4 Ocak 1866 Tarihli Der Deutsche Correspondent Dergisi Sayfa 1

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Sv ezial»S?öts;e„.' 'MW.Kraftt- »i« ct'>!.aci,cu Jugend da«W!l-rIl Ma » »Vi -u a unz .O I gane, g-is«ia-I n d ° l - n i i>u«ew«r 1-^ Davidson» »ke Fiir Mille und Conzcrte zu vcr (Ott,2S-) ''Pacaftr. Des,ii!ii«ltugS Areund l Witt vortr>^fsi>s Hetlmittel. D?. u s> Nr?»<l, (luligii^) j-iwnil- Medum. ciirrÄtiluch d-iihil sosori vd-> d-lsin W-ttb. . ' v»n G,Kr»lder CoZ Li Comp., Äuthiidm'(N°^ ."> i, M z? MW 4 M H. H 2l>. liihr^anq. Dr. »li u> '' Dr. Heuser Nr.S7, Sliarvür., «lock « ». i^-.r. Brille» uud Augenizläser. de: uud k.in»> Neinhardt'ö Deutsche Gesiiiidhcits-Atiigcn- Wichtig für Leidende!!! Professor L ouis W uudram'S Blutreinigungö- und Abfuh» find " i! ihrer Heilung böswilliger und hartnäckiger s > > ii I- nat sich ' ? ° - rti!«., ?in kräf»iq<:S Ätter «-«-er e»« fr«.h» zeitiger Tod Z TrrZ«aendspiegcl, Die Keheimniss'« des B" d d 'lt ! !s . ' «bi, laue o»c> WeMeliiehcr! Deutsche 'Apotheke EHS. uud Tttm. Easpart, ti<-, riirmov « Man»»r»G«fchSft» M 5 RTsnstWeLis. W k Ge«dSei«s!s. Pr euß e h nische MMmmr, Nd.. Dminrrstil-i. kirn 4. Aumar Doktor Sckumcilin'ö grone deutsche Heilanstalt Dr. Sailülic iiii'g orientalische Lebei»s-<Lsseuz, unfehlbares, stärkendes Lebcneelixir, Dr. Schumann's radikale L".iai» ual-H>i!len, großer physischer Wiederhcrstcllcr bei körperlicher und nervöser Schwäche, qe» geuauitte Beschwerde,, ei-;i.i und U!nN"r>!i i?r > D-el- wui.drivrlleu I»«, ,i„d «,'» '' ' '' ' br'l-'I n !' Schnmann . «lid^ Siockun-z der Aona!.« Steinigung und allen sonstigen Mutterleib«» Die Mannbeil und Jugendirafl erlangt man durch Dr. Sch u mann' s Le bcnscssenz oder Kraft-Elirir, sowie Dr. S ch u m a n »'s Radikal Pillen odcrphv Samcnfluß oder Samcnschwäche, ge schlechtliche Schwäche und Eyestandshin dernisse im Äligeincincn - Nervosität, Auszehrung, Faüsuclr. Krämpfe, geistige und körperliche Uiifähiglcit, eine Folge Dunlli du ch "»ra'er. Z u « ! »ist Äecji uud Körper zetliörcnben, ausgehe!- men Gewohnheiten stammenden Kranl- Helten unterworfen? Dr. Schumann's Kraft-Essen-, und Navilal Hillen heilen die schlimmsten Fälle, Sie werden von Dr.Sch>iinann,Nr.">«>, Northstr., I Hans von Leringtonstr., zube reitet und verkauft. Ihr Siechen, mach! einen Versuch da mit! Sie werden Euch ganz gewiß Hei. lung bringen. Ihr Jünglinge, die Ihr durch Dröhnen geheimer Gc- I » j ewvt !z ch um au s L e'd e n i i'e u d Office Nr. 30, Northstr., 1 Haus von Leringtonstr. Gehe bin und laß' Dich von Nr. ü», Nortlistr., 1 Haus von Leringtonstr., Office: Nr. 30, BtueM Mne^ kg Möbklu Ms im Großen und Kleinen. l«. S. Stevens Li Sohu, Z i m tn e'r -Möbeln. R » ,' i 's) Ganz' neue Musler > a>', Bibl'olhel „ ',c., Uuaust'Äastucr^^"" ch«t ? Z «»>' Aiichardfon Li Komp'S Wnarenlians Nr. 7, Werccrstrahe, „i!uliricaliiist OilS" und tiaicntirtcr Weißer Wagenschmiere, Händler mit Sperm -, Walisisch. und Lard-Oel, Wigeuthumer der ~Ekcklsior Soap Works" in Mercer-Str. Fabrikanten von Nr. 1 Familien - ZSaschseife. 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Schule. .».e» WiU-r. l selbkn crilieilt. s ' >Die Hexe von Girmen ti. Erzählung von F. Pomyerv. Bis dahin hatte eine sonderbareFü ssung der Umstände, eine Reihe von Glücksfällen, ihm die Mühe erspart, selbst zu denken. Seine Ideen waren größtentheils Provnklc einer fremden Werkställe, Biunien, die in des Nach barn Treibhause gediehen nnd die Or lando pflückte, um sie zu entblättern. Heute zum ersten Male hatte er sich iu einem persönlichen Anliegen ans len Schanplah gewagt. Orlando war über das Verhältniß zwischen Nositta und Florio zwar unterrichtet, wußte aber nicht, daß die Diuge soweit gereist seien ; er halte geglaubt, sein bloßes Austreten werde hinreichen, um die zarten Fäden dieser Liebe zu zerreiße». Der Gedanke an das künsiige Glück Marcellino'ö, der in der Hand der schönen Nositta den Zauhcrschlnffel zu den Schätzen des Vaters finden sollte, war ihm uucrträglich, denn mehr als die Liebe Nosiila's galt ihm die präch tige Müttzkammer des Vaters. Or lando, trohdem er nicht in Sizilien ge boren war, Halle srühzeilig sich be müht, seinem Eharakter drei Eigtil schasten einzuimpfen »»d so wenigstens die geistigen Spuren seiner ausläudi scheu Gehurt zu verwischen. Es war leichtsinnig wie ein 'Sizilianer, tückisch und rachsüchlig.wie ein Bergbewohner der Ahruzzen, da<» gesclllcn sich »och die Macht nnd der Einfluß, welche er geschickt in feine eigenen Hände z» a verstand, »in sich eine snrchter r j>, 7e Größe i» den Augen seiner Wilersacher zu geben. Olando war Intendant des Her zogs von L. P , der nach der Vertreibung Mürat's nnd nach der Rückkehr derßourbouen ansdenThron der beiden Sizilien, an die Spitze der neapolitanischen Polizei gestellt wnrde uud der in Orlando ein unersetzliches Werkzeug für seine geheimen Agitation nen finden mußte. Als geheimer Agent stand Orlando natürlich hei den Gut gesinnte», welche fei» Treiben dnrch fchanten, i» sehr üblem Gernche; aber fein Einfluß andrerseits hatte eine uu berechenbare Tragweite unter einerNe gieruug, deren Hauptstütze die Polizei, deren Thronschemel dicKaseinatlen von Palermo nnd deren Lel>ensideal die Uinschaffnng der beiden Sizilien in ein alimächliges StaatSgcfängniß waren. Orlando's Lichlingegedanke war jetzl der Reichthiiin des alten lovie, und daß Bewnfitsein, sich verrechnet zn ha ben. war ihm fürchterlich. Er erhob sich von seinem S tze uud staud »nn mit gekreuzten Ar men i» seiner ganzen fürchterlichen Größe da. Sein Ange irrte düster uinher, während sein rastlos thätiger Geist, von schweren Entwürfen schwan ger, einen Ausweg ans diesem Lah>)- rinthe suchte. Bcsivcn kann ich sie freilich nicht» mehr, brnmmte er, liideni er scineSln be maß. Ztositta ist für mich verloren, doppelt verloren, dnrch die entschlosse ne Verfügung ihres Vaters und durch meine übereilte Entsagung, llnd ge rade Marcelliuo musi es sein, den ich blöve genug war, meinen Freund zu nennen, nnv den der Teufel jeht über »icinen erhabenen Plan stolpern läßt. Aber gcmach ! Kann ich nicht mehr an ihre Hand denken, so!l mir doch ihr Vermögen nicht entgehen ! Ist's mir nicht ein Leichtes, Vater und Schwie gersohn in irgend einen schlimmen Handel zu verwickeln, und Beiden den Hais zn hrechen ? Dieser Plan muß gelingen, wenn ich das Unglück bei'm Kopse erfasse, d. h. mit demHcrzvg von B beginne, der Rnmpf ist dann cinc Kleinigkeit. Sie sollen erfah ren, daß ich nicht umsonst die Erea tur der Polizei, ein gelehriger Schü ler meines erlanchtetenPatrons gewor den bin! Orlando ward in scincmNachdenken gestört. Die Thür öffnete sich plövlich. Er kehrte sich vom Fenster und fuhr

zusammen, als Mercellino Fiorio vor sich stehen sah. Der jnnge Mann reichte ihm freundlich die Hand, war aber zu- sehr beschäftigt mit seiner Jugend nnd seinem Glück, als daß er den frostigen Gegendruck Orlando'S hätte beinerlcn Verzeihen Sie, Herr Orlando, sagte Ilorio, daß ich es wagte, Sie ans eine so unhöfliche Art in Ih- vormittägigen Meditationen zn Und da Sie es doch einmal gewagt haben, also? entgegnete Orlando fro stig. Nur nicht all' zu lange, ich habe Eile! Marcelliuo stuhle und sah dabei schlvsseiien Blicke dcs jnngcn Manncs Nicht zu bcgcgnen wagte. Ja, wenn Sie Eile haben, so bitte ich, mich zu entschuldigen! Mercellino wandte sich achselzuckend zur Thür; Orlando jedoch vertrat ihm ren Weg. Sie dürfe» meine Worte nicht so genau nehmen ! sagte er in sanfterem Tone. Sprechen S>e und Sie sollen dann hören, was mich so verstimmt machte! Sie haben mir etwas Wichti ges zu sagen? Wichtig, wenigstens für mich, ant wortete Florio. Ich habe mich ent schlossen, zu heirathen ! Die schöne Nositta! ergänzte Or lando etwas unüberlegt. Ach ! Sie wissen schon? Und wo her ? Ihr Schwiegervater selbst Hat'S mir gesagt! fuhr Orlando fort.... Und wann also wird die Hochzeit sein? Herr Jovlo melnie, die Sache Rnniiiirr 4. ! könnte noch einige Wocht» austchtn; > abcr dcr g»te Mann hat doch mei ! iicii Bitten nachgebt» müsse» und dic Fcicr wird heut über acht Tage vollzogen. So ? rief Orlando aus, und sein Ange blitzte Feuer; indeß besann er sich, und seine Worte nahmen den Ton erzwungener Leichtigkeit an. Wir sind im Monat Mai, fuhr cr sort, indcm cr die Monale an den Fingern zählte - Jltili, Ilili, Aiigiist wenn es gilt geht, dann könnte uns der kom iiicndt Frühling tinige Resultat? be scheeren. Dann sind Sie Vater—ei» glücklicher Vater. Wünsche Glück, v ei Glück! Ich komme also zu Ihnen, Orlan do, um tincn Freundfchaftsditnst von Ihnen zu erbitten. Da Sie mir als Freund am nächsten stehen, denn meine Eltcrn nnd Verwandte sind todt, so werden Sie als erster Zeuge meiner Verbindung beiwohnen, nichl wahr? Ich? rief Orlando fast außer sich. Niminermchr! Mißdeultn Sit »leine Worte nicht! suhr cr i» etwas sanslereu Tone fort. Sie fühlen sich gekrault, weil ich mich weigere, ein Glück gründen zn sehen, wonach ich selbst gestrebt! Sie, Orlando ? rief Florio verwirrt. Ich verstehe Sie nicht! Nn» denn, so wer den Sie mich verstehe»! sagte Orlando, indem er die Hand seines Freuudcs crfaßtc und ih» an cin Sopha führte. Hier er zähile er Florio «inständlich, was ihm an diesem Morgen im Hause lovio's begegnet. Staunend hörte der junge Mann die Beichte Orlando's. Je hö her der Gianbe an feinen Freund im Lanse dcr Erzählung stieg, desto mehr fühlte er sich dcmfelhcn gegenüber ver psiichtct. llnd a!s endlich Orlando zu seiner clwa« lhealralischen Entsagnng und zu dcr noch thcatralischcrc» «Schilderung seiner »»glücklichen Lei denschaft kam, fiel ihm Marcellino um de» Hals, danlte ihm für seine helde» mülhigc Eiilsagnng »nd suchte ihm z» hcwciscn, wic Rosilta so ganz u. gar für ihn »nd nur für ihn allein ge schaffen sei. Sic wcrdcn also einsehen, schloß Orlando seine Erzählung, daß ich »ach einer so seicrlichcn Entsagung als Gast an Ihr»? Hochzeitstafel wohl tbcu »!cht an dem Plcktze wäre, den mir Billigkeit u»d Kittghcit auwcisen würden. Jetzt vollends müssen Sie mein Icuge werden! enigegncle Mercellino. Glücklich wer cinc» solchen Freund be sitzt I Alorio mußte indeß einsehen, daß alle seine Mühc, Orlando von seinem Entschlüsse abznbringeii, vergeblich sei. Er ließ von weiteren Versiichrn ab u. begnügte sich mit de» Versicherungen ferucrer Freundschaft. Mißverstimnit verließ er die Wol „>!: i.z Orlando'S. Selne Heiterkeit, in t der er hergekom men war, dieser Frohsinn eines über strömenden Lebens hatte ihn verlos se«. Gedankenvoll uud ernst lenkte cr seine Schritte nach dem Haast fei nes künstigen Schwiegervattrs, wo ihn Rosilta mit glühender Sehnsucht er wariele. Marcelliuo war von Natur aus zu gut, zu uttbesaugen, als daß er in ei nem Maiine, den er zu kennen glaub te, etwas mehr gesucht hätte, als zum Manne gehört, nämiich zwci Hüße uud ciuc» Schnurrbart nntcr dtr Nast. Er war gewohnt, die Menschcn nach sich selbst zu bcurtheilcn. Daher kam cs auch, daß Marcelliuo in der Auswahl seiner Freunde, in seinem Vertrauen mit unverzeihlicheinLeichlsinn zuWrrkt ging. UeherdieS war er noch ein Neu ling auf heimathlichem Boden. Sein Gehurtsort war Ahola und das schöne uud reiztiide Thal von Noto die Wiege seiner Kindheit gewesen. Von seinen Eltcrn zumKaufmaunSstande bestimmt, war er »ach Marseille geschickt worden, kehrte jcdoch nach sechsjähriger Abwc scnhcit nach Sizilien zurück, um die Bcrlasseuschast seines Vaters in Besitz zu nehmen. Er legte sein ganzes Geld ! in Weingärten um Marsala herum an und in die Au»beutung einer Schwe felgrube. Da die Letztere auf dcmj Wege zwischen Girgenti und Palermo lag, fetzte er sich in Girgenti fest uud verwaltete mit Fleiß und Umsicht sein bescheidenes Vermögen. lj. Drei Jahre haben seit dem für das Hans lovio ercignißreiche» Tage den der Weltgeschichte bereichert »iibMaiiches verändert. Zwar war der Intendant noch immer derselbe frohe, joviale Man», seine Fran sprach noch immerfort von ihrem guten und liebe» Herzog ; glorio genoß in seiner stil len Häuslichkeit und an der Seite sei ner blühenden Gattin das innere Wohlbehagen eine« zufriedenen Man ncS, zu dessen Glückseligkeit die Geburt eines Knaben und eines Mädchens den Grundstein gelegt zu haben schien Orlando, dem die Oual seines Verlu stes durch den Anblick dcs stille» Glük kcs seines Freundes von Tag zu Tag unerträglicher wurde, spielte noch im mer den stoischen Helden, obwohl jcd» Blüthe, die auf dem Glücksbaumc des jungen Paares ihre frischen Far be» tttlsaitele, den Pfeil tiefer in sein ivuude» Herz drückte. Aber Orlando fand in seiner knechtische» Geduld tine unerschöpfliche Vcrbündtte. Noch im mer blickte er hassend dem Tage sei ner Rache entgegen, wartete mit der zähcn Langmuth eines Sizilianer« auf die erste günstige Gelegenheit. Dabei richtete er unverwandt sein Späher auge auf die Person des Herzogs von 8.... (Fortsetzung folgt.) Raihlcse nciicr Berichte. Wir theilten gestern mit, daß in New - Norl zwci Personen, ein Mann und eine Frau, durch Kohlenga« erstickt wur l ben. Anfangs glaubte man, es llege hier ein Selbstmord vor. Nachträglich ! erglebt sich, daß die Leute die Hausmiethe ! nicht zahlen konnten und demzufolge der Renteinnehmcr den Schornstein verstop fen ließ, um die Unglücklichen, die nicht ausziehen wollten, au« dem Haufe zu räuchern. Der Renielnnehmcr ist nun mehr arrelirt worden. In Chicago, Jll., empfing am Ncuiahretage die Frau de« Er-Postinei ster« Scrtsche« ihr« Gästt, als sit plötzlich, vom Schlage gerührt, todt zu Bode, fiel. Gen. Grant rrhielt von tiner Anzahl Bostoner zum Neujahre eine Bibliothek I von 2m«> Banden auserwählter Werke zum Geschenk. Ter Songreßmann Hoo gesiichtt Begnadigung Bittsteller sandten die HH. Greeles, seine Pflicht Publikum mache die Begnadigung unmöglich. Der junge Kelchum wurde vorgefiern nach Sing Sing geschickt.—Die Antwort de» Gouv Kentou gereichte ihm zu hober Ehre, be- Krichui» ein hervorragendes Mitglied d.r republikanischen Partei war, welcher Hr. ilcnion selbst angehört, und duich ander dlirch, baß man den Laus der Justiz nicht durch Paileieinslilsi beeinträchtigt, können wir erioarlen, daß die allgemeine Wohl ?>ork aiigclomiiiriie Schiff ,/Zenalc'r" hatte unterweg» ltt, die Barle „Doretie" von Bremen k Todesfälle, meistens Kin nen Verweise» rcsignirt habe. Wie ver lautet, hatte <i»e». Weitzel de» Bersuchen, uu» in einen Krieg mit den JmperialiUlN hier zu Lande zu Gunsten dir Liberale» veranstaltete Anleihe ein stchlschiag ist, werden unsere Leser bereit« wissen. I» Sacranitnlo, Ealif., veran laßie unlängst ein Weib Vit Krrigabe ihres im Geiaizgnissc befindlichen Ge- Hachi mit einem andern Manne durch. Al» .jweck zur Befreiung ihre« Manne» soll da« Weib angegeben haben, daß es sen wünsche. Hln Nashvillc, Ttnn., würbe eine 54 Jahr» alle Frau au» ihrer Wohnung gejagt, weil sie die Miethe nicbt zahlen konnie. Am nächsten Morgen fand man die Unglückliche lovt auf der Straße., In Wilmingto», Del., brannte Logan u. Co/» Lederfabrit ab; Verlust kl »MO. Der General-Anwalt von Pcnn fvlva nie n hat da» Gutachten abge- einer Distrikltschule in Ki tter», In °A leran d r i a, Va., ist ein Of fizier der Er-iLonföderirlen unter der An llag« verhaftet worden, ain Weihnacht»- tage den Neger Anderson erschlagen zu ha ben. Eine Militär-Eommisston soll ihn prozcssiren. Wie ein Berliner Cvrrrspondcnt schen Hauptstadt, Hrn. Wrigbt, für die Slcherstellung ainerikaiilscher Ädoptivbur ger gegen preußische Veifolgungc» bereit« Früchte getragen, indem für i-ie Nhein provinz die Verfügung getrofftn ist. daß eine zehnjährige »nerlauble Äbwesenhelt von dem Lande dem Betreffenden nicht nur sein Recht als preußischer Staats bürger kostet, sondern ihn auch der Pflich ten eines solchen entbindet. E» liegt auf der Hand, daß Da», wa« für dleßheinpro vinz gilt, auch auf die übrigen Provinzen der Umstand, daß dort der „Code Napo leon" gilt, hierin einen Unterschied ma chen kann. Bald werden deshrilb solche geborene Preußen, die da« Recht der den, da» alte Vaterland besuchen lonnen, ohne daß ihnen Wafsenrock und Pickel haube drohen, und Das möchie zugleich niffe» in ganz Deuijchland geben. Hrn. Wrigbt gebUhrt sur seine Bemühungen alle Anertennung. Max von Meriko bombardirt von feinem Azlrlen-Thrvne herab die euro päische Kunftkvelt und in „Specie" die deutsche mit »Heilet großartigen Projek ten, Aufträgen und Entwürfen, welche dann die Runde durch alle Blauer ma chen und überall als vollgültige Beweise betrachlet weiden, daß e« ihm gelungen ist, seine Stellung zu beseitigen und zu einer dauernden zu mache». Bald er theilt er deutschen und französischen Ma lern und Bildhauern Aufträgt, bald setzt er Preise au« für künstlerische Leistungen! Wa« e« kostet kommt dei einem Kunven, der täglich üox« Dollar» in Silber „ad Saecum" praktizirt, nicht weiter in Be tracht. Gegenwärlig geht er mit dem Plan um, in seiner Hauptstadt ein groß artige» Hoftheater zu errichten, da« kei nen derartigen europäischen Instituten nachstehen soll. UM recht grnndllch zu Werkt zu gehen, hat er sich die Statuten der Eometlc Franxaise und de» Wiener Hosburgtbeater» verschrieben. Erstere gingen chm prompt zu, Letztere sollten ihm auch zugestellt werden, nur hatte e« dabei den kleinen Haken, daß Niemand genau anzugeben wußte, wo sie eigentlich eristirten. Endlich war Laube so glück lich, da« werthvolle Dokument in einem alten Almanach zu finden, worauf Ma nn'« Sehnsucht sogleich gestillt werden konnte. Ganz besondere Unlerdaltung scheint dem Selbstherrscher aller Merika ner die Verleihung feiner verschiedenen Orden zu geiväbrcn. So ist kürzlich der deutsche Dichter Friedrich Stuckert mit dem «omlhurkrcuz de» Guadeloupe-Or den« beehrt worden. Wie man inWaihingron glaubt, werden die Songreßglieder von Tennessee noch vor Ablauf des MonntS aufgenom men MldtN,

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