Newspaper of Der Deutsche Correspondent, May 24, 1873, Page 1

Newspaper of Der Deutsche Correspondent dated May 24, 1873 Page 1
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F. Naiae, Herausgebe,. Spczial - Notizen. l'KL'fllVioUVo? 150 i WDUI «-«vsioiAUL. il^^ukiovsi'o?civi4l.cB. L. S. VRIV2 ä- SV.. 231?. Lkarlss Lt. Nrur Fancy- und Kaufmännisch e Ichreidmaterialiln bel Guggenheimer St Weil, Schreibmaterialien u. Drucker irr. <??, «cit - Baltiworestr., (unter dem.Canollion-votel^. sj?n und en'iischin Schreibpapieren, schon gesiampj ode, aus Bestellung gestcmpst. ltlä-D Hochzeitögeschenke! Hochzeitsgcscheuke! Massive silberne Lössel, massive silberne Gabeln, massive silberne Vorleglöffel, Zucker-Löffel, Serviettenringe, Salzfässer und Gemüselöffel, eigene» Fabrikat, garan> irt von W F. Vissing, 280, West-Baltimorcstraße, 280, l«o°7,t2Mtel) gegenüber Hanoverstr. W. Kummer, 165, Süd-Broadway. "°lÄanlo,l2M?e">"°''""' besorgt. KS Alle Arten 85 Nähmaschinen;ur Miethe zu t 2 monatlich. Zum Verlaine in Ratenzahlungen zu tä pro Monat. Baarzahier erhalten einen libera len Abzug. Dorsey « Loudenslager. (OttZI.IJI) v!r. Nord , EutawstriiS«. 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Der letzte ns ur pat o rif ch e Schritt der herrschenden Gewallen ist rine Proklama tion des Präsidenten, welche mir der Interven tion der Ber. Staaten Land und Seemacht gegen alle Lonisiana'er droht, welche nicht in nerhalb zwanzig Tagen cllen Widerstand ge gen die ihnen vonWashinqion aus aufgezwun gene Regierung des „Gouverneurs" Kellogg einstellen. Was den Louisiancr'ern passirt, kann jeden Augenblick auch anderwärts p:ak tizirt werden. Regierung und Congreßzwin gen einer» Staat, eine nicht erwählte Staats obrigkeit anzuerkennen, und wenn das Aolk nicht parirt, erhall es Prügel. Der Art trägt man hier zu Lande die Freiheit und Bolls- Souverainelät za Grabe. Die in Birgini enbevorstehendenStaats- Wahlen lenken vielseitige Aufmerliainkeit auf sich. Als unabhängiger Gouverneurs - Can didat wird heule der bekannte Bekämpfer des Nichtswisserthums Henry A. Wise genannt. Inzwischen bildet das radikale Votum, verei nigt mit den Negern,eine gewaltige Macht, die nicht so leicht besiegt werden kann, wenn drer Parteien in's Feld ziehen. Anderer Seils behauptet man, dag, um die „dunklen Mächte" zu brechen, Henry A. Wüe als ob jektives Ziel eine Nominalion der Republika ner im Äuge hat. Wise ist ein gewiegter Po litiker, der am Ende den hervorragendsten der Repuvlilaner, R. W. Hughes, bis dahin als Candida! genanr.t, aus dem Felde schlägt, wenn auch nur, „um die Demokraten uud Coiiservativen unmöglich zu machen." Auf die Nachiicht hin, daß das Gene ra l - P o st a m t im Begriffe steht, den Con tiakt mit der „White Star - („Atlantic" ) Linie" aufzuheben, haben sich bereits die „Jn man-" und „Nord - deutschen Lloyd" - Linien gemeldet, um die Ver. Staaten Post zu be fördern. General--Postmeister Eres well steht im Begriffe, eine Reife nach der Küsle des stillen Meeres zu machen. lowa iij soeben von einem furchtbaren Orkane heimgesucht worden, der großen Schaden angerichtet hat. Eine Menge Men schen und Bich sind um's Leben gekommen. Zu New -S) ork ist gestern der Banlfäl fcher Gev. McDonald dem Ber. Staaten- Maifchall übergeben worden, um an Eng land, wo der Schwindel stattfand, ausgeliefert zu werden. In Minnesota ist der Staatsschatz meister Seeger nach Plozessiruug vor dem Senats - Comite cum aus feinem Amte entlassen worden. In New -S) ork ist der Vorschlag gemacht weiden, dem großenJrländerDaniel O'Con nell im „Central - Paike" ein Denkmal zu er richten. Der neue, soeben in Oregon erwählte Ler. Staaten-Senator Joh. H. Mitchell soll kein Anderer, als Joh. Hippie sein, der vor einigen Jahien als Advokat in Butler,Pennf., prakiizirte und von dort mit K6ooi), die an dern Leute gehörten, durchbrannte. Das „Journal" in Washington, ein Blatt, das sich eifrigst der Förderung der Interessen der deutschen Adaptiv -Bevölke rung annimmt, jagt in Bezugnahme auf die dort in politischer Beziehung und beson ders in der Temperenzirage sich kundgebende Spaltung: „Welche jämmerliche Rolle hat bisher das dcuisch-amerikanische Element in diesem Distrikte gespielt! Neger sind in der hiesigen Assembly und im Oderhanse; Neger sind im Geiuiidhettsrathe und in der Stadl verwaltung mit den höchsten Aemtern ver traut. Uno Ihr Deutschen hier, was seid Ihr? Ihr habt Euch selbst degradirr und unter den Sieger gestellt."—(Wenn man hier den Stören frieden, die alltäglich das Maul vollnehmen und mit Rathschlägen zur Rettung ihres eig nen Ichs aufwarten, Gehör gäbe, so würde es in Baltimore nicht besser sein. Der deutsche Adoptivbürgcr unserer Stadt wird sich nie mals unter den Neger stellen lassen und auf passen, daß die Pläne Jener, die diesem Ziele auslrcben, nicht in Erfüllung gehen.) Die Phi l a d el p h i a'e r begingen vor gestern den GeburtSiag G'rard's. Der Phrladelphia'er „Demokrat" stellt der Bayord Taylor's chen „W ettge müth ! ichkeit" den Weltfrieden, die Welt- Frciheit und die Welt-Vernunft gegenüber. Was Hr. Taylor, als er bei dem Pießbankett in Wien die„Weltgemüthlichkerl" proklamirte, mit der Letzteren gemeint haben soll, ergibt sich aus dem Folgenden: „Taylor erklärte, er sehe in dem Bankett mehr als bloße Gastfreuiid schafr, nämlich eine engere Verbindung d r presse der ganzen Welt zu hoher Mif sion, „über den Zinnen der Partei" Wache zu halten für den Fortschritt und Frieden der Welt. Dieses gemeinsame Streben wollte er v'it dem Won „Weltgemrithlrchkeit" bezeich nen." „Der „Demokrat" meint dazu: „Las ist höchst gemüthlich (warum nicht lieber „weltgemüthlich?") von dem trefflichen ame rikanischen Dichter. Leider aber ist die Ans gäbe der Presse keine so gemüthliche, wenn auch B. T. in seiner angenehmen Stellung als reisender Dichter - Corre'pondent Nichts davon gewahr wird und seine weniger glück lich-situiuen College» bei der Welt-Bummelei eines Welt-BankeriS der Welt-Presse Das für den Moment vergessen haben mögen. Die Welt ist leider so voll Corruplion und Skan dal man crinnere sich nur an den Welt- Skandal der amerikanischen Commissäre in Wien daß für die Presse, die Hüterin des Rechts, des Friedens und der Freiheit wenig an Gemüthlichkeit übrig bleibt. ~'Ler Welt- Frieden, die Welt-Freiheit und die Presse als Ausdruck der WeltVernunf:!" soll der Toast sein, welchem wir uns auf 187 K vorbehalten." Der Schah von Persien wird jeden Augenblick in St. Petersburg erwartet, der Khedive von EgyP t e n befindet, sich ea routo Vach Wien, in Constantinopel. Ein russisches Kriegsschiff bringt den Schah über das caspnsche Meer nach Astrachan; erbringt seinen ganzen Hof mit, bleibt 1s Tage in St. Peiersburg und besucht sodann seinen „Vet ter" in Berlin. Zn Spanien geht's d'runter und d'rü ber. Die republikanische Partei benutzt die vorgeblichen Grausamkeiten der Karliken in Sanahuja, um den kriegsenthusiasmus auf's Neue zu wecken. In Barcelona haben bei Androbung schwerer Strafen die Republika ner die Jugend zwischen dem 14. und 16. Le bensjahre unler die Waffen gerufen. Frankreich befindet sich wieder am Vor abende eines Sturmes. Man tröstet sich da mit, daß der gefangene Urheber eines Planes, Thiers zu ermorden, ein „Wahnsinniger" ist. Vor den Gerichten zu Cincinnati schwebt zur Zeit die Frag« über die Besteue rung de« kaiholischen Kirchen - Eigenthums. Der Erzbischof verlangt aus den Grund hin, daßÄirchen von der Besteuerung ausgeschlos sen seien, die Nichterhebung von Abgaben aus 14 Ackern Grundbesitz, den eine kath. Kirche in EumminSville eigne und der zu kirchlichen Zwecken benutzt wird. Eine Graud Jüry in New-Orleans besteht aus 17 Farbigen und 7 Weißen. Alle gehören selbstverständlich der radikalen Partei an. Der oberste Gerichtshof von Ohio hat das sogenannte B oesel-Eisenbahngesetz, wonach einzelne Munnipalitäten die Autori tät haben sollen, Bonds für Erbauung von Lokaleisenbahneu ausgeben zu dürfe», für ver fassungswidrig erllärt. Wenn dieser Ent scheidung auch anderwärts Nachdruck gegeben werden würde, so könnte das Nichts schaden. Gestern fand endlich die schließlich«: Bei setzung des von den Modoes ermordeten Gen. Canby in Indianapolis, Ind., statt. Der Zusammenbruch einer bei Gelegenheit der Grundsteinlegung zu einer kath. Kirche er richteten Tribüne inShamokin, Penns., beweis'! auf's Neue, wie leichtsinnig nur zu oft derartige bauten errichtet werden. ES bestätigt sich, daß bei dem Unfälle der E>sen babnsracht-Condukteur Anton Kelly lebens gefährlich verletzt wurde. Einem Manne wurden beide und einem Knaben und einem Mädchen ze ein Bein gebrochen. Die Bi schöse Wood von Philadelphia und O'Hara von Seranton, Penns.» sowie mehiere zur Zeil auf oer Tribüne befindliche Geistliche la- Der zweite rnhastirle Heraid"-Correspondent Lcop. A. Preuß ift in Havanna von aller Verbindung mit der Anßxnwclt «beschlossen worden. Inzwi schen beging man vorgestern in Havanna in aller Ruhe ten Himmelfahrtsläg und alle Geichäfre waren geschtosscn. Am Moniage veginnr die JahrcSvrüsung derCadetlen a n s W e st - P o i n t. Nahe Allyn 's Poinr. Mahasser-Bai, N.-Ä-, wurden soeben die berden deichen der im v. A. vom Schooner „Mira" in's Wasser gefallenen und ertrunkenen Brü der Breroster gesunden. Am 4. Iyin beginnt in Chicago ein Freudenfest über s>e Wjcderer stehung dei Stadt. Mall hc>s dazl> alle Wafqmgtorier Größen und die Göriver reure der Neu-England- und Mitlelstaater rnd Eana?a's eingeladen. Auch der deutsch! Gesandte ui,d deutsche General-Consul ir New-?)ork sind invitirt, aber die Gouverneure der Südstaaten ausgeschlossen worden. Aon New - Hork kömmt die Anzeige, daß die Temperenzler bereits zwei neue Vorlagen in der Staatsgesetzgebung gemacht haben. Die eine schlägt vor, den Bier- und Eider-Berkaus dem Volke zur Separal-Ab- Kimmung von dem Spirituosen-Verschleiße vorzulegen, der andere verlanit die Einsüh rung des berüchiigtenAdair-(Ohio-) Gesetzes, welches ein ausgedehntes Klagerccht aus Schadenersatz gegen die Verkäufer berauschen der Getränke gewährt. Der Champlain-Canal, N.-?>.. ist beschädigt und eine Brücke über den Erie- D er scheint sich seinem Ende zu nähern. Boqus Charley hat mit 14 Kriegeru kapitnlirt, später ergab sich auch noch Hooker Jim. Boston Charley ist im Gefechte geiollen. Der Bostoner „Traveller" sagt von d.'ii Congreß Mitgliedern, die die Ge haltszulage zurückgeschickt haben, ohne dabei ihren Namen öffentlich z i nennen: „da sie Eongreßmitglieder sind, io ist es ganz natür lich, daß sie sich einer ehrenhaften Handlung schämen." Die Frage, ob Nicht-Spanier auf Euba nach den Gesetzen Spanien's prozessirt wer den können, tritt in Folge der Verhaftung der „N.-A. Herald" - Corresvondenten wieder in den Vordergrund. Inzwischen bleibt es im mer fraglich, ob das internationale Recht dem „Herald" die Erlaubniß giebt, seine Corre spondenten auf Tuba zur Spionage zu be nutzen. Ueber die „T t r i k e s" in N e w - ?) ork erfährt man, daß die Damenschuhfabrikanten eine Erhöhung des Lohnes von 25 Cts. pro Paar gewährt und die Hufschmiede den Preis des Pferdebeschlagens ent'prechend mit dem größeren ihren Gebülfeu zu zahlenden Lohne aus 5V Ets. pro Satz erhöht haben. In Charleston, S.-C., wurde gestern der Mörder Levi Sauls gehängt. Derselbe, ein Fährmann aus dem Pedac-Flusse, hatte in der Trunkenheit den Noah sullon, einen Concuirenten, ermordet. Telegraphische Tepescheu. (Von dcr »Nsio:iirten den „Corrcjponten- MesMsche ÄabellzznHte. London, 23. Ma>. Die hohe Pforte Hai bei der holländischen Regierung gegen den Krieg mit den Atchinesen proiestitt. 23. Mai. Die Deoatte über die Interpellation der Coniervativen begann heute Nachmittag in der Nationalversamm lung. Der Flur und die Gallerie'n waren ge drängt voll von Zuschauern. Präsident Thiers und mehrere Cabinetsmitglieder wa ren anwesend. Der Herzog de Broglie eröffnete die Debatte mit einer längeren Rede zurUaterslügung der Interpellation. Dufaure, der Justizminister, erklärte imNa men der Regierung, daß es j?tzt nothwendig geworden fei, die provisorische Regierung auf zugeben und die Republik anzuerkennen. Präsident Thiers bestieg sodann die Tri büne, uin zu sprechen. Sosoit erhob sich ein sörmlicher Sturm von Protesten uuo Aeuße rungen des Unwillens aus der Rechten und am rechten Centrum. Eine Scene der Auf regung und Verwirrung folgte, welche aller Beschreibung spottet. Der Präsident ver suchte, sich vernehmen zu lassen; seineTtiiiime verhallte aber ungehört in dem Getöie. Da der Präsident fad, daß das Haus ihn nicht hören wollte, so verließ er die Tribüne und consultirte mit den Ministern. Dufaure betrat d>e Tribüne abermals und es gelang ihm, Gehör zu finden. Erjagte, er sei instruirt, der Nationalveriammlung for mell anzuzeigen,daszPräsident Thiers wünsche, zu der Nationalversammlung zusprechen; er verlange eine Vertagung bis morgen. Das Haus vertagte sich insolge dessen. Die Deputirten sind aus morgen zu einer Spezialversammluug berufen. Die Linie ist sehr zufrieden mit der Haltung Dufaure's. Keine entscheidende Abstimmung sand heute statt. Die Anhänger der Regierung hoffen, cineMaiorität von 20 Stimmen gegen dieJn terpeUalioii zu erlangen. London, 23. Mai. Ein? Spczial-De pesche von Madrid an die „Daily News" mel det, daß der Kriegsminister Gen. Nouvilas, welcher zur Zeit inNavarra eommandirt, mi seinen CoUegen im Ministerium zerfallen ist, welche die Zurückberufung des Generals nach Madrid wünschen. Madrid, 23. Mai. Im gestrigen Mi nisterrathe wurde beschlossen, die Wahl auf Euba zu verschieben. Rom, 23. Mai.—Graf Alessandro Man zonl, der berühmte italienische Dichter und Novellist, ist hier im.Alter von 89 Jahren ge storben. Tiirkel. Const a n ti no p el, 23. Mai.-Der Sul tan gab gestern dem Vice-.König von Egypten Audienz; dessen Empfang worein überaus herzlicher. London, 23. Ma> Dcr Dpfr. „Den mark" kam von New-Uork an. Southampton! 23. Mai. Dcr Dampfer „Berlin" lief auf sci.ier Fahrt von Baltimore nach Bremen hier ein. London, 21. Mai, II Uhr Vorm. -- Consols eröffneten zu 93j für Geld und 935 für Brief. „Amerikaner," alte '6ser 9IK; '67 er 945; 10.40 er 885; neue Fünfer 895 Eric 485. L.o udon, 23. Mai, 2 Uhr Nachm. '67er?4j; Eric 49^. Liverp 001, 2A. Mai, 11 Uhr Vorm. Baumwolle eröffnete ruhig; 0ber1.95; Orl. 95; Verläufe 12,000 Ballen; Verläufe der Woche 76,000 Ballen; Vorrath 752.000 Bal len; Amenk. 353,000 Ballen; Ankünsie 78,000 Ballen; Amerik. 26,000 do.; durch schnittliche Aussuhr 9000 do. Ankunft von Waizen während der letzten drei Tage 8000 Viertel; Amerilanifcher 3000 Viertel. Liverpool, 22. Mai, 2 Uhr Nachm. Baumwolle fester; Verkäufe 12.00 Z Ballen; Spekulation und Ausfuhr 2000 Bullen. Inland - Depeschen. Dje Streifzüge am Rio-Mrande. Washington, 23. Mai. —Ein Schrei ben von San Antonio, Texas, meldet unter',» 14. ds., daß die mexikanischen Truppen am Rio - Grande neuerdings verstärkt worden sind. Während sich Sekr. Belknap und General Sheridan in Fort Clark befanden, wurden 7 Meilen vom Fort 30-40 Pferde gestohlen u. übcr den Fluß getrieben. Die Wirren an der inexikaniscken Grenze.—Grant billigt den Steu traUtätSbruck. Geii.Sherman fcbreibl an daS Kriegsmiuiste rinm. Wäs br ngt o n, 23. Mai.-Der mexika nische Gesandte hat von dem Consul in Sa« AntonioNachricht über den Neutralitätsbruch deS Obern Mackenzin erhalten und wartet jetzt die Weisungen seiner Regierung ab, ehe er im Gtaats-Departement Beschwerde sührt. Gen. Grant sagte, die Zeit sei gekommen, daß man den Mexikanern zeigen müsse, daß man die Streifzüge nicht ferner dulden könne. Gen. Sherman richtet ein längeres Schrei ben an das Äriegsdepartement, in welchem er auf die seit Jahren vorgelommenen mexikani schey Streifzüge yerweis'i. Die Handlung des Obersten Muckenue wird keineswegs getadelt, sondern vielmehr gebil ligt werden. Der Krieg gegen die ModocS. Eavt. HaSbrout« Strenzug. Gefangennahme von Z —Oicselven bieten sicd alSUnter händler an und bewirken, daß sich Bogus Eharlev mit I't Krie gern und »0 Squaws ergibt. Jack uou vst. SanFranzisco, 23. Mai. Von Fairchild's Ranche am 20. Mai, 4 Uhr Nach mittags, liegen folgende Berichte vor: „Während Gen. Davis, General Inspektor Hardie, OberstGreen, Oberst Sumner, Oberi'l Gillem, Oberst Hoyt und die Lieutenants Rockwell und Adams unter Bedeckung nach Ban Bremer's Ranche unterwegs waren, wurden sie von einsm Courier eingeholt, wel ches dem Gen. Davis eine Depesche überreichte, woraus die vorausgeschickten Warm-Spring, Indianer sofort zurückgerufen wurden. Dei General beschlog, sein HaMgua?t>er nach Fairchild's Ranche zu verlegen. Capt. HaSbrouk verließ Boyle's Camp cm 7. Mai und befindet sich seitdem aus eine> Baltimore, Md.. Samstag, den 24. Mai 1873. Streifparthie. Sem: Abtheilung ist 210 Mann start und besteht aus Warm-Spring- Indiariern, aus der Batterie B vom 4. Art.- Regimente und aus Leuten von den Escadro nen B und G des 1. Cav.-Regts. Die Ca vallcrie befindet sich unter speziellem Com mando des Capt. Jackion und leulete iehrgule Dienste. Seil dein Gefechie am Dry Lake hat Capt. Hasbrouk keimn Mann verloren. Arlena, Chokus, Long Leg, Dixie und zwei auf dieser Rauche anjäi.iie ModocS hallen gzsternAbend iine Unterredung mil den voiiHasbrouk's Lommando gefangen genommenen Squaws. Die Gefangenen sind Frau Wachmeicl. Boston.Cdarlei,'s zivn Schwestern, die Multer des Black und ein Mädchen, dessen Verwandte sich nichl be sonders ausgezeichnet haben. Die Frauen be richten, daß Shack Nasly Frank, Shack Nasty Jake Shack Nastq Bill, Sleamboat Frank, Jim's Bater, Boston-Mick und sieden andere Modocs in dem Kampfe gefallen sind; viele Andere wurden verwunde!. Eurley H?aded Jick war schwer verwundet und lag, als die Frauen ihn zuletzt sahen, augenscheinlich im Sterben. Der Bericht über die Ursachen der Unzufrie denheit nach dem letzlenG,fechte ist interessant. Capt. Jack befragte eine gestohlene U?r um sein Schicklal, und nach v.'rschiedencu Gesten und unartlkiilirten Ausrufen veriprach er sei nen Leuten, daß er sie sicher durch alle Gefah ren fuhren werde, Das Vertrauen, welches er dasurch unter seinen Leuten erwsckl Halle, wurde rasch gestört, indem bei dem Uebecsalle durch Capt. Hasbrouk's Commaudo mehrere Modocs ge'ödtel wurden. Der Coltonwood-Zmeig des Modec-Stam mes weigerte stch, serner mitzukämpfen; der selbe zählt 2t) Krieger und 50 Frauen und Kin der und zog dem schneegebirge zu, um eine Reserve zu'erreichen und dort um Frieden zu bitten. Die Flüchtigen wurden von Capt. Hasbrouk überrascht, die Indianer mußten entweder kämpsen oder fliehen. Frau Hend ricks, Liiupch, legte ihr sechs Menale alle« Kind nieder, um leichler kön nen, wurde aber voy einem Jndianer erschossen. Das Kind wurde geret tet und einer Squaw übergeben. Capt. Hasbrouk sagte ten Indianern, welche als Dollmeljcher der gefangenenFraueii sungirlen, daß er den kämpfenden Modocs, die sich zu ergeben wünschten, jede Erleichte rung an die Hand geben wolle. Ärtena, Chokus und Dixie, welche bisher der Regierung große Dienste geleistel haben, baren sofort, daß man sie als Unterhändler verwenden möchle. Man versah sie sosort mit Pferden und Proviant und schickte sie aus. Die bis jetzt erreichten Resultate sind in ho hem Grade dem Gen. Davis zuzuschreiben; er fand Osfizieie und Mannschaften enlniu thigt und die Demoralisation war allge mein. Eine spätere Depesche berichtet, daß Gen. Davis soeben von der Reserve der Klamaths zurückkehrte. Er sagt, die dortigen Indianer sind nicht geneigt, sich denModocs anzuschlie> Ben. Einige junge Taugenichtse würden sich vielleicht Capt. Jack angeschlossen haben, wenn er erfolgreich gewesen wäre, doch seine Niederlage hat ihren Heldenmuth herun> lergestimmt. Eine dritte Depesche meldet vom 21. aus Fairchild'sßanche: Nach der letzten Generalorder wird das Hauptquartier auf Van Bremer's Rauche verlegt. Artena, Chokus und Dix>e kehrten heute Abend zurück, sie hatten die Modocs nirgends gefunden. Fairchild, welcher die neue Unterhandlung zu leiten übernommen, urtheilt, daß d>e Mo docs wenigstens 15 Meilen Vorsprung haben. Die gesanqenen Squaws wurden heilte vor den Gen. Davis gebiacht und ausgefragt. Sie sagten, die Mooocs zählten noch 15 Krie ger und 50 Frauen und Kinder. Nach neueieii Berichten soiderle Capt. Jack den Gen. Davis auf, zu einer Fliedensuiuer reduug zu lbm zu kommen; Gen. Davis ließ ihm sagen, er werde nicht kommen, die Indi aner müßten bis zum nächsten Freitag kom men und sich unbedingt unterwerfen, später werde er kurzen Prozeß mit ihnen machen. Die Frauen sagten Hrn. Fairchild, sie wünschten nicht nach dem Lager der Modocs jurückzukedien. Oberst Perri> ist mit seiner Cavallerie zu rückgekehrt. Es beginnt zu schneien. Folgendes sind die neuesten in Arela einge

troffenen Depeschen: Boyle 'sC ain p, auf der Halbinsel, 21. Nai. —Seit der Ankunft der Verwundeten oon dem südlichen User des Tu!e-See's hat ich Nichts ereignet. Alle Verwundeten be inden sich wohl, außer dem Warm-Spriug jndianer, welcher wahrscheinlich sterben wird. Vanßremer'sßanche,2l. Mai.— Nestern Abend kam Infanterie hier an und rrichtele ein Lager am Willow-Creek. Fairchild's Ranche, 22. Mai.— Ken. Hardie, Oberst Gjllem und Lieut. Rock vell begaben sich vi» Zreka nach San Fran cisco. Vreka, 33. Mai. Bon I. H. McCoy, velcher soeben von Fairchild's Ranche hier ingetrofsen ist, hört man, daß die Hot-Creek öande von Fairchild's Unterhändlern herbei lebracht wurde und sich dem Gen.Davis über >ab. Die Leute kapilulirlen ohne jegliche Be >ingung; sie lieserteu ihre Waffen ab uud vurden unter Wache gestellt. Dießaude zählt 15 Krieger und 40 Frauen ind Kinder. Unter den Krieger» sind Bogus Tharlcy, Shack Nasty Jim, Curly Head Dol or, Frank und Andere, überhaupt die besten von Capt. Jack's Slanime. Boston Lharlky ist wahrscheinlich gefallen. DieTrup zen sind jetzt dem Hooker Jim auf den Fersen. Man vermuthet, daß sich jetzt noch zwanzig itrieger bei Capt. Jack befinden, dessen gegen »artiger Aufenthaltsort jedoch gänzlich unbe !anni ist. Gen. Gillem ist susvendirt. McCoy sagt, Gen.Davis war in deMnter 'edung mit den gefangenen Modocs sehr kurz, ind sagte ihnen, imFalle sie versuchen sollten , entkommen, würden sie von den Wachen uederzeschossen werden. S an Franzisco . 23. Mai. Eine Zpezialdepesche an das „Bulletin" enthält olgende Einzelnheilen über die Uebergabe der Hot-Spring-Bandc von Fairchild's Ranche: peule Nachmittag gegen 1 Uhr kehrte die ein iugige D'xie in heißer Hast in Gen. Davis' Hauptquartier zurück und berichtete, daß die Nodocs nahe und bereit seien, sich zu ergeben. lie verlangten, daß Fairchild sie in s Lager Ähre. Soldaten brauchten nicht zu kommen. „Wo ist Artena?" fragte Gen. Davis. „Festgebunden !" antwortete Dixie. Man zcrmulhete bereits einen neuen Verrath, als die Indianerin Plötzlich herbeigeiprengt kam; sie berichtete halb aihemlos, daß die Indianer sich in der Nähe herumtrieben und zu kapilu- Irren wünschlen. Fairchild, Blair und zwei oder drei seiner welche die Indianer kannten, saßen auf and ritten mit Dixie davon. Syracuse, N.-?)., 22. Mai. Es lie fen hier Briefe des Överst Edwin V. Sum uer an seine Freunde ein. Der Oberst befindet sich mit den Bundestruppen im Lavaselsen, und er schreibt, daß, aller Kämpfe ungeachtet, die Truppen noch nicht einen einzigen Modoc vollkommen zu Gesichi bekommen haben. Das Land ist voller Höhlen, und die Indianer lie gen darin verborgen. Dann und stccken sie ihre Kypse heraus, feuern auf u»sere Trup pen und verschwinden alsdann. Die Trup pen sind ganz entmulhigt, da sie es mit einem unsichtbaren Feinde zu thun haben, der jeden Augenblick aus der Erde hervorspringen und sie angreifen kann. Als nach dem letzten Ge fechte die Truppen bereits drei Tage lang aus erobertem Terrain lagerten, kamen aus ein mal drei Squairs zum Vorscheine, die dem Erdboden entstiegen, aus dem die Truppen campirlen, und unter dem sie verborgen wa ren, ohne unsere Truppen auch nur ahn len, daß jen? Jndianerweiber ihnen so nahe seien. Die Tquaws wären auch nicht zum Vorschein gekommen, wenn nichl der Hunger sie aus ihren Löchern herausgetrieben hätte. Die Aaasstz'sche Schule. Boston, 22. Mai. Prcsessor Aga!siz bat sür seine Schule der Naturgeschichte noch ein Geschenk erhalte«!. Hr. 6. W. G'ulloüpe von Äwampicött hat ihm sür den Gebrauch seiner Schule auf der Penikese-Insel eine prächlige Jacht von 80 Tonnen und sür den Dienst vollkommen ausgerüstet, zum Geschenk gemacht. Das Fahrzeug ist tzM,OOO werih. Dieses Geschenk setzt die Studenten und Leh rer in der Schule au? Penilese in den Stand, ihre Exkursionen zum Beduf derSondirunzen des Meeresbodens auszudehnen und die be gonnenen Untersuchungen über den Temvera liirwechsel iin der Oberfläche; wie in der größ ikn Wasseltiese vom Ufer an. bis zum Golf strome zu Perfols. Ml» »» Schwuli täten. Bus sa lo , 23. Mai. Bedeutende Aus legung herrschte gestern Abend insolge einer nvLn>. ----- ! - ' - >.. ' - . - Deutscher NvternehmungSqeist »n Baltimore. Das Gebäude des „Korrespondenten." Schon lange war es unsere Absicht, unseren Lesern, und besonders Denen, die entfernt von unserer Stadt wohnen, eine Abbildung des Gebäudes vorzulegen, in welchem seit dem 1. Juli 13SS der „Deutsche Korrespondent" publizirt wird. Verschiedene Versuche, einen ge lungenen Schnitt bcrzustellen, mißlangen, und dag wir erst heute, nach beinahe 4-jähri ger Bewohnung des Gebäudes, eine Abbildung desselben bringen, setzt uns sicherlich nicht dem Vorwurfe aus, eine zu große Eitelkeit über unsere „Errungenschaft" an den Tag zu legen. Ter „Correspondent," gewissermaßen mit dem hiesigen deutschen Adoptivbürgerthum, seitdem dasselbe in den letzten Jahrzebeudenseinen gegenwärtigen Aufschwung genommen, aufgewachsen, und seit jeher ein treuer Exponent seiner vielseitigen Interessen, bat Ursache, mit Befriedigung auf seine Vergangenheit zurückzublicken und sich den zahlreichen indu. i'lnellen Etablissements unserer Stadt als Beweisführung dafür anzuschließen, was Fleiß, Beharrlichkeit und strenge Verfolgung eines einmal gesetzten Zieles zu erreichen vermögen.' Der „Correspondent" durchwanderte im Lause der Zeit niedrere, unsern ältern Lesern wohl noch bekannte Quartiere. Er erblickte Anfangs der 4ver Jahre in dem uunmebr durch die Verbreiterung der HollidalMaße verschwunteuen Gebäude an der Nord - Ost» Ecke der Baltimore- und Hollidolistraße das Licht der Welt und domicilirte in Seeondstraße, gegenüber dem Postamte, damals „Exchange - Hotel;" Nr. 75, Baltimoresir., wo sich jetzt der Modewaarenladen des Hrn. Levi befindet; Baliimorestr.. gegenüber dem Museum, wo sich bisher Smith's Eigarreuladen und Guggeuheimer 6- Weil's Schreibmaierialwaaren- Geschäst befand; Gohstr., schräg gegenüber der Christkirche, zur Ze t Geschäftslokal der HH. Lindau Sc Co.» und Süd. Ost'- Ecke der Baltimore- und Gaystr. (altes „Sun" - Gebäude,) bis er schließlich in einem eigenen, mit großem Kostenaufwande errichteten Gebäude, Ecke der Baltimoiestr. und Pos!>Office-Avenue, eiue bleibende Heimstätte fand. Der „Correspondent," welcher Anfangs nur drei bis vier Personen, Redaktions-, Setzer-, Drucker- und Träger - Personal obne besondere Nangeinbaltung umfassend, beschäftigte, und auf einer kleineu Handpresse gedruckt wurde, hat heute in der Redaktion acht, im Setzer zimmer zwanzig und o!t mehr, im Druckerlokale süns, im Träger-Deparlemente zwanzig Angestellte und mehr für die Stadt, während in Washington, Cumberland, Annapolis, Havre de Grace, Ellicolt« Mills, Uork, Norfolk, Va., Richmond, La., und vielen andern nähern und entfernteren Orten das Blatt täglich nnd durch beson dere Colporteure verbreitet wird, abgesehen davon, daß unsere wöchentliche Ausgabe hier ;u Lande sowohl, wie in Europa eine laglich wachsende «subicribentenliile aufweis't. Es sind zur Zeit vier Cylinder mit dem Drucke der Zeitung beschäftigt und unsere Preß » En richtung >ctzt der Art, daß wir mit Bestimmtheit eine frühere Vertheilung des Blattes, als bisher, versprechen können, wenngleich es unsere Absicht ist, in Kurzem durch Beschaffung größerer Maschinerie noch nachdrücklicher dcu an uns gestellten, immer mehi wachsenden Anforderungen:u begegnen. Immer bestrebt, Schritt uiil allen Zeit-Enordernisfen zuhalten, haben wir nach der bisherigen Erfahrung keine Ursache, in unserer Thätigkeil zu ermüden, sondern vielmehr dahin zu streben, durch erneuerte Anstrengungen dem Blatte die Gunst zu erhalten, welche ihm bisher in so reichlichem Maße zu Theil geworden ist. Schießaffaire zwischen Oberst R>E. Johnson, dem Commandanten des Forts Porter, und Hrn. Perkins wegen einer allzugroßen Ber traulichkeil des Ersteren mit der Frau des Letz ter>n. Johnion wurde au zwei Stellen Leicht verwundet. Tie öffentliche Meinung ist gegen Johnson. Der Prozcst gegen «nsan Si. Anthonv. Rochester, N 23. Mai. Heute Nachmittag wurde im Bnndesdistrikt-Gericht in Sachen der Susan B. Anthony und ande rer Frauen der Z. Ward dahier, die unbefugt an der Wahl sich betheiliglen, verhandelt. Das Gericht verschob die weitere Verhanvlung und ordnete au, daß diese, sowie die Sache der Wahl Jnipelloren,welche die illegalen Slim- ! inen der Frauen angenommen hatten, im iii'Ternun des Bundcsbez rk?gerichts in Ea nandaigua uiuerjuchl wetten. Der Geldmarkt. N c M-?) ort, 23. Mai. «Seid ein wenig besser zu 5-7. Wechsel flau ?n Gold atttv und fester, schloß ;u lI7Z-IIBH. Oblig. stark und höher; Geschäft gering. Sechser 1224, '62 er lILZ. Aktien schlössen gedrückt; New - ?)ork-Central zu 100 Z; Erie > Lake-Shore Wz, 111. - Central 111, Pitls bürg 87, Noriy > Western 75, Prioritäten 87, Rock-Island IvBz. Bilanz des Unterichayamtes: Z 40.474,467 in Gold und 523,524,387 in Courant. NesinNckte Depescyen aus New-Aork» New-Jork, 23. Mai. - Ter Dam pfer „Laplaud" kam von Bristol, England, hier an. Bor einigen Wochen wurde David Mur phy wegen Ermordung des D. Barry schuldig befunden. Heule gab Oberlichter Ingraham eine Entscheidung über die beanlragte Ein spräche; er bestätigte das Urtheil, empfahl aber den Angeklagten der Gnade des Gerichts. In dem Falle des Fälschers McDonald ist noch ein Habeas-Cvrpus-Befebk erwirkt worden. Per Einbrecher JohnMoore wurde heute auf 4 Jahre irr's Zuchthaus geschickt. —Die Dampfer „Main" von Bremen und „Imlia" von Marseilles sind heute hier einge troffen. —Heute wurden an der Börse bedeutende Geldsummen ausgekauft. Man vermuthet, dag eine neue Combination sich bildet, um das Gold in die Höbe zu treiben. -In der Staatsgesetzgebung zu Albany wurde hcuie eine Bill eingereicht, welche den Bau eines Tunnels unter dem North-River nach Jevcy City verfugt. Der' Dampfer „Holland" von London kam hier an Ter Bundes-Commissär Gntman ent schied heute in Sachen des Fälschers MeTo nald, daß derselbe dem Bundesmarschall zu übergeben und un England auszuliefern iei. —Der Gouverneur hat die Bill, welche die Stadt New-?Iork ermächtigt, einen Theil von Weflchtsler-Counly zu anncktircli, unter» zeichnet. —Professor Wafscruiann. welcher iv Brook lyn gärpttiN pnd beraubt wurde, ist feinen Äcrleeungeii erlegen. —Gold IlBj. Der Mord auf einem Mississippi- Dampfer. Memphis, Tenn., 22. Mai. Ter ge stern gemeldete, auf dem Pampig Allen" an einem verüble Mord war des mßtdwiUig'ste, der sich je ereignete. Der Mörder Cannon war besoffen, und in wilder Morhlust hatte er bereits gedroht, einen der Clerks des Bootes zu erschießen. Als er in die Cajüte hinunterging, erblickte er denMor gan. Er ging auf denfelben zu und schrie ihn an: „Ihr seid ein verdammter Lügner," dabei zog er das Pistvl, fetzte es au des varv holen Mannes Kopf uns drückte los. Dtr Mörder ist einer der desperatesten Strolche; neulich machte sr ün Mordaltentat an? seine eigene Schwester. Er wird wahrscheinlich ver suchen, nach Texas zu entkommen. Ttrytz?nvavh Mord C h i b a g o , Ills., zs. Mai.—lm Nord westlichen Weichbilde der Stadl wurde gestern früh der Leichnam eines allen Mannes gefun den, der mitten im sogenannten Whiskeq- Point'Wege lag. Sein Schädelknochen war zerschmettert und seine umgekehrten Taschen waren geleert. Man glaubt, der Mann mar ein Farmer und aus dem Wege vom Markte nach seiner Heimath. Wahrscheinlich haben Straßenränder ihn «mordet und beraubt und sein Fuhrwerk gestohlen. Die Gegend, in der sich der Mord ereignete, ist als eine sehr schlimme verrufen, und es und schon mehrere Räubereien in derselben verübt worden. Nerheerendec Orkan in Illinois. Prairie-T it y. 23. Mai.— Gestern Nachmittag fegte ein furchtbarer Wirbelslurm durch diese Gegend, Meilen vou hier, vor über. Der Sturm nat.m nne östliche Richtung, und seine Bahn war etwa 4 Meile breit. Häuser, Scheunen, Feldzäune und Telegra pheiipfosten wurden niedergeweht; mehrere Personen kamen um's Leben oder wurden schwer verletzt. Eine Anzahl Pferde und Rin der wurde gleichfalls gelüstet. Hrn. Vanderveer's Haus wurde zerstört u>'d ein Knabe im Alter von 14 Jahren kam um's Leben. Joel Nichols' Haus und Scheune wurden niedergeweht und sein Kind tödtlich verletzt. In dem einstürzenden Hause besän den sich acht Personen, von denen mehrere ver letzt wurden. A. I. Elayton's Hans und Scheune wurden gleichfalls zerstört. Hrn. Clayton wurde ein Arm zerschmettert und eines seiner Kinder kam um's Leben. Charles Perly'S Haus und Scheune stiiizten ein und Frau Perry wurde schwer, vielleicht tödtlich verletzt. Andtew Mujhc>?ands's HauS wurde Zer stört, Hrn. Mulhollaud wurde eiu Bei» zer schmettert. Haus des Hrn. Brendmeyer wurde zerzört und der Mann schwer verletzt. Eturm in Eairo, Jll. Cair 0 , JU., 23. Mai. —Der furchtbarste Hagelstnrm, welchen man seit vielen Jakien in dieser Gegend erlMc. hat sich heute über der Stadt en.laden. Weitere« über len Orkan tn lowa. Washington, lowa, 23. Mai.—Ein schrecklicher Wirbelsturm, von Regen- und H agelwetter begleitet, sezte gestern Nachmittag über dieses Coniity. Der Pfad des Sturmes war etwa eine halbe Meile breit, innerhalb dieser Bahn riß derselbe Alles vor sich niedex; Häuser, Scheunen, Feldzäune, Bäume, Men schen und Thiere wurden von dem Orkane er faßt und wie ejn Kreisel in die Lusi gewirbelt und dann Mit Gewoll zu Boden aeworsen. Biedrere Häuser und Scheunen wurden von der Wuth des SturmeS förmlich zerrissen und auf Meilen im Umkreise war dos Land mit Balken, Brettern und anderenHäuselfragmeu teii bestreut. Die furchtbare Zerstörung und die'wilde Gewalt des Orkanes läßt sich kaum begreifen, viel weniger beschreiben. Bis jetzt hat man bereits Nachricht von 14 zerstörten Farmhänsern. In dem Schulgebäude, I'.Meilen v,onh,ier, wurde gerade Schule gehalten, als der Orkan über das Gebäude hereinbrach und dasselbe zerstörte; eiu Mädchen von iä.Jahren, eine Tochter des Heinrich Rothmel, wurde eine Biertelmeile in der Luft fortgetragen und zer schmetierl am Boden gefunden. Frl. Smith, die Lehrerin, und sechs oder acht ihrer Schülerinnen wurden verletzt, einige derselben sehr schwer. Tic Frau Farmer« H. Walters kam in Sturme um's Leben; Frl. Gardner und ein Sohn des ?l. Gibjon sind tödtlich ver letzt. Jakob Seck wurde schwer verletzt. Ein Hr. Baker erhielt schwere Verletzungen am Riick grate. Ein Herr, welcher den Sturm in der Entfernung vorüber ziehen sah, sagt, derselbe habe die Gestalt eines Ballons gehakt unö stch mit der SchueUigi-lt von W Meilen pto Älunde fortbewegt. Derselbe begann seine verheerende Arbeit bei Keöta, wo tr mehrere Häuser zcrstiMe. SechS Meilen nordwestlich von dort wurden zwei bis drei Häuser zerstört, sodann in nyxdchestlicher Richtung drei bis kicx Wohnungen demolirt, ebenso mehrere Scheunen. Die Häuser von D. Cancer, F. und H. Walters, W. Karringer und A. Kerr traf dasselbe Schicksal. Die meisten Bewoh ner dieser Häuser retteten siZsdadurch, daß sie sich in die Keller fluchteten. Unter dem Bieg aus dem Felde richtete der Orlan eine schreckliche Verheerung an. Nach den Beschreibungen der Augenzeugen zu schließen, ist es überhaupt ein Wund.r, oaß irgend ein lebendes Wesen, welches sich rn dcr Bahn dieser Eyclone befand, geretlel wurde. Baumstämme und Holzstücke sloxen mit solcher Gewalt umher, als ob sie aus einerka none abgeschossen würden. Hagelstücie von 9 Holl im Durchmesser (wahrscheiulichllmfaug!) waren nichts Seltenes. Einige wurden hierhergebracht und nach dem sie vier Stunden aus dem Helde gelegen hatten, waren sie immer noch so groß, als Hühnereier. Der Slurm heulte so furchtbar, daß man es 1» Meilen weit hören konnte. Hier war das Heulen so vernehmlich, dag man außer dem Tvien einer Schlacht Nichts damit ver gleichen konnte. In Keula kamen süns Personen nm's Le ben: ein Kind wurde buchstäblich ln Stücke gerissen. >biS ictzt hat man nur von wenigen Orten, welche in der Bahn des Orkans lagen, Be richte; der Schaden läßt sich noch gar nicht feststellen. Ei» solcher Orkan ist in dieser Gegend noch nichl erlebl worden. Es ist wirklich ein Wun der, daß nichl mehr Menschen um's Leben ge kommen sind. Bon Mexiko. Havanna, Luba, 22. Mai. Neuere Nachrichten aus der Stadt Mexiko vom IS. ds>, besagen, der mexikanische Kongreß wer>,e in etwa Tagen seine Zession bis zum Sep tember vertagen und daun erst die verschiede nen ihm vorliegenden Eisenbahnproletle erle digen. Die Alle, wonach cS den Gouverneu ren der Staate» freisteht, religiöse Maniiesta lisncn außerhalb der Kirchen zu gestatten, ist wi errufen worden. Die Stadt Zuchitan in Tehnantepec Hai unter dem Borwande, einen neuen Staat bil den zu wollen, rebelllrt. In Merida ist es z i Wahltumulten gekommen, wobei 3V Per ionen getödlet und 5v verwundcl wuroen. I» Hidalgo ist eine große Anzahl von Minenar veilern beschätiigungslod. Die Familie des verstorbenen Präsidenten Jiiorez hat dem jetzigen Präsidenten Lerdo de Tejada das Schwert des Kaisers Maximilian überreicht, das sich seit dessen Gefangenneh. mung >n ihrem Besitze befunden Hai. —jiü z lich wurde hier ein Gefangener der Jnquiü tionStortur unterworfen, um ihn zu einem Geständniß zu zwingen. SchiffSnachriciDten. Gerichtsverhandlungen. Eommon Pleas - Gericht.— IVor Richter Ga< «y Wilion wider^beri^Wu^P. llra>flli>ll^ anneietzl. Bundes . Kreis. Gericht. <Vor Richter svond und GilcS.I von Taylor Wal,h zum Verhöre, jUr Montag >ltr. 12» bis 151 der Prozeß -Registrande zur Lerhanv- Stadt ?rci S-G er lch t.—l Vor Richter P nlney 1 Ter »Ost-Baltimorer Germania, Bauverein Rr, 7« wi. der Louis ca» Gericht beaustragle Joftvh V AMoores kiio>? (;iooo> unr Marie I Schneider « » geric hl surß alt im or^e. E o un^t lommen Rr. 17 24. 25 und 50 an die Reihe. kriminol.Gericht.— «Vor Richter GUmor > ChaNe» M. HeSlein. »>>»» Tucker. llebertreiunz der Be> Berichte quL »en> Innern deS Staates. —(Aus Washington-Hounty.) DieSchiedS nchter in dem Falle de» Georg Gruber gegen die Behörden der Stadt Hagerstown iuWash ington-Countt) haben dem Kläger eine Ent schädigung von KIVUO zugesprochen für Ver luste, welche er bei einem Aufruhr während des letzten Krieges in Hagerstown erlitt. (Ertrunken.) Am Mittwoch wurde der Leichnam eineH MMncS, Namens Martin Traub, einem nach Cumber land gebracht. Traub'S Familie wohnt etwa 7 Meilen von Cherry-Ruu inWest Vlrginien. Bei der in Enmberland über den Leichnam abgehaltenenTodtenfchan stellte es sich heraus, dag Traub vor einigen Tagen zu dem Eapi län des iLanalbooles, welches seine Leiche am Bord führte, kam und denselben ersuchte, ihn mit nach Eumberland zu nehmen.. Der Ea piiän gewährte die Bitte, Unterwegs ver mißte man Traub und als man nach ihm suchte, jand Man seine Leicht im Canal. Traub'S Bruder, der iu Cumberland wohnt, erkannte den Leichnam, weigerte sich aber, für dessen Beerdigung SovgS zu tragen, da er seinen Bruh.cr, wie er behauptete, zum legten Mal im Gesängnisse zu Martinsburg sah. (Tod alier Bürger.) Am Dienstag Morgen um 3 Uhr starb Hr. S Harles Henry Giles in seiner Wohnung nahe Belair, Har ford Countq, iih7K. Lebensjahre. Es war ein Bruder desAchtb. Wm. Gilds, Rich ter des Bundes - - Gerichts m Balli more. W-niae vorher schied Hr. T»iuer, gleichmlls ein Bürger v>z7. Harsorv. Eduutrj, aus dieser Welt, Er war eiu Bete ran aus dem Kriege der 1812, isis u. (Bon einem Pferde getödlet.) Der kleine elfjährige Sohn des Hrn. James Almoney in Baltimore - County begab sich an einetq Tage der letzten Woche in d?n Stay feines Vaters. Während e» dsselbst aufhielt, erh'est :r von Pferde einen Hufjchlag, der ihn so erheblich verletzte, dag er schon am nächsten ßarb. (Diebstahl am Bord eines Schiffes.) An einem Abende der vorigen Woche wurde der Anker, sowie mehrere andere Gegenstände vom Bord des in Havre de Grace liegenden Fahr, zeuges „Mary" gestohlen. Den Diöbeu ist man bis jetzt »och ti'cht au; die Spur ge komm??. (Hus Talbot County.) DaS demolra tische Erekutiv - Eomile har aus den k. Juni eine Massenversammlung aller conservativen Stimm gebe; Sountq's einberufen. . «r. «S«ft Ballimoreftrafi». Für deutsches Geld, «old, Silber a«b Vavie, bezahlt den höchsten Preis: Eck- dtc Poft-Offtee-Avenue Nummer 124. Neue Anzeigen. Union- - Bank - Gescll Ich a 112 t der Stad! 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