Newspaper of Der Deutsche Correspondent, June 11, 1873, Page 4

Newspaper of Der Deutsche Correspondent dated June 11, 1873 Page 4
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Ter Teutsche Correjpoudent. Baltimore, 11. Juni 1875. Demokratifcb-cl'uservative Zndizial- E»n»entiou. Gestern Mittag tagte im Hollidaystr.-The ater die zum Zwecke dcr Nominirnng von Candidaten für die Aktuar-(Clerks) Stelle des Snperior-, Common-Pleas-, Criminal-, Stadtkreis- und Stadtgerichts und für das Amt eines Testaments-Registralors vorgestern erwählte Judizial-Convention. Die Bübne war speziell für die Abgeordneten und Presse, Parqnct und Gallcrie sür das Publikum de stimmt. Der Besuch war ein zahlreicher und die Demokratie hatte ein starkes Contingent seiner Vertreter gestellt, die nicht unterließen, ihrer Gesinnung durch lebhaste Demonstratio nen, je nachdem die Verhandlungen convenir ten oder nicht, Ausdruck zu geben. Hr. F. Z. Ward rief in Abwesenheit des Hrn.'l. R. Bremer, Vorsitzer des städtischen Ekckuliv-Comile'S, die Convention zur Ord nung und Hr. Ths. S. Williuson von dcr 7. Ward nominirtc Hrn. Bernh. Carter zum temporären Vorsitzer, während Hr. P. M. Snowden zum Sekretäre ernannt wurde. Ein Comite von je einem Delegaten aus jeder Ward wurde hieraus zur Prüfung dcr Credi live und zu permanenter Organisation er nannt. Das Comite bestand aus: I.Ward George W. Thompson, 2. Walter Conyers, 3. Edward Halstead, 4. Dr. Thomas Kelly, 5. Joseph PetcrS, 6. John H. ConUcr, 7. Thomas S. Wilkinson, 8. Patrick Murphy, !>. James E. Trott, 10. Dr.J. T. Wilhelm, 11. John Gildea, 12. Robert F. Green, 13. Daniel Coakley, 14. William H. King, 15. Montgomery Lawrence, 16. Samuel Green walt, 17. John Colean, 18. Asa H. Smith, 19. Isaak Cox, 20. Ward James Kirk. Während das Comiie abtrat, hielt auf viel seitige Zurufe Hr. Carter eine Anrede, worin er die Aktion der Convention in gewissem Maße durch eine Belobung der vor sechs Jah ren erwählten GerichtSaktuare antizipirte und die republikanische Partei kritisirte. Er hoffe, daß die Demokratie in gcschlossenenßeihen im Herbste in den Wahllamps ziehen und die Hoffnung der Gegner, einen oder mehrere ih rer Candidaten zu erwähle», zuSchauden ma chen werde.—Hr. P. M. snowden bemerkte, die Berufung zur SelretariatssteUe sei für ihn unerwartet gewesen; er habe keine Zeit, eine Rede zu halten; die Nomination der Demo kratie aber sei gleichbedeutend mit der Erwäh luitg.—Hr. W. F. Giles erklärte, die Partei werde ihre besten Männer vorschieben nnd er sei überzeugt, daß man mit denselben siegen werde.—Rufe nach Hrn. F. Buchheimcr und Andern wurden ignorirt. Inzwischen kam das Comite und theilte durch Hrn. Isaak Cox mit, daß alle Credirive in Ordnung feien und schlug sodaun als per nianente Beamten vor: Hrn. Bernh. Carter, Präs.; HH. D. Coakley, D. Hagerty. W. F. Giles, jun.,und J.F.Meeter, Vice-Präf.; Hrn. P. M. Snowden, Sekr.; Hr. W. L. Carroll, Einstimmig er. wählt. Hr. Carter hielt eine kurze Dankrede und man schritt sofort zur Nomination. Einstimmig und ohne Opposition wurden jetzt Geo.Robinson als Aktuar deSsuperior-, I. Freeman Raisin als Aktuar des Common- Pleas-, W. F. McKewen als Aktuar des Criminal-, I. R. Brewer als Candida! dcs Bezirks-Gcrichts nominir!. Alle Vier be lleideien bisher diese Siellen. Als man nunmehr zur Nominirnng eines Candidaten für das Amt eines Aktuars des Stadtgerichte» schritt, wurden I. A. Slater, 19., Nathan C. Robinson, 1., Edward Fla zerty, 1., Oberst W. Robinson, 11., I. W. Möhler, K., Eugen Higgins, 9., A.J.George, 12., und I. A. Brown, 6. Ward, vorgeschla gen. >pr. Benj. Price zog den Namen des Hrn. George, welcher bisher die Stelle bekleidete, zurück, sprach aber die Hoffnung aus, daß die Demokratie feine treuen Dienste anerkenne und einen würdigen Mann zu seinem Nachfolger ernennen werde. Unter erheblicher Aufregung, wobei das Publikum sich beifällig oder tadelnd äußerte, je nachdem das Botnm dcr Wards seinen Wünschen entsprach, sand die erste Abstim mung mit folgendem Resultate statt: Edward T. Flaherty 32; Nath. C. Robinson 26; Oberst Wm. Robinson 12; John A. Slater 11; Isaak W. Möhler 10; Engen Higgins 5; John A. Brown 4. Jetzt wurden die Namen von I. A. Brown und Eugen Higgins zurückgezogen und be schlossen, bei den weiteren Abstimmungen im mer den Namen des Candidatcn sallen zu lassen, der die geringste Stimmenzahl erhalten hatte. Die zweite Abstimmung ergab: Nath. Robinion 46; Flaherly 26; Slater 8; Möh ler 5; Wm. Robinson 15. Jetzt ließ man Möhler sallen, und die dritte Abstimmung (51 St. zum Erfolge uothwen dig) ergab: Nath. Robinson 76; Flaherty 15; Wm. Robinson 6; Slater 3. Nunmehr beriethen sich mehrere Wards, ihr Boium zu Gunsten Robinjon's zu än dern, der demnach sür einstimmig uominirt erklärt wurde. Die nächste Nomination war die eines Ca ndidaten sür das Amt eines Testaments-Regi strators. Vorgeschlagen wurden: I. Harman Brown, der bisherige Amlstnhaber, 9., Geo. McCaffrey, 14., und Monroc Heiskell, 12. Ward. Die erste Abstimmung ergab; Brown 42, McCaffrey 50, Heiskell 5 St. Ehe das Resultat verkündigt wurde, kam von den Ab geordneten der 19. Ward, die 4 Stimmen für McCaffrev uud 1 für Brown abgegeben hatte, der Ruf, daß man sein Votum zu ändern wünsche. Das veranlaßte eine außerordent liche Aufregung, uud es hatte beinahe den A nschein, als ob es zu unliebsamen Scenen kom mcn würde. Aber Marschall Gray war schnell zur Stelle, und der isekretär las das Resul tat vor, ohne daß dem Rnse der 19. Ward Gehör gegeben wurde. Jetzt änderte die 7. Ward ihr Votum mit 5 Stimmen fürßrown, die 17. und 3. thaten dasselbe, worauf die Bet treter der 8., 13., 14. und 16. Ward entrü stet ihre Sitze und das Theater verließen. Der Vorsitzer theilte jetzt mir, daß Brown 55, McCaffrey 43, Heiskell 2 Stimmen haben und demnach Brown der Auserwählie sei. Hr. Brown wurde jetzt als der Erwählte der Con vention verkündigt. Präsident Carter zeigte jetzt an, daß vorder Aenderung des Volums in den Wards Mc- Caffrey 50 Stimmen gehabt habe; Dasselbe sagte auch der Sekretär Snowden. Obgleich ein Freund MeC's, müsse e: (V.) jedoch er klären, daß er vollkommen die Wahl der Con vention billige. D'raußen gab die Nominaiton dcs Hrn. Brown Seitens der Freunde McCafsrey's zu vielen hestigen Aeußerungen Anlaß, und von mehr, als einer Seite wurde die Bestreitung derselben in Aussicht gestellt. Zm Uebrigen lief Alles so harmonisch ab, wie gemeiniglich bei politischen Conventionen gebräuchlich. Die Salons der Nachbarschaft des Theaters machten während der Sitzung der Convention, die nicht viel über Stunde dauerte, gute Geschäfte, und manche vorüber gehende fromme Temperenzler blickten grade nicht mit Wohlgefallen auf die Politischen Gegner, die so ungenirl ihre Abneigung vor dem „Einmijchungs- und Bevorniundungs isystem" der Fanatiker an den Tag legten. Das gestrige Wetter. Die bis ge stern Nachmittag KS Uhr auf dem Büjcau des Signal-Corps eingelaufenen Derschen berich teten Regen aus Fori Glbson, Ind. Terr., Indianapolis, Oswego, PittSburg, Toledo und Port Stanley, Can., drohendes Wetter au« LonisvlUe, Rochester; außerdem fiel seit 7 Uhr 37 Min. Morgens Regen in den mitt leren Staaten, unteren See-Regionen imMis 'onri-Thale, Süden und Nordwesten ziemlich heftig. Der Thermometer stand in Baltimore auf 73, in Philadelphia auf 79, in Charleston ms 81, in New-Uork auf 79, in Boston auf 9, in Bufsalo aus 63, in St. Louis auf 71, Misburg auf 70, in Cincinnati auf 75, in Indianapolis aus 69, in Chicago auf 63, in i!onisville auf 74, in Nashvilie aus 71, in New-Orleans auf 75, in Omaha auf 75, in Memphis aus 76, in Savannah aus 80 und in San Franzisco auf 60 Grad. - Mit Ausnahme des Missouri, welcher leicht stieg, waren alle Flüsse im Fallen begriffen. Das Thermometer stand gestcrnVor mittag 9 Uhr auf 81, Mittags aus 81 und Nachmittags 5 Uhr aus 82. Wetteraussichten. Westliche und nördliche Winde. Schönes Wetter. Ctn - ulid Au ssn hr. —Es kamen fol gende Fahrzeuge aus ausländischen Häfen gestern hier an: die englische Barle „Counteß os Dufferin" mit 391 v Säcken Salz, 200 Stückfässern cryst. Sida, 55 ditio Ale in Flaschen, 5 ditto Li-ovn Ltout, 53 Säcken Kananensaamen von Liverpool; die englische Larke „Jas. K Rlchd. Walsh" mit 443 Ox hoften und 48 Pipen Zucker von Sagua la Grande; die Brigg „Wm. McKean"mlt 371 Oxhoften und 50 Fässern Zucker und 173 Säcken Kaffee von Ancebo, P. R>; die Brigg „Osseo" mit 437 Oxhoften, 490 Kisten Zucker und 8 Palleten Verschiedenes von Havanna. E« segelten nach dem Auslande von h,er gestern ab: die rufs. Barke „Sampo" mir 42,941 Scheffeln Mais nacd Belfast in Ir land; die Brigg „Hiram Abifs" mit 15,903 Scheffeln Mais und 2000 Fuß Nutzholz nach Progrissg; die engl. Brigg „Mississippi" mit 1000 Fässern Waizenmehi, 100 diito Brod, 500 Scheffeln Mais, 3000 Pfd. Talglichter, 50tX) ditto Schmalz, 411 Gallonen Fettöl, 9 Oxhoften und 540 Pfd. Schmalz. 2000 Gal. Zonen Hohlenöl und 1350 Faßbödeu nach De inerara: die Brigg „Mary Rice" mit 8000! Scheffeln Mais, 130 Fässern Maismehl und 150 ditto Waizenmchl nach Curacoa; der Schoouer„Peerleß" mit 500 Fässern Waizen-l nuhl, 50 dilto Pök.lschweinefleisch, 8747 Pfd. Schmal,, 369« ditto Schinken und 1015 Faß böten nach Weslindien. Ankunft des Dampfers „Geo. Appol d."—Der Dampfer „Geo. Appold," lief gestern mit folgender Fracht von Boston hier ein: 2 Packelen Fifche sür C. F. Eareck son, 53 ditto Kaufmannswaaren für Higgins, Cobb 6c Comp., iL ditto für Thompsen, Lilly 6c Comp,, 107 ditto sürWheelwright, Mudge K Comp., 12ditto für W. Wittens Lc Comp., 15 ditto für Makepeace K Comp., 300 ditto für die „Calvert-Zucker-Raffinerie," 17 ditto für Smith, Dixon 6c Comp., 426 ditto für Foster 6- Sellman, 2513 ditto und 62 Fäs sern Fische für mehrere Firmen; von Provi» dence, Rh.-J., brachte der Dampfer 15 Packete Kaufmannswaaren für Chaie, Stewart 6- Comp., 30 ditto sür Norris 6c Baldwin, 10 ditto für Thomsen, Lilly 6c Comp., 715 ditto für W. H. Crawsord 6c Comp, und 1019 ditto für mehrere Firmen. Pferdebahn durch den Druid Hill - Park. Nachstehend lassen wir den von Hrn. Ford im zweiten Rathszweige ein gereichten Bericht nebst Beschluß im Betreff einer Pferdebahn duich den Druid Hill-Park folgen: „Das stehende Park-Comite, welchem die Petition im Betreff der Verlängerung des BahngeleiseS bis zu dem vonWoodberry Lane nach Pimlico bereits conslruirten Geleise überwiesen wurde, hat die Ueberzeugung ge wonnen, daß trislige nnd Hinreichente Gründe sür eine Verbindung zwischen der Stadtbahn und der nach Pimlico sührenden Bahn existi ren. Während eine derartige durch den Park führendeßerbindungsbahn Diejenigen, welche Erholung im Parke suchen, nicht im Gering sten stört, so gewährt sie hingegen Solchen, deren Mittel nur die Fahrt in der Pferdebahn erlauben, eine Gelegenheit, ohne große Ko sten nach Pimlico zu gelangen und die da selbst zu verschiedenen Jahreszeiten stattfinden den Rennen und Ausstellungen zu besuchen. Sobald die Pserdebahn den Park durchläuft, wird die jetzige „Dummy-Bahn," gegen deren Anwendung unausgesetzt Einwände erhoben wurden und welche zu gewissen Zeilen sogar das Leben der Besucher des Parkes gefährdet, wegfallen. Ein anderer Grund, weshalb eiue solche durch den Park führende Pferdebahn in's Leben gerufen werden sollte, ist darin zu finden, dag diejenigen Leute, welche m den Pferdebahnen fahren, die Mittel sür die Jn standehaltung des Druid Hill-Parkes liefern und stets geliefert haben. Schon dieser Um stand allein ist hinreichend, daß man dem Publikum dasiir auch die größten Bequem lichkeiten biete. Das Projekt greist weder in die Kasse der Stadt-, noch in die der Park- Commiffäre, da die Eisenbahii-Compagnie sich erboten hat, unter der Leitung des Park- Ingenieurs die Bahn herstelle» zu lassen und alle Kosten selbst zu trage». Es sei daher „Beschlossen von dem Mayor und dem Sladtrathe von Baltimore, daß die Park- Commissäre hiermit ernstlich und dringend ersucht werden, der „Baltimore-Pimlico- Pikeeviller Pserdebahn-Compagnie" dasßecht zuzugestehen, das gegenwärtige Bahngeleise im Parke zu benutzen und dasselbe bis zur Nordwest-Ecke der Par- und Woodberry-Lane auszudehnen, unter der Bedingung, daß die Compagnie Waggons durch den Park lausen lasse zu denselben Raten, welche die Besncher des Parkes gegenwärtig bezahlen und daß sie die Waggons das ganze Jahr hindurch von dem Parke nach Pimlico sahlen lasse." Der Beschluß wurde, wie wir schon mitgetheilt ha ben, angenommen. In beiden Rathszweigen reichten die Prä sidenten gestern folgende Zuschrift der Park- Commissäre im Betreff dieser Angelegenheit ein: „An die Mitglieder des ersten und zweiten Zweiges des Stadtrathes von Baltimore! Die Park-Commlssäre haben mit Bedauern wahrgenommen, daß in Ihren chrenwerthen Körperschaften ein Gesuch eingereicht wurde, Betreffs der Verlängerung der „Pikesviller Pferdebahn" durch den Drnid-Hill-Park. Aiese Angelegenheit ist bisher noch in jedem Jahre bei der Park-Commission eingereicht und zur Sprache gebracht worden und in je dem Jahre sahen sich die Commissäre gezwun gen, da» Gesuch zu verwerfen. Es ist heute nicht ihre Absicht, sämmtliche Argumente ge gen den Plan zu wiederholen, dieselben sind im letzten Jahresberichte vollständig enthalten. Trotzdem scheint es, daß die Commissäre den bereits von ihnen vorgebrachten Argumenten noch eines hinzufügen müssen. Das Geleise, welches die Waggons auf ihrem Rückwege be nutzen, muß allem Anschein znsolge aus der Chaussee gelegt werden, demnach ist keineNoth wendigkeit vorhanden, welche das Legen eines GeleiseS im Parke gebietet; dasProM scheint nur auf eine Geldersparniß hinauslaufen. Da auf den Commissären die Berantwortlichkert ruht, diese herrliche Domaine stets zu verschö nern und dieselbe dem Publikum zu erhalten, so hoffen sie, daß Ihre ehrenwerrhen Körper, schasten keiner Compagnie irgend welche Pri vilegien im Parke gewähren, denn werden einer Compagnie gewisse Rechte gewährt, so muß man dieselben auch Anderen gestatten. Derartige Privilegien sind nach der Ansicht der Commissäre jedoch nicht mit den Zwecken vereinbar, siir welche der Park nripünglich be stimmt ward und ebensowenig würden Pser debahnen zc. zur Verschönerung des Parkes beitragen. Joshua Banjant, Borsitzender ex Auf Antrag des Hrn. Kerr, Mitglied des zweiten Zweiges, wurde eine Botschast an den ersten Zweig gesandt, worin derselbe ausgesor dert wird, den vor einigen Tagen angenom menen Beschluß zurückzusenden und die Com missäre ernstlich zu ersuchen, dcr besagten Compagnie das Recht zu gestalten, ihre Bahn durch den Park bauen zu lassen. Die Stadtschulbehörde hielt gestern Abend ihre regelmäßige Wochensitzung.—Hr. Jves überreichte eine Zuschnst von Frl. Llda A. Tarring, worin dieselbe das Modell einer Buch- oder Schiefertafel-Unterlage, welche den Schüler zum Gradsitzen nöthigt, zum Ge brauche in den Schulen offerirt. Man über wies sie dem zuständigen Comite zur Begut achtung.—Hr. Thomas Carvley legte ein Ge such von Charles B. Hill um Anstellung als erster Hülsslehrer an einer Knaben-Gram märschule vor. Man fand Rechnungen in Höhe von K 2508.87, wovon K 211.94 aus Ne gerjchulen kommen, richtig und ordnete ihre Bezahlung an.—Hr. Snowden rief den Spe zial-Comite-Bericht nebst Beschluß zur Errich tung einer Neger-Grammärschule für Knaben und Mädchen auf. Hr. Jves zog seine Amendements Betreffs der Saläre für den Ober- und die Hülsslehrer zurück, worauf der Comite-Beschluß passirte. Die Vorschläge, Prang's Natnrgeschichts- Karten und Walton'sFragen-undAntworten- Buch in den Schulen einzuführen, wurden zu rückgelegt. Auf Hrn. Hamel's Antrag er hielt der Sekretär die Weisung, Oberlehrern den Beschluß bezüglich des täglichen Schlusses der Lektionen um Uhr und der Unterrichts paufen bis zum Beginne derHnndstagsferien abschriftlich zuzustellen. Hr. McGlone of serirte einen Beschluß, ein Fünser-Connte nebst dem Präsidenten einzusetzen, nm in den Zei tungen zu Forderungs-Aiigcbotcn-aus die Lie ferung von Heizmaterialien während der näch sten zwölf Monate sür die Schulen aufzufor dern, der Schulbehörde darüber Bericht zu er statten und den Contrakt dem Mindestfordern den zuzuerkennen. Der Beschluß fand Annah me; zu Mitgliedern des Comite's ernannte der Präsident die HH.McGlone, Creagh, Rö mcr, Cloud und Chancellor. Dann nahm man die Angelegenheit Betreffs der Versor gung von vierzig Schulen, die deren noch ent behren, mit Parlor-Orgelv vor. Nach län geren Erörterungen ging ein für den Mehr- und den Minderheits-Beschlnß jdes Ausschus ses von Dr. Chancellor beantragtes Substitut durch, welches zur Abschließung eines Con trakts mit Knabe 6r Comp., Agenten für die Smith'sche Orgel, mit Stieff S- Comp., Agenten sür Burdeit's Orgel, und mit Otto Sutro, Agenten für die Wood'jche Orgel, er mächtigt; jeder der Genannten soll eine gleiche Anzahl Instrumente liesern und hat für fünf jährige Instandhaltung uud Stimmung Cau lion zu geben. Den Schluß der Sitzung bildete die geheime Fortberaihung über die jährliche Lehrerwahl, deren Ergebniß erst An fangs Juli veröffentlicht werden wird. Um 410 Uhr vertagte sich die Versammlung. Jones' Fälle. — Vorgestern lag die vom zweiten Zweige amendirte Verordnung zur Correktion von Jones' Fällen im ersten Rathszweige vor. Hr. Carroll beaulragte, den Theil des Amendements zu streichen, der vorschreibt, daß das Flußbett 15? Fuß breit den City-Block durchschneiden soll. Hr. C. motivirle seinen Antrag durch Hinweisung aus weitere Remonstrationen von Grundbe sitzern, die nicht einsehen wollen, warum sie zum allgemeinen Besten „beeiuirächtigt" wer den Ehe eine Abstimmung stattfand, trng Hr. Callis daraus an, die Angelegenheit bis Donnerstag zurückzulegen, an welchem Tage er eine Verordnung vorzulegen gedenke, „welche das ganze Ling condemnirt." Der Antrag ging mit II gegen S Stimmen durch. Drei Miiglieder glänzten durch Abwesenheit. Am Ende werden wir doch noch das Radikal- Heilmittel der Ausfüllung des Bassins erhal ten. Eine Anzahl deutscher Bürger der 14. Ward versammelte sich gestern Abend in dem Lokale des Hrn. Theodor Prie sterjahu in Nr. 429, West - Baltimorestraße, und organisirte sich als Anli - Temperenz- Verein der 14. Ward durch die Wahl deSHrn. H. Boeckver zum Präsidenten und des Hrn. G. I. Weber zum K-ekretär. Als Mitglied dcs Central-Ausjchusfes für den in einer am letzten Donnerstage in dcr „Mechanics-Halle" abgehallenenVersammlung gebildeten Haupt verein rrurde Hr. Louis Walzer erwählt. Folgender Beschluß wurde sodann einstimmig angenommen: „Indem wir die Mäßigkeit als eine große Tugend betrachten, können wir doch nicht umhin, die Bevormnndungs- und Ten Perenz-Gesetze als einen groben Eingriff u. c persönlichen und gewerblichen Freihei- ien der Individuen anzusehen und werden deshalb am Stimmkasten ohne Unterschied der Parteistellung gegen jeden Candidalen stimmen, der uns nicht öffentlich verspricht, jeden dahin zielenden Antrag in der Gesetzge bung mit aller Macht zu bekämpfen." Eine edle That. Vorgestern Nach mittag gegen 6 Uhr stand die kleine vierjäh rige Tochter des Hrn. Thomas Valiant, des BrückengeldeinnehmerS an der Lightstlaßen- Brücke bei Ferrh-Bar, neben ihrer Schwester, einem 10-jährigen Mädchen, aus der Brücke. Plötzlich fiel die Kleine, die dem Rande zu Nahe gekommen war, in's Wasser, welches hier eine Tiefe von 15 Fuß hat. Hr. Thomas S. Sumwall, in Nr. sg, Hanoverstraße, wohnhaft, befand sich in der Nähe. Als er das Geräusch im Wasser vernahm, wandte er sich um und sah das Kind in den Fluthen uii« iergehen. Ohne sich zn bedenken, sprang Hr. S., der bereits das 60. Lebensjahr erreicht hat, in das Wasser. Das Gewicht seines Körpers zog ihn in die Tiefe und als er wieder über den Fluthxn erschien, war das Kind nir gends zu sehen. Er wartete einen Augenblick und sah das kleine Mädchen alsdann auftau chen. Sofort ergriff er es nnd zog es nach dem nächsten Brückenpfeiler, an den er sich fest klammerte. Das Kind hatte mittlerweile die Arme um seinen Hals geschlungen und küßte ihn herzlich. Wenige Minuten später war ein Boot an ihrer Seite nnd nahm Beide auf. Als die Mutter des Kindes das triefende Paar erblickte, ergriff sie Hrn. Sumwalt's Hand und rief mit Thränen in den Augen aus: „Gott fegne Sie! Gott segne Sie!" Später, nachdem Hr. S. mit trockenen Klei dern versehen war, äußerte er, daß er viele glückliche Tage erlebt habe, dieser aber sei doch der schönste von Allen. Unterstützung vonKliniken der Arzneischulen. Im ersten Raths zweige legte Hr. Orndorff im Namen des mit der Berathung über die Meinungsverschieden heiten beider Zweige Betreffs der allgemeinen Friedensverwilligungen betrauten Conserenz- Ausschusses am Montage einen Bericht vor, welcher die Annahme der Amendements des zweiten Zweiges empfiehlt; dieselben verwilli gen sür bedürftige Kranke 85000 und die Kli niken der Spitäler der „Washington." und „Maryland-Universitär" je 8500. Der Be richt führte zu lebhaften Erörlernngen und fiel schließlich mit 12 gegen 5 Stimmen durch; der Haupteinwand ging dahin, die Stadt be sitze eigene Kliniken und sollte, wenn deren noch mehr nöthig seien, sie errichten lassen, anstatt daß den Kliniken ärztlicher Lehranstalt ten Geld gegeben werde. Grund st ücks-Verkäus e.—Die HH. F. W. Bennett 6c Comp, verauktionirten am Montag das Grundstück an der Südost-Ecke der Patapscostraße und 3. Laue um 8350 an I. S. Gitlings; mehrere Grundstücke an der Patapscostraße, um 812 pro Frontsuß an Denselben; das Grundstück an der Südwest- Ecke der Patapscostraße und 3. Lane um 8475 an Denselben; ein Grundstück an der Char les-, nahe Randallstraße um 8300 an Theo doceCook; zwei andere Grundstücke an der Charlesstraße um 818 pro Frontsuß an I. W. I. Wady; das Grundstück an der Südost- Ecke der Charlesstraße und 3. Lane um 8300 an I. S. Eittings; das Grundstück an der Nordwest-Ecke von Charles- und Randallstr. um 8520 an Theodore Cooke; zwei Grund stücke an der Lharlesstraße, nahe Goodman's Alley, um 822 pro Frontsuß an I. W. S. Brady; das Grundstück an der Südwest-Ecke der Charlesstraße und 3. Lane um 8500 an G. W. Wilson; ein Grundstück an der Hano ver-, nahe Raudallstraße, um 8500 an L. Seldncr; das Grundstück an der Südost-Ecke der Hanoverstraße und 3. Lane um 8600 an L. Seldner; zwei Grundstücke an der Fortstr. um 810.50 pro Frontsuß an D. Wright; zwei andere Grundstücke an der Fortstraße um 810.50 pro Frontsuß an James Dew; ein Grundstück an Clarkson-Alley um 830 an B. F. Bennelt; vier Grundslücke an Clarkson- Alley um K 5.50 pro Frontsuß und drei andere an derselben Alley um 8375 an James Dcw; ein Grundstück an der Randall-, nahe Light- Straße, um BZSO au C. G. Wilson; ein Grundstück an der Forlstraße um 8205 an James Dew; vier Grundstücke an der Ran dallstraße um 817 pro Fronisug sn Den selben. Die HH. Brooker 6- Lewis veranktionir ten am Sonnabende ein 11 Fuß 11 Zoll brei tes, 63 Fuß langes und mit etilem zweistöcki gen ziegelsteinernen Wohnhause bebautes Grundstück an Clvß-, oberhalb Warnerstr., Barry's Ziegelbrennerei gegenüber, um K 917.50 bei K 27 Grundzins an James Jack son. Die HH. F. W. Bennett K Co. verauk tionirten gestern Nachmittag ein Grundstück an der Nonhstraße, 61 Fuß 3 Zoll bei 100 Fuß groß, Mit einem dreistöckigen Waaren- Hanse, vtr. 35 und 37, Northstraße, bebaut und einem Jahresgrundzinse von K 240 unter worsen, sür K 7200 an James M. Grivin. Die HH. Trego K Kirkland verauktio nirten gestern Nachmittag das an der Sprin gstraße gelegene, 11 bei 34 Fuß große und mit einem 2-stöckigen ziegelsteinernen Wohnhanse bebante Grundstück, das einer Grundrente von Sl2 unterworfen ist, sür K 350 an A. Weinberg; serner vier Grundstücke an der Carltonstraße, xedes 12 Fuß 6 Zoll bei 6t)Fuß 5 Zoll groß, mit 2-stöckigeu ziegelsteinernen Wohnhäusern riebst Hintergebäuden bebaut und einem Grundzinse von 525 pro Haus un terworfen, Nr. 1 sür S7OO an S. E. Smith, Nr. 2 sür S7OO an Ebendenselben, Nr. 3 für K 775 an Michael Kelly und Nr. 4 sür H 675 an Marlin Heiner. Kirchliches. Die Frohnleichnams- Prozession bei'm Kloster dcr Passionisten an der Frederick'Road findet am nächsten Sonn tage statt. Die Abgeordneten zur Convention des „D. R.-K. Cen tr al-Vee i n e s ," welcher so eben in Detroit, Mich., tagte, die HH. I. Kreuzer, Osleudorff und Chr. Bitter, sind wohlbehalten wieder inßaltimore eingetroffen. Sie sprechen sich lobend über den ihnen in De troit zu Theil gewordenen Empfang aus, sreuen sich aber, nach den Strapazen der Reise wieder die „Stadt der Monumente" erreicht zu haben. Der bischöfliche Geistliche in dem katholischen St. Marien- Seminare.-- Der Ehrw. Horatio South gate, früher Missionär in Afrika, gegenwär tig aber in New-Zork angestellt, wurde sofort von dem Schritte seines Sohnes in Kenntniß gesetzt und kam direkt nach Baltimore, um leinen Sohn zu bewegen, seine Absicht aufzu geben. Er besuchte ihn am Sonntag Nach mittag und am Montag Morgen, doch ge'ang es ihm nicht, seinen Sohn aus andere Gedan ken zu bringen. Bischof Whittingham und der Ehrw. I. Rankin sollen nm des jungen Southgate's Absicht gewußt haben, die Ge meinde hatte jedoch keine Ahnung davon. Es sollen sich noch zwei andere hiesige Geistliche in unserer Stadt befinden, die den Wunsch he gen, zur katholischen Kirche überzulrelen; lei der steht dem Einen derselben ein unangeneh mes Hinderniß im Wege: Er ist verheira thet. Zum Besten des St. Iosephs - H 0 s p i taleshat die „St. Jakobus-Zemeinde" aus den 30. Juni im „Greenwood-Parke" eine große Landpartie veranstaltet. Mehrere vor bereitendeVersammlungen haben bereits statt gefunden und am Sonntag Abend soll in der „St. Jakobus-Halle" das Lchluß-Programm angenommen werden. Man hegt die Hoff nung, daß dnrch recht zahlreiche Betheiligung an dem Picnic dem so segensreich wirkenden „St. Josephs-Hospitale" eine erhebliche Ein nahme erwachsen wird. Die Mitglieder dcr „St. Jalobus-Gemeinde" gehören zu den re gen Förderern des Wohlthätigkeiissinnes in unserer Mite und werden ohne Zweifel das projekiirte ländliche Fest zu einem'schönen und einladenden machen. Als Präsident der vor bereitenden Versammlungen fnngin Hr. Aug. Degenhardt, als Sekretär Hr. L. Heise. Die übrigen Fest-Comite'n sind: Bar-Comite: die HH. Degenhard!, Väth, Schatz, Rolb, Aul. Peter, Gasmann u. Reppert. Thür-Comite: die HH. Anton, Ruß, Silberiack, Franz, Tragesser, Wols, Wols, Marquardt, Becker u. Vöglein. Marschälle: L. Heise uud F. Kerch ner. Finanz-Tomlte: Degenhardt, Heise u. Paulus. Die Kirche Aller Heiligen.— Die Gemeinde Aller Heiligen, welche zur Zeit ihren Gottesdienst in dcr Capelle an der Ver einigung der West-Baltimore- und Calhonn straße abhält, wird, wie wir vernehme», ihre srühere Kirche an der Ecke der Gilmor- und Baltimorestraße, welche vor zwei Jahren we gen daraus lastender Hypotheken verlassen wer den mußte, wieder ankaufen. Die Kirche wurde damals an die deutsche evangelische Zions-Gemeinde, deren Pastor der Ehrw. F. Donner war, verkauft. Da die letztere Ge meinde jedoch den Bedingungen, unter wel chen der Kauf abgeschlossen wurde, nicht nach kam, so zeigte man an, daß die Kirche auf öffentlicher Auktion zum Verkaufe kommen würde und dem Vernehmen nach gedenkt die erstere Gemeinde ihr früheres Gotteshaus wie der zu erwerben und im Juli zu beziehen. Die „M aryländerHistorischeGe sellschast" hielt vorgestern Abend ihre regelmäßige MonalSvcrsammlung. Ein Er daß die „Historische Gesellschaft" das Sou terrain des „Athenäum-Gebäudes" einnehme und der Ersteren das zweite Stockwerk gebe, wurde abschlägig beschieden. Ein Antrag, den Bildersaal wöchentlich an zwei Tagen in gewissen Monaten Malern zu öffnen, wurde an ein Comite verwiesen. Schließlich wurde ein Beschluß angenommen, welcher Dr. S.A. Harrison ersucht, im November vor dcr Ge sellfchaf! eine Vorlesung „über die erste Ouä ker-Ansiedlung in Talbot-Co." zu halten. Das gestern im „U n i 0 ns W ai s en h a n s e," Ecke derFranklm- u.Schroederstr., begon nene Blumen- und Erdbebenfest wird heute ge schloffen. Musik, Illumination des Gartens und ander? Unterhaltungen harren der Be sucher. Ein Dankschreiben. Die vorigen Großgeschworenen haben ein Dankschreiben an ihren damaligen Vorsitzenden Hrn. James Hodges gerichtet; dasselbe ist kalligraphisch prächtig ausgeführt und dari als ein Meister werk betrachtet werden. Nachstehend lassen wir den Inhalt des Schreibens folgen: „Die Großgeschworenen deSCriminal-Gerichies von Baltimore nehmen jetzt, wo ihre Dienste be endigt sind, die Gelegenheit wahr, ihrem Vor sitzenden die Hobe Achtung auszudrücken, wel che sie seinen Verdiensten zollen. Das von ihm bisher eingenommene Amt erfordere den höchsten Scharfsinn, das reifste Urtheil und die strengste Rechtfchaffenheit, damit den Ge setzen Nachdruck verschafft wird und dieselben zugleich gefördert werden. Da er alle diese Eigenschaften besaß, so haben die Großge schworenen einstimmig beschlossen, ihren Vor sitzenden Hrn. James Hodges für die getreue Ausübung der mit seinem Amte verbundenen Pflichten ihren Dank abzustatten und ihm für die Zukunft da« höchste Wohlergeheu zu wün schen." Unterzeichnet war das Schreiben von den HH. I. A. Henderson, Dr. Chaudler, I. F. Browu, I. Ferry, I. H. Macgill, J.M. Denson.jß. H. Jones, A. F. Crane, H. Ga vage, Otts Keilholtz, H. E. Turner, S. El linger, Chr. Ax, I. R. Ogle, E. I. Swea ting, H. Seemüller, G. Evans, I. Plaskill, B. S. Dixon, I. Gurry, R. Kulland and I. F. Huuter. Die oil'V I'KI'ril.IZlXV LO." hielt vorgestern eine Versammlung uud beschloß ihre Auflösung. Jedes Mitglied er hält 86 pro Aktie. Die Gesellschaft hatte frü her ihre Werke an EurtiS' Creek und erhielt sür die Wegichassung des Düngers alljährlich 815,000 von der Stadt. Mit dem Ablause ves städtischen Contraktes hörte auch die Wir ksamkeit der Compagnie auf, obgleich dabei die Frage immer eine offene bleibt, ob die Stadt unter der neueren Einrichtung die Abla gerung des Düngers an den Sladlgrenzeri besser wegkommt, als früher. Der „D eu ts ch ech ri st li ch e Gesa n g- Verei n," welcher sich, wie wir seiner Zeit berichtet haben, vorigen Monat organisirle, hielt am Montag Abend seine erste Gesangs probe ab. Etwa 75 Sänger waren anwesend, und unter der Direktion des Hrn. Peter Neu wurde der Festgesaug „Zum Erndteseste" rechr wacker gesungen. Unter den einzelnen Stim men fanden sich stets etliche, welche zu großen Erwartungen berechtigen. Der Chor wird, wie wir hören, im Laufe der nächsten Winter- Saison dem Publikum Gelegenheit zur Kritik seiner Leistungen geben. Gei ch ast s-V er le gu ng. Die Re bekannten Blattes ist von der Balti more- nach der Faqette-, nahe Northstraße, verlegt worden. Wie wir vernehmen, hat Hr. Parr, einer der Mitarbeiter dieses Blattes, einDrama geschrieben, daß während der näch sten Saison über die Bretter einer der New- Zorkcr Theater gehen wird. Die Großloge des „Vere i n s der Ame rikanischen Protestanten" tagt zur Zeit in der „Waihiugton-Halle," West-Fayet testtaße. Eine Menge Staaten des Landes haben Vertreter geschickt. Es ist die 23. lah res-Sitzung der Großloge, die am Moulage in der Halle auf der Ecke der Charles u. Fay ettestraße begann. Ungefähr 100 Mitglieder sind aus allen Landesgegenden erschienen. Die Großlogenbeamten find die HH Robert I. Mnrray von New-Zork Großmeister, Fr. Vickröger Vice-Großmeister, John Fitz von Pennsylvanien Großsekretär, Wilhelm Gräbel von Kentucky Großsührer. Thomas M. Crak ken von Delaware Großwächter. Groß-Cap lan Sharkey von New-Zjork eröffnete die Sit zung mit Gebet. Die Vormitlags-Gejchäsle waren der Entgegennahme der Mandate ge widmet; Nachmittags zog man gewisse Amen dements zur Großlogen-Versassung in Erwä gung. Gestern fanden ebenfalls Sitzungen statt. Bestätign ng. Beide Zweige des Stadtrates bestätigten gestern in geheimer Sitzung die vom Mayor gemachte Ernennung des Dr. Walter W. White an Stelle von I. I. Grindall, der abgedankt hat, zum Com missär sür die Broadway-Squares. Der neulich ohne irgend weichen Grund sei nes Amtes im Zollhause enthobene Major Bolenius ist wieder als Inspektor einge setzt worden. Eine Abschied s-Serenade erhielt am Samstags-Äbende der Hauptverkäuser des Kleidergeschästes der HH. L. Seldner 6c Co., Gayslraße, Hr. H. Strauß, vor seiner Woh nung in West-Baltimorestr. Hr. S. reis't nach Europa, und die Serenade ging von den Zuschneidern desSeldner'jcheuGeschasleS aus, die dadurch Hrn. Strauß ein Zeichen ihrer Hochachtung darzubringen wünschten. Ein Ehrengeschenk in der Gestalt eines prachtvollen Banners soll die „Syra cuse-Loge Nr. 5, Pythias-RiUer," in Rich mond, Va., von den Mitgliedern der hiesigen „Oriental-Loge" erhalte». Das Geschenk gilt als eine Anerkennung der Gastsreundschast, welche die Richmonder den Batlimoicrn bei Gelegenheit des April-BesucheS zur Sitzung der Supreme-Loge der Ver. Staaten erwie sen. Das Banner wurde von Hrn. A. F. Jones angefertigt, kostet 875 uud soll heule Abeud durch den Großkanzler G. W. Lindsai) nnv Hrn. Friedrich Stolpp nach Richmoud gebracht werden. Wegen angeblicher Priigerlei amSti m m lokaleder 10. Ward anPark-, nahe Fayette- Straße, sahen sich Edward Kearney, Georg Schnmack und John Mahon vor Richter Ha gerty gebracht, welcher sie sogleich wieder enl ließ. Der englische Dampfer „G a n g es," Capt. Tyson, zu der nenen unabhängigen Balti« more-Liverpooler Linie, deren hiesige Agenten die HH. I. Hooper 6c Comp. sind, kam am 27. Mai von hier in Liverpool an. Nichtü b er sü h rt.—Theodor Johnson, ein verwegen-anssehender Bursche, der aus einem Austern-Fahrzeuge gearbeitet und an der Lightstraßen-Werste sich ihm darbietende Arbeits- und andere Gelegenheiten wahrge nommen hat, wurde imCriminalgerichte nach dem Gesetze, welches den Besitzer des Rufes, ein professioneller Dieb zu sein, prozessirt. Mehrere Polizisten beschworen, sie hätten den Angeklagten seit etner Reihe von Jahren ge kannt und gehört, wie ihre Collegen undßur ger ihn nur einen Dieb von Prosession nann len; auch habe man ihn im Verdachte gehabt, mehrere besonders genannte Vergehen verübt zu haben. Er brachte aber mehrere Zeugen, welche ihn seit langer Zeit kennen und nie eine gegen ihn haben vorbrin gen hören. Nach mehrstündiger Berathung erklärten ihn die Geschworenen sür nicht-schul drg. Jedenfalls ist es lobenswerth, den New- Dorker Gaunern und Taschendieben, die sich durch den neulichen strengen Erlaß ihres Po lizei-Chess zur Auswanderung veranlaßt ge sehen, den Boden in Baltimore heiß zu ma chen. Die Polizei hat neue warme Kappen sür den Sommer erhallen. Wenn die Blau rocke bisher noch nicht genug geschwitzt haben, so werden sie sich iu Zukunst sichertich nicht darüber zu beschweren haben. Prozeß verlegt. Crawford H. Johnson, gegen den der Staats-Assekuranz- Ageut bekanntlich eine Injurienklage anhän gig machte, hat seinen Prozeß nach Balti more-Couuty verlegen lassen und durch Hrn. E. H. Geiger 81000 Cautton sür sein Erschei nen gestellt. S p iel er-Pr 0 zesse. In Towson town wurden vorgestern solgende von hier doit hin verlegte Klagen erledigt: Chas. W. Mc- Donald, John Jump, alias Edwin Jump, und JohnÄourig bekannten sich „schuldig" und zahlten je Sl5O Strase; W. E. Ramiey wur de freigesprochen; der Fall Georg Sanner's gestrichen. Wieder ein Mor d.—(Ein Neger von Baltimore erschießt einen Mann in Centre ville.) Am letzten Sonnabend suhr eine große Anzahl hiesiger Neger mit einem Dampfer nach Centreville, Queen Anne's Connty, um daselbst einer religiösen Versammlung beizu wohnen. Während der Fahrt herrschte Frie den und Eintracht am Bord und nichts Ord nungswidriges trug sich zu. In Centreville «»gelangt, verließen sämmtliche Farbigen das Boot und begaben sich nach der Kirche, wo die Versammlung abgehalten wurde. Die Kirche war aber bereits so gesüllt, daß sie nur eine geringe Zahl der neuen Ankömmlinge noch auszunehmen vermochte; die Anderen mußten vor der Thür stehen bleiben. Unter den Letzteren besanv sich auch ein gewisserSa muel Masflin. Gerade vor demselben, in der Thür, stand ein junger Farbiger, Namens Abraham Cornich, dessen Stellung Masflin verhinderte, das Innere der Kirche zu über schauen. Dies ärgerte Masflin so sehr, daß er die Bemerkung machte, er wolle, sobald die Versammlung zu Ende sei, dem verd Kerl das Lebenslicht ausblasen. Die Umher stehenden hielten diese Bemerkung sür einen Scherz und dachten nicht weiter darüber nach. Als Cornish aber seinen Platz verließ und nach Hause gehen wollte, trat ihm Masflin in den Weg. Ohne ein Wort zu verlieren, zog der Letztere einen Revolver hervor und seuerte zwei Gchüsse aus Cornish ab, welcher tödtlich verwundet niederstürzte. Der Mörder suchte jetzt sein Heil in der Flucht, wurde aber, nach dem er etwa drei Squares weit gelausen war, vom Scherifs Goldsborongh eingeholt und nach dem Gefängnisse gebracht. Den Ge schossenen trug man in ein nahes Haus, wo ein Arzt seine Wunden untersuchte und diesel ben sür tödtlich erklärte. Spätere Nachrich ten brachten dann auch die Mittheilung, daß Cormfh amSonntaz Abend um 9 Uhr gestor ben sei. Der Verstorbene soll ein sehr ruhiger und sriedsertiger Mann gewesen sein und Alle, welche Zeugen der Affaire waren, behaupten, daß er Masflin nicht im Geringsten reizte. Der Mörder ist etwa 3S Zahre all. Seine Bekannten geben ihn ein schlechtes Zeugniß. Erst wenige Tage vor dieier Affaire war er aus dem Gefängnisse für Balttmore-County > entlassen worden. Schisssunsall.— Der mit Kohlen be- srachtete Baltimore? Schooner „Corinthian" stieß in der Nacht des 30. Mai nahe den soge nannten Weißen Untiefen an der Mündung des James Flusses mit dem Dampfer „Jfaac Bell" zusammen und sank in fünf Fuß tiefem Wasser; die Masten stehen noch. Die Gebr üder Baker entsandten an Ort und Stelle einen Dampser, um vom Schooner Segel- und Ta kelwerk, ehe er geKoben werden soll, zu bergen. Sie erhallen 8V Prozent Bergelohn. Tödtlicher Ausgang. Der 68- jährige Hausmaler John B. Hayward starb am Sonntage in seiner Wohnung Nr. 221, Mullikiustraße, an Verletzungen, welche er bei einem Falle, den er erlitt, während er die Office der HH. Browne 6c Brune in Nr. 40, St. Paul - Straße, anstrich, davongetragen hatte. Lebensgefahr eines Taubst nm m e li. —AIS der um 7 llkrMorgens früh vom Camdenstraßen - Bahnhofe nach Washington abgegangene Zug der „Baltimore Ohio-Ei senbahn" durch die Weststraße fuhr, bemerkte der Lokomorivenführer einen kleinen Knaben in kurzer Entfernung vor der Lokomotive da hingehen; sogleich ertönte der Warnnngspsiff, aber der Knabe wich »ich; vom Geleife, und leider war es eine Unlnöglichkcit, den Zug, ehe er den Kleinen erreichte, ganz zum Still stehen zu brrugen. Die Lokomotive warf ihn nieder, und schon machte sich der Zugführer daraus gesaßt, des Kindes Leiche gräßlich zer malmt aus dem Geleise zu finden. Wie groß war sein Erstaunen, aber auch seine Freude, nach Anhalten des Zuges den Kleinen fast un versehrt dastehend sich erschrocken umschauen zu sehen! Derselbe war taubstumm und war mit einigen unbedeutenden Quetschungen davon gekommen. Ein Polizist, welcher ihn in seine Obhut nahm, ermittelte, daß derselbe in Ztr. 339, Süd Eutawstraße, wohnt und Georg

Sommer heißt. Brände.—Am Montag Nachmittag um 44 Uhr brach in dem Laden des Hrn. A. Lipp Nr. 114, Nord-Carolinestraße, ein Feuer aus, welches einen Schaden von 5225 annchiete. Die Entstehung des Feuers ist unbekannt. Gestern Nachmittag um 2 Uhr gcriethen zwei Holzschuppen hinter Nr. 164 und 166, Süd-Anustraße, in Biand uud wurden einge äschert. Der Verlust, welcher nicht durch Ber sicherung gedeckt ist, beläust sich auf Kl5O. Der eine der Schuppen gehörte Hrn. John Crocket, während der andere von Hrn. Leonhard! Rns seil geeignet wurde. Schießunfall. —Während der 22-jäh rige Steger August Mosby gestern Morgen in seiner Wirthschaft Nr. 74, Nord-Hotliday- Straße, mit einem Pistole spielte, ging das selbe plötzlich los. Die Kugel suhr ihm in die linke Seite und brachte ihm eine gefährliche Verletzung bei. Man schaffte ihn nach seiner Wohnung an der Division-, nahe Wilsonstr., wo ihm ärztlicher Beistand zu Theil wurde. Wiedervergellung einer Frau. Montag Abend wurde John Carson in Süd - Baltimore unter der Anschuldigung, Frau Mathilde Gorman von Walkerstroue die abscheulichsten Schimpfnamen in's Ge sicht geschlendert zu haben, verhaftet. Frau Walker besann sich, als sie insultirt wurde, nicht lange, versetzte dem Ungalanten mehrere kräftige Fuuslschläge in's Gesicht und ließ ihn dann von einem Polizisten nach dem Sia tionshanse absühren. Nachdem er die Nacht dort zugebracht, hatte er gestern srüh die Ge nugthuung, nach eixem Verhöre vor Richter Jarden FriedcnSbürgschast stellen zu dürfen. Nicht zu vergessen —die heuteAbend um 6 Uhr im Broadway stattzufindende Pa rade des 5. Regiments. Wie wir verachmcn, stehen am Broadway eine allgemeine Dekora tion der Hänser und enthusiastische Begrüßung dcs Regiments in Aussicht. DieK 0h l ensr acht p reiS-H er ab set zung der „Maryländer Compagnie" für die Canalstrecke von Cumberland bis George town, D. C., aus tzt.2s pro Tonnen oder 10 Cenls weniger, als bisher, wird ohne Zweifel auch bei anderen Compagnie'» Nachahmung finden. Selbstverständlich werden Alcxan dria'er Boote den üblichen schlag über den Georgetowner Preis erlan gen- Folgende Straf erkenntnisse fällte gestern Criminalrichter Gilmor: über Alfred Fields wegen Mißhandlung Joh. Martin's zwölf Monate; über Georg Schneider, den Dieb von zwölf Thomas Rennick gehörigen Getraide-Säcken im Werthe von 52.40 vier Monate; über den SchwarzenJshn Mitchell, welcher John Tnlly einen Kl werthenßock ge stohlen, vier Monate; über Ellen Canton we gen Bestehlens der „Nördlichen Centralbahn- Gesellschast" um Eiienbolzen im Werthe von 83 zwei Monate; über Wm. Devinn, des DievstahlS eines «5 werthen, Christian Steti ger gehörigen Paars Stieseln zwei Monate; über James Kelly wcgcn Mißhandlung John McElligrolh's zwei Monate Sladtgefängiuß. Thätlichkeiten. James Keller stach gestern in einer Wirthschaft an der Ecke der Süd-Bond-, nahe Lancasierstraße, den Wil son Dnncan in die Brust. Er wurde bis zuin Verhöre im östlichen Stationshause eingesteckt. Wegen unehelicher Vaterschaft zweier Kinder der Annie Chnrch sah sich ge> stein Edward Shehan verhastet. Richter Bell entließ ihn gegen Bürgschaft, nachdem er ver sprechen muizte, für die Erhaltung der Kinder Sorge zu tragen. Diebstähle. Thomas Welch sollte Wm. Grason in Nr. 11, Jacksonstraße, eine Handsäge im Werthe von K 3 entwende! haben. Da derselbe die Sache nicht weiter gerichtlich betreiben wollte, so ordnete Richter Hageuy des Arrestanten Freilassung an. Bagabnndireu. Sarah Robinson, Negerin, irrsinnig auf der Straße ausgeris sen, wurde vom Richier Hagerty auf drei Mo nate: der vagabnndirendc Hugh Russell vom Richier Farlow auf einen Mona! nach dem Armeiihauje beorderr. Geldbußen. Versperren der Straße zog James Hyland vom Richter Hagerty Kl Valentin Gerhard, aus dessen Hof in Süd-Baltimore übelriechende Flüssigkeit aus die Straße gelaufen, wurde vom Richter Ja» den angehalten, K 5 Strafe nebst Kosten zu erlegen. —H. I. Rieder, Wilh. Hörner und I. Kemper wurden von den Sergeanten Zim mermann und Handy wegen StickselMls am Sonntage vor Richter Bell gebracht uud mit je S 1 Strase nebst Kosten belegt. Der jährliche Sommeranesluz der St. Step ha uu S-G emeindeschule sand gestern im „Greenwood-Parke" ander Belair- Road statt. Die Schüler und ihre Lehrer ver sammelten sich Morgens 7 Uhr im schullo kale auf der Ecke der Hauover- u. Hamburg- Vtraße, zogen von dort in Prozession bis zur Ecke der Baltimore- und Hanoverstraße und fuhren dann in fünf Bahnivaggons nach dem Festplatze hinaus, wo sie um 9 Uhr anlang ten. Der Tag wurde, bis die Schatten der 'Nacht sich traulich senkten, mit ländlichen Spielen, Tanz, Gesang, Deklamationen und sonstigen Unterhaltungen sehr angenehm ver bracht, so daß die Stunden wie kurzgedrängte Minuten dahin schwanden. Der Besuch war sehr zahlreich, besonders Seitens der Mitglie der von Schwester.Gemeinden, welche die Ge legenheit benutzten, die Freuden eines ländli chen Ausfluges nach ächler deutscher Sitte zu genießen. Nicht wenig trug die ausgezeich nete Bewirthung der Oekonomen des Par kes, HH. E. Höhn Sohn, zur Erhöhung der Festgenüsse bei. Wacker's Mnfikcorps lieferte die Conzert- und Tanzmusik. Nachmittags wurden von den Schülern unter Leitung des Lehrers Hrn. F. Meyer solgende Stucke deklamirt: „Der Naseweis" von Anna Vogel, „Die Wasser, maus" von Minna Griesinaun, „Der Bril» lenhändler" von Georg Becker und „Riese Go liath" von Heinrich schwemmer. Uuter der Direktion des Hrn. F. Blaich trugen der Kir chenchor und die Schüler folgende Lieder vor; „Wer hat Dich, Du schöner Wall" von Abt, „Vögel singen" nachßosini, „Laut durch die Wolken tönt" von Neukomm, „Holde Eintracht" von Schäser, „Es gingen drei Jä ger" von Kücken, „Der Pilger aus der Ferne" von Hays, „Ade, Dn liebes Heimathland" nach Vcrdi, „Nachtigall, 0 Nachtigall!" von Haydn n. s. w. Das Anordnungscomite hatte sich sür das Gelingen des Festes viel Mühe ge geben und sich großes Perdienst erworben ; es bestand aus den HH. B. Höflich, H. Stange, G. Volke, A. Neubert, N. Schmidt, H.Hein- Inn, E. Rehker, L. Poppte, H. Dickel und I. Schmidt. Aus Annapoli s.—Richter Robert H. Welch hielt an einem Tage der vorigen Woche eine Todtenschau über den im «outh-Rivcr aufgefundenen Leichnam des achtjährigen Nc geiknabens William Henry Green. Man ent deckte keine Spuren von Gewaltthätigkeiten an dem Körper, obgleich mehrere Zeugen aussagen, daß die Mutter des Knaben, eine gewisse Delia Green, denselben ostmals un barmherzig geschlagen und ihn zu dem Ent schlusse, sich das Leben zu nehmen, getrieben haben soll. Das Verdikt der Leichensch an ge schworenen lautete, daß der Knabe seinen Tod durch Ertrinken gefunden und daß man eine Frau, Namens Delia Green, im Verdachte habe, den Kuaben zu dem verzweifelten Ent schlüsse getrieben zuhaben, und daß die Ge' schworenen empfehlen, die besagte Delia Green bis zu einem weiteren Verhöre festzuhalten. Delia Green befindet sich im Gefäng nisse. Folgende Cadetten Examen in der Seeschule erfolgreich bestanden: Wil son L. Todd, Pennsylvanien; Henry B. Lind ley, Ohio; Howard S. Holme, Calisornieu; Simon Cook, Missouri; Arthur W. Dodd, Valentine S. Nelson, Tennessee; Will.am Sencerbot, Minnesota; Oliver I. Schoel crast, Virginien; Horace M. Witzel, Wisc.; Wm. V. Bronough, Kentucky; Marion A. Vinton; August F. Fechteler, New-Aork; I. S. Mason und John H. Dykeman, Iowa; Arthur B. Tracy, New-Hork; Thomas S. Harkneß und James P. Parker, Nord-Caro lina. Cadelt Wm. W. Hall von Maryland hat seine Resignation eingereicht. Die Untersuchung im Betreff des An griffs auf farbigen Cadette» Conyers wurde am Samstag geschloffen. Der offizielle Bericht über die Untersuchung ist nach Wash ington abgegangen. Der „Constellatiou" wird seine jährliche Kreuzfahrt nächsten Donnerstag an- Stadtrathe-Vcrhandlungen. Im ersten Zweige reichte Hr. CatilS gestern eine Petition von Philipp T- George n. A. ein, welche dagegen protestiren, daß ander Franklinstraße, zwischen 'North- und Calvert straße, ein Schienengeleise gelegt w rd. Ueber wiejen. Desgleichen eine Petition von Ge brüder Weller n. A., daß dcr „Balnmore- Plmlico-Pikesviller- Pferdebahn-Compagnie" die Erlaubniß gewährt werde, ein Schienen geleise durch den Druid-Hill-Park zu legen.- Desgleichen eine ähnliche Petition von I. W. Krebs u. A. Hr. Towson berichtete einen Beschluß, die Baptisten-Kirche von Eutaw- Plaee von den Besteuerungen für den Durch bruch der Dolphinstraße zu entbinden. An genommen. Hr. Fiiher reichte eine Petition von W. H. Wilhelm u. A. ein, die darum nachsuchen, daß ein Theil derOgstonstr. küns tig den Namen Clinton-Avenue führe. Ueber wiesen.—Hr.Towson berichtete eiuenßeschluß, die Süd-Baltiinorcr presbyterianische Kirche von den Besteuerungen sür den Durchbruch der Lightslraße zu befreien. Angenommen. Desgleichen ein Beschluß, den Vorstehern der deutschen Meihodislen-Äirche an der Pennsyl vania-Avenue zu gestatten, die Strebepseiler ihrer Kirche um 13 Zoll über die Baulinie hinaiiszurücken. Angenommen.—Desgleichen ein Berich! nebst Verordnung, deu Chats worths-Run, zwischen Sterrett- und Weststr., zu überwölben und 524,000 sür diesen Zweck zv verwilligen. Desgleichen ein Beschluß, den HH. Jno B. Hax «c Sohn <7719.92 für die Pflasterung der Johnstraße zu bezahlen.— Desgleichen ein Bericht nebst Beschluß, John How 519,473.83 sür die Pflasterung der Dek kerstraße zu bezahlen. Desgleichen ein Be schluß, die Grundbesitz!! an der Greenmount- Avenue auszusordern, das Trottoir vor ihren Grundstücken zu Pflastern. Desgleichen ein Beschluß, an der Exeter-, zwischenSüles-und Fawnstraße, eine Gasolinlampe auszustellen. —Desgleichen eine Verordnung, das Steuer- Äppellationsgericht zu ermächtigen, alle An sprüche um Rücke stallung irrthümlich bezahl ten Steuern zu untersuchen.— Desgleichen ein Beschluß, den HH. E. R. Cleveland Co. zu gestatten, ihr Sommerdach an der West- Baltimorestraße milSeitentheilen zu versehen. Desgleichen ein Beschluß, I. R. Eden zu erlauben, an der Ecke der Frederick-Avenue und Hollinsstraße ein Sommerdach zu errich ten.— Desgleichen ein Beschluß, au der Stoc kton-, zwischen Preßtman, und Cookstraße, Gasrohren zu legen. Ein Beschluß, Chas. Darring zu gestatten, vor Nr. 130, Nord- Central-Avenue, ein Sommerdach anzubrin gen, wurde vermorsen. Eine Zuschrift der Park-Commissäre, worin dieselben berichten, daß sie keine neuen Mittheilungen von irgend welcher Wichtigkeit bezüglich dcr Nivellirung derDruid-Hill-Terrace zu machen haben, wur de überwiesen. —Vom zweiten Zweige waren solgende Beschlüsse eingegangen: Den Ver waltern der Nachlassenschast des Allen Paine zu gestatten, einen Abzugskaual zu bauen, angenommen; das Niveau der Druid-Hill- Avenne sestzustellen,—überwiesen; cinc öffent liche Fontaine an der Ecke des Broadway und der Baukstraße zu errichten, angenommen. Eine gleichfalls vom zweiten Zweige einge gangene Verordnung, die Verordnung Be treffs des Durchbruchs der Calhoun, zwischen Preßtman- und Gilmorstr., zu widerrufen, wurde aus den Tisch gelegt. Im zweiten Zweige unterbreitete Hr. Mills einen Bericht nebst Beschluß, der Frau Mary Murphy zu gestatten, eine Drainirröhre von ihrem Hause uach dem Abzugskanale an der Süd-Washingtonstraße zu legen. Ange nommen.— Desgleichen ein Beschluß, Nicho las M. Smiih, Alex. Dolsield und John Mason dieErlanbniß zu gewähren, einen klei nen Abzugskanal am 'Nord-Broadway zu bauen. Desgl. ein Beschluß, Rober! B. Dtckey n. A. zu gestalten, eine Drainirröhre an der Ost-Lombardstraße zu legen. Vom ersten Zweige war eine Verordnung eingegan gen, Upton-, zwischen Lanvale- und Town scndstraße, zu pflastern. Zurnckgeleg!.- Hr. Sommerlock ries den Berich! und den Beschluß auf, dieSauitätS-Behörde und den Gebäude- Inspektor aufzufordern, Pläne für den Umbau dcs Marine-Hospitales auszuarbeiten. An genommen.—DeSgl. cin Beschluß, Lampen psosten auf dem Lasayette-Sguare aufzuitellen. Desgl. ein Bericht, nebst Beschluß, das Comite von der ferneren Erwäguug dcr An sprüche des Robert M. Poll Betreffs Rücker stattung irrthümiich bezahlter Steuern zu ent binden. Hr. White rief den Vorschlag auf, sich vom nächsten Donnerstag bis zum crften Montag im Sepicmber zu vertagen. Nach einigen Bemerkungen von Seiten dcs Hrn. Kerr zog er den Vorschlag zurück. Hr. Kerr unterbreitete einen Bericht nebst Beschtuß, die erste Baptisten-Kirche, Ecke der Lombard- und Sharpstraße von den Bestcnerungen für deu Durchbruch einer ueueu Straße zwischen Sharp- uud Hanover- von Lombard- nach Germanstraße zn befreien. Angenommen. — Dem Beschlusse dcs ersten Zweiges, den Vor stehern der deutschen Methodlsteukirche an der Ecke der Pennsylvania-Avenue und Mosher straße zu gestatten, die Strebepseiler ihrer Kirche um 18 Zoll über die Banlinie hinaus zudehuen, wuroe angenommen. Beide Zweige vertagten sich hieraus bis heule. Die Stadtschulbehöcde uud die deutsche Sprache. In der gestrigen Wochensitzung der Schul- Commissäre legte Hr. Atkinson folgenden, von ihm, den HH. Kelly und Hancock, dem Schul- Superintendenten Creery und dessen Assisten ten Reed unterzeichneten Bericht, welcher ver lesen, und dessen Erwägung aus nächsten Dienstag anberaumt wurde, vor: „„Dem Comite wurde nachstehender Be schluß der Schulbehörde zur Begutachtung überwiesen: „Beschlossen, daß daö Prüsungs- Comite angewiesen wird, die Zweckmäßigkeit der Einführung des Studiums der deutschen Sprache in den höheren Töchterschulen uud in mindestens vier Grammärschulen einer Er wägung zu unterziehen. Es hat sich bemüht, dem Gegenstände die Berücksichtigung und Aufmerksamkeit, welche scine Wichtigkeit er heischt, zu widmen. Hierbei mußte es aus sehr bedeutende Schwierigkeiten stoßen. Die Einführung einer fremden Sprache in unseren Graminärschu'en, wie sie jetzt organisirt sind, würde eine Umgestaltung des ganzen Systems erfordern. Das Deutsche ist eine Sprache disciplinären Charakters und ähnelt in dieser Hinsicht dem Griechischen auffallend. Seine Grammatik zu dementer», ist eine sehr schwere Aufgabe und läßt sich nur von Denjenigen, welche, von der Naiur mit Talent zum Be greifen des Idioms fremder Sprachen ausge stattet, sich mit festem Entschlüsse die'em Sin dium hingeben. Daher würde in jeder Schule sür besondere Unterweisung in der deulschen Sprache, um die Hoffnung auf etwelcheu be friedigenden Fortschritt dariu zu rechtfertigen, ein großer Theil der Zeit in Anspruch genom men werden müssen. In diesem Punkte hat das Comite die Un terstützung Derjenigen, welche sich als Lehrer der deutschen Sprache an Schulen, die als deutsch englische Schulen bekannt sind, einen Namen erworben haben, auf seiner Seite. In diesen Schulen wird die deutsche Sprache täg lich einen halben Tag lang, das Englische ebensolange gelehrt. Diese Einrichtung wird zur Sicherung irgendwelchen Fortschrittes überhaupt im Studium der deutschenSprache für unbedingt nöthig Wenn nun die jetzt den festgestellten Graden gewidmete Zeit zu deren Erreichung kaum zulänglich ist, und die Zeit durch Bestimniung eines halben Tages für den Unterricht im Deutschen in ie der Klasse, wo er eingeführt würde, noch ge theilt werden sollte, dann könnten wir keine halbjährlichen Versetzungen,m englischen De partement vornehmen, und sämmtliche Schü ler müßten in jedem Grade ein volles Jahr zubringen. Dadurch Würde eine totale Umgestaltung unserer Schulen sür einen fraglichen Nutzen erforderlich. Dann wieder, wenn das Dent> schein den Grammärschulen cingeführi würde, so erhebt sich die Frage, in welcher Klasse sein Studium beginnen sollte? Begänne es in der ersten Klasse, so würden die Knaben, welche in die höhere Knabenschule übergeh.n, im Deutschen vor denen, die es nicht treiben, et was voraussein, uno da das Studium des Deutschen in irgend einer Schule freigestellt sein muß, so würden wir zwei Klassen von Knaben, welche in die höhere Knabenschule irelcri, haben, eine mit einigen Kenntnissen im Deutschen, die andere ohne solche. Das Stu dium des Deutschen bildet gegenwäriig einen Theil oes Lehrkursus der höheren Knabenschule und beginnt im zweiten Jahre; nothwendiger Weise würde dann eine Aenderung im Lehr plane eintrelen oder das in den Grammär schulen gelehrle Deutsche in der höheren Kna benschule süc die mit Einbuße von zwei Jahren zurückgehallen werden müssen. Wird ferner das Studium des Deutschen im ersten Jahre der Grammärschulen einge führt, so mürde es die Zeit mtt einem Male theilen, die dem Englischen gewiometePeriode verlängern und den Fortschritt junger Schü ler, welche etwa den Versuch zur sofortigen Erlangung der Kenntniß zweier Sprachen, ehe sie in einer von beiden richtig denken oder fpiechen können, machen, verzögern. Da eine theilweife Einführung des Unterrichts im Deutschen in den Grammärschulen, wie sie jetzl organisirt sind, sich gänzlich wcnhlcs er weisen würde, was unsere eigene Ersahrung in dieser Hinsicht constatirt, so solqt daraus, daß er auf die Weise, wie das Deutsche in un serer Stadt und anderwärts mit Erfo>g ge lehrt wird, eingeführt werden muß — d. h. in gesonderten, als deutsch-englische eingerichtete Schulen. Das Comite hat diese Angelegenheit mit Beziehung auf ihre Tragweite sür alle unse ren jetzigen Anordnungen sorgsam erwogen und muß Angesichts dcr Thatsache,daß unsere j Zöqlinge in den Grainmär- und höheren Töchierschulen gegenwärtig einen vollen Stn-! dientursus haben, erklären, daß es unwetse sein wüide, demselben noch das Studium ei ner anderen Sprache einzuverleiben. Es un terbreitet daher folgenden Beschluß: „Beschlossen, daß es nicht Zlveckmäßig ist, aus obigen Gründen das Deutsche in unseren Grammär- oder höheren Töchierschulen einzn sühien; daß wir aber, nm einem vorhandenen Bedürfnisse entgegenzukommen, der Schulde- Hörde empfehlen, vom Stadtrathe eine hinrei« chende Fonds - Verwilligung zur Errich tung von vier deutsch-englischen V 0 lksf chulen unter später für zweck mäßig zu erachtenden Regeln und Vorfchriften zu verlangen."" In derselben Sitzung der Schnlbehörde ging von Dr. A. Richter - Sandor eine Ein gabe ein, worin er sagt, man habe ihm mit getheill, die Behörde beabsichtige die Einfüh rung dcs Studiums des Deulschen in ten Volksschulen, weshalb er um Anstellung als Lehrer des Deutschen nachsuche. Fünfte Sitzung des Ber. Staaten- GrosihattlS des ~Unabhängigen Ordens der Druiden." Beamtenwahl. Vertagung bis 1875 nach Columbia, Pa. Gestern früh trat in dcr „Druiden-Halle" ans der Nordrvest.Ecke der Gay. und Fayettc- Straße der Ver. Staaten Großhain des „Un abhängigen Ordens der Druiden" zur fünften Sitzung zusammen. Die Verhandlungen leime Edel-Zrz Philipp Wacker von hier, und Groß-Sekretär Friedrich Philipp von Philadelphia führte das Protokoll. Während des Vormittags wurden die Ma ndate der Abgeordneien entgegengenommen, geprüft und sämmtlich in Ordnung befunden. Aus Pennsylvanien waren 16 Mitglieder des Ordens, darunter 14 Deputirte, aus Mary land 20, worunter 10 Abgeordnete, und aus New Jersey 1 Deputirter erschienen. Nachmittags nahm der Großham die Wahl dcr neuen Beamten für die nächsten zwei Jahre vor; erwählt wurden folgende Herren: Johann Metzger von Columbia, Pa., zum Groß'Edel>Er;; Philipp Wehrheim vonßaltimore zum Uu tergroß-Crz; F. Philipp von Philadelphia zum Groß- Sekretär; Gen. Joh. Ballier von Philadelphia zum Groß-Kassirer; Jakob Rieger von Baliimore zum Graß- Marschall; Nikolaus Beinhauer von Columbia, Pa., zum Grog-Wächter; C. Lutz von Baltimore zum Großherold; Philipp Wacker vonßaltimore zum Groß- Kaplane. Nachdem Hr. Wilhelm Raine die neuen Beamten nach dem kierlichenOrdens Ritus in ihre Chargen eingesetzt hatte, vertagte sich dcr Ver.St.-Großhain, um am zweiten Montage im Juni 1875 in Columbia, Pa., wieder zu saminen zu kommen. Der Abend war allsei tlger Erholung gewidmet, und heute geben die hiesigen Oideiisvrüder den fremden Gästen im „Greenwood-Parke" an der Belair-Road ein großes Fest. Ter Qrdcn, welcher im Jahre 1867 aus dem „Verbesserten Orden der Druiden" entstand, besteht aus 21 Hainen, von denen 7 in Ma ryland, 13 in Pennsylvanien und 1 in New- Jersey sich befinden, zusammen mit gliedern, wovon 1413 auf Pa., 764 auf Md. und 85 ans New--Jersey kommen. Die Haine in Pa. besitzen ein Capital von ?12,368, in Md. eines von 5!5,73L.6K, in N.-J. eines von K 2557.78. Seit der letzten Sitzung hat das Gesammt. Capital um 55750.48, die Mitgliederzahl un Der meiste Zuwachs wurde aus Maryland berichtet, wo drei Logen des „Unabhängigen Ordens der Bereinigten Brüder" zu den „Druiden" überginren: „Jackson-Lager Nr. 4," „Lasayette.Loge Nr. K" und „Teutonia- Loge Nr. 13." Außer diesen drei Hainen gibt es in Baltimore noch vier: „Hermann Nr. I," „Germania Nr. 2," „Maryland Nr. 3« und Jesserson Nr. 5." Tagung des Großhains des LrdeuS ocr Druiden in den sver. «tas ten -Fest-Auszug. Das Ereigniß des heutigen Tages ist der zu Ehren der gestern in der „Druiden-Halle" an der Ecte der Fayette- und Gaystraß! be gonnenen Jahressitzunz des „Großhains von Amerika" stattfindende Auszug nach dem „Greenwood-Parke." Sämmtliche Haine des Ordens werden sich mit Fahnen und Musil daran beteiligen. Der Auszug findet um 9 Uhr statt, und d'raußen weiden Reden, Mu sik und Gesang die ohne Zweisel in gioßer Zahl sich Einstellenden unterhalten. Der Or den der Druiden hat hierHebcn Haine n. zählt nahe an 1000 Mitglieder. Die Namen der Haine sin»: „Hermann, Nr. I," „Germa nia, Nr. 2," „Maryland. Nr. 3," „Jackson, Nr. 4," „Zesjersori, Nr. 5," „Lafayette, Nr 6" und „Teutonia, Nr. 13." Zu ihren Mit gliedern gehören viele unserer angesehensten deutschen Mitbürger. Die meisten der Frem den trafen bereits vorgestern, manche aber auch erst gestern srüh hier ein. Allen wurde der herzlichste Empsaug zu Theil, und die hie sigen Ordens-Genossen wetteifern, um ihnen den Aufenthalt in unserer Mitte so angenehm, als möglich, zu machen. Gerichtsverhandlungen. den t>>, Aryumeiui- P. Poe. Für MiNivoch sinl/ Nr. öl, W, 63, tii^und ' Hauses in Baltimore; ZtSOStrase nebst Kosten. John Houng, dieselbe «»klage; klsu Strafe nedst Kosten. W. E. Ramiey. diito; freigesprochen Peaaett Wal. Wailen'. Gerlch den Richtern Daneis. Lindsaii und Bishov.! Nathan E. Berrh, Hermann Hodelmaun, Marie I. TxaperS, Marie A. Kebranth chatte und Caroline Davi? erhielten Vollmacht zur Ver waltung der resp. Hinterlassenschaften von Martha K. Mason Ikävuv), Johann H. Hobetinann (tlvvU). (ihar. Lei N. TraverS IkMo >, Jame» A. Ledranthivaitc ItAivg) und Caroline A, Davis Co 0 n PI eai . Ger icht. <Vor Richter Va. kwger Z182.!1U juerlannt. ney! ditto ri!»5.'17."- Kllr bis Fällen durch des Verllazie!, Papiermühle! unerledigt, e l M. S t a d tlr e > s-S! er! i«zr Aichier Pmlneu 1 Der „PeriniU'.c.iie Lidcrty>Dauv>rem Rr. Z" gegen Phi lipp Ualch! eS wurde Walter tz. Radcliste als Curator wU ?er Tergantung von tzüuu verhyxochelirtein I nahe gegen Daniel Messing; es soll Luther M. Reynolds mit deh a e I B tzande, der nunmehr nachjucht, daß er, Acrein insolvent sei, als Inhaber des undezahltenWech. jelv als Hypotheken Inhaber angesehenweroe. i-Cltsa. beth Schul. i»7ovom Pastor L D. ÄjAi?r Kriminal-Gericht- (Bor Richler Tilmor.j Michael MsPonald.Sviitiuolen-Verlaul am Sonnlage; lrkigelvrvchcn. Zohn Johnson, ein Schwarzer, Be. st-hlen ocr tklise TUghman um eine t 5 werthe Ta chen uhr; anter Berathung. .Nicht schuldig- vlawirien: tluriis, ein Lchwarzer, (srmoreung Wm. R. lin. von l 12.77, Heinrich Är.esmannS Diebstahl von John Vaughn gehörigen t.!i! uliarlija Tripp. » Nicholfon zum Tode verurtheilt! Anllapolls, Md., 10. Juiu. peuie Morgen um 7 Uhr wurde Joshua Nicholson, einer der beiden Mörder der Fran Lampley, in's Gericht gebracht und zum Tode verur theilt. Die Scene war eine mehr als gewöhn lich ernste. Der Gesäugen?, äu Herst sauber gekleidet, nahm gesaßt seinen Sitz ein. als er vomßichter befragt wurde, ob er irgend Etwas ,u sag?» habe, weshalb das TodeSur theil nicht über ihn verhängt werden solle, er hob er sich und erklärte, daß er des Verbre chens des Mordes nicht schuldig iei. Er sagte serner, daß er durch Lügner seines Lebens be raubt werde. Geheimpolizist Crone habe un ter dem Versprechen, dag er StaatSzeuge sein solle, ein Geständnlß von ihm erlangt. Er fuhr sodann fort, den Charakter der Leute, die gegen ihn gezeugt hatten, zu begeifern. Rick,- ter Miller unterbrach ihn zwei Male mir der Aeußerung, daß die Bemerkungen des Geian lfenen durch Nichts gerechtfertigt und außcr Ordnung seien. Aber Nicholson ließ sich nicht zum schweigen bringen. Die Berichierstat ter möchten jedes seiner Worte aufzeichnen; Crone und English sollten criminaliicrwegen ihrer falschbeschworencn Aussagen zur Rechen schast gezogen werden. Nachdem Nicholson fertig war, bemerkte Richter Miller, daß er dem UnheilSspruche der Geschworenen beistim me, daß alle Thatsachen mit dem abgelegten Geständnisse übereinstimmten under nunmehr die traurige Pflicht habe, das Todesurtheil z» verkündigen. Dem Gefangenen wurde sodann geheißen, auszustehen, und Richter Miller ver iüudigle in gebräuchlicher Form, daß Joshua Nicholson an einem, vom Gouverneure näher zu bezeichnenden Tage zum Galgen gebracht und gehängt werden solle, bis er todt sei. Er rieth Nicholson, sich aus sein letztes Ende vor zubereiten, da er nicht gewärtigen könne, be gnadigt zu weiden. Die Worte des Richters erschütterten wohl die Herzen aller Anwesen den, aber Nicholson selbst behauptete eine au ßerordentliche Fassung. Als ihm aus seinen Wunsch nachher ern Glas Wasser gereicht wirr de, führte er dasselbe ;um Munde, ohne daß sein Arm im Entferntesten zuckle. Die bedauernswerthc Frau des Mörders empfing ihn bei der Rückkehr in'« Gefängniß, und noch im Laufe des Abends begleitete sie den verurlheilien Gatten nach Baltimore, wo er nunmehr in einer, von der HoUohan's nicht entfernten Zelle eingesperrt ist. (Voraussichtlich wird der Gouverneur iu einigen Tage» den Hinrichtungötag festsetzen und wahrscheinlich den I. August als deuver hängnißvoUen Tag bestimmen.) Alle Bürger der 18. Ward werden ersucht, sich heute Abend in dem Lokale Nr. 869, West-Baltimorestraße, zu versammeln. Die „West - Baltimorer Schüyen wescUsckaft" wird ihr diesjährigeSSchützenfest am 16., 17., 18. und 13. Juni in ihrem herrlich gelegenen Parle an der Washingtoner Road feiern. Für Vergnügungen wird in reichlichem Maße ge sorgt werden. Aus hohem Thurmseil üben die kühnsten Akrobaten ihre Künste und neben >h nen rrerden sich riesige Ballons in die Lnft er heben und den Wolken zuerlen. Auch sollen täglich Theatervorstellungen stattfinden, sür welche man bereits jetzt die tüchtigsten und besten Lträste engagirt. Zur Belustigung der Kinder wird ein Marionetten-Theater ausge stellt werden, und Abends, wenn der Park jeenhaft illuminirt ist, kommen unsere Ge sangvereine, um durch ihre Lieder dieFesttheil uehmer ;u ersreuen. Wer am Tanzen Ver gnügen findet, wird sich sicher nicht langwei len, denn die besten hiesigen Capellen werden unausgesetzt ihre schönsten Mclodre'n erklingen lassen. Um den Eindruck noch zu erhöhen,! gedenkt man an jedem Abende ein Feuerwerk abzubrennen. Hunderte von Raketen, Leucht kugeln von allen Farben, werden in die Lüste steigen und der Siadt erzählen, wie fröhlich es auf dem Schützenparte hergeht uud welche Wunder daselbst geschehen. Die „Baltnnorer Scknycn-lYeseli» schüft" hält heute Abend ihre monatliche General- Versammlung im Lokale des Hrn. Heidcrich an der Post-Osfice-Avenue ab. hält ihr Picnic und SomriurnachtSfest Don nerstag, den 12.Juni, in Lonis Murh'S altem Schützenhofe ab. Eonzerte in der „Arbeiter - Halle." Die jeden Montag, Donnerstag nnd Samstag Abends in der „Arbeiter - Halle," Ztr. 5, Süd - Frederickstraße, stattfindenden Conzerte erfreuen sich in hokeni Grade der Gunst des Publikums. Die Eouzerle stehen unter der besonderen Direktion des tüchtigen Prof. Rose. Außerdem spielt das berühmte Orchestrion jeden Morgen von 10bis l, jede» Nachmittag von 3 bis 6 nnd jeden Abend von 8 bis II Uhr. Die Conzerte der „Arbeiter- Halle" gehören zu den populärsten der Siadt und wir kennen keinen Ort, wo man sich ein Stündchen besser erholen kaun, als die „Ar beiter-Holle." In der Hcidericd'scve» Stestanra- Non, Nr. i, Post Office-Ave., findet heute Abend e»n großes Milnär.Homert des Win ter'jchen Musikcorps »alt. Daß es bei'nr Anion H. nicht an frohen Gästen mangeln und auch manches bekannte Schützengesicht sich daselbst blicken lassen wird, können wir mit Gewißheit voraussagen. Zum Besten des erblindeten (Christian Griebel wird Donnerstag, den IL. Juni, ein großes Picnic in Rost's Hain abgehalten. e Farrhaveu, - dcr beliebte Somiiicraufenlhallsort, nach wel , chem die schöne Welt unserer Stadt während , der heißen Jahreszeit sich so gerne ans einige Stunden flüchtet, wird Monlag, den 16. Juni, wieder eröffnet werden. Ueber die herr liche Lage Fairhaven's noch ein Wort zu sa- gen, hieße Eulen nach Athen tragen. Jeder, der den Platz bereits einmal besucht hat, wird - zugeben, daß unsere Bai nur wenige schöner ' gelegene Punkte auszuweisen hat. Der neue und elegante Dampser „Theodoie Weems," > Capt. Wm. B. Kirwan, wird au jedem Ta ' ge, mit Ausnahme des Sonntags, Morgens um iL Uhr vou der Lightstraßen. Werste ab > fahren uno Abends gegen 8 Uhr wieder hier ' eintreffen. Am Sonnabende wird der Dam - pfer Nachmittags um 2 Uhr von hier absah ren und präzise Hll Uhr wieder an der Light straßen-Werst« anlegen. Für treffliche Musik - aus dem Dampser und auf dem Platze wird ' Prof. Jtzel's Mnsikcorpö Vorge tragen. Prof. W. T. Elaqett's erste grosie - Exkursiou mit dem Dampser „Champion" nach "I-a Urovv" wird Montag, den 30. Juni, staltlsinden. Prof. Heinrich Silber's Musik eorps wird für ausgezeichnete Conzert- und Tanzmusik sorgen. Der Licderkrauz" macht Sonntag, den 15. Juni, seinen ersten diesjährigen Dampfer-Ansflng nach „Monn menlal-Fifhing.Grave." Der „Unabhanoiqe t?rdcn dcr Rothmänner' wird Montag, den 16. Znni, sein jährliches Picnic abhalten. Der „Hildise->vttttd" (Eentralkörper von Maryland) begeht sein großes Picnic und Sommer nachts-Fest Montag, den 16. Juni, in Rost's Hain. Ss?" Eine wlchtige tZerfindunq ist der gepichte Schuhnagel, welchen die isebrüder Coakley von Nr. 14, Süd Calverlstraße, an zeigen. Schuhmacher;und da« Publikum im Allgemeinen sollten sich für dieselbe interessi ren. Man lese die Anzeige! Harrison's ncucÄadcanstalt auf der Lightttr.-Brücke, ist jetzt eröffnet. Wer sich Erholung verschaf fen oder feine Glieder stärken will, veisäume nicht, diese Anstalt zn besuchen! Es ist eine feststehende That sache, daß Auszehrung heilbar ist; allein weit besser ist es, durch rechtzeitigen Gebrauch von D r. W i st ar's W i l d k i r s ch e n-B a l> sam der Festsetzung dieser furchtbaren Krank hcit im Systeme vorzubeugen. Diese Medizin heilt Husten oder Erkältung sehr rasch, und selbst ditAuszehrung unterliegt oft der großen Macht derselben. (137-42) Geckcr's Farina ist ein delikater Nahrungsortlkel und eine herrliche Tafelzierde. lMalZl.2Mte.l.i>.) AK" Als Blltt und Säfte reinigendes Mittel ist das .Karlsbader Sprudel- Salz unübertrefflich. Dasselbe wird von vielen Aerzten gegen Unverdaulichkeit, Kopf schmerzen, Mangel an Appetit und alle Uebel, welche aus Unordnung des Magens oder der Leber entstehen, angewendet. A. V 0 qeler 6c C 0 m p. sind die Agentin sür Amerika. l»i-) -v Briese, a m e n - L i il e. N I Alexander, Mrs Äi.ginia All't. Mr- Tarcb Ml? Äaiiano. Mee M A rad Ann Dell. Mary MrS öllen Manrina, Wik Maq'ie Marqe'r, Maver, W« Marchpcck. Mch Francis Preis, Mrs Toodia Roden Ml« Phkhe Mols. Miß wularmah Schierborst, Miß Mar-a Schulten, Mlg utam Sang. Mr. M S Maiilda Lcheineser, MiS Ann --t.ikcs, Z Suiro, Mrs Mora Etcrner, Mr.- Leo, Mrs M'S Wizan, Mch Martha WoiSloiid, i»ih Hirren ifte. William Vaaner. Shar'eS «.»er, Joseph Bcauls, Sita -Serg » «aiban. Abraham «luckenmachcr, z,d F «amderger, W.ll S Eyristian, ffra, cis A Da>ger. EgzleS, Georg H Ermann, S H Groß, G Gump, E Hantz, i! Herzderg. I r neman», Louis Hostmann. i>'obman.i, Z xuv SamuU H ' Kuhn k Bruder, Ernst Langdeimcr, >i Vaucr, I ca> - der«, M Leilich, Z Mandeldaum, Martin Marnel Z H Nicineoer. I Pundt, g G SK.ot-iunil. Zabn Suimidl, Martin Schick üouis Hchelt, lobanniiavp John S Sei». SiiUg, Si au», Si-rn iklein, »drai» P S Thomas. A Thiei, rpaiiii, Hciit'y Vogels, Aoieph Lepp. W. Barranger ä-Co., ESZI Provisionen-Händler Elabtisseinent an der verlängerten Pennsyl vania-?! vcnue. wkarkrKände : «r. lii», venire-. k.t, Saiiover-. ."'d «iarkr. N. B. riberaler Nabbail >ur Händler! Collis und Laden vcrsorqliind alle Waaren s»! giii.icrt «geniur siir k>urftsle>sch!>a»er und zleische'r - Uten, silien, Wurjldarmk, eineSpeiialilat. Pa>t-Osficc- lMar;U.lJ.4,p> für und (svnsiiinenten! Da >ch ausgebehnie ü'krbesserungen gemachi, bin «Wim «land., Pnblikum dMigcrc und tets.ie r," Daas >n der Kradi. ,u l>eiern. Irische WÜrl!^ ÄeraucherteS Lch w,! nelle i s ch alle? Art >!adcnhalter sind betvnderz eingeladen. <5. Tckiafer. vce. l M.j-1., > Ätirscuberichle. Berichtet von W,„. t> Söhnen. ilkr. !t2, Sonlhslraße. Baltimore, den Iv. Abends Uhr. Äng. itter!. Uiia Bert Meld N7Zt lld'. ' j». ?'. - - .< »/ ?. - z,.. '6? ...I!!>'< 120 St Patt «abu <5) '67 ...I.> X» Asiv .reu Verl vi. lli «d j»,u l',- Ba t!r a1t,... MeruMtl<ers Vavrtib Ä> Bllo.tOKr'7!» Va t>r»!7 bit Blia.t O!«r'«7 -u V-! iNalio tir r> M 7)» i!> WÄd r S7 «,j '!?, W!i'.'»'!rS.Äus- «? SMimpvis,:V - 5« im>. Bnk os Salto - Äa^v'in!-rZ .5 Sitiz «an,.. >1,.. - «ich 4 Dan l. - ffrcnllin Bant 1:.. Or.Al dvv i»I How Bank 7>, ?>e, Or.^Al,>rZ. >.U" Merchßank - - Or.<Zl AI "4 - Mkch«ank.... BltoSavAS im Z. Na> jvank i!l!t Sea — lurn» 60 . gisttlgcn «<erl>!llse aus der hiesigen Bülte de. '».,A>l>>old,New-?>or» S«>i^.^......''".'.' I.VOi ..Norcliche -i!r, llX!..Crange Alex..Ä -Bahn-"Obi.,7r >;z »B>rqiNiu-Tcnnc,see"Badn».Obl. I.liUV.Mar. Cii>c.»Ba<<li."Tb>., Z. Hup.' t»<Xi» «BaUo.-Oiiio-Bah«.» Odilga». lx?ü, vr >»« mmn »tr.RSrsiitenCeniruldaln,-.... Äctne mci»r! w?an dir Zöiine den lieruduilui »Zndi'scvcn E x l r Derselbe hat sich bereits einen Wellrubm erwarb und ist echl m baden Ä »ö und S» EIS. die Flasche de! Ar. ?.>. vanaollsuasze: S. Mittnaciii. Nr. 2>6, ' v. Sitti»l>oser, Nr. <-««, We,i.Lalii»wrkstr.; - und Presidenlstrakc! L. « Siolilc, Eenirai-Ecke der Baslon- und H. Man. ?!r. 25 >, H. Skictuer, Nr. und «. Haupt-Niederlage Str. «4, «ord» Einkunderi Dollars bejabien wir leüe»>. Ivelüer nachwe>j t. dati nur die aU.ni.nnqste N.nqe !viar vhium oder Lviuin ,n 0. «»°el«l°r L°«. »tdalien '^°U' 6""" Bindern, dann werdet «,r sc bebait.n! derselbe .richten da« Dahnen u»s g'tbl Ibnen euun gesunden Sit,iai. Ävaibelei bat Sovti..i>« »XI-UP aus Vager! Preis ?!. CenlS br» ,Flasche. (i 1 km i?) Baltimore. V, p. Lantenbachs lii! KV »V littll, eine vegc!abil>>chc reinigt iird kansir beut den lraiildastcn Zustand des und milder« d>e Rei,empftnt,ichkrit der "jabne gegen Als gaii« llor den Äbcms ' «csciugung des udeirieche». 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Wistar's Balsam macht einen Husten nicht trocken und läjit die Ursache zurück, wie dies die meisten Präparate thun, sondern er löst ihn und reinigt die Lungen und besänftigt den Reizzustand, in dein er auf diese Weise die Ursache des Leidens entfernt. Tcth W. Zvwle b» Sühnen, Boston, Mass. Zu haben bei ollcnApothckcrn! (Apr.Ä.lH .j.a.W > VVZMZI« Millers byspevtische» 4M.» Leber - luviqorator ist ein Pflanzen-Präparat wunderbare heilende Eigeuschgftea Dyspepsie und „ Lrl,erlrai,lheitea lM» Selbjluch t, Ä a ll e nk ra n khes LZ Ikr. 12, S-wardstr., kaufe eine Flasche, und wenn nach deren Gebraucht keine Besserung verspürt, !o wird da« Geld zurückgegeben. A. I. Miller,Eigenthümer, "" « P. Haxson .Kijj ä? Comp., viodeln und Vorhänge-Stoff«, französische Zirrrathtil «r. »S, »ord-EhßtlcSstr«ße.

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