Newspaper of Der Deutsche Correspondent, May 23, 1873, Page 4

Newspaper of Der Deutsche Correspondent dated May 23, 1873 Page 4
Text content (automatically generated)

Her Teutsche CorrejpsndenZ Mai KB7». Stadt Blltümore. Hollohan. Einige gestrige Morgcnblätter brachten wei tere Mittheilungeu über den verurthnllen Veibrecher, aus Geständnissen des Leitern von einem Berichterstatter der „Gazette" gc sammclt. Es erhellt daraus, daß Hollohan in st. Canada geboren, auf ein?! Farm erzogen wurde und am 3. Jan. 18K2 die Sei iiigen verlieg, um in die Per. St.-Armee zu trnen, in welcher er bis 1868 verblieb. Nach war er Schließer ei»es Richmon v/cr Militär-Gefängnisses. 1868 trat er au? der Armee. 1872 kam er nach Baltimorennd arbeitete bis zum Frühjahre als Blechner bei Mumien K Carroll'S und als er arretirr wur de, bei T. D. Mallory's. H. sagte, daß er immer ein steißiger Arbeiter gewesen sei. Er heiraihete nach dem Kriege in Washing ton, aber seineFrau starb an derZch.vindiucht. Kinder hatte er nicht, was, wie er sagte, ihn lnUnbeiracht seiner gegenwärtigeuLage, freue, «ein Schwager, den er nie znvor geiehcn be suchte ihn vor wenigen Tagen, wobei es eine rührende Scene gab. , rechter Name, so theilte H. ferner mit. fei Richard Whalen, sein Alter 30 Jahre. Gr habe Verwandle am Leben, ziehe es aber vor, nähere Mittheilungen über feine Herkunft zu verschweigen, um seine Angehörigen nicht zu betrüben. Hollohan wiederholte, daß Nicholson ihn zu der That beredet habe. Schon vor länge rer Zeit habe dieier falsche Schlüssel zu Lamp lcy s Hauie gehabt, da aber die Angehörigen dieies ausfanden, so habe Nicholson sich aus dem Staube gemacht und fei an der Grenze in die Aimce getreten, aber dejertirt. Seine wügten nichts davon, daß er eiv 'Lejeneur sei. Erübel der dritten Ueberre düng habe er (H ) sich zu der That bereit er list l. H. sagte, er wolle dem alten Hrn. Lampley saaen, wo er das Silbergeld, wel ches aus dem Hau'e gestohlen worden jei, ver sieckt tMc, obgleich er befürchte, daß Nichol ii-n s bereits das Geld in ihren Hän den hätten. oie Mordthat selbst sagt H. wörtlich „Fron Lampley saß aus dem Stuhle und als ich sie am Halle ergriff, erhob sie sich, worauf Nicholson hin,urrat und ihr drei ge wsitige Schläge aus den Magen versetzt. S» ,chtie nicht auf. Wir ware.i entschlossen, si> nickt am Leben zu lassen. Wir bedienten uns keines Stückes Teppich, um Frau Lampley zu ersticken. Die Füße der Frau müssen sich u dem Teppich verfangen haben, aIS sie in Folge der Schläge Nicholson'S todt zu'Socen stürzic. Nachdem die Frau gelobtet war, schleppie wir sie in cin anderes Zimmer. Als Nichol fon wieder die Treppe herunter kam, sagte er zu mir: „Tom, ist sie wuklich todt?" Ick erwiderte bejahend. Er nahm das Licht »nt ui.teriuchte die Leiche. Jhie linke Hand ual über der Brust gekreuzt. Er ergnff diesclb. und ließ sie fallen, aber sie flog auf die Brust zurück, worauf er sagte: „Sie ist noch nicht todt!" Ich rieth ihm, den Puls zu sühleu. Er ergriff eiue und ich die andere Hand, wo. rauf wir von ihrem Tode übeizcngt waren. Auch über die vorgesetzten Kuchen, die Mei wiedelholte Hollohan seine stühereii Aussagen. sprach ferner über die Scene in Gerichte zu Aiinapolis, welche ihn nicht we mg amünri habe, obgleich es ihm lieber ge wejen wäre, wenn man ihn bei der Gelegr.,- hnt erschossen hätte, anstatt daß er jetzt hän gen müsse. Aus allen Aeußerungen des Vcr vr.chcrs geht hervor, daß ihm daran gelegen ist, Nicholson an den Galgen zn bringen uu! Wiederhol'sprach er die Hossnnng aus, daß gleichzeitig m t ihm gehängt werden wöge. Schließlich sagte er, daß er den Rest'iciN.r Lebenszeit mit dem Lesen religiöser Bücher zu. bringen und veriuchen werde, sich mir Göll auszusöhnen. Ter Methodisteiiprediger Toll besuche ihn häufig; auch der kath. Priester MciNanus sei einmal dagewesen. Was Nicholson ,u t«m Bekenntnisse Hollv- Wie verlautet, wuide vorgestern dem noch in der Annapoliscr Jail (nicht hier, wie wir gestern irnhumlich angaven,) bcfiiiolichen N> cholson eine Zeitung mit dem Bekennknifse Hollohan's gezeigt, wie wir dasselbe am Mill woch Morgen witlheillen. N. las dasselbi sorgsani durch und bemerkte sodann: ist eine gi oße Lüge, von Hollohan mit der Ab ficht munden, um eine Umwandlung feinet Todes- in Zuchthausstrafe zu erlangen und den, HäNjjNode zu eingehen!' Nicholson's Fall, der, wie man Ansangt ciniiahm, schon gestern im Appellgerichie aus gerusen werden würde, wird erst am 2L. d 5, MtS. zur Verhandlung kommen. N's Adko laten behaupten, daß Nicholsons Bekenntniß nach dcm urspi ünglichen Wortlaute, aber nicht nach den Aussagen dcsGeheimpoliziiien Crone hätte zugelassen werden sollen; daß dadurch Nichol'on's Schuld in ein grelleres Licht ge stellt worden sei u. j. w. Es ist kaum anzu nehmen, daß das Obergericht auf den Appell N's durch Gewährung eines neuen Proze»eS erwidern wird. Tie Entscheidung dürste ohne Verzug erfolgen und damit auch das Schicksal N's besiegelt werden. Es ist vcmeikenkivecth, daß Hollohan's Ge ständnis sich we>entlich von dem Richolson's unterscheidet. Nicholson sagt, baß Hollohan der HauptmLrder gewesen sei und der zwei Fußtritte versitzt habe, und baß er(N.), da er Houohan nicht abHallen konnte, den Mord zu begehen, hinausgegangen sei, um ans der Ltraße das Kommen Hollohan's ab zuwarten. Er (N.) habe sodann sich gewei gert, feinen Theil des gestohlenen Geloes an zunehmen u. f. w. H erklärt diese Aussage N k für erlogen und rief vorgestern aus: „Ick kann nicht einsehen, wie ich jemals dem toller. Borschlage, das arme alte Weib zu lödten. beistimmen konnte, nachdem ich wiederholt mich dieser Versuchung entzogen hatte. Ich erkläre wiederholt, daß ich den Mord nicht be. ging. Ich begegnete zufällig N. am Mord abende und gav ge-,en meinen Willen nach, mit ihm Lampley's Haus zu betreten usw." Jemehr die Thallachen des Mordes an'S Licht kommen, desto ersichtlicher ist es, daß das Publikum es mit zwei höchst gefährlichen MenSchen zu thun hat, die reichlich die schwer ste Strafe des Gefeves verdient haben. Daß N., der noch obend'rein e-n naher Verwand ter der Ermordeten ist und von ihr vielfache Beweise der Liebe und Anhänglichkeit erhielt, minder schuldig, als Hollohan ist, haben wir bisher keinen Augenblick angenommen. Hollohan macht den Zeitungsberichter statlern viel zu schaffen. Nachdem es einem derielben gelungen ist, aus ihm ein „Geständ iliß" zu locken, hat die „Evening News" ei nen ihrer Leute zum Scker:ffe geschickt, um auch diesen auszufragen und das „Hollohan- Capitel" um Beiträge zu vermehren. Der Scheriss Halle jedoch nur kurze Antworten für den "lalerviewer." Hr. Äane bemerkte, daß er alle Einlaßkar-en zur Jail verweigert habe, aber es nicht verhindern könne, daß Mayor, Jail Direktorium :c. sn>. che ausgäben. H. sei nur in der technischen Bedeutung des Wortes in seiner Obhut, und zwar von dem Augenblicke an, wo er vom Gouverneur den Hrniichiungsbesehl erhalten hätte. Er habe übrigens selbst den barmher zigen Schwestern den Zutritt verweigert, nach dem dieselben in Anbetracht der Thalsache, daß die Eltern des Beurtheilten katholisch seien, um Erlaubniß zum Besuche Hollohan's nachgesucht hätten. Als Grund der Weige. rung, ihnen Einlaßkarten zu geben, gav der Scheriss an, daß Hvllodan ihm am Sonntage erklart habe, daß er als Methodist zu sterben wün che und als geiiUlche Rathgebcr nur Prediger dieser kirchlichen Gemeinschaft ver. lange. Der Scheriss mißbilligte iibrigens die in den Zeiiuligen erschienen Mittheilungen. Der Berichterstatter habe nicht mit leiner Einwilli gung Zutritt zu dem Gefangenen erlMlten. Er müsse besonders die Ausfälle des Hollohan gegen Nicholson mißbillige». Allerdings könne man sich einbilden, daß Hollohan über den von ihm behauplelen Verrath Nicholson'« ausgebracht fei, aber solche Sachen gehörten nicht vor das Publikum. Wie unrecht über- Haupt der Berichterstatter, welcher Hollohan ausfrug, verfahren, fei daraus vernehmbar, daß „er den Verbrecher unterbrochen habe, als er grade mit Betrachtungen über die in leinen Händen befindliche Bibel beschäftigt war."— Befragt, bis wenn er das Schaffst errichten werde, erwiderte Hr. Kanc: „Das ist eine Frage, die ich angemessener Weise nicht beant» werten kann, bis nicht alle Zeitungen, die Mittheilungen enthalten, welche geeignet sind, die Ausmerksamkeit des Gefangenen von sei nem Schicksale zudenken, aus seiner Zelle ent fernt gehalten werden."—Hr. Kane bemerkte, daß er zur Hinrichtung einer jeden Zeitung ei nen EimrlttSichcin senden und wahrscheinlich auch dle Großgeschworenen und zehn bis zwötf Bürgtl als Zeugen einladen werbe. Man versucht, Sympathie - n sür den Gefangenen Tucker, der heule prozessirt wer den soll, wachzurufen und weis'r darauf hin, daß sich mehrere Individuen hier befinden, welche unter der Bedingung, den Staat zu verlassen, aus demZuchihause begnadigt wur den, aber nach wie vor in Baltimore unbe helligt bleiben. Tucker steht bekanntlich auch im Verdachte, um die Mordthat der Mad. Lampley gewußt zu haben. Das gestrige Wett er. Die bis ge stern Nachmittag ZS Uhr auf dem Bureau des Signal Eorps eingelaufenen Depeschen beuch, telen leichten Regen aus Eastport, Me., Da venpvrt, «Lhalleston, New-Aork, Duluth, so wie drohendes Weiler aus <st. Paul und Cap May. Der Mississippi stieg bei St. Paul 33, bei Vicksburg 1, bei New-OrleanS 1 Zoll, fiel aber bei Keokuk 2 und bei St. Louis 3 Zell. Der Ohi« stieg bei Pittsburg 2 und bei Cincinnati 7 Zoll und fiel bei Louisville 4, bei Cairo 27 Holl, während der Cumber land bei Nasvville 50 Zoll stieg. Der Tberm-imeter stand in Baltimore aus 66, in Philadelphia auf 65, in New Dort aus 59, in Boston aui kl. in Washington aus 69, in San Fraukes auf 62, in Noifolk aus 65, in Cap May aus 58, in Buffalo aus 82, in Chicago auf 75, in Key-West'i-auf «5, in Cairo aus 77, in Omaha auf 75, in ljarüond, Me.. au! 5», in Portland, Oreq., aui Kl. in Nalhville auf 68, in New-Orleans auf 84, Momgomery aus 89, in Saiannah ans 81, in PittSbnrg au> 85, in Cincinnati ans 84, in Mempbis aus 88, in St. Louis aus 86, in Cairo aus 77, in Detroit aus 79, in Toronto aus 63, in Montreal auf 62 und in Quebec auf 44 Grad. Wet l er auSs i ch t en. —Südöstliche u. südwestliche Winde, bewölkter Himmel; am Nachmittage wird sich das Wetter klären. Gestern begann die polizeiliche In lpektion aller Häuser und Höse Zu bedauern ist es, daß die Polizei nicht auch gleichzeitig die Weisung erhielt, die Apparte ment«-V:rbindung vieler hiesiger Hotels und Geschäfte mit dem Bassin abzuschneiden. Be kanntlich stellte der Sanitäts-Commissarius einen dahin zielenden Antrag, der aber von sen Betheiligten hintertrieben wurde. D ese Appartements-Ablagerung im Bassin ist eine größere „Nuisance," als selbst Jones' Fälle. Das Exekutiv-Comite der De mokratischenStadt-Convention hielt vorgestern Abend eine Versammlung ab, in welcher Hr. James R. Bremer abermals zum permanenten Vorsitzenden und Hr. I. Dempsey zum Sekretär erwählt wurden. Unser Getraidehaudel. Allem Anscheine nach wird die Getraide Ausfuhr von Baltimore nach Europa in diesem Jahre be< deutend größere Dimensionen annehmen, als in irgend einem der vorhergehenden Jahre. Mit der „Baltimore - Ohio - Bahn" langten während des Aprils an jedem Tage durch schnittlich 47 Wagen, von denen Jeder 400 Scheffel Getraide enthielt, hier an. Im Gan zen wurden mittelst der genannten Bahn im Lause des MonatS Apul 488,800 Scheffel Getraide nach Baltimore gebrach:. Mittelst der „Nördlichen Ccntral-Bahn" erhalten wir gegenwärtig große Getraide-Massen von Chi cago. Von dieser Stadt aus werden Korn, Waizen,Roggen u. s. w. über die Binnensee'» nach Erie verschifft, von Erie gehen sie mit der „Erie-Philadelphia-Eisenbahn" nach Sun buiy und von dort mittelst der „Nördlichen Lentral-Bahn" nach Baltimore. Hier wird oer größte Theil des Getraides in die bereit liegenden Fahrzeuge geladen und nach der al len Welt besördert. Wahl eines Deputirten. Dr. ! Zohn I. Caldwell ist von der „Epidemiologi' scheu Gesellschaft von Maryland" zum Abge ordneten fitr die Jahresversammlung der Aerzte in Massachusetts erwählt worden. Die Ver lammlung wird am 2. Juni abgehalten wer oen. Fehle r.—ln den gestrigen „Tagesneuig keiten," 1. Seite, lese man im Artikel „Eine nichtige Ent'cheidung" des „internationalen Rechtes" anstatt „Richters," und im Artikel über die Aufführung von Mercadan ie's Oratorium im „Freimaurer - Tempel" „als Meister" anstatt „als Muster italie nischer Musik." Der Kamps mit den Say - Fehlern ist ein verzweiselter und ein Hohn aus nie gepriesene Intelligenz der Söhne Guttcn berg's. auf gestern angezeigte Miliz-Pa rade ist in Folge des gestrigen schlechten Wet iers bis zum nächsten Montag Nachmittag oerschoben worden. Das auf gestern Nachmittag zwischen den ~Peabod y" und „Maryland - Schlagball- Clubs" angezeigte Spiel mußte in Folge des schlechten Wetters verschoben werden. Aus heute ist im „Newington-Parke" ein Spiel zwischen dem „Maryland Club" und den „CreightonS" angezeigt. Heule finde« ferner ni Boston eas erste Spiel zwischen dem „Lord Baltimore-" und „Red-Stockings-Club" stall. (Li- „Rothstrümpje" gelten bis dahin als die der Ver. Staaten.) Auch der Tunnel der „Union- Bahn" wird bald fertig werden uud glaubt mau, daß schon bis zum 4. Juli die Balm »esahrbar lein wird. Gestern begann die Le guug der Schienen im Tunnel. Der Bau Superintendent I. R. Kenly theilt mit, daß «um Baue des Tunnels 8,810,000 Backsteine und 18,622 Kubik'Vards gehauener Steine benutzt winden. Die Arbeit begann am i. Hai 1871 und bat seitdem ununterbrochen 300 Leute beschäftigt. Die „Union-Bahn" ist zunächst bestimmt, die Verbindung der „Northern-Central-," resp. „Peaiis.-Bahn" > und „Balrimore-Potomac-Bahu" mit Can ! ton zu vermitteln. Die „Baltimore-Ohio-Bah ii."— Vom nächsten Sonntage an werden täglich drei Züge vom Camdenstraßen-Bahnhose nach Cincinnati, St. Louis undLouiville abfahren. Der erste Zug wird Morgens, 10 Minuten vor 7 Uhr, abfahren und über die „Melropo litau-Bahn" via Washington lauft». Mit tags trifft derfelbe in Cumber.'and ein, wäh rend er Clarksburg Abends bei'm Helcinbre chen der Dämmerung erreicht. Montag Mor gen um Uhr wird der Zug in Cincinnati anlangen. Der 2. Zug verläßt Baltimore um 55 Uhr Nachmittags und erreicht Cincinnali am nächsten Nachmittag um 4 Uhr. Der dritte Zug fährt hier Abends um 8 40 Uhr ad und kommt am nächsten Abende um 8 Uhr in cincinnati an. Diese Züge verbinden sich in Cincinnati direkt mit den nach St. LouiS und Louisville fahrenden Trains. Kirchliche s.— Die jährlich? 40-stündige Andacht zu Ehren des Allerh. Sakramentes wurde gestern Morgen in der St. Vincenz de Paul-Kirche an Nord-Frontstraße eröffnet. Der Hauptaltar war mit Blumen und Im mergrün dctorirt und mit zwei Wachskerzen und einer Anzahl Gasflammen erleuchtet und die Kirche mit Andächtigen gefüllt. Am Hoch altare fungirten die Hochw. ?.?. Didier, Ca rry und Kaul; als Ceremonienmeister Vater M. Dausch. Letzterer hielt eine Predigt über des Tages Evangelium mit besonderer Hin weisung aus die Bedeutung der 40-stündigen Andacht. Auf das Hochamt folgten eine Pro zeision mit dem Allerh. Gute durch die Gänge der Kirche und die Litanei der Heiligen. Der Kllchenchor unter Leitung des Hrn. N. Till mann sang Mozart's Messe Nr. 7, "Vorn, Offertoiium von Donizetti, und lio gua," gregorianisch. Als Solisten exzellirten Frl. Massicott, Frl.Scofield, Hrau McCann und die HH. E. Clauß und W. McCann. Das zweite Hochamt wirv heute Morgen um 8 Uhr, das letzte morgen früh um S Uhr abge halten. Das Fest Christi Himmelsahrt wurde gestern in allen protestantischen und ka tholischen Kirchen in seierlicher Weise began gen. Viele Gotteshäuser waren für die Feier mit Blumen und Immergrün geschmückt, und die Musik der Feier augemessen. Es wurden Predigten über des Tages Evange lium gehalten. Bei den Methodisten, Bap tisten und Presbyterianern ist diese Feier un bekannt. In der St. Michaelis-Kirche, Ecke der Lombard- und Wolfstraße, fand die erste Com munion der für die Confirmation votbereile ten Schüler statt. Die Schüler, 117 Knaben und 114 Mädchen, versammelten sich früh 8 Uhr im SchuUokale und zogen von dort um 9 Uhr in Prozession zur Kirche, wo ihnen in der Nähe des ChorraumesPlätze angewiesen wur den. Die Mädchen waren weiß gekleidet und bekränzt, die Knaben trugen weiße Hosen, schwarze Jacken und Blumensträuße. Ein Le vitenamt begann gleich nach Ankunft der Prozession, wobei folgende Hochw. 1>?. fun girten: M. Leimgruber von der St. Alphon suS-Kirche als Celebrant, Joseph Müller als Diakon, C. Kern als Subdiakon und I. N. Berger als Ceremonienmeister. Der Hochw. ?. Zimmer, Rektor der Gemeinde, predigte über das Tages-Evangelium und schloß mit einer eindringlichen Ermahnung zum christli chen Wandel au die anwesenden jungen Christen. Dann folgte die Communion oer Schüler und ihrer Eltern. Die Zabl der Communizirenden war über 500. Der Kir chenchor sang unter Leitung des Organisten Hrn. I. Schmidt Schtedemeyer's Messe in als Offertonum eine deutsche Hymne, von den Confirmaudeu gefungen, uud "Lees?»nis," Trio von I. Schmidt, während der Com munion. Nach der Vesperandacht wurde von den Confirmanden das Tausgelübde erneuert, und um 7 Uhr Abends der heil. Segen er theilt. Die General- Assembly der PreSbyterianer tagt fort und lenkt nach wie vor erhebliche Aufmerksamkeit auf sich. Gestern Abend gab die bekannte Frau Jjabella Brown in Lehmann'« Halle den fremden Befuchern ein großes Fest, bei dem mehrere vortreffliche Reden gehalten wurden. Der auf gestern angezeigte Besuch Washing ton'S wurde bis zur nächsten Woche verscho ben. Der „Mozart. Männerchor" hielt gestern Abend in seiner Halle Nr. 823, West- Prattstraße, eine Versammlung ab und er wählte folgende Herren als Beamte: A. Bei kirch, Präsident; H. Dietz, Vicepräsident; P. Dietz, Sekretär; M. Lutz, Schatzmeister, und M. Jakobi, Bibliothekar. Ein entsprungener Sträfling. Der Neger James Riley, welcher hier am Montag unter der Anklage, im Dezember des " vorigen Jahres aus dem Gefängnisse in Che stertown, Queen Anne'sCounty, entsprungen > zu sein, verhaftet wurde, hatte vorgestern ein < Verhör vor Richter Jarden zu bestehen, wel- i cheS darin rejulttrte, daß er den Behörden von t Queen Anne'S County überwiesen wurde, t Riley brach zu der angegebenen Zeit aus dem l Gesängnisse in Chesterlown, wo er wegen ei- j ne» Diebstahls eingekerkert war. Obgleich man sein Entfliehen damals bemer/te und meh- d rere Schüsse aus ihn abfeuerte, die ihn am t Halse, am Rücken und an einem seiner Beine s zerwundeten, so wußte er doch seine Flucht zu bewerkstelligen. Er kam später nach Balti more, wo er als Arbeiter an dem Ballimore- Po'omac Tunnel anqesteUt wurde Die Ladendiebinnen vor Ge richt. (Sie gerathen sich einander in die Haare) -Elisabeth Werner, seu., und Elisa beth Werner, jun., wie w?r bereits mittheil te», auf ''echs Auklciqcn bin von d n Großge ichworenen dem Criminalvkn<nren überwie sen, wniden geilern vor Gericht gestellt und ihnen die Anklaqeschrifl vorgelesen. Der Ge richtsiaal war überfüllt, als die beiden Fraue nzimmer eintraten, und Aller Augen sofort auf dieselben gerichtet. Beide waren sorgsam, wenn nicht elegant, gekleidet. Kostbare indi sche Shawls umhüllten ihre Gestalten, und grüne Schleier verbargen theilweije ihre Ge sichter. Die Aeltere schien total von Kummer überwältigt zu sein und war nicht imstande, stehend der Vorlesung der Anllageschrist hören. Die Jüngere dagegen war gesagter und rief „Nicht schuldig !" ehe noch die ge bräuchliche Frage an sie gestellt war. Beide gaben vor, noch keinen Rechtsanwalt bestellt zu haben. Hinter den schirm, d«r zum Ge fangenen-Verschlüsse des Gerichts führt, zu rückgebracht, lamentirten und seufzten die Frauenzimmer so laut, dag die Beamten sie mehrere Male znr Ruhe ruseu mußten. Die Tochter beklagte das Loos ihrer Mutter, die Letztere jammerte über dasSchickial ihres un glücklichen Kindes. Man sah sich schließlich genöthigt, Beide nach dem Gcsängnißwagen zu bringen, um sie nach der Jail zurückzufah ren, ohne die Verlagunz des Gerichts, wie ge bräuchlich, abzuwarten. Ein großer Men schenhaufe folgte den noch immer lamentiren den Frauenzimmern. Als der lail-Wardein der etwas corpulcnlenJüngern behülflich war, einzusteigen, proteslute diese entschieden dage gen; sie sei krank und könne in dem Wagen nicht fahren. Als der Wardein denselben Dienst der Alten erzeigte, schrie die Tochter: „Thuen Sie meiner lieben armen Mutier Nichts zu Leide; nehmen Sie sich in Acht !" Als er tieThüre schloß, lies die Jüngere: „Ich versichere Sie, wir sind Beide sehr krank !" worauf ein Zuschauer die wohl unberufene Bemerkung machte: „Ihr werdet noch kränker sein, ehe Ihr wieder loskommt!" Auf der Fahrt nach der Jail entstand trotz aller vorhe rigen Lamentirerei ein Wortwechsel zwischen den beiden Frauenzimmern. Sie machten sich gegenseitigVorwürfe und geriethsn schließ lich einander in die Haare, Kleider und Hüte arg zurichtend. Die Tochter erllärte, ihre Mutter sei allein an ihrem Elende schuld u. s. w. Bor der Zail angekommen, war indeß das ententv oor>ü!rle wieder hergestellt, und Beide ließen sich ohne weitere Aeußerungen ruhig in ihre Zellen zurückführen. Diebstahl und Verhaftung. Das Haus des Hrn. C. Shaw, Nr. 361, TruH-Hill-Avei'ue, ward unlängst um Sil berzeug, aus Löffeln, Gabeln zc. bestehend, u, K 132.50 werth, bestohlen. Der Verdacht fiel aus die farbigen Mägde Anna M. Wilion und Elisa Wilion und Beide wurden arretirt, aber Elisa nach Verhör vor dem Friedensrich ter wieder freigegeben, Anna dagegen in Er mangelung von Caution für ihr gerichtliches Erscheinen bis zur Prüfung der Anklage durch die Großgeschworenen dem Gesängnisse über wiesen. Das Gestohlene besteht in 13 >ilver ncn Gabeln, 7 sildrrnen Dessert-Löffeln und einer silberuen Gurkengsbel. Ein Theil ward am 16. Mai, das Uebrige am Dienstage gestohlen, und man hat Nichts wieder er- Freisprechung des Johann We be r. -Im Baltimore Counly-Gerichte wuree der Antrag gestellt nno gewährt, dem Johann Weber, welcher unter der Anklage, Johann Schwartz bei der Tödtung des Caspar Eichel lliann behülflich gewesen zu sein, des Todt schlage? schuldig befunden wurde, nnen neuen Prozeß zu erlauven. Bei vorgestern staltge fundener neuer wurde nunmehr Weber „nicht schuldig" besunden unv in Frei deit gesetzt. Mau wird sich criuncrii, daß am 15. Dezvr. 1872 an der Washinglori-Road, 5 Meilen von der Stadl, Joh. Schwaitz mit hatte und denselven röstete. Das Gericht fand Schwarz des „Mordes im 2. Grade" schul, dig und luß lurz daraus Weber alsCvmplicen prozessiren Können die Freiheit nicht ver tragen! Geilern stattete das Großge schwvreneii-Collegium dem Stadtgesiiugiiiise und seinen Bewohnern eine Amtsvxsite av; nach Untersuchung der Ursache», welche den selben die Pforten dieses städtischen Hotels gastfreundlichst geöffnet hatten, ordnete es die Freilassung einer großen Anzahl Bummler, Pslaslcnre'.er ui,d de>gleichen Vögel, die dort ein und auszufliegen Pflegen, an. Einem Dutzend derselben behagte jedoch die Freiheit so wenig, daß sie bereits gegen Abend 10 Uhr mit Hülse ihrer polizeiwidrigen Aufführung wieder ihren Einzug in's "Uotsljcke Viilv'' abgehalten hatten. Der Stadt erwuchsen blos durch den einfachen Akt der Rüäkehr in die Frohnvcsle für Jeden 9S Cents Unionen. Solchen Rlläsalls- Beflissenen ruft der War. dein der Anstalt vergebens zu: „Da geh'n sie hin, lind nimmer kehr'u sie wieder!" Unzucht mit Elisabeth Raus—so lautet die Anklage gegen Alfred CuUiion, aufÄrund deren er vom Polizeidiencr Kmghr arreiirr und vor Richter Mitzel eskornrt wurde. Sonnabend Nachmittag 2 Uhr, bis wohin der Arrestant Caution für sein Erscheinen zu stel len hatte, will Richter Mitzel die Aullage einer eingehenderen Voruntersuchung unier ziehni. Begnadigung. Mittwoch früh traf für den am 28.Jauuar 187 S m Towsoiilorvn egen Diebstahls zu sechs Monaten Gefangn niß verurtheilren August Herbert des Gou verneurs Pardon im Äreisgeuchte für Baltr more-County ein. Als muthmaßlichz Bundesfahnen flüchtige wurden gestern Oskar Hummel, Wm. Farren und Thomas O'Neill in Ost- Baltimore polizeilich eingezogen und zum heurigen Verhöre im östlichen Slationshause detimrt. Spirituosen-Verkauf ohne Con zession brachte den Schwarzen John H. Drivcrb, Inhaber einer Kueipe in Nr.B, Mul berrystraße, vor R'chrer BeU, von welchem er in Ermangelung von Unttrsuchungs-Caulion nach dem Gefängnisse geschickt wurde. Als irrsinnigen Vagabnnden griff Polizist Stack einen Mann, dessen Name sich nicht ermitteln ließ, den der Polizeibeucht da her John Doe nennt, aus der Straßein West- Baltimore auf und brachte ihn nach dem west lichen Statioilshause, von wo Richter Bell denselben aus ein halbes Jahr nach dem Ar meuhause auf Bayview beocderte. Als unverbesserliche Rangen wurden der weiße Knabe Wm. Dugdale, L Jahre alt, und die 'Negerbuben Henry Eole und Lewis Armisteao, resp. 11 und 13 Jahre zählend, auf Betrieb ihrer Eltern arretirt, und der Erilcre vom Richter Wheeler, die Anderen vom Richier Mitzel nach den veliesfendenßei serungs-Austalteü für beordert. Strafer kennt nisse fällte gestern Criminal-Richtcr Gilmor über folgende Per sonen: über Johann Ewald, Xiglrl," welcher Margarethe Bater emenSpie gel im Werthe von KIV entwendet hat, 15 Monate Zuchthaus; über den Schwarzen Georg Burlo», aliss Howard, den Dieb von «Sarah Clayiin gehörigen Kleidern im Werthe von sl2, 6 Monate Stadtgefängniß; seph Freyer, der Beftehlung Georg Henkle's um einen aus HS gewertheten Pelzkragen ge ständig, 4 Monate Gefängniß; üb?r Joseph Roche wegen Spirituosen-Verkaufs an Mino renne K5O Strafe nebst Kosten und hung der Schaniconzession. Die Tumultuanten in der 17. Ward. Zames Busey, W. R. Willing und Michael Wagner, welche angeklagt sind, am 17. Mai den Ex-GeheimpoilMcü Joseph Weyler gemißhandelt zu habeu, halten vorge stern vor Rtchter Jarden ein weiteres Verhör zu bestehen. Da Weyler sich noch immer m einem kritischen Zustande befindet, so wurde jevcr der Angeklagten unter Bürgschaft gestellt, um vor dem Criminal-Gerichte zu er scheinen. Geldbußen. Jsaiah Balderston wur de vorgestern vomßichler Bell um HS gestraft, weil er übelriechende Flüssigkeiten von seinem Hause aus auf die Straße hatte fließen lassen. Johann Behrens hatte innerhalb des Stadtweichbildes ohne besondere Weisung der Sanitäts-Behörde Äbtrittsinhalt abgeladen; deshalb dem Polizeirichter Farlow vorgesührt, sah er sich S 2 Strafe nebst Kost-ü zudiktirt. Grundstücks.Verkäufe. Die HH. Samuel H. Gover Lc Söhne, verauklio lnrlen gestern Mittag aus der Börse sechs Grundstücke auf der Südseite der Lombard-, das 4., 5., L., 7., 8. und S. östlich von Wa shingtonstraße, von denen jedes 21 Fuß breit, 80 Fuß lang, mit einem dreistöckigen ziegel sleiuernen Wohnhause nebst ziegelsleiriernem Hinterhause bebaut und mir K 42 Jahres- Grundzins behaftet ist, zusammen um Slv,- 800 an Robert Lehr; ferner Mittwoch Nach mittag an Ort und Stelle den Landsitz des verstorbnen Joh. Mumma an der Connty- Landstraße, zwischen der Belair- und Phila delphia-Road, 25 Meilen vom Stadtweichbil de, nahe der Scharf'schen Mühle gelegen, wo zu 13 MorgenLaudes, ein ziveistöckigesWohn hans von FachwerkScheune, Stalluug, Mais» Haus, Marktwagen- und Kutschenschuppen u. >. w. gehören, um K 425 pro Morgen, im Tanzen um K 5525 an Joseph T. Mumma. Die HH. P. H. Sullivan K Sohn ver lußerten gestern Nachmittag an Ort und Stelle ein 18 bei 90 Fuß haltendes, mit ei iem dreistöckigen ziegelstcinernen Wohnhause >ebautes und mit »108 Grundzins behastetes Krnndstück aus der Nordost - Ecke der Chats vorthstr. (jetzigen Myrtle-Avenue) und Mo» herstr. nm »S6lO an Heinrich Anton. Vertheidigte sich. Vorgestern kam »er in der Walkerstraße wohnhafte Scham inrg nach Hause, hatte einen Wortwechsel mit einer.Frau und applizirte derselben schließlich inc Ohrseize. Daraus ergriff die Frau einen Ateinkrug und zertrümmerte denselben aus >em Kopse ihres Gatten. Der Letztere erhielt !ine »ige und li.ß s.ine Frau vcrhas- , Gestern Nach» ittaz sand vor Richter Zardin ei» Beibör ftotr. Erhielt ihr Kind zurück. — Im Kriminalgerichte klagte vorgestern eine Frau Ford gezen Johann Reinhard sür die Wieder. Herausgabe ihres Kindes. Die Reinhards halten keine Kinder und sich ein dreijähriges Töchterch'N der Frau Ford durch Waiieng:- richtserlaß übertragen lassen unter der Bedin gung, sich desselben mit elterlicher sorge an zunehmen. Es erhellt nunmehr, dag die Adoptiv-Eltern das Kind, angeblich weil es schlechteAnaewohnheiten hatte, qransam miß handelten, demzusolge das Gericht befahl, das Kind der rechten Nutter zurückzugeben n., wie wir bereits mittheilten, noch außerdem eine strase vonKZO über Reinhard verhängte. Dr. Simpson bezeugte, daß das Kind d:e Spu ren grausamer Mißhandlung trug und eines seiner Ohren arg zerrissen war. Diesarbizen Tempelritter hielten gestern trotz Kothes und Regenes ihre schon lange zur Feier des ersten Jahrestages der Begründung der „St. JohanneS-Kom thurei Nr. 1" angezeigte Parade ab. Es be fanden sich drei hiesige, zwei Washingtoner u. eine Georgetowuer Komthurei im Zuge, dem die „National " und „Marine-Musikchöre" von Washington und Banden der Capt. Hohn u .Johnson von hier vorausivgen. Man paradirte so ziemlich durch alle Hauptstraßen der Stadt und Abends fanden Bankett und Reden im „Douglas-Institute" statt. Die farbige Bevölkerung war selbstverständlich trotz des Unwetters zu Tausenden ans den Bei neu und bewunderte die „ritterlichen Gestal ten," welche in glänzender Unisorm, wenn auch gerade nicht überaus zahlreich, die Das Exekutiv-Comite der T emp er enz- Allianz will jetzt auch die Sonntagsschu len zu Hülfe rufen und im Sinne der Wasser simpelei organisiren. Der „American," Wort führer der Republikaner, ist darüber ganz ent zückt. DasMaryländer Groß-Conclavedes Ordens der „Sieben Weisen" (IleMsoi'doi) beendigte gestern Abend im „Temperenz Tempel" feine Jahres - Sitzung mit der Erledigung reiner Privat-Geschäfte. D ie „O. K.- H e s e l ls ch a s t" beging ge stern ihr Mai' und Sommernachtsfest iu LouiS Muth's altem Schüyenhose an derLel- Air-R?ad. Obgleich der Himmel gerade kein freundliches Gesicht machte, sondern höchst ver drießlich auf das Fest hermederschaule, so ver mochte er doch keinen Widerschein auf den Ge sichtern der anwesenden „0.K." hervorzurusen. Die lapsereSchaar der „0.A." kehrte sich nicht an die graue» Wolken und den Regen, son dern war der Ansicht, daß das Naß zu ihrem Feste gehöre, und um dieses auch durch die That zu beweisen, ließ sie das kräftige braune Naß dcS Hrn. Louis Muth schnell aus den Gläsern verschwinden. Das Orchester des HoUidaystraßen-Theaters spielte die herrlich sten Melodie'n, u. mancher „O. K>," der sonst nur 'elten tanzt, erprobte gestern noch einmal die Krast seiner Beine und wirbelte mit einer Tänzerin durch den Saal. Abends gegen 7 Uhr ließ man sich bei einem von Hrn. Muth elegant hergerichteten Souper nieder und that den vorgesetzten Speisen alle Ehre an. Später begann das Tanzen von Neuem,und der Zei ger der Uhr wies beinahe auf Millernacht, als die fröhliche Gesellschaft sich endlich trennte. Das Arrangements-Comite bestand aus den HH. Chr. F. Rau, I. Arbein und P. P-t -tross. Der Ertrag des Festes fließt, wie un seren Lesern schon bekannt ist, in die Kasse des „Allgemeinen Deutschen Waisenhauses." „Die neue Magdalena. " Hr. Walter Beim, welcher während der letzten drei Jahre für das Fach derJntriguanten am hiesigen Frontstraßm-Theattr engagirt war, hat vor Kurzem in Gemeiwchast mit der Schau pielerin Frau John T.Naymond (Frl. M. E. Gordon) eiue Klage im Billigkeit«- verfahren gegen Carlotta Leclerq und Arthur Cveeney vom Bostoner Globe-Theater im Bundes Krersgenchte zu Boston eingereicht. Hr.Benn behauptet, daß er im lctztenFebruar sich das Verlagsrecht eines nach Wiltte Col lins letzter 'Novelle bearbeilctenDrama: „Die neue Magdalena" zu erwerben wußte und das auSichließliche Recht der Aufführung die ses Stückes an Frau Raymond verkaufte. Ferner behauptet er, daß Frl. Leclerq und Hr. CheeiN) gegenwärtig ein Lrama unter demselben Titel im Globe-Theater ausführen, ohne das Verlagsrecht des Stückes zu besitzen. Es wird zugleich in dcr Klage darauf hinge wiesen, daß der Eifolg des Stückes von dem Titel abhängt und Hr. Benn sucht daher da rum nach, daß Frl. Leclerq der Gebrauch des Titels untersagt werde. Die verklagte Dame entgegnet ans die von Hrn. B. erhobenen Be schuldigungen, daß sie von WilkieCollins das ausschließlicheßechi erlangt habe, daSDrama: „Die neue Magdalena" aufzuführen. Da wir kein internationales Verlagsrecht-Gesetz haben und Hr. Benn das erste und einzige Verlagsrecht in diesem Falle besitzt, so entsteht jetzt die Frage, ob e>n Dramatiker in den Ver. Staaten den Titel eines Werkes von ei nem auswärtigen Autor adoptiren kann und in dem ausschließlichen Gebranch eines solchen Titels gesetzlich geschützt ist. Die Fakultät des College der Aerzte nndChirurgen hielt Mittwoch eine Versammlung, in welcher in Besetzung der Prosessuren wichtige Aenderungen vorge nominen wurden. Man ernannte Prof. Ed ward Warren, Oberstabsarzt deSKHcdivs von Egypten, zum ?rutsszc>r emeritus der Chirur gie; Dr. Harvttj L. Byrd zum Dozenten der grauen- undKindeikrankheilen; Dr. Thomas Opie zum Professor der GeburtShülfe; Dr. Peter Goolnck sür den Lehrstuhl der gericht lichen Medizin und Gistlehre; Dr. John S. Lynch zum Professor der praktischen Medizin; Hr. Wm. M. Murray sür den Catheder der Arzneimittellehre und Therapeutik (Lehre von der Behandlung der Krantheiteu); Dr. E. Lloyd Howard zum Professor der Anatomie und kliuischen Dozenten sür Geistes- und Nervenkrankheiten; Dr. Wilhelmsimon zum Professor der Chemie; Dr. Oskar F. Coskery zum Professor der theoretischen und praktischen Chirurgie; Dr. Georg L.Robinson zum Do zenten der klinischen Wunoarzneikunde und der Augen- und Ohrenkrankheiien; Dr. Hein rich R. Noel zum Professor der Physiologie (Lehre vom gesunden Menschen); Dr. Thomas S. Lanmer zum Prosessor der Histiologie (Lehre von den Geweben) und pathologischen Anatomie; Dr. D. W.Cathell zum Professor der medizinischen und chirurgijchenPathologie (Lehre vom kranken Menschen); Dr. Thomas Opie zum Mit dem Col lege, welches unter den Arzneischulen des Sü dens den hervorragendsten Rang einnimmt, steht die Freiktinik an Lombard-, nahe Hano vmlraße, wo bedürftige Arme unentgeltlich ärzllicheVeraihung, Arzneien und chirurgische Pflege erhalten, in Verbindung. Das gestrige Preis schießen im Schützenparte an der Belair-Road endigie mit der Ausrusuug folgender Herren als Sie ger: aus der Ring,cheive Ernst Buschmann, John E. Chamberlain und Johann Meeth; ausser Blättchen-ScheibeDom.Gatto, Georg Schilling und Wilhelm von der Wettern. Bran d.—Durch emen achtjährigen Kna ben, welcher die unachtsamer Weife in Brand setzte, kam gestern Nachmit tag in dem als Zimmermanns-Werkstelle be nutzten Hintergeväude des Hauses aus der Südost Ecke der Lexington- und Archstraße Feuer aus. Mau wurde seiner zwar bald Her»; doch belauft sich der Brandschaden, der nicht durch Versicherung geveckt und vom Zimmermann Adam Opsermauu von Nr. 244, Lexingtonstraize, zu tragen ist, unmerhin aus-Sit». Unsall. Während Lizzie McKitlrick, ein Tienstmädchen im „Uuwu-Hotel" an der Ecke der Charles- und Praitstraize, vorgestern Morgen aus einem Tische stand uud Fenster wusch, fiel sie plötzlich durch eines derselben uno verletzte sich erheblich an den Armen uno der linken Schulter. Dr. Hill leistete ihr ärzt lichen Beistand. Beinahe ein Fahrun fall. Wäh rend ein Kärrner, Namens James Burrows, durch lue Prattstrajze fuhr, löste sich ein Rad seines Karrens los. Im selben Augenblicke nahte ein Exprcßwagen, und nur mit großer Mühe konnte Burrows verhindern, daß sein Pserd, welches scheu geworden war und sich fortwährend bäumte, unter den Wagen gerierh. Fahrunsall. Als die Doktoren Ge org D. Beatty und Mitchell gestern Nachmit tag 1 Uhr die Prattilraße entlang fuhren, brach an der Ecke der Fremontstraße die Chai sen-Achse; die Folge war, daß das Pserd scheu wurde und davon sprengte. Die Chaise stieß mit einem Oelwageu der „Baltimore- Ohio-Bahn" mit solcher Gewalt zusammen, daß sie zerschellte und beide Jünger des Aesku lap's auf s Pflaster geschleudert wurden, ohne ledoch »ennenswerthen Schaden zu erleiden. Weiter galopirte das geängstigte bis :s sich auf derEcke derSchröber- u.Prattstr. in Ihipley's Schmiede-Werlstatt in eine Sack zasse verrannte, wo seiner raschen Carriere Stillstand geboten wurde. Schrecklicher Unfallbei'm Ge raide-Einladen. (Ein Mann erschla gen, einer wahrscheinlich tödtllch, ein dritter ninder gesährltch verletzt.)— Als gestern Nach nittag eine Anzahl SchiffSaufläder mit dem öefrachten des Dreimasters „Abigail," Capt. Kaymond, mit Mais aus demKornmagazlne Elevator) der „Baltimore-Ohiobahn" auf !ocust-Point beschäftigt war, riß das Seil, velchcS die den Mais in'S Schiff führende Zch üttbahli in der schwebe hielt; die Letztere kürzte aus'S Verdeck des Dreimasters und er chlug Friedrich Dellen, den sie mit dem Kopse zegen die SchifsSwand quetschte. Jakob Wiest wurde von der stürzenden Gleitbahn an der rechten Seite getroffen und so schwer icrletzt, daß man ihn nach seiner Wohnuug in Eastcrn-Avenne, nahe Wolfstr., schaffen nnßte. Ein Dritter, Namens James Mul»

Don, kam mit weniger erheblichen Beschädi gungen davon. Man benachrichtigte sofort ' Dr. Donavin von dem Geschehenen, welcher > nach Ulilerjuchuog der »ahereu Unstände des Unglückes die Vornahme einer Todtenichau nicht für nothwendig htelt. Unseres Erach- teiis hätte ader über die Ursache des Reißens desSeiles, ob dasselbe an der Mißllclle schad haft, oder vom Hause aas für die voraussicht lich zu tragende Last zu dünn war, allerdings rine Unter'uchung durch ein Leichenschau-Ge richt stattfinden sollen. Der verunglückte Delken hinterläßt in Alice-Ann-, nahe Wols strage, eine jyrau mit vier Kindern; er war ungefähr 42 Jahre all. Ein trauriges Ereigniß. (Ein Knabe schiegt zufällig einen anderen.) Am Mittwoch Nachmittag um 5 Uhr spielten zwei Knaben, Namens James Keys und Harry Berkley, Beide im 12. Lebensjahre, in dem Hause Nr. 225, Nord-Eutawstrage, wo der Vater des letzteren Knaben wohnt. Sie be fanden sich in einem Hinterzimmer und spiel ten mit einer Pistole. Während Harry Berk ley dieselbe in Händen hielt, explodirte sie plötzlich und die Kugel fuhr dem JamcSKeys mitten in das rechte Äuge, eine gefährliche Wunde verursachend. Das Auge wurde gänz lich aus seiner Höhle Wahr scheinlich zerrig die Kugel auch den Sehnerv, da der unglückliche Knave seit der Stunde, in welcher sich der Unfall zutrug, auch aus dem linken Auge völlig blind ist. Dr. W. T. Howard, welcher herbeigerufen wurde, sprach, nachdem er die Wunde untersucht hatte, die Ansicht ans, eö sn möglich, dag der Knabe Wuude sehr gefährlich und die äußerste Vor sicht nöthig. Dieser Ansicht pflichttreu auch Dr. C. Johnson und Dr. Charles O'Dono- die später dem Knaben einen Besuch abstatteten. Die Eltern des unglücklichen K l!de«, welche in Nr. 98, W.-Monumeiilstc., wohnen, sind durch den Unfall in die tiefste Betrübniß versetzt worden, umsomehr, da de«, Änave ihr einziges Kind ist. Ueberfahren wurde gestern Abend 46 Uhr auf der Ecke der Lombardstrage und des Marsh-Market-Space ein zwölfjähriger Zei tungsjunge, Namens Michael Smith, von einem von Philipp Dundorf von Nr. 61, Centre-Market-Space, gelenkten, zum Glücke leeren Lxpreg-Wageu; vie Verletzungen, die der Knave an den Beinen davontrug, waren »ichl erheblich; denn er stand ohne Beistand wieder aus und tonnte sich nach der elterlichen Wohnung hinter Nr. H 2, Cenlre-Martet- Space, oyne Slütze begeben. Erkrankung eines Geistlichen.— Wir vernehmen mit Bedauern die schwele Er > krankung des Hochw. H. Meyers, Rektor der St. Viliceuz de Paul-Kirche au Froulstr. t Seine Krankheil bat seit einigen Tagen eine - bedenkliche Wendung angenommen, uud man i hegt wenig Hoffnung auf seineGenesnng. Va : rer Meyers ist 67 Jahre alt und deutscher Ab ! kunfl. , Ableben eines bekanlitenKauf -5 manneS. Hr. James E. Buchanan, der - früher ein Comniissionegeschäft an der North l straße betrieb, starb am Mittwoch Abend in l „Glbbon's Hotel" an der Howardstraße. Der r Verstorbene war in Hork, Pennsylvanien, ge- boren und lag in scüqeren Jahren demßechls , studinm ob. Als er nach Baltimore kam, t legte er das Studium der Rechte beiSeite uud c wurde Kausmaun. Der Verstorbcne, welche: - allgemein geachtet war, stand im 56. Lebens- S jähre. Die auf Födeia!-H>ll wohlbekannte Frau l M arih a Rus ell, durch ihren Wohl - lhätigkeitssinn ausgezeichner, ist im 73. Le > bensjahre mit Tode avgegaugell. Sie stamm -5 te aus Harford-County. Tod des Hrn. Ed u ard sachs e. , Der Lithograph H-. Eduard sachse vou dei i Firma Gebr. Sachse, Liberlyitrage, starb am i Dienstag Morgen in seiner Wchnliug an der , Hanoverstrage. Der Verstorbene war eines der prominentesten Mitglieder des „Allgem. . Arbeiter - Kranken - Unterüützungs - Vereins" - uud in srüheren Jatiren Präsident desselben. - Ler Verein hielt am Dienstag Abend eine > Versammlung ab und sagte sorgende Beileids - bc-chlüsse zu Edren des Verstorbenen: ' Da wir mit tiefem Bedauern vernommen, daß unsei sehr geschälte? Mitglied und einer der Gruni-r de- Vereins. Hr. Eduard Sachse. durch ken Tau aus unse. ? rer Mute abgerufen worcen, fühlen wir uns verania>ji I unseren liefen Glühten durch folgende Beschlüsse Aus' ° druck x der Dahingeschiedene in un, - ferer Milte eines -er Ihä,igst-n Mitglieder und ein stet ! treuer Wachter der VereinS-Jin-ressen war. und mit dei , größten Encrg.e an :em Emvorbtühen unleres seit Gründung desselben unermüctich arbei ete. > Be s chlo sse n: dax wr mtt den Hinlervliebcner , die iicsften Trauergefühle theilen und den herben -Ler, tust, der sie und uns betroffen, auS aufrichtigem Herzet > «'e schloffen: diefe Beschlüsse den HinterUicbci - nen durch ein Comite übermitteln und in beiden deutschet < Zeitungen bekannt machen zu lassen.« Di-- Beerdigung fand vorgestern Nachmiti tag unter zahlreicher Betheiligung von Sei teil der Freunde und Bekannren des Verstor . denen azif der Balrimore-Cemeiery statt. Dei ' Ehrw. H. Scheib hielt die Grabrede, während Hr. Chr. Barte! dem Verstorbenen einen Rachruf widmete. Hr. Eduard Sachse wai aus Goldbeig in Schlesien gebürtig, wo e> am 1. Juni 1304 das Licht der Well erblickte. Er hinterlaßt eine Frau und einen Sohn. ' EiileLeicheam Bord. Gestern früh gegen 6 Uhr fand man den 27 jährigen Ma trosen Georg Wright, einen Neger, auf Capi. . Crowley's Schooner an Fardy's Schiffs.zim ' merhofe aus der Südseite des Bassins entseelt in leiner Schlasstelle. Dr. Donavin, welchen ' man an Bord holte, glaubte, da nach Besich tigung der Leiche de: Tod anscheinend aus ua ' türlichen Ursachen erfolgt war, keine Leichen schau abhalten zu müsseu. Der Capitän des . Fahrzeuges will den Leichnam zur Beerdigung nach Wnght's Wohnorte in Queen Anne's County mitnehmen. Eiii - uud Aussuhr. —Eö kamen fal zende Fahrzeuge aus ausländischen Häfen > gestern hier an: die Barke „Almoner" mit 63 Pipen u. 645 Oxhoften Zucker von Sagua la Grande; der Schooner „Loitie E. Cool" mit 4500 Dutzend Ananas, 15 Bündeln Bana > nen und 1600 Südfrüchten von Harbor Js- land. Es segelten nach dem Auslande von hier gestern ab: die Brigg „Helen" mit 617 Fäs sern Waizenwehl, 40 ditto Brod, 1373 Psd. Schinken, 7450 ditto Schmalz, 271 ditto fa> biizirteii Tabacks, 8 Oxhst. Blätter-Taback, 20 Stückfässern Hafermehl, 10 Palleten Ver fchiedenes, 40 Pfd. und 50 Säcken Maismehl, 20 Säcken Erbsen, 15 Säcken Bohnen, 4l Fäßchen Cräckers, 3000 Gallonen Kohlenöl, 6 Kisten Terpentinfpi:itu.s, 500 Kisten Faßbö den uud 10,000 Fuß Nutzholz nach St. Lu cia; die Barke „I. E. Ward" mit 449 Ton nen Kohlen nach St. Jago de Euba; die engl. Brigg „E. O. Bernard" mit 360 leeren Ox° hosten, 40,000 Faß-Reifen, 500 -Böden und Deckeln nach Sagua la Grande. Der Gesammt - Werth der dieSwöchigen Waaren- und Produkten-Äusfuhr aus hiesi gem Hasen nach dem Auslande beträgt K 294,- 793. Ankunft des Dampfers „Ame rica." Der Dampfer „America," Capt. Billups, von der Baltimore» Savannah'er Linie, traf gestern mit 53 Packeten Leder, 20 Ballen Haushaltsartikeln, 293 ditto Baum wolle, 25 Kitten Gemüse, 26 Slückfässern Thon, 200 ditto Reis, 200 Fässern Waizen mehl, 25,000 Fuß Nutzholz und 300 Packeten Kaufmanuswaarell von Savannah, Ga., hier ein. Der Dampfer „Falco n" von der „Bal timore-Charlestoner Dampferlinie" segelte ge sternNachmittag mit einer bedeutendenLadnug von hier nach Charlcston ab. Das Baltimore: Schiff „M acaula y," Capt. Johl? Rodgers, wird augenblicklich in Rotterdam reparirt. Der „Macanlay" ist ei nes der ältesten Baltimorer Schisse und hat sich zugleich als eines der besten Segelschiffe bewährt, die jemals gebaut wurden. Direkt von Norwegen. Die nor wegische Barle „König Carl," Capt. Clan ßen, welche Mittwoch, in Ballast an E. D. Bigelow eil Comp, consignirt, von Rnför in Norwegen hier eliilicf, ist das erste norwegische Schiff, welches direkt aus einem norwegischen Hafen in Baltimore eingetroffen, obschon eine bedeutende Anzahl norwegischer Fahrzeuge den Verkehr unseres mit ausländischen Häfen vermittelt. Wieder flott wurde am Mittwoch mit telst zweier Remorqueure der am Dienstage auf der Fahn von Baltimore nach Boston an Sandy-Hook vor New-Hork gestrandete, mit Kohlen befrachtete Schooner „Ann S. Brown." Einwanderung. Gestern traf, wie wir voraussetzten, der Dreimaster „SiriuS" mit 283 Einwanderern von Bremen hier ein. Seine Ladung bestand aus 127 Packeten Kaufmanliswaareri, 200 Kisten Thon, 1 ditto Katk, 339 Nestern und 21 iusten Körben, 25 ditto und 113 Säcken Kanfmannswaaren, 1 Kette, 400 Korbflaschen Mineralwasser und 14 Packeten Droguen. Der „Lord Baltimore-Ball spiel - C l u b" hat während der gegenwär tigen Saison die meisten Spiele abgehalten und errang mehr Siege, als irgend ein and rer Club. Nachstehend lassen wir die Li e der bis jetzt stattgefundenen Spiele folgen: „AlhleiieZ- z 3' ' s „Atlantiks" 3 14 «Baltimorer« g Z 12 „Bostons» 12 4 »Atarqländer« »3-1 „Mutuats" 1 S 7 „Philadelphiaer» 8 2 10 „Resolutes" 0 3 3 »Washingtoner« Z S 8 HV-Nach trägt ich es Geburtstags.Ange. binde. Nach der gestrigen Versammlung des Vor. ftanbeS dei Maryländer licntraltörperS des „tzitdise bundcs» dem General.Agent^ sind, nachträglich als Geburtstags, Präsent überreicht. Das Geschenl stammt aus dem Etablissement des Hrn. Bernhard Brackianr, Ar. 18, Wefl-Pratijlratze. Schiffsnachrichte». Dte englische Brigg „Zohn Good,"<lapt. Morehsuf«, l>ng gestern von hier nach Savannah, Ga., ab. i Tie Brigg »Moräne», - Capt. Sorham, brach gestern >on hier nach Galveston. Texas, aus. AmÄ. April Iva de anier'm Breiten, und <4. iZängengraoe eine von Bremin nach Baltimore bestiminle weicher die Buchstabe» „Q. F. « «.« er- Ter Tampser „James Ä. Gary." ?apt. Hall, tam im 17. Mai von hier in Rewbern -X an. von Elig». Irland, ging da« S»ift .Trio.« «>'vt. Lhtfen, am 8. Mai nach Ballimoread. und am selbig n Tage traf ne Barle „Lstar ui,d Georg," Capt. Stund» ! !am am «. Mai von hier in'ivrtmerdaven-n!' Das Schiff ..Good Jntent," tkapt. Fordes, clarlrte am 9. Mal in Liverpool nach BaUimore. «onßio de Janeiro stachen am l« April die Barle .Lubra.» «sapl. Terhune, und d e englische Barle ..Wi nifred.« Capt. Staffle, und am 21 die Barte ..Äainoq» den.« (sapt. Burgeß. nach Baltimore: aineZ. dieschwe dtfche Brigg „Minnet." Capi. Engstrom.und am 24. tie fchwed-iche Brigg «Triton.« tlapt. Vier. die engl;. !che Beigg i!apt. Hodges, und eer Schoo- englifche 'Schooner „Frances.« Capt. Frye. langte am 27. April vonhier in Tan Andreas an. am 2«. April von Die englische Brigg „John Boyd," Capt. Crowell, von Baltimore zu Ponce, P. an, Die englischen Briggs .Cora» und »Maria Rice.« Capt. Prall, brachen am v. Mai von Maqaguei. P. Zt., hierher aus. Die englische Barke..Northwood.» Capt. Höpmann, Kingston am Jamaila ein, wo sie am 10. Mai noch lag. Die Barle „Euenezer.« Capt. Mathießen, von hier abgefahren, erreich!« am g. Mai Dublin in Irland. . Barle „Galatca.- Capt. Martense», lani am 8. Mai von hierzu Hull in England an. Gerichtsverhandlungen. V Dberappellations.Gericht.— Anliapo liz, » Moore, Verwalter des Moore'jchcn Nachiaffes. wider Moore; Schluß der Argumcnt>rung für d-il Appellalen durch Richard I. Gnlings. sür den Appellanten eurch Georg V. W llwins.— Walter wider Cockey MeConkeq; Bestätigung des untcrinstanzllchen »rteiiiniililes. Dungan. Nachlaß-Verwalterin, gegen die..Gegenseitige Benefij-L-dcns.Älieluraiiz.Compag. nie von «cw-Jersey;« Beginn des Plaidoyers jiir die Appcllantin eurch Arthur Georg Brown, für die Ap. pellalin durch Thoinas W.Hall. Für morgen und Nr. 4L, 47.4Ü.4Ä, 24 und2Ö angesetzt. «re lsgerich , 112 u r B a l l im or - »Co unt y.— To w s oiit oivn, den 22 Mai. iVor den Richard Grason und Georg Bellott.) Jamc« Marley wider John Morrow und Nlinrod C. Logdon; tem Kläger nebst Kost,n z-igefprochen. Benjamin Ban Vorn wider I. Alcxmdcr Parlctt und Jalot Wiesner; ditto Z 147.93 nebst Jnterefjen. Alihoff. Adams «i Comp, wider Stophel F. Ärmacosl; ditte endgültig kMj.lö nebst Zinsen. -Marie JenlinS widei Win. Gent, jun.; ditto nebit Zinsen.-Tieielbi Alfred A.Geiil; ditlo nebst Znlere,se». Edwin Hook wider Wm. Gen«, jun.! ditto L22l > Abraham Griffith; ditto t^>l.2S W W a if en. Ge ri cht. iVor den Richtern Danels Lindsah um Bijhop.) Es erhielten Jalob Thomas Laviilia I. Alexander Preston. Sarai Frau! und Peter i-chul!hc!S zur Berwallung der reip Hinterla?i-nfchas,eii von John Q. Smilh (kli>il> >. Lii iher Thomas >SIW), Lewis tslarl (Z2iiuv). Babetd Ätern ik 200) und Pcler Schultheis Iji7so> Vollmacht Com m o n Pl eas .Ge r icht.— (Vor R.chier v>a Roxmarck wider Margarethe Parier zu rer Verklagten Gunsten Har rison tzvpper wider Wm. S. Torritee; dem Klage Envard Wilson wider Oder! Craigyill. Fon?sinhaber sür G. H. Ferris Befchlagnuhmellagc aus Grund eines Gcrlchiscrkennt Mlics; unerUdigt. Heute stehen Nr. S 0 dl« 110 de Prozex-Registrande au? der Tagesordnung. Superior-Gericht. - «Vor Richter Dobbin. !!- Johann H. Wolf wider Georg O und Da Niel « «le«ens, und umgetehrt, Schuluklagcii! Unerle dlgt. Anna s. Pitcher wider Philipp P. Pitcheri de Klägerin nebst Zinsen zugesprochen.—David Da v,S wider James B. Henderfon; ditto ,!K>A), welche bi gestundet sind. — Heute kommen Nr 12» bis lsl der Prozetz-Registrande zur «ery iirluiig. er t- —«Vorßichter Piiilncy und den Curaior L. als Curalor m.l kW». belaste»? Grnii. eigrn thnm auf oer der Prattstrai'je unler tcn L)ain merbringen.— Samuel Kirby, Vollstrecker des Samue R-edq jchen Testainentes, Wider Johann Klug. sen. Chriflian und dessen Chescau; Antrag auf Nöthi gung der dem Kläger das gehörige Besitz litcl.Dotumcnt über gewisies Gruiideigcnthum. welche dem verstorbenen Samuel Reedii in Höhe von tlöo hWolhekarisch verpfändet ist, auszustellen, oder andern falls aus Zwangsverkaus desselben und Befriedlgun rer Hypotheken-Forderung aus dem Erlöse. (satha rlne Stohlmann klagt auf Scheidung von Louis W Kohlmann u. waiifch.- die Obhut üb r ihre zwei refp. Kiiioer. (Sie wurce am 2!). Ja nuar 18ü.) durch Pafior L D. Maier in der Psarrivoh nung an Kayeltestratze getraut und beschuldigt te Maun ehebrcchiriichen Wandel« j Richter Gilmor. Samuel >!.. Anderfon, Fälschung des Nainens der Re ?.».? Barnhum auf Aiiweif ungcn im Belrage von Z 2 X !??'L^>i>rochcn.—Peter Mayberih ui, Diebstahl von Cal un ii Werlhe v>,n »1..2 U, Thomas' Cigenlhuir sU Aricht-!,oses. - Johann EwaU -iiiarlcri, an Illine>crjahrlgc und am verschoben. — F Älexan>.cr Taylor, Jnfuliiren und Schmähen der Ann «1,.l . «Selchworencii freigefprochen.-Charle Büllii, Bejlehlung Rocerich Mcßae'S um Kaltiiii ii Werthe von Z 1.4»! zurückgelegt. Joseph Freyer, Vi stehlen H. H. Garringer's um Regenichirme im Wertl von L 4, sistirt. John W. H. Smilh, ein Schwarze! Mor"a»grifs auf Friederike Schäfer und Beraubun der clben um K 2; u»ier gerichtlicher Beraihung. Jc mes Morgan, Diebstahl von Schaififchen im W-nt von 80 Cent«, W. B. River'« Eigenthuin; bis Heu zuruckgclcg!.—Elisabeth Werner. Matter und Tochtei fünf Anllagen lvegen Ladendiebflahl«; Pla.doye! „nicht schul-ig."— Tu Sitzung waro bis heute vertag! Ankunft des englischen Dampfen „Royal «tak»dürd." Dcr cngUschs Dampfer „Royal Standard, Capt. Kitby, zu der neuen Baliimore - Livei pooler Linie, deren hiesige Agenten die I. Hooper Comp., Ecke Gay' und Lombar! slraße, sinv, getzörig, der Genosse des „Tai ges," traf gestern Morgen hier ein. Er hat Liverpool am W. April oerlassen. Die Ladung des „Royal Standard" ist so gendc: 48 Slücksässer Potasche, 100« Siic Reis, 1202 Kisten Weißblech, 2762 Schiene! 15 Oxhoste Klaret-Wein, 15 Kisten Hasermeh 9 Packete Masivaaren, 1 Älste Messerwaarei LI Tonnen Salz, 18 Dtzd. Thürmatten, 2« Achtel Branntwein, 50 Kisten ditto, 232 G flechte Jrdenwaaren, 4 stückfäfser ditto, ü Packete ditlo, 70 Pipen Bleichpulver und Kisten Kaufmannswaaren. Für vie Rückfracht des Dampfers sinb bi reitS alle Frachlräume beietzt, und lag scho gestern ein Theil der Fracht an der Werfte dc Dampfers. . Ein iöraeütlscves Theologen- Institut. Die verschiedenen israetiiifcheN Gemeinde in hiesiger Stadt gehen mit dem Plane uni eine Akademie sür Theologen israelitische Glaubens zu gründen. und haben zu dei Ende an sämmtliche Gemeinden ihres Glau bens im Süden und Westen Cirkulare fo! genden Inhalts erlassen: „Sämmtliche jüdischen Gemeinden desSü dens und Westens sollen zu einer Conferen eingeladen werden, um eine „Union von Con gregationen" zu bilden, unter deren Anspi zien ein „jüdisches theologischesJustitut" in' Leben gerufen werben fvtl. Die Conserenz findet am 8. Juli 1373 il Ciricinnati stall, und wild jede Gemeind ersucht, zwei Delegaten und einen weitere! für je 25 Mitglieder über 25 zu senden Die Ramen der Delegaten sollen sobald al! möglich dem Sekretär Lipman Levy, Nr. 117 West - 3.' Straße, Cincinnati, iintgetheil werden. Der Organisations-Plan sür dieses Unler nehmen ist folgender: 1. Sämmtliche Gemeinden des Westen, und Südens sollen durch Delegaten bei dei General-Conserenz, wie oben angegeben, ver treten sein. 2. Diese Gemeinden formiren sich zu eine! „Union," unler deren Auspizien das beab sichtigte „jüdische theologische Institut" in'! Leben gerufen und unterhalten wird. 3. Von der „Union" soll eine Constitution mit Nebengesetzen adoptirt und ihre Zweck auseinandergefetzt werden. 4. Nach Amiahme der Constitution ze. sol len die Beamten erwählt werden, um die In corporation der „Union" zu veranlassen, be> huss gehöriger Führung und Unterhaltung des Instituts. 5. Soll die General-Conserenz lsolche wei leren Maßregeln ergreisen, wie sie für dii Interessen ver Erziehung und für das Woh »der Gemeinde Israel" zweckmäßig erschein gen." Oer erste „Highland - Park-"Ber kauf. Der erste Verkauf von Grundbesitz an Highland-Park" sand vorgestern durch di< Agenten Clendenin Ä Wilson, resp. Auktio. uaroren jiirkland «r Trego statt. Trotz de: iii'.güllstigen Witterung halten sich elneOienge ssauslustiger eiiigestellt und folgende Verkäufe anden statt: Grundstück Nr. S und 10, an Thesnut-Ävenue, je für K 650 an Dr. THS. Spencer; Nr.l7 bis 22, anAugusta-Avevue, e sür »520 an Hrn. Calvin Chesnut; Nr. >5, an oerielben Avenue, für HSOO an Hrn. K. T. Cook; Nr. IK. do., für oenselbenPreis in Hrn. Zoh. A. Dobion; Nr. 7 bis 12, an >er 10. Straße, nahe Augusta-Avenue, je für !615 an Dr. Tbs. Shear.r; Nr. l, ander !lugusta - Avenue, sür K 730 an Hrn. Ths.. !)'Connor. Betrag der ganzen Verkäufe 510.570. Jedes der Grundstücke hat eine fronte von 25 und eine Tiefe von 150 Fuß. Wie verlautet, soll in Kurzem ein weiterer !serkauf stattfinden, auf welcyen wir im Vor lu« Spekulanten und Solche, die sich ange lehnte Landwohnungen zu sichern wünschen, ufmerksam machen. Zur Wiener Ausstellung. Wech sel und Credttbriefe. Die bevorstehende Wiener Welt - Ausstel liiig, welche am 1. Mai beginnt und mulh laßlich nicht vor dem 2. Nov. schließen wird, at die Reiselust des amerikanischen Publi ams in so hohem Grade entwickelt, daß ich iich veranlaßt sehe, die Aufmerksamkeit des jublikums ausdie Ausstellung von <src itbriefen zu lenken, nach welchen bei dieser Selegenheit ein größerer Begehr, als bisher, :in wird. Ich habe diesen Umstand antici irt und daraus hin die umfassendsten Borbe citungen mit den größeren mit mir in Ver indung stehenden Bankhäusern Europa's, lamentlich mit der „Union» Bank" in Wien , einem der bedeutendsten justitute Oestreich's abgeschlossen. Wechsel und Creditbriese zu den niedrigsten Katen bet F. Raine. Das Maifest der „Baltimoter iivchutzen - Gesellschaft" indet Montag, den 26. Mai, im Parke an er Belair-Aveuue statt. Das ArrangementS -somite hat Alles aufgeboten, um dieses Fest u einem brillanten zu machen. Den Schützen und Keglern winken nierthvolle Gewinne, während den Tanzlustigen der >roße Saal von Nachmittags 1 bis Abends II Uhr zur Verfügung'steht. D'raugen im Garten wird prächtige Eonzertmusik erfchal len und am Abend soll der ganze Park sogar lUumiinrt werden, fvdaü der Besucher den Eindruck erhält, a>« wandle er in einem Zau bergarien. Hoffentlich wird der Himmel am Montage kein böieS Gesicht machen, sondern seine Sonne freundlich erglänzen lassen. Dies ist der Wunsch aller Schützen, und wenn der selbe in Erfüllung geht, so dürfen wir mit Be stimmtheit einem großartigen Feste entgegen jehen. Der Chor der deutschen bischöflichen Methodisten-Kirche an der Peninylvania-Avenue wird Montag, den 2L. Mai, zum Besten einer neuen Orgel ein Conzert in Raine's Halle geben, bei wel chem mehrere namhafte hiesige Künstler mit. wirken werden. Die FrnklinqK-Stennen des „Mary länder Zoc?ey-(slubS' werden Dienstag, den 27. Mai, ihren Anfang nehmen und bis Freitag, den 30. Mai, an dauern. Die Münk wird das Musikcorps des 5. Regiments liefern. e Hr. Heinrich Loos, Nr. 18, Süd - Frederickslraße, macht seinen Freunden und Bekannten die Anzeige, daß er eine srifche Sendung Bremer und Kitzinger Bier in Flaschen erhalten hat. Der Gesangverein ~Harmonie" wird Montag, den 2. Juni, sein grsßes 'bfingstfest in Collis Muth s altem Schützen. Hofe an der Bclair-Road abhalten. Als Blut und Säfte reinigendes Mittel ist das Karlsbader Sprudel- Salz unübertrefflich. Dasselbe wild von vielen Aerzten gegen Unverdaulichkeit, Kopf schmerzen, Mangel an Appetit und alle Uebel, welche aus Unordnung des Magens oder de! Leber entstehen, angewendet. Ä. Bogelei LcComp. sind die Agenten für Amerika. M-) SS" Der unglnckttchflc Mensch au der Welt ist der Dyspeptiker. Alles steht e dunkel und düster; er ist mit sich selbst nn! Jedermann zerfallen; das Leben ist ihm nn eine Bürde. All' dieses läßt sich durch dei Gebrauch des pernvianifchen Syrnps, eine Eiseyprotoxyds, heben. Leute, die seit 2 Jahren gelitten, sind durch ihn enrirl wor den. (119-24) ist e SUMMEN gel W. Barranqer ä-Co. Provisionen-Händler Vr^tivu^stmacber, Etablissement an der verlängerten Pennsy! vania-Avenue. Warktiiände : Rr. Zi» eutre-, Hanover N. B. Liberaler Rabatt jür Händler Hotels ur B > .FZMGrofteS Inducement fü und Konsumenten !r i W u > > I ch, L d h l - d Rc. und?<»?> r iiinqton., nahe Grc.nstraKe, tMrz2t,lJ,j.p.Z dem Markte gegenüber. Baltimorer h»«arkt. ll3?>. Von den Borrälhe» kam ' Gesamnitverkiluic diese Wochc IVI Stuck Rindvil Schweine diele Woche zu 7>5 » CtS. pro 130 Psu Börsenberichte. Berichtet von Wm. Fisher L» Söhner Nr. 32, Eouthslraße. Baltimore, den>22. Mai, Abends 5 Uhr. Gold 1175j CentOSuZi/Ä' V.St. S.2or - - Ma6CR2. 22 <4> 'Kö ... - tI8)i St Passßahn - 21 l»j'l>7 ...12V?» Äsio ffeu Vers 5 B, St. w.l>)r?l4 Äd Fcu Vers i.^ Md kr Des'B3 IVS Howard Berj K 7 Ba Kr a1t,... 38 4V>» McruMßers 4.'» d Bakrkk 36 Bito<KOKr'7ä ?8 » Ba kr K 7 öö Bitock O 3?'87 WBaZrlult 12-i B I. 7'< l'> »Z Va Eons K'S . S 3?» S3>j Nor;eu«Kr'77»7 W Balto kr'7Z.. S4 Baltobr '>o.. M» N?i CentOhioKrl. i-K.'^ Balto kr P M !'Z?L WMdkr2.g'9o!»7 Balls kr!B!iZ. 102 WMdkr2/Wcs- 55 Bolto kr tSM.. 9Z WMdkr3.JuZ- 97 SMeinphi?kr ö8 Wi Bnk oi Balto 127 MackCin BrZ. B4 Citlj Bank..,. lS)j 13?» Rich Dan 1. ?5>5! Franklin Bank LI 1l>» Or.Al.<KMa7rB!,'» 81 How Bank 7 Or.<KAl kr S. »8 Mcrchßank 1W 12k Or.öl Al 8r 4. 80 - ,2 BItoGaSG '5 M) tA Z. Nat Bank 8N W Geo'SCkKohl 120 12z Balto ON E l7t l7t Kreder Turnp »i> >it. S. R. R. 3B^ D>e gestrigen Verkäufe aus der hiestgcn Börse de t 3>U Baltimorer Stadtsechser, IB7S S 9 »XI ditto ditlo li>7» R> 7VO dlt!» ditlo 18M WZ I,MO ditto diilo tB<« W) 1,20 i) diito diclo IS«>2 IW MaryländerVerlheidigungs-Anleide ... 1052 >Mar.-Eiiic.-Badn"-Odtlgat., 1, H., 7r IM l.tXXi diilo dilto ditlo lyl >Lold, uui der Straße 117.' Bei. St.-81er 122 . K.20«.-ISK2er ....lik) , . llk! - . 1865 er 117) » » - neu 11«.- . . !867ei 121 , » 1863 er 11Z) IS.4oer 11, B. St.neue ö per i>4> V. St. Currency Ker IlS) Missouri Ver g3> undkt. Zoe Dcbt.,^.R» Stord-SarolinaSer, neu IK » »I Soupone 28H . » IZ Virginia kei, nen S>l , »X SouponS 43 . . Deserrel' R Western Unwn Te'lcgravh >S?< Well/, Fargo ck Expreß, neu Mail Ädam«' Erpreß 93 »in,s MerchantS' Union «!?)» Clev., «01. 3. S Ä -?j. Central 6 vudson River R. R «ne Erie Railroad, Pres'o Lake neue Scrip 97 Illinois Central R 114 New-Jerse» Central R IV4S6 Eleveland 5 PittSburg R 87 North Western 75 » Priorität Bö) 6 Rock-Island 101), Mil. und «t. Paul —— 545» Mii. und St. Paul, Preser'd 72 Toledo und Wadash K? ffo Wayne S 3 und .^.-- " Del.' Webern...'.'.' Union Pacific Boston, Hartsord und Erie..... . Ton des Markte» Kautenbachs vitt^/ den krankhaften Zustand de« Hahiiflcische» und mildert die Reizempfindlichkeit der "jähue gegen Temperaturwechsel. ÄIS ganz vor züzüch erweist fie sich zur Beseitigung des übelriechen den «lhems. Geprüft und empsohlen von den Herrn Zahnärzten Hoopes, Äcech, Burton, Duck zc. SV Eenls pro zlasche, Niederlage in.Rodkl» Lantenbach'» Eck d « deulscher Äpotheke, Bei allen Droguisten und Äixthekcrn zu hahen? ' (Febr.lZ,tZ,tu>v4,x,) Kewe Zahnschmerzen mehr ? t?. ?ee>»t>o,kr, Nr. «k, Kest.Salliuioreiir.: L. tsari Roiile, iientral-Ecke der Boston- und Chcslerstrabe; S. Man» Nr. 251>, Süd-Broadwaiz: S. Ricliter, Nr. IW, ?rederick-Ät»nuc und Ä. Ri-»>ter, Haupt-Niederlage vtr. viord» Multtr, gebt nur ihn Euren Kindern, dann werdet ihr ne dcbaitcn: derselbe erleichtert das Dahnen und gievl ihnen einen gesuncen Schills. Zcdcr Äpcichclcr Ri'ckter, (MärzB.tZt»w!?l Baltimore, Md. Schiffs-Anzeigen. '1873. Hamburg-Amerikanische Packet - Aktien - Gesellschaft. Post-DampMff-Fahrt. nud Stew»?)ork Past-Tampfschiffc: , w. Stahl; E. '.Holsatia,"' , R. Garend«! „Gaioni»," , L. Brandl; Bereinigte Staaten-Post^ Hamburg, London, Havre und Southamptoo 1. ?ajüte: tl2v.lX> ?. . ... . 72.0 V 1. E,.i>,i.. Zwischendecks ..... jii.VV B. «"«oaV Broadwa'v^ Rrgklmäßige Dampfschiffsahrt Bremen und Baltimore, »nrch die «izeas sür dielen Dien» an d«i Zlvde er bauten ilillin eijernell Post-Dampsschift» vonZoU tapt. Lilienhair, „«erii»," » Putsihcr. „Lhiv," . van Emst'r, >,?eiv;iq" 21. Mai. ..0l,io" ..... IZ. Mai 7. Juni. Passage-?>retse in Goltz» U»» Bremen nach Baltimore: Hajütt tl<X>i t!o.^ Kajüte »lOo; Zwischendeck tZV. Siitder zwischen 1 und li«Zehren dir Hilst«; Silug linge »2. Wezen^ Fracht und diesen in (Okt2o.lÄ) >»r. d < Autilchcr iSSi'^^zZtcttin-Amcrikunisit.cPoft Tampsschissfahrt-Aktien - Gesellschaft Regelmäßige Post-Dampsschifsfahrr zwische und Stettin. „Humboldt,- 7, Mai; ~Ernst Moritz Arndt," End Moi. Paslage-Preise: Bon Stettin, I. Zasütc «Sold t 5.1.0 . 2. Sl.jute » f>g.c . !. Zwischendeck « Si!.^ Bon New-York, l. jasiite . lM> . 2. Cajüte . 7^.N . t. Zwischendeck . -is.N «i ."r >'e. ' Office: Nr. 4V, Broadway, New-^jvrk scher Lloyd Regelmäßige direkt« Post - Dampfschifffahrt. Sreme« und New-Bork. Amerika»" -Deutschland," .Vcosel"," »D^inau,- Die find, wie folgt die Vereinigte Staaten-Post Die Dampler dieser Linie halten zur Landung de Kaffaziire nach <.s«gla»d u. Frankreich in Passnge-Prcise von Bremen nach Ne>v-?jorkt Unter-Salon 72 » Zwischendeck <« . Kinder zwischen I—lv lahren die Hallte; unter t lah! tZGold. Bon New-Aork nach Bremen, Lon don, Havre nnd Southampto,»: Gold. t. Caiüte:-SamkagS'-Dpsr.—Ober-Talon t120.W von und nach Bremen : >. » Unter-Salon l2?!s>< Zwischendeck Lk.x< A?» ?ontanten nach Southarz»« len unoVnter Är Bremer t>elrichi> S! Nr. 2, Bowling Green, New-Dork. Snßaltimore A.Rain-, MisAsLMimorc-SusqtlelMNt! Tamvfer-Gesellschast. Regnläre Linie (Sonntags ausge nommen) nach Port Deposit. Havre de VSraee und Tike-Water-Eanal. Das Dampsichiff .luniatci." (!apt. K. I. iiti» cbartjoii, wiri> die Fayttcn nir die lah^ nerstag und Sonnabend« N ichinittazS <> Uhr, ver lassen. Äus der jeden Moitla.,, Miltwoct, un- Freitag Nachmil. tags Z Uhr und «avre ve .> Uhr. Das ncn.^ Canäi ist, und wird an der.guniata" ab- T?r Ägent der Gesellschaft in Havre de Grace wird Umladung Tide oder Frachtgüter werden täglich bis 5 Uhr Nachmittag« in Smpsang genoininen nnd zu billigen Stattn und «erschifft. . c7k-) «t^^UK.'Äoenue. Baltimore- Philadelphia'?!! Dampsbooc» Compagnie. Ericson'sche Linie nach Philadelphia. Fahrt in der Salute beiden!" üÄnt, lOkt.4.lg> Nr. Z, t!igdtslr.-W-rstc Baltimore. Paffe ! Paffe! -tzW ' ,ur«eise in'S «usland besorgt innerhalb 2i Stuiiden K. Raine, iiite der Balt>i»,ttftr. nnd ovzi'ki'M MW Millcr's IM vySpeptische« , und , Invigorator Pflanze,,-Präparat wunderbare heilende Eigenschaften Dyspepsie und Leberkrankheiteu M» Selbsuch«, WKS Salleitkrankhei Kopsschwerz «trstopfung. wird Sarantie Str. 12, Stord-Howardstr., kaufe eine Flasche, und wenn nach deren Gebrauche Zhr keine Besserung verspürt, so «MIM wird das Geld zurückgegeben. 2t. I. Miller, Eigenthümer, MÄK Baltimore. »reis SI prs Zlasch» oder « ?>«- N scden für S 5. haben bei allen Droguisten uni» BK< tApotbeker». tSlptK!>l2Mtc,4>p.) Eisen in s Blut! Der Peruvianische Syrup, eine unver äuderliche Lösung des Elsenoxyduls, ist so zusammengesetzt, daß er die Eigenschasten ei nes leicht verdaulichen und dem Blute so leicht, wie die einfachste Speise, sich einverleibenden Nahrungsmittels hat. Er vermehrt dieMen ge des eigentlich natürlich belebenden Stos ses, diö Eisens im Blute, und heilt „tausend Uebel" einfach durch Anspannung, Stärksng und Belebung des Körper; das bereicherte und belebte Blut durchdringt jeden Theil de? Körpers und verbessert Schäden und Verluste, ucht die krankhaften Ausscheidungen auf und überläßt der Kraukheit Nichts zur Nah rung. Dies ist das Geheimniß der wunderbaren Ersolge dieses Heilmittels in der Heilung von Berdauungöschwäche, Leberleiden, Wasser sucht, chronischem Durchfalle, Geschwüren, Nervenleiden, Frösten und Fiebern, Verlust der Körperkraft, Niereu- und Blasenkranhei ten, Frauenkrankheiten und allen den Kraul heilen, welche aus einem schlechten Zustande des BlutcS entspringe» oder von Schwäche oder eiuem Schwächezustande des Gesammt körperS herkommen. Da er vollständig sre' von Alkohol in irgend eiuer Forin ist, so folgt seinen kräftigenden Wirkungen nicht ei ne entsprechende Reaktion, sondern sie sind bleibend und verleihen allen Theilen des Kör. pers Kraft, Stärke, neues Leben. Tausende sind durch den Gebrauch diesig Heilmittels aus schwachen und kränkliche« Geschöpfen in starke und gesunde Menschen verwandelt worden. Schwache Personen sollten ohne Zaudern dies Heilmiltel versu chen. Man sehe daraus, daß jede Flasche den Namen „Pernvianischen Syrny" im Glase eiugeblasen trage. Broschüre srei. Seth W. Fowlc Söhne, Eigen« thumer, ?!r. I, MMon-Place, Boston, uistenju verka P. Hanson Hiß <K Comp., Möbein und Vvrhänge-Stoffe, französische Zierralhen ?tr. 4-?, Skord'EharleSstraße. l«ug,Z.t2M,e.4.p > HttmcS Bates, und -Al AufzugS-Maschiue, patentir, am IS. April 187 t. abr i i e »r undÄrdeil '«» lame« Bäte». dcrVratl- u. »»resldentOr tM'.'l « äte 'S"' psLcntirter Elevator ül?Zts für Lagerhäuser und Läden. «r. S, Sarrit-nflrake, Baltimore, llltatAlitl» Heinrich W. Mcars, Nr. Kl, Nord - Gaystraße, Musikalische Instrumente. W«. Knabe ck Co«H.. ffabritanteu von Flügeln, aufrechtstrhrnden und tafelförmigen P i a u o - F o rteS. Alleinige?lgenten 'sur (Zarhart Needham'S Parlor-Oraclit. Nr. Wcst-Äaltnnore-Straße. «MarzM-, od (Z7Z-I Vir. tüB West-Fahetttftr. Sine vorzügliche AuSvahl neuer und gebrauchter »iano« ,nd Varlor . vrgeln eigene» Fabrikates und aus Jahre gara»< tirtdei W. veinekomp, tDez.tZ.tJ) !>tr. S5l, Weft-Baltimorestr -AA« Wo Jutro, Wvstkalien-Häudle» Agent für die berühmt« ChlSering-Piano« George Woods Ll EomK.'D Parlor-Orgela, Nr. ISS, West » B a ltimorestr »ß e. tZan.lZ-) werden hiermit aujgejvrdert, solche nebst den nothiqen Belegen spätestens am U. November IK7Z einzureichen an dicjeii gesetzlich m/vcrlu stig erklärt werden mögen. ?lllc, die Zahlungen an diese» Nachlaß z» mochen haben, werden hiermit aus gcsordert, solche unverzüglich Unterzeichneten ja (t2'.7.ZZ,9> latod S!ctin^^t!^lldii. Äd nlittistratip n S-Ä n; e i g c. Nachricht wird hiermit gsqeben, das, Unterzeichnet» Eduard Adm.^

Other pages from this issue: