Newspaper of Der Deutsche Correspondent, May 27, 1873, Page 2

Newspaper of Der Deutsche Correspondent dated May 27, 1873 Page 2
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T?r Teutsche Csrrespondent. ? Baltimore, 27. Mai 187-!. t !Oer Umschwunfl in Frankreict,. Tie Revublik unter Thiers war, wie jeder , Bcobachlcr sehen inußie, eine Uebergangspe- riode. Hr. Thiers faßte selbst seine Stellung in diesem Sinne auf; als er deshalb versuchte, , dieselbe uä iriünitikm zu veilängern, als er die ' Republik erklären wollte, mußte er fallen, kleine Mann mag jetzt Uder jene „verächtliche Fraktion" wüthen und ra fen, w viel er will, cr hat mit dieser „verächt lichen Fraktion" lange genug geliebäugelt, bis cr schließlich ebenso verächtlich wurde, als diele selbst sein maq. Tic Reaktion, welche schon lange sich kcäfligte, ist plötzlich in ra schen Fluß gerathen, nnd die Republik unter MacMabon bildet einfach die Schwelle zur Monarchie. „Die Krisis drohte,"-wie der „PH.Dem." in seiner Besprechung des französischen Reak lionSlieges sagt—„schon längst, aber du Mo narchisten wünschten dieselbe noch anszuschie den, weil sie nnter sich nicht einig waren. Thiers zn beseitigen, war schon längst leicht genug, aber die Frage: Was dann, die Nie mand so zu lösen wußte, daß seinJntercfse ge wahrt wurde, bewirkte die lange Dauer des Provisorrums. Wie kommt es nun, daß man jetzt nicht, wie früher, vor der Drohung von Thiers mit Abdanken zurückschreckte, son dern ihm den Laufvaß gab? Weil sich die Monarchisten allerParteien, Orleanisten, Bo naparliilcu und Bourbonisten, vor einigen Wochen endlich zu einer geschlossenen Taktik vereinigt hatten und es nun in ihremZnteresse lag, den Sturz von Thiers zn beschleunigen, um ihren gemeinschaftlichen Führer MacMa hon an die Spitze zu stellen. Man hätte denken sollen, daß Thiers, die konservativen Republikaner nnd die Linke jetzt das größteJnteresse daran gehabt haben müß> icn, daß keine definitive Abstimmung über die Staatsvcrsassung vorgenommen werde. Jede Neuwahl verstärkte die Republikaner, konnten sie nicht warten, bis sie die Mehrheit erziel« hatten, wovon nur 14 oder IS Stimmen sehl ten? Sie konnten Das deswegen nicht, weil die Monarchisten im Gesühlt ihrer vereinten Slärke alsdann nichtlängcrgewartet, sondern Thiers von selbst gestürzt haben würden. Es galt also, den Plänen nnd Intriguen »er Monarchisten zuvor zu kommen, sie zu überraschen, und vielleicht so in der letzten Stunde für die Republik und für Thiers eine neue Frist zu gewinnen. Aber die vereinte Reaktion war bereits fest organisirt, ihr Pro gramm war fertig, sie nahm den Kampf aus; die Resignation von Thiers wurde acccptirt, vor welcher man früher stets gezagt und sich gefügt hatte, und die Entscheidung für Perma nenz der Republik abgelehnt. Das geschah mit nur 14 Stimmen Mehr heit, so nahe standen die Republikaner dem Siege in der Depntirtenkammcr, obgleich ihre Macht im Volke nicht so groß ist. Damit ist das Ende der provijorischenßepublik besiegelt, linier Thieis war cs Nock eine offene Frage, ob Monarchie oder Republik? Unter Mac- Mahon aber hat Das aufgehört; die Monar chie allein ist jetzt nur möglich, wenn nicht ciiie Revolution andeis entscheidet. Als der Marschall und Generalissimus an die Spitze der vereinten Monarchisten gestellt wurde welche Stellung er nur mit Widerstreben an nahm, wie cr sagte, obgleich er dasür seit Mo naten gewonnen war hat er sich natürlich verpflichten müssen, den drei monarchische» Pannen allein freien Spielraum zu machen, vermittelst der bewaffneten Macht. Dazu hat er sich verpflichtet. Etwas An deres aber ist, Was cr thun wird. Der Mar schall wird die Kammern davonjagen und die Diktatur ergreifen. Wenn die monarchischen ! Parteien nicht bald ihrenkönig oder Kaiser iu Einigkeit wählen, wird MacMahon ihnen einen Monarchen prollamiren. Obgleich der Marschau bonapartistisch ist, bleibt cs mög lich, daß er sich den Orleans zuwendet. Der minorenne Napoleon IV. dürste sich nur dann für MacMahon empfehlen, wenn cr die Re gentschaft während dessen Minderjährigkeit führen kann. Der Bann der provisorischen Ruhe und Ordnung in Frankreich ist nun gebrochen. Man kann sich ans neue stürmische Zeiten und gewaltsame Ereignisse, aus nenestaatsstreiche und Revolutionen gefaßt machen." Die „N.-Ä).Stsztg." äußert sich folgender maßen: „Wie überraschend auch die Vor gänge in Frankreich sind, so sind sie doch nicht zu bedauern. Die bisher höchst verworrene Lage ist dadurch viel klarer geworden. Die durch die zweideutige Politik des Hrn. Thiers vertagte Entscheidung zwischenMonarchie und Republik muß jetzt bald erfolgen. Er bildete als Präsident für Beide ein Hinderniß, weil eben sein Machtbesitz, sein Einfluß dadurch bedingt war, daß sie sich gegenseitig neutrali sirten, und ist er, wie eres so ost betheuert hat, wirklich davon überzeugt, daß die Republik Hinsort eine Nothwendigkeit für Frankreich ist, so kann er dadurch, daß er als einfacher De putirtcr in der Kammer sein großes redueri schesTalent sür sie ausbietet und an der Spitze der republikanischen Partei die monarchlichen Intriguen bekämpf«, mehr für sie thun, denn aIS Präsident, in welcher Stellung cr durch feine eigenthümliche Haltung sich einmal dem Verdachte ausgesetzt hatte, daß er sich mehr von den persönlichen Interessen seines Ehrgei zes, als von seinen politijchenUebeizeuguiigcn leiten lasse." Ueber den neuen Präsidenten der französi schen Republik jagt das „N.-I. Journal:" „Abermals steht also cinGenerat an der Spitze von Frankreich. Der neue Staatsches zählt sast 65 Jahre, befindet sich also in einem Al ter, von welchem man gewöhnlich annimmt, daß es den Ehrgeiz mäßige. Auch scheint «s wenig wahrscheinlich zu sein, daßMacMahon versuchen wird, die Rolle eines Bonaparte zu spielen. Ehcr möchte man ihm zutrauen, daß er ein zweiterMonk werden wird, uud mit die sem Gedanken haben ihm wohl die Royalisten das Ruder der Regierung übergeben. Da er bereits Marschall uud Herzog ill, würde eine Restauration ihm persönlich an Rang und Ehren wenig bieten können; aber die aristo kratischen Anschauungen, die Sympaihie'n mit dem allen Königshaus«: und die kirchliche Gesinnung, welche man ihm zuschreibt, muß ten ihn als den geeigneten Mann erscheinen lassen, um auf möglichst friedlichem Wege eine Rückkehr zu monarchischen Jnilitutiouen her beizusühren oder zu vermitteln. Ob man hierbei richtig gerechnet hat, oder nicht, muß abgewartet werden." Der Schweizer Dr. Ruppaner und seine Wirderelnsevunst als Ver. St.-Eommisfar in Wien. Die Freunde des Dr. Ruppaner, sowie das Publikum werden sich übeix die Nachricht freuen, daß die Suspension des Dr. Ruppaner als eines assistirenden Commissärs der Wie ner Ausstellung bei Seite gesetzt, und daß derselbe aus Befehl des Präsidenten mit der Erklärung wieder als solcher eingesetzt wo» den ist, daß seine Amtsführung eine tadel lose gewesen sei und daß auf seinen Namen au» nicht der leiseste Verdacht geworseu wer. den kann. Als die Commission susvendirt wurde, war Dr. Ruppaner in Wien. Er beschloß, sich so fort mit der Regierung in's Reine zu setzen. Sobald er nur das Anest des Gesandten Jay erlangen konnte, welches bezeugt, daß gegen ihn keine Auschuldigungen vorliegen, kehrte er nach den Ber. Staaten zurück. Er rcistcTag und Nacht, um nüch mit dem französischen Dampfer von Havre de Grace abrei en zu können, und er lain gerate eine halbe Stunde vor Abfahrt desselben in Havre an, und am vorigen Dienstage erreichte er New Zoik, am Mittwoch war er bereits in Washington, und Freitag Abends kchrte er nach New-Aork zu rück, um mit dem samstägigen Dampfer nach Wien zurückzukehren. Der Präsiden! ermäch tigte am Freitage den Staatssekretär, den Commissär Schultz zu ersuchen, Hrn. Dr. Ruppaner wieder einzusetzen, zugleich wurde ein Brief an den Doltor abgeschickt, um ihn von diesem Umstände zu benachrichtigen. Der Staatssekretär drückte dem Dr. Ruppaner auf's Herzlichste die Versicherung seines voll» kommenen Vertrauens in seine Integrität aus und ersuchte ihn, nach Wien zurückzukehren, um fosoit seine Obliegenheiten als Gehülss- Kommissär des amerikanischen Theiles der Ausstellung wieder zu übernehmen. Der Gräber-Tclimückungösircit in Arlington. Ans dem National-Friedhose in Arlington sind mcht nur Unions-, sondern auch ehema lige eonföderirte Soldaten begraben. Die Männer, die sich einst im Leben feindlich ge genüberstanden und sich gegenseitig mit Tod und Vernichtung bedrohten, liegen hier ge meinschasUich in der lühlen Ei de, u. der kom mende Frühling hat, ohne Unterschied, ob Unions-, oder Eonsöderalrons-Gräber, jedes Grab mit dem Lelchemuche der Natur, dem grünen Rasen bedeckt, aus welchem ohne Rücksicht auf die unttr demselben modernde Leiche Blumen emporsprießen. Man halte glauben sollen, daß, da jener bluiige Bürgerkrieg schon so lange vorbei ist, uiid die in diesem Kämpft gefallenen Leichen schon längst vermodert sind, der Haß zwischen den ehemals feindlichen Brüdern schon längst entschwunden sein sollte und doch scheint das noch lange nicht der Fall zu sein. Die „Grand Army of the Republic" will am 30. d. Mts., wie gewöhnlich, die Gräber der auf diesem Friedhofe ruhenden Unions-Soidaten schmük ken und hatte aus diesem Anlasse auch eine Anzahl Freunde und Angehörige der daieibst ruhenden confiiderirten Soldaten die Absicht ausgesprochen, an diesem Tage auch die Grä der ihrer Angehörigen zu schmucken. Die „Grand Army cf«he Republic" hielt au« oieiem Anlasse eine Versammlung ab, worin sie beschloß, daß die Oeffnung der Na iionolfriedliöse an dieieii, Tage nur in Folge eines speziellen Besebls desGeneral-Quartier meistels ausschließlich zu dem Zwecke geschehe, um die Gräber der llnions - Soldaten zu schmücken. Wie engherzig und wie wenig entsprechend den freien Institutionen dieses Landes ein sol cher Standpunkt ist, brauchen wir nach dem oben Gesagten kaum nachzuweisen. Heute, wo man selbst in Preußen und Oestreich still schweigend gestattet, daß man die Gräber der bei den Revolutionen in den Märztagen 1848 gefallenen Freiheilskämpfer (wie man diese von einigen Schreiern betdöne Opfer zu nen »?n beliebt) mit Blumen schmückt; wo in Un garn selbst die ehemaligen Honveds, die im Jahre 1848 und IB4S die Waffen gegen ihren rechtmäßigen König ergriffen hatten, mit den regulären Soldaten, die treu an ihrem König hielten, den gleichen Rang mit Letzteren ein nahmen und der Kaifer von Oestreich sein Krönungsgeschenk zum Besten der Invaliden, Wittwen und Waisen, seinen ehemaligen Wi dersachern, bestimmte. nimmt man in der gro Ben amerikanischen Republik Anstand, das Schmücken der Gräber oon gefallenen cons. Soldaten zu eilanben. Wenn die Vertreter der „Grand Army os the Republic" behaupten, daß eine solche Maßregel le cht geeignet sei, zu Unruhen und Ruhestörungen Veranlassung zu geben, so möchten wir sast mit dem nämlichen Rechte behaupten, daß das Nichtgestatten einer sol chen Maßregel noch mehr geeignet ist, zu sol chen Untnhen Veranlassung zu geben. Es ist daher ein sehr ersreuliches Zeichen ei ner freisinnigen Anschauung, wenn, wie ans den neuesten aus Washington eingelaiisenen Depeschen hervorgeht, der Gen.-Quartiermei ster erklärt, daß die Nalional-Friedhöse am Dekoralioustaze nicht unter der ausschließli chen Aussicht der „Grand Army os the Repub lic" stehen, und es allen bestehenden Vereinen gestattet ist, sich an der Graberschmücknng zu betheiligen und in Parade nach den Frieohö sen zu ziehen. Auch hat er erklärt, daß an je nem Tage diese Friedhöse allen Besuchern of fen stehen, die sich anständig betragen. Wir hoffen, daß hiermit diese leidige Angelegenheit erledigt ist. (Louiso. Auz.) s De^^Misßo^ lahren, alt und gebrechlich, in ein Kol leg seines Ordens in St, Louis zurückgezogen, wo nun mehr im 72. Leblusjabrc sein Tod Stämme in Lregon. im Washington -Sebieie, Eatisor nicn. in den Kcisengedirgcn u.s w. vertnüvst. So groß war las Ansehn, dessen er sich in Folge seiner Be lüichuiltien bei lc» r.r.inisvhner» r-:e>»s Landes ei'rei te. Europäische Berichte. Nach allen Nachrichten aus Deutschland nd die Offiziere des „herrlichen Kriegshee- es" dem Bürger gegenüber immer noch so flegelhaft, wie sie die« von jeher waren. Es mag ehrenhaste Ausnahmen geben, aber im Allgemeinen scheinen sich die adeligen Lieute nants und Fähndrichs nicht nur nicht geändert, sondern die Erfolge des letzten Krieges schei nen den Hochmuth dieser geschnürten Herrchen erst wieder recht aufgepolstert zu haben. Sie sehen mit derselben Verachtung, die vor 30 Jahren die preußischen Junker kennzeichnete, aus das „bürgerliche Pack" herab, dem sieAlles bieten zu können glauben, und derselbe Dün kel spornt sie zu Fleg:le>en an, die man nicht einmal einem amerikanischen Raufbolde ver- zeihen würde. Dies Gebahren der Schlepp säbelträger ist gewiß keine der geringsten Ur sachen, welche Tausende zur Auswanderung antreibt. Mögen die Auswanderer auch in vielen Erwartuugen getäuscht werden, so ist doch soviel gewiß, daß hier in Amerika ihre Menschenwürde geachtet wird, daß sie Gleiche unter Gleichen sin», ob sie nun das Wörtchen „von" vor oder hinter ihren Namen tragen, ob sie Schmidt oder Meier, Bismarck oder Hohenzollern heißen. E4 wird, so fürchten wir, noch lange dauern, ehe dieser einsache natürliche Begriff in Deutschland zumDnrch bruche kommen und die alten SlandeSvorur theile Hinaussegen wird. Von dem Ober-Präsidenten von Möller in Straß b u r g ist ein Bericht über die Lage der Dinge in Elsaß - Lothringen bei'm Reichskanzleramte eingegangen. Der Bericht beantragt die Verlängerung der Dik tatur aus ein Jahr. Außerdem spricht er die Ansicht aus, daß von einer normalen Ent wicklung derVerhältNissi in Elsaß-Lothringen so lange nicht die Rede sein könne, als die Hoffnungen ans die Wiederkehr der französi schen Herrschast, die von allen Classen der Bevölkerung der neuen Reichslande getheilt werden, durch den Lauf der Ereignisse nicht vollständig zerstört werden. Der Bericht statin, daß die Aufregung im Wachsen begrif fen, was theil« der Wirkiamkerl des katholi schen CleruS, theiis der von Frankreich aus mit verstärkten Mitteln betriebenen Agitation zu verdanken sei. Es wird deshalb eine Ver schärsung des bisherigen Repressiv » Systems befürwortet. Hildes heim, 28. April. Hr. Pro. scssor Dr. Leunis, seit Jahren Lehrer imGi>m nasium Josephinum, bekannt als Bersasser vermiedener naturhistorischer Lehrbücher, ist von einem Schlagansalle betroffen und liegt schwer krank darnieder. In Sachen Wagen er's wird der „Köln. Ztg." aus Berlin geschrieben: „Nach dem der Ministerpräfideiit Gras Roon alsßor gesetzier des Geh.»Raths Wagener dein Aor sttzenden des Dlsziplinarhoses die von dem Ober-Siaaisanwalt v. Luck abgefaßte Ankla geschrisi hat zugehen lassen, wird jetzt der An geschuldigte unter abjchristlicher Mittheilung derAuklageschrist zu einer von dem Borsitzen den des Ditzipllnarhoscs zu destimnieiiden, nicht öfsentlichenSitzung zur mündlichen Ver hindlung vorgeladen werden. Wahrschein lich wird es zur Aufklärung der Sache, wie man erfährt, noch der Vernehmung von Zeugen oder der Herbeischaffung anderer Mit ttl bedürfen. Ob der Angeklagte persönlich er scheinen oder sich durch einenßechtSanwalt, der gesetzlich zulässig, vertreten lasse» oder aber bei seidig persönlichen Erscheinen sich des Beistän de» eines Rechtsanwalts als Leriherdigers be dienen wird, darüber werden die nächsten Tage Ausklärunz bringen." DerregierendeHerzog Wilhelm von Brannschweig hat sich nach Hiet zing bei Wien begeben, wo er einen einstündi gen Besuch des deutschen Kronprinzen erhal ten hat. Eben dorthin hat sich der Großher zog von Oldenburg begeben, der, wie der itronpnnz, von seincrNemahlin, einer Schwe ster der Königin Marie von Hannover, beglei tet ist. Nach einer Korrespondenz der „Weser ztg." au« Braunschweig will man dorr nicht glauben, dag alles dies nur Zufälligkeiten sind. Es heißt in der Correspondeuz: „Man bildet sich ein, daß es daraus abgesehen ist, den deutschen Kronprinzen zu Gunsten des Kronprinzen von Hannover umzustimmen. Da auch die Frauen beisammen sind, so meint es würde auch auf die Kronprinzessin zu wirken versucht werden. Ort, Zeit und Lage scheinen günstig in dem Augen der Wel fen, die rmmer noch wähnen, in der lron prinzlichen Familie in Berlin Begünstiger zu finden." Der Toast des Kaifers Alexan der bei dem Familien-Diner zu Petersburg, der die Freundschaft der beiden Reiche als die Bürgschaft des europäischen Friedens verkün dete und von dem Kaiser Wilhelm in demselben Sinne beantwortet wurde» zeigt von Neuem die politische Bedeutung der Zusammenkunst aus und bestätigt, was der letzie Artikel der „Provinüal Correspondeuz" darüber bemerkt Halle. Die Chauvinisten aller Orten werden sich darein finden und sür lange Zeit die Re< pancheproMe zu den überwundenen Fiktio nen weisen müssen. Die Huldigung, welche die östreichi sche Reichsraths-Delegarion am 4. Mai dem Grasen Andrassy darbrachte, indem sie ihm außer einer Bertrauens-Erklärung auch noch sein gesammtes Budget einstimmig und ohne den geringsten Abstrich voUrte, ist ei» in der parlamentarischen Geschichte Oestreich's gera dezu unerhörtes Ereigniß, und daß gerade der gesammte Minister des Aeußern ungari schen Ursprungs solchen Zrsolg bei der vorwie-. gcnd deutschen De egation tLisleiihanien's da vontrug, ist man das am wenigsten Bezeich nende dabei. Wenn dasselbe einmal die voll ständige Uebereinstimmung der BolkSvertre tung mit der Andrassi)'schenPolitit constati«, so bekundet der Borgaug auf der andern L-eit. jedensalls das Ausgeben der parlawentari schen Nörgelpotitik, bei deren Verlaffen die Volksvertreter allerdings dafür zu sorgen ha den werden, daß sie nicht in das Gegentheil des ewigen Ja Sagens verfallen. Daß es an M, Bklangen nicht mangelt, welche den für die Aufnahme des deutschen Kaiiers in Petersburg aufge iv>n!>cten Enthusiasmus empfindlich stören, qeht aus nachstehender Mittheilung der „Rus sischen Welt" hervor. D.e Adelsversammlung derrussischenHauptstadlhalte bekanntlich aml. Mai dem deutschen Kaiser zu Ehren einen Fes tball veranstaltet, zu welchem auch sämmtliche Redaktionen der Journale Ein ladungskarten erhielten. Es hat sich indeß kein einzigerVertreler der Presse aus dem Balle eingefunden. Es ist bezeichnend für die Ge sinnungen der Petersburger Journale gegen über dem deutschen Kaiser, daß die „Russische Well" diese moskowitische Höflichkeit gegen den Gast des Czaren demonstrativ an die große Glocke hängt. Der Bundesrath der Schweiz hat ber Herzogin aon Madrid, der Gemahlin des Ton Carlos, und deren Agenten deiiAus. enthalt in de» westlichen und südlichen Canto nen der Schweiz unterlagt, da in deren Villa bei Genf zur Absendung berettliegendes Kriegsmaterial entdeckt und der Nachweis geliefert wurde, daß Genf zum Centralpnnkie für den karlistischen Ausstand gemacht wor- in gen, 22. April. -Die kalte Mit tcrung bat den fungen Scheinen an den Weinstöcken sehr geschadet und ist ein großer Theil der unleru Lagen in unserer Gemar kung ganz vernichtet. Das ist eine traurige Aussicht sür den Weinbauer. Die Höhen des Niederwaldes sind mit Schnee bedeckt, der auch heute im Rheingau in reichlicher Menge fiel- . Rüdesheim. 2«. April. Der Wein, stock bietet uns heute ein trauriges Bild. Noch in den letzlen Tagen hatten wir die schönsten Hoffnungen für ein gesegnetes Jahr. Heule ist Alles dahin. Die schönsten jungen Triebe waren heute Morgen gesroreu, sind schwarz und sallen ab. R h ein e, 24. Aptil-Gestern sand hier das Begräbniß einer Veteranin Statt. Die VÄ Jahre alle Wittwe Ladenkotter hatte schon die srüheren Freiheitskiiege als Markelendcrin mitgemacht und war als solche auch im Jahre 1811 mit dem Heere nach Rußland gezogen. An den verschiedenen Siegesseslcn der letzten Jahre hatte sie noch in rüstiger Gesundheit Theil genommen. Von dem hiesigen Ärieger verein wurde ihre Leiche unter den Tauerllän gen eines Musikcorps zu Grabe geleitet und dort am Grabe die übtichen Salven gege ben. Vermischte Berichte. Vor Kurzem begegnete in Lon don ein Spagvogel einem blinden Bettler auf der Straße, der einen Hund am Bande fühlte, und begierig, das Gelächter derßorbeiPassirenten zu erregen,schnitt cr das Band mitetner Schee« durch, so daß der Hund von seinem Heirn getrennt wurde. Er hatte je doch nicht lange Uesache, sich über den Ersolg seines Witzes zu erfreuen, denn der blinde Mann öffnete seine Augen, ergriff den Spaß vogel bet'm Kragen und bearbeitete ihn, zur großen Belustigung der Zuschauer, mit sei nem Prügel tüchtig duich; dann kehrte er zu seinem Hunde zurück, befestigte ihn wieder an da« Band, drückte seine Augen zu und ging, als seiNichts vorgesallen, vonTaunen, indem er, wie gewöhnlich, nur rief: „Habt Mitleid mit einem bünden Manne, schenkt einem stockblinden Manne eine kleine Gabe!" „Was l.»ott zuiamineiisügt, das soll der Mensch nicht scheiden:" 151? 88 L Inßnfsalo, N.-?). haben die Wirthe eine Lerlawmiung gehalten und beschlossen, nicht mehr als K 8 pro Faß für das Bicr zah len zu wollen. Der Summer, Fabrikan t von feinen Schmucksachen u. Silberwaaren, billigsten Preisen. F» F. w. Lange, Siord-Gan , naiie Aayettestr., Taschenu hre n, Standuhren und Juwelen, Aie "„Ilm!) AmlritüN Lebens - Lersicherungs - Gescllscha^," Philadelphia, Pa. Leopold Blumenberg, Nr. 74, W.-B a l timo re-S tr aß e, (Fbr.Z.IZ) Neneral-Agent. S^nickervocter Qbtltsverslchmmgs - Gcseüschkf!, Nr. 22, Secondstr., im Marmor-Gebäude, ?l. Ml. Niebols, Geschäftskjibrer. Trauungen. Am Getraut: Am SZ. d. AttS. duich Paster F. PH. IN ?> l Blies in ' Ausgeber des Wechsels «er. ls7i tZ24»i> an iit gebeten, in der Erp, d. «l. vorz'u!vrlll?cn. " sür i. r>e>z, <»»>> l ji nlin und Neue Anzeigen. Marylands lÄruelai Adjutantur, Annapolis, LZ. Mai 1873. D t in Uebereinitimmunq mit den Ainchniiten 13 und iSesev von INil. Kapitci und Abschnitt 3K des Ge-> <st,as. H. tlük,B) Geneial-Adjlltant. Für Clerk des Superior-Gerichts der Stadt Baltimore: Wm. Henry Hiß, /^^^brdei^ Für Baumeister und Andere ! Warren's Kalk-, Cement- u. Gyps-Depot> Nr. I»», Ost-KaUS-Avenue. (Apri12.1Ä.2.p.) Central.Bahn. «tiursionS-Billete Jockey - <slud > Wettrennen verlassen umVUhr Abends, Bersammluugs-Auzeigen. Achtung, (12L> M'lvill-, Extra Versammlung des „Braner-VernnS von Baltimore und ? «ii.l de d b ende I2U) lokann?. RoKn-arck. Seke. Lauvereine u. s. w. schiienen wünschen, sind eingeladen. (lLii) Boneisf, prov. Sekr. Neuer Sparverein. Ein neuer Spaiverein ist gegründet unter dem Na men „ileih. und Svarverein Zndusine Nr. I" in Nr. ?N5 t>cke der Ivariiersir,, und findet die Heedmer, Präs.; l W. 6iausten, «ickr. ' AshlanL- immerwährcader Bau- und Leihvereiil Levin Moeri», Sekr; (121-28) Edwar d B. Eiari, Soiiciior. Pcrmaneilt zand Eompany M. Dffelder, Sekr. Jos. Zriedenwald, PrSs. Office» Str. 22, Secondstraße» I.F. Taylor, I u l i US S?ie fei,' W. T!. tÄill, B e rua r d lar k, F. H. B. Boy», Ehr. Vax, lohnHarriS, Zakod Hecht. Geld auszuleihen. Bctricbö-Capital: Diese ihr SeliiebS-Capital aus lulpenal-Land-^undLeih-Gesellschaft. incorporirt im Juli 1872. kapital t«,040,00v Beutle» E. Bibb, Vice-Präs s <5. «. «enlv. Setretar! <kf,as. Tmild, Schatzmeister; I. WaUiS BiakiSoue, Solicitoc. Direktorium: Ben!i-q'C."«ibd, I Huming°," W. St. >!onev, iSeorge W. Brooks, Ityas. F. Smith, > James R. Herbert. Nohn Adern. Prooldelltiä, Lcbrus-l>»cscllschaft von Amerika. Abtheilung, 22, South-Straße. stelit. «aqner,^ ( Scpt.Z.ll.S.p.) Sekr. und GeschäsiSliihrer. 51ildisc-Bund.

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