministerpräsiden ten v. Roon verlesen. Holland. London, 20. Mai. Eine Depesche von Padang meldet, daß eine zehulausend Mann starke Armee von Battahs uud Atchineseu ge gen Delli, ein kleines Küslenstädlchen der In sel, marschirte. New -?) ork, 20? Mai. Eine Spezial- Depesche tes „Herald" meldet von Londou, daß George Suntb, der Correspondent des „Daily Telegraph," welcher,u AssyrienNach grabungen veranstaltet, die Bibliothek des Königs in Niniveh entdeckt hat; u. A. hat er weithvolle fehlende Theile der Sündsluth Ge schichte, von welcher sich bereits einige Stein tafeln im britischen Mufeum befinden, aus gegraben. London, 20. Mai. Eine Spezial-De» pesche von Versailles an die „Daily News" meldet, daß die gestrige Sitzung der Natio nalversammlung eine äußerst stürmische war. Die Mitglieder der Rechten erklärten offen, daß sie wünschten, den Präsidenten Thiers zu stürzen. Versailles, 20. Mai. Ja der Na tionalversammlung wurde heute LouiS Büffet mit 359 gegen 289 Stimmen zum Vorsitzer wiedererwählt; sein Gegen - Candida! war Martel. Das Votum deutet ans den Erfolg der von den Conservativen gestern eingebrach ten Interpellation. Die Debatte über den selben ist bis zum Freitag vertagt worden. London, 20. Mai. Hr. Bradlaugh, welcher nach Madrid unterwegs war, um den spanischen Republikanern die Gratulations- Adresse der Engländer zu überbringen, wurde von den Karlisten gesangen genommen, aber wieder freigegeben. New - Aork, 20. Mai.— Eine Spezial- Depesche des „Herald" von Madrid meldet, daß der Cabiuetsrath beschlossen hat, den Cor respondenten O'Kelly unverzüglich von Euba nach Spanien schicken zu lassen, so daß er so fort vor einem competenten Tribunal prozes sirt werden kann. Die Regierung hat bereits die nöthigen Ordre« nach Havanna geschickt. London, 20. Mai. Eiue Spezial-De pesche an die „Daily NewS" meldet, daß man in St. Petersburg, infolge des Ausbleibens definitiver Nachrichten über die khiwanische Expedition, sehr besorgt ist. Zwei russische De tachements, welche gegen das Khanat mar schirien, sind durch stärke Schneestürme aus gehalten worden. Nach den letzten Nachrichten war der am weitesten vorgedrungene Trup penkörper noch mehrere hundert Meilen von dem bestimmten Sammelplatze entfernt. Das Reuter'sche-Telegraphen-Büreau mel det von St. Petersburg, daß e« nicht wahr ist, daß Khiwa bereit« erobert worden und daß der Khan von den Russen gesangen worden sei. St. Petersburg, 20. Mai. Der Schah vou Persien kam gestern in Moskau an und zog unter großem Jubel der Bevölke rung in dl'e Stadt ein. Der Bericht, daß der Schah von dreien seiner Frauen begleitet sei, bestätigt sich nicht. Bucharest, - Alexander I. Baltimore, Md., Mittwoch, den 21. Mai 1873. Kusa, der erste Fürst und Hospodar von Ru mänien, welcher in Jahre I8öi» erwählt und 1866 zur Abdankung gezwungen wurde, ist gestorben. SSiiffS-Hericktt, Oueenstown, 20. Mai. Die Dpfr. „Abyssinia," „City os Montreal" n. „Egypt" kamen von New-?)ork hier an. SoutbamPton, 20. Mai.—Der Dpfr. „Rhein" ist von Rew-?)ork hier eingetroffen. Moville, 20. Mai. Die Dpfr. „Js malia" und „Victoria" trafen von New-S)ork hier ein. Liverpool, 29. Mai. Der Dampfer „Abyssinia" kam vou New-lork mit 813! Ballen Baumwolle hier an. Stettin, ZO. Mai. Der Dampfer „Franklin" ist von New-?)ork angekommen. London, 20. Mai, 11 Uhr Vorm. -- Consol« eröffneten ;it 534 sür Geld und S3H sür Brief. „Amerikaner." alte '6ser 91H: 'K7er lo.4oer 885; neue Fünfer 883 Erie4Bj. Loudo u, 20. Mai, 2 Uhr Nachm. Erie 485. Frankfurt, 20. Mai. „Amerikaner" '«2 er 95^. London, 20. Mai, 45 Uhr Nachm. Consols sür Geld und 93!. „Amerika ner '67 er WZ; neue Fünfer 88H. Erie 484. Paris, 20. Mai. —Renten eröffneten zu 54 FrcS. ia Ctms. Fr ali kf ur t, 20. Mai. „Amerikaner" '62 er 955. Liverpool, 20. Mai, 11 Uhr Vorm. Baumwolle eröffnete ruhig; OberK SZ ; Orl. 94; Verkäufe ic>,ol>o Ballen. Waizen-Zufuhr während der letzten drei Tage 2000 Viertel (amerik.) Liverpool, 20. Mai, 2 Uhr Nachm. Baumwolle flau und unverändert; Verkäufe Ballen; Spekulation und Ausfuhr l 200« Ballen. I L i v»r poo l, 20. Mai, 2 Uhr Nachm.— Zlit Mai fällige Baumwolle von Savannah oder Charleston zu BH. Schmalz 40- 2<l. Schweinefleisch 675. L i ve r p o o l, 20. Mai, 2 Uhr Nachm. Brodstoffe flau. Waizen zu 12s 4>i für gewöhnlichen weißen calif.; lis Lt!-12z 4ä sür rothen westl. Frühlings-Waizen. Mehl 28s. Erbsen 38s bis 38s «-1. London, - 20. Mai, 2 Uhr Nachm. Rassiiiirtes Petroleum 1446. Talg 43s ö>Z -43s 36. Liverpool, 20. Mai, 44 Uhr Nachm.— Baumwolle gedrückt. Der Manchester-Markt war zwar flau, aber nicht erheblich niedriger. London, 20. Mai, 45 Uhr Nachm. Baumwolle schloß unverändert. Verkäufe 10,000 Ballen; Spekulation »nd Ausfuhr 2000 do., amerik. 6000 do. Die Mais-Zu fuhr während der letzten drei Tage 15, Viertel; amerik. 7000 do. Schmalz 40s. Raf sinirtes Petroleum 144^1446. Liverpool, 20. Mai, 5 Uhr Nachm. Baumwollen-Verschiffungen von Savannah oder Charleston zu do. fällig im Mai zn do. im Juli nnd August zu 8 lljl6. Londo n, 20. Mai. Zucker unterwegs zu 26s sä. Juland - Tevescheu. AuS Washington. Washington, 20. Mai.—Der Marine minister hat beschlossen, die von dem Con gresse bestimmten acht Kriegsschiffe in den Schiffsbauhöfen von Norfolk, New-Nork, Charleston und Ktttery bauen zu lassen; das fünfte soll in Kitlery von Privatleuten ge baut werden, die Contrakte der anderen drei sollen Privat-Vch'ffsbauer erhalten. Richter Pierrepont von New-Nork hat die russische Gesandtschaft abgelehnt. Das mit dem Posten verknüpfte Salair beträgt nur Kl2,o»0; der Richter verdient in New Hork zehn Mal so viel. Ter Präsident bot heute Morgen die Stelle dem Ex-Gonv. Jewell von Connecticut an. Es ist jedoch sehr fraglich, ob dieser acccpliren wird. Die Revenüe - Einnahmen beliesen sich heute auf §297,721.42. Heule fand eine Cabinetssitznnz statt, in welcher der Staatssekretär und der Mini ster des Innern durch ihre Hülsssekretäre ver treten waren. Der Kriegsminister ernannte heute die Visttatoren der Cadettenschule zu West-Point sür das Jahr 1873. Die Indianer. Washington, 20. Mai. Im Depar tement des Innern trafen heute offizielle Be richte ein, daß die Indianer, welche im vori gen Jahre den Agenten Miller ermordet, ver folgt und bestraft worden sind. Einer der Mörder wurde auf der Flucht erschossen; der Andere wurde bis nach Arizona verfolgt, wo er entkam; er ist von seinem Stamme ge ächtet. Gen. Sheridan hat günstige Berichte über die Expedition nach dem Powder-River er halten. DaS Testament des Lakes Ames Boston , 19. Mai. In seinem Testa mente vermachte Oakes Ames seiner Mau Eveliue O. Ames KlOO.OOO, die Hauseiurich tulig, Kutschen und Pferde und die Nutz nießung des Wohnhauses, so lange sie lebl; seimrTochter Susan E. French jährlich K2VOO, so lange sie lebt; jedem jetzt lebenden und künftig geborenen Enkel >25,000; je der Enkelin H 20.000; seinem Sohne Frank Ames sein ganzes Interesse in der Kiusley- Maschinen - Compagnie und in den Häusern, Ländereien uud Gebäuden, die er gekaust oder von dem Anwesen des Lymau Kiuslcy in Canton erhalten hat; seinen Söhnen Oakes A. und Oliver Ames sein ganzes Grundeigen lhum in Easton, Camon, Lraintree und West- Bridgewater, mir allen Majchinerie'n, Werk zeugen :c., die zur Schanselfabril gehören. Ein Einkommen von 550,000, das siebeuvro zentige Eisenbahn - Obligationen abwerfen, soll zur Unterhaltung der Schulen im Distrikte Nr. 7 in Nord - Easton verwendet werden. Was dann noch übrig bleibt, solle» seine Söhne Oakes A. und Oliver und Frank M. AmeS unter sich theilen. Seme Sötme Oakes A. und Oliver Ames hat der Testator zu sei nen WilleuSvollstreckern ernannt. Die Untersuchung über den Mord in Warren, Me. Ca mden, Me., 20. Mai. Gestern Nachmittag wurde in der Sache des in War ren ermordeten Dr. Baker die Voruntersu chung vor dem Coroner Ruft gepflogen. Die Sache hat bis jetzt alle Versuche, den Schul digen ausfindig zu machen, zu Schanden wer den lassen, obgleich die Indizien auf Fräul. Minl hinzuweisen scheinen. Elisabeth Mink, ihre 70-jährige Mutler, sagte, daß sie (die Mutter) in dem Hause, iu welchem der Mord verübt wurde, bis zu dem Donnerstag vor dem Freitag gewohnt hat, an welchem die That sich erreignete, nnd daß Dr. Baker die Gewohnheit hatte, dann und wann zu kommen, um ihre Tochter zu besuchen,und daß ihre Tochter der Zeugin gesagt hat, daß sie im Oktober den Doktor Heirathen werde. Sie wnßte nicht, daß zwischen ihnen irgend welche Zwistigkeiten bestanden. . Man hat starken Verdacht ans eine dritte Person, entweder als Hauptthäter oder Com plice, geworsen. Die alte Dame war die ein zige Zeugin, die vernommen wurde, und der Coroner vertagte die weitere Untersuchung bis Dienstag Vormittag. Die Sache dürste meh rere Tage in Anspruch nehmen, da sehr viele Zeugen zu vernehmen sind. Frl. Mink ist im Staatsgefängnifse zu Monaston eingesperrt. Sie war eine Schullehrerin uud hatte eine gute Erziehung genossen. Dr. Baker's Leben ist für KlO,OOO versichert. Sein Vermögen beläuft sich auf beinahe K 20,000. Erst vor einigen Tagen kaufte er das schönste Haus in Marren. Er hinterläßt einen eilsjährigen Sohn. Ein kaltbüttger Mord. N as h u a, N.» H., 19. Mai. —Robert Blair, der gestern in einer Trinkstube von ei nem gewissen Diehl eine tödliche Schußwunde erhalten, ist gestern gestorben. Die Aussage eines Augenzeugen stempelt den Mord zu einem der kaltblütigsten und einen durchaus überlegten. Diehl sprach Blair zuerst an, er zog dann seinen Rock aus und sragle Blair ohne Aufregung, wenn er etwas von ihm wolle, könne er e« haben. Blair entgegnete, daß er nicht« mit ihm zu schaffen haben wolle, woraus Diehl ein Pistol zog, dasselbe Blair vor die Stirn hielt, es wieder in die Tasche steckte, dann aber gleich darauf wieder hervor zog und ohne ein warnendes Wort aus Blair abfeuerte. Weiteres über das Gestäudniß des Mörders Waltz. Hudson, N.-A., 20. Mai.—Jos. Waltz sagte in seinem Bekenntniß über den an dem Scheerenschleifer Hulcher verübten Mord, daß die That gegen 10 Uhr Abends am 1. dS. ver übt wurde. Er fagt, er habe sich iu das von Hulcher occupirte Zimmer begeben; Hulcher lag in tiefem Schlafe, uud er habe ihm mit einem Handbeil drei Hiebe über den Kopf ver setzt. Das erstemal schlug er ihn mit dem stumpfen Theile und die zwe» anderen Hiebe gab er ihm mit der Schärfe des Handbeils. Er röchelte nur ein wenig und dann war Al les vorbei, Hierauf habe er die nach der Mauer getragen und zwar an die«telle, wo man die Blutspuren fand, und dann ver deckte er sie. Er ließ sie bis zur nächsten Nacht liegen, dann trug er sie in d»u Garten herun ter, wo er sie einscharrte. Die Polizeibeam - len führten ihn an die Stelle, wo er, wie er sagte, die Leiche des Scheerenschleifers vergra ben hatte. Man untersuchte die Stelle im Garten n»d nur wenige Zoll tief unter der Oberfläche fand man die in eine Decke einge wickelte Leiche Hnlcher's. DerKohs derselben war schrecklich zerhackt. Waltz bekannte au ßerdem, daß er in der Gemeinde drei Kchul hciuser verbrannt und die Bücher vergraben habe. Dieselben wurden auch au dem von »hm bezeichneten Orte gefunden. Als man ihn fragte, warum er den Mord verübte, sagte er: „Ich habe es aus Lust am Unfuge, aber nicht des Gewinnes wegen gethan. ES steckte der bö!e Geist in mir, und ich wollte etwas recht Böses thuu." Die „Local-i?ption"-B»N fiir New- Aork mit dem Nero belegt. Albany, 20. Mai.—Gouv. Dix schickte heute Abend eiue Botschaft an die Gesetzge bung, in welcher er die „Local-Optiyn"-Bill mit feinem Veto belegte. Die „Assembly" versuchte, die Bill über das Velo hinweg zu passiren, war aber erfolglos; 52 stimmten da für und 60 dagegen. George Francis Träin.-Aufg-regte Scene im Gericht.-Frain wird den» Irrenhause überwiesen. New-York, 20. Mai.-In dem Prozesse deS G. F. Train instruiite der Richter heltte Vormittag die Geschworenen, den Angeklag ten der Verbreitung obscöuer Schriften „nicht schuldig," aber sür wahnsinnig zu eikeiintu. Tram'S Vertheidiger sagte: „Zwei ttr Ge schworenen sagen, dag dieses nicht ihr Spruch sei." Das Gericht erwiderte, Spruch eingetragen werden solle und die Sacht abge than sei. Dr. Croß bezeugte sodann, daß der Wahn sinn bei dem Angeklagten sortdauere und der selbe dein Jrren>«nse überwiesen werden müsse. Train antwörleie in der größten Aufre gung: „Ich Protestire gegeu die Verhandlun gen; ich bin jetzt seit 5 Monaten inhaslirt, ohne daß man mir einen Prozeß vermilligt hat." Sodann wandte er sich an Richter Davis nnd sagte: „Ehe ich diese Stelle ver lasse, beantrage ich im Namen des Volkes, daß Sie in Anklage versetzt werden." Richter Davis befahl n. Train wurde sodanu dem Staats-Jrrenhause überwiesen. Richter Fancher hat einen „Habeas Cor pus"-Befehl bewilligt, welcher am Donner stage zu beantworten ist. Der Geldmarkt. N e w-N ork, 20. Mai. Geld genügend zu 5-7. Wechsel flau zu 84. Gold niedriger schloß zu ll7i-1I7!. Obligat, fester. Sechser 1214, '62 er 116. Aktien schlössen fest; New - Pork-Central zu 1004? Erie 64, Lake-Shvre 90K, Jll. - Ceulral Ilü, PittS burg 87, North - Western 75t, Prioritäten 84. Rock-Island 108 Z. Bilanz des Unterschatzamtes: 842,032,142 in Gold und H 22,462,615 in Courant. Bermlsckte Depeschen aus Stew-Bork. New-S)ork, 20. Mai. Folgende Ozeandampfer sind hier eingetroffen: „On torio" von Rio de Janeiro, „Silesia" von Hamburg, „France" vouLiverpool und „Ville de Paris" von Brest. James Jackson, der Mörder der Mary Jane Sullivan. wurde heute Nachmittag in der Nähe des Ortes, in welchem der Mord begangen wurde, in einer Spcluuke unter farbigen Dieben und Prostituirten gesunden. Sein Hals ist durchschnitten, der Doktor sagt jedoch, dag er gerettet werden wird. Jackssn stellt in Abrede, daß er da« Frauenzimmer ermordet habe; sie sei die Treppe hinunterge fallen. Er wurde später nach dem Hospitale geschafft. Der Dampfer „Iowa" kam von Liver pool hier an. Max Beckhoffer, ein reicher Deutscher, welcher seit einiger Zeit iu Brooklyn wohnte, verließ vor 14 Tagen seine Wohnung, Nr. 359, Degrawstraße, und ist seitdem spurlos verschwunden. Die „Nationalbank," welche vor 4 Jah ren gegründet wurde, wickelt ihre Geschäfte ab, indem die Direktoren bei den jetzigen schwankenden Zeiten eine Fortsetzung dersel ben nicht für räthlich hallen. Die Leiche des Colleitors Patrick Kell», von der Firma Arnold, Constable K Co., welcher seit dem 3. März vermißt wird, zog man heute aus dem East-River. Seine Uhr sowie die Werthsachen, welche er zur Zeit sei. nes Verschwindeus bei sich sührte, fehlen; an der Leiche sieht man jedoch keine Spuren eins Gewaltthat. Beim Graben eines Fundaments an der 74. Straße, rutschte heute eine Lehmwand ein und drei Italiener wurden schwer verletzt. . Die Arbeit an der neuen katholischen Cathedrale in der 5. Avenue ist wieder ansge nommen worden. In der Nähe von Albany wurde heute das Geleise der „Central-Bahn" von böswil ligen Händen versperrt, und der Expreßzuz wäre beinahe zu Schaden gekommen. Ein Deutscher, Namens Zink, wohnhaft Nr. 281, Bloomfieldstraße, Hoboken, versuch te sich zu entleiben,indem er sich mit einerlchce re und einem Meiser drei Wuuden beibrachte, welche wahrscheinlich tödtliche Folgen haben werden. Zink war mit zwei Fraueu Verl,-er rathet. Eine von ihnen hatte er in Deutsch land mit einer großen Familie zurückgelassen, und Gewissensbisse darüber sollen ihn zu dem verzweifelten Schritte getrieben haben. Experimente mit der Lnftbremse. Philadelphia, 20. Mai. Das wis senschastlicheComite des „Franklin-JnftituteS" war heute eingeladen, um einer Anzahl von Experimenten mit dem WestiughauS'schen Luftbremse - Apparaten aus der „Pennsylva nia-Bahn" beizuwohnen. Der Apparat, auf die Lokomotive wirkend, brachte einen mit der Geschwindigkeit von 30 Meilen pro Stunde fahrenden Zug aus dem Raume von 503ZFuß in 16 Sekunde» zum Halten; von dem mittle reu Waggon aus wurde der Zug in 15 Se kunden innerhalb 515 Fuß Schienenlänge zum Stehen gebracht. Auiomatisch wirkend, in dem der Apparat die Waggons trennte, wurde der Zug in 12 Sekunden angehalten. Alle Experimente sielen besriedigend aus. Schrecklicher Mord in Virginieu. R tchmo ud, Va., 20. Mai. —Die Leiche eines unbekannten weißen Mannes wnrde ain letzten Samstag im Chickahominyflusse, 10 Meilen von Richmond entfernt, gefunden. Dieselbe war an einen schweren Zaunpfahl gebunden, uud im Genick und Rücken bemerkte inan verschiedene Stichwunden. Der Körper hat augenscheinlich längere Zeit im Wasser gelegen und war schon stark in Verwesung übergegangen. Mau vermuthet, daß der Er mordete Martin Purcell von Ashland ist, wel cher seit drei Wochen vermißt wird. Zwei Personen sind des Mordes verdächtig und werden wahrscheinlich verhaftet werden. Blutiger Kampf zwischen Farmern. Detroit, Mich., 18.Mai.— Seit vielen Jahren haben zwei französ. Farmer Namens ThomasTrombley U.Hubert L'Esperance, an der cauadischen Küste des See'S St. Clair gewohnt und seit langer Zeit die beiden Familien nicht in sreuudschaftlichenßeziehun gcn zu einander gestanden. Vor zwei Jahren wurde Trombley sogar vou L'Esperance und scinenSöhnen durchgeprügelt, aber er hat kei nen Versuch gewacht, sich dasür zu rächen. Am DounerstagMorgen nun begannen L'ES perance und seine Söhne wieder streit mit Trombley vor defsenHause und al« dieser sah, daß er deuKürzereu ziehen würde, eilte er in'S Haus, holte schoß L'Esperance in die linke Brust. Die «söhne trugen nun ihren Vater nach Hause nnd Trombley fuhr in einem Boot nach dem Leuchtlhurm am un tern Ende des See's St. Clair, nicht um sich einer Verhaftung zu entziehen, sondern um der Rache der beiden Söhne zu entgehen. Er wurde an demselben Adeud von Polizisten der Ver. Staaten verhastet und nach Windfor, Detrott gegenüber, gebracht, wo er vorläufig gefangen gehalten wird. Die Untersuchung soll am nächsten Donnerstag stattfinden uno wird der alte L'Esperance bis dahin wohl gestorben sein. Trombley behauptet, nicht die Absicht gehabt zu haben, L'Esperance zu todten. Er ist bereit» 66 Jahre alt, während sein Opser 55Iahre zählt. Waldbrand ln Wisconsin. Milwaukee, 19. Mai. —Berichte von Green-Bai melden einen Waldbrand bei Big- Cedar, und ein neues Hotel nebst Laden da selbst brannten nieder. Am Samstag war ein großes Feuer in Jshepeliug, und man besürchtete eine gänzli che Zerstörung des Ortes. Die Versammlung verGouverneure. Atlanta, Geo., 20. ds.-Die Convention der Gouverneure wurde heute eröffnet. Gouv. Smith hielt eine Begrüßungsrede. Hr. Tho mas von lowa ist temporärer Vorsitzer. Die sehr zahlreich beschickt. Dreizehn Staaten waren durch mehr, als 300 Delegaten vertreten. DK Versammlung beschloß, daß man nur die Frage deS billigen Transports in Betracht ziehen wird. Eine Excursion nach Bruns wick, Savannah und Augusta steht in Aus sicht. Von Stew-Orleans. New - Orleau ö, 20. Mai. Melvin M. Cohen, ein Mitarbeiter der „PicatMie," wurde beute ans die Anklage verhastet, den Schuß auf Gouv. Kellogg abgefeuert zu ha ben. Es ist erwiesen, daß sich Cohen zur Zeit, als in der Magazinestraße auf Kellogz geschaffen wurde, in der Hampitraße befand. Heuschreckenplage in Texas. St. Louis, 2U. Mai. Line Spezial- Depesche von Austiu, Texas, an den „Repitv liean" meldet, daß Heuschrecken in großen Schwärmen in jenem Staate erschienen sind und die ganze Vegetation verwüsten. In einigen Gegenden haben sie den Mai? bi« auf die Wurzeln gefressen. Die Schwärme ziehen nördlich und werden nacheinander Missouri, Kansas, Illinois und Nebraska heimsuchen. Ärändc. Portland, Me.,2v.Mai. —JnKneights- vit!e am Kap Elisabeth brannten heute drei Häuser ab. Verlust 813,000. Philad el v hia, 2». Mai. Heute Nachmittag zerstörte FeuörSbrust die Fir uißfabrik von W. I. Watsoa Q Comp., an der Ecke der nnd Reedslraße. Verlust St4>tMo. DaZ Feuer ergriff ferner einen Schupp?» unft zwei Wohnhäuser. Gesammt- Vcrlusl «20,000, Kingston, Jamaika, 11. Mai. (Durch das westindische Kabel.) Weitere Einzeln bnteu über die FenerSbrunst in Port-au- Prince, Hayli, sind hier eingetroffen. Das Feuer brach in der Hauptgeschäftsstraße Rne Forls in der Wohnung der Madame Corniau Carre aus. Ein starker Westwind verbreitete den Braud rasch nach verschiedenen Richtungen. Die Cathedrale und verftl>iedene andere große Gebäude wurden zerstört. Zu fällig herrschte gerade großer Wassermangel uud iu kurzer Zeit waren 550 Äebaude zer stört; der Verlust wird auf KI,WS,OOO ge schätzt. Frau Carre, in deren Wohnung das Feuer avsbrach, und drei ihrer Kinder kamen in den Flammen »lii. Rew - Nor k, 20. Mai.— Gestern Abend um 48 Uhr brach im 2. Stocke des vierstöckigen Hauses, Nr. 203, Lc>visstraße, welches von Lewis Peel als Cigarreniabrik benutzt wird, Feuer aus. Der Verlust ist 52500. Die erste Etage, vou Wardrop 6- Dallj aIZ Ccderholz- Lager benutzt, litt um S2WO, versichert sür Sl5OO. Die dritte Elage, von H. M.BlaaS köpf alsCigarrenfabrit benutzt, litt um K2OOO, versichert für K3OVO. Die vierte Elage, in welcher C. Krauß eine Schncider-Wcrlslätte hat, litt um K5OO. Der Schaden am Gebände beträgt Kl5OO. N ew-S) o r k, 20. Mai.-Harvey's Wachs tuch Fabrik in Brooklyn brannte heute Vor mittag ab. Verlust Söo,voo. Da gestern in .der Fabrik mehrere Arbeiter entlasse,! wurden, so geht das Gerücht, daß hier ein Fall von Lräudstistung vorliegt. Simpson's Fabrik in Brooklyn brannte ge stern Abend ab. Lokalberichte aus Washington. Washington, 30. Mai. Die Leiche des Zoh. Karl Schmidt, eines Deutschen, der seit letztem Dienstag, wie wir schon mittheil ten, vermißt wurdet ward am Sonnabend im Alexandria-Georzetown-Washingloncr Canal gefunden. Der Verein „Baden" machte am Sonn tag einen Ausflug nach Baltimore. Capt. E. Thomas vom 4. Bundes-Ar tillerie-Regimente, der am 23. April in der Schlacht mit den Modoes getödtet wurde, ist am Sonntag unter großer Theilnahme von Seiten seiner hiesigen Freunde und Verwand ten hier beerdigt worden. Hr. von Schlüter, der deutsche Gesandte, reis't noch in dieser Woche nach Deutschland ab ri. wrrd erst im Herbst wieder zurückkehren. Mittlerweile wird der hier gestern angelangte Gesandtschafts - Sekretär Stumm als Ge schästslrägcr funziren. Am >s«nabend verhafteten die hiesigen Geheimpolizisten einen Farbigen, Namens Lewis Bell, der sich die Kleider mehrerer Ge fchäftslente unter falschen Vorspiegelungen zu verschaffen wußte. Er verschaffte sich nämlich die Adresse irgend eines Geschäftsmannes, machte der Frau desselben seine Auswartung und erklärte, ihrem Gemahle sei ein UnsaU passirt, und derselbe lasse sie bitten, ihn sosort einen guten Anzug zu schicken. Der Schwin dler machte die Sache so plausibel, daß die Frauen meistens iu die Falle gingen und den Sonntagsstaat ihres Mannes einem Spitzbu ben auslieferten, der nichts Eiligeres zu thun hatte, als denselben nach dem Psandhause zu bringen. Europäische Berichte. —(Wien, SO. April.) Am 13. d. M. fei erte Franz Liszt die fünfzigste Wiederkehr deS Tages seines ersten künstlerischen Auftretens. Dasselbe fand uämlich Statt am 13. April 1823, wo er zum ersten Mal iu einem Con zcrt öffentlich spielte, das ihm nicht nur die Theilnahme der Wiener Künstlerschast,sondern auch den Muth und die Mittel gewährte, sich fortan der großen Welt zu zeigen und zu sei nem wahren Künstlerruhme heranzubilden. TieWieuer „Allgemeine musikalische Zeitung" von 1823 brachte bei Anlaß seines damaligen Auf-reiens folgende Beurtheilung der Leistun gen des eilsjährigen Knaben: „sonntag, den 13. April, gab der eilsMrige Knabe Liszt ein Conzeit im kleinen Redantensaale. Er spielte das große Fortepiano-Conzert in l'-mall von Hummel, Variationen von Moscheles und eine Phantasie. Mau muß diesem Knaben Gerechtigkeit widerfahre-n lassen; er spielte mit Fertigkeit und Eleganz, jedoch mangelt ihm noch die physische Krast, weichen Man gel man vorzüglich bei'm Vortrage des Con zerteS bemerkte. Ueber ein aufgegebenes Thema zu phantasircu, muß mau nicht nur Talent, auch vieljährige Ersavruug im musikalischen Fache besitzen, was von einem eilijährigen Knaben nicht zu begehren ist; wenn der kleine Hexenmeister schon bei'm Vortrage des Themas verlegen war, was war wohl die Ursache? Nichts Anderes als der junge Mann, welcher ihm ein Thema von 2 t Takten aus einem schweren Rondo überreichte risum-tsncatis. Der Kleine erstellte sich einer guten Einnahme." Die Tochter des amerikanischen Gesand ten in Wien, Hrn. Jay, hat bekanntlich den Bolschaster des Deutschen Reiches, General Grasen von geheirathet. Am lt. April hielt sie ihren ersten offiziellen Botschaf ter-Empfang ab, worüber aus Wien vom 15. April berichtet wird: „Die stille Straße, in welcher das vom Botschaster des Deuts cheu Reiches bewohnte Hotel liegt, war gestern und heute Abend belebt und bewegt, wie nie. Die junge Gemahlin, die General v. «Schweinitz jüngst heimzesührr, die Tochter des hiesigen amerikanischen Gesandten, Hrn. Jay, hielt, nachdem sie bei der Kaiserin eingesührt, ihren ersten offiziellen Botschafter - Empfang ab. Oesireichlsche Soldaten hielten vor dem Hause die Ehrenwache und bildeten ans der reich de korirten Treppe eine lebendige Hecke, während in den Gemächern selbst Hoffouricrc und bei der Votschaster-Gemahlin kaiserliche Kammer. Herren die Honneurs machten. Als erster Gast erschien die Obersthosmelsterin der Kaiserin, Gräfin Goß, im Namen ihrer Herrin; ihr solgten alsbald der erste Obersthofmeister des Kaisers, Fürst Hohenlohe mit Gemahlin, Graf Andrassy mit Gemahlin, dann der Oberststallmeisier Gras Grüane, Oberstkäm merer Graf Crenneville, Obersthofmarschall Graf Larisch, die Obersthofmeister sämmtli cher hier weilenden Mitglieder des kaiserlichen Hauses, Ministerpräsident Fürst Auersperg, der Landes. Commandirende Feldzeugmeister Maroicic und eine lange Reihe von Mitglie dern des bohen Adels, der Ministerien und der Diplomatie. Es war der glänzendsieEmpfang, der seit Langem hier gesehen wurde, und inso fern gewiß ein beachtenswerthes Symptom der Sympathie, deren sich Hr. v. Schweinitz bei Hofe erfreut." Ein interessantes „Mißverständmß" er eignete sich auf der bayerischen Festungßosen berg. Ein Kaufmann Weinreich sollte vier Monate Festungshaft absitzen und hatte schon drei Monate davon in Rosenberg verbracht, als man die Entdeckung machte, man habe nicht Weinreich in Hast, sondern den Hof schauspieler Kohl. Kohl „spielte" den Wein reich angeblich, um einen Romansloff zu ge winnen. Aus Klausenburg wird gemeldet: „Die Klausenburgcr Israeliten-Gemeinde hatte mit der Direktion der dortigen GaSsabrik seiner zeit einen Vertrag geschloffen, nach welchem sie den Preis der Gasröhrenleitung sür ihren Tempel in monatlichen Raten zu zahlen hatte. Aus Versehen wurde tue letzte Rate nicht ab getragen, und in Folge dessen ließ die Direk- tion am letzten Donnerstag Abend während des Gottesdienstes in dem schlich beleuchteten Tempel die Gasflammen auslöschen. Die durch die plötzlich eingetretene Finsterniß ge slmte aottcsdiensiliche Eeremouie wurde dann bei Ker;enbelenchtung fortgesetzt. Am 20. v. M. wiederholte sich der Vorgang; die Ge meinde Hai gegen die Gasfabriks-Direktion einen Prozeß eingeleitet." In dem am IS. April Abends von Bromberg nach Berlin fahrenden Zuge ist nach der „Pos. Zta." vou den Passagieren eines Wagens vierter Älasse an einem Mit fahrenden ein nichtswürdiges Verbrechen be gangen worden. Der betreffende Reisende, von dem man vermuthete, daß er im Besitz einer großen Geldsumme sei. wurde von den übrige!! Pafsagiercii überfallen, untersucht u., da uian bei ihm Nichts sand (er hatte das Geld im Süesel versteckt), zur Thür des iu voller Geschwindigkeit dahinsahrenden Auges hinauSgcworsen. Die Kopfwunde sowohl, die der Bellagenswirthc durch den Fall, als auch die durch Messer beigebrachten Gliche und Schnittwunden, die er bei seiner Gegen wehr erhielt, sind so gefährlich, daß an feinem Auskommen gezweifelt wird. Die amtlichen Recherchen nach deu Verbrechern sind insoweit ehr erschwert, als der Zng bei Bekanntwer sdung des Verbrechens bereits in Berlin ange kommen war. Ein Vorgang entsetzlicher Art ereignete sich lürzlich in der Ruc Lorleaux im 16. Stadtbezirke zu Paris. Bor dem Hanse mit der Nummer 11 stand kurz vor Dunkelwerden eine dichlgedriiuzte Menge und iah nach dem vierten Stockwerke hinauf. Dorr hing, mit beiden Händen sich an das Quereisett dcsßal kongeländers klammernd, eine Frau, die sich vergebens bemühte, an dem Eisen wieder em porzuklimmen und der mit dem Sturze in die Tiefe ihr drohenden Todesgesahr zu entrin nen. Schon eilten mehrere der Versammelten die HauSlreppe hinauf; die Unglückliche wo möglich der Gefahr zu entreißen, sahen an dere sich nach Matratzen zu einem Lager sür die Herabstürzende um.' Da erschien plötzlich aas dein Balkon ein Mann, der Gatte der Fran. Gemessenen Schritte« trat er ans die Hülflose zu. Wollte er ihr beistehen, versu chen, sie aus ihrer schrecklichen Lage zn be freien ? Nur einen Augenblick blieb mau darüber im Zweifel. Kaltblütig dem Anschein nach wenigstens, packle sie der Furchtbare an den Händen n. löj'te die das Eisen umklam mert haltenden Finger los. In demselben Augenblicke führte der Mann, sich über das Geländer schwingend, den Svrnilg in dieTiese ans, und fast gleichzeitig «folgt unten der Aufprall der beiden Körper auf das harte Ge stein. Der Mann lag entseelt mit zerschmet tertem Schädel. Die Frau athmete noch nnd wurde ln's Spital geschafft. Aus ihrem Munde wird man möglicherweise die Ursache des schrecklichen Drama's erfahren. Vermischte Berichte. Der Lonisviller „Anzeiger" bringt folgen den Beitrag zur Geschichte der von der M ö r dersamilie Bender in Kansas be gangenen Gräuelthaten: „Unseren Leiern wird noch erinnerlich sein, daß vor ungefähr zwei Jahren hinter New-Albany eine deutsch- Fa milie, Namens Bändel, ermordet und das Hans über ihnen angesteckt wurde. Meh rere Personen haben allerdings wohl im Ver dacht gestanden, diesen schrecklichen Raubmord begangen zu haben, doch konnte derselbe nicht recht begründet werden. Die Nachrichten aus Kansas r-rin dm schrecklichen Mordthaien der Familie Bender sühren jedoch zn dem begrün deten Verdachte, daß die Bender auch die Mö rder der Familie Bändel sind. Die Familie Bender wohnte nämlich zur Zeit, als die Mordthat verübt wurde, in der Nähe der Fa milie Bändel. Dieselbe bestand aus zwei Männern u. zwei Frauen. Die Männer arbei teien ans MeEolloch'sFarm am Silver-Creek. Nach Ermordung der Familie Bändel ver schwand die Familie Bender ausludiana und hat, wie es scheint, den Schauplatz ihrerscheuß lichen Blutthaten nach Kansas einer telegraphischen Depesche sind die Scheu sale gestern nahe Dallas, Texas, verhaftet worden. Die Beschreibung der Mörder paßt genau aus die Familie Sender, die nahe der ermordeten Familie Bändel wohnte, und es unterliegt kaWn dem geringsten Zweisel mehr, daß man in den Mördern der vielen Personen in Kansas auch die der Familie Bändel gefun den hat." Frl. Mi Ii nie Hauck wünscht trotz ihrer europäischen, namentlich Wiener Erfolge doch bald ihr Heimalhland wiederznbesuchen, nnd es ist nicht unwahrscheinlich, daß im nächsten Herbste ihre jungeiidfrijaze Stimme h icr wieder gehört werden wird. Aoyd. Rcgclmaßige Dampffchifffahrt Bremen und Baltimore, via Southainptvn, Znrch »i« eig«as sür diesen Dienst as dr» Civde er bauten neues eisernen Post-Dampsschiffr vonD^V .Baikimsr-/' «-?!. L.'tenhatil „Berlin." » Erster »Braunkevweig- ( w Bau) » IlnSutich, Nie Ex?z»itt9NZtagl nnseii statt, »ie loigli Bon Bremen: Bon BalMr-ore: „Leipzig" Üi. Mai. „5hi0<........ IZ. Mai 7. Huni. ..Baltimore" ... 27 - 21. ~ und fernerhin jeden Dienfta<l von Bremen und je -sermiiteist oicser Dampser werden Passagiere nach BrtSlen «uräckbcsordert. Vafsage-Preise tu n^chSu.l.i,.ore Zwischendeck TaMe" 5»«,' Zwischendeck t?a. Sind» zwischen tund Ik> Jahren dieHSlst«! Süug» Wegen Fracht und Passag "in diesen in jeder Hl»» ficht empsehlenSwerthen Schiffen wende man flch »I Ä. T-bumocher K Son-p.» (OktSY.tl) Nr. 9. S.-?bar!eSst?., Baltimore.Md. Baltischer Lloyd. Dampsschisssahrt-Aktien - Gesellschaft. 'Regelmäßige Post-Dampfschisssahrt zwischen New-?)srk und Stettin. Die salzenden st.irkgebauten und elegant eiiigerlch werden über Havre und Kopenhagen um Z Uhr Nachmittags ->» m Pier IZ, New-York, „Humboldt," 7. Mai/ „Lrnst Moritz Arndt,- Ende Mal. Passage-Preise: Bon Stettin, 1. Eajüte Gold >, ?. 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