Newspaper of Der Deutsche Correspondent, May 26, 1873, Page 1

Newspaper of Der Deutsche Correspondent dated May 26, 1873 Page 1
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F. Rain-, Herausgebet. Spezial - Notizen. Baltimore Me Iniuräuce Bsfice^ liche Kahrzeuge u. ss ? He re - Wm. S. Harrison, Präsident; «eo. R. Blckcrs, v. »apff, David S, Wilson, T. Nobi. HenkinS, Jostah Venningtou, «. ülioiton Steivirt, Kranes T. »mg, B. 5 «eweomer, Henrv S rrcll, Orville Vorwitz, R. Steuart, W. W, Taviok, Wm. H.Brune, Israel Lohen. George i. Harriion. Tv»lisalions-i.»°>n!lllc.re und wettere Nachricht über die Bei-llich.sr wird in der Olsic-', Südwett-Eile von Soul?« eithew, alle Äul- Nr. «oodmorth, Sekr. N. 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WWö l-niecou S.S. ?i^ic)^L-eO. l Nruc Foncy- und kcufmmmilchc Schrcibmatcriattcn Guggenhcimer dt Weil, Schreibmaterialien u. Drucker, (unter dem „Carrollton-Hotel"). s»?n'uno"en"ma?u sch.'n gestampst od« aus Bestellung geftcmpst. > Hochzeitsgeschenke! HD- Hoch;eitsgesche«te! Massive silberne Löffel, massive silberne Gabeln, massive silberne Vorleglöffel, Zucker-Löffel, Serviettenringe, Salzsässer und Gemüselöffel, W. F. Vissing, 280, West-Baltimorestraße, 280, (Ziov7,t2Mtel) gegenüber Hanvverstr. W. Kummer. 165, Süd^Broadway, zwischen Tastern- und Eanion Avenue, hat stete vorräthig eine große Auswahl von golde nen und silberne» Uliren, äldtc Gold- und «>l berwaaren. Stand-Uhren. Brillen oller Art, welche er zu billigen Preisen ofserirt. Alle Waaren werden garantirt und Reocraturcn prornot und gut besorgt. (Janti>.l2Mte?l SS" Familienhäupter sind sehr auf gebracht ommc nach unserem Bureau und c,spare stchMühe u >ie VeikausS-Comwiision. I. I. 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Dr.Ruvvaner. der Swweizer, welcher Mit glied von Vanßuren'sW ellausstel lungsCo in Mission war, ist nach been digter Untersuchung ehrenvoll in sein Amt wieder eingesetzt worden. Endlich liegt ein Schlnßbericht über den Schifsbruch des „W hi te-S t ar" - D am P sers „At l a nti c" vor. Den bis dahin angestellten Bemühungen ist es gelun gen, 428 Leichen zu finden, während noch 118 vermißt werden. Es ist mehr, als zweiiel hast, daß die noch vermißten Leichen jemals an's Tageslicht kommen werden. Der Ge sammt-Menschenverlust bei der unglücklichen Katastrophe aber erreicht 546 ! Der Jubelruf, daß der Mo d o c-K ri e g zu End- sei, weil sich 13 „Bucks" (Krieger) mit ihren zerlumpten Squaws und Papoofes im Bundeslager eingestellt haben, dürfte doch noch etwas verfrüht sein. Jedenfalls steht seit, daß der eigentliche Urheber des Indianer- Skandals in Oregon, Tapr. Jack, verschwun den ist und noch einige 20 der Modocs es vor gezogen daben, sich aus dem Staube zu ma chen, anstatt sich aus Gnade oder Ungnade zu übergeben. In Washington freut man sich inzwischen darüber, daß man wenigstens ein Dutzend der Roihhäute bei'm Kragen hat und bereits empfiehlt der „N.-A. Herald" die Gefangenen als Warnung aufzuhängen. In der heutiger Nummer bringen wir einige lnteressanle Einzelnheiten über den Einzug der Modocs in's Lager des Bundesgeneralö. Während die „Aussicht" vorhanden ist, daß man in Kurzem mit den Modocs fertig sein wird, kommt aus Nevada die Kunde, daß dort die Indianer eine drohende Stellung ein genommen und verdächtige „Goshots" und „Snakes" sich von Idaho eingestellt haben. Auch am obern Missouri sollen 5000 In dianer mit der Kriegsschminke eine drohende Stellung einnehmen. In Washington giebt man sich der „Hoffnung" hin, daß derEinsallMcKenzie's in Mexiko zu keinenMißhelligkeilen führen werde. Anoererieits wird dagegen behaupte!, daß der Einfall vorher abgekartet war und man einen Krieg mit Mexiko bei den Haaren herbeizu ziehen wünscht. Ja Verbindung hiermit mag dcr neuliche Besuch des Kriegssekretärs Bel> Inap und des Gen.Sheridan am Rio Grande noch seine Bedeutung erhallen. Der bekannte Schauspieler I a'm e s W. Wallack ist auf dem Heimwege von Süd- Larolina nach New Aork in einemEiscnbahn ichlaskarren mit Tode abgegangen. Hr. W. litt schon lange an der Schwindsucht. Seine ssrau drückte ihm die Augen zu. Durch den tod Wallack's verliert die amerik.Bühne eine hrer größten Zierden. Von New -Z) ork wird gemeldet, daß d:r ,verrückte" Tra i n am Mittwoch noch ein mal einer Prüfung seines geistigen Zustandes anlerworsen werden soll. Ju Louisville, Ky., sand vorgestern >ie Schmückung der Gräber der conf. Solda ten statt. Der deutsche Gesandte Schlözer reis'te lwSamstage von New>?)orl nach Europa ab. Ja New-Aork machen die Advokaten >es zur Auslieferung nach England dem Ver. staateiuMarichall übergebenenMschers Mc- Donald neue Versuche, ihn aus den Händen irr Behörden zu befreien und seine Avsüh cung zu verhindern. Wild schwerlich gelm >en! Auch Rubin st ei n hat am Samstage die heimreise nach Europa angetreten. In Delaware wurde abermals diePrü jelstrase applizirt. Zwei Weiße, des Dieb lahts schuldig befunden, erhielten öffentlich e 2V Hiebe. Eine ähnliche Strafe soll näch tens die tlindesmörderin Man) Meeter er lallen. Der Präsident geht am 12. Juni zum Lalle der Cadetten nach West-Point. Wie verlautet, sind die neuen P o st kar e n vielfach zur Verbreitung ovjcöner Zu chriften mißbraucht worden. Der Geneial jjostmeister läßt darauf aufmerksam machen, >aß die Verbreiter solcher Karten bei ihrer krgreisung sich einer Strafe von Kloo bis >5OOO aussetzen. In Charleston, S.-C., ist der bekannte deutsche I. C. Schröder gestorben. Von Eiucinuati wird der Tod des re »rmirten Predigers Eonrad Saure, ausVar >en gebürtig, gemeldet. Der Ehrw. E. Saure war seit 20 Jahren in C. thätig und ründete vor 15 Jahren die dortige Salems -scmeinde. Die Postkarten kosten der Regierung 1.3 K das Tausend. Die Bestellungen aus lese« vielbelannie Eorrespondenz-Mittel be sagen schon 25 MillionenSlück, deren Kosten iir das Publikum »250,000 und sllr die Re ierung <34,000 beiragen. Rechnet man noch 16,000 als Unkosten der Beförderung hin. u, so bleibt der Regierung an diesen 25,000,- 00 Postkarten ein Reingewinn von K 200,- 00. DerGeneral-Postmeister Creswell meint, aß die Nachsrage nach den neuen Postkarlen, oenn sie keine so heißhungrige, wie in der rsten Woche bleib, doch beständig eine, sehr roße sein wird. Weitere Berichte über den Orkan, der 5 owa uud einenTheil vonJlli. iois heimsuchte, melden den Tod von noch uehr Menschen, als manAnsaugs mitgetheilt >at. In manchen Gegenden sind ganze Orte n Trümmerhaufen verwandelt worden. Die ingestifteten Verluste sind ungeheuer. Die Temperenz-Bewegung macht >nsern Eollegen im Westen, in New-Aork, sZennsyldanien und anderen republikannchen Staaten viel zu schaffen. Der republikaniiche ltepiäsintanl Erawsord sagte mit klarenWor en in der New-Norker Gesetzgebung: Nitglieder scheinen die Angelegenheit leichi crtig zu behandeln, aber ich will diesen sa lin, daß Hund-rttausende von christlich ge innten beuten, die, welche das Rückgrat und >ie Rippen der republikanischen Partei bil den, ihle Hoffnungen gerade aus diese Bill ge ctzt haben." Ganz richtig und accurat, vie hier, wo die republikanische Partei ihre Hoffnung darauf setzt, mit Hülse der Tem >erenzler an's Ruder zu kommen. Die deut chenßepublikaner, die es ehrlich meinen, soll en offen Protest gegcn dieses Treiben einlegen nid sich zu dem Rathe der „JllinoisStaatS. Zeitung" belehren, daß „wenn die Demolraten in guies Ticket ausstellen, dasselbe zu unler iützen." Der „Eine. Volksfreuud" fagt: .Sämmtliche in den letzten Jahren in den >erschiedencn Staaten der Union pajnrteTem zerenzgesetze wurden von republik. Mehlhei en angenommen, und durchgängig von den Demokraten oppvnirt. Dennoch wurde immer lehauptet, dieTemperenzbervegung hinge nicht nit der Parteiorganisation zusammen. In Chicago hat man ausgesunden, daß sie damit .usammenhängt, und in der New-Zorker Lc ziSlalur hal es, wie aus Obigem erhellt, ein epublikanischer Abgeordneter ganz unzwei seutig erklärt." In Toledo, Ohio, »ritt am 17. Juni line Convention der Müller der Ver. Staaten zusammen. In E o n ri er s v i II e, Ind., wurden zwei Schentwinhe, die an Leure, die sich zu be trinken Pflegen, Spirituosen verkaust hatten, zu KIBOO Slraszahlung verurtheilt. In Quebec, Cauada, ereignete sich so eben das seltene Schauspiel, daß au einem und demselben Tage doil in dec Himmel saqrtskirche vierzehn Paare die goldne Hochzell seierien. Die Kirche war bei derGe lcgenheit von den Kindern undEnkein der Ju bilare angesüllt. Das Eongreßmilglied A. Mitchell von Wisconsin hst jcsn Exlra-Salär gleich salls zurückgewiesen. Der „Strike" der Fabrikarbeiter in Rhode Jsland ist zu Ende. In Norsolk, Va., erschoß sich am Samsiaz Edward W. Hardq, ein aller, geachteter Bürger insolge von Familienwirien. In Philadelphia wurde am Sam stage die Negerin Lucinda Frisdi> Euff von dem Neger Thomas Pnce in der kaltblütig sten Weise ohne alle Provokation erschaffen. In Richmond wurde der Neger H. Ve - nable ans den Verdacht verhaftet, eine Ne gerin ermordet und die Leiche in den Cansi geworfen zu haben; er gestand die Thal ein. In der Gesetzgebung von Massachu setts gab sich vorgestern gelegentlich einer Abstimmung die Tendenz kund, daß man nicht geneigt ist, die «Strenge des Spirituosen- Gesetzes weiter zu treiben. Der Mörder Wagner, welcher vor eini. gen Wochen auf einer Ins l bei Porismouth, N.H., den schicklichen Raubmord beging, wird dieser Tage in Maine prozessict werden. Prä s i d eul Gra u t will im Juni ein« Reise nach Nolfolk, Pelersburg undßichmont machen. In Piltsburg, Pa>, spielten am Samstax Abeud zwei kleine Mädchen mit einei Kohlenöikanne und setzten das Oel in Brand. Die Kaflne explyhiite und beide Mädchen ver draanten. Baltimore, Md., Montag, den 26. Mai 1873. Frank Dennis, ein Bürger von Memphis, Tenn., fand am Samstag seine 16-jährige Tochter iu einem übelberüchtiglen Hause; er nahm sie mit nach Hause und prügelte sie zu Tode. JuParis ist „P rin zI t urb id e," Sohn des am 21. Juli 1822 zu Padilla erschossenen Kaisers von Mexiko, im 55. Lebensjahre mit Tode abgegangen. Der „Prinz" kam 1865 während des mexik. Krieges nach Paris und versuchte bekanntlich, sich die Nachfolge zu sichern, falls der kinderlose Maximilian mit Tode abgehen sollte. Das mexikanische Fiasko setzte auch seinen Aspirationen ein Ziel. Gänzlich mittellos, verliebte er sich in ein Hausmädchen des "Lotet Lspanol," Boule vard Montmartre, und begann mit ihr ein Table d'Hote im 3. Stockwerke von Nr. 6, Boulevard Montmartre, wo der einstmalige Sohn des Kaisers oft gesehen wurde, wie er den bescheidenen Mittagspreis von 1 Franken K 0 Centimes einzog. 1867 kaufte er ein cdzotant" in Courbevoi, welches er mit Profit im nächsten Jahre wieder verkaufte. Er starb nicht ohne Mrttel. Der amerikani sche Consul Read versiegelte die Papiere des Verstorbenen. Die Beerdigung fand mit ei nigem Pompe in Neuilly statt. Der „Heralv"-Correspondent der Expedi tion gegen Khiwa berichtet, dag die vom Khan von Khiwa abgeschickten Unterhändler die Russen verfehlten. Der Khan fühlt mit zwei Bliidern Krieg und war'et nur auf die 'Ankunft der Russen, um die Stadt zu überge ben. Der Revenue - Commissär hat entschieden, dag Bier, zu dessen Brauung lein Malz oder ein anderes Substitut benutzt wird, nach dem 1. Mai nicht mehr der gebräuchlichen Brauer- Abgabe unterworfen sein soll. Aber zuvor ge zahlte Steuern sollen nicht zurückerstattet wer den. Gouverneur D>x von New Jork hat in Ge mäßheil des Erlasses der Gesetzgebung den Gräberschmückungstagzu einem ge setzlichen Feiertage erklärt. Garibaldi liegt im Sterben. Der berühmte Indianer - Missionär Vater loh. De Smetrstam Freitage mit Tode abgegangen. Die Verdienste, welche sich De Smet um die Pacifikation der Rothhäute er worben, sind landeskundig. De Smet kam 1821 auf Veranlassung des Kentuckier Missio närs Nerincky nach den Ver Staaten und war le.ldem fast ohne Unterbrechung unter den In dianern thätig. In Indien starb der bekannte englische Ge neral E. Huthwaite, welcher 60 Jahre im Dienste der Krone stand. Er war sast ohne Unterbrechung in Indien und befand sich in Hunderten von grögern und kleinern Kämpfen. Es war im November 1810, als er als Artil lerie-Lieutenant nachßengalen geschickt wurde. Der britische Dampfer „Lord of the Jsles," für dessen Sicherheit man fürchtete, iu gestern mit SSV chinesischen Einwanderern von Hong Kong in San Franzisco ange kommen. ExGouv. Jewellvon Connecticut wird die russische Gcsandtjchast wahrscheinlich annehmen. Der Papst will die italienischen Mi nister, welche aussccularisirung derÄirchen güter hinarbeiten, in den Bann thun. Dana bekäme Viktor Emanuel Kameraden. Telegraphische Depeschen. (Bon der .Asjo-iirtcn den „Corr-sponbtl» T»?opaijche ÄadetverichLs. Die Krisis in Frankreich. Niederlage der Regierung in der Na tionalver,amm!nng. Präsident Thiers dankt ab! Resignation des Ministeriums. Marschall MacMahon Präsident. V ersailles , 24. Mai. - Die Debatte über die Interpellation der Regierung durch die Rechte wurde heule Morgen wieder aufge nommen. Möns. Thiers dielt in Ueberein stimmung mit der gestrigen Anzeige des Mi. nisters Dusaure eine längere Rede an die Na tionalregierung, in welcher er die definitive Begründung der Republik urgirte. Seine Aeußerungen wurden von der Linken mit gro ßemßeisall aufgenommen, während dießechle sich ruhig verhielt. Nachdem Thiers geendet hatte, machte die Nationalversammlung eine Pause bis 2 Uhr. Sollte Präsident Thiers heute nicht die M ajorität in der Nationalversammlung erhalten, so wird er abdanken. Die Generale Chanzy und Ducrot haben Beschl erhalten, zu ihren Truppenlörpern in Tours und Revers zu stoßen, weil man da selbst Unruhen besürchtet. V ers ailles, 24. Mai. —Die National versammlung trat heute Nachmittag 2 Uhr wieder zusammen. Nach einer eindringlichen Rede von Casimir Perier, dem Minister des Innern, wurde die Tagesordnung der Linken, welche von der Regierung unterstützt wurde, mit 362 gegen 348 Stimmen verworsen. Eine Tagesordnung der Rechten erklärt, daß die gegenwärtige Regierungssorm nicht der Ge genstand der Debatte sei und welche gleichzei tig bedauert, daß die Recoustrulion desMini steriums keine couservative Garantie biete, wurde mit 360 bis 344 Stimmen angenom men. Nachdem das Resultat der Abstimmung be konnt gemacht war, erklärte Hr. Baragnan, ein Mitglied der Rechten, daß die höchstenJn teressen des Landes erforderten, daß die Re gierung nicht still stehe. Seine Bemer langen wurden von der Linken mit lärmenden Protesten ausgenommen. Als sich der Tumult gelegt hatte, ichlug Baragnon eine Abendstt zung vor. Hr. Dusaure bestieg die Tribüne und erklärte, daß Frankreich trotz des soeben abgegcbeuenVotuws in der Nationalversam mlung keinen Augenblick ohne Regierung sein werde. Es existire ein Präsident und eine Republik, und die Minister würden sür Auf icchthallung der össenllichen Ordnung sorgen; man werde sich vorläufig mit dem Präsidenten berathen und sich dann über eine Abendsitzung einigen. Die Linke rief: „Warum will die Regierung auf diese Weise Europa und der Nachweit ein Beispiel geben durch diese unge heuerliche Undankbarkeit?" Die Rechte bestand daraus, daß die Reg>e rung ihren Entschluß der Nationalversamm lung prompt mittheilen möge. Äersatlles, 24. Mar, Abds. Die National - Versammlung versammelte sich Abends 8 Uhr wieder. Dusaure, der Justiz, minister, zeigte an, daß dos Ministerium seine Entlassung gefordert und der Präsident die selbe bewilligt habe. Hr. Dusaure übergab sodann dem Präsidenten der Nationalver sammlung eine Botschast vpn dem Präsidenten Thiers, in welcher derselbe anzeigt, daß er der Nationalversammlung die ihm übertragenen hohen Funktionell zurückgebe. Diese Botschaft erregte die größte Sensation in der Kammer. Gen. Changarnier Md der Herzog von Broglie beantragten sofort, daß die National versammlung augenblicklich einen Nachfolger des Präsidenten Thiers ernenne.- Dieser An trag rief einen furchtbaren Aufruhr unter den Mitgliedern hervor. Die Linie beantragte» die Abdankung dcS Präsidenten nicht anzu nehmen. Dieser Antrag wurde mit 368 gegen 339 Stimmen verworsen. Die Resignation des Präsidenten Thiers wurde sodann angenommen. Hr. Büffet machte emen ersclglosenVcrsuch, dem schejdeudxn Präsidenten eine Lobrede zu hatten. Die Mitglieder dex Linken persuchten, eine Vertagung herbeizusühren, doch die Rechte be stand aus einer sosoriigen Präsidentenwahl. Ein Ballot wurde beordert, welches die Er wählung des Marschalls MacMahon zur Folge hatte; er erhielt 390 Stimmen. Die Linke nahm an dieser Abstimmung keinen An theil. EinComite wurde sodann ernannt, welches den Austrag erhielt, den Marschall von seiuer Erwähluflz zum Präsidenten der Republik zu benachrichtigen. Hr. Busset übergab sein Amt als Vorsitzer temporär an Hrn. Goulard und stellte sich an die Spitze des ComUe'S. Die Mitglieder Linken brachten Hrn. Goulard enthusiastische HochS, als er denPrä sidenlensitz einnahm. Als das Comite zurück kehrte, zeigte Hr. Büffet an, daß Marschall MacMahyn da« Präsidentenqmt zögernd an genommen habe. Das Ministerium werde vor der Hand bleiben. Die Volksmassen vor dem Gebäude wurden am Abende größer, und als dreselbcu von der Abdankung des Präsidenten hörten, ries man beständig: „Es lebe Thiers !"—„Hoch d>e Re publik I" Ruhestörungen kämen nicht vor. PariS, 24. Mai.— Die Abdankung des Präsidenten Thier« und die Erwählung de« Marschalls MacMahon zum Präsidenten ver ursachen allenthalben große Die Straßen sind voller Menschen. Ruhestörung

gen werden nlcht berichtet. Paris, 2S. Mai, Abds. Der Wechsel in der Präsidentschaft ist ohne die geringste Ruhestörung vor sich gegangen. Zm ganzen Lande herrscht vollständige Rahe. Die radikalen Journale sind heute sehr ge messen in ihrem Tone; sie empfehlen den Re publikanern Klugheit und Mäßigkeit und dringen auf strenge Durchführung der Gesetze. Gambetta hat ein Manifest in diesem Sinne erlassen. Marschall McMahon hat ein Schreiben an Möns. Büffet, den Präsidenten der National- Versammluilg, gelichtet, in welchem er die Präsidentur annimmt. Er sagt: „Ich will den Willen der Nationalversammlung durch führen; es ist eine schwere Verantworllichkeit, aber mit Gottes Hülfe werde ich sie erfüllen. Ich werde das Land besreicn und die Ordnung aufrechterhalten, sowie die Prinzipien fördern, aur welche die Gesellschaft begründet ist. Zu diesem Zwecke verpfände ich mein Wort als rechtschaffener Mann und Soldat." Paris, 25. Mai. Der Präsident hat ein Cirkular an die Tepanements-Präfekten erlassen, in denen er verspricht, daß kein An griff auf die Gesetze und Institutionen des Landes gemacht werden wirb. Ein neues Ministerium ist noch nicht ge bildet. man nennt den Herzog von Broglie, Pierre Magne, Baron Delariti, Ernoul und Balbin in Verbindung mit dem neuen Mi nisterium. Der Haag, Mai.—Die Generalslaa ten (Kammern) haben 5,500,000 Gulden für den Krieg gegen die Atchinesen bewilligt. London, 24. Mai. Heute ist der 54. Geburtstag der Königin Viktoria; derselbe wird allgemein im ganzen Lande gefeiert. Heute Morgen donnerten die Kanonen und läuleien die Glocken zuZhren des Tages; ver schiedene Militärparaden fanden rm Laufe des Tages statt. Abends war die Sradt London illuminirt. Der Prinz von Wales ist bei seiner Schwe ster, der Prinzessin Alice, in Darmstadl zuße such. ssvani.» Barcelona, 23. Mai. Zwei Leichen sind in der Nähe von Mouresa gesunden wor den ; an jeder befand sich ein Zettel mit den Worten: „Getödtet, während sie versuchlen, dea Don Alphonso zu ermorden." Die von Gen. Velarde am letzten Dienstag befohlene nertt Aushebung wird sehr günstig zusgenommen. Viele Fabrikanten werden len Familien ihrer Arbeiter die Löhne ungeschmä lert auszahlen, während dieselben in dea Rei zen der Republik dienen. Es haben sich Comite'« gebildet, um die " Durchführung der Massenaushebuug zu über ivachcn. P e r p i g n a n, 24. Mai. Die Karlisten stellen in Abrede, daß in Sauahuja die Frei willigen, welche sich ergaben, niedergemetzelt wurden. Sie sagen, alle in jener Stadt ge -angenen Personen seien jetzt in ihren Händen ' rnd man sei bereit, dieselben gegen karllstische Tefangcne auszuwechseln. Madrid, 24. Mai. Der Ministerrath hat die Deputirtenwahl ans Cuba verschoben, zhne einen Tag zu bestimmen, wenn dieselbe Zatifinden soll. Madrid, 25.Mai.—Gestern Abend wur- ' l>e zu Ehren des Hrn. Brudlangh, welcher die Iratulauon der englischenßepublitaner über- ! irachte, ein Bankett gegeben. Unter dem Militär in Berga ist eine Meu- erer ausgebrochen. Ein Regiment versuchte, einen Obcrst zu ermorden, doch andere Trup- zen erschienen zur rechten Zeit. Der Oberst ' vuide gerettet und die Disziplin wiederherge- lellt. ! Italien. . ' Rom, 24. Mai. —Große Vorbereitungen ! Verden hier für die Beerdigungs-Feierlichkei- > eu zu Ehren des Dichters Manzom getroffen, c Rom, 24. Mai.—Der Papst beabsichtigt, I ille Mitglieder des italienischen kabiuets, so- < vie alle Hiejenigen, welche dahin arbeiten, c »aß die Kirchengüter säkularisirt werden, in 5 >en Baun zu thun. Rußland. i New - York, 25. Mai.—Eine Kabeldepe- z che des „Herald" meldet von Paris, man >laubt, daß die russische Regierung einenßor chlag des Ingenieurs Ferdinand de Lesseps lebilligt hat, eine Eisenbahn von Orenburg , >Ulch Central Asten zu bauen, welche sich an - ne englische Bahn in Indien anschließt. Hr. Zesseps wird eine Compagnie bilden. e Lissabon, 24/Mai'." Nachrichten von )iio de Janeiro bis zum 3. d. M. sind einge- ) rossen. Der Kaiser von Brasilien hat die ' ieue Gesetzgebung eröffnet und eine Anzahl , Reformen versprochen. Oas qelbe Fieber in Montevideo. London, 25. Mai. Nachrichten von Montevideo bis zum 23. April melden, daß 1 >as gelbe Fieber in solchem Grade herrscht, . >aß die Leute auf's Land fliehen und alle Ge- chäfte stille stehen. «SckiffS-Btnchte. > Oueenstown, 24. Mai. Die Dpsr. ,Algeria" und „Nevada" sind von New-York ingelommrn. ! Markt und Börs«. London, 24. Mai, 11 Uhr Vorm. -- Honsels eröffneten ;u S3j für Geld und ' >4 sür Brief. „Amerikaner," alle '6ser 91 67er S4i; 10.40 er neue Fünfer Bgj Lrie4B^. P ar i s, 24. Mai. —Renten eröffneten zu >4 Francs 35 Ctms. De: Barvorrath in ! >er »Bank von Frankreich" wurde in der ver- zangenen Woche um 500,000 Francs ver ilehrt. London, 24. Mar, 2 Uhr Nachm. Consols und amerik. Wcrthpapiere schlössen lnvecändert. Paris, 24. Mai. Renten eröffneten 54 Frcs. 10 Ctms. Frankfurt, 24. Mai. „Amerikaner" '62 er 95Z. Paris, 24. Mai, Nachm. Renten chlofsen zu 64 Francs 35 Centimes. Liverpool, 23. Mai, 11 Uhr Vorm. VaumwoUe eröffnete sietiq; Oberl. 9j; Orl. Berkänse 12,000 Ballen. Liverpool,24. Mai. 2 Uhr Nachm. Baumwolle stetig; Verkäuse 12,000 Ballen; Spekulation und Aussuhr 2000 Bullen. Liverp 001, 24. Mai, 2 Uhr Nachm. Baumwolle schloß stetig; von den Verläufen waren 7500 Ballen amerikanische; Berschif sungen von Savannah oder Charleston für April zu 3 13j1K.; von denselben Häsen fällig im Mai zu 8 13j16; do. im Juni und Juli >u?; do. im Juli und August zu 9; Verschif fungen von New Orleans rm Juli und August ju 9. London. 24. Mai, Abends.—Terpentin- Spiritus 375-37 s 6ä. Inland - Depeschen. Die Vpfer deS Schiffbruchs an der Äufte von Neusundland. New-York, 24. Mai.—Em Brief vom 24. ds. meldet aus Halifax, daß von dem Wrack des Dampfers „Allannc" 433 Leichen gefunden wurden; bis jetzt vermißt man noch immer 113 Personen, darunter 12 Cajüten passagiere. Muttermorv. New-Y o r k, 25. Mai. Heute Abend geriethen in Brooklyn zwei junge Männer, Namens George Rodenck und James Corco ran in Streit, welcher zu Thätlichkeiten aus artete. Die Mutter Rodenck'» sprang dazwi schen und wurde von ihrem Sohne znsälliz er schossen. Vex>nl,lt»te Depescyen auS New?)ork. New-York, 24. Mgi Die Spezie- Aussuhr bclres sich gestern aus 595,519. —Die „Carpenters' Society" hat alle ihre Mitglieder benachrichtigt, vom Montag an nicht länger als 8 Stunden pro Tag zu ar beiten. —Der wöchentliche Bankbericht gibt fol genden Ausweis: Zunahme der Anleihe »1,771,900; Abnahme der Spezie «66,300; Abnahme der „Legal Tenders" <349,300; Zu nähme der Depositen »1,923,200; Zunahme der Cirkulation »4600; Aerius! am Reserve- Capital »893.800!. -Richter Fauchex hat heute eine Order er lassen, woruach Train am Mittwoch vorzu führen ist, um über dessen Geisteszustand zu entscheiden. Dieses Verfahren findet aufgrund eines eigenhändigen Gesuch« von Train statt, welches von den AerztenMaleS und W. John son unterzeichnet ist. —Folgende Firmen, welche einen Verein gebildet hatten, um den Holzmarkc des Nor dens zu coniroliren,°hal>eu.bankerott gemacht: White K Comp., Albanq; S. W. Barnard K Comp., New-York; O. Richards 6- Söhne, Sandy-Hill; R. W. AdamS K Comp., New- York; Dodge K Comp., New-York; Page K Oswego; C. B. Nichols K Comp., Albany; die „Williamshurg Mils- NNd Nujj holz-Zompggnie;" ChqmöerS K Es., Cleve lau»; Watson «e Twitchell, Chicago; Bar- ton K Spencer. Elizabeth; R. A. Lorillard, Chicago. Ihre Verbindlichkeiten belaufen sich auf ungefähr »9,000,000. —ln der verflossenen Woche starben hier 532 Personen. —ln dem Falle des Bankräubers McDon nell ist ein neuer Habeas-Corpus-Befebl er langt worden. McTonnell wird nächsten Mittwoch dem Richter Blatchford vorgeführt werden. In der veislossenen Woche kamen im Castle-Garden 40,000 Einwanderer an; da von am Montage allein 8353, die größte Zahl, welche jemals an einem Tage hier ein traf. —Ein Gerücht ist im Umlaufe, daß die Schreiber in dem Amte deWTiitriklsanwaltcs angewiesen sind, Erkundigungen über die so ziale und geschäftliche Stellung der Leute ein zuziehen, welche auf nächsten Diensiag cnirt sind, um in dem Prozesse Tweed als Geschwo rene zn fnngiren. Erdrutsch an rcr „Pittdburg-Con ncllLvtUer Eisenbahn." Pittsburg, 24. Mai.—Ein bedeutender Erdrutsch ereignete sich in einem Durchstich der „Piitsburg - Counellsv-ller Bahn" bei Soulhampton, 23 Meilen von Cumberland. Das Geleise ist aus mehrere 100 Fuß rotal versperrt. Em temporärer Schienenstrang ist gelegt worden. Tod teS «chausp'elerS ZameS W. SLaUack. Richwond, Va., 24. April. Der be rühmte Schampieler James W. Wallack, starb heute ans etnein vonsüd-Carolina kom menden Bahnzuge in einem Schlafwagen. Die Frau des Sterbenden war an seiner Seite. Hr. James W. Wallack litt an der Schwindsucht. Verheerender Sturm iu Memphis. Memphis, 24. Mai. Ein heftiger Sturm, gefolgt von einem starkenßezenguffe, fegte heute Abend über die Stadt und that be deutenden Schaden. Der Schleppdampfer „Little Alps," welcher zwei Bargen im Tan hatte, kenterte nnd sank. Die Bargen wurden losgeschnilten und gerettet. Die Frontmauer des -l aumwollenspeichers von Gage K Fischer stürzte ein; Cooper K Christian's Waarenla. Ger wurde beschädigt. Indianer - Angelegenheiten. Er mordung eines Häuptlings. Indlanerfurchrin Nevada. —Die Skothhänte haben alle» Pulver anfgekauft. St. Louis, 24. Mai.—Bon Fort Sill im Jndianxrgebiet wird berichtet, daß der Häuptling der Washiias, Jjadowoh, von den Osages ermordet worden ist. Der Häuptling war allein aus der Jagd uud am folgenden ' Tagen saud man seinen kopstosen Körper mit einem Schusse im Rücken und ungefähr 300 Fuß davon den jcalpirten Kopf. Es wird be fürchtet, daß die Washitas den Kriegspfad ge gen die Osages belreten werden. Der Ver storbene war ein großer Freund der Weißen. Als vor 17 Jahren einer seiner Krieger bei'm FortArbuckle eineZchtldwache eifchoß, brachte " er am folgenden Tage schon den Kopf des Mörders nach dem Forte. Virginia-City, Nevada, 22. Mai.— ' Ein Ansiedler kam gestern von den Sprnce- Gebirgen Nord-Neoada >n Elko an und berichtete, daß die dortigen Indianer-Angele genheiten immer drohender sich gestalten. Vor > einigen Tagen sind in den Spruce-Gebirgeu zwölf Krieger der Snake Judianer angekoui- men und bald darauf hielten sie Raihsver- jammlungen mit den Shoshonen. Kurze Zeit nachher erschienen die Letzteren mit bemalten ? Gesichtern und in ihrer Kriegslracht und sie begannen aus den Gießereien Blei zu stehlen ' und Pnloer anzukaufen. Seit jener Zeit hal ! ten sie jeden Tag KrregStänze, und den Bin- ' gern bedeuteten sie, daß sie fortgehen müssen, ' wenn sie nicht ihre Kopshänte verlieren wol- ' len. Die Shoshonen sind von den Thaten und den Operationen der Modoc Indianer > genau unlerrichlel. Im Camp herrscht große ' Unruhe «nd viele der Ansiedler verlassen die Gegend. Es wird befürchtet, daß hier eine ' allgemeine Schilderhebung der Indianer im > Werke sei. ! Camp Halleck ist zur Zeit nur von sieben ' Soldaten besetzt, die Anderen sind in den Krieg gegen dre Modoc - Indianer geschickt ! worden. i Virgini a-C it y, 24. Mai.—Eine De- , pesche von dem Hulfsscheriff in Elko - County welcher ausgeschickt war, um die Unruhen der < Indianer in den Spruce-Gebirgen zu unter- suchen, bestätigt die srüheren Berichte, daß - eine große Anzahl von nnakes, Goshots uno Soshonen einen Kriegsrath hielten. Die ' Rothhänte sind aus der Nachbarschaft der Au- siedlungen verschwunden. ' San Frauzisco, 2,°». Mai. — Die Ansicdkr in Surprise-Valley sind in großer Besorgniß, weil der alte Häuptling Winne mucca mit seinen Kriegern aus dem Kriegs- Pfad nördlich gezogen isi. Eine Caualleric-Abtheilung folgte ihm; er fagte den Offneren ganz barsch, wenn sie ein Gefecht wünschten, so sei erchereit. Sie Ue- i Ben ihn ungehindert ziehen. Die Streifznge nach Meriko. New»?)ork, 24. Mai.—Eine Spezial- Depesche von Washington meldet, daß der me xikanische Gesandte sagte, sast alle von Mexiko aus begangenen Viehdiebstähle seien das Werk der Kickapoo-Jndianer; es seien Unterhand lungen im Gange, jenen «stamm zu veran lassen, sich aus eine Reservation zn begeben. Er glaubt nicht, daß irgendwie Verwickelun gen zwischen den Ber. Staaten und Mexiko entstehen können, infolge des Streifzugs von ° Oberst McKenzie; die Sache werde sich aus- i gleichen lassen. , Brownsville, Tex., 24. Mai.—Der heuiige „Sentinel" berichtet, daß im Um- > kreise von 60 Meilen von dieser Stadt 100 Stück Rindvieh gestohlen und nach Mexiko getrieben wurden. Der Ztreiszug McKenzies zur Züchtigung der Kickapoo-Jndianer wird < allgemein gebilligt. Bon Central- und «iid-Amcrika. N e w-;>) or k, 24. Mai. —Nachrichten von , Panama bis zum 15. ds. liegen vor. Eine Commission ist an den Präsidenten Neira abgeschickt worden, um ihn nach Pa nama zurückzuholen. Senor Pernett, der Präfekt von Aspinwall, fungirte als Präsi dent. Die Staatsregierung trägt die Kosten der letzten Revolution und bewilligt allge meine Amnestie. Im Verlause des revolutionären Aufruhrs verloren die Nationaltruppen 23 Todte und 33 Verwundete; die Revolutionäre Haltes je denfalls dovpelt fo viel Todte u. Verwundete. Im Verlaufe der Rebellion wurde viel Eigen thum zerstört. Die Wachen, welche Admiral Stedman zum Schutze des Eigenthums auf stellte, thuen noch immer Dienste, Ex-Präsi dent Correosa blieb in derZtadt, bis die Ruhe wieder vollständig hergestellt war. Gen. Barria« ist zum Präfidenten von Guatemala erwählt worden. Die Rebellen dieses Staates sind zerstreut. Man sagt, daß Senor Palacios, welcher kürzlich in Panama ankam, den Dampfer „Gen. angekauft hat und dcnielben armirl, um die gegenwärtige Re gierung von Honduras zu stürzen, Medina wieder einzusetzen und dann auch Guatemala zu revolutioniren. In Callao, Peru, wüthete eine große Feuersbrunst, welche das Hotel „Commercio" und mebrere andere Gebäude einscherte. Ver lust «300,000. Lokalberichte aus Washington. Washin g t o u , 25. Mai.— Der Hochw. H. Wiget von der St. Aloysius-Kirche gibt sich alle Müde, vom Generalanwalte einen Aufichub dcrHinrichtuug desMörders Wright zu erlangen. Man erwartet fedoch, daß Ge neialanwalt Williams sich nicht beeinflussen, sondern der Gerechtigkeit ihren Lauf lassen wird. Freitag Morgen hatte Wright eine Unterredung mit Margaret Woods, welche bekanntlich vor wenigen aus der Hqft einlassen wurde. Es war das Mal, daß der Berurtheilte eine Gelegenheit hatte, mit ihr sei»seiner Verhaftung zu sprechen. Wäh rend deiUnterredung fragte cr sie: „Margaret, hast Du einem Reporter erzählt, daß ich Di» nie für Kost uud dogis bezahlte Sie ant wortete daraus; «Ich habe nie etwas Der artige« gesagt und was ich Dir in dieser Stunde sage, kannst Du mir glauben." Er fragte dann weiter: „Hast Du nicht im Ge richte ausgesagt, daß ich denPedlar tödtete?" > Sie entgegnete: „Nein Tom; ich habe keiii^ > solche Aussage gemacht." M>t trauriger > stimme sagte er dann, „Weißt Du, Mar garet, daß Du schuld daran bist, daß ich ge > hängt werde. Kannst Du mir gerade in's ' Auge sehen und die Beschuldigung ausstoßen, I - daß ich den Pedlar tödtete?" Als sie sich > abwandte, wurde er dringender uud sagte in, , befehlendem Tone; „Sieh - mich an ;" Sie - aberschaute ihm nichs zn >s GeMt; milden l Augen nach qvher'en Richtung blickend, , erwiedert? sie: „Du irrst Dich, Tom, ich - trage nicht die Schuld an Deinem Tode, denn - nie habe ich gesagt, daß Du den Pedlar um'S '' Leben brachtest." Wright; „Wenn ich Nachts in meiner' Zelle wachte, habe ich Dich häufig mit Bembry sprechen hören; er sagte Dir, was Du im Gerichte aussagen solltest. Ich will jetzt nur noch eine Frage an Dich richten, dann magst Du gehen. Sage mir, warum kamst Du in der Nacht, in welcher der Pedlar getödtet wurde, zu mir und bemerktest immer, während, daß Du Furcht hättest, im Hause zu bleiben? Du warst doch vorher nicht ängstlich, wenn Du zu Han'e wärest. Aber Du wußtest, daß nicht Alles in Ordnung sei; es war Dir bekannt, daß Bembry den Pedlar ermordete. Nicht wahr?" Sie gab keine Antwortet auf seine Fragen. Bald darauf brachte man ihn nach seiner Z.'lle zurück u. sie verließ die unheimlichen Räume, in denen sie selbst so lauge unfreiwillig hatte verweilen müssen. Am nächsten Freitag wird Wright gehängt werden. Bei der Hiniichtiing wird deiselbe Galgen benutzt, an welchem George Jentins, Barney Woods und Charles John son ihr Leben endeten. Der Berurtheilte hat während der letzteren Zeit mehrfach an seine in Franklinton, N.-C., wohnende Mutter ge schrieben. Madame Jessie de Coy glitt Donnerstag Abend auf dem Trottoir an der 12. Straße aus und erhielt mehrere erhebliche Verletzun gen. Man brachte sie nach ihrer Wohnung an der E-Straße. In einem Hause an der 2. Straße fand der medizinische Inspektor Hr. W. D. Stew art Donnerstag drei an den Blattern erkrankte Personen, welche er sofort nach dem Hospitale bringen ließ. In einem Hanse an der I straße fand derselbe Beamte drei andere Blatternlranke. Uiiler den Kindern, welche der Hochw'ste Erzbischos Bayley am Donnerstag Morgen in der Trinity Kirche;u Georgetown firmle, be fand sich auch eine Enkelin der Frau Ex präsidenlin Tyler. Hr. Johann M. Jung, seit vielen Jah ren einer der prominentesten Kutschen-Fabri. kanten in Washington, starb Donnerstag Abend Plötzlich tn seiner Wohnung an der 14. Straße im 66. Lebensjahre. Er befand sich Morgens noch vollkommen wohl, wurde aber, während er einen Geschäftsweg machte, vom Regen durchnäßt und ;og sich einei'.Fieberfrost zu; wenige Stunden später er eine Leiche. Freiing wurden vier Erkrankungen an den Blattern bei der Sanitätsbehörde zur Anzeige gebracht. Kaufmann's historüchesGemälde: „Co lumbuS vor kein Concil inSaUmanca" ist im Mineralien - Zimmer des stilutes" ausgenellt. Wie wir vernehmen, denkt die Regierung, das Bild anzukaufen. Im „Ulk-Vereine" wurden während der letzten Versammlung folgende Herren als Mi tglieder ausgenommen: H. Liesmann, I. Meyer, Chr. Niel, W. Schwing. V. Klein, G. Weigert, A. Niebuhr, Ch. Stiefel, R. Roggs, I. Baier, R. Speck, C. Schmitt, A. Roth und F. L. Mayer. DerHochw'ste Erzbischos Bayley firmte vorgeiüern Morgen 243 Kinder in der St. Aloysius-Kirche. Gestern Nachmittag kehrte er nach Baltimore zurück. Polizist Madigan verhaftete vorgeilern Abend den an der 7. Straße wohnende» Re staurateur Aaron H. Underhill unter der An klage, eine Note geMcht zu haben, indem derselbe den Namen seiner Frau unter die Note setzte. Es wird behauptet, daß der An gellagle Mobilien zum Werthe von K6OO sür seine Prillatwohnnng einkanite und als Zah lung mehrere Nolen osferirte, die augevlich von seiner Fran inoossirl waren Die Noten wurden auch sämmtlich zur richtigen Zeit be zahlt, nur die letzte Note wurde nicht eilige lös't. Infolge Dessen traf der Händler, bei welchem Uiioerhill die Mobilien gekauft hatte, geeignete Schritte n. sandte einen Constabler nach UnderhiU's Wohnung, um die Mobilie i mit Beschlag belegen zu lassen. Hier wurde dem Schutzwächter jedoch von Frau Underhill die Versicherung gegeben, lag sie die Note nie iudossirt habe und diese Aussage beichwö iea könne. Der Constabler begab sich sofort wieder zum Inhaber der Nole, welcher Under hill daraus verhaften ließ. Dieser leugnete jedoch ganz entschieden, eine Fälschung be gangen zu haben, während seine Frau auf ihier Behanplung besteht. Ein Verhör wiid Dienstag stattfinden. Bis dahin ist Underhill gegen eine Bürgschaft von 81000 auf freien Fuß gesetzt. In Wormley's Restauration hielten am Freitag Abeno die Direktoren, Professoren u. Freunde des „Columbian-College" ein Ban queit ab, welchem auch Präsident Graut, W. W. Corearan, Pivs. Neweomb, Gouverneur Coole, Gen. Babcock, Dr. I. C. Hall, Se kretär Richardis«, W. F. Maltingly, Mar gais de Noailles, General Williams u. A. beiwohnten. Neue Anzeigen. Bureau des Gcbäude-ZnspcktorS. L al t > llior c, den Ma> t^?Ü. >u 0 um off.ittn 9 bki l i Fuß, hinter Nr. 416 und 4lj, Crogitr ! b?> «r. 112 »ord-iNcpudlic^inlr.! von W. Etaiv um einen I serdcpiostcn vor Nr. 765, Wcsl-Balti!»vrestr>! von o. Schnitz vergrözeilcn Tchuvpen, 2 bei 9 tat ain ver Site ccr 1? yinier Äir. Ost- l.<ratlitr.; von Olacksteiu um zivcißeranden, Nr. SZ u. N, von uifenln Schupscn, IZ bei 26 iz,, IZ dei liZ guß, sonfir.; von >im^ ge de>^ fluh, bunter »Ir Zimiuer tapezirt zu den niedrig slen Baarpreisen. t'. 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