8 Nisan 1873 Tarihli Der Deutsche Correspondent Gazetesi Sayfa 1

8 Nisan 1873 tarihli Der Deutsche Correspondent Gazetesi Sayfa 1
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F. Raine, Herausgeber. ! SpeziaU Notizen. Baltimore Firc Insurance Mcc, Südwest-Ecke von South- und Äaterstraße. Di.se GeieUichails-lilch-tt sort-sähreid gegen Vcr !s>as°'n>>e im Lande, alle Anen von Elgenlham, Wohn», Laden- und Äaareichauser, Handkisgüiei, A tervail-Pcodukie, Möbeln, Haus - Gerärhschalten, nn «aa begriffene oder im Haien in Ladung befind liche Fahrzeuge u. I. w. Da, Dir-Normm befteiit au« folgenden Herren: Wm G.Harri son, Präsident; «eo. R. Bi-k'is, H- v David «, Wlii->n, T. Rovi. lenkiils. loftad Penninljio», Marlon Stewart, Franc.S T. »>ng. V- «cwcomer. Lenrv iL rr>-U. Owille Horw.y, N. S Steuart, W. W Tavior, Wrn. H.Brune, ?sraN Sohc.i, »?v>>ka»ons.j,ori»u>are unv über "wii angcr.ommen. wetrve'der Appli. lani wünichen mag. . > Woodworth. vckr. N. Courtney ä: Bruder, Nr. 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Schreibmaterialien u. s. w. Albums-muiitalische. photoqraShische und auto »raphische, Schreib pulte >a lunnckem Leder, Kalbleoer. Marokko und SeehuvdSielle, - und r»-»1, ««iaqqenlieimer » Weil. (259-1) Nr. tS7, Weft-Baltimorestraie. Hochzcitsgeschenke! AM" Hochzeitsgescheuke! Massive silberne Lössel, massive silberne Gabeln, massive silberne VorleglSssel, Zucker-Lössel, Serviettenringe, Salzsässer und Gemüselössel, W. F. Bissing, 280, Wcst-Baltimotestraßc, 280, lZtov7,l2Mte,) gegenüber Hanoverstr. Süd-Broadway, zwischen Eastern- und CanionAvenue, nen und silbernen Uliren, ächte tyold- und Gil berwaaren. Stand-Uhren. Brillen aller Art, welche er zu billigen Preisen osferirt. Alle Waaren werden Tie einzige ächte verbesserte Howe'schc Ävichtigc Nachricht! lhe dieselben zu )2 pro Monat i»-- ?a<» c iSest-Balrimorestraße. sJan2Z,l2Mte) Die Zeit der Wunder ist noch nicht varnber! 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Wer ist da? fragte der König den Prin zen. Graf Alfred Wedel und Tevrient. In der That standen die genannten Pe rsonen neben einander aus dem Vestibüle und waren in einem anscheinend so lebhaf ten Gespräch begriffen, daß sie das Heran nahen des Königs nicht bemerkt hatten. Der Graf Alfred Wedel, der Hofmar schall und Schloßhauptmann des Königs, ein großer und starker junger Mann von etwa dreißig Jahren, mit irischem Gesicht, schönen, aber starken Zügen, in der kleinen Hof-Uniform, blauem Frack mit roth um geschlagenem Kragen, stand vor dem be rühmten hannöverischen Hoffchaufpieler Tevrient, einem hohen Sechziger, der die deutfchenßefreiungskriege mitgemacht hat te, aber so wenig schwer an der Last seiner Jahre trug, daß er noch mit dem größten Erfolge den Hamlet spielle. Auch außer halb der Bühne sah man weder seinem lebhaiteu Gesicht mit dem feurigen Auge, noch der Haltung seines Körpers fein Alter an. Guten Morgen, Tevrient, rief der König mit seiner hellen Stimme und blieb mit ten im Vestibüle stehen. Tie beiden Herren unterbrachen ihr G espräch und Tevrient eille auf den König Z». Wie geht es Ihnen, sprach Georg freundlich, immer munter und frisch? Te vrient ist ein Beispiel für uns Alle, sagte er zum Prinzen Solms gewendet, er hat das Geheimniß der ewigen Jugend. Majestät, antworleteDevrient, auch diese ewige Jugend, welche Allerhöchstdicscloen mir gnädigst zuschreiben, bat ihre Coulis sen, und ich siehe leider nicht immer vor den Lampen die Gicht sousslirt mir oft falsch! Ich war gekommen, um Eurer Majestät Besehle für die nächste Vorlesung zu erbitten doch ich sehe, Eure Majestät wollen ausgehen. Ich bin heuie beschäftigt, lieberTevrient, sagte der König, morgen auch wol len Sie übermorgen zu mir kommen? Zu Befehl, Majestät. Und freundlich mit dem Kopf nickend, schritt der König dem Ausgang zu, dessen beide große Flügel der Portier geöffnet hatte. Als er durch das Portal in den inneren Schloßhos trat und die Schloßwache in's Gewehr trat und das Spiel rührte, fragte Prinz Karl: Wohin befiehlst Tu zu gehe»? Nach dem Mausoleum, antwortete der König. Und am Arm seines Bruders schritt er festen und schnellen Schrilles durch den Schloßhof. Tevrient trat aus den Grafen Wedel zu, nachdem er dem König einen Augenblick nachgesehen. Wenn ich den Herren so dahin schreiten sehe und an die Zeiten denke, in denen wir leben, so möchte ich fortwährend alle guten Geister des Himmels beschwören, daß sie gnädig über seinem theuren Haupte wa chen. Es gefällt mir nicht, fuhr er fin ster fort, den Herren da jetzt am ei nes östreichischen Generals zu fehen. Gott verhüte, daß das eine böse Vorbedeutung ist! Sie sind unverbesserlich, rief GrafWedel wollen Sie schon wieder die Politik aufrühren und ihrem Haß gegen Oestreich Luft machen? Ganz Teutschland stellt sich aus die Seite des Kaisers soll denn der König sich für Preußen opfern? Tiefe östreichische Unisorm gefällt mir nicht, sagte Tevrient düster. Ich wollte, wir hätten dreißigtausend davon hier, rief Graf Wedel. Ich werde Sie an den heutigen Tag erinnern, Te vrient, wenn der große Sieg erfochten sein wird und wenn das dankbare Oestreich Tank vom Haus Oestreich!? rief Tevri ent mit dem Tone und dem Gestus der Bühne, setzte seinen Hut auf und schritt, ohne weiter ein Wort zu sprechen, durch das Ausgangsportal der großen Allee zu, welche vom Schlöffe Herrenhausen nach der Stadt führt. Graf Wendel ging lächelnd und kopf schüttelnd in die innern Räume desTchlos ses. Im Garten von Herrenhausen in tiefer Waldesstille liegt das Grabmal des Kö nigs Ernst August und der Königin Frie derike, ganz ähnlich dem Mausoleum in Charlottenburg, in welchem der KönigFrie drich Wilhelm 111. von Preußen und die Königin Louise ruhen. Ter König und die Königin liegen in Marmor, von der Meisterhand Rauch's gemeißelt, auf ihren Sarkophagen in dem tempelartigen Bau, welcher von oben her ein Licht von wunderbarem Effekt auf die herrlichen, lebenswahren Gestalten fallen läßt. Der Bau in seiner tiefen Stille, sei ner heiligen Einfachheit und feiner unüber trefflich meisterhaften Kunsthilduug um fängt den Eintretenden mit der ganzen Majestät des Todes, mit den ergreifenden Schauern, aber auch mit dem tiefen Frie den der ewigen Ruhe. Ein einziger Posten stand vor dem Ein gang. Vier Personen verließen dasMausoleum schweigend uud augenscheinlich ergriffen von dem Eindruck dieses königlichen Grab mals. Der Kastellan solgte ihnen. Trei von diesen Personen sindßekannle aus dem alten Amlshause vou Blechow, der Pastor Berger, seine TochterHelene und der Regierungsaffeffor von Wenden stein. In ihrer Begleitung befand sich eiu junger Mann von sieben-bis achtundzwan zig Jahren, in einfacher schwarzer Tracht und weißer Binde, welche ohne irgend ein bestimmtes Zeichen doch den Geistlichen vermuthen ließ. Sein glatt gescheiteltes blondes Haar fiel gerade an den Schläfen herunter und umrahmte ein rundes, glat tes Gesicht ohne bedeutende uud bemerk bare Züge. Sein graues, kleines Auge blickte scharf und ost hart unter den gesenk ten Lidern hervor, und um die fest geschlos senen dünnen Lippen lag ein Zug vou Selbstzufriedenheit und ascetifcher Würde, welcher den vollständigsten Kontrast bildete zu dem lebenssrischen, ruhig heitern Aus druck des alten Pastors Berger, der auch hier seine gewöhnliche Tracht, den zuge knöpften schwarzen Rock und das viereckige Baret der lutherischen Geistlichen, trug. Die vier Personen schritten langsam die große Allee hinab, welche vou dem Mau soleum nach dem inneren Schloßpark führt. Sie waren nur wenige Schritte vom Mausoleum entfernt, als der Posten mit hörbarem Schlag das Gewehr präsentirte , und der ihnen folgende Kastellan halblaut rief: Seine Majestät der König. Baltimore, Md., Dienstag, den !-». April 1873. Aus einerZeitenallce trat Georg am Arm des Prinzen Solms. Die drei Herren entblößten das Haupt und Alle blieben ehrfurchtsvoll stehen. Man grüßt Dich, sagte der Prinz leise. Der König legte die Hand aus dleÄütze. Wer ist es? fragte er. Ein lutherischer Geistlicher, nach der Tracht, antwortete der Prinz. Ter König blieb stehen und rief: Herr Pastor! Der Pastor Berger trat a>.if ibn zu uud iprach mit fester und lauter Stimme: Ich grüße in Ehrfurcht meinen könig lichen Herrn und obersten Bischof! Der König stutzte bei'm Klange dieser Stimme. Bin ich Ihnen nicht im vorigen Jahre im Wendlande begegnet? Eure Majestät sind zu gnädig, sich des sen zu erinnern. Ich bin der Pastor Ber ger aus Blechow. (Fortsetzung totgt.' Telegraphische Tepeschea Weitere Spezial-Sericlire übe? den Untergang deS Dpfrs. „Atlan tic." -Was die Passagiere zu er zahlen^haben. New «Nock, 7- April. Die hiesigen Morgeiiblatter publiziren Eiiizeliiheiteil über die Katastrophe bei Prospect, welche ihre Be richterstatter aus der Unterhaltung mir vor fchiedenen Lasfagicren erfahren haben. Emil Christiansen von Sä'leswig sab Leute von der Bemannung des Dampfers die Lei chen um ihre Kleider und Wertsachen berau ben. Hany Jones, ein Engländer, sah zwei ge rettete Passagiere um ein Paar Stiefeln an den Beinen eines Todten ringen; sie einigten sich schließlich, den Streit durch den Zufall knischeiden zu lassen und warse» eine Mriuze; dessen Seite öden lag, der erhielt die Stieseln. Zwei Schweden beschlossen, mit ihren Fa milien zu sterben und waren nicht zu deme gen, sich zu retten, was ihnen allen sehr leicht gelungen wäre. Edwin Figgins, ein Maurergeselle von Hampshire, und zwölf Gefährten retteten sich dadurch, daß sie ihre Kleider abwarfen und sich durch eine der Porlliikeu zwängten. Richaid Reynolds, welcher ein Tagebuch führte, beschuldigt die Mannjchast der Feig heit. Reynolds zog den Knaben John Heu let), das einzige Kind, welches gerettet wurde, Kleine schwamm dem Felsen zu; feine Eltern und Geschwister waren e>trunken. Der Knabe wurde von einer verheirathelcn Schwester geholt und war Der, welcher die meiste Auf merksamkeit erregte. Win. Glensicio verlor feine Frau; die Ma trosen beraubten ihn um seinen Koffer und um seine persönlichen Werthsachen. Alle hier angekommenen Bereiteten sprachen sich sehr aiicrleiiiiend über die Fischer ans, sowie über die liebevolle Behandlung, welche mau ihuen in Halifax zu Theil werden ließ. New- V) or k, 7. Äpnl. Eine Depesche der „N.-Z>. Tribüne" meldet, daß das in einer "lrelsrnnden Eiusenkung, etwa 40 Fuß vom Felsen, entfernt liegt, auf welchem die Leute zuerst landeten. Die Beamtcn der Bergnngs Compagnie ballen die Idee, den Dampfer soiort zn heben, sandcn aber aus, daß es unmöglich war. Es ist uubegieiflich, wie das Schiss über haupt an diele Stelle treiben konnte, wenn nicht die größte Nachlässigkeit und Sorglosig keit obgewaltet. Eme scharse Ansschan würde sosort die Gefahr erkannt haben, denn der wsißgraue Felsen ist durch seuie Schneekrone weithin sichtbar. Troydem die Taucher bereits viele Leiche» au die Oberfläche gebiacht haben, so befinden sich noch viele ans dem Wrack. Halifa x, 7. April. Tie Untersuchung dcr„Atlanlic"-jialasirophe wurde heute Mor gen um Ivllhr wieder aufgenommen. Der erste Zeuge war Cornelius L. Brady, der 3. Offizier; er sagte Folgendes anS: „Meine Wache dauerte von 8 Uhr Abends bis Mitternacht. Wir (Capitän und 4 Oisi ziere) waren Alle mit der Lage deS Dampfers vertraut. Nachmittags 1 Uhr lenkten wir gegen Halifax ab, nahmen nöidlichen Cours, 24 östlich nach demCompaß; hatte» in diesem Course 9 Abweichungen nach denßeobachrriu -170 Meilen entfernt in nördlicher Richtung. Im Laufe des Nachmittags war das Wetter sehr veränderlich: zuerst Südostwind mit Re gen, dann Südwest, der Himmel klärte sich, dann Westnordwest, leichte Wolken zeigten sich; eine sternenhelle Nacht folgte. Gegen Mitternacht logte ich auf Ersuchen des Capi tüns und fand aus, daß wir 122 Meilen zu rückgelegt halten. Diese Calkulationen sind nicht immer correkt, aber in den meisten Fäl len kann man sich daraus verlassen. Wir ver bessern dieselben gewöhnlich nach unserem be sten Ermessen. Ich sah nicht aus die Karle, aber ich wußte, wo sich das Schiss befand, nämlich4B Meilen von Sambro. Wir log ten alle zwei Stunden. Die Schnelligkeit des Dampfers wird von verschiedenen Uifachen beeinflußt: von den Strömungen, dem Heiz material, resp, der Qualilät der Ziohleu. Ich weiß nicht, wie viele Rotationen die Schraube in der Minute machte, wenn ich jedoch an der Seite des Bootes hinunter sah, tonnte ich genau sagen, wie viel Umdrehun gen der Schraube auf der Strecke einer halben Meile erforderlich waren. Der Cours des Schiffes wurde fo gerichtet, daß man der west lichen Strömung Rechnung trug. Ich war zwei Mal vorher in Halifax, habe aber nie mals dort beigelegt, oder mich ausgehallen; bin nicht besonders mit dieser jiüste bekannt. Der Capitän befahl, als er sich zurückzog, ihn sofort zu rufen, wenn eine Aenderung im Cours nothwendig werden sollte. Beide Ar ten von Senkblei, patentirt uud gewöhnlich, befanden sich auf der Brücke uud konnten zu jeder Zeit gebraucht werden. Der Capitän gab keine Öedie, von dem Senkblei Gebranch zn machen. Ich theilte dem 4. Offizier die Ordre des Capitäns mit und begab mich bald nach der Ablösung zur Ruhe. Weiß nicht, was von der Zeit meiner Wache bis zu der Katastrophe geschehen ist. Mein Lchlaf raum befand sich im Hinteren Theile des Schiffes; mein Zimmer war verschlossen und der 4. Offizier halte den Schlüssel. Ich konnte nicht herauskommen. Sobald ich frei war, eilte ich aus'S Deck, wo ich deu Quanielmeister Williams antraf. Ans die Frage, was geschehen sei, antwortete er: „Mein Gott, das Schissist gestrandet !" Sosort lies ich nach dein Rettungsboote Nr. 5 auf dem Saloitdeck. Mein RettuvgSboot war gleich zu Anfang der Reise durch einen Sturm demolirt worden. Ich ergriff eine Axt, machte das Boot tlar; während wir es hinterließen, kippte der Dampfer aus die Seite. Dieses geschah ungefähr sechs oder acht Mi nuten nach dem Stranden des Schiffes. Da ich fah, daß der Dampfer kentern werde, so eiltc ich in die Takelage des Besanmastes. Bon dort suchte ich in Begleitung des Ouar ticrmcisters Owen« den Hauptmast zu errei chen, wo sich der Capitän bcsand, rief diesem zu,'wurde jedoch nicht gehört. Sah deu Fel sen und die Idee kam mir, mich auf denselben zu retten und von dort ans Andere zu retten. Machte ein Zi-Htau los, befestigte es am Dampfer und jchickte den Ouarticrmeister Williams damit aus, den Felben zu erreichen; er mußte aber wieder an Bord gezogen werden. Onarliermeister Speakeman versuchte dasselbe uud es gelang ihm; ich folgte. Eine Anzahl Männer wuiden vermittelst dieses Taues aus den Felsen gebracht. Da derselbe aber bald voll Menschen war, so wurde eine Berbindung vermittelst eines wetteren Zieh taues mit ecr Insel hergestellt. Aus der In sel tias ich Chancy und sragie, ob man eine Mittheilung nach Halifax gelangen lassen könne; er erwiederte, es sei nicht anders mög lich, als durch einen Courier. Schickte dann einen Reiter ab und begab mich aus den Dampfer zurück. Mittlerweile waren die Fischerboote gekommen. Ich blieb aus dem Felsen und ermuthigtedie Leute, auszuhalten. Zeuge wies sodaun ein Diagramm des Dampfers vor, um zu zeigen, daß die Passa giere durch Nichts verhindert wurden, das Zwischendeck zu verlassen. Meines Wilsens ist Nichts geschehen, um die Zwtjchendeclpaf jagtere zu verhindern, aus's zu komme». Die bezügliche Angabe sei absurd und falsch. Ich traf schon Zwijchsndcckpafsagiere, als ich zueisl auf's Deck eilte. Weiß gewiß, daß keine Ordres gegeben, oder ausgeführt wur den, um die Paffagiere unter Deck zu halten. Während meiner Wache mag die Schnellig keit de« Dampfers etwas größer gewefen sein, im Ganzen blieb sich dieselbe gleich. Ich mxann mich nicht erinnern, wie schnell der Da- pser fuhr, ehe wir nördlich steuerten, weiß aber, daß die Schnelligkeit zunahm. Der Capitän thar Alles, was er konnte, um das Leben der Passagiere zu retten, kannte ihn von dem Felsen aus deutlich hören. In dem solgendeu Kreuzverhöre segte Brady über das Logen während seiner Wache aus. Die Sckisstahrtsanweisuugen dcr Ad miralität wurde» sodann vorgelea'. In denselben wird gesagt, daß das Licht von Sambro 2l Meilen weit sichtbar sein werde. ?b.!> letzten Donnerstag das Licht von dem Schleppdampfer aus, als ich das Wrack be suäite. An einer Stelle wurde dasselbe je doch durch Hemmant-Point verdeckt. Der Dampfer hatte alle modernen Vorrich tungen am Bord, um die Rettungsboote in's Wasser zu lassen. Tie Offiziere waren alle auf ihrem Posten. Der Capitan war einer der fähigsten uud tüchtigsten Männer, mit de nen ich gesahren bin. Der Proviant des Dampseis wurde vor dessen Absahri von Äre gürungsbcamlen infpizin. Ich fuhr iu einem Boote nach dem Wrack, um den Capitän zu holeu, da ich wußte, daß er nicht länger aushalle» konnte; er aber weigerte sich, bis noch mehr Passagiere geret tet waren. Als cr den Dampier verließ, war er äußerst erschöpft uud iuan mußte ihn un terstützen. alserauf den Fel'en kletterte. Was die Bemannung anlangt, so war die selbe physisch bester u. auch besser disziplinirt, als die Bemannung eines Dampstrs im durchschnitt ist. Commiffär McDonald nahm, ein weite res öireuzverhör vor. Wächter standen dem Ossizier gegenüber anf der Brücke nm Aus schau zu halte»; weiß nicht, ob ei» Wächter in die obere Takelage geschickt worden war." Bei'm Schlüsse seines VeihörS sagte Hr. Brady, daß dicVcrsuche, Leichen zu berauben, thatsächlich wahr seien. Hieraus erfolgte Vertagung bis Nachmit tags Uhr. Zn dcr Nachmittags- nnd Abendsitzung wurden dcr vierte Offizier Brown, mehrere Passagiere und die O.uarliermeister, sowie die Matrosen von dcr Nachtwache vernommen. Brown bcsand sich zur Zeit des jirachS im Zwischendeck, um dasselbe zu inspiziren. Zeuge gibt dem Capitän W. eiu sehr gutes Leumuudszeugniß. Ist nicht wahr, daß der Capitän furz vor bemSttanden deSDampsers Karten spielte. Der Zwischendeckspassagier glaubt nicht, daß die Thüren ver>chlossen waren, glaubt aber, daß mehr feiner unglücklichen Mupassa giere hätten gerettet werden töunen, wenn die Mittel zum Entkommen ans dem Raume lcs fer gewesen wären. Die Matrosen Carroll, Killey und der Onarliermeisterßechance jagten über die Zache nur Bekanntes ans. iline schwc.c Beschuldigung. New-L)ork, 7. April.—John Sleane land von Broollyn, ein Zwischeudeckspassa gier berichtet hcnte, daß, als er in cer Nackt mit anderen Zwischendecks-Passagiere» ons'S Deck eilte, der Zivtschenseäs- Lteivard ihnen entgegen trat und ihnen sagte, daß gar Nichts vorgefallen sei und daß sie Vesser thäte», nie der hinunter zu gehen. Tie Leute thaten, wie ihnen besohlen war und ertranken, mir Sleaiieland, der au>'s Deck ging, ivuroe ge rettet. ELroMischr <^ln,land. London, 7. April. Das Parlament wird sich von heute Abeud bis zum 21. i>. M. vertagen. London, V. April. Tie britische und französische Regierung sind darin übereinge kommen, die Ausgleichung von Streitigkeiten, die sich in Zukunft über gewisse Punkte des Handelsvertrages zwiichen veideu Ländern er heben düiflcu, schiedsrichterlicher Entscheidung anheimzustellen. Paris, 7. April. - Die Republikaner haben in de» Munizipalwahlen zu Nantes und Versailles gesiegt. Pari s, 0. April. Bei dcr Uebernahme der Wurde eines Präsidenten der National- Versaminlnng hielt gestern Hr. Büffet eine Rede, worin er das Zutrauen und die Unter stützung meiner Collcgen bei seinem Streben, die Rechte zu schlagen, in Anspruch nahm., P aris, K. April. Hr. Grevy wird sich vermuthlich vou nun an an die Spitze dcr Partei stellcn, welche aus cincr Verbindung der Lutten mit dem linken Centrum entstan den ist. R o m, 7. April. Obgleich der Papst sich von seiner tirautheit wieder erholt hat, ist er noch immer sehr schwach, uud seine Aerzlc verbieleu ihm, das Zimmer zu verlasse». Rom, V. April.— sr. Heiligkeit der Papst empfing gestein in einer Privat-Audieiiz de» Großfürsten Wladimir vou Rußland. Nus!lai>d.^ St. Pet er s bur g, 6. April. Eine Depesche von Baku meldet, daß die Kirgisen- Coloune am 5. d. sich gegen jihiwa rn Bewe gung gesetzt hat. Die geiammte Expedition besteht aus drei Abtheilungen. Die erste geht von Orenvurg ab, über Uubaposa und den Fluß Tchayaii Vordringens; die zweite mar schiit durch Astrachan und muß erst die Tur komanueuunterwerfen, ehe sie ithiwa erreicht; die dritte wird wahrscheinlich, um die deu Aral-Sce umgebende Wüste zu vermeiden, am Flusse Syr Diria entlang den Weg über Petrosl nehme». Die Truppenmachi der>ihi wauer ist nur klein und ihre Gewehre sind von schlechter Beschaffenheit. P l y m onth , 7. April. Dcr Dampfer „Thunngia" ist von New-Hort hier einge troffen. OueenLtown, 7. April. Dcr Dpfr. „City of New-Hort" ist von New-Hork hier eingetroffen. London, 7. April, Uhr Vorm. ConsolS eröffneten zu S2Z-NZ für Geld und für Brief. „Amerikaner" alte 't!-'ier 945; '67 er 93j; l(i.4t>er 89; neueFünfer SOZ. Ene zu 505. Paris, 7. April.—Reuten eröffneten zu 5V Fres. 7 Clms. Frankfurt, 7. April. „Amerikauer" 't!2lr9sj. Liverpool, 7. April, 11 Uhr Vorm.— Baumwolle flau, aber beständig; Oberl. 9H; Orleans 95; Verkäufe 1UM«) Balle». Liverpool, 7. April, Uhr Nachm.— Baumwolle stau, aber beständig; Verkäufe I2,0i«(iBll., Spekulation li. Ausfuhr 2i>o»do.; amenk. l!0l>0do., Verkäufe von Savaiiuah'er oder Chartestoucr Baumwolle für Februar und März zu März und Avril zu 9 V Liverpoot. 7. April, 2 llhr Aiachnl. Brodstoffe ruhig, iiase (!>l. Inland - Tipeschku. Äus Washington. Washington, 7. April. Die heuti gen Reveuüe - Einnahmen belicsen sich ans 5472,715.81). Präsident Grant Niid Familie befanden sich heute i» HarriSbur.i, zum Besuch bei Senator Cameron uud kehrten heute Abeud hierher zurück. Der Repräsentant Finckelnbnrg vou Missouri hat sein Extra-Salair dem Natio nalschatz überwiesen. General Sherma» hat Depeschen aus Oregon erhalten, daß die Aussichten auf einen Frieden mit den Modoes ermuihigend sind. Die Hütfs- Revenüe - Assessoren, deren Funktion am 20. Mai erlischt, machen große Anstrengungen, an dcr Grippe ui ble den. Die Wahl tn Connecticut. Hartford, Coun., 7. Aprit.-Die Wahl verlies sehr rukig; das Volum war sehr fchwach. Die Er»>äh>ung des Gouverneurs durch das Volk wild infolge des Temperenz zcttelS unmöglich sein. Das Leiste. «ÄUi izender Siez der Demokraten. Hartford,?. Apnl. Ingersoll, dem., ist mit einer Majorität von nahezu 4700 Stimmen zum Gouverneur erwählt. Siew - Hork im Dunkeln. Der „Strike" der Was-Arbeiter. Jahre in der Geschichte der <s,vlUsatiou zurückversetzt. N e w-S> ork, 7. April.—Der „Demokrat" sagt: „Äei Kerzenschein sehen wir uns genö thigt, über den Ausstand dcr Gasarbeiter zu schreiben. Die Straßen unterhalb der Grand- Straß: sind dunkel und die Rowdies und Spitzbuben, welche schon bei dem gewöhnli chen Lichte frech genug sind, werden vermuth lich die gestrige Situatiou bestens auszunut zen verstanden haben. Was Hilst uns die Verstärkung der Polizei in d?r unter» Sradt, die allerdings von der, Behörden angeordnet ist, wenn wir wissen, daß uns die Polizei bei Licht ant) nichts Hilst. Mit dein Rechte, welches ein Monopol, wie das der wenigen Gasgesellschafieil, die in unserer Stadt con zessionirt sind, giebt, sollte von Rechtswegen auch die Pflicht verbunden fein, die Stadl unter allen Umständen zu beleuchten. Wir haben aber nnler gewöhnlichen Umständen ab scheulich schlechtes Licht und bekommen jetzt, wo einmal eine Prüfung an diese so reiche Corporation herantritt, gar kein Licht. Wenn Arbeiter „linken," so meinen sie das als Op position gegen Anmaßungen und Uebergnsse des Kapitals und Monopols, und wenn das Kapital und Monopol dann, statt es aus der richtigen Linie auszufechleu, die ganzen Kiiegskvstcn und Kriegslasten ans das allge meine Publikum abwälzt, so ist es Zeir, daß sich dieses dagegen auflehnt und de» Üebermü thigen zeigt, daß sie zwar viel Geld vom Volke, aber dieses selbst noch nicht in der Ta sche haben. Die Straßen sind dunkel, die Zeitungen müssen, wie oben bemerkt, bei Ker zenschein geschrieben, gesetzt und gedruckt wer den, „belüge" Couzerte müssen bei elektri schem Licht exekutirt werden, Kaffee, „German Cider" u. Dgl. muß bei Talglichl verzapst werden, knrz wir sind um dreißig Jahre in der Geschichte der Civilisation 'mit einem Schlage zurückversetzt worden. Die Arbeiter sind freilich die Veranlassung dieses Zustan des, aber die Compagnie'» sind die Beruria chcr. „Mehr und immer noch mehr verdie nen, weniger und immer noch weniger zah len," das ist ihr Grundsatz, dessen Befolgung freilich die Dividenden anschwellt, aber schließ lich auch nicht nur die Arbeiter, sondern auch das Publikum erbittert. Bei Dingen, welche, wie die Beleuchtung der Stadt, so lief in die Verhältnisse der Bür ger hineinwühlen, haben die Behörden nicht nur die Berechtigung, sondern auch die Ber psltchtuug, mit starlerHand einzugreifen, und wenn irgend etwas „öffentliche Arbeit" ist, so ist es doch am Ende Licht in dersiadt! Beiläufig hören wir noch aus verschiedenen Gegenden, wo die „New-Hork Gas-Comp." die Beleuchtung besorgt, daß zwischen K und 8 Uhr, d. h. zur Zeit des Abend-Gottesdien stes das Gas hinreichend gelicseit, dann aber plötzlich abgeschnitten wurde." Die „Stsztg." sagt: „Seit Wochen hat man in New ' ?)ork Arbeirer-AiiSstände erwartet. Der seit längerer Zeit drohende Sinke der Arbeiter ver hiesigen Gas Compag nie'« kam am Samstag zum Ausbruch. Die Leute verlangen das Ächlsttinden-Ärbcilisy> stein. Der Superintendent hielt sogleich eine Berathung mii Hrn. C. Everetts, dem Vrä sidenicn der Compagnie, und beide einigte» sich dahin, daß es besser sei, um größere Schwierigkeiten oder ernstliche Störungen zu verhindern, keine Zeit zu verlieren, sondern die Arbeiter lieber sogleich zu entla'sen. Dieser Entschluß wurde kurz vor Mittag den Arbci lern miigetheilt und dieselben amgesorderi, die Gebäude zu verlassen. Sogleich warfen die Arbeiter ihre schaufeln und Schüreisen nieder und verließen ohne Ausnahme die Gas anstalt. Ihre Stellen wurden mit arbeit«- willigen, aber ungeübten Arbeitern besetzt. Die so entlassenen Arbeiter, circa 200 an der Zahl, versammelten sich in Gruppen in den benachbarten Straßen, ohne daß es ledoch zu irgend einer Ruh.störung tam. Sobald der Capilän Tynan erfahren hatte, daß die Ar beiter der „New '?)ork-GaS-Compagnie" ihre Arbeiten cingestcüi hatten, benachrichtigte er de» Superintendenten, welcher so'ort die ge sainmle Polizciinaiinschoft i» Dienst beorderte und de» 10. Bezirk um 100 Exlrapolizislen und :! Sergcanlen verstär'te. Eine gleiche Borsichtsmaßregel wurde im 11., lii. u. 20. Bezirk, r» welchen die Fabriken der „Mutu al-," „Manhattan " und „Metrorolitaii- Compagnie'u" liegen, gebraucht, doch wur den die Polizisten nicht verwende:, da die au« ständigen Ai Vetter jede Ruhestörung vermie den. Später begaben sich die Unkenden Ar beiter nach den Gaswerken in der 13, und 42. Straße, um we dorr beschäsiigten Arbeiter zu bewegen, ebenfalls die Arbeit luedc-zulegeu, was ihnen jeooch nicht gelang. Gegen zwei attackirte ein Haufen der Striker eine An zahl italienischer Straßenkehrcr in der 18. Straße, nahe der 10. Avenue, die, nachdem ein Pistolenschuß von einem der Striker aus sie abgcfcueit worden war, die Flucht ergrif fen. Die Polizei war jedoch rasch bei der Hand und verhinderte weitere Thätlichkeiten. Am Abend hielten dre Gasarbeiler an der Ecke dcr l. Avenue und 23. Straße mit circa 800 Mann eine Versammlung ab, zn welcher leboch keine Berichterstatter zugelassen wur den. Der gestrige Tag verlief ohne jede Ru hestörung. Die Polizei blieb den Tag über in Dienst» doch wurde sie nicht alarmirt. Alle Eompaguie'n sollen bereits wieder ihre volle Zahl Arbeiter haben.—Der Slnke machte sich übrigens gestern Nacht iu der unteren Stadt recht unangenehm bemerllich. Die straßen lampeu nnierhatb Grandstr. brannten eniwe der gar nicht oder verbreiteten doch nur ein höchst kümmerliches Licht. In verschiedenen Zeitungen wurden in Folge der mangelhaften Beleuchtung die Arbeiten erschwert und auf gehalten. Hotels, Restaurationen, TabackS lädeii u. f. w. mußten sich mit Lampen und Kerzen behelfen. Auf der Ostseite der Stadt, unterhalb Grandstr., war die Gaszufuhr ganz abgeschnitten, so daß in diesem Theile der Stadt eine eguptische Finsterniß herrschte. Im 17., 14., k., 2. und 1. Polizeidistnlte ivurdeu die Pollzcipatrouillen verdoppelt, da man be fürchtete, daß Diebe und Einbrecher sich diesen Zustand der Dinge zu Nutze machen wür den." Weiteres üver den Arveiter Aus stand in den Skew-Aorker Gas werken. New - '/> ork, 7. April.—Zwei Italiener, welcher von Ward's Island herbeigeholt wor den waren, um an Stelle der ausständigen Gasaibeiter einzutreten, verließen am Sam stag Nachmittag die Werke wieder; sie sagten, lieber wollten sie verhurigern, als aus diese Weise ihr Brod verdienen; sie gingen dann hin niid ertränkten sich. Die anderen Ita liener verlangen jammernd, daß man sie wie der nach der Insel zurückbringen und ihnen weniger anstrengende Arbeit zutheilen möge. Andrew Casey, einer der „Striker," griff den Robert Blum an, als derselbe geilern Abend von den Gaswerken nach Hause giug. Casey wurde sofort verhaftet. Man sagt, daß die Brooklyncr Gaswerk- Arbeiter gleichfalls die Arbeit einstellen wer den, um das Achisiuudeugesetz durchzusetzen. Ein Comite der Arbeiter, welche jetzt von der „Manhattaii-Comp." beschäftigt werden, hatte cine Unterredung mit den Führern der ausständigen Arbeiter von der „New-öjork- Comv." um Arrangements für den Ausnaiid der Arbeiter dcr „Manhattan - Comp." zn treffen. Die Leute der „Manhattan - Comp." und der „Meiropolttau-Comp." haben die Arbeit nicht eingestellt; die der „New Hork-Comp." feiern noch immer, verhalten sich aber sonst ruhig. Die Geschäftsleute des StadttheilS, welchen die „New-Aork Gas-Comp." coulralilich mit Gas zu veriorgeu hat, sind sehr ungehalten darüber, daß sie ihren Verpflichtungen nicht nachkommt. Die meisten Läden, Banken, Büreans sind dnukel nnd Diebe haben große Gelegenheit. Man hat schon die Frage auf geworfen, ob uichi die Compagnie für die in dem betreffenden Tiitritie gestohlenen Werth sachen vcrantwoitlich ist. Zun» Tode verurtheilt. New- >1 ort, 7. April. Eine Depe sche von Raleigh, N.-C., meldet, dag der Sie ger Lee, welcher am 20. März eine alte weiße Frau in Caswell-Co. schändete, zum Tode verurtheilt wurde und am 6. Mai hingerichtet werden wird. D'er Untergang des Dpfrs. ~Thorw akdsen" bestätigt. New-Aork, 7. April.-Die Agenten deS „Baltischen Lloyd" bestätigen den Bericht über den Verlust deS DpfrS. „Thorwaldien." Derselbe sank in der Nacht des 4. April im snnde an der schwedischen Küste. Passagiere und Mannschaft wurde» gerettet. Dampfer uud Ladung sind vollständig versichert. Merkwürdige Skcttung von Schiff bruchigen.—Zehn Wochen in c>. neu» offenen «Zoote aus den« Meere. New -Ä) or k, V. April. Der Dampser „Tropic" traf ein offenes Boot zur See an, in welchem sich zwei Männer und eine Frau befand-», die einzigen Uebeilebenden der Pas sagiere und Mannschasl von dem Schiffe „I. W. Elivcll," welches, mit Kohlen von Liver pool nach Valparaiso bestimmt, in Brand ge rieth und unterging. Die Leute waren 2j Monate auf dem Meere gesahren. Vermischte Depeschen aus Scew-Aork. New - Nork, 7. April. Robert Mail len, ein junger Mann, versuchte gestern im Rausche jeineu Vater zu ermorden, woraus dieser einen Knüttel ergriff, und den nngera thenen Sprößling fast zu Tode prügelte. —Der Dieb, der am Freitag von Hrn. Für man in Newton, N.-J., (siehe gestrige Nr.>, geschossen wurde, starb Sonntag Vormittag um 10 Uhr, ohne seinen Namen zn nennen, obwohl er wußte, daß die im Unterleibe em pfangene Wunde einen tödtlicheu Ausgang nehmen würde. Das Exekutiv-Comite der evangelischen Allianz hat beschlossen, mehrere vorläufige Versammlunaeii zu halten: die grojje Eonse renz soll im Oktober stattfinden. Ter Gesundheitszustand des Hrn. A. T. Stewart bessert sich allmäliz wieder. Man glaubt ourch die Erschießung des Einbrechers in Newton von Seilendes Haus bevchiurs, in dessen Laden der ungebetene Gast eirigedrul'geu war, einer starken Diebs bande ans die Spur kommen zu können, weiche schon seit geraumer Zeit Loug-JSland unsicher gemacht Hai. Das - Comite untersuchte heute die Affairen der „Mutual-Life-Jusu raiice-Comp.," auch die lliitersuchuiig des „Ei>e"-Schwiudcls wurde fortsetzt. Heuie begann in Broollyn der Prozeß des John Ban Syckle, augeklagt, seine Frau veigifiet zu haben. Die Dpfr. „Idaho," „City of Brook >>>»" und „City of Bristol" liafeu heute von Liverpool hier ein. Heute Abend ist die untere Stadt wieder mit Gas beleuchtet. Eugen C. Pincknc», welcher ein Wcchs lergeschaft im Souterrain von Nr. 68, Wall- Slraße betreibt, wnrde hente auf die Anklage verhaftet, einen deutschen Einwanderer Na mens Äorzendorser um beschwindelt zu haben; er bat schon mehrere solcher Gaune reien ausgeübt, ist aber der Bestrafung im mer glücklich entqanqen. Britische Intriguen »n Santo Domingo. New -?) ork, 7. April. Ein Brief von Santo Domingo deutet an, daß die Besitzli' tel der amerikanischen Ansiedler an der Sa mana-Bal> zu Mighelligkeilen fuhren käu nen. Derselbe Berichterstatter meldet, dag die Regierung von Santo Doiningo im Be sitz von Briefen des britischen CouiulS an die Haylier ist, in welchem dieser sie auffordert, gegen San Domingo Krieg zu nihreii. bedeutender (srfolg der Insurgen ten auf l?uva. New -?) ork, ö. April.-^'achrichtenvon Havanna aus spanischen Ouellen bestätigen den Bericht, daß die Insurgenten den Hasen und die Festung Manzanillo erobert und dort reiche Kriegsbeute gemacht haben. General Ceballos hat nach Madrid tele graphirt, daß bedeutende Berstärkungen ecfor lich find. Der „Hera!d"-Correfpondcnt wurde verhaf tet und wird vor ein Kriegsgericht gestellt wer den. (Eine neuere Depesche besagt, daß der Gc ncral-Capirä» den Zeitungsmann von sel auSweijen wird.) Ei» eigenthninllches Äranduuglück. Chicago, Jll., 5. April. Ein icllener Unfall ereignete sich vor einigen Tagen in Pleasaut-Hill-Towuship, Pike-Couiily. Eiu Ulta»», Nameus John Bailey, >var befchäs t'.gt, auf der Farm von Henry BriSco Wai zen mir eincr Maschine, die durch zehn Pferde getrieben wurde, zu dreschen. Da eie Erde ivcich war, so hatte man eine bedeutende Quantität Stroh darauf gelegt, damit die Pferde festen Grnnd erhielten. Durch das be ständige Arbeiten wurden einige Theile der Maschine so glühend, sie das Stroh in Brand sieelien, nud die Flammen verbreiteten sich mit solcher Geschwindigkeit, daß binnen fünf Pferde verbrannten. Einem Arbeiter wurden fast alle Kleider auf dem Leibe ver brannt, doch hat er keiue löoUichcn Verletziin-- gen davongetragen. Auf nach dem LLZestcn! L mah a, K. April. Der gegenwärtige Strom der Reifenden »ach dem sernen Westen ist größer, als er je seit Eröffnung der lleber laiidroute geivesen ist. In sein hiesigen Bil let-Bureau der Paeifie-Bahn sind innerhalb der letzten l! Tage 87«! Fahrkarten für die Ex- und für die Emigraitteuzüge derkaufr worden. Die Anzahl derer für braska, Colorado und lltah ist noch bedeuten der, als die, welche über Ogden (Route für Von den Sandwich Inseln. Sa n Fra nzis e o, 6 Apul.—DerDvsr. „Benicia" ist hente von Honolulu hier ange kommen und halte d>e Generale Seofield und fährte augelündigt wurde, ist nicht milgckom» men, weil eine starke Opposition der Einge borenen gegen feinen Besuch der Ber. Staaten sich kundgab. brande. Raleigh, N.-C., 7. April. Das Ge richlshaus in WalaugaCo., 'N.-C., brannte am 2?. v. Mi?, ab. Nafhville, 7. Apnl. In MurfreeS- :>o Meilen von hier, brach heute Mor gen Feuer aus, welches mehrere Läden, sowie verschiedene Pnvatwohnnngen zerstörte. Telegraphisches Äilerlci. Am Samstag stieg in Philadelphia Washington Donald'on in d<r Gondel eines Luftballons auf und machte dabei tollkühne Schwingungen an einem Trapez; der Luft schiffe landete gestern glücklich bei Treuton, New-Zersey. Die amerikanische Grenz - Commission befindet sich zur Zeit in New-Laredo, Mexiko, und hatte eine Berathung mit der mexikani schen Commission. Lokalberichte aus Washington. Washingto n, 7. Apr». Die unab hängige protestantische Kirche (Pastor R. Reitzel) vollzog gestern, am Palmsonntag, die Consirmatioiishandlung an ihren jugend lichen Mitgliedern. Die übervolle Kirche war reich mit Blumen geschmückt, und um den herrlich dekorirlen Altar saßen im Halbkreise die Confirmandcn. Pastor Reitzel hielt eine vorzügliche Rede, in n elcher er die Gemeinde ans die Wichugkeit des Tages aufmerksam machte, der für dieselben ein Sieges- und Freudentag fei. Er entwarf dann ein treues Bild über das verflossene Jahr und erklärte öfters in scharfen gezeichneten Zügen den Uii terscyied, der zwischen der Gemeinde von heule und der des vorigen Jahres bestände. Zum Schlüsse ermahnte er die jungen Geineinde mitglieder, treu und standhaft zu der Kirche zu hallen, nach den Lehren derselben zu leben und zu handeln, die sie hier empfangen hätten, dann würden sie sich den Himmel aus Erden erringen. Hr. Pastor Reitze! examiuirte hier aus die Coufirmanden in den Hauptpunkten der Sittenlehre, und nachdem dem Runs, der eine solche Handlung begleitet, Genüge ge leistct war, endcte eine feierliche Handlung, die auf alle Zuhörer eine» tiefen Ciudiuck machte. „Elijah.Loge Nr. 50, U. O. B. 8.," gab gestern Abend im Lokale des „Coiievldia- Bereiiis" ein Bangntt, dem eine große An zahl der Mitglieder nebst ihren Dame», so wie auch ein ans Mitgliedern des „Arion- Quaiielt-Clubs" bestehendes Octett bciwohn teu. DaS Fest verlies unter großer Heiterkeit, zu der auch verschiedene vom Octett sehr gni vorgetragene Lieder ihr Theil beitrugen. Die Tasel war mit allen möglichen Delikatessen beladen, und der in Strömen fließende edle Rheinwein versetzte alle Anwesenden in eine äußerst gehobene Stimmung. Hr. Simon Wolf führte den Vorsitz uud entledigte sich dieser schwierigen Aufgabe mit der gewohnten Fertigkeit. Stadtraths - Verhandlungen. Im ersten Zweige reichte Hr. Bo>>le gestern eine Pelilion ein, welcher um Erlaubniß nach sucht, auf dem für den Verkuus der frischen Fische bestimmten Raum des Centre-Markies auch fernerhin gesalzene Fische verkaufen zu dürfen, lleberwieie». Desgleichen eine Pe tition von Dan. J.Price u. A., welche gegen eine Petition, die den Widerruf der Berord nuiig im Beirefj des Durchbruches der Chase slraße bezweckt, gerichtet ist. Desgleichen einePelition vonDodge t» Worley, welche »in Rückerstattung von tzloo nachsuchen, die sie an dasHafen- und Fluß-Melioraiions-Coniile bezahlttu und welche ihnen von demselben für die Schleppung des Dampfers „ThoS. E. Cahill" durch dasEis am Ztt.Jaiinar berechne! wurden. Desgleichen eine Petition von Ge brüdern Baker 6, Co. n. A,, in welcher gegen den Widerruf einer Verordnung im Belresf der Konstruktion eines Ab-ugskanalcs zur Ablei tung des Wassers aus dem Chatsworlh Run remonstrirl wird. Hr.Hynso» offerirte einen Beschluß, dem George Logan, einem Blinden, die Erlaubniß zu gewähren, an der Calveri straße und Couri-Honse-Lane einen «land für den Bertaus von Früchten errichien zu dürfen. Angenommen. Desgleichen ein Beschluß, an der Durham-, zwischenFayette-nndHamp steadstraße, Gosounlampen auszustellen. Eiu Beschluß, SBOOO für die Einfassung des Squares am Nord-Broadway, zwischen Mc> Etverry- uiidMonumeutstraße, zu verwilligeu, wurde überwiese». Hr. Fisher osjerirte ei nen Beschluß, dem Adolph Sprehe zu erlau ben, an der Nordost»Ecke der Pennsylvania- Avenue und Hoffnianslraße an seinem Som merdache Seitentheile mit Geschäflsanzeigen anzubringen. Angenommen. Vom zwei ten Zweige war eine Verordnung eingegan gen, welche den Widerruf einer Verordnung im Betreff der Construktioii eines Abzugska nales vom Fuße der Scottstraße bis nach Nummer B^. Spring.Gardeu be,weckt: dieselbe wurde zu nickgelegt. Einßeschluß des zweiten Zwei ges bezüglich der Eiusammluiig der Bestene ruitgen für die Verbreiterung der Lightstraße wurde angenommen. —lm zweiten Zweige »nterbreiteteHr. Mar. sball eine Verordnung, welche die Ernennung von zwei neue» Laternenanzündern s.lr deii südlichen Sladitheil vor'chreibt. Ärigenom. men. Folgenden Beschlüssen des ersten Zweiges trat auch dcr zweite bei: an de» KrcuzuligssteUeil des Broadway mit der Jes fersou- uud Orleansstraße FlieSplatten zu l> gen; dem Samuel Goldman» die Erlaubniß zn enheilen, an seinem Sommerdache vor Nr. 7, Hollidatfflraße, Seitentheile mit Geschäits anzeigen anzubringen; dem Zohann Gasser z» erlanbeii, au der Ecke der Gay und Mo numenlstraßc erneu Barbierpsahl zu errichten; das Comite sür Forderungen von der Bera thung der Petition von Frau Peter Wilcox im Betreff der von welche iiii lahie 18.', i als Besteuerungen sür den Durchbruch der Chaiestraße, zwischen Greeumount- und Har-ord-Ave., bezahltwur den, zu entdinde». Ei» aiiderer Beichluß des ersten Zweig.?, die Einsammlung der Stenern sür den Durchbruch der Chasestraße, westlich von Grecnmouut-Ave., einzustellen, wurde zurückgelegt. vertagten sich hieraus bis heute Nachmittag. Miz. des wertbvoltenGrundei!,en«h.imS öir. ÄÄ'L, gr u u d »j nst r c i Wik man ('»rüi kpan! L'rcock'-, Tel-, rnkulstifcht ooer und Wasscr-Malelti aller Är l, elegante Nachahmung von Holzarten, Schildermalerei, wie srül,<r. lsmmi>kt »X: L^uartleli, V?r Ävest Baiti nv»estras:e. lApri!7,l2Mte^) IX7-!. Frükjalirs-Inlportntivnen. Gobrndcr Hodqes, Nr. 2 !, H^n^verstrasie, lapanesische PoplinS, jchmiirze AlpacaS Die L'chtc uud Tie nene leicht lausende Hzwe'sche I! n l, ttl n l ch i ll c guten den Äaiiser» conveiiirciide» Bedingungen verkaust Nr. g!lirö-(shar!eüstrasjt. < An Brauer und Maschinisten! Wm. E. X Ecke der Baltimore- nnd Eutaw-Siraße, Balrimore, Md. Rohren - Filters und -Maschinen. amerikanische Governor- nnd (Zhallenge - Pttinpe, Uttrgezvstcu. L. Morrison (<omp.. Ecke der Sharp- und Germanslr., Balto., Gas-, Lvasser- D a m v 112 m a j ch i,, x r i e. ninehl, White StonewaU-Super, Pioueer-Ertra, Le^,ngtou-(i?^tra, White HIU-(x^tra, Ehester-Aine. John N. Torsei), Skr. .'ig. Tüd-<saiveriktr., »»d Nr. äi», <M?r,?.IAII > V-Keapsidt, Gcrinanla Flour Ärülle, Eigenthümer. ?. ?rox7iotor. Vermischte Anzeigen. Abend Schule. Zeder jur»e ächten Lehr-Anstalt für Kaufleute, Lcke dcr Baltimore, und SharlceiU . bewäien. Dieses M «ie öltest». größte uni, t AtendsSvl« v.an kam.zu irgei.d ' ,zst^. tS.pi 9,i.>Mie.,i,>i.T?> Jedermann, Müßmitock schaft in Boston, Mass. »M aijach u > e ill c r Ii >ä>l-Vkr s a I t - A r <«I» . dicjtldc >aiir>l!i!, iiai!/>a>irl>ch odcr v>'.nclj hriiaigtmaan daa'r dc>a!i'il, Nar rcuie uns Verlor. » triue Tr. JamesÄ Sleuarl. tMailo.l2Mte.tio Arjt. Die knusttlcnlnische -Agentur vvn N. G. Tun k Tlimp., Süd-Osl-Ecke dcr Baltimore- n. CharleSstr., Lohn M. Miiter Nr. West-Bali'more-, >^cl,:elt?materiniirn.^nndiec -'Nechnll n g s - Vü ch rr n. (vinricii- Ladeutisci»?, <s»'iiu? tcrS n. s. :v. Nr. Nord >iow..r" , Lckc dcr (!ecin7,l? iitiNlst <>urt Mibcln kickkl vom Mnikanttn »ad spart Prozent! Wettere ! Viltsiubcn Madun »«» Wl!»ii!ißi>>><tl m,il Narmorpiaiicn, e-il > Ntl Ttto Tnler o. trüber, H>vdel- und Husidieleu - ?.?!ui,le und Fensier.Rahmcn-Fabnl, eMreiZüdokt Ecke tcrW.ft «ndc: it.eii Ä'». DaS B »n; s-y a st, Thurcil, Fcnsier - Nahuicn n. s. w. t?tis Düker Bruder an der Granby-, nahe Albeniarle - Straße, wosetdft sie >h>c ersuchen, sie mit Kundj»c.si ju i Vrud-?. Ht»- Seide s?!sicn-,s!lkd°dc!:< -^le Thoittl.s w. T'.lN'.er, Fabrikant von Exccl > i u r - ol z, Swansrrafte. (?!oi>S'.'.t> Crcit>l>W''^c!!!llrr»h!ilcn, mit odrr ohne Tchniicn, oorr'ithig und aus Äeiicliunl i ''cenziri vr>>!>». <«-o. Gcct,c»» tl Cac o.r und » v t. k- und M!ar!uor - Mmmsimsc der besten A r b e i t, neueste n Fa ?ou de« niedrigsten Gesrgk D. ÄtttW k Ecke der Fron!- und Aavektefte. Fensterrahmen, Thüren 'Äco. O. SievcnZ Ecke r-er Nront- undßaventstr» VauumLerliUieu. Besondere Offerten während der Monate Februar und März. Bestellungen für besondere Arbeiten '! l s " ' N 1, <--z (FcbrlZ.lSMltl)

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