Newspaper of Der Deutsche Correspondent, April 16, 1873, Page 1

Newspaper of Der Deutsche Correspondent dated April 16, 1873 Page 1
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F. Slawe, Herausgeber. Spczial - Notizcil. Baltimore Fjre Insurance Mce, Sudwest' Ecke von South- und Waterstraß?. Diele Gisellschastvilstcheit sortwährcnd gegen B.r luit oder Schaden durch sowohl in der «sladt. wie im Lande, alle Arle» von Elgeniham, Wohn-, Laden- und Warenhäuser, Aikeibau-Proonkle. Modeln, Haus - Äerälhichaiien, im «au begriffene oder im Hajen in Ladung bestnd- au« folgenden Herren: Wm. Ä. Harri son, Präsident; «eo. R. Bickers, H ° Kapff. David S, Wilson, T. Rodt. ZenkinS, Penningtou, Morton Etew-rt, Kranc.s T. g>ng, v. S-nrvarroll. Orv.lle Vorwitz, N. E. Stcuart, W. W. Taylor, Wm> H. «Rune, Israel Lohen. George L. Horrison. Nvvlikalions-iformülare und wettere Nachricht über S»e>ellscd>sl wird >n der Oisice, Sndweit-Üile von South cttheilt, wo auch alle Aus- Ar. «oodworth, vekr. N. 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Miller ä- Comp., Nr. 325, West-Bali'more-, Schreibmaterialien-Händler Um Zepter und Kroucn. (ssorNetzunt.) Die junge Gräfin stand noch immer über die Blumen gebeugt. Ihre Mutter richtete einen schnellen, be i sorgten Blick dorthin. Die junge Gräfin kehrte langsam in das Licht zurück. Sie hatte ein frisch erblühte Rose in der Hand; ihre Züge waren starr, ihre Lippen auf einander gepreßt. Ich habe mir eine Rose gepflückt, sprach sie mit einer leicht zitternden Stimme, um meine Toilette zu vollenden. Und sie steckte die Rose an ihren Busen, indem sie sich wie mechanisch wieder auf ihren alten Platz setzte. Ah, ich vergaß die Soiree bei der Grä fin Wilczek, rief die Gräfin Elcim, indem sie aufstand, Sie werden sich vorbereiten wollen, auch ich muß noch vorher nach Hauie. Ich erlaube mir, Sie zu begleiten, sagte Herr von Reischach, und Alle verabschie deten sich bei der Gräfin Frankenstein. Mutter und Tochter blieben allein. Es entstand eine Pause. Mama, sagte die junge Gräfin, ich fühle mich nicht wohl und möchte zuHaufe bleiben. Ein Blick voll Theilnahme und Sorge aus den Augen der Mutter traf die Toch ter. Mein Kind, sagte sie, ich bitte Dick, be denke, was man sagen könnte und würde, wenn Du heute nicht erschienest, nachdem man Dich hier soeben gesehen! Die junge Dame stützte den Kops in die Hand; ein leises Schluchzen durchdrang die Stille des Salons und ihr schlanke Gestalt zitterte, Thränen fielen auf die frische Rose an ihrer Brust. Der Lakai öffnete die Thüre. Der Herr Baron von Stielow! Tiefes Erstaunen malte sich auf den Zügen der Gräfin Frankenstein, während ihre Tochter sich lebhaft erhob —ein glühen des Roth zog über ihr Gesicht, dann fiel sie wieder aus ibreu Scffel zurück, während die noch von Thräne» fchiwwernden Au gen sich starr nach der Thüre richteten. Der Latai nahm das Schweigen der Gräfin, die ohnehin um diese Stunde jeden Besuch anzunehmen pslegte, sür eine be jahende Antwort und versckwand. Herr von Stielow trat ein. Er war vollkommen frisch wie immer, keine Spur von der Abspannung desMor gens lag auf seinen Zügen, nur war jene übermüthige und leichtsinnige Heiterkeit verschwunden, welche sonst von seinem Ge sicht strahlte, ein tieser, sast seierlicher Ernst lag in seinem Wesen und aus seinen Augen leuchtete ein milder, ruhiger Glanz der junge Mann war in diesem Ernst schöner als sonst. Er näherte sich den Damen. Die junge Gräfin schlug die Augen nie der und fpiclle mit ihrem Taschentuch. Ihre Mutter empfing den Lieutenant mit vollkommen ruhiger Miene. Wir haben Sie lange nicht gesehen, Herr von Stielow, sagte sie, —wo haben Sie herumgeschwärmt? Ter Dienst ist jetzt strenger als sonst, Frau Gräsin, sagte Herr von Stielow, und läßt uns wenig freie Zeit, der Krieg scheint beschlossen —da wüssen wir uns schon ein wenig an die Strapazen gewöh nen. Soeben sprach uns Herr von Reischach von Ihnen, sagte die Gräfin. Was hat er erzählt? rief Herr von Stie low lebhaft, gewiß irgend eine bos hafte Geschichte. Und sein Blick heftete sich auf die junge Tame, welche noch immer die Augen nie dergeschlagen hielt und keine Bewegung machte. Er ließ uns etwas fürchten, sagte die Gräsin,— »ras—und sie warf einen Blick auf ihn, der feine ganze Gestalt um faßte was, wie ich fehe, nicht der Fall ist. Herr von Stielow lächelte, aber er lächelte nicht, wie er sonst vielleicht nach einem glücklich überstandenen Duell ge lächelt habe» würde, es war ein ernstes, glückliches Lächeln. Herr von Reischach beweist mir zu viel Theilnahme, sagte er, und seine Besorg nisse, wenn er solche um mich gehegt, sind jedenfalls völlig unbegründet. Die Gräfin Frankenstein warf einen raschen Blick auf ihre Tochter. Sind Sie heute Abend bei der Gräfin Wilczek? fragte sie. . Ich bin dort noch nicht eingeführt, er wiederte Herr von Stielow in einem Ton, durch welchen ein leichtes Bedauern hin durchklang. Wenigstens werden Sie uns bis dort hin begleiten, nicht wahr? sagte die Grä fin, indem sie ausstand ich habe noch ein wenig an meiner Toilette zu ändern meine Tochter ist sertig und wird Ih nen so lange Gesellschaft leisten. Herr von Stielow erhöh sich und sprach mit glückstrahlenden Augen: Zu Ihren Befehlen, gnädigste Gräfin. Tie Gräfin Frankenslein verließ den Salon, ohne aus den sast entsetzten Blick zu achten, den ihre Tochter ibr zuwarf. Tie beiden jungen Leute blieben allein. Eiue kleine Pause trat ein. Herr von Stielow näherte sich dem Ses sel der jungen Dame. sagte er mit leisem, inni gen Ton. Tie junge Gräfin schlug ihre Augen auf und blickte ihn mit dem Ausdruck der Ber wi'.nderung an, indem ein schmerzlicherZug um ihren Mund zuckte. Das Licht fiel auf ihr Gesicht und ließ, als sie den Kopf erhob, ihre leicht geröthe ten Augenlider sehen. Mein Gott! rief Herr von Stielow, Sie haben geweint? Nein, sagte die Gräfin mit fester Stim me, ich habe etwas Kopfweh und bat Mama schon, mich heute zu Hause zu las sen. Gräfin Klara, sagte Herr von Stielow in demselben innigen Ton wie vorhin, ich habe Ihnen noch eine Antwort zu geben auf eine Frage eine Andeutung, fuhr er stockend fort, am Schlüsse unseres Ge-1 sprächs bei der Gräfin Mensdorss, ich habe Sie seitdem nicht allein gesprochen Die Comtesse unterbrach ihn: Ich glaube jetzt nicht die Zeit zu Antwor ten ist aus Fragen, fuhr sie mit einem halb höhnischen, halb traurigen Lächeln fort, die ich schon vergessen habe. Ich habe sie aber nicht vergessen, sagte er ernst, und ich will auf Ihre Andeu tung antworten. Sie machte eine abwehrende Bewegung. Ohne darauf zu achten, sragte er: Glauben Sie meinem Wort, wenn ich Ihnen dasselbe als Edelmann gebe? Sie schlug die Augen zu ihm auf und antwortete einfach: Ja! Ich danke Ihnen sür dieß Vertrauen, Gräfin Klara, sagte er, nun, ich gebe Ih nen mein Wort, daß ich srei bin, frei wie die Luft und das Licht von jeder Fessel. Ein Ausdruck von freudigem Staunen flog durch ihre Züge. Ich verstehe Sie nicht, sagte sie leise. Doch, Sie verstehen mich, GräfinKlara, rief er lebhast, aber ich habe nicht die volle ! Wahrheit gesagt ich bin frei von jeder Fessel, die meiner nickt würdig ist aber ! ich suche die Kette, die mich sür immer an Baltimore, Md., Mittwoch, den ! l». April 1873. mein Glück fesseln soll —und die ich tragen darf, ohne zu errötben. Sie war in unbeschreiblicher Verwir rung. Ein kurzer, flüchtiger Blick ihres schnell wieder gesenkten Auges traf ihn, aber er mußte in diesem Blick Alles gelesen haben, wonach er fragte, denn er trat mit glücklichem Lächeln einen Schritt näher zu ihr. Ich verstehe das Alles nicht, stammelte sie, Sie müßten mir erklären Erklären und erzählen, unterbrach er sie, kann ich das Alles der fremdenDame nickt, »as könnte ich nur Derjenigen, die mir das Recht gäbe, ihr mein Leben zu weihen nnd keine Geheimnisse vor ihr zu haben. Mein Gott, Herr von Stielow, in höchster Verwirrung, ich bitte Sie wirklich erklären Sie mir Also Sie geben mir das Recht, Ihnen zu erklären —? Das habe ich nicht, gesagt, rief sie und erhob sich. (Fortsetzung lolgt.i Telegraphische Tepeschcu. Juiand - Tüschen. Rallcnkricg in Louilmna. Bluliqcr Kampf zwischen Negern u. Welsicn in Grant'pansh. Die Neger fetzen s i m Gerichts hausesest und werfen s chanze» auf. Tic Weißen erstürmen die Schanzen. Die Neger schießen ausParla ineiitäre, werden ausgeräuchert und ohne Gnade erschossen. Ueber KW Todte „np eine qrosie Anzahl Verwundete. New-Orleans. 15. April. Der Dampfer „Sonthwcftern," we cher heuteNach miüag hier eiiu'.af, kringt aufregende nnd wichtige Nachrichten aus Maut Parnh. Die Weißen habe» C olfax wieder erobert und auf Meilen in der Runde ist k>,in Neger zu sehen. Ein Passagier oes „Sonrhwcilerii" berichtet Folgendes:' „Die Neger hatten sich in dem Gerichtthauje stall befestigt und 3—4 Fuß hohe Brustwehren aufgeworfen; sie waren 300 bis 400 Mann stark und gut bewaffnet. Am Sonntag, Nachmittags gegen 1 Uhr, machten 150 Mann, welche sich auö den benachbarten »circhipieleu versammelt hatten, einen Angriff auf die Brustwehren und es kam zu einem lebhaften uampf, welcher bis drei Uhr dauerte iilid mit Erstürmung der Brustwehren endete. Die Neger zogen sich in das Gerichtshaus zu >ück und verrammelten die Thüren. Nachdem der tiampf noch eine Zeillang gedauert, steck ieu die Neger eine Parlomentärflagge zum Fenster heraus. Mehrere Abtheilungen schrit ten auf dieselbe zu, als die Neger plötzlich aus sie schössen und Einige verwundelen. Unter oen Verwundeten ist Hadnot, welcher cmen Schuß in den Unterleib erhielt und wahrscheinlich der Wunde erliegen wnd. Die Weißen zogen sich hieraus aus den Bruftweh reii zurück und be chlossen, das Gerichlshaiiö zn Brand zu setzen. Die Neger, welche aus dem Gebäude zu fliehen suchten, wurden ohne Gnade niedergeschossen. Es wird berichtet, daß 80 bis 100 Neger gelvdtet wnrden, und daß in der ganzen Umgegend kein Schwarzer zu finden isi." Der Eapitän des Dampfers „Southwe siern" berichtet: „Wir kamen am Sonntag Abend bei Lolfax an und fanden, daß die Weißen unter Füdrung des «scheriffs das Städtchen nach elnem blutigen Kampfe mit den Negern nahmen und Viele verwundet wurden. Sah von dem Tampfer aus 15 bis 20 Todte am Ufer liegen. Ein Weißer wurde gelvdtet und zwei schwer verwundet, die HH. Havnot und Hrns. Beide wurden mit nach Aiexandria genommen. Drei bis vier Weiße waren leicht verwundet. Ungesähr 100 "Ne ger flohen, wurden jedock von den Weißen verfolgt. Alle Rädelsführer des Aufruhrs, speziell die Weiß-m, sind entflohen. Die Ne gcr halten sich im Gerichtshauie verschanzt und wurden ausgeräucherl. Die Weißen wa ren ungefähr 150 Mann stark. Der Kampf danerle von 1 bis 5 Uhr. Die Weißen sind im Besitze von Colfax und Alles ist rnhig." AnS Washington. Wash i ng ton, 15. April.—Gouverneur Austin von Minnesota hal meinem Briefe an den Präsidenten gegen die Indianer empfohlen. Die Indianer verachte ten mchls meyr, als eine Squaw- (weibische) Regierung. Hr. Wm. Welsh in Philadelphia, der sich seil Jahren sür friedliche Versuche zur Be schwichliguiig der Indianer bemüht, meint, daß die Indianer allein durch die Berührung mil den Weißen verdorben worden seien. Er erinnerte an die venäiherische Ermordung von vreiHänptlingen in Nebraska, die in di-HüUe von zwei Weißen kamen und um Brod baten. Die Grenzbewohner seien die bittersten Feinde der Indianer, und er könne sich nur wundern, daß die Letzteren nicht noch weit schlimmer seien. Von allen Seiten liessen Depeschen im „Weißen Hause" ein, um den Präsidenten zu bestimmen, die Friedenspolitik insolge der Mo doe-Massaere nicht auszugeben. Der Präsi dent iprach mit Gen. Shernian nnd einer An zahl Beamten, denen er sagte, die ModoeS müßten ausgerollet werden; nicht aus leiden schaslücher Rache, sonder» um die sriedlicheu Ansiedler in jenem LandeStheile zu schützen. Von Wien sind Nachrichten cingetrof sen, daß der Nanm für amerikanische Aus steller unbedingt vergrößert werden müßte. Die Revenüe.Einnahmen beliefen sich heule auf H 154,124.60. Die heutige Cabiuetssitzuug dauerte von 12 Uhr bis s'i Uhr. Kriegsminister Betkiiap und Geucralpofimeislcr EreSwell waren ab. wnead. Vom Kriegsschauplätze in Oregon. New - H or k, 15. April. —Da General Eanbi? ein Mitglied der Methodistenlirche und der Ehrw. Dr. Thomas deren Bücheragenl in San Franziska war, so wird die „brcbi ger-Ässoeialion" passende Beschlüsse fassen. Oberst Ehapman, ein alter Pionier von Oregon und Präsident der „PorUaud- nnd Sall-Lale-Bahn," sagte gestern Abend, die MosoeS seien im ganzen Staate als die vcr rätherischste Bande bekannt. Euie Spezialdepesche meldet, daß Hr.Mea cham nicht tödtlich verwundet ist und wahr scheinlich wieder hergestellt werten wird. Washington, 15. April. General Sherman äußerte heule in einer Unterredung über die Modocs, daß dieselben durchaus nichl in die Gebirge entkommen könnten, daß eS aber auch nicht möglich sei, iu die Lavaselder einzudringen. Sekretär Delano und Gen. Sherman hat ten heute eine längere Besprechung mit dem Präsidenten in der Angelegenheit, und es wurde dabei beschlossen, in Beslrasung der Moooes keine Zeit zu verlieren. General Sherman rst der Ansicht, die 600 soldcuen, welche die Lavabellen umringt haben, seien hinreichend, um dem Knege eiu Ende zu ma chen und deu Modoes die ihnen zugedachte Slrase angedeihen zu lassen, sekrelär De« lauo jagt, der Präsident werde seine Friedens- Politik gegen die übrigen Indianer weiter be folgen, aber die Slämme, die sich stig zeigen, unter strenge Mililär-Aufsicht stellen. Außerdem sprachen heute viele andere Be sucher, darunter Vicepiäsident Wilson, im Weißen Hanse vor und erörterten dort die Angelegenheit mit dem Präsidenten. Auch von ihnen find die Meisten der Ansicht, der Verrath der Modoe-Jndianer gegen Ge neral Canby und die FriedenS-Commissäre sei noch kein hinreichender Grund, die Frie dens-PoliNt auch gegen die übrigen Jndianer «stämme auszugeben. Militärs dagegenhal ten dafür, man solle die Friedens-Politik fallen lassen und die Leitung der Indianer- Angelegenheilen der Armee Überlingen. Der Präsident ist damit aber nichl einverstanden und will nur gegen die Modoes vorgehen, die ausgerottet zu werden verdienen. Von etwaigen Operationen der Truppen gegen die Modoes ist bis jetzt noch Nichts ge meldet, man wartet aber mit Spannung ans Nachrichten von Gen. Gillein. Die Lavaselder, in denen sich Capt. Jack und seine Mitvcrbrecher versteckt halten, liegen im Siskiyou-Countti im iiordwesilichenTueile von Ealijornien. Das Eounty Sislinou i>l sehr gebirgig und erstreckt sich ungefähr 7000 Quädrarmeiten weil. Die Lavafelder sind das nicht, was ihr Name befagt. Die vor herrschende Felsatt in jenem Landeslheile ist Trapp und der Platz, wo sich die Modocs festgesetzt haben, ist mit unregelmäßig sormir tea Bamttmasseu vulkanischen Ursprunges be deckt. In leueu Schluchten uud Höhlen haben sich die Modccs verschanzt und können sich leicht vertheidigen. Mau glaubt übrigens, die erbitterten Truppen wcrdcn sie bald zu Paaren ticiben. Das WraÄ des Dpfrs. „Atlantic." Halifax, 15. April. Das Wrack des Dampfers „Atlantic" widerstand auch gestern dem Anprall der Brandung; der Rumpf ist noch immer solid. Der Sturm am letzten Sonntag zersplitterte den Hauptmast. Die See ging gcslecu sehr hoch und die Taucher konnten wenig fertig bringen. Anch heute war der Sturm zu stark, um einen Versuch zur weiteren Bergung vonWaa rcn aus dein Wrackzu ermöglichen. Mau be fürchiet, daß die Stürme der letzten Tage dem Rumpf großen Schaden zugefügt haben. Der Achtb. H. Norwood von Rutland, Vt., ist hier eingetroffen, um das Ausfinden der Leichen von Hrn. und Frau Fisher zu de fchleunige»; er hat den Tauchern SlOOO sür Erlangung derselben geboten. Für den Ehrw. Hrn. Ancient, welcher sich bei Rettung dcr schiffbrüchigen große Ver dienste erwarb, sind hier gezeichnet wor den. Halifax. N.-Sch., 15. April.—lnder gestrigen Untersuchung wurden noch folgende Zeugen vernommen: William Gilkey, dcr Wächter am Sambro- Leuchthause, fagte aus: „Erinnere mich noch an die Nacht de« 3t. März und den I. April; sah Nachts nm 10 Uhr und Morgen? um 2 Uhr nach dem Lichte, dasselbe braimle sehr schön und hell; um lii Uhr war das Wetter sehr neblig, der Wind kam aus Süd-Lüd-West, es regnete stark und die See ging hoch; ich seucrie um die Zeit 2 Kaiioiiciischusse^ab; um 2 Uhr war es noch neblig und die See ging noch hoch, doch war dcr Wind nicht mehr so hkflig; ich konnte genau das Meilen weii entfernte Chebucio Licht sehen; ich feuerte abermals 2 Kanolieilichüsse um 3 Uhr hatte sich der Wind nach West-Süd-West ge wendet, einzelne Sterne waren am Horizont sichtbar nnd das Wetter klärte sich ans: die See ging noch immer sehr hoch und der Wind blies heftig ans Norden." Stückmeistcr Geo. Head bezeugte: „Bin ans sambro Island stationiil, um bei nebli gem Weiter Signalichllsse abzufeuern und aus Signale von der See her zu antworte»; in dcr Nacht des Lt. März aus den I.April feuerte ich um tu und 2 Uhr wegen des herr schenden Nebels je zwei Kaiioneii'chüfft ab; das Licht brannte die ganze Zeit hinduich schön und hell; ich war von Mitternacht ins Morgens L Uhr in Dienst; um drei Uhr war das Wetter etwas klarer, als um 2 Uhr. Edward Johnson, dcr Wärter des Sig"al-

Lichtes auf der Chebucto-Landspitze. bekun dete, er habe in dcr Nacht dcs 3t. März um 1t Uhr das Sambro-Licht nicht sehen können, wohl aber um 3 Uhr; sein Licht habe jedoch die ganze Nacht hindurch schön und hell gebrannt. Heule wird die Untersuchung fortgebt. New-?) ort, April. londoner Blätter, welche heute hier eingetroffen sind, berichten, dag die erste Depesche, welche die Eigenthümer dcs Dampfers „Atlantic" er hielten, das Unglück der Nachlässigkeit dcr Deckwache zuschreibt, welche das Sambro- Licht für das Licht auf Devil's Island hielt. Fil. Rawdon, welche mit unter den ver mißten Cajütenpassag eren aufgezählt wurde, Halifa x, 15. April. Das Wetter er laubte auch heuie den Tauchern nicht, an dem Wrack zu arbeiten. Wenn der Sturm nach laßt, wcrdcn Capitän Shcriban'S Taucher nach den Le.chen suchen; sie erhalten 850sür Kajüten- und H2O sür Zwijchciideckpassagiere; der Agent hat heute Weisung erhalten, diesen Coutrakt abzufchtießeii. Die Arbeiter-Agitation. Boston, 14. April. Hervorragende Mitglieder der vereinigten Zünfte der aineri kauischcn Znnmerlcute »nd Schreiner und der ainalganilrien Union haben den Boston „He rald" benachrichtigt, daß die Bewegung in der Organisation 111 New nur das Vorzei chen einer baldigen allgemeinen Erhebung der Arbeiter in allen großen Städten desNordens uud des Südens, des Ostens uiidWestens ist. Die Filialen jener Zunft haben in allen Laii deStheilen groyc enthusiastische uud heimliche Versammlungen gchaltc» und cs ist ein allge meiner Organisationsplan jener großen Na lional-Arbelter-Olganlsatisn im Werke und beinahe ausgearbeitet. Die jetzt im schätze der Zunft befindlichen Gelder sind sehr bedeii' tend und reichen hin, um die große Anzahl der Arbeiter in den Sland zu setzen, einen be vorstehenden strike wenigstens sechs Monate lang auszuhalten. Die Association trachtet mehr darnach, das Achtsiunden-System, als eine Erhöhung der Arbeitslöhne zu erzwingen, wenn es aber zum Ausstände kommt, weil die Arbeitgeber sich weigern, den Achtstundenpla» anzuerkennen, dann wird eine Lohnerhöhung verlangt werden. Es wird behauptet, daß die Zunft in Boston und den bedeutendsten Städten in Neri-England sehr viele und ein flußreiche Mitglieder hat. Wenn alles in Bereitschaft ist, wird in allen Laridesrheilcn die Brüderschaft zu einer nnd derselben Zeit sich erheben. Die Maschinisten, Schmiede, Kcsselmacher und Metallarbeiter werden dem Vernehmen nach bald mit der New-?)orker Achtstilnden-Liga dcr Formmacher sich veiei nigen, um das Achtsiundeii-Ärbeilssysteiu durchzusehen. Die Schuhmacher halten Ver sammlungen und entwerfen Pläne einem abermaligen Kamps. Ihre Arbeiter-Organi sation, die Ritter vom heiligen Crispin, ist nicht sehr stark, doch soll im nächsten Monat in Cleveland, Ohio, ein Ordens-Convent ge halten werden, in welche!» hauptsächlich die Achtstliiideu-Agitatio» diskutirt werden wird. Die Nen-England Schuhmachergehülse» wer den an jener Agitation einen lcbhasteu An theil nehmen. Geheimnißvolter Mord in Skcw- Hampsh re. Eoneord, 15. April. In Candia, N.» H., wurde gestern Abend ein geheimnivvoller Versuch gemacht, einen Knaben im Alter vou 15 Jahren, Namens Job» Emerson, in dem Hanse dcs Farmers ChaS.Rowe zn ermorden. Ein Geräusch vcraulatjle ein Fauiilieumil glied, in die Schlafstube dcs Knaben zu gchen, ivo derselbe schwcrverwnndet im Bette lag; neben dem Bette lag eine Axt. Dcr Meuchel mörder war dnrch's Fenster eingedrungen. Man hat Verdacht ans einen anderen Kuabeu, Namens Fitz, welcher uachtwandell ur>d ichon einen ähnlichen Besuch in einem Nachbarhaus gemacht Schreckliches Unglück. N ewburg h, N.15. Avui.—Ge stern Abend bninnte die Wohnung des <cyl vesier Townsend Nattewan, Dutcheg-Coiiutn, ab. Heute Morgen trieben sich einige Kinder nahe den Trümmern umher, als plötzlich ein stehengebliebener Schornstein insolge eines starken Windstoßes einstürzte^ und süns kleine Mädchen von den fallenden Steinen verschüt tet wurden. Alice Underhill, 11 Jahre alt, starb nach einigen Stunden; R. McKiNnin, 13 Jahre alt, Elisabeth Sinni und Man, Co leman wurdcn tödtlich verletzt; Kate Cole man ist leicht verletzt und wird wieder herge stellt werden. S Päter. Von den süns Kindern, die unter den Trümmern begraben wurden, sind zwei, Alice Underhill und Kate McKeuiiy, iodt. Mary Coleman wird sterben, die beiden Änderen werden gerettet, wenn keine Gehirn- Congestion eintritt. Die Leichenschau tadelt Niemanden. Francis Train. N e w-Äj or k, 15. April. Die Untersu chung des'cKeisteszustandes von George Fran cis Train wurde heute wieder ausgenommen. Dr. Croß sagte, er habe Train zwei Mal be sucht, sich mil ihm über Grant, Greeley, Po litik und Religion unterhalten und die Ueber zeugung gcwomien, daß derselbe geisteskrank sei. Gen. Chaisield nahm den Doktor in ein scharfes Kreuzverhör und sragte, ob er New ton uiidSokrales auch für verrückt, halte weil sie neue Theorie'» ausstellte», welche gegen die allgemeine Annahmen ihrer Zeitgenossen gewesen seien. Die Sache wurde bis Mor. Wegen einer Gasrechnung. New.Hork, 15. April. Heute Nach mittag kam Sandsord Murray, ein Collekior der „N.-U. Gas-Comp." nach der Armen- Apotheke des Dr. Brown. Ztr. 257, William- Siraßc, um eine Gasrechnung zu collektiren. Es kam zu Wortwechsel, schließlich griff der Doltor Hrn. Murray mit einer Axt an und verwundete ihn schwer am Kopse. Ja dem Handgemenge entwand Murry seinem Gegucr dic Axt und verwundete diesen gleichfalls. Beide wurden schließlich verhastet und in das Hospital geschickt. Vermischte Dcpescyen auZ vtew?jork. New - Vork. 15. April. Die hiesigen Franzosen beabsichtigen, den Tag der Räu mung Frankreichs diirch die deutschen Exeku tioustruppen festlich zu begehen. Die Dampfer „Frisia" von Hamburg, „City of Aulwerp" und „Minnesota" von Li verpool sind hicr cingeiroffen; die beiden letz teren Dampfer landeten 2050 Emigranten. Charles H. Horton, dcr durchgebrannte Kafsircr der „Walkill-Nat.-Bank," befindet sich >n Valparaiso, Chile. Die Unleriuchnng dcr Geschäftsbücher verschiedener Börsenmänner durch dic Groß geschworene», um hinter die Ursache der letzten Geldklemme zu kommen, hat kein Resultat ergeben. Henry Wcsthall, ein Zögling des „House of Reinge," wurde heute zu 15 Jahre» Zucht haushast verurtheilt. James Burgeß, ein Brooklyner Fälscher, wurde heute auf vier Jahre in'S Zuchthaus geschickt. Henry ClewS Co. haben Nachricht Inhalten, daß die Zeichnungen ans dic Aklieu der „Diicct 11. S. Cable Comp." im Betrage von 1,300,000 Pfd. Sterling gezeichnet sind. Das Nabel soll im Frühjahr in Angriff ge nommen werden. Gold siel heule auf 117Z-118. Der Stuiiu auf die Hobokener Spar bank hörte heute ganz auf. Im Ganze» wuc dcn ungefähr K 50,000 zurückgezogen. Die Po lizei ist dem durchgebrannten Kassirer Kiene» aus der Spur. Heule Morgen begann dcr Prozeß des Georg Schcsjlein, angeklagt, feine Frau er mordet zn haben. Der „Elm City" wurde heute Morgen flott nnd wird jetzt reparirt. Vierhundert Packele „Silberpapier-Ta back, welche als geschmuggelt auf dem Dpfr. „Thuringia in Beschlag genommen wurden, sind heute coridcmnirt worden. Aiderman Ottendorfcr weigert sich, sei» Salair als Mitglied der Aufsichtsbehörde und dcs Raths dcr Aldermcn zu ziehen; er sagt, ineie Gchalic seien zu hoch, anstatt HKOOO Pro Jahr icien »2500 übergenug. Eine Naiional-Conventio» vonAuzeige- Ägenten wird sich morge» hicr versammeln. —ln dem Falle des Karl Vogt wurde heute ei» HabeaS-CorpiiS-Befehl verwilligt. Die Firma PhelpS, Dodge 6- Co. ivird morgen eine ausführliche Darlegung ihrer Diffituliäte» mir dem Zollamte pnblizire». Der Dpfr. „Java" kam von Nvei pool hier a». Zwei nolorischc Dicbc, John Murphy und John Wallace gerielhen hculc in Slrcit uud Miirvhy wurde von jcinem Gegucr tödt l'ch verwundet. Wallace befindet sich ui Ge wahrsam. Präsident Graut hat den im Jahre Ift7l wegen Br'cfsicbstahlS verurthcilie» I. Harr nett begnadigt. Die Messingfabrikaute» von de» Neu- Eiiglaud- uud aus deu Mttielstaatcn hielte» uier eiue Versammlung, um die Preise zu re gel». Der Geldmarkt. New -?) o r k, 15. April. Geld leichter und schloß zn i-ipro Tag. Wechsel schlössen flau und gedrückt zu 7H-Z. Gold jchwer zu 1 lgj. Obligatiene» schlösse» schwer; Sechier 11!) Z; '«;2er1175. Aktie» gedrückr; N.-H.-Ceut. 10t>5; Erie L4L; lll.Cenl.ll7H; PittsbargBst; North- Western 78; Prioritäten BLS; Rock-Isla»d 107. Bilanz des Uuterschatzamtes: L42,3tt,239 in Gold und K15,v14 082 Couraut. Tie NeligionSfrage,n der Volks schule. New-Zork, 15. April. Die Uuter richts-Commisiäre von lersey-Ciry eröffneten gestern de» „Religionskrieg" aus's 'Neue, in dem cin Beschluß folgende» Inhalts zur De batte kam: „daß kei» Kind gezwungen wer de» kann, an irgend welche» Gebeten uder Re ligiousübungen gegen den Wille» seiner El ler» theilzunchmeii." Die Muttizipalwah! in Stew-lerscy. Tre litoii, N.'l., 15. April. —lu der gestrige» Mimizipalwahl erwählten die De molcaicn den Mayor und von de» 21 Stadt rathSniitgliedern 13. Ein irrsinniger Brandstifter. Philadelphia, 15. April.—John s. Jones, welcher wegen Brandstiftung prozes sirt wurde, ward sür wahnsinnig erklärt und sollte dem Staats-Irrenhause in Harrisburg überwiesen werden. In dcr letzten 'Nacht ent floh cr jedoch aus dem „<ochicl House," indem cr an der bleiernen Wasserrohre aus demFen stcr des 3. Stockwerks herunter klcttcrte. Das Vermögen dcs Wah»sin»igc» beträgt K 33,- 000. PnthiaS-Nitter. Rich m ond, 15. April.—Dic Suprcmc- Loge der Welt von dem Orden dcr Pythias- Ritter versammeltc sich hier. Fast jeder Staat i» der Union war vertreten. Dcr Or den zählt zur Zeit 1300 Logen mit 100.000 Mitgliedern; er hat Logen i» Australien und aus den Saudwichs-Zuseln. Hente Abend fand ein Bankett im „Exchaiige-Hotel" statt. Ein farbiges Kongreßmitglied ver haftet. Columbia, S.-C., 15. April. Aus ChaUeston wird berichtet, daß das farbige Congreßmitglied R. H. Cain unter der An klage verhaftet wurde, Geld unter falschem Vonvaude erlangt zu haben. Cain verkaufte vor mehreren lahren einem anderen Neger ein Stück Land, welches augenscheinlich im Mon de liegt. Der Neger bezahlte das Land, könn te aber das gekaufte Grundstück nicht finden, aber auch sein Geld nicht wieder erhalte». Cain wäre nm ein Haar iu's Gefängniß ge. schickt worden, wenn nicht in dcr IctzteuStnu de noch ei» niilleidiger Richter Bürgschaft für ihn geleistet hätte. Der Morder des Gen» Hindman. M emphis, 15. April. Ein ersolglojer Versuch wurde gemacht, die Freilassung de« Vanghe infolge eines Habeas-Corpus zu be wirken. Man hört, daß Vanghe ein Geständ niß abgelegt hat, welches vcrichicdene Pcr so»e» in Helena, Ark., implizirt. Die Po lizei weigert sich, vor der Hand nähere Aus kauft zu geben. DaS Musikfest in (sul.innati. Cinciuuari, 15. April. Gestern be gann der Verkauf von Saiion-Karten für das große Musikfest; es winden K 4750 realisirt. Sämmtliche auswärtigen Vereine werdeu sich am 2. Mai zu der Generalprobe hicr ein finden. Fluchtversuch von ZuchtliauStträf- Ungen in lefferson-Elly. Mo. St. oul s, 15. Äpril.-Ais gcsteriiNach mittag ein Frachtzug der „Missouri Pacific- Bahn" an dem Zuchlhausc von leffersoir-City vorttbenuhr, cniip'angc» zwei Sträflinge n. Zuchten den Zng zu erreichen. Tie Wachen Schossen nur "doppelten Schroifliitteu auf die Flüchtlinge; einer stürzte schwer verwunde! nieder, der andere kletterte aus den Zug, legte sich platt auf einen Frachtwagen und starb. Ungefähr 200 Sträflinge sahen die Scene mit an und gcriethcn in große Aufregung; sie machten einen Versuch, auszubrechen, aber die Wachen behielte» kaltes Bl»t, und es gelang den Beamte», die Gefangenen unter Controle zu halten. Von Mexiko. Die Prasidenten botschafr. Die gemischte Kom mission. Lozada'S Putsch. StadtMexiko, 5. April. Der Na tional-Congreß versammelte sich am 1. d. M. Präf. L:rdo's Botschaft zeigt dem Con greffe an, daß der Termin der amerikanisch, mexikanischen Commission auf zwei Jahre verlängert worden ist; der Präsident giebt seiner Sympathie mit dcr spanischen Republik Ausdruck, verspricht den Unierricht zu fördern und stellt dcn baldigen Abschluß des Handels- Vertrages mit Italien in Aussicht. Die mexikanische Commission, welche die Raubzüge am Rio-Graude zu »uterfuche» hat, wird demnächst ihre Arbeiten beenden und Bericht erstatten. Eine neue Dampftrlinie zwischen New-Or leanS und Vera-Cruz wird in's Lcben treten, die mexikanische Regierung hat derselben eine Subsidle bewilligt. In de: Besteuerung dcs Imports wird eine Veränderung eintreten. Die Revolution in Tepic ist beeudigt, auch iu Mcatan wurde die Ruhe wieder hergestellt. Die Eisenbahu zwischen Mexiko und Olzca pozalco ist eröffnet worden. Die amerikaniMßcgierung hat sich frennd lichst erboten, die Wiederherstellung der diplo matischen Beziehungen zwischen Mexiko nnd Franlreich zu vermitteln. Im Conzresse werden demnächst die Eisen bahn Projekte von Plumb und Rosencranz zur Debatte komme». Es wird berichtet, daß der Minister des Innern Ptumb'S Projekt be günstigt. Von tVKeiln. Bidwcll. Havanna, 14. Aprrl.— O'Kelly befin det sich noch immer in Manzanillo. Gen.- Capitän Caballos beabsichtigt augenscheinlich die Entscheidung seines Falles feinem Nach folger im Amte, dem Ge». Pieltaiu, zu über lassen, welcher demnächst erwartet wird. Das Lebeu O'Kelly's ist iu keiner Gefghr. Sein Prozeß wird nur eine Formsache sein, um dcn Schein zn wahren. O'Kelly wünscht nach Havanna gebracht zn wcrdcn, und man er wartet, daß der General - Capilä» in einigen Tagen diesem Verlangen nachkommen wird. Die Behörden begründen ihr Verfahren gegen O'Kelly damit, daß er, als man ihn gefangen nahm, Briefe von Cespedes im B.sitze hatte. Der britische Eoiisul in Havanna ist sür die Freilassung O'Kelly's, obgleich der Gefangene gegcn dcn Rath des Consuls gehandelt nnd sich einer Verletzung der Landesgesetze schuldig gemacht hat. Die von London hier eingetroffenen Ge heimpolizisten haben BidweU vollkommen als den Hauptmatador der Fälscher identifizirt. Weitere Feuersbrünste haben auf den Zucke rplantagen stattgefunden. New > or k, 15. April.— Der „Herald" veröffentlicht morgen einen langen Brief von O'Kelly, vom 4. März aus der Residenz dcr Regierung des freien Euba dalirt. O'Kelly berichtet, daß Geneial Garcia, dcr Comman deur des östlichen Departements, gesagt habe, eine Aussöhnung mil Spanien sei unmöglich. Dic einzige Bedingung, welche die Eubaner zu stellen hatten, sei die, daß die Spanier die Insel zerlassen und Euba für feine Znknnft sargen lassen. Man habe kein Vertrauen auf den Bestand der fpanischeu Republik. Verheerende »vrande. S p riu g f> el d, Mass., 15. April-Eine der verheerendsten Fenersbrüuste im westlichen Massachusetts brach gestern Abend 19 Uhr in der Fabrik Nr. 2 der Dwighi'schen „Manu factnriiig-Zomp." von Ehic'opee aus, dieselbe legte zwei dcr Fabrikgebäude, Nr. 2 und Nr. 1, in Asche. Das Feuer brach infolge des Um stoßeus einer Oellampe durch einen Arbeiter in dem Radhause aus und griff sehr rasch nm sich. Gegen Hll Uhr wurden zwei Dampf- Spritzen von hier abgeschickt, doch ehe diesel ben zur Stelle kamen, lagen die beiden Ge bäude bereits in Aiche. Die Fabriken ent dem Gebäude sür Aufbewahrung der Fabrik lale und drei großen Brettelichuppen ein Raub der Flammen wurden. Der Verlnst betragt 575i),c»0t> und ist durch Versicherung gedeckt. Achthundert Personen sind außer Arbeit. Außer den beiden Fabrikgebäuden der„Ehi eopee Ätanuiacluring-Comp." wurden noch das Maschiiicnhau? und das Gebäude dcr des ;?rslöri. In lev terem Gebäude waren I5,0«»u Ballen Baum wolle auigestopel', iue gänzlich zerstört wur den. In den beiden Fabrikgebäuden besanden sich !i«»o Spindel!«, welche zcrstört wurdcn, außerdem 22M0 Psund seines uud WMV Pfund gewöhnliches Garn. Achthundert Ar beite», da»unter t-W Mädchen, sind ohne Be schäftigung. Viele derselben weiden sich an derweitig nach Arbeit umsehen münen. Der Brand hat dem Wohlstande d>,S Ortes einen empfindlichen Schlag versetzt. Die pagnie schätzt ihren Verlust aus s5>n»,UW. St. Louis, 15. April. —Gestern Abeud zur späten Stunde brach in Gebr. Woods' Sbuhfabrik an der Marketstr. Fcncr aus. Verlust K2O.W!); dic Druckerei von Edwards K wurde beschädigt. Das Hochfchnlgebänse in Wcslon, Mo., ist abgebrannt. Vertust S2«>,oni>. A-lespaisüjr Kaveldxrjcht?.. Berlin, l t. Äpril.—Wie man hört, be absichtigen die Liberalen, im prenßischenLand tage demnächst ein Geseyentwurs einzubrin gen, der eiue durchgreisende Reform dcs Herrenhauses bezweckt. Mau glaubt, es stehe dies mit dcn Lasler'jchen Enthüllungen Be treffs dcr nr Ver bindung. Berlin, 15. April. Der preußische Justizminister har de» Staaisanwalt dcr Re gierung angewiesen, den GeheimrathWagener wegen seiner Betheiligung an dem Eisenbahn schwindel in Anklage zu versetzen. Stra Bbnrg / 15. April. Der Gou verneur von Elsaß-Lothringen hat den Bür rgermeister dieser Stadt abgesetzt, weil der selbe gesagt hattc, er bleibe nur im Lande, wett cr hofsc, die Zurückerstattung des Cliag an Frankreich zn erleben. Der Polizei - Ti rektor Bach wurde interimistisch zum Bür germeister ernannt. Der Stadtrat!) prolc flirte gegen diese Ernennung und weigerte sich, unter Bach's Präsidium zu sitzen. Die Mit glieder des Stadirathes sind infolge Dessen aus zwei Monate suspendirt worden. München, 15. April.—Baron v. Lie big ist gefährlich erkrankt. New - or k, 15. April.—D>e Schweizer „Times" berichtet, daß während Valer Ga- über die Unterdrückung religi öirr Orden predigte, ein Schneider nnd ein römischer Student eine große Bombe an der Thüre dcr Kapelle zum Explodiren zu brin ge» juchten; sie wurden glücklicherweise ent deckt nnd verjagt und auf diese Weise viele Menschenleben gerettet. London, 15. April. Gestern kam cs in Thalham zwischen den Maschinisten und Marinesoldaten des dortigen Arsenals zn Reibereien, welche in eiw'm schlimmen Aus ruhr ausarteten, bei welchem Viele verwnndet wurden. Die Behörde» sahe» sich gezwun gen, die Truppen aufzubieten und eine An zahl der Ruhestörer wurden verhaftet. London, 15. April.- Fünf Gasarbciter, welche vor einiger Zeit infolge des Ausstan des wegen Verletzung dcr Gesetz? zu Gesäug nißhaft verurtheilt wurden, sind beute au« der Haft entlassen worden, da ihre Strafzeit ab> gelaufen war. Die Bevölkerung machte heute eine große Sympathie-Demonstration. Den Freiqelassenen zu Ehren wurde in Maidstone ein öffentliches Frühstück veranstaltet, an wel chem 2K<» Personen theilnahmcn. Die HH. Potter und Odger hielten Reden. Ply m o n lb, 15. Avril. Der Dpfr. „Hammonia" ist von New-/)ork hier einge troffen. Paris, 15. April. Präsident TbierS bat an Tenor Castelar, de» spanischen Mini ster dcr auswärtigen Angelegenheiten, ein Schreiben gerichtet, worin cr die Hoffnung aussvrichr, da« jetzige Eabinet werde mit fei iii-ir Bemühungen für die Befestigung der spa nischen Republik Erfolg haben und Anarchie und Socialismus unterdrücken. Paris, 15. April. Hr. Kennett, von St. Louis, früher Mitglied des Coiigresses, ist hier gestorb «. Pierre F. Douan, ci» prominenter franz. Politiker, früher Mitglied des gesetzgebende» Körpers, ist gestorben; cr war eine Zeit laug Minister der öfsemlichen Werke. Barodet, der radikale Candidat für die Na tional-Verfamiiilung, hat eine Adresse au die Wähler erlassen, in welcher er eine Auflösung der National-Bersammlung verlangt. Madrid, 15. April.-Dic Radikalen n. die Coustilulionalislcn habe» beschlossen, sich bei der Wahl sür die Eoustitiitio» des Stim mens zu enthalten. Nom. New-Dort, 15. April. Eine Spe zialdcpesche von Rom meldet, daß der Papst an einer Krankheit dcr Hüstcn leidct, daß sich aber sein Zustand schnell bessert. Ro m , 15. Äpril, Mittags.—Der Zustand des PavsteS ist heute unverändert. Cardinal de Angelis, der Kämmerer der katholischen Kirche, ist nach Rom besohlen Paris, 15. April. AbdS. —An derßör'e cirkulirle heute Nachmittag spät ein Gerücht, daß der Papst gestorben sei. Dasselbe hat sich nicht bestätigt. St. Petersburg, 15. Avril.—Wich tige Nachrichten über die Zukunft der Expe dition gegen Khiwa liegen vor. In Khiwa sind innere Unruhen ausgebrochen. Der re gierende Khan hat feinen höchsten Rathgeber hinrichten lassen und seinen Onkel, sowie an dere einflußreiche Khiwaner, welche Gegner Rußland's sind, inhaftiren lasse». Er hat gleichfalls verschiedene Russen, welche seit längerer Zeit in Haft geHallen wurden, in Freiheit gesetzt und sie der von Orcnburg ab gegangene» russischen Expedition entgegen ge schickt. Ein amerikanischerZcitnngs-Correspoiident und der Sekretär der hiesigen amerikanischen Gesandtschaft sindvonPetersbnrg nach Khiwa abgegangen. St. Petersburg, 15. April. Die russische Regierung hat einea Theil der Kuri len dem Reiche Jrpan zum Tausche für die Saghalieu angcbotcn. Haag, Holland, 14. April. Rou der Colonialregiernng zu Padang auf Sumatra sind Depeschen hier eingelaufen, welche mel den, die holländischen Truppen hätten in meh rere» Gefechten mir den Atschinesen Erfolge über diese errungen, so daz es jetzt keiner Zu sendung von Verstärkungen bedürfe, da die Truppen stark genug seien, um mit den At schjncsen fertigen werden. Q ueeustowu, April.—Dcr Dpsr. Nummer 91. „Nevada" kam am Sonntag von New ',')ork hier an. London, 15. April,'l li Uhr Vorm. Consols eröffiieien ;n 93? für Geld und 93j fiir Brief. „Ai»e:ikaucr" alle '6ser '67er lo.4oer neucFüiiser 90). Erie zu SIH. Pari«, 15. April. Renten 56 Francs 22 Elms. Frankfurt, 15. April.-„Amerikauer" '62 er 95Z. London, 15. Avnl, j2 Uhr Nachm. ~Amerika»?r" '67 er 935; 10.-lo.rBvj; neue Fünfer WZ. Erie SIH. Livervool. 15. April, ilSUHrVocm.- Baumwolle eröffnete ruhig; Oberl. 95; Orl. 9j—9S. Verkäufe 10>>>00 811. Verkäufe von Savaunaher oder Eharlestoner Baum wolle. fällig im April, ;u Waisen-Zu fuhr seil dem letzen Berichte 14 000 Scheffel. Amcnk. 9000 Scheffel. Schmalz 39.^. Antwerpen, 15. April Petroleum 41H Francs. Liverpool, 15. April, 2 Nbr Nackm.— BiS zum 14. d. M. wurden 37,000 Ballen Baumwolle von Bombay nach hier verschifft. Brodüoffe ruhig. Walzen, weißer calisoriii scher Ilssä bis lis 7>l. Schweinefleisch 67«5>1. Hciilvcu und Unterzeug für Herrcu L i n i e, zw^is^en ix?:;. 1^7:;. rül> j ai,: S liltpvrtativiie ». <>)ebrüScr HodqeS, Nr. 2-!, Hauoverstrasie, fische PvplinS, Srlocn;cili;r, Alpacaü Billig. Prompt. )ol)it F Wim) X- Comp., besien und billigsten B u ch' und Accidcn 1 - Drulkrr in der Stadt Südwest - der Vttltimvre- und Calvertstrasze. Geschliiackvlill. Äkkurat. Irrötl'-, Oel-, cnkaüstiichk oder und Wasjer-Malccri elegante Nachahmung von Holzarten, Tchildermalerei, wie früher. Emmart Qnariley, IAoriIV.IZ a.iimoiestrosic. 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