14 Nisan 1873 Tarihli Der Deutsche Correspondent Gazetesi Sayfa 1

14 Nisan 1873 tarihli Der Deutsche Correspondent Gazetesi Sayfa 1
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Pässe! zmltelle in'« »üblaad besorgtlnnerhalb 24 Stunden ti- Ecke de, «altim-reftr. »»t> Ä «V.'s»e»»e. Der deutsche Correspondent. Z 3. Jahrgang. Nm Kepler und Kronen. tssottseyur«.» Siebentes Kapitel. Eine Stunde später hatten die Sekun danten das 'Nöthige verabredet. Die erste Morgensrühe des nächsten Ta ges sah zwei Wagen nach einer einsamen Stelle am entlegensten Ende des Praters fahren. Graf Rivers und Herr von Stielow mit den Zeugen und einem Arzt betraten den lhaufrischen Boden einer kleinen Lichtung. Die Vorbereitungen waren schnell ge troffen. Zwei gekreuzte Degen bezeichneten die Stelle der Barriere. Die Pistolen wurden geladen und die beiden Gegner stellten sich je zehn Schritt hinter der Barriere auf. Der Lieutenant von Stielow war sehr bleich. Seine Züge trugen den Stempel einer durchwachten Nacht. Dunkle Ringe umzogen feine Augen. Dennoch aber lag auf feinem Gesicht eine heitere Ruhe, fast ein Ausdruck der Befriedigung. Sein Sekundant, ein Offizier seines Regiments, trat zu ihm heran und reichte ihm die Pistole. Nach ist es Zeit, sagte er, ein kleines Wort der Entschuldigung und alles Unheil wird vermieden. Du weißt, daß ich stets für meine Wor te und Handlungen einstehe, antwortete Herr von Stielow, jetzt zurückziehen wäre unwürdig und feig. Üebrigens sei ruhig, meinerseits geschieht kein Unheil. Er nahm die Pistole. Ter Sekundant trat zurück. Die Gegner grüßten sich mit der Waffe. Der Graf war frisch, ruhig und ohne jede Spur von Aufregung. Er hatte den ersten Schuß und das Recht, bis znr Barriere vorzutreten. Er that keinen Schritt, hob das Pistol, senkte es leicht, der Schnß fiel. Das Käppi des Lieutenautes von Stie low flog von dessen Kopf die Kugel hat te es am oberen Rande erfaßt. Der Lieutenant erhob seine Waffe, vi sirte eine Sekunde aber wte die Sekun danten bemerken konnten, zu hoch der Schuß fiel und die Kugel flog zwei Fuß über dem Kops feines Gegners in die Luft. Herr Graf, sagte der Lieutenant mit ruhiger Höflichkeit es ist geschehen, was die Ehre und dcr Brauch unseres Standes erforderte. Ich bitte wegen meiner Worte von Gestern um Entschuldigung. Der Graf trat rasch, aber in ruhiger, würdevoller Bewegung vor, und einZtrahl freundlichen Wohlwollens blitzte aus sei nen Augen ähnlich einem Lehrer, der mit dem Betragen eines jungen Schülers zufrieden ist. Er reichte Herrn von Stielow die Hand. Kein Wort mehr darüber, fagle er herz lich. Doch, Herr Graf, erwiederte der Osi zier ich bitte Sie noch um ein Wort, und zwar unter vier Augen. D»r Graf verneigte sich und Beide tra ten in das nächste Gebüsch aus der Hör weite der Uebrigen. Herr Gras, sagte der Lieutenant mit leichtem Beben der Lippe, was ich Ihnen sagen, nm was ich Sie bitten werde, mag Ihnen sonderbar erscheinen, indeß ich hoffe, Sie werden meine Frage so auffas sen; wie ich sie stelle vor dem Kngel weckfel wäre sie eine neue Beleidigung ge wesen, jetzt kann ich sie stellen als Ehren mann dem Ehrenmann gegenüber. Ter Graf blickte ihn gespannt an. Wie stehen Sie mit jener Dame? fragte Herr von Stielow, Sie haben das Recht, mir nicht zu antworten wol len Sie es aber thun, so leisten Sie mir einen Dienst, den ich nie vergessen wer de, fügte er mit Wärme hinzu. Der Graf dachte einen Augenblick nach und senkte feinen ruhigen Blick tief in die Augen des jungen Offiziers, dcr erwar tungsvoll vor ihm stand. Ich will Ihnen antworten, sagte er nach einer Pause, zog ein elegantes Portefeuille aus der Tasche seines Ueberrocks, nahm aus demselben einen Brief und reichte ihn Herrn von Stielow. Dieser durchflog ihn. Ein halb wehmü thiges, halb verächtliches Lächeln umspielte seine Lippen. Des Grasen dnnkles Auge ruhte mit tieser Theilnahme auf ihm. Nach eine Bitte, sagte Herr von Stie low, die nur durch die ganz außergewöhn liche Lage, in der wir uns befinden, ge rechtfertigt werden kann. Der Graf verneigte sich. Wollen Sie mir den Brief überlassen? Mein Ehrenwort, daß er nicht länger als eine Stunde in meinen Händen bleiben und daß kein anderes Auge, als das jener Frau ihn erblicken wird, sprach Herr von Stielow. Auch dieß sei gewährt ein Beweis meines unbedingten Vertrauens. So nehme ich es auf und ich danke Ih nen von Herzen dafür! Und nun, mein Herr, sagte der Graf mit tiefem, metallischem Ton, erlauben Sie mir die Bitte um Ihre Freundschaft. Ich bin älter als Sie, und Vieles im Leben liegt wie ein aufgeschlagenes Buch vor mir, was Ihnen noch fremd ist und, fügte er wärmer hinzu, das Buch des Le bens liest sich nicht ohne Schmerz und Kamps. Die Hand eines Freundes, eines erfahrenen, älteren Freundes, ist oft ein großer Schatz brauchen Sie je eine solche, die meinige steht Ihnen stets offen. Und mit einer edlen, freien Bewegung reichte er dem jungen Offizier feine feine weiße Hand. Dieser ergriff sie nicht ohne Bewegung. Ich war ein thörichtes Kind Ihnen gegen über, ries er mit offener Herzlichkeit und habe Ihnen viel zu danken, viel leicht eine glückliche Wendung in meinen Leben. Beide kehrten zu ihren Sekundanten zu rück und fuhren zur Stadt. Herr von Stielow begab sich nach seiner Wohnung, fetzte sich an seinen Schreibtisch und legte in eine große Enveloppe drei Bankbillets von tausend Gulden, dazu den Brief, welchen Graf Rioero ihm anver traut. Er siegelte und abresfixte dieß Packet und klingelte. Dieß fogleich an Frau Balzer in der Ringstraße. Persönlich abzugeben, sagte er dem eintretenden Diener. Dann streckte er mit lautem Athemzuge beide Arme empor und warf sich in einen Fauteuil. Das Irrlicht ist versunken, rief er jetzt sei mir hold, du schöner Stern, dessen klares Licht mir so friedlich und sanft lächelt. Und er schloß die Augen. Die Natur forderte ihr Recht nach der durchwachten Nacht und der Aufregung des Morgens, In einem großen, eleganten Salon ei nes schönen alten Hauses in der Herren gaffe in Wien fand sich am späten Nach mittage desselben Tages ein Theil der Ge sellschaft zusammen, welche wir vor einiger Zeit im Salon der Gräsin Mensdorff ge sehen haben. In dem großen Marmorkamin flackert en leichtes Feuer, dessen Reflex über die glänzenden Quadrate des Parkes hinzitter ten. Ein einfacher Luftre mit drei Earcel tamptn erhellten den Salon angenehm uuv ließ die großen Voldrahmen der Jamilien- Bilder an den Wänden in einzelnen Licht punkten erglänzen; dem Kamin gegenüber befand sich ein großer Tisch, auf welchem ebenfalls eine Lampe von schöner Bronze mit großem blauem Glasschirm stand und die hochlehnigen Fauteuils mit dunkel blauem Seidenbczug beleuchtete, welche von dem gleichen Kanapee ausgehend den Tisch umstanden. Anf diesem Kanapee saß die Herriii des Hauses, die Gräfin Frankenstein, eine äl tere Dame von jenem Typns der alten östreichischen Aristokratie, welche so sehr an die alte französische n«>kbo?!s<; desre<;iiiie erinnert und doch dabei die östreichische Gemüthlichkeit und den östreichischenßolks ton nicht verleugnen kann eine Mi schung, welche die Kreise der hohen Gesell schaft von Wien so überaus anziehend macht. Das ergauende Haar der Dame war sorgfältig srisirt, eine hoheßobe von dunk lem, schwerem Seidenstoff umgab ihre Ge stalt in reichen Fallen und schön gefaßte alte Diamanten glänzten in ihrer Brosche, ihren Ohrgehängen und ihrem Bracelct. Telegraphische Depeschen (Von dcr „Asjociirten „Correspondkii- InlltuS - Tepcschnl Die Modocs. Dic Roth'näute ma chen sich dcs Treubruches schut dig und eruiordeu Gen. Eandy und dre Fliedens - (sv»niisseire. Beklagenswert!)? Folge» der „Friedens - Politik." Grosse Aufregung in Oregon und (Kali fornien.— Der Ver. St.-Sekre tär des Innern, Dclanv, ini Bildnis? gehängt. ?) reka, 12. April. Die Fnedcnscom inisjäre warten noch immcr ans dic Modocs und haben auch die Hossnuug auf den Ab schluß eines Fricdcns noch nicht ausgegeben. schickt, daß wenn sich die Modocs übergeben wollen, sie nach'))reka gebracht werdcn würden, wo sie bleiben könnten, bis sie sich erttschlos sen haben, wo sie tünstig zu wohnen iviinichen. General Gillem hat auf das Gesuch des Capt. Jack, die Soldaten zurückzuziehen, tet, daß diese nur mit dcn Modocs abziehen würden. SanFranzisco, 11. April. Ein Courier trifft soeben von den s,'avaseldcrn mit der Nachricht ein, daß General Canby nndDr. Thomas gesterli wäh re n d c ine r Fr> e dens-Conserenz von den Modocs ermordet wurden! Lager nahe denL avaseldern, 11. April, ma Zreka, 12. April. Gestern Nach mittag kamen fünf Indianer mit vierSqnaws in unfer Lager und erhielten von den Flie dens - Commissarcn LUeioungsstiicke nud Le bensmitteln. Als sie weggingen, gab mau ih neu eine Bot'chafr mit, worin d-c lüdianer zu einer Conferenz eine Mecke weit entfernt von den Vorposten eingeladen wurden. tSpal Abends kam „Bogns-Charlei," und sagte zu einem der Borpoiien, er möge feine Büchse nehmen, cr wcrde nicht wicdcr zu den Modocs zurückkehren. Charter, würde vor Gen. Canl"., gebracht, wo er seine Büchse abgab und sodanu die Nacht in Frankßiddle'sZelr blieb. Hcntc früh kam ~Boston - Charleri" und lheilte der Friedens-Comimssioir mit, daß Capt. Jack u. sünf anderes Indianer bereit seien, außerhalb des Bereiches der Vorposten eine Conferenz zn halten. „Boston - Charlc>>" und „Bogus- Zharlcy" besticken dar ins ihre Pferde und kehrten zusammen nach den Lava-Fcldcrn zu r-tck. Eine Stunde später machten sich Gen. Can I by, Dr. Thomas, A. B. Meacham und Dycr nebst Frank Niddle und seiner Sqnaw auf den i Weg nach dem für die Conferen; bezeichneten Platze. Die Commission traf pünktlich am > Platze ein, von der unser Lazer heherrfcheuden ' Signalstaiion sorgsam vom Signal-Osfizier ! Adams beobachtet. Eine halbe Stunde dar auf kam von der Signalstation der Ruf, daß i die Indianer die FricdcnS-Commissäre äuge- s griffen hätten nnd cur Kampf zwischen den Rolhhänten uud Oberst Masvn bcgonricu ha- > be. Im Nu standen die Trupveu uutcr'm > Gewehr nnd rückten im Eilincirjchc vor nach > dcm Orte dcr Coilscrevz. > jiurz darauf kchrtc Hr. Dycr zurück und mcldelc, daß die Indianer- die Fricdens-Com misfäre angegriffen hätten und er glaube, daß > cr der einzige Enikommcne ici. Jetzt trafen > auch Riddle und seine Sqnaw ein. Bon dic sen erfuhr man Folgendes: Hr. Meacham ' hielt eine kurze Rebe an dic Indianer, gefolgt i von Gen. Ccinby und Dr. Thomas. Sodann i sprach Capt. Jack und veilangte, daß man i ihm Hot-Creek und Cotlomvood, wo sich zur Zeit Fairchlld und Dorris befinden, als l servation gebe. Meacham erwiederte, daß die- s scs uiimögtich sei. Schonchiu erklärte Hrn. Meacham, er habe genug über den Gegenstand gesagt nnd während er noch sprach, erhob sich Capt. Jack, ging nach hinten, im Rnckcn sei- l ner Leute, wandte sich plötzlich um uud rief: I „Alles fertig!" Er zog schnell cur Pistol, rich- tetc es auf Canby nnd drücklc ab; abcr das Zündhütchen versagte. Gelassen zog cr auf's Mcue den Hahn und senene; die Kugel tras > Gen. Canby unter dem Auge uud cr sicl sc- i gleich lo!t nieder. Schonchiu schoß jetzt Mo cham in die Schulter und in den Kops, aber er ist noch am Leben. „Boston-Char'.ey" und eiu ariderer Indianer schössen aufOr Tijomas und streckten ihn todt zn Boden. „Hooker- Jim" verfolgte Dyer, dieser aber wandle sich, ein Pistol ziehend, um, woraus Jim eittsloh. Ein Indianer stieß Riddle's aus dem Sattel und nahm ihr dasPsero ab, abcr Eapt. Jack besahl ihm, ihr dasselbe zurückzugeben. Noch ein anderer Indianer schoß aus Riddle, der jedoch entkam. Einige Zwe'fel sind in die Wahrheit dieser Aussagen zu setzeu. Die Truppen befinden sich jetzt, aus ihren Waffen ruhend, in den Lavafeldern und wer den wahrscheinlich heute Abend unter dem Schutz der Dunkelheit vorrücken. Es bcfin den sich ungefähr 600 Soldaten in dieser Nach barschaft, die zum aktiven Dienste verwendet werden können und wohl bald dem Modoe K'iege ein Ende machen werden. (?) —Hr. Meacham wird schwerlich mit dem Leben da vonkommen. P s i> Sau FranziSeo, 12. April. Dic Kunde von der Ni-'dermetzelunq der Commissäre rnst hier groxe Auslegung hervor. Die Politik der Unterhandlung mir den treubrü chigen Wilden wird in scharfen Ansdrücken verdammt und auf dieEcfahiuug hingewiesen, die wir früher während des Brooks Feldzuges in Arizona erhalten haben. Was ina» in s--lt. Nufi siir SanFrauziSco, 12. April. Jn Jacksonville ries heute Abend die Nachricht gro ßen Unwillen hervor und Sekretär Delauo wurde im Bildnisse gehängt. Are ka, Eatt,'l'l2.'Äpril, Morgens. Die Nachricht von der Ermordung des Gen. Canby und des Comimssärs Thomas hat die hiesige Bevölkerung mit Trauer erfüllt. Es herrscht bedeutende Erbitterung und allgemein ist das Verlangen, daß d>e ModoeS endlich die ihnen gebührende Strafe erhalten uud kcincr mit dem Leben davon kommen sollte. H. C. Ticklior, welcher die amtlichenDcpcschen brach te, verließ um 5 Uhr Abends das Haupiqaar trer. Er theilt i::>t- daß grade der Befehl an die Truppen ergangen war, vorzurncsen. Es lag im Plane, langsam vorzurücken, und da die Soldaten reichlich mit Proviant versehen waren, so nahm man an, daß unterhalb zwei Tagen Alles vorbei sein werde. Mau ver muthet, daß die Leichen des Gen. Canby und des Hrn. Thomas hierher geschickt und morgen erwartet werden können Ein anderer Courier sollte heute Abend das Hauptquartier verlassen und würde alio mor gen hier eintreffen. Die'es sind alle Einzeln heilen, welche bis jetzl voilieaen. Ein Comier ging heute Morgen um » Uhr mit Depeschen des Gen. Scofi ls nach Äen. Gillem'S Hauplqnarticr ah. Viele Leute glau ben, daß die Stimmung der nne so verzwerselt- ist, daß sie kämpfen werden, bis der letzte Mann fällt und daß sie ihre Höhlen in den Lavafelderu nicht verlassen werden. Andere wieder glauben, dajz sie ihre Flucht be merkstelligt haben uud aus ihrem Wege ci'le Weißen niedermachen werden. Man urmmt an, daß „Scar-saced - Charlcy" und „Cnrly- Hcad'Doctor" die Indianer anführten, welche Obeist Majxu angelffcn, und daß dieser Än , griff nur bezweckte, Gxn, Gillem'S Ansmcrk samkeit von der Conferenz zwischen 6a»k Jack und den Friedens.Kommissären abzulenken. ? Major, befehligt das S. Ver. St.- - Eavallerii-Regiment, ist an« Bradsord »Co., Baltimore, Md.. Umttag. den 14. April 1873. Pa., gebürtig und war eine Zeit lang Com mandant der„Liucoln-Barracken" inWashing ton, D. C.^ man in Washington darüber wgi,—Tic rmincllrn W ashingto n "^April.- Die schrcck liche Nachricht von der heimtückischen Ermor dung des Gen. Canbn durch dcn Thef derMo docs und die gleichzeitig cingctroffene» Be richte über die von den Apachen begangenen Mordthaten haben bicr ein Geinhl der Trauer und Indignation hervorgcrnfcn, welches in allen Kreise», besonders abcr in militärischen, Ausdruck findet, denn Eeu-Canby war allem halben hoch geachtet. Die Aufregung ist so groß, daß der Wunich nach Ausrottung dieses Stammes allgemein laut wird. Dieses Gefühl dcr Jndigiwlion hat jede an dere Rücksicht in den Hintergrund gedrängt, und die succhtbarste Züchtigung dieses Stam mes wird von dcm Volke mit einer gewissen Befriedigung »eni 'innren wcrdcn. Folgende Depesche ist in der Gcucraladju tantur eingetroffen: Hauptguarlicr dcr Division dcö Pacific, 12. April. Gcn. ishermau in Washington! Folgcndcr Bericht über dcn Ichrccklicken Mord nudVerraih ist iocben eriigcirosjen. Ich habe au dcn Oberst,Grllcni leicgraphirt, die Modocs sür diesen Alt des VeiraiveS auf's Nachdrücklichste zu bestrafen, nnd hoffe, bald berichten zu können, daß cr mit ihucu ausge räumt hal. I. M. Schcfitld, commandirender Gcn.-Major. Copie dcr Dcpcsche au teu jung. General Adjutanten des Dcp.Californicn von der Mo doc-Expedition: Heute Morgen um II Uhr begab sich Gen. Canby mit den FrleSens-Eommisjä'cn cinc Meile weil außerhalb dcs Lagers, nni dort mit dcn Jndiancrn zusammen:n treffen. Ilm Uhr berichtete der Signal-Bcaimc, welchen ich beauftragt hatte, dic Conferenz zu überwa chen, daß Schüsse gefallen seien. Als ich den Platz erreichte, fand ich, daß Gcn. Canby uud der Ehrw. Dr. Thomas gelödtet waren, Hr. Meacham war verwundet. Der dritte Frre deus Cominissär, Hr.Tycr, entkam unvcrletzl. Ich werde sosort den Kamps mit den India nern eröffnen. A. Gillem, Oberst dcs l. Eav.-NcgiS. Obiges war aus dem Lager süalich vom Tule-See datirt. Ein ähnlicher B:nchi lraf von Portland, Oregon, ein. Die Nachricht wurde dem Präsidenten ge stcrn Abend spät mitgetheilt, auch Gen. Sher man wurde noch späi in dcr Nacht inKenniiiiß gesetzt. Beide waren lies erschüttert und er iiällen sofoit, daß der Stamm anj's Härteste bestraft werden müsse. Es stellt sich jetzt klar heraus, daß die Mordihar längst beabsichtigt war. Dcr Prä sident hat sich rücksichtslos für die schärfsten Maßregeln zur Bestrafung der Modocs aus gcsprochen und seine Ansichten sind dcn Be hörden des Kricgsmiriisteriums sofort mitge theilt wölben. Gcn. Sherman hat an dcn Gen. Schofield telegraphiu, die gesammte Bundesmacht so fort gegen die Rothhäute in's Feuer zu füh ren. Bon dcm Hauptquartiere der Armee ist fol gende Order erlassen worden: General-Order Nr. 3. Es ist abermals die traurige Pflicht des Generals, der Armee den Tod eines unsercr geachtclstcn und berühmlesteu Cameradeu an zuzeigen. Brig. General Edward R. S. Carrby, Commandant des Departements von Colum bia, wurdc am Freiing, 11. April, von dcm Häuptlinge Jack erschossen, während cr be strebt war, die Versetzung dcr Modocs nach dcr Nocdgreuze von Ealisornien anf eine Re serve. wo sie unier Aussicht eines Regicraugs- Agenten leben konnten, zu vermitteln. Daß ein solches Leben in einer solchen Sache geop sert werden mußte, wird für seine Verwand ten und Freunde stets eine Quelle liefen Be dauerus sein. Doch hofft der General, daß sich alle guten Soldaten bei dem Gedanken beruhige», daß Gen. Canby bei Ausübung seiner Psuchl fiel, denn er war speziell für diese delikate und gefährliche Missiceu crnannt worden, da man seine Geduld, seine Selbst- Verleugnung nnd seine Trene gegen dic Regie rniig, sowic scinc gcrciste Erfahrnng genau kannte. Er halte bereits die nothwendigen mililäri schcn Vorbereitungen beendigt, um den Be schlüssen dcr Friedens Cvmmissäre Nachdruck zu geben und hal dieselben zu dcr Schluß- Eonjereiiz mit dem wilden Häuptling beglei te! ; dort fiel cr durch Verrath außerhalb der Mllitärliuic, abcr unter den Augeu des Sig nal Bcamlcu. Glcichzeilig wurde ciucrdcr Fricdcns-Tom lödllich vcrwundct nud der dritte cnlkain un verletzt. Anf die'c Weise starb einer der bravsten nud besten Männer dcs Landcs, dessen geiellschast liehe Tilgenden seinen mililäriichen Vorzügen glcichstandcn. Seine Geschichte als Offizier auch nur zu skizziren, würde deu Raum einer Gencralordrc weil überschreiten; cs mnß hier geniigen, daß Gen. Eanby im Jahre 1835 seine militärische Carriere als Eadclt begann, 1839 gradninc und jcildcm dem Landc 38 Jahre treu gedient hat. Nach langjährigem, ausreibendemFelddlen ste erbot cr sich im lahie IBH9 sreiwillig zur Uebernahme dcs Commando's am Columbia, wo cr die verdiente Ruhe und Erholung zn finden hoffte. Die Difflculläteu mit den ModocS begannen letzten Winter und es war außerordentlich wniischenswenh, dieselben durch sriedliche Miilcl zu endeu; es schien sast durch die Vorsehung gcsügl zu sein, daß ge rade Gen. Canbq dort commansirtc. Er entsprach den Wünschen der Rcgxrnilg mil Freuden und arbeitete mit einer Gedrrld, welche erneu besseren Lohn verdiente. Leider ist es anders gekommen; er lieg! zetzl als Leiche iu dcr Wjidniß Ealisornicu's, während dcr Blitz die Trauerkiiiide nach allen Tycileu der civllisirten Well trägt. Obgleich der General todt ist, so prangt doch sein Name neben »nvergcu>giichen Rnh inesthaien jn den Annalen dcr Armee und lein Anderer steht höher in der Achtung seiner Landsleute. Gen. Canby hinterläßt eine Wittwe, abcr keine Kinder. Jede gesetzlich erlaubte Ehre wird dem Verstorbenen zu Theil werden. Aus Besebl des Gen. Sherman W. D. Whipp'e, Ec.i.-Adjntinr." Viclc persönliche Freunde uud Belanute der Ermordeten besuchten beute das Kriegs- Dcpartemcnt, obgleich die Büraus geschlossen waren, um Einzelnheilen über die schreckliche Tbat zu vernehmen. Gen. Sherman hqtte heule Abeud eine Con serenz mil dem Präsidenten über die Fragen, welche diesen Verhältnissen entspringen w.r den. Obgleich über die Beschlußnahme Nichts verlautet, so dars man doch versichert sein, daß die Greuclthat nachdrücklich bestraft werde» wird. Das Gefühl der Indignation hat hier einen nie dagewesenen Grad «reicht. Jedes Cabi netwitglied ist der Ansicht, dag diesen Stamm die därleste Strafe treffen muß. Dcr Sekretär des Innern wurdc gestern Abend von dem Morde in Äeniunijz geseyt, worauf er sich über die Züchtigung der Bande sofort in derselben Weise änjzerte, wie der Pr äsident und Gen. Sherman. Heute hatte Hr. Deiano eine Unterredung mit dem Gen.Sher man. Gen. Schofield hat die posilivsten ders erhalten; die Behörden sind überzeugt, daß eine Gelegenheit eingetreten ist, welche nicht die geringste Nachsicht und Zögecnng ge stattet, lun das Uebel gründlich auSMilgen. Hr. Meacham wußte vom ersten Augenblicke an, daß oie ModoeS aus Verrath sannen; als er vor eingen Wochen von hier abreiste, sagte er zu einem Freunde: „Sie werden mich wabrscheinll'ch nicht nieder sehen, denn ich übernehme eine gefahrvolle Pflicht." fand heute Avenv der Kirche" statt, um die christliche Politik derße giernng gegen die Indianer in Betracht zu ziehen. Die Anzeige der Versammlung war erschienen, ehe man ein Wort von der Mord that wnßie. Gen. Howard sagte in einer längeren Reve, die Indianer seicu srüher auf I d'r einen Seite geplündert worden und die Bundesregierung auf der anderen; Gen.Grant habe jedoch den coirupten Ring zerbrochen. New-?) ort, 13. April. <Spez.-Tep. des ~N.-A. Herald.")- Der „Herald" erhielt Spezial Depeschen über die der Ermordung dcr solgendenEreignisse. Di: Truppe» sanden Meacham, IOD Aards von dcr Stelle, wo die Bcralhung stattgefun den hatte, schwer verwundet, mit einer Kugel im Kopse, aber noch lebend. Er wurde nach dem Lager zurückgebracht. Fünfzig Zards weiter sans man die Leiche des Dr. Thomas ans dem Rücken liegend und fast ganz entklei det. Er war durch den Kopf geschossen. Gen. Leichenar gleichfalls aller Kleider beraubt und lag snd'lich; erhalte zwei Schüsse im Kopse. Kaum hatten die Truppen diese Leichen er blickt, so stürmten sie vorwärts, nnd die bei den Bcttterie'n waren kaum eine Meile von den Mördern enisernt, als es zum Rückzüge blies. Die Indianer hatten ihre Verstecke be reils erreicht uud die Truppen mußten zurück kehren. Die ludiancr grissen das Camp de? Ober sten Marion an; ans die Lieutenants Bor,le und Sherwood, welche sich 50oHardS über die Linien gewagt hatten, wurde geschossen und Letzlerer verwundet. Tic «cw Porlcr Prcsic iibcr »as Massacre New -?) or k, 13. April. Die hiesigen Blätter haben alle Artikel iibcr das Movoc- Massacrc. Dcr „Herald" sagt: „Das Massacre bricht nicht nur allen halben Maßregeln dcu Stab, sondern wird auch zu energischem Vorgehen ciegen andere widerspenstigen Inoianerstämme Anlaß geben. Gcn. Sheridau's Plan wird endlich doch ohne jeglichen Rückhalt angenom men werdcn müssen. Wir verlangen eine klarr Politik, die nicht nur cinsach sür uns, sondern auch den Rothhäuleir verständlich ist. Die selbe läßt sich in wenig Worten geben: „Hal tet Rilhc, oder .Zhr wcrdct todtgcichlagcn." Dic „Wwrld" mißbilligt die Indicuier-Pc lilil. Dic „Times" glaub!, daß die Truppen jetzt die Modocs ausroitcu wcrdcu; sic meint icdoch, dieselben sollten Icbcndig gcjaiigcn, prozessirt niid gehäiiz>t wcrdcn. TaS .»ieacsic vom >n Lrcgcn. iiin San Fr a n isc o, tl. April. Fol gcndc Tcpejchc ist siis dcm Hanviguartier dcr Expedition gegen die Modocs am Tnlc - Scc hicr eingetroffen: „Keine von Bedeutung. Meacham wird vicllcichr gerettet, sciu Finger mnß jcdoch ampulirl werden. Das Lager ge rieth gcftcrn Abend durch Schüsse an den Po sten in Ausrcglliri, dcr Alarm cr vles sich je doch als fals b." Oberst Green wäre beinah? durch die Un- Vorsichtigkeit eines anderen erschossen worden, die Kugel aus dessen Rcvolvcr sircisie Auch Obcrst Marion wnide gestern in ver rätherifchcr Wcisc aitackut. Licul. Sherwood, der Offizier dcs Tagcs, sah cinc wcißc Flagge außerhalb dcr Pojteiikcltc. Licut. Boylc be gleitete ihn. Sic sanden einen ludiauerkna bcn, wclchcr die Offiziere ersuchte, in die Fel sen zu lolnmeu. Jetzi wurde Steambuat Frank sichtbar', welcher Berde arisjordcrie, zu tommcn; da sie es nicht thaten, schössen d-e Indianer ans sie. Bei dcr zweiten Salve crhielt Lieui. wood eiucit Schuß in die Hüfie n>id eincn anderen in dcn Arm; Licut. Bople enikam. Sherwood stürzte, die Truppen rückten aber rasch ans und brachten ihn in Sicherheit. Dic ludiancr beabsichtigten, die commaudi rendeu Offiziere von beiden Lagern gefangen zu nehme i. Das Letzte. New -?) ork, 13. April.-Ter „Hcrald" hat ciuc Spezial-Dcpejche von heute Moigen ans den Lavaseldcrn; bis zur Slunde der 2lb sendung hatte dic Schlacht noch nicht begon nen. Resignation vcsGtianp»en inEH'na. Washington, 12. April. Hr. Fre derick De Long, der amerikanische Ge'andic in China, hal dcmLlaatsdepartemenle scine Re signalivii eingeschickl. Wie man hört, ivird Er-Seiiaior «Sole von Calisoinieii zn seinem Nachsolgcr criiaiint werden. ?ic Indianer in Wyoming und Ari» z»'na auf dein ÄriegSpfade. Washington, 12. April. Nach bicr cinizctrosscücn Nachnchlcn bcrcilcn sich die In dianer in Wyoming nnd Arizona znm Kriege vor. Zwischen den Cheveunes und den Re giernngslruppen sand am Freitag ei» Kamps statt, in weichem dieJndiai er siegieich waren. General Ora hat um Perstärknugeu imchge sucht. Wabrscheinlich werden mehrere Trnp penciblheilungen von Georgia nnd Süd-Varo liiia nach dem Westen gesandt werdcn. Dcr Schiffbruch der ~Atlantic." Halifax, N.-s., 11. April —Folgendes ist eine der Liste dcr Gelder und Werthsachcn, dic man an dcn Leichnamen gesunden, und welche der Fricdcnsnchter Edmund Ryan in Verwahrung hat: Nr. I. Fraccs Machaward, Stcwardcß, 5 Zovcrcigns und 52.05 in Silber. Nr. 2. Frau Davidson 825 Sovereigns, amerikanisches Papiergeld KtBl, Ccediibrief der „London Co.-Bank Comp." ans Falkner, Bell 6c Comp, in Sau Frauzisco zu Guu steu der Fran Lawestou Davidson nnd LISO. Nr. 3. Christophcr Moore, >'» Lovereigns, K22U amerikanisches Papicrgeld, Tratten ge zo.>en von dcr „Hibcri»a-Vauk" in Liverpool aus die Herren Harn.tr, Hares, Hambre» Lloyd, London, sür eine silberne Uhr und Kctle. Nr. 1. lohu Cooke, !!0i Sovereigns, 37 Cculs Silbcr, Dcpositcuschmi dcr ,/Natioual- Va»k" zu Kilkeuiiey vom 17. Äiärz 1873 sür Vir. 5. Uiibckaunt, cinc silberne Uhr. Nr. 6. Unbekannt, Notc dcr „Vau! von England." Nr. 7. Unbckaiint, 15 goldene Z vanzig- Fiauleii'Tiiickc und unc silberne Uhr. Nr. 8. llubelanttt, KBl amerik. Papier geld und eiu Vilud Schlüssel. Nr. 9. Unbekani.t, >5 Sovereigns. vir. 10. Unbekannt, ciu S2O-Goldstück und Vir. I l/Unbckauul, K 12.50 in Gold, ciue silberne Uhr uud eiuc Bnsciiuadcl. Zir. 12. Unbekannt, ü Sovcreigns. vir. 13. Von cincr uiibclanulen Fran, s>) Ccnts. vir. i t. Bon einem ii'.ibckauulcu Manu Sovereigns. Nr. 15. Von cincr nnbekaiintcu Frau 55 SvvercigliL. Nr. li',. Von cincm uubclauntcu Manu ein S2O Goldstück. Vir. 17. Hr. Hosjord H 25 iu Gold, S 2 in Silber» Vir. 18. Unbckanutcr 2liauu, »50 in Gold, 19. Uubciannlcr Mann st 10 in Gold uud SI2O iu Silber. Nc. 20. Unbekannter Mann, 5 Sovs. nnd 5K CIS. in Silber. Vir. 21. llnbelannte Frau, I Sovercigu. vir. 22. Frau A. Smith, Vir. 513, West- Straße, 55 Sovereigns. Nc. 23. Unbekannter Mann, K 97.75 in amerikanischem Papiergeld, mit silberuec tlhr r.ebi! Kette mit Goldkapsei. Vir. 2-1. Wm. Williams, cinPntol, 3 z?o -vereings, eine Uhrketic, 52.25 in Silbcr, deutsche Manuscripte und eine Tratte jnr 10 preußische Thaler. Vir. 25. Robert H. Eccles,2l Sove:eigns. Nr. Sit. Unbekannte Frau, 7 Sovereigns, ein einfacher R>ug, ein Buud Schlüssel und eine silberne Kcttc. Folgende Artikel wurden ausgelesen: 3 sil beine llhrcu mil Ketten, einsache goldene Ringe, ein Einigranleu-Passagier.Tickel sür Zwei, in London und gnl von view v)ork itach Chicago via dcr „New v)ork>Cen iral-" iinv „Great-Westerii- und Michigan- Eifenbahn"; ein Emigxanteii-Pafsagicr-Til ket von Chicago nach Nebraska; ein Wechsel, gezogen von Wm. M. H. Hayward, vom 4. März 1873 datirt, aus Geo. Harris, Land. Cvinmissär der „Burliuglon-Mlssouri-Niver- Eijenbahii-Comp." in Liucolu, vicbrasla, zahlbar ans Ordre des George Fletchcr sur ein Heirathsattest des Joseph Booth Hayward nnd dcr Hannah Hooley von Lower Broughlou, Lancashirc, datirt 2«. Februar 1872/ Folgende Artikel wurden von Hrn. N. P. Christian abgelieftrl: Nr. 1. Zwei Ringe, dic wahrscheinlich dcm Albert'Summcr gchörtcn, einer ist eiu Siegelring und mit S. markirt, dcr andere ein einsach.r Ring mit dcr Inschrift von „Al len an Albert." Nr. 2. Vou cincr Weste genommen, 5 Zwanzig-Franken Goldstücke, ein 5-Franken stück und eine silberne Uhr. Nr. 3. Zwci Postamtsanweisungcn Vir. 4k!2 nnd 463 für je S4O gebogen in Rockland. Maine und zahlbar an Amanda Richards, Snrrey, England; eine Quittung des I.W. Lawrence in Boston sür K4K.40 an John Ri chards, datirt 21. September IL7Z für eine Tratte auf die „Metropoliian-Bunl" für^B. Nr. 4. Eine silberne Uhr, ein innerhalb derselben besind'ichcS Papier ist mit „Mr. Hawkins" bezeichnet und läßt ersehen, daß sie zu Bridgetown, Tolneß, i» England gerei nigt und repaiirt woroen ist. Außerdem besinden sich einige Gegenstände iu den Häiidcii des Hrn. Lsngard, der sich weigert, dieselben dem Zolt-Collektor auszu liesirn. N e w-Z or k, 12. April.—Die letzte Nach richt von Halisax geht dahin, daß dem Ttur > nie dcs Donnerstags eine Hohe See folgte und l alle Taucher-Arbeiten uumöglich machte. > Die Befürchtung, daß dcr Ltn.i» das Wrack zertrümmern würde, ging nicht in Erfüllung, wobei bcmcrkcuswcrly ist, daß wohl kaum : irgend eiu anderer Seedampfer dcm furchtba ren Wogendrauge entgangen sein würde. Ei- die Arbeit begaben, brachien keine weitere Lei chen an's Licht. Ein Taucher fand aus, daß unter Deck das Cargo durcheinander umher schwamm und die Copactmcnts zerstört ren. Die Bcamteu der „Whiie-Star-Liiile" behaupten, daß Alles, was nur eben möglich geschehen fei, um die Leichen zn reiten. Das Nnqluck in (sonn. Hartford, Conu., 11. April. —Mau hat dic Nachforschungen unter den Ruinen des Shepard-Block ausgegeben, obgleich noch Viele glauben, daß man nicht alle Leichen ge fiindcn hat. Die Coroncrs-Jury gab gcstcrn cur Verdikt ab, das die Contraktoreu White K Ruthcrford tadclt uud sie großer Fahrläs sigkeit beschuldigt. Der Eigenthümer, Hr. Shcpard, wird getadelt, weil er zugab, daß unter seiner eigenen Anssicht ein solch' unsiche rer Bau hergestellt wurde. Aus deu Zeugen aussagen geht hervor, daß das Gebäude aus jogenanntcn..Lease Gronnd" gebarn wurde n. in 20 Jahren an den Eigenthümer des Bo dens zurückfallen sollie, wcil er die Benutzung des Landes gestattete. Jn Folge dieser Be dingung suchte Shepard so wohlfeil, als mög lich, zu bauen, ohne Rncksichi anf die Sicber hcit dcs Gebäudes. Der Pächter des Bodens hatte außerdem jährlich siebeu Prozent von 520,000 und alle St.ueru und Abgaben z» bezahlen. Dies sind die Ursachen, warum kein solidcr Bau hergestellt wurde. Verhaftung von drei Garrotcn.cn. PortSmouth, N.-H., 11. April.—Drci Mänucr wurden am Mittwoch auf die An klage verhaftet, einen Franzosen, Namens Anlonio Bouley, au der Eisenbahn in der Nähe von Salmon Falls garrotirt nnd bc- Hochwasscr u»d tteverschwem ninngen. Watcrtow n, N.12. April.—DaS Wasser im Black-River stieg gestern Abend höher, als es bei der großen Uebcrschwcm mung im Jahre 1869 stand. DaS Unglück in Mochesler. N o ch e st er, N.-H., 12. April.—Tie Lei an der Frontstrave -nni's Leben kam, ist ge funden worden. Gattinniord bei Utica, Utica, N.-?)., 13. März. Heule Mor gen wurde Frau R. Pierce in der Nähe ihres Hauses in Lamdcn ermordet gesunden; ein Kind von 4 Jahren sagt, sein Vaier habe den Mord begangen. Der Mördcr ist slüchlig g» worden. Gattinmocd nnd Scldstnioidveistich. New - Hor k, 13. Apiil. Frau Mary McDcrmott wurde hente Morgrn in Gegen wart ihrer drei Kinder von ihrem eifersüchngcn Manne mit einem Schmicdchammcr crschla gen. Der Mörder wurde verhaftet nnd ver suchte in dec Zelle feinen Schädel an der Wand zu zerschmettern; cr verletzte sich schwer. Gattcnniord in Brooklyn. Eine irische Veichenwache New Hork, 13. April. Tho«. Mo ran, welcher am Samstag in Brooklyn ver hastet wurdc, auf die Anklage, seine Fran ermordet zu haben, wurde heule iu's Ge fängniß geschickt, Ulli das Veifahreu dcs Co roners abzriwaiteu. Während der Wache bei dcr Leiche dcr Ermordeten betranken sich zwei Brüder derselben nnd prügelten sich, worauf sic von dcr Polizei vcrbastet wnrden. Schon wieder cin Bankbeamter dnrchgebyannt. N e w-?> ort, 13. April.—Hr. Klcncn, dcr Kassircr der „City-Saviligs-Baut" von Ho boken, ist mit Hinieilafsung eines Defizits von Z 30.000 verschwunden. Die Devasiloicii der Bank gehören deu ärmeren Klassen Hobo ken's an. Der „Herald" <Zorcespoiidcnt auf (Tuba angeblich den Strapazen erlepen. New -2) ork, 13.April. Dcr „Hcrald" bat Spczial Dcpcschen aus Kep-West, daß O'jieUy aus dem Wege nach Santiago de Cuba an Erschöpfung infolge der strengen Haft iu Maiizauilio geslorbeu ist. Sckrctär Fish telegraphrrte dem Bruder O'jielly's in Hartford, daß cr den General- Couilil in Havanna instruirl habe, sich bei den Behörden zu verwenden, daß O'Kelly in Havanna prozessirt wcrde. Vice-Präsident Wilson sagle beute: „Es dürfe nicht gestattet werden, daß dein L'Kelli> ein Haar gekrümmt werde. Die Ver.Staaten sollten ihn als Bürger schützen." Der Ausstand dcr Steiv - Yorker (»iaSarbcitcr.—Eine Drohung. New- >'< o r k, 12. April.— Für diesmal scheinen die ausstchcnden Gasarbeiler von der vollständig geschla gen mördcn zn sei». Die Reservoirs sind sämmtlich fast ganz gefüllt, nnd gestern gegen II Uhr Vormittags wurden die Leiinngsröh rcn geöffnet nnd uuiinterbrocheii offen gehal ten. Die fcicrndcn Arbeiter stehen noch in Gruppen von siius bls zehn Ma»n an den Slraßcucckcu in dcr Nähc der Fabrik nnd spre chen über ihre Lage, sind aber bedeutend ent innlhigt. In dcr Gegend dcr „Manhattan- Fadrii" ist die Anwcjenhcil ungewöhnlich zahl-eicher Polizisten das cinzizc Zeichen, daß dcr Ausstand noch nicht ganz becuvel ist. Die „Ncw - /joik - Compagnie" soll den anderen Gas - Gcscllschasicn die 'Namen dcr AnSgc standenen initgelheiU haben, die in Folge des sen hier in der Stadl schwer wieder elrbeit er hallen. Heute srüh verlautet, daß gestern Abeud eine Verjvmmlnug der Gas Arbeiter stailsand und James Counulli),Präsident dcr„Staats- Aibeiier-Ässeiiiblt>," eine Rede hielt, worin cr sagle, daß der „Slrike" erst jetzt ernstlich be gönnen habe. Die Organisalion dcr Gasar bcilcr sci, rnchl unlhälig gcwcsen und werde innerhalb 6 Tagen cm solches Loch in die Reihen dcr Polizei, welche die Arbeiter mit Knülleül niedergeschlagen und in anderer Wcisc mißhandclr hätte, machen,worüber man erstaunen uerde. Die Goodrich fÄ»e Mordgeschichte. Brooklyn, N.-?).. 12. Apiil. —Da die Polizei ansfand, dag alle von ihr gemachten Versuche, das Geheimniß über dcnTod Good rich's zu liefern, ein Fehlschlag waren, so ließ man schließlich eine bekannte Gehetiiipo lizistin von New-?)ork kommen, die untcr dcm Namcn „Lucy Raymond" unter der singilteu Angabe, als Zeugin in einem anderen Falle scstgehalten zn werden, O-nariicr in tcuncl bcn Zrmmcr des Gcsängiusscs erhielt, >vo Ln ccttc Myers eingesperrt war. Die Gehciin poliziflin machte sich sogleich daran, Lucclie alis-nsiagen, diese aber schien Vecdach! zn schöpsen und blieb schweigsam. Lucy kehlte deshalb unocrrichicik Sache »ach Ncw-Hork znrück. Mexiko von elncr neuen Nevolntiou bedroht. l2. April.—Nachrichlen aus Mcxiko melden, daß dic luaristcn uuo oie Diausten eine mächtige Opposition gegen die Regierung beabsichtigen und das Mißvergnü gen dcs Volkes über die Hallung der Regie rung in der Eisciibahirsrage zu ihren Gunsten Aernnschte Depeschen ai.S Stew ?>ork. Ncw -?) ork, 13. April.— Dcr Dampser „Calabria" kam gestern hier an. D:e gestern nach Europa abgegangenen Dampser „Lonau" und „City os Vroollyn" nahmen 8 >95i,000 m Spezic mil. Gestern wurde der Mrlchhandler Georg Cole im Criminalgerichlc „in bestrajt, weil er scine Milch gewässert hatte. Zwei irländische Weiber liesertcu gcstcrn in ihrer Wohnung am Columbia-Place eine Schlacht mit Töpsen und anderen HauSge> räthen, loobei Eine, Namens Murphy, tödt lich verletzt wurdc. Terrence Fitzpaliick befindet sich inHast, weil cr am Freitag Abend seine Frau im Rausche surchtbar mißhandelte und sie zwang, znin Fenster dcs zweiten Stockwerks hinaus zuspringen. In der gestrigen Urilersnchung über den „Ecie"-Schwindel sagte lay Gonld über die verschiedenen von ihm prakttzirlen Bestechun gen ans. In den katholischen Kirchen der Stadt wird heute sür die Genesung des Papstes ge bellt. Gestern reis'ten die Schatzamtsagcnlen Senator Eattel und I. Bigelow, sowie der Ärchilekt Oberst Röölwg nach Europa ab. Gestern Abend II Uhr wurde Hr. Char les Schell, 45 Jahre alt und Nr. 4SI, West -n. Straße, wohnhaft, rn einem Laden an der Ecke dcr 62. Str. und 10. Avenue von drei mrbetannren Männern ermordet. Die Mör der eniflovcn. N. Rcnho Hivasawa, ciu lapancsischer Stiidenl, welcher »u örooklyncr Polytechui cum studiric, ist am Miitwoch gestorben. Ter Mörder Malh. Morrison, welcher bereits zwci Mal Selbstmord versuchte, ist in „Bellevue-Hospitale" gestorben. Der wöchentliche Bantbericht gibt fol genden Ausweis: Abnahme der Anleihen »2,- 017,100; Zunahme der Spezie K16S,000; Abnahme dcr Cirkulation K 1400; Abnahme der Depositen 5757,800; Zunahme dcs Pa piergeldes 5553.300. Die Dampfer „Citri of Washington," „Adriatic" und „Sparn" sind von Liverpool hier eingetroffen. Bankdicdstählc. Pitts bürg, Pa., 12. April. —Am Niontag wurde ein Blechkasteu in der „Safe- Deposit-Banl" vermiß!, dessen geheimnißvol- Kasten cnihiett SKolio Vaar nnd in Werthpapieren n. wurde am samstag Abend von dem Kaisirer der „Odd Fellows-Savings- Bank" hinterlegt; als dieser am Montag sein Teposttum wieder abholen wollte, konnte der Kasten nicht gefunden werden. Man bringt einen Bankbeamien mildem Diebstahl in Ver bindung. Ein Geheimpolizist hat dem Ma yor niitgelheill, er kenne die Diebe. (Später.) Die Blechkiste wurdc hcute in dem Kohlcngcwölbe von McDcvitls' Grocerie gefüllten; das Baargeld war gestohlen, die Wertpapiere fanden sich noch vor. Totedo, 0., 12. April. Der Verlust der „First Viational-Bank" durch? den am Montag in ihrem Gewölbe vcrnbieu Ein bruch wird L 25,000, betragen. Aufrukr iu (sl>arlcston, W -La.,— Eonflrkt zwischen Schwarzen und LLsisten. Cbarlesto n, W.-V., 4. April.—Henle kam cs an deu Werften zn einem Handge menge zwischen Weißen uud Schwarzen, wel ches beinahe in eine» allgemeinen Rasjeukampi ausgeartet wäre. Der T psr. „Julia Vir. 2" löschte seine Ladung an dec Werfte von Bell Sc Oaks. Eine große Anzahl Neger trieb sich müßig an den Werften herum und ließ wie derholt Trobnnzen gegen die wenigen Weißen laut werden. Ein Vorfall aus dem Dampfer führte deu Zusammenstoß herber. Der Buch Halter besahl einem auf dem Boote beschäftig ten Schwarzen ein Packet an's Land zn brin gen. Dieser wandle sich um und sagte, cr wolle nicht und wcnn man ihn jetzt nicht aus dcr Stelle auszahle, so werde er mit seinen Cameraden das ganze weiße Gesindel zum Teufet jagen. Der Capirän befahl dem Schwarzen, ihm nach der Kajüte;u folgen, wo er ihn ablöhncu wolllc; zwci andere Ne ger solglen. Vor dcr Treppe wandte sich dcr Capltäii um uud sagte zu dem Neger, dieses Venchinen müsse aufhören: Sambo wurde grob unt beleidigend, es kam zum Handge menge, die Schisssmaniischast »ahm ie nach dcr Hanlfarbe für die eine oder audeie Seite Panei, dic Neger wurden auf die Werste ge dräiigl, wo sie mehrere hundert Man» Ver stärkung erhlclrc»; die Polizei jchiilt ein, wagte abcr nicht, irgend einen dcr Ruhestörer zu verhaften. Das Boot fuhr sosorr weiter, denn es war große Gesahr vorhanden, daß cs ron deu erbitterien Schwarzen angegriffen werden würde. Die weiße Bevölkerung beab sichtigt, eine Wache ui ihrem ge gen die ausgcrcglcn Ncger zu bildc». Mord >» «Sud»(saroltua. Charlestou, 13. April. - Letzlcn Dien stag wurde im Leuchtthurme von cjap Roman eine gehcimnißoolle Tragödie entdeckt. Frau Johnson, die Frau des Aus'ehcrs, wurdc mir durchschulttcuer Kchle gesunde», neben ihr lag ein Rasirmcsser und ein Revolver. Eine große Geldsumme, welche dic Verstorbene kürzlich aus der Bank bezog, wird vermißt. Hinrichtung in weorqja. P 5 e il o 11, Ga., 12. April.—Gcstcrn wur de hier Fred. Spann, der Mördcr ieiiicr Gat tin, gehängt. Er starb gefaßt und rnhig uud las, bci'm Galgen angelangt, dem vcrsam uultcu Volke eine Geschichte des Vcrbrcchcus vor. Scine Fran war seit einigen Wochen nach seiner Verheiratung krank gewesen und hatte sich sogar ein Bein ampntiren lassen müssen. Einige Jahre hindurch pslegle spann, dcr ein srommcr Mann und ein >i«rchenliht war, sic mit Ausopscruug und suchte ihr auch das Leben so angenehm als möglich zu ma chen. Dann aber nahm er eiu junges Mäd che»,Namens Susan Eberhardt, iu sei» Haus und veiliebte sich in sie, und diese gab ihm ci uigc Monate später das Versprechen, ihn hei rathen zu wollten, sobald Frau Spann das Zeitliche gesegnet. Spann versuchte dann mehrere Male, seine Frau zu ertränkcn. Ein mal stürzte sich das unglückliche Wnb in ci> ucn siebe» Fuß tieseu Wassergraben, doch Zu sau rettete sie au? demselben. Später warf er sie in eine gioße (mit Wasser gefüllte) Tonne, doch auch hier wurde scine Absicht durch Susan verciiclt. Endlich bercdcte cr das Mädchen, ihm bei der Erdrosselung sei nes Weibes bchülslich zu sein, mdcm er ihr sagte, daß davon leine Spuren znriickbleiben würden. Am 4. Mai v. I. wurde das Ver brechen auSgcsührt. Dcr schlafenden Frau wurde cur Airick um deu Vals gelegt und Spann that das Werk, während Susan ne ben ihm stand. Dann zogen sichVeide znrück, aber als sie nach drei Stunde» wieder in das Zimmer kamen, bemcrtle» sie einen rothen Ring am Halse der Ermordeten und da das ein deutlicher Beweis davon war, wie Fran Spann aus der Welt besördert worden, so be schloß das schuldige Paar zu fliehen. Sie wurden aber iu Alabama später verhaftet, nach Georgia zurückgebracht, prozessirt und Beide zum Tode verur'hcilt. Susan soll ihre Theilnahme an dcm Ve> brechen am 2. Mai ebenfalls am Galgen büße». Ein Missis,ippi-Da»ipfcr ver- brannt. N'c w - Orleans, 12. April. Der Dxfr. „Big Horn," welcher am 5. von hier abfuhr, brauirle gestern bei Point Plea sant ab. Et» Ärudcrmord. Chicago, 11. April. Ja dem Stadl chen Hyde-Part erprobten gestern Abend die Brüder Henry und Anlonio Eiders in einem Ringkampfe ihre gclenke Krajt. Henn). als cr sich bczwungcu glaubte, vcrjctztc seinem Bruder in dcr Aufregung zwci hesrigc Fauste schlüge in's Gesicht, woraus sich cur Kamps crnsthaster Art entspann. Die Eltern eilten herbei, um die stretteildeu Brüder zu lrenneu. Anlonio erttwand sich den Armen der ihn hal tendcu Matter und vergalt die Faustsäilagr mil cin'in Messerstich in die Brust des Bru de>s. Der Gctcossenc sank m» larttcm Aus schrei in die Arme des Vaters und starb nach 2 Stunden. Antonio, der Mörder, ließ das Messer sallen, ging in's Haas und legte sich iu'? Leu. Noch rn derselben Nacht wiude cr linier dem Wehklagen des erschütterten El tirnpaares durch einen Constabler nach Ehr cago abgesührt. Der noch jugendliche Bru dei Mörder scheint lieie Rene übcr seme That zu fühlcn, bchanplct abcr, daß er durch das Betragen Henry'S zu derselben gedrängt wor den sei. (si»c <>>,ftnnschcrtl'. St. P anl, Minn , 12. April. tüin kleines bölliischeS Mädchen, Namcns Man? Kabel, wurde am letzten Montag in Winema, Minn., aus die Anklage verhaslei, versucht zu habe», dieFamilic des Hrn. Robert Duncan, Superinlendenten dcr Armensarm des Lonn ths, zu verglsten. Das Mädchen schüttete ein Flä'chchen von Strhchnin in den Morgen kaffee, und sieben erwachsene Personen er kraiitien; nur die rechtzeitige Ankunft des Arztes rettete sie. Die kleine Kabel sah da« Fläschchen vor einigen Tagen in einem Glas schranke und fragte Frau Duncan, was es entHalle; obgleich ihre diese die Wahrheit dar über nicht sagte, so scheint sie doch sehr rasch darüber Ausschluß erhalte» zu haben. Die lunge Gisliiiischerin befindet sich in Hast. Muß nachzahlen. O mah a, Nebraska, 11. April. Der Prozeß gegen Moritz Goldstein von New ?)ork wegen Benutzung eines Freibillets aus der „Uiiioit-Pacific-Bahn," welches nickt für ihn (Goldstein) ausgestellt war, wurde heute gegen den Beklagten einschieben. Er wurde zur Zahlung von «100 verunbeiU. «Tv M^cmöncn. Salt-Lake-Eity, 12. April. Heule legte Brigham Aonng sein Ami als Präsident der „Utah-Eentralbahn" und der „Southern Bahn" nieder; er hat sich jetzt von allen Ge schästen zurückgezogen und begibt sich dem nächst nach Arizona. Die berüchtigten Fälscher auS Etig-, land.—vrdwetl in Havanna enr» flskcn. Havanna, 11. April. Bidwell, der hier verbaiteie Fälscher, sprang gestern über einen Balkon des Gefängnisses und entkam. Man glaubt, daß er noch in der Stadt ver borgen ist. N e w-H or k, 12. April. In dem Falle des Fälschers McLonnall wurde entschieden, daß derselbelgeschlich gesangen gehalten werde. Die Colonie an derSa>nal,a-sttai. Angeblich ein «lutbav infolge der Landung. Havanna, 13. April.- Nachzuchten vom 7. aus St. Thomas liegen vor. Es wurde dort berichtet, daß ein amerikanischer Dampser die 'Nachricht nach Pono-Rico vrachle, daß em Dampfer mir einer großen Anzahl Eolo nisten von New-Uork in dcr Samana-Bai ankam; als die Amerikaner zu landen versuch ten, wurden sie von den Bewohnest üngegns- Zen und mehrte gelödlet. In Tt. Thomas Nummer 89. bezweiselte man die Wahrheit dieser Nach richt. Revotutionövcrsttch in Haüti. Die geschlagen hingerichtet. H a v a Ii Ii a, 12. April. Ein Brief von Jacmal, Hahti, vom 24. März datirt, ent hält Ciiizelnhkiien über eine versuchte Revo lutivrr in Gonarncs, welche von Gen. Michel geleitet wurde. Es gelang den Behörden, den Ausstand zu unterdrücken. Dreißig Bethci ligte, darunter Michel, wurden hingerichtet. Michel, welcher im Jahre 1858 Frrsenr war, wurdc im Jahre 18«!8 General; er hielt aus dem Schaffote eine Rede, in welcher cr sagte: „Große Männer, wie Napoleon nnd Andere hätten eine Bestimmung zu erfüllen gehabt, er habe die feiniqe erfüllt." Noch ein Schiffbruch. St. Thomas, 2. Apiil, via Havanna, 10. April. Das am 24. Januar vouNew r?)ork nach Liverpool abgesegelt britischeSchifs in auf See verlassen worden. Es war bereits 52 Tage unterwegs. Die Ma trosen und einer dec Offiziere sind hier ange kommen. DaS britische Kriegsschiff „Chal lengl," fand die „Barnna" nmherlreibend, nahm sie in's Schlepptau und licierle sie an die hiesigen Behörden ab. Schiss und La dung waren sehr hoch versichert. Es ist e>ne Untersuchung über die Sache eingeleitet wor den. Brande. B o st o n. Mass., 12. April.—Letzte Nacht gegen l Uhr wurde wieder der Feuerrus ru dieser Stadt gehört und die Bevölkerung, dic eine neue groize FeuerSbrirnst besürchicte, flüizte auf die Straßen, die in wenigen Mi- Niiren gefüllt waren. Es brannte in dcr „New.England-Lrgel-Fabril" und die For men-Fabrik von 6- 9!olses iu Ware haniiiraße, uud alle nach lencrGcgend fahren den Ears waren gedrängt voll vou Neugieri gen. Das abgebrannte Gebände geHörle Hrn. T. Claik und sein Verlust wird aus 535,000 geichatzt. Jn dem umfangreichen Gebäude hatten viele bedeutende Firmen ihre Waarenlager, die vollständig zerstört wurden. Der Gesamnitverlust ivlid aus 5180,000 ge schätzt. Patersoli, N.-1., 12. April. Heute Morgen 4 llhr gedeih die Inte- und Hanf spinnerei der Firma Todd Ruchie in Brand und wurde total zerstört. Verlust K 75,000. l.ü> Arbeiter silid außer Bescheinigung. Felix Ställe neben der Fabrik brann ten ebenfalls ab. Verlust L2OMO. Varkersburg, W.-Va., 12. April. Phillpp Dalmv.r'ü Wohnung wurde heute durch Feuer zerslött und eiu iieuuiähriger öinabc kam in den nm. Detroit, Mich., lü. April.— Hente brach in dem Gebäude der „Tribüne" Feuer au«, welche« das ganze Gebäude zer siörte. Verlust K'js,o'»o. Der benachbarte „Commercral" wurde im Betrage von »7000 beschädigt. Telegraphisches vtterlei. "cu Bclljlehem, Pa., fiel gestern Abend drei Zoll tiefer Schnee. Zu Newark, Del., spielten die Schüler desHollege's Verstecken uud James Bush von Wilmington kletterle in den höchsten Raum der Eopula, diese brach zusammen und dec junge Mann stürzle erst ans'S Dach und dann anf den Hof und verletzte sich dermaßen, daß mau an seiner Wiederherstellung zweifelt. DieTesetzgebung von Alabama hat vor gestern ein skandalöses Eisenbahngesetz ange uouimen, welches HIOOO pro Meile an Bah nen vcrichentl, die ans Staalsunierstütznng Anspruch haben. Die Bevölkerung rst gegen dieses Gesetz. Der Dampser „kangaroo" hat au dcr iiüsie von Nenscholilaud begonnen, das User endc des neuen Kabels zu legen. In Bussalo wurde der Oberst Theodor Tisner wegen auf iüuf Jahre in'S ZnchlhaliS geschickt; dcr des Diebstahls auge tiagle Obcrst Dan. Myers wurde noch nicht prozessirt. Iu einer Wirthschaft zu Philadelphia gab cS gesternStrcit, uudChartes Little wurde von Wm. Horn töZilich verwunde!. W. M. Tweed ig iu Torouio aiizekom meii. —ln den Neuenzland - Slaaten nnd iu wüthete am Samstag ein furcht barer Sturm. Esropäische KabeldertchLk. Berlin, 12. April. Der Achtb. Bancroft gab gestern Hrn. Laeker ein Diner im amelikanischen GesaudlschastShotel. Berlin, 12. April. Bivmaick ist nach seinem Gute Barzin abgereist, wo er die zubringen wird. Das seil einigen Tagen hier cirkulirendc Gerücht, daß dcr amerikaliische Geiandie Äan crost addaiilcu werde, wird heute positiv in Abrede gestellt. Hr. Banerost hat ein schrei ben von dem Präsidenten Grant erhalten, »i welchem dieser lein Ver'ahien vollständig b>l ligt; anch genießt er das volle Bcrlranen des deutschen Kaisers und des ReichStauzlers. Paris, 12. April.— Saint Marc Gi rardin, der bekannte fianzosische Zchrisisteller, starb hier gestern am Zchlagslusie im 72. Le bensjahre. Er war am 12. Februar lBvl in Paris geboren. Paris, I?. April. Es ist den gemä ßigten Republikanern nicht gelungen, Hrn. Thiers zu veranlassen, die 'Landivatlir Re lnusai'S sür denvakanienDeputillen zurückzu. ziehen. „Li Siecle" jagt, daß eS HlU.Barodet UiiierstüHen weide. Brüssel, 12. April. - Die Regierung hat ein Kriegsschns nach <lstelivc geschickt, lim die britischen Fischer zu verhindern, ihre Gren zlinie zu überschreiten. Der Ausstand der Steiubiuch Arbeiter iu Haiuaiilt ist beendigt. Paris, 12. April. Eine Depesche von Pcrpignan berichtet, das die Karlisten von Puigcerda abzogen, weil die ipaniichen Trup pen in drei Eolonnen zum Entsatz dcr Gar nison anrücke«. Die Karlisten stellen jedoch die Sache an ders dar, sie lagen, sie härten sich aus dem Grunde zurückgezogen, weil sie am Eharsrci tag nicht kämpfen wollten; sie lvürdeu dem nächst zurückkehren und den Angriff alsdann erneuern. Don Earlos kam vor dem Angriffe aus Pnlgccrda in Perpignan an und wartete dort anf das Resultat dcr Belagerung. Tie ttarlrsten waren >u t> Mann stark, die Besamung zählt: nur SW, wovon etwa 50 Soldaten waien. Nach einem Bombarde ment von 2-t Stunden waren die Republika ner erschöpft, glücklicherweise zogen sich die Karlisten zurück; sie nahmen ihre Berwnnde lcn mit und begruben ihre Gejallenen. Barcelona, 12. April. Eine De pesche von Puigcelda meldet, daß die doittge Garnison entsetzt worden ist. Eine Abihei lnng Reg:crnligS'.r»vpen ist dort angetom meu und weileie Augrifse der Karlisten aus die Sladt werden deshalb nicht befürchtet. Die Niederlage der Karlisten war eine voll ständige. Bei ihrer Flucht ließen sie ihre Tod ten aus dem Schlachtselde liegen. London, 12. April. Depeschen von Rom melden, daß das Befinden des Papstes im Batilan große Befürchtungen eiregt. Rom, 12. April. Der Papst befand sich heute Morgen etwas besser. Das „Voce Ve rna" zeigt heute Abend an, baß sich sein Zu stand während des ganzen Tages besserte; er empfing die Eaidiuäle und schrieb mehrere i r - Rom, 13. April. (spez.-Depesche der „World.") Der Papst litt mehrere Stunden lang die größten Schmerzen und ist letzt in einem lethargischen Zustande. Aerzre haben das Ausgeben von Bulletins verbalen, und die clcrikalcn Blättcr sind angewiesen worden, keuie Berichlc zu bringen. Man zweiselt an seiner Wiedei Herstellung. Man glaubt, daß sein Tod geheim gehalten werden wird, bis das Conelave einen Nachfolger er wählt hat, um die Einmischuug von Deutsch, land und Italien zu verhindern. Alle Eardl nälc, bis aus zwei, bennien sich j-tzt im Vati can. Innerhalb des Palastes befinden sich 400 Manu päpstlicher Trappen, welche Or ders haben, Niemanden einzulassen. Türkei. Const a u ti uop e l, 12. April.-Gestern kam es zwischen eine? Abtheilung Schmugg ler und <ine; Anzahl türkischer Zollbeamten in dcr Nähe dieser Sladt zu einem blutigen Kampse, iu welchem mehrere Personen geiöd tet und verwundet wurden. QueenStown, 12. April.—Der Dpir. „Abyssinia" traf von New Hori hierein, und der Dpfr. „Eity osLcmdon" rst nach New-Vorl abgefqhren. Markt und Börse. London, 12. April, lii Uhr Vorm. Consols schlössen z« 93i für Geld und t«3K ?. ?rvxriotor. für Brie?. In amerik. Werlhpapieren sail den keine Transaktionen statt und die Preise blieben unverändert. Erie 51j. Liverpool, 12. April, 2 llhr Nachm. — Brodstoffe ruhig. Pctrolcum-Spiriius Ilä. Neue Anzeigen. Fuß. hinter Nr. A? Av.'rll-^'' ' Weit.Pranllraße' — ch v>r .>>. .66. Euo"» »m holjerncn Ä»daii, hinlkr Nr> ii?, von I Leny uiil »ssencii l? bei 12 Fug, hinter Nr. 7,i, ; Pen, Z bei» Kuß. Himer Är IN, Dru>c Sihuope», tu b.i , h ! H ' W. Maugnlii» Bauhslz-Händler. Fknstcr, Thilirn, lasousif'ii, u. s. >v. die billigen Preise. B ü r e a >i?: Eckc dcr Pratt- und Präsidcnlslr.rße, Ecke dcrLsl-HallS-Äveuncuiid^tilcS-^ttallc. Lagerplatz Ecke der Pratt- und Ereter.Clraße. l üpril Otto Tnler <<- Bruder, Dmiho!)-sliiicr, und - ?^tühle und Fenster-Rahmen-Fabrik, Lssiee:Tütoll Kalls, ?l!>e, DaS Bauholz-Geschäft, sowie Thürcn, Fenster - Rahmn, u. s. w. vtto Düker d« Brnder Gelbe K!chten-ffuhdoden-s'eh>en sür Händl» —eine Sse»ivl>!<ii. kKel>nM,lLNi<!?> Trtibiiaus-/cnitl'rrllljmcn, mit oder ohne Scheiben, Tchitsec-- und Marmor - Kämummj der besten Arbeit, neuesten Fa «oa den niedriststen Preisen. George C>. Stcvcus « Cemp., Ecke der Front» und Züycttest?. 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