12 Ocak 1866 Tarihli Der Deutsche Correspondent Dergisi Sayfa 1

12 Ocak 1866 Tarihli Der Deutsche Correspondent Dergisi Sayfa 1
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7-r -,?« '. N>'rUg'"n «."d»"".'rntS-U» sI -d n° kl S u 'n ! Mar, S-»- m>l d>-i<r Zlmiq- besten Aerzie Amerika'S die°beste ii! zuverlässigst? Fraukn-N! edizin in der W-lt, E. B. Davidson, Nr. 15, Nord-Libertvstraße, esch e u k t Baltimore Aire Insurance» Für Bälle und Conzerte zu ver diV durch Dr.'str'cklaud'S Hämor- Des Krennd I Hotel, , 26. lahrr ang. Die Hexe von Giryenti. Erzählung von F. Pomper?. (Fortsetzung.) Annita schwieg. So ernst hatte Antonio nie gesprochen. Sie suchte seinen Worten eine Deutung zu ge ben ; aber sie war zu unerfahren aus Hast Du schon je über Deine Zu kunft nachgedacht? fragte Antonio «ach kurzer Unterbrechung. Wie kommst Du auf diese Fra ge ? versetzte Annita, die nicht wuß te, wo Antonio mit seiner Frage hin aus wolle. Ich staune über Deine Sorglosig keit, sprach der Bruder mit Nachdruck, besonders da wir mit Rücksicht auf unsere VermögenSverhältnisse, einem beneidcnswertheu Loose entsagen müs sen. Du bist heute fünfzehn Jahre alt. In Deinem Alter denke» die Mädchen au eine anständige Verbin dung. Und ich habe Dich noch nie diesen Gegenstand mit einer Sylbe be rühren gehört. Zwar hatte ich zu weilen den Gedanken, Dir einen Vor schlag zu machen und Deine Wahl in dieser Beziehung zu leiten; aber es wäre mir lieb gewesen, das erste Wort aus Deinem Munde zu verneh men. Du meinst die Verbindung mit Enrico? fragte Annita ohne Ueberle gung. Woher weißt Du das ? Hat er Dir vielleicht etwas zu verstehen gegeben ? fragte er schnell. Nicht gerade er; ich habe cS aus ei ner anderen Quelle. Wohl, da Du über Enrico'ö Absich ten unterrichtet bist, so brauche ich aus der Sache kein Geheimniß zu machen. Enrico ist ein thätiger junger Mann und vereinigt in sich sämmtliche Eigen schasten eines vortrefflichen Gatte». Sei» innigster Wunsch war es seit je her, sein Loos mit dem Deinigen zu verbinden. Und wenn Dir das stille Ange des Jünglings Nichts verrieth, so geschah dies nur aus Rücksicht für Dein kindliches Alter. Nun, wie ge fällt Dir dieser Ar,trag? Mir? fragte Annita zerstreut. Ich muß Dir aufrichtig gestehen, daß ich mir noch nicht die Mühe «ahm, dar über nachzudenken. Wir sind arm, Annita, fuhr der Bruder im Tone des tiefsten Ernstes fort. Die Kabale, welche unseren El teru Leben, Ehre und Vermögen ge raubt, hat alle unsere Aussichten ver nichtet; ich erstaune daher, diese leicht sinnige Rede aus Dci»ei»l Munde zu hören, wie ich es überhaupt nicht dul de, daß Du mit ernsten Dingen einen unzeitige» Scherz treibst. Wer sagt Dir, daß ich scherze? frag te das Mädchen. Uebrigens, fuhr Antonio etwas sanf ter fort, ist ja noch gar Nichts ent schieden. Wenn ich Dir meine An sichten mittheile, so beweist Dir dies keineswegs, daß Deine Verbindung mit Enrico eine abgemachte Sache sei. Du sollst völlig frei über Deine Haud verfügen, wenn ich nicht sehe, daß Du Deine Liebe au einen Unwürdigen verschwendest. Aber warum hast Du gerade diesen Abend wählen müssen, nm mir derglei chen zu predige» ? fragte das Mädchen uud ihre Stimme zitterte. Was thut'S, ob heute oder morgen; einmal muß es doch geschehen. Ich wollte Deine Zuknnst gesichert wissen, ehe wir über knrz oder lang von ei nander Abschied nehmen müssen. Ich kann eines TagS ausgehe» »nd nicht wiederkommen; nnd welch' ein Un glück, wenn mich der verhängnißvolle Tag überraschte, ehe ich a»ch mit Dir geschlossen habe. Wie bist Du heute mir ein Räthsel, Antonio! sprach sie mit weicher Stim me. Nicht diesen Ernst, ich bitte Dich! fügte sie hinzu, und die Thränen stan den ihr in den Auge», oder ich müßte weinen, untröstlich sein! lind sie schlang bewegt ihren Arm nm denHalS des Bruders. So, jetzt bist Du wieder so ganz meine Schwester, der ich schon manche Thränen getrocknet yabe. Weine, An nita ; Deine Thränen lindern meinen eigenen Schmerz, wen» auch das Auge liier trocken ist. Es ist besser, zu wei nen, als beweineuSwilrdig zu sei» ! Geh', Dir ward ei» edles Herz, das Besseres als einen Fischer ver langt. ü. Es war ein trüber Tezemberabend. Ein heftiger Westwind brauste daher, ein feiner Nebelregen erfüllte die At mosphäre. Keine Seele war mehr auf der Straße zu sehe» ; still warder Ort wie in kleinen Städten, wo die Lebhaftigkeit mit dem tagenden Mor gen beginnt und des Abends Nichts mehr zu schaffe» findet. Annita befand sich schon srit einer guten Stunde in der Hütte der Mut ter Margarethe. Sie bsuutzte fleißig vi»- Abende, welche ihr die seit einiger Zeit sich häufiger wiederholende Ab wesenheit des Bruders zur Verfü gung stellte, um ihre Besuche mit um für mehr Eifer fortzusetzen, je mehr sie sich inmitten der Dunkel heit vor den Blicken der Neugier gest chert glaubte. Annita hatte während der kurzen Zwischenzeit, wo das einigermaßen sertranliche Verhältniß zwischen ihr und der Alten bestand, in jeder Bezie hung gewonnen. Ihre Aussichten er weiterten sich; lhre Kenntnisse nah men nach und nach zu; ihre Denkart Valtimorr, M.. Freitag den 12. Januar erhielt eine neue Richtung und dasLe be», das ihr bisher so unendlich ein tönig erschien, begann sich in scitter ganzen Schöne vor ihren freudctru»- kencn Blicken zu entfalten. Mit dem Bewttßtsei» ihres inneren Gehaltes, mit dem Glauben an die Möglichkeit, etwas Selbstständiges zu sein und zu leiste», erwachte in ihr der Reiz »ach Freiheit. Sie war nicht mehr jenes sorglose Blumenmädchen, dem die prachtvolle Natur ein grofes uuent zifferbarcs Buch von Offenbarungen sein mochte: ihr Leben hatte von nun an einen Zweck, es handelte sich bei ihr nur nm die Mittel, denselben zu errei chen. Freilich traten mit dem Gedan ken an die Möglichkeit einer bitteren Enttäuschung alle» Schrecknisse des dann u»auSwtichlichgcwordene»Ele»d vor ihre Seele; freilich empfand sie eine Ahnung unausbleiblicher Selbst vorwürfe, wenn sie erwog, wie leicht fertig sie mit dem wichtigsten Momente des Lebens spiele; aber der Entschluß wareiumal gefaßt, die schlüpsrigeßahn betreten, eine Rückkehr nnr schwer und opfervoll, nnd der Reiz unendlich, den Zanbcrvorhang des Glückes bald ge öffnet zu sehen. Annita hals dem Mütterchen ihr spärliches Geschirr aufräumen, dann nahmen beide an dem geschnitzten Ti sche Platz. Ein kurzes Schweigen folgte. Die Alte schien, wie das Mäd chen, ihrem Gedankenzuge folgen zu wollen. Der matte Schein der klei ne» Nachtlampe warf ein sonderbares Zwielicht ans das Antlitz der Atten ». das ihrer Schülerin, und der Eontrast zwischen de» verfallenen Zügen der Ersteren »nd der lugeiidfüile der Letz teren trat bei dem Scheine der Nacht lampe mit allen Merkmalen unverein barer Extreme hervor. In dem Augcublick ließe» sich wohl rasche und feste Tritte auf der Straße vernehmen. Mntter Margaretherich tete sich in ihrer sitzenden Stellnttg auf und horchte mit gespannter Aufmerk samkeit dem monotonen Takte der Schritte des AbendgängerS, bis das Geräusch vorüber war. Dann sank sie wieder, getäuscht in ihrer Hoffnung, in ihren Armsessel zurück. Ihr erwartet Gesellschaft für heute Abend, Mutter Margarethe? fragte Annita, der die Bewegungen der Al ten nicht entgange» wäre». Bald, bald ist Alles erfüllt! ant wortete die Wahrsagerin mit Begeiste rung. Nnr noch einige Augenblicke Geduld und mein Wunsch wird in Er füllung gehen. Und darf ich zugegen fein? Darf ich gesehen werden? Ihr wißt, ich wollte es nicht! Warum nicht, gutes Kind? Eben dies ist mein Wunsch. Ueber Dein Loos muß entschiede» werden ! Aber warum das einem Dritten, einem Vierten wissen lasse» ? Seit Iva»» seid Ihr a»ch Eurer Karte so sicher geworden, daß Ihr kein Beden ken mehr tragt, Andere darein blicken zu lassen? Sei doch rnhig i mahntc die Wahr sagerin. Das bin ich! sprach das Mädch?« nnd zitterte, obwohl ich es nicht sein sollte. Wie gering muß das Zutrauen fein, das mein Benehmen bis auf deu heu tigen Tag Dir einzufißöen im Stande war! sagte Mutter Margarethe mit scheinbarem Uinnuth. Wen» ich Dir jedesmal voraus sagte, was kommen wird, und was ich zu unternehmc» gesonne» bitt, wie leicht ka»» da nicht einmal eine Erwartung getäuscht, ei ne Hoffnung in ihren Wirkungen »ttd Folge» vereitelt werden? Sie würde jedenfalls an Reiz und Schön heit verlieren l Aber sie träfe mich weniger unvor bereitet, warf das Mädchen ein. Rechlhaberin ! Wo das Herz spre chen darf und nicht der Verstand, braucht es da einer Vorbereitung? Willst Du mir etwas vorlesen, Anni ta? Das wird nns Beiden andere Gedanken geben ! Nimm das Buch, das auf dem Schranke liegt, und lies mir die erste beste Stelle daraus. Hier bedarf es keiner Auswahl! Das ist ja die Bibel! rief dasMäd- Ei» göttliches Buch ! erwt.'derte die Wahrsageri». Ich blättere von Zeit zu Zeit darin und schöpse meinen Trost daraus in Augenblicken, wo mich das ungläubige Volk mit der Schmach der Zauberin brandmarkt Das Mädchen schlug ohne Zaudern das Bnch ans und ihre Blicke fielen auf das zwölfte Kapitel des zweite», BucVeS der Könige. Sie las daraus folgende Stelle: Und der Herr sandte Nathan zu David. Und als derselbe in'S Ge mach getreten war, nahm er das Wort nnd sprach : Es lebten zwei Männer in einer Stadt ; der Eine war reich und der Andere arm. Der Reiche be saß zahlreiche Heerden; der Arme hat te nichts als ein einziges Schaf, wel ches er gekauft und großgezogen hatte- und das Schaf ! gedieh unter fei »en Augen mit leinen Kindern ; es aß an seinem Tische und trank aus seinen, Becher; es ruhte an seiner Brust und war ihm lieb wie eine ein zige Tochter. Und es geschah, daß ein Fremder bei dem Reichen ei»sprach. Und der Reiche rührte seine Heerde nicht an, svndern nahm das Schaf des ar men Mannes, um seinen Gast zu be wirthen. , lFortsetzung folgt.) -5n Fr-derlei. Md., fand am Mon tag« eine Versammlung ln Befürwortung des Projekts statt, von Washington au» °ta Srederick «in« Eisenbahn nach der penns. Grenz« ,u bauen. Extra-Sitzung der wescvgebung vo» Mar'.ilatid. Votsckasr deö Gouverneurs. Annapoii», 11. Jan. Gouv. Swann sandte heute Mittag um 12 Uhr durch seinen Privatsckrctir Vcar» seine Botschaft an die Gesetzgebung. Dieselbe lautet: „Meine Herren vom Senate und Hause gemeinsame» Vaterlandes verheerte, aus gebreitet hat, begegneichJhncnzum ersten Male in der amtlichen Beziehung, in wcl hat. Es ist ein Grund herzlicher Bcgluck wünschung, daß wir zu solcher Zeit und unter solchen Auspicicn zusammen kom- Erfolg republikanischer Institutionen und da« Recht des Volke«, jetzt und für immer seine eigne Bestimmung zu beherrschen, den Steg freier Grundsätze in dem Kam pfe, welcher so kürzlich in der Wicoerher- des innerhalb unserer breiten, binzulenlen! Der Zeitraum, auf weihen Ihre Sit zung nach den Verfügungen der Eonstitu beschränken sollte, bie ich für dringend u. nothwendig erachte, damit keine Zeit zu der Besprechung unv Begutachtung ande rer Maßregeln verwendet wird, die, so wünschenswerth sie auch immer sein mö' gen, ohne Beeinträchtigung b!« zur regel mäßigen Sitzung der Gesetzgebung im Januar verschoben werden können. t>i- iN»an,-n. Bei der Behandlung der Finanzen kann ich Ihnen nicht z« große Vorsicht in der Billigung von Verwilligungen empfehlen, die dem Volke weitere tasten auslegen. Diese» wurde die Klugheit unter irgend einem Zustande des Schatze« gebieten. Zur selben Zeit würde ich suhlen, meine Pflicht nicht ersüllt zu haben, we»n ich nicht a>« schuldig der Stellung und dem Eridite de» Staate» Maryland die An nahme einer durch Ihre unzweifelhasle Fähigkeit und Hülfsgnellen gerechtfertig ten und den Erfordernissen entsprechenden Politik empfehlen sollte, wodurch nicht nur Ihr Gemeinsinn für die Vergangen heit aufrecht erhalten, sondern auch solche Reformen und Verhesserungen ln's Werk gesetzt werden, als durch d>n Wechsel Ih res organischen Gesetzes und da« Beispiel Ihrer Schwesterstaaten geboten werden mögen. Verwilligungen, mit Umsicht ge macht, ziehen noibwendiger Weise keine lästigen Steuern herbei, und die Ersah wahre Sparsamkeit milnnter. in einer rechtzeitige» und liberale» Verwendung der öffentlichen Gelder gesunden wird. Lei einem Rückblicke auf den Ursprung und Fortschritt unserer gegenwartigen Staatsschuio finden wir, daß dieselbe in' Vage zuzuschreiben ist. Maryland, mehr vielleicht al» irgend ein zung des Kapitals! Der Werth der Bor rhelie, welche der Staat darbot, hing ebenso sehr von seiner Entwickelung, als seine Mincncrzcngnisse von dcr zu ihrer Erlangnng nvtywcndigcn Arbeit ab. Es Stellungen würdign, verstanden und in der liberalen Verwendung be» öffentlichen Credite« die großen Resultate voraus sa hen, welche seitdem dte Weisheit ihrer Handlung bestätigt haben. Es ist eine in Verbindung hiermit be merkcnswertbe That,ache, daß das Gesetz vom 4. Juni I»AS, welches k Mill. Dol lar« für Werke innerer Verbesserung an wies, zu einer kritische» Zeit ein große« Kapital von Au«wärts in den «taat brachte, wodurch der erste kraftig« unv ent schiedene Ausschwung zur Größe und zum Wohlstande de« Staate« Maryland gege ben wurde. E« ist wohl anzunehmen, daß ohne diese, individueller Betriebsam keit zu Theil gewordene Aufmunterung und Hülfe wir im besten Falle nn» in Be rülksichtignng d«r von allen Letten unsern Forlschrilt bedrohenden Hindernisse und Eoneurrenz nur eine krankhaste Eristenz ausrecht erbalten haden würven. Jn'ltt47, thedieValiimore- u-Lhio-Vabn-Eompag nie da« Werk der Ansvehnnng der Bahn von Eumbcrland nach dem Ohio Flusse unternahm, hatte die Stadt Baltimore vie letzte Stufe conimerziellcr Erniedrl aung erregt. Nur einc kühne und ent schlossene Politik und die liberalste Be- Nutzung des öffentlichen Eredits konnten unscr Volk vor den Folgen eines zerstö renden Rückschläge« retten. Der Staat Maryland, durch seine Gebiel«fläche, wie Bevölkerung beschränkt, war dieses nicht in andern hervorragenden Eigenthümlich kciten, welche seitdem seine Entwickelung bezeichnet haben. Seine Lage war eine centrale, sein Sllma unübertrefflich, srin Hafen öffnete dem großen Westen und dem Thale de« Mssisstppi den besten Ausweg nach dem Ozean, sein Mineralrcichthum war mannigfaltig und unerschöpfdar, sei ne Wasserkräfte reichlich, seine Ländereicn für alle Arten von Culturzwecken wohtge eignel. Ein berühmter Schriftsteller, der beim Schlüsse des Nevolulionskricges von der Nationalschuld Großbrittanien's sprach, als jene Regierung versuchte, einen Thlil ihrer Bürde in dem Glauben aufzusatteln, daß sie obne die Hülfe der Eolonie'n diese t!ast nicht tragen könne, nahm di« Gelegenheit wabr, in Verbtn düng mit dem Schrecken, welcher alle Ge- Wucht der öffentlichen Bürden »iederge drückt sei. die erste Reise mit Dampf auf einer Eilenbab» bewerkstelligt wurde. Bald ward die Insel von Eisenbahnen durchschmtten. Ein, den ganzen Betrag der Nationalschuld bei m Schlüsse de« Kriege» überragender Betrag wurde in nerhalb weniger Jahre freiwillig von die sem ruiuirten Volke für Biadulie, Tun nels, Eindämmungen, Brücke», Depot« und Maschinen ä ««gegeben. Mittler brochen leichter. Nnd doch war die Staatskasse voll. Es mag nunmehr, oh ne Furcht vor Widerlegung, bestätigt werden, daß wir es so leicht finden, die Zinsen von AM Millionen zu bezahlen, al« uiisrre Borfahren diese« von Mill. thu» konnten." In tieft», Bilreaus ho her briltischcr O.uelle haben wir eine rich tige Illustration de» Ursprung« und de« Erfolge» der kühnen und liberalen Poli tik, welche unsere vergangene Gesetzgebung charaktrrisirt bat. Die enorme Summe von .'!tt 'Mill. lllr». ist im Staate durch nehmungsgcist, ausgeniunteit und stiniu lirt durch eine gerechte Würdigung deriu nern Macht und Hülssguellen des Staa te«, erhöht woid,n Noch sind unsere iZu stände weniger blühend, weil einige dieser Autgabcn verfehlten, Erträge an da» Schätzamt zurückzuUeferu. Wahrend der Finanztrifi« von und l!M gab e« unter den bervorragendstcn »nd angese hensten unserer Staatsmänner Solche, die daran verzw'ifelten, daß der Staat sich jemal« von dem allgemeinen Banke- fegte. E« mag erfreulich für da» Volt des Staates sei», zu wissen, daß die ganze Zunahme der permanenten öffent lichen Schuld, veranlaßt durch die Aut gaben des Kriege». bi» dahiu küM,«)(»<»

irlcht übersteigt, nnd sollte dieKriegSschuld der Staaten vom Kongresse übernommen werden, eine Maßregel, die wahrscheinlich schon in der gegenwärtigen Sitzung etnbe richtet werden wird, so betragen unsere Ansprüche Ii Mill. Dllr«. und »lehr. Die ses haben wir dem gesunden Zustande un ser» Schatzes, als der Krieg begann und der seitdem durch Bcsteurruug geliefert!« Hülfe zuzufchreibeu. Indem ich mich zu gegenwärtiger Zeit auf diesen Gegenstand beziehe, ist es nicht meine Absicht, in gro ßer Ausdcbnung den 'zuständigen amili chen Berichten des Eontrolleur« und Schatzmeister« an die regelmäßige Sit zung der Gesetzgebung vorzugreisen. Die furze Zeit, während welcher ich mit dem Erekutiv -lAmte verbunden bin und die unentwickllien, durch die neue Konstitu tion in s Lebe» gerufenen Maßregeln. i»a> che» eine genauere und sorgfältigere Prst fung über den allgemeinen Gegenstand der Finanzen notbwendig, ehe ich mich gerecht fertigt fühlen könnte, um Ihre Mitwir kung zur Autführung von Plänen nachzu suchen, welche durch noch vor uns liegende Ereignisse inodiflzirt nnd verändert wer den möchten. Wie die jährlichen Ein kiinfte des Schatzamtes durch die Aende rung unsere» ArbeittsvstemS und die zur Zeit vor sich gehende Reorganisation be rührt werden mögen, wird sich bis zur nächsten regeln,äsiiglttZusamincnknnft der Gesetzgebung herausstellen. Da« Gesetz vom Februar lui',l, Ka pitel 15, in Ibrer letzten Sitzung passirt, welche« t Mill. Dllrs. anwies, um al» Handgeld für die unter de», letzten Auf gebote des Präsidenten Lincoln verlangte» Truppen aus Marvland benutzt zu wer de», bat feinen Zweck verfehlt. Der Schatzmeister biclt, nachdem er für die Uebernahme eines Theiles dieser Anleihe angezeigt hatte, in Folge der Unzuläng richtet» der Gebote, e« für rathsam, weite res Perfabre» einzustellen, bis die Gesetz gebung einberufen nnd der Gegenstand ih rer Begutachtung anheimgestellt werden könn«. Es konnte schwerlich erwartet werden, daß in Eompetition mit Regie rungs- und andere» Sicherheiten, welche dle stärkste Versuchung darboten und weit günstigere Zinsenratcn gewahrten, die Bonds des Staates Maryland ohne große Nachtheile in den Marl» gebracht werde» konnten. Die vom Eontrolleur bis dabiu gezahlten Handgelder erreichen Ich empfehle daß die Hand geldakte so amendirt werde, damit diese Bond«, ehe sie auf's Neue in den Markt Erschien m!/stet/ein zweifelhafte» Erfor derniß in der Gesetzgebung de« Staate«, irgend eine Einmischung, joweit dieMacht desStaate« sich ausdehnt,in die regelmäßig mit dem öffentliche» Gläubiger eingegan genen Zinsenratcn zu erlauben. AberdieStaatS-Bond«, bisher ausgestellt Zins 'von sechs Prozenten zu gewähren, fallen unter den bestehenden Geietzen und Adgaben bedeutend unter jene» Werth, und t» Folge dessen muß jede Herabset zung in dem Markierende der StaaiS- Sicherheiten durch die Steuer-Berpflich »ung bei zukünftigen Ncgociationen al« ein« direkte Beeinträchtigung »e« Schatz amt« wirken. Tie Stcuerau«nahme die ser Bonds wird ein großes Ersparniß für den Staat sei». In Verbindung mit diesen Modifikationen würde ich ferner Zeit durch den öffentlichen Schul- öder «ichuldentilgungssonv repräsenlirt find, in die zur Nrgvciirung vorgeschlagenen Handgeld - Bonds verwandelt werden könnten, was sodann den in den Markt zu bringende» Betrag in entsprechendem Umsange verringern würde. Ich habe jeden Grund, zu glauben, daß das von mir vorgeschlagene Verfahre» den Schatzmeister befähigen wird, den Verpflichtungen zur Zahlung der Hand gelder unter Bedingungen nachzukommen, welche den gegenwärtige» hohe» Eredit de» Staates nicht beeinträchtigen. Ohne eine Anstrengung in dieser Rich tung, um zur Verfallzeit den großen von den Banken der Stadt Baltimore und Anderwärts unter der Zusicherung Punkt nc». ?a dieses eine Maßregel von gro ßer Nothwendigkeit ist, so möchte ich um möglichst schnelle« Verfahren nachsu che». Es ist »nmögltch, nach dem Stcncr- Umlags-Gcsetzc voni^ bilden. Dicics nnsere jetzige Stener- Grundlage schaffende Gesetz wurde nie tigcu Eigenthnin» im Staate zusammen gestellt wird. Ich habe Grunb zu der Annahme, daß ein beträchtlicher Eapiial bcitragcn würdc, jetzt steuerfrei ist. Solange dicfeS Eapital nicht znr Vestcne rung bcrangezogc» ist, muß offenbar jeder fü,M, ' Standes unscrcrFi»an>tn eingehe, erblicke ich in diescr Maßregel so großes pratii sche« Interesse,- daß ich es sür meine Pflicht halte, sie Ihnen zur baldigsten Jnbetrachlnahmc ans Herz zn legen. Recht wer»?, und zugleich man sich einer gerechte» u»d verständige» Taxirung des liegenden und persönUchen, stinerpflichti gen Eigenthumes im Staate vnsichert r" c- ' dr «v -> I» tiir Seit Jahren war die zum Vesitztbume und zur Gerichtsbarkeit Maryland s ge- Staates dauerndem Reichtbume darstel leiide Abtheilung ber Ehesapeake - Bai ein fruchtbares' Feld für unprivilegirte Marandenre, die dem Staate nicht die geringste Abgabe bezahlten. Unbeschränkt seire Gcwässcr ausbeutend, haben sie in Nicht zusriedcn mit der ungehinderten Anobentung seiner besnchicrc» Wasser straßen, sind sie in dic Buchten und Flich. Mündungen eingedrungcn »nd haben sich in vielen Fällen, ohne zuiückznkchren, das Arbeitsergebniß u»ftrer Mitbürger angecignit. Die Erzcugnissc der Bai gchörcn dem Staate gerade so unbedingt, wie seine großen Stapel-Erzeugnisse an Waizcn und Taback den Privat-Eigcn thümern des Bodens, auf dem sie gezo gen sind. Nicht weniger werthvoll sind sie als gesetzliche Einnahme-Quellen für die Staatskasse. Da« in der letzten Sit zung der Gesetzgebung angenommene Ge setz hat bis jetzt bezüglich der Abstellung dcr Mißbräuche, denen wir ausgesetzt ge- Wesen, keinen praktischen Nutze« gehabt. Unsere Mitbürger mußten Abgaben zah len, während Fremde, dte außerhalb de« Staates wohnen »nd Geschäste betreiben, in diescr Hinsicht leer ausgingen. DasAustern-Geschäst hat jetzt einen gro ßen Umfangcrreicht. Vcidcr stebe» mir«»- gcnblictiich keine verläßlichen Angaben zu Gebote, nach dcncn ich Ihnen auch »ur annähernd einen Urberblick über seine Verzweigungen und Ergebnisse geben könnte. Was es für Maryland werth ist, laßt sich jedoch ans dem Umfange der Thätigkeit der betreffenden Handelshäw fer in Baltimore schließen. Man darf annehmen, daß vier Fünftel der an« der Ehefapeake-Bai geholten Austern in an deren Staaten zu Marlte gebracht wer den, und nicht ein Drittel dieses beben lendcn Ertrages dcr Staatskasse dic schul digen Abgaben liefert. Seit Annahme des Gesetzcs sind der Staatskasse aus die scr Quelle im Ganzen kaum zu geflossen. » Die prompte Umgestaltung dieses Ge setzes ist cinc gcbicierische Pflicht als Maßregel der Gercchtlgkcit gcgcn unscrc Staatskasse nicht »ur, sondcrn auch ge gen unsere Mitbürger, welche als Eonkur rmteit die ohne Gewcrbs schein oder sonstige Befuguiß in unser Wasscr Gcbict eindringen, von Vorn her ein tm Nachtheile sind. Ich empfehlt die sofortige Ernennung cinc» Bcamtcn, dessen Aufgabe es ist, diefen große» nnd täglich an Umfang gewinnenden Ge schäftszwcig streng zu überwachen, wozu ihm ein gehörig ausgerüsteter Zollkutier zur Verfügung gestellt wird, um die Er laubnißscheine aller dei'in Austernfange innerhalb de« Reviers des Slaatcs Ma ryland betroffenen Fahrzeuge zu uutersu chcn; zugleich verhänge man über Alle, die den StaalSgesevcn zuwider handctn, dic schwcrstc» Strafen. Die mit diesen Maßregeln etwa verknüpften Unkosten könnte man durch eineßcftcucrung dcsAu sternhandels und durch Geldbußen und Wegnahmen,die bei strengerOurchfuhrung de« neu zu rrlaffenden Gesetze« verfügt Von selbst drangt sich dic libeiale Un terstützung unserer landwirthschastlichen genden Verlegenhcitcn Ihrer besondcrcn Berücksichtigung aus. Dte Mchrzahl un serer Bevölkerung treibt Ackerbau und rasche und der Uebergang einer großen Klasse diescr Be völkerung zu andcrcn Berufswcifcn ma chen es nöthig, daß Schritte gethan wer den, um die mit dieser Aenderung ver knüpften, in vielen Theilen de» Staate« bereit« schmerzlich empfundenen Folgen ab zuwenden. In einigen Staaten bat man öereit« zu Maßregel» gcgriffcn, um durch Einführung von Emigranten au» drm Auslande dem Arbeiier-Mangcl abzubel- Mmmrr I>. jung Ihrer rbrenwertheil .»lorcerschaft nicht Ihre Billig»»,i. Meiner Ansicht »ach bestcbt das einzige wirksame Mittel. Einwanderer nach uliferem Staat' z» zie ten. teil Eapitalisten ziehen dir Billig keit und Fruchtbarkeit des Bodens aii. der Zaglohnee erwartet gejundes.Zllima, unseren «Gestaden landenden Einwandere, ! mit authentischen und verläßlichen stati- übtr^A ! schastlichcn, u»d Bergbau In teresse» de« Staate» bedeuten»«» Vorschub l der »tuen Lonstitiitio» ans geeignele, Basi», einer Maßregel, die, um Erfolg zu erzielen, ganz unabweisbar ist, wäre es räthlich, damit die allgemeine Aufsicht Über den Plan der zu errichtenden Ein durch für erfolgreiche Thätigkeit und Z-parsamkeit in beiden Departement» ge sorgt würde. Diese Behörde beliebt jetzt au» dem Gouverneur, Controleur und Schatzmeister und ist mit Pflichten der schwersten Verantwortlichkeit bekleidet. D.e Errichtung eine» Vüreaus in Balli inorc, dem Knotenpunkt unsere» Eise», bahn Aetze.', wie dein anerkannten Mii »karten uud Lokumentc, wo man jeder Zeit zuverlässige Auskunft über die An gklcgenhcitcn de» Staate« erhalt, verbun de» mit einer angtmesscnen Umgestaltung der jetzigen Staatswerk-Bchotde, würde zugleich' unsere Absichten bezüglich der Besiedelung unserer Vandereien und der Einführung von Capitalien an» dem Auslande verwirklich, > Marvland be darf gar sehr des für seine Vändereitn und t>> Arbeilskrastc, uni diese »>Ms> zu machen. Auch ist ihm eine Entwickelung ihrer gioßen gabrik-Hütfsmitlcl gar sehr von Äolhcn. Ohne Anstrengungen von l7ben herab vergehe» vielleicht Jahre, ehe diese Bedürfnisse nur annähernd befriedig! weiden. Während andere Ltaaten vor wärts strebe», darf Maruland nicht zu rückbleiben, und es lässt sich nicht bezroei sein, daß rechtzeitige und energische Hülse der Gefetzgebmig den Glanz seiner grossen Zukimft beschleunigen kann. Ich lenke die Ausmcrksanikcil der Gesetzgebung dringend aus diese» hochwichtigen Gegen stand und hoffe, das, Angesichts des gro sie» ZuflusstS von Einwc» » rern, der sich voraussichtlich in den nächsten lahrin ergieße» wird, und der bedrutenden Vor theile aus der Sicherung eine? angemes senen Antheiles für unseren Staat die Angelegenheit Ihre Aufincrksainkeit bald und ernstlich in Anspruch nehmen wird. Man sieht, w'e der angerathene Plan kaum mehr, als die nothwendige Umge staltung der Staatswttk-Vehorde, die bereits die Eonstitulio» angeordnet hat, in sich schließt, und wie die Einwände rungS-Frage, welche man ihm einverlei ben wird, jeder Zeit daraus entfernt wer den kann, wenn man mit dem anzustre benden Ziele soweit Erfolg gehabt, daß weitere Anstrengungen in dieser Richtung entbehrlich geworden sind. Die mit Ein setzuna diejer Behörde verbundenen »10, sten konnten au« den, Einkommen der Staatskasse von allen Compagnie n für „innere Verbesserungen", die Staatssrei brirfe besitzen, bestritten Der Utbergang»-Zustand, in dem wir uns befinden, und geographi sche Vage unsere« Staates, wie sie dir Ereignisse und Matistilen der leizten > Jahre bezüglich unserer Beziehungen zu dem Sitze der Bundes - Regierung und unslren Schwester Etaate» festgesetztste Staaten des bietet, Allrir vor aus zu sei» ; »Irlich steht es in Ame hung des Klimas, de« B»dens, di» Mine ral Reichlhum» (Kohlen und Eisen» der Wasserkraft und de» heguemen Abflusse» der Produkte nach den entfernteren Mark ten unsere« und andcrerVander keinem an deren Staat hintenan. Vor mehr, den» zehn Jahren, als ich an der Spitze Ihre» Hauptwerke« innererßerdefserungen stand, bemerkte ich gelegentlich einer Ansprache an Baltimore « Bewohner, die stolge» de« damals beabsichtigten Eisenbahn Sy stems beleuchtend, daß die „geographische Vage Baltimore », von seinem billigen Frachtverkehre »lit dem Westen unter stützt, darthun müsse, daß New Aork und Boston, von Spar>ai»keii».Ruijsich!t» ge leitet, durch Baltimore den Wegl zur Befriedigung der Bedürfnisse des großen Westen« und de« Mississippi-Tha les als de» »orldeildaflestcn aufsuchen werden." Diese Ansichten habe» Nichts von ihrem praktischen Gewichte eingebüßt. Im Geglniheile, haben sie allmalig an Wichtigkeit gewonnen. Als ich d.iinal« ! sur dic Vcrbindung dcr Gewasscr dcs Chcsapcakc und Lhio wirkte, betrachtete ich Ihre Anstrengungen mit der Vollen ning dieses riesigen Verbindungswege» keineswegs beendet. ?er Stadt Balti more, Ihrem Handelt-Mittelpunkte, die Vortheile ein,« e r st e n M a r k t c «, nicht die beschränkten Ergebnisse eine« cinfa- Llan im Auge. Zur Forderung diese» ! Zwecke» ward cs meine Pflicht al» Haupt j der Stadt-Regierung, in späterer Zeit ne vöikerung de» Staate» kaum mit zu gro- ßem Interesse betrachtet werden. ! Im Januar t«t>2 kam der Gegenstand ! zum ersten Male in der Handelskammer hauptsächlich aus deren Vcmubunge» de i willigte die Stadt sür diesen ' Zweck. die I fapcakc-Bat bcrünladendstc Angriffs-und Ankerpunlt sur cin feindliche» Gcichwa« der ist. l wie» sich bald >»r d» augendlicklichen oder z» erwartenden Bedurfniffc eines großen Markte» al» ungenügend. Al» Beginn eine» der nützlichsten Verbesserungen je doch, die je in 'Angriff genommen wur de», hat er, wie schon anacdeutet, Resul tate vom größten praktischen Werthe sur die Stadt und indirekt für den ganzen Staats geliefeit. genaue we! rasi b>» iitzi zulnniinrnwiikendc nalürliche Ursachen den Umfang diese» luiistlichen Fahrkanals eher erweitert, al« verringert haben, ein Beweis für die der Arbeit unb eine Er« wuthigung zu erneuten Anstrengungen, um nocv Theil der Arbeit die Resultate de» Ausstantes vollständig gezeigt. Man fand hier eine Niederlage sur Schiffsbedünnisse, die bel ni Beginne den allgtlnciii.n I ienst concenirirten, be wiesen seine Vorzüge als Mittelpunkt sür Zufuhr und Bcrtbeilung. Blickt man aus die große Mineral-Gegend von Alle gany Evuniv, ihre unerschöpflichen Vager der besten ökoblen zur Sabril- und Schisis zwecle und dic Veichtigkeit und Billigkeit thrc» Transporte» nach der Meeresluste, so gerath man in Eistaune», da» sie nicht längst schon die Ans.merksainkeit der Be hörden auf sich gezogen. Es laßt sich kei ne bessere Darlegung des Weithcs diese» Punkte» für die Vuiides-Regierung geben, al» durch die Passagier- und Fracht-Sta tistikder „Baltimore-Ohio-Bahn" vom Ausbruche bis zum Ende des Kriege». Ich will einfach anführen, daß in diesem Zeiträume allet« m)" A,mrc-«iige. hörige, Pferde, Maulesel und Schlachtvieh, lii,«««' Ambulanz«» und Wagen nnd über Toniien an Kriigsniaterial n, s. w. Iransportirl wur den ! lies bezieht sich nur aus das Mili tär Wesen. Die Anlage eine Flotten-StaUo» an > dem euizigc», in .<lrie. tzciicn zum Schutze des NegicrungS-SitzcS paffenden Punkte, von wo aus man zu allen Zeiten mit den großen Depots und Kornkammcr» de» Westens in Verbindung steh», wurde sich bei den Erfahrungen der Vergangenheit al« noihwexdige Folge von lelbst c"irlrh len. Aber auch in jcder anderen -Pinsicht macht da» Gesetz von Vorralb und Be darf, von niedrigen Ereilen uiid billiger Fracht regulir,, den Ha,en von Val timore zu dem Mittelpunkte eine» Ver kehrs, an welchem die Regierung nicht eben den geringsten Antheil bähen wird. Vor nicht langer Znt traf man in Vor aussicht unserer künftigen Erfolge Schrit te für die sofortige Einchtung emer euro patschen DampseeUnie unter den Ausspi zien der „Baltimore - Ohio - Babngescll schast." Vier Dampfer, für diele Hahr „» bestimmt, sind bereit» im Besitze dieser unlrrncdmcndkn Eompagnte.und ihre Be schaffcnheit garantier gute vienstc. di» man sie durch größere Fahrzeuge ersetzen kann. Bei dem unzweiselhaslen Erfolge de« Erpcrimcn,«» theilt man mir mit, daß die Zahl dieser Dampfer vermehrt werden soll, und man eventuell alle her vorragenden Märkte an unseier Küste zu den Fahrten heranzuziehen gedenkt. Alle Anzeichen sc» der Abschaffung der Sklaverei auf unserem Staatsgebiete und dem erfolgreichen Schlüsse de» Ausstän de« deute» auf erhöhte Thätigkeit unv all gemeines Ausleben de« Verkehrs. Zu keiner Zeit gab eS sür Maryland crmuthl gcndere Aueslchien. Die Staatsbehörden werden diesen Veinühungen zur Förderung unseres gemeinsamen Gedeihen« nach Grasten ihre Mitwirkung leihen. Ich empfehle sofortige Schritte, um un sere Vertreter tm Kongresse noch in der jitzigcn Sitzung auf die Vorzüge de« Bal tiinorer Hafens dezüglich Anlegung einer Flotten-Slattvn vom Standpunkte der Svarianillit aus und aus die starken An sprüche Maryland'« aus Unterstützung de« Eongrcsscs bei den Fahrkanal Arbeiten, dic baldigst wieder begonnen werden sol len, um eine ungehemmte uno bequeme Ausfahlt nach der hohen See herzustel len, ausinnlsam zu machen. Der erfor derliche Gcld-Veitrag wird im Vergleiche mit dem Werthe cims solchen für die Re gierung unbedeutend sein. d-, Mit,,. In Ihrer letzten «itznngwuidc ein Be richt vorgilcgt. der einen Plan zur Umge staltung der Staats-Miliz im Einzelnen entdicli und viele praktische »nd nützliche Rathschläge umfaßte, welche der ungewisse Zaztand, tn den da« Vand durch den Auf l stand vcisetzt wurde, eingab. Ii« Gcfetz grdung, wciche mit viellachen wichtigeren ! und dringenderen Maßregeln innerer Po l link beschäftigt war, beschloß Richt« w ' Erinnerung bringe». Der siegreich« Ab . schlug de» Kriege» enthebt uns nicht der z Nothwendigkeit, auf einen passenden Plan > für den S hutz des Staates bedacht zu . sein. Wenn es einerseits Nicht meine Po r litik ist, ei» die Berufsthätigkeit unserer s Mitbürger störende» Svftcm oder die Auf . Erlegung einer unvernünftigen Steuer auf n die Dienste d.'r Milizpflichiigcn zu cmpfch « len, muß inan andererieits doch zugeben,

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