Newspaper of Der Deutsche Correspondent, May 23, 1873, Page 1

Newspaper of Der Deutsche Correspondent dated May 23, 1873 Page 1
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A. Skaine, Herausgebe,. Spczial - Notizen. Baltimore Fire Insurance Dflice, Siidwest-Ecke von South- und Waterstraße Diese Gesellschaftversichert fortwährend gegen Ber luit ose: «schaden durch Brandunglück sowohl in d'i Stadl, wie im Lande, alle Arten von Eigenthum, Wohn-, Laden- und Waarenhäuser, Handelsgüter, Ackerbau-Produkte, Möbeln, HauS - Geräthscha^ten, " aus folgenden Herren: Wm. G. Harrijon, Präsident; «eo. N. Bickers, H- ». »°p». David S. Wilson, T. Rodt. JenkinS. Josiah Penningtou, «. Morton Stewzrt, »rancis T. King, B. F. Newcomer, !>erru C'.rroll, Orville Horwiy, R k Steuart, W. Tayior, Wm. H. Brune, Israel Cohen, George«. Harrison. «nnlikations»,'o> mulare und weitere Nachricht übel die «I>elischüsl wird in derOlfice, Südwest-Ecke vor Soul» »nd Wateisiraße. ertheilt, wo auch alle Aus, tr'a - '»fort erledigt werden. Versicherungen Werder irgend eine Frist angenommen, welche der ÄPPIi- Ur. «oodwortk, «ekr. N. 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Tyson und Bud druzton sei schon möglich, aber die Vergistüng des Capt. Hall und ein liistichlassen deSCapt. B. und seiner 15 Leute ohne Zweifel thörichte Erfindungen, denen kein verstandiger Mensch Glauben schenken werde. Dag in Folge der Mittheilungen des „N.-A. Herald"' das Publi kum übrigens mit erhöhlem Interesse der Lö sung des Geheimnisses der „Polaris".Expedi lion entgegensieht, ist leicht erklärbar. Geu.Caubh's Lei cke ist tnulich zur schließ > lichen Beisetzung, weiche auf heute augezeigt ist, in Indianapolis, Ind., angekommen. „Gouverneur" Kellogg in Louisiana brüstet sich noch immer damit» das cr Leivass nete in das Red River - Gebiet senden, „und jeden verdammten Kerl umbringen lassen wer de, der sich seiner Regierung widersetzt." In New - Jork hat sich unter dem Namen Mrxariiie eine Gesellschaft mit einem Kapitale von S5OO,(>OY gebildet, um in ausgedehnter Weise aus deuFettabfällensLui-t) der Schlachthäuser mit einem Zusätze von Milch und Salz Butter zu fabriziren. Man gedenkt, dabei IVO Prozent Profit pro Jahr zu machen. Kkt,next? Bon Rio-de-Janttro kömmt bestä tigende Nachricht, daß das gelbe Fieber täglich noch immer sechs bis sieben Opfer for> dert. Noch schlimmer ist die Kunde von M o n levideo, wo fast jedes Haus Pestkranke hat. DaS Bvlk ist von einem Panik ergriffen wor den und flieht zu Tausenden in's Land, wäh rend die Geschäfte stillstehen, alle Holels geschlossen sind und die Behörden den Kopf verloren habeu. Inßuenos-Ayres for dert das gelbe Fieber ebenfalls viele Opfer, namentlich unter den portugiesischen Einwan derern, die, der Tropvensonüc ausgesetzt und in schmutzigen Onanieren wohnend, wie die Fliegen sällen. In Rio-de-Janeiro schätzt man die Zahl der dort seit Dezember am gel bei: Fieber gestorbenen Personen aus 10.000! Bon Cincinnati, St. Louis, Louisvills:c. kommen warnende Rufe im Betreff der Gefahr, daß die in New-Orleans grassimide Cholera sich ansbrelten möge. Der Sommer sei vcr der Thür, uud die alte Ersahrung be> weise, dgß Epidemie'» sich in der heißen lah. reszeit mit großer Schnelligkeit verbreiten. Wir theilten gestern bereits mit, daß ein Cin einnatier Viehhändler auf der Heimkehr von View Orleans unterwegs an der Cholera ge storben ist. New-Aork ist entzückt über das Beto, mit welchem Gou ver ucu r Dix das oi>tion"-Gesetz an die Legislatur zurückge-- schickt hat. Fast alle Wirthschaften haben so fort Porträts des Gouverneurs angeschafl nnd an hervorragenden Orten ihrer Lokale aufge hängt. Bei der Gelegenheit wird Seitens der Presse der Tempeienz-Hnmbug gebührend an den Pranger gestellt, und es ist keinem Zwei fel nnlerworsen, daß das Auftreten des Gou verneurs von New-Jork auf das Land im Allgemeinen feine Wirkung ausüben und we sentlich dazu beitragen wird, das fanatische Element in seine Schranken zurück zu weisen. Wie wir schon mittheilten, machlen die Fana tiker einen Bersuch, das Velo deSGouverneurs umzustoßen, womit sie aber mit VV gegen 52 Stimmen abfuhren. Wie verlauiel, hat auch Er-G ou v er neu r Marshall Jewell von Lounecti cut die Mission nach St. Petersburg ausge schlagen. Bei der Gelegenheit wird daran er innert, daß Jewell bei'm Besuche des Groß fürsten Alexis diesem viele Aufmerksamkeiten erzeigte und Jewell zu dem Letzter» bei derße sichtizung seiner großen Lcder-Gürtel.Fabrik sagte, „daß er einstmals selbst ein Lohgerber gewesen fei," worauf Alexis, mit Verwunde rung Hrn. Jewell ansehend, die Aeußerung machte: „Ein Lohgerber und jetzt ein Gou verneur !" Die Anekdote mag wahr sein, oder nicht, jedenfalls ist sie charakteristisch sür Amerika, wo zu einer Zeit drr gegenwärtige Präsident der Ber. «Staaten eine Stellung einnahm, die sich nur wenig von der einstma ligen des Gouverneurs von Connec ticut unterschied. Ob Grant wohl an die be reits zwischen Alexis und Jewell bestehenden Beziehungen dachle, als er dem „Lohgerber" die Mission anbot. Aus Canada (Riviöre duLoup-Gegend) wanderten neulich au eiuem Tage 1800 Per sonen nach den Bec. Staaten aus. Welch' ein glückliches Land könnten die Ber. Staaten sein, wenn wir nur ein wenig besser regiert würden! Die Nachfrage nach den neuen Corie fen de nz -Äa r te n ist so groß, daß laum genug gedruckt werden können. New-Aork hat bereits 400,000 verbraucht. 198 Sch i sfb rüche habeu im März 1373 laut Augahen des Schiffsahrlsbüreau's "Ve riws" auf allen Meeren stattgefunden; in diefe Zahl sind jedoch 23 Dampfer nicht eingeschlos sen, von denen jedoch blos zwei vermißt sind. Unter den gesunkenen befinden sich 13 engli sche, 7 amerikanische, 1 deutscher, 1 französi scher und 1 norwegischer Dampfer. Unter den IS3 verlorenen Segelschiffen befinde» sich VI englische, 33 französische, IBaiueiilani!che uiid 11 deutsche. In Cincinnati erhängte sich der gei steskianke Deutsche Jakob Hammel, nachdem er zuvor dreiMale von seiner FamilieAbschied genommen hatte. Bei'm letzten Abschiede übergab er seiner Frau eine Versicherungs- Police von K2OOO. Dr. Ludwig Büchner ist vorgestern im Dpfr. „Amerika" vonNew-lork nachßre men zurückgekehrt. Baltimore blieb von dem Doktor verschont. Die „Stsztg." bemerkt: „Unsere Mitbürger werden infolge seinerThä ligkeit auf diesem Continentc, wenn wir recht unterrichtet sind, in mancher Hinsicht weiser geworden sein; aber auch der deutsche Gelehrte wird in diesem Lande reiche Ersahrungen ge sammelt haben, welche ihm neuen «toff zum Nachdenken liefern dürften." In New-Zork landeten am Dienstage 8800, am Mittwoch 5000 Europamüde. Der „N.-'I. Demokrat" sagt: „Der Kopsputz der holländischen Mädchen, welche sich unter den Gelandeten befanden, ist ein höchst charakteri stischer und wurde im „Castle-Garden" nicht wenig angestaunt. Ihre Füße waren wie die der französischen Bauern mit Holzschuhen be kleidet. Es befanden sich unter den Gelande ten Vertreter aller Nationalitäten, Deutsche, Jrländer, Engländer, Norwegen, Dänen, Schweden, Holländer und zwei Araber aus Tunis." Von Sincinn ati wird der im 37. Le bensjahre erfolgte Tod des bekannten alten Ansiedlers Joh. Friedr. Herbstreit augezeigt. Der große republikanische Heuchler Col f a x hielt soeben wieder eine Temperenz-Rede in Toleto, Ohio. Selbst die „loyale" „ZU. Stsztg." hat jetzt den einstmaligen Freund in die Acht erklärt. Aus Illinois kömmt die Nachricht, daß der republikanische Gouverneur den deutschen ZuchthauS-Commissär und Dichter Caspar Butz abgefetzt, weil er bei der letzten Wahl nicht nach der Pfeife der herrschenden Gewal ten tanzen wollte. In Leaven worth-City, Kansas, ist am 16. d. Mts. der Herausgeber der „Kansas Freien Presse," I. M. Häberlem, gestorben. JnMorriStown, N.-J., erhängte sich die bv-jährige Wittwe Amalie Monks. Fort Wahne in Indiana hat eine deutsche Stadtverwaltung. Der Mayor, der Schatzmeister, der Chef desFeuerdeparlements, der Stadtamvalt, der Sttaßcncommifsär, der Marltmeiüer, zwei Mitglieder des Gesund heitSratheS, der Assessor und von 18 Stadt räthen 10 sind Deutsche. Es heißt, daß die Temperenzlern und der Nativismns das Meiste zu der Ewigkeit der Deutschen in jener Stadt beigetragen habe. Der in Havanna verhaftete „N.-Z. Herald"-Correspo»dent heißt Leopold A.Preüs (Priee) ist aus Deutschland gebürtig und 37 Jahre alt. Er kam 1349 nach New-Zork, ging 1360 nach Euba nnd ehelichte eine reiche Eingeborene. Bei'm Ausbruche des Aufstan des wurde feine Plantage zerstört. Später fuugirte er als amerikanischer Conful in Nue vitas und neuerdings als „Herald"-Corre fpondent in Havanna. Da P. ein amerika nischerßürger ist, so wird man ihn wohl nicht lange festhalte». In Havanna hat die Arre, tnr großes Aufsehen hervorgerufen. Die Vice-Regenten der„Monnt Vernon- (Washington's Begräbniß-) As. sociation" haben Frau Berghmans von Philadelphia anstatt des Frl. Cnnningham, das abgedankt hat, zur Regentin gewählt. Die Erträgnisse des Dotationssonds sollen nicht angegriffen werden, nnd nur die Zinsen dürfen für die Ausgaben der Association be nutzt werden. So geht's, wenn man lange inAmerika war I Dann vergißt man gewöhnlich Man- Baltimore, Md., Freitag, den 23. Mai 1873. chcs über Deutschland, besonders aus dem deutschen Mittelalter. Dr. Chronik, der be kannte israelitische Kanzelrcdner, befindet sich jetzt wieder in Berlin und schreibt an die „Westl. Post," dort gehe das Gerücht, der Papst wolle den dentschen Kaiser in die A ch t erklären. Acht und Bann war im Mittelalter zweierlei. Noch nie hat ein Papst eine» Kai ser in die Acht erklärt die Acht war einfach kein Diszipliiiarmittel der Päpste und ist es auch heule nicht. In Co n cord,N. -H., wurde gestern die 250. Gedächtnißseier der Ansiedelung von New-Hampshire begangen. In der Constituante von Pennsylva nien Wurde beschlossen, das Salair der Gesetzgeber des Staates auf 52500 jährlich zu fixiren. In Zleveland, Ohio, wnrde vorgestern Abend der Zahnarzt S. G. Ashcroft auf der Straße von Jesse Gregg geschossen und tödt lich verwundet. In Washington, Pa., würde gester» Mi chael Sulliva» verhaftet, welcher im vori gen Semmer den James Keating in Phila delphia tödtlich verwundete; erhalte bisher der Polizei zu entgehen gewußt. In Boston machten gestern die Schuh machergesellen in den Werkstätten für Kttiidcnarbeit „Strike"; sie verla»gen höhere Löhae. Louisiana wird jetzt von Grant in der üb liche» Weife gekukluxt werden. Die Vor- Proklamation ist bereits erlassen worden. Ein inSan FranziSco erscheinendes humoristisches Wochenblatt begrüßt den wun derschönen Monat Mai mit folgenden Versen: .Wenn's Maililsierl weht, Telegraphische Tepeschea. Emspäische KabelberiW» London, 22. Mai. Eine Spezialde pesche von Genf an die „Dail>> NewS" be richtet, daß Pere Hyacinthe in seinen Predig ten das Bekenntniß uud dasCölibat angreift. Er dringt darauf, daß sich das Volk feine Priester wählen dürfe und erklärt, daß die Bi bel und die Liturgie in der Landessprache ge lesen werden müssen. England. London, 22. Mai. John Bright sagt in einem heute pnblizirten Schreiben, in wel chem er auf die Anhänglichkeit der Amerikaner an die Republik Bezug nimmt, daß die von den Monarchisten zur Unterstützung der gegen wärtigen Regierungsform gebrauchten Argu mente in derselben Weise zur Unterstützung der Republik in Amerika gebraucht werden könnten. Der Papst London, 22. Mai.—Die „Lancet" veröf fentlich! eine genaue Darlegung über die Krankheit des Papstes, welche, w>e das Blatt behauptet, schtimmer ist, als man offiziell zu gibt. Paris, 21. Mai.—Das neue fraiizösifche Zlnlehen ist sehr gesucht und wird jetzt mit 3 Prozent Prämium verkauft, indem es heule um 4 Prozent gestiegen ist. Paris, 22. Mai. Der Himmelfahrts tag wird in ganz Frankreich gefeiert. Die Debatte, welche auf morgen in der Na tionalversammlung anberaumt ist, absorbirt alle Aufmerksamkeit. Die Linke hat befchossen, die Tagesordnung gegen die Interpellation des rechten Centrum's zu unterstützen. Wahr scheinlich werden über 700 Stimmen abgege geben werden. Da man Ruhestörungen befürchtet, so sind die nöthigen Vorkehrungen getroffn» worden. Das „Pay-Z" bestätigt de» Bericht, daß sich die Bonapartisten de» Monarchisten ange schlossen haben. Der „Soir" sagt, nicht die Existenz des Ca binetes, sondern die Existenz der Regierung stehe ans dem Spiele. Eine Verschwörung ist entdeckt worden, um de» Präsidenten Thiers zu ermorden. Der Haliptverschworene soll ei» Wahnsinniger fein. Barcelona, 22. Mai. Neuere De peschen von sanahuja melden, daß 20 Frei willige, welche sich an die Karlisten ergaben, in den Straßen kaltblütig niedergeschos sen wurden uud daß vierzig Andere, welche vermißt werden, wahrscheinlich dasselbeSchlck sal theilten. Die Grausamkeit der Insurgen ten hat hier große Aufregung veranlaßt; die Miliz versammelte sich in den Kasernen und verlangte, daß die Karlisten, die jetzt gefangen gehalten werden, hingerichtet werden sollt:», als eine Wiedervergeltung der von den Kar listen geübten Grausamkeiten. Die Behörden weigerten sich, die Gefangene» auszuliefern, und ließen dieselben auf die Citadelle im Ha fen bringen, um sie vor der Wuth der Milizen zu schützen. Wahrscheinlich werden verschiedene angese hene Bürger der Stadt, welche mit den Kar listen sympathisiren, verhastet und als Gei ßeln sür die Auswechselung der Gefangenen eingesperrt werden. Detuuächst wird eine neue MasseuauShc bung stattfinden, um Streitkräfte gegen die Karlisten zu erlangen. Barcelona, 22. Mai. Gen. Ve larde hat eine Proklamation erlassen, i» wcl cher er alle männlichen Personen zwischen 14 und 16 Jahre» zu de» Waffen ruft und die Munizipalbehörden, welche ihn bei der Maf senaushebuiig nicht unterstützen, mit schweren Strafen bedroht. St. Petersburg, 22. Mai. Der Schah von Persien kam heute hier an; er wurde am Bahnhofe großartig empfangen. Türkei. Constantinopel, 22. Mai. Der Vic e von Egypten ist hier eingetroffen. Londo », 22. Mai. —Die heutige „Stau daro" veröffentlicht eine Depesche von Shang hai, in welcher berichtet wird, daß der Palast des Kaisers von Japan am 5. Mai i» Feddo durch Feuer zerstört wurde. London, 22. Mai, ll Uhr Vorm. -- Consols eröffneten zu 93t für Geld und für Brief. „Amerikaner," alle '6ser 9li; '67 er 94; 10.40 er BSt; neue Fünfer 895 Crie4Bi. Loudou, 22. Mai, 2 Uhr Nachm. Eric 49. Liverpool, 22. Mai, 11 Uhr Vorm. Baumwolle eröffnete ruhiq; Orl. Sj; Verkäufe 10,000 Ballen. Liverp oo l, 22. Mai, 2 Uhr Nachm. Baumwolle fester; Verkäufe 14,000 Ballen; Spekulation und Ausfuhr 3000 Bullen. Liverpool, 22. Mai, 2 Uhr Nachm. Baumwollen - Verschiffungen von New-Or lean? imApril nndMar 9; do. Savannah oder Charleston sällig im Juni und Juli 9; do. New - Orleans sällig im Juni und Juli 9. Brodstoffe ruhig. Rindfleisch L7s 6ä. Käse 675. «schmalz 39s 9ä. Schweinefleisch 665. Liverpool, 22. Mai, 44 Uhr Nachm.— Baumwolle sest und steigend. Oberl. 3H; 0r1.9z-Si. Inland - Depeschen- Aus Washington. Washington, 22. Mai. Die Re venne-Einnahmen bellest» sich heute a»s K 432,- 702.68. Präsident Grant hat heute sür Louisiana eine Warnungs-Proklamation erlassen, in drei Wochen wird die Kuklux-Proklamatio» ersolgen. Von Louisiana» N e w >O r l e ans, 22. Mai. — Gouv. Kellogg hat sich einem Berichterstatter gegen über solgendermaßen geäußert: „Ich werde Gewalt brauche» und der Bevölkerung diese? Staates zeigen, was ich kann. Vorderhand werde ich eine Compagnie von 100 Mann bilden nnd gut bewaffnen; diese werde ich den Red-River hinanfschicken und Jeden nieder schießen lassen, der es noch ferner wagen sollte, meiner Regierung?;» opponiren." 3te w-Or l e a ns, 22. Mai. General Deßianc und seine Gesährten standen heute vor dem Bundes-Commissär, der Fall wurde infolge Abwesenheit der Zeugen bis zum Mo ntag vertagt. Die Cougreßmitglieder kamen von ihrer Exkursion »ach Texas hier an und wurden von dein Mayor Wilty öffentlich empsangen; sie werde» von hier aus die Mündung de«

Mississippi besuchen. W ashing tou , 22. Mai.—Als vor un gefähr zwei Wochen in der Nähe von St. Martinsville die Ruhestörungen stattfanden, telegraphirte Gouverneur Kellogg au denPrii sidenten um solche Hülfe, welche die Bundes regierung unter der Constitution zu leisten im Stande sei. Einige Freunde des Gouverneurs waren der Ansicht, daß er voreilig gehandelt habe, und er zog deshalb sein Gesuch zurück, so daß die Sachen standen, als ob kein solches Ansuchen gestellt worden sei. Nach der heute erschienenen Proklamation des Präsidenten zu urtheilen, scheini Gouver neur Kellogg dasGesuch um Bundeshülse wie der erneuert zu haben, und der Präsident hat infolge Dessen den in solchen Fällen üblichen Weg eingeschlagen, d. h. eine Warnungspro. klamation erlassen, welcher die Hauptprokla maiion znr gehörigen Zeitfolgen wird. Züchtigung der mcyikani'chen Ghik kavoo-Judiancr durch die Bun' dcStruppen.—Große Aufregung ai.i Rio Mraude. Sikustungsu für eineuKrieg zwischen den Ver. Staaten Und Mexiko. San Antonio, Texas, 22. Mai. Bon BrackettSville, Kinney-Connty, Texas, wird geschrieben, daß jene Gegend durch feind selige Indianerbanden bedroqt ist, mehrere dieser Banden, SS—KD Mann stark, wurden sogar an verschiedenen Stellen gesehen. Gen. McKenzie, der Commandant von Fort Clark, ließ eine Compagnie Kavallerie ausrücken und die Gegend absuchen. Man fand nirgends Indianer, dennoch hatte sich eine fünfzig Mann starke Bande über die Gegend zerstreut und raubte und plünderte allenthalben. Die Bevölkerung ist in großerAusregnng und man hat gute Lust die Rothdäute bis nach Mexiko zu verfolgen und sie aufzureiben. Am 17. ds. wurde vom Fori Clark eine be deutende Abtheilung Cavallerie abgeschickt und unter Führung c:nes Halbblut-Indianers kreuzte dieselbe den Rio Grande und drang achtzig Meilen wett in das Innere von Me xiko bis in das Lager der Äielapoo-Jndianer. Gegen Tagesanbruch wurde das Jiidiancr dolf überfallen; sie Rothkäute leisteten nur geringen Widerstand, 19 Krieger wurden ge tödtet und eine gleiche Anzahl verwundet. Die Truppen hatten einen Verlust von 3 Mann, einen Todten und zwei Schwerverwundeie. Eine Anzahl von den Indianern gestohlener Pferde und Rinder wurden zurückerobert; die Soldaten haben mit ihrer Beute ungefährdet den Rio Grande erreicht, und wurden am Dienstag in Fort Clark zurückerwartet. Dieser Streiszug uach Mexiko hat dort bö ses Blut gemacht, die Grenzvehörden sind in der größten Aufregung und in verschiedenen mexikanischen Stadien wird für slehenden Krieg mir den Bereinigten Staaten gerüstet. Man glaubt allgemein an die Mög lichkeit des Ausbruchs von Feindseligkeiten. Nach den letzten Berichten wurde aus die BundestrupPeu geschossen, als sie sich über den Rio Grande zurückzogen. Eisknbnhttnfalj. Lewistowu, Me., 21. Mai. Ein 89 Jahre alter Mann, Namens Unwin gerieth oberhalb SabaltoS unter einen Bahnzug, der ihm über beide Beine wegging und diese so zerquetschte, daß sie abgenommen werden muß ten. Der Mord m Ncw-Hampshice. Nashua, N.-H., 21. Mai.—Bei dem vorläufigen Verhör des Mörders Diehl wurde gezeigt, daß der Ermordete, Blair, häufig das von Diehl gehaltene Bordell besuchte und daß der Letztere sehr eifersüchtig auf feine eigene Maitreffe war. Er hatte schon häufig gedroht, Blair ermvlden zu wollen, doch kehlte sich die ser nicht daran und besuchte das Haus nach wie vor. Zur Zeit der Ermordung hatte kein Streit zwischen den Männern stattgefunden, auch war keiner von ihnen Diehl soll auch häufig seine Zuhälterin auf'sScheuß l:chste mißhandelt haben. Geldmarkt» N e w-V ort, 22. Mai.— Geld ein wenig gedrückt, für Mäkler zu 6-7; Hauptgeschäft höhere Raten. Wechsel flau, durchschnittliche Geschäfte zu BZ. Gold schloß begehrter zu Oblig. sest und begehrt. Sechser 122 z, '«2erll6j. Aktien schloffen stetig; New - Jork < Central zu 190?; Erie Lake-Shore VOZ, 111. - Central 11-!, Pitts bürg 87, North > Western 75, Prioritäten 855, Rock-Island 1(M. Bilanz des Unterschatzamtes: K4Z.756 986 in Gold nnd K22,120,M1 in Courant. Lerinlscdte Levescyen aus New-Pork. New -N 0 rk, 21. Mai. Der Grund besitz des Postamts-Kassirers I. W. Norron im Werihe von 530.000 wurde von dem Ex- Postmeister Jones, welcher für die Unterschleife deb Norton verantwortlich ist, in Beschlag ge nommen. Greeley's Nachlaß war eine Zeit lang durch diese Sache stark gefährdet, indem Ereeley Caution für Norton geleistet hatte. G. F. Train wurde heute Morgen aus Gruud deSHibeas-Corpus-Besehl« dem Rich ter Faucher vorgeführt, welcher den Befehl aufqob, aber sein Gutachten dahin abgab, daß vor Train'S Absührung nach dem Irren hause noch eine Untersuchung über seinen Geisteszustand angestellt werden könne. Die Regierung verkanste heute H 1,500,- 000 Gold ZU 117.75—117.77. Vom 1. Juni an werden die alten Ka belraten (Hl pro Wort) wieder eintreten. —ln New Jork ist zur Zeit eine Bewe gmig im Gange, den unieren Theil von West. chester-Countti zu anueliireu, um mehr Raum zu gewinnen. Di: Spezieansfuhr betrug heute Kl 10,. VOO. Michael MeCabe, ein Kärrner, starb gestern an den Besetzungen, welche er in einem Streit: mit seinem Arbeitzeber Patrick Brady erhallen hatte. Brady befindet sich in Haft. Heute Morgen wurde die Leiche eines unbekannten Manne? i-?l Flusse bei Brooklyn aefunten. Ueber dem Auge besind sich eine tiefe Wund«', und man vermuthet, daß der Mann ermordet worden ist. Die von dem Bankfälfcher McDonnell gekauften Bonds sollen jetzt in Beschlag ge nommen werden. Der Anwalt des Bankkassirers Taintor von der „Ätlantic-Bauk" beantragte heute die Anklage gegen seinen Clienten niederzuschla gen, indem der genaue Betrag des Unterschleiss nicht angegeben sei, anch seien die verschnürn dinenNoten nicht genau beschrieben. Der Rich ter behielt sich die Entscheidung vor. Die Supervisoren von Kings-Couuty machten hente d-e Enthüllung, daß mau ent. deckt habe, daß im Jahre 1868, '69 und '7O 8288,833 sür das Zuchthaus verausgabt wur den, 5200,000 mehr, als das Gesetz gestaltete. Unier den Ausgaben war ein Posten von «20,- 000 für Arbeit, die man nirgends entdecken konnte. Die neue Pliiladelphia'er Dampfer» Linie» Philadelphia, 22. Mai. Der neue Dampser „Pennsylvania" fnhr heute Morgen mit 55 Cajüten- und 64 Zwischendecks-Passa gieren und einem vollen Cargo nach Liverpool ab. Ein Salut von 50 Kanonenschüssen wurde abgefeurt. Schreckliches Unglück bei der Grund steinlegung einer katholischen Kirche m Pennsylvanien. Sh amokin, Pa., 22. Mai. —Während der Grundsteinlegung der neuen katholischen Kirche, brach ein Theil des provisorisch gelegn ten Fußbodens ein und eine Anzahl Personen stürzte das Souterrain hinunter. Bischof Wood von Philadelphia und Bischos O'Hara von Scranton, welche die Feier an der Spitze von 20 Priestern leiteten, stürzten mit in die Tiefe,wurdcn aber glücklicherweise nicht schwer verletzt. Einige Personen sind sehr schwer verletzt. Anthony Kelly von Plane, früher Frachtagent der „Readingbahn," wird nicht mit dem Leben davonkommen. Ein Mann brach beide Beine; ebenso ein einer Knabe und ein kleines Mädchen. Der Hochw. Vater Koch, welcher hier angestellt ist, stellte den Verunglückten sofort fein Haus zur Verfügung und that Alles, was in seinen Kräften stand, um ihre Leiden zu mildern. Wie man ersährt, sind sechs Personen schwer verletzt, zehn Andere brachen Glieder; es blieb Niemand auf der Stelle todt. Munizipälwähl in Alexandria, Ba. Alexandria, Va., 22. Mai. Der radikale Candida! Barkley ist mit einer Ma jorität von 243 Stimmen zum Mayor erwählt worden. Der Stadtschatzmeister und der Stadtrath sind conservativ. Abermals «in Duell in Airginien. Richm 0n d, Ba., 22. Mai.—Die „Dis patch" hat einen Bericht von Petersburg, daß dort heute Abend zwischen zwei Dandies ein Duell mit Doppelgewehren auf 10 Schritte Entfernung ausgefochten, und daß einer der Contrahenten schwer verwundet wurde. Ur fache; eine Liebesaffaire. Später. Richmond, 22. Mai. Eine zweite Depesche vonPetersburg meldet, daß die ganze Duellgeschichte eine Spielerei war. Beide schsssen mit bliudeu Patronen, da aber Einer stürzte, so lief der Andere in den Glauben da von, er habe seinen Gegner tödtlich getroffen. Weiteres über den Mord auf einem Fluß - Dampfer. Memphis, Teiln., 21. Mai.—Als heute früh der Dampfer „Phil. Allen" 50 Meilen flußabwärts von hier bei Jdlewild lag, wurde ein Pflanzer, Namens Butler, der mit dem Dampfer nach Fnar's Point fahren wollte, während eines Wortwechsels von John Can- nen, ver etwas angetrunken war, erschossen. Als Cannon den Pflanzer erschossen hatte, be gab er sich zu dem Clerk des Bootes und for derte ein bei ihm deponictes Geldpaquet. Nachdem er es erhalten hatte, sprang er an das User und der Mörder entkam unbehel ligt. Hagelstnrm in Arkansas. Memphis, Tenn., 21. Mai. Ueber den mittleren Theil von Arkansas hat sich heute Nacht ein starkes Hagelwetter entla den, das den Saaten beträchtlichen Schaden zufügte. An einigen Siellen lag der Hagel fußhoch auf den Feldern. Beerdigung de« Gen. Eanb»,. Cincinnati, 22. Mai. Eine Spe z>al-Depesche von Indianapolis meldet, daß die Leiche des Gen. Canby heute Morgen dort eintraf. Ter Sarg wurde am Bahnhofe von einem Comite in Empfang genommen. Eine neue Landplage. Zanesville, Ohio, 21. Mai.—ln hiesiger Gegend ist der Kartoffelkäfer in so großen Schaaren erschienen, daß an sehr vie len Stellen der Boden buchstäblich damit be deckt ist. Ein Advokat a:s Falscher entlarvt. Chieago, 21. Mai.—Dr. James Leary, ein Anwalt hiesiger Stadt, hatte sich beikom mcn lassen, eine kleine Fälschung auf einem Wechsel vorzunehmen, intern er das Wort „Jahr" in „Tag" umänderte. Dasür wurde der Jünger der Themis zu einem Jahre Haft in dem Zuchthaus? verunheiit. Eisenbahn-Unglück. Chicago, 22. Mai. Ein aus zwei Passagierwagzons und einem Bagagewageu bestehender Äccommodatioilszug auf der.,Chi eago- und Northwestern Bahn" flog in der Nähe von Jonesville, WiSc., ans den Schie nen und stürzte emen 30 Fuß hohen Damm hinunter. Zwölf Passagiere und mehrereße diensiete der Bahn wurden mehr oder weniger verletzt. Orkan nl Zowa. Chicago, 22. Mai. Heute Morgen bei Tagesanbruch fegte ein verhecrenderOrkan über Central-Jowa. In Hanover stürzte eine Kirche ein und ein Bretterbaus 9 Meilen von Des Moines wurde demolirt; mehrere Be wohner wurden schwer verletzt. Ein geftrandetrr Dampfer. Galveston, Texas, 21. Mai. Das britische Dampsschifs „Sau Antonio" lief während eines heftigen Sturmes gestern in den hiesigen Hafen und wurde vom Tturm wind auf den Strand getrieben, wo es letzt noch festsitzt. Der Krieg gcgc» dl! ÄtodocS. 'San Franzi sco, 21. Mai. Eine Compagnie von 45 Freiwilligen von Tou glaS-Connty, Oregon, kam heute durch Port land, um gegen die ModocS zu ziehen. Euba. Havanna, 22. Mai. —Die Verhaftung des „Herald"-Torreipoudeuten Priee (Prenß?) und die Verweigerung jeder Commuuikaiion mit dem Verhaftelen Hai die Frage wieder aus das Tapet gebracht, ob die Regierung die Ge< walt habe, Ausländer nach spanischem Rechte zu prozessiren. Dieses verfügt, daß der Rich ter die Aussagen des Angeklagten nnd der Zeugen im geheimen Verfahren zu Protokoll nimmt; der Angeklagte muß verschiedene ihm vorgclegteFragen schriftlich beantworten, ohne daß er weig, wessen er angeklagt ist, oser de» Ankläger kennt. Die Fiatroseu der Barts „Union" in Santiago de Cnba wurden aus diese Weise prozessirt. Es wird berichtet, daß ein Kriegsgericht in Cnba gebildet werde» soll, um O'Kelly zu prozessiren. Abends. Die Behörden weigern sich noch immer, irgend Jemandem Zutritt zu gestalten. Brände. L awrence bur g, Ind., 22. Mai. Die Möbelfabrik von E. B. Dobble brannte heute Morgen ad. Verlust 850—875,000. Äc'.sichemng 543,000. Cincin n a t i, 22. Mai. -Gestern Abend brannten inPlhinouth, 0., mehrereGefchaftS häuser ad. Nertnii K 25.000. Montreal, 22. Mai.—Perkins K Co.'s große Mahlmllhle in Cote St. Paul wurde heute Morgen ein Raub der Flammen. Ver lust Lloo,ooo. Lokalberichte ans Washington. Washington, 22. Mri. Kail F. Weier reichte gestern in dem Kreisgerichie sär den D'.nril! Columbia i. nebst Was Europäische Berichte. (Auch nicht übet!) Das „Leipziger Tageblatt" vom 3. Mai schreibt: „Wie wir eben mit Staunen und Granen aus dem «Pegau-Gröltz'jchen Wochenblatt" ersehen, wird am heutigen Tage, wie alljährlich, in Pegau der Choral: „Run danket Alle Gott" vomßathhanslhurm geblasen, und zwar zum Zweck, um der Bewohnerschaft des Ortes in'S Gedächtniß zurückzurufen, „daß der Sieg der Franzofen bei Lützen am 3. Mai 1313 über die Preußen und Russen auch als ein solcher für die Verbündeten Frankreich'S, für die Sachjen, anzusehen sei." Es ist genügend, daß aus diesen Uusug die öffentliche Aufmerk samkeit gelenkt wird, um ihn zu befettigen." Aus Berlin ist dieser Tage Professor Dönitz in Begleitung eines japanesischen As sistenten, der an der dortigen Universität sein Examen als Dr. weä. gemacht hat, nach Ja pan abgereis't, wo ihm die Professur der Ana tomie von der dortigen Universität übertragen worden ist. „Die deutschen Turner" schreibt man aus Berlin „welche beabsichtigen, nach Wien zur Ausstellung zu pilgern, sind um die Hoffnung, auf den dortigen Turnplätzeu freies 'Nachtquartier zu erhalten, ärmer ge worden, da der Wiener Turnrath jetzt bekannt macht, daß es die jetzigen Wiener Verhält nisse ihm unmöglich »lachen, die den Wienern stets bewiesene Gastfreundschaft mit Gleichem zu vergelten." (Der Tifchler-Strike in Berlin.) Aus Berlin wird vom 3. Mai berichtet: „Letzten Montag sollen 6000 Tischler die Arbeit einge stellt, aber 4000 die Arbeit bereits wieder aus. genommen haben, da ihnen ihre Forderungen 334 Proz. Lohnzuschlag und achtstündige Ar beit, bewilligt worden wären. 2000 Tischler sinken noch und 700 wollen abreisen. Bis zum Sommer 1371, zu welcher Zelt der erste Tischler-Stnke stattsand, betrug der wöchent liche Durchschliittsverdienst eines Tischlerge sellen bei einer täglichen Arbeitszeit von 12 Stunden cirka 4 116 Thlr. Durch erwähnten Strike wurde der Lohn im Allgemeinen um 25 Proz. erhöht und die tägliche Arbeitzeit auf!>4 Stunden rsduurt. Im Sommer 1872 wurden durch einen länger anhauenden Sinke weitere IKz Proz. Lohnerhöhung erzielt. Durch die nun zum größten Tbeile bewillizle aber inaligeLohtierhöhuug belauft sich der wöchent liche Dutchschnillsverdienii eines Tischlerge sellen bei einer täglich achtstündigen Arbeits zeit auf 9 bis 9z Thlr. Die Sache hat freilich auch ihre Kehrseite. Die Preise der Möbel sind ganz außerordentlich in die Höhe ge gangen. Früher waren die Berliner Möbel wegen ihrer Wohlfcilheil berühmt und darauf gründete sich nicht am wenigsten der Umfang des Exportgeschäftes in diesem Artikel. Bei den jetzigen hoch hinaufgeschraubten Preisen dürste sich die Möbelausfuhr beträchtlich ver ringern, und dann könnte es mit dem hiesigen Möbelgeschäfte gehen, wie mit demßijouicrie geichäste in Gent, das durch die wiederholten tünstlichen Lohnsteigerungen zu Grunde ge richtet worden ist." Der Bertauf des Badcskiifingen ist, wie mau der „Kpen. Ztg." unter Beifügung der authentischen llrluüdcn mittheilt, trotz der Ab leugnungen bayerischer Blätter vom Könige von Bayern genehmigt worden und zwar der „öffentliche Verlaus im Snbmiistonswege." „Damit die Käufer," heißt eS ausdrücklich in der amtlichen Eröffnung an die Sladt Kissin gen, „nicht nach Einziehung dcS Gründcrge winuL daS Unternehmen führerlos seinem Schicksale überlassen, soll der Stadt eine Con sorlialbethelligüng bis zu einem Dritte! des GlündungScäpiials anheimgegeben bleiben." Vor einigen Tagen sahen wir, schreibt der Coluin bus, Lhio, „Wenbote," einen Trupp fiisch eingeivauderler Dcuischcu auf unseren Straßen. Sie erinnerten uns an längst vergangene Zeiten. Bor 3V Jahren wäre es kaum möglich gewesen, die ungeheue ren Massen über den Ozean zn besöroern, wie sie jetzt herüberkommen. ES gab noch keine Dampfschiffe und dieSegc'.schiffe gebrauchten, wenn'« gut giug, sechs Wochen, und ost noch viel mehr. Jetzt schwimmt so ein rauchender Palast mit 300 bis 1000 Einwanderern in zwei Wochen herüber, kanu folglich die Reist dreimal machen, während ein Segelschiff hin und her kommt. Die U:berfahrt?prene sind jedenfalls nicht !Mer, al? vor Es ist blos der dritte Theil des Proviants für den Unterhalt der Passagiere erforderlich uud sie eripareu viel Zm, die in Amerika be kanntlich Geld bedeutet. Daun auch ist daS Zwischendeck ans Dampfschiffen bcqaemerein gerichlct, und gewiß auch viel reinlicher ge hauen. Auf Zegelschiffeu sah eS „da d'runlen," nach einer sechS-oder achtwöcheinlichen ilürmi schcn Fahrt oft graufeuhaft auS, und Dieje nigen, die eine solche Reise mitgemacht haben, könueu noch hcnie ein Lied davon singe». Mancher denkt wohl jetzt noch an den gesalze nen Speck, die zweifelhafte Bohnensuppe uud das schwarzeßrcmerSchiffvbrod, mit welchem man durch eine Mauer schiegeii kouule und an die „niederschlagende" Atmosphäre imZwi schendeck nach einer stürmischen Nacht, mit Schaudern nnd Granen zurück. Genera! - Agentnr zur Beförderung von Passagieren, Geld, Pacretcn d 5 TÄerthsachen überhaupt nach und von Europa, resp. Tentschland, Schweiz, Holland, Frankreich ;c. —-0:- Dampft?-^^Ageutur deö „NlUd - Teutschen Lloyd" und der „Hamburg - Amertlailischen packet - Aktien. - Gesellschaft." Die Dampfer des „Nvrd - Deutschen Lkloyd" zwischen Bremen und New^-Hork Tie Dampfer des „Nord - Deutschen Lloyd" zwischen Bremen und Baltimeee bestehendes den nzenp i>r Dient! an der t^lyde »tthio.'' Capt.^ise;^ Die Dampfer der „.Hamburg-Amerikanischen Pncket-Attien-Gcsellschaft" Passaqe-Prcis Soutliampto», London, Havre, Bremen und Hambnrg: 1. Kajüte SIM.W 2. Ca>üte 7Z.W -ZWischendeck M.tXI in Gold oder in Papier nachdem lausenden Course. Passage-PrciS von irgend einem der obigen Häfen nach New-Vork: j, S»jüte 7. SIZN.M 2. Sajüte 7Z.VU «Zwischendeck 4t".tXl in Gold'oSer in lausenden Course. belegt. Agentur „Hamburg-Amerikanischen Packet - Gesellschaft/, „Havre - Amerikanischen Clippcr- Packctfahrt^^ Für Segelschiffe Hamburg, Bremen, Havre uud Autwerpeu irgend einem Amerika'S giebt siir Schiffe Heimathsorte hierher» Die Preise betragen von Bremen nach Baltimore Zweite Cajüte 24.50 h Packete Bekanntmachung sür Jaad - Liebhaber. LasUn Pulvtt.Compazme macht ble nach vorzüglichftc^^rttM^anMNet.^ von Nr,l—Nr. 7. oiILLiXV Pulver. Psund. Xvvvöv.V-Kulver. von Nr. 1 bis 4, in Metall-Föhchen von k)» und Piund. liii'i.L - Pulver, Größe F.» G.. FF. G. und FffK. G,, in Metall» voll 12>j und 25 Psund. De Witt Turck, Agent, Nr. IZS, West - Brattstratze, (JanlZ «. Etage. Nummer 123. Neue Anzeigen. Union- Bank-Gesellschaft de? Stadt Baltimore. Bürnu lNeynvlds Lt Savin): Nr. 21, Soulhstraße. Obige Gesellschast (türjiich iitcorporirt) ist jetzt völlig orgamsirl. D ircktoren: Vlilliv Gov,r> Zanuiel BaUH,^ A. Savm. ' '.l. S. MlcS, Mnvnadier 2. Ä. Nayinond Z. P. ReyuoldS. ' autor'ilrte lZ,<)O) i^n gövzus dctahlten Antheilen einzeqai-.aev, I» werdet» sang gewahrt. <SI Betten-Riederlage Frry, Walpert K» (somp., Nr. 41, Notd Gaystraße, re?niger. vorrätig. (Mär^2.l3l) klastische Matratzen, Polster, itisseu u. s. w., k^ii^c^^ 3 f^ede^- Betten Gallimarc Eure Möveln direkt vom Fabrikanten nnd spart 2? Prozent l Kobeln, Laden-Cinrich- Ladentisetie, (Lonn sowie auch m>n Tchauk>isten. Nr. Z?, Nord Howard-,'Ecke dei Marionitra^e. As Sühne, Banhölz-Händler. Fenster, Thiiren, Jalousie'» u. s. w. vorrSthiz oder anqcscrtigt. die billigsten Preise. Bureau?: Ecke der Prall- und Präsidentstraße, Ecke derOst-Falls-Avenue undStikS-Straße. Lagerplatz Ecke der Pratt- und Kreter-Straße. Aoiil Wagen u. s.w. Enireywalzen, Trncks u. s. w. 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