Newspaper of Der Deutsche Correspondent, June 23, 1873, Page 2

Newspaper of Der Deutsche Correspondent dated June 23, 1873 Page 2
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Ter Teutsche Correspondent. Baltimore, 2?j. Juni 1873. Die Krundsteinlegunq deS neuen „Allgem. Deutschen Waisenhau ses." Der gestrige Tag brachte uns eine Feier, die in der Erinnerung des deutschen Adoptiv bügerthums noch lange grünen und lebendig bleiben wird. Was einstmal klein und be scheiden durch einige Männer, in deren Herzen die Menschenliebe glühte, in'S Leben geruseu wurde, ist gekrästigt worden, und das neue Monument, das sich edles Streben sür das Gemeinwohl zu errichten gedenkt, nähert sich seiner Vollendung. Unser Waisenhaus Uesen ein getreues Bild deutscher Beharrlichkeit, wie sie grade in unserm neuen Heimathslande sich alltäglich Geltung verschafst. Sorgsam wird das Fundament gelegt, und Fleiß und Aus- dauer bringen die Vollendung. Äein Ueber stürzen, keine eitle Befriedigung thörichten Dünkels begleitet das Ziel, welches wir uns gesetzt haben. Langsam, aber sicher schreiten wir voran, und indernj wir der Zukunft ohne Scheu in'S Auge blicken, wissen wir, daß der uns belebende innere Trieb den Erfolg sichert. Schon viel ist in dieserNichtung geschehen, aber noch eben so viel ist der wahren Nächstenliebe als Aus gabe gestellt worden. Und damit wir erfüllen, was wir wollen und können, dürfen wir nicht erkalten, sondern die Begeisterung, welche ge stern die Lcgung des Grundsteines begleitete, muß genährt werden, damit sie nachhaltig Wurzel fasse und das Werk zur Vollendung bringe. Baltimore zur Heimstätte hoher und ichöner Bestrebungen zu machen, ist ebenso wohl die Aufgabe der eingewaudeften, wie eingeborenenßevölkerung, und indem wir un sererseits dazu beitragen, dieses Ziel zu errei chen, ehren wir uns selbst und Alle, die ge meinsam mit uus in der Nächstenliebe und gerade in der Sorge für Arme und Waisen die Erfüllung einer heiligen Pflicht erblicken. Skativistische Gemeinheiten u. deut sche Taktlosigkeit »n Chicago. Chicago, das früher so gemüthliche «Lhica go, wo man vor einigen Jahren ungenirt trinken konnte am Sonntag, wie iii der Wo che, ist bekanntlich in neuerer Zeit eine feste Burg deSMuckcrthnms geworden, welchenicht nur die strengsten SonntagSgesetze hat, son dern noch obend'rein mit einetPollzelstunde i» der Woche, mit Adairgesetz und sonstigen schö nen Sachen beglückt ist. Diese unzähligen Nergeleien mußten natürlich dos demiche Ele ment aus's Höchste erbittern und mau beschloß vor allen Dingen, seine» Zorn einen Richter sühlen zu lassen, weläitr es gewagt hatte, das Temperen zgesetz zuerst an einem Wirthe zu vollstrecken. Bei der Agitation gegsn diesen Richter, machte man unkluger Weise mehr Lärm, als nothwendig war, zumal die Tem perenzler als mächttgeHaudhabe die Thatsache sür sich hatten, daß der Richter nur nach dem bestehenden Gesetze gehandelt; daß Resultat war, daß derselbe mit überwältigender Majo rität wieder erwählt wurde. Die Temperenzler wurden infolge dieses Sieges um so frecher und die Deutschen um so erbitterter. Es bildete sich ein „Berein frei sinniger Bürger" neben dem bereits bestehen den Eentral-Verein," und wie es scheint, wa ren in dem ersteren Vereine gerade diejenigen am stärksten vertreten, gegen welche das unsin nige Gebahren der Temperenzler zunächst ge richtet ist— die Wirthe. Wir gehöxen nun zwar durchaus nicht zu Denen, welche das Gewerbe eines Wirthes verketzern und über die Schultern ansehen, wir wissen recht wohl, daß ein tüchtiger Wirth ein ebenso achtbarer «Sefchästsmann ist, als der Großhändler und der Fabrikant, aber in dem Temperenzkampse sollten unserer Anficht uach nicht die Wirthe in der vordersten Reihe stehen, weil ihre Ge schäftsinteressen dabei in's Spiel kommen und woimmer die Wirthe eine solche Bewegung sühren, wird dieselbe bei den herrschenden Vor« urtheilen der Amerikaner mißlingen. Vor einigen Tagen stand nun ein deutscher Wirth, welcher angeblich dem Sonntagsge» setze trotzte, in Chicago vor Gericht. Der Ge richts-Elerk, natürlichem Muckerdiener,citirte sieben Verkäufer der Schnittwaarenfirma Field, Leiter K Co. als Geschworenen und ei ner dieser temperenzlerischen Schnittwaaren- Jünglinge ließ die nativistisäie Aeußerung sal len: „Laßt uns den Tutchman einmal gehö rig verknurren." Die „Jlllnois-Staatszeitung," deren inte rimistischer Redakteur bekanntlich noch allent halben durch seine Leidenschaftlichkeit und Taktlosigkeit geglänzt hat, schreibt infolge dessen einen förmlichen Brandartikel gegen die Firma Field, Leiters Co. und räth deuDeut schen, inldiesem Muckerhause, welches solchen elenden Burschen Beschäftigung gebe, Nicht« mehr zu kansen; der „Verein freisiunigerßür. Ger" hat nichts Eiligeres zu thun als diesen Vorschlag in einer Versammlung sörmlich zum Beschlusse zu erheben. Trotz der albernen Drohung jenes Schnittwaaren - Jünglings war nun der betrefsende Wirlh freigesprochen worden, weil er nachwies, daß sein Schenk aufwärter gegen sein ausdrückliches Verbot am Sonntage verkaust hatte und sofort eutlas sen worden war; der ganze Lärm war alfo grundlos, man hätte sich dießetreffeuden mer ken, aber weder Brandartikel schreiben, noch Beschlüsse fassen sollen. Nun aber kommt das Schlimmste: Dieser Beschluß des „Vereins freisinniger Bürger" wurde natürlich von der englifchen Presse als talilos vielsach bespro chen unfein Blatt, die berüchtigte „Chicago Times," deren Redakteur Storey einer jener Preß-Rowdies ist, wie sie vor 25 Jahren in der schönsten Blüthe standen, aber glücklicher weise jetzt allmälig aussterben, läßt dabei die Katze aus dem Sacke in einein Artikel, wel cher als uoa plus vlir» dessen erscheint, was bisher von irgend einem Änownothmg über dieDentschen geschimpft wurde. Obwohl jedes Wort dieses Artikels eine Schmutzladung ist, welche dem deutschen Elemente hier entgegen geschleudert wird, wollen wir doch einigeAus züge mittheilen, denn es läßt sich mcht läug nen, daß diese Schimpferei die Anschauung einer gewissen Klasse von Amerikanern reflet tirt: .Unsere Leute sollten,«—schreibt St»ry-„umdie Me. thode Seitens jener Bierverlaujer zu verstehen, beobach. ten, datz ei unter unserer srenttgeborenen B-vötlerung Deutsche und Dutchmen gibt. Eine Masse derselben, nngesähr silnfundzwanztg Prozent, ist aus Mannern von Bildung undAnsland zusammenges-t-,«, die si-HAme. ritaner nennen, hervorragende Stellungen in serGesell ichaft und im Hanreleinnehmen und die sür die anceren sogenannten Deutschen nicht mehr Zuneigung hegen, atZ ein Vollbtut-Grehhound zu einer Sunllase. Dieses Element ist civttisirt. Es kam in taS Land, um sich mit demselben zu «eiUisiziren, ES ist nicht das rvihgesich. «ige, bierige, blockende Element, das seine Mußestunden in der Bierhalle verdringt und ebenso geschwollen von Bier, als von seiner eigenen Bedeutung ist. Es strebt i - t-rn '^nd^de! chen°ohn/deinülh'igihrkn Hut abzunehmen, Grenze ihres Horizonts war die Wertstatte. wo sie zwöls Ctunven lang Almosen arbeUelen, uiu> umnebeln tonnten. Reines Vieh in ihrer eigenen Hei. Math, mit amtlicher Ruche gepeitscht, stets umzingelt von Lager" ist, ' is t ß S' 1 Wenn diese Klasse verschwunden sein wird, werden le «^e^ sind Dutchmen. Sie wereen miiNte mandem Gesihäste thun, der ein höheres Produli zum Verlause anbietet, als Bier und Würste. Und so wird es sich seiner ereignen, daß, soweit Fiel:. Leiter k <io. in Betracht lommen, dieselben den Schlux ziehe» tonnen, iatz die Deuischen Gegensatze zu Tenen. nnr wng ist'wM übtt d/in Bereiche heueren WuthauS rbilche eines Pöbethaufens stinkender Bterholer.« Die „New-lorker Staatszeitung" bemerkt zu diesem Schand- und Schmäh-Artikel: „Es ist ein garstiges Bild, das sich da entfaltet: wie der Nativismus undTemperenz-Fanatis mus das Geschworenen-Institut zu mißbrau chen sucht, um seinen Haß gegen andere Na tionalitäten und anders Denkende zu kühlen, wie die empörten Deutschen sich in ihrem Grimm zu einer Dummheit, in Form der Verhängung der geschäftlichen Acht über eine bei jenen Bestrebungen gravirte Firma, ver leiten ließen und wie dieser Schritt der nati vlstischeu Presse einen Wuth-Ausbruch ent lockte, in dem sie ihren ganzen, vorher so mühsam unterdrückten Haß, ih:e ganze Jnto leranz gegen das „fremde Element" offen »«rte. ES verlohnt sich, diesen Schandartikel der „Chicago Times" sorgfältig zu lesen, so schwer dies auch einem Deutschen vorkommen mag. Wer kann leugnen, daß so, wie der Versasser dieses Artikels schreibt, ein großer Theil der eingeborenenAmenlaner denkt, aber nicht zu schreiben oder zu sprechen wagt? ES ist ganz gut, wenn sich diese Leute gele gentlich die Larve selbst abreißen. Wir sehen dann, wie wenig Werth in den Augen dieser unserer Mitbürger alle die gutenEigenschasten der Deut'chen haben, ja, wie gerade diese her halten müssen, um die Spottlust unserer "tellov citi2öos" zu befriedigen. Man merke sich, wie dieser Lump vou der „Times" die deutsche Sparsamkeit und Genügsamkeit, die durch die amerikanische Gewissenlosigkeit und Schwindelei doppelt und Hundertsach gerecht fertigte Sorge um das mühsam Erworbene verhöhnt! In den Auzen dieses Menschen j!e> > hen der vornehme amerikanische Bankschwind ler pnd seine in seidene Hetzen rende Courtisane viel Höker, al« der von Er sterem um seine Ersparnisse betrogene Arbei ler und seine Hrau, die sich im Schweiße ih res Angesichts abgeplagt, um sich und ihre Äinder ehrlich ;u ernähren und einen Noth pfci.nig zu erübrigen. Alles, was 75 Pro» I zent der deutschen Einwanderung sür die Ent wickelung dieses Landes gethan, gilt diesem Menschen Niehls. Und das ist der Geist, in dem uns ei» großer Theil unserer Mitbürger entgegenkommt: denn dieser Mensch spricht, wie schon bemerkt, nur aus, was Tausende, ja, Millionen Andere denken I Nnd doch ist dabei ein Trost. Die Wuth dieser unserer lieben Mitbürger wäre nicht so groß, wenn sie nicht zugleich ihre Ohnmacht sühlten. Die Berechtigung „sremder" Sitte in diesem Mischmasch von Nationalitäten, welchen die amerikanische Nation bildet, wird triumphlren das sühlen sie und wissen sie, darum wüthen sie so." Deutsche radikale Blätter haben nun nichts Eiligeres zu thun, als die Demokratie sür diese Gesinnungen verantwortlich zu machen, weil die „Times" vor etwa 6 Jahren einmal ein demokratisches Organ des Nordwestens war »nd heute kein radikales Organ ist. Die „Times" ist jedoch kein demokrati sch e s B lat t, sie hat sich im letzten Wahl kampfe ganz von der Demokratie losgesagt, und sie kennt jetzt nur die Partei des Skan dalmachers und Preß-Rausboldes— Wilbour Storey. In Chicago und im ganzen Nord westen würde man darüber lachen, wenn man hörte, daß die „Times" sür ein demokratisches Blatt und gar noch sür ein leitendes ausgege ben wird. Europäische Berichte. Zwei carlistische Agenten von Di stinktiv» sind, französischen Angaben zusolqe, in Versailles eingetrossen und haben eine Un terredung mit dem Herzog von Broglie ge habt. Man schließt daraus wohl nicht mit Unrecht, daß unter dem neuen Regime im Ka pitel unehrlicher Neutralität noch schwerer ge sündigt werden wird, als es unter Thiers der Fall gewesen. Das Amtsblatt der französischen Re gierung veröffentlicht die Liste der neuernann len Präfekten. Wie daraus ersichtlich fanden diese Veränderungen nur statt, weil viele re vublikanische Präsekten freiwillig ihre Demis sion gaben. Das Organ Thiers', das „Bien Public," tadelt diese Demissionen, welche der bestehenden Regierung ihre reaktionäre Auf gabe nur erleichtern. Auch die „Republique Frangaise" brandmarkt die Ausreißer u. weist nach/vas kein Grund vorhanden sei, zu demis sioniren, da ja nur ein Personenwechsel in der Präsideutichast aber lein Dyuastiewechsel statt gesunden habe. „Schwierig und verdienstlich," sagt das Blatt, ist nicht dle Enthaltung, die Demission, das Davonlaufen, sondern dieZest igkeit, Würde und Geduld." Sehr beachtenöwerth ist, daß der General Ehanzy, Chef des siebenten französi schen Armeecorps sich MacMahon unbedingt anschließt und versichert, die Geschicke des Landes hätten nicht in loyalere Hände gelegt werden können. Chanzy galt bisher als ein Anhänger der rein republikanischen Partei, n. in seiner Kundgebung liegt entweder ein Ue bertritt zu der couservatlven Partei oder der Ausdruck der Ueberzeugung, daß die Republik in den Händen MacMahoii's keinen Schaden leiden werde. Eine der hervorragendsten Auf gaben, welche die neue Regierung sich zu stel len scheint, ist eine Abänderung der Handels politik des Hrn. Thiers. Die Rohslofssleuer soll über Bord geworfen und überhaupt in die freihändlerischeu Bahnen wieder eingelenkt werden. Die Verhandlungen der deut, scheu N eich sre gi eru u g mit den Ver- Staaten Amerika's wegen einer die Auswan derung betreffenden Uebereinkunst sind, wie die „Flks. Ztg." schreibt, dem Abschlüsse noch nicht näher gerückt, obwohl man beiderseits darin übereinstimmt, daß eine solche Ueberein. Kunst sür den Schutz der die Heimath verlas senden Deutschen durchaus erfordert wird, foweit ein folcher bei der Ueberfahrt nach und der Landung in Amerika gewährt werden kann. Den Phantastereien und Velleitäten der Feudal- und Agrar-Coufervative» gegen über lohnt sich Das hierher zu setzen, was das Gemralconsulat in Bremen in seinem neue sten Jahresberichte in dieser Beziehung den Ministerien sagt: „Die Auswanderung voll zieht sich gemäß unabweisbarer, wirthschaft licher Gesetze; es wäre wünschenswert!?, daß die Zustände naturgemäß ein Aushörender Auswanderung herbeisührten Im Jn lande muß der Schutz sich aus die thuulichste Verhinderung der Ueberredung und Versüh. rung zum Auswandern Seitens gewissenloser Ageuten beschränken, eine Verhinderung der Auswanderung selbst aber ist uumöglich." Aus D arm st ad tj 23. Mai, wird ge schrieben: „Die Familie des Prinzen Lud wig wurde heute von einem schrecklichen Un glücksfalle betroffen. Prinz Friedrich Wil helm, der jüngste Sohn des Priuzen und Pathe des deutschen Krouprinzen, stürzte aus einem Fenster des Palais herab und verschied nach etwa 4 Stunden. Der Vater, der sich auf einer Inspektionsreise in Oberhessen be sand, eUte aus die telegraphische Kunde sofort hierher. Die Theilnahme der hiesigen Bevöl kerung ist allgemein. Der verunglückte Knabe war Lj Jahre alt. Prinz Ludwig, der prä sumtive Thronerbe, ist mit der Prinzessin Wice, Tochter der Königin Viktoria vonEng land, vermählt." Die preußischen Bischöfe und sonstige Würdenträger der katholischen Kirche haben dem Kaiser einen förmlichen Protest ge gen die neuen Kirchengesetze überreicht. Sie erklären darin, daß sie diesen Gesetzen keinen .Gehorsam leisten und nach wie vorlneßesehle 'von Rom als oberstes Gesetz betrachten wer den. Auch protestantischer Seits will man gegen die Kirchengesetze Front machen. Eine Anzahl Geistliche und Laien machen in der „Kreuzzeitung" bekannt, daß sie in Folge der neuen Kirchengesetze und des sich offenbaren den Ansturmes gegen den Glauben sich ent schloffen haben, eine evangelisch-lutherische Couserenz innerhalb der preußischen LandeS- Kirche vorzubereiten, und laden zu derselben alle Diejenigen ein, „welche sich zu Jesu Christo, wahrhaftigem Gott vom Vater in Ewigkeit geboren, und auch wahrhasrigem Menschen von der Jungsrau Maria geboren, als unserem einigen Herrn bekennen und ge willt sind, in rückhaltloser Treue sür das Be kenntniß unserer evangelisch-lutherischen Kirche einzutreten." Unterzeichnet haben tue Auffor derung u. A. Dr. Büchsel, General-Superin tendent, Frhr. v. Maiueuffel, Ministerpräsi dent a. D., Baron Senfft v. Pilsach, v. West phalen, Staatsminister a. D. und 0. jUeist- Reyow, Oberpräsident a. D. Der Papst hat McMahon ein Glück wunsch-Schreiben übersandt. McMahon be austragte daraus den päpstlichen Nuncius in Paris, den Papst seiner ganzen Ergebenheit zu versichern. In M e ckl en b u rg ist der Eindruck der ReichstagsverhaudliiNgcn über den Antrag der mecklenburgischen Abgeordneleu auf die Bevölkerung ein sehr mächtiger und nachhalti ger. Die Berichte gehen von Hand zu Hand uud werden an vieleuOrteu vor kleineren oder größeien Kreisen verlesen. In Neustrelitz und anderen Städten des Pogge'schen Wahlkreises sind Adressen an Pogge in Umlauf, welche ihm den Dank der Unterzeichner sür seine drastische Schilderung namentlich auch der Mecklenburg - Strelitzischen politischen Zu stände aussprechen. Die belgische Regierung beschäf tigt sich noch in erster Linie mit der Armee frage. Die neuen Etats für militärische Zwecke sind aus vierzig Millionen Francs li mitirt. Zugleich hat die Regierung eine Ge setzvorlage eingebracht, durch welche die zwangsweise Dienstpflicht eingeführt wird eine Maßnahme, welche im Parlament und in der Presse des ganzen Landes der lebhafte sten Opposition begegnen dürfte. Aus München kömmt die Nachricht, daß die Theilnahme der bayerischen Truppen an allen Kircheuseierlichkcitcu nur dann gestattet werdeu soll, wennauch der König an diesen Feierlichkeiten sich betheiligt. Da dies aber bekanntlich fast niemals geschieht, so ist die Anordnung mit einem totalen Verbote gleich bedeutend. Der schweizerische Bundesrath hat die Versassungsrevision wieder in Angriff genommen. Wie man hört, wird derselbe wahrscheinlich in Sachen des einheitlichen Ci vilrechtes der Cantonalsouverainetät gegen über sich diesmal entgegenkommender und ab wartender zeigen, dagegen auf kirchenpolt tischem Gebiete schärfer vorgehen, als bei der früheren Revision, und namentlich die Ein führung der Civilehe mit ihren Consequenzen in den Vordergrund stellen. Der englische Agitator laugh hat einen Bericht über seine Reise nach Spanien- an seine Gesinnungsgenossen in Birmingham, deren Glückwünsche er zu überbringen hatte, abgestattet. Bei seiner An kunft in Madrid wurde er von einer Schaar Föderalisten festlich empfangen und genoß das Vergnügen einer ihm dargebrachten Serenade mit obligaten Taselfreuden. Allerdings be grüßen die Leute ja in Hrn. „Brouglan" (wie dießlättrr seinen Namen entstellen) dasHaupt der zukünftigen bundesstaatlicheo Republik der britannischen Inseln! Falls er aber irgend welche Solidarität zwischen denßepublikauern England's und Spanien's herzustellen beab sichtigt, so hat ihm Castelar, bei welchem cr eine Audienz Halle, den Wind aus den Se geln genommen, und zwar mit der Erklärung, daß die 'panische Republik e'nen reill-naliö ualen Charakter habe und sich aller Verbin dung mit den revolutionären Parteien in Europa, oder mit einer kosmopolitischen Pro paganda enthalten werde. Die föderalistischen Bestrebungen der Republikaner Spanien's seien an sich schon eine Bürgschaft für die Auf richtigleit dieses Vorsatzes. Bradlaugh hat sodann eine Rcise nach Lissabon gemacht, wo ihm aber kein Wai;en geblüht zu haben scheint, denn er ist sehr bald nach Madrid zu rückgekehrt. Das neue deutsche Preßgesetz, welches am 1. Juni dem B'mdesralhe zuge gangen, hat der letztere seinemZustizausschusse überwiesen, welcher die Berathung sosort be gonnen hat. Das Gesetz umsagt 3l Para graphen und zerfällt in sechs Abschnitte: Ein leitende Bestimmungen, Ordnung der Presse, Verantwortlichkeit sür die durch die Presse be gangenen strafrechtlichen Handlunien, Ver jährung, Beschlagnahme, wenn Verbrechen oder Vergehen gegen das Gesetz vorliegen, Allgemeire Bestimmungen. Im Großen und Ganzen lehnt sich der Entwurf an das preu ßische Gesetz an. doch enthält es mehrfache Modifikationen und Erleichterungen; derZei tungsstempcl und die Cautionsstellung kom men in Wegfall. Di- Beschlagnahme erfolgt nach wie vor durch die Polizei, der Staats anwalt hat binnen 24 Stunden einen Stras antrag daran zu knüpfen und das Gericht in wetteren 24 Stunden zu entscheiden, ob es daraus eingehen will. Erfolgt keine Anklage, worüber innerhalb S Tagen beschlossen wird, so wird die Beschlagnahme ausgehoben, inner halb 4 Wochen nach derselben muß derltras versolg eintreten oder die Maßregel erlischt. Eine Trennung des straffälligen Inhalts des Blattes von den übrigen Theilen desselben ist zulässig. Bei der erfolgten zweimaligen Verurthei lung einer auswärtigen Zeitschrist innerhalb eine's Jahies kann der Reichskanzler zweMo nate nach dem letzten verurtheilendenErkennt niß das Verbnt der gedachten Zeit'christ bis aus die Dauer von zwei Jahren aussprechen. Ein ganz be'ondererNachdriick ist in dem Ge setz aus die Verantwortlichkeit des Redakteurs gelegt und hier sind die Cautelen verschälst. Wie weit der Justizausschuß des Bundesra thes und dessen Plenum dieselbe acceptiren werden, steht dahin; die deutsche Presse erklärt sich entschieden gegen den Entwurs als unge nügend, ja in manchen Punkten die bisheri gen Zustände noch verschlechternd, und allge mein glaubt man, daß der Reichstag dieses Elaborat verwerfen wird. Gefahr. krankheiien, Gallenleidrn und dzt. überladen. Per sonen von erschlafftem Ncrvcnsvsti ni sind die Ersten, welche d!cscn Ulipäüijchkciten erliegen. Stütze daber Fab ri k ant von feinen Schmucksachen n.Silbrrwtiuren, billigsten Preisen. (NovI.IJ) K» F. N>. Lange, «ord>«ai>-, natie Zavettestr., Taschenuhren, Standuhren nnd Juwelen, Trau linken. hier. v - ' IS. Juni durch Pastor I. Walter Todesfälle. Am 20. Juni sia»e lO 'H!oii'ate und 2 Wo chen alt, einzige Tochter von Leinuet und Maria Geher. Am ?arliar!ne Stark, 72 lahie alt. Starb: Am M'ttwoch Abend, den 18. d. MtS., Heinrich Vvliler, jüngster «ohn von Perinann hohler, II Knickerbocker Mcnsvtrslchcrungg - Gesellschaft, Nr. 22, Secondstr., im Marmor-Gebäude, I. A. Nickols. Geschastsführzr. Die „ilorth Mcrickl! Lebens - - Gesellschaft," Leopold Blnmenberg, Nr. 74, W.-Baltimore-Straße, tFbr.Z.IJ) General-Agent tS" Z. G. (Orleans- und Eoenstrasie). C>n Bric- Neue Anzeigen. Zionsschule. Tie jährliche Prüfung der Zionsschule be ginnt s e n und wird bis zum blasse Nhr'bi? „ I. A B.IS ~ 9.5 Z ~ 11. B ».55 „ 11.10 „ 11. A I1.I» 12.M .. 111. 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Abends 8 Uhr. im Hauie des tz. ftattswdet. auxerordciitiiche Generaloersauimlung Alle, die noch Willens sind, sich demselben anzuschließen, "'(?48-V)" Ernst Müller. Sekr. Extra " General-Versammlung" ' des «. Deibel, Präs. Nickrzu übersehen. LULit:rv, Nr. 83, West« Fayette-Straße. <lunil4-IMl) V. M Tnowden, Präs. Permliilcnt tmld Coinpany M. Bffelder, Sekr. Jos. Zriedenwald, Präs. Office: Str. 22, Tecondstraße, gegenüber dem Postamts.

Zos. Frieden Wald, IRichard Fonder, S. G. Putze l, I A r m. N a chm an n, W. D, Gil I, I B ernard C l arl, F. v. L. Bond, Chr. hax, JohnHarriS, IJakobHecht. Geld auszuleihen. Letriebs-Capital: K 1,009.000. Diese Gesellschaft hat ihr BetriedS-Capital aus 'j zahlt. al» Deposit Jmperial-Land- und Leih-Gcjellschäftl Bnreau Rr Tr. P^ulOraii», incorporirt im Juli 1872. «apikal t»,«4v.0»0 Jokn <k>lenn, Präs.; Jakob Trust, Lice-PrSs., G. «eiily, Sekretär; GhaS. A. Smitk?, Schatzmeisters I. «allis BlakiOoue, Solicitor. Direktorium: Beiilleh' C. Bibd, E. B. Hunting, W. A. Loney, George W. Brooks, «das. 55. Smith, James R. Herbert Zohn Adern, Zakob Trust. Pari-Werth derAntheUe ktlXI. Providentia, LtbenS-Gcscllschaft von Amerika. Maruländcr Abthettnng, Nr. 22, South-Srroße. I. WeZley Guest, Präsident; I. Wiilcor Z<rown, Rice-Präs., R l s . .A stellt. »»agner,^ ( 5cpt.Z.11,2.p.1 Sekr. und Geschästssührer. s)ildisc-Bund. Verein für Lebens - Versicherung und Kranken-Unterstützung. Eekrctär des Central-KörperS von Md.; (Nov.2o> VenercU-Ägcnt sür Marvland. Aelo ansMleihen. auSzuleiheu „Newiugton-Land- und Leih-Gcsell in Wochenzahlungcn zurückzuzahlen. Jakob Greasly, R.H.Snowden, W.Carmichael, T h o s. H. Tz a n s on, NB. Thörey, JP.Neer, R. G. Whitelock. L.V.Wise, H. N. B a nVard. I. B. G?or'ge. «ureau Str. Z, St. Paulstrasie. ll4ti-S0) Gelder zu verleihen. ZWO Stadt oder aussein Lande. ZIXXI ' Tkoma» Hill, MN Ecke der «t. Paul« und Aahettestr. 10001 '2«»-) Gelder zu verleihen. kl5,<X)O in Summen von tloov bis tlo,kxx> ans Tinge« » Garqrant, (Z 7-) SO, Lexlrgton-, nahe Charlesstraße Gelder auszuleihen John Slenn? Comp.» (88- Nr. 1, St. Paulstraße. Daö deutsche Bank-, Wechsel» und Passage-Geschäft Wachsmann ä? Comp-, Nr. 75 von Thlr. iso.ovo, Ä,oov" Bo.<M, 50,c0g. 4g,000, 30,000, 20.000, 10.000, viele zu soov, 40<x>, öOOO und i.i h' de 1 Al°ss°7' H -B s hal"be Vieilct» . 2.00 stnd. l S sii t Pl' -<iebunaeiisten, sswie iedt Äueiunst bereitwilligst er« lheill. (Junik,lMt) Neue Anzeigen. TT r t (ItS) Jam-s B Taillier Präs. Für Scheriff: Angustns Albert, Für Scheriff^ Col. S. Sands Mills. Primärwahl am Donnerkag. den 21, Juli IB7Z. <liZ-!7Z) Aür Scheriff: Harry G ilm o r, der der demokratischen Eonoention unter woisen. (li7-SK) Für Scheriff r Oberst James N. Herbert, ». Ward. Matthew K, Walsh 6. Ward^ Georqe T. W. Otto, fünden ersten Zweig des Stadtrathes, Ter Latrode-Club der 6. Ward lung s - Halle" auf der Eck c"d e d Mulli k > ustratze. Ten Vorsitz führte Oberst Bohle provisorisch. Man stellte den Aiürag. der auch An nähme fand, ein Fünfer; Comite mit cer Verlage von tionstituir-Beschtüssen zu betrauen. Tie Mitglieder des Coinite'S, die HH. Schneider, Marx, Schwarz. Rohston und Capt. Bowie, beriethen sich und schlugen folgende definitive Beamte vor: Hrn. John Tarly als Präsiden, ten. HH. James Lurlett und Oskar Mari als Vi«. Präsidenten. Hrn. Joseph Sanner als HH. Thom. Wills, O. Marx, Wilh. Schneider, I. llurlctt Sitzung zu halten, und d!e Verhandlungen in der lassen. Im Ausirage" John TarUi"' Joseph Saliner, Selr. 9. Ward Demokratisch-conservaüver Heitel: MajoEtc w ort Uriedri»W Uleick. Wahl am Dienstage, den2>. Zuni, Ecke der fla. helle, und von Uhr Miitag bis 8 Uhr Abends < liB-5«1 9. Warv. Zweiter Legislativ - Distrikt. Für das Haus der Repräsentanten: Tri gate. Patrick Earl Meßae, ?riedriet> Hakn, Samuel TcdiUinfler. Stimmplatz: der HoUidah- und ffaheite- Straße, Diensia,;, den Juni, von 12 Uhr Mit» tags bis 8 Uhr Abends. il-iB-s»> Für die Gesetzgebung. 10. Ward. d ch sc Kür das Unterhaus der Gcsrhgrbung. 3. Legislativ - Distrikt, I«. Ward »Ziele 10. Ward. Zweiter Legislatur» Distrikt. Für das Haus der Abgeordneten: d E 'ich A. Mc Aleese, Primarwahl am üi. Juni IS7Z. (148-50) Für die Legiölatur, 13. Ward. 3. Bezirk. Ignatius Batory> Primärwahl Dienstag, den 24. Zum, von 12 Uhr Mittags bis Äbends. 2Lichiiizr.il. t!t. — !i. Legislativ- Distrikt. Für das Haus der Abgeordneten: Aquila H. Greenfield. Primärwahl am 24. Juni Id7Z. (117-50) A Wortl, Spate». Baltiu> ore, den 21. Juni 187"!. 16. Ward. Demokratisch - conservativer Zettel: Joh. B. Emc'y, für das Unterhaus der Gesetzgebung. jkeUn. <sl,arlesH. Wahl: Dienstag, den 24. Juni. Mittags von 12 bis Abends um 8 Uhr, Nr. 124, Camden-Steaße. (118-ÄOI 17. Ward. Für das Gesetzaebungs.UnterhauS: Jalob Äioh, 17. Ward. de E tsch dn^d!^e^^t!s^^'' zum «andldaien der 17. !Uard machen. Demokrat An die demokratischen und kon servativen Wähler der Di- Fr (»ij <?in Arbeiter. LM" Für das Haus der Tclegateu. Zweiter legislativer Distrikt: Georg H. Pagets von der IV. Ward. Priuiärwahl 24. Juni. (128-1 Thomas H Moore ' «er.chl-s »u Aiinapol.S, «td. OMce. Nr. ZI, Ou.aw-, nahe L.x.nztonsiraSe. Teppiche! Lcppiche! Wachstuch und Matten, Heinrich Wrfsel'S Süd-Ballimorer Teppich.Laden, «r. »»», »»» und »»-». Süd-«l,orleS., tMailZ,l2Nte) Ecke »erHamburgstraße. Schnittwaaren:e. Spezial-Anzeige. M. 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Süd-Broadway; <«i. Fader in Nr. »42. Wcft Piaitst'aze. (147 /4i Da» i?omile. Evkurlion des „Maryland Turnvereins" Da» Comite. Großes Pic - Nie WM des Rr. R ft'S " » nee acielligen Billete Ä W lients sind am »nd bei den Mitgliedern in haben. NB. Lie Mitglieder des OrdlnS haben sich Mor gens um 7 Uhr in ihren respcttiven Hallen zu versam bis zum jieftvlaxc. ' i 146-9, da» Comite. Großes Nachmittage-- und Älieud-Picnic ~«udivigPkiUp»soli-»!0f1e»r.1»z.1.t.V»,8,, am Wii»«wi?c«,. 2). Juni/ i» Rost « Hai», Beiair Zioad. Der Gesangverein ..Harmonie» hat eine Cinladuiji anaenomiiien und wird dszu beitragen, das Fest zu yr. S. «Zeil ssekrede (I4S-Z1) 0 ...e M?.."! erstes Picnic üb.'und si^d'~Ile Freunde d/r SchiUe (13) Da» Komite. und - ÄusiscorpS wird in Ae (l47-9) DaS Comite. ?! , freundlichst einladen, z lilreich daranTheil en. (142-9, ras Cvmi'.e. HM Prof. Heinrich SM'cr.^ der Low- u.Forreststr. > P erg n ügu n q'c» ja lietcrn! er dc,i"ht sich ach luugsooll aus P>o>. Win. 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HHk „Arbcitcr-HaLe." freunden und Bekannten, sowie dem n usik liedriiden Pudlilum ju> Nachrichi, daß ich >e. den Monraq. Donnerkaq und Somstaq Abend» Sonjeric im iSarten unter i'ics. Rose'S Tireltion veranstalten weide. Sintiu, «ur Halle srei. ,um Ni-rtcii , .-i Sc n,s. wos.ir ein Glas Bier, «nsang k Uhr. Las spiel! Mor. GenS von io-1 u«r von z bi° k uns «deut» von -j bis 1l Uhr. Neue Wc!j.n. lichst grugerd ». Silk »rcter^«^^,. Garten-Musik MW» jeden?>ensta» und SamstagZliknd in d 7 tI ki Ilsiae An t t ieMiml^luMon. Miltwoeli. den 2.). lilni, wird die >rke diiSjäh riae Exkursion d.« t-,rde.k.»iie»" v r D. mvscr ..vk-mpion" räch e.', ' s^altsiiideii. Absahrt °on <>> r Vier Rr M.°-Ze"S piäcise !» Uhr. «nhalicnd a„ Ramsay'S Billele l«j " 6IS? mr Eis >ür ig, „ Da»<?vmiie. Grosie Dampflioot-Wursl'oll „Jungen Mannerchvrs" S»nntag, den k. Juli, per Dampfer.." »icsier.- Adqnnq des Duulmcrs um x« n"d 1 !lt»r Nachmittags von .W.rs!. Nr. 7 am S»ße der Conwavftr. ivoal wird ziir Beauemlichkeit der Osl-Valti- W.isie i.v.lls . Point i anlegen - Pciwn (<t.i!der unt.r Hahr.» Ire» sind an solgendin Viatz.n ,u haben - H. lki, ; ' ..«i-i-uqari -Snllc," - <5. Herold, Ecke der Faheite. und i^analftr.: Vtia» ax. Nr dl!, >!av,tr.: H S-i'leqel. „Arbeiter v ille.- -üd .wdcrickilr - Tckiieider. Nr. Cantor Avenue: T. VolliNü. und Echrode.straüe : M rrexel. t>>al>,trastei! Brücke. iäc^is per Wagen besuchen, 25. 1148.!»..i4.5-«Ä! t^vwite. Große St. ?Nattdäi - Schule lieure. den Juni, per Dampfer „L>'t,est«r" nach ".V»»umenlul /'--/..na Absahrt NM s Uhr Morgens und I Uhr Mittaas 'aus v Bruwii'L Pro s. W> » t er' S Musitc 'rps ist engagirt. Hr. H. t»ngel wird Küche und Keller vortr.silich be- ' '.dl große (s'xkiirsivil Prvf. W. (<lagett 1..V SLI.!.!-: «NttVK mit dem Vamvsichifie „Champion," Musik'von Pros. Heinrich Silb'er'e (M.>i2!i.lMi, TlliilvNlllin , Äljrstrr" U. «Rainard, Aaent. (Aunil7,lMt) Wer >«r. 7, Vigbiftr.-W.ij». Auf! nach dem ?g.villoll ketreal. Harrn McOowan, Cigcntbumer bei Wusicc seilen; ixu!,rzcjt rine ?air Kaveo, wamiiier - Ausflugsort. ! e fi'seS B»rgniignngSor. Das prächtige Dampsschlsf .Zch'?.' Weeins B. «ilwan, w>rd len Bier Nr. ?, nd"s"n^ ' sich di.selb!t lange genug'aujhal?/,,. um Un und »,n Ii» Uhr Min zurück wird dir>lde SLeisie ,ed>n Mooia Uhr veilussin und um w llhr l!<» Mui. Uni irgend z>i wird Die Dampsschisfsah>l^.^s. lischest Hut die gän,< liche Leitung jed>s Deva temkiiis. Pros. Hhet's Unsitcorvs loieo die Musik am Bord des DampsschissiL, sowie auch täglich im Hvl.l lie lern. Billete sür die Hin- und Rücksahrt kl; Kinder und Dienstboten die Allste. <;iuni!». !Me> (?rove. dieser beliebte Vergllügiloqevlay, ie»l orraröSerl >», d verbellen, wird sur d>e Saison Montag,' den " ? Pen«- am ,»uste der V.Ä) und 7 Uhr Abends und jurücklehrend »ollh «rove um lii Uhr BormitwgS. Z.II>, «.M, veilasleii und an Nam!av's Meiste, um ssuste der rolinestraße, vus der Hin< und Hersahrl (ausgenoin. men Ii) Uhr Morgens und ll IS Nachiniilags von vollu» und 7.M von Bauimorej anhalt.n. .^u Hühi.er Souper zu LI, Tota» und Mineralwasser, Eiscreme. iSonsitiiien ,c., Alles in ercellcntcr Oiiali. lät zu Stadtkreisen. Keine berauschende ««etiänke Ans obigem Grunde hat die räuuisge» Pavi l I vn, w.lcher 12M Pe-fvn.n sasseii kINN, gebaut. <su».l»,ljit,) (Srholuns, für Mausende Bade-, Boot- und Fischerei-Ctablissement, ?err7 Lar, die Light llraße hinaus, wo die nützliche und ge'unde Kunst des Schwim mkns dev Kindern gclehit und dIN Kundigen seoe dem Pudlilum wahrend oes ganzen layres aeossnet. Neuer Tanz - Pavillon, neue Boote, iflichgcrathe, Koder zum Fischjange. weiche Krebse, Fische und „rühlin ge- Huhn er. Soupers zu VI7II.I'0RI) HOVLL. York - Road. Charles F. Smith, Eigenthümer. 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