Newspaper of Der Deutsche Correspondent, May 29, 1873, Page 1

Newspaper of Der Deutsche Correspondent dated May 29, 1873 Page 1
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Lend die Ausregung am Rio Grande den außerordentlichsten Grad erreiche Es heißt, daß McKenzie Besetz! erdalten hat, die ~Ki<favoos" Und „Lipans" auszurotten, und wenn Mexiko geneigt sein sollte, den Maro deuren beizustehen, e« aus's Aeußmte ankom men zu lassen. Ersichtlich haben die Grenz wirren ihre Bedeutung und dir Äer. Staaten schulden es sich selbst," unser Volk gegen das Banditenwesen, das dort nur zu lange ge herrscht bat, in Schutz -u nehmen. Aus Revada hört man, daß die dortigen ».Jlidianer-Demonstrationen" nur !ine Whisky-Bedeutung hatidn. Svbalo die Indianer wieder nüchtern wurden, war auch das enieuie coriliitlo mit den Weißen wieder herycstrlli. Aus Kansas und lowa kömmt wei t'.re Kunde über Sturmverheerungen. Das Volk hat während des Winters furchtbar ge litten und diese neue Heimsuchung ist wohl geeignet, unseie Sympaihie wachzurufen. Bon Quebec, Can., lugen weitere Mitthei lungen über die Verheerungen, welche die letzten Regcnstürme im St. Lorenz- und den benachbarten Flüssen angerichtet haben, vor. Karl Schurz ist atü Abende des 9.Mai in Wiesbaden eingetroffen und gedachte einige Wochen bei seiner dort wohnenden Familie zuzubringen. Die Deutschen in Äugusta, G a., haben einen Schiitzenplay erworben, der, w?nn alle Gebäulichkciten fertig sind, <lO,- VNS kosten wird. Nur Deutsche können Ak ticn erirerben und stimmbelkchligte Mitglie der werden. Ehrenmitglieder können auch! Leute anderer Rationalitäten zahlen säht lich SIO, sindaber stimmberechtigt. Die Arsenal-Offiziere setzen mit aller Ruhe die Congreßmitglieder in Kennt niß, daß die Ver. Staaten nicht mehr als 317 fünfzchnzöllige Kanonen haben, daß da« Pulver in den Magazinen zur Zeit des Krie ges gemacht worden und feinkörnig ist, und daß es übeidies durch die Zeit schadhaft und für die großen Kanonen unbrauchbar gewor den ist, daß für,ede sllnfzehnzöllige Kanone nicht mehr als 80Wurfge>chosfe vorhanden »nd zehn davon Vollkugeln sind. Ja A'.'.oelracht der Zahl der Seelllsten-Fortisikatisnen, die im Falle eines unerwarteten Angrisses von Seiten feindlicher Panzerschiffe rajch zu arini ren wären, sieht man sich zu dem Geständnisse gezwungen, daß die amerikanische Nation für den Krieg nichi vorbereilet ist. Die Blatter n krankheit hat in St. Louis im vergangenen Jahre nicht weniger als 1653 Menichenleben hinivegge ranl, und ist insolde Dessen dem Gesundhei'.S rathe eine Ausgabe von K4S,SBI.IS erwachsen. Räch den hierüber geführten Ausweisen tnsst aus je 252 Einwohner ein Todesfall und aus je 52 ein Erkraukungsfall. Im Avenue-HospllaI" wurden B<!ö Patienten be handelt, von welche» 236, oder 23 Prozent starben. Die Äiankheil trat mit besonderer Släike unter der sarbigen Race auf. Das numerische Verhältniß der Geschlechter in den verschiedenen Ländern der Welt ist kürzlich Gegenstand der Untersu chung gewesen. In den Ver. Staaten gab es im Jahre 1850 bei einer totalen weißen Be völleiung von 13,553,068 ein Uebergewicht von 493,736 Männern; bei einer totalen freien sarbigen Bevölkerung von 434,44!» ein lleber gewichl von 17,047 Frauen; und bei einer totalen Sklaven-Bevölkerung von 3,205,213 ein Uebergcwichtj von 755 Männern. Im Jahre 1860 fand bei einer totalen weißen Be völkerung von 27,003,315 ein Uebergewicht von 725,544 Männern, bei einer freien sar bigen von 488,996 ein Uebergewicht von 19,- 996 Frauen; und bei einer Sktavenbevötle rung von 3,953,760 ein Uebergewicht von 11,490 Männern statt. Ju der Stadt New- Ä)ork soll es jeyt 11,00ri mehr Männer als grauen geben, während 132,090 mehr Frauen sich in heirathssähigem Atter befinden, als Männer.JntSroßbritannien beträgt i>a?Ueber gewicht der Frauen über die Männer 700,000 und in Fravtreich, Oestreich, Spanien, Ita lien und Deutschland giebt es bei etner Bevöl lernng von 138Mill. 1,074,000 mehr Frauen als Männer. Chicago will zu seiner Wiederherstellung aus der Asche eine große Jubelseier veranstalten, und einen Theil des Programms dabei sollen auch Eonzerte und Bälle bilden. Zum Erschrecken aber ist es, wenn man ver nehmen muß, daß GiUnorc, der Humbuger und Dirigent der Bostoner Mammuth-„Con zerte," sür die Leitung des mustkalrschrn Theiles des Festes ausersehen worden ist. Ein Troll kann indeß hierin doch sür die Chicagoer. gelegen lein, und zwar der, daß in Folge eines solchen Riesenipeltakel« sich ihre Ratienmil lwnen zur Auswanderung veranlaßt finden möchten; andererseits aber find schon im vor aus die armen Menschenzwergselle zu bedau ern, deren gewig nicht wenige erbarmungslos zernssen werden. Sollte Chicazo wirtlich geneigt sein—nach Verwindung seiner schmerz lichen Feuerprobe sich selber auf eine noch viel schlimmere zu stellen? Der zum Stab des Generals Sheridan ge hörige Major Geo» Forsyth ist soeben von ei ner Expedition nach dem Yellowstone- Thalc zurückgekehrt. Er berichtet, daß die Expedition durchaus erfolgreich war, da durch dieleibe die Thatsache der Schissbarkeil des Jellowstooe von seiner Mündung an bis zum Poivdcr - River sestgestellt worden ist. Die Erforjchmigs-Expedttion wurde vor einiger Zeit ai'.s militärischen Rücksichten beschlossen, und General Sheridan hatte den Major For sv,ch angeilicsen, den Versuch zu machen, den '/jellowstone mit einem Dampsooote, jo groß als solche nur am oberen Missouri gehen, hinaufzufahren. Es wurde dazu dasDampf boot „Key-West" auserkoren. Eine Anzahl Soltaien zur Vertheidigung desselben wurde daraus eingeschiffi, und dasselbe irat am 9. d. MtS. seine Fobrt an. Das Boot hatte einen Tiesgang von 26 Zoll und führte an Solda ten und Bemannung 160 Mann. Die ge wöhnliche, im Friihiahre stattfindende An schwellung der Gewässer war noch nicht einqe trclen und das Wasfcr des Aellowstone niedriger, als es seit mehreren Jahren war. Der Dsmpfer fuhr jedoch ohne die geringste Schmicrigleit die ersten 35 Meilen Flußaus wär'.s und fand überall Wassertiese genug, bis, er die Stanley's Untiefen erreichte, auf denen nur 20 Zoll Wasser zu finden war. Die Sandbank ist jedoch nur circa 40 Fuß breit, und indem man die gehörigen Mittel an wandte, arbeitete sich der Dampfer hindurch. Es war etwas schwierig, die Stromschnellen zu Yassiren und die Fahrt kam an den Key- West-Fällen, Merten von Powder-River ents-rni, zuEnde. Diese Fälle sind die schwie riglten von allen und doch kann man durch die Entfernung zweier kleiner Felsslücke von etwa 6 Ouadraisuß Oberstäche und einer Dicke von etwa 30 Zoll, die mitten im Fahrwasser des Flusfls liege», den Ä)etlowslone noch ans wer tere 80 Meilen schijfbar machen. In allen Stromschnellen war das Wasser 4j bis 8 Fuß tief. Der Dampser suhr eine Strecke von 234 Meilen flußaufwärts und die Reise von Fort Buford nach dem Powder. River nahm 6 Tage in Anspruch. Dre flußabwärts gehende Rückfahrt dauerte fünf Tage. Der Hellow stonc iil voll kleiner Inseln und seine Ufer sind wohl bewaldet. Der Grund besteht haupt sächlich aus Kies und die Ufer werden daher nicht jo sehr ausgewaschen, wie die des Mis souri. Das Thal hat eine Breite von 2 bis 12 Meilen und ein großer Theil des Bodens besteht aus cultioirbarem Lande. Der „Ci nc.Vl k S s r d." sagt: „Ehe wir es uns versehen, wird die ganze Partei politik sich um Schutzzoll und Freihandel, um puntaniiches BevormundungSiystem oder um srcie soziale und geschäftlicheßewegung drehen. Die demokratische Partei wird es sehr leicht haben, in diesem Kampfe aus liberaler Seile Posto zufassen; denn die republikanische wird von selbst immer mehr zur Dienstmagd der Monopolisten und Fanatiker." Ueber die vor derN.-N- Staatsgesetzgebung schwebende Teinperenzsrage erfährt man: „Nachdem in der Asfembly die „Local- Optron-Bill" zu Grunde ging, weil keine ab. soluie Majorität dafür stimmte, hat dieselbe Assembly Dienstag Abend spät die noch viel schlimmere „Damage-Bill," welcke ganz nach dem Muster des berüchtigten „Ohio Liquor- Law" abgefaßt ist, mit starker Majorität an. genommen. Was wird jetzt der Senat und was wird eventuell der Gouverneur thun? Der Handstreich von gestern Abend scheint das Werk geheimer Verabredung gewesen zu fein." Ein Advokat inL 0 nisville gerieth die'er Tage infolge der Putzsucht seiner Frau in die größten Unannehmlichkeiten. Die Frau halte, um große Toilette zu machen, ein soge nanntes "dusrle" nöthig und suchte in der Schreibstube ihre« Manuc« nach dem Mate- BaittMsrk. M.> Donnerstag, den 29. Mai 18?3. Ria! zur Herstellung desselben. <lin unglück liche'. Zufall führte ihr gerade solche in die Hände, die noch neu und sür einen ?ni Gange befindlichen Prozeß der höchsten Wichtigkeit waren. Äs der Tag der Gericht s kam, gerieth der Galle wegen des Verschwinden« der Dokumente in,nickt geringe Verlegenheit. Sr ?ü, er suchte dort, suchte im gälten Haus-vergeblich! Die Pariere waren nirgends zu finden; immer näher kam die Stunve der Gerichtsverhand lungen und immer größer wurde die Herzens bellemmung des Advokaten; dicke Schweiß tropfen standen aus seiner Stirne-da endlich erinnerte sich die getreue aker unbesonnene Gattin, dag sie zur Herstclläng der lameel ruÄenarligen Verzierung ihrer neuesten Robe hinterrücks verschiedene Vogen Papier aus ei ner Ecke der Schreibstube genommen hatte. Sie stürzte nach dem Kleiderschränke, wo sich die Robe besand und mit einem gewandten Griffe » Is, Losvo waren die Dokumente, wenn gleich bedenklich zerknittert, aus ihrer gefähr lichen Lage befreit. Mit einem Blick de« in nigsten Dankes „nach Oben" stürzte derGinte fort nach dem Genchtssaa?» Es liege sich hieran noch eine Moral sür das schöne Ge schlecht knüpfen, nämlich die: Wi»st Du ein "dustls" sabrizittn, sd sehe unter den Papie ren Dich erst mit großer Vorsicht um: nimm „Herald" oder „StoatSzeitunz." Von New' Nork wird die Änkunft eines schlimmen gemeldet. Die „StSUg." s-gti kam der erste Fall von gelbem Fieber in dieser Saison zur Anzeige, und wurde der Patient in das Hospital nnch West- Bank geschafft. S« ist die? ein dänischerMa trose, N-ineus Christian Sanker, von der Vnne „Poseidon," welche von Rio-Janeiro hier eintraf. Das Fahrzeug segelte am 31. Januar von Rio ab, verlor aber in kurzer Zeit den Eapitän, den erstenStenermann und den Koch am gelben Fieber, so daß es sich ge nöthigt sab» um für vle Veisior benen Ersatz zu gewinnen. Der „Poseidon" stach dann zum zweiten Male in See, verlor aber wieoer den Eapitän, während der größte Theil der Mannschast erkrankte. So mu»ie das Fahrzeug abermals umkehren und trat dann ohne Eapitän zum dritten Male die Reise an. auf der eS wieder einen Matrosen an bet Kdaalheit verlor. Nach einer Reise von 72 Tagen tras es hier ein. Auch auf den Viiggs „R. E. Messer" ttnd ..)Eolliga,"welche gleichzeitig aus Rio Janeiro eintrafen, war da« gelbeFieber ausgebrochen, so daß jetzt alle drei Fahrzeuge an der Ouarantaine festgehal ten werden. Es wurden übrigens sofoit «lle Vorkehrungen gegeu eine weitere Ausdehnung der Krankheit getroffen und namenilich die Schiffe gründlich desmfizirt, so daß eine Ge sahr der Einschleppung der Krankheit nicht zu befürchten ist." In New-York schnitt sich der junge Deut sche Friedrich Schirr meist er aus den HalS ab. In Cr n cin ua ri ertränkte sich die 17- jährige Deuticlie Kunigunde Söllheim. Der Gebrauch der Po st karten. Da« PostdevartemeM pubUM folgende Ver fügung in Bezug aus den geeigneten Lebrauch der Postkarten: „Keine Postkarte wird beför dert, die eine possenhafte oder lascioeEommu nikaliou enthält, oder die an den Ecken gefal tet und zusammengeklebt, oder auf welche ein Papierstreisen geheftet ist, um die Mittheilung zu verbergen, oder welcher irgend ein gedruck tes Papier, .eine Photographie oder ein Bild angefügt ist. Alle solche Karten welden von der Postexpedition, an der die Aufgabe erfolgt, zerstört werden." Der bekannte Schriftsteller und Vorleser Ralph Waldo Emerson ist von seiner europäischen Reise nach Eoncord, N.-H., zu rückgekehrt. In Harrisburg, Pa>, hat Jen nie Den nis gestern in Folge häuslicher Wirren Selbstmord begangen. In Indianapolis tagt zur Zeit der National-Agricultur-Tongreß. Zu SautaElara, Eal„ wurde lohnVo - g e l in einemübelberufeiieu Hause von einem Frauenzimmer, NamensZabasßuvi, erschos sen. bliese behaupiet, er habe ihr Leben zu erst bedroht, und sie habe ihn in Selbstvcr theidigung niedergeschossen. In Rew-OrleanS ist man beunruhigt we gen des Ausbleibens des Neiv-Ä)orker Dampfers „George Cromwell"; derselbe war bereits am letzten Sonntag sällig. Telegraphische Depeschen. Europäische Kabelbyrichtt. London, 28. Mai.-Die jährlichen Tom' merrennen bei Epsom nahmen gestern ihren Anfang; heute wurde der Derbv-Preis von dem Pferde „Doncaster" gewonnen. Das Wetter war sehr günstig, und eine ungeheure Menschenmenge hat sich eingefunden. In der Libel-Sache des Ö'Kcese gegen Erz bischos Eullen erhielt der Kläger einen Harting Schadenersatz. Vor dem Kanzlei-Gerichte wurde eine Bill gegen die Cabel-Com pagnic" eingereicht, um eine Verschmelzung derselben mit der „Neu - Fundländer-" und „Französisch-Atlantischen Telegraphen-Eo." zu verhindern. Sir James Duke starb heule im Alter von 84 Jahren. London. 23. Mai. Austin Bidwell, der Bank-Fälscher, wurde heute nach Guild Halle gebracht. Formelle Zeugnisse wurden entgegen genommen, welche seine Identität feststellten, und er wurde ia's Gefängniß zu rückgebracht. Paris, 28. Mai. Die Eonservativen beabsichtigen, ein Gesetz vorzuschlagen, wel ches den Präsidenten der Veiantworllichteil für seine Handlungen gegen die Nationalver versammlung üderhebt. Ein Gerücht sagt, daß ein Antrag in der Nationalversammlung gemacht werden wird, die Republik zu proklamiren und MacLtahon zum Präsidenten für fünf Jahre einzusetzen. B r iis el, 28. Mai.—Eine schreckliche Kes sel-Explosion ereignete sich heute in einem ge. füllten Arbeitslokale. Vierzehn Personen wurde» gelödtet und Viele wurden verletzt, Mehrere davon werden sterben. Madrid, 28. Mai. — Die Regierung«. Armee im Norden, unter Gefehl des Generals Nouvilas, hat Verstärkungen erhalten und marschirte nach Ealaf, einer Stadt 46 Meilen nordwestlich von Barcelona, um die Carli sten Truppen unter Tristany zu verfolgen. Die Karlistcn belagern Manersa, in der Pro vinz Barcelona. Die Arbeit ist in den Fa briken eingestellt worden, weil die Insurgen ten den Tanal zerstört haben, welcher dieselben mit Wasserkraft versorgt. Die „Gaceta" veröffentlicht heute ein De kret, we.ches in amtlichen Dokumenten den Gebrauch von Adelstiteln veibiele. Die Republikaner haben eine Deputation an Espartero geschickt, welcke ihn bewegen soll, die Präsidentschaft zu acceptiren. Die spanische Regierung hat die Bildung einer weiteren Gesellschaft zu dem Zwecke der Aushebung der Sklaverei auf Porto Rico ge nehmigt. Der Karlistenchef Doiregarry marschirt mit einer bedeutenden Truppenmacht gegen Lagrona. Ä)ie Nationallruppen beabsichtigen, ihn anzugreisen, ehe er die Stadt erreicht. Türkei. Constantinopel,2B. Mai. —Dreißig Häuser wurden durch eine Feuersbrunst in Stambul zerstört. TckiffS'Berilhte, Southampton, 28. Mai.—DerDpfr. „Weser" kam von New-Zork an. Queenstown, 28. Mai. Der Dpfr. „Canada" ist von New-Aork angekommen. Qu een stow n. 28. ds. Der Dpfr. „Eily of Bristol" kam von New-Aork hier an; der Dmpfr. „City of Baltimore" ist nach letzteren Halen abgefahren. London, 28. Mai, 11 Uhr Vorm.-- Consols eröffneten,u 93i für Geld und Brief. „Amerikaner," alte '6ser 9li: '67 er 945 ; 10.40 er 88!; neue Fünfer 895. Erie 49z. London, 28. Mai. EonsolS 93t für Geld. Erie 46. Paris, 28. Mai. Renten eröffneten zu 56 FrcS. Liverpool, 28. Mai, 1l Uhr Vorm. Baumwolle eröffnete stetig; Oberl. 8j; Orl. Verkäufe IN,OVO Ballen. Von den gestrigen Verkäufen waren 6500 Ballen ame rilanische Baumwolle. Liver p o o l, 28. Mai, 2Nhr Nachm. Baumwolle stetig; Verkäufe IO.OOZ Ballen; Spekulation und Ausfuhr 2000 Bullen. Liverpool, 28. Mai, 5 Uhr Nachm. Verschiffungen von Savannaher oder Ehar. Lestoner Baumwolle zu Bt. Brodstosse ruhig. Speck, geschnittener Eumberländer, zu 37s 9ä. Fleisch S6s, Hnland - Ltpescheu. Äuö Waskington. Washington. 28. Mcii. —ln hiesigen diplematrschen Kreisen glaubt man allgemein, daß die Regierung MacMahcn's in Frank reich, welche nur über eine geringe monar chiscl-e Majorität verfügt, nicht von Dauer sein kann. Der Sekretär des Innern hat abermals ein Schreiben an den Gouverneur Davis von Teras gerichtet, in welchem er dringend «m die Freilassung der San thnta nnd da der stamm Si!e Bedrngunisen erfüllt habe. Oberbundesanwalt Williams stellt in Abrede, daß er irgend eine Ansicht geäußert habe, was mit den Modocs geschehen solle. Dieselben sind jetzt ganz und gar unter mili tärischer Jurisdiktion. —Der Minister de« Innern contrasignirte heute die kürzlich in New-Jork fär Lieserun gen an die Indianer abgeschlossenen Cvn traktt. Zwei Depattementsbeamit, Savtlla und Kimball, welche Mitglieder der CiLil dicnst.CoMmisüon des Schatzamtes^maren, beabsichtigt gleichfalls» seine Stelle niederzu legen. Die Reveniie - Einnahmen belicsen sich heute auf K3Z1.555.25. Der Präsident kehrte heute Abend in

Begleitung de« Gen. Baeock zurück. Die Pasiiergeld - Cirkulation beträgt heute 8357,000,000; das gesetzlich sestgeslelue Minimum. Die Ermordunq des Dr. Vaker in Maine. Camden, Me., 23. Mai.—Die Leichen schau über den Dr. Baker von Wakren ist end lich geschlossen und die Jnrn hat erkannt) dag der Hollo!: von Lucy Ann Mink erschossen wurde. Die Zeit für Beginn des Prozesses ist noch nicht festgesetzt worden. Wahrscheinliche <SnthüUuna eines Mordgeveimuisses.—<sapt. Hol» vocoresse» und seine SLerthpa piere. N ew-Nor k, 28. Mai. Die Ver. St.. Bonds, welche Jim Bradll, der Einbricher n. Banknotenbieb zu verwerthen suchte, waren un;weise>hast geKohlen. Die Polizei ist der Ansicht, dag die meiüen dieser Werthpapiere möglicherweise dem Capt. Colvocoresses ge borten. Derselbe wurde vor einem Jahre auf einem freien Playe nahe Bridgeport, Conn., »odt gefunden. Ein Pistolenschuß durch den Kops hatte augenscheinlich sein End- herbeige führt. Die Art und Weise, in welche Capt. C. sein Leben verlor, wurde nicht bekannt; es war nichl dargethan» ob er ermordet worden war, oder Selbstmord begangen hatte. Ei nige seiner Freunde wußten, daß er einige Tage zuvor Bonds im Werthe von kKO,OOv besaß, welche nicht an der Leiche gesunden würden und von denen seitdem keine Spur entdeckt worden ist. S p äter.—Die bei dem Einbrecher Brady gesunkenen Bonds gehören ohne Zweisel den Wertpapieren, welche vor einigen Mo naten aus der „Älenn Falls Bank" geraubt wurden ; demnach konnten sie nicht dem Eapt. Colvocoresses gebört haben. Die Alrbc»»erbeweg»ittg New - lork, 23. Mai. Man glaubt nicht, daß ein allgemeiner Ausstand unter den Zimmerleuten möglich sein wird, es sei denn, daß diejenigen Werkstätten, welche die Acht. stunden-Ardert zugestanden haben, ihr Wort wieder rückgängig machten. Die Bauunter nehmer haben den Arbeitern vorgeschlagen, S Stunden Arbeit bei bisherigen Löhnen zu ac> ceptiren. Boston , 28. Mai. Die „Achtstunden- Gesellschaft" debattirte heute über Beschlüsse, die Verhältnisse der Arbeiter zu verbessern. Der Geldmarkt. New-Aork, 23. Mai. Geld schloß leichter zu 5—6. Weewel flau und sie tig zu 84-t- Gold schloß fester 1185. Obligationen stetig und fest. Sechsei I?2t, '«Zer ilö!. Aktien schloffen sester; New - Jork »Central zu 1005; Erie K3s> Lake-Shore 905, Jll. - Central 112, Pitts burg 87, North-Western 75, Prioritäten 3-lj, Rock-Island 1085. Bilanz des Unter'chatzamtes: t41,037,32Z in Gold und i2i,757,5eg in Courant. Vermischte Depeschen aus New Pork. New-York, 28. Mai. Heule herrschte eine intensive Hitzen Train's Geisteszustand wird aus Befehl des Richters Fancher durch einescherissS-Jury untersucht werden. Die Nothbrücke über eine an der fünf, len Avenue vocgenommeneAuSgrabung brach gestern zusammen, während mehrere schüttln, de? über dieselbe gingen; drei bis vier Kinder wurden bei dieser Gelegenheit schwer verletzt. Zvei unbekannte Schooner versanken gestern Abend in der Nähe von Hell-Gate im Easi-River. Man glaubt daß sich die Be mannung derselben gerettet hat. Eine Delegation von Farbigen besucht« gestern die Polizei-Commission und verlangte, dag man einige Neger als Polizisten anstellen möge. Die verschiedenen Börsen werden hiei amFreitag, als dem offiziellen Gräberschmül kungstag, geschlossen sein. Heute sand der monatliche Verkauf vor Scrantoner Kohlen an Großhändler statt! folgende Preise wurden erzielt: „Lump' »4 30 -K4.324, „Steamboat" i 1.40— „Grate"K4.6o-4.625, ~Egg" „Stove" 85,15 —Z 5.225, „Chesnut" A4 40— 54.45. Die Dpfr. „Jtaly" von Liverpool nni „St. Thomas" von St. Thomas sind hiei eingetroffen. Gestern Abend wurde der berüchtigt« Einbrecher Reuben Nichols hier verhaftet. Die Spezie-Aussuhr betrug heute 5533,. 000. Buckly I. Benton, der Eigenthümei des Park - Theaters in Brooklyn, erschoß sich heute Abend. —Der Dampfer „Euba" ist voll Liverpool hier eingetroffen. Die spanischen Fregatten „Arapides" und „Jsabella La Eatolica" befinden sich im Hasen. —Heute Nachmittag 52 Uhr hatte man hier 84 Grad Hitze. —Bei dem heutigen Wettrennen im Fleet wood-Park gewann der Renner „I. W. Eon ley" den Preis von »2000. Der Dpsr. „Citri os Merida" ist von Havanna hier eingetroffen. Oberst Finelli, früher amerikanischer Consnl in Oporto, wurde gestern in Brooklyn beerdigt. Die „Pacific-Mail-Comp." hat im letz ten Jahre gute Geschäste gemacht; ihre Ein nahmen sür Frachten und Passagen betrugen in dem am 1. Mai endenden Jahre 84,822,- 905; über eine Million mehr, als IM Rech nungsjahre 1372. Die Commission für die National-Ju belfeier hielt heute eine Sitzung im „Fisth Avenue-Hotel." Der Dpsr. „Frisia" ist von Hamburg hier einget.ossen. Der von Georgetown, D.C., hierher be stimmte Schooner „Ä. I. Benlley" wurde aus der Höhe von Äarnegat von einem nach Sü den bestimmten unbekannten Schooner ange rannt und arg zugerichtet. Mordversuche in Folge von Trun kenheit» Philadelphia, 23. Mai. Gestern Nacht wurde Johann Crookshank, 60 Jahre alt, betrunken nach der 10. Station gebracht. Der gleichfalls betrunkene Johann Cassiday wurde mit ihm in einer Zelle untergebracht, woselbst der Letztere den Erstgenannten schlug und dessen Kehle durchschnitt; er wurde ent lasten, ehe die Umhat entdeckt worden war, aber später wieder verhaftet u. dem Gerichts verfahren überwiesen. Die Wunden sind, wie man glaubt, lödtlich. Bosto n, 28. Mai.—Gestern Nacht gerie« then Patrick Mahoney und John Sweeneq wegen Geldschulden mit Isaak Baqard, einem Neger, in dessen Schenke in Streit, welchem der Letztere dadurch endete, indem er ausLeide schoß; Maloney's Hüslknochen wurde zer schmettert und Swecney'S Arm verwundet. Die verwundeten Personen wurden in'SHojpi tal gebracht; Bayard wurde verhaftet. Galgenfrist. Naletgh, 2B. Mai.—Die zwei Neger, Mordecai und Grisfith, welche am 30. ds. wegen Mordversuchs an einem Weißen, Namens Hicks, gehängt werden sollten, ya bei, vom Gouverneur einen Aufschub bis zum 6. Juni erhallen. Der Gouverneur denkt inzwischen daran, die Petition, das TodeSurtherl zu lebensläng licher Gesingenschaft zu verwandeln, zuzu> lassen. Hinrichtung e»neS Möckers in Süd- Earoliua. N e w-V ort, 28. Mai. Gestern würd, Levi Souls im Marion-Court-House, S.-C. wegen Ermordung des Noah Sullon ge häng!. Ein netteS Gckunerstnc?. Bank, taub ant Helte» Tage. St. ? ouisj S?. Mai. Gestern mürbe die Bank in Genel'ieoe, Ms., um S3SW be ten den Kasiirerund Zwangen ihn, denKasfen- Scdrank zu öffnen und sie schließlich bis vor die Stadt zu begleiten. Eine Abtheilung Bewaffneter istzurVerfolgung derßäuber ab gegang-n. Von t^h>?ago^ Chicago, 28. Mai.—Große Ausregung herrscht in dem Nachbardorf semont über die Nachritt, daß man bei einem Bohrve» suche i.i der Tiefe vou 4'< s Fuß in »leinen Quantitäten entdeckt hat. Die Quelle wirö tiefer ausgegraben und man glaubt, Oel in genügenden Quantitäten zu finden. Die Vorbereitungen sür das Jubiläum in dem neuen Bahnhofe nächste Woche werden eiligst betrieben. Alle farbigen Anfivärter im „Sherman- House" machten gestern einen Strike und ver ließen die Gäste während das Mittagessen ser birr nttüÄK Vertrag mit den Sioux» St. Paul, Minn., 27. Mal.— Heute ist einer d!r Leu der Regierung ;u den Sioux. Indianern abgeschickten Commistäre hierher zurückgekehrt. Man erfährt von ihm, daß die Commission mit den Indianern einen Ver »r"g abaeschlassen hat, wonach Letztere den V-r. «Staaten 1 Million Äcker ihrer Lände reien zwischen den James- und Red-Kivers an der Linie der Nord-Pacific-Bahn entlang cedlren und dafür von der Regierung zehn Jahre lang ein Jahresgeld von KBV.OOO er halten, das zur Viehzucht, zum Ackerbau und Zur Beschaffnnng von Kleidern und Lebens mitteln verwendet Der Krieg gegen die Modo??. San Fra nzi sc o, 28. Mai.— Dte Es cadron F. vom 1. CavaUcne-Rezt: unter Oberst Perry wird beute von Fairchitd's Rauche nach dem Pitt-River-Lande abgehen, um Capt. Jack und seinen Anhang auszuhe den; gleichzeitig will man sich übcr die Sti mmung der Indianer am Pitt-River unterrich ten. Zwaiuig Warm-Spring-Indianer werden den Ööerst Perry begleiten. Am 27. d. M. kam ein Modoc Krieger mit seiner Sguaw und vier Kindern in's Lager, um sich zu ergeben. Bozus Eharley, Shack Nasty Jim, Hooker Jim und Steambaat Frank sind von Gen. Davis ausgeschickt worden, den Capt. Jack zu suchen, ihn entweder zu tödten oder ge fangen zu nehmen. Günstige Bcnchte über die Warm- Spring-Andianer. New-lork, 23. Mai. Ein Schreiben des Agenten von der Agentür der Warm« Spring-Jndianer meldet, daß der Stamm sich auf seiner Reservation mit großem Eifer des Landbaues befleißigt; selbst die Kund schafter, welche kürzlich gegen die MovocS Dienst nahmen, hallen votyer ihre Saaten bestellt. Obgleich seit der Ermordung des Gen. Canby die Ansiedler große Besürchiungen heg ten, daß die benachbarten Indianer eines Ta ges über sie herfallen möchten, so ist doch nicht die geringste Uriache für diese Vermuthung vorhanden; die Indianer sind niemals fried licher gewesen. In einer Unterredung mit dem Agenten sagten die Häuptlinge, daß die Indianer nirgends Krieg beabsichtigten. Neueres aus Mexiko.-Schreckliches Umsichgrelfen der Vlatrernseuche in der ')kacybar?')kepndl!k. Des veritcktigte Bandenführer Lozada. N e w-N o rk, 28. Mai. Neuere mexika nische Berichte besagen, daß die kleinen Pok ken schreckliche Verheerungen daselbst anrich ten. Zum Beweise sei nur angesührt, daß allein in der kleinen Ortschaft Jznala, Pro vinz Hidalgo, 190 Perjonen starben. Der oftgenannte Bandenführer Lozada wird den letzten Berichten zufolge von Gen. Carbo scharf verfolgt. Viele seiner höheren Qffizi-re kommen mit ihren Truppen aus den Gebir gen und ergeben sich der Regierung. Es wird erzählt, daß in der Nähe von Te pic ein unterirdisches Gewölbe entdeckt wo» den ist, in welchem Lozada seine Gefangenen gefoltert und in Gewahrsam gehalten hat. Unter den kürzlich Aufgefundenen und Befrei ien befand sich ein Man», welcher 14 Jahre in dem Gewölbe zugebracht hatte. N e w I ork, 23. Mai. Eine Spezial- Depesche des „Herald" von Mexiko vom 26. Mai sagt: ,>Ler mexikanische Congreß yn sich als Electorial-Collegium orgamsirt und Jglesias zum Oberrichter erwählt erklärt, wo durch er nach der dortigen Versassung gleich zeitig Vice-Präsident ist. Der Congreß er klärt sich in permanenter Sitzung, unl die „Interozeanische Eisenbahn - "Bell zu be sprechen. Weitere Siege über die Reste der Lozada'- schen Rebellen - Truppen m Jalisco werden gemeldet. Das gelbe Fieber qraisirt in ?)ucatan. Von Cnba. Havannah, 28. Mai.— Die Insurgen ten griffen am Sonntage die Stadt Gnanaja an. Die Garnison, durch das Kriegsschiff im Hafen unterstütz', leistete lebhaften Wideruand und zwang die Angreifer, sich zurückzuziehen. Schreeklitlie Wirkungen eines Ge wttterS. Zwei Personen vom Blitze erschlagen. Brücken weggerissen. Quevec, Canada, 23: Mai. —Während des letzten schwerenGewitters wurden einKna be in Point-Lewis und ein junger Mann auf der Jnfel Orleans vom Blitze getroffen und getödtet. Der furchtbare Regenguß, welcher das Gewitter begleitete, fchwellte den Strom bedeutend an und verursachte immense Zeck störung von Eigenthum. Die Brücke oer „GoSsord Eisenbahn" ist, wie man berichtet, weggeschwemmt, ebenso der von der Regie rung gebaute Damm an der Mündung des Maurice-Flusse« und eine Anzahl bedeutender Sägemühlen. Brände. Cincinnali. 28. Mai. In Carlisle, Ky., brach heute Morgen Feuer aus, welche« den Bahnhof, das Telegraphenamt und ver schiedeneiSeschästs- u. Wohnhäuser einäscherte. Die Verluste sind größtentheils durchVersiche rung gedeckt. N e w-I o rk, Z2B. Mai. Die Wohnung des Oberst Potter in Linden, N.-J., brannte gestern Morgen ab; die Familie rettete mir knapper Noch ihr Leben. Bald darauf ent deckte man eine brennende Lunte, welche nach dem Heuschober aus der Scheune führte; in der Scheune sand man 15 Pfd. Pulver ver steckt, welche Mine mit der Lunte in Verbin dung stand. Die Lunte wurde gelöscht, und die beabsichtigte Explosion erfolgte deshalb nicht. N e w-O rleans, 28. Mai.—Ein Tele gramm von West'S Station meldet, daß der Geschäfistheil der Stadt Varden heute Nacht 1 Uhr niederbrannte. Zwei Häuiergevierte, vom Postamte bis zur Fieimaurer-HaUe, wurden zerstört. Das Feuer begann n Blackman's Wirthschaft. Der Gesammtv.r lust beträgt ziv2,ooo. Man verii.uihet Brandstiftung. Ogdensburg, N.-J., 2«. Mai.— In Colton, N.-N-» brannten gesteru Abend med rere Gebäude ab, darunter da? Telegraphen- Büreau. Verlust »15,«XX1. Mo n tre al, 27. Mai. Leute, die so eben aus den östlichen Landdistrikten zurück kehrten, berichten, am Samstag Abend sei im Hoiel zu Belford Feuer ausgebrochen, welche« so schnell um sich griff, daß aller Rettung«, versuche ungeachtet ein großer Theil des Or tes bald nur noch eine Masse rauchender Ruinen war. Unter den abgebrannten Ge bäulichkeiten befinden sich da« Rathhaus, drei Hotels und die ersten Geschäftshäuser und Läden. Chatham, Can., 28. Mai. Heute wurde hier Schneider'sPolster-Elablissement, Stringer's Hotel, sowie die Baptisten-Kirche durch Feuer zerstört. Verlust K 15,000. Lokalberichte au» Washington. Washington, 23. Mai. Tom Wright, welcher nächstenFreitag gehängt wer den sollte, erhielt, wie wir schon mitgetheilt, vom Präsidenten einen Ausschub, so daß seine Hinrichtung nicht mit dem Dekorationstage zusammenfällt. Er scheint die Ueberzeugung zu hegen, daß er nun mit lebenslänglicher Gefangenlchafl davon kommen werde und feit gestern Nachmittag, wo er den Aufschub er hielt, wiid er immer kühner. Heute, während die Arbeiter das Gerüst errichteten, sah er ih nen vom Fenster aus zu und dirigirte die Ar beit mit den Worten: „Nehm! Euch in Achi an dem Gerüste!" „Schlagt mehr Nägel ein!" „Paßt aus da, macht dieSretkr nicht krumm!" Als das Gerüst mit Ausnahme der Treppen fertig war, befahl der Wächter sechs Farbigen, die Treppe in den Hof <u bringen, damit die selbe an dem Galgen befestigt werde. Wright beobachtete die Leute, als sie vorbeimarichir ten; er commandirte: „Links! Links! Ihr schwarzen Hallunken, warum geht Ihr nicht im Schritte?" und sagte später: „Habt nicht Sorge, Ihr schwarzen Schurken, ihr setzt die Treppen auf für mich, damit ich weinen Hals auf dem Gerüste breche: aber Ihr werdet sehen, ich werde nie hinaufsteigen; sie werden mich zuerst erschießen müssen." Ein Zuschauer be merkte: ~Tom, erinnern Sie sich, ging Jen kins, als er gehängt wurde, ohne Zittern aus das Gerüst?" „Ja," erwiederte er, „aber Jen. kinS beging einen grausamen Moid, er schnitt einer Frau beinahe den Kovf ab, und er ver dient? eS. Aber dies ist nicht mein Geschäft, da» geiört dem verd Bembry." Er schein: nicht für einen Augenblick sich seiner Lage bewußt zu fein; er 'lacht, spricht und fingt, ausgenommen wenn seine geistlichen Ratvgeber bei ihm sind. Gestern Abend wur de Wnghi'S Bekenntniß, in welchem er Bem> bry implikirt, d-in Letzteren vorgelesen. Als nian Bembry fragte, was er davon denke, er wiederte er: „Tom Wright tha! fein Bestes, das Verbrechen mir zuzuschieben, ich tyat'S aber nicht. Die Geheimpolizisten wissen, wo ich am selben Tage war, und wissen, daß ich cs war, der auZ dem Hause schlich und eS dem MeDeoitt verrieth. Ich werde ihn gehängt sehen Und wttd« an die vordersten Reihen ge ben, so nahe zum Galgen, als möglich, so daß ich ihn stvt sehen kann. Ich wette, der Reger bekennt dieWahrhett, wenn er aus den Galgen kommt." Tom Wright wird morgen die Herl. Taufe im katholischen Glauben empfangen. Heute Nachmittag riß ein Dieb einer Frau, welche an der Ecke der 10. Straße und Pennsylvania - Avenue stand, das Psneinon naie aus der Hand und lief dann die D-Str. tzinnnter. Er wurde versolar und von einem Polizisten eingeholt. Das Portemonnaie mit ungefähr KlO wurde bei ihm gefunden. Das Begräbniß des Hrn. John M. N°ung fand gestern von seiner Wohnung an der 1-». Straße aus statt. Vermischte General - Agentur Beförderung von Passagirren, Geld, Paeketen L 5 Werthsachct? überhaupt nach und von Europa, resp. Deutschland, Schweiz, Hotlanv, Frankreich jc. Dampfer „Nord - Teutschen Lloyd" und der „Hamburg - Amerikanischen Packct - Aktien - GcscUschast/' Die Dampfer des „Nord , Deutschen Lloyd" zwischen Bremen und New-?)ork „Deutschland," „Mosel," .Do-iau,- „Neckar." „Trrastdurg.'ll „Hansa," „vd»r," „vermann," „Hovenzolltrn,- „HvhüuilaUfsen". Tie Dampfer des „Nord-Deutschen Lloyd" zwischen Bremen und Baltimore ervaucen, nnl allenHrioröcrungen vcrlchtncn eisernen Posi-Damosichissen von A)W Tonnen! »Nalnmore," iäai». Lilienhain; Die Dampfer der „Hamburg-Ämetikanischen Piicket-Akticn-Gejcllschast" bestehen aus den Fahrzeugen erftcr Classe „Allon-imiia," Capi. M, Kuylewnli; „Bavaria," <Fapt. Kehn; „Borussia," Cavi. Schmidt: >,<s>mbria»" Capt. W, stahl; „Ziisii," Cavt, E, Mnir: »>»e. niania," l!avl Winzcn; ~Teutonia," <!apt> v Mit''; „ZtiUringia". E-Pt. Z. Meyer; „Pianoalia.-Cavt E> Kränzen; „Westphalia, Capi. H. K. Sch-ouisen. Passage-PreiS gSouthamptou, London, Havre, Bremen und Hamburg: 1. «ajüre kIM.OO 2. Lalüte 7?.Ä> Zwischendeck. " Passage-PreiS von irgend einem der obigen Häfen nach ' New-Aork: 1. tlajüte ktZO.i» 2. Cajüte 72.00 Zwischendeck 4I>.(XZ in Gold oder in Papier nachdem lausenden Course. »I» Die besten Piilhe werden bei Ausgabe der Pa ssage telegraphisch belegt. Agentur der „Hamburg-Amerikanische» Packet - Gesellschaft/, IC. B. Richard « Boa», Hamburg) „Havre - Amerikanischen Clipper- Packetsahrt" Für Segelschiffe Hamburg, Bremen, Havre und Antwerpen irgend einem Hasen Amerika'S giebt Passagescheine sür alle Schiffe HcimathSorte hierher. Bremen nach Baltimore Zweite Eajüte Zwischendeck 24.50 iiinder zwischen 1 bis lv Jahren lk,<X> Die Preise sind in Gold oder Lavier nach dem lau- td> s^^re^r Änkaqe^ benachrichtigen, wenn sie am Äbreise-Orle einzutreffen haben. Packete F. 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