Newspaper of Der Deutsche Correspondent, June 10, 1873, Page 4

Newspaper of Der Deutsche Correspondent dated June 10, 1873 Page 4
Text content (automatically generated)

Ter Teutsche Correspondent. Baltimore, Itt. Juni 187«. Stadt Baltimore. Äkickölson und HoUoka» —Die be- vorstohtndeDoppel Hinrichtung im Auaust. Trotzdem Morde jeder Art in unserer Stadt keine Seltenheit sind, so ist doch schon eine lange Zeit veiflossen, daß ein Mörder die verdiente Strafe am Galgen erlitt und von Baltimore konnte man noch mit weit größerem Rechie, als von New-?)ork, behaup ten, dag Hängen aus der Mode gekommen sei. - Die letzte Hinrichtung von Mördern in Baltimore war eine Massenhäugerei, drei Weiße und ein Neger Mumien gleichzeitig im Herbste 185!) ihr Lcrbrcchen am Galgen sühnen. Seitdem haben die Lokalblätter manchen Mord berichtet, aber niemals ist es der SlaatSanwaltscha't gelungen, volle Sühne für das Verbrechen zu crwn ken; erst der näch sten Zeit wird cS vorbehalten sein, dai zuthun, dag in Baltimore eben so wenig, als in Rcw- Hork, das Hängen ans der Mode gekommen ist. Nicht weniger, als vier Verbrecher sehen ihrer Hinrichtung entgegen, zwei Weiße und zwei Steger, und die beiden Ersteren werden r hne Zweisel gemcinschastlich vom Leben zum Tode gebracht werden, wenn man es nicht vorziehen sollte, die Sache wie vor 14 Jahren aus ein Mal abzumachen und ihnen auch noch den einen Neger zur Gesellschast beizuge ben; der Neger Palmer wird in Towsoulown hingerichtet. Wie wir schon gestern belichteten, ist Hollo han's Hiniichiung, welche am nächsten Frei lag stattfinden follte, bis zum 1. August ver schoben worden. Der dahin bezügliche Be sch! dcs Gouverneurs an den Scheriff lautet folgendermaßen: „Staat M ar«land.—An Hrn. Geo. P. jiane, Scheriff der Sladt Baltimore: In dem Ihnen durch einen unier dem großen Si egel des Staates Mari,land gegebenen Befehl vom 12. Mai 1873 in Folge des Erkennlnis ses und Urtheils dcs Kreisgerichtcs von Anne Arundel-Counly, imApril-Termine 1873, in dem Falle des Staates Maryland gegen einen gewissen Thomas Hollohan, alias Thomas Richards, alias Thomas Whalcn, ausgetta gen wurde, das Urlheil des besagten Gerich tes an dem besagten Thomas Hollohan, alias Thomas Richards, alias Thomas Whalen, am Freitag, den 13. Juni 1873, zu voll strecken ; „Und da seit Erlasfung des besagten Be fehls genügende und hinreichende Gründe sich ergeben haben uud solche jetzt sür den Auf schub besagter Hinrichtung aus cincn cntsern »eren Tag, als den in dem Befehle angegebe nen, existiren: „Deshalb wird Ihnen hiermit kundgethan und besohlen, daß Sie am Freitag, den 1. August 1873, Nachmittags 2 Uhr, oder vor her, anstatt am 13. Juni 1873, dcu besagten Thomas Hnllohan, alias Thomas Richaids, alias Thomas Whalen, aus Ihrem Gefäng nisse zu nehmen und ihn sicher zum Galgen Ihrer Stadt, dem Platze der Hinrichtung von Uebelthätern, führen uud dann und dort de» besagten Thomas Holloha», alias Thomas Richards, alias Thomas Whalen, am Halse aufzuhängen haben, bis er todt sein wird. Für das Alles soll dieses Ihr genügender Be fehl und Ihre Ermächtigung sein. „Gegeben unter meiner Hand und dem gro ßen Siegel dcs Staates Maryland iu der Stadt Aunapolis am sechsten Juni im Jahre des Herrn 1573, und im siebenundneunzizsten Jahre der Unabhängigkeit der Vcr. Siaaten. —Wm. Piiikney Whyie.—Für den Gouver neur: R. C. Holliday, Slaats-Selretär " Wie Hollohau die Nachricht von dieser Ga lgenfrist ausnahm, haben wir schon gestern be richtet. Der Vernnheilie ergibt sich in sein Schicksal und bringt die meiste Zeit mit An dachtsübungen zu; er ist nicht gerade abge neigt, Besuche zu empfangen, wünscht aber, daß er von Solchen verschont bleibe, welche nur die Neugierde zu ihm sührt. Mit Bezug aus Nicholson, sagt cr, habe sich jeincAnsicht geändert; cr denke nicht mehr, wie zur Zeit, als er in seinem geschriebenen Geständnisse die Aeußerung that, er wünsche, Saß Bruder Nicholson mtt ihm ans eincrFall thüre stehe. Freilich,seitdem er weiß,daß dieses thatsächlich der Fall sein wird, haben sich seine Ansichten gut ändern. Man hat gni mild gegen seine Feinde sein, wenn man iveiß, daß sic gehängt werden. Der Vernrtheilte scheint viel übcr Pkrei>o. logie nachzudenken; ein Phrenotoge hat ihn «m Freitage einen Besuch gemacht und ikn untersucht. Schon vor mehreren Jahren war er mit einem solchen Manne zujä'mmcngelros' fen und Hollohan schmeichelt sich, daß derselbe damals sein Wesen und seinen tres fend beurtheilt habe, was ihn übrigens nicht abhält, sich alle möglichen und unmögli chen Tugenden im höchsten Grade beizule gen. Nicholssn erhielt die Nachricht, daß sür ihn alle Hoffnung verloren sei, am Frcilag Nach mittag; cr war sehr ergriffen, faßte sich aber rasch wieder und begann seine bekannten Ti radeu gegen Hrn. und Frau English uud den Geheimpolizisten Croue, wobei er sich äußer te, daß es hart fei, in Folge der Lügen An derer gehängt zu werden. Am Samstag Mor gen besuchte ihn se«ie Frau abermals. Je unvermeidlicher das Schicksal seine Netze übcr den Mann wirst, desto mehr scheint die Zu neigung dieser Fran gegen den Möiderihrer Großmutter und den Bater ihrcr Kiudcr zu wachsen. Sie weinte fortwährend, ais sie mit ihm sprach und auch Nicholson war tief ergriffen. Sie befindet sich noch in Anna polis und wird wahrscheinlich dort bleiben, bis Nicholson nach Baltimore gebracht wird. Joshua Nicholson ist jetzt 26 Jahre alt, stark, schlank ausgewachsen, uin ziemlich wi derlichen Gesichlszügen und leinetwegs von angenehmem Aenßern. Er wurde in Balti more geboren und sein Vater ist in seinen Kreisen ein geachteter Mann, welcher an der Ecke von Madisou- und Somcrselstraße eine Bäckerei betreibt. Er lernte kciu Handwerk, sondern ging während dcskrieqcs alsTromm ier nnter's Militär. Im Kriege wurde cr zwei Mal verwundet. Nach Beendigung des Krieges trieb er sich zwecklos umhcr, ergriff bald Dieses, bald Jenes, bis er am 13. Juni 18LS eine Stieftochter von John English heirathete und von diesem in seiner Schenke, „White Housc," au der Baltimore-, nahe der Frontstraße, als Schenkaufwärter angestellt wurde. Von English einlassen, erhielt er eine ähnliche Stelle in Hnck's Reslauralion, an der Baltimore-, unterhalb der Canalstr. Doch auch dort hielt er es nicht lange ans. Bald nach seiner Verheirathung machte er schon einen Versuch, sich das Geld der al ten Fran Lampley anzueignen, doch er wurde erwischt und wandte sich dann ohne von Je mandem Abschied zu nehmen, nach dem We sten. Dort trieb rr sich drei Jahre umher, unterdessen nahm sich Frau English seiner Familie an. Zm August v. I. lehrte cr zu rück , wurde wieder ausgenommen, scine Schwiegermutter richtete >hm ein HauS ein und Nicholson lernle dasßlcchbüchjcnniachen; von seinem Verdienst erhielt seine Frau we uig oder gar Nichts, dieselbe wurde von ihrer Familie unlerhalten. Wie der Mörder als Hauptleidtragender bei der Beerdigung der Ermordcie» snngirte, vorher noch die Todesanzeigen schrieb und sogar mit gefühlvollen Versen versah, ist be kannt. , Seine beiden Kinder, 7 urd 4 Jahre altt neiden von der Familie English vcrsorg oelden. Skicholson'ü Schicksal. Aunapolis,!). Juni. Zuwider allen gehegten Erwartungen wi»de Nicholson heule nicht in s Gericht gebracht, um seine» Ur teilsspruch zu vernehmen. Es soll dieses nunmehr morgen früh um S Uhr yelcheheu. Die beglaubiglen Papiere werden hierauf so fort dem Gouverneur überreicht und dieser vor aussichtlich den 1. August als Hinrichlungs tag bestimmen. N'cholsou'S Frau ist seit Samstag hier und wird ibren Gatten bei sei ner morgen nach Baltimore stattfindenden Ucbersiedlung begleiten. Sie besucht den Vcr urtheilien häufig in Gesellschaft des Gefäng niß-Wardenis. Die Unglückliche ist der Verzweiflung nahe und vermag kaum das Schicksal ihres Mannes zu realifiren. Wie derholt haben die Verwandle» jedoch den Wunsch N.'s abgeschlagen, ihm seine Kinder vorzuführen. Das gestrige We t I er. Die bis ge stern Nachmittag H 5 Uhr aus dem Büreau dcs Signal-Corps eingelaufenen Depeschen berich teten Regen aus Forr jSully, D. T.., New- Orleans, drohendes Wetter ans Cineuinati, Vickeburg, sowie Regen während der letzten 3 Stunden aus Eairo, Cheyenne, Chicago,Cin cinnati, Duluth, Minn., Fort Gibsou, Ind. Terr., Louisville, Mobile, Montgomery und Nashville. Der Thermometer stand in Baltimore auf 82. in Philadelphia auf 77, ,n Charleston auf 75, in New-lork auf 79, in Boston auf KB, in Buffalo auf 78, in St. Louis ans 85, Piltsburg auf 79, in Cincinnati aus 80, in Indianapolis aus 87, in K-vkuk auf 71, in Louisville aus 80, in Nashville aus 78, in New-Lrleons aus 78, in Omaha aus 70 und in San Franzisco aus 62 Grad. Der Ohio fiel durchgehend«, nur bei Louis ville stieg er 18 Zoll. Der Mississippi stieg leicht an der lowa-Grenze, siet aber an den anderen Punkten, während der Missouri im Steinen und der Cumberland im Fallen be griffen war.- ell eraiiss i ch t e li. Südliche und westliche Winde. Trüber Himmel nnd stel lenweise Regen. DasThcr mo meter stand hier gestern früh 9 Uhr auf 32, Mittags aus 79 und Nach, mittags 5 Uhr aus 33 Grad. Die Tollmut l>-Symptome bei Hunde N.-Tas "ljriiisb macht, wie Dr. Hiram I. Venrod, Vorsteber des hiesigen Wettersignalbüreaus, bemerkt, aus die Maßregeln, welche der sanitätSia'.h von '-Bordeaux zum besseren Schutze der Be völkerung gegen die Sesahrcn der Hunddwuth empfiehlt, aufmerksam. Es ist bekannt, dag die Tollheit der Hunde ein vorwarne.ides harmloses Stadium hat. Wäre dasselbe all gemein bekannt, so würden die Hunde, ehe sie gefährlich werden, auf die Seite geschasst wer den können. Hierüber hat genannter Saui tätsrath solgende Weisung erlassen: „Eine kurze Zeit, bisweilen zwei Tage, nachdem ein Hund von Tollheit befallen ist, treten an dem Thiere Symptome zu Tage, deren Erkennung unerläßlich ist. 1. Der Hund wird unruhig und dreht sich in seiner Hütte beständig um. Hängt er nicht an der Kelle, läust er frei umher, so geht und kommt er und scheint Etwasza suchen; bald bleibt er regungslos, als erwarte er Et was; dann gevt er wieder los, schnappt in die Luit, als wollte er eine Fliege sangen, und rennt heulend und bellend gegen die Mancr. Seines Herren Stimnie zerstreut diese Visio nen des Th'eres; es gehorcht, jedoch nur lang sam und zaudernd, als bedaure es, gehorchen zu müssen. 2. Der Hund versucht nicht, zu beißen; er ist sanft, selbst zutraulich und frißt und saust, benagt aber seinen Fulternaps, die Enden von Lorhängen, Polsterkissen, Bettdecken, Teppiche u. s. f. 3. Das Belasten der Seiten seines Mauls mit den Psoten »eht aus, als wollte er einen stecken gebliebenen Knochen aus dem Halse . 4. Die Stimme erleidet eine solche Verande rung, daß sie jedem auffallen muß. 5. Der Hund sängt mit den anderen Hun den sich zu balgen an; dies ist ein entschieden charakleristischcS Zeichen, wenn sonst dasThier friedliebend ist. Die drei letztgenannten Symptome deuten ein vorgerücktes Stadium der Krankheit an; der Hnud kann, wenn nicht sofort eingeschrit ten wiid, jeden Augenblick gesähilich werden. Am Besten legt man ihn unverzüglich an die Kette; das Allerbeste bleibt aber immer, ihn zu erschießen." Dr. Penrod weist ferner auf das in Boston erscheinende "Aleckic-»! aiiä diurxival Journal" hin; dasselbe macht den Börsetag, die un schätzbaren Rathschläge des Bordeauxer Sa nilälsratheS jährlich mindestens einmal in al len Zeitungen der Ver. Staaten zu veröffent liche. Ein sehr zweckmäßiger Vorschlag geht dahin, daß obige Instruktionen der französi schen Behörde aus die Rückseite jeder Hunde steuer-Notiz und -Quittung gedruckt würden. Das Hunde-Gesetz.- Mayor Van sant hat eine Bekanntmachung erlassen, daß von heute au das Hnndegesetz in seiner vollen Strenge in Kraft treten wird. Alle Hunde, welche keine Steuermarke an ibrem Halsbande tragen, werden geiödtet, zugleich müsse» alle Hunde Maulkörbe tragen. Sobald das Letz tere nicht geschieht, haben die Besitzer der Thiere die gesetzmäßige Strafe zu bezahlen. DasSteue »B üd g e t.—Hr. Orndoisf von dem Conserenz-Comite im Betreff der Schlichtung gewisser Punkte in der Steuer- BüdgetSverordiiung emvfahl gestern im ersten Rathszweige in einer Verordnung die Annah me der vom zweiten Zweige vorgeschlagenen Amendements (weitere 55M0 für die Kranken in Hospitälern und je KSNO für die Kliniken der Washingtoner uud Maryland« Universi tät). Die Verordnung wurde verworfen. Der Zustand des Gehülfs- Staatsanwalts Pinkne y.—Zuwi der aller Erwartung ist Hr. P. noch am Le ben, aber sein Körperzustand läßt nur wenig Hoffnung zu, daß er jemals wieder imStande sein wird, seinen Amts - Funktionen nachzu kommen. Er befindet sich nach wie vor in der Wohnung des Schauspielers Owens au der Zork-Road. Von heute an ist nach dem Staatsgesetze die Woodcock-Jagd gestattet. Der Pa t terj ou-Par k. Am letzten Sonntage hatten sich lausende fröhlicher Meu. schen im Patterson-Parke eingefunden. Fast Alle aber waren gezwungen nmherzuwandeln, denn die wenigen Bänke waren immerwäh rend besetzt. Nach einem Ruheplatz zu suchen, war eine vergebliche Mühe. Wäre es nicht besser, wen» man anstatt ter zwanzig Bänke, die derPaik jetzt auszuweisen hat, zweihundert anbringen ließe? Park-Verkehr. In der am Freitage abgelaufenen Woche wurde der Drind-Hill- Park von 2121 Zwei- n. 4476 Einspännern, 444 Reitern u. Neiterinneu uud 1L,313 Fuß gängern, worin die Pailbahn-Passagicre em gezählt sind, besucht. Neue Passagic r-W aggon s.—Die Direktoren der „Nördlichen Central-Batiii" haben im Lause der letzten Monate eine An zahl nencrPassagier-Waggons erbauen lassen, welche sich durch cuie äußerst bequeme und ele. gante Ausstattung und Emiichtung aus zeichnen. DieMitglicder der„P r o v i d e n c e-L o g e" der „Odd-Fellow s" in Catonsville wer den daselbst am IL. Juni den Grundstein zu ihrer neuen Halle legen. Eine Jnvltation der Ost Balti m orer.—Die Osl-Baltimorer haben das S. Regt, eingeladen, jenen Sladttheil (der bis her gemeiniglich im Parade-Programme un berücksichtigt blieb) zu besuchen. Das Regi ment hat die Einladung angenommen und wird am nächsten Mittwoch Nachmittag um 6 Uhr nach dem Broadway ziehen uud dort eine Anzahl militärischer Evolutionen aus führen. Ein Comite der Ost - Baltimorer, mit Hrn. Geo. A. Coleman an der Spitze, wird das Regiment am Broadway, zwischen Lombard- und Prattstr., willkommen heißen. Die Ost-Baltimorer gedenken, zu Ehren des Besuches ihre Häuser mit Fahnen uud Blu men zu schmücken uud wird den Schluß wohl ein Imbiß liebst Eteeteras bilden, wie ihn die Fells' Poinler so wohl aufzutischen verstehen. Das fünfte Regiment geht am Abende des 23. Juli nach Kap May ab und kehrt von dort am 2. August zurück. Das Trommler-Corps soll inzwischen auf 30Tam bonre vermehrt werden, während die Musiker neue Uniformen erhalten und zum Erstenmale die vou Besson in London mit einem Kosten aufwandc von K3VOV bezogenen Instrumente benutzen werden. Man rechnet darauf, daß 400 Mann, wenn nicht mehr, sich dem Aus fluge nach Kap May anschließen werden. Kirchliches. Der Episkopal-Bischos Whittinglzam confirmirte am Sonntage in der „St. Timothy's Kirche," Catonsville, 22 Personen und ordinirte den Ehrw. C. I. Kil gour als Diakon. Der Ehrw. C. I. Kilgour ist zur Zeit Gehülssprediger an der St. Bar nabas Kirche in Baltimore, in welcher Stel lung er auch vor der Hand verbleiben wird. In der St. Marienkirche zu Eovans town begann Sonntag die 40-stündige An dacht. Am nächsten Sonntage, Frohnlcichnam, beginnt die 40-stündige Andacht in der St. XavierS-Kirche. Zur Feier des Frohnlcichnam - Tages zieht Donnerstag die „Gouverneurs Garde," Capt. Äaschmeyer, nach der St. Josephs- Kirche an der Belair-Road. Die Compagnie wird einige Haubitzen mitnehmen und zu Eb> rcn dcs Images eine Salute abfeuern. Ver bunden mit der Feier in St. Josephs ist eine Prozession, an welcher sich ebenfalls die Com pagnie betheiligen wird. Einsuhr. —Ans dem Auslande kamen gestern hier an: die englische Barke „Zulma" init 543 Oxhosten und 110 Kisten Zucker von MalanzaS auf Euba; die Barke „Hörnet" mit 422 Oxhoften und 54 Fässern Zucker von Guautiuamo. Ankunft des Dampfers „S e a G u l l."—Der Dampfer „Sea Gull," Capt. Dutton, lies gestern mit 85 Ballen Baum wolle, 2 Kisten Taback, 10,000 Fuß Nutzholz, 77 Fässern Harz, 304 Pipen Reis, 1 Sactc Wolle, 7 Packcten Häute, 1500 ditto Gemüse und 343 Packeten Kausmannswaaren von Chaileston, S.-C., hier ein. Der Dampfer brachte folgende Passagiere: Ehrw. F. X. Uagnemel, Fran Hasell und 2 Kinder, Frau Ä. B. Miller, Frau Jos. Sam son, Fran I. W. Sudcr und I. S. Osten dorss. Der Dampfer „Per ii via n," Capt. Richardson, segelte am 3. Juni von Liver pool über Halifax nach Baltimore ab. i e Getraide - Aiis fu hr. Wäh rend der vergangenen Woche segelten elf Schiffe mit 231,432 Schesfeln Geiraide von hier nach eurcpäischen Häfen ab. In der vor hergehenden Woche wurden 221,000 Scheffeln verschifft, demnach belänst sich dte ganze Ge traide-Aussuhr im Laufe der beiden letzten Wochen auf 543,132 Scheffel. Leider fährt die größere Mehrheit der Schiffe, welche hier Getraide einladen, unter fremder Flagge, und die Summen, welche aus diesem Handel ent springen, dienen nur dazu, die europäischen Capitalisten zu bereichern. Bunde s-C ommissär Rogers ver hörre am Sonnabende Patrick Maücq aus die Bezüchligung, an Zuckerbäcker Jules Baquol in Nr. 242, West-Praltstraße, Ecke der Cy preß-Allev, einen falschen Ks.Schein ansqe geben zu haben. Da der Angeklagte denselben mit gutem Gelde einlöste und nachgewiesener Maßen dei'Kläger in den 24Iahren, während deren er ihm Zuckerzeug abkaufte, stets mit gutemGelde bezahlt hat, so setzte ihn der Bun des-Commissär wieder in Freiheit. Im Bundeskreisgerichte begann gestern der Juni Termin. Folgende Großge schworene waren vorgeladen: Obmann James M. Conlter, Talbot I. Taylor, Thomas I. Irving, Dr.Eharleö C. Bombaugh, Thomas C. Gitiinger, Henry S. Dawlcy, Thomas E. Coale, I. Emoiy Weatberby, Carl Lern kühl, David L. Hullelt, Ernst Buschmann, Georg A. Pope, Ehrich L. Wttthaus, James W. Tyion, Anton Weißkittel, Robert W. Norns, James Maddux, Patrick McColgan, Oliver M. Vesper, John G. Dillehunt, Fr. McLaughlin, Joh. S. Cassel, Georg H.Win- chester, Wm. McGu're, James W. Barrett und Stephen D. MeCowbray. Abwesend waren die HS. Hnllclt, Bnichmann, Pope, Weißtittek, Cassel, McGuire und Barreil; vom Diensie diSpensirt wurden die Hy. Me- Cowbray, Tyson und Dr. Bombaugh. Abweisungeinerßigamieklage. Ein Mulatte, Namens Wm. sti»g, -riirs Wm. G. Kane, wurde gestern im Criminal- Gerichte unter der Anklage, zwei Frauen zu haben, prozessirt. Tie zweite Frau wies nach, dag sie am 15. März 1371 vom Pastor Hut ton mit dem Angeklagten getraut wurde; al lein dieerste durste die Thatsache ihrer Herrath nicht besHwören; sie legte zwar ihren Trau schein vor, da jedoch der Geistliche, welcher die Trauung vorgenommen, seitdem gestorben ist und außerdem kein Augenzeuge derselben vor handen mar, welcher dießichligkeit des Icheins uachwei'en konnte, so wurde der Angeklagte freigesprochen, wclcher mit seiner zweiten bes sern Halste scohlockend den Gerichtsfaal ver ließ. Die erste Frau, die mit ihm am 111. Januar 1345 getraut worden, konnte aller dings darlhnu, daß sie zwanzig Jahre lang nach dem Datum ihres Heirathefcheines mit dem Angeklagten gelebt und mit thm fünf Kinder, von denen ein Knabe jetzt 20, ein Mädchm IL Jahre alt ist, gezeugt Äa ne's Anwalt steifte sich daraus, daß seinEl>ent und dessen erste Frau, als sie sich ehelichten, Sklaven waren, solglich nur ihr Eigenthümer über.das Paar Centrale hatte und jeden Au gcnbliek die Frau vom Manne reißen konnte, welch' Letztere also nicht die dem Manne ge setzlich zustehenden Rechte besaß; es sehlien die zur Ehe sonst crsorderlichen Bedin.tungen, d. h. cs ex/.irie keine Ehe. Hieraus ließ sich derßichter nicht ein, sondern entschied den Fall von dem oben angegebcnenGesichlspunkte aus. Zu Zuchthausstrafe wurden gestern vom Errminalrichter Gilmor solgende Perso nen vernnheilt: Georg W. Norsolk wegen Schwindels zu zwei; Charles Butler, wclcher Roderich Mcßan ein Stück Kattun im Wer the von K 4.40 genommen, zu einem Jahre. Des lspiriiuosen-Aneschants an Min derjährigem Nr. 133, Georgeitraße, an geschuldigt, iah sich Friedrich Heinritz vom Sergeanten Handy verhaftet und vom R'chter Mitzel gegen Bürgschaft bis zur Vorladung vor's Crrminalgericht entlassen. Geldbußen. Wilson Frazier, ein Schwarzer, hatte seiu Pserd unve?uftichiigt aus der Straße stehen lassen, wotür ihm Rich ter Quirin S 1 Strase nebst Kosten zndikiirte. Arretnren. Im mittleren Bezirke wurden in der Zeit vonlamstag Abend K bis Sonntag sriih 6 Uhr IL, im östlichen 19, im westlichen 10 Personen verhaftet; Sonntag Früh vcrschassten sich nach kurzem Verhöre vor den resp. Polizeirichtcrii aus dem mittleren Bezirke 6, ans dem östlichen 9, aus dem west lichen 5 gegen Erlegung der üblichen Geld strafe nebst Kosten die Freiheit, während aus dem mittleren 2, ans dem östlichen 3 bedin gungslos ihre Entlassung erhielten. Als Landstreicher spazierten Adeline Stceder, Lizzie Walker, Wm. Hamilton und Henry Jones aus einen Monat nach dem Ar menhause aus Bayview. Mordangrrsse. Am 2. Juni drana der Schwarze Robert WatlinS nahe der W>s - Haarsabrik mit einer Spitzaxt aus den Neger Charles Parter ein und verwundete ihn richt unerheblich. Am Sonntage ward er in West.Balumore polizeilich ergriffen und vom Richter Wheeler unter der Anklage eines Angriffes in mörderischerAbsicht in's Gefäng niß geiandt, um denßehöroen voußaltimore« Eounty ausgeliefert zu werden. Polizist Lauahau nahm den Schwarzen Robert Anderson fest, weil derselbe Wm. Me- Nulty mit einer Schausel geschlagen und arg gemilzhandelt hatte. Richier Mitzel überwies den Neger dem Gesängnisse, damit er sich eben falls vor den County.Behörden wegen Mord angriffes verantworte. Diebstahl e.—Hardt, Lloyd, einSchwar zer, soll dem Neger Stephen Farrill in West- Baltimore KIS gestohlen haben; deshalb vom Polizinen Wm. Quinn vor Richter Bell ge bracht, mußte er, um der Groggeichworenen Verfahren abzuwarten, das Gefängniß be ziehen. Den neunjährigen Jamcs Stevens, wel cher Frau Marie Crow von Nr. 215, Hollins straße, dasPoricmonnaie mit 40 Cts. ans der Tasche stibitzt Halle, sandle Richter Bell naä' dem Besserniigehausc für jugendliche Ver brecher. Thomas Gauner, ein Schwarzer, der Bestehlung John S. Ramjey's in Lime-iiiln Bolton in Valtimore-Counly um eiu S2O werthes Pferdegeschirr angeichnldigt, ward hier ergriffen und vom Richier Hagerly dem Untersuchungs-Gewahrlam übcrantworiet. Polizist Riley nahm denThomaS Green wegen Diebllayls einer Sl5 Wirthen, John MeGowan von Nr. 57, Süd-Brsadway, ge hörigen silbernen Taschenuhr fest, und Richter Hagerly ordnete dessen Abführung iu'S Ge sängniß Behuss des Gerichteversahrens an; Green gestand, daß er die Uhr imßausche dem MeGowan in einer Wirtschaft auf der Ost seite des Marsh - Marlet-Spaee genommen, und entlastete einen gewissen Monroe, der am Donnerstage eingesteckt wurde, von aller Schuld. Am Freitag Nachmittag wurde dem Hrn. I. F. Maguire von der Firma Daugherly, Äiaguire Comp, eine goldene Uhr u. Kette im Werthe von HIBS gestohlen. Die Uhr befand sich in der Tasche einer Weste, welche Hr. Maguire im Comptoir hatte hängen Mißhandlungen und Thätlich keilen. Des Ihätlichen Vergreifeus an Friedrich Meiser von derFrederilk-Road ange klagt, wurde George Washington arrctirt uud voiiiNichter Hagerty uulcr Friedeusbüigschast gestellt; da man auch ein Pistol in seiner Tasche sand, halte er, ehe man ihn heim gehen ließ, noch mit S 3 Slrase uebst Kosten heraus zurücken. (Ein Stuhl und eine Lampe als An grissSwassen.) In Nr. 24, Unionstraßc, ge rielhen sich die Neger Georg Battie und Wm. Jennis einander in die Haaie; der E stere schlug den Anderen mit einem Stuhle aus den Kops uud Dieser schleuderteeincKohlenöllanipe nach Jenem. Polizist Hays nahm Beide bci'm Wickel und cskorlirle sie vor Richter Bell, von welchem sie den Pajz zur Untersu chuug nach dem Gesangiiisse visiit erhielten. Joseph Freeman soll den Polizisten Dietz und die Negerin Martha Fossett von Nr. 106, Northstrage, geprügelt haben. Des halb dem Richter Hagerty vorgesnhn, mußte er Behuss des sörmlichen Gerichls-VersahrenS das Gefängniß beziehen. Peter Welch, wegen thätlichen Angris seS aus Edward Brady vor Richter Farlow eskortirt, hatte Unterjuchungs-Caution zu ge den. Für Veranlassung dcs Todes eines Pferdes, welches er aus dem Leih stalle der Frau Therese Haste in Nr. 77, casterstraße, gemiethet, wurde gestern I. E. Stevens im Common-Plcas-Gerichie zu K2OO Schadeneisatz verurtheill. Das Thier brachte er H Stunde, nachdem er es gemieihet, derb mitgenommen zurück. Schiss s u n s all. Der am 21. Mai von Baltimore in Nassau, N.-P., angekom» mene Schooner „Thomas Filch," Capt. Vet tigrew, hatte am 7. Mai einen heftigen Ost- Slvrm zu bestehen, welcher volle 41 Stunden anhielt, ihm das Ruder und die Deckladung wegriß. Am 11. Mai erhob sich wieder ein Sturm, der ihm das Klüverstag nahm uud ihm die Segel zerrijj. Das ungünstige Wet ter höite erst am 17. Mai unter'ui 28. Brei ten- und 73. Längengrade auf. Ein Knabe erir unken.— Gestern Mittag spielten drei Kinder, zwei Knaben im Aller von resp. 4 und 6 Jahren und ein Mäd chen von 7 Jahren, deren Eltern an Bnr rough-Slraße nahe der Fort-Road wohnen, an einem Teiche in der Nachbarstadt; plötzlich stürzte der Knabe Carl Schultze in's Wasser und ertrank. Man fand später die Leiche, über welche Dr. Donavin Todlenschan hiell; „zufällig ertrunken"—so lautete der Wahr spruch der Geschworenen. Auf hoher See gestorbe n<—Capt. Greenish von der Barle „I. A. Brown," welche gegenwärtig in unserem Hasen liegt, berichtet, daß ein Matrose, Namens Henrik Nilssen, aus Norwegen gebürtig, aus der Reise von Peru nach hier starb. U nsa l l.—Gestern Abend gegen iö Uhr fiel der jährige Dennis Cnstcr in der elter lichen Behausung, Nr. 7, Rockstraße, von einem Sopha und brach das Handgelenk. Der kleine befinde! sich in Dr. Kroziei's Behand lung. Fahrunfall. Gestern Abend H 8 Uhr ging in Parksir. das Pferd mit einer Chaise, worin Wm. A. Hammond, dessen Frau und Kind saßen, durch; alle drei Insassen flogen auf's Pflaster, und nur das Kind kam unver letzt davon; der Vater erlitt ungefährliche, die Mutter aber bedenkliche Verlegungen. Im Hause des Hrn. Ramscy an der verlängerien Madlson-Avenue, wohin man die Familie zunächst brachte, erhietten die Verletzten von Dr. Ray die erste ärztliche Pflege, worauf sie sich nach ihrer Woduung, dem „Howard- Honse," Nr. 5, Nord-Howardstraße, fahren ließen. Ja Chestcrtown tagt zur Zcit die Easton- Diözes an »Convention der EPis k o p a l e n. Gestern Nachmittag fand im New ing t o n-P arke einSchlagballspiel zwischen dem „Boston-" und „Lord Baltimore. Club" statt. Es hatte endlich für die „Baltimorer" ein günstiges Resultat; sie revaugirten sich für die letztwöchige Niederlage und besiegten die Bostoner „Rothstrümpfe" mit 14 gegen 6 Pointen. Vorgestern fand unier großer Theilnahme die Jahresfeier der tsonntagsschule der episkopalen St. Stephanus-Gemeinde statt. In der bischöflichen Methodisten. Kirche amMonntVerno n-S quare fand gestern Abend eine Fest-Persammlung, ein sogenanntes statt. All gemeine Freude herrschte bei Ankündigung der Thatsache, daß in den letzten drei Wochen z 284,000 an baaren Beiträgen gesammelt wnr- i den und Beiträge von weiteren »50,000 ga- < rantirt sind, womit nnumehr die gesammte l Bauschuld der Gemeinde abgetragen werden ! l kann. Blumen- und Laubgewmde schmückten ! l das prächtige Gotteshaus; 345 Flammen ver- j breiteten ein fee'ndaftes Licht. Nachdem Bi- > fchof Ames, Hr. H. C. Smith. Dr. R. M. l Wilson und Pastor Thomas Guard begeisterte 5 Ansprachen gehalten hatten, trug der Gesang- ' Zirkel mehrere Lieder vor, und dann wurden > im Souterrain Eiscreme und Kuchen ge nossen. Berichtigun g.—Von Lonisvill-, Ky., aus werden wir ersucht, einen kleinen Irr thum zu berichten, welche: sich am 2. Juin in unserem Berichte über eine Festlichkeit des „O. K.-Vereins" eingeschlichen hatte. Hr. F. Bender, welcher den „O. K.'S" den vortreff lichen Stoff zusandte, ist kein'Srancr, sondern Apolheker; das Bier war ans Webers schil linqer's „Phönix-Hill-Brauerei" in LDUiS ville. Das 13. Sommzrnachtsfest des „Mary' länder Turn verein s," verbunden mit Schau- und Preisturnen, wurde gcsternNach miriag in Louis Muih's Schützenhofe abge halten und übertraf durch gemüthliche Unter haltung und ächt deutschen Frohsinn alle bis herigen Feste des Vereins. Derselbe versam melie sich Mittags 12 Uhe in seinem Haupt quartiere, Ecke der Eutaw- u. Doverstr., und zog vou dort mit Fahne und Capt. Emmel's Musikcorps durchEutaw-, Lerington-, Park , Baltimore- und Gaystraße uach demFestplaye hinaus, wo die Zeit von 1 bis 11 Uhr Abends Mlt Preisturnen, Tanz und ländlichen Spie len sehr angenehm verbracht wurde. Abends war derPalk brillant illuminirt uud bot einen fee'nhaf en Anblick dar. Folgende Herren bil deten das Fest-Comite: C.Grund, Präsident, P. Siedlinzer, L. Treff, H. Hannemann, L. Schneider. Das Preisrichler-Collegium be stand aus folgenden Conrad Becker, Louis Tiemann und V. Schubert, und zu den Anordnlings- und Preis-Coniile'n gehör ten die HH. B. Müller, C. Muhl uud T. Sachfe, imi. Capt. Emmel's Musikcorps lieferte oie Conzert. und Tanzmusik, wcdurch es das Seiulge beiirug, die Geiellschast in an genehmer S»mniung zu erhalten. Um 8 Uhr wurden die Turnpreise ve'.kündigt und au fol gende Herren verideilt: Bei'm Riegenturnen' I. Louis Becker, eine goldene Medaille; 2. G. D. Deibel, do.; 3. Jos. Fink, ein goldener Ring. Bei'm allgemeinen Turnen: H. Hen ncmann, eine goldene Medaille. —Bis 11 Uhr Abends herrschte die heiterste Stimmung, und erst gegen Mitternacht wurde zum Aufbruche geblasen. Alle Gäste verließen den Platz mit dem Bewußtsein, feiten fröhlichere und genuß reichere Stunden verlebt zu habeu. Der „Ario u" hat unter den hiesigen Ge fangvereiuen den Reigen mit den Dampfer, ausflügen eröffnet, sonnlag Morgen um 8 Uhr, sowie auch um 12 Uhr Mittags, trug der Dampfer „Chester" Hunderte vergnügter uud fröhlicher Menschen nach dem fteundlich gele genen „Moniimental-Flshing-Grove." Das Wetter war wunderschön; wehte auch d'raußen anf der offenen Bai ein ziemlich starker Luft zug, so war derselbe doch nicht kühl genug, um die Lebenslust unter den Ausflüglern zu - verbannen. Nachdem man auf dem Platze angelangt war, suchte man sich unter den ' hohen Bäumen, welche kaum einen Sonnen l strahl durch ihr Blätterdach dringen ließen, fo ' gut wie nur denkbar ;u amüsiren. Man ar ' rangirte verschiedene Gesellschaftsspiele, veran staltete ein sacklaufen, bei dem es an eigotz l lichen Scenen nicht fehlte, tanzte und fang ' frohe Lieder, oder vergnügte sich auf eine andere > Weise. Erst fpät Abends kehrle man wieder ' mit dem Dampfer nach der Stadt zurück. Der „ Lützow - Bund Nr. 8 der > fchwar z e n Ritter " wohnte Sonntag Morgen dem Gottesdienste m der deutschen - lutherischen Kirche an der Tastern - Avenue > bei. Der Ehrw. Hr. Schäser hielt die Pre > digt. Picnicder deutschenund engli > sch en St. Ia kob ns -Sch u l e.—ln dem ' hübschen und für die Abhaltung von som mersesten fo fehr geeigueten„Darley Parke" an ° der Harford-Road fand gestern das Picnic der - deutschen und englischen St. Jakodus-Schule r statt. Schon um 7 Uhr Morgens versam melten sich die Kinder in dem Schullokale an - der Ecke der George, und Ogstonstraße und marichirten von dort in Reih' und Glied nach r der Ecke der Fayette- und Northstraße, wo sie in dieWagqons der „Baltimore-Hall-Spring > ser-Pferdevahn" stiegen, und nach dem Fest ? platze hinauefuhien. Mit Jubel wurde der i Park mit feinen mächtigen dichtbelaubten Bäumen begrüßt und cs währte nicht lange, i so erblickte das Auge, wo es hinschaute, sröh > liche Kinder, die sich bei heiteren Spielen in - unschuldiger Weise veignügien. Später wnr r den mehrere Lieder gesungen und dadurch der - Beweis geliesert, daß ein vortrefflicher Ge ; fangunlerricht in dieser Schule ertheilt wird. i Für Ruhe und Ordnung trug das Comite, - das aus den HH. C. Fischer, I. Koch, H. , Thiemeyer, I. Lnnz, L.Koch, F. Schulte, L. l Meyer, Chr. England, H. Kaufmann, I. r H. Schott, I. Schott u. A. bestand, mit gro ßer Umsicht Sorge. Die Sl. Jakobusschule . zählt zur Zeit etwa 100 Kinder, welche außer , vou dem Ehrw. Dr. Beer noch von Hrn. e Mender in deutscher und von Fil. Pattctsoil r in englischerZSprache unterrichtet werden, e Wir können nicht umhin, der musterhaften li Ordnung, welche auf dem Picnic durchgän gig obwaltete, noch besonders zu gedenken. - Während früher auf dem „Darley-Parke" bei il ähnlichen Gelegenheiten Ruhestörungen vor - kamen, sind, seil Hr. Johann H. Thiemeyer d die Verwalluug des Etablissements unter sich t hat, energische Vorkehrungen getroffen, welche r derartige Austritte zur Unmöglichkeit machen. !i Kein Wunder daher, daß der maiestätische - „Darley'Park" jetzt zu den beliebtesten AuS fliigsörteru der Städter gehöri! - Aus dem Schlagballselde, —ln - New-Nork maßen sich gestern die „Philadel . phier" mit den „Atlantics" von Brooklyn im e Wettspiele und besiegten ihre Gegner mii einer li Pointe Vorsprung, d. h. mit 8 gegen 7 Po e inten. e Die New-lorker „Mntuals" und die r Philadelphier „Alhlettcs" spielten gestern . Nachmittag in Philadelphia vor einer nnr ge . ringen Zujchauermeiige; die Letzteren trugen r einen glänzenden Sieg davon. Sie hatten i 22 Pointen, indeß ihre Gegner es nur auf Z - brachten. e In den Fußstapfe u des Pater s Hyacinthe. Unter den Passagieren des am Sonnabende von Liverpool hier eingelros

- fenen Dampfers befand sich auch der Hochw. » Jeon Marie Dury, ein Priester der römisch - kaih. Kirche und früher Professor der lal. und griechischen Sprache und der Rhetorik an dem S Seminar L'Argentiere, nahe Lyon in Frank - reich. Pater Dury ist einer jener Geistlichen, - welche gleich Pater Hyacinthe sich weigerten, . das Dogma der Unfehlbarkeit anzuerkennen. lnfolge Dessen konnte er an dem genannten e Seminare nicht länger bleiben. Zuerst z wandte er sich nach Canada, ging später nach Halifax und fuhr von dorr nur dem Dampfer i „Anstrian" nach Baltimore. Tucker. Anwalt Danielz Clark stellte - gestern im Gerichte den Antrag, daß baldigst - der Tag festgesetzt werde, um über den An i lrag, den Urihcilsspruch über Tucker, »li-rs z Chs. M. Hasline, bei Seite zu fetzen, zu ent. i cheideu. z AnsAiinapolis. Am Mittwoch . Nachmittag begaben sich Hr. Pnrcell und die - Trommler-Knaben Buckley u. Douavau von der Scefchnle nach dem Regierungs-Landgute i und pflückien dafelbst einige wildwachsende , Erdbeeren. Während sie damit beschäftigt - waren, kam Dr. Duvall, der Wundarzt des - Flotien-Hospilals, hinzu und feuerte zwei , Schüsse auf die Arglofeu ab. Purcell uud > Donaoan wurden verwundet. Die Sache wird wahrscheinlich von einem Kriegsgericht , untersucht werden. ; Der ersteSomm'erausflug des - „Madloe- Vereins" wurde gestern im „Greenwood-Parke" abgehalten. Der Be , such war ein sehr lebhafter; außer denPereins mitgliedcrii und deren Familien waren viele eingeladene Mitglieder anderer Vereine anwe ' send. Es herrichte von Anfang bis zum Ende des Festes eine fröhliche Stimmung, welche durch die vortreffliche Bewirthung ' HH. C. Höhn Sc Sohn stels neue Nahrung - erhielt. Capt. Hofmann's Musikcoips fetzte l mit melodischen Tanzweifeu die Jugeudwelt ' in Bewegung und trug in den Zwischenpau. - sen Konzertstücke vor. Die Vergnügungen wurden bis Mitternacht ausgedcbnt, und Alle schieden mit angenehmen Ruckerinnerunzen , aus dem Parke. Das Anordnungscomite > Halle sich um das Gelingen des Ganzen sehr i verdient gemacht. Folgende Herren bildeten - dasselbe: Wilh. Getzinger, Peter Galion, ! Carl Schmidt, Johann Rutzeuberger, Georg Amendt, John Hollins, James Hollins, Jolm Malloy, Harry Smith, Matth. Kane, Wm. Ahcrn, T. Rockfort, W. Friedrich, John Sharp, K. Prinz und JameS Gaddes. l Der „Madloe-Club" ist zwei Jahre alt und > hält seine Versammlungen aus der Ecke der Eastcru-Avenue und Albemarlestraße. „Die Kirche der Katakomben" oder „Begräbniß eines Märtyrers" ist der Gegenstand eines großen Gemäldes von dem bekannten Baltimorer Künstler Hrn. Eduard Van Reuth. Dasselbe kann von Morgens 10 bis Nachmittags 5 Uhr in Nr. 11, 'Nord-Charlesstraße, in Augenschein ge nommen werden. Baltimorer Sterbetabelle. Verflossene Woche wurden aus Baltimore 140 Perjonen, 75 männlichen und 65 weiblichen Geschlechts, darunter 33 Farbige und 6 Todt, geborene, beerdigt; 13 «ehr, denn in der Vor woche, resp. 36 und 25 weniger, als in d?n Parallel-Wochen von 1872 u. '7l, aber resp. 44, 22, 34, 41 und 23 mehr, als IN den cor respondirenden Wochen von 1870, '69, '6B, '67 und '66. Es waren 36 noch kein Jahr, 8 zwischen 1 und 2, 10 zwischen 2 und 5, 6 zwischen 5 und 10, 6 zwischen 10 und 15, 6 zwischen 15 und 20, 11 zwischen 20 und 30, 112 12 zwifch.n 30 und 40,16 zwischen 40 und 50, !l L zwischen 50 und KO, 8 zwischen 60 und 7», ) 12 zwischen 70 und 80, 2 zwischen 80 und 90, i, 1 zwischen 90 und 100 Jahien al>. Es starben i je lan Slyiagstuß, Engbrüstigkeit, Unfall, r Fleckfieber, Enlträflung, Ertrinleii, Sonnen- > stich, Gallen, ganriichem Fieber, Todtschlag, l Unterleibs-, Langemell- Entzündung, Ma sein, Blattern, Keuchhusten und Ohrdrü- , senbränne; je 2im Wochenbett, am Krebs, i Hirnschlag, häutiger Bräune, Diphtherie, ' Ro'e, Caiarrhal-, Wechselfieber, Wasserscheu, > iviagen - Enlzündung, Ziückzcatslelden uud Zahnen; >e 2 an allgemeiner Wassersucht, . Scharlachfiebtr, Lähmung und Rheumatis mus; je 4 an Nervenfieber und Hirnenlzün dnug; san Krämpfen; 6an organischen Herz fehlern; 7 an Altersschwäche; 9 an Lungen- Entzündung; 24 an schwindsuckt. Lei 1 Erwachsenen und 17 Kind in blieben die To desuisachen unbekannt. Den Blattern erlag ein einen Monat altes Mädchen, ein innd deutscher Eltern, das auf dem Lt. A'phonfuS - Friedhofe beerdigt wurde; in der vorvougenWoche starb bekannt lich ebeufaüs nur ein sodaß man die Seuche für seit mehreren Wochen gan; erloschen er!lä:en kann, da sie nur noch sporadisch auftritt. Am Schlagflusfe starb die 70-jährize Susanne Brown; an Lähmung Dietrich As meycr, 53, undTharles Delancy, 64 Jahre alt; am Krebse H. Brauer, 60, und Margarethe Watts, 62 Jahre; an Ohrdrüsen-Braune W. Fleischer, 4 Jahre; am Fleckfieber tis <.erebrc>-Ziiin!il>z) Edward s. 6 Jahre; am Sonnenstiche Anna L. McCub bln, 15 Jahre alt. Die beiden Letztgenannten stnd die Geschwister aus der Leadenhallstraße, welche rasch nach einander eines so plötzlichen Todes starben. Auf dem Kirchhofe gestorben.— Frau Sarah Sheldou, 79 Jahre alt, besuchte Sonntag Nachmittag bei Gelegenheit eines Begräbnisses die „Ballimorc-Eemetern," und als eben die Kutsche, in welcher sie sich befand, in den Begräbnißplatz einfuhr, erkrankte sie plötzlich und mußte in das Haus des Thor wächteis gebracht werden, wo sie kurz daraus ihren Geist aufgab; sie starb an einer Herz krankheit. Die Leiche wurde am Abende »ach der Stadt in der Verstorbenen Wohnung, Nr. 135, Crogstraße, befördert. Die oberste Gerichtsbank (sui>i-eine denLl>) trat gestern früu 10 Uhr zum General- Termine zusammen; anwesend waren die bei sitzenden Richter Georg W. Dobbin, Camp bell W. Pinkuey und Henri, F. Garey. Fol gende Herren wurden zu Mitgliedern des Bar reaus der obersten Gerichlsbanl, d. h. zur ad vokatorifchenPraxis au allen hiesigenGerichis höfen zugelassen: Robert Baldwin, Robert Riedel Brown, John B. Brewer, Jene N. Brown, Joh. I. Dobler, Fredcricl E. Cooke, Wilmer Emory, Harvey W. Fox, Parke God wlli,GeorgGuiist, jun., Georg FraucisJones, E. Henry PerkinS, Edward F. Stair, Col« ville P. Terrett, Lawrence Turnbull und I. Waisield, lauter Zöglinge der „Universität von Maryland," auf Ex-Richter Jnglis' An trag ; Heinrich Hilbert, Mitglied des BarreauS des Oberbundes-Gerichts, auf Hrn. Zt. E. Jones'Antrag; MaulSby L. Hewitt, Mit glied des Barreaus des Obergerichts des Di »riktS Columbia, auf Antrag des Hrn. F. S. Hoblitzel; W. C. Spencer, Mitglied des Barreaus von Queen Anne's Couiuy, auf Antrag des Hrn. JameS Frame. Dann wur den folgende Herren für die Aufnahme in's städtische Barreau vorgeschlagen und eineni aus den HY. I. Morrison Harris, Wm. I. O'Brien, Daniel Clark und Laniel Raicliffe bestehenden Eomiie zur Prüfung überwiesen: Robert Andrews, von Hrn. T. G. HayeS, John I. Butler von Hrn. I. Äkxander Pre sto», I. Alexander McFadden, von Hrn. I. Morrison Harris vorgeschlagen. Das Prü fungS- Sonnte soll in der heute früh iw Uhr beginnenden nächsten Versammlung der ober sten GerichtSbank Bericht erstatten. Dienstag, den 17. Juni, früh Uhr tritt dann die „Bank" wieder zusammen, um gewisse, aus dem Criminalgeiichte stammende Aniräge ans neue Prozesse zu erledigen. Sistirt. Als gestern Morgen im kie sigen Criminal-Gerichte der Fall derElizabeth Walker ausgerufen ivurde, üeß Hr. Knott so fort eine Sistirung eintragen, da d'.- A>>ge . klagte bereits sechs Wochen im Gefängnisse gesessen Halle und die einzige gegen sie vorlie > gende Klage die war, daß sie einPfunZ Wurst > gestohlen haben soll. Ein Bild aus de m Stations han s e.— Anmulhige und herzerfrischende l Bilder spielen sich gerade in unseren StationS- Häusern nicht ab, aber zuweilen kommt es den , noch vor. So wurde am Sonniag Nachmil i lag ein kleines vierjähriges Mädchen inil einem , allerliebsten KinSergesickite nach dem östlichen - Staiionshause gebracht, da es sich auf der - Slraize verirrt hatte. Es weinte nicht, wie . so viele andere iiinder, sondern bei fröhlich in den Räumen umher. Als man es nach seinem Namen fragte, gab es denselben als-Mary Florence an. Späler, nachdem es eineSlunde lustig umhergesprungen war, fetzte es sich auf - das Knie eines Polizisten und versuchte mit - demselben in kindlichem Kauderwälsch zu c schwatzen. Der Polizist Hörle mil Vergnügen . ihrem Geplauder zu und häusig sah man ein i Lächeln über feineZüge fliegen. Eine derartige Scene in dem StationShause mochte dem i strengen Wächter der Sicherheit wohl das - Herz in hohem Grade erfrischen. Endlich . schlief daSKind ein. Soforr machte max anf i einem Sessel ein Lager bereit, und hier ichlies . das Kind ruhig, bis die geängstig.en Eltern c in später Stunde nach dem Stationshause ka ) mcn nnd ihr Kind daselbst sanden. > Grun d st ü ckS -Verkä u 112 e.—Die HH. . F. W. Bennett e« Comp, veraukliouuren am x Sonnabende anf der Börse neun in Sl. Den - nis in der Nähe des „Aelay House" an der „Valiimore - Ohio - Eisenbahn" gelegene i Grundstücke um >e 5450 an I. s. Braty. Am Sonnabende veisteigerten die HH. i F. W. Bennett «c Comp, aus der Börse das c Fuß breite, 62 Fuß lange und einem - Grundzinse von K4O unterworfene Grundstück Nr. 12, Park-, nahe Lexinglonstraße, um x K2BOO an Johann i Die HH. Trego Kirlland verauktio . nirten gestern Nachmittag acht Grundstücke an , der Südseite der Ramsay-, zwischen Stticker i nnd Parrifhstraße, icdes 12 bei 75 groß, mtt i dreistöckigen ziegelsteinernen Wohnhäusern be baui, einem Jahresgrundzinse von K 2 pro Frontfuß unterworfen nnd jedes mit einer Hy 5 pothek von S7OV belastet, für 5825 an I. C. . Shipley; ferner ein Giuudstück an der Elttug slraße, 11 bei 60Fuß groß, mit einem dreistök' ! kigen ziegelsteinernen Wohnhause bebaut und > cinemJahresgrundzinse von 535 unterworsen, , sür 51450 an Liilion Hammond; desgleichen . ein Grundstück an der Walshstraße, 16 bei 88 Fuß 6 Zoll groß, mit einem dreistöckigen zie ' gelsteinernen Vorder- uns zweislöckigem Hui ' tergcbände bebaut, einem JalireSgrundzinsc i von K4Ä unterworfen, für S-'075 an H. S. i Shryock. , Die HH. Bennett Comp, versteiger >> ten gestern 'Nachmittag auf der Börse folgende Bauplätze: einen an der Ecke der Light- und , Randallstraße, 16 bei 90 Fuß groß, für 5496 t an Zach. Wood; drei Platze, an den vorher . gehenden angrenzend, 48 bei 90 Fnß groß, für z Kl2OO anJamcsDew; einen Platz, an die vor . hergehenden angrenzend, 31j bei 94Fuß groß, für A4OO an G. D. Clark; zwei an oer Nord , westecke der Light- und Raudallstraße, 32 bei . 85 Fuß groß, für SlOOB an G. D. Clark; einen an der Südwest-Ecke der Lightstraße, 15 - Fuß 2j Zoll bei 87 Fuß groß, für K 520 an > L. Seltner; vier an der Raudallstraße, 64 bei 64 bei 50 Fnß groß, für K 960 an Jas. Dem; i zehn an der Randallstroße, 160 bei 72 Fuß j groß, für KNS2 an John S. Gillings; fer> ner drei an der Randallstraße, 48 bei 80 Fuß . groß, sür K 912 an Dr. Thomas Cook; serner ! vier au derselben Slraße, 64 bei 80 Fuß groß, für Kl2BO an John s. Giltuigs; ferner acht an derselben Slraße, Il2beiBo Fuß groß, für 52072 an James Dew; ferner zwei an , Palapscostraße, 28 bei 102 Fuß groß, für S33L an John S. Eittings, Eine größere Anzahl stimmbe rechtigter Bürger der zweiten Ward versammelte sich gestern Abend in dem Lokale des Hrn. Wilh. Horr, 'Nr. 255, Cantoa-Avenue, um sich permanent zu orga nisiren und einen Vertreter der zweiten Ward ! für den Central Ausschuß des Ann Tempe renz-Vereins, welcher sich am 5. Juni i» der „Mechanics-Halle" organisirte, zu erwälilen. 'Nachdem Hr. Hemmcter die Versammlung er öffnet hatte, schritt man zur Wahl permanen ter Beamten. Nachstehend lassen wir das Resultat der Wahl folgen: I. Hemmeter, Präsident; H. Katz, Sekretär; J»h. Wieg mann, Schatzmeiüer. AIS Verirettr der Ward in dem Centcal-Ausschusse erwählte man Hrn. I. Wiegmaun. Sodann wurden die Hy. August Birkemeyer, G:org Desch, August Waller, Karl Schönhals, Daniel Jersch-id, Heinrich Harig, Jakob Weitzel, Heinrich Ep pighausen, Johann Roth u.Karl Steichersperg als eines Comite'S erwählt, das in der betreffenden Ward sür d'.c Lache agiti ren soll. TaZ erste Picnic des „Allgemeinen Barbier-Unterstü tz n n g s-V e r e i n s von Baltimore" wurde gest.rn Nachmit tag in Rost's Hain abgehalten und war eine ländliche Festlichkeit, mit welcher ihre Veran stalter alle Ehre einlegten. Das Fest wurde um 1 Uhr eröffnet und währte bis zurMilter nachtsstunde, und es ließ, wie hoch auch der Vergnügen Snchende seine Saiten gespannt hatte, Nichts zn wünschen übrig. Nach mittag verging uuter Tanz, ländlichen Spie len und Preiskegeln ans's Angenehmste, zu mal die jüngere Damenwelt bedeutend vertre ten war. Im Tanzen wurde Bedeutendes geleistet. Das Resultat des Preiskegelus war folgendes: t. Preis Th. Nolle, 2. H.Tamm, 3. W. Schindele, 4. Joh. Rost, 5. John Sargent, 6. W. Schindele. Hr. Johann Rost erhielt sür die meisten „Alle Zehn" eine gol. dene Medaille. Das Fest-Comite bestand aus ilgenden Herren: I. Dietz, C. Jost, E. tapsel, I. Schulz, A. Klein, W. s. Matthews, F. Nolte, G. Cutsch, C.Kahi, s. Wunsied und E. Fitich. Capt. Winier's )iunkcorps zeichncie sich durch seine Conzert lnd Tanzmusi! aus. Durch die prompte ind umsichiigeAllsivarlung erndtete Mad.Rost Lob. Die Ki no er-Aii s fl ü ge. In der! .Knaben-Heimath" find gestcrn Nachmittag ! iue Versammlung von hiesigen prominenten ! Bürgern, welche Gratis-Ausflüge sür arme minder lu'sLeben zu rusen beabsichtigen, statt. Lr. C. WiuSlow sührte den Borsitz, während E. C. I. Meyer als Sekretär fungirte. !>r. Jas. M. Drill berichtete, daß an 33 Her .'en Einladungen ergangen feien, dieser ammlung beizuwohnen. Vier dieser Herren gälten schristlich geantwortet, und süns seien persönlich erschienen. Aus einem Schreiben des Hrn. W. V.McKean vom Philadelphia'er „Ledger," der dici'e Ausflüge im vorigen in ähnlicher W ise anregle, wie die hie sige „Gazette" es vor Kurzem that, ging her vor, dag die .'lusslüge, welche im vorigen som mer iu Philadelphia vcranilaltet wurden, sich ! als sehr eisolgreich beivieien haben. Außer di.'sein schreiben wurden noch Briese von den HH. I. T. Ford, A. Füller Crane, John Burlelt, Christian Ax (mit einer Einlage von 525), E. C. Small (mit einer Einlage von sl0) und Ex-Mayor Geo.W.Br-wn verlesen. Hierauf veriagte man sijz, nachdem man noch den Beschluß gesagt halte, aus Donnerstag Nachmittag um 5 Uhr eine öffentliche Ver sammlung nach Raüic's Halle zusammen zu berufen. Die qrsiriqen demokratischen Pri märwahlen. Laut dcs am 19. Mai von der neuen demo kralisch - conservativen Ltadt-Conveiilion ge» saßlen Beschlusses sanden gestern von Mit tags 12 bis Abends 8 Uhr nach den Registrir- Lislen die Wadlen von süns Abgeordneun aus I?der Ward sür die Couveuiiou, welche heule Mittag im Hollidaustraßen-Theater Candida ten sür dicÄkluarsstellen des-Hnperior-, Com mon-PleaS-, Criminal-, StadllreiS- und Stadl-Gerichts und für das Amt des Testa ments-Registrators auszustellen Hai, statt. Im Allgemeinen gingen sie ruhig und ordentlich von Staaten; dieGesammlzahl der gesallenen Stimmen belänst sich aus etwa 11,812, wo von aus die 1. Ward S2l, aus die 2. 600, aus die 3. SIO, uns die 4. 615, aus die 5. 460, aus die S. 487, auf die 7. 87S, aus die 8. 45V, aus die !>. 351, ruf die 10. 48S, aus die 11. 475, aus die 12. 403, aus die 13.384, au» die 14. 410, aus die 15. »84, aus die 16. 584, auf die 17. 514, aus die 18. 727, aus die IS. 604 und aus die 20. Ward 556 Stimmen kom men. In der 1., 3., 4., 5.. 7., 8,, 15. nnd 18. Ward war kein Tpposilionszetlel ausgestellt, in den übrigen je einer bis aus die 20. Ward, wo deren zwei vorhanden waren. Nachstehend solgl das Resultat, wobei wir bemeilen, daß, wo OpposilioiiS-Candidatcii im Felde waren, csUemal die zuerst Genannten erwählt sind, und daß in der 20.Ward aus dem zuerst anze sührten Zettel Richter Inglis mit 226 Stim me» dem Oppositions-Caudidalen Hrn. Ja mes Äirk, der sieben Stimmen mehr bekam, unterlag. l. 2. Ward. Jojcvh Kriiv, Joh. Schlcrclh. Walter W. Wm. .1. Bowling und Friecrich Buchheimer je "Lvoo>iiionsjlttcl: John Burk, Joh. Flcckenstcin 3. Ward. JameS A Henderson, Isaak Tanner, Edwin G Hai» steao. Samuel A. Elaggelt uiid John Ä. Tiilchunt- je !»w stimmen. 1. Ward. Tr. Thomas Kelly. John I. Dünn, Varl Schwarz. Haupt. John T. Tiouahue, jun., und John jltoney-ze 3. Ward. Dan. Hilgert» Robert W. Hai>s, Joseph Peters. John McWiiliains mir Geo. F. Orth ic «iim» "" M I zs L W James R. McEurdy. H. B. Sapv, H M. Stayior. Geo. R-Roqsicn, Heuir. Michel je und John R. Bläle lii Summen. 7. Ward. Thomas S. Wilkinson, John Richardson. Bens. F. Cuih.rlan. . Äro. E. MeCauleq und John B. Dempsei» B. Ward. JameS MeLanahan 178, P. Murphii svl,^Mortui g. Ward. John F. Temvscy. James E. Trott. Bcrnard FW» II). Ward. H. G. Fleddermann, John Tinall, I. T. Wilhelm, R. H Hoiojmilh und Andrew Zmilh je 4Zr> St»n» jiouig le Wm. Fell GileS. jun.,^il. Geo. W. W^bb l2. Ward. Bernard Carter At, Rob. F. Green Al, Bnij. Price /!»,!. I. L-bourn und Benz. F. iÄould -ül OpposuiouSzettei: I T. Bishop tkB, T. Sewell Tho mas lu7, Lulher M. Frush >l.', Geo. K. BleiisingerllO I». Ward. Tan. tioalley 275. Gco. Caisio» Wi!, Wm. E. EollinS »ilmn.en. Thomas MeGlennan i!i>ü, Wui. H. King Flo reiij Witticr Jas. I. Mciiewan und John "Oppo'iiiousjctlei: Wm. Burl 112, ThoS, Mouigo meriz Äeo. Eggling I2g, Wm. iLuriain lÜB, Ti.uo» lü. Ward 7 ThoinaS W Campbell, Donald R, Colller, ci.mp i- «iliumen.^ John F. Mcteer 5!V7, JameS Allen MB, John Sai>. Qpposition-zettel: Elijah Carson ?W, Mich. Coni? Z 2 i, John MeEarincq Peter Ryan und M. l7. j, z h 37, iLeo. P '.ris Win. ElemineniS Wm. Schule IS. Ward. B. öol. P. M. Snowden 4K7, Isaak Cox 453, Michael Murphy 474 uno John B. Ray 4Ä!< KeUy 145, R. M. Nngci -20. Ward. Paul G. Erout W, James Irwin 2ZI, Richter John derruse». Angenommen. Desgleichen ein Be?chluv dem JohnS Hopkins zu gestalten, -inenAbzugz«auai von der W-ststraxc uiid Peach-Alley nach demChais die Raudallnraxe, von Willmm- nach zu durchbrechen. De-gl ein Beschluß, denL-rwallcrn deS !l.achlasics des Allen Paine den Ban eines Abzugs» gen. Vom ersten Zweige wgrcn jolgende" Bejchwst'c Nngegangcn: Den Durchbruch ier Wejistrakc. zwischen sc«»- und R'dgeiystratze, zu widerrufen, angcnom- Gerichtsverhändtnngen. Tows ontown, den ». Juni.—l Vor den Richtern Ri. chuld «Lrason und Georg Pcllott.) Wi Helm Heise Sonnilige; Slrase nebst Kosten. Seorg Daily.':rei Aiill'iakN'. Plaid^ver^ mit Etl'itgkni; verlegt und von beideu Verüagten gegeilseltig sur Wais en . Berichi !Vor den Richtern Daneli. und Joseph Walker wirer Gla,Felder; unerletigt Eominon PleaS. Gericht. — IVor R ch!er?a rey > Therese Hasle wirer I i?. Steven-, klage aus !>icn».ck-i.n. Wer h SctnffSnnchricdten. Berichte aus dein Inneren des Alle «iirncr der Z 't. Ward werden eesucht, sich morgen Abend um 8 Uhr, in Nr. 42t», West. Balümorestraße, einzufiu den, »m einen Verlrcler zur Bekampsuug dcs Temperenz-Candidalen in besagter Waid zu ernennen. AUc Bürger der -!Lard werden ersucht, sich Mittwoch Äbeno in dem Lokale Nr. 86!>, Weit-Baltimorestraße, zn versammeln. Siehe Anzeige! Die „West - Baltimorer Schützen- Gesellschaft" wird ihr diesjährigesschützenfest am kK., 17., 18. und 1!». Juni in ihrem berrlich gelegenen Parle an der Washingtoner Road feiern. Für Vergnügungen wird in reichlichem Maße ge sorgi werden. Auf hohem Thnrmieil üben oie kühnsten Akrobaten ihre Künste und neben ih. nen werden sich riesige Ballons in die Lust er beben und den Wolken zueilen. Auch sollen täglich Theatervorstellungen stattfinden, sür welche man bereits letzt die tüchtigsten und besten Kräfte engagirt. Zur Belustigung der Kinder wird ein Marionetten-Theater aufze stellt werden, und Abends, wenn der Park seenhast illliminirt ist, kommen unsere Ge sanzvereiue, um durch ihre Lieder dieFesttheil uehmer ;u erfreuen. Wer am Tanzen Ver gnügen findei, wird sich sicher nicht langwei» len, denn die besten hiesigen Capellen werden unausgesetzt ihre schönsten Melodie'u erklingen lassen. Um den Eindruck noch zu erhöhe», gedenkt man an jedem Abende ein Feuerwerk abzubrennen. Hunderte von Raketen, Leucht kugeln von allen Farben, weideu in die Lüste steigen und der Siadt eizählen, wie sröhlich es ans dem Schützeuparte hergeht uud welche Wunder daselbst geschehen. T'ie „VaUiniorcr LchuVen-lHescU, schaft" hält morgen Abend ihie monatliche General» Versammlung im Lokale des Hrn. Hciderich an der Post-Osfice-Avenne ab. Der,,Groß-»)aii» von Amerika, U. Q d. D." wird heute Morgen um !> Uhr seine Jahrcssit zung in der „Druiden-Halle" an der Ecke der Gay- und Fayetteiiraße eröffnen. hält ihr Picnie und Somnurnachlssest Don» nerstag, den l2.Juni, in Louis Muth'S altem (Zonzerte in der „Arbeiter - Halle," Die jeden Montag, Donnerstag und Samstag Abends in der „Arbeiter - Halle," Nr. 5, Süd - Frederickstraße, stattfindenden Honzerle erfreuen sich in hokrm Grade der Gunst des Publikums. Die Couzcrle stehen unter der besonderen Direktion des tüchtigen Prof. Rose. Außeidem spielt das berühmte Orchestrion jeden Morgen von 10bis t, jede» Nachmittag von 3 bis t> und jeden Abend von 8 bis ll Uhr. Die Conzeite der „Arbeiter iind wir kennen keinen Ort, wo man sich ein Stündchen besser crholen kann, gls die „Ar beiter-Halle." Falriiave«, der beliebte Sommerauseiithattsort, nach wel chem die schöne Welt unserer Stadt während der heißen Jahreszeit sich so gerne aus eiuige Stunden flüchtet, wird Moniag, den 16. Juni, wieder eröffnet werden. Ueber die heix l'che Lage Fairhaven's noch ein Wort zu ja gen, hiesse Enlen nach Athen tragen. Jeder, der den Hlatz bereits einmal besucht hat, wird zugeben, daß unsere Bai nur wenige schöner gelegene Pnnkie auszuweisen hat. Der neue und elegante Dampser „Theodore Weems," 6apt. Wm. B. Kirwan, wird an jedem Ta ge, mit Ausnahme des Sonntags, Morgens um HS Uhr von der Lightstrage» - Werfte ab fahren und Abends gegen 8 Uhr wiedxr hier eintreffen. Am Sonnabende wird der Dam pfer Nachmittags um Uhr von hier abfah ren und präzise HN wieder an der Light stragen-Werfte anlegen. Für ireffliche Musik aus dem Dampser und aus dem Hlatze wlid Prof. Jtzel's Musikcorps Sorge tragen. LT" Welcher Beliebtheit die üsirciAn sciien Mqarrcn au» virqinischem Ta, back, welche bekanntlich auch in Baltimore in der I.D. Kremek be r g's ch e n Fa brik (Comptoir in Nr. 56, I ü d-G ay- Straße) angeserligt weiden, sich erfreue», beweist folgender der Wiener „Neuen Freien PriMdeni Fürst AuerSperg, seiner die Minister Ban- ! Haus, CHlumecky und 5e Preti». Bon ter Abtheilung j Seewesen begab sich rer Kaiser in den le? suhn vom Ministcr Edlumeay. alle Lbjltie eingehen: ! Ausstellung der östreichischen Tabackregie. i?r ließ sich dle llasten ösfne» und entnahm Packet B>rg>- var^hundert Jahren Kaiser Äeph' einem Acker in Mähren gezogen hat. Hum Schlulic be sah der Kaiser die -lux-rhalb ieS Pavillons gelagerten l Schlstdauhüizer «US den öftrelchiichen StaatSsorstcn. j Aionarih länger alz eine Halde -tuiidc in der ebenso lii teressant-n als reithhaltigtii Ausstellung. 'Ter Kaiser sernrr »och Treher's Vielhalle, wo er ein barg und verlietz um VN Uhr den W-^ausUeÜungZ- Die Stevhain,s,Schule hält heute, den 10. Juni, ein großes Pic nic im „Greenwood-Parke" an der Belair- Road ab. De r „11. O. D. vo n Maryla nd" wird Mittwoch, den 11. Juni, zur Feier der Jahressitzung des Groß-Hains von Amerika ein Picnic im „Greenwood-Parke" veranstal ten. Der „Ost-Laltimorer Liederkra»;" macht Sonntag, den 15. Juni, seinen ersten diesjährigen Dampfer-Ausflug nach „Monu m.'ntal'Flshina-Grovc." Der „Unablianqigen der Nothnianner" wird Montaq, den 16. Zuui, fein jährliches Picnic abhatten. Der „Hild,,c-!vunb" ((scntralkorper von Mci'niaiid) begeht sein großes Picnic nnd Sommer. Nachts-Fest Montag, den 16. Juni, in Rost's Hain. Eine ist der gepichte Schuhnagel, welchen die isebrüdcr Coakley von Nr. 14, Lüd Ealverlflioße, an zeigen. Schuhmacherjund das Publikum im Allgemeinen sollten sich für dieselbe interesji ren. Man lese die Anzeige! i't eine feststehende That sache, daß Auszehrung heilbar ist; allein weil besser lit es, durch reä.lzeiligen Gebrauch von Dr. W istai's Wili> k i r's ch e n-« al s a m der Fcsiseeung dieser surchlbareu Krank heit im Systeme vorzubeugen. Diese Medizin heilt Husten oder Ertältung sehr rasch, und selbst die Auszehrung unterliegt oft der großen Macht derselben. ' (137-42) Heckcr's Aarina ist ein delikat r Navrungsortikel uud eine herrliche Taselzierdc. <Mai3i, 2M-. 4. i>.) Als Blut und Säfte reinigendes Mittel ist das Karlsbader «prndel- Salz iinübeilresflich. Dasselbe wiid von vielen Aerzten gegen Unverdaulichkeit, Kops schmerzen, Mangel an Appetit und alle Uebel, welche ans Unordnung des Magens oder der Leber entstehen, angcwcudct. A. Vogeler ComP. sind die Agenten sür Amerika. <»t-) Ccnl^ur-KinilW schasst, keine Lähmung, wclchcnichl '(A»nl2«,l liwle.i a.Z.4.'i»,.W> W. Barrau^er »indler und Bralwlirstmeichcr, Elavlissemeiil an der verlängerten Penns>)l< nanio-Ävenue. MarktAande : Ar. liii. t<e,,,re-. ttll, HaiiZver- Boz ii!?. >Morzl4,IJ, >.p> fnr inid tsottsunientcn Z g e uchericWii <st » NicrensN l Jakob Tchasrr, Re. und?« 7. ».'erinqton-, Amtliche Bricstlstr. u. «aiomon, Ph!ll pp I W dua. Löseln, (1Z8) A W Tcniiiso», Postm. Börsenberichte. Berichtet von Wm. Fisher Li Söhnen, 'Nr. 32, Soulhstraße. Ang. Perl. ilng. Gold lUX ll» «ZentOAu», 4- - V.-Zt. S.2or - - Mi 4 6'«2. <4>'«s 12Z StPassßahni? 2(1 jöl'ti? ...I2>Als» »cu Pcrj V. Sl. lu.-i0rl« Ätd Ken Äers i<s Howt.ro Äers i!)» Ba Kr a1t,... MeriiMÄers !, Batirkli Ä> B>li>^OLr'7ö^ Ba —?, «ItockSiir'B7 WBaZrlZllli l»>. B I. !ti itta Eons v'S . ÖI7, k>s /!or'i.riil Ki'l7 97 8!> Lalio VrA XorEeniKr iii'» Bau» »r «allo tir PM Nk !!' Wllld>!r2.q'W!>7 «alto l«« «! Ballo tir IMI.. !'7K SMeniphiSLr MajlSin7r l»> . Bnk oj Solii ftrZ. Eitit 800 k,... >Z»i Kich Da» Kranllin Bank — Or<Äl.4Ma7r Mcrchßa»! — M?ch«ank.... «jltoÄaSGiK 101 j, Rat Bcnt Ü0 Sc«'s>Ltjt<i>l IÄI B«lto QMS l7z I>i> »rcdciill Turn? t>o ». St. R. - Tic gcstngcn üicilaujc aus ter hi.ii-ii» Boise de. k B«. St. 5.20 er, Z. Serie titto k>. l^i>i 4M Äaltlmorcr Stadtiechftr, i«'»0 -.«'j ei n h Ecke Chailrs- und ! H. Mittuociit. Nr. Pcnnl.-Avcnuci Sreiiitioiet, Nr. Ä»il.Äa>»uior.i!r.! I. Baumgartner, Ecke Pwti< und Presidtn'siraßr; X. St t?arl Rekle, der Boston» unt Earl H. Man. Rr M>, Süd-Äroadway: H. Siicbt?r, Nr. I'.A, nnd «. Haupt-Niederlage Str. V 4, «ord« Einhundert Dollars bezahlen wir Jedem, weicher d!e Mengte Mor dat Sovtdiv« di,rup aus Pr.ls rr<> FlaiSc. A. Si H. Richter, Baltimore Md. S Hnar nnttel zur Umänderung grauer Haare in natürliches lebenskräftiges Haar mit der ursprünglichen Farbe. und jede einzelne grauem öoer erblcichlem Haare gtedt ES regt die Ernährung?.Lraane d>c tiopidaut dem Haare leinen und seine Sldiuihe». wird slruvpige«, Hhwichcz od-7 I»antliche!i Haar glänzend, geschmeidig und verlorene? Haar wächst wieder mit lebhaf tem «uidruite; dem AuSsaUcn macht das Mitte! Ende und befestigt schwächlichen Haawuö'?, schatzr. ' Änge serii gt oon Dr K i„ Moff., ,».j Medizinische Ameisen. t.'a,iti.'nbacl»'S ri'ItXKV !IV«It 17, eine veqctcl .'iahn-Tirkrur, reinigt nrd den krankhasti'n .-tustanp tes >chnneiichl.' »,id müi>crt e»c Nlizempfiiicllchkcit der >obne ?>aen Äle gan? vor- t'.jeiiigiing dec üdciricchkn- Gcprusi und einps>ihl>ii r> n r>,n s>irrn Hoopck, Sccch. vnrion, Duck ?e. <<r,»iü vr» zwicke «ledeilaze in Stot>rii „ . . Avordll,. Sckc der llulaw un" Bei allen Droguisten und Apotheker» >u dabe» ' TaS große Hkilinitlcl für Schwindsucht. welche durch zeitige Zuflucht zu diesem Mu, sterpräparake geheilt werden kann, wie c-Z durch die Hunderte ron Zeugnissen, welche die öigcitthümer erhallen haben, bewiesen wird. Ticse-Z ist von vielen hervorragen den Aerzten anerkannt als daZ zuverläs« sigsle Heilmittel zur Erleichterung und Hei lung aller da? je eingeführt wurde, und es wird dem Publikum als durch die Erfahrung von mehr, als vier Jahr zehnten erprobt angeboten. Wenn man in der Zcit dazu seine Zuflucht nimmt, so ermangelt es selten, Heilung zu bringen, auch in den schärssten Fällen von Husten, Bronchitis, Eroup, Keuchhusten, Grippe, Asthma, Erkältung, Nachengeschwüren, schmerzen in der Arust, Seitenstich, Le berleiden, Lungeiiblutnilg ze. Äistar's Balsam mackt einen Husten nicht trocken und läßt die Ursache zurück, wie dies die meisten Präparate thnn, sondern er lvs't ihn und reinigt die Lungen und besänstigt den Reizzustand, in dem er aus diese Weise die Ursache des Leidens entfernt. Seth W. Howle ö>» Soknen, Boston, Mass. -zuHodenl'ki illrnAoothck.ru! tÄpr.2^.l!l.j.a.W.) Milses « S p c p t 5 s tj, e » 'Hfinnzcn-Präptlvat viuid'lbare heilende Eig!vschllstee> Uni/ > Lcbcrklavfhieitea Hrldlncht e nkrun ky.i nv jHw e r j ?sr. vcord-HvwLldstr., Kufe Ui»? Flasche, itt.o wenn nach deren Gebrauche .ihr keine Besseriiug verspiirt, so 'A- I. M'Ucr,Eigenthümer, Vrrir pro oder G Zl«<> W >>ir Sis, sArolhelern. <^epl2ii.l2l>!ll,«'p''l'^ zurück wurde das Dierikani s ch e Mustlmg-Mimeitt Mttstlmg-Wlimtnt zuerst in Amerika bekannt. Seine Eigen» schasteii sind sehr wohl bekannt. Es hat da» Verdienst, das älteste und beste der Welt zu sein. Betreffs der Millionen über Millio nen Flaschen, die veikanst wurden, hat bis dahin auch nicht eine einzige Beschwerde schmerzstillendes Liniment hat es nicht scineZ Gleiche» ! ! Es kann mit niibcgrenzleiu Vertrauen in allen Fällen von Schnittwunden, O-uetschun-- gen, Brandwunde», Verrenkungen, Rheuma, iisiuus, harten Geschwülsten, Bißwunden Frostbeulen, Gelenksteisigkeii, ersroienen Fü gen und Ohren n. s. w., n. s. w., bei allen Personen nnd gegen Verstauchungen, Rehe (Steisheit), Rlngbein, Nackensijlelu, geschun dcner Haut, Finßgalle, jtlauenriß/ Spar, Zucksug, Reibwuuden durch Sattel, jiummet und Geschirr, auch gegen Augen- und Ohren krankheitcn bei Pscrdril, MluMirrln od?r Riudvich Das Mustang- Äm'meut heilt auch Neuralgie, Rlicuinatiüinu>t. Gicht, lahmen Rücken, giftige Bis'?, äußere Kno. chcn- uiid Muskel - Leiden, wehe Biustwarzen u. s. und kann mil Recht als die Panacäe sür alle ttufterliche Wunden gelten. Man merke wohl, dicscS incnr kam nicdt »n e,nem Tage oder ,»akrc empor, das die absnrdcsien und un naiüilichsten Kuren, wie sie sür wie Pilze ein vorgeschossene, neue Linimente beansprucht werden, vollbracht hab-n soltte. Sondern uns stehen eine Eriahrnng und Prüizeii von über dreistig Jahren mit den wesentlichste» Resultaten uns einer Masse von zur Seiie. ErVeijt sich das Liniment nicht so, wie cL iinpsvhlen >», so wird dns zurückgegeben. Man lasse sich nicht durch oen Gebrauch ei nes anderen Liniments, für welches dieselben Eigenschaften u»d Re-suttene beausprncht wer den, hinlergehen! Sie ü, c» nur Lug und Trug. Man gehe »Her uud hole sich nur das Nöe^lknnischc Mttft«'ng Vinimen'. Es ist bei eiiicu Apothekern und in al len i!a»dl>ld.'U zu S->, 50 Cents und »l pro Flasche zu haben. Man gebe aus Größe der Flasche, B rpak kung n. s. w. ? Compan v. eApr i^h.s.u.W ,><k>v,l2Mke,T.?.> ) P. Hauson Hist ä? «omp., ' Modeln und Vvrhänge Stbffr. .ranzösische Zirrrat.ea ÄS, Stord'C^atleSstratze.

Other pages from this issue: