Newspaper of Der Deutsche Correspondent, June 20, 1873, Page 1

Newspaper of Der Deutsche Correspondent dated June 20, 1873 Page 1
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Das Meiste davon floß in die Taschen der Schnapvsäckler. Süd- Carolina ist hoffnungslos bankerott. Nach den neuesten Depeschen au« Oregon ist der Modoc "Lurlv lieaäeä der Pro zessirung dadurch entgangen, daß er sich ein! Kugel durch den Kopf gejagt l,at. Mehren andere Gefangene hatten bereits ihre Fesseln durchsägt, um zu entfliehen. Rechtzeitig« Entdeckung vereitelte ihre Absicht. Die Fakultät des „'H arv a r d-C 01l eg e" in Massachusetts hat verfügt, dag in Zukunft sowohl in den Senior», wie Junior - Classen deutsche Geschichte in der deutschen Sprache gelehrt werden soll. Ueberhaupt liegt es in der Absicht, deutsches Wissen in weit ausge dehnterem Maße, als bisher, im College zur Geltung zu bringen. Für alle Württemberger, nament lich solche, die noch Vermögen aus der Hei matb bekommen, oder zu erwarten haben, ist ein Gesetz von Interesse und Wichtigkeit, das die württembergische Kammer beschlossen und bereit publizirt hat. Es ist uämlich die Mi nderjährigkeit, die jetzt mit dem zurückgelegten 21. Lebensjahre auch in Württemberg auf höit. Das Gesetz ist bereits in Kraft getre ten. Wer also 21 Jahre alt ist und noch Vermögen im Schwabenlands hat, braucht nicht länger zu warten, sondern kann dasselbe sofort erhalten. In New - Vork ruft das Gerücht, daß 25 Farbige Polizeistellen erhalten sollen, nichi ge geringes Aufsehen hervor. Bisher kannte inan in New-Uork nur weiße Polizisten. Wie verlautet, gedenkt die „Er ie-B a b n- Compagnic" bei ihrer im Juli stattfin denden Jahresversammlung ei?.e namhafte Aenderung im Direktorial - Personale vorzu nehmen. In St. Louis finden zur Zeit Samm lungen für Arnold Ruae statt. In Hamilton, O. sind in jüngster Zeit die Sonutagsgejetze so strenge gehandhabt worden, daß endlich sämmtliche deutsche Pfar rer, katholische, wie protestantische, zusammen traten und beschlossen, an den Stadtrath eine gemeinsame Petilion um Aufhebung der Sonntags-Ordinanzen zu richten. Dies ver ständige Auftreten wird von der Geistlichkeit folgendermaßen begründet: Die deutschen Farmen, Handwcrksleutc und Arbeiter arbei ten die Woche über so stark und gönnen stch aus heilsamer Sparsamkeit so wenig Genüsse, daß für sie eiue Erholung am «ountage mehr nöthig sei, als für irgend einen anderen Bür ger. Calvin Gore, ein Farmer in Jesup- Station,nahe RockviUe, Ind., erschoß sich am letzten Freitage und zwar aus folgen den sonderbaren Gründen: Er war als Zeuge in einem wichtigen Prozesse vorge laden uiid durch sein Zeugniß wäre eine der inierefsirten Parteien ruinirl worden. „Er wolle—soll Gore 'mal geäußert haben—lieber sich umbringen, als einen Anderen in's Un glück stürzen Helsen." Diesen Entschluß führte er am Freitag wirlich aus; er nahm eine Flinte, ging vor die Thüre und jagte sich eine Kugel durch den Kopf. Seine Frau stand in der Thüre, aufpassend, was ihr Maiin schießen wolle, nicht ahnend, daß er sich selbst zum Ziele erkoren. Die hohe Kuppel des Wiener Welt ausstellungsgebäudes erzeugt gar sonderbare Gedanken, je nach der geistigen Richtung des Beschauers. So schreibt z. B. der Wiener Correspondent des Bostoner „Transcript"—: „Wenn man zu dieser Kuppet emporblickt, hält man es geradezu für unmöglich, daß un ser Bunker Hill-Monument nnier ibr stehen und noch immer vierzig Fuß Zwischeniaum von Spitze zu Spitze lasse» konnte!"—Zu der That, wie ist es möglich, daß Etwas ans der Welt höher sei, als das Bunkerhill - Monu ment. Was nur der Stephansthurin dazu sagt? In Johnstown, Cambria-To., Pa., hat der Tod eines deutschen Kohlengiübers, Namens Joh. Ehrle, bedeutende Aufregung hervorgerufen, da man glaubt, der Manu sei von seinem eigenen Weibe vergiftet worden. Das Ehepaar bewohnte ein kleines Haus in Conemaugh-Borough und lebtein keineswegs zufriedener Ehe mit einander. Beide Eheleute sollen dem Trünke ziemlich ergeben gewesen sein, besonders die Frau, die gegen den Wil len ihres Gatten, der sonst ein ordentlicher und braver Mann war, nebenbei noch ein Aisigna tionshaus hielt. Am Sonnlag Abend wurde Ehrle plötzlich krauk und war nach 2 Stunden schon eine Leiche. Da Frau Ehrle öfters schon Drohungen gegen ihren Wann, ihn umzu bringen, ausgestoßen hatte und sich bei seiner Erkrankung in einer Weise benahm, wie man sie an einer um das Leben ihres Mannes be sorgten Gattin zu sehen nicht gewöhnt ist, so wurde ein Jnquest über die Leiche Ehcle'S ge halten und der Magen herausgenommen, nni dessen Inhalt chemisch nnterfuchen zu lassen. Der Jnquest wurde alsdann bis zum Samstag Nachmittag vertagt. Der Verstorbene hatte als Freiwilliger den letzten Krieg mitgemacht und war etwa SV Jahre alt. In Cinci nnati begingen vor Kurzem die „Druiden" ein ländliches Fest, das von Raufbolden gestört und wobei der Deutsche Geo. Bnrkhart dermaßen verletzt wurde, daß er vor einigen Tagen mit Tode abging. Die Cvroners-Üntersuchung hat bis dahin den ei gentlichen Thäter nicht ansgesunden, aber die Ärretur mehrerer der beteiligten Raufbolde ist befohlen worden. Von Washington wird gemeldet, daß alle die wichtigen Papiere im Knegsamte, die sich auf den letztenßürgerkneg beziehen, plötz lich ge st ohle n worden sind! Diese Pa piere, unter welchen sich viele Briese und Te legramme befanden, waren von Stanton ge ordnet und sorgfältig sür späteren Gebrauch aufbewahrt worden.' Viele dieser Dokumente bezogen sich aus Kriegsgerichte, auf das Be tragen hervorragender Armee Offiziere, anf die Umtriebe ehrgeiziger Politiker, die wäh rend des Krieges im Trüben fischten, auf mi litärische Herrschlinge, schuftige Contrakloren und andere „Patrioten," von welchen viele jetzt eine hervorragende Rolle spielen und in deren Interesse es liegen muß, daß diese Pa- Piere plötzlich verschwunden sind. Es heißt übrigens, daß ein Angestellter im Kriegsde partcmente Abschriften von diesen Papieren nahm, um sie für eine geheime Geschichte des Krieges zn benutzen. Eine solche Geschichte würke sehr interessant sein; denn Vieles, was hinter den Coulissen geschah, ist noch dunkel und manche Maske ist noch abzureißen. Das neue Stempelgesetz, welches am 1. Juli in Kraft tritt, wird von den mei sten Büreau-Chefs verdammt, da es höchst compilziit jei und Nichts tauge. Viele Bü cher und andere Werke, namentlich statistischen Jnhalis, die jetzt von hier »ich aus dem Aus lande srei an die verschiedenen Departements versandt weiden, müssen später mit Poststem peln versehen werden. Auch in den Departe ments würde durch das Drucken, Wiegen, Zeichnen, Stempeln n. s. w. bedeutend mehr Mühe und Arbeit verursacht, wie früher. Der Commissär für inner« Steuern hat ent schieden, daß alle Pack e te vonSch n u p 112 und Rauchtaback, die mehr als lK Un zen enthalten, mit etnem besonderen Etiquette »nd der inSektion 68 enthaltenenWaiNungS- Notiz ver'ehen werde» müZjeu. Die Versa sfuiigs-CbNüefltion vonPennshlvanien hat einen vas gründliche Verbot des Getränke-Verkaufs be zweckenden Antrag verworfen, worüber die Temperenzler', welche sich alle Mühe gaben, denselben durchzubringe«, natürUch eibost sind. Das „Pittsburger Voltsbtatt" schreibt darüber: „Im Prinzip wäre vielleicht die Mehrzahl der Mitglieder mit einem derartt grn Artikel einverflMden gewesen; aber die praktische DuxchführWkcit eines solchen hat ihnen doch nicht einleuchte» wollen. Ange sichts der Abstimmung über das „Locül-Op tion"-Gesktz, bei welcher sich, das Volum im ganzen Staate zusammengerechnet, cineMehr dett vsn etwa 30,000 Stimmen gegen die Pro hibition erklärte, sahen "die Mitglieder des Convents wohl ein, daß aus einenEifolg wohl nichi zu rechnen sei, und fo stimmte sie Mehr, zahl, wenn auch nur aus Zweckmäßigkeils grüiiden, gegen den Temperenzartikel. Man betonte dabei besonders, daß das ganze Werk des Convents durch eine Prohibitiv-Bestim ijiurig in der neuen Versafsnng gefährdet wer kn Würde, Eine gesonderte Abstimmung üper den Artikel ixurde ebenfalls verwor fen, weil eine solche ja im Wesentlich?!! schon staltgefunden hat, und für das einstußreichi County Philadelphia noch im Herbst bevor- Canandaigua, N.-J., wurde der wegen Mordes seit zwei Jahren in Hast be, sindtiche Soldat A. B. Williams, nachdem sich derselbe des TodtschlagS schuldig erklärt hatte, auf ein Jahr in's Staatszuchthaus qe und zu >5OO Strafzahlung vernrtheitt, In E leyeisnj), Ohio, ist James Bow nes, der Mörder des deuisch»» Machen« Grer rier, wegen Morde« im ersten Grade in An> , klagestand versetzt worden.' Wir theilten di« Einzelnheiten des Falle« bereits mit. Baltimore, Md., Freitag, den 20. Juni 1873. Der Marineminister pnblizirle gestern sei nen Bericht an den Präsidenten über das Er g.bniß der „Pols ri «"-Unters u ct> u n g Derselbe ist etwa 10.000 Worte, circa 7Spal ten unseres Blattes, lang, enthält jedoch sehi wenig Nene?. Die interessanten Thatsacher über die Expedition sind bereits sriiher voll ständig in die Presse gelangt. Die Untersu chung wurde von dem Marineminister Robe son, dem Commander W. Reynolds, Prof, St. F. Baird, Capt. H. W. Howgate mit Hermann Simons gesührt. Vernommen wurden die folgenden Personen: Capt. G. E, Tyson, Hülss-Naviqateur; F. Meyer, Mete oroloqist; J.W. C. Krüger, G. W. Linguist, F. Arting, P. Johnson, F. Jamka nnd W. Lindermann, Matrosen; J.Harron, Stewards W. Jackion, Koch, nnd die Eskimos. Di- UntersuchungS-Ccmmission gewann dieUeber zeugung, daß Capt. Hall, obgleich unter ei genthümlichen und aussälligcn Umständen, eines natürlichen Todes gestorben ist; daß du Gesellschaft auf der Eisscholle zufällig und nicht geflissentlich in Stich gesetzt wurde und daß die Rettung der „Polaris" möglich ist. Capt. Buddington wird von den Geretteten als ein vorsichtiger Seemann geschildert, der, wenn er nicht betrunken, seiner Ausgabe ge wachsen sei. Für das fernere Betrinken sei keine fernere Gefahr vorhanden gewesen, denn alle Spirituosen waren consumin. Der Marineminister berichtet schließlich, daß er den Dampfer „Tigreß" angekauft habe und denselben in Begleitung der „Juniata" bald als möglich nach der Cumberlandkiisle zur Aufsuchung der „Polaris" entsenden werde. Ein entsetzlicher Unfall ereignete sich vorge stern in Peoria, Jll., im Hofe der Wollen waarensabrik. Peter Deters, ein 15 jähriger Knabe, fiel in einen 75 Fuß tiefen Brunnen, und als er herausgeholt worden, fand man, daß seine Hüste gebrochen, der Schädel einge drückt und ihm ein Stück Holz diuch deuKopf Etil brutaler Mord wurde am Dienstage auf einem Fuhrboote nahe Wheeling, W.-Virg., verübt, als dieses auf der Lhio-Seite des Flusses lag. Caspar Howell, ein Fleischer im Alter von 65 lah ren, fuhr mit seinem 14-jähriqen Sohne aus das Boot und wurde sofort ohne alle Veran lassung von James Geary und Win. Emery angegriffen. Howell entwand sich seinen An greifern und ging in das Amt des Polizei- Richters, doch da dieser abwesend war, kehrte er auf das Boot zurück, wo er sosort von Geary und sein Sohn von Emery angegriffen wurde. Letzterer jagte mit einem Revolver in der Hand den Knaben über das ganzeßoot, doch der Verfolgte wandte sich schließlich und schlug seinen Versolger nieder. Inzwischen aber halte Geary den alten Mann mit einem Steine erschlagen und sich in die Berge ge flüchtet. Er wurde später jedoch verhaftet und mit Emery nach dem Belmonl-Coiiutygesäng niß gebracht. Bon New-Aork wird angezeigt, daß Michael Kirnan, der am Montag Morgen von Ich. McManus durch einen Messerstich ver wundet wurde, im Sterben liegt. In L o n i s v > l l e, Ky., vergiftete sich die l» Jahre alte Catharina Becker, Stieftochter des Wirthes Jakob Weiß, mit Arsenik. Der „LouiSviller Anzeiger" meldet darüber: „Vor ungefähr achtzehn Monaten starb die Gattin des Hrn. Weiß und er schrieb bald nachher an die verwittwete Frau Becker, Mutter der Selbstmörderin, zurZnt inDeuischiand woh iiend, ihr ein Eheanerkicten machend und sich zugleich bereit erklärend, das Reisegeld für sie uuo ihre Tochter zu schicken, wenn sein Vor schlag acceprirl würde. Er erhielt eine be friedigende Antwort und schickte das Reise geld. Die Tochter weigerte sich zuerst, mit oer Mutter nach Amerika zu kommen, weil sie ein Verhältniß mit einein Soldaten ange knüpft halte und denselben zu Heirathen wünschte, aber schließlich willigte sie ein. Es wird behauptet, baß sie bereits in Deutsch land Selbstmord versucht habe, aber G>sc ist nicht so leicht dort, als hier, zu erhalten. Beide kamen letzten Oktober hier an und sie Heirath ihrer Mutter mit Hrn. Weiß fand statt. Das Mädchen war längere Zeit nach der Hochzeit melancholisch, aber später fügte sie sich in den Zustand der Dinge und schien nicht nur völlig zufrieden, sondern sie war auch fröhlich, bis vor einigen Tagen. Sie wurde wieder melancholisch, aber die Eltern dachten nrchtS Arges. Gestern Abend gegen 10 Uhr, als die H-amilie zusammen vor der Thüre saß, kam ein Nachbar voibei und un terhielt sich eine kurze Zeit mit den Eltern. Plötzlich sprang die Tochter aaf, umarmte ihre Mutter, sowie denStiesvater, küßieVeide und begab sich in ihr Schlaszimmer. Kaum waren einige Minuten verstrichen, als ein Nochschrei aus oem Zimmer der Tochter er tönle. Hr. Weiß eilte hinauf, fand aber die Thüre verschlossen und brach dieselbe ein. Ein schreckl'cher Anblick bot sich ihm dar. Seine Tochter saß in ihren Nachtkleidern auf dem Bette mit aufgelöstem Haar und gläsernen A ugen. Sie halte noch Besinnung genug, um zu sagen, daß sie sich mit Arsenikvergiftet habe und fiel zurück. Dr. Knapp wurve gerufen und gab ihr Gegenmittel ein, aber vergebens. Der Tod erlöste sie von ihren Leiden in kurzer Z.it." In Temperenzsacheu gab Richter Tree von Chicagoam 10. d. Mts. eine äußerst wich tige Entscheidung gegen die von Vielen be hauptete Tragweite des hierher gehörigen Jl lrnorser Gesetzes ab. Eine Wtilwe Meyer's halte nämlich gegen den Wirth Fried. Mack, sowie gegen einen Hrn. Baily, den Eigenthü mer des HauseS, worin der Erstgenannte seine Wirthschaft hielt, eine Schadenersatzklage aus 510,00» anhängig gemaäit, weil ihr Manu in der genannten Trinkstube Plötzlich gestor ben war und sein T»d die Folge d>.s Genusses von geistigen Getränken gewesen sein sollte. Der Richter aber entschied, daß Erstens der Vertauf geistiger Getränke r.ach vorhergängi ger Herausnahme der erforderlichen Licens ein gesetzmäßiger Erwerb und Zweitens also auch dsS HayS zu geglichen Zwecken vecmiethet gewesen sei, folglich weder der HauSeizeuthü nier noch der Wirth straffällig sein lonneu. Der Fall war aus dem Appellauonswege von ei nem untergeordneten Gerichtshöfe vor Richter Tree gekommen. Sehr richtig bemerkt der Mayor Ci u - cinuati 's auf das Ansinnen der Purita ner, das Sonutagsgejeg recht sireng durchzu führen' „Mit der religiösen Beobachtung des Samstags oder Sonntags hat u»d soll die Regierung Nichts zu thun haben, doch der ausgedehnteste Schutz des Gesetzes sollte Denen zn Theil werden, welche es für ihre Pflicht halten, jene Tage mit frommen Gebräuchen in öffentlicher Weise zu begehen. Alles, was Kirchengänger oder solche, welche den Tag in einer religiösen Manier feiern, durch laitte u. geräuschvolle Mauisestationen stört, sollte mit starker Hand unterdrückt werden. Als eine bürgerliche Institution, ohne Rücksicht auf Religion oder Moralität, ist der sabath dem Meniche» yIS ein Tag der Ruhe ein Bedürf. niß. Die von einer Woche Arbeit erschöpfte Natur verlangt ihn, und das Gebot der ossent licheu Wohlsahrt fordert den Stillstand jegli cher Arbeil, mit Ausnahme der durchaus noth wendigen. Ich wünsche meine Worte nicht so ausgelegt zu sehen, als sei ich nicht Willens, gleichen geietzuchen Schutz Denen zu gewäh ren, welche nicht die Kirche besuchen', sondern den Sonntag nach ihrer Auffassung, in un schuldigen Erhohlungen und harmlosen Ver gnügungen, verbringen, welche mit anderen ivchi inlersixixen oder öffentliches Aergerniß geben. Wir wünschen dem verschieociien Ge schmacke für moraü che und religio e Begriffe, welcher sich aus alten Gewohnheiten, Tradi tionen und der Erziehung herschreibt, seine Rechte einzuräumen." Es erscheinen in den Ver. Staa'en 6 8 7 5 Zeitungen, Wochen-un d M o n a t s schristen. Daruuter Z? 9 in deutscher Sprache. Man ersieh! daraü?, daßZdas deut sche Element dpch nur ein bescheidener Theil des gewaltigen Ganzen ist. Die meisten deut schen Ziituügen ?e. erscheinen in Peunsylva nien, nämlich 59. Gleich dahinter kommt mit 47 der Staat New-Aork. Ten dritten Ranjfbeausprncht nur 35 Ogio. Wie können mit sg stolzen Zahlen die andecen Staaten ri valisiren. Wisconsin mit 2s, mit ZI Illi nois, Jndizna Mit 16, und mir beschcideveu 15 das Geschwisterpaar New-Jersey u. Mis souri? Ganz zu schweigen von den 11 lowa s, den V Californien's, und Michigau's sieben.

Mit je fünf deutschen Zeitungen prangen diese drei: Kentucky, Minnesota und Texas. Mit v'er Nebraska. Mit je drei: Kansas u. Ma ryland; mit ,e zwei: Connecticut, Louisiana, Massachusetts, Virginixn u>id d-r Distrikt Columbia. Mit nur einer end'ich; Delaware, Georgia, Oregon, Colorado, West-Birgiuien, Tenneffee und Süd-Carolina. Gibt es Ter ritorien, die noch weniger haben? Ja wohl: Und nicht blos Territorien, sondern selbst Staaten. Nennzehn, sage neunzehn im Gan zen. Nämlich: Alabama, Arkansas, Flori da, Maine, Mississippi, Nevada, New-Hamp sbrre, Nord-Carolina, Rhode Island, Ver niout, Ai,izons, Dakota. Jdah«, Jndian- Territons. Montana, New-Mexiko, Utah, Washington-Territorium und Wyoming. lii allen diesen neunzehn zusammengenommen er scheint nicht eine einzige deutsche Zeitung. Wir theilten gestern bereus telegraphisch mit, daß in Alfred» Maine, der des Mor des angeklagte Wagner schuldig befunden wor den isU Der Angeklagte hörte ohm ersichtli che Erregung dem Verdikte zu. Seine An wälte haben sofort aus einen neuen Prozeß angetragen. Unter den rückständigen Steuerzahlern in St. Louis ist Präsident Grant mit 5720 für seine Form an der Gravois-Road und M"d. Grant mit SlOO für anderes Besitzthum Die auch hier bekannte, „aus dem Kloster entsprungene Nonne" Edith O'G o r m a n, die in allen bedeutenderen Städten der Union Borlräge „über das Leben nnd Treiben in den Klöstern" hält, wobei sie auch gegen die katholische Geistlichkeit loszieht, hatte sich vor Kurzem als Vorleserin auch in Toronto an gekündigt, hat aber dort Fiasko gemacht. Als nämlich die Z?it für die Lorlesung kam, er schien die Dame betrunken und in vollständig derangirter Toilette. Trotzdem begann sie ih ren Vortrag u. setzte denselben in einer Weiie, die das Auditorium sehr gaudirte, einige Mi nuten lang fort. Schließlich mußte sie wegen Die Verbindlichkeiten der falliten Firma S. R. McLean K Co. in Pittsburg sind noch nicht genau bekannt; man glaubt jedoch, daß die vorhandenen Aktiva genügen, Alles zu decken. Die von Prioatpirfonen deponirten Summen belaufen sich aus unge fähr Kt!0,000. Das neue Wuchergesetz für Connecti cut schreibt 7 Proz. Interessen vor. - In Quebec, Canada, wurde gestern dcr 200. JahrrStag dcr Entdeckung des Mississippi durch De Soto von den Studenten der „Lavat - Universiiy" ge feiert. TcLezraMche Depeschen. KabUkerichte. London, IS. Jnm.— In Thalham gras siren die Blattern. NeunundzwanzigFranen sind bereits von der Seuche hinweggerafft worden. London, 19. Juni.—Eine Depesche von Bord des Dampfers „Great Easteru" gestern Mittag berichtet, daß bis zu jener Stunde 443 Meilen Kabeltau gelegt worden sind. Der „Great Lastern" war dann unter Breite 53'20 und 20'36 «cstl. Länge. Versailles, IS. Juni. Der Fall des M. Rauc wurde heute Nachmittag in der N ationalversammlung vorgenommen nnd rief eine hitzige Debatte hervor, an w'lcher eine große Anzahl Deputirter theilnahm. Ein Mitglied dcr Linken schlug einen Beschluß vor, die Anklagen gegen M. Rank zu urter suchen, ehe Vollmacht iür >eiue gerichtliche Verfolgung ertheilt wird, welcher mit 45» ge gen 200 Stimmen verworfen wurde. Der Beschluß des Svez'.al Coniüe'i,, dem General L'Admiranlt Vollmacht für die gerichtliche Verfolgung des M Ranc zu gewähren, wnrde hierauf mit einer Stimmenmehrheit von 348 angenommen, nur 137 Teputitle halten dage gen gestimmt. London, IS. Jaul. -Der Spezial-Cor respondent des „London Telegraph ' in Brüs. sel sagt in emerLepcsche an dcN Letzteren, daß die belgische Regierung dem französischen Communiiien-Geueral Äuseret sicheres Ge leit zum Besuche Belgien's verweigert. Der Cocrespondent sagt gleichzeitig, daß Gen.Clu seiet von den vclgi'chen Behörden verhaftet nnd an die Franzosen ausgeliefert werden würde. Madrid, IS. Juni.—Die Majorität des Finanz - Comite's der Eones ist für die Ab schaffung der Peusionirung von Munstern und will, daß diesetben mit anderen Staats beamten aus denselben Fuß gestellt werden. Queenstowu, 19. Juni. —DerDpfr. „Eity of Rew-Zork" ist von Rew-Aork ange kommen. Der' Dampfer „Lay of Limerick" fuhr nach New-Dork ab. Moville, IS. Juni. Der Dampfer „Judia" kam vou an. London, 18. Juni. 11 Uhr Vormitt. Eonwls eröffneten zu S 2? für Geld und S2Z für Brief. „Amerikaner," alte'6ser S2j;'67cr 525; 10.40 er 8S; ncue Fünfer BSK. Erre 4S^. Paris, 19. Juni. Renten 55 Francs 95 Ets. Livervool, 19. Juui, 11 Übr Vorm. — Baumwolle stetig; Odert. 85-9; Orl. Verkäufe 10,000 Ballen. Liverpool, IS. Juni, ? Uhr Nachm.— Baumwolle stetig; Verkäufe 10,000 Ballen; Spekulation und Ausfuhr 2000 do. Ltvervool, IS. Jnni, 2 Uhr Nachm. Baumwollen-Verschiffungen von Savannah und Charlestsn im Juni 3 13j16; do. Juli nnd August 8Z; do. Juli und Augusi von New°Orlean« sz. Brodstoffe ruhig. Schwei nefleisch L2s. London, 19. Juni, Abends. Raf finirtes Petroleum 14!. Znlauii - Depesche». Anö Washington. W afhi u gto n, IS. Juni. Der Prä sident kam heute in Begleitung von General Babcock hier an; er wird am Freitage nach Long.Branch zurückkehren. —MchrcreAendetungen sind bereits in aus ländischen Consulaten gemacht worden. Henry Ray Myers von Alabama erhält das Consu lat zu Hamilton, Out. —Eine formelle Cabinctssitzuug wird mor gen nicht stattfinden. Die Civil- und Militärbehörden des Landes haben beschlossen , die gefangenen Frauen und .Puder der Kickapoos vorläufig nicht auszulieieru. G. F. NeSbrtt K Co. (die Freunde und Günstlinge von Cotfax) haben vom General- Poslamte den Contralt für die Lieferung der Converte erhalten. Dieselben erhalten 517,- 700 für 3,000,000 Stück. Gestern wurden von Springfield, Mass., ans 5,000,000 Postkarten an die verschiede nen großeu Postämter des Landes geschickt. Postkarten, welche nicht beordert werden kön nen, werden an die Absender zurückgeschickt. Saisirnng qcschmugaclter Waaren. New - or k, 19. Juui. Die Zollbe hörden saisirten gestern sieben Kisten „feiner mexikanischer Uinschlagetücher" (shawls), Sie,ooo werth, die ursprünglich nebst fünf andern, ähnlich gefüllten Kisten von Hadders field, England, nach Mexiko verschifft und dann nach kurzem Verbleib iu dem Nachbar lande als mexikanische Waare mit bedeutend geringerer Wcrthangabe nach New-A>ork ge schickt wurden. Eiue Untersuchung ergav, daß man den Werth um 1000 Prozent zu niedrig angegeben habe. Der Name der Firma eine der bedeutendsten Shawt-Handlungen der Stadt hält man noch zurück. DaS gelbe Fieber in Nr«v-?jork. Brookly n, N.-,.>) , I!>. Juni. Gro ße« Aufsehen erregt die Nachricht, daß ein junger Manu, Namens James Ennis, hier am Dienstage am gelben Fieber gestorben ist. Man ueriuchle Anfangs, die böse Kunde ge heim zu hallen, dieselbe ist dennoch in die Öf fentlichkeit gedrungen. Die Sanitätsbeaniten coustalireu nunmehr anch die Thatsache, daß Eunis am gelben Fieber gestorben ist. Die Leiche war saff.angelb, und alle Svmptome besteigen die Nachricht, daß das gelve Fieber hier sein Erscheinen gemacht hat. <SIN Ncw-?jorker Mormi'n?. N>' w-H orl, Juni.—P. R. Barnwell ließ heute 'einen Schwiegersohn G. H. EvauS wcgen Bigamie verhaften und machte außer dem im Namen seiner Tochter eine CioiUlage um sio,ooo Schadenersatz gegen ihn anhän gig. EvauS hat nicht weniger als drei Frauen, zwei sind die Töchter angesehener Bostbner Familien; a!» er verhaftet wurde, stand er eben im Begriffe, mit einem jangen Mädchen durchzugehen und diese ats Nr. 4 sich autraueu zu lassen. Vermochte Vepescyen aus New Port. N e w-A o rk, IS. Juni. Im Polizei- Hauptquartiere herrscht große Aufregung in- des -Leichtes, i<atz dre Commissäre im Begriff stehen, SS Neger zu Polizisten zu er nennen. Commifsär Rnfjell fagte, er glaube, das Gerücht sei entstanden, weil gestern der Beschluß gesaßt worden sei, 25 Neger zu Straßenfegern zu ernennen; foUte jedoch der Borschlag gemacht werden, farbige Polizisten anzustellen, so werde er denselben unterstützen. Der italienische Consul, Gm. Lacea. veröffentlicht eine Erklärung, daß der Bericht jtber pie tuerhervexkauften izaljerttschm Kinder nicht im Geringsten übertrieben worden sei; er habe bereits früher seiner Regierung Borstel- langen gemacht, diesen abscheulichen Skla venhandel abzustellen; infolge dessen habe das italienische Parlament den Kindelhandel zu Ter Dpfr. „Cimbria" ist von Hamburg hier eingetroffen. In einer Versammlung der Direktoren der „Nordwest-Bahn" wurde heute Albert Keev zum Präkidenten und M. L. 'Sykes zum Sekretär gewählt. Hr. Keep ist ein Direktor der „Lake-shore Babv." Die Coroners Jury fand heute Edward Kirkland der Tövtung des PatrickDuffy schul dig. Kirkland wurde in die „Tombs" beför dert. Heute wurde Gen. Horace G. Stevens beerdigt. Er befehligte das Fort bei „Castle- Garden" im Kriege 1812. Der „Orden der Söhne des Cincinnatns" wohnte dem Be gräbnis bei. S'evenS war der erste Miliz- General, welcher in diesem Staate ernannt wurde. Im Obergerichte erlangte heute W. M. Newman K 39,990 von Geo. Goddard, w.'il ihn der Letztere in 18Kl aus feinem Geschäft in Arkansas vertrieben hatte. Der Geldmarkt." New-Dort, 19.Juni.—Geld schloß leicht zu 4-6. doch wurden die meisten Geichäste zu 5 abgeschlossen. Wechsel ruhig und stetig; durch'chnlttlich verlaust zu 95. Gold gedrückt zu Ilstz-iis4. Obligationen flau, aber stetig; Sechserl2lH, 'K2erllsj; Aktien stetig. Central 10lt, Erie 63H, Lake Shore 9l!, Pittsburg 87, Illinois Central IVS, North - Western 72, Prioritäten Blj> Rock-Island 108 H. Bilanz des Uuterschatzamtes: 8t2,311,!52 ili Gold und K23.7K3.Kgg in Courant. Susan B Anthony vor Bericht. Der Antrag auf einen neuen Pro zeß zurückgewiesen.— Die Strafe. C a n a n d a i n g c>, 19. Juni. Heule Nachmittag 2 Uhr stellte Richter Seldon in dem Falle des Frl. Anthony den Antrag auf einen neuen Prozeß; ergab an, der Richter habe die Geschworenen falfch instruirl. Der Distriktsanwalt erwiderte in einem kurzen Ar gument, in welchem der Antrag zurückgewie sen wurde. Frl. Anthony wurde gefragt, ob sie etwas zu bemerken habe, warum das Ur theil nicht gesprochen werden dürse. Natürlich hatte die Dame sehr viel zu sagen, ihr Mund ging wie ein oberschlächtiges Mühlenrad, bis ihr endlich der Richter das Wort entzog uud sie zu sllw Geldbuge verurtheilte. sie wird inhaftirt, bis die Strase bezahlt ist. Ein gutes Beisyiel. Philadelphia, 19. Juni. Mayor Stocktet) hat die Rathsverordnnng, welche K2o(l,vug sür die „Verschöneinng" des „Fair mouut-ParkeS" aus dem für die „Vergröße rung" desselben noch vorhandenen Fond an weii't, mit seinem Veto belegt. Es sei nn constitntionell, sür einen bestimmten Zweck angewiesene Gelder in anderer Weife zn ver wenden. Die (Chinesen von Beaver- Fallä, Pa. Pittsburg, 19, Juni. Kurz vor 12 Uhr gestern Nacht traf derErie-Expreßzug hier ein, ein ganzer Waggon desselben war von Chinesen angesütll, welche bekanntlich dieser Tage die Arbeit in der Güriler-Fabrik zu Beäver- Falls niederlegten. Es waren im Ganzen 99 Mann; dieselben werden via Ein cinnan nach New Orleans abreisen nnd ein Theil derselben wird von dort nach SauFrau zisco zurückkehren. Der Ausstand der Arbeiter wurde von dem chinesischen Schatzmeister der Leute, Ah-Poy, veranlaßt, welcher jedem Einzelnen monatlich K—3 Dollars von fernem Lohne voleuihielc. Ein Wolf im Schafskleid?. Wheeling, 19. Jiint.—Der Hochw. Hr. Lange von hier, Pastor an der Z>onsknche u. Lehrer der deulfchen Sprache in den öffent lichen Schulen wurde gestern wegen schän duugs-Versuch an einem 12-jährigen Mäd chen, eine seiner Schülerinnen, verhastet. Er läugnet das Vergehen und hat Bürgschaft ge stellt. Stxafe für ein gebrochenes Ehe versprechcn. Cincinnati, 18. Juni. Josephine Äimball erstritt von Jakob stever iuMochil lon die Summe von S7OOO, weil er fein gege benes Versprechen, das Fräulein zu Heirathen, nicht gehalten hat. Die Ehokera im «Südwesten» Kuoxville, 19. Juni.— Der im Nash ville „Banner" oublizirte Bericht, dag die Cholera hier graffirt, und dag ein förmlicher Panik unter der Bevölkerung heirscht, ist uu wahr. Vis jetzt ist noch keine bösartigeKrauk heit hier aufgetreten. Nafhville, 19. Juni. Zwanzig Ne ger und 4 Weiße starben heute an der Cholera; das Wetter war etwas günstiger. M e in Phis, 19. Juni. Das Wetter ist heute abermals drückend heiß, und die Sterb lichkeit ist noch immer im Zunehmen. Heute wurden 33 Todesfälle angemeldet, 19 Perso nen starben an der Cholera. Colliswn von «ahnzügen in Missouri. St. Louis, 19. Juni. Ein mit zwei Lokomotiven befpauiiter Bahnzng der „Mis sonn- Kansas- uudTcxas-Bahn"und ein Zug der „Kansas-City. nnd Norlhern-Bahn"wur den am letzten Samstag auf der „Hannibal- St. Josevhs-Bahn" verkoppelt und fuhren westlich. Einige Meilen von Kansas - City entfernt stießen sie mit einem östlich kommen den Zuge zusammen und mehrere Viehwägen wurden demolirt. Die drei Lokomotivenfühcer wurden verletzt und einer, Namens Snyder, wird wahrscheinlich sterben. Der Verlust wird aus K7S,Ot)O veranschlagt. Moderne ÄankterS, C hica g o , 1». Juni. Ja einer Ver sammlung der Gläubiger der „Farmers- Bank," einer kleineu Privatbank, welche vor einigen Tagen ihr Geschäft schloß, kam die Thatsache an's Licht, daß die Eigenthümer, zwei Brüder, Namens Teneyck, das Geschäft eröffneten, ohne einen Dollar Capital zi; be sitzen, selbst nicht genug, die Einrichtung der Bank oder ihre Miethe zu bezahlen;' aber dessenungeachtet gelaug es ihnen, Depositen von «kt)i)<)-7000 zn erhalten, welche sie ans. liehen, und von den Interessen des Capitals in guten Verhältnisse» leben konnten. Freimaurerorden in die Acht erklart. Des Maines, lowa, 18. Juni. Die Synode lutherischer Geiitlicher hat beschlossen, alle Mitglieder von Freimaurerorden, Odd Fellows, Rothmänner:c,, von ihren Kirchen auszuschließen. Von Me^lko. Stydt Mexiko, Ik. Juni. Der ame rikanische Gejanote Nelson legte heute sein Zurückbernfungs-Schreiben vor und seinNach solger, Hr. Foster, wurde aimlich vom Präsi denken Lerdo als Gesandter der Ver. Staaten von Amerika empfangen. Hinrichluug einer Mörderin. Sarnia, Omario (Can.), 19. Juni. — Frau Workman, die uu letzten Winter ihren Galten ermordet, schuldig vcsuudeu nnd zum Tode vcrurlheill wurde, erlitt heute den Tod am Galgen. Um 8 Uhr Morgens verließ die Todlcu-Prozession das Gefängniß, uud auf dem Wege zum Schaffte las hie Verurtheilte in der Bibel und hörte auf die Tcosisprüche des sie begleitenden Geistlichen. Die Frau bestieg mit festem Schritte den Galgen, wo na h kurzemiNebele die verhängnisvolle schlin ge ihr um den Hals gelegt wurdu. Zehn Mi nuten nach K Uhr wurde der Bolzen gezogen und die Unglücklich? schwebte zwisch n Him> mel und Erde. Der Halskuochen scheint aus der Stelle gebrochen und die Fruu ohueKampf gestorben zu sein. Die Lerche wurse hieraus, bekleidet mit einer schwarzen Robe, in den Sarg gethan und ein Blumenbouqüet aus ihre Brust gelegt. Außer den Beamte!: wohn ten NU'/ Gefängnibmauern vorgenommenen Hinrich tung bei. >!?rä:.eel Springsield, Mass., 19. Juni.- Die „Carew-Papiermühle" in Siid-Hadtey-Falls, Mass., wurde Hehle Morgen fast gänzlich eingessch>.rl.' Verlust völlig verst. chert. Port au Prince, K. Juni. Am 3. d. wüthete hier wieder eine verqeerendeFeners. brunst. Unter den zerstörten Gebäuden waren die der amerikanischen protestantisch-bischöfli chen Mission. Fo rt Wa? ne, Ind., Gc. i steril Mchiüitiag kurz vor 2 Uhr brach in dem Häusergeoierte an der Ecke der Wayne- und Barnim, oeeupirt von den Groceriewaaren. Händlern Gebr. Bowen, Feuer aus und beide Gebäude wurden total ausgebrannt. Es be fanden sich zur Zeit zwei Fässer Pulver, jedes 30 Psd. enthaltend, im Laden und die Explo sion desselben hatte zur Folge, daß die Lrund sunken nach allen Richtungen hin geschleudert wurden. Glücklicher Weife wurde ftin Müsch verletzt. Währenh'das Feuer an besagtem Orte wüthete, entstand ein anderer Brand in der „Fort-Wayne-Thür- und Fensterrahmen- Fabrik" und ehe die Spritzen an Ort und Stelle eintrasen, waren die Fabrik und zwei Schennen in Flammen eingehüllt. Das Feuei dehnte sich schnell nach den benachbarten Wohn, Häusern aus und eine Zeit lang war der ganzi südöstliche Theil der Stadt bedroht. Ehe mai> des Feuers Herr wurde, lagen die Fabrik, vier Wohnhäuser und 5—6 Scheunen und Außen gebäude in Asche. Der Total - Verlust wird auf K 200.000 geschätzt, während die Asseku ranz nur eine unbedeutende ist. Lerkecrend« Aeucr»drnnst i» Burlington, Burlington, lowa, Ii). Juni -Heute Morgen 3 Uhr brach in Palmer's Opern- Hause Femr aus, welches sich rasch nach allen Richtungen hin auöbreiiete und große Verhee rungen anrichtete. Unter den bedeutenderen Gebäuden, welche zerstört wurden, sind: das Opernhaus, das Gerichtshaus, Unterkircher'S die Kulichenfabrik von Bonclett >üc Franz, das „MacCntcheonHotel," das„scan dinaviau House,"ein großer Holzhos und eine Anzahl Wohnhäuser. Etwa 35 Gebäude lie gen in A>che, darunier war sreilich eine große Anzahl alter werthloser Brelterhäuser. Die Brandstätte wird von Water-, Washing ton-, Third- und Courtstraßc begrenzt. Der Gesammlverlust beträgt 8400,000; die Versi cherung Kl 40,000. ler^ie Die Indiancr in Ärizona. Lokalberichte an? Washington. Vermischte Berichte. Cigarrcnfabrikation und Ta backs Handel. —Der Markt m den bes. sern Sorten inländischer Cigarren leidet >eyt sehr an Ueber-brodultion und dayerigem Sin ken der Preise. Diese Überproduktion schreibt sich namernlich von der Cinsühinng der von Reiniger in Stuttgart erfundenen Schablonen her. die seit zwei fahren hier ge braucht werden. Ein guter Cigarrenmacher, der srüher von Hand 3000 Cigarren machte, kann jetzt mit Hülfe eines Mädchens, das die Einlagen zubereitet und sie mit dem Deckblatt umwickelt, 5 6000 pro Woche herstel len. Durch Anwendung dieser Maschine wird die Cigarre gleichmäßiger in Vänge und Ge llalt, als bisher, und geübte Arbeiier sind jetzt nicht mehr unumgänglich nothwendig. In Havanna sind diese Schablonen noch nicht eingesührt und werden es vermuthlich nie wer den. Am Meisten werden solche Inland- Cigarren abgesetzt, die 525—30 pro Tausend kosten. In Schnupftabacken ist fast keine Verände rung, denn dieser Handel, der in wenigen Händen conzentrirt ist, ist überhaupt statio när. Der Handel mit feiiigeichnitttenemKau taback ist jetzt sehr lebhaft nnd bringt gule Preise. Lorillard eic Co. produziiXii jetzt 14,000 Pfund pro Tag von dieser Sorte, und vom Plug-Kautaback etwa 12,000 Pfund pro Taz, verlausen daö meiste davon im r'andc, denn sehr wenig davon geht nach dem Aus lande. Räch Ausbruch der cubanischen Revolution haben sich sehr viele spanische Cigarrenmacher hier angesi-dclt. Da der Preis der gute» Tabacke auf Cuba selbst sehr hoch steht, weil wenig davon prodnzirt wurde, so werden die Preise der besseren Havanna-Cigarren auch hier nicht sinken. Die echten Havannas! schwanken un Preise von K 65 bis S4OO pro 1000, die schlechten Sorten stehen jedoch weit unter unserem Fabrikate. Gute Havannas werden fast nux in Rew und 70 Meilen in de.Runde verbraucht und gehen wenig in's Innere desLandes. (?> Importirt wurden aus Cuba letztes Jahr 42 Millionen Cigarren in New Hork und 8 10 Millionen in anderen Häfen der Union: im Ganzen thun sie der einheimischen Produktion wenig Abbruch. lourn.) Der deutsche Kaiser als Pat h e. —Aus Haspe wird nnter'in 22. Mai gemel det: „Ter Fabrikarbeiter Dan. Flüshöh hier selbst Halle sich an Kaiser Wilhelm mit der Bitte gewandt, die Pachensielie bei seinem ach ten lebenden Sohne zn übernehmen. Es ist daraus nun nnter'm 17. v. M. von Berlin aus folgendes Schreiben an ihn ergangen: „Seine Majestät der Kaiser und tionig wollen die ?r. betene Pathemlelle bei ihrem ani d. Mo nats geborenen achten lebendUM »ohn an nehmen und H-statt;n, daß Allerhöchst Ihr Rame >n dem Kirchenbuche ausgeführt werde. Tie beisolgenden Dukaten sind zum Au. kanse eines Geschenkes sür den Täufling be stimmt. Aus Allerhöchsten Befehl: Bvick. Hos rath." All-m». Teiitschrs Waisenhaus. tu" Trr Latrobe-lsl'ib d"r <». Ward Joseph Canner als Sekreiar: HH, Thom. Wills. O, Marx, Will! Schneider, Z, Carl,» Z^andauc^a^^r^^^ Ä. (5. Schloer, Icr Biii?lwa!ser und I<>ir!nontcr wasjer in «r. I«»?. Strafe. t^li^.lSlitte) Billige Weine und Liqueult« »I.A pco d-. . da. . »,.« . d°. I »z'üS do, . Z . «herÄwein» , «s»»iClartti-Wem j» »di»Si.SoproD?d.; !-i> i>e:M!usche und Zt'ste «u haben bei Louis Reiy sc Bruder, WS« der Manöver- und ,AZejls,ll.> dem Markte qeqenüder. <Hinc Senduna Berliner Getraide-^ümmel oeben erhallen. A. Martini, t9l-Z Guugh- und DallaSftr. Nummer 1-17. Neue Anzeigen. Ausstellung von Montaq, ö»N il. <)uni, bis Samstag, den einschließlich, Nr. 9t, Nord-CharleSi?rajze, „Die Kircke der Katakomben/" eines^^ärturerS/' >er. Offtn von te/jliorzcns w b>s Uhr (U 5-71, Geld I ÄOAKV: Geld! Die „(sollateral - Scrurity - Bank von Vallimore," Nr. 27 und West Gaystraße, SS" D a incn. " vcr > B. !s. Ulimann, Pr.isi^cnt. H>vl; und Kvhle». g?^kn" Zum.2 i An Völker und Gromie - vttlunlfcr! wollt Jdr Mchl haben, gutes Brod macht, John R. Dorsey's Pioneer-Faiuilien-, Pioncer-E^tra-, Teverton-lS^tramehl. Laq krbauS: Sic. «Süd - Oalvertftraße Vekanntninchunq für - Lie^halier. vor >» glI, d tt It! nbi ct von Nr. I—Nr. 7. lj.ilver, von Dir. 1 bis b, IN klcin?» metallenen Fiißchea von xvlwuox Vulvcr. von r. "B , von 6.» und O,uv.r. Größ« Kis. G. und , In Melall- De Wirt Tnrck, Ägent, Nr. IbS, West Vrallsirage, ) Eiaa e AK Ä>ivt»eln, Ladentische, <soun eiz.nr,r ° Nr. ZL.'vtord - Howard-,' Eike dn Marionsirake. 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