Newspaper of Der Deutsche Correspondent, June 14, 1873, Page 4

Newspaper of Der Deutsche Correspondent dated June 14, 1873 Page 4
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Ter Teutsche Correspsndent. Baltimore. 15. Juni 1878. Stadt Baltimore. Scheriff Kane lies't dem Mörder Joshua Nicholson den Hmrich tungSbefehlvor. Vorgestern Abend erhielt Col. Geo. P. Kane, Scheriff der Stadl Baltimore, den vom Gouverneur Whylc unterzeichneten Be. fehl zur Hinrichtung Joshua Nicholsons. Ter Befehl ist in der gebräuchlichen Form ab gefaßt und ichreibt vor, daß Nicholson am 1. August (gleichzeitig mit seinem Mord-Came raden Hollohan) am Galgen ausgehängt wer den soll, bis er todt ist. Gestern Morgen um Sj Uhr begab sich der Scheriff in Begleitung des Gerichts-AktuarS McKewen nach derJail wo sie im Zimmer der Direktoren Platz nah inen und Nicholson aus seiner Zelle Vorführer liegen. Der Gefangene trat bald nachher cin, Er war sauber gekleidet und sagte, gefaßte! als man erwartet hatte: „Guten Morgen Hr. Kane!" „Guten Morgen, Hr. Wc Kcwen !" Ein Stuhl wurde sodann für Ni chotion hergestellt, woraus dieser Platz nahm während sich zu seiner Rechten der Scheriff n zu seiner Linken der Gerichts-Aktuar nieder ließen. Hr. Kam reichte ihm jetzt mit derße merkung die Hand: „Mr. Nicholson, de Zweck meines Besuches wird Ihnen wohl be lannt sein !" N. erröthete leicht und erwiedert mit leiser Stimme bejahend. Der Scheris las jetzt den Hinrichtuugsbefehl vor, währen! Nicholson ihm gesvanni, aber anscheinend ge faßt, in's Auge blickte. Erst als die ver hängnißvollen Worte, „daß er am Nacken ge hängt werden solle, bis er todt sei," über dei Scheriffs Llppen flössen, fiel demllnglücklichei der Kopf auf die Brust und er senkte denBl«? bis der Scheriff die Vorlegung des Besehli beendigt hatte. Als der Scheriff fertig war gab er Nicholson guten Rath, empfahl ihm sich aus sein Ende vorzubereiten, um vor Got zu treten können. Auf diejerErde gebe es kein Hoffnung mehr für ihn, seinem Schicksale z> entgehen. Nicholson erwiederte: „Ich erkenn Ihren guten Rath an und ich weiß, daß e für mich keine Hoffnung mehr giebt. Ich ge denke, den Trost der Religion zu suchen un! meine einzige Sorge gilt Denen, welche ich i> diesem Leben zurückzulassen habe. Ich ge denke, alle mit dem Ereignisse in Verbindum stehenden Umstände niederzuschreiben, Nicht zu verschweigen und die ganzeWahrheit zu fa gen. Ich hoffe aufrichtig, daß Hollohan mi vergeben wird, wie ich ihm vergebe." J> der weiteren Unterhaltung stellte Nicholsoi mehrere Ersuchen. Er wünscht den geistlichem Beistand des sich zur Zeit in Washington be findlichenEhrw.Hrn. Norris, daß serner sein Frau und Kinder ihn besuchen möchten und e reichlich Papier und Bleifedern erhalte. Sein Familie und seine persönlichen Freunde, die ii der Stund» der Prüfung bei ihm standen wünscht cc zu sehen, sonst Niemauden. Ni cholson schien sich seiner Lage vollkommen be wußt und wurde nach beinahe 1-stündiger Zu sammenkunfl mit dem Schcr>sfe, dem Aktuar des Gerichts und dem E-fängniß-Wardeu Irwin in seine Zelle zurückgebracht, wo er bi zum Hinrichtungstagc verbleiben wird. Seine Frau und Brüder, Thomas un! George, haben Nicholson vorgestern und Er stere auch gestern wieder besucht. Schmerzlic! ergriff ihn die Kunde, daß sein Vater inFolg der schweren Heimsuchung krank darnieder liege. Es ist bemerkenswerth und ein eigentbum liches Zusammentreffen, daß Nicholson an 13. Juni 1865 sich verehlichte und an demsel den Tage dieses Jahres ihm der Befehl zi seluer Hinrichtung vorgelesen wurde. Aas gestrige Welter. Die regel mäßigen Weltcr-Beobachtungen, welche bi! HS Uhr Nachmittags aus dem hiesigen Sig nal-Büreau telegraphisch eingelaufen waren geben folgende Information: Das Tbermo ineter stand in Baltimore auf 76, in New Jork auf 57, in Philadelphia auf 78, in Be sion aus 67, in Buffalo auf 77, m Cincinnat aus 82, in Louisvrlle und Indianapolis au 85, in Chicago auf 81, iu Milwaukee auf 81 in Keokut auf 84, in Charlcston aus 78, ii Savaunah auf 81, in St. Louis aus 71 un! in San Franzisco ans 66 Grad. Alle Flüsse waren im Steigen begriffet und in St. Louis und Alpena, Mich., hat c> geregnet. DasThermometer stand gestern srii! S Uhr aus 76, Mittags aus 78 und Nachmit tags 5 Uhr auf 76 Grad. Wetteraussichten. Oestlich? nn südliche Winde. Gegen Nachmittag bcwöll ter Himmel und möglicher Weise Regen. Jones' Fäll e.—S chließliche An nähme der amendirten Berord nUng. (Xov, Ist tliL dauä lii»)'.) Di wehrfach von uns besprochene Supplementär Beiordnung zur Correktiou von Jones' Fäl le» ist, wie der Leser weiß endgültig in beide Rathszweigen passirt worden und bedarf nun mehr nur noch der Unterschrift des Maqors um gesetzliche Krast zu erhallen. Haben wi auch bei mehr, als einer Gelegenheit, Ursach gehabt, uns tadelnd über die Zözernngen i der Bornahme des Werkes auszusprechen, s wollen wir heute jedoch gern zugeben, daß bei nahe unübersteigbare Schwierigkeiten sich ii den Weg stellten. So viele Interessen werdet durch die Corrcktion des Flußbettes der Fäll berührt und so zahlreiche Versuche wurden ge mackt, die städtischen Verordnungen möglich! in Einklang mit den Anforderungen desPub likum« im Allgemeinen, wie denen von Pri vatpersonen zu bringen, daß vielleicht man cher Borwurf ungerechlferligt erscheinen mag Der Stadtralh reslektirte vielleicht in den voi ihm angenommenen Verordnungen mehr di Wünsche der Constituenten, welche direkter als das Publikum un Allgemeinen, durch di Correklion betroffen werden. Schließlich ha der Rath jedoch, selbst auf die Gefahr hin es Manchen nicht recht zu machen, die ur sprüaglichcn Bestimmungen der Vcrcrdnum durch ein Supplement der Art verändert, das nunmehr kein Hemmniß der schließlichen ÄuS führung des Werkes mehr im Wege steht. Ha den wir Eines zu bedauern, so ist das die Ver werfung des Vorschlages, daß ein 150 Fn> breiter Canal durch den City.Block gegrabei und der Abfluß des Wassers in gerader Linie anstatt durch die gegenwärtige Curve ermög licht werde. Eine Menge Personen, die ii der Nähe des City-Blocks Grundbesitz eignen protestirten dagegen, was schließlich im erster Rathszweige mit 10 gegen 9 St. zur Verwer> sung dieser heilsamen Vorschrift führte. Wei die Topographie der Fälle und des City-Blocki in ihren Verbindungen mit dem Bassin kenns muß einsehen, daß der „gerade Weg der beste' gewesen sein würde. Hoffen wir, daß vor Beendigung der Correktions-Arbeit man die ses einsehen und die Durchschneidung des City Blocks noch genehmigen werde. Die Annahm der Verordnung war im 1. Rathszweige vor mehrseitigen Bemerkungen begleitet. So gal Hr. Towson eine Schilderung der bisheriger Arbeiten der Commission, welche mit der Tor rektiou der Fälle betraut ist. Alle Vorarbei ten seien erledigt, die Abschätzungen uni Pläne fertig und anstatt K 100,000, wie Rat! Collis erklärte, nur K30,V00, und zwar, wi er (T.) glaube, mil strenger Berücksichtign«! der Vorschriften der Sparsamkeit, verausgab worden.-Hr. Hynson stiinnitedem Vorrednei bei, sprach aber die Meinung aus, daß du Commission sich in ihren Arbeiten grase nich übereilt habe.—Hr. Towson nahm dre Com Mission gegen den Vorwurf des Hrn. Hynsor in Schutz; Rath Seim überreichte einen Brie des Stadlanwaltes Steele, worin dieser es als sein Gutachten abgab, daß die Arbeit der Cor rektion nicht cher begonnen werden könne, bii nicht die ganze Linie der Corrcktion milsamml den Expropriirirngen festgestellt worden sei, Hr. Seim sprach sein Erstaunen über die In sinuation aus, daß die Commission zu schläf rig gewesen sei. Eine riesige Masse Vorar beit sei erledigt worden und kein Grund zum Tadel liege vor. Hr. Boyle sagte, auch ei habe viele mißbilligende Aeußerungen übei den Verzug in der endlichen Vornahme der Corrcktion gehört; er hoffe, daß jetzt Alles glatt und schnell vor sich gehen werde. Hr. Collis, der bekanntlich einen Beschluß vorge legt hatte, die Commission zur Resignation aufzufordern, scheint schliegUch anderer u.isichl geworden zu sein. Er las einen Brief des früheren Commissärs Kane vor, worin dieser »hm anging, seine (Callre') Opposition zu rückzunehmen. Demzufolge stimmte er mit sämmtlichen der anweienden Mitglieder (nur Hr. Hergesheimer fehlte) für die Snpplemen tar-Veroidnung. die, nachdem ihr auch der zweite Ralhszweig beigestimmt hat, nnnmebr, wie bereits Eingangs bemerkt, nur noch der Unterschrist des Mayors bedarf, um volle zu erhalten. Die vorgestern in beiden Rathszweigen an genommene Supplementär-Alie schreibt vor, daß Controlle im Betreff der Correklion von Jones' Fällen abgeschlossen werden sollen. Ferner schreibt dieselbe vor, daß die Cominis. säre Vollmacht erhalten und es als ihrePstichl betrachten sollen, die Linie der projeklirlen Corrcktion von Jones' Fällen von der Eagcr siraßc nach dem Bassin ohne Säumen zu be stimmen, die Dimensionen der an beiden Sei. ten der Fälle anzubringenden Mauein sestzu stellen, die Diese der Ausgrabungen anzuge ben, detaillirte Spezifikationen der ganzen Arbeit zu adopliren und alle nothwendigen Pläne und Zeichnungen vorzubeieiten, aus zuarbeiten und auszubewahreu. Dabei sollen oie Commissärc sich jedoch an folgende be reits getroffene Verfügungen binden: die Breite des neuen Belle« der Fälle soll bei der Eagerstraße 75 Fuß betragen, nach ui,» nach aber bis zu der Moruimeulstraße ar.s 125 Fuß anwachsen; von der Monument- bis zur Foyellestraßc soll dieselbe Breite beibehalten werden, von der Fayeltc- bis zur Baltimorc srraße soll sich das Bctt doppeli auf 150 Fuß cuvcileru, dann aber muß jede Enveucrung iiliborcn. Fccner haben d>e Commissäre be >cr Feststellung der Linie noch folgende Punkte ,u berücksichli >en: t»c neue Linie au der West eile soll an der Vereinigung der aeqenwärti zen westlichen Linie der Fälle mit der Eaaer slraße beginnen und geradewegs nach der Ver einigung der westlichen Linie der Fälle mit der Pladisonstiaße fühien und von diesem Punkte an der Madisonstrage aus nach dem Punkte, wo die westliche Linie der Fälle gegenwärtig die Baltimoresiraße kreuzt. Die neue Linie an der Westseite soll eine solche Richtung und einen solchen Laus nehmen, wie die Com mission es nach sorgfältigen Berechnungen für nöthig erachten mag. Bei den Berechnungen haben sie auf den Werth des Grundeigen lhumS, welches kxpropriirt werden muß, so wie auf die Kosten, welche da« Auffüllen de: Straßen, um das geeignete Niveau der Letz teren am Rande der Mauern herzustellen, ver ursachen würden, Rücksicht zu nehmen; ebenso auf die Größe der Strecke, wo die Ansgra bungen vorzunehmen sind. Ferner soll die neue Linie von der Kreuzung der gegenwärti gen westlichen Seile der Fälle mit der Balü mvrestraße aus, so weit, als möglich, dem jetzigen Laufe der Fälle folgen. Das künftig Bell der Fälle soll, so weit es nöthig, g''rsla stert werden und dabei eine solche Abdachung erhalten, daß dem Wasser ein leichler uitt freier Abfluß gestaltet ist. Die Mauern jol len an der ganzen Strecke der CorreknonS Linie eine solche Höhe und das Bett eine solch» Tiefe erhalten, daß Raum genug vorhanden ist, um selbst einer solch' großen Fluth, wie si> im Juli 1868 hereinbrach, sreien Abzug zr gewähren. Die Verordnung schreibt ferne? vor, daß die Commisfäre bei der Madison- Monument-, Ccnlre-, Hillen-, Gay-, Fay ette-, Baltimore-, Lombard- und Pra.tstraßi und bei Lastern- uud Centre-Avenue, fowil an der Blockstraße Blticken über die Fäll! bauen. Zugleich besagt die Verordnung, daß alll Abzugskanäle, welche gezenwäitig in dicFälli munden und nicht nach dem künstigen Bet geleitet werden können, mit einem neu zi bauenden Abzugskauale in Verbindung ge bracht werden. Dieser neue ai der Hollidayilraße entlang bis zur Saratoga und an dieser entlang bis zur Frederickstraß und von hier aus nach dem Bassin lausen Es steht jedoch den Commissären srei, sowoh an der Ost-, wie auch an der Westseite de! künftigen Bettes der Fälle neue Abzugska näle bauen zu lassen, falls es nothwendig er scheinen sollte. Auch verfügt die Verordnung, daß dei Commissären die Vollmacht ertheilt werde irgend welche nothwendigen Aenderungen mi den Niveaus der Straßen vorzunehmen, ws auch Straßen zu durchbrechen und zu schlie Ben, sobald die Correktion der Fälle es er fordert. Schließlich trifft die Verordnung noch Vcr füqunaen bezüglich der Auszahlung von Ent schadigungSsummen. Ein neues Marltgebäud e.-Hr Mills reichte vorgestern im zweiten Raths zweige einen Beschlug ein, den Gebäude-Jn Ipektor zu ermächligen und anzuweisen, da> alle Marktgebäude auf dem Richmondmarkt niederzureißen und an dessen Stelle ein neue« zueirichten, welches genügenden Raum fiirSl neue Fleischer- u. 37 Gemüseslände aufzuwei sen vermag. Der Beschluß bedingt ferner ein Verwillignng von 530,000 für diesen Zweck Angenommen. R i ch mond - M ar kt.—lm 2. Raths zweige passirte vorgestern ein Beschluß zu Abreißuiig des allen Richmond-MarkteS un zum Reubaue desselben. Durch den Neubai getenkl man, 2(1 Metzger- und 37 Gemüse Verkaufsplätze mehr, als bisher, zu erhalten Die Kosten sollen 530,000 betragen. De Beschluß sand beinahe einstimmige Annahme Zur Versch önernng vonPerki ne Spring hat der Sladirath KISOO ange wiesen. Der „P a tap sc o-C l üb" der 4. War hat gleichfalls durch Beschluß erklärt, daj Georg McCaffraq fein Candldat für dieTesta ments-Regisiratur fei. Auch iu der 4. Ward hielt der „P a tapsco-Social-Club" vorgestern ein Versammlung. Hr. James Hodges war ii Folge einer Einladung zugegen und hielt eine mit vielem Beifalle aufgenommene Rede Hr. H. bclreibt mit nicht jungem Elser sein Nomination für das Mayors-Amt. Schließliche Auflösung deral len „Mechanical Feuer-Compaq nie, Nr. 1." —Die vor einigen Tagen ange zeigte letzte Verfammlung der frühern Mil glieder der Compagnie fand vorgestern Aben! unter dem Voisitze dcS Hrn. H. P. Duhnrs im Bürcau der Feuer-Commisfäre statt. Zu gegen wate»: HH. Henry Spitman, Johi D. Stewait, John A. Needles, Henry P Dnhurst, Geo. B. Baynes, Johu Dukehart Wm. G. Gardner, George Fay, B. F.Hines Robert I. Hays, Wm. Harris, I. R.Jones Henry iL. Lairabee, George D. PhelpS, C.L Spies, James M. Anderson, John Pec Dutehart, Fordtice Foy, Thomas T. Good rick, David G. !llturray, Wm. H. Robinson John S. Streels, George W. 2Mbb. A. M Emory, Edwaid G. Starr, W. Mtie und Mathew Taylor.—Her Präsident theil! mit, daß KtOO den Direktoren der „Balti more-Cemetery-Co." übergeben worden feien die Zinsen sollten dazu benutzt werden, un den Bcgräbnißplatz der „Mcchanical-Co/ in Ordnung zu halten. 512.35 feien noch ii der Kasse. Die HH. H. P. Duhurst, I. D Stewart, H. «pilman, I. N. Needles uni I. Dukehart wurden als Comite ernannt, un jederzeit zu bestimmen, wer aus der Cemetm begraben werden folle. Nach kurzen Beiner kungeit mehrerer Herren löi'te sich nunmeh die ?chon 1763 in's Leben getretene und 132! liicorponrle Compagnie finaliler auf. Berichtigung.— Der vorgestern dur 6 die Zirkelsäge iu der Tischlerei Str. 345 Ligtstraße, am Arme und der Hand verletzt Arbeiter heißt nicht Simon Stockhausen fonderu Simon Schweinsberg. Ter Eigen thümer des Etablissements ist Hr. Emil Stock Hausen. C alh ounst r a Be. Im 1. Raths zweige wurde vorgestern die Verordnung zu Oefjiinng der Calhoun-, von Gilmor- nacj Cumberlandstr., mit 11 gegen 8 St. widerru ftn. Im Laufe der Debatte bemerkte Rat! Orndorff, daß der gegenwärtige Sladtrai! eine Menge Verordnungen zur Straßsnöff nung widerrufen habe und dadurch der Mu nizipalität 550,000 erspart worden feien Rath Seim äußerte sich dahin, daß viel Leute um die Oeffuung von Straßen nach juchten, nachher aber, wenn die Rechnnngei kommen, auf den Widerruf der betreffende: Verordnungen dringen. So halten die be rcits stattgefundenen Vorarbeiten zur Oefs nung der Calhounstr. der Stadt L3OOO bu 54000 gekostet. Das ganze Straßenöffnungs Wesen bedürfe der Reform und man sollt darauf achten, daß Jene, welche für die Oeff nung von Straßen einkommen, auch die Un kosten zahlen, wenn sie nachher den Widerru von Verordnungen, die ihrem anfänglicher Wunsche begegnen, beantragen. Willkommen! Der neue Pastor de St. Johannis-Kirche an der Biddtestraße Ehrw. B. Sickel, wurde bei feiner Ankunf von Frostburg am Donnerstag Abend vor dem Kirchenrathe der Gemeinde aus den Bahnhofe in Empfang genommen und mi einem Gefolge von vier Kutschen nach feinem Wohnung an Clark-Straße geleitet, wo dii Damen der Gemeinde ein Abendessen für dr Familie des Pastors und den Kirchenrath be reitet halten. Jedenfalls wird dieser freund liche Empfang in seinem neuen Arbeitsfeld! dem Herren Pastor sehr wohlthuend gewejer Die Ausflügler des „Maryländei Redakt e u r - V erei nS" kamen gestern in Richmond, Va., an, wurden vom Mayor Rciley und dem dortigen Preßclub bewill kommnet, im Laufe des Nachmittags vow Gouverneur Walker empfangen und Abends vom General Bradley T. Johnjon bewirthet. „Baltimore-Po t o m a c - E i s e n - bah n."—Wir vernehmen von Hrn. Dubar ry, dem Vice-Präsidenren und General-Di rektor der „Baltimore-Potomac-Bahn," daß wahrscheinlich schon am Schlüsse der nächsten Woche die Bahnzüge nach Washington :c. vom Cslvertstr.-Depot abgehen werden. Zu diesem Zwecke ist an der Nordseite des Depots eine große Plattform errichtet worden, wäh rend die Billetnr sich in der bisherigen Office der „Norihern-Cciilral-Bahn-Co." befinden wird. Für den Gebrauch der Letzteren ist im Depot eine neue Billetnr errichtet worden. Mit dem Legen der Schienen im Tunnel ist man beinahe fertig und durch die nunmehr er möglichte direkte Verbindung mit Washing ton wird ohne Zweifel der Verkehr der „Bal limorc-Potomac-Bahii" einen größeren Auf schwung nehmen. Wahl einesCapi t än s.—Die Com pagnie D des 1. Jnsanterie - Bataillons der Maryländer National-Garde hat Hrn. Wil> son Carr vom 5. Regimente an Stelle des Capt. Manner zu ihrem Capitän erwählt. Capt. Carr ist ein Sohn des General-Majors R. H. Carr, Commandant der Brigade, zu welcher das 6. Regiment gehört. Hr. Carr ist ein tüchtiger Osfizter und wird ohne Zwei fel dazu beitragen, das «. Regiment aus den Standpunkt zu erheben, welchen es sich als Ziel gesetzt hat. Die Chicago'er „Union" theilt den von der demokratifchen County-Conven tion von Talbot passirteu Beschluß ge gen die politi 112 ch e n Temperenzler mit, und bemerkt dazu: „Es rührt sich die speziell demokratische Opposition gegen Temperen;- lerei und Muckcrtham in Maiyland, wo das von mißleiteten Demokraten angenommene Zwangsgesetz von den Republikanern ver schärft woideu war." Unser College ist falsch beilchlct. Maryland hat bis dahin keinTem pcrenz-, sondern nur ein Sonntags Gesetz. Has Letztere wurde von einer republikanijchen Gesetzgebung während der Kriegsjahre dem Staate beicheeit uud zu feiner Verschärfung und zur Einführung des Local-Option-Laws zoben sich hier die politischen Temperenzler zerbnnden, ohne indeß bis dahin mit ihre: Agitation erwähnenswenhen Fortschritt gc liiachl zu haben. Polnisches. Ter „Wonumental- Zlub" hielt vorgestern Abend an der Ecke der Charles- und Saratogaftraße e'.ne Verfamm luüg, welche auf spezielle Einladung Gen. F. iL. Latrobe besuchte und, von dem Präsidenten I. S. Heuisler vorgestellt, eine Rede hielt. Gen. L. eikläue seine Gründe, weshalb ei Candidat sei und um die Nominaiion der de niokratlfchen Partei nachsuche. Er fel derAn sicht, daß d e Verivaltung der Stadt mehr der Z'üansprüchen angepaßt und durch öfientlich« Bauten der allgemeine Wohlstand gesörderi werden sollte. Die Finanzen der Stadt be sänden sich in gesundem Zustande. Die ganz« sundirie Schuld betrage rtwas mehr, a!S St,- 500,000, wahrend die Steuerbasis 5217,000, 000 erreiche. Baltimore zahle weni ger Steuern, als irgend eine andere Gioßsia» deö Landes. Alle bisher enistandeiien vifeirt lichen Bauten ftien eher ein Vortheil, als eir Perlust für die Slaot gewesen. Jeder ver ansgabte.Lollar komme durch die Steigerung des Vermögens in die Sladtlafsc zurück. Am nachstcu Doni.erstage wird Hr. Jame§ Hodges den Clus besuchen. Oberst E. T. loice, einer unserer popn lärsten Mitbürger, ist demokratischer Raths-A pirant für die 16. Waid. DerCoio nel »and im November-Wahllampse alif S.t teu der demolratifcheii Nomina'uon und stur wacker für das Titlet. Eine Errnuernng an dießer g a n g e n h c i t. In der legten Persamm lnng der alten I'iro Lvruimuv' wies Hr. Geo. W. Webb eine phviograpyi sche Addildung des LageiZ der Boslone! „Grays" in Howard's Park im Jahre 184 vor. Das Bild wnide von einem Bostone gezeichnet und erst mehrere Jahre später pho lographirt. Bon den Häusern, welche da mals in der Nähe jenes Parkes standen, für heute nur noch wenige übrig. Reiner, d:r e> r.en Blick aus das Bild wirft, würde in dem selben den gegenwärtigen Mouut-Vcrnon Place erkennen, und doch soll das Bild di Ansicht des Platzes vor 2ö lahren sehr genai wiedelgeben. Zeitigerer Geschä 112 t ss ch ln ß. - Die Ladenvesitzer fangen an, wegen der heiße reu Jahreszeit, um ihren Angestellten Abend, mehr Zeit zur Eiholunz zu geben, ihre Ge fchäfte zeitiger zu schliefen; so hat de bekannte Schniltwaarcnyiutdlcr Hr. S.Äan! in Nr. 154 und 15V, Süd-Broadway, be schloffen, sein Ältagazin mit Ausnahme de Sonnabeuds täglich um 7 Uhr Abends z> schließen; sicherlich ein nachahmungSwerthe Beispiel! Das ueueDircktoriuni der „Baltimore DrunipoliilerEtsenbahn-Gescll schast" kam gestern in deren Büreau, Nr 44, Seeondstr., zusammen und erwählte so! gende Beamte: Daniel R. Magruder zun Präsidenten, Wm. R. Hnlton zum Biee Präsidenten und General - Geschäftsführer General Georg H. Steuart zum Raisirei John G. Butler zum Sekretär und Hülss Kajsirer; F. L. Barceda, Obmaun, Jame Webb, Daniel R. Magruder, Veriion H Brown, Isaak Salomon und Wm. R. Hni ton zu Mitgliedern des Exekuüv-Comiie'S Man hat Schrille zur energiichen Betreibun des Bahnbaues gethan, und ihre Ausführn» wird dutch die Erwählung des Hrn. Hullon eines gefchickten Ingenieurs, praktischen Gi schäslSmanncs und vedeuiendenVerwaltunge Talentes, zumVice-Präsidenten und Genera! Geichäflssührer garantirt; das Direktoriur hat, indem es sich seiner Dienste versichert, einen glücklichen Griff gethan. Hr. Huno war früher Jngenuur des „Chesapeake-Ohu EanalS" und oe'.leidet zur den Poste eines Ingenieurs der „Westlichen Maryland! Bahn." G e d ä ch tni Bfe i er.- Borgestern Nach mittag schmückten Frcdcnck's Damen dl Gräber der gefallenen conföderirten Soldaie auf der „Monnt-Olivet Ccmctery." Uebi 1000 Menfchen wohnten der Fner bei. Cap! James McSherry mell die Gedächtriißred» Die Blnmcnjpenoe war eine ungewöhnlic reiche. Aus Princeß Anne, Somerset County. In Sonurfet County ist ma jetzt eifcig mit dem Einsammeln der Erdber ren beichäftigi. Dieselben sind in diesemlahr in großer Älenge vorhanden, und die Land leute in diesem County wissen auch ihren Vor theil daraus zu ziehen. Sie versenden di Beeren nach allen größeren L-iädien de Ostens, hauptsächlich aber nach New.Aork ivo die besienPtei'e bezahlt werden follen. Di sonst fo inhigen und stillen Landleute scheinci von einem wahren Beeren-Fieber ergriffen z sein; wo nian hinkommt, wird von Erdbee ren gesprochen, in den Städten und iu dei Dörfern, in Fainilienlieifen und selbst lii de> Schulen. Tiiil der Lehrer in di Elaffe, so kommen die jinab.m, Einer nac! demAndern, zu ihm und machen ihm dieÄ!>l Iheilung, sie die Schule vorläufig nich besuchen können, da sie den Eltern bei'm Ein sammeln derErdbceien bchülslich sein müssen Und geräth der Lehrer dainber in Aerger un! geht zu den Eltern, um dieselben zur Rede z> stellen, so erhält er kurz und bündig zur Aut wort: „Jedes unserer Rinder verdient tägliil 51.50 bis K 2; so viel ist Das, was sie ai einem Tage in der Schule lernen, doch nich werth." Da die Eltern auch in früheren ren bereits am 1. Jriui ihre Rinder ans de Schule nahmen und sie vor dem I. Oltobe nicht wieder hinschickten, so gedenkt man jetz in dem hiesigen Schulwesen eiue Aenderum einzusiihren.' AnNatt der bisher üblichen siin Schultage soll künftig an sechs Tagen wäh rcnd der Woche Schule gehalten werden; da! ganze Schuljahr aber nur acht Monate, von i. Oktober bis zum 1. Juni, andauern; di übrigen vierMonate hindurch sollen die Schul Häuser geschlossen bleiben. ÄusAnnapvlis. Eine dem Hrn Daniel Sauudcrs von Annapolis gehörend Schaluppe fuhr an einem Tage vorigerWoch mit einer LadungHolz vomEhester-Äioer narl Baltimore ab. In der Bai wurde sie vo> einem plötzlichen Windstoße erfaßt und kippt um. Die am Bord befindlich.' Mannschaft aus vier Personen bestehend, rettete sich u einem Boote und gelangte glücklich nach An napolis. Aus T u m b crl a n d. Im Laufe de vorigen Woche wurden 58,27 Tonnen ötohle> von Eumberland versandt. Das Postamt in Enmberland erhielt vo einigen Tagen die ersten EorrefpondenUarten und zwar 2V,0V0 Stück. Innerhalb dreie Tage war bereils die Hälfte der Karten ver kauit. Der junge welcher lnrzliiZ feinen Bater in New-?)ork ermordete, würd in Georgetown, D. E., erzogen. Mehrer hiesige junge Leute befanden sich unter seinei Schul-Eameraden. Die Kartoffelkäfer haben sich in große Anzahl in Alleganh-Eoiiniti eingestellt, un! man fürchtet, daß sie daselbst großen Schadei anrichten werden. Da« Ptkesviller Pferdebahn Projekt.— Bekanntlich hat ein Raths zweig sich zu Gnnsten der Legnng der Schie neu, refp. der Benutzung der Dummy'Bahn Schienen für Pasjagierbahn-Zwecke, ansge fprochen, die Park-Commission aber ihre Ein willi'gniig verweigert. Zur Erklärung diese! Weigerung wild mitgetheilt, daß durch slaats gesetzlichen Erlaß niemals eine öffentlich! Landstraße, ein Eisenbahnweg:c. durch dei Park führen darf. Ob durch'die Anlaze de! Dummy - Bahn diese Vorschrift nicht bereit! überlrelen worden ist, wollen wir dahingestell fein lassen; jedenfalls wäre die prvjektirteßah! von großem Nutzen und würde au Berordentlicl dazu beitragen, den Befnch des Parkes Pimlieo's zc. zu erleichtern. Tie Sachl fckwebt noch im Rathe, der ersichtlich uichi geneigt, fo schnell ein populäres Unternehmen, wie jedenfalls das der PileSvillcr Bahn ist > fahren zu lassen. G r un d st ü cks -L erk äu fe. DieHH. S. H. Gover e- Comp, versteigerte» gestern Nachmittag an Ort und Stelle zwei Grund, stücke an der jedes 12 bei 45 Fuß groß, mit zwei zweistöckigen ziegelstei' nernen Wohnhäusern, Nr. 131 und 133, Ha» ford-Aoenue, bebaut, Nr. 131 ist einem resgrundzinfe von 512.50 unterworfen uno wurde für KlOOO au Mary Murphy verkauft, das andere von der Auktion zurückgezogen. Die HH. F. W. Bennert 6c Comp, ver anktionirlen gestern Nachmittag an Ort und Stelle das 12 Fuß l? Zoll bei 64 Fuß große Grundstück an der Lighlstraße, worauf ein 25- stöckigen Wohnhaus mit Laden steht und ei nem Jahresgrundzinse von K37.37ö unterwor fen ist, für SI4OO an Rodt. McLam. Die Farbigen grolle n über die an ihnen von ihren weißen politischen Glaubens genossen praklizirteZurückietzunz. Im Zoll amte habe man sie bei der Besetzung derStel lcn beinahe ganz unbeachtet gelassen. Meh rere Delegaten zu der gestern Abend im „Douglas-Jnstiluie" stattgesuudenen Conven llon der Farbigen äußerten sich dahin, daß der Farbige m Baltimore stimmen solle, wie ihm beliebe und daß der Zwang, das republi kanische Ticket ausschließlich abzugeben, auf hören müsse. Die republikanischePaitei habe den Farbigen für ihre Zwecke benutzt, nun mehr aber, da der Antheil an den Aemtern verlangt werde, gebe man ihm einen Tritt. (Das klingt Alles ganz hübsch, wenn aber der Wahltag kommt, bläi'l die ganze Sippschaft trotz alledem und alledem wieder in ein und dasfelbe Horn.) Ans derßallfchlag- Arena.— GesternNachmittag maßen sich die „Ball-mo. rer" ans dem Newingtvn-Parke in Pennsyl vania-Alienue dahier mit den „Mulnals" und wurden mit 8 gegen 11 Pointen geichlagen. Vorgestern wurde Asa Brainard, der neue en-ili-;« de 6 „Lord Valiiniore» Clubs," bei'm Ueben an der rechten Hand schlimm verletzt. Einen Zweigverein des Vereins zur Veran staltung von Somin e r a lis flü ge n für irmekinder, welcher «sich vorgestern in Raine's valle gebildet, gründete gestern eine Anzahl deinen, ungefähr 20, welche sich Nachmittag« Uhr in der „Knaben.Heimath" aus der Ecke zer Pleasaril- und Caiveristraße verfammel en. Dazu auffordert, übernahm d>e Gat tin des Hrn. I. Harman Brown den Vorsitz; :ls Schriftführerin fungirteFrau A. D.Eger >on uud als Kassirerln die Gattin des Hrn. Nichard Price. Nachdem der Damen-Zweig oerein sich durch Erwädlung seiner Beamten constituin Halle, wurden folgcndeiLvmite'n als Hüifs.Auöichüfse der gleichnamigen Herren Eomiie'n eingesetzt: sür AaSwäylnng und Beaufsichtigung der Kinder Sie Frauen C. I. Hussel, I. I. G, Riley, I. D. Armstrong, R. Pindel, Kincail Chandler, F. P. Stevens, A. P. Stiylcr und I. H. Ammislon und die Fils. M. S. Pur viance, Marie Mautell, M. V. Birke, F. C. Beaniort, H. T. Davis, S. D. Bausmann und Sarah Bevan; für Erfrischungen die Frauen Th. Mur doch, I. H. Wood und A. D. Egerton uni Frl. Äda Bevan. In dir nächsten, auf Mittwoch Nachmittag Uhr anberaumten Versammlung will mar die übrigen Hülfs.Comile'n einsetzen. Die „ LZ a i h i n g t o n-L o g e Nr. 3" dci „Unabhängigen Ordens der Handwerker' hatte vorg-siern Abend eine Unterhaltung ver anstaltet, welche fehr zahlreich besucht war, Das Programm der Unterhaltung bestanl aus Gefangspiecen und Deklamationen unl wurde von den Damen Topping, Stunip u, Anna S. Dillehunl und denHH. Leslie Gos Nu, Wilson, Henderson, S. Dnval, ssorrestep Cazey, H. Weil, Dr. F. A. Harrijon und I. Thompson recht brav durchgeführt. Der „Ällge m. Deutsche Äaif e n Haus-Verein" hielt gestern Abend im lokale des Hrn. I. Lsrz an der Sud Frede rickilraße ciue Versammlung ab, um di Marschroute des Zuges bei der Feier de> Grundsteinlegung des neuen deutschen Wai senhauses zu bestimmen. Wtan einigte sicl dahin, daß der Zug von der Calvert- nach de> Baltimore- uno von dort durch die Eden- Monument- und Aisquithstraße nach den Platze, auf welchem das Waisenhaus erbau wird, marschire. Verkauf eines Landgutes ii Harford- C o u n t y. —Hr. Jakob Scherze verkaufte am letzten Sonnabende feine m de Nähe von Fountain Green, gelegene Farm um L 4500 an Hru. ShadracZ Johnson. Zur Dotirnng der „Columbia Univerfität" in Washington, D. C. wuiden Donnerstag Abend von einer Anzah begüterter Baplisten Kl 1,000 gezeichnet un> im Ganzen 520.000 garanlirt. Dies geschah weil Bankier W. W. Corcoran bei seine Snbscription von 5200,000 für das Znstitu die Bedingung stellte, daß binnen 13 Mona ten stoo.ooo von Anderen gezeichnet würden Tödtlicher Unfall. (Ein Mam kommt aus schreckliche Weife um s Leben. Ein >unger Mann, Namens Scott Smith als Heizer an der „Nördlichen Central-Bahn angestellt, hatte am Donnerstag Abend be Harrisburg das Unglück zwischen die Puffe zwei'er Waggons zu gerathen, und wurde 112 arg verletzt, dag der Tod kurz darauf erfolgte Smith war von der Lokomotive herabgeslie gen um emem Bremser, der erst kürzlich au gestellt worden war, bei'm Zusammeukoppetu der Waggons behülflich zu sein und so kam es daß er seinen unvorhergesehenen Tod fand Er war ungefähr 2S Jahre alt und ist an Cumberlano Valley, Pa., gebürtig. Sei Bruder ist als Schaffner an derselben Bah angestellt. JäheSAbleben. Gestern Abend g« gen 7 Uhr wurde Frau Ellen Mitchell, 2 Jahre alt, daheim in Nr. 26, Josephinestr, entseelt angetroffen. Dr. Mackall hielt kein Todtemchau, da nach feiner Ansicht die Fra an einem Herzleiden gestorben war. Jb Manu ist Barbier im „Fouutain-Hotel;" si dinteiläßt vier Kinder. Ei neu tollen Hund erlegte gester Abend gegen 7 Uhr Brüche auf de Ecke der Camden- und Littlestr. Ein toller Hund.— Vorgestern Mor gen gegen 8 Uhr erschien vor dem „Caloerton Hotel" an der Calverton-Road ein große Hnnd, der augenscheinlich mit der Wasserscheu behaftet war. Die im Hotel anwesende Gäste eilten schleunigst in ihre Zimmer un verriegelten die Thüren hinter sich, fürchtend von dem Hunde gebissen zu werden. Hr.Ban gher, einer der Besitzer des genannten Hotels feuerte mehrere Schüsse auf den Hund ab un war auch so glücklich, denselben zu erlegen Hr. C.E. Suter, der m der Nähe des genann ien Hotels wohnt, erschoß amMitiivoch gleich falls einen tollen Hund. Brand einer Papiermühle. - Die „Nock-Hall-Papiermühle" am Liiile Elk Creek.Cecil-Co., wurde in der Mittwoch Nach mitsammt ihrer Maschinerie ein Raub de Flammen. Leider war die Fabrik nur theil weife versichert. Die neuen Mützen der Polizei —yr. B. F. Kerchner, welchem die Lieferung der Mützen sür die Polizisten übertragen wnr de, hat den ihm zu Tveil gewordenen Ans trag ausgeführt, und die 550 bestellten Müt zen angefertigt. Dieselben sind von blauen Tuch uud etwa zwei Unzen leichter als die ge genwärtig im Gebrauch befindlichen. Di Kosten sür jede Mütze belaufe» sich aus 51.75 Baltimorer Schönheiten ii Paris. Eine im New-Aorker „Expreß' veröffentlichte Correspondenz aus Paris theil mit, daß die Frls. King, Mad. Geniil, Mad Gallatin und Frl. Partndge von Baltimor gegenwärtig in der Pariser Gesellschaft ein hervorragende Nolle spielen und durch ihr Schönheit und ihren Geist Alle, die mit ihnei in Berührung kommen, bezaubern. Der seit einer Woche im Superior Gericht verhandelte Entsch ä d i gnngS-P r o ze > Joseph Walker's gegen Philipp Glatlselder von welchem der Kläger KlO.OOO Entfchädi gung für angebliche Verunreinigung eine! durch sein Grundstück fließenden Gewässer! durch die Walkrr-Dnshane'sche Papiermühl nahe Gwynn'S Fällen verlangte, endigte ge stern mit einem Wahrspruche der Geschwore nen zu Gunsten des Klägers, dem sie nur einen Cent Entschädigung zuerkannten Trotzdem hat der Verklagte ans Sistiruug de> Urtheils angetragen. Folgende Strafurtheile fällte gesteri CriminalrichterGilmor: über den 16-jährigei Bnrfchen James McGann, welcher Joseph L Harnfon 5105.75 genommen, Abführung nach dem desserungshauie für jugendliche Ver brecher und Aufenthalt daselbst bis zum erstei Januar 1878; über Johann M. Heiß unl Heinrich Frischmuth wegen Bierverkauses an Sonntage je K2O Strafe nebst Kosten. DasKleingefchworenen-Colle gium deSCommonPleas-Gerich res für die zweite dreiwvchigeAbtheilung dei Maitermins besteht aus folgenden Herren Hcsekiel Mills, Elisha Carbach, Wm. C. Ar thur, A. D. Campbell, Louis E. Katzenber ger, August Hummel, Georg F. Armor, G Reinhard, Christian Otto, Salomon Blum Johann G. Bockel, Peter T. Müller, Jame< McEoy, James Pentland, Joseph McHenry Andreas Schad, E. A. Budd, Alonzo Buck D. Preslou Parr, John F. Hinton, Charlei W. Gaddes, Geo. A. Coleman, Peter Weike und Ernst Mann. Diebstahl e.—Samuel Barnes, ein Ne ger, wurde vorgestern unter der Anklage, einei Rochofen im Werthe von Sl2 vom Bord dei SchoonerL „Levi Row" gestohlen zu habeu verhaftet und vom Nichter Jardin dem Ver fahren der Großgefchworenen überwiesen. Wilhelm iienmnger sollte Patrick Clar um ein eisernes Pfeilerbaud bestohlen haben Richter Flaherly wies aber, nachdem der Ar retirie die Gerichtskosten bezahlt hatte, di Klage ab und setzle denselben in Freiheit. Zwei Schwarze, Namens James un! Henry H. Griffin, befinden sich, weil sie E Oppenheim von Nr. 82, Gonghstraße, ein Flaiche Wein und eine Flasche Schnaps in Werthe von K 2 entwendee haben, seit gestern ir Criminal-Gewahrsam. Geldbuße. John Pullett, ein Neger war zur Maiklzeit durch den Fell's Poinw Markt gefahren, wofür ihm Richter Hatchcr son H 2 Strafe nebst Kosten zndiktirte. Drei Negerburschen, Namens Charlei Johnson, John Brown und Caleb die auf der Straße Ball gespielt, wurden vo> Richter Bell gesührt uno sollten je eine« Dollar Strafe nebst Kosten bezahlen; nur Johnson konnte dies, die Anderen müssen die Strafe absitzen. Als Landstreicher spazierte gestern der Farbige Allen Kelley von Ost-Baltimore ans einen Monat nach dem Armenhause auf Bay view. Der Unters chleifs-Prozeß gegen den Ex Hülfspostmeister Wm. I. Boyd vog Cumberlaud, welcher, wie wir gestern melde ten, der Veruntreuung von «2170.32 Regie ruugs-Geldern angeklagt ist, wurde gestern im Bundesbezirks-Genchle fortgesetzt, und da sich auch der dritte Vertheidiger Wm. Walfh eingestellt hatte, mit dem Belastungszeugen- Verhöre begonnen. Als erster und Hauptzeuge trat Postmeister Oberst William H. Loudermilk, des Ange klagten früherer Vorgesetzter, auf. Er wurde am 1. Juni 1869 des Postmeisters John H. Aouug Nachfolger; vor seinem Amtsantritte bekleidete Boyd die stelle des zweiten Post sekreiärs und wurde vom Zeugen zum Hülss- Postmeister ernannt. Am 31. Dezember 1872 trat er aus dem Amte. Im November 1872 halte Zeuge Gelegenheit, dieGeldanweisungs- Conii und BaareinnahmeDepartewent des Postamts zu untersuchen, wovon er den An geklagten benachrichtigte. Am IS. November erhielt er vom Oberpostamls-Auditeur eine Zuschrift mit einem Eirkular, das auf einen Rechnungsfehler aufmerksam machte und, so bald der entdeckte Irrthum ausgeglichen, zu rückzuschicken war. Es enthielt die Angabe eines aus »500 sich belaufenden Rechnung«, fehlers. Zmge wies Boyd das Amtsschrei ben und srug ihn, ob er je einen mit !ikat" bezeichneten Brief erhalten hab?; es er iolz'e eine verneinende Antwort, weicher der Angeklagte hinzufügte, er habe das Geld nach Baltimore geschickt, aber keine Quittung daiür bekommen. Bei Durchsicht des Geldanwei sungs Einnahmebuches ergab sich, daß dem Obeipostamte statt 1970.35 nur 5470.35 gut geschrieben waren. Wie dieses passirt sein tonnte, war Boyd augenscheinlich zu erklären außer Stande. Drese Unterredung geschah

am 21. November. Zeuge studirte einen ganzen Tag die Rechnungen des Geldanwei sungs.Büches durch und sand endlich die ge naue, dem Obelpostamte schuldige, K5OB ve tragende summe; es sanden sich veischieriene Irrthümer darin, einige zu Boyd's Gunsten, andere gegen ihn. Boyd erklärte, er könne das Defizit nicht bezahlen. Nunmehr schritt Zeuge zur Durchsicht der ganzen Geichä'te sei nes Loüamtes; die von Boyd ausgeferügte Conti stellten zusammengezählt ein großes Defizit beiaus. In d'm der Untersuchung vorhergehenden Quartale belrng es K 1133, andere Fehlposten mit 5385 kamen dazu. Zeuze beschrieb die Act und We.se, wie da-Z Geidanweisungs- und die übrigen Geschäfte deSPostamtes geführt wurden; gewisse Bilan zen mußten dem Baltimorer Poslamte, das ein Depositen«n:t in, übermittelt werden; die ses stellte eine Quittung aus nnd benachrich tigte das Oberpostaml von der Höhe der de ponirten Summe; die Quittung, welche Boyd nicht erhalten haben wollte, war eine solche, wie sie für derartige Geldsendungen nach Baltimore ausgestellt wurden. Die Vertheidigung machte icvt geltend, die Antlagebehörde könne durch Unterredungen zwischen dem Zeugen und Angeklagten nicht oarlhun, daß der Brief mit „Tupltkal" war kirt gewesen. Bundesanwalt Stirling behauptete dage gen, der Nachweis von Dem, was zwischen Beiden gesprochen worden, enthüllte den In halt des Bueses uicht. Der Gerichtshof gestattete die Aussage, daß ein Gespräch stattgehabt. Hr. Sterling legte hieraus den vom Post meister und dem Angeklagten ausgefertigten RechnunzS-Ausweis vor. Darin gab Boyd zu, aus der Postkasse A. B. Turuer 510 aus Bauvereuis-Nechnung bezahlt zu haben; fer ner bemerkte er darin, aus der Bauk hätten 5379 Postgelder gelegen, während die Bank beanuen nur von 5169 wußten. Nachdem diese ihr Conto mit dem Postamte eingereicht und die Untersuchung der Bücher vorgenom men worden war, deponirte Boyd znerü 5400, dann 5100, fodaß im Ganzen 56L9 auf die Bank kamen. Er sagte, er habe einem ge wissen «shipley, der eine Kirche zu bedachen hatte, 5600 geliehen. Im Dezember bezahlte Boyd hiervon einmal später 5100 zu rück. Diese Anordnungen wurden von Zeugen gemacht, um zu sehen, wie viel er von dem Defizit zurückerlangen konnte, und wie viel er zu «setzen Halle. Außerdem liegt noch ein Hehlpo>icn von 516.25 für Eouverie vor. Der Ausfall zwischen den vorhandenen und vor handen sein sollenden Geldern war 51063.31. Außer den späteren Einnahmen erhielt Zeuge von Boyd noch 5500 und halte im Ganzen 51473.7(1 zu ersetzen; für diese Sum me mnßte er der Regierung gegenüber aus kommen. In der Folge bekam er von Boyd noch ein Piano, dessen Berkauf ihm 5 >3O ein-- btachie. Das thatsächliche Defizit belief sich bei seiner Enldcclung und nach der Untersu chung, wenn man die muthmaizllchen Aktiva, die man Boyd gutrechnete und aus denen sich Etwas lösen ließ, abzieht, aus 52473.70, wo rin der ganze Geldanweilnngs-Aussall einbe griffen ist. Nachher wurden 5500 auf's Bauk- und 5500 auf Shipley's Borg-Tou:o einbezahlt. Zeuge übernahm dann lofortdas Gcldanwcisungs-Dcpartemcnt. Boyd beließ er noch sünf Wochen im Amte, brs er ihn Ende Dezember entließ; dabei erhielt er von dem Entlassenen eiuen Wechsel auf 5t473.70. Shipley sagte ihm, er schulde Boyd uuiGeld. Nur aus persönlichen Gründen hatte Boyd für Zeugen euie Schrift nuterzeichuet. D>e>e Schrift wollte Hr. snrling des Ge schworenen vorlegen. Sie war vom 25. Ja nuar 1873 daurt und einhielt ein Geständniß des am 2V. November vorhandenen Defizits und die Angabe, daß Boyd, um es zu decken, gewisse Zahlungen geleistet uud einen Wechsel ausgestellt. Als Beweismittel ward auch daSPostconto buch mit der „Ersten Nationalbank vonEuin berland" vorgelegt. Zeuge Loivdrimilk frug Boyd darnach, der das Buch aber nicht finden konnte, weshalb dieser von den Bankbeamten ein anderes verlangen sollle. Er entgegnete, sie hätten es ihm beieits abgeschlagen nnd ge sagt, das alte Bach müsse gefunden werden. Zenge fand es später auch in Boyd's Pulte, der, als es daraus genommen wurve, sehr be treten war, das Defizit zu ersetzen versprach und in der Folge erst 5401, dann 5100 depo nirie. Zeuge wurde darüber, wo das Geld, ehe e« in die eiserne Spinde gel.gt wurde, venvahtt worden, einem langeiuireuzverhörc unterwor fen. Der Postmeister wurde befragt, was er von dem Charakter eines leinec beiden Expedienten gewisser Schäfer. Diese Frage der Veriheidi gung ließ die Absicht durchblicken, anzudeuten, ob nichtSchäfer der schuldigeTheil sein könne. Jakob F. Wagner, Spezialagent des Ober- Postamts, war der nächiie Zeuge; dasselbe hatte ihn abgeschickt, um zu erfahren, warum bei der Uebcrmtttelung der GeldanweunngS fonds in Cnmberland Aufenthalt euigcireten sei. Er ging nach Cumberland, wo ihm Boyd sagte, am Tage vor des Zeugen Ankunft daselbst have er einen regilliirlen Brief mit 5500 Depositengeldern a«'s Baltimoler Post- Amt geschickt. ZlUge reis'te nach Baltimore, wo aver der Postmeister keinen derartigen Brief bekommen hatte. Nun begab Wag ner sich wieder nach Eumberland, untersuchte die Bücher und sand Defekte. Des Zeugen Berhör wurde hier um 2 Uhr durch Vertagung der Sitzung bis heule Vor mittag unterbrochen. Das Schuljahr der Knaben - M u ste r- Schule des Staatslehreis - iseminars (Ltrlto Kormal Scbool) schloß gestern früh mit einem feierlichen AktuS in dem festlich ge schmückten Saale der Anstalt. Aus der Estrade saßen die Zözlinge, 40 an Zahl. Das Progiamm war sehr lang und bettand ans Deklamationen, Dialogen, Musik- uud anderen Vorträgen. Der Direktor der Schule ist Hr. Tolson. Ern - nnd Ausfuhr. —ES kamen fol gende Fahrzeuge aus ausländischen Häfen gestern hieran: der Dampfer „Baltimore" (siehe sein Frachtverzeichniß an anderer Stelle!) von Bremen; der englische Schooner „Carrie Elsie" mit 1072 Geflechten Bananen und 2 Fässern Cokosuüsse von Port Austrino. Es segelten nach dem Auslande von hier gestern ab: die östreichische Barle „Jupiter" mit 22,583 Scheffeln Waizeu nach Cork in Irland; die Barke „Ophelia M. Humes" mit 1152 Fässern Zucker, 25V ditto Harz, 72,540 Psuud Schmalz, 1200 Kisten Austern, 100 Holzwaaren, 30 Oxhosten Taback, 94,- 000 Fuß Nutzholz, 323 Rollen Baumwollen- Zwillich und 26 Fässern Zwirn nach Monte video; die Barke „Lnbra" mit 3500 Fässern Waizenmehl nach Rio de Janeiro. Ankunst des Dain p se rs„L nc il -1 e."—Der Dampfer „Lucille," Capt. Bennett, von der Ballimore-Wilmingtoner Linie, tras gestern Morgen mit 1464 Fässern Harz, 116 dittto Terpentinspiritus, 30 ditto Pech, 132 ditto Theer, 20 Ballen Baumwolle, 102 Säcken Grundnüsse, 17 Palleten Kausmanns waaren und mehreren Collis verschiedenen Inhalts von Wilmington, N.-C., hier ein. Nach Baltimorcist von Bremen an gezeigt: Schiff „Eduard," Capt. F. G. Halberstadt, 1. Juui. Zurückgekehrt. Hr. Theodor Hoo per, welcher mit seiner Familie vor 9 Mona ten nach Europa abrelj'le, fst vor einigen Ta gen nach Baltimore zurückgekehrt. Er be suchte mit feinen Familien Mitgliedern die sehenswerthesten Städte in England, Irland, Schottland, Frankreich, Deutschland u. Ita lien. Stadtraths - Verhandlungen. Im ersten Zweige reichie Hr. Haidcsty ge stern einen Beschluß ein Betreffs der Nivelli rung und Pflasterung der Kren,ungssttUen der Ogston- uud Clarkestraße. Angenommen.— Hr. Boyle vom Comite für Märkte berichtete einen Befchluß, dcnStadt-Controleur und den Gebäude Inspektor aufzufordern, den Zweig von den Kosten in Kenntniß zu setzen, welche die Vergrößeinng desHoUins.Marttcs inAn sprnH nehmen würde. U'berwie!ei>. Ein Beschluß, 53500 für die Reparatur des Hol linsstraßen-Marktgebäudes zu verwilligen, wurde augenommen.- Desgleichen, dem Dr. Bremer und Dr. Robinson Jedem 525 für eine Post-Morrem-Unlerjuchung zu bezahlen. —Hr.Grecnficld reichte eine Zuschrift von dem Hafenwardein ein, worin belichtet wird, daß Personen, welche Wersl-Eigenthnm an der Lightstraße eignen, Vollmacht haben. Werften an der Lighlstraße zu baue». Zum Drucke beordert. Hr. Hardeny berichtete einen Be schluß, dem Johns Hopkins die Erlaubniß zu ertheilen, eine Drainirröhre durch mehrere Straßen im südlichen Stadttheile zu legen. Angenommen. Einer Botichast des zweiten Zweiges, sich bis zum 15. September 1872 zu vertagen, trat der erste Zweig bei. Hr. Seim offeriite einen Beschluß, den Stadt- Commissär, den Präsidenten der Schulbehörde und den Gebäude-Inspektor anzuweisen, mit dem Baue der höheren Knabenschule an der Howardslraße fortzufahren. Angenommen. Desgleichen ein Beschluß, an der Ecke der Light- und Winderstraße einen öffentlichen Hydranten zu errichten. Desgleichen eine Perordnung, das Niveau der Belveoerestraße, nördlich von der Brücke, zu ändern. Des gleichen eine Verordnung, der „Uaion-Eisen bahn-Compagnte" die Legung eines Bahnge leiseS unter dcrßelvedereüraße hindurch zu ge statten. Desgleichen eine Verordnung, der „Nördlichen Centralbahn" die Erlaubniß zu gewähren, durch zwiichenNorih. und Calvertst:aße, Schienen zu legen.—Des gleichen ein Beschluß, dem Ogle ein. Comite sie bestimmen mag, für die Errichtung deS zu bezahlen. Der Zweig vertagte sich hierauf bis 43 Uhr Abends. Nachdem der Zweig sich wieder versammelt haue, wurden die Geschäfte ant's Neue aus genommen. Folgende Beschlüsse waren vom zweiten Zweige eingegangen und wurden an genommen: EinTroltoir umPerkins' Spring zu legen und ziSiXI für diesen Zweck zu ver wiegen; ein Comtte für die Feier des 12. Septembers zu crimen (ernannt: die HH. Hynson, Hardcstq und Bell); sür den Äiikaus dreier Grundstücke und für die Aus rüstung dreier Feuerwehr Compagnie'!! zu verwibigen.—Folgeudeßcschlüsie des zweiten Zweiges wurden zurückgelegt: die Nivellirung und Pslaileriing der Madison- Avenue, von der Boundary-Aoeiiuc bis zum Drnid-Hlll Parle, zu oerwiUigcn; K:w,VW sür den des Richmond-Marktgebäu des zu verwilligen.—Hr. Orndorss beantragte die Abstimmnitg üb«r den Beschlaß Betreffs der Berwtlligung von SLO,VOV süc den An kauf dreier Grundstücke uns die Ausrüstung dreier Feuerwehr.Compagnie'n in Wicderer wägung zu ziehen. Mit S gegen !1 Stimmen verworsen. Hr. Towson vom Comite für Mittel und Wege unterbreitete einen Bericht, in welchem die Rede davon ist, daß mehrere Denlschrisien von Drchen- und wohlthätigen Institutionen vorlügen, worin um Befreiung von den Besteuerungen für die Durchbrüche von Siraßen und umNückerstaltung iirthüin lich bezahlter Steuern uachzeiucht wird; das Comite sagt, dag es noch nicht bereit ist, über diese Petitionen zu berichten, und sucht um weitere Zeit nach. —Pom zweiten Zweige wa ren folgende weiteren Beschlüsse eingegangen, denen der erste Zweig beitrat: Gewisse Per sonen von den Besteuerungen für den Durch bruch derZohnstraße zu entbinden; dieNamen solcher Personen, welche sich weigern, ihre Be> steuerungen für die Pflasterung der John-und Deckerstraße zu entrichten, in allen täglichen Zeitungen der Stadt zu veröffentlichen; eim alte Pumpe an der Ecke des Broadway und der Bankstraße zu Gasrohren an ! der Boundary-Avenue zu legen; dem S Moore 57.57 als Betrag irrthümlich bezahl ter Stenern zurückzuerstatten. —Ein Beschluf des zweiten Zweiges, die Angelegenheit iu> Betreff des Anbringens der Straßennamen an den Laternen dem Mayor, dem Stadt-Com mifsär und dem GebäudoJiifpeltor zu über weisen und die Letzteren zu ermächtigen, Con> trakie für die Arbeit zu erlassen und 53500 süi diesen Zweck zu verwilligen, wurde getafelt.- Hr. Hardcsty berichtete einen Beschluß, einen Abzugs-Canal Zwilchen der Divisionstr. nn! Druid-Hill-Avenue zu repariren. Angenom meii.—Desgleichen, einen Beschluß, demHrn Haney zu gestatten, einenßrnnnen hinter Nr 87, Nord-Charlesstraße, zu grabeu. Hr Hynson reichte eine Petition von Chas. Bai, ley n. A. ein, welche darnm nachsuchen, das man Maßregeln treffe, um Ueberichivenimun gen in der Necessity-Alley zu verhüten. Ueber wiesen. Degletchen eine Petition von Ä Fiihrr ii. A , die um Nivellirung undPslaste rung der Ettiiig-A.'ey nachsuchen. Im zweiten Zweige offerkte Hr. Ker einen Beschluß, Gasröhren an derßonndary Avenue zu legen. Angenommen.-Dcsgleichei ein Beschluß, daß das Comite sür Pulizei u Gctcingmß iltachfragen anstelle im Betreff de Kosten, welche die Anbringung der Straßen namen an den Laternen in Anipruch nehmci wü'de. Desgleichen eine Botschaft, sich bi zum IS. September zu vertagen. Folgend Beschlüsse waren vom ecsien Zweiqc einge gangen: Die verschiedenen Comiie'n de Ätadtrathes sollen sich an deuComite-Sitzun gen während der Sommeiferten beiheiligen auf den Tisch gelegt; eine neue Pumpe a> der Ecke der Frederick- und Ballimorettraß onfintlellen, — überwiesen. Hr. Mills nn rcrbreiiete einen Beschluß, den Mayor, di Feuer Commifsäre und den Gebäude Inspek tor zu ermächtigen, K60.W0 sür den Antaii von drei Grundstücken (eines in Küd Ba>lt more, eines inCanton und eines im westliche! Stadtiheile) und für die Anslüstung von dre Fenerwehr-Compagaie'n zu verwilllgen. An genommen. Desgleichen ein Beria>t iiebi Beroidnnng, die von dem Endpiinkle de Madiion-Aveinis nach dem Druid-Hill Park füyreude Äveuuezu uiveUireii nnd zu pslrsten (d>e Trottoirs mit schillinger's Psliitcritei nen) und füc diesen Zweck zn ver willigen. Einem Beschlusse des geS, den Stadt Commissär, den Gebäude Jn'pektor und den Präsidenten der Schul Behörde zu ermächtigen, mit dem Baue de Baltimorer höiicrenÄnavenschnle an deiNorc» Hoivarüstraße fortzufahren, trat der zweit Zweig bei. Hr. Mills rief emeßerordnnm auf, Uston-, zwischenTownsend- n. Lanvale straße, zu Uivellireli und zu pslastern. Auge nommen. Aus Antrag de« Hrn. Mill> wurde ein Comite ernannt, um Vorbereitn?! gen sür die am 12. September stattfindend Jahresfeier der Schlacht bei North Poir.t z> treffen und S.'OO sür die Bestreitung derKostei zu verwilligcn. Die vom zweiten Zweige er nannten Mitglieder des.Comite's sind di HH. Mills, Sommerlock und Ford. Bon eisten Zweige waren folgende weitere Be schlüsfe eingegangen: K:!50(1 für das HollinS straßeii-Marktgebäude zu verwilligcn,—ange nommen; dem Karl Düring die Errichtum eines Sommerdaches vor Nr. 130, Nord Ceutral-Aveuue, zu gestatten, überwiesen deu Stadt. Commissär anzuweisen, eine roi derßethclstraße nach dem Broadway laufend Alley zu nivelliren und zu pflosiern, über wiesen. Hr. Äerrries den Besch!usz aus, dl Personen, welche nördlich und westlich von de Cathedralstraße wohnen, von den Besteuernn gen sür den Durchbruch der John-, zwischei Northstr. n. Grccuiiiounr-Av. zn entbinden Angenommen, Folgenden Beschlüssen des ersten Zweige! trat auch der zweite lxi; Claystiaße, zwistzei Howard, und Eutawslraße, zu repariren; ei nen össentlichen Hydranten an der Ecke de Windcr- und Lizhtstraß: auszustellen; Dr Geo. G. Brewer und Dr. Geo. L. Robinsoi Jedem »2-'> sür cincPost Mortcni-Unterinchnnl über den Leichnam dcr Anna Gibson auSzu zahlen; die Äreuzuugsstellcn der Clark-uu! Ogstonstraße zu nivelliren und zu pslastern dem Charles Ogle sOOOO oder eine Summe wie sie von cinem Comiic bestimmt weroei niag, füc die Errichtung des Richmond-Markt gebäudes zu bezahlen; einen Abzngskana zwischen Divisionstrasze und Druid Hill-Ave zu repariren; dem Wm. Haney die Erlaubnij zu ertheilen, hinter seinem Hause Nr. 187 Nord Charlesstraße, einen Brunnen zu gra bcn; der „Nördlichen Central. Bahn" zu ge statten, an der Franklin-, zwischen North- u Calvertstraße, ein Schienengeleise zu legen Ein Beschluß, den Mayor, den Stadl Commissär und den Gebäude-Znjpektor zn er mächtigen, im Betreff der Antningung dci Straßennamen an die Laternen Contrakte ab zuschließen und K 3500 sür diesen Zweck zu vei willigen, wurde angenommen. Beide Zweige vertagten sich hierauf bis zun 15. September. drei drei Malc'jchulo!! Wa lie n . erl ch l. tVor vcn Alilitern Lindlai) und loliann Aianu uiu iiiici !ki"/)i.v) und Johann kncchi »ki'jvvi Ü-01l Common PI eas - r icht, IVor^NichierGc Nr. ter adtg e i i cht, (Vor Ziich>tr Plnwcy ) lr ines Shaw, Ängrist aus Patrick lwl-ck! »ulo. loyn RU-q, Hallen eines Spl-iiotaicsi ditto bis Miliwoch. Kevine, Veftehlen Christian Sienger's um ein Paar Stieseln im Werthe von bö; unter Beraihung des iS-r>cht?hoieS.-Dle Sitzung wuroe bi-! heule v-rillgi, SchiffsnachriÄiteu. >it>?r" orj" von Battimore vorgestern'von an^'' Ter Schooner „Ella.« Eap», Hea -y.» brach geilern von hier nachSwansdoro', R,.« , aus. Die englische «arte „Aiinie Mcßairn," Capt. Fut. ton, lief am o. Jun? von Baltimore in Richibucio, N.- Äon Havanna stach am 8. Juni dcr Schooner „Five Reu-einqerichteteS l«esckäft. Hr. I. E. Gareis, welcher sein Geschäft als Barbier, sowie Schröpfer und Blutegel» setzer seit zehn Jahre» in Nr. 190. Ost- Di onuinenl- S t r a g e, beirieben, bat das Haus Nr. 3 öl, Nord-Gay», Ecke der Monumentstraße, neu ausgebaut und ele gant für seiu Geschäft eingerichtet. Wie bis her, wird er auch ,n Zukunft bemüht sein, sich die Gunst seiner Kunoeii durch reelle und sau bere Bedienung zu erhallen. Konzerts in der'./Arbeiter - Halle." Die jeden Montag, Donnerstag und Samstag Abends in der „Arbeitcr - Halle," Nr. s>, Süd - Frederickstrage, stattfindenden Conzerle erfreuen sich u, hohem Grade der Ginnt des Publikums. Die Conzerte stehen unier der belondeien Direktion des tüchtigen Prof. Rose. Außerdem spielt das berühmte Orchestrion jeden Morgen von 10 bis I, ,eden Nachmittag von 3 bis 6 und jede«: Abend von 8 bis II Uhr. Die Conzerte der „Arbeiter- HaUe" gehören zu den populärsten der Stadt, und wir kennen keinen Ort, wo man sich ein Stündchen besser erholen kann, als die „Ar beiter-Halle." Die „West >Lalti»lorer Schü Hen <sieseilscvaft" wird ihr d!eSjährig?SSchütze»fest am 1K.,17., 18. und 19. Juni in ihrem herrlich gelegenen Parke an der Washingtoner Road seiern. Für Vergnügungen wird in reichlichem Maße ge folgt werden. Aus hohem Thurnifeil üben die kühnsten Akrobaten ihre Künste,und neben ih nen werden sich riesige Ballons in die Luft er heben und den Wolken zueilen. Auch sollen taglich Theatervorstellungen staUfindeu, sür welche man bereits jegt die tüchtigsten und besten Kräfie engagirt. Zur Belustigung der Kinder wird ein Marionetten-Theater aufge stellt werden, und Abends, wenn der Park fee'nhaft illuminiit ist, kommen unsere Ge sangvereine, um durch ihre Lieder die Festthe>l vchmer zu ersreuen. Wer am Tanzen Ver> gnügen findet, wird sich sicher nicht langwei len, denn die besten hiesigen Capellen werden unausgesetzt ihre schönsten Melodie'» erklingen lassen. Um den Eindruck noch zu erhöhe gedenkt man an jedem Abende ein Feuerwerl abzubrennen. Hunderte von Raketen, Leucht kugeln von allen Farben werden in die Lüste steigen nnd der Siadl erzählen, wie fröhlich es aus dem Schützenparke hergeht und welche Wunder daselbst geschehen. Frl. Julie Mari, die berühmte Seiltänze rin, ist sür die Dauer des Festes engagirt. Trlilk-Vuffet str. I ! Hr. Johann PH. Ger w ig macht seiln Freunde und Bekannte, sowie das Publikua daraus ausmerksam, dag er das Trinl-Büsfe> Nr. I während des großen Schützen, nnl Volksfestes der „West-Baliiworer Schützen Gesellschaft" übernommen hat. Die feinster Getränke sind stets zu haben. Hc. <5. Lohmann hat während der Dauer des West-Baltimorc> Schützenfestes den Conditorstand Nr. 1 (ueber demTanzsaalc) übernommen, wo dem geehrte! Pndlik»»! jederzeit die besten Conditorwaaren sowie Eis-Treme, Kaffee, Chokolade und son stige Delikatessen verabreicht werden. Hr. Johann Zipprian bringt die ergebene Anzeige, daß er die Trink Halle Nr. 3, unter der große» Linde, wahicn! des Festes der „West-Baltimorer Schützenge sellschaft" übernommen hat und zu fleißigen Besuche einladet. Der,,Hi!disc->ttttttv" ((?entral-Äör per von Maryland) wird Montag, den IL. Juni, sein großes Pic nie in Rost's Hain an der Belair-Road ab halten. Das Comite, welches aus Milglie dcrn von 3L Bereineu zuiammengejetzt ist, ha die umsassendslen Vorkehrungen gelroffen, un den Festlhcilnehniern genußreiche Stunden zi bereiien. Der „Hildije-Männerchor" vo> wird Soniuag hier eintreffe», un sich an dem ,zeste zu betheiligen. Für Eon zcil nnd Tanzmusik wird Capt. Feldmaun' MnsitcorpS sorge tragen. Am Abenb finden Jlluiuiiiatioii und brillantes Feuerwerk statt Der „ilnabkänqiqe Oroeu begebt sein Picnic Nontag, den IL. Juni, ii Louis Muth's Schützeuhof an der Belair Road. Nach de» getioffcnen Borbereirungei zu urtheilen, wird sich das Fest >n jeder Hin ficht zn eii:e>» brillanien gestalten. Die Knabe jcke „Liedertafel" hält ihr Picuic am Dienstag, den 17. Juni im „Larlcy-Parke" ab, wozu das gesamt»! Publikum elugeladen ist. Das Picnic der in Canion findet Piontag, den IL. Juni, ii Coates' Gehölz start, wozn alle Schuliieuud und Logen höflichst eingeladen sind. Nähere' besagt die Anzeige. Hr. LoniS Plitt hat die frühere Roßmark'sche Wirthschaft il Atice Annstraße, käuflich übernoi» men. Er ladet alle Freunde uud Bekannte sowie das Pnbliknui Übelhaupt, zum Eiiiwei hangölunsche auf Ätontag, de» IL. Juni, er geben st ein. Im Schliyenparkc der „Baltiuiorer -Zchützen-GeseUichast" co» zertirt morgen Capt. Winter's Capelle. Au fang ii Uhr Nachmittags. Hr Adam Ferck eröffnet Montag, den IL. Juni, feine neu ei» gerichtete Wirthschaft au Ecke von Light- un! Waterstraße mit einem großen Lunsche, wozr er alle Bekannten einladet. Der ».Küfer-Verein 2" feier» Montag, den IL. Juni, fein jährliche! Picnic im „Greeiimood-Parke." Das Dampfscl»iff „Ehester ' ist während der ExcurfioiiSzeit zu vermieihen Hr. A. N. Brainard, Agent, Pier Nr. 7 Lighistr.-Werste, euheilr nähere Ansknnst. Dcr,,Marvland-Ääckcrverein" hält Montag, den IL. Zuni, sein große« Pic Das Schul-Picnic der deutschet reforittirten Johannis-«Yemeinde findet Dieustag, den 1?. Juni, in Muth'i Park statt, wozu Eltern und Schulfreund eingeladen werden. Gottesdienst.^ Hr. Pastor Pister von der -i. reformirtei Johannes-Gemeinde an der Calvert-Strag wird morgen, Sonntag, den 15. Juni, i: der evangelisch-lutherischen St. Johanne? Kirche an der Frederick-Road eine Probe- ode> Gast-Predigt halten. Nach dent Gottesdienst« findet die Prediger-Wahl statu Pavillon-Retreat, früher Brown's Pavillon. Der Dampfer „Cyrus P. Smith," Capt, John H. Brown, niacht jeden Sonntag Mor gen um Uhr, sowie Sonntag, Dienstag nnd Donnerstag Nachuiittag6,j3 Uhr Fahrter nach dem „Pavillonßetreai." Der Dampsei gebt von der Lightstraßen.Werste ab und leg! auf dem Hin- und Netourwege an Ramsen'« Werste (Fuß von Caralinesir.) an. Billet« 50 Cents. Mit Ausnahme des Sonntags befindet sich ein gutes Musikcorps am Bord und aus dem Platze. Die berühmte Watkins-Klen in Watkins, SchUhler County, N.-A.» einer der beliebtesten Sommeransenthallsorle in den Per. Staaten und jährlich von Tausenden besucht, wurde am 1. Juni niit ihren beiden Berggebäuden sür diese Saison eröffnet. Das ganze Thal (xlon) -Besitzthum wurde kürzlich von John I. Lhtle K Comp, in Philadelphia käuflich erworben und vou diesen bedeutend verschönert; fämmtliche Bergtreppen, Brünen und Geländer sind erneuert, und das ganz: herrliche Thal trefflich ir. Stand gesetzt wor den. Die Eigenthümer bleiben den ganzen Sommer auf dem Platze, um die Fühlung der Sommerhotels zu beaufsichtigen und für die Bequemlichkeit und Unleihaltung der Gäste Sorge zu tragen. In der romantischen Umgegend gibt es viele sehenswerlhe Punlte, z. B. der Seneca- See, die ikn umgebenden Bergrücken, die Lj Meile nördlich vom Dorfe Watkins am Ost ufer des See's befindlichen Hekior-Fälle, das Hzvana-Tbal n. f. w. Für Naturfteunde gibt es keine schönere Gegend, als die Umge bung des Waikins-Tdale». Windsor-Hrorte (l^iove). Dieser reizende, nur 3 Meilen von der Stadt an der „Baltimore - Catverton - Powhatla» - Eisenbahn" gelegene Sommer- Vergnügungsplay i» letzt geöffnet und eignet sich vorzugsweise sür Picnics nnd anhei« Ansslugs-Partie'n. Wegen des Näheren ver. weisen wir aus die Anzeige! Der „Unabhanaiqe dep Rothmänner' wird Montag, den iL. Zuui, sein jährliches Picnic abhalten. Der ~t?»t-vatt:moier iiiederkrauz" macht morgen, den 15. Juni, ie.uen ersten diesjährigen Dampfer-Ausflug nach „Monu mental-Fishing Grove." Der „Hildlse-Bnnd" ((Lenrralkörvcr von Maryland) begeht sein großes Picnic und Sommer nachts-Fest Montag, de» IL. Jnni, in Rost's Hain. Acnrhaveu, der beliebte Somuieraufenihallsort, nach wel chem die schöne Welt unserer Stadl während der heißen Jahreszeit sich so gmie aus einige Stunden flüchtet, wird Montag, den IL. Juni, wieder eröffnet werden. Ueber die herr sche Lage Faiihaven's noch ein Wort zu sa gen, hieße Eulen nach Athen tragen. Jeder, der den Platz bereits einmal besucht hat, wird zugebe», daß unfere Bai nur wenige schöner gelegene Pnnkte auszuweijel, hat. ' Der neue und elegante Dampfer „Theodore Weems," Capt. Wi». B. Kirwa», wftd an jedem Ta- ge, mit Ausnahme des Sonntag?, Morgens um j!) Uhr von der Lighlslraijcu - Werfte ab. fahren uno Abenos gegen 8 Uhr wieder hier cintrcssen. Am Sonnabende wild der Dam pfer Nachmittags um - Uhr von hier abfah ren und vräzise i>l Uhr minder an der Ligh!- strajzen-Weisle anlegn, lrefstiche Musik aus »-cm Dampfer und au! dem Platze wird Prof. Jtzel's Mu>ikcorps sorge tragen. S-V» (?inc wichtigc (Srftndllii., ist der gepichte Schuhnagel, welchen die (sebrüder Coakley Mn Nr. l-t, Slld-Calvertiiroße, an zeigen. Schuhmacher und das Publikum im Allgemeinen 'ollten sich fiir dieselbe iulerefsi. ren. Man leie die Anzeige! Heckcr'S Farina delikater Nadrungsartikel und eine h::rliche Tafelzierde. <MaiZi.2Mie. 4. Als Blut und Säfte reinigendes Mittel ist das Karlsbader Sprudel- Salz unübertrefflich. Dasselbe wild von vielen Aerzten gegen Uiiverdaulichkeit, .Kopf schmerzen, Mangel an Appetit und alle Uebel, welche aus Unordnung des Magens oder der entsiehen, angewendet. A. Nogeler 6- E o m p. sind die Agenten für Ameuka. ' !vi-> ES ist cinc fcststchclide Tliat saciie, dast Auszehrung heilbar ist: allein weit besser ist es, duräi rej.izeiligen Gebrauch von Dr. Wi st ai's Wildki r'' ch c u-B al s a m der Feüsevung dieser furchtbaren Krank heit im Systeme vc>rzubeugcu. Diese Medizin heilt Husten oter Erkältung sehr rasch, und selbst dieÄuSzehruug unterliegt oft der großen Macht derselben. (137-42) W. Barrauger ä-Co., l-MWSProvisivnen.Hnndlcr »e E, i r ank sa r t Wu r sich e n stets vorrälhlg tm Etablissement an der verlängerten Pennsyl vania-Avenue. Mortrstand« : ?kr. !t<>, K!Z, Manöver-, Läden versorgt und all« Wai're« kei geUtsttl. die den Späth, die Flcchlenoerrenknng oder den Zolle <Apr>l2t,l!tNlc,j.a.l>.>>u.W) N ichl »'b M te. - Braten, Nippen Hammelkeule ..Ci-Uit" 12-1 > Schulter t<-I Round-Steak j Prust , Schüller 12-i>! Riickcn t Rumvs I»-tz Rippen Salzfleisch «-I» j Kalbfleisch, Brust 1^ Geräuchertes fleisch ! Schenkel 16-2^ RindSjungen üll Schultern >«>-1 Kinde. ZSirnbein Z».» ! Stücken I. Kalbskopse ?i> j Lämmer Bor Schweinebraten 10-12! eeivi.riel !>.">> t V Nippen IL > !> «Xl-«2 U! GcrSiich'telchull. 1U I Ättl Mucker eingtpo. MidSling t! leite Schinken Schullern I>>-lZ I Schinkenschnillc Saijiielich tii I " ' gri,che Bratwurst j Schw'nsiiisteVDlid Wei»e lO-12 > gerauch. Bratwurst l! Bologna-Wurlt ! Msche, Gesalz.Sache PPsd j Weichcürrbsevro t "> i>^- Shai>, gesalzen !!>-»> I storreüen ' 2i-7 »onnenfiichr H« Bd ! Helllunle vartc >ire!>ft pro T>tzd. Große ! Ä.ue pro «und V ' 2>l » »altosscln v,o Peck so ! p°ro!Lo II Neue Bermuda.Kar- ! loma'o e pro T,d tossein pro >ö,ck j lodlrüde pro P..k Sparq-ijprossen pro Fruhiinoe. zw^edeln Beck ÜO-ZZ j pro Bund -t- Zkarlosskln V Peck A»-4il j Thvnuan pro Bund I-) Pcicrsilie pro Bund , Lauch 1-l .-zwiebeln, Beck M-!tM I GrüiicZrbsen'vrPeitZ»-« VBd. Ig-iz > Honrinu p,o !>-Il Kraul > Mohrrüben pro Bd Z-tl Salat pro Kops z-,u j Au,terpslan,e pro Bd tl Weiße Rüben, neue,i SaucikriMl (Qaart»2-li Horscßadishcs proSti<-Ui I " Lima-Bohnc» pro Qt AI j Slrvschocken pro Pc^.'.-!!> Aiparagus pro Bo ic-2» > «odl !!-/. Gurken Z 7-7 Del. Butter, defte 5ä,!,,-!'/rr"'«sd. I> Rollbutter, beste ' qutcr 2V-2' » gute ! Eier ii« Tutzend 2 Äochbiitter j Echuiierlä!« Zl Suse Milch V >>> Ellr Äcflügei und Wildpret. Friidlingshühiter > Gerupite Hühner pro Pa<-.r 7>>l.2'> j Paar d>tio pro Dtzd. »i TruthühnerproPsd. .-<! Obst u. s. w. Aepset pro Peck 4U-ö>» I Walnüsse pro Beck 2g-2> > zum Korben j Peanüsje pro Ol li-I« Citronen pro z «!»ctr'lc Brombecrcnlb-2> Orangen „ 2»4 U tÄctrocknrie Birnen <Ä»lrockncle Kirschen I qeschätie 20-2! proQuarl l Pfirsiche pro Psd. 12-1^ Pfirsiche, geschälte j Kirschen ohneZleine ,-zwetschen, kernlose Gnio-rn-'e Aer.f.l i^ü pro Quart 20-tY j KronSbrerei' pro Qt lij-A SheUbarls pro Qt lo ! ,Zeigen pro P,d. 12 Erdbeeren pro Qt k-ttl I Stachelbeeren t!-!t U lrichen ÄnanaZ 10-2. Börsenberichte. Berichtet von Wm. Fisher b» Söhnen^ Nr. !>2. Southstraste. Bal ti more, den tZ. Juni. Abends 5 Uhe. Ang. Berl. Lng. Peel «ZenIOZu Vj B. St. 5.20 r Ma ck 6R2. 12!) StPassßahnl? 20 <o)'b7... Affo steu S-eri < « B. St. 10.4vrI1i Md Fcu Vers Ba Vr a»,... Zz MeruMß-rl 4'.' t, Badrvti Zft — Ba t>r«>7 k>o «lto.K — W BzÄr Jult Il> 1l>?, BI. 7-!»), 97 Eons ti'S . Ä jßor i!r '77 »7 Baito vr '7Z.. '<> d!». NorEenrkr gld Balto br'>«o.. CenlOhiokrl. ?7 !,« Balto vr P M !,? - Zk>Mdl>r2.g'WN - Baito - lliv 8? Balto 6r 1900.. d7^ «Memphis kr ö7?< MakSin7r' wl v Ion. Bnk o, Balto — ZrZ. «1^ Ali, Bank..,. IlZi Rich^Danl.7S Frankiin Bark 11-, 12 Or.Äl.<KMa7r «l vom Bank.... 7.-. B^ Merchßank - - 0r.5 AI »<r 4. ?S Äi'chßank.... — ÄitoÄas'H? Z. Rat Bank KD >,-> Fc-':.ZkKuhl I2l> « N Turnp so - , c.kuuje aus der hstügcn Börse de. tl.iX»! Memphis-Sechser zz Nichaw ider -wdisechsli I,VOII '«a;n»-Se>!.'.'i. V 7r', l'!!m ?! 'küi .Weitt' Md.-Babn"-Obl . gor. b'«»Mar. Line.-Bxhn-.Obl,ant., l 7r, »,< >» I,l<lt ditto ditto oitto Itl'.'-t Vermischte Lonk-, Wrchl'cl- und PMM- C'tltiiüft von Kiihlniniin (»omv , ' 1-.-i7. Box ZZ 5. Wecket und Lreditbricsc aus alle Hauvtplätze Gcldauezahlungen, Packet-Vksördeiung und Pas sage-Scheine. ?ko»ial Lotterie. alle 17 Tag?. Gewinne we'den uns von Havanna t-legr« pH rt und hier baar ausbc. ihlt. PreisederLoole: Gan,e. Ha-be, B>erl.l, .-zchntel, Ananuzsiel, Order-prompt ansqeführt. ,l p> La utcn dach' 6 ?V»1!IZV »IV «Ii», v >r h Hoopes, Kl>,ch. «urion. Duck ze. ' Ä» vcmz vro Lail^nds«»,'» dehischer Apolhrke, Eutaw- und saratogakiaZ«. «,i allen Droguisten und Apothekern zu habe». tiZebr.t!l,l3,tilw4,t>,j Keine .'Zahnschmerzen mehr jeder Art, seldii wenn die Zähne 001,1 und angcttcitt lind, werden iiir die Dauer durch berudmirn „Jndislden Sr-rakl" deleitlg!. bcr.il? einen Weitrvhni erworben ? «!,-r und SV CiS. die SZlaiche dei v°no°kis»aßt! <'''r»'!gomcr>,slr! r, «rei.,i>v,ce. . v' » u"d t<re^.n!!»raSe! i!. » t. arl Xolile, d«r Boston» und t?ar>S, Mav.Nr 25!'. Ri»ier, ittr. > ild itinhuiderl Dollar« dez.ihlei, wir irelcker i, tllß nur die a!lergeriil>,stc Menqe M>>r. i>o»nn !7rium IN k>. Mlchllr'i !«»< , tklnj? !>/su>>, wie dieics tri alle» andern der >ZaÜ« eniduiien ist. ' i!u'i> ,>: s>i'."t'l erltlchlc« ta» .<c.'»nen un« lhncn rmen Echiui. i'cd-r»!?.»>,.ler dt l «us vancr; Pr>,° !/'> z,.> < l>> ~ IRulliirer', Das große Heilmittel für Schwindsucht, welche durch zeitige Zuflucht zu diesem Mu sterpräparate geheilt werden kann, wie es durch die Hunderte von Zeugnissen, welche die Eigenthümer erhalten haben, bewiesen wird. Tiefes ist von vielen hervorragen den Aerzten anerkannt als da-Z zuverläs sigste Heilmittel zur Erleichterung und Hei lung aller Lungenleiden, das je eingesührt wurde, und es wird dem Publikum als durch die Erfahrung von mebr, als vier Jahr zehnten erprobt angeboten. Wenn man in der Zeit dazu seine Zuflucht nimmt, so ermangelt es selten, Heilung zu bringen, auch in den schärfsten Fällen von Husten, Bronchitis, tsronp, Grippe, Asthma, Erkältung, Nachcngeschwüren, Schmerzen in der Brust, Seitenstich, Le berleiden, Luugenblutung zc. Wistar's Balsam macht einen Husten nicht trocken und läßt die Ursache zurück, wie dies die meisten Präparate thun, sondern er lös't ihn und reinigt die Lungen und besänstigt den Reizzustand, in dem er aus diese Weise die Ursache des Leidens entsernt. Seth W. «howle Tvhnen, Boston, Mass. Zu halxnb.i "!?enÄP<»d' s.'rn! <Äpr Ä.II .j.a.W ) Mrc zuriick j'ittrde dus M exiknnischc Mttsulttsi-Viiümtnt MustiiNtz-Liniment ! Nierst in Amerika bekannt. Seine Eigcu schaften sind sehr ivohl bekannt. Es hat da» Perdiensi, dlis ültrstc !!!id Liniment der zu sein. Betiesfs der Millionen über Millio nen Flaschen, die neikaufl wurden, hat bis dahm anch nicht eine einzige Beschwerde uns erreich!, »llb als ein heilendes lind schinerzstilleiideö hat es nickt seines Gleiche» ! ! Es kann inii iinbegrenztein Beriranen in allen Fallen von Schnittwunden, Quetschun gen, Brandwunden, Berrenkunge», Rheuma, litnn»?, harten tAeschwülsten, Biljwuuden Frostbeulen, Gelenksteifigkeir, ersrorenen Fü szcii und Ohren u. s. w., u. s. w , bei alle» Perioncn und geizen Bcrstanchiingen, Stehe (Steifheit), Ringbein, Rackensisteln, dener Hanl, Spat, Zucksusz, Reibwunden durch Sattel, summet nnd Geschirr, auch gegen Alicen und Lhren- krankheitcn b'i Pfcrdrn, Miiultijierrn vdcr Nindvich gebraucht weiden. Mustaüg- Liuiment heilt auch Neuralgie, Rheumatismus, Gicht, lahmen Rücken, Salzsluß, giftige Visse, ängere itno chen- und Muskel - Leiden, wehe Bnistwarzen u. f. w. und kann iiiit Recht als die Panaeae für alle äußerliche Wunden gelten. AOs" Man merke tvokil, dieses Lini ment kam incdt in eiiicm Tage oder Jahre enipor, das die absurdesten und uu. natürlichsten Auren, wie sie sür wie Pilze em porgeschossene, neue Linimente beansprucht werden, vollbracht hab»u sollte. Sondern uu« stehen eine E-sahriiiig und Prüfzeit von über dreifiiq Jahren mit den wesentlichsten Rejuttaien und einer Masse vou Zeugnifie» Erweist sich das Liniment nicht so, wie eS empfohlen ist, so wird das <Yeld zurückgegeben. Mau lasse sich nicht durch'den Gebrauch ei nes anderen Liniments, für welches dieselbe» Eigenschalten und Resultate beansprucht wer den, hintergehen! Sie sind nur Lug und Trug. Man gehe sicher und hole sich nur das Amerikanische Mnstang Liniment. Es ist bei allen Apothekern nnd in al len i!andläden zu 25, 50 Cents und Sl pro Fkasche zu haben. Man gebe auf Kröjje der Flasche, Verpak luug u. s. w. Acht! iApr i?!?.j.a.W .»^w.l'-Mic.T.D.S^ I. Ayer S Haar TtärkunaS mittel iltuir zur Umändernnl, grauer Haare in natürliches lebenskräftiges Haar mit der ursprünglichen Farbe. schätz!, Dr Z t'''- A„er « in LvweN. Mass . I-raiijsch?» u. anatvltre Ii deniide i»i«ern Äei alle» Apoihelern und lern zu haben <A»riUs.l) .! > a,T^w,) z Sstbrn erhalten: bei der «öullove u. in giSzeienQuantiiitten ».«eeter. Nr. KS. Prcfit>ent»r°ß..

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