Newspaper of Der Deutsche Correspondent, May 31, 1873, Page 4

Newspaper of Der Deutsche Correspondent dated May 31, 1873 Page 4
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interessante Debatte der evisco palen Diözesan-Convention. Anfhebung eines - <Zc setzes. In der Diözesan-Convenlion der Episcopa len, welche soeben in der Grace-Kirche statt fand und gestern Abcnd verlagt wurde, kam vorgestern der Antrag zur Sprache, das Äir chengesetz, welches den Besuch von Theatcr- VorslcUungen nnd Psirdercnncn als „srivolc und thörichte Amüsemc«tS" untersagt, aufzu heben. Mehrere der Ehrwürdigen Herren sprachen gegen den Antrag, die Laien dafür. Hr. F. W. Brune bemerlle, daß sich unter den Schauspielern manche ausgezeichnete Mitglieder der tiircke befänden. AIS er (Hr. B.) vor einiger Zeit nach Europa reis'te, habe er sich bei dem Bischose befragt, ob es eine Verletzung des KirchcngesetzcS sei, wenn cr die Oper besuche, worauf er die Antwort erhielt, daß es rathsam sür ihn sein würde, die Vo» schriften deö ÄirchcagesetzcS nicht zu übertre ten. (Gelächter.) Das Knchcngesctz erkläre sich nicht genau darüber, was unter Theater- Unterhaltung uud Nennen eigentlich gemeint sei. Sind z. B. Nenuproben auf Ackerbau- Ausstellungen und Privai-Theater-Unterhal tungen verpönt? Manche dieser Unterhal tungen seien belehrend und erhebend und cr könne nichts Tadelnsmerthes in denselben er blicken.—Hr. Montgomctt, Blair äußerte sich in ähnlicher Weise. Manche Mitglieder der Bühne lvuntcn sehr wohl den Vergleich mit den Advokaten und Doktoren aushallen. (Ge lächter.) Solche Leute auszuschließen, könne sie nur verschlimmern. Die Convention habe nicht einmal das Recht dazu. Es giebt viele Schauspieler, die zur Episeopalkirche gehören und cr nenne nnter Andern Mrs. Scott-Sid dons, die wahrhaftig der Kirche nicht zur Un ehre gereichten. Die HH. B. Carter, W. I. Waleman uud Andere waren derselben An sicht. Hr. E. G. Pcrine bezeichnete noch Charlotte Cnshman als einen „hellen Stern," der am Himmel der Kunst erglänze und deren religiöser Sinn unantastbar sei. Er sehe nicht ein,' weshalb man zu den dunklen Zeilen der Vergangenheit znrückkehren solle. Was sür ein Mörschied sei zwischen Pferderennen und Wettfahrt? Es sei noch nicht lange her, als er den Nckior der Eracc-Kirche (Dr. Grammer) bei einer solchen BoorSwett ladn sah nnd der Ehrw. Herr habe lebhasten Enthusiasmus bekundet. (Gelächter.) Noch andere Nedncr bezeichneten das Gesetz als ei nen „todten Buchstaben." Die Eytw. HH. Lewin, Dr. Williams, Dr. Grammer:c. blie ben auf Seite der Opposition, aber schließlich wurdc das Gesetz mit dem Zuiatze aufgehoben, daß inan diiich solche Anuullirung desselben nicht dahin verstanden sein wolle, als ob man weltliche Vergnügungen billige, die deutlich im Widerspruche zu dem Tauszclübdeu der äiirche stehen.—Das Mucker-Clement hat in der Episcopallirche nur wenige Stützen und der Widerruf des Canons ist sicherlich nur im Einverständnisse mit den sorlschrittltchen Ten denzen der Zeil erfolgl, die namenllich in der Bühne schon lange nn bedeutendes Mittel zur Förderung der Volkserziehung erblickt und es aufgemuntert haben. (Ein Protest des Bischofes Wbittingham.)- Wir hatten kaum das Vorhergehende nieder geschrieben, als uns die gestrige« Verhandlun gen der Convention zu Gesichte kamen. Die >c!bcn umfassen einen Protest des Bischofes gegcn die Beschlußnahmc der Convention. Hn sechs Paragraphen motivirt der Bischof seinen Protest, dessen Hauptsatz der folgende ist: „Welcher Art auch die Umstände sein mögen, welche diese ohne Berathung, Ein willigung und selbst Mitwissenschaft des BijchoscS gemachte Veränderung in der Dis ziplin der Diözese umgeben, so ist die Aufhe bung deS 18. Canons, welcher Theatervor stellungen und andere frivole und thörichte Unlcrhalluvgen verbietet, doch nicht bindend sür den Unlcrzcichuctcu und cr wird, soweit es seine amtlichen Handlungen anbctnfjt, die selben nicht als gültig annehmen. Die Welt, der Teufel uud das Fleisch mögen anderer Meinung sein. Mögen sie von dcr Aushebung des Canon« Gebrauch machen, er (der Bischof) werde es nimmcr lhun u. s. w." Man ließ den Protest des Bischoscs einsach iu's Jour nal eintragen, ohne jedoch die Abstimmung einer abermaligen Erwägung zu unterziehen. Inzwischen Hai dcr Protest es Bischoses zu erheblichcr Coutroverse unter den Conocn tiousgli-deru zesührt und wenu diese auch nicht in den Verhandlungen zum Ausdrucke lam, so ist doch ersichllich, daß die Theater- n. Pfcrdercuuen-Frage nach wie vor zu geiheil ten Meinungen umer den Episcopaleii Anlaß gcben wird.) Gestern Abend vertagte sich die Couvcnlion endgültig, um ihre nächstjährige Sitzung iu Wasyiuglon abzuhalten. Das gestrige Wettcr. Die bis ge stern Nachmittag Uhr auf dem Bureau des Signal Corps eingelaufenen Depeichen berich teten: Der Mississippi stieg übcrall, mit Aus nahme von Davenport, Zowa, Vicksburg uud New-Orleaus, - woselbst er leicht siel. Dcr Ohio stieg vornehmlich bei Cairo, fiel sonst aber überall. Ebenso ficl der Cumberlaud, nährend der Mississippi im «teigen begrissen war. Tcr Thcr r üikd i - V i't!a'o>k aus > iu New au? 60, üi Philad. lvkia auf i. in Bosto.i aus 64, in Bnfsalo auf 56, in leveland aus 53, in Cincinnati au» 64, in avenworth ans BV, in Memphis auf 33, iu !afhvitie auf 83, in St. Louis auf 63, in ian FranziSco auf 53, in Omaha aus 57, l Lovisville auf 79, in Indianovolis auf Z, i>> Kcoluk auss6 und iu New.Orleans lif 77 Grad. Regen fiel in New-OrlcanS, Norfolk, Sa anuah, der Himmel drohte in Augusta, Ga., »wie Baltimore und klärte sich nach vorher eganqenem Regen iu Eorlunc(Utah), Keokak ud Omaha. Wetter au S! ich t en. Nordöstliche Linde, kalte« Wetter, bewölkter Himmel und bwechselnd Regen. Das Fe st der Woche n.—Heute Abend lach Sonnenuntergang beginnt das iSraeli ifche Fest „Tchebuelb" oder das Fest der We hen und dauert zwei Tage. Es ist das zweite jec von Moses vorgeschriebenen gießen Erin lerungsfeste und wird auch nach dem gricchi chen i'entekosto (50) mit diesem Namen be eichuet, der Vorschrift im 3. Buche Mosis, Tap. 23, B. 16 folgend, wo es heißt: »Fünf- Jahre sollt ihr zählen." Die Bezeichnung ,Fest der Wochen" entstand durch die Bor christ Mösls nach Cap. 16, B. 9, welche also lautet: „Sieben Wochen sollst Du Dir zählen und anheben zu zählen, wenn man ansängt mit der Sichel in der Saat." Bibelforscher uud gebildete Israeliten sind ängst darüber einig, den 50. Tag nach Pe sch als das Crndlesest .Kleinasien's zu ve rachten, klingen aber den Gedächtnißtag des Empfangs der Gesetze am Berge «inai nach LiosiS 11, Cap. 2S, damit in Verbindung; 'in oielbcstrittener Punkt, indem der Historiker Moses im IS. Capitel desselben Buches die Heit zwischen dem Pesachseste und dem Feste der Gesetzgebung aus 3 Monate festsetzte, was aach wirklicher Mondzeit 84 Tage ergeben wiitde. Demnach mußte letztens Fest 34 Tage später gefeiert werden. losephus und ältere Bibelforscher vertheidigen das Zufam meutrefsen des großen Ereigniffes am Berge Sinai mit dem Feste der ersten Früchte und betrachten das Fest Schebuoth als einen dop pelten Gedächtnißtag. Neander und Vach bestchcn daraus, daß das Fest der Wo chen nur als das morgenländische Dankfest zu betrachten sei und ursprünglich aus dem Heid nischen stamme, denn anch die Heiden halten ihre Erndtefeste. Dagegen behaupten Baur, Leusden und Ändere, daß das Etndtcfest spä ter gefeiert weiden müsse, zumal da das Ge lraidc Kleinasien'S weder zur Jetztzeit, noch früher einen ganzen Monat später erst zur Reife gelangt, unzefähr wie unter unserem ißrettengraoe. Das Fest der Wochen wird von modernen Israeliten mit großer Solen nität begangen und trägt immer den Charak ter oer Freude; viele Häuser werden mit Blumen uns grünen Eesttäucheri dekonrt, ähnlich den christlichen Gebräuchen. In der meisten Tempeln der Ler. Staaten werden a« diesem Tage die Confirmation und die form, liche EiNsührnnz der Jugend in das Juden« thum abgehalkcn, waS dem Tage eine dop. pelte Weihe verleiht. Dieses ist der Fall u zwei Synagogen unserer Siadt; es beginn >er Gottesdienst zu diesem Zwecke am Mltd noch Vormittags um Uhr. Für Elt?r: ind Kludern ist ichon deswegen da? FcstScha moth ein schöner Eiinnerungstag. Ein - und AuS fu yr. —Es kamen fol zcnde Fahrzeuge aus ausländischen HLfei gestern hier ein: der Dampfer „Ohio' siehe sein Frachtverzeichniß an anderer Stelle! zon Bremen; der Schooner „George Kilborn' mit 260 Tonnen Gyps von Windjor, N. Sch.; der Schoc>ner„Annie Harri«" mit 250« Dutzend AnanaS von Eleuthera; die englisch Barle „Campanero" mit 443 Orhit., 4 Fä> fern Zucker und 1 ditto Melasse von Sl Johns, und Agnad!lla, P. R. Es segelten nach dem Auslande vonhiei gestern ab: die norwegische Barle „Fama' init 495 Säcken Rinde, 20 Kisten Flaoiui und 511 Oxhoften Taback nach Havre; di russische Barke „Astcea" mir 32,079 Scheffeln Mais nach QueenStown in Irland; ttal Barke „Glacinto" mit 27,928 «schefsel> Mai« nach Queenstown; dle Bugg „Harrt>' mit 22,000 Faßreifen, nn! -Böden nach Westiudien; der Schooner „An tara" mit 326 Tonnen Kohlen nach Mala» Izas auf Euba; die norwegische Barke „Ehas seur" mit 19,144 Schefjeln Mais nach Bel fast in Jrlano. TieStatuedcSGcueralSStoiie wall lackso n.— Bor zwei Jahren beauf trazten mehrere prominente Einwohner Vir gtnicn's den jungen Baltimorer künstle Friedrich Volk, eine große Bronzestatue de> Generals Stonewall Jackson anzufertigen Eine kleine Geldsumme wurde im Voraus bezahlt, und Gouverneur Letcher, Jeffersvi Alexander Stephens, lamcS CheSnu und ."'dere prominente Äiänner des Südem leisteten Garantie, daß der Rest des Gelder sür die Statue bezahlt werden würde, sobcii dieselbe sertig sei. Hr. Volk begab sich hier aus nach Nürnberg, wo er die Bildsäul schuf. Dieselbe soll eine» imponirenden Ein druck machen und das Gepräge echter Kum tragen. Die Auftraggeber schienen aber Al les vergessen zu haben, die Statue mnßte u Deutschland bleiben, und Hr. Volk sah siä gezwungen, eine hohe Miethe für die Aufbe wahruug seines Werkes in Nürnberg zu be zahlen. Erst jetzt werden Anstrengungen ge macht, das Geld sür den Ankauf der Statu zu erheben und dem Künstler, der sich gegen wäriig in München aufhält, sür seine Müh zu entschädigen. Man gedenkt, das bekannt! Bild des Professors Bolk: „General Lee in sei nein Stndirzimmer" durch Ehromos vetviel sältigen zu lassen und durch den Verlans de Ehromos die ersorderliche Geldsumme zu er zielen. Personal-Notiz. Mit dem letzte, Dampser leiste Hr. Georg K. Jockel, Obstem macher iu Nr. 208, Süd-Sharp-Straße, voi New-lork nach Bremen ab, um die Wicnc AuSstelluug zu besuchen. Aückreis nach Baltimore gedenkt er, die Sehenswürdig leiten von Paris, Liverpool und London li Augenschein zu nehmen. Hr. E. E. Fulto n, der nach Europa ge reis'te Herausgeber des „American," ha Bremen erreicht und bereits gestern sein Blat mit zwei Eorrespondenzen von dort bescheert Hr. F. schildert zunächst die zahlreichen An» wanderer, die er in Bremerhaven antras, wel che ganz verschieden von den Bremern aus sahen. Nun töinmt die sonderbare Mitthei lung, daß er in Bremen nur wcnigePersonei gesehen habe, die er auf den ersten Blick, wede iu ihren Kleidern, ihren Manieren in ih rem GksichlSausdruckc für Deutsche gehaltet haben würde. Es sei thatsächlich schwer, ir. gendwo eine besser aussehende, zuvorkommen, dere und angenehmere Klasse von Leuten, al< in Bremen zu finden. Die Ladies seien dübicl und graziös und kleideten sich mit Geschmack von allen auffallenden Farben fern, währen! sie geinnd und frisch aussehen u. s.w. Da« den Bremern gezollte Compliment mag gau in Ordnung sein, aber wie Hr. Fultou all vorgeblicher Weltmann und langjähriger Be obachier der hiesigen Einwanderung oeshali die Bremer nicht auf den ersten Blick siii Deutsche hielt, weil sie gut-gekleidet sind um gute Manieren hab:n, zeigt von einer meh! nls gewöhnlichen Bornirlheit. Die großl Masse der Auswanderer, die er sah, warer wohl meistens Bauern, Handwerkerin ih. rer heimathlichen Tiacht, während Hr. F. ganz denselben Unterschied hier im Aeußerr der Amerikaner nnden kann, wenn er einPaai Leute aus der Charlesstraße neben einige Na tiveS vom Ostufer oder andern entlegener Orten des Innern stellt. Kleider machen noch lange keine Leute, und wenn Hr.F. sich etwas genauer die Auswanderer angesehen hätte, du er in Bremen anlraf, so würde er mit Leich. tigkeit das Zeug darunter entdeckt haben, wel cheS bestimmt ist, die Ver. Staaten immer größer und mächtiger zu machen. Diesen Ameilkanern ist da« Aenßere und der Schliff immer die Hauptsache, der eigentliche innere Kern entgeht ihnen, oder entgeht ersichtlich Hrn. Fullvn, der sich bei den Bremern mit dem sonderbaren Complimente einführt, sie nicht für Teutsche gehalten zu haben. Dieser Hr. Fullen scheint sich fo in den Neger ver gafft zu haben, daß alle Begriffe über das Deutschthum ihm fremd geblieben sind, trotz dem er hier ebenfowohl wie d'rüben Gelegen heit gehabt hat, dasselbe kennen zu lernen. Hr. Raster, Redakteur der „Jll. Stsztg.," der inGescllschast des Hrn.F.dasMeer kreuzte, diente Hrn. Fulton als Cicerone, und obwohl eS Sonntag war, besuchte unser Nachbar den Blei- und Rathskeller, ja, einige "Vounx der Reisegesellschaft gingen sogar in's Theater, wo sie, um den letzten Akt zu sehen, nur 10 CiL. Entree bezahlten und noch obcnd'reiii ein GlaS Bier erhielten. Den Na men des Theaters verschweigt Hr. F. Uebri gens enthält sich Hr. F. seiner Tempcrenz. maiotlen, woran ohne Zweifel die von ihm selbst erzählte Thatsache Schuld ist, daß cr im RailMUer über 500 Herren und Damen an traf, die dort zu Abend aßen, Wein und Gi.-r tranken und trotz des ZuiammenlaufcS einer so großen Menschenmenge sich äußerst anstän dig und gesittet aufführten. Nur das Rauchen habe ihn incommodirt. Wenn Hr. Ful!on eiuilze der hiesigen Tempercnz - Schreihälse mitgenommen und ihnen Deutschland gezeigt hätte, so würde cr dem Lande einen guten Dienst erwiesen haben, wenn er auch in Bal limore jeden Sonntag im Schützenparke und an andern Orten dasselbe, wie in Bremen, sehen kann. Die Tabacks- und Cigarrenlä den, sowie die Wirthschaften fand Hr. F. am Sonntage geöffnet und da es gerade regnete, Letztere äußerst zahlreich besucht. Auch wurde Billard gespielt, und noch um 12 Uhr NachtS waren die Queues m voller Thätigkeit. Einen traurigen Seekrankheitsfall erzählt Hr. F. Mad. Spangler, Tochter des Hrn. Landberger von St. Louis, die in Gesellschaft ihrer Eltern uacb Teutschland reis'te, wurde gleich nach der Abfahrt von Baltimore von der Seekrankheit befallen. Als der Dampser in der KZ-ie kam, bt'likg s« zum Erstenira>e wieder das Deck, würde ad.': von ei nein Frösteln ergriffen, dem schnell ein: En'zündung des Unterleibes folgte. Ihr lautes Jammern machte die Fahrt durch dl? eine: traarigcn. Dr. Sciiba, der Sck'ifMrzt, ihzt alles Mögliche für die Frau, aber sie langte schließlich in sterbendem Zu stande inßremeryaven an, wo sie sofort in ein Hotel gebracht wurde. Erst zwei Tage vor ihrer Äbsadn von St. Louis hatte sich Ma->. S. veredlicht und Zweck der Reise war die Wiedel Herstellung ihrer geschwächten Gesund heit. I Eine Trau-rkunde erreichte Capt.Lilienhain vom Dampser „Baltimore" inTouthampton, wo er einen Brief mit der Nachricht versand, dag während seiner Abwesenheit sein Schwie gervater, sein Schwager und ein Letter, die er alle bei der Absahn nach Baltimore wohl und munter verlassen hatte, gestorben seien. Der Capitän war tief erschüttert und wurde ihm allseitige Sympathie zu Theil. DieGüt: und Freundlichkeit, welche Capt. L. während der Reise an den Tag legte, findet Seitens des Hrn. F. die wärmste Anerkennung. Der Bierbrauer -Berein für Baltimore und Umgegend hielt gestern Abend in Raine's Halle wieder eine Exiraversammlung ab, welche trotz desßegen guffes zahlreich besucht war. Das Haupt thema der Verhandlungen bildete der nächsten Dienstag znTai>ton, Ohio, zusammentretende Brauer Cangreß der Bcr. Staaten. Dei Verein wird ans demselben durch folgende sieben Herren vertreten sein; Louis Mmh, Johaurr E. Roßmarck, Joseph Schreier, Joh. H.Vonderhorst.Georgßaucrnschmidt, Johanr B. Bauernschmidt und Johann Schultheiß Außerdem werden die Genannten von den HH. Hermann Vondelhorst, H. Kabernage! und Philipp Walter als Gästen begleitet, Die Zehn, denen sich noch Hr. Portner, Brauer im Distrilt Columbia, anschließt versammeln sich Montag Abens im Vonder horst'schen Lokale und reisen um S Uhr vor dem Calvertstraßeii-Bahnhofe ans nach deu Westen ab. „Pythias - Ritter" von Wash ington.— Vorgestern Nachmittag besuch ten eine Anzahl Washingtoner „Pythias Ritter" infolge einer Einladung der „Pytha gorean-Loge Nr. 22" unsere Stadt. Untc den Besuchern befanden sich auch die HH Richard Goodhart, W. H. HineS, I. B Daughron, G. W. C. Rohrer und R. R Brown. Nachsem der Nachmittag und de Abend gemüthlich veilebl war, kehrten d> Besucher gestern Morgen in aller Frühe naei Washington zurück. Den Antrag auf einen Besehl zur Freilassung gegen Bürgschaf hat die zur Zeit im Gefängnisse wegen Mord angriffes auf ibren Onkel sitzende Fran Emmi Bertha Lina MeKay, gebviene Noack, durei ihren Anwalt F. S. Hoblitzcl gestern in Stadtgerichte einreichen lassen. Bon dem L ain p le l> bei Gelegenheit de Ermordung der Frau des Leitern gestohlene! Gelde sind weder da» Silber, noch die 'Note! bis dahin gesunden wurden. Einige nich mit der Aufsuchung der Noten betraute Per fönen wurden bei der Schaygtäbcrci entdeck! aber wieder in Freiheit gesetzt, da sich erwies daß sie nichts gefunden hatten. DerDruid-Hill-Park. Die Ei genthümer von Grundstücken in der klinge bring des Druid-Vill-Parkes hielten vorgestern wiederum eine Versammlung in der Offie des Hrn. Wm. A. Dean, Nr. 49, Lexingion Straße, ab. Den Borsitz führte He. Ct-aun cey Brook. Hr. Dean reichte ein Schreibe von den Park-Eommifsären ein, worin diese! den mittheilen, daß sie die Madison-Avenu von Boundarq-AocnncbiS zum'barleingang in gehörigem Stande hellen wollen, falls d'i an der besagten Avenue wohnenden Grundes genthiimer iür Seitenpiade, Gofsenrandsiein iind fär Pflastern der Gossen tragen Die Comnnsfäre sagen jedoch nicht, ob sie dl Avenue zn pflastern gedenken, oder ob si dieselbe, wenn eine Briie den Staub thurm hoch auswilbclt, auch dann „gut im Staude halten wollen. Hr. W. H. Weder offerirl einen Beschluß, daß em Comile ernanr werde, weiches sich an die Commissäre wend und denselben mittheile, daß die Grundeigen lhümer geneigt sein, für gepflasterte Trotioir zu sorgen, aber um dann, wenn die Commr säie den Fahrweg und die Gossen der Madi son-Avenue, zwischen Boundary-Ävenue un dem Park-ingaiige, pflastern würden. Diese Beschluß wurde angenommen. Hr. Dea vcrlzs ein anderes Schreiben der Park-Cow missäre. In diesem machen die Commissär den Grundeignern an der Terrace-Aveuue de Borschlaq, daß sie (die Commissare) die a der besagten Avenue grenzende Einsassungde Partes um 5 zurücksetzen wollen, wen die Gruudeigner zehn Fuß von ihren Grund stücken zur Verbreiterung der Avenue abtre ten; für die Pflasterung und Nivellirnng de Avenue haben jedoch die Grundeigenthüme fetbst Sorge zu tragen. Dieser Borschla wurde mit Gelächter aufgenommen. Jede war der Anficht, daß die Stadt ebensoweit für die Pflasterung und Nivellirnng eine Straße zu sorgen habe, als die E'.genthüme der Grundstücke. Hr. Brooks machte de Berfammlung die Mittheilung, daß bei den Straßen-Com missären vonßalümore-Couni eine Petition eingereicht worden sei, die Me Cullohstraße von der Boundarrz-Avenue bi zum Parke nivellireu zu lassen. Hr. Brook bemerkte hierzu, daß eine große Auzah Grundeigeuthümer prächtige Häuser an dies« Straße anfsühren wllrde, sobald das Nivean festgestellt sei. Dann fei es auch Zeit, dal die „Dummy-"Bahn entfernt werde, umio mehr da Hr. Tyson seine Bereitwilligkeit aue. gesprochen habe, eine oder mehrere der Stadt Bahn-Linien bis zum Parke zu verlängern Hr. I. O. Patterlon zeigte seine Bereitwillig keil an, aus der McCnllohstraße, sobald die selbe lnvcllirt sei, eine Pferdebahn lausen zi lassen. Nach einigen weiteten Geschästen ver tagte man sich bis zum nächsten Donnerstage Mit Tode ging ab der bekannr Dampfboot-Capitän CHS. W. Travels. Capt T., 1322 in Dorchester-Co., Md., geboren war zu einer Zeit als Schiffsführer zwifchei Baltimore und Westindien thätig und befeh ligte später nach einander die Dampser „Wm Selben," „Peabody," „Eeorgiasa," „Ell« Knight," „State os Virginia," „State o Maryland" ?e. Er befehligte zur Zeit seines Todes den Dampfer „State of Maryland.' Gestern Nachmittag fand unter Freimaurer, und Odd-Fellowö-Geleite von Nr. 25, War renstraße, aus die Beerdigung des Verstorbe nen statt. Zur Feier des 5-l.GeburtStages der „L a u r e I - L o g e d e r O d d - F e l l o w s" in Lau rel, Del., fand doit am 22. d. M. ein großei Umzug statt, an welchem sich auch die Logei der Odd-Fellow? von Saliebnry, Seaford Cambridge und andern Ost-Ufer-Orten Ma ryland's bctheiligtcn. Prof. Ths. N. Willt llins vom „Laucel-College" hielt die Fest rede. Die Ko hl env er fchif 112 n n g von Tum berland erreichte in der a»l 24. Mai endigen den Woche 55,903 Tonnen. Seit dem 1 Januar betrug der ganze Kohlen-Veifand 331,290 Tonnen 12 Eentner. Die „Balti more-Ohio-Bahn" beförderte im Vergleiche zur Parallel-Periode von 1372 133.013 Ton tien 8 Eeniner mehr, der „Chesapeake-Ohio Eaual" 52,790 Tonnen 3 Ceniner wcni ger. Die größte, feit langer Zeit bekannti Verfchiffung war die des letzten 'l'!ittivochS, an welchem Tage 33 Züge mit VLO Hairer Per „Baltimore-Ohio-Bahn" und 400 Karre« per „Cumberland - Peuns. -Bahn" bcsSrderl wurden. Letztere winden in Cumberland zni Canal-Beforderung umgeladen. An euien Tage also 10L0 Karreuladungen mit 1I,00( Tonnen Kohlen ! Frostburg, der zweitgrößte Ort Alle gany-Connty's, hat 3411 Einwohner nnd die Grundbesitzabschätzung erreich: tz 1,054,330. Wichtig für Reifende.— Reisende, welche Oerter an der Route der „Metropo litan der „Baltimore-Ohio- Bahn" besuchen wollen, können den Uhr flüh von Baltimore abgehenden Zug bestei gen, welcher sich dem 3 Uhr-Zuge von Wa shington anschließt und um 20 Minuien nach 1 Uhr Nachm. in Point os Rocks eiutrissl. Aus dem Rückwege verläßt ein Zug Point of Rocks um 2 Uhr Nachmittags; derselbe schließt sich dem Z 3 Uhr Abend-Zuge von Washington an und trifft um 5 nach 9 Uhr Abends an der Camden-Station in Baltimore ein. Sonntags gehen Züge vom Camdenstraßen- Bahnhofe nach dem Relay.Hanse uvd allen Punkten an der Linie der „Washingtoner Zweigbahn" um 3 Uhr Morgens, fowie 3.20, 5.20 und 3.50 Nachmittags ab. Außer oben genannten verlassen Züge denselben Bahnhof um 4.20, 5.20 Morgens und 4,30 Nachmit tags, welche nur am Relay-Honse anhatten. Zurück treffen Züge um L.35,9.20 Morgens, sowie 6.40, 7, 9.15 und 10.50 an der Cam denstraße ein. Das Staats - Schul - Direkto rium hielt vorgestern Abend eine Versamm lung. Die meisten Connties waren vertreten, indeß wurden keine Geschäfte von Bedeutung verhandelt. Die eiste Ztadtrathssitzung vonOakland im neuen County Gacretr findet am Montage statt. Die Beamten der Sta a t s - N orm al- Schnle, Ecke der Franklin- und Charles- Straße, sind: Prof. M. A. Newell, Prinzi pal; Maria Borgmau, Pnnzipalin der Mädchen-Musterschule; W. H. Tolson, Prin zipal der Knaben - Musterschule; Maria C. Newell, Latein und Eloeulion; Ellen C. Goofroy, Geographie und Botanik; Virg. M. Coiifcr, Geschichte und Kalligraphie; Emil Kett, Zeichnenlehrer; H. Allen, Musik- Unterricht. Der Verkehr auf der „Pittsburg- Wafhington'Baltimorer Bahn" ist wieder hergestellt. 200 Arbeiter waren feit Sonnabend beschäftigt, nm durch neue Schie neiilegnng der weitern Gefahr von Landrut jchen auszuweichen. Brände. Geste, n Merzen um 5 Uhr entdeckte ein ?evohacr Hauses 'Nr. 2'>2, > West-Prattstraße, daß im ersten Stockwerke! einige Sacken durch euien schadhaften Rauche! sang in Brand gerathen seien. Das Feu.r! wurde mit lrichter !vtühe unterdrückt. Ter angerichtete Schaden ist nur gering. Es ist die Äobnuag deS Hrn. Wm. Sauler. Ein Paar Spitzen-Vorhäage im Parlor des Hrn. John gehörigen Hau'es Ä!r. 103, Nord Char>esstraße, singen Mittwoch Abend 8 Uhr Feuer und verorannteu. Sie kosteten 51Wg. Mißhandlungen. Charles Wil liams, ein Neger, wurde Donnerstag Abend verhaftet, weil er angeblich den Farbigen Charles Brown mit einem Ziegelsteine that tich angegr-fftn. Er beschuldigte Brown, ihm das Herz eines Mädchens abwendig ge> macht zu haben, und dasür schlug er ihn mir dem Steine auf den Kopf. Richter Jarden ! überwies ihn dem Gerichtsverfahren, resp, dem Gefängnisse. Tödtlichcr Anßgan g>-Der Knabe James Key«, welcher von dem Cameraden Verkley am 21. ds. zufällig in den Kopf ge schossen wurde, starb g-stern t'rüh 5 Uhr im elterlichen Hausc Berkley's, Nr. 225, Nord- Eutawstraße, wo er den Schuß erhalten hatte. Dr. Mackall erllärte den unglücklichen Schuß für zafällig und hielt keine Todlen schau, ivorauf die deiche nach der Wohnung der Eltern des Verstorbenen, Nr. VB, Monu mentstraße, geschafft wurde. Heute findet die Beerdigung von der Emanuel- Kirche aus statt. Leichenfund. Nahe Paw-Paw, Al leganq-Eounty, fand man am Mittwoch im Canale die Leiche eines unbekannten Mannes, wahrscheinlich vrn Va. Er trug zur Zeit eine graue MUitärjacke und Kappe nnd andere Unisormtheile der „Md. National- Garde." W?an nimmt an, daß der Mann in Folge eines epileptischen Anfalles iu'S Was ser fiel und ertrank. Kirchliches. Heute Abend wird in allen katholischen Kirchen die Maiandacht ge schloffen, und in den deutschen werden vor Er theilung des Heil. Segens Prozessionen ge halten. DerZrzbischof hat die diesjährige Erhebung des Peters p 112 e nn ig s in allen katholi schen Kirchen auf Sonntag, den 6.Juni, aus geschrieben. Der Erzbischof mahnt, „daß es die heilige Pflicht der Katholiken fei, zur Un terstützung des heil. Vaters beizutragen, der durch Gewaltthat und Ungerechtigkeit der ge wohnlichen Einkommensquellen beraubt sei." Heute findet in der S e e s ch u l e zu Anna polts dieVertheilung der Diplome an die Abi lurienteu statt. Bon Waihington und Bal timore steht erheblicher Besuch der staatlichen Hauptstadt in Aussicht. Borgestern fand wie der ein großes Manöver derSee-Cadetten und Mariuezolvaien starr. Ein Seegefecht nebst Uferaugnff wurden improvisirt und blind mit ztanomn nnd Gewehren daraus losgeschossen. Schließlich kam es an der Gouvernements, brücke zum entscheidenden Kampfe, ans dem die 'Marinesoldatcn unter der Anführung rh. res Lieutenants Robinson al« Sieger hervor, gingen. Dem „Spaße" fah eine große Men schenmenge zu. Bom Stapel wird heute der ans der an der Südseite des Bassins gelegenen Schifss zimmerwerfie der Gebrüder Beacham gebaut- Dampfer „Naleigh" gelassen. Derselbe ist für die Baltimore- Wilmingtouer Lmie gebam und übertrifft den „Daniel I. Foley" noch an Große. Die loneü'Fälle-Meloration. Auf erhaltene Einladung stattete der städt isch Behufs Besichltgung gewisserModelle zui Veranschaulichung der Jdee'n des Hrn. Roß WinanS über die Jones' Fäile-Correktion ge> nanntem Herrn in feiner Wohnung gesterr Nachmittag einen Besuch ab. Er war durch 17 Mitglieder des ersten und 7 Mitglieder des zweiten Zweiges vertreten. Die Besuche, wurden von Hrn. WinanS freundlich bewill kommnet und nach dem Bauplatze am westlichen Ende der Columbiastraße ge führt, wo man das sinnreich zusammengestellt« Werk des Erfinders mit großer Aufmerksam keit inspizirle. Die nöthigen Erklärungen und Belehrungen über alle hervorragenden Punkte gab Hr. WinanS mit großerGenauig. leit und Deutlichkeit. Das Modell ist seh! umfangreich und macht alle Straßen, die vor der großen Überschwemmung heimgesucht wurden, anschaulich. Es sind 21 sowie die gauze Angelegenheit, welche imFall, der Wiederholung des Austrittes der Fälle be droht werden müssen, wenn deren Belt sein« gegenwärtige Lage behält, dargestellt. Di« Vollendung des Modells hat zwei Jahre ii Anspruch genommen, nnd wurde mit einen Kostenaufwande von SIOMV ausgeführt. Ei ist überdacht und mit einem Wasserreservoir, versehen. Hr. Win ans hat bekanntlich von jeher be hauptet, daß die Vertiefung von Jones' Fal len das einz-ge Mittel zur Verhinderung eine, neuen Ueberfluthnng fei, und gründete au! diefe Idee sein mit großer mechanischer Ge schicklichkeit hergestelltes Modell. Die Schleu ßet! von drei Flußbetten des Modells wurden geöffnet und mit Wasser angefüllt-, das eim Bett repräsenline den Plan des Hrn. H. Ty son, das zweite den gegenwärtig angenomme nen und das dritte vertiefte den WinanS'schev Plan. Die Möglichkeit der Verstopfung durch Bäume, Bauholz und andere Gegenstand« unter Brücken wurde durch Holzblöcke über zeugend gemacht und den Herren Stadträthen von der Wichtigkeit der Theorie des Hrn. Wi nanS eine hohe Meinung beigebracht. Di« unbedeutenden Kosten der Vertiefung erhiel ten dabei besondere Besprechung. Eine ge< druckte Broschüre, welche die Ansichten deS Hrn. WinanS über die AuMhrung seines Planes darlegt, wurde jedem Anwesenden ein. gehändigt. Ehe die Besucher sich entfernten, dankten'die HH. Gifford und Greenfield fiii die erhaltenen Winke und Belehrung, worani Hr. WinanS die Versicherung aussprach, daß nur Pflichtgefühl ihn bewogen habe, da« Mo dell anzufertigen, und er sich hundertfach füi feine Mühe und Ausgaben entschädigt betrach ten würde, wenn seine Winke in der Jones' Fälle-Angelegenheit berücksichtigt werden soll ten. Der Lebt uSversicherungS-Pro zeß von Frau Elise W. Goß, Wittwe von Winfield S. Goß, gegen die „Mutual.Le bciiS-Assckncanz-Cvmpagnie von New-Aork" auf Auszahlung einer Pollee von KSOOV aus das Leben des durch eine Explosion an der Aork-Road getödteten Mannes der Klägerin wurde gesterit vor Richter Bond und Bei sitzer Giles im BnndeSkreis - Gerichte fortge setzt. Im Interesse der Klägerin waren noch meh rere Zeugen zu verhören. Hr. Gottlieb Engel, an der Hork-Road wohnhaft, bei dessen Vater der verunglückte Goß in Kost und Logis ging, bekundete Dasselbe, was Goß's Schwager Ud derzook anSgesagt; erhalte kurz vor dem Aus brechendes Brande? Goß noch gesehen; der selbe kam in's Haus des allen Engel, um, weil der Docht in seiner Lampe nicht brennen wollte, eine andcre Lampe zu holen. Während Zeuge daheim mit Udderzook sich unterhielt, bemerkten Beide das Feuer und eilten uach der Brandstätte hinüber. Bezüglich seiner von Hrn. Parrott kurz nach dem Brande nie dergeschriebenen und von ihm unterzeichneten Angabe wurde Zeuge einem scharfen Kreuz verhöre unterworfen, bei welchem sich keine Widersprüche herausstellten. Charles P. Stevens, A. I. H. Way, Tho mas Chafteau, Ex Richler Showacce, Oberst Wm. B. Schley, Thomas Dawson und Au gusi I. Mathiot gaben den Zeugen Alexander C. Goß und Udderzook, Bruder und Schwager deS Verstorbenen, den besten Leu mund. Hr. Lowndes, Eigenthümer des niederge brannten Hauies, iagte aus, Udderzook habe eine beträchtliche Zeit nach Entdeckung des Brandes die Befürchtung ausgebrochen, fein Schwager möchte in dem Haufe sich befinden; U. habe als Grund, daß er dies nicht zeitiger erwähnte, angegeben, er habe sich erst in der versammelten Menge nach Goß umgesehen und keinen urmölhigen Lärmen schlagen wol len. Hr. Hinckley, Anwalt der Verklagten, hielt vor Beginn des Verhörs der Zeugen ssiner Clieniin eine kurze Ansprache an die Geschwo renen nnd erllärte, das Wort: „Betiug" umfasse den Hauptgrund der Vertheidigung: Betrug bei Erlangung der verschiedenen Po licen von vier Compagnie'», Betrug ber'm Brande, Belrng bei'm Ausgeben der Leiche eines Anderen für den Leichnam deS Goß, welcher noch am Leben fei, und Belrng durch Anhärigigmachung der vier Prozesse; die Ver. klagten (außer der „Mutual" stirb noch drei Assekuranz -- Compagnie'» vcrklagt) würden die Beschuldigungen des Betruges überzeu gend nachweisen; Hr. Goß halte, wie seine Frau bezeugt, noch gute Zähne, während die ans der Brandstätte geholte und beerdigte Leiche alle oder nahezu sämmtliche Zähne ver loren Halle. A. F. Breese, A. H. Barnitz, John A. Ni chols, Carl Hann, I. W. Langley nnd Tho mas C. McGnire, sämmtlich Agenten oder in anderer Eigenschaft mit den LersichernngS- Gelcllschasten in Verbindung, wurden im In teresse der Verklagten verhört; ihre Verneh mung dauerte bis zu der um k Uhr erfolgeu dcn Vertagung der Sitzung. Hr. Langley und Andere erwähnten, Goß habe sie zu Compagnons in der Anfertigung eines Ersatzstoffes für Guttapercha gewünscht, und gaben es als ihre Ansicht zu verstehen, diese Erfindung sei nur ein Vorwand zur Er möglichung des gegen dieCompagnie'n zu ver. übenden Betruges gewesen. Der Prozeß wird h-ute fortgefetzt. Eine DiebSbande. Sert mehreren Wochen führten die in dcr Nähe des Lexing ton-Marktes wohnenden Leute K!age,darnber, daß so manche kleine Diebstähle ni jener Ge gend begangen wurden, ohne daß man die Thäter entdeckte. Die Polizei war in ihren Nachforschungen lange erfolglos und erst am ! letzten Mittwoch ward sie der Diebe habhaft, i Sic machte onsfindiz. daß vier N-'g-rknaben t einen Keller an der Lexingtvn-, zwischcn Paca- i und Grcenstraße, gemiethet hatlen. Neugie rig ;u elsahren, .vas die Knaben daselbst lrie den, ü2üeleu mehrere Polizisten am Mittwoch dem Keller einen Besuch ad. Sie fanden die Burichen hier ganz wohnlich eingerichtet und z entdeck e > bei einer näheren Uuteisuchung eine , Anzahl Gegenstände, die augenscheinlich ge- z stöhlen waren. Man brachie die znngen Gau- < ner nach dem westlichen Siationshause, wo sie ihre Namen als Lewis Barncy, Willlain 5 H. Tiueinan, Horace Gray uns George F. j DaviS angaben. vorgestern Vorniitiag bat- 1 ten sie ein Verhör vor Richter Bell zu beste- j hen, welches damit endete, daß Barney und . Trueman dem Gefängnisse und Gray und ! Davis der „Besserungsanstalt sür Negerkin der" übcrwieien wurden. T h e > l w e i s e wiedererlangtes Geld.— Am Mittwoch v.rlcr ein kiesiger Geschäftsmann, während er vom Exchange- Place nach der Eck: der Calveit- nnd Balti morestraße ging, einige kleine Packcte, welche L 250 enthüllen. Er theilte 'einen Verlust, so bald er denselben bemerkt haue, den Geheim polizisten Tmiih, Pierson und West nur, de nen es auch bereits gelungen ist, einen Theil des Geldes wieder zn erlangen. Ein weißer Knabe, Namens Friedrich Beck, hat den größ ten Theil gesunden, man vermniher siüu, obgleich er vor Richter Maddox aussagte, dag Betrag seines Fundes sich nur ans delies. Ein Weißer fand K5O und ein Farbiger KW. Der letztere, der John Wes ley Thomas heißt, sowie auch der Knabe Fr. Beck sind dem Verjähren der Grojzzeschwore nen überwiesen worden, da man Beide 'in Verdacht hat, einen Theil des gefundenen Geldes unterschlagen zu haben. Wegen Schwindels und Dieb stahls angellagt. Henry New'irk wurde am Donnerstag vom Geheimpolizisten McDevut iniolgc einer an den Letzteren von den diesigen Geheimpolizisten Smith, Pierjon und West ergangenen Aufforderung >n Waih iugton verhaftet und nach Baltimore gebracht. Newkirk ist angeklagt, von Rebecca Bnrnham KI4V unter falschen Vorwänden ervreßi nnd dieselbe zu gleicher Zeit um eine goldene Uhr im Werthe von SSO bestoh'.en zu haben. Rich ter Hageriy entließ ihn gegen tziovu Bing schast bis zu dem stattfindenden Bcrhör. KS" Wir sind den HH. A. S ch uma ch er Ä oin p. abermals für die Zusendung neuer, mit dem Dpfr. „Ohio" aiigetomuie uer europäischer Blätter verpflichtet. Der Verein der ärztlichen Vor steher von Irren-Anstalten der Vec. Staaten schloß gestern seine Sitzungen und vertagte sich bis zum Mai nächsten lah res, wo er sich ui NashviUe, Tenn., wieder veriammeln wird. Der Dampfer ~(sl)es?er" wird morgen Nachmittag eine Fahrt nach An napolis machen und dabei an allen interessan ten Punkten des Severn vorbeisahren. Die Abfahrt von der Lightstraßen-Herste, Nr. 7, findet präzise HZ Uhr Nachmittags statt. Wcr einen angenehmen Nachmittag verleben will, dem rathen wir, sich diesem Ausflüge anzu schließen. Ankunft des DampforS „i?hic>." Der Dampfer „Ohio," Eapt. von Emster, am 13. Mai von Bremen, am lü. von Sonih ampton abgegangen, tras gestern sriih in un< ferem Hafen ein; erlegte die Entfernung von

Southampton bis zum 6ap Henry in dem Zeilraume von dreizehn Tagen zurück. Eap Henry passilt-er am 2S. Mai Nachmittags Uhr nnd ging gestern früh 7 Uyran der Qnarantaine vor Anter. Während des ersten Theils der Fahrt gab's starke Westwinde, die dann veränderlichen Winden bei gutem W>>t rer Pia? machten. Am 21. Mai begegnete die „Ohio" nnter'm 48. Breiten» nnd 34. Längengrade dem westlich steuernden Dreima ster „Helene;" am 2K. Mai unter'm 42. Brei ten- und 58. Längengrade einem Dampfer d> r National- und einem Dampsichisse der sranz. Linie, die Beide ostwärts fuhren; am 28. nn ter'm 39. Breiten- und 70. Längengrade dem Bremer Dreimaster „Göschen," der ebenfalls östlich snhc. Er brachte 12 Lajüten- und 803 Zwischendecks-Passagiere, die sämmtlich sich guter Gesundheit crsreuen. Die in Bremer haven an Bord gegangenen Passagiere haben wir bereits Mittwoch namentlich angeführt; in Sonthampion schifften sich noch solgende ein: Consul Werner Dresel von Baliiuiore und Frau Anna Schmidt ans Lirgeu in der Cajüte; Hermann Brandes auS Brem-n. O. Brüggemann aus Eisleden und Joh. Wetzer, Berrha Hansicker und Liieite Bertschi aus d.r Schweiz nn Zwischendecke. Als Fracht hatte die „Ohio" solzende Gn ter,'3so Tonnen, am Bord : kausinanntwaarenfür Gcy.r ÄiUinS; I Collis Ei lenwaarc» für Morch.» Keioel; I Kiste Hol,Waaren. « Packele Trogaen sur Lilly k Comp.! l>o. mannswaareu für Holländer i-Prechlel, I Kiste dc>. für I. T. Kremclberg ck Comp.; L do. für Prior k Von CSllen; 1 do. sür I. Griiiubaum Söhne; 2 do. für für y Davis Comp.;'t do. für Gedrüder m?s o°Balle°/do/sär Sohii; -t giften !o, für Alberti. Prior i Comp.; sdo. stir Meyer .dDI-tin. jon, Philadelphia; 7 Kisten Wein für Gebr. Fuit 6 Comp.: ZI do. jiir Thom M Collis Geiniise AaainiännSmaaccn nnd ü Paikctc jar N. N.; von Soulhamplon 2 Kisten Cisenwaaren sür Mo rid.k »cidel! I do.sür A. I. jun.. k Komp,; Z »yi^ steil Fla.chcn siir Geiir. Brown; l do. Bilcher sür Cn. ih!n>;Z Bailey; 2 Orhosie Clarel liarroll. 3 B.er, 1 Waare» sur ?i. N.; , von Havre 1 Kiste Kausmamtt'waaren snr A. Pol. tot: !i do. für Gebr. Cansicld Comp.; ii> Kisten für Vrisling. Pailerion»- Comp.; l Kiste kanfinanus. Waaren für jar är SchiffSllachricdtcn. „Talmas Capr. Peicrie», am cie englische Brigg »Bride," Capl. nach unserem von Sagua ia Grande hierher in See, Tie englische Brigg „Charles A. Hoard." Capr, Re ville, brach am iü. Mai von ist. Thomas üoer Arroyo nach Baltimore auf. (HerichtöverhandUttlgen. OderapptllaiionS.Berich i—A nnap Zlis. den .w. Mai. -- Die „Parleröburger-jwligdahn.v.c. feUlchafl" wider Seoit. Uno laiod Tome Ivider dlefelbe Gejelljcha»; Schlich de? Plaidoy?rS für die durch Revercy Johnson, für >»nö L. Xr e ger,chi s ü r B a^i: or e. Couni q. Towlonl ° wn, den ZO. Mai. - (Vor N'ch -r Ni »art Grafon und G Nichoia- CharNS PaNii-r. dilio.— Kür morgen n»e Nr. I^l. löb, tÄ?, iÄll, 160.16 c;, IV7, cc>?i. l'2. lii», 177, litt, IW. Idl, lt>o. 157,1 R, l!jl, li<7 und I!<z angesetzt. Warl en - Gericht. (Vor den Richtern Dane!«. Linosaq un? Bifhop.) CS erhkliin Georg Krisiage u»d Dennis Croiviey Z-oUiiialhi zur h.r resp. H'nterlasjenichajlen von Eliiaoeth ütollwg Heinrich C Wentz, KondSiiihaber iür CorueliuS H, Cole; das Gericht velraute loh. B.Wnitz als Curaior INI« rem auf cer diS der Prozes wider Eier» auj der e Richer Der Protest gegen Jalncs West we gen Ermordung der Anna (Hlbson. Gestern wurde'im Erlminai-Gerichte die Prozesstlung des Schwarzen Jamcs West nn ter der Anklage, am 13. März in seiner Wvh imng, Nr. I3v. Sarah Annstcaße, se'.ne Con kllbine Anna Gibjon, »li»s Stine, mit einem Beile erschlagen zu haben, sortgesetzt. Seitens der Aullagebchörde wnrdenPolizist Schulz, Sergeant Fitzgerald, Polizist Don iielly, Lieutenant EadwalZaber, John H. Walker und Ellen Diggs, Farbige, als Zeu gen vorgefüh't, worauf das Veryör der Ent lastungszeugen begann. AIS solche standen die Neger John W. West, John Wen und Wilhelmilic West, ferner Friedensrichter Ähee ler, Louise Wolf und Frau Woodall aus dem Zeugenstande. Zur Widerlegung gewisser Aussagen der selben wurden John Äilen, Polizist Donnclly und Dr. Robinson vernommen. Damil schloß das Zenzcnverhör. Zehn Minuten nach 2 Übr begann Staats anwalt A. Leo Änoit im Namen derAiilloge beyölde das Plaidoyer und war. als um 3 Uhr die Sitzung verlagt wurde, damit noch nicht fertig. Der Morder Nicholson. Anwalt Tucker führle gestern sei» Argu. ment zu Gnnsten der Gewährung eines neuen Prozesses sür Nicholson zn Ende. Er cinrie eine Menge Gcrichlsfälle, um den Beweis zn führen, daß Nicholjoii zu dem Geständnisse beredetwoiden sei u. dasselbe nicht alsein frei williges angeicheli werden könne. Zudem standen die Aussagen des Gefangenen selbst und die der pH. Erone und Englyh mit ein ander im Widerspruchs, was schon genügend sei, um den Ausschluß der ganzen Evidenz zu rechtfertigen zc. Gestern folgte SlaaiSanwalt Revell, der in gewandter Wei>e daS L'.gumeni des Hrn.Tucker zu entkräften versuchte. Heute > folgt Anwalt Tuck. Vcrausstchillch ist nicht vor Ansang rächter Woche tie des Appellat-onsgerichtes zn erwarten. IX Gestern fand die ieil einigen ange zeigte GräderschmückungSfeier zum Andenken an die aus Seiten der Union gefallenen Sol daten stau. Tie innren der ÄundeSfclda:en ruhen auf London-Park-Cemeteru an der Fre. derick-Road, wo anch e-iie bedeu-mde Auzrh! conföderirter Soldaien schlummert. Wählend die Schmückung der Geäbcr der Letzteren sich seil lahren nur noch ain die Angedöriqen der in dem traurigen KiiegeGefallenen bcschränlt, hat die der Ersteren gewissermaßen einen ös sentlichen Charakter angenommen: die natio nalen Aemter waren geliern 'Nachmittag ge schlossen, nnd nnc große Menschenmenge pil gerte die Frederick-Road hinaus, nm Blumen auf die Gräber zu legen und durch Gesang, Musik, Gebet nnd Reden die Ertniierung an die Vergangenheit aufzufiiichen. Das herr lichst? Weiter begünstigte die DemonstraiiLii, und als gegen Abend der Himmel feine Thrä nen wei.iie, waren fast alle Ausgezogenen wieder daheim, und nur hier und dort hatten sich noch kleine schaaren auf dieSeiie geschla gen, um den bequemeren Rücktransport nach dec Ztadt in denNachmittazs mehr, als über füllten Pferdebahn-Waggons abzuwarten. Man unterlieg es dieieS Mal, wenigsiensSei tcnZ der Weißen, in festlichem Zage nah dem Parke zu marichiren. Die Blumen wurden auf Wagen nach dem Kirchhofe geschafft, und die Theiluehmer der Feier folgten zu Fug, Pferde Wagen oder Eisenbahn. Auf andeien Be gräbnighijfen, wo die Lieben noch heute Trau eruder ruhen, fand die Schmückung in aller Sülle statt. Nur auf Loudon-Park war dt« Gedächtnisfeier eine offizielle. Dort hauen sich ungefähr 2000 Personen zusammengefunden; 10 Minuten vor 4 Uhr Nachmittag« begannen die Ceremouie'n mit dem Abiinzk'.i eines Liedes durch den Chcr unter Direktion de? Prof. J.M.Deems, wor auf General King Major Georg Castle vom 3. Maryläiider Regimeute, Versitzenden des ExekutivS-Comite's der Feier vorstellte. Ma jor Castle'» Rede zeichnete sich durch Kürz» uns Bündigkeit aus. Nachdem Pastor I. F> Gtbson ein Gebet gesprochen, sangen die Km. der des BundeSsoldaten-Waisenhanses ein Lied. Nunmehr hielt Oberst Ephraim F Andetsoi! aus Howars-Couuli), der Reduei des TageS, eine lungere Ansprache an dießcr sammelten; der Clwr sang wieder ein Lied, dessen Soli Frl. Jsa Adams übernommei hatte, und das Musikcorps der Anstalt trug mehrere der Feierlichkeit ange mcssene Weisrn vor, worauf die Gräber mi Kränzen und duftenden Kindern Ilora's de streut wurden. Chorgesang mit Frau Hoitsi als Solistin nnd Absingen des englischen Lob gesanges (Loxologie) bildeten den Schluß de Gräbcrschmückungs-geier. Tie Farbigen zogen mit Fahnen, Acxtcn Baniieril und anderenLaraphernalien, beglei :e: von Trommler- und Musilcorps und eiue! endtofen Schaar Männer, Frauen uns Kui der, hinaus nach der Bel-Arr-Road, wo sie geirennt von ihren weigen Brüdern, die Ge dächtuißfeicr begingen. Die Griznvkeuileczniil, deS n:i:e! deutschen ÄLacsenhallseö. Ter „.Illgcli?eine Teutsche WaiienhauS Verein" h,en gestern Abend in dcni Lokale de> > Hrn. I. an der süd-Frederickstraße ein l Versammlung ab, welche äußerst zahlreich be ! Mcht war. Hr. Gustav Faeiu« führte dei > Vorsitz, lvahrcnd die HH. Win. Eckl>arot uu! » Karl Winter als Sekretäre snngMen. Di vtepräientanten von verschiedenen Vereinen i Logen und Gesellschaften meldeten, dag di ! Letzteren be'chloffen haben, sich an dem Aue - ,uge bei der Grundsteinlegung dcs „Allgemei > neu Deutschen Waisenhauses" zn belh.iligeii . Jackjon-Loge 'Nr. 16, Schiller-Loge Äir. 17 . Columbia.Loge Nr. 13 und Jean Paul-Log - Nr. 1 ces „Verbesserten Ladens der unab hängigeu Brüder;" Götije Loge Nr. 1 »ü . Nr. 2 des „Bereinigte! - Ord. d. unabh.Br.;" Germanialoge Ä'r sde i „AmerikaniicheiiProlesjanlischenGeseUichaft;' z Schiller-Loge Nr. 23, Jackson Loge ilir. 3>i z Germania-Loge Nr. 14, De Kalb-Loge Nr 1 7S und Allemannm-Logc 'Nr. 76 der „Pt) - thias-Ritier;" Sch'ber-Bund Nr. 7 nnoLüt ! zow-Bund Vtr. 8 deS „Teutschen Ordens de ; schwarzen Ritter;" Mauin-Ln'.her-Ver e ein; Gustav Adolph.Verein; Z)!adi>on-Log e Nr. 40, Germania.Loge t)ir. 24 und Steu c ben-Loge 'Nr. 41 des „Unabhängigen Orden! . der guten Brüder;" Baltimorec Schützen , Gesellschaft; Freundschaftk-Vund; O. it. Gcsellichaft; Jalobs-Clnb; JsractiiischerWal senhaus-Berein; Eintracht; Capt. «)iau'S . Capt. Otto'S und Capt. Cashmr,er'S Caval ierie; Germania-Loge der „Freimaurer;" All z gemeiner Arbeiter - Kranken - Unterstützung? ! Bcrcin; Knabe'S Liedertafel; Hüdise-Lnud Social demokratischer Turnverein; Turner t> 'iraiiken.UnlcrstützUllgS-Bercin; Baltimore - Turuvetein; Turnvcrcln. „^ovwärtS;"'l>!a riiiänbcr Durnoerein; r Anacostia-Stamin Nr.ioi, Osceoia-Stamu ° 'Nr. 11, Mohaivk-Stamm Nr.3S und '2!!eta mora-Stamm Nr. 1 des „Unabhängigen Oc - dens der Roihmänner;" Coiumb:a-Loge 'l!r - 52, Schiller-Loge Nr. 32, Wilhelm Tell-Log ' Nr. 56, Lafatiette-Loge Nr. 200, Humboldt t, Loge Nr. 201, Orsini-Logc Rr. 20l», Wash ° ington-Loge Nr. 254, Teuionia-Loge Nr. 252 a Germania-Loge Äir. 307 und Harmonie-Loa r 'Rr. 303 dcs „Teutschen Ordens der Hain gari;" Schiller-Loge i)!r. 55, Liberty Log ; V 3, Jackson-Logc 65 und Germania 3 Loge 'Nr.47 der „Odo FellowS;" Orsim-Log j 'Rr. I, FrllS Poiut-Loge N.. 2, Baltimor.' . Loge Nr. 3, Harmouie-Log: 4, Hum - botot>Loge Nr.s, Wilh.Dell-Loge Nr.lB un! Sch>ller-Lo ',c Ätr. 4 der „OröcnSsohne de . Fleih.lt;" Tento.iia-Hain Nr. 13, Lafauette - Hain Nr. 6, Jackson Hain Nr. 4, Germania z vaiit Ar. 2 und Marrständer Haui 'Nr. . d.Dr. Hl.Th.Sieiblein b.richtcte, dag die vie - Gesangvereine: „Liederkranz," „Geruiama . Männcrchor," „Harmonie" und „Arion" be Ii schlössen hätten, zwei Gesänge bei der Grund - stciulegung des neuen Waisenhauses vorzu tragen, sich aber nicht am AuSzuge zu bethei . lizcn. ES wurde den Anwesenden bekann r gemacht, dag Hr. Otto Düker als Chesmar Ichall des Zage« fungircn wird; Capt. I. R Fellmann hat abgelehnt. " Die Versammlung wurde hierauf mir des in einer Sitzung deS ArrangcmcnlZ-Comile'. c gesagten und von unZ bereits einmal verof >i jcr.tlichtctt Beschlüssen bekannt gcinacht. De , dieselben jedoch seit jener Zeit eiuige Aende rungen erlitten habeu, so tassen.wir sie noäj > einmal folgen: ° „Beschlossen die Feier der Grundstein leznug soll Sonntag, den 15. Juui, siatlfiu den; zu derselben sollen alle bei'm Vereine repräsentirten Logen nnd e ten elllgekaden werden; der Feier soll ein möglichst direkter Znz vom z allen nach dem neuen Waiienhause vorherge hcn, z» dem sich alle Logen, Geiellichastcn und Vereine an gii'annlem Tag?, Nachmittags 2 z Uhr, bei'in Waiienhause au der tllord-Cal ° vertstrage einzusindeu haben, wo der Chef- Üliarichall den Zug ordnen wird; T'aS jährliche Picnic zu.» Betten ' t>eS Dentscheit LLaisLn hauseS - findet Pfingstmontag, den 2. Juni, in Rost's Hain statt. Das Fest beginnt Vormittags um 9 Uhr. Für Unierhaltunzen aller Art ist > im reichlichsten Mage gesorgt. Prof,Winter's und Prof. Wacker's Musikcorps werden wah< r rend de« ganzen Tages Conzert- nnd Tanz - mtisik liefern, auch werden die Waisenkinder itnt.r Hrn.Gleichmanu's Leiinng mchrereLie ter vertrage». Hr. G. Facius wird cine - knrze Bcgrllgunzs-Ausprache an dieAnwesen ° den richten, während der Ehrw. Kratt ' und Capt. I. R. Fellmanit die Festreden hal ' ten werde». , Hoffentlich wird dicscs Picnic, das schon in , den vorhergehenden Jahren stets Izahlreich bc ' sucht war, in diesem Jahre noch stärker als , joiist besucht weiden, denn gerade jetzt, wo man bereits mit dem Baue des neuen Waisen hauses begonnen hat, ist thatkräftige Unter : stütznng dcS Vereins von Seiten unseres Teülschlhums nothwendiger als je. Jeder, der bis jetzt noch keinen Entschluß gefaßt hat, - wo er den Pfingstmontag zubringen will, sollte den Vorsatz fassen, dieses Piciuc zu be suchen, damit jedes Fleckchen Erde auf dem ' Platze der Mad. 'Rost Monlag mit Menschen besäet ist. Alle Freunde der Anstalt, welche gesonnen sind, Preise für die Kegelbahn zu geben, wer den von Seiten des Vereins er>ucht, dieselben bei Hrn. H. Von der Heide in Nr. 66, Nord- Gay.ftraße, abzuliefern. Der letzte Taq der KrühlinqZ- Nenncn. Trotz dcs Protestes mancher Frommen, de nen die Pferderennen ein Gräuel sind, wurde auch gestern die Feier auf Pimlico vom besten Werter begrüßt. Der Besuch war zahlreicher, als selbst an ten drei vorhergegangenen Ta gen und das riesige Amphitheater mit Men schen angefüllt. Zu Fug und Pferd, per Kutsche, Markt- und Expreßwazen, Eisen bahn zc. zog die Menge hinaus nachPimlieo. Als um 3 Uhr die Rennen begannen, bot sich d'raugen eine animirieSceue dar, das Musik corps des 5. Negis, exekutirle unter der Di rektion des Capt. Jtzel seine besten Weisen und am Vüffet entwickelten die HH. P. Reil ley und Brown die größte Thätigkeit, wäh rend die Renner mit ihren Jockn-Reitcrn sich in der zum Weitkampfe tummelten. Präcis 3 Uhr erscholl vom Richter-Pavillon das Signal zum Beginne der Rennen. Das 1. Rennen, für Pferde jeden Alters, (IZ M.) beschränkte sich auf I. F. Chamber liu's „BrennuS," das ohne Opposition den 5600-Preis erhielt. Sonst war kein Pferd eingezeichnet. Das 2. Rennen, für Pferde jeden Alters, (2 M.) fand zwischcnOdeußowie's „Edwin," S.C. Smtih's „Teetotal" und D. Bucklcy's „Chickabiddt," statt. Preis S6OO, welchen „Chicabiddy" in 3.51 H, resp. 3.464 gewann. Das 3. Renn?!! fand Zwilchen Pferden, die bei de.i Frühlingsrenmu bisher nicht gewoil neu halten, statt. Enlriit waren I. Doua hue's „Sanford," Tully 6-Buckley's „Bück den," Jordan «c Maule's „John Boulger" nid H. P. McZrarh's „A>tisl." Prers LWO, welcheü „Bnckdeu" mit 2 und 45 Sekunden gewann. Das 4. Rennen war da? große Lteei>l>i j clvisv (2 M.), an weichem I. Donahue's „Tammany," I vi. „Vochiel" und D. I. BannaliM'S „Dussy" theilnahmeii. Prcrs SI2OO, wovon das erst-beite Pferd, „Quffq" (init >! Pein. 1 Sek.) K9OO errang. Damit schlössen die Frühjahrsreunen, dcr erste Versuch des hiesigen „Jockey - Besriedigend lies das Fest av und aus fröhli ches „Wiedersehen !" bei d?n Oktober-Rennen war der Wunsch, mit welchem die Sperling- Welt sich gestern im Pimlieo verabschiedete. Der große i!>,nvoucr Howe'sche Eir kus »lud Sänger'S ivteuagerie aus Europa geben an den 'etzien vrer Tagen der nächsten Woche auf dem Belair-Marktplaye Vorstel lungen, nachdem sie von Haneburg über kommend, am Dienstage in Tow sonteuvii gastirt haben. Uns liegt cine?ium iner des Harrisburger „Patriot" vor, irr ivcl cher Hr. Meyers, der Cougreßibgcordncte, dem Howe'scheu Elablisfemeni e>ucn, wie cs scheint, verdienten widmet. Was dasselbe vor allen anderen dieser Art auszeichnet, ist die große der drcssirleu Thiere, mit denen Vorstellungen gegeben wer den. Füns Elephanten machen verschiedene Luiustslücke, bauen Pyramiden u. s. s.; vier benzakiiche Tizer springen durch Reisen und zeigen noch andere Leistungen der Dressur. Tas Bcrcilcr-Personal ist srisch von Europa importirl und soll alles bisher Ersehene übertreffen. Aus Eleganz der Ausstattung des Ganzen und Vollständigkeit dcr Einrich tung sind bedeutende summen verwandt: so kosten die beiden, in dem großen Umzüge sigu rirendeu vergoldeten Triumpswagcri ?25,000 leder. Tos Etablissement repiciientirt im Ganzen einen Werth von s? 50,000 und kostet täglich »1500 zu unrerhalren. Hr. Otto Düker soll ersucht werden, als Ehefmarichall zu sungu'cu und die nöthigen ' zu ernennen; Hros. soll für diese Gelegenheit engagii: werden; dcr Grundstcrri soll au der Nordost-Ecke des Gebäuve« gelegt werden, aus Ohio-Sand ' stein bestehen und die Inschrift: „Ä. d. W. ° H. 1873" tragen; er soll ausgehöhlt werden und in einem mit Kupferblech znqelölhcien Kasten folgende Dokumenieeinhalten: I.Ael t>fte des „Deutschen protestanti ' scheu Waiienkaus - Vereins 2. Berb.sf.rte " Eonstituliou deß „Allgemeinen Deutschen Waisenhaus.Bereins3. Jetzige Conslitu ' tion neost dem Siegcl und Stcmvel des Ver ' ei«:?: 5. Eolleltionsliftc aller jetzigen Beam " tcn. Tirclioren und Repräsentanten; 5. Dcr A'nrns zur Beisteuer für den Renbau; 6. ' Exemplare aller deutschen und cngli'che» Z-i -tungeu dcr Stadt Baltimore von dcm Tagc, welcher dcr Feier vorhergeht; 7. Nr. 107 des t „Correspondenten" mit der Abbildung des neuen deutschen Waiscnhanfes; 8. Liste des ° Ban - und der Ar -5 chiiekleu und Corttrakteien; 9. Namen allcr jetzigen Waiseukinder nnd des Hausvaters u. ' der Hausmutter; 10. Ramen dcr Beamten ' und Mitgluder oes Damen ° Näh-Aer.ins; d il. Namen der Beamter.des Dainenvereilis der Zrousgemeiudc; 12.Namen aller cingela ' denen Vereine. Spczicllgedrnckle Einladungen zu der Fein ° sollen an mehicrc BnndeL, Staais- und ' Siast Beamle, an die Repräsentanten der - deu: chen nnd englischen Presse, sowie an alle > Diejenigen, welche Freibillett zu der jährlichen des Waisenhauses »chatten, crgc DaS Programm dcr Feier, welche? j-doä inöglichcr Werse noch einige kleine AWändcrnn, - gen erleiden wird, lassen wir nachgehend fol 1. Erösjnnng durch den Präsidenten; 2 - Miisik-Piece; 3. Ehor; 1. Hanpt<F'chrede ii ' dcnljcher Sprache; 5. Ehvial; 0. Englisch ° Rede; 7. Ehor; 8. Grundsteinlegung omck r dcn Präsidenten und das Bau Lomite, unter ' stutzt von dcn Architekten und Eontraltoren c !). Deutsche Rede; 10. Schlnstchor. Es wurde hieraus noch beschlossen, daß di vcrschiedcucn Delegaten mit ihren Bereinen in " Betreff dcr Mnnk Rücksprache nehmen und m ' der nächsten Versammlung Bericht c ' sollen. Älsdann verragte inan sich. ' Unsere hcutig?2^ochctttiuögc»be - AvermalL eine höchsi reichhaltig ausgestattete Nummer!!! ; Dis Ereignisse in Frankreich! T:cr Moduc - Krirgl Tie Mord-Prozesic Tucker, West u. s. w Vectra McKan "IXrilliVlLiVtlv!" e In-und Auslande'. Marktpreise, Novellen u. s. w. ' Wiener — W»ech scl nnd Crevitbricfe. Die bevorstehende Wiener Welt«Ausfiel' lung, tvelche am 1. Mai beginnt und muth ' nicht vor dem 2. Nov. schließen wird - hat die Rcisclns! dcS amerikanischen Pnbli ' knmS in so hohem Grade entwickelt, daß i-i ° inlch veranlaßt sehe, die Anfmerksamkeii dei Publikums ausdic Ausstellung von (?re- ditbriescn zu ienkeu, uach ivelcheu bei diesei ' tZclegeiiheii ein größerer Bekehr, als bisher - fein wird. Zch habe diesen liurstand amiei Pirk und darauf hin die umfassendsten Vorbe> r reiti'.ngeu mit den größeren mit mir in Ver ° bindnng stehenden Bankhäusern Europa's » namentlich mit dcr „Union--Bank" t» ° Wien, einem der bedeutendsten Geld ' Institute Oestreich'« abgeschlossen - Wechsel und Ereditbriefe zu ben niedrigster t Raten bei F. Naine. Der „Junge Männcrchor" ' wird seinen ersten Dampsboot-AuSslug Zonn lag, den 6. Juli, noch Monumental Grove machen. Schriftliche Angebote sü> dcu Scheut , Eß- nr.o Eonditorsiauo Werder bis Dienstag, den 3. Juni, im Vereinslokal> bei Hrn. E. Herold, Ecke der Fayette- unt entgegen genommen. Der „?üyow - LLlind Nr. 8" de. „Ocutzcheu Lrdcns der schwarze» Nltter" wird Pfingstmontag, dcn 2. Juni, ein Picni» . in Höncrvogt'S Park abhalten. Nach dei! getrossenen Arrangements zu urtheilen, wirk diese? Fest eines der schönsten werden, n clchcs , der jcnialS abhielt. ?>cof. W. T. Elagett's erste große d Exkursion z Niit den. Dampfer „Champion" nach "1.0 . doli«! wird i'iolitag, den i3O. . stattlsindeü. Prof. Heinrich Silber's Musik corps wird für ausgczerchnete Eonzert uni , Tanzmusik sorgen. Gesangverein ~Harmonie" wird Montag, den 2. Juni, fein g:oßeS z 'dfings'?n in LouiS Muth'S altem Schuhen, z Hofe au der Belau-Road abkalten. -Orr „Rrwn'i wird Sonntag, den 8. Juni, seinen ersten ' Dampfer-Ausflug nach „Monnmenial Fiih ' ing Grove" vornehmen. Wenn der Himmel r ein frcundlichesGesicht macht, wie wir es dem ° tüchtigcn Gesangvereine wünschen, so wird dieser Ansslug gewiß ein höchst ange ° nehiner und interessanter werden. Der Dam t pfer wird um 8 und Mittag« um 12 ' Uhr von dcr Lightstraßen-Werfie, am Fuße der Eonwaijstraßc abfahren. Der „Liederkran;" wird feinen ersten diesjährigen Ausflug per . Dampfer am Mittwoch, den 25. Juni, nach „Monnmenial Fi'hing Grove" machen. Ii» West-Äaltimorcc j Parke wird dcr Pfingstmontag durch Preiöfchießen, Prciskegeln und ein genirithliches Tanzkränz ' chen geeiert werden. Hr. Georg «täb, r dcr bekannte Bierbrauer an der Ecke der Lau i caster- und Burkestraße in Eauton, macht fei neu iiuudeu und dem Publikum die Anzeige, i daß er heute und Pfingstmontag e neu famo - scn Bock spriiigcn lassen wird. i Pavillon-NetrcaN ' einer dcr beliebtesten VergnngnngSplätze inder llmgegcnd Baltimore's, ist wieder eröffnet worden. Wer einige Stunden angenehm im Freien zubringen will, der wird in Pavillon« . Rctteat sicher die gewünschte Erholung fin > den. l Hr. Theodor Pr>cstrrjahn , ladet seine Freunde auf Pfingstmontag, den 2. Juni, zu einem dclikalen L unsche in seinem ' Lokale, Str. 429, West-Bal:»norestraßc, ein. Zm „Äpollo - Garten, 3i)l, West-Lalttworestrasie, beginnen heute Abend die beliebten Garten ' Epnzcrre der Winter'schen Capelle. Der Gar ten ist einer dcr schönste» unserer Siadt, nnd ' unter fcincn herrlichen Bäumen läßt sich bei einem guten Glase Bier eine Stunde höchst angenehm zubringen. Keiner versäume, oen prächtigen Garten zu besuchen! Hr. Johann hält Pfingstmontag, den 2. Juni, feineu Ein zug in der „Ols Tvwn-Jndependent-Halle," Nr. 25«, Nord Central - Ävenue. Ei» vor trefflich.r Lunsch wird bei'm Einzüge Nicht schien. Sicher werden die Freunde des lie benswürdigen Wirthes ihn an diesem Tage nicht im Stiche lassen. Die Schule d«r erM" deutschen ver einigten evangelischen St. Pau luS-Kirche begebt ihr Jahres-PicnicMontag, dcn 2.Juni, ini Gicenwood-Paike au der Belair-Road. In d:rFciterick'sHknNestcnivatiott, Nr. i, Post Lffice-Ave., findet henle Abend ! ein grojzes sLiii,tär>Conzcrt des Winter'schen Mnfikcorps in tcr prenßifchcii Garde Grena dier-Uniform stall. Dust es bei'm liebens würdigen Anlon Heiderich nicht an Nohen Gästen mangeln und auch manches bekannle Schntzeitgesichtsich daielbst blicken lassen wird, können wir mir Gcwisthiit voraussagen. Hr. Martin SLurst, Nr. 3'», seiert Pfingstmon tag, den 2. Juni, seinen st. Geburtstag und wiid znr Feier des Tages einen Nufenlum'ch auftische», zu welchem er seine Freunde und Bekannte sämmtlich einladet. Frau M. Kolb will Pfingstmontag, den 2. Juni, nickt ohne Glanz vorüb.ngehen lassen und har bereits für ciiieii famosen Wunsch ljesorgt. den sie an die sem Tage in ibreiii Lokale, Nr. 28-!, West- Plattstlaste, auftischen wird. Hr. Aug. tuilst ! tischt Psliigstmontag, den 2. Juni, in seinem Lokale, Nr. 4L, Picsiseiilstcake, ciuen auSge zeichneten Lnnsch aus. Hr. Th. >Schuci»nann gedenkt seine Freunde nnd BekanntenPsingst inon.tag, den 2. Juni, in seinem Lokale, Ecke der nnd Ligklstraste, mit einem solen neu Lnniche ui bewirlheu. Wer wollte wohl bei Theodor fehlen? Hr. Johann Erook hält für Pfingstmontag, den 2. Juni, eincii Prächtigen dampienden Lnnsch, der von der Ecke der Euiaw- und Lonibardiiraße aus seine D'iste versenden wird, in Bereitschaft. Hr. H. Damme lvird seirc neue Wirthschaft in Nr. I.'> 2, Lee« strafe, Psiilgstliiontag, den 2. Inni, mit ei» nem delikaten Lausche einweihen. Die ~ Sci, Ucr vtp. 17, V. N. «." hält Pfingstmontag, den 2. Juni, ihr jährli ches Picnic im Haionsviller Eisenbahn-Parle an der Fleserlck Read ad. Da die besten Vor bereitnngcn getrosfen find, so wird das Fcst sich ohne Zweifel zu einem glänzenden ge stalten. Holl;, lyrovc wild Montag, den !1. Inni, für die Soinnier. faiion eröffnet werden. Wegen d.ö Näheren venveisen wir auf die betieffende Annonce. Bei Hrn. Adam Elgert in High landtown findet Pfingstmontag, den 2. Juni, ein großes Schiesten statt. Wer ein klares Äuge nnd eine feste Hand hat n. d>c Büchse sicher führt, sollte bei diesem Schieten nicht fehlen ! Im Schuyenparke an der Belair- Stoad findet Pfingstmontag, den 2. Juni, ein gro ßes Tanzlränzchen statt. Ein großes Militär-(son;ert wird Pros. Winter'S ü)!usikcoips incrgen im an der Belair- Road auffuhren. Der „Unabhängigen de? NoNzmauner" wird Montag, den l«. sein jihillcheS Picnic abhalten. Der »Baltim» rer vv/eyger-Aerein Nr. Z" wird Pfingstmontag, den 2. Juni, ein grosteS Picnic un Tarlelj-Parke abhalten. Sicher wird dast-lbe ivied-r wie in frülieren lahien ein höchst amüsantes weiden und den Theil nehmern einige angenehme Stulideu bereiten. Der barbier - Unter stuyung!-Uercin von Boltlmore" begehtl'ioutag, den !». Juni, feiu erstes großes Picnic in Noll s Hain an der Belau-Nvad. Am Abend wird der Park illuminirt nnd ein brillantes Feuerwerk abgebrannt werdui. Der„Marnläuder Turnverein ' , feiert Montag, den !>. Inni, in dem Parle des , Hrn. Louis Mnth an der Belair - Naad ein > grostes Picnic und Tominernachissest, ver bunden mit Gchan> nnd PreiSliirncn. . Die Abtheilung des ~Hi»dlsel l Bundes" : feiert Montag. den !>. Inni, ein grosteS Picnic ! in Höhncrvogt'S Garten in Highlandtown. Die Gtcphantts-Sckule ' hält Dienstag, den 10. ein großes Pic nic im „Giceiiii'vod.Parke' an der Belair ' Noad ab. In der..Ärhsitcr-Hallc" unter der Direktion des Prof. Gustav Rose ihren Anfaiin nehmen. Hr. Johann Baucrnschmidt wird seine nen-cingeilchlele Gartenwirthichaft Pfingstmontag, den 2. eröffnen, inulags nnd Abends findet Eonzeri- u..d Tanzmusik statt. M-"- Der Daiiienvereln der evan geltsch - lutherischen <Zt. lalodnS- Äirche wird am Pfingstmontag Nachmittag den Ausverkauf der von der Ickten Fair d.r Gemeinde übriggebliebenen Gegenstände in dem Schullokale, Ecke von George- und Og stonstraßc, beginneiu Eine reiche Auswahl von Kinderkleidern, Stickereien, Spielwaren zc. wird billigst abgegeben werden. Enri . fchuiigen aller Act. Eintritt frei. Siehe An - Ztigel L-xF'" Heckcr'ö Farina ist ein del kater ' Nadrnng?ariikel nnd eli:c heillicheTaselzierde. - IÄaiZI, l. , M»- Vandleilte und Personen, die Kiihe ;nr Gewinnung von Milch siir den > Gebrauch ihrer Familien hallen, sollten wi>° fen, dast ein Piuiid Hecktr'S Fariaa - im Preise von 12 bis Eents, mit sechs - Qnarts Vilich vermi'cht, sieben Quarts ° Hecker'S Farina-Gek'c gibt, eine delikate, ge ' fünde und höchst nahrhafte Speise. Man ge - nießt sie gewöhnlich kalt mit Sauce, Milch - oder Zucker oder sonstiger einfacher oder lnxu- riö er Zulhal. Zieht man mit Wasser zubereitete Gelt.'e > vor, wie es bisweilen der Fall ist, besonders bei jiranken und Neconvalescenten, so nehnie inan auf ein Pfund Hecker'S Farina vier Quart Wasser. Herkerb» Brndcr, . Är. 2»l!. >! I) er rq- Z tra xe, (Mai l! )^ NÄ"' Stayrungömittel für Sang- liilge.—Hecker's in als Spelle . für kleuie Rinder ohne Z veifcl das Zeste, >vas > sich für die vou d.r Mnilcr empfangene Nah rulig substitulren läßt. Physiologen behanp ten, daiz er, da er die Grnndbesiandlheile zur Erzengillig von Knochen und Mnstel» ent hält, sich als Nahrungv'niti l in der Periode . der Kindheit b' ionders eignet. Kinder werden ' von Arrow - Root oder jedem andcreu rein stärkeiilehlhaltigen Nahiungsmitlel fett, aber ! ihre Glieder erstarken nicht. Als diätetisches Mittel für Erwachsene bei Krankheit oder Ne convalescenz, w:!>n dem sch vachen Magen Nahrung zngcillhit werden miijz, ohne ihn zu beschweren, ist für das System Niehls ange nehmer, als Hecker'S guter Farina-Brei. In > allen Hauptläden zu haben. Hccker>!sruder, N r. IV9, 20t und :'!>A Cherry- Strasie. <MaiZl, Juni Ävu.Zuliüt) ytc n>- 'Z) ort. LV" AIS Blut und Safte reinigendes > Ätillet ist das Karlsbader Sai; unübertrefflich. Tasselbe wild von vielen Aerzten gegen UnVerdaulichkeit, Kopf schmerzen, Mangel an Appetit uud alle Uebel, welche aus Unordnung de« MngenS oder der Leber entstehen, angewendet. A. Äogeler e- 6 o m p. sind die Agenten für Amenka. <»i-1 l: > «Spart Eure DoktorS - Stech nuug ! Wenn Tr. Wiilar s W i l d k > r scheu balsam Erkälinng, Hnften und Lungenblutnug kuriri und des Menfch.mTod feind, der Auszehrung, Halt gebietet, fo lei stet es mehr, als die meisten Aerzte thun kön nen. Der Gebranch eurer einzigen, nur einen Dollar kostenden Flasche wird den Ungläubi gen davon überzeugen, dag er sich nach leiner anderen Hülfe umu>sehen br-rucht. (125-:w) rter AbfayctStage der eurvpai?c!ien Dan!j>fer» 23. Mai IM. Tampfcr. Abfahrt. BestimmunjiShascii. 24. „ Dreine» .France" Lmcrp^ol - Trinacria" 28. ttliisgow „Bremen" .. Brcnikn „Silcsia" A. „ »t!iii> of Limcrick" !5«. Liverpool ..Eiiii of Lonoon" >'> l. „ Livervool ..Jlalq" >il. Lwcrvovl „Baiilc" >i>. Livervvvl „Lille !>c Paris" >l- „ H>wre !l. , ~ Hainiilllii l2. " ll. „ Liverpool chultcr '-Ii! Echullsr ! Rind? 2>cz > Rülkcn 12 ! <.o tcschult. w c«nqcpö» 1 > 1! j Zchinkenschnilte 2>^"> «!-< . Schinken im Kleinen 18-.» lu Br.uivnrili'lriich ~ri,ch> »rulwurit i.- j Zchn>',,sMße?D»d A>-?5 Bulozna-Wurft > t^csili.^achs? j.'id <!,->> > V." ' .. >'">6 vro 2b Barsche, ?el°'e> ' 'N7gr xio Geräucherte »aringe Hk.1)1., » Bund 2,-"> !.iitzend Oliil i ,>ri>che Lhdds 2Ä-75» -alj ittatle.en j »leine Likildlrölen '' ''' ,c k Angemachie j/achie ' i > lc v:o Lud. «>". c »r» pro Bund , sru>»? pr.> Li. lr.-Bd. v»-2U proVd ivlunder pro l'iund Schaalblopse kVI .. . ... BulUr und Meierei Brolukle. Butler, t .IN »onig x» Piund 4ii >°>» '' 4'-> > ' schmalz . 1» Nolldutter, de>le ! deiler 2S .. .." .. »utc ..guter SO-22 '- > ! 6>>r V Tuycnd 2>i i iit» Neue iZ harlej>.o?c? ! pro BS « I» ... d . «liiMi»«»!,, proßd ?».?« "loijcln pro Beck t!-l.»0 ! e'piö j-puigtijprosien pro . ,vruhu,ik>i. K '«"f' > P z I Bund 4.) 'l'ae.r ' 7', I Paar ' »..-l .>» t> > Trulh.ihncr proPid. rauben 2 i I Obst u. I. w. Aeple! pro P>.? >„! ssc ?ro Lv-?^ " ;um pro Ql »-!» pro . - > > > Biom>'cere»lü-Ä> .. '.''il i qclchaü.' za-?ö i 'l!iiidtnobutStcine ' .'») Sdclldürl" pro !?.t I>> strigrn ?r» Pid. >2 <!z Vörseuberichte. B<richltt von W.u. Fisl,er bi Söhnen, ?!r. !!2, Southsiraße. Valtiin o r r, dcn ZU. Mai, Abende 5, Uhr. Äng. Verl. «„q, Gsl» HÜ'» jentOZu«, , L. St. s>.?l)r - 6>»Z. - 2!^ (<I St Patt Bahn IS 21 ?> >n,l.!rlN -' uÄ««Ä 4>« d M I<"! N >li Patta l> > Int"» "sal«e I-'v'j -- >»ilij — Üich Tan 7i! "/ S» :!>,» Lsvk ll>» ll?» j»j. - ouw Vanl.... ' », — li.erch kllnk IM !ür.ü» AI 8r 4.8» I?>'.,i. 5»n1.... 12 Blto'ä-as«!»» >,-, Z. «a> Van! M! Sto'VÄ'Sdhl 122 127 Q l7l >ir<d>i lur.w !>» i! !». «. z.'^ 5 >e auf der hicüg.n de s M t' d ' ' D !^V'?Ä.'vr Cniuii'.r-Aittlinciü. Di> groiie des ,-<c>t .. /.in-'-,-««-" leine G.. «undeiburi! , jemals in der A> U prodäjine heilende und Il?iiur,suUnidc Miilil. i!s nndel ichncller Äl>- sI»V. als irgend ein anderer Ar'.ilcl. grade weil es duZ Itter) leiden. Ä.ine kein LadenUzner lann Flalchi^i Induc-'nlent s»ir n id O'iinsilinentc» ! ris ch Tchwei n e 11 ci > ch!, Ger >! uchcrteS Sckwei n e 11 e>l ch aller Art Barrauqcr ckCo., Händler und Brat'vurstmachcr, nc:il an der Pcnniyl t»inia-Av?nlie. V. ! lur Händlers Hotel» und Äox VZ6. <Mlirjl4,lA,4 p) Cbefltrstrabe; Ä, ??an. ?!r W>, S<id«Br»cd»>av: U. Haupt-Niederlage vir. «Vvrd» dat Kuvljijois iZzrap auj Zlalilie. A. »i Richter, t'aliiwore. «,d. Ä. ?lncrö' Sasfaparillc zur drs Blutes. /////// gttadUlichl». die Enste ""de si- rndcnMlttelSal. z/ö Ampserlrnut, und Alraun d" mi chen und zerjlören, sich drängen. "A ye »CaN a- P.ar l e stre bt SiMe S.'Nlte. ichuiüre. stellen, chwulste, Lal>>lutz, Nock »e >nd näülnte Flechlen, Grindkopf. Rkeumatidniu«, Neuralgie, «noikn.. Leiten, und^optt»^'»,.schwach« den Mn deren Äerickiwineen lehrt Ile Gr. lunsheit zurück. Angeseiti gt von De. Z 4<. Zlner »> <«vmv in i.'on>eU, Mass. Bei aUen Axolhelern und Ärzneihändlern zu haben. («pr.11.11 l.j.a ! L.'a«tcnvach'ö >«»pruN und den Hcrrn 4 apochc.lrn «u haben.

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