Newspaper of Der Deutsche Correspondent, June 13, 1873, Page 2

Newspaper of Der Deutsche Correspondent dated June 13, 1873 Page 2
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Der Teutsche Corrcsponoent. Baltimore, IS. Juni 187 S. Uebersicht der wichtigsten Ereignisse. Die hinter uns liegende Woche war in je der Hinsicht in Politik und Leben eine ruhige. Seit die Modocs gefangen sind, gibt cs einen kleinen Krieg weniger in der Well, und wenn das sofort geht, wird der allgemeine Weltfrie den eintreten, cbe die sogenannte Friedens- u. FreiheitS-Liga in den Stand gesetzt wird, die ses wiinschenswerlhe internationale Verhält niß herbeizuführen. Doch das kann sich über Nacht ändern, denn Nichts ist dauernd, als der Wechsel. Die Administration der Ver. Staaten, welche dieser Tage ihr Sominerquarticr in Long - Brach wieder bezogen hat, scheint zur Zeil stark in Annexationsspekulalionen zu a,en. Fast täglich tauchen derartige Gerüchte aus, die besonders dadurch Bedeutung ge- Winnen, daß sie von Administrationskrei'en aus genährt werden. Schon seit Wochen und Monaten gibt sich die Administration die größte Mühe, dem amerikanischen Volke das Verschlucken eines großen Theiles von Mxiko mundgerecht zu machen. Eist in der verflosse nen Woche ließ sich das Staatsdepartement k,eder von einem gewissen Hrv. Williams schreiben, wie sehr die soliden Klassen Mexi ko's eine Annexation an die Ver. Staaten wünschen, und wie wünschenswerth es über haupt sei, daß die jetzt lange Grenze hinter Durango, Chihuhua und Senora abgekürzt werde. Wer nun die besitzenden Klassen von Mexiko kennt, weiß recht gut, daß diese Nichts weniger, als eine Annexation an die lÄcr. Staaten wünschen, nnd daß die Abkürzung der Grenze nur eine Illusion ist. Die Grenz wirren erstrecken sich nur aus hundert Meilen und eine solche Grenze würde immer vorhan den sein, selbst wenn man drei oder vier me xikanfiche Staaten anneltirte, die Unruhen aber würden durch das erworbene Bevölke rungselemcnt nur vermehrt werden. Hr. Grant scheint übrigens mit Gewalt Mehrer des Reiches werden zu wollen, denn kürzlich diang sogar ein Bericht in's Publikum, daß einige prominente Bürger von Guatemala der amerikanischen Regierung Annexationsvor chläge gemacht hätten. Der Gesandte jener Republik stellt dieses in Abrede; man muß deshalb annehmen, daß die betreffende Zei tungs-Notiz ein „Fühler" war, der andeuten sollte, daß die amerikanische Regierung ge neigt sei, solche Vorschläge entgegen zu neh men. Die unvermeidlichen Modocs wcrden jetzt durch eine Militär-Commission Prozessirl waö dann mit ihnen geschieht, mögen die Gö tter wissen. Jedenfalls ist ein bedeutender Um schwung in der ossentlichen Meinung eingetre ten seil dem grausamen Massacre von iünf Modoc-Gefangenen durch Freiwillige gon. Diese durch Nichts zu rechtsertlgeiide Blutthat lägt das Massacre vom Lharfreitag und die vorhergegangene Ermordung der An siedler am Lost-River in milderem Lichte er scheinen, und wälzt die grögerr Hälfte der Schuld auf die in >enen Gegenden bestehenden unglücklichen Verhältnisse. Die Betheuerung des Capt. Jack, daß er den General ?anby nicht ermordet habe, daß die Modocs zu dem Massacre ausgehetzt wo» den seien, nimmt sich von ihm sehr sonderbar aus und findet nur ihre Erklärung in dem Wunsche, der Fesseln ledig zu werden, um dem verdienten Schicksale zu entgehen. Wenn Capt. Jack keine andere Argumente beibrin gen kann, so geben wir sehr wenig sür seinen «ops. Die Cholera-Depeschen, welche uns seit et wa zwei Wochen aus dem Südwesten täglich beunruhigen, lauten zwar iu den letzten Ta gen günstiger, immerhin muß jedoch die be deutende Sterblichkeit in Memphis, Nash ville ?c. aufsallen. Jedenfalls ist Vorsicht be sonders am Platze, besonders sür einen Stadt wie Baltimore, welche, trotz ihrer gesu.ideu Lage» so reich an Bauplätzen böser Seu chen ist. Der Mörder Stokes in New-Aerk hat ge gen alles Erwarten einen neuen Prozeß be willigt erhalten, und jetzt ist es sehr zweifel hast, ob die strafende Gerechtigkeit im Stande sein wird, den Mord Fisk's zu rächen. Das Prinzip der Sclbslvcrlheidigung hat ebeuiu den Begriffen des amerikanischen Volkes einen zu weilen Spielraum. Dieser drille Prozeß von Stokcs wird übri gens schwerlich noch großes Interesse erregen, denn uiilerdcssen wird das Publikum, beson ders dasjenige, welches sich sür Siokes-Fist am Meisten interessirte, durch einen anderen berühmten Mordprozeß in Anspruch genom men werden, nemlich durch den des Vaiermör derh Walworth. Dieser Bursche ist ein Mu sier-Exemplar des sog. Jung-Amerika und gerade deshalb findet er—was nach deutscher Anschauung unbegreiflich scheint in amcri konischen Kreisen Sympathie. Da er nicht wie Fisk und Stokes dem Schaume der H-fe entstiegen, sondern sehr respektable Manner zu seinen Verwandten zählt, so werden noch weil größere Anstrengungen gemacht werden, ihn vom Galgen zu retten, als fürStokeS gemacht worden sind. Die beiden bemerkenswerthen Prozesse, welche wir in der letzten Uebersicht erwähnten, sind im Laufe der Woche entschieden worden. Frau Goß erhält die Versicherungssumme aus das Leben ihren Mannes, denn es gelang der Compagnie, welche Einsprache erhob, nicht, nachzuweisen, daß der Mann noch am Leben sei. Der Spruch war vollkommen gerecht; Versicherungsgesellschaften müssen sich vorse hen, und so lange kein Betrug erwiesen wer den kann, muß mau in einem solchen Falle immer annehmen, daß keiner vorliegt. Ei genthümlicher hat uns das Erkenntniß indem West'schen Prozesse in New-Caslle, Del., be rührt; nicht, weil der Angeklagte freigespro chen wurde, sondern durch den Grund, aus welchen hin diese Freisprechung ersolgte. W>, ein zweiselhafter Doktor, machte bekanntlich Experimente mit einer GaSretorte, und eines Tages flog sein Laborarorium in die Luft. Unter den Trummern fand man eine Neger leiche, welche buchstäblich geschunden war. Da dem Doktor die Flucht nicht glückte, so mußte er über die Leiche Rechenschaft gebeu, und er wurde des Mordes angeklagt. Die Geschworenen nahmen den Mord an, gaben aber einen freisprechenden Spruch aus den Grund, daß der Mörder—in Selbstyertheidi gung gehandelt habe. Uns scheint es, als habe das Vorurtheil des ehemaligen Sklaveu llaales sehr viel mit diesem sonderbaren Spr uche zu thun. Jedeusalls ist dieses der erste Fall, daß eln Mann, der in Selbstvertheidi gung handelt, seinem Opser nach allen Re geln der Anatomie oder nach derWasenmeistc rei die Haut abzog. Auf unserer Nachbarinsel Euba dauert der Vernichtnngskamps noch immer fort; dieser interessirt uns jedoch heute weniger, als das Verfahren, welches die spanische Regierung auf Euba seit Jahr und Tag gegen die Ku lis einschlägt. Diese Leute sind thatsächlich weit schlimmer daran, als die Negersklaven, nnd da ihr Mutterland nicht im Stande ist, sie zu schützen, so sollten es sich die civilisirten Mächte wenigstens zur Pflicht machen, gegen solchen barbarischen, der Cultur unserer Zeit in's Gesicht schlagenden Zustünde, zu Prote stiren. Wenn die Kulis sich für eine gewisse Zeit als Sklaven vermiethen, so ist das ihre Sache; wenn aber eine Regierung bestrebt ist, diesen Zustand der Sklaverei durch Edikte zu verewigen und zwar einer Sklaverei, wel che noch zehnmal schlimmer ist, als die Neger sklaverei, so ist das ein Verbrechen gegen das Völkerrecht, gegen welches alle civilisirien Na tionen solidarisch austreten sollten. Ausland. Europa hat sich in der verflossenen Woche nicht besonders bemerkbar gemacht. Ein wunder Fleck der Continentalvölker scheint die Presse zu sein, besonders hat Deutschtaud und Frankreich mit derselben seine liebe Last. Uns scheint es, als mache man sich diese Last unnöth'gerweise. Daß die freie Presse der mächtigste Hebel zur Bildung und Blüthe einer Nation ist, sieht man an England und Amerika. So lange man die Opposition in jeder möglichen Weise knechtet uud unterdrückt, kann sich keine gesunde öffentliche Meinung entwickeln. Die Zeiten, in denen durch ein solches Verfahren thatsächlich Etwas gewou nen wurde, sind—wenn sn überhaupt existir ten längst vorüber. Schon die Verfol gungen deS„Junzen Deutschland'S" haben ge zeigt, daß diese Verfolgungen hinreichten, selbst mittemäßige Schriften ungeheuer popu lär zu machen. Aehnlich ergeht es jetzt mit verschiedenen deutschen Oppositionsblältern; dieselben würden gar nicht in Betracht kom men, wenn es nicht die Regierung zeitweilig der Mühe werth erachtete, sie zu verfolgen. Schlimmer und dümmer treibt eS noch die Regierung der sog. französischen Republik; dieselbe macht es thatsächlich mil der Preßkne belei ärger, als das Kaiserreich. In gewissen Departements dürsen gar keine Journale auf den Straßen verkauft werden, uud der Mini ster de« Innern entblödet sich nicht, ein Cilkn lar zu erlassen und vor der Nationalversamm lung zu vertreten, in welchem er den Präsekten eine systematische Beeinflussung der Proviu zialpresse zur Ausgabe macht. Und Das wollen civilisirte Naiionen sein, in einer Zeit, in welcher wanden Grad der Civilisa. lion nicht nach der Zahl der Bücher bemißt,- welche dieselbe aus die Messe bringt, auch nicht nach dem Äunstwenhe der Bilder, die man auf die Ausstellung schickt, nicht einmal mehr nach der Quantität der Seife, welche sie verbraucht, sondern nach der Zahl der tägli chen Zeitungen, welche sie in alle Klassen ih rer Bevölkerung schickt. Ju Spanien, wo die Republik zwar bestän dig seckank ist, wülhet zur Zeit ein neuer Sturm, welcher in den letzteren Tagen ver schiedene Experimente zur Folge hatte. Fi guera« dankte ab, und Margall bildete em Ministerium ; dieses wurde nicht bestätigt und Figueras zurückgerufen, dem gelang es nicht, sein Cabinet zu orgamsiren, und Pi y Mar- gall trat abermals als Retter auf; ob es ihm gelingen wird, den Sturm ,u beschwören, muß man abwarten.—Der Cure von Santa Cruz, einer der berüchtigsten Karlislenpartei gänger.hat die monarchische Sache verlassen uud will eine Republik aus eigene Faust gründen, so ein zweites Andorra. Der Sultan bat durch einen Firman seinen Vaiallen von Egypten, der ihm über den Kops zu wachsen droht, sast vollständig un abhängig erklärt. Da hat der Großtürke wohl d'ran gethan, denn in der ganzen Welt gilt das gute deutsche Sprichwort: „Lausen lassen, was sich nicht halten läßt!" Die Russen sollen in Khiwa Prügel bekom men haben; auch kein Unglück, Prügel sind nicht nur Flegeln und Eseln, sondern auch Bären gesund. Der neuliche »Nrauer-Eonflrcft. Aus der Rede des Advokaten LoniS Schade von Washington „Von der Inland-Steuer, welche in 1872 collettirt wurde, waren 27,54 Prozent sür Branntwein, 6.2 S Prozent für gegohrene Ge lränke und 2S.KO Prozent für Taback, im Ganzen 69 4ljit>o Prozent, oder über zwei Dnttheile der ganzen Jnlandsteuern. Die un geheure Summe von 891,470,185.34 wurde hiervon in das Schatzamt gezahlt. Trotzdam nun die ganze Staatsmaschine durch diese drei Arlikel im Gange gehalten wird, haben dennoch verschieneneSlaatsgeietz gebnngen von Neuem Gesetze Passirl, welche, wenn ausgesührt, die großen Quellen unserer nationalen Steuern gänzlich versiegen müs sen. Massachusetts steht wieder als der Ban nerstadt puritaurscherlntoleranz und Heuchelei Dieser Staat hat sogar das Brauen von Bier v.om vergangenen ersten Mai ab unter sagt, wodurch der Bundesregierung nicht nur ein großer Steuerbetrug verloren geht, son dern auch das Eigenthum seiner eigenen Bür ger im Werthe von vielen Millionen Dol lars consiszirt oder unbrauchbar gemacht wird. Denn das Verbot, sein Eigenthum in einem Geschäfte nicht zu gebrauchen, das von allen civilisirten uud uneivilisirten Na tionen als legitim anerkannt und als sol ches von der Bundesregierung besteuert wird, ohne den Betheiligten für seinen Verlust zu entschädigen, ist einfacher Raub uud Confis cation. Massachusetts nimmt den vierten Rang unter den Bier brauenden Staaten der Union ein. Es zahlte vergangenes Jahr Z 580,280.62 als Biersteuern. Für die ersten neun Mouate des gegenwärtigen Steuerjah res steuerte es gegen K4V4,593 in 1872 bei, so daß die ganze Steuer, wenn tue Bierbrauereien hätten fort brauen können, sür 1873 sich auf K6LZ,S4B belaufen haben wür de. Alles das geht von jetzt ab der Regie rung verloren. Die Letztere hat freilich Schutz gesetze und Eivil Rechts - Bills für die Ne ger, aber nicht für die Weißen. In dem einen Falle erkennt sie Staatsrechte an, in dem an dern verleugnet sie dieselben. Auf diese Weise konnte die Bundesregierung sörmlich ausgehungert werden, weuu die Staaten in ihren Grenzen alle die Hülfsquellen, aus de nen die Regierung ihre Stenern bezieht, als ungesetzlich erklären wollten. Die Con stitution befiehlt: „Daß das Reckt des Vol kes in seiner Person, Eigenthum, Papieren nnd Effekten ungehindert zusein, unverletzlich ist." Die sogenannten "l.oeal Option" - Ge setze find gerade so willkürlich uud uneonstitu tiouell. So sind die Ohio- uud Illinois- Temperenzgesetze, welche sogar einen Mann, der zur Zeit m einem fremden Lande sich befinden mag, allein für das Vergehen Ande rer verantwortich machen. Uud jetzt ist nun auch der große Slaat New-lork mit einem ähnlichen Gesetze bedroht, das noch schändli chereßestimmungen enthält, als die Gesetze von Illinois und Ohio. Die Brauer und Wirthe sind demmach thatsächlich außerhalb der Laudesgesetze gestellt, soweit eS ihre persönliche Freiheil und das Recht, Eigenthum zu halten, betrifft. Sie haben keine Rechte, welche Andere zu respekti ren nöthig haben. Sie sind nicht nur zu Pa rias herabgewürdigt, fondern werden in der Thal als verdächtige Verbrecher betrachtet, auf welche jeden Augenblick der starke Arm des Gesetzes sallen kann. Ihr Geichäst, obgleich als ein anständiges in jedem civilisirten Lande angesehen, wird hier als disrepntirlich und als ein Uebel (lluisaace) betrachtet und spe zieller Gesetzgebung nnterworfeu, obgleich das selbe von der BuudeSregieruug als legitimer Industriezweig betrachtet uud als solcher be steuert wird. Dieser Zustand kann nicht länger sortdau ern. Es ist eine Frage sür Sie, „sein oder nicht zu seiu." Sie müssen passiven Wider stand aufgeben und die Offensive ergreifen. Ihre Gegner werden nicht eher aufhören, als bis sie Sie vernichtet haben. In einem lslaar ist es denselben bereits gelungen, und deshalb, weuu Tie nicht wünschen, als Feiglinge be trachtet zu werden, müssen Sie den Kampf aufnehmen. Es giebt keinen Frieden, keinen Vergleich mit Fanatikern und eorrupteu Heuchlern. Wer sind unsere Feinde? Um das rich tig zu erkennen, wollen wir einen Rückblick auf die Geschichte des Laiides werfen, sie Alle wissen, daß die Purilauer sich zuerst in Massachusetts ansiedelten, während ihre Geg ner, die sogenannten Eavaliere, Virginien und die südlichen Staaten als ihre Heimath erkoren. Zwischen ihnen, in den Mittelstaa ten, standen die Holländer, Schweden, Deutsche und andere Nationen, welche verhinderten, daß die feindlichen Elemente mit einander in Be rührung kamen. Die Puriraner konnten des halb ungestört ihre Ideen von religiöser Dul dung und bürgerlicher Freiheit in Scene set zen.—Niemand verhinderte sie daran, daß sie treulos dieJudianer hinschlachteten, die Hexen lebendig verbrauulen, die Quäker sollerien u. s. w. und das Alles natürlich im Namen des Herrn. Sie führten Sklaven ein. Doch da sich Sklaverei wegen der Härle desKlünas nicht profitabet erwies, so verkauften sie die selben erst an die südlichen Slaalen, und er klärten sich dann für Aufhebung der Sklave rei. Gleichzeitig aber waren ihre Schiffe in mit den englischen emsig bemüht, den südlichen Staaten von Asrika das rohe Malerial zuzuführen. Sie waren sür Skia verei, so lange es sich bezahlte, uud es ist kaum zweifelhaft, daß, wenn die „Mayflower" in Virginien anstatt in Massachusetts gelandet wäre, Sklaverei noch heute fortbestehen würde. Da Sklaverei aber ein Fluch ist, so gelang es ihnen, das ganze Land dagegen auszubrin gen, aus einem uunöthig verlängerten Krieg große Vermögen zu erwerben, ihre süd lichen Gegner zu vernichten und sür lange Zell unschädlich zu machen, und sich selber in Besitz der Regierung des ganzen Landes zu setzen. Mächtiger als jemals zuvor, in der That aus dem Gipset puritanischer Herrschaft, und ohne die geringste Besllrchlnng, wie in 1855 von dem südlichen Volk gestört zu werden, weisen sie sich nun mit aller Macht aus die Puritauisirung des ganzen Landes, um uns in die glücklichen Zeilen eines „Cotton Ma ther" und der Connecticut „Blauen Gesetze" zurückzuversetzen. Die sogenannten Tempe renz- und Sonntags-Gesetze sind ihre Haupt massen, und besonders gegen die Einwande rer und ihre nicht aus puritanischem Geblüre stammenden Nachkommen gerichtet. Sie wollen jetzt sogar ihr puritanisches Zeloten thum zur Staatskirche machen. Ruhelos avauciren sie Schritt für Schritt, und die Ze iten religiöser Verfolgungen werden bald von ihnen zurückgeführt werden. Es ist nicht Menschenliebe, sondern reine Sucht nach Macht, welche die Purikaner be seelt. Wollten sie wirklich das Laster der Trunkenheit beseitigen, so würden sie sich zu Gunsten des Genusses von Malzgetränken er klären, da dieselben am Wenigsten schädlich sind. Indessen dieses Getränk, obgleich von vielen Amerikanern gebraucht, wird von ihnen mehr als der Einwanderung angehörend be trachtet, uud da sie als alte Know-Nothings noch immer nicht ihren Haß gegen die adop tirten Bürger vergessen können, so sind ihre Temperenzgesetze hauptsächlich gegen die Pro duktion und den-Verbrauch von Bier und Ale genchiel, obgleich dadurch spirituöse Geträule weit mehr genossen werden und der Soff na türlich dadurch mehr um sich greift. In der That, da die Destillerien bis setzt noch keine Schritte gegen die sogenannte Temperenz-Be wegling gethan haben, so ist es nicht unwahr scheinlich, daß eine geheime Verbindung zwi schen ihnen und den Leitern der Puriianlschen Oligarchie besteht. Temperenz-Gesetze treiben Bier aus dem Verkaufe und machenWhiskcy- Trinken allgemein, da Whiskey in kleinern Quantitäten und viel länger und ohne zu ver derben gehalten werden kann. Ein Vergleich der Statistik der Branntweinbrennereien und der Brauereien enthüllt die wichtigeThatsache, daß das Interesse der Brauer mehr wie zwei mal so bedeutend ist, als,das derDestillatenre. In dem Jahre 1870 betrug in den Ver. Staaten nach dem Census: Capital. Löhnet Material. Prodult. 11ö,5t5,116 K2Fl9,ijlo k35,1v1,13Z täöÄv.Äz Al"«U°77B Die Destillerien beschäftigten Sl3l bleute u. die Brauer und Mälzer 14,033. Die Eonstilution schreibt vor, daß der Con greß kein Gesetz zur Einführung einerstaals- Retigion machen darf. Das Verbot trifft auch die Staats Legislatur, denn sonst könnte ja Brigham lonng durch "I-oeal Optioa" oder aus andere Weise seine Gegner zur Vitl weiderei zwingen, oder sie zur Beobachtung seiner Sorte von Religion forciren. Die P uritaner haben ebenso wenig Recht auf eine stritte Beobachtung ihres puritanischen Sab baths zu bestehen. Es giebt keine Staats- Religion oder Staats.Äirche in diesem Lande, und deshalb haben sie mcht mehr Recht, als andere. Der Israelit kann uns nicht zur Beobachtung seines Sabbaths zwingen, und wir hab«» nicht mehr Recht, ihn zu zwingen, unseren Sonntag zu beobachten. Religiöse Freiheit ist eine der Grundprinzipien unserer Regierung. Es giebt nur noch ein Land in der Welt, wo der Sonntag wie hier gefeiert wird, und das ist Schottland. Die Folgen davon sind in der That höchst unselig sür die Bevölkerung dieses kleinen Landes gewesen. Früher betrachteten die arbeitenden Klassen den Sonntag als einen Festtag und nach den Anstrengungen der Woche als eine Erholung für Geist und Körper. Im sireise ihrer Fa milien tranken sie am Sonntag ihr Bier oder Ale. Seit Einführung der Sonntagsgesctze geht der Arbeiter Samstag Abends in die Whiskey - Schenken, und lehrt nicht nur be sofseu nach Hause, sondern auch mil dem Nö thigen in einer Flasche oder Krug unter dem Arm für den nächsten Tag—den puritanischen Sabbath. An der Pennsylvania-Avenue in Washing ton kann man jeden Samstag in dem Schau fenster eines Liquor - Händlers große und kleine Fläschcheu uud Flaschen mtt Whiskey gesüllt sehen, über welchen ein «schild, mit den Worten „Sabbath Companioiis" daraus geschrieben, aufgehängt ist. Das ist die Mo ral des puritanischen Sabbaths." Vermischte VcrichLs- N e w-N ork, 11. Juui.—(Frank H. Wal worth vor Gericht.) Nach Eröffnung der Sitzung der Court of Oyer and Termiuer um 412 Uhr durch Richier Jngraham wurde der Tags zuvor in Anllagezusiand versetzte Frank H. Walworth vorgeführt. Derselbe war be gleitet von seinen zwei Anwälten A. Beach und Ex-Richter Garvin. Nachdem der Ge richtSclerk den Gesangenen angefordert hatte, sich zu erheben nnd ihn gefragt, ob er sich des ihm in der Anklage zur Last gelegten Ver brechens „schuldig" oder „nicht schuldig" er kläre, stand Walwonh auf, spielte mit seinem weichen Filzhute uud beantwortete den letz tern Theil der Anfrage mit: „Ja meinHerr!" Ex-Richter Garvin fügte bei: „Cr erklärt sich für nichtschuldig" uud' als es sich um Beinm mung des VerhörSlages handelte, meinte er, wegen der großen Einsernung vieler Zeugen könne mit dem Verhör nicht srühcr begonnen wcrden, als am Montag in vierzehn Tagen, und Hr. Beach war edcnfalls der Ansicht, daß die Vorbereitung auf einen so wichtigen Pro zeß wenigstens zwei Wochen in Anspruch neh men werde. Die Anwälte haben heute den Tag durch Verabredung mil Richter Davis, der den Vorsitz sühleu wird, selbst zu bestim men. Hoboken. (Das Damp'schifs „Thu ringia" in großer Gesahr.— Versuch, dasselbe zum Sinken zu bringen.) Der Hamburger Dampfer „Thuriugia," welcher vorgestern Abend hier eintraf, wäre äus hoher See bei nahe einem schrecklichen Schicksale verfallen. An Bord des Schisses befand sich ein Maschi nen-Oeler, Namens Friedrich Maugs, der kurz nach der Abfahrt von Europa so betrun ken gefunden wurde, daß ihn Captlän Meher nach dem untern Raume bringen ließ, um ihn dasxlbst eingesperrt zu halten, bis er wie der nüchtern würde. Der Mann hatte sich äußerst excedeut benommen und sogar nach einem der Offiziere geschlagen. Er mochte etwa drei Stunden unten im Raume geweien sein, als plötzlich ein Matrose ein auffallend starkes Klopsen vernahm. Er forschte dem selben nach und sah Mangs beschäftigt, mit einer Marlingspike und einem Hammer ein Loch in den Scknffsbodcil zu bohren, um das Schiff in den Grund zu versenken. Er wurde augenblickticb überwältigt und an den Händen gefesselt, doch ras'te er derart, daß er in Kelten gelegt werden mußte. Bei der Ankunst des Schiffes wurde Maugs dem Deteclive Baglcy übergeben, der ihn nach der Polizeistalion in Hoboleu brachte, woselbst der Gesangeue die weitereu Schrine des hiesigen deutschen Con suls abzuwarten hat. (Stsztg.) Vergiftung der Kranken. AM Acin, Fabrikant von feinen Schmucksachen n.SilbelVilarrn, Nr. LtlingtviisiriZiie. billigsten Ftz F. w. LaiMi "r. ?», Nord-Gan-, nahe ZayetteAr.. hält ein schönes Lazer ko« Taschenuhren, und ????????HHHHN'H'H Todesfälle. Wallace Prcvmou», Starb: Todes - Anzeige. ÄnickerboSer Qlitnsverstchmiügs - GlMschkft, Nr. 22, Seeondstr., im Marmor-Gebäude, I» A. ÄticholS, Geschäftsführer. Aie „Hort!) Zmmclm Lebens - Versicherung/- Gesellschaft," Philadelphia, P a. Leopold Bluinenberg, Nr. 74, W.-Baltimore-Straße, 1Fbr.3,13) General-Agent , Breese sür Zok. ?. Diev, mil Kuhn und Versammlungs-Anzeigen. Grundsteinlegung des Allgemem^ sin'den, um nöthige sernere Anordnungen?u uess.n? ll4l) vtto Düker, Chesmarschall. Str v. 5c «>.. Sekr. Neue Anzeigen- Wirthe, anfgepzßt ! Vnfiegelte Angebote sür das Privilegium der Bar die Juli c^u balk end^«^sse^ «5x - Frische geräucherte Äale, Witt». H. Gracer» Noroweit - Ecke der und (l4t-Z) BethelstraKe. Germania-Mlinnerchon Aur gesälligen Nachricht sür Baumeister, daß die Lokale der Gesellschast, We^-Lomvarr» (IW-iL) Das Naii.<som>te. Bureau der Gaslicht - Gesellschaft von Baltimore. S 2 pro SLagenladnng. BilltgeSFeuer u u g s m a t e r i a l. Wrotze Hcradietzunl, der <?oke^ pro Wagenladung von A Büschel ausrediizir«, in irgendeinem Nene Anzeigen. Für die Gesetzgebung. 10. Ward. / 'l^ sei e As" Für das Haus der Tclegaten. Zweiter legislativer Distrikt: Georg H. DaqelS von der Ii). Ward. Primärwahl Zuni. (128-) 13. Ward. Dritter Gesetzgebung- - Bezirk. - Unterhaus: Dr.'vdward Chaifiy. Noah Lrmmon, Zweiter Distrikt Für den Senat: ChaS. G. Äerr, in 2t. Zuni. (lA^4ll Thomas H. Moore ,l» «linapolis, «d. A'ür Baumeister und Andere ! Warren's Kalk-, Cement- u. Gyps-Depot, Str. <B, VA-KaUS-Avenue. <A»ri12,1Z.2.p.) Teppiche! - Leppiche! ÄZachStnch und Matttn, Heinrich Wesscl's Süd-Ballimorer Teppich-Laden, Nr. und Sttd-Skarl-S.,^ Alter ächter Roggen-Branntwein, A. ÄXariini, (Z!-1 ?lke der Gough- und DallaZstraße Hüte, Kappen:c. i?? Prozent werden gespart, wenn Jhr«^ «A Eure Kappen sür Euchj^? Umgezogen. Das dentscye Bank-, niid Passage - Geschäft Wachsinann «d Comp., Nr. 7.'i und 77, Ätassaustraße, Ätew-Vork, Loose ter Hamburqer und Brannsa»wei>,er Lottere in Ganzen, Halben, und Achteln vorraihig Gewinne von Thlr. lzo,ooo. 10»,000. 8o.ö»?, 50.c00, 40,000, 30,000, 20.000, 10.000,^ viele zu svoo> 4MX>, 3000 und .»zirdungelislen, sowie jede Äuslunit bereitwiUigit er tveilt. (gunik.lMii Washington, D. C. MrS. Äandler, Putz- und Modewaarrn - Handlung, «r. ti'A?. siebente Strafe» nahe Washington, D. C. ten, ipz i g, Sachsen'. ' Hst i Ver. St. NcgierungS-Paffe Nr. I, Law St. Paulstr. 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Vciriebs-Capital: KIM9,()9V, Diese Gesellschaft hat ihr Vetricbs-Capital aus eine Million Dollar» erhöbt, und bereit, Ge l bz ute I b en^in merksainleit gewidmet und sür Dar» zahlt. <helL al» Impenai-Lattd-^unöLnij-iV^ciischaft. iucorporirt im Juli 1872. «apital !«,v»0,0N0 ! Hunnüg^ W. A. Lone», George W. Bro-tS, SdaK. Smith, I Aenncs R, Herbert Wvchenzahwnz pro Antheil ./^oo^ («cot li,l2Mte) Äe. 17, Eouth-, gegcnübcrGermimstr. Zahlungen. Sielen Dollars?io W?che Kranken» .Gegenseitigen Gebens » Gesell» Lelirns-Viejellschaft von Amerika« Maryländer Abtheilung, Nr. 22, Soulh-Tlraße. Mdile-Mnö. > Verein für Lebens - Bersicheruug und > Kranken-Unterstützung. r d ' (Nov.2r-) Nenerai-Ägent sür Marvland kßvM!eiycU. Gelder zu verleihen. 45001 aus gute Sicherheit aus Grundeigentum in der Z<M I Stadt oder aus dem i!ande. WM s TtiomaS Hill, IMl» > Elte der St. Paul« und Faycttestr. t«X>I Gelder zu verleihen. in Summen von kliM bis klll.MY ans IZ7-) Nr. 50. 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