Newspaper of Der Deutsche Correspondent, June 14, 1873, Page 2

Newspaper of Der Deutsche Correspondent dated June 14, 1873 Page 2
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Ter Teutsche CorrespondenL. Baltimore, I ?» Juni 1873. Die orientalische Frage. Aus dem östlichen Europa liegen drei Nach richten vor, die, wenn man stein Verbindung bringt, andenicn, daß demnächst die orienta lische Frage wieder in teil Vordergrund tre ten wird. Rußland, dem es nach dem Pari' ser Frieden von ILSK verboien war, eine Flotte auf dein schwarzen Meere zu halten, hat dieser Tage in Nikolajnv die erster Pan zerfregatte vom Stapel laufen lassen und stellt in Aussicht, bald wieder durch eine mächtige Kriegsflotte in den seinen Geschwadern bisher verschlossenen Gewässern vertreten zu sein; die Türkei befestigt, armirt und rüstet eifrig, und Egypten hat seine Unabhängigkeit er hallen. Es sind nahezu zwei Dekaden verflossen, daß der Krimkneg begann, welcher für das mächtige Rußland einen so demüthigenden Ausgang nahm, und dessen Ende einen wz quo schuf, welcher bisher gleich der fabel hüften Seeschlange unter dem Namen „Orien talische Frage" die politisirende und kanne gießernde Presse besonders au heißen Som mertagen beschäftigte. Am nächsten 14. Ja nuar werden es zwanzig Jahre, daß der rus sische Kaiser Nikolaus dem britischen Geiand. ten das geflügelte Wort vom „krauken Manne in Europa" entgegen flattern ließ. Der kranke Mann ist noch nicht gestorben, aber er fühlt recht wohl, daß er nimmermehr gesun den kann, und er macht beiläufiz sem Te stament. Wie sehr hat sich die Welt seit zwanzig Jahren geändert! Aus dem großen, mächti gen Kaiserreiche, dessen Herrscher vor 20 Jah ren, dem BrenuuS gleich, sein Schwert in die Waage des Völkcrkreites werfen konnte, ist eine ohnmächtige «scheinrepublik geworden; der Sieger von Sebastopol und der Herzog von Malakoff sind gestorben und verdorben, und der Herzog von Magenta hat' seine Last mit den Weißen, Schwarzen, Blauen und Rothen, welche sich um die Federn des ge rupften Adlers balgen. Die Großmacht Preußen, welche vor 20 Jahren noch neutral bleiben konnte und mußte, ist in eine deutsche Weltmacht aufge gangen, ohne deren Willen heute in Europa kein Kanonenschuß abgefeuert werden daifi England, welches damals noch die Meere be herrschte und dessen Palmerston in dem Rathe der Cabiuette das große Wort führte, sich! seine Seemacht, resp, seine Herrschaft über die Meere zerfallen und seinen Einfluß auf die Cabiuette schwinden; Oestreich, die drilt! Großmacht West-Europa's, ist heute zu einer ost-europäischen Macht geworden und hat sei nen Schwerpunkt nach Ungarn verlegen müs sen; das zerrissene Italien ist unterdessen ein« Macht und Spanien eine Ohnmacht gewsr. den;ans den tributärcnProviuzen des einstige, ottomanischen Weltreiches, Rumänien und Serbien, sind geregelte selbständige Staaten geworden, die, wenn sie morgen dem Groß sultan den Gehorsam kündigen, das Tri butzahlen haben sie, wenn wir nicht irren, bereits eingestellt übermorgen ganz unab hängig sind; das fabelhaste Egypten, welches vor zwanzig Jahren nur aus der biblischen Geschichte und dem Herodot, durch den egyp tischen Feldzug Napoleon's und höchstens noch als Kurort für Brustkranke bekannt war, ist heut zu Tage durch die großartige Ver kehrsstraße, den Suez-Canal, wieder von dem Culiurstrome berührt worden, und das Land der Pharaonen, dessen Geschichte nn Reiche der Sage liegt, ist in eine neue Epochi eingetreten und kaun, wie unter Rhamstni" und Piammelich, abermals zur Welt gemach! werden; denn wer wird in zwanzig lahren den König von Egypten hindern, sein Bannei in den Berberstaaten auszupflanzen und seine Grenzen südlich bis nach Madagascar ans zndehneu? So hat sich seit 20 Jahren Vieles geändert, nur zwei Reiche sind sich anjchei, nend gleich geblieben Rußland und die Türkei. Rußland, welches seit der ersten Theilune Polen'S an einem chronischen Länderhungei litt, hat in den letzten 20 Jahren nicht ge schlafen; obwohl der Pariser Frieden thin dei Weg nach dem Süden versperrte, hat eS dock im Osten und Südosten, manchmal in alle Stille, manchmal mit großem Geräusch eii werthvolles Stück nach dem andern au sich ge rissen, bis es Engwnd's Herrschast in Indien bedroht. Der „kranke Mann" dagegen ij immer kränker geworden. Wenn man nnie den „kranken Mann" den Großtürken Abdu Aziz allein verstünde, so dürfte es inleressiren daß derselbe nach neueren Berichten soga wahnsinnig sein soll. Unser historische kranker Mann heißt jedoch anders sei! Name ist Islam. Die Türken in Europa sind eine Anomali und die Macht, welche sie verjagt, erfüllt ein kulturgeschichtliche Mission. Es sind kann 400 Jahre verflossen, seit die Türken Byian eroberten und was ist aus der prachtvollen blühenden Balkanhalbinjel geworden, welch zweimal vorher der Sitz der höchsten Cultu war? Man hat es fast vergessen, daß Eon stantinopel einst die schönste Stadt der Wel war, daß ein Justinian bei dem Anblicke de Sophienkirche ausrufen konnte: „Jetzt, Sa lomo, habe ich DichÄbcrtroffen!" Der Sprue des Derwisch: „Wo der Türke den Fuß hin setzt, verdorrt selbst das Gras," ist buchstäblic! in Erfüllung gegangen und die Türken müs sen jetzt die Cousequeuzen ihrer ruchlosen Bar barei erwarten, denn die Zeit läßt Nichts un gestraft. Zn.ei Dinge sind es, welche den To! des kranken Mannes beschleunigen: Der rie sige Schuldenberg und die Gefräßigkeit de, Islam, der allen Besitz in seiner „todte! Haud" als „Wakus" vereinigt. Was jedoei am Meisten zur Vernichtung der türklschci Herrschast herausfordert, ist das schreiend Mißverhältniß der Bevölkerung. Die Türk« mird nemlich von Christen bewohnt und be baut, aber von Türken beherrscht. Die Zah der Türken in Europa beträgt nach Gusta! Rasch 1,055,000, außerdem wird aber di Balkanhalbinsel von S Millionen südslaven 4 Millionen Rumänen, 1 Million Grieche! und über 1 Million Skipetaren bewohnt, s daß sich das Verhältniß der Muselmänner z den Christen wie 1 zu 11—15 stellt. „Ei sauler Normadeustamm von höchstens eine Million sagt Gustav Rasch in seinen trefs iichen Skizzen „Die Türken in Europa" - setzt hier seinen Fnß aus den Nacken von 1 Millionen Christen, deren nationale Jndivi dnalität alle Bedingungen zur Cultur, zu Bildung, zur Freiheit und zum Wohlstand besitzt, welche der türkischen Jndividualitä abgehen !" Und die Aufrechthaltung dieser abnorme! und schändlichen Zustände nannte die Diplo matie bisher die „Lösung der orientalische! Frage." Das Berhängniß bricht jedoch über die Tür ken mit Macht herein und Niemand sieht de! voraussallenden Schatten desselben deutlicher als der kluge Sultan Abdul Aziz, welcher nae den neuesten Nachrichten verrückt gewordei sein soll. Ein solcher Anblick ist freilich zun Verrücktwerden! Von der Stunde, in welcher der Parise Vertrag zum todten Buchstaben hcruntersan! tauchte die orientalische Frage in der euro päischen Politik wieder auf, damals nur We nigen sichtbar, aber Die, welche sie sahen wußten ihre Züge zu deuten; sie hat sich seit dem in aller Stille weiter entwickelt und noel ehe der zwanzigste Gedächlnißtag des Krim krieges wiederkehrt, vielleicht noch ehe der In bel des VölkerverbrüderungSsestes in Wie! verstummt, wird der Donner der Kanonei den Beginn des zweiten Krieges um di „orientalische Frage" verkünden und diesma wird es anstatt eines Krimkneges ein Bal kankrieg werden und dessen Resultat wird di Erfüllung des prophetischen Dichterwortei bringen, wegen dem vor 25 Jahren Ferdinan! Freiligrath vor dem Schwurgerichte in Düs jeldors stand: Turch's Laub Hispanien'S ernst aus ihrnn Eana Sliirmt tie Gejchichle, ob es fallen muß? Ob nicht ein anderes, morsch und fau Zerslatternd htnsaus't Bos porus.« Der Modoc » Schwindel. Die „Caltf. Stsztg." sagt: „Wir hatte, eine ganze Reihe von Treffen, bei denen mai zweifelhaft ist, was man mehr bewundern soll die Feigheit oder die Unfähigkeit der Leiter Ueber Hundert Menschenleben wurden geop fert; nach jedem Treffen wurde versichert, di Vernichtung der Modocs stehe vor der Thüre ein Bulletin war lächerlicher, als das andere In jedem wurden die Modocs als Vcrbrechei bezeichnet, mit Denen man nicht mehr unter handeln könne, in jedem wurde versichert daß die ganze Bande mit Stumpf u.rd Stie ausgerottet werden müsse. Zuletzt hören wir daß vier der Mörder von Gen. Canby sich er geben, daß man sie gut aufgenommen, mt Büchsen bewaffnet, und daß man, statt au eigene Kraft zu vertrauen, mit Modocs gegen Modocs in den Kampf zog. Der Handel wai damals schon abgeschlossen, und die Märsche der letzten Tage, die mit einer allgemeinen Ue> Vergabe endeten, waren nur die Dekorationen in der Schlußposse. Vor sechs Monaten er. klärte man, ein Vertrag, wie er jetzt abae schlössen wurde, vertrage sich nicht mit dei Ehre der Ver. Staaten; vor zwei Monaten erklärte man, nach der Ermordung Canbu's die Modocs müßten auszcr«itet werden, unl nun, nachdem man ein halbes Dutzend Ma Prügel bekommen, kauft man sich die Modocs und beendet den Krieg, wie man vorsechi Monaten es hätte thun sollen, ohne alle. Blutvergießen. Die Millionen aber sind nu indessen verdient; das Land am Lo,l-Rive> kommt in die Hände der Reservettions-Spelu lauten, „Uncle Sam" ist um ein Paar Milli onen reicher, und wir und unser „herrliche! Kriegsheer" werden ausgelacht in der gau;el civilis,rtell Welt. Commentare sind völlu überflüssig. Die Wittwcn der braven Kue czcr mögen betteln gehen." Die ModocS, Gen. Davis und die Bundesregierung. AuS dem Lager in O:egon wird telegra phirt: „„General Davis, im Gespräch mit ei nem Korrespondenten, sagte: „Als ich imFelde ankam, fand ich die Truppen im Krieg mit einer Bande indianischer Strolche und Mör der. Jene Mündel der Regierung hatten sich gegen ihre Autorität empört. Sie kämpften ohne Barmherzigkeit, sie gaben keinen Pardon und erwarteten auch keinen. Damals glaubte ich, daß die künftig gemacht werdenden Ge fangenen auf der «Stelle hingerichtet werden sollten. Dies hielt ich für die sicherste und schnellsteMethode der Lösung des Modoc-Prob lems. Wenn dieselben gesangen würden, wäh rend sie als besondere Nation oder als beson derer Stamm gegen die Militärmacht der Ver. Staaten kämpften, dann war ich geneigt, sie demgemäß zu behandeln. Seit ihrer Gefangennahme habe ich erfah ren, daß die Behörden von Jackson - Couuty Anklagen gegen gewisse Mitglieder der Bande erhoben haben. Ich hielt cs nicht für äuge messen, sie den Cioilgerichteu zu übeiliesern, weil sie Krieg gegen die Negierung führten, als sie die Mordthaten begingen, wegen deren sie angeklagt sind. Auch deshalb lieferte ich sie nicht aus, weil sie Gefangenen der Re gierung und nichr den Civilgesetzen verant wortlich sind. Während meines hiesigen Kom mandos habe ich bemerkt, daß die Bürger, wenn sie Schutz des Eigenthums oder der Per son oder Entschädigung für erlittene Verluste wünschen, stets an die Autorität der Ver. Staaten appelliren, jetzt aber, nachdem der Krieg vorbei ist, und die Marodeure gefangen sind, wollen das Publikum, sowie die Loral behörden die Bestrafung der Verbrecher in die eigenen Hände nehmen. Die Drohungen des Volkes und die nenlichen blutigen Thaten in dieser Gegend, als vier alte vertheidigungs lose Gefangene auf dem Transport von Fair child's Raucho nach diesem Lager von Civili steil ermordet wurden, deuten hinlänglich an, daß ein Prozeß dnrch das Civilgesetz weiter nichts als eine nutzlose Farce sein würde. Das Volk hat nun einmal die vorgefaßte Meinung, daß die Gefangenen schuldig sind. Es wurde vorgeschlagen, eine Militär-Com- Mission zur Prozessirung der Gefangenen zu ernennen. Wenn diefe Idee zur Ausführung kommt, dann sollten die Offiziere, aus denen sie zusammengesetzt wird, von hohem Range und Männer sein, welche in keiner unmittel baren Beziehung zur Modoc - Angelegenheil standen. Eine solche Commission würde je den einzelnen Fall gesondert prozessireii, unt würde sechs Monate zu dem Werke brauchen, der Kosten, die ein >olches Verfahreu der Re gierung erfordert, gar nicht zu gedenken. Ue berdies weiß Jedermann, daß die Jndiane> des Mordes ersten Grades schuldig sind, uut gehängt werden sollten. Ich dachte, ich wollte der Regierung die un nöthigen Kosten der Prozeßsarce ersparen, unt das Werk selbst thun. Weil die Modocs vom Anbeginn der Schwierigkeiten von Teuern welche die Angelegenheiten leiteten, iu solch zögernder Manier behandelt wurde», erlang, teu sie furchtbare Vortheile über uns. Sil schlachteten so viele Leute ab, daß die Natior erstaunt, ja, sogar empört war, und jetzt furch tet, daß die Modocs noch in den «Schlußscenen den Vortheil erlangen werden. Diese Furchi erregt jetzt die Gemüther der Grenzbewohner, Die Gerechtigkeit war bereits zu langsam, un! ihr Herannahen kommt von >o vielen verschie denen Seiten und in so fraglicher Form, ich zweifle, ob ihr Erfolg den Ersordermsser des Falles entsprechen wird. Die Indianer erkennen die Jurisdiktion dei Civil- oder Militärgerichte nicht an, weil si nicht im Stande sind, ihre Operation zu be greisen. Diese Modocs können nicht begreifen was man unter einem Gerichtshöfe versteht Man hat sie über diesen Punkt befragt und si betrachten einen gerichtlichen Prozeß mit feinet Technikalitäten und Zeugenaussagen als eim ArtGaukelei, uud wenn sie übersührt und zun Tode verurtheilt werden, dann könnte mav ihnen nicht begreiflich machen, daß in dem ganzen Geschält überhaupt die Gerechtigkeit mitgespielt Hai. Sie glauben, daß sie Thaten begangen haben, die den Tod verdienen, sii sind faktisch Mörder und sie haben täglich er wartet, gehängt zu werden. Sie glauben, das Militär hat die Gewalt und das Recht, sie zu strafen. Die Mordtha ten und die Verhaftungen ereigneten sich ir Oregon und Californien und die Sache ist ii schlimmer Verwirrung. Das Verfahren, da! ich vorschlug, würde die Frage aus eine» schlag gelös't haben. Der gordischen Kno ten mußte durchhauen werden. Die Jndianei sind in Zelten zujammengepsercht, Männer Weiber und Kinder, die Schuldigen und dn Unschuldigen, uud sind Tag und Nacht in dci Angst vor einem Massacre. Sie muffen Mo nate lang in dieser Angst zubringen. Jä halte bereits Holz, Ketten, Stricke und Alles was zur Hinrichtung gehört, herbeischassei lassen, und den letzten Freitag als den Tai der Hinrichtung ausersehen." Dieses Gesalbadcr des Generals kommt jetz viel zu spät. Er hätte 24 Stunden nach de Gefangennahme der Modocs die Moide Canbh's standrechtlich erschießen oder an dei nächsten Baum ausknüpfen lassen können, u Niemand würde ihn deshalb getadelt haben Oberst Wright hat im Herbste von 18S8 au solche Weise die mörderischen Spokan-Jndia ncr gerichtet, und sein Verfahren wurde ge billigt. General Davis, der erst Holz zun Galgen für die Modocs zimmern zn müsse! glaubte, hätte den gordischen Knoten, übe den er sich jetzt beklagt, im rechten Moment zerhauen müssen. Jetzt, nachdem er diesei Moment hat entschlüpfen lassen, helfen ihn seine Klagelieder nichts mehr. Dem Corre fpondenten des „Bulletin" giebt jetzt Genera Davis die Anklageschrift, die er eigenhändig entworseil hat, und die er vor derHinrichtun! dem Capt. Jack hatte vorlesen wollen. Di er sie demselben nicht mehr vorlesen kann, ft wollte er wenigstens sich nicht dieGenugthnunl versagen, sie dem Zeituugs-Coirespoudentel vorzulesen. In derselben zählt er dem Modoc-Häupt ling sein und seiner Bande langes Sünden Register auf. Mehr, als 3VO Mordthatei werden der Baude vorgeworfen. Die Nach ficht uud Güte der Regierung werden ihr vor gerückt. Der Stamm hätte ruhig und glück lich aus der ihm zugewiesenen Reservatio leben können, „aber Du und Deine Bande/ sagt die Anklageschrift, „habt den Kriegspfa! vorgezogen und die Güte der Regierung ver achtungsvoll zurückgewiesen zc." Die Anklageschrift schildert dann die Bemü Hungen der Fr.edens-Commljsion, die erfolg los >ich bestrebte, dem Blutvergießen Einhal zn thun, und das frevelbast-meuchlerische At lentat auf dieselbe und die Ermordung dei Generals Canby. Dadurch haben Jack un! seine Bande das Recht verwirkt, nach den Re geln der civilisirten Kricgsführuug beHandel zu werden und sich lelbst geächtet. DesHall habe der Nachfolger des Generals Canbp in Commando der Truppen beschlossen, daß Jak und seine Gefährten morgen mir Sonnen aufgang im Beisein der Truppen gehäng werden zc. General Davis bedauert jetzt, daß die un indessen von Washington eingelaufenen In struktiouen ihm nicht ertauben, so zu versah fahren, wie er es für den Frieden in den In diauer-Regioueu Oregou's und Calisrincn'j am Zuträglichsten erachtet hat. Vermischte Berichte. Prügelei aufeinemKirchthurm (Sonderbare Beilegung eines Streites.) Dai „Michigan Journal" berichtet aus Detroit „Zwei Schieferdecker, die am Thurme der St JofephSkirche, Ecke Jay- undOrleaus-Straße beschäftigt waren, kamen auf dcn fonderba ren Gedanken, einen Wortwechsel, den sie ge habt hatten, mit einer Prügelei in's Gleich! zu bringen, ohne daran zu denken, daß du Stellage, auf der sie sich befanden, eine höchf wackelige war. Aber was geben Schieferdek ker, die fast ihr halbes Leben hoch in der Lnfi verbringen, um folche Kleinigkeiten! Si< packten sich, und bevor noch einer einen Vor theil über den anderen erlangt hatte, brach das Gerüst zusammen und fiel aus das Dach, wel ches sich 30 Fuß weiter unten befand. Hie> stießen beide gegen einen Schornstein, woran sie sich festklammerten, fönst wären sie noch weitere 100 Fuß hinabgestürzt und wahrschein lich auch nicht mehr aufgestanden. Von der herabfallenden Brettern und Schiefern wurden beide Arbeiter mehr oder weniger, abermchi gefährlich verletzt. Beide waren aber so er schreckt, daß sie eine qanze Zeitlang ruhig aul dem Dache sitzen blieben, bis sie die Couragi hatten, hinabzusteigen. Eine Keilerei auf ebener Erde ist an und für sich jchon eine faule Sache, aber auf dem Gerüste an einem Kirch thurm, da machen wir nicht mit, das ist nicht unser Geschmack. Wer errinnert sich dabei nicht an den reizenden Roman von Lu». wig, wo sich zwei eifersüchtige Schieferdecker auf einem Thurmdache Jahrelang aus Leben und Tod befehdeten!" Die Gefahren desOzeans. (Folg. te seinem Weibe in dm Tod.)— Vor einiger Tagen ging die britische Barke „Monarch", mit Bauholz von Doboy nach England, bestimmt, an der Küste vonGeorgio zu Grunde und eine Anzahl Personen büßt! ihr Leben ein. Das Schiff war zu schwer be laden uud die Ladung außerdem zu schlecht weggestaut worden, daß es dem Sturmi nicht den nöthigen Widerstand leisten konnte. Sowie daSschiff auf denGruud gerathen war, wurden zweißoote niedergelassen. Zn eins der selben stieg der Capitän mit seiner Frau unt der Steuermann nahm mit einem Theile dei Mannschaft Zuflucht in dem andern. Aber Ersteres wurde durch eine Sturzwelle Plötzlich umgeschlagen uud die Frau erirauk, während der Capitän sich an der Seite des Bootes fest hielt. Man warf ihm ein Tau zu, aber nnl dem Ausrufe: „ Nein Weib ist todt, und ich will ihr folgen!" ließ er sich in's Mecr sinken. Auch das dritte Boot, in welchem sich mehrer« Matrosen befanden, schlug um uud Alle ver- Loren ihr Leben. Nur die Leute, die auf dem Schisse geblieben waren, wurden gerettet —sie wulden von dem vorbeipassirenden schlevv dampfer „Sonder" aufgenommen und an's Land gesetzt. Bei näherer Unters.ledung des Sckiffes fand man, dag die Mairosen, die auf demselben geblieben waren, dieCajüle dxs Capitäus gevlünderl und selbst diejtleider der Frau des Capitäns geraubt hatten. Die ser hatte auch Werthiachen zum Betrage von 8200 V, doch davon ist Nichts mehr zu finden. Bis jetzt sind keine Leichen an's Land gespült worden, doch der Kopf eines Matrosen wurde vor wenlgenTazen gefunden und man glaubt, dag die zahlreichen Haifische in jenen Gewäs sern den übrigen Theil des Körpers verspeist haben. Es ist auch möglich, dag die übri gen Leichen in gleicher Weise verschwunden sind. Ii der „New-Aork Mine" beiGreenbat> in Wisconsin stürzte neulich ein 20,000 bis 25,000 Tonnen wiegender Felsblock aus einer Höhe von 30 bis 100 Fuß nieder und tödtete v bis 12 Bergleute. Lergistunst der Kranken. MlUm!, Fabrikantvon seinen Schmucksachen u.Silberwaaresi, billigsten Prclov 1,11) Taschen» hrc n, Standuhren Nüd Juwelen, emusiehll sich Lenigeehrün -liublikuln. (Dezi!,i2M'i Trauungen. Am IZ. Juni Aincs i.'. Amo! Am I?. Juni Murv Louise Bros:, I? J?h-e, Starb: Am 12. Juni Frau Barbara S ch m id t im M tinickcrvocker Wcnöötrlichmings - Vcstülchakl Z!r. 22, Secondstr., im Marmoc-Gebäude A. Nichots, Geschäftsführer. Die MmtLV Levens - Lersichernngz - KrsrlWüZt/ Leopotd Bin»nenverg, Nr. 74, W.-B altim o r e-S tr aß e (Fbr.Z.IJ) General-Azent snrZoli, Tiex. jiilli» UN! VersammluNsiS-Auztigen. Er K. 1,.. Sckr. Germania Männerchlir. Pläne iür die?i.ue Halle jctz! icrtiz Lokale der Äesellichast, Nr IS'Z, West.Lombard Strafe, auslegen. de» Ba <tN->Z) omite. Är. 3ö, I. Sk. Tetäfer, Schristsuhrcr. Oscrola-StammNr.ll, U. O. R. M gesordert, M 0 n t a g den ?ti. Juni, di Ahrain der „Metanwra-Halle" zu erscheinen,um sicha dem Auszüge und Picnic zu bilheilizen. Im Austrat des Stammes: G. I. Precht-l. Schristf. . Ut-i) Jncohonec-StaminNr. 100.U.0.R.V Die Mitglieder des obigen Stammes find ersuch Montag, cenl«. Juni. Morgens 8 Uhr. bei dem O, dens-Pieiiie recht zahlreich in der «Metamora-HaUc« z erscheinen. Im Äus.rage Nisten M Hildise-Bnnd. M Ui.r ni der Post-Osfiec Avenue stattfindet T. Aciciitmanu. Präs. Gottesdienst. Morgen, Sonntag, den lö, Juni, wird Paslo Pifiervonder-I. resormirten St. lohanaes-Kemein« in der evangelisch lutherischen S t. I- Probe- oder Gast.Predigt halt.'i. und nach dlenste die Prediger-Wahl stattfinden. U 42) Sekr. Wirthe, anfgepizßt! Veisicgelte Angebote sür das Privilegium der Ba :e. >ür die am ??. J»,i ab'uha-tende Wass-r-Vi-r kurnon der Germania.Maunie, D. ». Har» nach Frische geräucherte Aule, itelS an Hand, Endetail. und EngroZ, bei Willi. H. Isenburg, <?roeer, Nordwest - Ecke der nni Bcihelstraße. ' Central- Lsi h - uut W G Mäklers-Büreav, dachen werden sur emc dcßttminti Zeit ausbcwahrt. Personen, welche Silberwaare« oder snderc Arten zu orrlausen wünschen, bekommet die hochfi.en Preise in diesem Bureau. Alle Geschalte. Transaktionen werden durchaus privat gehalten. 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(IW-) 13. Ward. Dritter Eesetzgebungs - Bezirk. Für da« Gesetzflebungs- Unterhaus: Vr. <sdward I. Chaisty. Lrimärwahi Ecke der l'iner uns Saraiogaftr., Dienstag, den Zuni 1873, von 12 Uhr Mittags b.sS Uhr Abends. (tüL-i?) 15. Ward. Für den 1. Zweig des Stadtrathes: Thomas H. Nice. (US-4) » 7. Ward. Sylvester Toll^ der Entscheidung der i e nolrulisch consersatisen No- am 24. Juni. (140-50) s«>. Ward. Noah Lemmon, Zweiter Tistrikt- Für den Senat: G.^Äerr, Thomas «nuapo»». wid. Für Banmeister und Andere ! fern. Warren's Kalk-, Cement- u. Gyps-Depot, Nr. td, Avenue. <Avrii2.l».2.i>> Teppiche! Leppiche! Wachstuch und Mattrn, Heimich Wrssel'S Süd Baltimorer Teppich.Laden, Nr. »nd Süd-SliarleS.« Alter ächter Roggen-Branntwein, A. Martini. (11-) Ecke der Gough- und DaUaSstraße Kapvcn^c. Gayiiraze, kauji. 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Nr. , nahe HiUenstr ; da kann sich ein Jeder überzeugen, und zu gleicherZeik werden Applikationen für Geld entgegengenommen und ein Jeder wird mit buarem Gi,l)e adzejunden. Präs.; August V.ce-Pras.; Mtchanirs' Lesington Vau« Verein Nr. 3. Extra-SeneralversammlungTicustaq. den?. Juri. LbendZKUHr. Auflösung West - Columbia - Bauvercins Nr. 5. obigen Vereins geatzt wurde, abgelauscn ist, so den alle Mitglieder, welche noel> Einzahlungen zu machen haben,wie auch Die, dieAnsorderungen an den A>crnn habe», sich Tienftog, den 17. Jani, a ed sich cinjusinden, um weitere U » H Bronn, Viös.; Extra - General - Versammlung des West-Praitstrichrn-Bauvercins Nr. 3. Die M>t,li!der wercen h-ermtaui nächsten Mon tag Abend eingeladen, Icdcm das an Hand habende Held vcrlooit, ocer eine andere Bestimmung biember getrosten werden muß. Pra^; „St. Jakolius - Halle Spar- und Aauverein Nr. 3" hat leine Beaa ten eiwählt und wird demnach näch sten MiNwceli Abend ,n der ~S! Lakobu s mäßigen eisten rcgel loftann Advokat. suciLrv, Nr. 83, West-Fayette-Straße. k20.A10 in passenden Summen, aus Grundeigen thum in der Eladt und in den Vorstädten auszuleihen, zurückzahlbar in l und 2 Jahren in Wochenzahlungcn. Der ganze Betrag der Anleihe wird ohne Zeitverlust auebezahlt. Man spreche iin Bureau vor. (Junilt-IMI) P. M. Snowden, Prä,. Ter »Bclair-Ütirnne immerwährende Spar- und Bauverein" hat in ler letzt,» Versammlung seine Gesetze ange nommen und wird in Foige dessen ni chslen den U in Johann C friede» z Lokal. Ecke von «roadwoy und Gaystraße, die ersten Einlagen entgegennehmen. DaS Comite. Hkiinath -Bauvrrkln 3. Dieser Verein wird aus tie a S gegenseitig-liberal be,undene und bewädrte Konstitution der Vereine Ar. i und 2 gegründet und werden .Zeichnungen von Antheilen lin Lokale des Hrn. ix. Lipp, Ecke der Ä>o in er sei- und Chase - Strasse entgegengenom men. Die erste Versammlung siudet am Äanesta», den 14. Abends tj Uhr, slait. V T«ee», M. Williiiaer, A Klemm und Ä n derc. . Ptt'UliiNcm zaiid Toinp«»y M. Asselder, Sc kr. Jos. Präs. Office: Rr. 22, Secondstraye, Jos. ffriedenwald, Michard Fond»r. Arm. Wachmann, JulinsStiesel, v B V d BernardiZlark, JohnHarriS,' Jakob o^echt. Geld auszuleihen. Betriebs-Capital: 51,000,00 V. Diese GeseUschasi hat ihr BetiiebS-Capital aus erhöht, und ist jetzt bereit, Gelduuszulethenir beliebigen Summen gegen hvpothekarischc Sicherheit aus sür die Dauii merkjaml^i^gcwioiiic?und sür Dar! jahlt. Neid al» Deposit gegen Vergütung von Linien angenommen. Jmperial-Land- und Lrih-b>c§eUjchäs^ unte?d'/r" Pa»>«raKr, incor'porirt im Juli 1872. «apikal . .tl,O «, oov Dir e k l o r i um: John Glenn, j Henrv G. Tvson, Bentiey C. Bibb, I E. B. Hunting, W. A. Loney, George W. Brooks, Ldas. 15. Smith, James Herbert Für Sicherheit und gewinnreiche pitalicn bietet diese Gesellschast Vortheile, welchevo, keiner anderen überlrofsen werden. Wochenzahlung pro Antheil.".'.'.V.'.""V.V.'.'.//oö (Sept.l Pttmlimtili, Ar. 17, South-, gegenilbcrG??vianstr. Lebens-Versicherung dnrch wöchentliche Bräunen. Zahlungen. Dieben Dollars pro Woche Kranken, geld.—Ein nach den Gesetzen des Staates Marylanl mcorporirterniid unter den Auspicien der .«egeuseitig-n Leben» - «ersictirrung» . «est« schaft von Baitimor!,» N.r. gegenüber lLermanstruhe, Lebcns-Gcscllschast von Ameritü. MarNlander Abtheilung, Nr. 22, South-Slraße. I. WcSlen Gurst, Prästdent; R s I > Pope, Kassirer. kuranz» und Art werden zu den uUichcn Baargeldraten ansge. stellt. Heinrici, E. SSaquer, 15ept.2,1J,2.p.1 Sekr. und GeschästSsüdrer. s)U!>isc-Dund. Verein für Lebens - Versicherung unZ Kranken-Unterstützung. Oeiv kUöMZelyeu. Gelder zu verleihen. ZWO Stadt oder Lüssem Lande. 2000 s Tlioma« Hill, ItXXI Ecke der St. Paul» und Fahcttestr. tOOOl 2. , Gelder zu verleihen.^ Gelder auSzuleihen (8A- Nr. t. Et. Loiilitraße Schul - Anzeigen. 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Schttl-^irnic.^ in ad. und «chu , freunde lade, ein tas t^oini,« Clntlilt?ö CtZ. K Person. Kinder srei. tli2 41 Grojjcs Picnic Nnabhangig.nTrdtnsdcrNoihmänncr, Louis Muth'S Scl'ützenhof, Billete Lä LcntS. Kirter unter Jahren Das Comite: Tas Picnic (l>2-Z) ?. Lehrer. Anzeige. Das unterzeichnete Comite inacht oas «eehrti ' ' i»». N. Adam Klick. UM Wunsch! Wunsch! den Ik. ?un> weihen werde» wozu -rgeder.ft einladet VoiiiS Vlitt, k«z-z> Nr. ?ei, Alice Anastraße t West-Äalto. Schüyln-Palk Achtung, Var Nr. I ! wie einem geehrte!, zur AaS.richt!"daS ick - und Voikcsest.s dil (142-4) Zolin PI, «?erwiq. Muäsor vrove.'^ der Äesellichast, ist jetzt qedffn". iioi^üo^ i!g Ist hinreichend aus dem Platze. so> wie auch iwet Brunnen, welche Villaus rem»»: uni kaltes Wasser liefern. Ein Äusseher ist täglich anwesend, um den Platz ii halten und alle noihige ju leisten Nähere AuSkur.it g?ebl We"s!," mi,! Nr. 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Eintritt zur Halle irei, zumlAarlenl«»EentZ, wos »i r einÄlaA Bier. Anfang 8 Uhr Da« Orchestnon spielt Mor gens von 10—> Uhr Nachm.>lcq. g AdendS ron « die 1l Uhr. Neue Waizen. Freund, llchft grüijend H. <Zuni2,ZMie) «r. ». Grvsic Tampflioot - Exklusion d.« st -Balti n l v r c r Llcde r t ? a n;. - J ini. Enking «„ove au, m.r«c» , >,. n >5. ÄNairt de? Dampfers "oii Pier Nr. 7. Vight.tr,-- Werste, Morg.nb um 7unp Mittags I>? Uhr! Ri.,k. sadri pz > illo A>>k7d« um k> und 7 Uhr. Der Dpfr, "l Bcll'morcru» »tum BiUltc zv H't. i-ciion, Kinski unter 12 Zahrin frei; am Boote w.rt>.n i.j.x vertaufl. Bi>. lct. und dr> i.'lqend.n >7eir<n za oaden 'U^"-de, er Favetttstrafie; V. S»n».».r. «. «v.nue» « SnckSr.: «einril«, «r, I > bkk Caroline und ttZL.7,U.<I,2) ?>i» Comite. D a m p 112 b o o t - lk r k u r s i o n »n> lIN B.reinslokale. >i ' tIZA-tk> DaS <?omite. (^rvfte Dampsboot - Exkillsion „Beethoven - Männcrclwrs" am Svnniag, d. IN73, " v " p-r Dam»," .'»li-«/." 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