Newspaper of Der Deutsche Correspondent, June 7, 1873, Page 4

Newspaper of Der Deutsche Correspondent dated June 7, 1873 Page 4
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Ter Teutsche CorrejpLndent. «Baltimore, 7. Der erste Schuß.— Dffenes Auftre ten der Demokraten argen den po» V Mischen Tcmpereliz-Lwang. Am 3. Juni taare in Easlon, die de mokratisch- coniervative Connty Convention von Talbot. Wir haben henke nur sür fol genden Paragraphen der Mit großem Enthu siasmus passiWi? Beschlüsse Platz: „Beschlossen, daß während wir als Indivi duen die Mäßigkeit in Allem als eine Tugend gutheißen und empfehlen, und alle zweckdien lichen Maßnahmen billigen, die dazu beitra gen können, den rettenden und wohlthätigen Einfluß dieser Tugend auf unsere Mitmen schen auszudehnen, sind wir doch als Partei gegen die Einführung dieser, sowie aller an deren moralischen und religiösen Fragen und Teste in die Politik des Landes." Voranssichilich steht die Annahme ähnlicher Beschlüsse in allen anderen staatlichen Conven tionen der Demokratie in Maryland zu erwar ten. Will man uns eine einzige republika nische Convention nennen, die unter dem Ne u es wagen würde, cincn sol chen Beschluß zu Yassiren? Gegenüber einer solchen Erklärung hat man allerdings Ursache, nicht zu eifrig das „Aufheben aller politischen Partei-Unterschiede" zu befürworten, obwohl für manche der Wortführer des vorgestrigen Abends die' Empfehlung ihre Bedeutung ha ben mag. Leute, wie Ex Gouverneur P. F. Thomas, L. C. W. Powell, CHS. H. Gibson. Oberst E. Lloyd, Chs. P. Craig, -Capt. Thom. H. Leonard, Capt. u. A., sammt und fonderö Mänmr von gutem Schrot und Korn und frei von Mucker- nnd Temperez-u Marotten, führten in der Eastoner Versamm lung das Wort. Wir werden aus die Ver sammlung und ihre Beschlüsse zurückkommen. Die 18. Keneral'Versammlunq des ~D. N. K. Central-Vereins" in Detroit, Mich. worin im sürkvZ.4!,7 jvniräge siir die Schulen khicano's gezeichnet waren, tzr. H. danlie im Namen Chicago'» und gleicher weitere Nn uicn.wi^tolgi, gefallen: George LI Baldus „l, ii n M ..^u »eiNiattt folgendes Resultat: Michigan—l. P. laminet' Illinois- Hr. Hering! Weii-Virginien Christ. Mütter; New- Horl Joieph Slracki Indiana - Johann G. Fledder- den Tisch gelegt. Tas Comite sirr ttwgesäUe stattete evensaus Bericht j F. Germsheid: St. »tl>an.Nn«rftiitzun»i-Btrei«, Phi ladelphia. Jatob Kirchcm; St. Josephs-Verein. Ost Delrott, Mlch., 4. Derßlschof Borgeß erhielt heule Nachmittag D Uhr fol gende in lateinischer Sprache abgefaßte De pefche als eine Antwort aus eine von ium an Papst Pius IX. gesandte Depesche: „An den Bischof Gorgcß für den „Ccniral - Perein." In deuticher Sprache lautet die Depesche sol gendermaßen: „Der heilige Vater spricht hier mit dem „Central-Berein" seinen Dank aus und erlheilt demselben in Wohlwollen seinen Segen." Detroit, Mich., 4. Juni. Die acht zehnteConventiou des deutschen römisch-kalho tischen „Central - Vereins" vertagte sich heule Bormittag 11 Uhr. Die neunzehnte Convention wird nächstes Jahr iu Rochester, New-Hork, stattfinden. illinc. Votlisrd.) Die „Cantoner Compagnie von Baltimore " Jahres-Versamm lung der Aktionäre.—Die „Ilnion- Eisenbahn " Vorgestern Vormittag hielten bekanntlich die Aktionäre der „Camon-Comp. von Bal timore" ihre Jahresversammlung ab. Hr. Charles I. Baker, der Präsiden! der Com pagnie, unterbreitete den Jahresbericht, der in klarer und verständlicher Weise die ganzen Unternehmungen der Compagnie während des letzten Jahres vor Augen führt. Auch schil dert der Bericht die Entstehung der „Union- Eisenbahn" und des Tunnels, der zu den großartigsten gehört, welche in Amerika und Europa existiren. Hr. Baker sagt in seinem Berichte darüber Folgendes: „Man begann mit den Arbeiten im Früh linge des Jahres 1871. Hätte man mil dem Anfange bis jetzl gewartet, fo würden die Ko sten zur Erlangung desWegcrechls ohne Zwei ?el in einem solchen Maße angewachsen fein, daß man für immer hätte davon abschen müs sen, eine Eisenbahn durch das Herz Bolli more's und unter den Hügeln der Stadt hin durch zu bauen. Die „Union-Eisenbahn" be ginnt bei der Vereinigung mit dem Geleise der „Nördlichen Central-Bahn," nahe der Char iesstraße, u. endet hinter Canton. Die Länge der ganzen Bahn beträgt mit ihrem östlichen Zweige, der die Verbindung mit ter „Phila öelphia-Wilmington-Ballimorer Bahn" her stellt, etwa 74 Meilen. Die Aktionäre der Compagnie eignen von 6000 Antheilen des Grundkapitals 5340 zu LIOO pro Antheil. Die Obligationenschuld der Bahn besteht ans einer 6-prozentigen ersten Hypothek von t!>oo,- 000 Courant, zahlbar im Jahre 1895 und aus einer zweiten, im Jahre 1900 fällig werdenden Hypothek zum Betrage von 8600,000 in Gold. Die ganzen Kosten der Bahn (ObligationS schukd und Grundkapital) belaufen sich dem nach auf »2,300,000. Der Freibrief der Com pagnie gestattet derselben im höchsten Falle 10 Cents pro Meile für jeden Passagier zu berech nen und 5 Cents für Fracht per Tonne auf jede Meile. Es ist statistisch nachgewiesen, oaß die „Philadclphia-Wilminglon-Ballimo rer Eisenbahn" täglich 1100 Passagiere oder 400,000 im Jahr befördert. Man nimmt an, daß wenigstens 300,000 dieser Passagiere es vorziehen werden, aus ihrer Route nach dem Süden, die „Union-Elsenbahn" zu benutzen. Ferner erwartet man, daß mindestens zwei Millionen Tonnen Kohlen, Eisen, Holz, Oel uud anderer Produkte ui ledern Jahre mit der Bahn besolden werden, wodurch der Compag nie eine jährliche Einnahme von H6OOMO er wachsen würde. Mau gedenkt jetzt einen gro ßen Getraide-Elevator zu erbauen und zwar auf der Susquehauna-Werfte, cuiem End punkte der „Umon-Eijenbahn." Die Kosten ter Erbauung dieses Elevators werden auf »500,000 velanschlagt. Eine große Fabr.k zur Anfertigung der Waggor.S-Räder ilt be-! Nils errichtet worden, wahreud eine Lokomo- i». il aeqenwäriig noch im Bau be griffen ist. Die Koilen der Letziercn werden gleichfalls nicht unter einer halben Mill'on zurückbleiben. Ein passender Platz des Grundeigenthums der „Canton-Compagnie" wird vorläufig un benutzt bleiben, später sollen daselbst Säge- und Schneidemühlen errichtet wsrden. Die Holzhöfe sind gerade neben diesem Platze ge legen. Die „Chesapeake - Bagger-Comp.," der ein Capital von H 125,000 zur Verfügung steht, hat eine große Wasserfronle am Pa lapsco, zwischen der 4. und 6. Straße ge pachtet. Ausgedehnte Werften werden in allernäch ster Zeit aus dem Grulideigentbum der Com pagnie erbaut werden, um den Kohlenhandel und die Beförderung von Brennmaierialien in großem Maßstabe zu betreiben. Aus dem Berichte des Schatzmeisters erhellt, daß die Einnahmen mährend des verflossenen Jahres »711,214.51 betrugen, von denen K 540,000 aus dem Verkaufe der Obligationen, welche herausgegeben wurden, um den Rest der Ak tien - Subscriplicnen auf die „Union-Eisen bahn" zu bezahlen, erzielt worden. Die Ein nahme aus anderen Quellen betrug demnach 5171,214.50. Kürzlich bat man auch einen Schuldentilgungsfond für Amortisation der Obligationen zweiter Hypothek geschaffen; dcr SchuldentilguiigSsond der Obligattonen erster Hypothek beläuft sich zur Zeit auf K 2,- 511,550.66. Die Ausgaben betrugen im vergangenen Johre K 719,523.30, davon wur den K 474,000 in Union-Eijenbahil-Aktien an gelegt. Interessant wird es noch für Man chen scin, zu erfahren, daß dieCompagnie wäh rend der hinler uns liegenden 30 Jahre Sl,- 237,822.72 sür Bauten verausgabte. Mit Bezug auf da« schnelle Emporwachsen Canlon'S bemerkl der Bericht, daß es entwe der nothwendig fei, eine Munizipal-Behörde in Canton einzufetzen oder der Compagnie von Seilen der Gesetzgebung das Recht zu verlei hen, sür die polizeiliche, Sanitäts-und an derweitige Verwaltung des besagten Bezirks von Baltimore»County Sorge zu tragen. Dasselbe Ziel würde auch erreicht werden, wenn sämmtliche Bürger von Baliimore-Co. darum nachsuchen würden, daß Caitton der Stadt Baltimore einverleibt werde." Das.P"eabod»i-Instltut."— JahreS- Versammlung der Vorsteher. Die Vorsteher des „Peabody-Institutes" traten vorgestern in einem der kleineren Säle des Institutes zu ihrer jährlichen Versamm lung zusammen. Hr. Josiah Pennington leitete die Verhandlungen, während Hr.Char lcs Eaton die Pflichten des Sekretärs versah. Nach Eröffnung der Versammlung verlas Dr. N. H. Mocisou seinen Jahresbericht, in welchem er zuerst Aufschluß über den jetzigen Stand der Bibliothek giebi. Dieselbe zählt gegenwärtig 50,528 Bände, 2986 mehr, als im vorige» Jahre. Die ganzeSumme, welch? bisher für die Bibliothek verausgabt wurde, beträgt K 155,932.77, von welchen K 9005.06 auf das verflossene Jahr kommen. 618 Bü cher und 169 Pamphlete wurden im letzten Jahre dem Institute zum Geschenke gemacht. Pon den Büclern schenkle der Sekrelär de» Innern 77, der Staat Maryland 111, das englische Patent-Amt 164 und das Buntes- Palent-Aml 60. Werthvolle Werke wurden ferner noch von den HH. Reverdy Johnson und S. Teackle Wallis, dem Achlb. Thomas Swann und dem Ehrw. W. S. Perry von Gencva, N.-?)., dem Jnstiluie überwiesen. Dreitausend verschiedene Perionen besuchten im Laufe tes hinter uns liegenden Jabres das Lesezimmer des Jnstitmes. Die Zahl dei verlangten Bücher betrug 21,148, im vorigen Jahre wurde nur nach 17,104 Büchern ge ftagl. Die Ausgaben für die Bibliolhck in dem mit dem 1. Juni 1873 beendelen Jahre erreichte die Höhe von K 14.217.39. Von die fer Summe wurden K9005.V6 für Bücher und Einbinden derselben, K 5065.15 für Saläii und K 147.18 für anderweitige Zwecke veraus. gabt. Vorlesungen wurden im vergangenen Jahre 120 geHallen, darunter 30 im großen und 90 im kleinen Saale. Die Anzahl der verkauf ten Abonnemenls-Billele stieg auf 1461, eine größere Zahl, als in irgend einem der vorher gehenden Jahre verkauft wurde. Die Ein nahmen dieses Departements beliefen sich aus 52327.75, die Ausgaben dagegen aus K 4539.- 72. Der Unterricht in der Musik-Akademie wurde unter der Direktion des Prof. ASgar Hameril in derselben Weise betrieben, wie in früheren Jahren. Nenn Schüler erhielten un entgeldlicheu Unterricht. Im Laufe des Win ters wurden fünf Couzerte im großen und vierzehn Soiree'n im kleinen Saale veran staltet. Die Einnahmen der Akademie in der letzten Saison waren L 3496.50, die Ausga den erreichten dagegen dieSnmme von K 9455.- 31. Die Total-Einnahmen des Institutes beliefen sich anf K 6267.41; die Ausgaben be tlUgen «37,875.43. Nachdem hierauf noch die Berichte des Hrn. P. Uhler und des Pros. Hamerik der Ver sammlung unterbreitet worden waren, wurde ein Schreiben des Hrn. George S. Brown verlesen, in welchem derselbe den Vorstehern die Anzeige macht, daß er sich entschlossen hat, las" und dem Juslilute zu scheu ken. Nachdem die Vorsteher Hrn. Brown ein DankeSootum dargebracht halten, vertagte sich die Versammlung. Deutige Abfahrt des Dampfers ~t?hio«" Der Dampser „Ohio," Capt. K. van Em ster, tritt seine Rückfahrt nach Bremen heute Nachmittag Punkt 2 Uhr mit einer bedeuten den Anzahl Passagiere von Locust-Point an; in der Cajüle fahren 47 Passagiere, und zwar Frau C. R. Linde nebst Kind, Heinrich Man drich nebst Frau, Edward A.Grissilh, Faunie Maquelin, Lawrence Sangston nebst Frl. Marie R. Sangston, Frau I. Haney nebst Sohn John Haney.tFrau Therefe M.Brown, Frl. Anna Amcs Hiß, C. F. Siseo, Emil K. Schäfer, Frau Henriette Weber nebst Kin dern, Fr. Ruhstral, Fr. von Versen, Frl. Mollie Uihoff, Richard Uthoff, C. W. Sa vage, Capt. Tiscornia nebst Diener n. Leonie Rabillon von Baltimore; Wm. I. Lowe und Georg Schayer von Washington, D. C.; B. Lee Belt von Prince George's Couiily, Md.; Joh. Z. Hellmann von St. Denis, Md.; Frl. Henriette Brosenius und Carl H. Be iiecke vonPhiladelphia; Frau I. Hildesheimer von GreenSboro', N. C.; I. Ludwig Kölhcn, Frau Nannie L. Kothen, Frl. Antonie L. Köchen, Walter L. Köthen, Julius L. Käthen und Eduard L. Kothen von PitlSburg, Pa., G. H. Dulle nebst Frau, F. W. Buschmann nebst Frau, PH. Postel und E. Eiscnmeyer von St. LouiS; Wm. Sprigg Hall aus St. Paul, Mllin. Stadt Baltimore. Das gestrige Welter. Depeschen, welche bis gestern Nachmittag !sUhr ans dem Büieau des Signal-Corps eingelaufen sind, berichteten heftigen Regen aus New-lork, New-London, leichtes Regenwetter ans Gal vcston, sowie mit drohendem Himmel ans Augusta, Ga. Der Mississippi stieg bei Da »enport 6, bei St. Louis 7, beiNew-Orleaus 2, fiel aber bei St. Paul 5, bei Memphis 9 und bei Vicksburg 1 Zoll. Der Ohio stieg bei Pittsburg 8 Zoll uud fiel bei Cincinnali 10, bei Lonisville 5, sowie bei Cairo 7 Zoll, wäh rend der Missouri unverändert blieb, der Cum berland aber bei Nashville 10 Zoll stieg. Der Thermometer stand in Ballimore auf 87, in New-Aoik ans 66, in Philadelphia auf 72, in Boston aus 68, iu Buffalo auf 66. in Norfolk auf 83, in Cincinnati aus 86, in Washington aus 89, in PitlSburg aus 79, in Brecklnridge (Minn.) auf 91, inMt. Wa shington auf 43. in St. Louis auf 83, in Louisville auf 84, in New-Orleans aus 83, in Savannah auf 92, in Detroit auf 77, in San Franzisco auf 65, in Toronto auf 72, in Quebec auf 66 und in Montreal auf 63 Grad. Offene Sprache. Im 1. Raths zweige wurde vorgestern die amcndine Ver ordnung zur Conekiion von Jones' Fällen zur Tagesordnung für Montag gemacht. Als am Donnerstage die Sache vorlag, sprach der Stadtralh Collis einige derbe Worte. CS seien Sloo,ooo erforderlich gewesen, um nur über die Arbeit zu sprechen, wie viel würde es kosten, ehe sie geschehen sei? Er sei dafür, daß man die ganze Verordnung auf den Tisch lege und die Fälle nach Herring-Run leite. Die HH. Snyder uud Kaue hätten mit der ganzen Geschichte mchis mehr zu thun haben wollen, und zur Zeit unterhalte man einTrio von "l>eti.ito<;xers," für welche die Stadt zu zahlen have. Man jei im Publikum der Sa che müde u. s. w. Endlich!— Der 1. Rathszweig hat vor gestern den Beschluß angenommen, welcher dem Saniläts-Chef Autorifalion giebt, inner halb 10 Tagen die Abschneidung aller in das Bassin führenden Abtrttlsröhren zu fordern, und wenn die Betreffenden anstehen, diesem Befehle Folge zu leisten, die Arbeit auf ihre Rechnung vornehmen zu lassen. Hoffentlich wird der 2. Rathszweig uugesäuml den Be schluß ebenfalls Yassiren. Der Durchbruch der Albemarle- Str a ß e.—Hr. Callis reichte vorgestern im ersten Zweige des Sladtratyes eine Verord nung ein, welche den Durchbruch der Albe uiarle- von Plowman- nach Ballimoreslraße vorschreibt. Von Hrn. Diffenderfer ging eine Petition ein, welche Protest gegen diesen Durc hbruch erhebt. Die ganzeAngelegenheit wurde dem betreffenden Comite überwiesen. Aus 112 u hjr. Nach ausländischen Häfen gingen gestern ab: die englische Barke „Bes sie" mit 3512 Fässern Mais, 20 ditto Wai zenMehl und 3 Masten nach St. Stephen, N.-B.; die norwegische Barke „Langit" mil 33,697 Scheffeln Mais nach Londonderry in Irland; die englische Barke „Enchanlreß" mit 445,000 Fuß Nutzholz, 72 Ballen Baum wolle uud 100 Fässern Harz nach Montevideo. Der Dampser „Leipzig." Capt. Jäger, am 24. Mai von Ballimore ren, erreichte gestern früh 4 Uhr Sonthamp ton. Alles am Bord war munter uud guter Dinge. Richter Pinkncy, der zur Zeit in Folge der Erkrankung des Richters Scott dem Stadtgerichte vorsitzt, wird am Montage wie der zm Sladlkreisgerichte fungiren. Am Montag Morgen um 10 Uhr findet gleichfalls eine Sitzung des Supreme-Gcrichts und die Ausnahme neuer Advokaten in's Barreau stakt. F ah rz e u g s- V erkäu fe. Die HH. F. W. Bennert >üc Comp, verauktionirten Donnerstag Mittag a'if oer Börse die Brigg „Francis Jane" von 230 Tonnen, 1866 da hler gebaut, um Z9OOO an W. Ricketts uud I. I. Abrahams; ferner den vierten Antheil an der Brigg „Georgia," ein Fahrzeug von 389 Tonnen Gehalt, das 1872 in Baltimore umgebaut worden, um 52500 au D. C. Chap man. Ein interessanter Fall. Am Donnerstage lag dem Richter Pinkney die Klage des James E. Strong vor, der mit Vestlz seines 5-jährigen Söhnchcns zu gelan gen sucht. Es erhellt, daß die Mutter des Kindes im März starb, nachdem der Valer, (bejagler Strong) 2—3 Wochen vorher die Frau verlassen Halle und nicht wieder zurück gekehrt war. Eine beinahe 18 Jahr: alle, durch den Tod der Mutter ebenfalls verwaif'te Tochter nahm sich des kleinen Bruders an, zog mit dem Letzlern zu eiuer Schwester ihrer Mutter in Woodberry und verschaffte sich selbst Arbeit in der Fabrik. Sie erhielt bei ange strengter Arbeit KlB—K2O Lohn pro Monat, wovon sie KIO sür ihren eignen Unterhalt und 85 sür den des Bruders verausgabte. Die Tochter wünscht, daß der Kleine bei der Tante bleiben möge, aber der Vater will ihn ihren Händen und ihrer Aufsicht entreißen. Richter Pinkney befahl, daß der Knabe vor der Hand bei der Schwester bleibe und zeigte an, daß er am nächsten Samstage feine endgültige Entscheidung geben werde. Bei dcr Gelegen heil belobte er den edlen Sinn und die Auf opferungsfähigkeit des jungen Mädchens und deutete an, daß er in seiner Entscheidung das Beste des Knaben im Auge halten werde. Des Lotterielos«. Verkaufes in der „Rechabite-Halle" Ban Fayettestraße an geklagt, wurde gestern JameS Moore verhaftet und vom Richter Hagerty gegen SlOOO Can lioii, die Edward Kearncy von Nr. 15, Fish- Market-Space, stellte, bis zur Vorladung vor's Criminalgericht entlassen. Aus dem Stadtq e s ä n a uis s e wurden Donnerstag wieder 79 Insassen, die meistens wegen Trunkenheit und ordnungswidriger Aufführung dort faßen, nach Ablauf ihrer Strafzeit entlassen. Mancher fah sich bereilS am Abende desselben TageS wieder innerhalb oer Gcsängnißmauern. ChS. C. Fulion schreibt nachträglich einen Brief von Dresden. Er ist von Dresden ganz entzückt, allenthalben wird Englisch ge brochen u. er fand sich dort gan; ;u Hanse. Auch dasßiertrinken hat er erlernt, findet aber das deutsche Gebräu klarer u. schäumender, als lir Baltimore. Dresden habe auch emeStadl- Lifenbahn, wie er annimmt, die erste (?) in Leutfchland. Hr. Fultou beschwert sich über die verschiedenen Münzsorlen aus aller Herien Ländern, reis'l zur Abwechselung in einem E isenbahnkarren I.Classe, in welchem gemeinig lich nur „Fürsten, Nairen und Amerikaner" fahren, die er aber trotzdem sehr bequem findet. Äuch besuchte er den Dom, Brühl's Terrasse, das grüue Gewölbe, den zoologischen Garlen n. f. w. Dresden ist eine Zauber-Stadl, die ihm gar wohl gefallen hat. Er war an ernem Sonntage in Dresden. Zunächst fesselte ihn das Geläute der Glocken, nachher ging Jeder mann zur Kirche, und im Dome hörte er vor treffliche Musik. Nachmittags widmete sich Alles der Erholung, und zu Tausenden kreu zen die Menschen die Elbvrncke, um sich länd liche Erholung zu verschaffen. Raufbolde u. ähnliches Ungeziefer, wie man es hier zu Lan de antrifft, fcheiul H. nirgends gesehen zu ha ben. Die Leute kleiden sich wie Engländer n. Amerikaner; nur die Hüte der Herren haben einen breiteren Rand u. s. w. Fulion's Briese enthalten sich im klebrigen aller Re flexionen, und ihr einfacher Stil spricht den Le ier,der eine knrzeßi iscbeschreibung wünscht, au. Noch el ne lube l 112 ei er. Die Vläl ter von Harford-Couuty erinnern davon, daß das Conlity in diefein Jahre berechtigt ist, fein 100-jähriges Jubiläum zu feiern. Har sord-Co., vor 1773 mil Ballunore-Connty vereinigt, wurde im letztern Jahre selbstständig. varsord-County umfaßt 400 Qnadratmeileu und hat über 25,000 Einwohner. Allerdings harte es schon vor 60 Jahren 20,000 Einwoh ner, aber die Emigration noch dem Westen u. der Abzug der emanzipirten Neger brachte in den 60er Jahren die Bevölkerung auf 16,- 000 zurück, die seitdem wieder ans 25,000 an gewachsen und täglich mehr im Steigen be griffen ist. Der „D am e n-H ül fsver e i n" hielt gestern Nachmittag im Saale deS „Germa nia-MännerchorS" unter Vorsitz der Präsi denlin, Frau Dr. Heldmanu, seine Monais- Bersamnilnng. Frau C. Bätchen fuiigirie als Sekretärin. Das Hauptgeschäft bestand in der Entgegennahme der Sammel-Comite- Verichte, die wiederum ein günstiges Resultat lieferten. Der Hülfsverein hat seit kurzer Zeit an Mitgliederzaht zugenommen, was der regen Thätigkeit des Vorstandes zugeschrieben werden muß. Der Verein ist in fernen Be strebungen, die Noth der minder beglückten deutschen Mitbürgerinnen zu lindern, uner müdlich und verdient die Unterstützung aller Edelgesinnten. Das „M arin e-H osvita l."-Endlich hat der Rath die Sanitätsbehörde antorisirt, in Verbindung mit dem städtischen Banin speklor den Neubau des „Marine-Hospitals" in's Auge zu saffen. ScheriffKan e. Auch der 2. Raths zweig hat dem Col. Kane die ihm noch von 1861 als Polizei - Marschall zukommenden 51202.41 volirt. Rath White wollte ihm nur 5674 geben, womit aber die übrigen Räthe uichl einverstanden waren. Der Vorschlag, dem Lord Baltimore, dem Gründer Marvland's, ein Denkmal zu errichten, soll nunmehr, da der Sladtralh die nachgesuchte Hülse abgelehnt, durch Privat- Subscription ausgeführt werden. Der ".Vir i-ur" sagt, daß die vorgeschlagene Statue des Lords nur K3OUO kosten würde. Aus der Schlagball-Arena. Die „Baltimorer" erlitten gestern im Newlng lon-Vaike im Wettspiele mit den „Bostonern" eine Niederlage und wurden mit 11 gegen 17 Pointen geschlagen. Der Baltimorer Sängerbund, bestehend aus deu Gesangvereinen „Lieder kranz," „Arion," „Germanta-Männerchor," „Harmonie" und „Turner-Gesang-Verein" beschloß gestern in feiner in der „Mechanics- Halle" abgehaltenen General-Versammlung, der auf den 22. ds. anberaumten Grundstein legung des „Allgemeinen Deutschen Waisen hauses" irr corpore beizuwohnen und während der Feier folgende GesangSpiecen vorzukra gen: „Das Gebet der Erde" von Abt und „Siegesgesang der Deutschen" von N. Gade. Die Gesänge sollen mit Orchestcrbegleitung vorgetragen werden. Die Proben finden nächste Woche statt. Das Direktorium der "U»Zi(ml Union" beschloß in seiner gestern Nachmittag bei Hrn. Lorz abgehaltenen Mo natSversammlung, zum Besten des Baufonds de« „Allgemeinen Deutschen Waisenhauses" SlOO ;u zeichnen, und eS wurde oer Kassirer beauftragt, diese Summe baar auszuzahlen. Die sonstigen Geschäfte, welche erledigt wur den, entbehren allgemeineren Interesses, etwa die Ankündigung des Präsidenten, Hrn. I. H. Rosewald, ausgenommen, daß er am 27. Juni eine Reise nach Europa antreten werde; mit dieser Ankündigung verband er den Wunsch festen Zufammenhaltens der Union und die Hoffnung auf fröhliches Wiedersehen. Kirchliche S.-Der letzte Dienstag brachte der h. Krenz-Gemeinde, Hochw. Vaier Vogt mann, auf Föderal - Hill, ein großes Feil. Der Erzbifchof besuchte Morgens um 7 Uhr die Kirche und firmte 105 Personen, (49 Kna ben, 52 Mädchen und 4 Erwachsene). Die Mädchen waren weiß gekleidet und mit Blu men geschmückt, die Knaben sahen eben so sau ber aus. Der Erzbischos hielt eine Anrede an die jungen Christen, worin er ihnen Mahnun nungeu und Rathschläge für ihr zukünftiges Leben ertheille und ihnen die Wichtigkeit ei nes tugendhaften und frommen Wandels an's Herz legte. Stille Messe und Segensspruch schlössen die Feier, der trotz der fiüheii Mor genstunde die Gemeindeglieder in so großer Zahl beiwohnten, daß die Kirche im wahren Sinne des Wortes überfüllt war.—Wie wir vernehmen, nähert sich der Plan des Größer baues der Kirche feiner Verwirklichung. Ei nige der regsamsten Mitglieder der Gemeinde haben sich mit Eifer der Aufgabe angenom men und ihre Verwirklichung ist wohl nur noch als eine Frage der Zeit anzusehen. schrist des ErzbifchofeS, wonn für die „St. Marien. I n d u st rie fchul e" aufgefordert wird. Die vierteljährliche Di öze s a n C o nf e renz der katholischen Geistltchkeit, bereits auf den 2«. Mai angezeigt, findet gleichzeilig am Montage, Nachmittags um 3H Uhr, in der hiesigen Wohnung des Erzbischoses und im „Georgetowu-College" statt. Badehäuser in der Stadt. Hr. Ford offenrte vorgestern im zweiten Zweige des Sladtrathes einen Beschluß, täts-Comite aufzufordern, sich darüber zu be ratheu, ob es nicht zweckmäßig sei, an vier passend gelegenen Stellen in verschiedenen Theilen der Stadt, Badehäuscr, welche Jedem zur freien Benutzung stehen, zu errichten. An genommen. Tod einer Künstlerin. Die be kannte Leo Hudson, die vor einigen Wochen mil ihrem prächtigen Pferde, der „schwarzen Beß," während der Aufführung des Drama'S „Mazeppa" aus einer Bühne in St. Louis stürzte, ist am 2. Juni in jener Stadt gestor ben. Das Pferd zog sich bekanntlich bei dem Sturze solch eihevliebe Verletzungen zu, dag es gelödket werden mußte. Frl. Hudson schien Anfangs ohne Verletzung davongekommen ;u sein, wenige Tage nach dem Unfälle wurde sie aber von einem Unwohlsein befallen, klagle über innere Schinerzen und starb an dem oben genannten Tage. Der Tod ihres prachtvol len Pferdes, welches sie vor fünf Jahren in Ballimore kaufte, und für welches sie eine be sondere Anhänglichkeit hegle, scheint schwer ans ihrem Herzen gelegen und vielleicht sogar zu it»rem Tode beigetragen zu haben. Die Künstlerin wurde am 22. März 1843 in Lees burg, Va., geboren, und stand demnach im 30. Lebensjahre. Ihr wirklicher Name war Ju)ia B. Hodson. Als sie zum erKen Male auf der Bühne irfchien, war sie 12 Jahre all. Ihr eigentlicher Ruf datirt aber erst seit jener Zeit, wo sie die Rolls der „Mazeppa" spielte. Sie war zwei Mal verheirathet und in Baltimoie, wo sie ein Haus eignet, allgemein bekannt. Ihr Leichnam langte gestern Nachmittag hier an, um zur Ruhe bestattet zu werden. Tod eines bekannten Bürgers. Hr. Charles W. Walker, einer unserer be kanntesten Bürger und tüchtigsten Mitglieder der Feuerwehr, starb am Dienstag Abend in seiner Wohnung, Nr. 25K, Mqrtlc-Aoenue. Seine Beerdigung fand gestern Nachmittag um 4 Uhr stall. Beerdigung. Der am Mittwoch Nachmittag in so trauriger Weise mit Tode abgegangene Carl Freybe wurde geilern Nach mittag von der Wohnung seiner Eltern an Pennsylvania-Avenue aus auf dem Loudou- Park-Friedhofe unler großem Gefolge Leid tragender zur Erde bestattet. Unter den Leid tragenden waren die Gefangvereine „Lieder kranz" und „Harmonie," deren Mitglied der Berstorbene war, vertreten. Der Ehrw. H. Scheid von der Zionskirche hielt im Trauer haufe eine Rede, worin der liaurigen Todes nrfache gedacht wurde. Der Gesangverein „Harmonie" sang am Grabe „Des Sängers Gruft" von Mendelssohn und „Wie sie fo sanft ruh'n!" von Abt. Der Verstorbene wurde im Jahre 1853 in Baltimore geboren, war ein sehr fleißiger junger Mann und hatte sich durch seine liebenswürdigen Eigenschaften viele Freunde erworben,- -die sein frühes Hin scheiden aufrichtig bedauern. Sein Vater weilt zur Zeit in Deutschland uud wurde per Telegraph von dem Ableben des Sohnes uu errichlet. Eines natürlichen Todes ge st or b e u—so lanlete der Wahlspruch der Lei chenschau - Geschworenen, welche gester» die Ursachen des so plötzlichen Ablebens der bei den Töchter Edward Maccubbin'S von Nr. 129, Leadenhall-Straße, zu untersuchen hat ten. Fahrunfall. Eine junge, vor dem Wagen des Hrn. PH. March gespannte Stute scheute vorgestern Nachmittag um 5 Uhr vor der „Eldon-Halle," Fayellestr., und lief da von. Der Wa.,en stieß gegen ein schweres Geiraidefiihriverk uud schlug um. Trotzdem gelang es Hrn. M., während der Wagen mit den vier Rädern aus einer Seite 25 Fuß Wei ler geschleift wurde, seinen Griff am Zügel zu behalten, bis das Pfeid schließlich das Ge schirr zerrissen und sich ftei gemacht hatte, während der zerbrochene Wagen mit seinem Eigner liegen blieb. Hr. M. erhielt keine er wähnenswerthe Verletzungen, aber arg be schmutzte Kleider. Zwei Wagen bei'm Cirkus.Um zn ge gestürzt. Als gestern Vormittag gegen II Uhr einer der qroßen Triumphwagen »i dem Zuge des Ho.ve'schen Ciskus aus der Gay- in die Eaststtaße einbog, löste sich ein Rad los, sodaß der colossale Wagen auf die Seite fiel. Auf feinem Gipfel befand sich eine Große vergoldete, ans einem viereckigen Kasten ruhende Kugel, auf welcher eine Dame im Kostüme der Freiheitsgöttin saß. Der jähe Ruck schleuderte sie auf's Trottoir, wo sie, durch die Sommerdach-Leinwand vor Carl Pinning'SK leider-Magazin brechend, auf dem Rücken zn liegen kam. Sie wurde am Rücken etwas verletzt und brach den linken Varder arm nahe dem Handgelenke. Ans dem Triumpfivagen war auf den vier Ecken je eine Dame Postict; etne davon, Frau Kingsport, flog gegen die vordere Querlatte deffelben Sommeroaches, erlitt am Kopfe ein Paar unerhebliche Quetschungen und siel in Ohnmacht. Beide Damen trug man in den Pinning'schen Laden, wo ihnen Dr. Stein Beistand leistete. Nachdem sie sich von dem ausgestandenen schrecken wieder etwas erhott hatten, ließen sie sich in ihre resp. Wohnun gen bringen: Frau Kingsport nach Brown's Hotel an Nord-Highstraße, ihre Leidensge fährlin, deren Namen man nicht ermittelte, nach Gibbons' Hotel aus derEcke der Howard- und Saratogastraße. In einer Straße West Baltimore's brach bei dem «schauzuge ein anderer Wagen zu sammen. Unfälle. Als gestern Nachmittag H 4 Uhr James Kelley von Nr. 289, Nord- Eutawstraße, feine Lohnkntsche rückwärts aus dem Stalle schob, lief sie über einen Ziegel steinhansen uno kippte um; Kelly gericlh un ter die Kutsche, kam jedoch mit unbedeutenden Verletzungen davon; die Kutsche aber wurde zerbrochen. Gestern Nachmittag 53 Uhr stürzte Jerry White bei'm Einbiegen aus der Camden- iu die Hanoverstraße vom Wagen und erlitt am Kopfe schlimme Verletzungen. Nachdem Dr. Hill die Wunde verbunden hatte, fchaffte man den Verletzten nach seiner Wohnung in Nr. 116, Süd-Wolfstraße. ES scheute gestern Nachmittag gegen S Uhr aus der Ecke der Dolphin - Straße und Mason-Alley das Pferd vor P. T. Barry'S von Nr. 149, Doephrnstraße, Wagen, ging durch und wurde erst, nachdem der Wagen im Betrage von S2S beschädigt worden war, wie der eingesangen. Vergis tun Donnerstage nahm ein Söhnchen des in Nr. 31, Woodyearstr., wohnenden Robert Monlgomery eine allzu starke Dosis Landanum; die üblichen Gegen mittel srnchteten Nichts, um die Betäubung zu heben, und es traten Krämpse ein. Da gelang es den Dokloren Caldwell und Ozle, durch zweistündige Anwendung von Elektrizi tät dem Kleinen das Leben zu retten. Wegen Selb st Vertheidigung freigelassen. Gestern nahm Richter Hagerty mit Fredcrick Brown, welcher dem auf einem Auge blinden Albert E. Laflenr mit einem Stuhlbeine das andere Auge aus geschlagen haben follle, ein Verhör vor. Von sieben Zeugen waren fünf Frauenzimmer, welche aussagten, daß Laflenr bedeutend be rauscht in Brown's Hause, Nr. 32, Nord- Sharpstraße, Streit anfing, drei Male an die Luft gesetzt wurde uud dann, ein Messer in der Hand, mit Füßen gegen die Thüre trat. Da ergriff Brown zu seinem selbitschutze einen Stuhl; Laflenr rannte gegen ein Stuhlbein, das ihm in's Auge drang und dessen Verlust herbeiführte. Richter Hagerty wies Ange sichts dieses Thatbestandes die Klage ab. Um sii n 112 Insassen wurde gestern durch Crimtnalrichter Gilinor das Zuchthaus bereichert. Jakob Bovine hatte dem Schnitt waarenhändler I. O. Dugan an Nord.Gay. Straße ein K 3.50 werlhes stück Casimir von der Auslegebank vor dem Laden weggenom men und Margarethe Loughran Bleiröhren im Werthe von Hl.Bo gestohlen, wofür er zwei Jahre Zuchthaus erhielt. Johann Kel ler, Werkführer im H. S. Lanpher'schen Ge schäfte in Ost-Baltimore, hatte seinen Prinzi» pälen Weißblech im Werthe von SlBo verun treut, wofür er auf vier Jahre nach derselben Anstalt geschickt wurde. Die Schwarze Jo sephiue Hughes halte T. D. Twaites eine goldene Tafchenuhr im Werthe von Kl2O ent wendet, was ihr zwei JahreZuchlbans zuzog. Der von der Polizei Abends nach Thorfchlnß in dem Geschäfte Thomas H. Hanson's auf der Ecke der Calvert- uud Germaustraße er griffene John Dugan wurde wegen Eiu bruches mit 15 Monaten Zuchthaus bedacht. Thomas Burke, welcher Chesnnt 6- Comp, um Taback im Werthe von Kll bestohlen hatte, wanderte auf drei Jahre in's Zucht- Haus. Durch den Tunnel der „Balti more -Pot o m a e-B a h n," d. h. den zwischen dem Lafayette-Vahnhofe und Fre monlstraße gelegenen Theil desselben, unter nahmen gestern Nachmittag 3 Uhr Gouver neur Bowie, der Bahnpräsident, die Direkto ren und Beamten der Balm, gegen 30 Perso nen an Zahl, eine Probefahrt; der Zug be stand aus drei Waggons und einer Lokomo tive. Man fand das Geleife im besten Zu stände. An der noch unvollendeten Strecke zwischen Fremontstraße und Pennsylvania- Avenue wird eifrig gearbeitet, sodaß man am l.luli die ganze Tunnelstrecke befahren zu können hofft. Die „M edico - Chirurgische Ge sell 112 ch a 112 t v o n B a l t i m o r e" hieltDon nerstag Abend ihre regelmäßige Versammlung. Das angekündigte Thema: „Gelenk-Rheuma tlsmus" erhielt von den Dokloreu Arnold und BaleS eingehende Erörterung. Zu Ehren des Dr. Gustav Moßmeyer wurden folgende Ge dächtniß-Beschlüsse angenommen: „Da die „Medico-Chirurgische Gesellschaft Baltimore's," von dem Ableben eines ihrer geachtetsien Mitglieder, des Dr. Gustav Moß meyer, in Kenntnis gefetzt, feinem Andenken den verdienten Tribut zu zollen wünscht, so beschließt sie hiermit einstimmig, dag die Mitglieder, während sie sich in De muth dem nnerforschlichen Willen der Vorse dung fügen, der Familie des Verstorbenen ihre innigeTheilnahme kundgeben u. über das Plötzliche Hinscheiden eines so würdigen Mit arbeiters herzliches Bedauern aussprechen; dag die Gesellschaft durch Dr. Mvßmeyer's Tod ein fähiges und eifriges Mitglied ver liert ; daß ausAchtung für die Fähigkeit und Tüch tigkeil desHingeschiedenen diese Beschlüsse dem Protokolle eiuveileibt und abschriftlich seiner Familie und einer jeden hiesigen Zeitung zu gestellt werden." Die Gesellschaft vertagte sich hierauf der hei- Ben Jahreszeit halber bis zum zweiten Don nerstage im «cplember. Kurze Notizen. Das Bassin ver sendete gestern und vorgestern wieder Düfte, die gerade nicht an Orangeuhaine erinnerten. Die hiesigen Stadischuleu halten jetzt täglich nur einmal Schule.

Vorgestern kamen 268lOxhofte und 424 Kisten Zucker im hiesigen Hafen an. Grundstücks- Verkä 11 se. Die HH. Adreon, Thomas 6- Comp, veräußerten geilern Mittag ans dcr Börse den halben An iheil an einem 34 Fuß breiten und 110 Fuß langen Grundstücke auf der Südwest-Seite der Windjcr-Mühlen, nahe Preßtman- Straße, worauf ein zweistöckiges hölzernes Haus und ein einstöckiges ditto Gebäude und Slall ste hen, um 5445 an Aaron Burr. Baiiernsängere i.-—Gestern Vormit tag wurde ein Landmann von dem Ostufer Maryland's von einem Gauner angesprochen und zum Beireteu des von John, uli-rZ Slick Greer gesührten Hauses nahe der Ecke der Pralt- und Commereestraßc deredet. Hier wurden bald die Karlen hervorgeholt, und der neue BJaanie des Landmannes gewann die sem mit Hülfe einesSpieSgesellen, der an dcm spiele theilnahm, etwa S5O ab. Von den Beiden zum Reoancheipiele animirt, wurde unser Eustern-Shorcr um weitere KZ4 gerupft. Endlich gingen ihm die Augen auf; eiligst ging er zum Polizei - Marschall, auf dessen Weisung ein Mann, der John Miller zu hei ßen vorgab, gestern Abend arretiit und unter der Anklage des Schwindels im mittleren Slalionshau'e zum Verhöre festgehalten wur de. Er gao im MarschallS Büreau das er gaunerte Geld zurück. Alan fahnde noch auf zwei Kumpane Miller's. Die Grundsteililegung des neuen deutschen Waisenhauses. Im Lokale des Hrn. I. Lorz in Nr. 2, Süd-Frederickstraße, sand gestern Abend eine Versammlung des „Allgemeinen Deutschen Waisenhaus<Veriines" statt, welche sehr zahl reich besucht war. Hr. Gustav Facms leilele die Verhandlungen, während Hr. Wilhelm Eckhart als Sekrelär fuugirte. Nach Eröff nung der Versammlung verlas der Sekretär die Namen der Marschälle uud Adjutanten, sowie die Namen der Vereine, Logen und Ge sellschaften, welche beschlossen haben, an dem Auszuge bei der Grundsteinlegung des neuen deulschenWaisenhaujes tbeilzunehmen. Nach stehend lassen wir die Namen der Marschälle und Adjutanten solgen: Otto Düker, Chefmorschall; C. Seipp und H. Wehr, Chef-Marschälle; 6. F. Winter, Chef-Adjutant; George Robinson, A.Frey, F. Schneider, G. Moßmeyer, B. Stolle, G. Rauth, F. Sauer, G. Plack, H. Schäfer, C. Siederl, A. Kiel, W. Schneider, D. F. Kahl, C. Edelmann, L. slraßbnrger, E. Jäger, J.Schlarg, F. Eoerett, W.Eiiereit, H.Koch, August H. Schüler, Wm. King, I. Ullrich, C. L. Grund, H. Mooyer, Adjutanten; C. Blumhardt, C. Schwarzhauxl, H. Eckes, C. Lötz, C. Knopp und H. Lentz, Tivisions- Marschälle. Vereine, Logen und Gesellschaf ten: Dr. Martin Luther-ÜntelstiitzungS Ver ein; Schiller Loge Nr. 55, Liberly Loge Sic. 93, Germania-Loge'Nr. 47, Jacksou Loge Nr. 65 und Wilhelm Tcll>Loge Ztr. 4 des „Unab hängigen Ordens der sonderbaren Brüser;" Wilhelm Teil Loge Nr.lB, Schiller-Loge Nr. 4, Orsini-Loge Nr. 1, Fell's Point-Loge Nr. 2, Baltimore Loge Nr. 3, Harmonie-Logc Nr. 4 und Humboldt-Loge Nr. 5 der „Ordeus- Söhne der Freiheit;" Marylaiid-Hain Nr. 3, Germania-Hain Nr. 2, Hermann-Haiu Nr.l, Teutouia-yain Nr. 13, Lasayettc-Hain Nr. 6, Jackso.i-Hain Ztr. 4 der „Druiden;" Göthe- Loge Nr. 1 und Washington-Loge Nr. 2 des „Vereinigten Ordens der guten Brüder;" OSceola-Slamm Nr. 11, Mohawk-Stamm Nr. 39, Talma-stamm Nr. 31, Anacostm. Stamm 'Nr. 10l und Mctamora - Stamm Nr. 1 des „Unabhängigen Ordens der Roth mäniier;" Columbia Loge Nr. 13, Jean Paul-Logc Nr. 1, Schiller-Loge Nr. 17 uud Jackson-Loge 'Nr. 16 des „VerbeffertenOrdens der unabhängigen Brüder;" Galileo-Bnnd des „Ordens der Vereinigten deutschen Me chaniker;" Sozialer Uuterstütziings-VereinNr. l; Bali(morer Metzger-Veiem Nr.l; Gustav Adolph - Berein; Tu:ncc-Kranten-U!ilcrstüi zuugs-Verein; Baltimorer Durnvereiu; So zial-demokratischer Turnverein; Maryländer Turnverein; Böhm. Turn- u. Gesangverein Blitz('ölesk); Schiller-Loge Nr. 32, Humbüldt- Loge Nr. 201, Wilhelm Tell-Loge Nr. 58, Co lumbia-Loge Nr. 52, Lasayette-Loge Nr. 200; Orsini-Loge Nr. 20S, Washingion-Loge Nr. 254, Teulouia-Loge Nr. 253, Harmoute-Loge 'Nr. 303 und Germania-Loge Nr. 307 des „Deutschen Ordens der Harugari;" Jackson- Loge Nr. 30, Schiller-Loge Nr. 28, Germa nia-Loge Nr. 14, De »talv-Loge Nr. 75 uiid Allemauia-Loge Nr. 76 der „Pylhias>Ril ter;" Madison-Loge Nr. 40, Germania-Loge Nr. 24, Steubeu-Loge 'Nr. 4l und Schiller- Loge Nr. 19 des „Unabhängigen Ordens der guten Brüder;" Schiller-Bund Nr. 7 und Lutzvw-Bund 'Nr.3 der „Schwarzen Ritter;" Germania-Loge Nr. 5 der „Amerikanischen protestantischen Gesellschaft;" Battimorer Schntzen-iSesellschaft; O. K. Gesellschaft; Jalobs-Club; Harmoiiie-Krankcn.Ulilcrstül zungS-Verein; Allgemeiner Arbeiter-Kranken- UnterstützungS-Verein; Knabe'S Liedeltascl; Hildije-Bund; Israelitischer Waisenhaus- Verein; Gesangverein Etnlracht; Germania- Loge der Freimaurer; Arion; Capt. Rau und Capt. Oilo'S Cavallerie; Germania-Män. necchor; Lledertranz, Harmonie und Tticner- Liedeilafel. Es gelangte hieraus die Frage, wie dieCol leklc bei der Feier der Grundsteinlegung abge halten werden solle, zur Sprache. Eni An trag, unter den einzelnen Vereinen schon vor dem Auszuge, sobald sie sich in ihren respekli ven Hallen versammeln, die CoUelie zu erhe ben, damit die Collektoren fpälerizin bei der Feier uuler der Zuschauermeugeßeiträge sam ineln können, wurde Anfangs unterstützt. Nachher bemerkte aber Hr. Karl Sachse, daß es viel zweckmäßiger sei, wenn man mit der Collekte warte, bis die Feier stattfinde. Wenn die ernsten, mahnenden Worte der Festredner ertönten, wenn der Blick aus die vaier- und mutterlosen Kinder falle, die der Hülse so sehr bedürftig seien, so werde in jedem Herzen das Mitleid rege werden und die wohllhätigenGa den würden reichlicher fließen, als wenn man schon vor dem Auszüge unter dcnMitgliederu der Vereine, Logen uud Gesellschaften collek tire. Die. eindringlichen Worte des Hrn. Sachse verfehlten ihre Wirkung bei den Zu- Hörern nicht, uud der erste Anlrag gelangle in folge Dessen nicht zur Abstimmung. Di- PH. Konrad Reinhardt, Konrad Eckhardt und Michael Hoser erboten sich, unter dec Zu schauermeuze zu collekliren. Die nächste Ver sammlung findet Freiiag, den 13.Juni, stall. In dieser Velsaminlung wild Hr. Otto Düker den Zug eintheilen und bestimmen, wie die am Auszuge theilnehmenden Veieiue :c. auf ein ander folgen. Auch soll alsdann die Marsch roule festgesetzt werden. In der vorgestern abgehaltenen Direktorial- Versammlung des „Allgemeinen Deutschen Waisenhaus-Vereines" wurde augezeigl, daß der Neno-Ueberschuß des am Pfingstmontage abgehaltenen PicnicS sich auf mehr als SI7OO belaufe. Als Direktoren wurden die HH. Carl Pracht und I. Ullrich gewählt. Schiffsnaciiricvtcn. s Baltimore abging. Gerichtsverhandlungen. ditto'ztichier Slemmer'S Spruch. BundesdezirlS - iL e richt.— (Vox Dichter Ei. leS.) (5, T, Milburne und lie zuerlanm, Vertagte sofort einen um dann zunächst den Prozesj Zaine-! A. L. McSlure'z, BollstreckerS deS Der Lampley-Mord. Nichol ou'S Schicksal besiegelt. Entschei dung des AppeUationSgerichteS. Annapolis, 3. Juni. Heule Morgen vcikündigle Oberlichter Bartol das Gutachten des AppetlationSgerichts über den gestellten Antrag, dem des Mordes schuldig befundenen JoshuaNicholson aus gewisse, bereilS von uns miigetheilie, auf dieZulaffung seincsGeständ nifses als Evidenz sich beziehende Einwände hin einen neuen Prozeß zu gewähren. Das Gutachten bestäligi das Verjähren der unl-rn Instanz, was gleichbcdeu'ens mit der Rechts gülttglelt des verhängten Todesurlheils ist. Der Gouverneur wird ohne Zweifel in einigen Tagen den Hinrichtungsiag des Nicholson be stimmen, und nimmt man an, daß wahrschein lich Holloban, als dessen Todestag der nächüe Freilag bestimmt war, einen Aus'chub erhal ten und dadurch die gleichzeiiize Exekution dcr bciden Verbrecher ermöglicht werden wird. (Die Nachricht von der Entscheidung des AppellationsgerichtS wurde bereits gestern Nachmittag dem in hiesiger Jail befindlichen Nicholson mitgetheilt. Er nahm die>e!be mit Fassung enlgegen, obgleich er seine lirse Erre gung nicht verbergen konnte.) Der Koft'sche Assekuranz - Prozeß- W.hrspruch zu Gunsten der Witiwe. Der zu einer gewissen Berühmtheit gelangte Prozeß der Wiltwe des an der Hork-Road bei'm Abbrennen feiner Wohnung umge kommenen Winfield S. Goß gegen die „Mll l- Lebens - Versicheruugs-Gescllichasl von New-Zjork" gedieh gellern im BundeSkreiSge richle zum sörmlichen Schlüsse. Wie der Le ser weiß, hatten sich die Geschworenen bereits Donnerstag Abend H 8 tlhr über einen Wahl spruch geeinigt, nachdem der eine anders ge stimmte College sich endlich zur Ansicht dcr übrigen eils bekehrt hatte. Das Verdikt wurde dem Aktuar von ibiem Obmanne versiegelt übergeben, vom Richter Bond das Siegel ge löst und dann das Schriftstück dem Ersteren zurückgegeben, der es laut vorlas. Es spricht der Klägerin K5OOO nebst KZ77.98 Zinsen zu. Eine große Menschenmenge Halle sich einge funden, um das Resultat des Prozesses zu vernehmen; besonders stzrk waren die Damen, die Advokaten und die Agenten von Bersiche runzs-Gesellschaften vertreten. Der Verklag len Aiiwälle kündigten an, daß sie einen neuen Prozeß beantragen würden. Dcr eben ver handelte gilt sür cincn Testprozeß; denn be kanntlich fchweben noch drei Prozesse derselben Klägerin gegen drei andere Lebeiis-Asseku ran; - Compagme'n; Goß' Leben war im Ganzen mit 525.000 versichert. Lokalberichte aus Washington. Washington, 6. Juni. Voigestern Morgen wurde in dem Slaiionshanse auf der „Insel" gemeldet, daß am Bord eines im hie sigen Hafen liegenden Schooneis ein Kampf stattgefunden habe. Polizist Giddiuzs begab sich nach dem Fahrzeuge und erfuhr dafelbst, baß einem Manne, Namens Smilh, mit ir gend einem eisernen Instrumente der Schädel eingeschlagen worden war. Man glaubt, daß Diebe an Bord kamen um zu stehlen und daß Smilh, welcher sich allein auf dem Fahrzeug besaild, als er ihnen Widerstand leisten wollle, niedergeschlagen wurde. Ein N'ger, 'Namens Talberl Tolfon, iü nmer dem Verdachte, die Thal begangen zu haben, hefänglich cliigezo gen. Außer ihm wurden noch Henry Stellier, Joseph Escridge und Randall Hansen ver hafiel. In Alcxandria gedenkt man jetzt ein Thealer im Millelpunkie dcr Stadl zu er bauen. Dasselbe soll 114 bei 50 Fuß groß werden. NMwl'ch Nacht entstand in dem Gro ceric-Gemiäfl dcS Hin. Marceron, Ecke der 5. und D-Straße, Feuer. Die Löschmannschaft lam sosori, lonure aber nichtHerr des BraudeS werden wegni der leicht brennenden Stoffe; das Haus brannre nieder und zwei anstoßende Gebäude wurden beschädigt. Der Verlust des Ladenbesitzer« betrag! 51900, die Versicheruii., IIOUO. Die andern zwc> Häuser wurden zur Höhe von S7OO beschädigt. Der Echwarze Tom ilttriqht endet sein »iebcu am Galgen. D«e letzten Äugenblicke des SZerur tveiUen. W a I h i n g t o n, k. Juni. Heule Mit tag, 20 Minuien nach 12 Uhr, büßte Tom Wr,ght, der Mördet deS pollilschen Hausiiers Samuel Rogerski, fein Berbrecheu mit dem Tode. Bis zum letzten Augenblicke betheuerte er seine Unfchnld. Gestern Abend um 8 Uhr legle er sich in seiner Zelle nieder und bewegte sich uichl eher, als bis die Uhr die 5. Morgen- Ituiide verkündete. Als mau ihn fragte, ob er geschlafen habe, antwortete er: „Nein! Ich wachle die ganze Nacht hindurch." Der Po lizist, der bei ihm war, fagte daun in eindring lichem Tone zu ihm: „Tom! Euer Leven ist kurz, nur noch wenige Stunden und der Tod macht Eurem Sein ein Ende. Gestehet die ganze Wahrheit ein!" Der BerurltzeiUe er widerle hierauf, daß er dleWabrkcit laugst er zählt habe, luchl er, sondern Bcmbrv ici der Mörder des Polen. Als die Uqr sechs schlug, sagleer: „Meine Zeit tst batd um. Wenn die Uhr wiederum sechs schlägt, liege ich im Sarge." Eine Sluuoe später trat derHochw. Pater Wlgett in die Zelle des Beruriheilteii uud gegen ö Uhr wurde dem Letzteren das Abendmaht gereicht. Zur selveu Stunde langte ein Corps Polizisten unter L<ilung des Lleuienar.t ZieUl) und Sergeanten Seibois >m Hesängnlsfe an; d'raußen aber vor deu Pfor teu desselben saiiiiuelicu sich große Schaareu 'Neugieriger, die um Einlaß nachsuchtet!, der lhneu jedoch selbstverständlich verweigert wur de. Unier Denjenigen, welche Einlaß begehr ten, befand sich aua> ein Manu, der aussagte, daß er Tom Wright nothwendig seheu iiiüfse. Der Bruder des Pecurtheilten sei heute Mor geu in einem Hause an der 22. Straße ver- Horben und habe aus seinem Sterbelager noch den Wunsch ausgesprochen, daß man seinem Bruder die Nachricht von seinem Tode über bringe» möge, falls er demselben im Tode vorangehen solle. Der Erzählung des Man nes wurde jedoch kein Glauben geichenkt und der Eintritt ihm, wie den klebrigen verwei gert, die begierig waren, den ruchlosen Neger hängen zn sehen. Um 11 Uhr wurde die Pforte desGefäiignifseS geöffnet und Diejenigen, wel che iLillete erhallen hatten, durften eintreten. Die Dächer der benachbarten Häuser, von de nen man den Hofraum des Gefängnisses zu überblicken vermag, waren mit Zuschaueru gestillt, unter denen man auch eine große An zahl Damen bemerkte. Fünszebn Minuten vor 12 Uhr schritt Ge neral Crocker in Begleitung einiger Anderer nach der Zelle des Berurtheillen und öffnete die Thür, worauf Tom Wright heraustrat. Wie ein Riese ragte er über alle Anderen em por, stolz hov er sein Hanpt und in seinen Augeu war keine Angst vor dem nahen Tode zu lesen. Nachdem ihm das Todesuriheil vor gelesen und die Fesseln abgenommen worden waren, sprach er den Wunich aus, deu unter der Anklage des Mordes uchenden uud gleich salls iinGesängnlsse befindlichen Neger zu sehen. Man gewährte seinen Wunich uud fühne Hornig herbei. Als Wrighl ihn er blickte, streckie er ihm die Hände entgegen uns sagte: „Wie geht es Dir?" Und als der A ndere mit einem „Recht gnt" antwortete, fchloß der Berurtheillc die kurze Unterredung mit den Worten: „Ich mug >ctzt gehen. Leb' wohl, mein Junge!" Danu wurde er, nach dem man ihm die Hände uud Füße gebunden, nach dem Gerüste geleitet, ans welchem er fein Leben aushauchen sollte. Oben angelangt, schien ihn Plötzlich eine unsagbare Angst vor dem Tode zu erfassen, aber er blieb Meister über sich, und als der Geistliche zn sprechen be gann, hörte er demselben mit großerAusinerk jamkeit zu. Wenige Mtnulen später wurde die schwarze Kappe über fem Gesicht gezogen, dann sah man ein weißes Taschentuch plötz lich emporwehen, eine unsichtbare Hand zog den veryängnißvoUen Bolzen zurück, die Fall, lhüre sank und der Mörder fiel aus einerHöhe von 7 Fuß uud blieb dann in der Lust schwe ben. Dies geschah 20 Minuten nach 12 Uhr. Ein kaum bemerkbares Zucken durchflog den Körper, dann schien Alles vorbei za sein. Acht Minuten später nahten sich dieAerzte dem hän genden Körper nnd fanden, daß das Heiz noch schlug. Man ließ den Körper darauf noch 24 Minuten hängen; dann nahm man ihn herab. Der Leichnam soll dem Berneh men nach zur Beerdigung nach Nord-Caro lina gefandt werden. Der Bruder des ermordetenHansircrs suchte gestern um das Privilegium nach, dem Ber urlheilten den Strick um den Hals legen zu dürfen. Das Gesuch wurde ih.n jedoch nicht gewährt. (ZoUateral-Secui ity- Lank. Wir theilten schon früher mil, daß die„Col. lateral - Secnrity - Bank," deren Präsident unser wohlbekannter Mitbürger Hr. B. F. Ullmann ist, ein Giundflück an der Fayelte-, nahe Gaystraße, und gegenüber der allen Christkirche, erstanden und dort ein neues Ge bäude für die besagte Bank errichtet hat. Das Gebäude ist jetzt fertig und hat in seiner Vollendung eine Fayade von »6, uud eine Tiefe von 60 Fuß und eine Höhe von drei Stockwerken. Aus den besten gepreßten Back steinen erbaut, zeigt das untere Stockwerk bei» uahe zur ganzen Fronl 8 Fuß breite und 14 Fußhohe Spiegeücheiben und ist dabei der Eleganz ebensowohl wie der Solidität Rech nung getragen worden. Das zweite und dritte Stockwerk sind vornehmlich zur Lagerung von Waaren bestimmt. Die „Collaleral-Secn rity-Bank" ist ein ganz neues Unternehmen in Baltimore, aber feineWichtigkelk kann imHin blicke aus die Boriheile, welche es dem Publi» kum gewährt, nicht überschätzt werden. Als Collaterals gelten Ber. Staaien-, Staats-, Slodt- und Bank-Werthpapiere. Will z. B. Jemand aus einen Regierungs-Boud Geld leihen, so erhält er den vollen Betrag unter solchen Bedingungen, als dem Leihenden und Verleihenden genehm sein mögen. Der lau sende Werth wud gleichfalls auf Staats- und vorgeschossen und wird die Bank ferner ihreThäligkeu nicht nur auf die se Sorte von Seeuritäten allein beschränken, sondern auch als Depositum alle Arten von Handelsgütern, Modewaaren, Pianowrte«, Möbeln, Silbe, zeug, Diamanten, Uhren u. j. w. zum höchsten Werthe annehmen und darauf Vorschüsse machen. Lenle, die unge- säumt Geld gebrauchen, können ohne Zeitver luü und nnnöthiae Opfer sofort bedient wer d:n. Herren sowzhl wie Damen können vor. sprechen nnd ist zur Bequemlichkeit der Letzte ren ein besonderer Eingang vorbanden. Das Kopilal der Bank beträgt 5250 000 und gibt der Zbarakicr des Präsidenten volle Garantie, daß alle Kunden mit Pünktlichkeit und nach i den höchsten Grundsätzen der Ehrenhaftigkeit behandelt werden. Das Unlernehmen ist ein neues und das Bestreben seiner Verwallung gehl dahin, der jungen „Collatoral-secnrity- Bank" allseitige Gunst zn sich.r'. (136) Der Howe'sche (sirkus Säu qer's Menagerie geben heute die letzten Vorstellungen in Balti more, die eine 42 Uhr Nachmittags, die an» dere nm ?8 Uhr Abends. Es ist dies die letzte Gelegenheit, diese reichhaltige Sammlung sel tener wilder und drelsirler Thiere uud die in der That flanneiiswertden Leistungen der Künstler der Berener-, Akrobaten- und Gym nasien - Truppe in der A:ena zn bewundern. HoUy Grooe. Seitdem die beiße Jahreszeit wieder über uns gekommen ist und die Stadt zu einem langwelligenÄufentbalisorte macht, dem man gern auf einige Stunden eniflieht, sieht sich schon Mancher nach einem Plätzchen außerhalb der Sladl um, wo er an schwülen Sommer tageii reine frische Lust einaihmen und sichEr holung verschaffen kann. Wo gäbe es für die sen Zweck wohl einen geeigneteren Platz in der Umgebung unserer Stadt, als gerade Holly- Grove? Dieser Erholungsort ist jetzt durch neue prächtige Anlagen verschönert worden u. die Gebäude haben einen gänzlichen Umbau erfahren. Den Kindern stehen Carousfels u. andere Amüsements zur Verfügung. Hr. Robert Parker hat wieder die Aufsicht über Küche nnd Keller übernommen und wird da für Sorge tragen, daß kein Besucher Holly- Grove unbefriedigt verläßt. Geistige Geträii ke werten nicht aus dem Platze verkauft. Exkursion der >St^AakoV>lS-Schule. Die Schüler des unt>r Leitung des Pastors Dr. Beer stehenden deutschen uud englischen Institutes der lutherischen Sl. Jalobns-GL meinse, Ecke von George« uud Ogstonstraße, werden nächsten Montag, den 9. dieses, mit ihren Eltern und Lehrern ihren ersten Früh liugs-AuSflug nach dem Darley Parke an der Harford-Road machen. Der neuerdings ver schönerte, schattenreiche Platz wiid ohne Zwei fel ein zahlreichesContingeitt der vielen Freun de des Pastors und der Schule bei dieser Ge legenheit aus seinem grünen Teppich vereinen, und da>f man ein ebenso fröhliches, als an ständiges Fest erwarten. Der Park tst bekannt lich jetzt leicht zu erreichen, da die Waggons der „Ballimore-Hall Springser Pferdebahn" alle fünf Minuten vom Rathhause anFayette- Straße abfahren und die Besucher direkt nach dem Festorte besördern. In der St. Matthäi-Kirche, Ecke Fayeile- »nd Canalstraße, findet morgen Nachmittag i3Uhr die Einweihung der neuen Orgel statt. „Ärion ' ivird Sonntag, den 8. Juni, seinen ersten Dampfer-Ausflug nach „Monumerital Fish ing Grove" vornehmen. Wenn der Himmel ein freundliches Gesicht macht, wie wir es dem liichiigcn Gesangvereine wünschen, so wird dieser Ausflug gewiß ein höchst ange nehmer und interessanter werden. Der Dam pfer wird Morgen« um 8 und Mittags um 12 Uhr von der Lighisiraßen-Wcrfle, am Fuße der Conwaystraße abfahren. Der ~i?st-valtimorer Liederkranz" macht Sonntag, deu 15. Juni, seinen ersten dlesjährigeu Dampfer-AuSstlig nach „Monu mental-Fishing-Grove." Die „Harmonie" n'ird Sonntag, den 29. ihren ersten Daiiipfboot - Ausflug nach „Monumental Fishuig Grove" inachen. Der „Liererkranz" wird seinen ersten diesiährigen Ausflug per Dampfer am Mittwoch, den 25. Juni, nach „Mo»umenlal Fi'hing Grove" machen. Der „Marvländer Turnverein" feiert Montag, den 9. Juui, »i dem 'barle des Hrn. Louis Mulh an der Belair - Raad ein großes Pienic und Sommernachtsfest, ver bunden iittl Schau- und Preisturnen. Die „West - Bält,m?rer GeseUschaft" wird ihr diesjähriges großes Schützenfest am 17., IL. und I!>. Julii abhalten. Die Versteigerung der Restauration, sowie die der schenk-, Schieß- und Backwerlilände findet auf heate, deu 5. Juni., Nachmittags 4 Uhr, statt. Der „AUqcmeiiic Hardter - Nnter stliyulistö-iZerclii von >valtin>orc" begetuMontag, den !>. Juni, sein erstes großes Picuic iu Rost's Hain an der Belair-Road. Am Abend wird der Park tUulninirt und ein brillantes Feuerwerk abgebrannt werden. !Oer „Harmonie -Kranken-Nnter» stützungS Verein" hält Mittwoch, den 18. Juni, eine Extra- General-Versammlung ab. Prof. SLZ. T. <slaqctt's erste nrope Exkursion mit dem Dampser „Champion" nach "I->r l!>-IIt! «Fi-uvu" wird Montag, den 30. Juni, stalttfinden. Prof. Heinrich Silber's Musik eorps wird fiir ausgezeichnete Conzert- und Tanzmusik sorgen. „Pavillon-Netreat". einer der bellebteneii Bergniigungsplätze in der Uiugegeud Baltimore'S, ist wieder eröffnet worden. Wer einige Sluuden angenehm im Freien zubringe» will, der wird in„Pavillon- Relt»l" sicher die gewünschte Erholung siu» d en. Holl») Grove wird Montag, den !». Juni, für die Sommer jaisoii eröffnet werden. Wegen des Näheren verweifen wir aus die betreffende Annonce. Der „IlnobhangiqenOrden der Noihmanner" wird Montag, den 16. Huui, sein jährliches Pienie abhalten. Die „Madison - Loge Nr. Äv, U. V. hält den 3». Juni, ein Pienie nebst Fahueuwclhe in Louis Mmh's allem Schüt zenhose an der Belair Road ab. Alle stimmberechtltNen >vürger der zweiten Ward werden aufgefordert Montag, den V. Juni, Abends um 8 Uhr, im Lokale des Hrn. Wuh. Horr, 'Nr. 2ü5, Canton.Avenne, nahe Broad way, zu erscheinen, um sich permaueut zu o» gaiiisiren. Siehe Anzeige! Harrison » ueue vaveanstalt aus der Liszht»itr.-<Zriicke ist jetzt eröffnet. Wer sich Erholung verschaf feu oder seine Glieder stärken will, veifäume nicht, diese Anstalt ;u besuchen! Die evangclisctt-lutheris'te St. Io- Hanvis-Gemeindeschule wird Montag, den 9. Juni, ein Pienie im „Catonsvlller Eiienbabn-Parke" veranstalten. Der „Madlon-Lerein" wird Moutaa, den 9. Juni, sein erstes großes Pienie im "Äreenwood-Parke" abgehalten. Der „Hildise Bund" (Eentralkorper von Maryland) begeht feiu großes Pienie uud Sommer. uachlS-Fest Monlag, den lö. Jnni, in Rost's Hain. Hr. Friedrich Lchleqel wird seine neueingerichtele (Äarlenwirthschast in Nr. 185, Süd-Annstraße, Montag mit ei nem delikaten Luusche eröffnen. Abends sin det Conzerlmtisik statt. Hr. E. Türke ladet seine Freunde und Bekannten auf Mon lag zu einem famosen Lunsche ni seinem Lokale Ä!r. 194, ein. Die Abthetlung des „Hildise «zundes" feiert Montag. den 9. Juni, ein großes Pienie in Hönervogt's Garlen in Hightandtown. Die Stcpdanus-Schule hält Dienstag, den 10. Juni, ein großes Pie nte im „Gleenwood-Parke" an der Belair- Road ab. der Heiderlsch sche» Restaura, tion, Nr. 1, Post-Ofsice-Ave., findet beute Abend ein großes Mililär-Conzert des Win ler'schen Musikeoips in der pleußlichenGarde- Grenadier-Uniform statt. Daß es bei'm lie benswüidigen Anton Heiderich nicht an frohen Gälien mangeln und auch manches bekannte Schützeugesichl sich daselbst blicken lassen wird, können wir mit Gewißheit voraussagen. Eine wichtige Erfindung ist der gepichte Schuhnagel, welchen die Gebrüder Coakley von Nr. 14, Süd-Calvertstraße, an zeigen. Schumacher und das Publikum im Allgemeinen sollten sich für dieselbe interessi ren. Man lese die Anzeige! AA" Der L Nr. 3 deS »DeutschenOrdensderSchwarzen Ritter" ladet seine Mitglieder ein, morgen früh um S Uhr in voller Uniform in der Halle zu erscheinen, um dem Gottesdienste in der «t. Pauls-Kirche an der Eastern-Avenue bei zuwohnen, VG"D e r „U. O. D. v o n M a r y l an d" wiid Mittwoch, den 11. Juni, zur Feier der Jahressitzung des Groß-Hains von Amerika ein Picnic im „Greenwood-Parkc" veranstal te». LLs" Wenn Jemand eine Alasche Whiskey haben will, so soll er >re kaufen und mannlich heim tragen, nicht aber mit ei ver Flasche „Billern" oder „Cordial," nach Haufe schleichen uno vorgeben, es jei Medi zin. Wenn er ein Tonicum haben will, das etwas Bessere« ist, als ein zeitweises, aufre gendes Mittel, ,o sollte er sich eine Flasche peruviaimchen Syrup (ein eisenhaltiges To nicum) holen; das wird seinem Blute neue Lebenskraft, dem ganzen Systeme dauernde Kräftigung verleihen. (131-6) Hecker's Aarina ist ein delikater« Nanrungsarlikel und eine herrliche Taselzierde. lMaiZl.2Mie, 4. p.) > Als Blut und Saite reinigendes Mittel ist das karlsbader Sprudel- Salz ullüberlrcsstich. Dasselbe wiid von vielen Aerzten gegen Unverdaulichkeil, Kopf- 5 schmerzen, Mangelan Appettt und alle Uebel, welche aus Unordnung des Magens oder der Leber enlstehen, angewendet. A. Vogeler KC 0 m P. sind die Agenten f«r Amerika. i»l-) chc?jc>ii GUHiUI a>s Larl-ie,', suwi> Siwoxier u> d Biuiegclsepcr seit zehn Jahren in Nr. Ii»!«, Skr. ZR/j t. der N<m>ii>,cnls!ri.kc, n »auige aul un z > .V Cciitäur-Tinilm'ut. s- - , d'-tu-ig chivull, die nicht dadurch weqgc- schafft, leinc Lähmung, wctchcnicht dadurch geheili wcrdcn kann. Dieses ist eine vermcj lemindln zugtlchickt. Ek ist dieles daZ wundeitiarfte, jemals in der Welt produzirte heilende und schmerUllillndc Miiict. nndct ichncltcr At>- Huiidcrt Dollars wlNh iür Pferde und Manliblere, (April2l,l2v!lc.i a T.W Hnducenlrnt für und <svi,sii»«entcn! frische Wur st ZUS. Barrausttr ä-Co., ZZLZsZProvisionen und Bratwurstmachcr, Etablissement an der verlängerten Pennsyl vania-Avenue. «gentar si'u toarstjleilcklii'.itcr iind iZleijch.r Uten. Vknvcnsiuck 2> ! ' ocnstüil i ' >,ki,ail> l?-l>. Schuller '-v! Round-Ttcal s Prust ui i Schuller 12-IZ! l5 Salzfleisch 8-t7>! jlaü'sliisch, ZZrust N Oicräuchcrtes islcisch Lchcnlct l--^ lVcräuch'teZchnlt. i>> einqcpo- I MSddting IZ-t l j Zchint.n l<! t I PPst l>iti i 2 nae!ii>'ch'ci.>äringc.'>-7.> ? l «arte rr'> Geräuch Äa?relen 15-2 V j Trtkrcbj.' »I» P>d » Börsenberichte, . Berichtet von Wm. Fisher Töhne«, Nr. :>2, Souihstraße. Baltimore, ien ». guri, Abcr.dS i> Uhr. Anq. Ver!. Ang. Vcel. Gold >!X iklitOJii Vz 4.' - B.St. 5.20 r - - Na 6>« Z - <«> lll«'« -i üasj Badn >7 M !2ltz Äiis seu Vers tu.«orll< - ffeu Bcrs Ptbiir '!jZ l!/,tzownro si Va lira 11,... 4i) Mei nMÄers I!> — — Ba vr «7 K 0 «lto.k 0 '"'-<7 WBaZrJuli II B l. 7^!>>>, Äalt« «irßorLcnlör gld » ! Balloi-r 'W.. 9-'» CenlL!»w«irl. V7'. «alio Vr P M W'lltdvrZ.-iVi?!,? - Ballo iir l« 'Z. - «alto «il IM.. - EMcmpdiser öS MakS!!i7i' !0t INI'« Lnk oi Gutta IÄ Htuj>6in «rZ. .1 Siti, Bank.... 1l!-i »ich Dan l. Franklin Bant Or.Ai.6Ma7r ><l i'i Vow Bank 7,, Or.äÄl Ur L. 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Galligkeit, Lebetlelden, W>asself»cht, Grindkops, Geichivülsle, Saliflnß, Wür mer, Gichl, Neiiralgie als ?ine» 'l>ille »nd zur Reiitigun^s^lu^^^ ' ?r. 7,. « Auer > <<.»->>', „! L ».'II Vk, ss.. '' j!u - m'S Blut! Macht die Schwachen stark. Der Pcriiviaiiifche Syrilp, eine unver- änderliche Lösung des EisenoxizdulS, ist so > zusammengesetzt, daß er die Eigenschaften ei- »es leicht verdaulichen und dem Blute so leicht, wie die einfachste Speise, sich einverleibenden > Nahrungsmittels hat. Er vermebrt die Men. ge de« eigentlich natürlich belebenden Stof fes, des Eisens im Blnte, heilt „tausend i Uebel" einfach durch Anspannung, Stärknng und Bclebnnz des Körper; das bereicherte und belebte Blut durchdringt Mit Theil de« l Körpers und verbessert Schäden nnd Äerlnste, > ucht die krankhaften Äiivicheldiingeu auf und überläßt der jiraulheit Nicht« zur Nah» l rung. Dies ist das Geheimniß der wunderbaren Erfolge dieses Heilmittels in der Heilung von Berdauilngsschn'ächc, Lebeileiden, Wasser, '»cht, chronischem Dmchsalle, Geschwüren, Nervenleiden, Frösten und Fiebern, Verlust der Körperkraft, N>ereN' und Blasenlranhei teu, Frauenkrankheiten und allen den zlra«!- helten, welche aus einem schlechlen Zustande des Blutes entspringen oder von Schwäche oder einem Schwächezustande de« Gesammt körpcrs heilomuten. Da er vollständig frei von Alkohol in irgend einer Farm ist, fo folgt seinen kräftigenden Wiiklingen nicht ei ne entsprechende Reaktion, sondern sie find bleibend und verleihen allen Theilen de» Kör. pers Kraft, Stärke, neues Leben. Tarnende und durch den Gebrauch dieses Heilmittels aus schwachen und kränklichen Ge'chöpsen in starke und gesunde Meuschen verwandelt worden. Schwache Personen sollten ohne dies Heilmittel velsn cheu. Man sehe darauf, daß jede Flasche den „Peruviaiiischeil «yrup" im Glase emgeblasen trage. >seth W. Aowle d» Sohne, Eigen thümer, !«r. l. Mitlon-vlucc, <A'.!ti°..ul.j -st-n . a ° er. ° VVS?MI» MiÜc?s dySpeptische» FYSZ » Vstanzen-Präparat wunderbare Dl,tzprpsir uni/ ÄMI e > ds uchl, ntra n kdk! fanft liac und wenn nach deren Gebrauche Jdr keine Besserung versvüri, so ivird das Geld zurückgegeben. A. I. M«lier,Eiq<'nthümer, «r-i, 5« vro Ziasck. s,,r a »>.. «2 litirn liir " -<i> hadrn !>ei allc« TroqniNrn P. Hanson Hist ä? b'omv , Möbeln nnd Vvrhänge-Stoff«, Zirrroihen Str.«ord'«LharleSstraß». c«ugl2,lZßte,<.p.»

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