Newspaper of Der Deutsche Correspondent, May 27, 1873, Page 4

Newspaper of Der Deutsche Correspondent dated May 27, 1873 Page 4
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Aer Teutsche Correspoudeut. Baltimore, 27. Mai IB7S. Stadt Vkutttnore. DaS gestrige WeN er. Tic bis ge stern Na<i>millc>g Z.'> ll>!r auf dem Bürcan des Slg!>al-Corps eiu.,.lauiencn Depesche» berich l>le» Folgendes: Dcr Theinionietcr stand in Valnmore aus 83, in Philadelphia auf 79, in >v / .rl auf 73, i» Boston aufß<>, iuPiilS. I »ig auf 76, iu Cincinnati auf 85, i» Jn c!!.napo>ls auf 70, in Cleveland aus K 9, in Delrbii aus 7t>, in Keokuk auf 81, in LouiS r.rle auf 73, i» Naihville auf 85, in Meni pbiS auf 84, in Cha'leston aus 81 und in Nciv-Orleans aus 80 Grad. Der Ohio fiel 4 Zoll bei Pittsburg, 1 Fuß und 9 Zoll bei Lincinnaii, stieg aber 1 Fuß bei Louisville. Tcr Mississippi stieg überall und der Cumbeiland 1 Fuß ur.d 5 Zoll bei Nashville. Es regiiele in Clevcland, De troit, Dnliith (Mi»».), Louisville, Savan iiab, Sl. Louis nnd St. Paul, während dro hendes Wellcr aus Burliuglon (Vt.), Chi cago, Indianapolis, Memphis, Toledo, Vir ainia-vily (Moni.) und La Crosse (Wisc.) gemeldet wird. Weteeiaussichle». Südwestliche iivd südöstliche Winde. Theilwelse bewölkter Himmel. Gegen Abend Regen. Ter T herinometer stand gestern Nach mittag 4 Uhr aui 824, um 0 Uhr"auf 88 Grad im Schatten, auf 114 Grad in der Sonne. Ein- und Ausfuhr. Gestern kam dcr Schoouer „Ella I. Trcfetheu" mis 3K33 Dtzd. Ananas, 2 Fässern Tamarinden und 1 Schildkiöle von Harbor-Jsland hier au. Es segelten nach dem Auslande von hier pcstern ab: die norwegische Barke „Berlha" imt 20,788 Scheffeln Mais nach Belfast in Irland; die cngliiche Barle „Traveller" mu 3050 Fässern Waizenmehl nach Pernambnco; die Brigg „Prestijsimo" mit 25K8 Fässern Waizenmehl, 150 diilo Harz, 24,5,0 Psund Schmal; nnd 11 Oxhoslen Taback nach Ri« de Janeiro. Der Dampfer „Liberty," Capt. Hudgins, segelte am 23. Mai von Havanna über Keli West nach Baltimore ab. Der englische Dampfer „M v r a vian," Capt. Graham, zur Allan'schen Linie gehörig und von hier über Halifax, N.- Sch., uach Liverpool unterwegs, legte am Donnerstage in St. John's, Reu»Fundland, Die Parke. —Das Direktorium dcr Park-Commissäre hielt am Samstag Morgen in seinem Bilreau an der St. Paul-, nahe Saralogasiraße, eine Versammlung ab, i» welcher Mayor Banjant den Vorsitz sührte. Das Verdil! dcr Geschwoienen, welcbe mit ei ner Untersuchung imßetrcsj derExpropnirung von Grundstücken für die Vergrößerung des Polterion-Partes betraut waren, wurde einge reicht und angenommen. Der von Hrn. A. Faul bezüglich dcr Anlagen in dem neuen Theile des Parkes ausgearbeiteie Plan ist bcieils von den Commissäre» angenommen worden und wenn die Gerichte das Verdikt dcr Gxpropriir-Geschworencu bestätigen, sollen die Arbeiten sosor: in Angriff genommen werden. Gin Beschluß, den Architekten Georg A. Fre dcnck zu beauftragen, einen Plan für das pro jckrine neue Gewächshaus im Druid-Hrll Parte auszuarbeiten uud den Park-Comimf sären zu mnerbleiten, wurde angenommen. Das Eomllc der Akademie der Wissenschaften, das bekauulllch einen Fond zmßestreilung der Rosien, welche die Errrichiung eines Gewächs hauses in Aiisprnch nehmen würde, zu erheben sucbi, hat bereits KZo,t)»v für diese» Zweck colleUirr. Zu Bezug auf die Berbreiteruiig der nach dem Parle führenden istrajzen kamen die Commlssäre dahin überein, snns Fuß von demParl-Grundcigenthnm an derDruid-Hill- Terrasse sür den besagten Zweck herzugeben. Da die Grundbesitzer in jener Gegend bereit jir.d, zehn Fuß von ihren Grundstücken abzu geben, so sind die Commissäre der Ansicht, daß iüns Fuß von ibrer Seile zur Erreichung des besagten Zweckes genügen werden. Die Gräber der Consöderirlen ausdeinLvudo n-P a r k-G otlesacker. Wenn man durch den LoudomPark-Fried bof wandelt, so wird man auch an eine stille, romantisch-gelegene Slelle kommen, die von dcr Natur selbst zur Ruhestätte der Todlen be slimmi zu sein scheint. Hier schlasen 200 bis LOO consöterirle Soldaten, unter welchen sich auch mehrere Offiziere befinden. Seit zwei Jahren sah man aus den Gräbern dieser ge fallenen Kämpfer keine Blume, leinen Kranz. Wenn am Gräberschmuckungstage auf den Schlummerstätteii der Unronssoldaien Blu men und Rränze in reicher Fülle prangten, so boten die Gräber derConsöderirten einen trau z igen Anblick dar. Die Blumen, welche vor Jahren auch ans diesen Gräbern yervorsproj se», sind verdorrt, die ausgeworfenen Grab hügel siud von Regengüsten weggewafchen, und das Auge sieht weiter Nichts als das kahle öde Erdreich. Im Jahre 1869 war es an ders. Damals halte sich em Verein unter dcm Namen „Loudon-Park-Damen-Gedenkoerciii" gebildet, mit den HH. F. B. Loney als Prä sident und J. Wesley Smith als Sekretär u. Schatzmeister. Damals herrschte noch Eulhu siaSmus, und sowohl im Jahre 1869, wie auch im Jahre 1870 hatten sich am Gräberschmük kungstage hunderte der schönsten Töchter Bal timore's an jener sriedlichen Stelle in der Loudon-Park-Cemetery versammelt, um Blu men und Kränze aus die Gräber der Gesalle nen zu legen. Im Jahre 1870 wurden an je nem Tage nicht weniger, als K 100« innerhalb iveniger Minuten sür ein Monument gezeich net, das mau mitten unter den Gräbern zu Ehren der Todten zu errichten gedachte. Pro sessor Volk in München erhielt den Auftrag, das Monument so schnell, wie möglich, an zuferligen, um es schon im Jahre 1871 aus stellen zu könne». Aber der Enthusiasmus verslog ichnell, n. wo am Gräberschmückungs tage im Jahre 1870 sich Hunderle von Pcrjo ncn eingefunden halten, sah man ein Jahr lpäler kaum einen Menschen. Keine schöne Franenhand naht sich mehr mit Blumen und Kränzen den Ruhestätte» der todten Soldaten und mir hier und da sah man zuweilen Je mand, der vielleicht einst, als aus den Augen jener Todten noch frische Lebenslust strahlte, ihr Camerad war und sie aus ihren Slreiszü gen begleitete. Das Monument ist längst tcrtig geworden uud wurde schon im Ansänge des vorigen Jahres nach Baltimore gebrachr. Der vorhin genannte Gedenkverein hätte aber nicht die genügenden Gelder in seiner Casse, um die Ausstellung des Monumentes, das ei uen consöderirlen Soldaten in voller Unisorm rcpräsentirt, zu ermöglichen. Es blieb dem zufolge mehrere Monaie mi hiesige» Zollamte siehe», bis schließlich ein Herr, der noch Jnre reffe für die Sache hegle, den Zoll sür die Stalue bezahlte und sie nach den Werkstätten der HH. Bevau Söhne an der Nord-How ardstraße bringen ließ, wo sie sich uoch heule befinde!. Wann das Monument auf dem Platze, für welchen es bestimmt ist, ausgestellt werden wird, läljt sich wohl schwer jagen, wenn es auch in einigen Kreisen heißt, dag die Aus slellung im Anfange des nächste» Monats vor sich gehen soll. Ein ganz anderes Bild als die Graber der consöderirlen bieten dieSchlum n'.eislällen der Unionssoldaten. Hier ist jedes Grab mit einer Inschrift versehen, welche Ausschluß über den Name» und das Aller des gefallenen Kämpsers giebt. Diese Gräber werden am bevorstehenden Schmückiingstagc mit de» ausgesuchtesten uud schönsten Kindeln Flora's bedeckt sei»; vielleicht szltt dabei auch eine Blume aus jene vcrwahrlos'ten Gräber iu einem anderen Theile des Friedhofes. Beide Zweige des Stadtrathes vertagten sich gestern bis aus heule, da sowohl im erpen, wie auch im zweiten Zweige kein Quorum vertreten war. Im cr>ien Zweige wäre» nur 3, ini zweite» Zweige »nr 2 Mit glieder anwesend. Das Fehlen der Anderen erklärt sich durch deren Am fliig nach der Was serkunst. Baltimorer S terbet a belle. Verwicheue Woche wurden aus Baltimore 136 Personen, 7l männliche» und KS werblichen Geschlechts, worunter 35 Farbige und 7 Todt geborene, beerdigt; 11 mehr, denn in der Vorwoche, 23 weniger, als in der Parallel woche vou 1872, aber resv. 1,17, 8, 26, 38 und 28 mehr, denn in den coirespondirenden Wochen vou 1871, '7O, '6V, '6B, '67 und '66. Es waren 27 noch kein Jahr, 8 zwischen 1 und 2,13 zwischen 2 und 5, S zwischen 5 und 10, S zwischen 10 und 15, 5 zwifchen 15 und 20, 18 zwischen 20 und 30,12 zwischen 30 und 40,12 zwischen 40 und 50,17 zwischen 50 und 60, 8 zwischen 60 und 70, 6 zwischen 70 und 80 Jahren. Es starben je lan Schlagfluß, Engbrüstigkeit, Lusiröhrenast- Entzüudung, Krebs, Blutüberfüllung des Hirns, Kopswassmucht, Ertrinken, Ruhr, Rose, Gallen-, Catarrhal-Fieber, Blutsturz, Bruch, Blutarmuth, Nieren-, Magen-Ent zündung, Unmäßigleil, Slropheln, Gehirn- Erweichung, Scilmmord und Würmern; je 2 an Unfällen, Wcchsclsieber, Rückgratöleiden und Zahnen; je 4 im Wochenbette, an Kin der-Cholera, hantiger Bräune, Necvenfieber, Unterleibs-, Gehirn-Enlzündung, organischen Herzfehlern, Lähmung und ii->ua,qusien; je 4 an Tiphlhene und Scharlachfieder; je 5 an Krämpfen, Altersschwache und Rheumalis mus; K an B latter ii; 8 an allgemeiner Wassersucht; 9 au Lungen-Entzündung; 22 an Auszehrung. Bei 2 Erwachsenen und 10 Rindern bttebcu die Todesursachen uncrmil tel. Der Gehirnerweichung erlag Charles Andrew, 52Jahre; einem Cingeiveide-Voifalle (Bruch) Sarah Kinncr, 57 Jahre; der Blut» ulmuth Wm. F. Clarl, 3 Wochen; der Läh mung Marie French, 7S, und Caroline Da vis, 70 Jahre; dem Schlagflusse Benjamin Bartholom, 39 Jahre; dem Krebse Ollvia Schulz, 37 lah c; der Diphcherie iKeorg Wambach, 13, und Adeline Tyler, il Jahre; der Lilst-öqrlnast - Entzündung (l-roncliiri-) August GreSler, Ptonateail. Bou dm Sechs, welche der V.'allern- suche erlagen, waren je einer 8 Monate, 2, 4, 19, 2« und 40 Jahre alt: darunter beiancen sich drei Farbige und iwei Kinder deutscher Eltern. Im Vergleiche mit der Vorwoche hat sich in letzter die Zihl der töStlichea Blal ternfälle um 1 vermehrt. Ter schon geiiielvcleii Erkrankung dcS Gen. Eolu m b u s O'D oun e ll ist Abeud um 5 Minuten nach S Uhr d?r Tod gefolgt. Ter Veisiorbene, seit vielen Jahren in Nr. 107, NorS-Charlesstraße, wohnhaft, erreichte das 81. Lebensjahr. «Ken. O'Don nell war ein Lohn des einstmaligen Ostindien- Fahrers John O'Donnell, von einer allen bekannten irländischen, auch nach Spanien verzweigten Familie, abstammend. Capt. John O'Donnell quittirte 1730 den ostrndi ichen Dienst und kam nach Amerika, Ivo er sich in Baltimore niederließ. Der Lapitän erwarb sich hier schnell Freunde und wurde am Schlüsse des letzten Jahrhunderts in die Ltaaisgeietzgebunq gewählt. Columbus O'- Donnell war erst 8 Jahre alt, als sein Va:er starb. Seine Erziehung ersolgte im St. Marien-Eollegium. Später wurde er einer der hervorragendsten Geschäftsmänner der Ltadt, einer der Gründer der Wasserwerke, der Gas-Eompagnie, Präsident der „Ersten National-Bank," Direktor der „Baltimore- Ohio-Bahu," Direktor der „Union-Bank" u. >. w. Aus allen Unternehmungen gewann er ein großes Vermögen, und das Cavilal der „Gas-C0.," welches Ankangs nur 9250,000 betrug, hatte vor wenigen Jahren, als nach SS Jahren der Verkauf der Werke ersolgte, einen Werth von 3 Millionen Dollars er reicht. Schon seit mehreren Jahren alters schwach und kränklich, sehlte er beinahe bis zum Lebensende doch in keiner Versammlung des Direktoriums der „Gas-C0.," als dessen Vice-Präsident jetzt sein Sohn E. Oliver Donnell sungirt. Obwohl als Protestant erzogen, solgte er in kirchlicher Beziehung kei» ner besonderen Richtung, während seine Fa milie dem katholischen Glauben angehörte. Aber vor Kurzem suchte er um den geistlichen Veistand des Erzbüchofes Bayley nach und wurde Kaiholik, als welcher er auch vor sei nem Tode die letzte Oclung erhielt. Der Vater des Verstorbenen eignete zu einer Zeit das nunmehr als „Canlori" bekannte Gebiet und gab ihm auch in Erinnerung an seine srüheren Seesahnen nach China diesen Na mcn. Gen. O'Donnell hinterläßt ein großes, auf seine Kinder, wovon eines die Frau des früheren Mayors Hillen ist, übergehendes Vermögen. Die Beerdigung morgen früh !» Uhr von der Cathedrale aus statt. Tod ei nesbekannten Kaufman ns s. Hr. James Hooper von der Firma LameS Hooper tir Söhne, Muller, Nr. S, Spear's Werste, ging gestern früh in seiner Behausung am Mouut-Vernon-square im K 5. Lebensjahre mit Tode ab. Hr. Hooper öekleidete in unserer Mitte mehrere hervorra gende merkanlilische Stellungen und unter hielt zu einer Zeit mit seinem Vatcr eine leb> hafte Schisssveibindung mit Brasilien. Hr. Hooper hinterläßt eine Frau, aber keine Kin oer und nimmt mit sich in's Grab den Ruf eines ehrenhasten Mannes. Die Leiche des Schauspiel e-rs ZameSWallack passirte Sonntag Abend 1(4 Uhr auf dem Wege nach New-Hork die Stadl. Begleitet wurde sie durch den Consin des Verstorbeuen, Lester Wallack, und mehre ren Freunden. James Wallack wurde am Sonnabend Morgen auf der Station Ehester vom Tode ereilt, als der Zug gerade zurFrüh stückszeil anhielt. W. hatte seinen Sitz ver lassen, um sich ebensalls hinaus zu begeben. Auf derPlatlsorm angelangt, griss er plötzlich nach der Gegend des Herzens, und mir einem kurzen Ausruf verschied er. Er halte sich aus Gesundheitsrücksichten in dem mrlden von Süd-Earolina ausgehalten und war aus der Rückreise nach New-Hork. Ableben eines bekannten deutschen Arztes. Gestern Vor mittag Hl 1 Uhr verschied nach längerem Siech tbume Dr. Gustav Mognieyer im 41. Lebens jahre in seiner Wohnung, Nr. 75, Ensor-, nahe Monumentstraße. Er litt seit längerer Zeit an Herz<Rheumatismus und war seil nenn Tagen au's Lager gefesselt. Eine Witt we und vier Kinder, drei Mädchen und ein Knabe, im Alter von 1 bis 8 Jahren umste hen trauernd die Bahre. Am 4. August 1832 zu Würzburg in Bayern geboren, kam er 1862 nach Balti more, wandtesich bald nach Alexandria, Va., wo er süns Jahre praktizirte, und siedelte dann wieder hierher über. In Deutschland beklei dete er die Stelle eines Regimentsarztes. Un> bemittelt landete er an Ämerika's gajNichem Gestade und hinterläßt die Seinen in ginen Umständen. Er geHörle zu dem „Aerztlichen Vereine Ost-Baltimore's." In ihm verloren seine Patienten einen ge- schickten Arzt und Wohlthäter, der nicht nur den Armen oft unentgeltliche Behandlung, sonder» auch, wenn nothwendig, den letzten Dollar aus feiner Tafche zukommen ließ. Er war ein treuer Freund und Wohlthäter feines ausgedehnten Bekannten-Kreises. Friede sei ner Asche! Die Beerdigung findet morgen früh 11 Uhr vom Tranerhause aus statt. Ein Mordangriff. -(Frau Emma McKay schießt auf Oswald Noack. Fortset zung einer alten Skandal-Geschichte.)—Unsere Leser werden sich erinnern, daß am 14. Mai ein Frauenzimmer, Nameus Emma McKay, das Schuh-Elablissement von Oswald Noack im dritten Stockwerke von Nr. 146, Balti more-, nahe Calvertstraße, betrat, und augeb lich aus Rache sür ihr zugefügte Beleidigung Noack zu erschießen versuchte. Sie wurde da mals verhaftet, aber da N. anstand, gegen sie auszutreten, wieder in Freiheit gesetzt. We nige Tage später erschien Emma vor den Großgeschworenen und klagte Noack, der ihr Ontel ist, au, sie, während sie noch ein Kind und eben vou Europa herübergekommen war, mißbraucht und aiidcrweiiig in's Elend ge stürzt zu haben. Die Großgeschworenen schö nen jedoch keinen genügenden Anklagegrnud gesunden zu haben und wiesen die Klägerin ab. Seitdem hat, wie es beißt, Emma auf gepaßt, um irgendwo auf der Straße Rache an Noack zu nehmen. Dieser kam ihr jedoch nicht in den Wurf. Am Sonntage kam Em ma nach Noack's Wohnung und eine längere Unterredung fand statt, die jedoch ersichtlich nicht befriedigend für Emma gewesen sein muß, denn gestern Morgen erschien sie vordem Friedensrichter Myers in St. Paulstr. und nahm unter der Beschuldigung grober Miß handlung einen Hastbefehl gegen Noack her aus. Der mit der Besorgung des Haflbe» fehls betraute Polizist James Mitchell ersuchte die Klägerin, mitzugehen, da er Noack nicht kenne und sie ihm den zu verhaftenden Mann zeigen möge. Beide begaben sich nunmehr nach Nr. 146, Baliimorestraße, und stiegen die Treppe zum dritten Stockwerke hinauf, wo sie auf den anwesenden Noack als den Jncul paten deutele. Sie blieb d'raußen stehen, während der Polizist den Hastbefehl piä>en tirte. Noack zog ungesäumt feinen Rock an und verließ mit Mitchell das Lokal auf dem Wege zum Polizeiamte, während Emma hinter Beiden d'rein folgte. Aber Noack hatte kaum zwei Tritte der Treppe hinter sich, als Emma plötzlich ein Doppel - Pistol aus der Tasche zog und ansNcack feuerte. Die Kugel traf den Letzteren im Rücken, nahe dem linken Schulterblatte. Sie zielte aber mals, aber der Pozist versuchte jetzt, ihr die Wasse zu entreißen. Es scheint jedoch, daß in demselben Augen blicke die zweite Entladung ersolgle und die Kugel in den linken Schenkel Noack's drang. Mit Hülse einiger schnell herbeigeeilter Perjo nen wurde der Verwundete, der gleichfalls hin ter dem GefchästSlokale wohnt, in sein Zim mer gebracht, wo man ihn auf ein Bett legte und seine Familie jammernd das Lager um gab. Noack glaubte, ec fei tödtlich verwun det und hielt sein Lebensende als nahe bevor stehend. Man rief sogleich Dr. C. W. Chan cellor herbei, der die Wunden unlersuchte, und sein Gutachten dahin abgab, daß Noack aller dings schwer, aber nicht tödtlich verletzt sei. Nach Abfeserung des Pistoles machte Emma keinen Versuch, zu entfliegen, sondern ließ sich ohne Widerstand, gefolgt von einer großen Menge schnell zufammengelaufencr Neugieri ger, in's Polizeiamt des mittleren Distrikts avführen. Sie fchien völlig gefaßt und fprach noch sogar ihr Bedauern darüber aus, daß sie Noack nicht getödtet habe. Im Stalions- Hause sagte sie: „Ich bin auf dieser Welt doch Nichts mehr werth; Alle, die mich rennen, lache» mich aus!" Frau Noack, die Galtin des Geschossene», ging de» Polizisten, als er Emma abführte, an, auch ihren Mann (McKay) zu arretiren, da er „die erste Hand in der ganzen Geschichte habe." Sie sügte hinzu,daß wenn dieses nicht.geschehe,sie (Mad. N.) selbst in Gefahr schwebe, da sie Emma wegen gewisser Vergehen aus dem Hause ge jagt habe. Es sind Zeugen da, die Emma gesehen ha ben wollen, als sie vor Noack's Hause auf paßte, um einen Angriff auf ihn zu machen. Andererseits wird angenommen, daß Emma nicht bei Verstand ist. Die Berhafieie wurde in eine der Zellen des Stationsyauses gebracht und Nachmittags um 4 Uhr von dem FricdensrichlcrHagerty ein Verhör vorgenommen. Bei dem Verhöre wurde zunächst Polizist JameS Mitchell über die Schießaffaire und die Verhaftung der Frau Emma Bertha Lina MeKay, geborenen Noack, vernommen. Dr. Worthington beschrieb des Geschossenen Wun den; aus der rechten Wade hatte er die Kugel ausgezogen, und Abends wollte er auch die suchen. Richter Hagerty ließ die Arrestantin nach dem Gefängnisse bringen, damit ihr we gen wiederholten Mordangrifses aus den Oheim der Eriminal-Prozeß gemacht weide. Im Laufe des Nachmittags halte sich die Verhaftete aus ihrer Wohnung an Harris«»-, nahe Fayettcstraße, ihr Kind nach dem mitt leren Stationthanse kommen lassen. Dort besuchte sie auch ihr Mann, der Zimmermann McKay, welcher sie nach dem Verhöre, sein Kind tragend, nach dem Gefängnisse beglei tete. Abends besuchte Dr. Äorthiuzton Hrn. Noack wieder nvd sondirte dessen Rucken wiir>öc; er ermittUtt, daß die Kugel ihren Weg etwas abwärts, dann auf.väcts und hierauf querüber nach der Seile genommen baue; doch war er außer Stande, sie auszu ziehen. Die beiden Kugeln sind aus einem vierläufizen Revolver und passen iu Patro nen von der Dicke der Rehposten, aber von ! giößerer Länge. Hr. John LamPley ist das Auffinden seiues Geldes oder eines Theiles davo» not? nicht geglückt. DaS Gerücht von dcr Eilt deckung dcs leere» Blechlästchens, in welchem sich einst das gerauble Silocrgeld besundeu, i» Jones' Fälle» hat sich mchl bewadrheiiel; wenigstens weiß die Polizeibehörde 'Nichts von dem angebliche» Funde. Skelettfund. Die Gebrüder Harri fo», Pächter dcs Somn.crausflugsortes au der langen Brücke, stieße» letzte» Diennag un gefähr fünfzehn Ellen von der Brücke bu einer Ausgrabeaibeit auf ein männliches Ellle ärzlliche Untersuchung ergab, daß es die Gebeine eines Indianers waren; wahrschein lich lagen ste seit Jahrhuiidericn dort. DerZustaiid desjungen Keys. —Der am Mittwoch von Harry Lcrkley, Nr. 225, N..Cuiawslr., geschoffene James Keys ist seinem Ende nahe. Hirncmzüudung ist eiiigcttelcn. Zusammenstoß e.—AIS der New-Aor ker Bahuzuz gestern Vormitlag Uhr an der Ecke der Prall- und Charlesstraße oorbel luhr, carambolirie ei» Periouen-Waggou u.il dem vom 'Neger Nathan Robirifon geienlieu Rollwagen und drängte ihn mit solcher Ge walt gegen einen anterc» Wagen, daß dieser in SlUcke ging, dcr Inhalt eines darauf be findlichen Fasses Essig auf die Slraße Uef, und die Stufe» an der Plattform des Wag gons zerbrochen wulden. Zum Glücke litt Niemand körperlichen Schade». Mißhandlungen und Thätlich« keilen. Daniel Kühner, ein Knabe, Sohn Johann Kühner's von Nr. 158, Llghistraße, wurde gestern Nachmittag 43 Uhr auf der Ecke der Light- und Barrestraße gelegentlich einer Prügclei von einem Manne, Namens Wilh. Neimen, niedergeschlagen uuo so schwer verletzt, dag man ihn nach der elterlichen Wohnnnz tragen mußle. Gestern >ah sich Georg Kißncr aus die Anschuldigung, Sonntag Aocno nahe der Ecke dcr Bonoilrai>e und Cauion-Avenuc anfJohn Browst einen thällichen Angriff veiübt n-.d ihm mir einem Pflastersteine a» der Slirn eine schlimme Verletzung beigebracht ha ben, verhaftet und vom Failow bis Freitag Nachmilag in Verhörs-Gewahr sam beordert. DerE n ts ch ädi gu n g s--Pr oze ß ge gen die deutsche Brrgg „Eich e," von Friedrich Daune und andeien ker» wegen Unterganges der New - Brlgg „Tempest" und des Verlustes der Frachi (aus dec Hohe vom Cap patieras, wo bei Capt. Wilson von der „Tempeii" um's Leben kam) anhängig gemachl, wurde gestern lin Bnndesbezirts - Gerichte sorlgesetzi, und die Plaidoyers noch nicht beendet. Der Prozeß wegen Schänd »ng des 17-jährigen deutschen üllädchens Mane Scngel und Üllordangrlff.s auf dessen greisen Begleiter Adam Bicken, welcher Verbreche» der Schwarze Lcoin Palmer ia Gemeinschasi mit dem (bererls gehenkten) Schwarzen Prtt chard angeschuldigt ist, kouvie geiler», da das kriminal Gerichl mil dcm Tncker'jche» Pro zesse noch nichl zu Ende kam, nicht i» Angriff geneniine» werden, was wahrscheinlich heule geschehen wird. Beschwerde wird über di: „Westliche Mädchen-Hochschule" gcführl, die viel zu klein sür die schulerzahl sei uud durch Anbau ver größert werden sollte. "I'lis Barrett Lorrutv Llaxsttv." —JnOak- laud, der Gerichlssladt 'des neuen (westlichen) Counlys Garrett, erscheint in Kurzem unter obigem Name» ei» neues Wochenblatt, dessen Herausgeber die HH. C. T. Abell 6- Comp, und. Hr. Abell war feit Jahren an der hie sigen „Gazette" thätig, ii! ein gewandter Journalist, und wird das Blatt ohne Zweifel in Bälde zu einem Organe machen, das sich wmdigider Presse Maryland's anreiht. Vor der Hand wird das neue Blatt ln der Politik eine unabhängige Richlung verfolgen. Die Asseinblee der Presbyleri aii er sesselt »ach wie vor das Interesse de Mitglieder jener klrchlichen uud darüber hin ans eines großen Theiles des Publikums Man beschäftigte sich gestern srüh mil eine eingehenden Discussion über die inneren An gelegenheii-n der UicAe, dcs Gesangbuches zc. Nachmittags saud ein Dampfer-Ausflug »ach Annapolis stall. Die Seeschulc uno das SlaaiShans wurden besichtigt. Die Ossiziere der Seeschule sowohl, wie der Gouverneur be grüßte» die Besucher, die rechtzeitig Abends, sehr vesriedigt über ihre» Ausflug, nach der Stadl zurückkehrten. ViKe Damen belhci liglen sich an dein AnSslnge. Viel > eitige Aufmerksamkeit lenkten bei der gestrigen Parade die beiden Cavallerie-Compagnien'n derjEapitälie Kafch meyer und Rau auf sich. Erllere crlchren zum Erstenmale iu ihren neuen Pickelhauben und mit neuen Satteldecken; Letzlere in der schmucken blauen Husaren-Unisorm. Beide Compagnie'» waren zahlrrichcr, als je, aus gerückt, die Pferde sauber geputzt und die Mannschasten gnt eingeritten. Trompeter rillen dcnCompagnie'n voraus und schmetter ten lustige Signale. Diebstahl. —Der wegen Bestehlens des Negers Joseph H. Gonld von Nr. 46, Ches uutstraße, um zwei Röcke und ein Paarßeiu- Neider im Wcrlhe von H 35 am Sonnabende arrelirte Schwarze Joseph Graut mußle ge ster.!, da der Beslohlene nicht weiter als Klä ger austreten wollte, vom Friedensrichter Myers aus der Verhörshast entlassen werden. Wegen Vagabundire n s mußic ge stern Georg Reich das Armenhaus auf Bay vrew aus ernen Monat beziehe». Aus dem Ballfchl a g 112 e l d c.— Die „Resolutes" van Eliiabeth, N.-J., wurden Sonnabend in Princeion, i/t.. 1., vom „Princeioner College-Elub" mit 6 gegen 2 Pointen geschlagen. Die „Harvards" maßen sich Sonnabend mir den „Aales" und besiegten sie mit 16 ge gen 15 Pointen. —Am Sonnabende fand zwischen dem „Lanvale-" und dem „Potomac-Club" ein Wettspiel statt, das mit dem Siege der Erüe ren endete. Ec hatte 37, sein Gegner 30 Po inten. Gestern entrirten in Philadelphia die „Philadelpbicr" mit den „Resolutes" von Elisabeth, N.-J., euien Weltkampf, der zu der Ersteren Gunsten ausfiel; sie Halle» am Schlüsse des neuiilen Ganges 7, die Anderen nur 2 Pointen aufzuweisen. —Zn Williamsburg bei Brooklyn, N.- 1., auf den „Unioit-Groulids" fand gestern Nachmittag zwischeu den „AtlanticS" und „Aihleties" ei» Wettspiel statt und endete imt der Letzteren Sieg; sie hatten 4, die „AUan tics" 3 Pointen. Als Unparteiischer fuugirte Hr. Earel) aus Baltimore. Picnicund Sommernachtsfest der H. Männer 's ch e» Schul e.—Eine fröhliche Schaar Erwachsener und Kinder halte sich gestern in Louis Mulh'S allem Schützen hofe an der Belair-Road eingefunden, um da? Picnic und Sommernachlsftst der Männer'- fchen Schule mitzufiern. Schon um 58 Uhr Vormittags rückten die Kinder, etwa 200 an der Zahl, von dem <schulhanse an der Leeste, ans und marschirlen durch die Lee- u. Shaip nach der Baltimorestraße, wo sie in bereitste hende Waggons der Sladt-Pserdebahn stiegen und nach dem Feitplatze au der Belair-Road Hinaussuhren. Hier belustigten sie sich unter der Aussicht ihrer Lehrer, der HH. Männer, Ludwig uno Norris, mir verschiedenen Spie len und trugen im Laufe des Nachmittags mit Musikbegleitung eine Barcarole ans der „Stummen von Portici" von Auber, „Das Vaterhaus" von Gumbert, und andere Ehöre dreistimmig vor. Schäser's Musikcorps spielte heitere Tanzweisen und trug nicht wenig zum Gelingen der Festlichkeit bei. Abends ivar der Park brillant illuminirl, und erst i» spä ter Stunde begaben sich Kinder und Ellern mit dem Bewußtsein, einen frohen Tag ver lsbt zu haben, auf dem Heimweg. Maisest der „Schwarzen Nit' ter." Die Mitglieder des „Schiller-Bun des Nr. 7" des „Deutschen Ordens der schwar zen Ritter" vcriammelten sich gestern früh in der „Harngari-Halle" an der Ost-Baltimore straße, und zogen von dort in voller Uniform, mit Capt. Hvssmann'Ä Capelle an der spitze, durch die Baltimore-, Exeter-, Lombard-, Canal-, Pratt-, Bond-, Baltimore- uud Ais quilhilraße hinaus nach dem Darley-Patke, wo sie gegen 10 Uhr anlangten. Hier nnler den schattigen Bäumen feierlen sie einMaiftst, wie sie noch keines fröhlicher begangen haben. RuheundOrdnung waliele während des gan zen Tages und nicht die geringste Störung trübte die Festfreuden. Capt. Hofsmann's Capelle musizirte und verstand vonresslick, die allgemeine Fröhlichkeit zu steigern. Sieden wurden im Lause des Vormittags von den HH. H. Hertmann und A. Kulow gehalten. Große Aneilennung gebührt dem Arrange menlS-Loinite, da» es an Nichts fehlen ließ, für die Ausrechthaltung der Rnhe und Ord nung und für die Bequemlichkeit eines jeden Besuchers zu sorgen; dasselbe bettand aus fol genden Herren: H. Hartmann, A. Kulorv, G. Weiß, W. Weiß, G. Schellhorst, O. Hillegeist, L. Miller, I. Oberstcki, H. Lem berg, I. Heise, I. Seemüller, G. Metzmann, I. Pinjchmidl, O- Schnür und B. von Osten. Ein großeSConzert des Chors der Pennsylvania - Ave. deutschen bildlichen Melhodisten - Kirche fand gestern Abend in Raine's Halle statt. Da der Ertrag dieses Eonzerles zum Besten einer neuen Kirchenor gel beslimmr ist, fo hatte sich trog des warmen Wetters ein zahlreiches und ausmerkjamcs Audilonum eingefunden. Das Programm i war, wie folgt: 1. „Preiset den Herrn!" ge- ! sangen von den HH. I. Neier, H. F. ?ieu und dem Kirchenchor; 2. Gebet; gesprochen von dem Edrw. I. H. Lightburn; 3. Lied von Fianz Abt, gelungen von den Damen Jennie New u. Emilie Klees und dem Chor; 4. Äiolin-Soto, Tqemen aus „Martha," ge spielt von C. Sommermann; 5. „Freude im Himmel," gesungen von Frau Schultz, F?l. Emilie K>eeS, Frl. Äinna Pevpler, Hr>i. H. F. Neu und dem Cdor; K. „Die Glo-se," Composiiiou von A. Romberg. Sämmtliche Piecen wurden van dem Ehrw. F. vou Schlümbach dirizirt und von Hrn. Geo. W. Medinger aus der Orgel bereitet. Die Glanz« numiner des Abends bildete unstreitig die Romberg'fche Composition. Obgleich die selbe zu Romberg's schwächsten Arbeiten ge hört und nur geringen musikalischen Werth hat, so verdient der eifrige Fleiß, mit welchem der obige Kirchenchor an dieEinstudirung vie ler Piecen ging, doch immense Anerkennung. Die Aussührung lieg Wenig zu wünschen übrig und war im ÄUgemeinen eine wohl be friedigende. Als Solisien wirkten die Damen L-zzie Schultz und Jennie Reu und d.e HH. Karl Urban, H. Neier, Peter Reu, H. F.Neu und Georg Zimmermann mit, welche ihren Pariie'n sämmtlich gerecht wurden. Groger Beifall erregte das Doppel-Quartett, welches von den HH. Nefer, F. O. Sinzer, L.Meyer, Ch. Loose, Peter Neu, G. Zimmermann, G. R. List und H. F. Neu sehr brav vorgetragen ward. Erwähnen müssen wir noch, daß meh rere Anwesenden die Aeußerung laut werden ließen, es wäre jedenfalls paffender und zweckmäßiger gewesen, wenn man die Com posiiron in deutscher Sprache gesungen hätte, anstatt eine miserable dem prächtigen Schiller'jchen Original vor zuziehen. . . Heute Abend findet in der Charlesstraßen- Melhodisienlirche das 2S. Anniversa rium der „Maryläuder Traktat-Gesellschaft" stall. Son li ta gs 112 chiil - Fei ern. - Borge stern fand in der Dolphinsic.-PrcSbyteriauer- Kirche die Sonniagsfchul - Feier statt. An zahl der Schüler 135, Geldsammlungen des Jahres 5123.. Die prKestantische Episcopal-Himmel sahrts - Kirche beging gleichsalls ihr Jahres- Sonntagsschul - Fest. Anzahl der «Schüler 2iXl. In der Brown-Memorial-Kirche waren am Sonntage 200 Schüler zur Jahresfeier verfammelt. Jahres-Einnahmesür Mijsions z wecke HlOO. Die Grace-Episcopal Kirche beginz ihr 4. Jahre?f?st. Schülerzahl 270. Jahreseiu nahme KlOiX». In der Highstr.-Metyodistenkirche begin gen 3io Schüler das Jahressest. Einnahme K 250. Die „Erste Baptisten-Kirche" beging ihr 53. Jahre»sest. Schülcrzahl 350, Einnahme SZ9O. Die gestrige Parade der zweiten Brigade war vom ichoutten Wetter begün stigt, und Taufende von Menschen bildeten in deii Straßen, durch welche die Colonne sich bewegte, Spalier, um die schmucken Krieger , Revüe Pissiren zu lassen. Kurz nach 4 Uhr formirte sich die Colonne, der rechte Flügel an Franklinstraße gelehnt, in und marfchirte in fotgeri gcnder Ordnung ab: voran der Brigade- Commandeur General R. H. Carr mit berit i tenem «stabe; das erste Cavalleric-BataiUon , unier dem Commaiido vou Major Harry Gil i mor, der in der grauen Uniform derConföderir > teil Auer Augen aus sich lenkte; das 5. Regi ment unter Oberst Zenk«is, 6 Compagnie'!! > mit 200 Aiaiin unter dem Voriritte von Prof. ltzel's Musikcorps; das 1. Jnsan:erie-Ba , Millon (V. Regiment), 300 Maun unter Ooerstiicutenant Clarence Pcteis, mir dem aus 20 Mann bestehenden Musikcorps des 2. Artillerie-Regiments vom Forte McHemy. Der Marsch ging durch Franklin-, Park-, Madijon', Charles-, Eager-, Aisquith-, Fa yettc-, Caroline-, Banl-Straße, Broadway, ' Baltimore-undHoward> nachLexinglon-sir., ' wo General Carr die Revüe über sie abnahm, l und die Mannschaslen entlassen wurden. Das fünfte Regiment marschute zunächst ! nach dem DenkmalS-Platze znrSpezial- Dreß . paraoe und von da nach feinem Hanpr Quartiere am Richmond-Marlte, wo es sich auflöste. Von den drei Eavallerie - Compagnie'», welche das 1. Eavallcile-Balaillon bilden, waren nur dre 1. und 3., dcs Gouverneurs Leibgarde, Capt. August Kaschmeyer, und die Maryl. Husaren, Capt. Joh.Rau, ausgerückt und machten, da sie vortrefflich beritten und neu equlpirt waren, eine» echt kriegerische» brillanten Eindruck. Die Pickelhauben der 1. uud die ueueHusaren Uniform der 3. wur den allgemein bewundert. Capl. Rau's Compagnie zog nach ihrem Hauptquartiere, Ecke der Pratt- und Canal- Straße, wo sie, nachdem die Trompeter „Die Wacht am Rhein," „Schier 30 Jahre bist Du alt" uud andere Reilerstücklein geblasen, ab trat. Uns alle. Sonnabend früh fiel das zweijährige Töchlerchen des Hrn. Andreas Baumann aus dem zweiten Stockwerke des Hauses Nr. 112, Burgundystraße, wo Hr.B. ivohnl. Glücklicher Weise kam dasKlNd außer einige» unveutenden Brauschen ohne Verlet zung davon. Der 45 Jahre alte, 26 Meilen von hier an der Liberly Road wohnhaste John H. Con wa>> stürzte gestern Nachmittaz aus der Ecke der Camden- und Charlesstraße von einem Wage», brach den linken Arm und erhielt an der Hand eine schmerzhasie Wunde. Nachdem Dr. R. C. Lee den Bruch wieder eingerichtet und die Wunde verbunden halte, schasste man den Verletzten nach Swann's Hotel. Uns allin der„Ga z e t t e." Gestern scüh um 1 Uhr stürzte in einem der Redak tionszimmer der „Gazette" einTveil derGhps decke mit einem laute» Krache zu Boden. Ein Stuhl aus Nußbaum wurde von der hernn. terstürzendcn Decke buchstäblich >li kleineSlücke zerbrochen, ein Leuchter ward ebenfalls zer flört und die Einrichtung des Zimmers mehr oder weniger beschädigt. Hr. Welsh, einer der Redakteure der „Gazette," hatte eine Stun de vor dem Unfälle einen Sitz in dem Zimmer inne, und kann sich graluliren, baß ec das Zimmer zur rechien Zeit verließ. Für dasKleingeschworenen-Col legiiim des Stadtgerichis während der er ste» dreiwöchige» Abtheilung des Mailermi ncs wurden folgende zwanzig Geschworene er langt: Heinrich Berich, N. I. Applegartb, Thomas G. Downey, Joseph Fitzpatrick, Michael Dean, Georg S. Boyd, Wm. F.

Bragg, Presley S. Aubiey, John Gridley, Georg N. Hughes, Jakali Lisp, Gottsrieo Kofsenberger, Brown Chambers, Georg W. T. Otto, John Kellky, Lewis Neilson, Len nox Marr, Peter Dufsy, August Lindeustruth uns Georg Griffilh. Ei» Pserde d i e b. Am Montage voriger Woche kam ein Neger, der sich Haw klnS nannte, zum Ex>Scherisf Denny in Ce cik-County uuo bot demselben ein Pserd zum itause an. Während Denny sich weiqerle, aus das Anerbieten des Negers einzugehen, kam der gegenwärtige Scheriss Hr. Thomas hinzu und erkannte sogleich, daß Deuny es mir einem Pferdediebe zu thun habe. Ohne Weiteres ergriff er Hawkins am Magen und brachte ihn nach dem Gefängnisse. Schon am nächsten Tage stellte es sich heraus, daß der Schwarze das Pferd von Hrn. Steale in Delaware gestohlen battt. ausüallcn Waiienhaus Überhaupt vom Glucks sehr viedst den Lll.Ä)!^ welche hei Schiffsnachricktcn. E dI > 1 ll t F h S 'l ch Gerichtsverhandlungen. KreiSgerichlsiirßaliimore.itounty, T o w i onlow n. den 2t. (Vor Stichler Ri -114? 115,119,1Ä, 125>,,'>2<i', 128, rÄ2, 136,138,14 V. 114, 147,15 U. 154,155 und 157. W a i i e n - Ä e r ich l ißor den Stichlern Danel«. lk^iori^und Johanna Robinson Sladlgerrchl. (Bor iltichier Pintney.l Tho». GranniZ gegen Howard AppeUariou g-gen der Gray « lubick; R chler Haqward's Unheil destä- Faris Moore gegen S. S. MiltS <>s tiomp., Relais gegen O'DvnneU's Erkenntniß! zu der Appella. len Gunsten enlschreden.-John T. Peregoy gegen Höh. Äitermami; Richier Bride'S Spruch gulgeherxen.—Pai. gegen Z,»h«Mo«re^ - üi.gisiran^ zur Ver- d e s . Kreis-Gericht. lVor Richter B»n» Uli: BeMtzer «Sites.Zosevh Boo^ElgeMhümer B u n d e s b ez i r I s . Gericht.—(Vor RchterG les.i Friedrich Tanne gegen dieißrigg (knischa- Äuoerior-Gericht. lÄor Richter Dobbin.) Wolf Sohn gegen Stevenson agien^Gun. L->W!).27 zugesprochen.^-Philipp S. Ehappell Wm. R. Hand!vech>cl!lage:^emKläger k4V?.7>i zngesp ochen.—itiilba C. Gaiiher, Sarah Ä. Teiap u. Louis H. Pindei, Töchter UNL Sohn des verstorbenen Louis Pmdel, gegen Zaiod P. Piildel. edenfails elnen Sohn uno Vollstrecker des väterlichen Testa mentes. Prozeß auf llinstotzung des Testamentes wegen angeblicher geistiger Unfähigkeit des Testators, einen legten Willen abzufassen; unier Verhandlung. Für heute sind Nr. bis lSt dir Prozeß . Reglstrande an- r'imin-i. Gericht. <Vor Richter Gilmor.» «hark« M. lacker. Mtjtaliq^ Der Prozeß gegen Mucker wegen Ne bcrtretung de«' Pardoiisbcdingnng. Im Saale Cunnual.GecrchtS Halle sich gestern Vormittag eine ungemei» zahlreiche Zuhörermenge ernzcsunden, um die weitere» Erörterungen in dem Prozesse gegen Charles M. Hasline, -Uurs Tucker, «.liÄS PicNnllii, wegen Bruches der aus permanentes Verlasse» deS Staates lautenden Begnadignngs» Be dingung anzuhören. Ani Sonnabende hatte SiaatS-Amralt A. Leo Knoll sein Plaidoyer sür die Anklagebehörde beendet, sobald ge stern der Angeklagte vor die schranken gebracht worden war, begann Hr. Waller W. Bowie, einer der BerlheiSiger, vor de» Geschworenen zu plaidiren; er steiste sich zunächst auf deu auch vou deu Zeitungen nicht unbeachtet ge lassenen Prinlt, daß nämlich die Vertheidi gung HaSline's aus dem Lande, aus Prince George'S Counly, genommen sel; selbst die Anklägebehörde habe in ihrer Argumentirung darauf hiiigeivicien uud fomil zu verstehe» ge geben, drei Grünschnäbel des BarreanS häkle» eine unbedeulende und fiegine Gefchichre niil dem Scheine derWichtigkeli berausstaffirt; der Staatsanwalt habe fein Erstaunen ausge drückt; aber er (Bowie) erwarte, ihn, che das Ende da fei, wenn erst die volle Arlillene der Vertheidigung in's Treffen geführt werden, iu völlige Bestürzung und Berivirrnng ge bracht ,u schen. (Gelächter des Audilonums.) Hr. Bowie ließ nun eine förmliche Lobrede aus den Staat Connecticut, i» welchem der Angeklagt- das Licht der Welt erblickic, vom Slapel, slocht eine Geschichte genannte» Staates, der durch einen seiner söqne, Ja »athan Trumbull , der ganzen Natton den Namen „Bruder Jonathan" gegeben habe, ein, stcllie die Gründung des „?>ale-Tollege" als eine der Glanzthaten Conneciicut's hin u. schloß seine Ruhrnrede nach Hervorhebung der unüberlresflichen Fürsorge, deren sich dort die Taubstumme« ersceue», mit einer amüsanten Erwähnung Connecticut's als derPsianzslätle hölzerner Muskatnüsse und Schinken. Nach dieser langalhmige» Abschweisuilg machte der Redner »d ovo einen gewaltige» Satz zu deni Angeklagte» zurück; derselbe habe höchst ach tungswerlhe Verwandte und wünsche nicht, in einer Lage, welche seiner Schwester zu Hause Schande mache, zurückzukehren und zerlumpt und in Armuih eiiiherzugehen. Hr. Bowie unterwarf das Verbrechen, dessen sei» Client ursprünglich überführt worden, einer Prüfung ; er lolUe'drei Pferde gestohlen haben und wur de zu einer Zeil, wo am Schlüsse des Bürger krieges die S'.immulig in den untere» Conn lies Marylano's derartig war, daß, wer drei Pserde stahl und eiu Yankee war, bei nur sehr geringe» und höch't 'ichwankenden Schuldbe lveisen auf Ueberfuhrung sicher rechne» durfte, prozessirt. Siebenzchn Jahre Zuchlhaus sür den Diebstahl dreier Pscrde, noch dazu Pferde aus Charles - Counly, mil denen er (Sowie) schon Bekanntschaft gemacht habe daS sei denn doch ein zu hartes U-theil. (Abermali ges Gelächter.) Dem Gouverneur steht nicht die Besugiilß zu, wenn es jich nicht um ein hochnolhpeillcheS Verbrechen handele, einerße gnadiguiig die VerbannungSbevingung ein ziizwänge»; selbst England'S Königin könne einen geiingerer Pcrdrechen Ueberfühile» nur durch bciondere Parlameuls-Alle des La » verweisen. Aus des Staats-Anwaltes Frage, ob dem Eigenthümer eines Pserdes nicht auch dessen Haut gehöre, aniwortete Hr. Boivie bejahend und meinte: „Man kann kein Pserd begna digen, ohne zugleich die Haut in den Pardon einzuschließen. Die mit dem Hasline'schen Pardon verknüpsleii Bedingungen stehen im Widerspruche mil der Bundesverfassung, wel che dem Staate Maryland verbleie, die ande ren Staaten der Union zu Strafcclonie'n zu machen. Man habe hiergegen geltend ge macht, der Angeklagte habe die Begnadignngs- Klaufel durch Wcggang aus dem Zuchthaus angenommen. „Las Härte ich auch gethan," rief Hr. Bowie nachdrücklich; ich würde, wenn ich gekonnt, ganz über Jones' Fälle, mochten sie Wasser enthalte» haben, oder nicht, ge sprungen fein. Ohn- Zweisel wird man mei ne Bemerkungen wieder grünschnäbcln »en nen." Am Schlüsse seiner Rede, welche den Hörern len an solcher Ställe unerwaneien Genuß der Zwerchfell-Erschütterung in starken Portionen bereitete, stellte Hr. Bowie noch die Frage, warum denn eigentlich, da doch uuier gleichen Bedingungen pardonnirte Züchtlioge zu Dutzenden in allen Eounties nnd Städle» Maryland'« srei und unangesochtc» herum lansen, noch kein Fall dieser Art vor die Ge richte gebracht worden sei? Aus dem armen Hasline wolle man partont einen sündenbock machen, weil der Versuch, seine Milichuld an dcm Lampley'schen Morde zn constalire», ge scheitert sei. Nach Hrn. Bowie ergriff Hr. Danie Clark, der zweite Vertheidiger des Angeklagten, das Wort und bekämpfte in beredter Rede das vom Gouverneur angemaßre königliche Vor recht bedingter Pardonnirnng, woranfStaals- Anwalt Knolt im Namen der Anklagebehörde kurz und bündig plaidirte. Um 3 Uhr ver tagte sich der Gerichtshof. Heule wird Hr. Änott sein Plaidoyer beendigen, und dann die Entscheidung den Geschworenen anheimgestellt werden. Eine Landpomeranze, ein ältlicher Herr aus einem der Eounttes, der gestern früh den Ver handlungen beiwohnte, schaute sich angelegent lich nach einem leeren Silze um und nahm schließlich dicht neben Tueker innerhalb des Geheges sür die Angeklagten, wo seine for schenden Blicke einrn unbesetzten Stuhl er spähten, Platz. Aber bald machte ihn ein Bekannter auf die Bedeutung feines Sitzes aufmerksam; graziös zog sich der Landmann aus Tucker's Nähe zurück und fuchte sich an derwärts einen Lehnsitz. AnSslug nach der städtischen Wafier- Leitung. Aus Einladung des Waiserd!rck!oriums be sichtigten gestern die Sladlbehörden, derSladt raih ur.d viele invilirte Gäste die Wasserwerke des Druiden- und des Roland- oder sivann- See'S und die seit Kurzem vollendeten Neu bauten der städtischen Wasserleitung. Tie Exknrsions-Geicllichafl verließ um 10 Uhr früh in zwei elegant ausgestatteten, von der./ Nör dlichen Eeniral-Eisenbahn-Compagnie" zur Beifügung gestellten Waggons den Bahnhof an Catoer'lst'raße; 8 Minuten dauerte die Fahrt bis zum Diuiden-See im Druid-Hill-Parke, wo sämmtliche im Lau'e des verflossenen Jah res vollendeten Veränderungen uud Verbesse rungen in Augenschein genommen wurde». Die Ingenieure HH. JameS Eurran und R. K. Martin zeigten sich in Beschreibung der verschiedenen interessanten Punkle sehr zuoor kommend und gaben dem Laien im Fache der Wasser-Baukunst manche interessante Beleh rung. Bei Ällen gab sich ein reges Interesse für das durstseiudliche Element kund, und mancher tägliche Wasserkunde der Stadt sprach über das Resultat seiner persönlichen Anschan. ung der zur Wasserkunst verwandten Maschi nerie'» seine Btwi'nderung aus. 73 Gaste trugen im Souvenirbuche ihre Namen ein und setzten dann ihre Fahrt nach dem Roland. See, der in 18 Minuten erreicht wurde, fort. Hier angekommen, wurden ebenfalls die Ma schinerie und Einrichtung der Wasserleitung genau in Augenschein genommen uno von den Ziigenieuren'deutlich erllärr. Sehr interessant war die Vcranschaulichung des Ansüllens der Leitungs-Röhren und des Abströme»« über flüssigen Wassers. Nach Befriedigung der landesüblichen Neugierde wurde vom bekann ten Restauraleur der „Eiden-Halle," Hrn. Patrick Reillq, ein ausgesuchtes Tiner den Gästen, 95 an der Zahl, seroirt. Gesang, Trii'ksprüche, witzige und pikante Reden würzten das Mahl, und auf die sichere Aus sicht unerschöpflicher Wasseroorräthe wurde manches Gläschen, dessen Inhalt aber nicht aus der Wasserleitung genommen war, ge leert. Tie Rückreise nach der Stadt trat man um 5 Uhr an. Unter den Ausflügler» befan den sich die HH. Mayor Vanjani, John A. Robb, Gen. Latrobe, Oberst Anderson, Dr. Williams, alle Mitglieder des Wqsserlei tungs - Tirekloriuins und viele angesehene Kaufleute der Stadt nebst sast allen Mitglie dern des Sladtratbes, dessen aus gestern ange fetzte Sitzung natürlich zu Wasser wurde. Die FrühltNftS-Pfervrrciinen auf Pimlico» Heule beginnen auf Pimlico die Frühlings Pferderennen des „Jock.y - Clubs." Eine Menge renommier Pferde iii in den letzten Wochen hier eingetroffen und gestern stellten sich auch von Nah und Fern die „Sporting- Welt" uns zahlreiche anderer Besuche: ein, die sich an dcn großen Rennen der nächsten Tage entweder als Zuschauer ober in anderer Weise beiheiligen werden. Der „Pool-"Ler laus lockre gestern Abend Viele nach Bar num's Hotel und namhafte Summen winden gewettet. Heule finde» vier Renne» statt: Zwei Mei len über 8 Hürden; Preakneß-Slakes von 1 Meile, Handicap - Stakes von 1 Meile und ein 3 Meilen-Renne». Der Gewinn des er sten Renneris belrägl S4OO, dcs zweiten KBOO, reip. S2OO, des dritle» S4OO, resp. Stoo, dcs vierten K6OO, resp. SlOO. Die kleinerea Preise sind sür die zweitbeste» Pferde. Das große Sleeple-Renneii finde! am Frei lage statt. Das Musik - Corps des S. Md. RglS. ist für die Dauer der Rennen engagirt und für gute Schenk, und Tischaufwartunz bestens gesorgt worden. Die „Rorlhein-Central - Bahn," Omni busse und Privaisuhrwerke vermitteln dieVer bindnng mit Pimlico und ohne Zweisel wer den heute, immer vorausgesetzt, daß die WeU terlaune uns kein Schnippchen sende den Rennplatz beiucten. Während der vier Renutage gibt die „Nörd liche Ceruralbahn" Billete znr Hill- und Her fahrt (von der Calveit Station nach Mounl Washington, von wo man bis Pimlico noch elwa zehn Mrnnlen Weges hat, und zurück) zu 25 CentZ aus; die betreffenden Züge ge he» früh 10 Uhr S 5 Minute» von Baltimore, Abends 6 Uhr von Mount Washington ab. Maifeft dcr ~Nalnmoi er Schützen- GefeUschaft." Gestern wurde im Parle der „Baltimorer Schützen - Gesellschaft" an der Belair-Noad das jährliche Maisest abgehalten und zwar nnler den günstigsten Auspizien, da das Wet ter ein höchst angenehmes war. Die Hitze wurde durch einc kühle Brisc, welche »»aus-- geletzt durch die Blätter der Bäume strich, bedeutend gemildert und Jeder sog mit Ent zücke» die reine srische Lust ein. Schon um 2 Uhr Nachmittags pilgerte» die Städler schaa renweise nach dem Parke hinaus, der vom Verwa'ter, Hrn. H. Clbrich, i» vortrefflichem Znstaiide erhalten wird und einen wahrhaft reizenden Anblick gewährt. Bäume u. Sträu cher sind mit grünem Laube bclleidet u. keine kahlen Stelle» störe» jetzl wehr de» Eindruck dcs Ganzen. Tos Fest war eines tcr ge müthlichsten, welches dre Schützen jemals irr ihrem Parke begingen. Das Publikum war ein höchst gewählics, da sich ein sehr großer Theil der inlelligentestcu blasse» uuseie« Deutlchlhums eingefunden hatte. Fast alle unsere Gefangvereine waren verlieren, am Stärksten der „Germauia-Männerchor" und der „Liederkrauz." Pros. Wrnler's „Gaide- Grenadier- Musikcorps" conzcrlirte während dcs Nachmittags im Freien und bcrcileie den Zuhörern einen wahrhast musikalnchen Ge nuß, indem eS manche Piece» spielte, die man sonst nur im Comerliaal zu hören gewohnt ist. Aber auch im Tanzfaale herrschte reges Leben. Hicr erscholl während dcs Nachmit lags und Abends heitere Tanzmu stk, die ih ren Einfluß auf die junge Welt nicht verfehlte und die Lust zum Tanzen immer wieder au>'s Neue anregte. Es war beinahe Mitternacht geworden, als die letzren Töne erklangen und die Füße dcr Tanzenden in Ruhestand traten. Für vorlrcssliche Speisen und Getränke trug Hr. H. Hlbnng, der lüchtrge Verwalter des Parkes, Sorge. Die Schützen waren am Nachmittage austerordeittlicti sieiglg uno ihre Büchsen horte man unausgesetzt knallen; von der Kegelbahn dagegen vraug das Rollen der Kngeln an die Ohle» Derjenige», welcbe in de» ichaliigen Laubgängcn waiivelten. Rach stehend lassen wir die Preise solgen, welche sich die Kegler und Schützen errangen: Äegelpceije erhiellen: 1. k. Heißner, Por zellan' Service; 2. H. Londerheide, Uhr; 3. H. von Heine, Reiselosser; 4. Dr. A. Rich ier, Plattmenage; 5. H. Bolker, silberne Kanne; V. H. Brinkmann, Regenschirm; 7. H. Hobelmann, KisteWein; 8. H. Windolph, Messer nnd Gabeln; S. Johann Rost, zwei Baien; 10. H. Kabernagel, eine Klste reu. Für die meisten „Alle zehn" erhielt E. Heigner K 5 in Gold. Folgende Herren erschossen sich Preise: Mit auszelegler Büchse—l. G. Schilling, 2.1. Pennington, 3. H. Otto, 4. I. Friedrich, 5. C. F. Rau, 6. F. Brandau, 7. E. Busch mann, 8. F. Krämer, 9. W. von der Wet tern, 10. H. Windolph, 11. Dr. Gatto, 12. H. Meett, uud 12. W. Schnausser. Ber'm Freihandichieße» nach der Blätl chenschcibe: 1. I. Chamberlai», 2. G. Schil l.ng, 3. C. F. Rau, 4. W. von der Wettern, 5. I. Friedrich, 6. F. Kramcr, 7. E. Busch mann, 8. W. Schnausser, 9. I. Pcnninglou, 10. I. Meeth, 11. F. Brandau, 12. M-zFrauk und 13. Dr. Gatto. Je näher der Abend heranrückte, um desto allgemeiuer wurde die Fröhlichkeit. AIS die Sonne unterging und die Dämmerung allge mach herannahte, wurden die Lichter in den bunlen Laternen, welche an allen Bäumen hingen, angezündet und es währienichc lange, so sah man lausend Kirzeu in allen Theilen dcs Packes flimmern und der Letztere bot ein Bild dar, wie die kühnste Phantast? es sich laum schöner auszumalen vermag. Mit won nigem Behagen schrillen All und Jung durch dle Laubgänge, den herrlichen Klängen lau schend, welche Prof. Winter's Musikcorps durch die m lde Abendluft erschallen ließ uud erst in späler Stunde verließen die Festlheil iiehmer um eine schöne Erinnerung reicher, den Park. Berichte au» dem Innern deS Staates. (Eine Erscheinuug.) Vor wenigen Ta gen fand mqn eine» Mau», Namens Walter Davis, der bei Hrn. O'Brien i» der Nähe von Havce de Grace, Hariord-Courity, auge stellt ist, am User der Bai in besinnungslosem Zilüande. Man brachte ihn »acli Hrn. O'- Brren'S Haus, wo er, nachdem er sich wieder erholt, Folgendes erzählte: „Ich trage seil einiger Zeit einen Rock, welchen Zames Wil son, der kürzlich ertrank, mir geschenkt hat. Als ich heute Morgen in diesem Rocke am lUer entlang ging, trat ein Fremder an mich heran. Wo er herkam, weiß ich nicht; es schien mir, als ob er der Erde entstiege» sei. Er befahl mir, den Rock serner nicht mehr zu trage» uud künstig keinen Tropfen Whiskey zu trinken, sonst würde er wieder kommen. Ich wollte ihn packen und festhalten, aber meine Hände gingen mitten durch den Fremden hind-irch. Im selben Augenblicke verlor ich die Besin nung und stüizle zur Erde." Davis erzählte außerdem noch, daß die Erscheinung ihm eini ge Worte zugeflüstert habe, die er jedoch Rei nem, ausgenommen einem Geistlichen, mit theilen könne. Seit jenem Tage hat Davis, der sonst regelmäßig seinen Grog trank, »och keinen Tropsen irgend eines geistigen Geträn kes über seine Lippe» gehen lassen. AbsayrtStaqe ter europäischen Dampfer. New -Z) ork, 2Z. Mai 1873. vi London" Zl. „ Liverpool ~Lille de PoriS" ZI. „ Havre „iZalisornra" Glasgow Zur Wiener Ausstellung. Wech sel und Ereditbriese. Die bevorstehende Wiener Welt - Ausstel lung, welche am 1. Mai beginnt und muth maßlich nicht vor dem 2. Nov. schließe» wird, hat die Reiselust dcs amerikanischen Publi kums in so hohem Grade entwickelt, daß ich mich veranlaßt sehe, die Aufmerksamkeit des Publikums aufdie Ausstellung von Kre ditbriefen zu lenken, nach welchen bei dieser Gelegenheit ei» größerer Begehr, als bisher, sein wird. Ich habe diesen Umstand antici pirt und darauf hin die umfassendste» Vorbe reitungen mit den größere» mit mir in Ver bindung stehenden Bankhäusern Eurova's, namenllich mit der „Union - Bank" in Wien, einem der bedeutendsten Geld- Institute Oestreich's abgeschlossen. Wechsel und Ereditbriefe zu den niedrigsten Raten bei F» Naine. DieFriitilingS-Nennen des „Mary länder Jockev-(slubS" werde» heute, den 27. Mai, ihren Ansang nehmen und bis Freitag, den 30. Mai, an dauern. Die Musik wird das Musitcorps des 5. Regiments liefern. Hr. E.Lohmeyer ladet seine Freunde und Bekannte auf Don nerstag, den 23. Mai, zu dem jährlichen Mai feste auf seinem Platze a.i der Belair - Roao ein. Der „Zunge Mannerchsr" wird feinen ersten Dampsooot-Ausflug Zoun-> lag, den K. Juli, nach Monumental-Fifhing- Grove machen. Schriftliche Angebote für den Schenk-, Eß- und Conditorilaud werden bis Dienstag, den 3. Juni, im Vereinslokale bei Hrn. E. Herold, Ecke der Fayette- und Eanalstraße, entgegen genommen. Der „Ost - Baltimorer Liederkranz" macht seine» ersten Dampfboot - Ausflug Sonntag, den IS. Juui, nach „Monumenlal- Fishiuq-Grove." Schriftliche Offerten für den Scheu!-, Eß- und Coridilorstand kölluen bis Donr'erstaq, den 2S. Mai, im Lereins lokale, Ätr. !28, Ost-Fayettestraße, eingereicht werde». Dcr Gesangverein ~Harmonie" wird Mcnlag, den 2. Juni, sein greßeS Psingst'est in LouiS Much s altem Schütze». hos: an der Belair-Road abhalten. Dcr „Baltimorer Mryger-Verein Str. »" wird Pfingstmontag, den 2. Juni, ein großes Picnic im Darley.Parke abhalten. Sicher wird dasselbe wiedcr wie in srliheren Jahren ein höchst amüjanlcs werden und den Teil nehmern einige angenehme Stunden bereiten. Der „Allgemeine -varbler - Unter stiiyungs-Ler-tn von Baltimore" begedl Montag, den 9. Juni, sein erües großes ! Picnic in Rost's Hain an der Belair-Road. Am Abend wird dcr Park illuminirt uud ein brillantes Feuerweik abgebrannt weiden. Die Abtheilung 185 des „Hildise- Bundes" jeiertMonlag. deu S. Juni, ein großes Picuic i» Höhiicrvogl'S Garlen,» Highlandlown. Die Steydanul-Schule hält Dienstag, den 10. Juni, ein großes Pic nic im „Gieenwood-Parke" an der Belair- Road ab. Der,»Maruländcr Turnverein" feien Montag, den 9. Juui, in dem Parke deS Hr». Louis Mulh an der Belair - Raad ein großes Picnic und SommernachlSfest, ver bunden mit Schau- und Preislurnen. Die Compagnie Ä, des Gouverneurs Leibgarde, Hai ihr Picnic bis zum 5. Juni verschoben, weil die große Parade, die wegen des schlechten Wetters am 22. ds. MiS. nichl stattfinden konnle, heute, dem ursprünglich sür's Picnic sestgefctzlcii Tage, abgehalten werden wird. In der „Arbeiter-Halle" werde» die diesjährigen Sommei-Couzerle Pfingllmoulag unter der Direktion des Prof. Gustav Rose ihren Anfang nehmen. -Oer „Brauervercin" von Äaltimore und Umgegend wird Keule Abend eine Veisammlung in Rai ne's Halle abHallen. Spart (Sure Doktors - Stech nung ! B-enn Qr. Willar s Wllvki r scvenbaliam Erkältung, Husten und Lungcnblutung kuriri und dcö AenschmTod scind, der Auszehrung, Halt gebiete:, so lei stet es mehr, als die »leisten Aerzte thu» kön nen. Der Gebrauch einer einzigen, nur einen Dollar kostende» Flasche wird den Ungläubi gen davon überzeuge», daß er sich nach leiner anderen Hülse umuiiehen braucht. (125-30) Als Blut und Säste reinigendes Mittel ist das Karlsbader Sprüdel- Galz unübeilrcsflich. Dasselbe wild von viele» Aerzten gegen Unverdaulichkeit, Kops schmerzen, Mangel an Appetit und alle Uebel, welche aus.Unordnung des Magens oder der Leber enistehen, angewendet. A. Voqeler 6- Comp. sind die Agenten sür Amenta. ,si-) Im HoUldaMtrapen-^heater CentMr-Am rnt. schasst, keine Lähmung, welchenichl dadurch geheilt werden kann. D>eieS ist eine vecmei cÄpr>U4,lsl>Ue,l a.T.< ?u.W) W. Barranger <KCo., Provisionen-Händler Bralwurstniacher,^ Elablissement an d->r verlängerten Pennsyl vania-Avenue. lnducement für und Eonsumellten! Ladenh.rlrrr sind besonders ringelnden, Zatod V. Titdäser, Sic. undLetington-, »ade ÄrekiisiraKc, Amtliche Brlestisle. B nl ti m ore, 26. Mai l«?Z. ü- «luinm. Arilin Nutzdaum, M Z. Blum I. 21. Prunke, Auqust 2Z. Rohr, N. k. ZI. Flirdrich 8- ««Icilsmann, Wilhelm 2S. Sitteiiiig, aver 9. Hottjc, W. MrS ><l. Einst Z 7. Slcih, Ai>am it. ?!ik>m, W.rnedo's r, Zohann I'>. »rämee, Aihannes »?- Wiffei. AndieciS (I2Sj il. »S.Dcnii'on. PoiimeiScr. Börsenberichte. Berichtet von Wm. Fisher d» Söhnen, Rr. 32, Souihstrage. Äng. tierl. »ng. Verl. ?o!d «Sent OJu ZV« j Ä. SI. ö.SDr l«i 'tid ...119 St Pa,s Bahn lli>» Zt Ibl'k? ...'2l)i >2i)i Mio ,>eu«erj SX Ä. St. - Ad Keu Berl Mdßr rIS vowarb Ber> 7 La kr a1t,... Z? M-r»MÄers d Lavrtik !jt> ÄllockOLr'7b 9v » Va Vr»!7 ö0 O ijr'B7 ÄVaZrJull M NX Liir.KCBl.Z-gz R Salto vr'7>.. jtorEcntörzld Ä,'; öallc (.r' V.. IL» CentOhratirl. Sau» dr'l< MK7 !d WMd»>r2.g'W»7 Salto «i — WMd«r2.Was!j4 IM.. W WMbtirlj.ÄuZ- »7 «-Memphiskr !8 NaÄüin7r' tkil Kik oj Valto 12i MackCm jjrZ. K.'NL Zill» Bank tZ ! «ich Dan 1. 7« <7 .irantlin Bank jOr.Al.ckMa7rdt bl>- volv Bank.... 7 9O vterchßa!-.! 121 IZ« — w ch811n!.... 12 BiloÄaS<Ä>j Z Na> Bank w stSco'sCkjiohl lZg I^7 Salto ORS — iiredcr Turn» W -«, !». ui d» hiiiigen B s b k "Im Gold, New York lIS', I l',Ä Brrgima versch. Eciriftktlc II ° 1,530 dirro ti'ro 11>,- I,'iUV Couvons 7,^ z/Oi ditia dirro oirto illi -Mar.-E'nc »Sahn "Qbl., Z, Hv?., 8r 83?^ l!uW Obligat. 188 g, Kr 97)' Zlkrien oer,,MeSan cs-Bar>l" 12^ Bold, aal der Strafe UB^ B-r Al.-Sler . » l>.2ocr, tM2er 11->X » » idbSer 118 , » . acu lIS , , 1867 er IZI-i . 18KScr 12^ . tS.«oer it,)i B. St.neae S per lls'» Majaurl Scr öair. und El. Joe Dedt Nord-Eaioltlla iier, lii , , l Toll?»»? 29 . , Spcjiallax N I , Dctrrr'o 11X Sud-6aroima, alte... ... 25 . neue, Jan. «.Jult Lentral-Pacis.c ker - ....103 Union Paciftc ker 8? Mar>po>a, Pres'd.. 1 »Dells, Fargo Somx.'S Expreß, neu So «acisic Mail 4zX Ber. St. Expreß »m.5 Merchants' Union Erpith.,...» ti7>» Sie»., «01. 6 I. s . ~ R «.entrai vudion River R. !» «rie cirie Railroad, Prel'o Hariem . ,Zi, Readinz AllinoiS Sentrai « .' ......'....!.114 Reis-Zersev Zentral R tIS North Western . Prioritßt >-i RoZ-ISland I^7»i Mil. und Lt. Paul ö» Mil. und Sl. Paul, Preier'd. Toledo und Wabash t^, Fo Mayrie .. i'i Ohio und MiwApi H>.n l St. Allan und Terre Haute ?i> und iöesteril... Baiimqärlncr, Ecke und Prciidentiiraße! >!. » Fivlile, dcr Boüon- urd «IHM N 25 « A. Hcupr - Niederlage Skr. <i t, kerrd eritdalten ist. h Alaiiiie. '!l. Sc H. R clirer, (M>'NB.lAt»wik'l Md. s. Ayers' zur Neini Aung ves Blutr g.^ " laparille. Auipscrkraut, srlling a und Alraun m' r e I. .'ileier t'vmv i» VoweU. Mass.. Zvcktlnntnlachung für Jagd - Lirdhalirr. oor»^gl> ch't k. von Nr I—llir. 7. onxxut: OvvXIXU Lulo.r, von Nr. 1 bis ö, in kleinen metallenen ixäßchen vor> von Nr. 1 bli, 4, l» MeiaU-Kaßche» von Vi« uns Piund. OkäXKL klk'l.L, Pulver. Blöße F., H., F,y. Ä. uud , In Meiall» Nr. 155, West. Psalntrage, (JanlZ IZMte ja?.«!) 'S, Etaye. Für deul,«ycs Geld, Gold, Silber KSK Pavie« bezahlt den höchsten Preis: Genera! - Agentur Beförderung von Passagieren, Geld, Packeten L 5 Ä^erthsachen überhaupt nach und von Europa, resp. Teutschland, Schweiz, Holland, Frankreich :c. des „Nord - Teutschen Lloyd" und der „Hamburg - Amerlkanischett Packet-Aktien-Gcl'clllchast." Tie Tampfcr des „Nvrd - Deutschen Lloyd" zwischen Bremen und Ncw-^!)ork Die Dcimpscr des „Nord-Deutschen Lloyd" zwischen Bremen nnd Baltimore Die Dampfer der „.Hal»«l»nrq-Amcri klinischen Packet-Aktien-Gesellschaft" „Bavaria," Hapt. Rcvn; ~<s>ml>ria," Capt. W Äk^hl; .K,isia.> r^ Passaqe-Prcis Southampton, London, Havre, Bremen nnd Hamburg: I. liajüie !l»i.00 Z. 6»>üte 7?.W Zwischendeck Zu.r/u ' Passage-Preis von irgend einem der obigen Häfen nach New-?jork: 1. Sajüte klZY.oq 2. Caiüle 72 00 .-<wilchcnbcik Die werden bei Ausgabe der Pas. sage telegraphisch belegt. Agentur „Hamburg-Amerikanischen Packet? (Gesellschaft/, „Savre- Amerikanischen stlippcr- Packetfahn" Für Tegelschiffe Haillbura, Bremen, Havre und Antwerpen irgend einem .>>afcn Amerika'S giebt Passagescheine für alle Schisse HeimatliSorte hicrlicr. Die Preise beiragen von Bremen nach Baltiiimrc Von Havre besorgt die Aqentur Passagiere sür tZD'in Gold. Packete V Raine, Lsö" Pässe! Pässe! ,Ulß«ij« tn'e Lublaiid besorg l inneidelb 2« stunden ÄS» dir t»al«tinoleSr. »ad P .a.-Ädi»»., Miilcr's dysyeptische? - Miggratsi' Vflanzen-Präparut louudcrbsre heilende Cig-usch»'!«« DizSprpsik ttno Leberktanthcit^ <l> e l l> I 12, äitvrd-Howttrdftr., kaufe eine Flasche, und wenn nach deren Gebrauche Hhr keine Besserung verspürt, so wird das Geld zurückg-gkbei,. ' Ä. I. Miller,Eigenthümer, Lantenbacj,'S l! lt «k V XV NN 11, Das große Heilmittel für Schwindsucht, welche durch zeitige Zusluckt zu diesem Mu sterpräparatc geheilt werden kann, wie es ' durch die Hunderte von Zeugnissen, welche die Eigenthümer erhalten haben, bewiesen wird. Dieses ist von vielen ° den Aerzten anerkannt als das zuverläs - sigsle Heilmittel zur Erleichterung und Hei lung aller Lungenleiden, das je eingeführt wurde, und e-Z wird dem Publikum als durch * die Erfahrung von mehr, als vier Jahr zehnten erprobt angeboten. Wenn man in der Zeit dazu seine Zuflucht niiiiml, so ermangelt es selten, Heilung zu bringen, ! auch in den schärfsten Fällen von Husten, Bronchitis, Eroup, Keuchhusten, Grippe, ' Asthma, Erkäliung, ütachengeschwrlren, schmerzen in der Brust, Seltenstich, Le berleiden, Langenblulunz ze. Wistar'S Balsam macht einen Husten nickt trockn und läßt die Ursache zurück, wie dies die meisten Präparate thun, sondern er löj't ' ihn und reinigt die Lungen und besänftigt den Reizzustand, in dem er aus diese Weise die Ursache des Leidens entfernt. Seth W. Fowle L 5 Boston, Mass. lah:e zunilk wurde daö Mexikanische Mustang-Limment Mustaug-Lmiment zuerst in Amerika bekannt. Seine Eigen schaften sind fehr wohl bekannt. Es ha: das Verdienst, das ültrstk und l-cste Liüiülcllt drr Welt zn sein. Belrcfjs dcr Millionen über Millio nen Alaschen, die verkauft wurden, hat bis dahin anch niclit eine »inzüze Bcsci,werde sch!ilcr;slillclid>'s hat es iücl't seines Gleichen ! ! Es kann niil unbegrenztem Verirauen iu allen Fällen von Schnittwunden, Quetschun gen, Brandmunken, Verrenkungen, Rheuma, liSmri?, karten Gesch>nülsten, Oißwuudc» stbeulen, Gelenlsiclfijkeii, erfrorenenFü« ' gen und Odren n. s. w., n. s. w., bei allen Per'one» nnd g-'gen Verstarrckungen, Rehe Steifheit), Ringbein, Nackcnsistel», geschun dener Haut, Flußgalle, illaueniiß, Spat, Zrrckfuiz, Rerbwui-den durch Sall>l. Kummet und Geichur, auch gegen Augen- und Ohren krankheiten bei Pferde», Maulthicrcn «der Rindvieh gebraucht werden. Das Mttstaug- Littimcnt heilt auch Neuralgie, RbeumatismnS, Gicht, lahmen Rücken, Solzslnß, g'siige «isse, äußere Äno. chen- und Muskel - Leiden, weh? Brustwarzen u f. n>. und kann mit Recht alz die Panacäe für alle äußerliche Wunden gelten. Man merke wohs, diese« Vini nivnr kam nievt »n ernrm odec siahre e».por, das die absurdesten und un natürlichsten Kuren, wie sie sllr wie Pilze em porgeschossene, neue Linimente beansprucht werden, vollbracht hob-n soUle. Sondern uns stehen eine Enakrung und Prüfzeit von über dreißig Jahren mit den wesenllichsten Resultaten Und einer Masse von Zeugnissen zur Seile. Erweist sich das Liniment nicht so, wie es empfahlen ist, so wird das Geld zurückgegeben. Man lasse sich nicht durch den Gebrauch ei nes andere» Liniments, sür welches diiselden Eigeiijchotten und Resuliale beanspruch! wer den, hintergehen! Sie sind nur L>n und Trug. Mau gshc sicher u d hole sich nur das Ntc^lkailische Mustang Liniment. Es ist bei allen Apothekern und in al 2>'«, 50 CenlS und pro Flasche zu haben. Htan gebe aus der Flasche, Berpak kung u. s. w. Achi ! >l!rnuka?tui-!riz Companv. <Ävr l'><>,i.u,W ) P. Hanson Hiß ck Comp., Möbeln uud Vorhänge-Stoffe^ franzäsiichr Zirrrathen Str. SZ, Stord-Eharte^straße«

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