Newspaper of Der Deutsche Correspondent, May 27, 1873, Page 1

Newspaper of Der Deutsche Correspondent dated May 27, 1873 Page 1
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Bureau! «erman-, erste Thür von de' Ealv eristrasi. Pt2lZ. 1^1) Dr. Z. E. Nicorv. Nr. 141, Weii'Fayette-, unterhalb de: Howardstrag?, lann durch e^ne ?.0 üem jähre in ü !a»cn durti ei« lqka'es ?eilinillel. iÄesöhiiiche itralUheilen i>es Bluieii, Halses, Nasi ianzt ohne Queckktber. Eprechi>inden von ij bis ti li dr Vormittags, 2 vis S Uhr Nachmittags und 7—! vhr Abend«. (kö-) Der deutsche Correspondent. 33. Jahrgang. Spczial - Notizen. ö. 8. QO. Sirue Fancy- und kauslncinnischcAchreibttlatcrialicn Gnggenheimer vt Weil, Schreibmaterialien». Drucker, »cr. «??. «e» - Balrimoreftr., (linrer dem,Ccrroll>on-Hotel--). s!f?n oder aus Bestellung sestcmpsi. (Ilö-1! F. Hochzeitögeschenke! Hochzeitsgescheuke! Massive silberne Löffel, massive silberne Gabeln, massive silberne Vorleglöffel, Zucker-Löffel, Serviettenringe, Salzfässer und Gemüselöffel, W. F. Bissing, 280, W-st-Valtimoitstrcht, 280, .ziov7,l2Mtel) gegenüber Hsr.overstr. W. 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Während zwei aus Cuba sich in Hast befanden, wurde ein Dritter, den die Hidalgos in Pena Cerrada, Spanien, er griffen hatten,zwar aufVerwendung des briti schen Gesandten wieder freigegeben, während vermuihlich ein Vierter bei Barcelona von spanischen Soldaten erschossen worden ist. Der mexikanifcke Gesandte in Washington befürchtet in Folge des Ein falles von McKenzie in Mexiko keine Mi»- Helligkeiten. Mexiko werde die Kickapoos nach den Ver. Staaten zurücksenden. Die Frage bleibt nur immer eine offene, ob die Indianer wirklich die Grein-Morodenre sind, oder die Schuld nicht vielmehr eingeborne Mexikaner trifft, die sich hinter den Indianern veriitcken, um sich selbst weißzubrennen. Ein New-lorter Blatt fchreibt: „Man schreibt Grant allgemein die Absicht eine Annexion Mexiko's sein politisches Fiasko vergessen zu machen. Es muß zugegeben werden, dag das Versahreu McÄenzie's ganz danach aussieht, als ob ihm weiter gehende Absichten zu Grunde tagen. Wir können die Nothwendigkeit und Zeitgemäßheit diejerThat nickt einsehen und halten sie sür einen Ueber griff des Präsidenten, dec seinem San Do mingo - Plane an die Seite gestellt werden muß. Dec Präsident dursle iu dem einen, wie in dem andern Falle nicht in dieser Weise vor gehen. ohne die Zustimmung des Congreffes, und die Uebereilung des Präsidenten laßt sich in der Rio Grande-Affaire kaum plausibler machen, als in der San Domingo-Affaire. Wir hoffen, dag dcm Präsidenten in seinen Annexiousgelüsien noch entschiedener Halt ge boten rvitd, als dies in seinen domimkani« schen geschehen ist." Von BrownSville, Texas, wird be richtet, daß die von bewaffucieu Mexikanern in diesem Monate innerhaiv eines Umkreises von KU Meilen von Brownsoille verübten Bichdiebstähle den Texanern IVO» Ziück Vieh gekostet Häven, das üver den Rio Grande nach Mexiko gebracht wurde, während weiter oben am Flusse eben so viel Bich ge>'loh>en und über den Rio Grande gebracht worden ist. Das Kriegsam t sendet eine militärische Cori-musion nach Europa, um das ArtiUerie wefen inEnglaud, Preußen, Oestreich, Frank reich und Rußland zu studiieu. Das neue System der Steuer et n z t e h u n g soll sich großer Gunst erfreu en. Noch besser würde es fein, wenn das ganze System der Besteuerung, wie es die Partei Laune der Radikalen dcm Lande aufgebürdet hat, aufhörte. Der „N.-Ä). Herald" macht die westli chenCholera-Gerüchte lächetlich. Es Wen die Gerückte rein sensationeller Mr, wie sie sich jeden Sommer wiederhatten. Die Deutschen Chicago's gehen mit vollen Backen gegen die radikalen Tem perenzler in's Gcsckirr. Ein Redner versinn bildlicht die Aufgabe der dortigen Deutschen folgendermaßen: „Wir wollen es versuchen, den amerikanischen Namen wieder zu Ehren zu bringen, wenn wir auch nur Adopiiv biirger sind und der erst kürzlich emanzipirte Neger mehr Rechte in diesem Lande besitzt, als wir! Wir wollen unfern Mitbürgern anderer Na tionalität beweisen, daß, während sie im Äampse um das allgeschätzte Gold dcr bedroh ten Freiheit und der in den Roth gezogenen Republik zu vergessen scheinen, die Adopuv bürger die Ersten sind, die sick zur Ret tung derselben zusammen schaaren." Einen Mißton verräth die „Chicago'er „Fr. Presse," indem sie sagt: „Die urwüchsigste Naivetät verrieth die neulich von der „JUi< nois-Staatszeitung" angeregte Änti-Tempe lenz-Versammlung in Chicago dadurch, daß sie der deutscken Presse, wetcke nicht Verrath an den heiligsten Interessen ihrer Landsleule begangen, einen gelinden Rüffel ertheilt, weil sie mit wohlbegründetem MiMaucn die von Hesing K Comp, begonnene Anti-Temp-renz beweguug beurtheilien, während mit leinem Worte des offenkundigsten BeirathS dec „Staatszeitung" Erwähnung gethan wurde." Die „Chicago'er „Turugemeinde" passirte solgcndcn Beschluß: „Die „Chicago'er Turu gemeinde" weist nachdrücklich die Insinuation zurück, als handle es sich im kommenden Wahlkampfe um ein direktes in den Vorder grund-Trängen dcs deutscheu Elementes. Im cAegentheil glaubt sie allen solchen Bürgern oller Nationalitäten, die vorurtheilsfrei und unabhängig genug sind, mit uns Lüge und Scheinhcillgkeit bekämpscu zu wollen, die herzlichste Anerkennung und wärmste Unter stützung des ganzen Deulschlhums versprechen zu liinnen. Die „Chicago'er Turngemeinde" erlaubt sich, um der Organisation von vornherein all gemeines Zutrauen zu sichern, die Vereine zu ermahnen, solche Delegaten zu erwählen, die iuiurhalb ihres Vereins uud in neueren Krei sen ungetheiltesVertraucn genießen, Männer, von denen Niemand berechtigter Weise an nchmen kann, daß sie Soiidertuteressen ver treten." Die Tempererz-Noth in Chicago ist sehr groß und der Ton der dortigen Blätter bringt Diesenigen, welche das deuticke Volum biShec zu ihren Zwecken für die radikale Partei aus beuteten, in eine arge Klemme. Der Albany „Argus" klassiMrt die Stimm geber u n i er e s L a n des, wie solgl: SMV.VVOsind beharrlicheDem.,2,soo,- 000 weiße Rep., 1,000,000 schwarze Wahler, und der Nest von Z,500,000 find NichtWähler, welche blos duich eme Krisis zur Abgabe ih rer Stimmen veranlaßt werden, aber dessen ungeachtet in der Hauptsache conservanv ge sinnt sind. Der Modoc-Capt. Jack soll jetzt ein Kentuckier und Sohn des Capt. Jack Cham turs sein. Er soll 1845—'46 mit mehreren Leuten aus nach Calisornien ausgewandert sein, um dort sein Glück zu versuchen. Blait sagt: „Die Cotonie löste sich in Calisoinien aus uud zer streute sich nach und nach, und von Allen, die später nach Kentucky zurückkehrten, wird einstimmig erzählt, daß Capt. Chambers sick den Mo»«cs angeschlossen, die Tochter de« Häuptlings geheiralhet habe und nach dcm Tode seines Schwiegerpapas zum Häuptling der Modoxs erwählt worden sei. Nach weni gen Jahren soll Capt. Jack sich so vollständig „indlaiiisilt" haben, daß er auch den schälfslen Beobachter täuickte und Alle, die mit ihm in Gerührnnq kamen hielte» ihn für einen Voll blut Indianer. Als Capt. Jack Chambers „unter die Modocs ging." war er zwiicken »ü und 40 Jahre alt, hatte den texanischcn llnabhängigketlskiixg als Fie»v>ll>ger miige macht und sich ausgezeichnet eis Soldat und Offizier. Jnteicssanr und bemerkeiiswetth ist noch, daß er aus einer Familie stammt, die St Sj)hnx und 3 Töchter großgezogen, die zum großen Theil noch leben und alle Physi sche Eigenschaften besitzen, die an den hökerea TyWS der amerikanischen Indianer erin nert" Der bekannte Litcrorhistonker Dr. Mi chael Bet na xzs. bisher Privat-Dozent in Leipz'g, ist aIS Profeffoc nach München beru seil worden. Man berechnet, daß in diesem Jahre 40.- 000-50.000 Caiüten-Passaaiere Europa bewchxn und diese d'raußen 20 bis 25 Miel. Dollars häng«u lassen werden. Am Sam stage gingen allein ä Dampfe? »on New ?)ork ab. Obwohl die Strömung nach Europa in diesem Jahre viel größer iü, als in den vor hergehenden Jahren, so wäre es doch irrig, ties allem auf Rechnung der Wiener Welt ausstellung zu fetzen. Es rst im Gezemheil anzunehmen, daß die Zahl Derer, welche, nur um der Weltausstellung willen, sich dem Prl- über den Ozean anschließen, verhalt nißmiißig nicht sehr groß ist, wiewohl es »a -iü»lich t'st, daß die Meisten die Gelegenheit wahrnehmen weiden, uy: einen Abstecher nach Wien zu machen. Die wohlhabenden Klaffn —namentlich der Anglo-Amerikaner finden vielmehr allmättg aus, daß sie eine sehr wohl thuende und inleresfame Reise durch Europa gut geringeren Ausgaben machen können, als ihnen dtr Aufenthalt in einem der fashionab len, aber auf die Daurr recht langweiligen Bäder diese« Landes kosten würde. Und diese Gelegenheit muffen sie wahrnehmen, denn wer weiß, wie lange es bei der eingetretenen und stets zunehmenden Theuerung in allen Ländern de« alten Cor.tiuenls, l.amintlich Deulschland'S, dauert, bis sich diese Lerhält insse vollständig umgestaltet haben. New-Aort hatte bereits einen Son- Miisiich. Pa« Thermometer stieg dort am Samstage auf uud ein Ä!ann, Na men« Ban Fine, vom Sonrienflich! gitrosjen.> winde in's Hospital gebracht. Aus Deutschland mehren sich die Klagen über den Ma n gela n F el da r be it er n. Das Militär verschluckt alle tüchtigen Kräste un» dfe Sustände d'raußen sind, ttotz der in Frankreich l->incswcgs tröst, lich. Die Auswanderung nimmt, in i.er Er- Baltimore, Md.. Dienstag, den 27. Mai 1873. Wartung srüher oder später in Aussicht stehen der Kriege, in riesigem Umsange zu. Die New-Uorkerßrauer rüsten sich zur Abreise nach Tleveland, Ohio, wo am der Bietbrauer-Tongreß eröffnet wird. Das'Lrogramm der Festlichkeiten in Cleveland umfaßt: Diem'iag, den 3. Juni: OfstueUer Empsang dcr Delegaten nnd Gäste im Babn hvse. Abends Versammlung in dem Festlo kale, West-Side-Rink, den 4. Juni: Eröffnung der Verhandlungen des 13. Congreffes Morgens 10 Uhr im West-Side-Rink. Nach Schluß der Verhand lungen: Fahrt durch die Stadt. Abends 8 Uhr': Unterhaltung in Haltnorth's Brauerei. —Donnerstag, den 5. Juni: Fortsetzung der Geschästs-Verhandlungen. Nach Beendigung derselben: Fahrt nach Haltnorth's Brauer-i. Abends 8 Uhr: Banquell. —Freitag, den 6. Juni: Versammlung Morgens 10 Uhr im Hestlokale. Abfahrt zum Pic-Nie in Diiiel's Point, Rocky-River, präcise Uhr Vor mittags.—Die Battimorer Braucr-Delegaten gehen am Montage von hter ab. Die Sturmverheeruugen inWa s h i n g t o n - C o.j lowa, haben an Todten 10 Opser gefordert. In Chicago predigte ein Presbyterianer, daß der Sturm eine Strafe für die sündigen Jowa'er sei. Nach derselben Logik war auch dcr Brand in der „Garten stadt" eine Strafe für die fündigen Ehica go'er. In New-?) ort erstach ein italienischer Knabe einen andern Jungen, der ihn niederzu schlagen versuchte; in Brooklyn versuchte ein Knabe, seinenVelter zu erschießen, und tödtete seine eigne Mutter. Gestern begann in New-Aork derB.S t n n dc u. Au s sta n d dcr Hauszimmerlcuie. In Ne>v-?)ork ist dcr bekannte italienische Flüchtling Luigi W. Tinelli mit Tode abgegangen. Er kam 1833 nach Amerika, während serne Gemahlin, die Baronin Gan noit Tinelli, sich weigerte, ihm zu solgen. Ein von ihm ge'lelltes Trennungsgesuch wurde später zurückgezogen. 1840 ging er unter Van Buren als Coniul nach Oporto, Portugal; während des Krieges orgaiusirte cr die „Gari baloi-Garde" und schrieb später eine Geschichte der Vcr. Staaten in italieniicher Sprache. T. starb am Schlagflnsseund hinterläßt Frau und fünf Kinder. In Jersey.City, N.-1., beging der 24 jährige E. E. Dudley Selbstmord. Der „verald" sagt: „Dudlnz war ein tüchtiger Buchhalter und nüchterner, fleißiger Mann. Es wird nutimehr geglaubt, daß er zu viel Fleiß aus das Studium der Chemie und an der- wissenschafiliche Forschungen verwendete. In seinen Mußeitnnden stürzte er sich in die Theoiie'nDarwlu's und ähnliche Spekulativ, uen. Sein Selbstmord muß demzufolge übergroßem Anstrengungen des Geistes zuge fchrieoeu weiden." Der Bau eines Tunnels, um New-Zork mir New-Jersey zu verbinden, ist in Albany, N.-N , angeregt worden. Die yicksiten-Quäker halten inNew- Asrk ihre Jahres Versammlung. Begierig ist man, welches Verfahren man gegen die M o d o e-I n d ia n er, die sich ergeben haben, elngefchlageu wird. Wenn es wahr ist, daß General Davis sie mit Gruß und Handschlag empnng, so läßt dies auf ei ne bedeutende Modifikation dcs Ausrottungs- Programms schließen. Werden sie wirklich milde behandelt, so beweiset dies nur, daß man dadurch Jack und seine übrigen Anhäa» ger bewegen will, den Krieg cbcnsalls aufzu geben, nno es mag sein, daß Gen. Davis dies bei seiner oben erwähnten Prophezeiung in Rechnung, biingt. Eine solche Politik durfte sicherlich an dcr Pacific Küste uud im ganzen, WestenNichtS, weniger als populär sein. Ue berhaupr scheint uns im ganzen Lande das Verlangen nach einer gänzlichcnUmqeftaltnng unseier Jndiai.ec-Polulk vorzuherischeu. Die Behandlung der Indianer als eine Art Slaat im Staai ist entschieden in M'ßcredit gckom kommcn. Wenn es den Bundes - Behörden einfiele, die Indianer in Fairchild's Rancho als tielliAsrents zu behandeln, so würden sie einen argen Sturm heraufbeschwören. Der Borschlag v. Lesseps', soeben dem rus sischen Geiandtcn in Constantinopel gemacht, Europa und Asien durch ein Ei> je n bah n netz zu verbinde», macht erhebliches Aussehen. Hr. o. L- weis't nach, daß vermittelst der Eisenbahn man in etwas mehr als sieben Tagen von Calais nach Cal cutta reisen könne. De: „N -?). Herald" zählt zwölfßevo lntionen auf. die Frankreich durchgemacht hat: 1., 1789; 2., 1800; s , Sturz der Re publik; 4., Sturz Napoleon's, 1814; 5., Rintteyr Napoleon's, 1815; 6., des Achtzehnten Rückkehr nach Paris; 7., Sturz Karl's des Zehnten, 18Z0; 8., Sturz Louis Philippe's, 1848; 9., Napoleon's voup ä' LtTt, 1851; 10., Sedan und Sturz Louis Napoleon's, 1871; 11., der Communisteu- Ausuaud; 12., Sturz Thiers'. In Freiburg, Dentschland, erschoß kich am 6. Mai der über 70 Jahr alte badiiche Major und Landstallmeister a. D. v. Gill mann, nachdem er zuvor seine ihm erst vor Kurzem angetraute etwa Z 0 Jahre alle Ge mahlin durch einen Pistolenschuß in den Un terleib lödtlich verwundet hatte. Als Mono dieser schrecklichen That bezeichnet man Eifer sucht. lieber die materiellen Verhält- Ä niise der K atser inEnge n > e theilt >i die Londoner „Morning Post" Folgendes mit: i „Die Kaiserin besitzt ein mäßiges Elbgut in e Spanien, das in Folge der zerrütteten Zu- t stünde dieses Landes die fürchterliche Entwer thung alles spanischen Besitzthums theilt. Ei nige lleine italienische Güter und das Schloß 112 Arenenberg, das in einigen 20 Morgen Lan- ? des besteht, bilden den Rest der Besitzungen 1 der kaiserlichen Familie. Zur Zeit der kaiser- e luden Vermcihlnng machte der Senat den Vorschlag, der Kaii-nn Mitgift gehen, aber der Kaiser lehnte dies wegen seiner reich lichen Civilliste ad; und man wird sich erin nern, daß, als die Stadt Paris ein Geschenk " anbot, das an und für sich eine Miigift gewe sen wäre, die Kaiserin bat, daß mit dem Gelee ' eine Waisenanstalt gegründet werden möge. Durch dieses Institut werden nun über 400 Wanenmädchenveriargt," 5 Aus Pikes Peak, Colorado, soll eine W et- « terstation errichiet werden. c Der „C r edit Mo b ilier" ist jetzt von der Bundesregierung verllogt. Ex Prästdeul Thiers wird deute in Bezlei- tung seiner früheren Minister in der Nal i o- , nalversammlung erscheinen. Die Herren werden als Depiitiite Siye im linken - Centrum nehmen. Elwas mehr „Links" einige Monate srühe-.- tvace ihnen gesunoer ge wesen. InMeriden, Conn., wurde unlängst ein . Schwede, NamensZ. R. Johnson, der Ermo rdung inner Wirihi», Frau Heß schuldig be suaden und zum Galgen verurrherlt. Seine Advokaten haben ihm emen neuen Prozeß ver schafft, von dein aber der Mörder nichts wis ien will. Tr gehenkt werden, als in's Zuchthau« gehen und die Borgade dc» Wahnsinns weis't er mit Nachdruck zurück. I. ist imUebrigen ein ziemlich gebildeterMann und war früher Lieutenant w der schwedischen Armee. Bon New. Vork werden drei Selbstmor de gemeldet: W. Hornung jagle sich zwei Kugeln durch den Kopf, Mary Jane Hammill Vergiftete sich mit Parier Grün und in e> e i derselben Weiie brach» sich die l'--lährige Em ma Kury um'« Leben. Oberst Th. Mnnroe, welcher imlahre 1861 nach den Baltimoiec Ap r>l u nr uh e n das 8. Mass.-Regt. aus einem Umwege von 8 Ta genmärschen via Anoapolis nach Washington führte, in !,n sAtte? ?on LI Jahren in Lynn, Mass., gestorben. TcLcgraPhische Tepeschea. E»rspäische Äadelderichke. Wien, sIZ. Msti? DerÄjjnig der Belgier ist hier eingetroffen und in gebührender Weise empfangen worden. Der König besuchte heule > die Ausstellung. London, 26.—Eiue Conferenz von Mor ' tp.onen fand am Sonntag hier statt, welcher ' G. A. Smith beiivßvlire, ' Der Trchborlte-Prätendent wird demnächst abermal« an da« Publikum appelliren, um sich Geld für Bestreitung seines Prozesses zu ' verschaffen. Die Reaktion »n Frankreich Mc «ikahons Manifest an l»e 'vra ! feklen. Thiers' Haltung wäh, rend der denkwürdigen Debatte.

Die Orleanisteu. Thiers ,»nv sein MilljsfersaM seyen sich n in s Unke <senteum. P arlS, 26. Mai. Das neue Ministe e rium ist heute im „Journal officiel" angezeigt, n Dasselbe ist folgendermaßen zusammengesetzt: i- Minister vesAnswärtigen: Herzog deLroglie; ' Justii, Möns. Ernoul; Inneres, M. Beule; Finanzen, Pierre Magne; Krieg, Gen. de Clfsey; Marine, Admiral de Hornoi,: Oef fenllicher Unterricht und Cultus, M. Butbic; Minister der ösfeutl. Werke, M. deZeilligny; Ackerbau uud Handel, M.Bouillene. Bis jetzt ist noch in keinem Theile des Lan des irgend welcke Unruhe ausgebrochen. ' MeMalion'Z Adresse an die Präsellcn. New - 0r k, 26. Mai.— Eine Spezial- D?pefche von Paris giebt Folgenkes als den Woitlaut der Adresse, welche der Präsident McMahon an die Präfekiez gerichtet hat: „Durch das Vertrauen der Nationalver sammlung bin ich zum Präsidenten der Re publik ernannt worden. Iu den bestehenden Geictz-n w»d keine Aenderung vorgenommen weiden, die Regulationen und Institutionen werden fortbestehen. Ich vertraue die öffentliche Ocdnnng; ich rechne auf Sie, ans Jdre Wachsamkeit nnd auf Ihre patlioiisch- Hüis?." Paris, 26. Mai. Scene in der Nationalversammlung während der Discus sion am Samstag, welche die Abdankung des Präkidenten Thiers zur Folge hatte, war be greifl'cherveise eine höchst aufgeregte. In dcr Loge deS Präsidenten befand sick neben Mad. Thiers u Anderen auch derSeincpräfelt,welche sich lebhaft und höchst aufgeregt unterhielten, und zwar so, daß der Projekt wegen feiner lauten Sprache zur Ordnung gerufen werden mußte. Das diplomaiischeCorps war zahlreich ver treten, nur Lord Lyons fehlte, welcher ein Diner zu Ehren des Geburtstages dcr Köni gin Viktoria gab. Viele berühmie Flauen vom Hofe Napöleon's fowie von derßcPnblik befanden sich auf den Gallerie'n und blieben, bis der politische Wechsel thatsächlich vollzo gen war. Sobald die Abdankung des Präsidenten Thiers beschlossene Sache war, verließen die Diplomaten die Gallcrie, um die Nachricht an ihre verschiedenen Regierungen zn telegra phiren. Thier? hält eine Rede. Thiers laiz und üverwachie die Vorgänge scharf, er rief einmal über das andere Mal aus: "Kli dien! ALssis«rz!" (Wohlan, meine Hcrrcn !) Einmal verurfachte ce große Aufregung, als er sagte: „Dieselben haben vonNegociationen gespro chen, wobei es mir schien, daß sie nur die Verlegung der Regierung nach Paiis wünsch ten, doch die Armee würde incht dort einzie hen. Ich habe ihnen Widerstand geleitet, um das Blutvergießen aus Kosten der Annee zu hintertreiben. Wenn es enien Mann giebt, welcher die Köllen dieses Blutvergießens iu Rechnung bringt, so bin ich es. Ich bin ge fallen! Ich wollte, ich könnte sagen: „Wir sind gefallen!" »!auge Zeit habe ich gehasst, daß diese verächtliche Fatlion —" Der fay wurde durch den wüsten Lärm, welcher sich erhob, unhörbar. Abermals erweckte Thiers den Enthusias mus seiner Anhänger, ats er aus die Beschul digung, daß cr der Schützling des Radikalis mus sei, erwiderte, es geoe etwas Bemerkcns werlheres in ihrer Mitte. Sie hätten den Herzog de Broglie und dieser sei der „Schütz ling des Kaiserreiches." In Pari» vesürchtei man k-ine Unruhen, die Lenie besuchten amSonntag dteChautilly- Rennea und gaben sich allen möglichen Vec gnügungen hin. ÄacMahon'i erste Botschaft an die National. Paris . 26. neue Präsident schickte heule eine Botschaft an !nc Nationalversamm lung, welche von dem Herzog von Broglie ver lesen wurde. Der Präsident sagt: „Ich bin von hoher Achtung für Ihre Wünsche erfüllt und werde denselben stets gewissenhaft gerecht werden. Die Nationalversammlung hol Mei große Aufgaben: Besieiung des französischen Gebietes und Wiederherstellung der öffentlichen Ordnung. Die erstere wurde in der sähigst-u Weise und mit einer heldeninüthlgen Aus dauer von meinem Vorgänger gelciict. Das Land und ich vertrauen aus Sie, daß Sie die zweite ausführen. Ich werde dieseloe Politik gegen das Ausland einhalten, als mein Vor gänger. Ich wünsche den Frieden nnd die Reorganisation der Armee; ich verlange nur, daß Frankreich wieder gestärkt werde und sei nen srüheren Rang unter den Nationen ein nimmt. Die innere Politik wird entichlosseu und conservativ fein. Ich werde Leute zu Aemtern ernennen, welche die Gesetze refpckli ren, die Ge elljchaft gegen Fraktionen fchützen und als Wächter bereit stehen, um darauf zu achten, daß die Souveränität der National versammlung anerkannt werde. Tie Orlcanisleii.-Thiers und sein Ministerium,—TaS Paris, 26. Mai.—Die orleainfchen Prin zen waren in der Nalional-Verfammiung an wesend, als über die Frage der Annahme der Abdankung des Präsidenten Thiers abge stimmt wurde; sie stimmten dasür. Hr. Thiers hat die Mitglieder dcs linken Centrums benachrichtigt, daß er morgen in der Ratio nal-Versammlung seinen Sitz aus ihrer Bank einnehmen wird, begleitet von den Ministern Dufaure, Leon Solz und Casimir Pencr. Die ganze Linke hat sich dahin geeinigt, der neuen Regierung in constilutioneller Welse zu Madrid, 26. Mai. Der Minister de« Auswärligen hat ein Cirkutarfchreiben an die Vertreter Spanien's im Auslande gefchickt, welches einen offiziellen Bericht über die Hin meyelnng der Gefangenen dnrch die Kailisten enthält und sie ersucht, diefe Thatsache den be treffenden Regierungen mitzutheilen. L o n d o n , 26. —Die „Daity News" ver öffentlicht heute früh eine Correspondenz zwi fchen Leffeps und Jgnacief, dem russischsnGe sandten inConstantinopel, Betreffs des Baues einer Eisenbahn durch Central-Asten, um das russische und jüdische Eisenbahnsystem zn ver binden. Sonthampton, 26. Mai.—DerDpfr. „New Aork" kam von New-?)ork an. Plymonth, 26. Mai. Der Dampfer „Hammonia" ist vou New-lork hier einge troffen. London, 26. Mai, Ii Uhr Vorm. -- Coiiscls eröffneten zu Siih-93Z für Geld und 93z-!>4 für Brief. „Amerikaner," alte '6i<er '67er 94; 10.40 er 88Ze; neue Fünfer Erie4BK. London, 26. Mai, 2 Uhr Nachm. Consols uud amerik. W.rthpapiere schloffen unverändert. Erie 485 Fr an k 112 nrt, 26. Mai. „Amerikaner" '62 er 95. London, 26. Mai. Erie 48ß. Linervoo!, Sß. Mai, Zl Uhr Vorm. Baumwolle eröffnete stetig; 'jMrl. 85; Orl. Verkäufe 10,000 Ballen. Mai, 2 Uhr Nachm. Baumwolle stetig; Verkäufe Ballen; Spekulation und Ausfuhr 2000 Bullen. Liverp 001, 26. Mai, 2 Uhr Nachm. Verschiffungen von Savaniiader oder Char lestoner Baumwolle im Avril zu 8 lSjl6. IlUan) "DeprsqlN. . AuS Washington. W s s h i n g t o n, 26. Mai. Der Präsi dent ist heule nach HarriSbnrg abrei'st, um ei nige Wochen bü einem Freunde zu verbringen. Der Spezialagent Jngalls telegrapbirt an die Jndianer-Commiffäse, daß dieGhosho neu uud Baunoa?, welche aus die Forl Hall- Reserve im TerritoriumDacolah gehören, ihr Gebiet verlassen haben, aber fönst friedliche Absichten hegcn. Pros. Peters entdeckte heute früh einen neuen Planeten 11. Größe. Washington, 26. Mai. Hie he>;ti» neu Reoenüe-Einuehllien betrugen»?24.u-iO.- SS. Dr. Mary Walker's Gesuch um eine Pension ist zurückgewiefen worden. Die Angelegenheiten in Louisiana. Das Supreme-Gericht Loui sianas erkennt die KeUogg'schen Beamten an. Was hin gt on, 25. Mai. Der Gxn.- Anwalt empsing gestern eine Depesche, welche meldet, daß daö Supreme-Gericht von Loui siana zwei Prozesse entschieden hat, in denen es sich um angestriltene Aemter handelte, und daß daffilbe in beiden Fällen die Legalität > der Beamten anerkannt hat, die ihre Aemter : unter Gouverneur Kellogg's Ahtorjtqt beilei be«, t Eine anderweitige Depesche sagt, der Gouv. i Kellogg habe öffentlich lassen, daß i am und nach dem 1. Juni dieses Jahres mit der Zahlung der Zinsen auf die Coupons für die Mouate Januar und Februar d. Js. wie - der begonnen werden wird. Auch kündigt «r - an, daß alle dem Fiskal-Ägenten fuc die Zin > sen vor dem Jauuar vorgeschossenen Gelder > zulückbezohlt worden sind. ! N e w-O rleans, 26.—Gen. de Blanc u. > A. wurden heute vor geführt und auf die gegen sie vorliegenden - Anklagen freigesprochen. Gouv. KeUozg'S Anwalt versetzte heute M. : Cohne und C. R. Railest wegen des angebli ; chen Mordversuchs aus Kellogg formell in An ! klage. Der Geldmarkt. N e W-?) ork, 26. Villi. Geld ein wenig b-'sfer zii S-7. Weckiel flau ru Gold aktiv und f'ster, schloß ;n Oblig. stark und höher: Geschäft gerina. Sechser '6Zer Aktien schlössen fest; New - ?)ork-Central zu 10VK; Erie 62!, Lake - Sbore Jll. - Central 114, Pitts bürg North - Western 7 5, Prioritäten 84ß. Rock-Island 1085. Bilanz des Unterschatzamte?: Z41,255>,288 in Gold und L-.'2,8V8,482 in Conrant. Weiteres über den verheerenden Orkan im Sto^dweften. Chicago, 24. Mai.—Reue Berichte über den Orkan, der am Donnerstag Nachmittag über Wafhluglon.Countli inlowa ras'te, la>- ien den angerichteten Schaden viel größer er scheinen, als cr ansänglich geschätzt worden war. Die Flüsse uud Bäche ttaten aus ihren Usern, mehr Menschenleben sind veUoreu ge gangen, als Anfangs berichtet wurde. Die jenigen, die se'tdem an den Verletzungen ge storben sind, die sie durch einstürzendes Ge bälke, oder dadurch, daß sie vom Wirbelwinde mit fortgerissen wurden, erlitten haben, sind: Landau Hauiel, die HH. Daoisou undßacker, eine Tochter I. Zock's und zwei Kinder des Henry Waller. Außer den bereits früher ge meldeten gefährlich Blcfsnlen find noch viele andere Verwundete, deren Znstand ein sehr be denklicher ist, vorhanden. Alles dies ereignete sich im Umkreise von 6 oder 7 Meilen. Wie der Sturm iu anderen Theilen des Landes ge hans't hat, daiüber hat man hier noch Nichts vcinommcn. Oltawa , Jll., 21.Mai.-Am Tonners tag Äbend wüihele hier ein surchtbaierstnrm; cS fchien, als wenn ein Wolkenbrnch sich über , dcr Stadt entleert hätte. Eisenbahnbrücken s wurden weggerissen, Bahndämme sortge- schwemmt. Am Meisten hat die „Norlh Ri ver Zweigbahn" der „Cleveland.Eisenbahn," i zwischen hier und Daylon, gelitten. Chicago, Jll., 25. Mai. Depeschen von lowa fchilderii die farchlbarenWirkungen > des Orkans, dcr am vorigen Donnerstage wü- ! thete. ES biieb kaum ein Wohnhaus oder eine Scheune stehen, die in dem Pfade der Trowbe standen. Das Städtchen Lancaster ! in toiat zerstört. Der Wirbelwind erhob sich in der Nähe jener Stadt und ging in nordöil- > lichcr Richlung. Jndcm er nördlich an Tal leiirand vcrüberjagle, tas'te er durch die denk- , sche Ansiedelung Bad'r. Aus einer 8 Meilen langen Streck: fegte ec dahcr, und wüten in der Ansiedelung verfchwand cr so plöslich, als cr erschienen war. Aus Zohn Cunnuigham's j Farm wurden 3vt) Stück Vieh gUödtet. Die Familie flüchtete sich zwar in den Keller, aber der Wirbeiwind sie sogar daraus hei vor, und wars sie dann auf den Boden. Auf dcr nächsten Farm wurde Hr.Davis getödtet, und , Hr. Handel töottich verletzt; er starb am Frei- tag. Der Wind halte ihm alle Kleider vom Leibe gerissen. Henry Rathmaier's Tochter « wurde von der Windsbraut eine Viertelmeile , weil hinweggetragen. Später fand man ihren - verstüminetien, fast entllettetenLeichnam. Ein Schulhans wurde in Stücke gerissen uud die . Lehrerin, Frl. Smith, und sechs ihrer Schü- teriiinen wurden schlimm verlegt. Frau Walter, die in der Nähe dcs Zchulhauses war, wurde augenblicklich getöotet. Sie hatte zwei Kinder in den Armen, als man sie fand, und Eines davon starb bald nachher an den erlitte nen Verletzungen, das Andere entkam unke- schädigt. Zwei andcre Kinder dcr Frau Wal- ter waren imSchulhause uud wurden schlimm verletzt. Em Farmer, Namens Baker, fuhr . mit einem Wagen daher, als er den Sturm herankommen sah. Er suchte unter einer Hecke , Zuflucht, aber die Trombe wirbelte ihn, feu.c Thiere und feinen Wagen in die Höhe, und cr > wurde eine V.ertUmeile weit über das Feld geführt; Baler einkam üvriqenS uuv'rletzt. , Es wurden Schloffen von 9 Zoll im Durchs mesfer und einem Gewichte von 7 Unzen ge sunden. Eine HeerSe von ISO Schaasen, die gedrängt bei einander standen, wurden vom - Sturme emporgewirbelt und eine halbe Meile , wett davongetragen. Die Heerde war ruinirt, als sie wieder die Erde erreichte, nur 40 der Schaafe blieben am Leben, die übrigen waren ' in Stücke zerrissen worden. Dec Krieg gegen die ModocS. Sa n Fr anzi s c o, 26. Mai. Berichte von Fairchild's Ranche melden, daß Capt. Jsck mit 25 Kriegern im Norden dcs Pitt- , Aioer-Landes ist; die Modocs sagen, sie wol- len mit dec Büchie im Arm sterben. Gen. Davis hat die Truppen zur Verfol- j gung dcr Wilden beordert. Oberst Gillem hat sich zu seinem Regi- ' mente in Benicia zu verfügen. Oberst Whea- ton ist wieder in'S Commando gesetzt. Man glaubt, daß sich kürzlich ein halbes Dutzend MooocS in der Nähe des Lages der- um sich zu ergeben. Die Wilden, welche noch frei sind, haben sich in kleineßan« den Von dcr mexikanischen Grenze. > San Antonio, 26. Fol gende Depeschen fiud heute Abend hier cinge- ! troffen; «seit dem Slreifzuge des Oberst McKenzie bat sich nichts Bemerkenswerthes ereignet. Der Oberst traf am letzten Mittwoch mit fei nem Commando und den gemachten Gefange nen im Fori Clark ein. Die Gefangenen sind unter Begleitung hierher geschickt wor den. Die Aiisregitng an der mexikanischen Seile des Flusses ist groß. Als die Nachricht von McKcnzte'S Stceifzuge sich verbreitete, gab sich allenihalben große Indignation kund. Eine TruppenmachtZwurde organisirt und ein Cou rier nach dem Innern ge!chickt,um Freiwillige aufzubieten gegen McKenzie, doch dieser war tti rasch uud erreichte unangefochten den Fluß. Der Führer IWn Green kam an; Do.nner stag Abens t,n Fort Clg»i an. Er berichtet, daß sich die Indianer am Ufer zusammenrot ten und an dcr texanischen Seite Alles zer>lL rcn wollen. Es wird ferner berichtet, daß dieTiPan-In dianer von derßemativo-Reserve sich dreihun dert Manu stark am Rio Grande versammeln, um mit den Mexikancrnßeittäge zu schließen. Unter diesen Umständen iü es natürlich, baß die Leule an d«r Grenze Befürchtungen hegen. Die Ansiedler in den entlegeneren Gegenden entfernen bereits ihre Familien und einige Ausiedlungen würden ganz gcräuml werden, wenn die Bundestruppen keinen Schutz ver sprächen. An den wichtigeren Führten sind Truppen stationirt. Es ist möglich, dass sich die Aufregung un te?' den Mexikanern legt; die höheren Offiziere thun in dieier Richtung ihr Bestes. Allopathie contra Homöopathie. gähnen A-rjtt—7 an der dei Geselllchcst -zu;s;<-b?. Die Arbeiterbewegung» New-B o rk. 2ö. Mai. Ter beabsichtigte AuZ, stand cer »e» achwuntigrn Näheres über den Muttermord in Nermlsckte Dcpescyen'auS New-Bork. New . ort. LV, Mai. TaS iaar geilern . gestern ! Der Fall dcs Mörders Stokcs wurde heute im AppellationSgerichle zu Albany ver handelt und wird die Enlscheidung morgen 'Abend erfolgen. DicLciäie dcs auf einem iiidlichenßahn zuge verstorbenen Schauspielers Wallack kam beute dier an. Die Beerdigung wird morgen stattfinden. Der Antrag, die Anklagen gegen den schwindlerischen Bankkassirec Taintor uicder zuschlagen, wurde abqemieien. Bürqerkllcfl in Ärtainas befürcktet. zu (?in qc»tc>rlcr Ein uncl>rlicl,cr B«nrerottcur. Die (sorrespoiidentcn drs „Herald" auf lZuba. Brande. id t nce. Zt.-Z., 26^ Mai - Sej^^Abead Lokalboricdte au» Washington. Wajbington, 26. Mai. Am Grä berichrnücknnzStage, 30. Mai, will der „Wa ihingioner schuizenverein," wie das „Jour nal" meldet, eine Pflicht der Pietät erfüllen und cinemMäityrer der deutsch amerikanischen -Presse ein Todicnopfcr bringen, indem sie nämlich dem vor zwei Jahren verstorbenen Dr. H. N'sler aus leiiiem Grabe einen Denk stein errichten wird. Doktor Risler war einer von denjenigen Männern, die eine kost bare Masse von geistiger Kraft und edlem streben besagen, und die zugleich einen uner setzlichen Vcrlust siir die Deutschen Amcrika's durch ihren Tod bilden. Er war ein ääner Ritter von Geist, der im frühen Mannesalter gestorben ist, und der hauplsällich dazu mit vciqetrageii hat, die dcutiche Presse und das gesellige Leben der Deutschen hier zu heben und zur Anerkennung zu bringen. Dieses tieine Zeichen der Liebe ioll an seme großen Verdienste erinnern und besteht ans einer wei ßen Marmoriafel, die den Namen „Dr. H. Risler" trugt. Rislrr war gednnig aus Bie lefeld. Provinz Graf cha't Ra vensberg, »nd starb zn Äasyiuglnii, D. C.. am 15. April 1871. (In den Wer Jahren war Dr. R. am „Korrespondenten" thätig ) Der Ehrw. Rabbiner L. Stern widmete am sarmtage seine Predigt dem Andenke» der gefallenen Unionekämpser, deren Gräber am 30. ds. mit Blumen bestreut werden sollen. Wahrscheinlich ein Mord.—Ein j,ni gcr schießt eine» Htc>zer nieder. Washington, 2L. — Gestern Abend ge gen 8 Utzr Hörer man in der Nähe der P-Zir. uud Avenue den kuall eines Pi slolS und den Rus „Mord !" Einige in der Nähe wohnende Lenle eilten sogleich nach dcr Stelle, von welcher der Ruf ertönte, und sen den hier einen 18-jährigen Negce, Namens John lackion Field, dcr ans der Erde lag und nuö einer Wunde in dcr Brust blutete. Er sagte aus, daß ein junger Weißer, Namens San'nel Hegler, ihn geschossen habe. Derselbe sei sofort nach der That entflohm. Dcr Ver wuudete wurde in ern nahegelegenes HauS ge bracht und Dr. Smith herbeigerufen, welcher die Wunde, nachdem er sie untersucht hatte, sijr tödilich erklärte. Hehler wurde heute friig von Sergeant Perry verhaftet und nach dem Stationshause des zweiten Bezirks gebracht, wo er folgende Aussagen inachte: „Gestern Abend um H 8 Uhr ging ich mitMari-tteßun nels durch die P>Ltraße. Als wir Beide in die Nähe dcr I. Straße kamen, wurden wir von mehreren Knaben angegriffen, welche mit Steinen nach nns warsen. Ich Marielle an der Ecke dcr 2. und P-Zirc>ße zurück und lief davon, verfolgt von meinen Angreifern. Bald sah ich mich ans allen Seilen von Kna ben umgeben, die mich beschimpften und un> ausgelebt mit Steinen nach mir warsen. Ich eilte wie ein gehetztes Wild dnrch die O-Straße, als aber immer mehr Steine auf mich niederregncten, zog ich mein Pistol her vor und feuerte in die Lust, um die »inaben einzuschüchteru. darauf hörte ich Je mand ausrufen: „Jackjon, schlage den verd...... H nieder!" Ohne zu wissen, waS ich that, wandte ich mich um und ftuerte einen zweiten Schuß ab. Ohne die Folgen desselben abzuwarten, rannte ich wei ter. Bald bemerkte ich, daß ich niht mehr versolgt wurde. Jnsolge dessen mäßigte meine Schritte und begab mich n"H Hause. Ich hatte keine Ahnung d.avo». daß ich Jack son verwundet." Heßler wurde dem Gefäng nisse überwiesen, um den Ausgang dec Wuü de, welche er dem Farbigen beibrachte, abzu warten. Toi» Wright'S Hinrichtung aufge schobcn»—Wrighr erzählt eine au dere Geschichte W a s h i n g r o n, 26. Mai.-Der Präsident hat heule Vormittag yor seiner Abreise von Washington den Besehl erlassen, daß die Hin richtung Tom Wiight's bi» zum 6. Juni auf geschoben werte, damit sie nicht mit dem Gru bcrschmückuugslag zuiammensalle. Äm Samstag erzählte der Perurtheilte wie der eine andere Version der Ermordung des Pedlers; die Schuld wälzle er natürlich aus Bembry. Nachstehend lassen wir seinen neuen Lügenbericht solgen: „ Ler wurde am Abend des Äij. Dezembers begangen. Ich kau, geiade nach Hause und sah wie Bembni und ein Anderer, Namens Oscar, einen Mann zur Thür hinaustrugen. Bembrq keh te bald daraus allein zurück. Als ich ihm jagle, daß ich ihn gesehen, war er ifußerst erschrocken und gestand ein, in Gemeinschaft mit Oscar, (einer Penanlichiett, von welcher während der Prozeßverhandlungen nie die Rede war und die wuqrfchcinlich gar nicht existirl) den Pcd ler ermordet habe. Gegen K Uhr kam Margaret nach Hause Während sie das Abendessen bereitete, giruj ich mit Bembry nach dem Hinte; c>c>» Hauie befindlichen lvo der Mord ver übt worden war, um zu sehen, ob Spuren vorhanden seien, welche zu einer Entdeckuiig der Aiordthat sührcn könnten. Da es aber zu finster war, um ctwaige Blurspnren auf zufinden, so traten wir wieder in s Haus und nahmen unser Abendessen ein. Beuidrii ag sehr wenig; nachdem wir unser beui'det, spielien wir Karlen. Ai»', nächsten Morgen gingen wi? in de»i Holzschuppen; ich sah da lelvs; ein Slückchen von einer Fußmatte am Loden liegen und fragte Bemory, wie das selbe dahin gekommen sei. Er antwortete: „Hier siel der Hanfirer nieder, und rcti habe Vre Ma»e anf oieie Stelle gelegt, d-iinir dcv Blutfleck aus dem Boden nicht s.chibar Noch am ielben kam Geheimpolizist McT-euil! zu mir und fragte mich, wo ich am Monlag gewesen sei. Als ich ihm darüber Auskunft gegeben, fragte er, ob ich RogerSki gefehen, worauf ich mit Nein antwortete. durchiuchre er das go,n;e Haus, und ich war ihm dabe;beltU>Wch. Als er fertig war, ;sg»e e», daß er leinen Berdacht gegen mich habe. Bembry fragte mich später, was ich dem Geheimpolizisten mitgetheilt ob ich venalhcn habe. Ich entgegnete, daß ich nie einen Verrath an ihm begehen würde, woraus er mich bat, auch zu Margaret Woods kern Wort über die Affaire laut werden zu lassen, wg? tch ihm versprach. Am WeihaachtStage saß ich mit Bembry in deren Zimmer im unteren Stockwerte Hauses und sprach mit ihm über Mord that. Gerade, als wir mitten im Gespräch waren, öfsNt« M, die Thür, und McLevitt herein, um uns zu verhaften. Wir folg ten ihm ohne Widerstreben. Dies ist de? wahre Sachverhalt." lDre lelM« Bemo» Nummer 126. kung hätte sich Wright eifvaren können, da cr die GeschiiUe in solch' vcnchiedcncr Weife er zählt hat, dajz ihm Niemand mehr Glauben schenken wird.) Feuer in einer katholischen Kircke »verrdiqulirg des VaterS Earlev. Georgetown. D.E., 26. Mai. —Wäh- rend des gestrigen Gottesdienstes in der kath. Treieiniglcitslirche gerieth die Wölbung über dem Hochaliare in Brand. Uuier den Anwe senden cittstauv ein panischer schrecken. Aber die Geistlichcu und einige andere Männcr be« schwichtlgtcii die Äirchcnbesucher und löschten innerhalb weniger Minuten das Heuer, das trotzdem einige werthvolle Gemälde zerstört hat. Tie feierliche Beisetzung dcr Lciche'beS Va ters Early fand heule in'dcr ÄapeUe dcö Eol legiums statt. Der Hochw. Vater Keller von Ballimore, dcs OidenS, zu dem der B-rnorbene gehörte, leilrte den Trauer» goitesd'enst. Die Capelle war mit Menschen überfüllt. Unter tenHTHeilnehmcrn warcu viele Ballimorer. M n. ' U2C-7) Union- Ban k - Gc seil schalt der Stadt Valtimore. Büreau (Reynvtds K» Savinj: Nr. 21, Sonlhstraße. Oi'iae Gelcllichasr (kürzlich incorporiri) ist setzt Philip Gov>r, Zaniuei Barid. A. Ta"in. ' Ä, S. MllcS, Achib.G.?) Mavnadicr Z. W. ?Vay!iiond Z. P. Reynolds. ' autor'ilNe Lapttal ist kli>e>,>»A) in An- Limmer tupe;irt;u den niedrig sten Vaarpreisen. 5. C'. ljcrrin.fi, Tapeten- und ssenstervorhanz («.»vori'lm, zwischen Front- und Highsitasze. <Muil?.l'UM) Zrey, TSalpert U (>v:np., t 5 lastische Matratzen, Polster, bissen u. s- w., Springfeder-Betten jeglicher An, >Loltt>ie>cn u. s. >v. unt cii.< Sxe,iat,!at.^ Ksust Eitrr Movrln ö,rett vom MliNKüNtkN sub spari Projekt! Möbeln, Laden-(sinrlch- Ladent>sci,e, (soun- Maughlin 6t Sohne, Bauholz-Händler. Thüren, lalnuflc'il u. s. w. die billigsten Preise. Ecke der Prall- und Präsidenistraße, Ecke derOst-Falls-Avenne undStiles-Straße. Lagerplatz Ecke der Pratt- und Exeter-Straßc. Avlil I4,iZ«oc?) ÜLaflNl u. s. w. ' ' ° TtuckS u. s. w. ur>d Brauern Joseph Nensiiaw, An Vraner nnd Ä^tasctilntsten! Wm. E. WlU'd öc Co'.npagnic, Ecke der Baltimore- und Eulaw-Straße, Baltimore, Md. 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