Newspaper of Der Deutsche Correspondent, May 30, 1873, Page 1

Newspaper of Der Deutsche Correspondent dated May 30, 1873 Page 1
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F. Stame, Herausgebe». Spezial - Notizen. Baltimore Fire Insurance Bskce, Sjidn?est'Ecke von South- und Galeiliratze. G-tekitÄrvtiücht'Norti'ehlN'd g«g>n «cr- S«°oen duich «randnnzlu»! lowooi in cer L ao, w>e »n Lande, all- An.n ron >i.q.n-dom^ °nd Wa.r.rhcui.'. « tei vau'PrsouNe. Modeln, s«°« - >Sir<!-» im «a« ve«»r>?<elie oder im Haien in veftnd- dkst-dt au« Herren: Am. »S.Harriion. ' T- ?onad P-ncir.«l°>!. «- St-w.rt. »encS !>-cwc«m.r, V"?» .5 r U. OrviUe Vorwitz. M « Ittaari. W. W Tavl°l. Win H am lo a. «e.iere itachrichi über Wallis' u .? -Nhctt . wo a-ch alle «n>. . , cnc.l°i >ve?ocn w rd Ii au> »Ige '"it angekommen. irrige der Äppli «°°dw°«h. Sek. N. Courtuey äe Bruder, s?r. R 4. Stord- CharleSstratzs, Likc der Fuzettefa-i-t Wtr mache« unlercn re.chlzattlgc« -sd asiortir» Champagner, oon kil «.inften Oaattti«' Sberrv«, P°rl- und Madeira-Äemen, Brasatwtin, . '^^^.Mhi«evi»,d Havanna-Eigarren s-mst»cldr°. ff„n-r -fcincn Thre WV'"'- "<De»l°.l2M-i) Az. Gold-und Silberwaare». 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Es ist viel wahrscheinlicher, daß militärisch über sie abgeurtheilt werden wird. Zum Erstenmale seit Verwaltung des SchatzamtLjekreicirs Nichardson ist der aus stehende Betrag der „Legal-Tenders" auf das gesetzliche Minimum von »356,000,- 000 beschränkt worden. Von Bosto» hört man, daß seit der Durchführung der von der republikanischen Gesetzgebung passirten ' Zwangsgesetze die Zahl der in Haft gerathenden Trunken bolde größer, als je, ist. Daß die Fana tiker es besonder« auf das Lagerbier abgese hen haben und dadurch speziell ihren Groll die Deutschen bekunden, haben T'.l schon früher mitgetheilt. Ueber die Zustände in Indien? l'.esert heute ein dortiges Folgend:?: „„Ein offenes Bekenntniß seiner Schwäche hublizirt ein „unter die Temperenzler gegan. gener" Herr John Köster in der „VincenneL Weliern-Sun." Dasselbe lautet in wortge treuer NnlrijtHusg: „Vin<enneS, 88. April 1873. Da le'chi geneigt bin> zü viel zü trinken, so wünsche ich, büß alle Salonhal ter mir berkllschende Getränke verweigern, wenn ich deren verlangen sollte. Wenn sie mir trotzdem solche Getränke geLen, so haben sie auch unter den Folgen des Gesetzes zu lei dn>. John Köster."" Der Sohn des von denModocs er mordeten Dr. Thomas frint sich in einem Briefe a»5 San Franzisco. daß sein Vater fstr d.e Friedenspolitik den Märtyrer tvdr gestorben sei. Nicht die armen Modccs, sagt er, sondern die raubgierigen, gesetzlosen, perfiden Weißen seien schuld, daß das Blut feines Vaters vergossen worden sei. „Nach, dem der eiste Schlag vorüber ist, haben wir mehr Ursache, uns zu freuen» als zu trauern." Nachdem der junge Mann in dieser Weise noch eine Zeitlang fortfährt, dankt er deM ei nen californischen Bundcsscnalor, da« durch ihn sein Vater zürn Mitglied d:t Friedens- Eommiision ernannt worden sei, denn sonst hätte er ja kirne Gelegenheit gehabt, „für die Kirche und seine Mitmenschen den Märihrer tod zu sterben." <So les:n k»r in einem un serer östlichen Wechselblätter. Diesem jun gen Manne sollle jedenssils Gelegenheit ge boten werden, sich vom Eapt. Jack und dessen Bande zur „größeren Ehre Gottes" scalpiren zu lassen!) In M o rri St e wN, H.-J., wurde un längst bekanntlich der Italiener Luizi Lusig nani, der den Verführer seiner Früii erkoldet hatte, gehängt. Ein V'.aic bemerkt dazu: »Kein Hatt, mii dem des Sicktes, McFar land, Generals Cole, Laura Fair und begünstigier Verbrecher fast roüUuch, bringt >hn an den GqsgNl, ivährend Jene sich heute iwch ihres Lebens erfreuen. Lusignani war irm, ohne politische Frennde und deren sluß und nahm keine Stellung u'c der Gesell ckastein —Zütiii heiß und glühend sein Welb, und Rachsucht brachte ihn an den Gal. gen. Um Mitternacht noch sang er, der zum Tode Verunheilte, sein Garibaldiiches Schlachtlied "Lviva" Tags daraus zur Mittagsstunde schwebte sein entehrter Leich liam im Sonnenscheine am Galgen!" Au« der Werkstatt von Friedhöfer in San FranziSco ist ein solider Bierwagen nach Japan verschickt worden, um in ei' ner dort zu errichtenden deutschen BierLraue iei verwandt im werden. Dieser Umstand liefert den »erstaunlichen Bcweis, daß das deutsche Element bereits in Japan eine Hei maih gesunden hat; denn wo Lagerbier ge braut und gelrunken wird, dahin reicht auH die deuyche Zunge und deutsches Leber and Treiben. Auch in New-Aork haben Sammiunger ür die FamiliedeS Gest. E auby be zonnrnv Von New-Jork wird der Tod dei Tochter des Achtb". I. Brooks, neulich ver storben, gemeldet. Die Tochter war m!! Hrn. CHS. H. Neilson vMeira'.liet. Etwas übe: Si 3 7 verTag betrag etzt der Gehalt des Präsidenten Grant. Seir Kongreß hat sich aber nicht damit begnüzt den Gehalt des Herrn und Meisters zu ver zoppeln, sondern er hat auch für das Weißl Haus außerordenlliche Verwilligungen ge> macht, unter Anderm K 35,000 für »5000 für Feuerung und »6000 sür das Ge wächshaus. Nach dem enormen Gas- Und Feuerung«-Verbrauch zu urtheilen, muß ei lm Weigen Hause schrecklich dunkel und au ßerordentlich kalt sein. Es ist jetzt zu hofscir daß der „arme Grant" mit den 1->? Dollar« per Tag auskommen möge. Geschenke wer den nach wie vor nicht ausgeschlagen. Die Nationat-Association vor Chemikalien-Fabrikanten hielt vorgestern in Stew'Nork ihre halbjährliche Versammlung im „Astor-House," in der folgende Becimte wie dergewählt wurden! Dr. Harrison (Phila delphia—Präsident; Dr. Sheppard (Provi dcnce)-corresvondirendcr Sekretär; Dr. Key ser (Philadelphia)— Schatzmeister und proto kollirender Sekretär. Wichtig sürWeißbierbrau er.— Der Commissär der Jnlandsteuern, I. W. Douglaß, hat entschieden, daß die Weißbier drauer die speziallaxe als Brauer zu zahlen, haben. Dagegen werden die Fabrikanten von Root-Beer, sarsaparilla, Mead :c. der Zah lung der Taxe enlhoben. Unser Lulu soll seine Feuertaufe erhal len. Aus Washington wird geschrieben, daß .Oberst" Fred. Graut —der zum „Oberst t!icuienant" besörderie Junge wird mit gx jiemender Weglassung des „Lienltnant" be leits als „Oberst" bezeichnet-Ordre erhallen zabe, General Stanly aus dessen Jellowilone- Zxpeditiou zu begleiten. Es wird allen CrN les versichert, daß es möglicherweise dabei zu hinein Zusammenstoß mit den kriegerischen Qtvnx kommen werde. Hoffentlich wird man leinen Constikt blo« zu dem Zweck, um den ungen Mann Pulver riechen zu lassen, her beiführen. „Fred." trifft ernstliche Vorberei ungen zum Kriege. Es wird sich aber wohl nur um eine Ferienreise handeln. Ein Schildbürgerstreich Wildaus Talisornien gemeldet. Ja San Fianzisco hat man eine schöne Münze erbaut. Als man Iber die zur Prägung nöthigen Maschinerien hereinbringen wollte, stellte es sich heraus, daß keine der Oessnungcn groß genug ser, um ünzelne Theile derselben durchzulassen. Deß. halb wird man einen Theil der schön verzier ten Seitenmauer einreißen müssen, um Raum zu schaffen. Die Verfassungs-Convenlion von Ohio zählt blos vier deutsche Mitglieder: Jakob Müller von Eleveland (jevt Vice-Gou verneur), I. I. Ricltq von Holumbus, A. Krämer von Oltowa und Julius Freiberg von Erncinnati. Für die nächste Herbstsaison hat Hr. Ma retzek den Tenor Tamberlik neu enga girt; Paullne Lucea, Vizzani und Jamet bleiben seiner Operngesellschast erhalten, und als neuer Stern für Amerika wird Fräulein Murska, eine Berühmtheit von der Wiener Opernbühne angekündigt. Die Saison Ma retzel's wird im September in Boston eröff net werten. Der Staat New Aork hat schließlich doch noch ein T e m pe r e n z gese tz aufgehalj't bekommen, nemlich da« bekannte „Adoir-Äe> sey," welches den Berkäuser von Spirituosen für den Schaden, der durch Trunkenbolde an. gerichtet wird, veianiwonlich hält. Die Arretur des „Herald"-Eorrespondenten Preuß in Havanna soll keinen andern Grund haben, als daß er sich in Manzamllo sür O'Kelley verwendete. JnSanFranzisco wurde die Ehe der Arline mit FrederickDeut getrennl. Mißhand lung der Frau bildete Gruud zu der Schei dung. Frederick Dent hält eine Stelle im Zollamt? und ist ein Neffe de« Gcn. Dent, Schwiegervater des Präsidenten. Dcr Letz lere hat mit der Dent-Familie viel Pech. In Ehicago hat der Stadlralh Gnade sür Recht ergehen lassen und die Polizeistunde von Ii bis 12 Uhr verlängert. Um 12 Uhr Nachts müssen alle WiiMchaflen geschloijcn sein, sonst öffmt sich dem Wirth und deu Kell mru die Der a t t e T y a d d ä u S S t e v e n s Halle in seinem Teiiamcut u. A. Folgendes be stimmt: sei» Nesse solle den und den Antheil an seiner Hinterlassenschaft erhallen, falls er sich so und so lange gänzlich deS Genusses geistiger Getränke enthalte; salls aber der Neffe dieser Bedingung nicht nachkomme, solle Baltimore. Md.. Freitan. den 30. Mai 1873. der betreffende Tbeil der Hinterlassenschaft zur Gründung eines Waisenhauses in Lancasler, Pa., ker Heimath des allen Volksführeis, verwendet werden. Der Nesseist ein ganz or dentlicher Mann, aber kein Wassersimpel, und er dachte: Ernähren kannst du dick auch ohne die Erbschaft, und es ist besser, die Waisen be kömmen ein Asyl, als dag du nur Wasser trinkst. Demgemäß bändelte er. Und so wer den die Testamentsvollstrecker jetzt den betref fenden Theil der Hinterlassenschaft, der seine 55Y.000 bis Kloo,ovo werth ist, zur Grün dung eines Waisenhauses verwenden. Mich aelKirchner, der Kohlengräber, welcher unter dem Verdacht, den Mord an Lizzie Meß bei SaliSburg Pa., begangen zu Häven, verhastet worden war, mußte wieder entlassen werden, da derVerdachr durch Nichts bestätigt worden ist. Ben. Butler, der berüchtigte General und Congreßtepräsentant von Massachusetts, kaufte vor ein Paar Wochen in der Nähe der nördlichen Sladtgrenzen von Washington 300 Acker Land zu HIOOO den Acker. Da das Land in jener Gegend wenig begehrt war, so wunderte man sich über diesen „tollen" Kauf, und es wnrde im Allgemeinen angenommen, daß der schlaue Butler diesmal einen Fehl griff gemacht ünd fein Geld in eine schlechte Spekulation gesteckt habe. Nun aber löst sich das Räthsel; man erfährt nämlich, daß d:: vom Kongreß ernannte Commission zur Aus wähl eines für den Pau eines n:«cu PräsidentenhauseS dieser, Strich Landes empfehlen wird, werben die Günstlinge der Partei begünstigt. Ex-Gouverneur I ewell von Con necticut hat schließlich die Gesandtschaft nach Rußland angenommen. Er gedenkt An fangs Juni nach St. Petersburg abzureisen» ÄIS Schiedsrichier der mexikanischen Fordkrungs-TZmiiiiflion Äirdjetzi dir deütsche Gejandte Baron Schlözer vorge schlagen. Es sieht nicht aus, äks »b der französi sche Ge'all ose in Washington einen Nachfolger erhalten wird. Der Gesandte steht zur Zeit in Unterhandlung wegen de« Anlau fes eines Grundstückes im.Äest-End, um aus demselben ein Eesanolschafls Hotel zu errich ten. Bei der Gelegenheit wird bemerkt, daß der englische Gesandte den Bau der neuen Le» gations-Wohnung bis zum nächstenJahre ver schoben hat. In Brooklyn, N.-Y., fand vorgestern die 44. Jahresfeier der Sonntagsschalen statt. 183 SonntagSschvlen mit cirea 40,000 Kin der durchzögen Mir Musik und Fahuen die Stadt. Die Anzahl der bei dem Drkstne: n lowa umgekommenen Meuschen erhöht sich jetzt auf zwanzig. Ueber den geilern telegraphisch berichteten Bankraub in St. Genese??, Mü., er fahren wir lisch Folgendes: Als die Räuber inßegleitung des Baukkasfirers vor der Stadt angekommen waren, schwangen auf die Pserde und jagten davon. Ein Sohn des Bankpräsidenten stand >n der Nähe des Ge bäudes, als die Räuber den Kassieret über wältigten und delfelbe lies davon, die Räuber schössen aus ihn und fügten ihm eine leichte Wunde zu. Es wurden ntcht mehr als?3Üoo ans der genommen; die Räuber glaubten offenbar, daß sie Alles erwischt ha ben, was darin war. Ehe sie wegritten, feuerten sie mehrere Schüsse aus den Kassirer. Auch das Cons n l a t in Chemnitz, sür welches verdeutsche Adoptivbürger Friedr. Borchardt aus Wisconsin, wie nn Wamtng toner Blitt lagl, „!ül gebildeter, ehrlicher ltnv ehrenhafter Mann, sowie ein verdienst voller Republikaner," Candidat war, ist dem Hrn. L. E. Crodsey von Nebraska übergeben worden. Es ist bezeichnend, daß seit dem 4. März noch lein einziger Deutscher eine aus wärtige Stellung erhalten hat. InQuebec. Canada» herrscht große Auf regung übel dieÄntunsl eines englischen EMi grantenschiffeS, welches Schisfsst eb er tränke am Bord hat. In Quebec, Canada, schloß vorgestern das katholische Prooinzial - Concil von Ca. nada. Die von dem Concil passirten Dekrete gehen jetzt nach Rom zur Bestätigung. Edward's Island schließt sich laut Beschluß seiner Gesetzgebung nunmehr auch dem „Reiche C a nad a" an. Alle Pro vinzen der nordöstlichen Halbinsel sind jetzt verbunden. Ein /N..')). Herald" - Correspovdent hat den Führer der dominikanischen Rebellen, Cabral, "inlervien'Sil" und stellt dem So malia» Bai - Projekte nicht das günstigste Prognostiken. Cabral äußerte sich bitter über Ö., erstickten gestern Morgen zwei Latrinenseger, ein Weißer und ein Neger. O'Kelly, der Commissär des „New - Vor ker Herald," wird morgen von Cuba nach Spanien abreisen. Das Drucken der Postkarten ist einge stellt worden, weil die Qualität der Karten nicht genügt. Die Cincinuatier wollen ihr Musikfest alle zwei Jahre halten. Die Drucker der P ostkar te n erklären, daß sie nach dem 1. Juni täglich 750,000 Stück liesern können. Der englische Republikaner Bradlaugh, welcher kürzlich nach Spanien ging, um der Regierung die Gratulation seiner Lonstituen teil zu überbringen, von den Karlisten unter wegs gefangen genvnimen aber wieder freige geben wurde, soll jetzt abermals gesangen wor den sein. Peter Napoleon ist wieder in Paris ansgetaucht. „Plön - Plön" wird nun auch nicht lange mehr auf sich warten lassen. Dr. Reuchlin, der deutsche Historiker, ist gestorben. Telegraphische Depeschen. ZNropäische KabelberiHte. London, 29. Mai. Bon Berlin be richtet ein Correspondent, die deutsche Regie rung beabsichtige, die Zölle aus Eisen abzu schaffen, ünb hoffe, die englische Regierung werbe zur Entschädigung dafür die Zölle aus Spirituosen vermindern. London, 29. Mar. —Mehrere Unglücks fälle ereigneien sich unter den Zuschauern bet dem Rennen um die Derby Preise, welche durch das Durchgehen von Pferden, Einstur; der Gerüste und das Gedränge der Menschen menge veranlaßt wurden. Drei Personen wurden getödtet und verschiedene Andere be denklich beschädigt. Fabrikanten in Wolverhampton importi ren Eisen von den Ver. Staaten, in Folge der unmäßig hohen Preise, m welchen das ein heimische Produkt gehalten wird. Bei dem gestern Abend abgehaltenen Diner der „Königl. Literarischen Gesellschaft," bei welchem der Achlb. Wm. E. Gladstone den Borsiv führte, brachte der Lord -Bischof von Deirq und Raphoe einen Toast auf die „Li teratur der ser. Staate»" au?. Derselbe wur de mit Beifall aufgenommen und I. L. Mot ley, einer der Gäste, erwiederte den Toast in herzlichen Worten. Er legte großes Gewicht auf das internationale Bano zwischen Eng land und den Per. Staaten und sagte, daß er literarische Männer beider Länder als Bürger der englisch sprechenden Republik betrachte. Madrid, 29. Mai. Brief- von Car thagena berichten, daß vor ein Paar Tagen an Bord der spanischen Fregatten „Victoria" und „Almansa," am Marivc.Anenal postirt. sind, Unruhen vorkamen. Die Rädelsführer wurden augenblicklich verhaftet und in Ge wahrsam gebracht, woraus die Ordnung wie der hergestellt war. Madr i d, 29. ds. Auf Ersuchen des americanischen Gesandten Sickles befahl die Regierung dem cubanischen General-Capiiän, die amerikanischen Bürger Santa Rosa, Clik ker und Lever freizulassen. New - Nork, 29. Mai. Erne Depesche von London an die „World" meldet, daß der englische Republikaner Bradlaugh abermals von den Karlisten gesangen worden ist. Italiin. Rom, 29. Mai.—Die Kaiserin vonßuß land hatte heute eine ziemlich lange Unterre dung mit dem Papste und drückte ihre Be slieoigurig überfeine Besserung aus. Sr. Heiligkeit erholt sich allmälich von seinem schweren Leiden und empfing auch heute Nach mittag wieder eine Anzahl Besucher. Mailand, 29. Mai. DaS Begräbniß deS GrafenManzoni fand beute hier statt. Die ganze Stadt war mit Trauer» Flor drapirt, um das Andenken des ausgezeichneten Sich teiS zu ehren. Der Kronprinz Humoerr nnd der Herzog von Aosta, Ex-König von Spa nien, befanden sich unter denßahctuchlrägcrn. Ueber 100,lXX>Pcrionen waren in den Straßen versammelt, um den Leichenzug zu sehen. Türkei. London, 29. Mai. Ueber den Brand in Constantinopel liegen weitere Berichte vor. Es wurden in dem am dichtesten bevölkerten Theile der Stadt über SSV Häuser in Asche gelegt und viele Familien ihres Obdaches be raubt. Den Betrag des angerichteten Scha dens kennt man noch nicht. S-l>tifs-Ber>chte. Moville, 29. Mai. Der Dampfer „Anglia" kam von New-Dork an. London, 29. Mai, 5 Uhr Nachm. -- Der Verrath des ungcpräzten Goldes und Silbers in der „Bank von England" wurde im Laufe der verflossenen Woche um - odo vermehrt worden. Coniols schlössen un verändert. Neue Fünfer 89t. Crie 49§. P ar is, 29. Mai. Renten S 7 Francs S CtS. , Liverpool, 29. Mai, 2 Uhr Nachm. Verschifsüngeu votr Savannah'er oder Char lestoner Baumwolle zu LZ. Vdn denselben Hafen fällig im Mai, Juni und zu 8». Brodsloffe ruhig. London. 29. Mai, 2 Uhr Nachm. Raffiniiles Petroleum 14. Liverp o o 1,29. Mai, 5 Uhr Nachm. Baumwolle unverändert. Verkäufe 12,00? Ballen; Spekulation u.Ausfuhr 2000 do.; amerikanische 7000 Bullen. Verschiffungen von New-LlleiinS im April zu 6». Inland - Depeschen. NuS Washington. , W a sbing to n. ?9. Mai. Ex Gouv. Jewell von Connecticut benachrichtigte heute den Profidenten, daß er die Ernennung zum russischen Gesandten annehmen werde. Für die franz. Gesandtschaft wird hier ein prachtvolles Gebäude erricht«. Die Bostoner Acht-Stunden- Arbeits-Liga. Boston, S 3. Mai. Die Bostoner „Acht-Stunden-Arbcits-Liga" trär heute !M „Melodeon" zusammen und discutirte fol gende Prinzipien und Resolutionen: Die Ar beits-Agitation belaßt sich mit der Armuth der Arbeiter als einer Klasse. Die große Frage ist! „Wie können die Löhne so erhöht werden, daß dadurch ihre Kaufkraft vermehrt wird?" Höhere ÜLhne w?rden das unvcriiicid' liche Resultat besserer Gelegenheiten und Jn stilulionen für die Massen sein. Arbeit er sparende Maschinerien sind größtentheils das Produkt höherer Löhne. Kostspielige Maschi nerien bezahlen die Kosten ihrer Herstellung und ibrer Arbeiter dort nicht, wo niedrige Lohne yenschen. Rasche Und wohlfeile Pro duktion ist das Resultat Arbeit etsparender Maschinen. Daß Resultat einer Taijesarbeu in Amerika kauft mehr als das Resultat des selben Arbeits.Quantums in irgendeinem anderem Lande. Hohe Löhne, die von weni ger Arbeitsleistung herrühren, die Produktionskosten. (?) Der erste Schritt znr Cooperation ist, daß man die wohlfeile Arbeit theurer macht. Die Zustände, welche die Co operation allgemein machen,werden die Norm der allgemeinen Intelligenz und der Behag lichkeit so sehr über da? gegenwärtige Niveau emporheben, daß Trug, Bedrückung, Un menschlichkeit, Prostitution und Krieg zur Unmöglichkeit werden. (Chimäre. A. d. R.) Die bedeutendste Thatsache der sozialen W's senschast ist, daß acht Stunden (Arbeit pro

Tag) höhere Löhne und weniger Armuth be deuien. Die Resolutionen setzen voraus, daß die WahlgewaU der Massen offen und im Gehei men in der nächsten CLnstituticns-Convention angegriffen, und daß Borschläge gemacht wer den lollen, die Wahlgerechtsame zu gualifizi ren, die Steuern zu erhöhen,die Zahl der vom Volke zu wählenden Beamten zu vermindern, und daß eine aus reichen Republikanern und Demokraten bestehende Anstokratie zu diesen Usurpationen den Anstoß geben wird. Die einzige Hoffnung ans reinere Wahlen, unbe« stechlichere Gesetzgeber, weniger Gewaltthaten, Verbrechen und Willkürherrschaft, beruht aus der Abkürzung der Arbeitszeit, wo immer die öffentliche Meinung und die Gesetzgebung da für etwas thun kanlu Diese Resolutionen wurden diskutirt und angenoulmei!. Die Arbeiterpartei »aMassachusetts Boston, 29. Mai. Ja der „Arveit-Re form-Convention" wurde heule beschlossen, daß am 3. August eine Convention der „Ar bett-Reform-Partei" in Worcesler abgehauen werde» Um ein vollständiges Staats-Ticket u. Czndidatcu für den Staätsscllai vön den vek fchiedeneu Distrikten zu nominiren. Von Connecticut. Ha r t for d, 29. Mai. Im Senate wurde heute RichterOrigen S.Senmourzum Oberrichter erwählt als Nachfolger des Oberrichters Butler, welcher abdankte. Da sein Termin am 9. Februar 1874 ablaufen wird, erwählte man den Nichter John D.Park zum Oberlichter um nach dem Ablaufe der Amiszeit des Richter» Teymour einzutreten. Hartkord, 2». Msi. Im Unterhaus der Gesetzgebung wurde heute das Constitu tions-Nmendement angenommen, welches ver fügt, daß der Staat künftig nUr eine Haupt stadi haben soll und daß diese« Hartford sei. Las Amendement ist noch vom Volke zu rati fijiren. Muthmaßltcher Mord. Albany, N.-Ä)., 23. Mai.-Heute früh fand man hier im Flusse den Leichnam eines Mannes, der einen schwanen Anzug an hatte. Der Schädelknochen desselben ist zerschlagen, und anderweitige Merkmale verebter Ge waltthat wurden an dem Körper gesunden. Man glaubt, daß der Mann ermordet wor den ist. Ein Temperenzaesey für den Staat New-Bork. Albany, 29. Mai.-Folgende Bill wurde heute in der Gesetzgebung angenommen. Jeder Mann, jede Frau, jedes Kind, Eltern, Vormünder und Arbeitgeber, überhaupt jede Person, welche durch einen Betrunkenen per sönlich oder materiell geschädigt wird, soll das Recht haben, gegen die Person klagbar zu wer den, welche dem Betrunkenen «Spirituosen verlaust?. Jede Person, welche ein solches Gebände vermielhet, denGebrauch eines solchen erlaubt, oder um den Verkauf von berauschenden Ge tränken darin weiß, soll ganz oder gemein schaftlich sür den Schaden haftbar sein. George Francis Train nicht wahn sinnig. New -?) ork, 29. Mai. Die Scherisss- Jurq hat den George F. Train genüg als ge sund erklärt und derselbe wird morgen ent lassen werden. Beraubung eines Postamtes» New-York, 2S. Mai. Das Postamt in Linden, N.-J., wurde in der Dinstags Nackt um alle Postsachen, darunter Geldor. dre Briese mit »900, beraubt. Die Einbre cher halten die Geldspinde gesprengt. Wem gehören die >VondSt Eme Preisfrage. N e w-N ork, 29. Mai. Wie es scheint, waren die Bundesobligalionen, welche man bei dem am Dienstag verhafteten Jim Brady fand, nicht aus der „Glenn'sFalls National- Bank" gestohlen. Zwei »1000-Bond« unter dem Namen Amasa Stoue regiitrirt, sind, wie man glaubt, aus einer gewissen Bank in Ohio gestohlen. Heute Morgen meldete A. P. Thompson, Kassirer der „Port Jervis Na. lional-Bank," dem Inspektor Dilt«, daß er glaube, mehrere derselben seien aus seinerßank gestohlen worden. Oberst Wh'teley von der Geheimpolizei hat in seinem Besitze <15,000 in Bond«, welche, wie man annimmt, aus der „Glenn's Falls Bank" gestohlen wurden. Er sand dieselben bei zwei Männern, welche er kürzlich »er haftete. Aexmnchte Depeschen aus New Bork. New-Ao rk, 29. Mai. Frau M. L. Neilson. die Tochter des kürzlich verstorbenen James Brooks, starb gestern in dieser Sladt. Heute kam G. H. Pendleton von Eu ropa hier an. Ter Schooner „S. I. Ford" sank ge stern bei einer Collis,on mit dem Fährboote „Zay Gould" im North River. Tie Pferdeseuche ist in den Ställen der Stadt Brooklyn ausgebrochen, und man be fürchtet, daß die Krankheit in der Stadt all gemein werden wird. Die Regierung verkaufte heute sür »1,- 000.000 Gold zu 118.40j-118.42. Die Aknenbölfe wird in den Monaten Juni, Juli, August und Septbr. Nachmit tags 3 Uhr geschlossen. Gold IlBt-i-t. Mit dem Dpfr. „lilesia" wurden heute »94000 m Silberbarren nach Europa ge schickt. . Die Dpfr. „Caledonia" von Glasgow und „Claribel" von Amtston, Jamaica, sind hier cingetr. ffen. - D«r Nichier McCue von Brooklyn sor dert »250.000 Bürgschaft für die greilassung des Einbrechers John Mcöalpint, welcher kürzlich von einer jungen Dame auf frischer That betroffen und verhaftet wurde. Seine Freunde boren die Summe von »20,000. Auch in den Pferdeställen auf Coney- Island ist die Epizootie wieder ausgebrochen. Die Tribüne" empfiehlt, dag in New« Uark »ZV,ovo gezeichnet werden, um die Zu kunft der Wittwe dcs Gen. Canby gegen alle Wechselfälle des Lebens sicher zu stellen. Fünf Knaben wurden heute vom Poli zcizcrichle der Tombs als habituelle Verbre cher dem Zuchlhause überwiesen. Die Vcr fassunqsmäßigkcit des betreffenden Gesetzes wud sofort an gehöriger Stelle erprobt wer den. Die Grobgeschworenen haben sich gewei gert, den Peter Riller wezen Ermordung des I. Hassig in Anklage zu versetzen. —E. D. Slanton, ein prominentes Mit glied der Ak'.icnbörse, ist heute mit Tode abge gangen. Gestern wurden 2 Personen vom Son nenstich getroffen. Die Garverobe der bekannten Schau spielerin Frl. Laura Keene wurde gestern um Kleider und Juwelen im Werthe von 5415 beraubt. Vor Richter Graham wurde y'lü! bc? Antrag gestellt, den Prozeß gegen William Tweed in Folge Ärankknt des Hrn Gra ham bis zum Ollober zu verschickn. D'r Richter behielt sich die Entscheidung vor. Der Geldmarkt. New-Zork, Mai. Geld schloß leichter zu S 7. Wechsel slau und ste tig zu Bj-5. Gold schloß s-ster zu IlBt. Obligationen stetig und seit. Sechser 122 t, '62 er 116!.- Aktien ichlosien sester; New - Pork-Central zu 100<: Erie 6Zj, Lake-Thore Lot, Jtt. - Central HZ, Puis bürg 87L, North - Western 7 Prioritäte» Rock-Island IoBi. Bilanz dcs Unterichatzamtes: »41,.460,794 in Gold und »21,690,965 in Courant. Eisenbahn-Unfall. Mai. Der 2.10 heute hier eintreffende Zug von Wilmington überfuhr Jane Davenport aus Media, 10 Meilen von hier. Man brachte sie in das „Pennsylvania Hospital," wo ste bald darauf starb. Kefiel-Ezp!osion »n Detroit. Detroit, 29. Mar.-Der Kt"-l ven's Schindel-Schneidemühle in East-Sagi naw explodirte heute Morgen. Ein Mann wurde gctkdttt t'ud vier oder füns Andere wurden schwer verwundet. D'e Mühle ist gänzlich demolirt. Vom «litz erschlagen. Richmond, Ind., 29. Mai.—Far mer, Martin Ballmger, ungefähr ! völs Meilen Von hier wohnhast, wurde ge stern während eines Gewitters augenblicklich zelödtet. Er hatte unler einem BaumeSchutz zcsuchk, welcher vom Blitz getroffen wurde. Traurige Folgen des QrkanS. Washington, Ja., 29. Mm. Frau Thomas Walter und einer ihrer söhne, wel he kürzlich während eines Orkans verletzt vurden, starben gestern Abend. Die andern jwei Kinder der Frau, welche auch bedenklich nschädigt wurden, erholen sich wieder> UiSberge an der Küste von Neu» schottland. Ou e bec, Canada, 29. Mai. Capt. McNcil von der Barke „Mayerton" berichtet, >aß er in der Nähe des Ostendes von Anti osti Eisfelder geiehcn, so weit sein Auge eichte und im Südwesten davon gtoße EiS >crge. Brande. Coneord, N:-H., 29. Mai. Gestern vurde L. Phillips' Sägemiiblc in West- Manöver mit einem großen Vorralh vonßau wlz, Schindeln und Kästen ein Raub der Hammen. Verlust «20,000; nicht vcr ickert. Lanark, Ont., 29.Mai.—Tin Feuer zer törte heute in Ferguson-Falls McVicar'S Araupenmühle. Verlust »16,000; nicht ver. schürt. Chathain, Can., Mai. Gestern irach hier Feuer au« und zerstörte Flemming 6- !o's. Gießerei, Springer's Hotel und andere Nebengebäude, die als Speicher benutzt wur >en, Verlust »30,000. Versicherung »10,- Lokalberichte ans Washington. Washington, 29. Mai. Heute rschienen die HH. A. I. Falls und M. hrench von dem Justiz-Departement mit dem Ünfichubs-Dokumente in dcM Falle dcs Tom Alight in dessen Zelle. Das Dokument vurde ihm vorgelesen und Toltr Wnght nahm ächelnd von seinen Besuchern Abschied. Frau Anna Mcßride, Gattin eines Steinmetzen, starb gellern Abend an den Fol ien einer zu großen Dosis Laudauuin, welche ie in selbstmörderischer Absicht nahm. Ihr Satte war gestern Abend durch seine Arbeit änger als gewöhnlich aufgehalten, und kam irst um 8 Uhr nach Hause, wo er Dr. Chas. illlen sand, welcher gerusen worden var und ille seine Kräfte aufbot, das Leben der un zlücklichen Frau zu retten, leider Sie starb jlo Uhr, ungefähr vicr Stunden, nachdem ste das Gift genommen hatte. Die Verstorbene hatte einen Sohn, der kürzlich starb und war darüber sehr niedergeschlagen. Sie ergab sich augenscheinlich dem Trünke, um ihre Sorgen zu vergessen. Man nimmt an, daß sie die verhängnißvolleMedizin im berauschten Zustande nahm, sie war 44 Jahr alt und in Irland geboren, und war seit ungefähr 21 Jahren hier. Bis zum Tode ihres Sohnes war sie eine der geachtelsten Frauen desjenigen Stadttheiles iil welchem sie lebte. Sie hintirläßi eine Familie von acht Kindern. Coroner Patie:s«n I»esichligte die Leiche yeniü Jorgen und hielt mit Rü>!- sichi aus die oben berichteten Umstände eine Todtenschausüc unnöthig. Seit gestern sind neun Erkrankungssälle an den Blattern bct der Sanitätsbehörde zur Anmeldung gebracht worden. Vermischte Berichte. N e w-Z or k, S 3. Mai. (Jcrsey-Ciiy Schurkischer Versuch, ein Wohnhaus in die Lust zu sprengen.) Die Wohnung dcö Col. Pottcr in Linden wurde am Dienstag Abend von Brandstiftern durch eine förmlich Pulver- Explosion angezündet und zerstört. Frau Potlec und ihre Kinder saßen ahnungslos in der Wohnstube und mit genauer Noih entka men sie dem Tode. Es wurde ein Zündsaden entdeckt, welcher von einer 200 Aards vom Hause entfernten Scheune in die Wohnung gelegt war, und mit einem dort niedergelegien Packet Schicßpulver, 15 Psund, in Verbin dung stand. Es war das Werk von Brand stiftern, welche in jener Gegend ihr Unwesen tteiben. Hr. Potter erleidct einen Schaden von »5000. (Verantwortlichkeit derDampfer-Linien.) Superior-Court, Prozeß-Termin, Abtheilung Van Vorst und einer Jury. Henry Col lins et »l. vz. John Burnes et -U., Agent der Cunard-Dampfer-Linie. Kläger erwar tete per Cunard-Linie sechs Ballen Tuch. Zwei Ballen wurden empfangen. Die vier andern wurden durch ein Versehen des Fracht agenien einem Manne, welcher einen Costum hauskairen sührte, jedoch zum Empfang der Waaren nicht autoristrt war, überliefert. Na türlich empfingen die Kläger die vier Ballen nicht, weshalb sie von der Dampserlinie »lo,> 000 Schadenersatz verlangen. Die Verklag ten machten geltend, daß die Verantwortlich keit der Compagnie in dem Augenblicke aus hvre, in welchem die Waaren aus die Werfte verladen worden. Die Jury sprach den Klä gern die verlangte Summe zu. In dem hiesigen Hauptquartier der Vcr. Staaten-Armce wurden gestern Angebote für ausrangirte Schußwaffen entgegen genom men. Es wurden nur sehr niedrige Preise er zielt. Für glatte Carabiner wurden nur 25 Cts. ver Stück bezahlt, für Musketen »l. SetsMnder Feldgeschütz: »6, für 550,000 Spitzkugel-Palronen »250 u. s. w. (Brooklyn. Kühner Raub.) Aus dem Hause der Frau Jordan, Nr. 21, 2. Straße, wurden vorgestern Mittag in Abwesenheit der Bewohner desselben Uhren, Diamanten, Sil bezeug und' andere Gegenstände emwedet. Während sich die Diebe im Hause befanden, begehrte eine Dame Einlaß in dasselbe. Als sie die Klingel zog, kamen zwei von den Gau nern unter der Vortreppe hervor, welche ihr sagten, die Familie sei ausgegangen, woraus sie sich weiter begab. „Dutch Heinrich" oder Henry Newman, der gefährlichste Bankräuber des Landes, ist seit gestern wieder ein Insasse der Tombs. Derselbe wurde wegen angeblichen Bankraubs zu 10 Jahren Zuchthaus verurthcilt, erhielt jedoch nach einiger Zeit einen neuen Prozeß bewilligt und wurde von Sing-Sing nach den Tombs gebracht. Nach einiger Zeit sing Heinrich an zu rasen und nach längerer Be obachtung stelle der Gesängnißarzt Dr. Ne giis ein Certifikat aus, insolge Dessen der Gcsangene am 9. d. äli. nach dem Aji>> aus Blaclwells J-land gesandt wurve. Vorgestern überreichte nun Commissär Mycr Stern dem Distrittsanivalt ein Zertifikat des Arztes der Irrenanstalt, wonach der Wahnsinn desHem rich ein erheuchelier sein soll. Infolge Dessen crUcß Richter Suihciland einen Bench-War rant und Heinrich wurde nach de? Tombs zurückgeführt. Es ist die Ansicht mehrerer Gesängnißbeamten und Detektives, daß Hei nrich wirklich wahnsinnig ist. Der Grund da für ist ein eigenthüm'icher. Heinrich soll des Verbrechens wirklich unschuldig sein, wegen Dessen er vcrurtdeilt wurde. Dieses Bewußt sein, sowie die Liebe zu seiner Familie soll nun seinen Verstand verwirrt haben. Man will den Vcrüber der That, für welche Hnu rich büßen soll, genau kennen und bezeichnet ein jetzt in Sing-Sing sitzendes Individuum, Namens als solchen. Hein, rich, der Bonds im Werthe von senden gestohlen, wurde der Schrecken der Wallstraße, und man soll, um sich des ge furchteten Burschen zu entledigen, eine Ueber führung veranlagt haben. „Dutch Heinrich" ist trotz seiner vielen großen glücklich vollführ ten Räubereien, ungleich seiner Genossen im Bondsraub, arm geblieben, da er des Nachts verspielte, was er des Tags mit Gefahr sei lies LebeiiS raubte. Merkwürdiger Weise war der Verbrecher ein likbcyoller Gatte und ließ seine Äindcr auf's Beste erziehen. Amerikaner in Deutschland. Die New-Norker „NatiSu" veröffentlicht einen Privatbrie' ans Deutschland, in welchem ver sichert wird, dag der amerikanische Name d'rüben niemals so niedrig stand, als jetzt. Wörtlich sagt der Schreiber des Briefes: „Die Abneigung gegen Amerikaner ist wirklich so groß, dag alle Angehörigen dieser Nationali tät, die man nicht persönlich kennt, in dieser Gegend als Spitzbuben betrachtet werden, bis sie das Gegentheil bewiesen haben." Wun dern kann man sich darüber nicht allzusehr. Di« Corruption unserer Congresse und Beam ten mußt!» Amerika d'rüben in schlimmen Verruf bringen. Dctzn kemmr noch, daß viele Leute in Deutschland, auf die verlockenden Vorstellungen glattzüngiger Agenten Hill, ihre Capitalien in amerikanischen Eisenbahnaktien angelegt haben, die ihnen nicht nur keine Zin sen tragen,sondern so gut wie verloren gingen. Schließlich hat der amerikanische Skandal in Wien auch noch ein gutes Theil dazu beige tragen, den amerikanischen Namen inDeutsch land zu degradircn. Mit sind Gottlob keine ~Nauon vouSpitzbuben," wie Man sich d'rü ben einzubilden scheint; so lange wir uns aber von einer Bande von politischen Spitzbuben regieren lassen, dürfen wir uns nicht beklagen, wenn unS die Welt nach solchen „Repräsen tanten" beurtheilt. Es giebt noch immer siele ehrliche und rechtschaffene Leute in Ame rika, aber es ist ihr Unglück, dag sie von poli tischen Gaunern überrumpelt worden sind. llnderS wird es, ü."d anders muß es werden, iobald sich die Nation und die eor 'upts Bande auskehrt, die jetzt oc>! Namen )eS Landes schändet. Rationen, welche au, >ie Achtung anderer Völker Anspruch Machen, nüfsen sich auch dieser Achtung würdig zei zen; das können sie aber nicht dadurch, daß sie korrupte Menschen an die Spitze ihrer Regie rung stellen und sich von gemeinen Gaunern lassen. (Westb.) DaS Wajsergespenil von Detroit, Dt i ch.— Als vor einigen ein Taucher an den Wasserrohren, durch welche die Ztadt Detroit mit Wasser aus dem St.Clair-Flusse versehen wird, Reparaturen vornehmen wollte und zu diesem Zwecke den Boden des Flusses besuchie, sand er sich vonÄngesicht zuAugestchtderLeiche uueS wohlgekleidctenManneS gegenüber, wel che gerade vor der Mündung der Saugröhre zu sitzen schien, wahrscheinlich durch die Saug kraft der Maschinerie angezogen. Das Ge spenst war gut gelleidet, trug eiuen Goldrnig am Finger nnd lackirte Stiefeln, machte über haupt den Eindruck eines Gentleman, mir den k-ut hatte es verloren. Che der Taucher An stall machen konnte, sie an die Oberfläche zu befördern, war dieLeiche weiter geschwommen. Zr hat das Innere der Röhren nicht unter ncht, ob es vielleicht noch mehr dergleichenße vohner enthält, aber seit sein Abenteuer kund varv, will selbst den Temperenzlern in De roil das Wasser nicht mehr schmecken, dieweil Zarin ersäüst sind, alt' sündhaft Vieh und Menschenkind. Ein Druckfehler. —Ein höchst ge> nüthlicher v.iuckfehlcr ist dem „Louisviller Sluzeiger" passirt, wenn nämlich der Bericht rstätter ke? >t,»li»'innati „Courier" nicht ge lunkert hat. Derselbe erzählt nämlich, daß s dem „Anzeiger" in den Musikfest' Depeschen !er Donnerstags Nummer gelungen sei, den ,Chor aus Händel's Judas Maccabäus" in inen „Chor aus dem Handels-ludeu Mac cabäus" zu verwandeln. ÄuS Cumberlanv, MV. Culllverlalld, 23. Mai. Mit Ein tritt der milderen Jahreszeit beginnt hier wie der oie Entwickelung eines regen Lebens; ins besondere die Bouthätigkeit macht riesige Fortschritte und Plätze. auf welchen noch vor -inigen Jahren das Vieh weidete, sind jetzt sie Schauplätze menschlicher Betriebsamkeit geworden; große Fabriken und freundliche Wohnungen fino au' diesen Stellen errichtet. Zu den größeren Bauten, die in letzterer Zeit ausgeführt werden, gehört auch die Anlage ei ne« neuen Gasometers. Die Ausgrabungen iu demselben schreiten rasch voran und wird zuch schon der Anfang gemacht, die Grund lagen der Umfassungsmauern zu legen. Die Steinhaiierardeilen werden durch die deutschen ißeister Röder K Comp. ausgeführt, welche auch im letzten Jahre den Bau einer steiner nen Äirche begonnen und nun bis aus den Thurm vollendet haben. Wir können über- Haupt von Cumberland berichten, daß die besten Bauarbeiter üt aller und jeder Be ziehnna Deutsche sind: alle die Namen anfzu !ahicü,"ift I"chi «Sohl mögliche Im Allgemeine.', sannen die Deutschen an, sich auch mehr mit deutscher Literatur zu be- Lästigen, und es wird in neuerer Zeit gegen über früheren Jahren sehr viel gelesen. Doch haben wit hier in der Stadt immer noch über deutsche Bürger, wilche bis jetzt kein Be dürfniß nach guter deutscher Lektüre fühlen, doch es wird auch in dieser Beziehung besser werden, wenn es einmal,,-besser kommt." Eine Leihbibliothek, welche der strebsame Hr. Karl Michler errichtete, wird sehr fleißig benützt, und viele junge Leute suchen sich durch gute Schriften weiter zu bilden. Es ist al lerdingS nicht zu verwundern, daß srühe: we nig oder nichts Deutsches gelesen wurde; denn cs war nicht viel zu haben. Seitdem jedoch :ine deutsche Buchhandlung hier belicht, wer den alle Wünsche berücksichtigt; alle guten Werke und Schritten, welche hier, oder iu Deutschland erscheinen, können in kürzester Zeit beschafft werden. Die letzten Tage waren sehr heiß und hat ten wir jeden Abend Gewitter. A, Vom Büchertische. Das 7. Heil der „Alten und Neuen Welt," illustriite kath. Monatsschrift, Gebrü. der «enzinger, New-Hork, liegt vor. Inhalt und Ausstattung stehen den siühern Nummern nicht nach. Das Bt. Hefl des deutsch-amerik. „Con versation« - Lexikons," E. Steiger, New- Hork, ist soeben erschienen und enthält: „Rap pahannock" bis „Reuß " Unier den auf amerikanische Verhältnisse sich beziehenden Artikeln werden besonders die über die Stadt „Rea>ing," über das „Red - River - Gebiet," über d>e „Resormirte Kirche in Amerika" viele Leser interessireii. In dem Artikel „Resor mirte Kirche in Europa" werden die gegen wärtigen Zustände dieser Kirche in Deutsch land, Oestreich, Schweiz, Niederlanden, Frankreich und anderen Landern besprochen. In dem Artikel „Redemproristen" werden ge schichtliche und statistische Daten über die Wirksamkeit dieses Ordens inden Ver. Staa teil gegeben. Unter den übrigen interessanten Artikeln dieser Lieferung erwähnen wir noch die über „Realschulen," „A. Reeder," „Re formation," „Reiher," „Reiß," „Religion," „Rationalismus," „Renan." Die Juni-Nummer des k'armer," Col. S. S. Mills und Col. W. W. W. Bowie, Redakleur. liegr vor. Aber mals höchst reichhaltig ausgeuattet, empfiehlt sich die Zeuschrisl ganz besonders dem Acker bau-treivenden Publikum. Der große Londoner Howe'sche (Zir kus »nid Sänger'S Menagerie ans Europa geben an den'evten vier Tagen der nächsten Woche auf dem Belair-Marltplatze Vorfiel lungen, nachdem sie von Harrisburg über Manchester kommend, am Dienstage in Tow> sonlown gastirt haben. Uns liegt eine Num mer des Harrisburzer „Patriot" vor, in wel cher Hr. Meyers, der Congreßabgeordnete, dem Howe'schen Etablissermiu einen, wie eS scheint, verdienten Lobarukel widmet. Was dasselbe vor allen anderen dieser Art auszeichnet, ist die große Zahl der dressinen Thieie, mit denen Vorstellungen gegeben wer den. Fünf Elephanten machen verschieden», Kunststücke, bauen Pyramiden n. s. f.; v'er beugawche Tiger springen durch Reifen und zeigen noch andeie Leulungen der Dressur. Das Bereiter-Personal ist frisch von Europa impoctirt und soll alles bisher Gesehene übertreffen. Auf Eleganz der Ausstattung des Ganzen und Vollständigkeit der Einrich. tung sind bedeutende Summen verwandt; so Nummer 129. kosten die beiden, in dem großen Umzüge figu rirenden vergoldeten Triumpswaqen jeder. Das Etablissement repräicnlirt im Ganzen einen Werth von s?sd,<X>() und kostet täglich Z15«)0,u unierbalten. Nene Zwiilste Ward. i>ür die G.jct'gebunz: >? r a n k P. S r e v e n s, Hutchinson k Comp.^ praktische Hcm d t n-?a brik anien, Nr. 2! 7 und 210, West - Baltimore -Straße, Baltimore. Ünion- Bank - Gc sell schast der Stadt Baltimore. Bureau sNeynvlds Savin): Nr. 21, Soulhslraße. Obige Gelillschast (kürzlich ineorpoiirt) ist jetzt llrüder von der P. Äover Eo., Bankiers!. K. A. Saviii Zaisirer. Direlioren: Sadne» Vong, George Z. Bovd, »V A. Sanin. A. S. üllites, Achtb.G.?) Mavnadier S. W- P. Reynolds. in An« und Anleih'n aus oder beliebige lung gewahrt. <Mail»,tMt^> Etablirt 18tZ. Mcyoimll Comp. Fuß-Teppiche, Matten und Wachstuch. Nr. West- Valtimoreftr., der Hanover-Straße gerade gegenüber. (Mai.üS.lZMttU) Zimmer t-pezirtzu den niedrig sten Baarpreisen. s. E. zjirring, Tapeten- und Fenstervoryang- Cmporinm, «orv-Ga» Straße, zwischen Front- und HiMttaße. Dcttcn-Ncdcrlage Frey, Walpert L 5 <svmp., Nr. No^G aystraÜe^^ nen Preiftn nach Oualirät. 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