Newspaper of Der Deutsche Correspondent, June 10, 1873, Page 2

Newspaper of Der Deutsche Correspondent dated June 10, 1873 Page 2
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Ter Teutsche Correiponsntt. Baltimore, Iv. Juni 1873. Bekehrung eines Temperenzlers und «iabbathfreuttdes. Der hiesige „American" giir bekanntlich allgemein als das Organ der Baktimorer Temperenzler; jede derartige Zwangsmaßre gel wird von dicsemblatte frendig unterstützt, jeder Schritt, eincr liberalen AnschanungGel luiig zu verschaffen, sanatisch bekämpft. Als Ch.'s-Rcdakteur des Blattes gilt dessen Hanpt- Hr. C. C. stulton, und da der „American" ein polnisches Organ ist, und solche Blätter gewöhnlich die Anschauungen eines einzelnen Mannes exponire», so mußten wir wohl annehmen, daß Hr. Fnltsn selbst ein Temperenzler:c. sei. Dieses scheint nun entweder nicht der Fall gewesen zu sein, oder ober cr ist in Deutschland, welches er jetzt mit mehreren Damen seiner Familie bereis't, von seinen Schrullen gründlich gcbcilt worden. Der „Amencan," welcher schon so ost mitVer achiung und Abscheu auf die bienrinlenden Deutschen hinwies, enthält Folgendes als edi lorielle Coriespondenz aus Dresden: „Jedermann trinkt in Teutschland Bier; es gebärt hier zum täglichen Brode, gerade wie in Amerika der Kaffee. Mütter entwähnen ihre Kinder mit Bier (V), und dieselben lernen es wie Wasser trinken. Die Deutschen schrei den es dem Biergenusse zu, daß unier ihuen die furchtbare Krankheit DhSpcpsia fast unbe kannt ist; sie verweisen auf die rosigen Wan gen ihrer Töchter als ein Resultat dieses ge sunden Getränkes. Unsere Reisegescilschast unterwirft dasselbe einer gchörigen'Lrobe, und wir hoffen, mit erneuten Kräften zurückzukeh ren. Das Bier scheint frei von allen berau schenden Wirkungen zu sein." (Hr. Fulton scheint bereits eine Meisterschaft im Biertrin ten erlangt zu haben.) Hat uns schon DaS überrascht, wie viel mehr mußten wir staunen, von Hrn. Fulton ein Lobtied der deutschen SonntagSfeicr zu vernehmen; cr hat kcin Wort der Indignation dafür, daß am Sonntag Nachmittage Lädcu, Restaurationen und Schenken offen sind, im Gegentheile, die anständige gemüthlicheLonn tagsfeier scheint seine höchste Billigung gefun den zu haben. Wenn wir uns erinnern, mit welchem Eifer Hr. Fulton vor einigen Jahren gegen die Fahrten der Sladleisenliahuwagcu am Sonntage kämpfte, so können wir uns über diese Aenderung seiner Anschauung nur freuen. oieser Verbindung möchten wir eineAn deutung machen. Die Anii-Temperenz-Ägi tatton hat schon enorme Summen gekostet; wenn immer ciue solche Maßregel in dcrGe sctzgebung vorlag, sind Hunderte uud Tau sende von Dollars nach Annapolis geflossen, nnd da man zu ehrlich war und nicht dieGeg rier der Freiheit bestach, so erhielten gewöhn lich die Frcnnde dcr Maßregel das Geld, um es im Interesse der «>ache zu verwenden, und in der Regel wurde Nichts erreicht. Wie wäre es, wenn man die Pserde einmal an das an dere Ende des Wagens spannte? An dcr Spitze dcr Tcmpcrenzbcweguug stehen in je dem Staate nur ein Paar Männer, welche den ganzen Wassetmnckcrschivarm nach sich ziehen. Würde eS nicht zweckmäßig sein, diese Herren einige Monate nach Deuischland zu 'chicken, um, wie FultomOdysseuS, der Meu chen Siädte zu sehen und Sitte zn lernen ? In wenigen Jahren wäre der Temperenz ichmcrz überwunden. Es wäre zwar deniü rhigend, daß man sich sein gutes angeborenes Siecht noch Geld kosten lassen und einem fana tischen Gegner Gelegenheit geben soll, das Le lien zu genießen und die Welt zu besehen, aber Amerika ist ja einmal das Land, m welchem das Prinzip dcr praktischen Nützlichkeit dem Rechte und der Billigkeit vorgeht.- ES sollte dennoch überlegt werden. Die Eholera. Der Sauitäts-Superinleudeut New-Vork's ihett Folgendes mit: „Lau! jüngster Berichte ist die Cholera nicht nur in Europa aufgetreten, souoeru droht auch diesem Lande. In New-Orleans ist eine der Cholera ähnliche Krankheit gebrochen, welche sich später in Memphis zeigte, welcher Umstand in Verbindung mit der der Cholera eigcnlhümiicheii Weise, den VerkchrSstraßen zu folgen, wenig Zweikel läßt, daß bei den jetzigen raichcu Verketirsmit teln unsere Stadt auch ehestens heimgesucht werden wird. Der Einschleppn",g mittelst Fahrzeugen ist durch die Onarc.'.taiuc vor gebeugt, aber wir haben kc>n Mittel, die Einschlcppuug auf dcm Landwege und noch viel wenrger die Verbrcilnng de» Kcims durch die Eisenbahnen zu verhindern. Wenn die Seuche diese Stadt erreichen sollte, so wird sie wahrscheinlich aus den Verkehrsstraßen eingeschleppt und da dieses zu jeder Zeit ge schehen kann, so ließ ich alle Eisenbahn- Depots, Fährhäuser und die wohlfeilen Lo girhäuser zweiter Klasse liispiziren, um an geeigneten Orten die richtigen Prävenliv- Miltel anzuwenden. Ich habe Ordre gege ben, dieWatcr-Closets jcnerLokalttäteu zu des infiziren und zu reinigen, da dieses der einfach ste Weg ist, alle ErzcugungLiiiittcl dcr Seuche zu zerstören. Ls wird jetzt allgemein zugestanden, daß der Keim zur Cholera in den Excrementen der von der sogenannten „Warnnngs-Diarrhoe" besaUenen Personen zu suchen ist.welche Kran kheit so milde ist, daß der Paticnt nicht beun ruhigt wird. Das von mir beorderte Dcsin sizirungs-Mittel ist das altbewährte Mittel. 10 PsundEiienvitriol, 5 Gallonen Wasser und 5 Pint gewöhnliche Carbolsäurc. Ich bin dcr Ansicht, daß zur größeren Bekanntwcrdnng der bis jetzt bestbewährten Gegenmittel eine Reihe von Instruktionen veröffenilicht uud deuAgen ten aller Dampfer, allen Elfenbahnbeamlen, Matrosen und Kostwirthen, kurz allen Leuten gegeben werden, in deren Lokalitäten Fremde zu finden sind. Dieselbe Desinsizirnngs-Me thode sollte auch in Privathäusecn augcwandt werden." Der „Verein der deutschen Presse von Peunsylvanten" scheinl eines von den Instituten zu sein, wel. che, ohne viel Geräusch zu machen, in der Stille eine bedeutende und segensreicheThätig keit üben. Etwas verspätet kommt uns der am 2S. Mai in her Vereinsversammlung zu Al lentown von dem Präsidenten S. ji. Brobst eingebrachte Jahresbericht zu. Wir miisseu gestehen, dasz wir durch denselben angenehm überrascht worden sind. Wir hatten kaum geahnt, daß in Pennsylvanien ein so reges, eifriges und mit fo guiem Erfolge gekränktes Streben sür deutsche Sprachkultur iuAmerika vorwalte, wie es nach dem einsach und that sächlich gehaltenen Jahresberichte dort wirklich zu bestehen scheint. Die deutsche Presse jenes Staates geht, wiesich aus demLerichte ergicbt, in derßeförderung deutschen Lebens und We senS mit der dortigen Geistlichkeit Hand in Hand, und da die Letztere im Stande ist, be sonderen Einfluß aus die Landbewohner zu üben, welche, von Hause aus schwerfällig und allem Idealen abgeneigt, fehr schwer zu errei chen sind, läßt eS sich erklären, warum in neue ster Zeit gerade in Peunshlvanien so große Fortschritte auf dem Gebiete dcr deutschen Sprachkultur gemacht worden sind. Wahrung und Reinigung der deutschen «spräche, Ler allgemeiiieruiil nnd Äerbessernng des Unter richts in derselben in Schulen, Sonntagsschn len und in der Familie, Errichtung von deutsch - englischen Simultan - Schulen, He bung, Unterstützung und Beredelang der deut schenPresse,Einführung des deunchenLiedcS in Kirche, Schulen und Haus, Errichtung dent >cher Gesellschaften und Bibliotheken, Berbrei mng deutscher Literaturerzeugnisse, Nieder reißung der Scheidewand zwischen alter und neuer deutscher Einwanderung, und endlich Beförderung eines besseren Verständnisses und Einvernehmens zwischen Deutschen und Amerikanern sind die Zwecke dieses Per. eines. Wir haben bereits vor einiger Zeit auf die allgemeine Einführung des deutschen Unter richts in den öffentlichen Volksschulen Penn si/vauien's ausmcrijam gemacht: der erste Schritt vielleicht, das Meiste ist dafür vou dem „baulichen Preßverein" geschehen, welcher jetzt mit großer Genugthuung mittheilt, daß die anglo-amerikaniscbe Presse des staatts die Gleichstellung des Deutschen und Engli schen in den Volksschulen bereits fast eben so warm befürwortet, als die deutsche Presse. Europäische Gerichte. Berlin, 13. Mai. —Der RcichSt.:gs- Abgeordnete Dr. Stephani war am I!). März d. I. Gegenstand eines schamlosen Angriffs, dcr am Sonnabend zurTognilio-i dcr sechsten Deputation des Eriminalgerichts gelaugte. Die „Nat.-Ztg." berichtet darüber, wie foltjt: „Hr. Stephan, ging am gedachten Tage Abends im Thiergarten spazieren und sah sich in der Nähe der Zelle von einem jungen Menschen verfolgt, der ihm auf Schritt und Tritt nachging. Um die lästige Bcglcitu»g los zu werden, blieb Hr. Stephani an einem Baum stehen; der junge Mann ging jedoch nicht vorüber, blieb vielmehr neben dem Ge ängstigien stehen und bat um einGeldgeschenk. Hr. Stephani opferte einen Thäler und nun wurde dcr Mensch erst rccht bruial, faßte den alten Herrn unter dem Arm und forderte noch mehr Gelo. Hr. Stephani, auf's Höchste er säirocken, gab noch zwei Zehnmarkstücke her aus; in diesem Augenblicke tauchte aber ein zweiter Mann aus, der sich gernte und Hrn. Stephani aufforderte, mit zur Wache zu kommen, weil er mit dem >un. gen Manne Unzucht getrieben habe. Ange sichts dieser Beschuldigung verlor Hr. Ste phani vollständig die Ueberlegung; freudig ging er ans dieAndeuinr.g des angeblichen Be ämten ein, gegen ein Douceur dieSaclie fallen zu lassen, händigte sein letztes Geld aus dem Portemonnaie aus u. übergab demUnbekann- El ->v Thaler bol.-n weide. Als Hr. Stcpbani dem in dcr Nähe des „Horel de Magdebourg" wartenden Unbekannten das Geld aushändig te, verweigerte dieser jedoch nicht nur die Her ausgabe der Uhr, sondern forderte noch 400 ! Thaler, widrigenfalls er die Sache der Be hörde anzeigen werde. Hr. Stephani ver sprach, dteSumme am nächsten Mittag bei'm SiegkSdenkmal zu zahlen. Am anderen Mor gen trug er die Sache dem Polizeipräsidenten vor und ließ sich von einem Crimiualbeamteu nach dcm Thiergarten begleiten, wo sie den Mann jedoch nicht antrafen; dieser hatte sich vielmehr bei dem Portier des Hotels nach vcr Person seines Opfers erkundigt und verspro chen, wieder zu kommen, wurde bei seinem späteren Erscheinen auf den anderen Mittag wieder bestellt uud ging richtig in die Falle. Aus der Polizei entpupple er sich a's dcr Kell ner Gottlieb Karl Thiele, und gefchickle Com binationen brachten es bald dahin, seinen Complicen in der Person des Schauspielers Albert Theodor Ferdinand Behrens sestzuneh mcn. Vor Gericht war Thiele der men Tha: im vollcnUmfarige geständig, Beh rens leugnete dagegen hartnäckig u. trat einen mißlungeneu Alibi-Beweis an. DaS Urtheil des Gerichtshofes lautete gegen jeden dcr An geklagten aus drei Jahre Gefängniß und drei Jahre Ehrverlust. Bei der Sirafabmessung berücksichtigte der Gerichtshof, daß durch die brutale That der Thiergarten, der einzige Er holungsort in unuiilteldarerNähe dcr Stadt, im höchsten Maße in Verruf komme u. daß die Angeklagten bcreits früher wegen eines ganz gleichen Schwindels vor dem Gerichte in Stendal zu S Monaten Gefängniß verurtheilt waren." -Die „Berliner Volkszeitung" läßt sih be richten, daß die prenßis che Kronprin jessin bei einem Besuche der Wiener Aus stellung, die Elsässer Wirthschaft betretend, das Glas rotheu Weines verschmäht habe, welches ihr der „reichsländischc" Wirth ange boten, woraus dieser meilite: „Mei G'wächs ischt ihr zu sauer g'si ." Ein Hrc ßp ro z e B.—Berlin, M.Mai. Die siebente Deputation des Crimiual gericktS verhandelte heute über mehrere Preß prozesse, worunter folgender: Der Wcbcrgefell Carl Ferdinand Becker, sen etwa dret Mona ten als verantwortlicherßedakteur des „Neuen Sozialdemokrat" a,-gestellt, stand unter der Anklage der Gotteslästerung. Die Nr. 43 dcS genannten Blattes vom l I.April d. I. publi zirte einen Leitartikel: »Tod und Auferstehung, welcher die Begründung der christlichen Reli gion mit der heutigen sozial-demokratischen Bewegung in Parallele stellt, die Person Jesu Christi mit Ferdinand Lasalle und den jiäm pferu der Pariser Commune vergleicht. Der Staatsanwalt führte in längerer theologischer Dednction aus, daß cineßeschimpfungChrisii, des eingeborenen Sohnes Gottes, eineGottes lasterung involvire, und daß die Vergleichung Christi mit Ferdinand Lasalle, dessen Leven, Treiben und Ende sehr wohl bekannt, sowie mit den Hingerichteten Verbrechern der Pariser Commune, notorischen Plünderern und Mör dern, unzweifelhaft eine Beschimpfung des Gottessohnes darstelle. Mit Rücksicht darauf, daß die Untergrabung des religiöse» GefühlS im Volke am meisten geeignet erscheine, die destruktiven sozial-demokratischen Tendenzen zu fördern, beantragte der öffentliche Ankläger gegen Becker eine zweijährigeGesängnißstrase. Der Angeklagte vertheidigte sich mit der dcn Sozialdemokraten angelernten Vervc dahin, daß er als Sozialdemokrat „dem Jcsus von Nazareth" keine größere Ehre anthun könne, als ihn mit den Pariser Communisten zu ver gleichen, die, abgtsehen von einigen Räubern und Plünderern, für die höchsten Güter der Menschheit, sür Freiheit, Gleichheit und Brü derlichkeit starben. In seiner Vertheidigung behauptete der Angeklagte ausdrücklich, dcr Artikel sei mit seiner Kenntniß und Genehmi gung veröffentlicht worden. Nachdem sich dcr Gerichtshof zur Berathunq zurückgezogen, er. kündigte er sich nach der Tragweite viefcs Kri teriums und trat später mit der Erklärung hervor, er habe zwar die „Instruktion" crhal ten, so auszusagen, wie geschehen, in Wahr heit habe er jedoch dcn Artikel erst nach der Vcröffcntlichung gelesen. Dcr Gerichtshof erachtete diesen Widerruf sür gleichgültig, weil er in dcm Artikel überhaupt keine Got teslästerung fand und deshalb ouf Frcispre chung erkannte. Aus Thüringen, 15. Mki, schreibt man dcr „st. Z.": „In dcr bekannten Hai-clkstadt Langensalza hielt am gestrigen Tage die Mi litär-Ausheiiuugseominiisioii ihre herkömmli che Sitzung. Eine Menge junger, glößien theils stark angercunkener Fabrikarbeiter, un ter denen sich viele Wcslsalen, welche iu einer Langensalza'schen Maschinenfabrik arbeiten, besonders bemerklich geinacht haben sollen, um drängten mit rohem Geschrei das Schießhaus, in welchem die Sitzung stattfand und drangen zuletzt sogar gewaltsam in den Saal derselben ein, dort allerlei Excesse verübend. Als alle Ermahnungen fruchtlos blieben, sah sich dcr Maior des Landwehrbataillons zuletzt genö thigt, die Hülse der in Langensalza garnisoni reiideu Schwadronen des 0. Thüringischen Ulanen-Regiments in Anspruch zu nehmen. Ein Detachemenl von St) Ulanen marschirte nun gegen das Schießhans, zerstreute die Tu multuauten mit flachen und scharfen Säbelhi eben, wie es gerade kam, und nahm mehrsache Arrcstanonen vor. Am Abend nach Schluß dcrFabriken rotteten sich wieder größere Volks massen, größtentheils aus Betrunkenen nnd jungen Burschen bestehend, vor der Militär wache zusammen und machten Miene, die Arrestanten gewaltsam zu besreicn. Die Wach t war aber bedeutend verstärkt wor den, die Karabiner wurden schars geladen und es war den Tumullvauten bedeutet worden, daß bei'm weiteren Vordringen Feuer aas sie gegeben werde. Mehrere starke Patrouillen der Ulan?» erschienen jetzt und zerstreuten nicht ohne Anstrengung die Volksmenge, wobei es an neuen Wiedersetzlichkciten und in Folge dessen an abermaligen Arretirungcn nicht ge fehlt haben soll." „Eine Frevelt hat boshafte ster Art" —sagt das „Härder Volksblatt" vom 13. Mai —„ist gegen den am L. ds., Abends 10 Uhr 3 Minuten, von Dortmund in der Richtung nach Hamm abfahrendeuCotU rierzug und den am felb?n Tage, in derselben Nachi um 11 Uhr vou Camen nach Dortmund sahrendenPersonenzug versucht worden. AbdS. gegen 9—lo Uhr wurocu auf dem Fahrgeleise der „jtälN'Mindener Eisenbahn, in der Nähe der Zeche Scharnhorst, Gemeinde Brakel, von böswilligen Menschen vier vicrhundertpmn dige Schienen gelegt, um den kurz darauf die Bahn zum Entgleisen zu bringen. GtückttSttr Weise ist dies nicht gelungen, da die Maschine 3 Schienen vom fahrgeleise schlenderte, wovon eine derselben 4 Fuß tief in die Böschung drang und die vierte in dcr Mittc durchbrochen wurde. Der Zug fuhr nach einem Aufenthalte von fünf Minuten unverletzt weiter. Die Verbrecher ruhten, da ihnen ihr schändliches Vorhaben mißlungen, jedoch noch nicht, sondern gingen von Ncucm daran, noch in derselben Nacht zwischen 11 und 12 Uhr sieben Stück eichene Bahnschwellen auf dassetbe Geleise und iu derselben Nähe zu legen, um den bald danach van Eamen nach Dortmund fahrenden Per sonenzug ebenfalls zum Entgleisen zu bringen. Auch hier haben die Schienenräumer der Ma schine die Schwellen vom Geleise hernnterge wvrscn, und hat auch dieser Zug infolge Des sen nur zehn Minuten Ausenlhatt erlitten. Einige Tage nachher, in der Nacht vom 3. zum S. ds., geriethen Scheune uud Stallung des Colon Wcslcrmann in Brand und brann ten vollständig nieder. Nach amtlichen Un tersuchungen soll auch hier festgestellt sein, daß das Feuer von verbrecherischer Hand angelegt wurde. Faßt man vorstehend berichtete Ver brechen zusammen mit dem vor Kurzem bei Langendreer passirten Eisenbahnunglück, so mögen die von dcr Polizeibehörde bereits ge machten Combinationen nicht unrichtig erschei nen, daß die Absicht der Verbrecher dahin geht, die zum Entgleisen gebrachten Eisenbahnzüge zu berauben." Der deutsche Kronprinz hat bei einem zweiten Besuche des Wiener Stadilheaters (man gab „Romeo und Julie") am IK. Mai eine Unterredung mit dem ihn begrüßenden Direktor Laube bchabt. Nach einem scherz, hasten Vorwnrse, daß Laube dem Berliner Theater die besten Talente abspenstig mache, ging dcr Kronprinz ans eine nähere Erörte rung der Frage ein, ob es wirklich nur an mangelhafter Leitung liege, daß der Mangel an schauspielerischen Talenten so auffallend werde. Die Frau des Hrn. v.Eillmann in Frei burg, Laden, (von ihrem Manne bekanntlich schwer verwundet) ist am 8. Mai ihrer Wunde erlegen. (Die Verwundung soll wegen Eifer sucht dcS schon bejahrten Ehemanns, nach andern Angaben aber deshalb erfolgt sein, weil Frau G. ihren Mann heimlich verlassen und sich der Bühne widmeu wollte.) (Romantisches.) Ter Pariser Corre spondent der „iLccentralisalion," eines lcgiti mistischcn Blattes von Lyon, berichtet: Vor gesteui, den 9. Mai, nahm Fräulein Nellh de Malamarie de Trebey den Schleier. Die Geschichte dieses Mädchens ist ein ganzer Ro man, ein tragischer Roman, der sich in weni gen Worten, wie solgt, erzählen läßt: Wäh rend des Krieges war das Schloß Malamarre im Departement Loir de-Cher das Haupt, quartier von etwa zwanzig preußischen Offi zieren. Eines Tages, als man eben zuTische ging, vergaß sich der Eine von Ihnen fo weit. Fräulein Nelly um die Huste zu fassen. Das junge Mädchen, welches in seinem gekränkten Schamgefühle herrlich anzusehen war, greift nach einem langen Messer und stößt es dem Kricgsmann in die Brust. Man verhaftet sie und setzt ein Stadtgericht nieder, nicht, ohne jedoch den Prinzen von Hessen, der in einem benachbarten Schlosse wohnte, von dem Ge schehenen zu benachrichtigen. Ter Prinz be fiehlt, das Verfahren zu suspendiren und sen det mittelst Expreß einen Bericht an den Pri nzen Friedrich Karl. Am andern Morgen kam Bciehl. das heldenmüthiae Mädchen in Freiheit zu setzen. Mit alledem wird aber nickt erklärt, wa?um Fräul. Netty denSchleir nimmt. Wahrscheinlich ist die ganze Ge schichte eine Eisindnng. Vermischte Berichts Der „Clcveland (Ohio) Anzeige:" berichtet ilbee die von Herrn Louis Schade im dornzen Brauer-Congresse gehaltene Rede, wie solgt: „Ja unserem gesttigenßerichte über die Verhandlungen der Convention schlössen wir mit der englischer inSprache gehaltenen u. bereits vollttändig mitgetheilten Rede des HerrußecbtSanwalts L. Schade von Washing ton ab. AlleAnwejendeil sollten s inenWorien mit sichtlickem Intekesse und groszer Ausmerk iamkeit und als der Redner geendet hatte, brach ein BeisollSsturm los, der weil über die Halle hinauskäme nnd minutenlang aabielt. Als sich dann der Sturm gelegt harte, brachte einer der Herren den Äntrag ein, Herrn scha de durch Beschlag den Dank des Braucr-Con gresse« auszusprechen, ive!S>.r Antrag selbst verständlich unter großem Enthusiasmus an genommen wurde, der sich aber noch mehr steigerte, als hinterher der Präsident, der hech geschätzte Hr. Heinr. Claussen, darauf antrug, Herrn Schade ein dreifaches Lebehoch zu brin gen. Alles erhob sich von seinen sitzen und siel herzhasc in das von Hcrru Elauffen selbst ausgebrachte Hoch ein." au dcu! emvor>uilcitcrn. er jedoib bis »us's Deck oeiaugic,'li-K das Booi »cgeil tie Schutz, Auf Hypothek auszuleihen: 8?»,»ll« iu beliebigen Summen, in Woche.izah lunzen rückzahlbar. Trr volle Betrag des Anlehens wird haar, ohne Zeitverlust auSbeiahlt. Man spreche Ban- u .t t!aud - Sir. d!j, «icst. Vergiftung der Kranken. »MM-?. Aar! LtiN, feinen Schmucksachen li.Tilbcnvaarcn, F. W. L^lngc, ?tt, nai,e Aayeiiefi?., Tascheuuhre n, Standuhrcn und Zuwclcn, Getraut: A>n 8. d. Mts, durch den vrr. Pastor lvt>a>ii> A. Bcvbr nut j;rl. tviarlzarcrlie Trauung» Am A». ??!ai durch Mctanv Micha«? I, TvdeSfaile. Zin«S»ab' ist^ Änickcrbocker sebtnsstrsichmlllgs - (stlclischM, Är. 22, Secondstr., im Marmor-Gebäude, I. A. KiiÄolH, Geschäftsführer. Die „iloril) AmtlslM Keden» - Lersichcrungs - GesellsHas:,^ Leopold Blttluettvsrg, Nr. 74,W.-Ba l t im o rs-S tr aß e, (Kbr.Z.tZ) Gcneral-Ägent. SZ-Briese sür Zoll. Dick. Knh» und l?»stav Paul liegen in der Exp. d. Bi. Versammlungö-Anzeigett. FZikolaus Noli'nson (13-»6) Ol.v Nicttiu. 13. ' Dritter Gesetzgebungs - Bezirk. GesetzciebiingS - Unterhaus: Dr. <?dward I. Chaisty. N?' Primürwaht Ecke der Nme- uno Saratogastr., Diensi-k, den 24. Zuni von 12 Uhr Mitioaz b.sB Uhr Äbents. 14. Ward, heraus Alle Vür-ier ber Ward ebne Unterschied der Re Priisttljalin. zu versammeln, um einen Vertreter Temperenz-Can» Mclircre Bürcier. Für die Gesetzgebung. loTWnrd. Hr. Gr». H.^Paqels, durch seine Thätigkeit als Stadtrats und seine Be. Kredungen als Präsiden, des Arm.nbaus - Direkto riums wohlbekannt, wird angelegentlich »ur Viouil- Für das Haus der Delegaten. Zweiter legislativer Distrikt: Georg PastclS LS" Zweiter Distritt-

den Senat: > ChaS. G. Kerr, i minaiions» Coiiveiition umerworjen. Primärwaht ' am 24. Zuni. (IZV-S) Thomas Moore ,u nnapoliS, Md. Dcr btstc Kühl - AppAat! - patentirter Bier-, Ale-, Wasser- und So- dawasser-Kühler allgemein anerkannt. Derselbe wird von den LS. g üov » SiurkoSki, klumi-ers und VssMtLi-s, Ecke d dcr Park- und Mulberrhftraße, und Nord- west-Ecke der Lombard- undWolsstraße t> eingerichtet, wo auch Bestellungen angenominen wer den, gleKwie bei Joh. M, Hci«, N Pre- o stdent ffr., Patent-Inhaber. (ApririO.jMte) Versammlungs-Anzeigee. Ertta-Gcncralvkrsammlnng des Harmonie - Krarken-UuterslLvungs-BcreinS, Wrst-BaltimorrrSchlchen-Gesrllschaft. d. I'.ts., Ade dsüUtr. im Bls. Äalttmnrcr Schützen-Gesellschaft. l^'^'?!ea'»"rti'. eckr. Att^riko,^ k.u !>">-, zur .1h... diu .-j komm... Im (IZi) i». v. H , G.-Erz. (IN-8) <«co»g öind-nberqer. Sekr. Bauvcrcine u. s. w. d-n lt. Zun" A^c.^dS °''' H )vee», M. WMiiiaer. (IZS-I2) und Andere. Harmanic-iöauvere'il Nr. 13. Heiiic, Dietts'aq, den tv. Zuni, Scneralversamm- j?o,si» Pevold, Sckr. Ter Drniv Hill Hnmanente und Spar-Vcrein i!l ein entschiedener Ersclq, I. G. Kesiler, Präs.: A Aoisar.h. Viee-Prai. ; Gco.Kranz. EchaM.: Z. W. Kranz. Co r.; G Moruieii, F. Pollheim, LlieiiS/F!. Mc'iiamara, Tirekiorein it3v,B> ptmancut land Tompan« vi. 'Zlsfklder, Jeir. Jos. sriet«nwald, Prös. Office: Nr. 22, Secondstraße, Z.' I. Tyl o'r, !Z »l ,'u sS? ieje l, Ä5. L. Äii!, ! B ecii a r t iZ l ark, >v. L.!?.-voll», Ehr. ?ax, Geld auszuleihen. Velriebv-Tapital: K1,000,W0. Diese Geslllfchas! Hai ihr BettiebS-Capital cus Badlt. <«eld linpenal-Lattd-^undLeih-Gesellschaft. incorporirt im Juli 1872. Gapital Z11,040,0U0 t?. Biki», '^ice-Prüs.i Slia». Zt. Tmiiti, Zchatzmeister; T. »viikitor. Glenn, Henry Ä. Tizson. Bcnileu C. Bibb« E. B. Hunting, Ä. A. George W. Brooks, I<ari-Werlh der AiitykUe »jM. " ' Providmiü, Lcbcns-Gescllschaft von Rmerika- Maryländer Abtheilung, Nr. 22, South-Slraße. I. ilLitisor Brown, Bice-Pras., Ä. Pove, AMre». stellt. Heinrill, V. «Ag»«»/ ( 5cpt.2,11,L.x.) Sekr. und Geschastssührer. Mdilc-Bund. Verein fnr Lebens - Bersichknmg und ttranken-Nnterstützung. Neue Anzeigen. Orffcntlichc Danksagung. l?. K. ln -den ' er"" ?u borgen, w werde e- n.cht be- Bureau der Gaslicht - Gesellschaft bon Uallimore. K? pro Wagenladung. BilltgeSFeuer u n q « m a t e r i a l. Baumeister und Andere ! Warren's Kalk-, Cement- u. Gyps-Depot, Skr. »8, Vft <Avri>2.li».2.r>.» Beksmwma^ am ZZ-k/" veilautt.. i Hüte, Kappen zc. ?? Prozent werden gesvart, wenn SS c Hüte Etappen sür ! Washington, D. C. MrS. H. Kandler, Putz- nnd Modewaarrn - Handlung, »ir. i, siebente Srratze, nahe I-Slr., Washington, D. C. Manusaüur von Z. A. Htetel, königt. Hoftieseran» > ten, L eip zi g, Sachsen. Bestellungen aus ZiereinS-ivahnen werten vrompt !l efsekiuirt. eAua.zn.uMte) iÄrahamit - Asphalt - Pfiaster. s - oder durch Zir. »Üij hinterlassen werden' !) (MaiL.lDit) Deutscht und lludcrc Waarcn. Wciil-Essig? 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